Re: USA ziehen 70.000 Soldaten aus Europa und Asien ab
Geschrieben von Kiaril am 15. August 2004 16:38:13:
Als Antwort auf: Re: USA ziehen 70.000 Soldaten aus Europa und Asien ab geschrieben von Xerxes am 15. August 2004 13:30:50:
Pst!! Xerxes, laß um Himmels Willen solche Ausdrücke!! Johannes ist da gnadenlos (eigenwillig)...
Deine Feststellung, daß ausgerechnet die US-Firmen sich hier die Betriebe zu einem Butterbrot unter den Nagel reißen, macht durchaus stutzig.
ABER! Das schlimme daran sind ja nicht unbedingt unsere vom Wohlstand korrumpierte Michels. Ja, selbst die gnadenlose Gier und Unfähigkeit der Manager deutscher "Vorzeigeunternehmen" tritt hinter einem anderen Phänomen zurück!
Damit meine ich die staatliche Überregulierung, hausgemachte Bürokratie und andere Hindernisse von gnadenloser Kleinkariertheit.
Denk doch mal an Daimler mit Stitz in Sindelfingen. Steuern zahlen die natürlich niemals an das Land Baden-Würtemberg, da ja deren Standort sonst "gefährdet" wäre.
Was wäre, wenn alterfahrene, wegrationalisierte "überflüssige" Konstrukteure und Ingenieure die Möglichkeit hätten an sehr zinsgüngsige Kredite (bei uns die Landwirte zu 1% Zins und 1 % Tilgung, Laufzeit 99 Jahre!!), wohlwollende Besteuerung und günstiges Bauland zu kommen? Ein BIßSCHEN staatlicher Subvention auf die ersten 10 Jahre noch dazu.
Mit anderen Worten, denen die Möglichkeit gäbe SELBER eigene Autos zu keieren und auf den Markt zu bringen. Wann gab es bei uns denn zu letzten Male eine Gründung einer eigenen Automarke??
Ich glaube, da würden gewissen Vorstandsmitgliedern reihenweise die Eier aus der Hose rollen!Ähnliches weis ich von Linde-Kühlmöbel zu berichten. Carrier, eine US-Marke hat jetzt diese Sparte aufgekauft. Ausgelagert wurde die Produktion zum Teil nach Tscheschien, weil angeblich billiger. Von den resultierenden Problemen sag ich mal nichts, da das nicht hierher gehört.
Nur soviel, hätten die entlassenen, hochqualifizierten und willigen Leute hier die Möglichkeit einer realen Unterstützung gehabt, gäbe es schon jetzt ein paar handfeste deutsche Konkurrenten zusätzlich auf dem Markt.
Bei so einem Umfeld, würde sich ein außländischer Konzern es zweimal überlegen solche Betriebe aufzukaufen. Mit anderen Worten, der Staat unterstützt versteckt die Politik der Globalisierung und speist in hochgelobten Tönen seine Förderungen für eine Ich-Ag, die nebenbei nur zur Verschleierung der tatsächlichen Arbeitslosenzahl taugt.
Naja, ich will die Ich-Ag nicht ganz schlecht machen. Für einige ist die tatsächlich eine Hilfe. Spätestens aber, wenn du dich vergrößern willst, stehst du vor schier unüberwindlichen Problemen. Kuck mal was bei uns der m² Gewerbegebiet kostet. Aus eigenem Kapital kaum zu finanzieren, sprich Schulden machen auf Teufel komm raus. Die kleinen unabhängigen Autowerkstätten können dazu ganze Operetten singen.Gruß
- Re: Neues aus dem Heidiland Xerxes 15.8.2004 17:53 (3)
- Re: Neues aus dem Heidiland Thymos 15.8.2004 20:20 (2)
- Re: Neues aus dem Heidiland Xerxes 15.8.2004 23:18 (0)
- Re: Neues aus dem Heidiland Lydia 15.8.2004 22:00 (0)