Re: Prophezeiung eines Kapuziners von 1813
Geschrieben von BBouvier am 09. Juli 2004 21:16:28:
Als Antwort auf: Prophezeiung eines Kapuziners von 1813 geschrieben von Falk am 09. Juli 2004 02:36:
Hallo, Falk!Sehr interessant!
Völlig neu!
Dank Dir!BB:-))
>Hallo,
>ich verfolge dieses Forum als stiller Mitleser. bin jetzt aber auf eine Prophezeiung gestoßen, die ich hier einbringen möchte. Ich habe hierzu bisher nichts finden können und hoffe daher, daß ich jetzt keinen alten Hut bringe.
>Die Prophezeiung stammt vom Kapuzinerpater Benedikt Ober, der im Kloster Nothgottes bei Rüdesheim lebte. Das Kloster wurde am 23. März 1813 aufgehoben. Vom gleichen Tag datiert die Prophezeiung.
>"Den 23. Martii etc. 13 ist unser schönes Gotteshaus und Kloster vergewaltigt, aufgehoben und jedem Patrii 200 Gulden gereicht worden... (Es folgen mehrere Zeilen, in denen - wie man huete sagen würde - der Schreib er seinen "Frust" bewältigt)... Und die Menschheit wird nun bald Ruhe haben vor dem Blutvergießen der Völker. Aber dereinst wird kommen ein großer Krieg der Völker der alten Welt gegeneinander und wird des Blutes und Elends kein Ende sein. Saturnus und Mars werden lange herrschen und der Todesengel Würger große Ernten halten. Es wird aber kommen ein starker Gideon, ein Gotteshammer, und gräulich um sich schlagen, ein frommer Fürst und Friedensfreund. Zu Jerusalem und zu Rom an der Apostelfürsten Grab wird er sein Gebet verrichten, mit dem Heiligen Vater in Einigkeit leben. Das Sinnbild des Pius und eines anderen Clemens. Zum Segen der lten Welt und dem Gedeihen der Völker, die da guten Willens sind. Hohe werden erniedrigt, die Frechen gedemütigt sein. Aber auch der Kleine wird Gottes Hand spüren. Und dieses große Ringen der Völker wird kommen nach hundert Jahren, wenn die Schnitter zur Ernte sich rüsten, und wird mit einer Weinlese und dem übergroßen Segen der Natur sein Ende haben. Und alles wird Gott loben und preisen. Und wird Frieden, Gedeihen der Früchte des Feldes und großer Segen der Arbeit folgen, vieles Böse wird vergessen sein und die Kirche Gottes jauchzen. Das walte Gott, der helfen kann. Amen".
>Die mir vorliegende Quelle erschien 1917 und bezog die Prophezeiung natürlich auf den 1. Weltkrieg und Kaiser Wilhlem. Allerdings hat die Kirche weder nach dem 1. noch 2. Weltkrieg gejauchzt. Es könnte sich also eher auf den großen Monarchen und den 3. Weltkrieg beziehen.
>Der Autor des Ausgangsartikels behauptet, die Prophezeiung und weitere Klosterpapiere zwischen 1891 und 1895 zur Abschrift erhalten zu haben.
>Bitte mitteilen, ob dies schon bekannt ist, dann erspare ich mir weitere Einzelheiten.
>Gruß
>Falk
>
- Re: Prophezeiung eines Kapuziners von 1813 Falk 09.7.2004 23:53 (2)
- Re: Prophezeiung eines Kapuziners von 1813 BBouvier 10.7.2004 06:52 (1)
- Re: Prophezeiung eines Kapuziners von 1813 Falk 12.7.2004 02:25 (0)