Hugh - ein "Erlanger" Fachkollege hat gesprochen
Geschrieben von franke43 am 02. April 2003 11:54:49:
Als Antwort auf: Wasser - mystisches Fluidum oder doch nur H2O geschrieben von Franke32 am 02. April 2003 11:17:23:
Hallo
Ädds is deä aa widdä doo. Und ii hob scho glabbd,
diiech gibbd´s goä nemmä>ich denke, mit deinem Wasser-Teil des Postings wirst du den Widerspruch aller >Chemiker auf dich ziehen...
Genau, besonders von Chemikern aus Erlangen
>Wie Franke43 bereits geschieben hat gibt es die Autodissoziation des Wasser...
>Also selbst das reinste Wasser enthält 10^-7 mol Protonen bzw. OH- Ionen...
>Eine höhere Leitfähigkeit kommt ansonsten durch gelöste Salze oder >säuren/Basen zustande.>Was die Assoziate des Wassers angeht - das schönste Beispiel ist Eis!
>da sind die Moleküle übrigens sechseckig angeordnet....Wie ja auch Schneeflocken etc. demonstrieren. Die Molekül-
anordnung in der Elementarzelle bildet dabei wegen der
stabilen Wasserstoffbrückenbindungen ein Pseudodiamant-
oder Pseudoadamantangitter nach. Im Innern dieses Gitters
ist ein Hohlraum (schlechte Raumausfüllung), und daher
ist Eis leichter als Wasser bei +4 C.>Oberhalb des Gefrierpunktes gibt es allerdings nur eine Nahordnung....
Ja, Wasser wird je wärmer je dünnflüssiger, weil die
Nahordnungsbereiche, die den Eiskristall im Kleinen
"beibehalten", immer kleiner werden. Über +4 C nimmt
bereits die Wärmeausdehnung über den Schrumpfmechanismus
(wegen Verminderung pseudokristalliner Bereiche) überhand.>diese ist unter anderem für die Dichte (Anomalie des Wassers) und die >Viskosität zuständig.
>Ein Verklumpen gibt es nicht....
Was der Japaner da gezeigt hat, war die Ausbildung
regelmässiger Eiskristalle im einen Fall und das
Ausbleiben dieser Eiskristalle im anderen. Genaue
Versuchsbedingungen - z.B. die identische Behandlung
aller Proben bis zur mikroskopischen Untersuchung -
wurden leider nicht mitgeteilt.>Des weiteren... Um Wassermoleküle zu sehen braucht man ein STM... ein Raster->Tunnelmikroskop und dann kann man sie auch nur sehen, wenn sie an einer >leitenden Oberfläche adsorbiert sind...
Naja, die Bilder mit Benzol sind ganz eindrucksvoll.
Bilder mit adsorbierten Wassermolekülen habe ich
noch nicht gesehen.Der Japaner untersucht offenbar die Bildung normaler
Eiskristalle mit dem Lichtmikroskop. Er sieht also
nur, wie gut oder schlecht die Eiskristalle ausgebildet
sind (schön kristallin oder röntgenamorph). Eine
Abbildung auf molekularer Ebene findet nicht statt.>Ansonsten - mit einem opt. Mikroskop ist da nichts zu machen.
Naja, halt so weit wie die Bilder zeigen:
Schneeflöckchen weiss Röckchen .....
>Also rechnen wir die Verklumpung in Haß- und Liebe-Flaschen zum Mystizismus
>und die echte Aggregatbildung zu physikalischen Chemie:-))Womit wir uns mal wieder einig sind.
>Mit freundlichen Grüßen
Auch
der andere Franke und "Erlanger"
(Schüler von Breitinger)
- Re: einig - ECHTE Verklumpung zum ECHTEN Mystizismus ;-) franz_liszt 02.4.2003 12:12 (1)
- Verunglimpfung - wo ? franke43 02.4.2003 13:00 (0)