<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de-x-formal">
	<id>https://schauungen.de/wiki/history/Eschatologie_(Handw%C3%B6rterbuch_des_deutschen_Aberglaubens)?feed=atom</id>
	<title>Eschatologie (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://schauungen.de/wiki/history/Eschatologie_(Handw%C3%B6rterbuch_des_deutschen_Aberglaubens)?feed=atom"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://schauungen.de/wiki/history/Eschatologie_(Handw%C3%B6rterbuch_des_deutschen_Aberglaubens)"/>
	<updated>2026-04-20T14:26:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Schauungen, Visionen &amp; Prophezeiungen</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.1</generator>
	<entry>
		<id>https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Eschatologie_(Handw%C3%B6rterbuch_des_deutschen_Aberglaubens)&amp;diff=4693&amp;oldid=prev</id>
		<title>Taurec am 6. Januar 2023 um 09:35 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Eschatologie_(Handw%C3%B6rterbuch_des_deutschen_Aberglaubens)&amp;diff=4693&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-01-06T09:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Von [https://de.wikipedia.org/wiki/Will-Erich_Peuckert Will-Erich Peuckert].&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Eschatologie, die Lehre von den letzten Dingen (esxatos = das äußerste, letzte der Endzeit; vgl. I. Joh. 2, 18: esxath ora estin&amp;lt;ref name=&amp;quot;E1&amp;quot; /&amp;gt;), bei Norden die Lehre vom Schicksal der Seele&amp;lt;ref name=&amp;quot;E2&amp;quot; /&amp;gt;. Greßmann und Gunkel unterschieden eine Heils- und eine Unheils-Eschatologie v. Gall stellt fest, daß, abgesehen von der jüdischen Religion, nur noch eine Religion eine Eschatologie, eine Reichs-Gotteshoffnung besaß, die Zarathustras&amp;lt;ref name=&amp;quot;E3&amp;quot; /&amp;gt;, in dessen Gathas (um 550 v. Chr.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;E4&amp;quot; /&amp;gt; zum erstenmal von der Basileia toy teoy (chsathra) die Rede ist, während eine solche Erwartung weder in der babylonischen noch ägyptischen Religion vorkommt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E5&amp;quot; /&amp;gt;. Eine „Heils-Eschatologie“ besaßen ursprünglich also nur die arischen Stämme und Völker südlich und östlich des Kaspischen Meeres, die sich später zum medischen und unter Kyros zum Perserreiche vereinigten&amp;lt;ref name=&amp;quot;E6&amp;quot; /&amp;gt;. Deutero-Jesaia übertrug sie in die jüdische Religion&amp;lt;ref name=&amp;quot;E7&amp;quot; /&amp;gt;, die in der vorexilischen Zeit nur Unheilsweissagungen kennt (Amos)&amp;lt;ref name=&amp;quot;E8&amp;quot; /&amp;gt;. Die christliche&amp;lt;ref name=&amp;quot;E9&amp;quot; /&amp;gt; wie die mohammedanische&amp;lt;ref name=&amp;quot;E10&amp;quot; /&amp;gt; Eschatologie kommt von der jüdischen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E11&amp;quot; /&amp;gt; her (doch vgl. [[Apokalypse (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Apokalypse]]!).&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E1&amp;quot;&amp;gt;v. Gall Basileia toy teoy 1926, 1; Bertholet in RGG. 22, 320.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E2&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 3 N. 2. In diesem Sinne spricht auch Zielinski ARw. 48 ff. von einer arkadisch-hermetischen E. Vgl. dazu P. Volz Jüd. E. 1903, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E3&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E4&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 85; vgl. Joh. Hertel Die Zeit Zoroasters 1924, 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E5&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 85. 156; A. Jeremias Handbuch d. altoriental. Geisteskultur 1913, 193. 179. 219 ff. Zur pers. Herkunft = C. Clemen Religionsgeschichtl. Erklärung d. NT.s 1909, 90 bis 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E6&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E7&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 185 ff.; Procksch in RGG. 22, 329 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E8&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 167 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E9&amp;quot;&amp;gt;Paul Feine Theologie d. NT.s 19112, 177. 179. 474. 632; v. Gall a.a.O.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E10&amp;quot;&amp;gt;Scheftelowitz im ARw. 14, 322 N. 3; J. B. Rüling Beitr. z. E. des Islam. Leipziger Dissert. 1895; Goldziher Vorlesungen über d. Islam 1910, 5 f.; Snouck-Hurgronje in RHRel. 1894, 30. 48 ff. 149 ff.; Wilh. Rudolph Die Abhängigkeit d. Qorans v. Judentum u. Christentum 1922, 28 ff. mit Literatur. E. der Drusen: Correspondenzbl. d. Ges. f. Anthropol. 49 (1918), 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E11&amp;quot;&amp;gt;Zur Entwicklung der jüd. E. vgl. v. Gall Basileia toy teoy 1926. Über pars. Einfluß auf die talmud. E. vgl. die ältere Abhandlung Kohuts in ZMG. 21 (1867), 552 ff.; Paul Volz Jüd. E. von Daniel bis Akiba 1903; H. Greßmann Ursprung der israelitischjüdischen E. 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt; &lt;br /&gt;
