Jede Meinung unterscheidet sich durch Gedanken

Geschrieben von Arnemis am 26. August 2004 16:34:52:

Hallo, ihr Leser dieses Textes!

Mein Name ist Arnemis und es freut mich, euch endlich mal schreiben zu dürfen. Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag gelesen, der mir etwas Kopfzerbrechen bereitet hat und zwar die Frage, ob es eine weltumspannende Christenheit als einzige Religion geben sollte. Dazu möchte ich jetzt etwas loswerden, weil ich glaube, dass manche Menschen - um Himmels Willen nicht alle - vergessen haben, was Religion darstellen kann; nicht darstellen muss. Letztlich muss das jeder für sich entscheiden.


Religionen haben viele Kriege verursacht, weil sie sich angeblich so sehr von sich unterscheiden. Wir kennen die Kreuzzüge, in denen Abertausende umgekommen sind, weil jeder für die jeweils andere Glaubensrichtung gekämpft hat. Aber eines haben diejenigen nicht berücksichtigt, die diesen Krieg überhaupt begonnen haben.

Religion ist der Versuch, sich selbst zu verstehen und andere an diesem Verständnis , das ich hier jetzt als Hoffnung deklarieren will, teilhaben zu lassen. Sie ist das Bindeglied zwischen der Menschheit, die ich eigentlich in jedem Menschen sehen will. Statt dessen begnügen sich viele damit, im Sandkasten der Entwicklungsstarre stecken zu bleiben. Ich sage nicht, dass das bei jedem so ist, aber in der Zivilisation ist es leider ein fest verankerter Fakt.

Eines darf keiner von uns jemals vergessen: Wir sehen vielleicht unterschiedlich aus, haben andere Sitten und Bräuche. Wir können so verschieden sein, wie man nur sein kann. Und doch gibt es um und in uns einen Vater, der auch unser Freund sein will. Meiner ist er bereits und er hat mich Dinge vollbringen lassen, die über meine bisherigen Grenzen hinausgingen.

Dieser VAter und Freund unterscheidet nicht zwischen seinen Kindern. Es gibt im Glauben ganz einfach keinen Unterschied in der Wesenheit des höheren Wesens, das uns durchfließt wie ein Energiefeld. Alleine unsere Existenz ist Beweis genug, dass wir kein Zufall sein können; ja, wir sind Millionen vielleicht, die aus einem Nichts von Milliarden ausgewählt worden, hier zu dieser Zeit auf dieser Welt in dieser Zeit Grashalme an unseren Fußsohlen kitzeln lassen zu dürfen.

Das Leben ist etwas, das Religion anpreist. Übrigens ist das eine TAtsache, die uns auch von manchen Terroristen unterscheidet, die über die Erde wandeln. Und außerdem soll uns Religion noch eines lehren, bevor wir aufsteigen in weit höhere Sphären der Befreiung und Vollendung eines nicht abschließbaren Lebens: Mitleid. Mitleid ist eine Form der Liebe und zwar deshalb, weil wir uns um andere sorgen, die wir nicht mal kennen müssen.

Mit Mitleid verbinde ich etwas Göttliches, denn es sucht, in jedem Menschen eine GEmeinsamkeit zu finden. Man versucht immer den anderen zu verstehen, darauf kommt es an.

Und deshalb halte ich auch nicht viel von den Vorstellungen, dass es nur die Christenheit als Religion geben sollte. Egal welche Religion, jede betet verschiedene "Postanschlüsse", also Gottheiten an. Bei dem einen ist es Jesus Christus, beim anderen "nur" Jahwe oder Jehova. Beim Dritten ist es Allah oder das Brahman.

Ich bin erst 21 Jahre alt, vielleicht beginne ich erst zu verstehen. Aber ich versuche es und manche sagen, dass ich das recht gut kann. Aber ich bin nicht nur das. Bald, wie bald, kann ich noch nicht abschätzen, werde ich eine Künstlerin sein und das Wohl der Menschheit und somit das Wohl auch von euch liegt mir am Herzen.

Wir können die Terrorgefahr auch als etwas Positives werten: Terror ist ohne jeden Zweifel abscheulich und ich dulde ihn nicht. Aber jetzt habe ich eine Frage an euch: WAs ist an ihm so gefährlich? Er ist unberechenbar, ohne Zweifel; das kann er jedoch nur sein, weil große Einigkeit unter diesen Leuten besteht - im Gegensatz zu unserer profitgeilen Zivilisation, in der Menschen erkranken und so ausselektiert werden, obwohl sie wertvoll sind für jeden von uns.
Womit sie nicht rechnen, da bin ich mir sicher, ist ein Volk, das zusammengeschweißt ist und keine Naht hat. Das können und müssen wir für unseren Fortbestand erreichen, es ist unabdingbar. Fangen wir am besten gleich an.

Vertraut der Religion, denn sie vereint Menschen und damit uns. Vetraut ihr und ihr vertraut IHM.

Möge der Himmel allezeiten mit euch sein und bis zum nächsten Mal

Eure Arnemis


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