Re: Bericht MONDSCHATTEN
Geschrieben von Bern am 19. Januar 2003 21:21:59:
Als Antwort auf: Re: Bericht MONDSCHATTEN geschrieben von Gandalf am 19. Januar 2003 20:50:47:
hi gandalf,
das mit der Lichtablenkung und dem Zeitungsartikel,
war eine PR Mache bekannten Kalibers.
Es ging um die Sichtbarkeit eines Sterns, während einer
Mondfinsternis, als der Stern eigentlich schon hätte
verdeckt sein müssen. Also heute sagt man Grav.linseneff.
Zwei Jahre zuvor hatte das schon ein Nichtauserwählter
italienischer Astronom und Physiker behauptet und begründet.
Es gibt zu dem einen Stein des Anstoßes erheblich
peinliche Abklärungen. Fehlt in Deutschland nur noch
das Gesetz, daß auch auf Hinterfragen dieses "Sakrilegs"
Gefängnis steht.
Bernd
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>hallo Bernd
>nein hab ich nicht mitbekommen, aber es wäre mal wieder typisch.
>aber vieleicht etwas zu den theoretischen grundlagen einsteins theorie:
>die allgemeine relativitätstheorie: beruht auf dem grundaxiomen des allgemeinen relativitätsprinzipes, daß alle bezugssysteme (auch beschleunigte usw.) gleichberechtigt sind (um das mal umganssprachlich auszudrücken: wenn eine kuh auf der weide steht und mit dem schwanz wackelt, so kann man nach einstein auch sagen der schwanz ruht und wackelt mit der kuh), und dem äquivalenzprinzip. letzteres geht davon aus, daß trägheit und gravitation nicht zu unterscheiden sind. stellen wir uns nun ein sehr starkes gravitationsfeld vor (denn nur dann wird ein unterschied zu newtons gravitationstheorie bemerkbar und vernachlässigen wir, daß ein beobachter so ein starkes gravitationsfeld nicht überleben könnte). jemand befindet sich in einem fahrstuhl, er nimmt messungen an der decke und dem boden vor. die anziehungskraft ist am boden größer als an der decke (ist auch auf der erde so, nur dort sind die abweichungen gering). befindet sich nun der fahrstuhl im freien fall so wird er feststellen, daß ihn eine kraft auseinanderzieht. -> die wirkung der gravitation hebt sich also nicht 100% mit dem freien fall auf. gravitation und beschlewunigung sind nur in einem verschwinden kleinen punkt nicht zu unterscheiden.
>1921 wurde einsteins theorie dann durch die lichtablenkung durch das gravitationsfeldes der der sonne glänzend bestätigt. der kleine haken an der sache aber war nur, daß dies jede theorie geleistet hätte die gegenüber newtons theorie den vorteil hat, nicht von einer unendlich großen ausbreitungsgeschwindigkeit des lichtes auszugehen und unter umständen auch ohne "tensorenvergewaltigungen", "unappetitlichem raum-zeit-salat" und "paralelen die sich schon nach ein paar metern schneiden können", ausgekommen wäre.
>GANDALF
- Schattenspiele Bern 19.1.2003 21:34 (0)