die Lösung Deines Dillemas

Geschrieben von master2lu am 21. März 2003 21:11:50:

Als Antwort auf: Re: Ich bin für den Krieg @All geschrieben von quink am 21. März 2003 20:38:54:

Hallo,

nun, die Lösung des Dillemas hast Du selbst in der Frage angesprochen. Die Einstellung zum nächsten - hin zum Positiven, zur Nächstenliebe - wird sich exponentiell ändern je mehr Menschen in ihrem kleinen Wirkungskreis damit anfangen. Wenn es zu esoterisch ist, gibt es auch eine wissenschaftliche Begründung, Stichwort 'morphogene Felder'. Auch mathematisch ist es durch die Spieletheorie mehrfach nachgewiesen worden, dass Zusammenarbeit, Teilen und friedliches Miteinander ein höheres Maß an Wohlstand zu erreichen ist als durch die brutale Auslese.

Das Tempo der technischen Entwicklung hat in den letzten 100 Jahren alles bis dahin gewesene übertroffen. Zugegeben, die ethische Entwicklung hinkt hinterher. Sollte die Menschheit die jetzige und nachfolgende Krisen gut überstehen, wird auch hier das Tempo deutlich zunehmen - allein schon aufgrund der höheren Informations- und Bildungsdichte. Vielleicht brauchen wir aber irgendwo einen Schock, um die animalischen Überbleibsel hinter uns zu lassen. Global bestimmt ein schwieriger und langwieriger Prozess. Er findet aber schon statt. Wenn Du die Augen öffnest, wirst Du es gewiss bemerken.

Viele Grüße
master2lu

>Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Natürlich wär es mir lieber wenn alle Menschen auf der ganzen Welt in Frieden leben würden und alle genug zu essen hätten und keiner derlei Probleme hätte.
>Es ist aber leider nunmal nicht so.
>Ich bin, so wie jeder von euch in dieser Wohlstandsgesellschaft groß geworden -genau wie ihr.
>Sicher wär es gut, menschlich oder sonstwie, wenn es von heute auf morgen nur noch Frieden und Glück auf der Welt gibt. Dem ist aber nicht und es wird dem auch nicht so werden.
>Ich frage euch: Wie stellt ihr das Optimum euch vor ???
>Alle das gleiche ? keiner mehr als das andere und somit kein reich und kein arm mehr ? Sicher verlockend, aber etwas spricht dagegen: Die menschliche Gier!
>Angenommen jeder hat das selbe Auto, jeder nur eins, keiner zwei oder mehr.
>Nun sagst du dir: Ich erschlage den quink, dann habe ich 2 Autos und somit viel mehr als jeder andere. Und genau da liegt der Hund begraben. Solange die Einstellung sich nicht ändert ändert sich nie was. Die hat sich in den letzten 20.000 Jahren nicht geändert, warum sollte sie sich plötzlich ändern oder sich in 1000 Jahren ändern ?
>Solange keiner darauf eine Lösung gefunden hat brauchen wir den Krieg und auch die Selektion in arm-reich, stark-schwach.



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