Re: Jede Meinung unterscheidet sich durch Gedanken
Geschrieben von Arnemis am 28. August 2004 20:35:36:
Als Antwort auf: Re: Jede Meinung unterscheidet sich durch Gedanken geschrieben von Dunkelelbin am 27. August 2004 19:13:14:
Dunkelelbin, Dunkelelbin...
Vieles in der Welt hat mit Glauben zu tun, selbst der Glaube an sich selbst und seine Fähigkeiten kann nie falsch sein - solange er nicht zum Egoismus ausufert.
Diese Vorschulkinder, die du erwähnst, was haben sie mit mir zu tun? Sie haben in vielerlei Hinsicht den sogenannten "Erwachsenen" einiges voraus, sie zu unterschätzen kann ein FEhler sein.
Ein gutes Beispiel bin ich. Du kennst mich nicht mal und doch solltest du wissen, dass Vorschulkinder die ersten sind, die sich und ihre Fähigkeiten kennenlernen und sie auch einzuschätzen lernen. So kommen sie später viel besser mit sich klar und ich sage dir, Fähigkeiten in einem Maße zu besitzen, dass es fast ein Fluch sein kann, ist eine schwere Bürde und zugleich eine gute Übung fürs Leben.
Ich selbst ging zum Beispiel zuerst in eine Schule für Lernbehinderte und es war gut für die weitere Entwicklung. HEute schreibe ich TExte, die manchen in ERstaunen versetzen; vieles habe ich in diesem Leben gesehen, geschafft und angegangen. Manche haben mich unterschätzt. Sie sahen immer das, was ich für sie sein könnte, aber nie haben sie das gesehen, was ich eigentlich bin.
Neben mir sitzt gerade ein sehr guter Freund, der mich so nimmt, wie ich bin und zwar voll und ganz. Es ist immer sehr schön, bei ihm zu sein.
Was den Glauben angeht; vielleicht hast du REcht. Vielleicht habt ihr in diesem Forum wirklich schon soviel über Gott und die Welt gelesen, aber es interpretiert jeder wirklich anders. Nimm beispielsweise einen katholischen Pfarrer und einen evangelischen. Beiden geht es um Glauben und doch teilen sie verschiedene Ansichten über Gott und die Welt.
Was tue ich aber? Ich schreibe wie gesagt Texte, zum einen für die Schülerzeitung in meiner Schule, auf der ich gerade einen gesonderten LEhrgang absolviere, zum anderen habe ich jetzt auch mein noch nicht veröffentlichtes Debütwerk geschrieben.
Und nun noch diese Sache mit der "Schwester". Warum solltest du meine Schwester sein? Du bist ein Mensch so wie ich, das ist eine große Gemeinsamkeit und ich denke nicht, dass wir Verwandschaftsgrade deshalb besitzen müssen. Wir gehören zu einem Volk, das weiß jeder, auch wenn es jetzt an dieser Stelle oberflächlich klingen kann.
Aber wenn du das weißt, wird es Zeit, dass auch diejenigen diese Tatsache endlich akzeptieren, um die Prüfung zur sogenannten "Zukunft" besthen zu können. Vieles muss sich im Bewusstsein vieler Angehöriger der Menschheit ändern, diejenigen, die von diesem gemeinsamen und doch verschiedenem Wissen Kenntnis haben, sollten anderen ein Vorbild dabei sein. Denn der REst hat ein Anrecht darauf, diese Lebensalternative kennen zu lernen.
Bis zum nächsten Mal
Arnemis