Re: Ich denke mal wieder laut

Geschrieben von Harry am 14. Juni 2007 15:47:06:

Als Antwort auf: Ich denke mal wieder laut geschrieben von Odin am 14. Juni 2007 07:53:18:

>Hallo
>Mir fällt gleich eine alte Spekulation auf, die ich vor Zeiten schon
>angestellt hatte:
>>"Es heißt auch im Allgemeinen: Die Pfalz (Oberpfalz) wird am längsten stehen und wird ihr auch am übelsten gehen. Sie wird durch ihren eigenen Herrn >verheert und verzehrt.
>Mir war schon frühzeitig aufgefallen, dass der vorhergesagte südliche
>Stosskeil einen seltsamen Marschweg nimmt - über den Hauptkamm des
>Böhmerwaldes statt eine besser ausgebaute Strasse von Pilsen aus nach
>Westen.
>Diesen Vormarschweg interpretiere ich so, dass der Angreifer ein
>Ausweichmanöver macht, vermutlich um Stellungen der Verteidiger zu
>umgehen und schneller voranzukommen. Diese Entscheidung fällt bei
>oder kurz vor Pilsen.
>Wo könnte die Verteidigungsstellung sein, die der Angreifer umgehen
>will, anstatt sie frontal anzugreifen ?
>Z.B. in der Oberpfalz, am von der NATO zum grossen Übungsplatz
>ausgebauten Grafenwöhr bei Amberg.
>Das Täuschungsmanöver liefe dann so: die "Heeresgruppe Süd" marschiert
>durch Tschechien an Prag vorbei bis nach Pilsen, also scheinbar
>genau westlich. Daraufhin zieht die NATO starke Kräfte bei Grafenwöhr
>zusammen, wo die ganze Infrastruktur schon steht, und wartet auf den
>Angreifer. Der kommt nicht - weil er stattdessen nach Süden schwenkt
>und dort auf gut ausgebauten Forstwegen den Hauptkamm des Böhmerwalds
>überwindet. Bis die NATO umgruppieren kann, hat der Angreifer schon
>bei Deggendorf die Autobahn erreicht und rollt darauf Richtung Nordwest.
>Ein ähnliches Täuschungsmanöver sagt Johansson für den Vormarsch der
>Russen in Nordnorwegen auf der E6 Richtung Westen voraus.
>Die berühmte Schlacht von Leuthen 1757 wurde ebenfalls durch ein
>geschicktes Ausweichmanöver der Preussen eingeleitet.
>Der Verlauf erklärt, warum die Pfalz am längsten steht, nämlich
>weil wegen der dort massierten NATO-Kräfte der Gegner dort vorerst
>nicht angreift, um den schnellen Vormarsch nicht zu gefährden. Die
>Russen haben wohl eigentlich die Absicht, die NATO-Stellung bei
>Grafenwöhr der zweiten Angriffswelle zur "Nachreinigung" zu
>überlassen. Wegen des gelben Strichs kommt es nicht dazu.
>Dieser gelbe Strich wird vom Westen ausgebracht, also von den
>"eigenen Leuten". Wir wissen, dass er u.a. durch Tschechien
>verlaufen wird. Vielleicht wird er ja mit Ostwind Richtung
>Oberpfalz verweht und zerstört dort das Land. Da fällt mir ein
>alter Text eines Zwiefachen (Volkstanz) aus der Oberpfalz ein, der
>vom "Böhmischen Wind" (Ostwind aus Tschechien) handelt, der die
>Ernte zerstört:
>Houb i mein Waaz in d´Leiten gsaat, Leiten gsaat,
>hout man da böhmische Wind verwaht, wind verwaht.
>Bömischer Wind, i bitt di schöi, bitt di schöi
>Lou ma mein Waaz in der Leitn stöi, Leitn stöi.
>Leite = Berghang
>Waaz = Weizen
>Gruss
>Odin
>der sich auch mit alter
>Volksmusik beschäftigt

Hallo Odin,

ohne Zweifel gut. Zwingt sich mir die Frage auf: Sind die westlichen Strategen so blöd, oder liegt es daran, daß die Amis Grafenwöhr dominieren und Dein plausibles Scenario von denen gewollt ist? Ich glaube an das Letztere. Sie gaukeln uns Präsenz und Hilfsbereitschaft vor und stellen im Grunde sicher, daß die Russen freie Durchfahrt haben.

Arme Schweine, wir Europäer!

LG
Harry


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