Drei große und lange Flüchtlingswellen.... (Schauungen & Prophezeiungen)

Elfe @, Samstag, 31. Juli 2010, 22:16 vor 3633 Tagen 7429 mal gelesen

Hallo!

"Drei große und lange Flüchtlingswellen streben dem breiten Fluß nach Südbayern zu – die erste mit Erfolg, die zweite kommt zur Hälfte hinüber – der dritten gelingt es nicht mehr! ........... In unserer Ecke passiert nicht viel, denn unsere „Liebe Frau“ hält ihren Schutzmantel über uns. Aber Flüchtlinge kriegen wir so viele, daß wir alle am Schluß nur ganz wenig zu essen haben werden“
https://schauungen.de/forum/index.php?id=6571

Warum eigentlich fliehen die Leute in Richtung Süden und nicht nach Westen?
Die werden doch nicht alle Irlmaier gelesen haben und deshalb in die vermeintlich sichere Ecke flüchten.;-)

....fragt sich die Elfe und sendet viele Grüße an alle!

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ist doch ganz einfach

BBouvier, Sonntag, 01. August 2010, 00:55 vor 3633 Tagen @ Elfe 6927 mal gelesen

Warum eigentlich fliehen die Leute in Richtung Süden
und nicht nach Westen?


Hallo, Elfe!

Wenn Du auf den Gleisen ständest und hinter Dir
käme der D-Zug mit 160 Sachen auf Dich zu , dann liefest Du auch nicht
vor dem Zug einher sondern trätest schlicht beiseite.
Oder?

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Danke!

Elfe @, Montag, 02. August 2010, 00:43 vor 3632 Tagen @ BBouvier 6221 mal gelesen

Hallo!

Vielen Dank für all Eure Antworten!

Vielleicht denke ich ja zu kompliziert. Aber ich habe mich halt gefragt, ob es wohl einen besonderen Grund gibt, warum diese Flüchtlingswellen eben nicht nach Westen sondern in Richtung Süden ziehen.

Leider gibt der eine Satz über die Flüchtlingswellen nicht viel her (zeitgleich/zeitversetzt?, eine Route/mehrere Routen?). Man könnte aufgrund der Anzahl der Flüchtlingswellen vielleicht noch die Hauptrouten A 5, A 7 und A 9 ins Spiel bringen.

Wäre ich beispielsweise in Frankfurt a.M. (also mitten auf den Gleisen) und hörte von dem Einfall der Russen, wäre für mich (als Militärlaie) eine Route West/Süd-West schon auch eine Option. Auf jeden Fall wäre meine Flucht nicht durch die Alpen erschwert oder gar beendet (Zustände in Österreich u. Italien?). Und wer könnte zu diesem Zeitpunkt sicher sein, dass der Süden oder speziell Irlmaiers Ecke gänzlich verschont bleibt, wenn eine der Einmarschrouten gleich nördlich der Donau verläuft?

Viele Grüße, Elfe

Fluchtrichtung Süd

alp @, Sonntag, 08. August 2010, 21:07 vor 3625 Tagen @ Elfe 5912 mal gelesen

Irlmaier hat wohl mal zu einer Frau aus Hockenheim (liegt in Rhein-Nähe) gesagt, sie müsse auf gepackten Koffern sitzen, um noch rechtzeitig auf die andere Rheinseite zu kommen, nach 20 Min. wäre es zu spät.

Daraus schließe ich, dass gleich zu Beginn erstmal alle Wege / Brücken nach Westen platt gemacht werden. Ziel dürfte eher sein, die Wege von West nach Ost zu blockieren, Nebeneffekt: nach Westen ist keine Flucht möglich.

Stichwort "Rheinbrücken"

Elfe @, Sonntag, 15. August 2010, 23:38 vor 3618 Tagen @ alp 5655 mal gelesen

Irlmaier hat wohl mal zu einer Frau aus Hockenheim (liegt in Rhein-Nähe)
gesagt, sie müsse auf gepackten Koffern sitzen, um noch rechtzeitig auf
die andere Rheinseite zu kommen, nach 20 Min. wäre es zu spät.

Daraus schließe ich, dass gleich zu Beginn erstmal alle Wege / Brücken
nach Westen platt gemacht werden. Ziel dürfte eher sein, die Wege von West
nach Ost zu blockieren, Nebeneffekt: nach Westen ist keine Flucht möglich.


Hallo alp!

