Re: Kein Korridor für Kaliningrad!
Geschrieben von Swissman am 20. Mai 2002 01:35:59:
Als Antwort auf: Re: Kein Korridor für Kaliningrad! geschrieben von another am 20. Mai 2002 01:07:25:
>In der Türkei ist es angeblich üblich die wehrpflichtigen Soldaten so >heimatfern wie nur möglich zu stationieren, wie man mir sagte soll damit >verhindert werden, dass sich die Leute unerlaubt von der Truppe entfernen. >Sofern es in Russland eine ähnliche Praxis gibt
Zumindest vor der "Wende" war dies auch in der UdSSR gängige Praxis, nur dass man sich eine schönere, politisch korrekte Begründung einfallen lassen hat: Der Rotarmist sollte das "Vaterland der Proletarier" besser kennenlernen. Eine Rolle mag dabei natürlich auch die Überlegung gespielt haben, dass man die Soldaten bei Bedarf auch zur Bekämpfung von Demonstrationen und offenen Aufständen einsetzen würde - die Hemmschwelle, auf Zivilisten zu schiessen, sinkt sicher merklich, wenn man nicht befürchten muss, dass dabei auch Freunde und Verwandte zu Schaden kommen...
Die Annahme, dass die Stationierung von Soldaten immer noch gleich gahandhabt wird, erscheint mir durchaus plausibel.
>erscheint es plausibel, dass ein Großteil der in Königsberg stationierten >Soldaten aus dem östlichen Teil Russlands stammen und somit asiatische >Gesichtszüge aufweisen könnte.
Mehr noch: Die Mehrheit dieser Soldaten dürfte sich zum Islam bekennen. Damit aber sind wir aber sofort wieder bei den Visionen unseres Freundes E. Z., der ja gesehen hat, dass sich grössere Verbände muslimischer Soldaten gegen ihre russischen "Kameraden" stellen, weil sie diese am Plündern und Vergewaltigen Deutscher und ausländischer (aus islamischen Ländern) Zivilisten hindern wollen. In der Folge würde dann eine grössere Anzahl Aufständischer auf Seiten des Westens mitkämpfen.