Natürlich wird hierauf keine Antwort kommen, da ihm die Argumente ausgehen (o.T)

Geschrieben von katzenhai2 am 09. Mai 2002 02:41:33:

Als Antwort auf: Fehler gibt es auf allen Seiten geschrieben von franke43 am 08. Mai 2002 12:48:20:

>Hallo Istanbulian
>Zunächst: ich bin kein Ausländerfeind, sondern selber Ausländer,
>denn ich lebe als Deutscher in einem anderen Land.
>>>Der Islam ist 600 jahre Jünger als der Christentum ,daher in seiner
>>>entwicklung 600 jahre zurück, er befindet sich gerade in der phase wo einst die christen ihr eKreuzzüge machten ( unterschied der Islam muss alles zeitgeraffter durchmachen und expasion durch gewalt wie es imchristentum möglichwar ist ür denIslam heuet nicht möglich).
>>Strunz: Kriege von Muslimen hatten nie den Charakter von Kreuzzügen.
>Welche Kriegsgründe hatten Deine Vorfahren für den Kampf gegen
>die Serben (Schlacht von Kosovo Polje 1389), gegen Ungarn
>(Schlacht von Mohács 1526) und gegen Österreich mit den beiden
>Belagerungen von Wien (1529 und 1683) ?? WO ist die Entschuldigung
>dafür ? Musste sich der Sultan gegen Angriffe von aussen wehren ?
>Oder waren das unprovozierte Überfälle auf die "Christenhunde" ?
>>Hätten wir genau so gehandelt wären wohl keine Christen übriggeblieben im >islamischen Kulturkreis.
>Damit setzt Du voraus, dass die Streitkräfte des Islam denen des
>Christentums überlegen gewesen wären. In Wirklichkeit war die
>Waffentechnik vergleichbar.
>>Diese Tatsache zeigt das das Christentum, in dieser Beziehung, dem Islam um 15 >jahrhunderte hinterherhinkt, respektive heute keine "weltlichen" >Führungsansprüche mehr stellt.
>Im Christentum gilt, dass die weltliche Herrschaft und die Herrschaft
>Gottes verschiedene Dinge sind.
>Jesus hat das so ausgedrückt:
>"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist"
>Oder im Verhör bei Pontius Pilatus:
>"Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser
>Welt, würden meine Jünger darum kämpfen. Aber nun ist mein Reich
>nicht von hinnen."
>Deshalb kann in der christlichen Welt eine weltliche und von
>der Religion getrennte Macht existieren, ohne von den religiösen
>Führern sofort in Frage gestellt zu werden.
>>Auch der islam ist "geteilt": "Neuere" Ansichten , wie der Wahabismus (im Übrigen von Engländern projektiert und zur Macht verholfen)haben insgesamt ihr Ziel nicht verfehlt und diskreditieren den Islam , ja sie pervertieren ihn.
>>Wenn man bedenkt das einige führende Wahabiten in Istanbul aufgehängt worden >sind( durch den Sultan welcher auch gleichzeitig der Khalif war) fragt man >sich warum der Wahabismus immer noch vom "Westen" gestützt wird.
>>Die Antwort ist das es ihnen in den Kram passt. Ja sogar die "moderne" Terrorwelle und die "Selbstmordkriegsführung" hat seine "religiös" ideoligischen Wurzeln im Wahabismus.
>>Schlussfolgerung : Der "Westen" oder "Schlüsselpersonen im Westen" sind die eigentlichen Terroristen.
>Mit frommen Leuten, die ihre Gebete verrichten, den Ramadan
>einhalten und uns anderen keine Vorschriften machen, können
>wir gut leben. Solange mein Nachbar mir nicht den Schweinebraten
>und das Bier dazu verbietet, darf er gern Muslim sein. Ich werde
>ihm dann auch nicht den Bau der Moschee und den Ausruf des
>Gebets verbieten. Auch käme ich nie auf den Gedanken, einen
>Muslim zum Genuss von Schweinefleisch oder Alkohol oder zum
>Verletzen der Fastenregeln verführen oder gar zwingen zu
>wollen. Wer bin ich, dass ich das Recht hätte, Leute zu
>Taten zu verleiten, die ihrem Glauben nach Sünde sind ?
>Aber in unserer westlichen Welt ist die Glaubensausübung ein
>Individualrecht, kein Kollektivrecht für die ganze Familie
>oder gar für das ganze Stadtviertel. Jede(r) ist auf ihre/seine
>Weise religiös oder auch nicht, und missionieren darf man
>nur mit friedlichen Mitteln (Stichwort Schleierzwang). Wenn
>einzelne Familienmitglieder eine andere Auffassung von der
>Religion haben als die anderen, dann darf auf die keinerlei
>Druck ausgeübt werden. Dafür haben wir kein Verständnis.
>Gruss
>Franke 43


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