Re: Russischer Blitzangriff - geht das noch ?
Geschrieben von Ismael am 10. Oktober 2002 18:45:11:
Als Antwort auf: Re: Russischer Blitzangriff - geht das noch ? geschrieben von Weltfremder am 10. Oktober 2002 16:55:45:
ein blitzangriff muß ja nicht völlig überraschend kommen! allerdings müßte der vorstoß recht schnell erfolgen, sonst wäre es ja eher ein bummelangriff!
wenn die leute im wirtshaus sitzen und die russen zum fenster hineinschauen, dann sind die fröhlichen zecher sicher ziemlich überrascht, das bedeutet aber nicht, das der russische vorstoß z.b. für die regierung überraschend käme! die frage ist doch, was könnte die bundeswehr zum beispiel den vorrückenden truppen entgegenstellen? die russen haben immer noch sicher 30 panzerdivisionen einsatzbereit, vielleicht auch deutlich mehr! damit sind sie der bundeswehr mindestens 10:1 überlegen. man erinnere sich an desert storm: als die amis angefangen haben zu bomben, sind die irakischen piloten mit ihren flugzeugen aufgestiegen und haben sich nach dem iran abgesetzt, um die zerstörung der maschinen zu verhindern. bei einem russischen angriff auf deutschland könnte es von vorteil sein, die wenigen kräfte, die zur verfügung stehen, nach westen zu ziehen um sie für einen späteren gegenschlag, zusammen mit den dann wohl alarmierten verbündeten (ob nun mit oder ohne amiland) ins feld zu werfen. am wenigsten vorteilhaft für einen blitzrückzug gen westen, wären mit flüchtlingen verstopfte autobahnen! im falle eines bevorstehenden angriffs wäre die regierung besser beraten, wenn sie die bevölkerung nicht warnen würde! für den deutschen michel wäre ein angriff aus russland also ziemlich überraschend!
in den props heißt es ja, das die russen bis zum rhein vorstoßen und das wohl ziemlich schnell. von größeren scharmüzeln ist aber erst im zuge von rückzugsgefechten die rede. ich denke, das unterstützt die annahme, daß die deutschen streitkräfte dem russischen angriff begegnen, indem sie sich über den rhein zurrückziehen und den vorstoß erst dort, mit unterstützung der anderen westeuropäischen staaten, stoppen.