Re: Beweisführung, Quellenlage, etc.

Geschrieben von Torsten am 04. Juli 2002 16:38:01:

Als Antwort auf: Beweisführung, Quellenlage, etc. geschrieben von Badland Warrior am 04. Juli 2002 14:58:06:

Lieber BW,

ich vermute, Du hast meinen Text über das universelle Informationsfeld nicht gelesen. Ich bin im Moment bei der Sammlung von Indizien, und wie jede Erkenntnis bedarf es sehr vieler Puzzleteile. Die Geschichte (mehr ist es nicht) mit der Bundeslade steht in meinem Text unter der Überschrift "Geschichte, Legenden und Spekulation".

Natürlich kann man jedes einzelne bis zum Erbrechen durchleuchten und die kleingedruckten Anmerkungen hunderter Arbeiten auswendig lernen. Das wird heute wissenschaftliches Arbeiten genannt.

Oder man versucht, alles Mögliche zusammenzutragen, mit den gerade nötigen Informationen eine Theorie zu entwickeln und diese in der Praxis zu überprüfen. Zum Zusammensetzen des Puzzlespiels ist die Kenntnis der Molekularstruktur der Teile nicht erforderlich, sondern man verplempert nur Zeit. Sind falsche Teile darunter, merkt man das, weil sie nicht passen. Liegt kein Bild zugrunde, kann man auch keins zusammensetzen. Ist das zugrundeliegende Bild ein anderes als auf der Verpackung, bekommt man das Bild der Puzzleteile zusammen und nicht das auf der Packung.

Ich halte das universelle Informationsfeld für ausreichend wahrscheinlich, um es experimentell anzugehen. Zumal dies bereits geschehen ist. Auf so einem Gebiet der "Grenzwissenschaften" ist ohnehin damit zu rechnen, daß ein Teil der Daten gefälscht ist und/oder der gewünschten Schlußfolgerung widersprechende Ergebnisse verschwiegen werden. Warum sollte es in den Grenzwissenschaften auch sauberer zugehen als in den Wissenschaften?

Nebenbei: 80%(!) aller Quellenangaben in medizinischen Fachzeitschriften sind fehlerhaft, über die Richtigkeit des Inhalts gibt es nur (böse) Vermutungen.

Selber essen macht fett und selber forschen schlau.

Viele Grüße

Torsten

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