Re: Prophezeiung aus dem 19.Jhr über Europa und den Antichrist
Geschrieben von BBouvier am 29. April 2004 08:50:44:
Als Antwort auf: Prophezeiung aus dem 19.Jhr über Europa und den Antichrist geschrieben von quink am 29. April 2004 03:04:32:
Hallo, Quink!
Der ist ja hochinteressant, dieser, Dein Fund!
Wie kann man Dir nur danken?
Und man glaubt, neue Entdeckungen gäbe es womöglich nicht mehr....1)
Den letzten Passus über die Macht des Geldes,
das die Basis/den Anstoss des europäischen Reiches
begründen soll, halte ich für Gegenwart.Womöglich war die Schau/Information auch in
diesem Fall, wie ja so häufig, nicht
völlig vollständig.2)
Sollte die Zeitangabe über den Monarchen auch nur in etwa
richtig sein, dann wären unsere Spekulationen über 2008/9
womöglich hinfällig.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dasss aus den französischen
Schauungen hervorgeht, dass dort der Monarch nach einem Jahr
zugunsten seines Sohnes abdankt, so dass dieser durchaus
sehr jung an Jahren sein könnte.
Aus den Schauungen hat sich mir jedenfalls nicht zweifelsfrei
erschlossen, welcher Nationalität der "Kaiser" sei.Noch einmal ganz herzlichen Dank!
BB:-))
>Der Zufall half mir mal wieder. Ich habe einen Reisebericht (etwa von 1922) eines Dr.phil F. Sättler gefunden, geboren am 7.3.1884 in Brüx (Böhmen), gestorben nach 1942. Ein Textabschnitt paßt hier vielleicht gut hin, behandelt wird ein Gespräch zwischen Sättler und einem arabischen (indisch? tibetanisch?) Geistlichen (oder wie man die auch immer nennt), der Arya Manas genannt wird. Auszug aus dem Bericht:
>"Die großartige Veränderung, diese letzte gewaltige
>Revolution, wird sich in ganz anderer Weise abspielen. Sie
>wird bereits Jahrzehnte vor jenem Zeitpunkte einsetzen und
>sich durch mehrere Jahrhunderte darüber hinaus erstrecken.
>Ja, sie hat eigentlich bereits begonnen und dem Kundigen
>können die ,Zeichen der Zeit', welche sie charakterisieren,
>nicht verborgen sein. über große Krieg hat auf der Erde
>Verhältnisse geschaffen, die unmöglich von Dauer sein
>können, die den Keim zu neuen, gewalligen Ereignissen in
>sich tragen. Die nächsten Jahrzehnte werden nun eine
>Hänfling solcher Ereignisse mit sich bringen: neue,
>kleinere Kriege und Einzelrevolutionen, die trotzdem die
>Völker von Grund aus aufrühren und gegen das Ende des 20.
>Jahrhunderts zur Bildung eines Riesenreiches in Europa
>führen werden."
>"Ein Riesenreich in Europa?" unterbrach ich ihn hier
>neugierig. "Und welches Volk wird das herrschende sein?
>Welche Staatsform? Republik oder Monarchie?"
>"Das letztere," erwiderte Arya Manas, meine erste Frage
>geflissentlich überhörend. "Ein solches Reich kann nur eine
>Monarchie sein."
>"Und wer ist der Monarch? Welchem Volke, welcher Dynastie
>wird er entstammen?" beharrte ich.
>"Sein Name wird sein: Weltfriede," lautete die
>geheimnisvolle Auskunft und sein Reich wird sich vom
>Ural bis zu den Säulen des Herkules erstrecken. Das Volk,
>dem er angehört, ist eines, das heute, von der Höhe seiner
>Weltmachtstellung gestürzt, in schwerem innern Siechtum
>darniederliegt, und seine Dynastie eine fast ausgerottete,
>grausam zu Boden getretene. Mehr kann und darf ich dir
>aber, mein Freund, zur Stunde darüber nicht offenbaren.
>Wenn du erst gelernt haben wirst, in den Sternen zu lesen,
>dann wird sich dir auch dieses Geheimnis von selber
>enthüllen."
>Ich suchte, so gut ich es vermochte, meine Enttäuschung zu
>verbergen. Was hätte ich in jenem Augenblick darum gegeben,
>nur einen Zipfel des Schleiers lüften und mich über das
>Schicksal meines eigenen Volkes unterrichten zu dürfen!
>Heute, wo ich dies niederschreibe, ist meine Neugier längst
>befriedigt. Ich habe inzwischen gelernt in den Sternen zu
>lesen,'deren goldleuchtende Himmelsschrift nimmer trügt,
>aber wenn nun der geneigte Leser dieselben Fragen an mich
>richtet, mit denen ich damals Arya Manas bestürmte, so bin
>ich gezwungen, ihm dieselbe Antwort darauf zu erteilen: zur
>Stunde darf darüber noch nichts geoffenbart werden !
