Re: Morde in China
Geschrieben von Deyvotelh am 28. Dezember 2006 02:46:25:
Als Antwort auf: Morde in China geschrieben von Bern8 am 28. Dezember 2006 00:34:20:
>Hallo Rumpelstielzchen,
>ich möchte Dir beipflichten in Deinen Sätzen, und mal aus der persönlichen Umgebung berichten, was in China so los ist.
>Ein Kollege bei uns in der Gegend, mit dem kam ich ins Gespräch, der hatte mal mit ein paar Leuten zusammen eine Firma, die stellte in China diverse Platinen her. Die Firma wurde Ende der 90er Jahre aus dem Boden gestampft und dann kurz nach dem Höhepunkt des Hype verkauft, wovon er noch sehr gut lebt, ohne in den letzten Jahren was gearbeitet zu haben.
>Er berichtete unter anderem auch mal von den Zuständen in China damals. Laut seinen Worten arbeiteteten die Leute dort den ganzen Tag nur für das warme Essen. Sie haben ihnen dann immerhin 10 Dollar am Tag gezahlt. Als die Firma fertig war, wurden 3000 Leute benötigt. Da wurde kein Einstellungsgespräch geführt, sondern ein Inserat in die Zeitung gesetzt, dann waren am Stichtag um 7:00 Uhr morgens 40.000 Leute vor dem Werkstor. Dieses wurde dann aufgesperrt und abgezählt und nach dem 2999. zugemacht. Wer nicht spurte flog, nach 3 Monaten war der Selektionsprozess abgeschlossen.
>Da kamen wir mal auf die allgemeinen Zustände zu sprechen dort, er meinte, die Armut kann sich keiner vorstellen und die erbärmlichen Lebensumstände dort, "es war nicht schön", aber sie haben guten Profit gemacht dort. Das fliegen wurde ihm zu viel und der Ärger mit dem Personal, da hat er die Firma verkauft. Und zum Thema Überbevölkerung sagte er, die Chinesen machen da kurzen Prozess, er hat mit eigenen Augen gesehen, wie Leute zu tausenden auf Lastwagen auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind. Auf meine Frage, wohin, in Arbeitslager vielleicht, antwortete er: "Nein, die wurden ermordet, Millionen wurden noch in den 90 er Jahren ermordet. Millionen. Heute ist alles schon offener, da hält sich die Staatsmacht mittlerweile zurück, zumindest in den Städten." Auf eine westlichen Querulanten mehr oder weniger kommt es da sicher nicht an.
>Dies ist wie gesagt ein Einzelbericht eines Augenzeugen, den ich weder nachprüfen noch widerlegen kann. Er spiegelt jedoch meiner Erfahrung nach schon ein Bild wider, was von den dortigen Machthabern in Wirklichkeit zu halten ist, bzgl. Umgang mit Menschen, ob eigenes Volk oder andere. Ob jetzt dieser spezielle Fall tatsächlich so ermordet wurde, ist die Frage. Zum Zutrauen ist es jedenfalls schon.
>Es kann sich jeder selbst sein Bild machen bzgl. China.
>Schöne Grüße
Hallo Bern8!Soylent-Green 2020 läßt grüßen, die sind alle zu Nahrungsmittel verarbeitet worden.
Aber Spaß beiseite.
Rotchina ist die wahrgewordene Fiktion George Orwells.
Die totale Kontrolle, die völlige Perversion einer technotronischen, staatskapitalistischen Diktatur.
Millionen sitzen dort in Psychokliniken ein - dem Wahrheitsministerium.
Da können wir sehen, was uns einmal blühen wird, wenn die illuminierten Weltverbesserer die Tür zuschlagen und wir alle in der Falle sitzen. Denn genau so ein System erstreben die.
Ich weiß nicht, warum alle (auch in meinem Umfeld) von China so begeistert sind, 2 meiner Cousins sind dorthin
ausgewandert, weil sie im Schwarzwald keine Arbeit mehr finden.Grüße Deyvotelh
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