== Christus und Eschatologie ==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie später Mohammed&amp;lt;ref name=&amp;quot;E12&amp;quot; /&amp;gt; hat Christus unter dem Einfluß eschatologischer Erwartungen gestanden&amp;lt;ref name=&amp;quot;E13&amp;quot; /&amp;gt;. Die ganze Verkündigung Jesu ist durch und durch eschatologisch orientiert, d.h. der Gedanke des Gottesreiches und des vollendeten Gottesreiches steht in ihrem Mittelpunkt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E14&amp;quot; /&amp;gt;, und er erwartet es zu seinen Lebzeiten (Matth. 10, 23). Für das Urchristentum war die Eschatologie das eigentliche Lebenselement, der Hauptinhalt des Glaubens&amp;lt;ref name=&amp;quot;E15&amp;quot; /&amp;gt;; man stützte sich auf Herrenworte wie Mark. 13, 30. – Auch Paulus&amp;lt;ref name=&amp;quot;E16&amp;quot; /&amp;gt; erwartete zu seiner Zeit das Ende (1. Thessal. 4, 15) und malt es aus (1. Kor. 15. I. Thessal. 4). Dann aber verschiebt sich die Hoffnung; er weiß, daß er erst sterben muß (II. Kor. 5, 1 ff. Phil. 1, 23); die Eschatologie wird spiritualisiert. An Johannes Evangelista, der nach Mark. 9, 1 den Tod nicht schmecken sollte, und den eine Legende deshalb noch lebend weiß, klammerte sich die letzte Hoffnung des einfachen Volkes; solange er lebte, war Aussicht auf des Herrn Parusie. Als er starb, wurde das Christentum eben um seiner Eschatologie willen zum Spott (II. Petr. 3, 4). Doch hat es zeit seiner Bedrängnis die Hoffnung nicht fahren lassen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E17&amp;quot; /&amp;gt;, und noch Gregor von Tours (Dial. IV, 41) hat das Gefühl, es sei vor Sonnenaufgang; das Ende sei schon angebrochen, die Grenze zwischen Zeit und Ewigkeit gefallen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E18&amp;quot; /&amp;gt;. Über die eschatologische Stimmung des Mittelalters s. Antichrist [[Antichrist (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)#Die_Antichrist-Sage_im_1._Jahrtausend|III]]. [[Antichrist (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)#Der Antichrist im hohen Mittelalter|IV]]. [[Antichrist (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)#Erscheinungen des Antichristen|VI]]. Vgl. weiter [[Apokalypse (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Apokalypse]], [[Chiliasmus (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Chiliasmus]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E12&amp;quot;&amp;gt;Paul Casanova Mohammed et la fin du monde. 1911; Becker in ARw. 15, 543 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E13&amp;quot;&amp;gt;ARw. 12, 393 f.; 15, 279 f.; Joh. Weiß Die Predigt Jesu vom Reiche Gottes. 1892; Erich Haupt Die eschatologischen Aussagen Jesu in den synoptischen Evangelien 1895; Rud. Knopf Die Zukunftshoffnungen des Urchristentums 1907, 6 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E14&amp;quot;&amp;gt;Deißner in RGG. 22, 339 f.; vgl. Haupt 56. 82 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E15&amp;quot;&amp;gt;RGG. 22, 339 ff. 346 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E16&amp;quot;&amp;gt;E. Lohmeyer Paulinische E. 1927; Fritz Tillmann Die Wiederkunft Christi nach den Paul. Briefen. 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E17&amp;quot;&amp;gt;Reichen Stoff dazu sammelte Leonh. Atzberger Gesch. der christl. E. innerhalb der vornicänischen Zeit. 1896. Die E. des Ps.-Dionysius in Zeitschr. f. kath. Theologie 1899, 1 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E18&amp;quot;&amp;gt;H. v. Schubert Gesch. der christl. Kirche im Frühmittelalter. 1921, 199. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urzeit – Endzeit ==&lt;br /&gt;
