Re: N: 100 alliierte Kampfflugzeuge griffen Raketenstellung in Irak an

Geschrieben von Bine am 06. September 2002 18:03:13:

Als Antwort auf: N: 100 alliierte Kampfflugzeuge griffen Raketenstellung in Irak an geschrieben von Johannes am 06. September 2002 15:32:04:

Hi Johannes,

das denke ich auch, daß es seit 8. August läuft :-(( Leider.

Man sollte die "Vorbereitungszeit" von der wir nicht alles mitbekommen dazuzählen, nicht nur den offiziellen Angriff. Türkisches Militär ist ja auch schon massenweise im Nordirak.

liebe Grüße
Bie (ders graust, vor dem, was noch kommt)

>Nach meinem Eindruck läuft dieser Krieg spätestens seit dem 8. August.
>Gruß
>Johannes
>
>
>Medien: 100 alliierte Kampfflugzeuge
>griffen Raketenstellung in Irak an

>Britische Medien berichten, am Donnerstag hätten etwa 100 alliierte Flugzeuge
>einen Angriff auf Irak geflogen. Auch Raketenabwehrstellungen außerhalb
>der Flugverbotszonen
sollen beschossen worden sein.
>Nach einem Bericht des «Daily Telegraph» haben am Donnerstag britische und
>amerikanische Flugzeugen Stellungen in Irak angegriffen. Etwa 100 Kampfflug-
>zeuge sollen daran beteiligt gewesen sein. Der Zeitung zufolge galt das Bom-
>bardement einer irakischen Stellung in der Nähe der Grenze zu Jordanien.
>Das britische und das amerikanische Verteidigungsministerium bestätigten bisher
>nur, dass es einen Angriff gab. Über den Umfang wurde nichts gesagt. Sollte die
>Meldung stimmen, ist es die größte Attacke seit vier Jahren.
>In London hieß es lediglich, die Alliierten hätten auf eine Bedrohung ihrer
>Flugzeuge reagiert. Im Pentagon hieß es, der Angriff sei eine Reaktion auf den
>Beschuss von Flugzeugen in der südlichen Flugverbotzone gewesen. Auch aus Irak
>blieb eine Reaktion zunächst aus.
>Neun amerikanische F15 und drei britischen Tornados warfen demnach mindestens
>zwölf Bomben ab. Dutzende F16 und weitere Tornados sollen Begleitschutz geflo-
>gen sein, EA6b Prowlers und Awacs-Flugzeuge hätten den Einsatz koordiniert und
>Radarstellungen gestört.
>Irakische Basis H3 miliärisch wichtig
>Angegriffen wurde die so genannte Basis H3 etwa 400 Kilometer westlich von
>Bagdad. Dort vermuten die Alliierten Abschussrampen für Scud-Raketen. Diese
>könnten sowohl Israel als auch angreifende alliierte Flugzeuge erreichen. Die
>Basis liegt jedoch außerhalb der festgelegten Flugverbotszonen und damit auf
>einem Gebiet, über das die irakische Regierung die absolute Hoheit ausübt.
>Laut «Daily Telegraph» ist die Luftüberwachung des Irak im Westen des Landes
>ohne die Basis H3 «blind». Zudem könnten Amerikaner und Briten nach deren
>Zerstörung gefahrlos von Jordanien mit Hubschraubern in Irak eindringen.
>Damit würden sich die Alliierten eine weitere militärische Optionen für
>einen Krieg eröffnen, sollten Verbündete wie Kuwait, Bahrain oder Saudi-
>Arabien eine Unterstützung verweigern.

>Weiterer Angriff möglich
>Das US-Zentralkommando ist laut «Daily Telegraph» derzeit dabei, die Satelliten-
>aufnahmen des Angriff auszuwerten. Sollte die Basis H3 nicht zerstört worden
>sein, sei ein weiterer Angriff zu erwarten. (nz)



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