Re: Baldur´s Horror-Szenario - der Ärmste!
Geschrieben von Torsten am 26. September 2002 19:20:17:
Als Antwort auf: Re: Baldur´s Horror-Szenario - der Ärmste! geschrieben von Bine am 26. September 2002 17:09:36:
Liebe Bine,
ich kann ehrlich gesagt keine wesentlichen Meinungsunterschiede erkennen.
Übrigens habe ich kein Problem damit, mich einzuschränken. Bis vor wenigen Jahren habe ich mich immer gewundert. Ständig hat mir jemand eingeredet, was "man" noch so haben müßte, und wenn ich es mir dann geleistet hatte, war ich unzufriedener als vorher. Seit ich angefangen habe, den ganzen Plunder wieder wezugeben, abzustoßen bzw. nicht mehr zu ersetzen, bin ich wesentlich zufriedener.
Nun ja, mit der "gesunden" Nahrung hast Du wohl recht. In dem Billigfutter sind vielleicht mehr Gefahrenstoffe als auf einer Sondermülldeponie. Was aber auch auf den Öko-Bio-Light-Fraß zutreffen kann. Die einzige Alternative wäre der Kauf beim mir bekannten Erzeuger - den ich aber nicht habe und was mir auch zu aufwendig ist.
Die persönliche Einschränkung hat noch einen weiteren Vorteil: man schränkt auch die Abgaben an die Nichtsnutze ein. Die müssen's dann Anderen aus der Tasche ziehen (da sie sich bestimmt nicht selbst einschränken) und schon ist die Abwärtsspirale angeschoben. Wenn die Leute nicht durch Denken lernen wollen, geht's vielleicht durch Anschauung.
Übrigens glaube ich auch das Märchen von der knappen Zeit nicht mehr (z.B. Dein Beispiel der eingesammelten Angehörigen mit nur einem Fahrzeug). Wenn wir nicht unsere Zeit mit sinnlosem Hin- und Hergerenne verplempern würden, wäre sie massenhaft vorhanden. Mit sinnlos meine Alles, was kein faßbares Ergebnis hat. Und im Gegensatz zum Gerücht von der Vielschichtigkeit des modernen Lebens sind für mich faßbare Ergebnisse nur die Schaffung gegenständlicher Werte (einschließlich Nachwuchs) und der Erwerb/die Vermittlung von Wissen. Kurz: das Handeln im Interesse des Anderen und damit der Menschheit und Umwelt. Unter diesen Voraussetzungen ist der Verwaltungsaufwand minimal, der heute im Wesentlichen zwei Ziele verfolgt: kleine und mittlere Schweinereien zu verhindern und große zu koordinieren.
Viele Grüße
Torsten