Diese für die Aufhellung eschatologischer Fragen wichtige Gleichung hat Gunkel aufgestellt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E19&amp;quot; /&amp;gt;. Er wies nach, daß z.B. das Paradies der Urzeit für die Endzeit verheißen werde (Genesis 1 = Jes. 11, 6 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;E20&amp;quot; /&amp;gt;, daß der Chaosdrache der endzeitlichen Schlange entspreche&amp;lt;ref name=&amp;quot;E21&amp;quot; /&amp;gt;; vgl. auch [[Antichrist (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Antichrist]]. – Diese Methode wird auch für die Erforschung germanischer Eschatologie brauchbar zu machen sein. Im Inntal erzählt man von einer großen Flut aus der Wildschönau, durch welche die große Stadt Heidach bei Wörgl unterging und die durch den Ausbruch eines Drachen verursacht ward&amp;lt;ref name=&amp;quot;E22&amp;quot; /&amp;gt;. Ebenda lebt die Furcht vor einem neuen Drachen, durch den das Tal und die ganze Welt vernichtet werden soll&amp;lt;ref name=&amp;quot;E23&amp;quot; /&amp;gt;. Wie ein Ende der Welt durch den Großwinter prophezeit worden ist (s. 3.), so weiß man vom bereits vollendeten Untergang mancher Orte durch Eis und Schnee&amp;lt;ref name=&amp;quot;E24&amp;quot; /&amp;gt;; daß solche Sagen oft lokalen Charakter haben (s. Blüemlisalp), darf nicht stören; der einfache Mensch kennt keine größere Welt als sein Tal&amp;lt;ref name=&amp;quot;E25&amp;quot; /&amp;gt;. Vorgeschichtliche Funde erleichtern das Haften der Sagen an bestimmten Orten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E19&amp;quot;&amp;gt;Schöpfung und Chaos. 1895, 367 ff.; Genesis, 19174 Register unter Urzeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E20&amp;quot;&amp;gt;Gunkel Schöpfung u. Chaos 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E21&amp;quot;&amp;gt;Ders. Genesis 121 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E22&amp;quot;&amp;gt;Zingerle Sagen. 1859, 260 Nr. 462; Heyl 88 ff. Nr. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E23&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 85 Nr. 48. Vgl. auch Vonbun Beiträge 119. 120 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E24&amp;quot;&amp;gt;Zingerle 1859, 262 f. Nr. 467. 468.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E25&amp;quot;&amp;gt;Axel Olrik Ragnarök. 1922, 27 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Germanische Eschatologie ==&lt;br /&gt;
Eine Darstellung der germanischen oder deutschen Eschatologie besitzen wir nicht. Ich kann nur eine vorläufige Skizze geben. Stammt die jüdischchristliche Eschatologie aus dem Iranischen (s. 1.), dann wird man vermuten dürfen, daß andere indogerm. Völker ähnliche Vorstellungen hatten. Eine Aufzählung nordgermanischer eschatologischer Stücke aus später Zeit begegnet in der Völuspá, ihr folgend Gylfaginning c. 51 f. Axel Olrik hat versucht, heidnische und christliche Vorstellungen in der Völuspá zu scheiden und nennt als heidnisch, d.h. als vor der Christianisierung vorhanden: Fimbulwinter, die Sonne vom Wolf verschlungen, Erde sinkt ins Meer, Loki kommt los, Schlange in der Tiefe, Fenriswolf, Götterkampf, das neue Göttergeschlecht, das überwinterte Menschengeschlecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;E26&amp;quot; /&amp;gt;. Dem fügt er später zu: Der Himmel stürzt ein&amp;lt;ref name=&amp;quot;E27&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einsturz des Himmels, der durch die Irminsûl getragen wird&amp;lt;ref name=&amp;quot;E28&amp;quot; /&amp;gt;; „innerhalb des keltischen und des germanischen Volksstammes ist das die älteste Form für Ragnarök „&amp;lt;ref name=&amp;quot;E29&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese und die neue Welt. Charakteristisch für das Parsische war die Lehre von diesem und dem andern Aion. Dunkel klingt das im Germanischen an. Die Völuspá kennt eine neue Welt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E30&amp;quot; /&amp;gt;; Vafþrúdnismál weiß von zwei Menschen, die wie im Parsischen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E31&amp;quot; /&amp;gt; den Fimbulwinter überdauern und das neue Menschengeschlecht zeugen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E32&amp;quot; /&amp;gt;. Als im Inntal Heidach versank, blieben zwei übrig, die sich am Halsgatterl (Holzgatter) trafen; die neue Bevölkerung stammt von ihnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E33&amp;quot; /&amp;gt;. Jeremias glaubt dabei an Einwanderung der Weltzeitalterlehre aus dem Orient&amp;lt;ref name=&amp;quot;E34&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Fimbulwinter, wahrscheinlich die Erinnerung an einen vorzeitlichen Klimasturz&amp;lt;ref name=&amp;quot;E35&amp;quot; /&amp;gt;, den man noch einmal in die Endzeit verlegte, ist im parsischen Großwinter&amp;lt;ref name=&amp;quot;E36&amp;quot; /&amp;gt;, im Norden in Vafþrudnismal&amp;lt;ref name=&amp;quot;E37&amp;quot; /&amp;gt;, Gylfaginning (wo er eine Vorstufe des Unterganges geworden ist und 3 Jahre dauert)&amp;lt;ref name=&amp;quot;E38&amp;quot; /&amp;gt; bezeugt. In Völuspá