>"Was ich dir aber nicht vorzuenthalten brauche," fuhr mein
>edler Freund nach einer Pause des Schweigens fort, ist die
>Art und Weise, wie jenes Riesenreich an der Pforte des
>neuen Zeitalters zustande kommen wird.
>"Wie anders," warf ich ein, als wie alle großen Reiche
>bisher? Durch grausame Kriege, Menschenmord und
>Blutvergießen."
>Aber Arya Manas lächelte.
>"Das wäre ein schlimmer Weg zu einem Friedensreich.
>Freilich, gänzlich ohne Krieg, gänzlich ohne Blutvergießen
>wird es dabei auch nicht ablaufen, aber die Hauptwaffe wird
>diesmal doch eine ganz andere sein. Nicht großkalibrige und
>weittragende Geschütze, nicht Feuer und giftige Gase, nicht
>Panzerkreuzer, Unterseeboote, Flugzeuge und lenkbare
>Luftschiffe werden in diesem Falle den Ausschlag geben,
>sondern der Esel Philipps von Mazedonien."
>Ich hatte die Anspielung augenblicklich erfaßt. Denjenigen
>meiner Leser aber, die in der Geschichte weniger bewandert
>sind, diene zur Aufklärung, daß jener König von Mazedonien,
>der Vater Alexanders des Großen, einmal den Allsspruch
>getan, ein mit Gold beladener Esel vermöge die höchsten
>Festungsmauern zu übersteigen.
>"Jawohl," fuhr Arya Manas fort, "der mit Gold beladene Esel
>des Königs Philipp. Dieser wird sich, wenn auch nicht als
>der beste General, so doch als der beste Diplomat
>erweisen."
>"Aber mich dünkt," wandte ich ein, "da müßte es sich schon,
>um im Bilde zu bleiben, nicht nur um einen goldbeladenen
>Esel, überhaupt nicht um Esel, sondern womöglich um eine
>ganze, lange, goldbeladene Kamel- oder, noch besser,
>Elefantenkarawane handeln. Denn heute kommt es nicht mehr,
>wie zu Philipps Zeiten, darauf an, nur ein paar Städte
>durch Bestechung zu gewinnen, sondern große und zum Teil
>selbst reiche Staaten..."
>"Halt, nein!" fiel hier Arya Manas wieder ein; "nicht
>Staaten, sondern Staatsmänner! Staaten sind bloße Begriffe,
>aber Staatsmänner sind Menschen, und Menschen sind für Gold
>immer zu haben. Der Preis spielt dabei keine Rolle."
>Ich warf ihm einen ungläubigen Blick zu.
>"Und ist euch, die ihr in den Sternen zu lesen versteht, der Tag der
>Geburt des Friedensfürsten bekannt?"
>"Das Geburtsdatum ist der 7. Mai 1986. Jetzt schon eine
>Verbindung mit jener Herrscherfamilie zu suchen, wäre daher
>verfrüht."
- Re: Prophezeiung aus dem 19.Jhr über Europa und den Antichrist sf 29.4.2004 15:56 (2)
- Re: Prophezeiung aus dem 19.Jhr über Europa und den Antichrist BBouvier 29.4.2004 19:47 (0)
- Re: Es war nicht Irlmaier:-) (o.T.) Ahlfi 29.4.2004 16:19 (0)
- Re: @BB@Prophezeiung aus dem 19.Jhr über Europa und den Antichrist Livnyak 29.4.2004 10:25 (8)
- Spekulationen zu 2008/9 Taurec 29.4.2004 15:51 (2)
- Re: Spekulationen zu 2008/9 Livnyak 29.4.2004 16:32 (1)
- Re: Spekulationen zu 2008/9 Taurec 29.4.2004 17:19 (0)
- Re: @BB@Prophezeiung aus dem 19.Jhr über Europa und den Antichrist@ Linyak BBouvier 29.4.2004 12:13 (4)
- Mit der mongolischen Prophezeiung meinst Du Ossendowski? Mischel 29.4.2004 13:42 (2)
- Re: Mit der mongolischen Prophezeiung meinst Du Ossendowski?@ Mischel BBouvier 29.4.2004 19:41 (1)
- Bist Du Dir absolut sicher, daß dieses nicht ein "phantastischer Roman" Mischel 30.4.2004 10:42 (0)
- Re: @BB@Prophezeiung aus dem 19.Jhr über Europa und den Antichrist@ Linyak Livnyak 29.4.2004 12:48 (0)
- Warum ausgerechnet Jahrgang 1986? sf 29.4.2004 09:45 (0)