Ein besonderer Glaube
Geschrieben von Dunkelelbin am 10. Dezember 2002 11:42:35:
Hi,
beim lesen der vorangegangenen Beiträge viel mir mal wieder auf, wie sehr doch das Gedruckte Wort unser aller Denken beeinflusst.
Ein Buch vermittelt zuerst Respekt. Was schwarz auf weiß geschrieben steht, kann nicht falsch sein..oder doch??
Entstanden ist diese Ehrfurcht in jener Zeit, als der Buchdruck erfunden wurde und nur eine previligierte Minderheit des Lesens und Schreibens mächtig war.
Gedrucktes musste wahr sein. Ein Buch war der Weisheit letzter Schluß. Dies zu bezweifeln wäre der Ketzerei gleichgekommen.
Noch heute lernen wir in der Schule, dass Bücher die Wahrheit enthalten müssen. Was dort geschrieben steht stimmt. So lernen wir nicht nur das Lesen sondern auch damit verbunden die unkritische Haltung gegenüber Thesen und Meinungen die wir oftmals ungeprüft als Wahrheit anerkennen, umso mehr wenn der Autor augenscheinlich eine Koryphäe auf seinem Themengebiet ist.
Nur allmählich erkennen Einige, dass sich auch hinter dem gedruckten Worten Lügner und Betrüger verstecken können und besonders dieses Medium bewusst eingesetzt werden kann, um vom Wesentlichen abzulenken und Massen subtil in bestimmte Geisteszwänge zu führen.Grüße
DunkelelbinPS: Ich dachte dabei insbesondere an die Religionen der Bücher,- weniger an die Lebenserkenntnisse eines Dieter Bohlen..
- Re: Ein besonderer Glaube Torsten 10.12.2002 13:16 (1)
- Re: Ein besonderer Glaube RMuktananda 10.12.2002 15:59 (0)
- Re: Ein besonderer Glaube Denis 10.12.2002 12:44 (2)
- Wirklichkeit befreit! HotelNoir 10.12.2002 13:32 (1)
- Fosten Denis 10.12.2002 15:32 (0)
- Ein besonderer Irrglaube balmung 10.12.2002 12:08 (0)