in skamma 12 bildet er den Höhepunkt nach Wasser- und Feuersnot. Alpensagen, die berichten, daß jetzt die tausend kalten Jahre hereingebrochen seien, dürften eine abgeschwächte Erinnerung enthalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;E39&amp;quot; /&amp;gt;. In der Oberpfalz weiß man, daß vorm Weltende keine Sommer, nur noch Sommerln, statt Sommer lauter Winter sein wird&amp;lt;ref name=&amp;quot;E40&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Verschwinden der Sonne, die der Wolf oder ein unheimliches Wesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E41&amp;quot; /&amp;gt; vernichtet, ist vielleicht die Ursache zu diesem Winter&amp;lt;ref name=&amp;quot;E42&amp;quot; /&amp;gt;; wenigstens läßt Prokop, de bello Gothico II 15, darauf schließen. In der neuen Welt wird eine neue Sonne leuchten&amp;lt;ref name=&amp;quot;E43&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Surts Lohe verzehrt nur die Wohnungen der Götter, das ist die Vorstufe zu dem Glauben vom Weltbrand, der mit dem Christentum eindringt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E44&amp;quot; /&amp;gt;. In Ostpreußen weiß man, daß diese Welt durch Feuer (wie die vorige durch Wasser) untergeht (s. Jüngstes Gericht)&amp;lt;ref name=&amp;quot;E44a&amp;quot; /&amp;gt;. Der Glaube, daß die Erde im Wasser untergehen wird, findet sich an den Küsten des nordeuropäischen Ozeans&amp;lt;ref name=&amp;quot;E45&amp;quot; /&amp;gt; und ist im Volksglauben (Dänemark, Island) häufig bezeugt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E46&amp;quot; /&amp;gt;; Olrik zieht mit Recht hier auch Sagen lokaler Untergänge (s. 2) an&amp;lt;ref name=&amp;quot;E47&amp;quot; /&amp;gt;. Er führt das Motiv auf keltischen Einfluß zurück&amp;lt;ref name=&amp;quot;E48&amp;quot; /&amp;gt;. Es fehlt in Persien, findet sich aber in Indien, bei Griechen und Kelten&amp;lt;ref name=&amp;quot;E49&amp;quot; /&amp;gt;, kann also alt, aber im regenlosen Iran ausgefallen sein. Es findet sich aber auch in vielen binnenländischen Sagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E50&amp;quot; /&amp;gt;; wenn der Glatzer Schneeberg zerreißt und der See in ihm ausbricht, kommt das Ende der Welt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E51&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Häufig sind es dämonische Wesen, die das Tal oder ganz Schlesien überschwemmen wollen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E52&amp;quot; /&amp;gt;; so wird ein Schwein die Quelle entfesseln, die Flensburg ersäuft&amp;lt;ref name=&amp;quot;E53&amp;quot; /&amp;gt;, die Ochsen im Dorf am Meer die Düne aufwühlen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E54&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dämonische Ungeheuer brechen aus. In Alpenseen hausen Drachen; wenn die losbrechen oder sich umwenden&amp;lt;ref name=&amp;quot;E56&amp;quot; /&amp;gt;, geht das Tal unter, ja die Flut reicht bis Ungarn&amp;lt;ref name=&amp;quot;E57&amp;quot; /&amp;gt;. Wie schon gesagt, erhalten solche lokale Ängste leicht eschatologische Färbung. – Das drohende Unheil kann aber aufgehalten werden: in der Wildschönau war bereits ein Drache in der Erde vorhanden, der aber glücklicherweise beim Ackern mit dem Pflug getötet wurde; dadurch wurde das Ende noch hinausgeschoben&amp;lt;ref name=&amp;quot;E58&amp;quot; /&amp;gt;. Oder ein Held (Saosyant), wie der persische Keresaspa&amp;lt;ref name=&amp;quot;E59&amp;quot; /&amp;gt;, muß das Tier bezwingen und töten. Solche Dämonenkämpfe werden z.B. von Thor erzählt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E60&amp;quot; /&amp;gt;. Die Vorzeitkämpfe wiederholen sich in der Endzeit, er besteht das Wasserungeheuer, den Midgardsdrachen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E61&amp;quot; /&amp;gt;. Ähnliche Ungeheuer werden von andern Göttern bekämpft, so der aus dem Kaukasus oder dem Osten importierte gebundene Wolf von Odin&amp;lt;ref name=&amp;quot;E62&amp;quot; /&amp;gt;. Wird eine Reihe solcher Einzelkämpfe, die zeitlich und örtlich verschiedener Herkunft sind, zusammengelegt, dann entsteht die große Endschlacht der Götter gegen die Untiere. Auf ihre dichterische Ausgestaltung mag die keltische Sage vom Kampf auf der Turedebene (9. Jh.), die aber nichts von den Ungeheuern weiß, von Einfluß gewesen sein&amp;lt;ref name=&amp;quot;E63&amp;quot; /&amp;gt;, aber die Grundlagen waren älter&amp;lt;ref name=&amp;quot;E64&amp;quot; /&amp;gt;, vielleicht gemein-indogerm., worauf die Keresaspasage schließen läßt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die südgermanische Eschatologie kannte davon: Einsturz des Himmels, die Sonne verschlungen, Kampf mit den Ungeheuern und vielleicht auch: Fimbulwinter (Wasserflut), die neue Welt mit dem neuen Menschengeschlecht, Stücke, die im parsischen Mythus ebenfalls begegnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E26&amp;quot;&amp;gt;Axel Olrik Ragnarök 1922, 131; vgl. dazu ZfdPhil. 