Re: Bursting Komet C/2000 WM1 - Gefahr durch den Kometenschweif?

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Geschrieben von Astro am 31. Januar 2002 15:11:08:

Als Antwort auf: Re: Bursting Komet C/2000 WM1 / Mehr Übs. geschrieben von IT Oma am 31. Januar 2002 02:37:35:

Hallo,
ich denke der Komet saust durch das Sternbild Teleskop?

Wenn ich mir, die Erdbahn und Kometenbahn anschaue, (http://www.spaceweather.com/)
so gibt es Schnittpunkte.
Am 1.3.2002 kreuzt der Komet die Erdbahn und gegen 21. Mai erreicht die Erde diesen Punkt. Könnte sie dann mit Kometenresten, z.B. Teile des Kometenschweifs konfrontiert werden?

Viele Grüße
Astro

>Übrigens: der Teekessel ist ein südliches Sternbild, der große Bär ist "Big Dipper".

>Hier sind die restlichen Beobachtungen von 29. und 30. Januar in meiner (unprofessionellen) Übersetzung:
>[Out-Out Methode, gute Transparenz, Vergleich mit Sternen aus dem „Griff“ des Teekessels (ein südliches Sternbild) VT mags 2.04, 2.62, 3.15, 3.45. Für das Auge wirklich wie ein Stern, aber ein 25 x 100 mm Fernglas enthüllt 2 helle Jets, die an entgegengesetzten Enden des Kerns austreten und die Form einer weiten Parabel annehmen. In einem 28 cm Teleskop bei 84x ist der hellere Jet in PA 250 etwa 60’’ lang und der schwächere Jet in PA 120 etwa 25 ’’ während der Hauptschweif nach PA 200 weist und > 30 ’ lang ist. Leider ist die Mondlicht Interferenz 99%. Die Magnituden sind nicht auf Absorption korrigiert jedoch war Phi Sgr (3.15) auf derselben Höhe wie der Komet]
>>*2002 Jan. 30.1111 m1=2.3, Dia.=45" (approx), DC=9...7x50 B...Mike Begbie (Harare, Zimbabwe)
>[Bobrovnikoff Out-Out Methode. Das war wirklich, als ob man einen variablen Stern beobachtet! Wegen des Mondlichts und des Dunstes in geringer Höhe über dem Horizont (Komet bei 8 Grad Höhe) war das einzige wirklich Sichtbare die zentrale Verdichtung! Sie ähnelte sehr einer Planetenscheibe mit scharfem Rand – dshalb die Einstufung als DC =3D 9 – aber war deutlich länglich und erschien deshalb als ovales Objekt mit Durchmesser ca 45 “
>Vergleichssterne waren Sigma Sagittarii (Nunki) und Zeta Sagittarii, die von diesem Breitengrad aus ungefähr 1 bez. 2 Grad höher standen als der Komet. Keine Korrektur bez. atmosphärischer Absorption. ]
>___________________________________________________________________________
>>*2002 Jan 30.75 UT: m1=2.7, Dia=2', DC=9, tail=1.5 deg....NE...Terry Lovejoy (Thornlands, Queensland)
>[ Mit dem bloßen Auge fast nicht zu unterscheiden von einem Stern. Im 15 x 80 Fernglas ist der Komet spektakulär mit einer intensiven zentralen Verdichtung, die von einer gut ausgeprägten parabolischen Koma umgeben ist, die wiederum in einen suüdwärts gekrümmten Staub-Schweif übergeht, der 0.5 deg lang hell ist und 1,5 deg lang sichtbar. Das helle Mondlicht beeinträchtigte jedoch die Sicht.]
>__________________________________________________________________________
>>*2002 Jan 30.85UT: m1=2.8, DC=8/...NE...Andrew Pearce (Nedlands, Western Australia)
>[ Der Komet wird ständig heller und sieht im Moment ziemlich spektakulär aus! Eine kurze Überprüfung durch ein 20 cm Reflektor Teleskop (90x) zeigt eine stark parabolische Form mit einer zentralen Verdichtung am Brennpunkt der Parabel. Ein sternenähnlicher falscher Kern ist jetzt deutlich sichtbar im Zentrum der zentralen Verdichtung. Der Komet hat eine charakteristische gelblich-braune Farbe, die sogar in kleinen Ferngläsern deutlich zu erkennen ist. Schätzung durch ein 8x40B Fernglas zur selben Zeit: m1=2.8, Dia=6.5', DC=8/ und durch ein 20x80B : m1=2.9, Dia=5', DC=8/. Breiter Schweif, der 1,5 deg lang sichtbar ist in PA 196 deg. Die ersten 0.5 deg haben eine hohe Oberflächenhelligkeit. Sogar im hellen Mondlicht erscheint dieser Komet sehr eindrucksvoll und ist einer der besten seit C/1995O1.]
>Der Komet hat jetzt wohl eine Größenordnung von 2,8 oder 2,9 erreicht.
>Gute Nacht!
>IT Oma


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