Re: wozu zukunftsforschung?

Geschrieben von detlef am 02. November 2009 12:53:59:

Als Antwort auf: Re: wozu zukunftsforschung? geschrieben von Kuddel am 02. November 2009 12:23:02:

>Hallo Detlev
>Gute Frage!
>Ich kann da nicht für alle Gläubigen antworten.
>Wie soll man auch Paradoxe erklären?
>Ich denke so für mich, das man beim Machen gemacht wird.
>Die Hände sind zum Handeln und das Hirn zum Denken.
>Für Himmelsgläubige und Nichtgläubige.
>Selbst die Klosterbrüder legen die Hände nicht in den Schoß,
>sonder gehen jeden Tag an Ihre Arbeit- mit Hand und Hirn.
>Wenn der Klosterbruder abends sieht, dass die Kühe auf der Weide bald nichts mehr zu futtern
>haben, weiß er, dass nächsten Tag umgekoppelt werden muß.
>Oder der Zimmermann schaut bei instabilen Wetterlege oft nach Westen. Kommen dicke Wolken, muß
>das Dach abgeplant werden, sonst gibt es Schäden.
>Für Bibelfreunde ist Torheit jedenfalls kein Fremdwort.
>(Dem Himmelsgläubigen wiederum sind seine Torheiten und Defizite nicht so gravierend- er weiß,
>dass er das alles nur ein paar Jahre aushalten muß. Oben sind fehlende Arme wieder dran, intellektuelle
>Defizite behoben und seelische Traumata ausgeheilt.
>Es heißt: in unseren Schwächen ist ER stark- d.h. in meiner Schwäche hilft ER durch die Hand des Nächsten.)
>Unser einer sieht sorgenvoll auf Entwicklungen an den globalen Finanz- und Wirtschaftsmärkten,
>um abzuschätzen, wie der Betrieb auszurichten ist, oder wie man, wenn hoffentlich vorhanden, das
>Grünland gestaltet. Außerdem hat man vielleicht auch Verantwortung für seine Familie und richtet sich
>darauf ein, bei dicker Luft das Weite zu suchen. Ich denke da auch besonders an die Schrecken im 3. Reich.
>Besonders im Beruflichen sehe ich immer wieder, wie wichtig es ist, sich weitesgehend auf alles Ungemach vorzubereiten.Die Überraschungen kommen schon von selber. Schön ist aber auch zu sehen wie bei Schwierigkeiten
>im Profekt aus unerwarteten Richtungen immer wieder geholfen wird. Erst an seinen Grenzen kann man schließlich Neuland betreten.
>Ich denke, dass für das ganze Leben gilt:
>Mach es so gut Du kannst, der Rest wir dazugegeben.
>Und wenn es schief geht, rappel Dich wieder auf.
>Du bist letztendlich unkaputtbar.


gerade deshalb:

>dass er das alles nur ein paar Jahre aushalten muß. Oben sind fehlende Arme wieder dran, intellektuelle
>Defizite behoben und seelische Traumata ausgeheilt.

... frage ich mich warum sich glaeubige sorgen ueber die zukunft machen sollten.

gruss,detlef

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