35, 402 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E27&amp;quot;&amp;gt;Olrik 423 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E28&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 403 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E29&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 424; Grimm Myth. 3, 241.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E30&amp;quot;&amp;gt;Olrik 60 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E31&amp;quot;&amp;gt;331 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E32&amp;quot;&amp;gt;44. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E33&amp;quot;&amp;gt;Heyl Tirol 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E34&amp;quot;&amp;gt;Alfr. Jeremias Religionsgesch. 1918, 240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E35&amp;quot;&amp;gt;Sernander in Eberts Reallex. 7, 6 ff.; Olrik 17. 432.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E36&amp;quot;&amp;gt;Olrik 331 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E37&amp;quot;&amp;gt;44. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E38&amp;quot;&amp;gt;c. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E39&amp;quot;&amp;gt;Herzog Schweizersagen 1, 74 f.; Kuoni St. Gallen 73; Heyl Tirol 149 Nr. 43; 233 Nr. 46; 234 Nr. 47; 354 Nr. 25; Zingerle Sagen 1859, 260 Nr. 464.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E40&amp;quot;&amp;gt;Schönwerth Oberpfalz 3, 331 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E41&amp;quot;&amp;gt;Vafþrúdnismál 46; Völuspá 40; Olrik 36 ff.; Schönwerth Oberpfalz 2, 69. 75; Quitzmann 199 f.; Rochholz Naturmythen 234 ff.; Lasch in ARw. 3, 138 ff.; Olrik 426 ff.; E. Lüders Buddhist. Märchen aus Indien 1921, 229; Joh. Hertel Indische Märchen 1281&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E42&amp;quot;&amp;gt;ARw. 8, 443.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E43&amp;quot;&amp;gt;Vafþrúdnismál 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E44&amp;quot;&amp;gt;ARw. 8, 444 N. 1; RGG. 22, 325 f.; PBB. 40, 438 f.; Grimm Myth. 3, 241. Doch vgl. Niedner ZfdA. 49, 274 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E44a&amp;quot;&amp;gt;Lemke 3, 125 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E45&amp;quot;&amp;gt;Olrik 22 ff. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E46&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 24 ff.; Lemke 3, 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E47&amp;quot;&amp;gt;Olrik 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E48&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 31 ff.; ARw. 8, 440 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E49&amp;quot;&amp;gt;Olrik 374 ff. 434 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E50&amp;quot;&amp;gt;Heyl Tirol 88 Nr. 51. 52; Schöppner Sagen 2, 321. 446; 3, 80; Mailly Niederösterreich. Sagen 1926, 28. 93 f. 105 f.; Zaunert Hessen-Nassau 57; Alpenburg Tirol 235; Pröhle Unterharz 23; Sieber Harzland 1928, 27; Zaunert Natursagen 1921, 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E51&amp;quot;&amp;gt;Peuckert Schlesien 268.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E52&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 180; Herm. Heller Höhlensagen aus d. Lande unter d. Enns 1924, 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E53&amp;quot;&amp;gt;Müllenhoff Sagen 105 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E54&amp;quot;&amp;gt;Grimm Sagen Nr. 96. Drachen: Zingerle Sagen 1859, 100 Nr. 157; 101 Nr. 159; 103 Nr. 161; Vonbun Beitrag 119. 120; Wolf Sagen 102 Nr. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E56&amp;quot;&amp;gt;Quitzmann 197 nach Schönwerth Oberpfalz 2, 178 und ZfdMyth. 2, 347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E57&amp;quot;&amp;gt;Zingerle Sagen 260 Nr. 462; Heyl Tirol 88 Nr. 51. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E58&amp;quot;&amp;gt;Heyl 85 Nr. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E59&amp;quot;&amp;gt;Olrik Ragnarök 345 ff.; RGG. 22, 326 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E60&amp;quot;&amp;gt;Gylfaginning c. 46–48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E61&amp;quot;&amp;gt;Völuspá 55; Olrik 55 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E62&amp;quot;&amp;gt;Völuspá 53; Olrik 52 ff.; vgl. Verhandl. d. gelehrten estnischen Ges. 20, 190 f. (1900); Aug. v. Löwis of Menar Finnische u. estn. Märchen 1922, 212. 278; Quitzmann 197; dazu Frobenius Atlantis 1, 85 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E63&amp;quot;&amp;gt;Olrik 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E64&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Mittelalterliche Eschatologie ==&lt;br /&gt;
Die Rezeption der parsischen, indogermanischen Eschatologie durch die jüdische Religion wurde bereits [anfangs] erwähnt. Vom Judentum wuchs sie ins Christentum hinein. Schon früh wanderten eschatologische Motive nach Norden&amp;lt;ref name=&amp;quot;E65&amp;quot; /&amp;gt;, wie nach Neckels Ausführungen etwa das Heuschreckenheer (Apoc. Joh. 9, 3 ff.) als Muspills Heer&amp;lt;ref name=&amp;quot;E66&amp;quot; /&amp;gt;. Als christlichen Ursprungs in der Völuspá zählt Olrik auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;E67&amp;quot; /&amp;gt;: Baldrs Kommen (s. Balder); das Gjallarhorn&amp;lt;ref name=&amp;quot;E68&amp;quot; /&amp;gt; ist die Posaune zum Gericht&amp;lt;ref name=&amp;quot;E69&amp;quot; /&amp;gt;; rein jüdischen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E70&amp;quot; /&amp;gt; Ursprungs (Sach. 9, 14; Ps. 47, 6; Matth. 24, 31; IV. Esra 6, 24; I. Kor. 15, 52) sind die Zeichen an Sonne und Sternen (s. [[Jüngster Tag (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|jüngster Tag]]); Gimlehalle&amp;lt;ref name=&amp;quot;E71&amp;quot; /&amp;gt; ist das neue Jerusalem der Apokalypse Joh. 21&amp;lt;ref name=&amp;quot;E72&amp;quot; /&amp;gt;, das auf das parsische himmlische Paradies zurückgeht&amp;lt;ref name=&amp;quot;E73&amp;quot; /&amp;gt;; der kommende Mächtige&amp;lt;ref name=&amp;quot;E74&amp;quot; /&amp;gt; aber ist der Christus selber&amp;lt;ref name=&amp;quot;E75&amp;quot; /&amp;gt;, ist Mazdah Ahura&amp;lt;ref name=&amp;quot;E76&amp;quot; /&amp;gt;. Der Weltbrand&amp;lt;ref name=&amp;quot;E77&amp;quot; /&amp;gt;, ursprünglich eine an den Demawend gebundene Untergangssage&amp;lt;ref name=&amp;quot;E78&amp;quot; /&amp;gt;, wurde vom nachexilischen Judentum auf den Tag Jahves leicht übertragen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E79&amp;quot; /&amp;gt;, da Jahve ursprünglich selbst der Dämon eines feuerspeienden Berges war&amp;lt;ref name=&amp;quot;E80&amp;quot; /&amp;gt;, kam zu den Christen (2. Petr. 3, 7; 1. Kor. 3, 13), fand sich vor allem in den apokalyptischen Schriften&amp;lt;ref name=&amp;quot;E81&amp;quot; /&amp;gt;. Muspilli 55 (s.d.) und Völuspá 52, wo er an die (lokale, isländ.?) Sage von Surts Lohe anschloß, bezeugen die Rezeption im Germanischen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E82&amp;quot; /&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bleibt eine Reihe echatologischer Vorstellungen aufzuzählen, die nicht von der Völuspá aufgenommen worden sind, im Mittelalter ins deutsche Volk drangen und christlicher Herkunft sind: Das sind&lt;br /&gt;
# die Aufzählung der messianischen Wehen, auf die ich unter ‚[[Jüngster Tag (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|jüngster Tag]]‘ näher eingehe,&lt;br /&gt;
# [[Gog und Magog (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Gog und Magog]],&lt;br /&gt;
# [[Antichrist (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Antichrist]],&lt;br /&gt;
# [[Endschlacht (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Endschlacht]],&lt;br /&gt;
# Tausendjähriges Zwischenreich ([[Chiliasmus (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Chiliasmus]]),&lt;br /&gt;
# [[Jüngstes Gericht (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Jüngstes Gericht]] im Tale Josaphat,&lt;br /&gt;
# der Endkaiser (Friedrich) und der Engelpapst; vgl. die einzelnen Artikel, wie auch [[Sibylle (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Sibylle]].&lt;br /&gt;
Die 15 Vorzeichen. Das Mittelalter zählte 15 Vorzeichen des Jüngsten Gerichts. „Der Inhalt dieser messianischen Wehen und Zeichen, nach denen Judentum und Christentum so oft ausgeschaut haben, ist älter als beide Religionen; er stammt aus der parsischen Religion. Zum Teil sind diese Vorzeichen, selbst ursprünglich Stücke des Weltendes, von diesem nur losgerissen und ihm zeitlich vorangestellt.“ Siehe im einzelnen „[[Jüngster Tag (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|jüngster Tag]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;E83&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E65&amp;quot;&amp;gt;Kauffmann in ARw. 15, 604 Anm. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E66&amp;quot;&amp;gt;Sitzb. Heid. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E67&amp;quot;&amp;gt;Ragnarök 131; vgl. dazu Kahle ARw. 9, 64 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E68&amp;quot;&amp;gt;Völuspá 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E69&amp;quot;&amp;gt;E.H.Meyer Völuspa 1889, 190; Olrik Ragnarök 116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E70&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 222 f. 303 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E71&amp;quot;&amp;gt;Völuspa 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E72&amp;quot;&amp;gt;Meyer Völuspa 231 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E73&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E74&amp;quot;&amp;gt;Völuspá 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E75&amp;quot;&amp;gt;Meyer Völuspa 233 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E76&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 85 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E77&amp;quot;&amp;gt;Völuspá 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E78&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E79&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 224 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E80&amp;quot;&amp;gt;Ed. Meyer in Sitzb. Berl. 1905, 1, 641 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E81&amp;quot;&amp;gt;v. Gall 317. 321 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E82&amp;quot;&amp;gt;Vgl. auch Olrik 43 ff. u. Register.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E83&amp;quot;&amp;gt;v. Gall Basileia toy teoy 1926, 83 ff. 286 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Eschatologie ==&lt;br /&gt;
Man wird nicht übersehen dürfen, daß viel eschatologischer Unheilsglaube lokal gebunden erscheint. Es wird nicht nur vielfach (2. 3.) vom Untergang eines Tales, einer Landschaft durch Wasser, Kälte&amp;lt;ref name=&amp;quot;E84&amp;quot; /&amp;gt;, Feuer gesprochen, sondern auch von einer Vermurung, vom Niedergehen einer Lahn&amp;lt;ref name=&amp;quot;E85&amp;quot; /&amp;gt;, oder auch vom Versinken eines Dorfes&amp;lt;ref name=&amp;quot;E86&amp;quot; /&amp;gt;, einer Stadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E87&amp;quot; /&amp;gt;. Doch darf man wohl nur die Sagen und Voraussagungen hierher rechnen, die einen Termin angeben. Dieser Termin ist meist geheimnisvoll fixiert: „einst“ wird Breslau vom Erdboden verschwinden&amp;lt;ref name=&amp;quot;E88&amp;quot; /&amp;gt;; wenn der Ring im Karpfen zum dritten Male gefunden wird, versinkt Liegnitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;E87&amp;quot; /&amp;gt;; eine eiserne Kette dreimal um eine Kirche bei Brixen reicht&amp;lt;ref name=&amp;quot;E87a&amp;quot; /&amp;gt;, der gefesselte Teufel seine Kette durchfeilt hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;E87b&amp;quot; /&amp;gt;; wenn ein Steinbild, das näher rückt, Paulsdorf erreicht haben wird &amp;lt;sup&amp;gt;vgl. &amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;E86&amp;quot; /&amp;gt;; wenn der Zobten Feuer speien wird &amp;lt;sup&amp;gt;vgl. &amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;E88&amp;quot; /&amp;gt;, ist Weltende, oder wenn die schlafenden Reiter im Berge erwachen (vgl. schlafendes Heer, [[Endschlacht (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Endschlacht]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;E89&amp;quot; /&amp;gt;. Wenn die Strafen spukender Seelen ein Ende haben (s. [[Jüngster Tag (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|jüngster Tag]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;E90&amp;quot; /&amp;gt;, wenn aller Flachs gesponnen ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;E90a&amp;quot; /&amp;gt;, der Mond die Sonne überwältigt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E90b&amp;quot; /&amp;gt;, wenn Ostern (Pfingsten)&amp;lt;ref name=&amp;quot;E91&amp;quot; /&amp;gt; auf Markus fällt&amp;lt;ref name=&amp;quot;E92&amp;quot; /&amp;gt;, Ostern auf Antonius und Johanni auf Fronleichnam&amp;lt;ref name=&amp;quot;E92&amp;quot; /&amp;gt; oder der schwarze Wolf (Teufel) eins der drei Kälber (Dreieinigkeit), die sich auf der Wiese bei Jankow zeigen, erhascht hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;E93&amp;quot; /&amp;gt;; wenn die Mauleselin Junge hat (kabylisch)&amp;lt;ref name=&amp;quot;E93a&amp;quot; /&amp;gt;. Über 400 Jahre&amp;lt;ref name=&amp;quot;E94&amp;quot; /&amp;gt;, ehe das 2. Tausend, das wir schreiben, zu Ende ist, denn es heißt: Tausend Jahre und nicht tausend&amp;lt;ref name=&amp;quot;E95&amp;quot; /&amp;gt;. Vgl. auch dazu [[Jüngster Tag (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|jüngster Tag]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E84&amp;quot;&amp;gt;Grimm Myth. 3, 241; Carl Calliano Niederösterreicher Sagenschatz 2 (1924), 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E85&amp;quot;&amp;gt;Grimm Sagen Nr. 92; Quitzmann 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E86&amp;quot;&amp;gt;Peuckert Schlesien 272 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E87&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 70 (Rest einer Kaiser-Friedrichsage: Albert Fulda Die Kyffhäusersage 1889, 23). Vgl. Rochholz Sagen 1, 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E87a&amp;quot;&amp;gt;Panzer Beitrag 2, 393.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E87b&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 2, 426 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E88&amp;quot;&amp;gt;Peuckert Schlesien 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E89&amp;quot;&amp;gt;Kühnau Sagen 3, 517.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E90&amp;quot;&amp;gt;Zaunert Westfalen 326; Knoop Posen 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E90a&amp;quot;&amp;gt;Schönwerth Oberpfalz 2, 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E90b&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 2, 55 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E91&amp;quot;&amp;gt;Rehsener in ZfVk. 6, 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E92&amp;quot;&amp;gt;Knoop Posen 336. 344 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E93&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E93a&amp;quot;&amp;gt;L. Frobenius Atlantis 1, 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E94&amp;quot;&amp;gt;Lemke Ostpreußen 3, 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E95&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 3, 125 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welterneuerung ==&lt;br /&gt;
„Der Weltuntergang ist nicht der Eschatologie letztes Wort; durch ihn kommt es zur Welterneuerung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;E96&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Welterneuerungsglaube findet sich, wie der Untergangsglaube&amp;lt;ref name=&amp;quot;E97&amp;quot; /&amp;gt;, schon bei den Primitiven&amp;lt;ref name=&amp;quot;E98&amp;quot; /&amp;gt;, bei Indern&amp;lt;ref name=&amp;quot;E98&amp;quot; /&amp;gt;, Parsen&amp;lt;ref name=&amp;quot;E99&amp;quot; /&amp;gt; und im Jüdisch-Christlichen. Die neue Welt der Voluspá in skamma, Baldrs Wiederkehr usw. wird freilich auf christlichen Einfluß zurückgeführt, doch will auch Olrik manche Züge, etwa die neugeborene Sonne, das neue Menschengeschlecht aus Lif und Leifthrasir für eigentümlich halten&amp;lt;ref name=&amp;quot;E100&amp;quot; /&amp;gt;. Auch eschatologische Vorstellungen des deutschen Volkes wissen von einer erneuerten, besseren Welt; vgl. [[Endschlacht (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Endschlacht]], [[Schlachtenbaum (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Schlachtenbaum]], [[Chiliasmus (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Chiliasmus]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E96&amp;quot;&amp;gt;Bertholet in RGG. 22, 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E97&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 323 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E98&amp;quot;&amp;gt;Ebd. 327.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E99&amp;quot;&amp;gt;Ebd.; vgl. auch v. Gall.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E100&amp;quot;&amp;gt;Olrik Ragnarök 104 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Grundlagen eschatologischen Denkens ==&lt;br /&gt;
Über die religiösen Grundlagen eschatologischen Denkens vgl. Bertholet RGG. 22, 320 ff.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vgl. auch s. [[Antichrist (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Antichrist]], s. [[Chiliasmus (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Chiliasmus]], s. [[Jüngster Tag (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|jüngster Tag]], s. [[Endschlacht (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|Endschlacht]], s. [[Schlafender Kaiser (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens)|schlafender Kaiser]].&lt;br /&gt;
[[Category:Sekundärmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Category:Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Taurec</name></author>
	</entry>
</feed>