Meine Antwort kommt etwas verzögert, wir waren einige Tage unterwegs!

Die Rheinbrücken waren ein Stichwort für mich. Denn letztes Jahr erzählte mir meine Mutter, dass sie in den Achtzigern mal von einem Krieg geträumt hatte und dabei dachte, "hoffentlich schaffen die Panzer es über den Rhein, hoffentlich halten die Brücken". Sie konnte sich aber leider an nichts weiter erinnern.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, siehst Du Irlmaiers Aussage als einen Hinweis darauf, dass die Brücken gleich zu Beginn vom Angreifer zerstört werden, innerhalb von 20 Minuten.
Dann würde ich den Traum meiner Mutter (wenn er denn präkognitiver Natur war) so interpretieren: die offensichtlich helfenden Panzer rollen über "provisorische Brücken" -> "hoffentlich schaffen die Panzer es über den Rhein, hoffentlich halten die Brücken"!

Viele Grüße, Elfe

PS: Könnten die geschauten Fluten ein (weiterer?) Grund sein, warum die Menschen sich in Richtung Süden aufmachen?

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Rheinbrücken

BBouvier, Montag, 16. August 2010, 03:04 vor 3618 Tagen @ Elfe 5719 mal gelesen

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, siehst Du Irlmaiers Aussage als
einen Hinweis darauf, dass die Brücken gleich zu Beginn vom Angreifer
zerstört werden, innerhalb von 20 Minuten.
Dann würde ich den Traum meiner Mutter (wenn er denn präkognitiver Natur
war) so interpretieren: die offensichtlich helfenden Panzer rollen über
"provisorische Brücken" -> "hoffentlich schaffen die Panzer es über den
Rhein, hoffentlich halten die Brücken"!

Viele Grüße, Elfe

PS: Könnten die geschauten Fluten ein (weiterer?) Grund sein, warum die
Menschen sich in Richtung Süden aufmachen?

Hallo, Elfe!

Ein Angreifer zerstört nicht die Brücken,
die er zur Flussüberquerung benötigt.
Hingegen wird er bestrebt sein, sie mit Luftlandetruppen,
die räumlich und zeitlich seinen Angriffspitzen
weit voraus sind zu besetzen, um deren Zerstörung
zu verhindern und sie für eigene Zwecke offen zu halten.

Und genau diese Besetzung durch den Gegner wird der Grund dafür sein,
dass Irlmaier der Familie am Ostufer des Rheines bei Worms
dringend rät, so schnell wie nur möglich die Brücke dort zu queren.
Bevor es zu spät ist.

Eine Sprengung durch eigene Kräfte scheint mir
recht unwahrscheinlich - 20 Minuten nach Feldzugsbeginn!

Ganz abgesehen davon, dass die gesamte "Wallmeisterorganisation",
die für dergleichen bereitstand und verantwortlich war,
gleich nach 1990 ersatzlos aufgelöst worden ist.
Nicht einmal der dazu benötigte Sprengstoff ist mehr vorhanden!

Hierzu:
"hoffentlich schaffen die (eigenen) Panzer es über den Rhein..."

Genau!
=>
Auf derem Rückzuge.
Und das wird tatsächlich schwierig werden,
falls die Rhein-Brücken in deren Rücken
bereits per russischer Luftlandetruppen in gegnerischer Hand sind.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Rückzug....

Elfe @, Dienstag, 17. August 2010, 01:07 vor 3617 Tagen @ BBouvier 5575 mal gelesen

Aha!

Vielen Dank BB!

Ich bin wirklich ein totaler Laie bei militärischen Fragen.
Um ehrlich zu sein, fehlt mir fast jede Vorstellung davon, was da im Kriegsalltag auf uns zukommt.


Liebe Grüße, Elfe

Motiv

alp @, Samstag, 04. September 2010, 20:57 vor 3598 Tagen @ BBouvier 5532 mal gelesen

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, siehst Du Irlmaiers Aussage als
einen Hinweis darauf, dass die Brücken gleich zu Beginn vom Angreifer
zerstört werden, innerhalb von 20 Minuten.
Dann würde ich den Traum meiner Mutter (wenn er denn präkognitiver

Natur

war) so interpretieren: die offensichtlich helfenden Panzer rollen über
"provisorische Brücken" -> "hoffentlich schaffen die Panzer es über den
Rhein, hoffentlich halten die Brücken"!

Viele Grüße, Elfe

PS: Könnten die geschauten Fluten ein (weiterer?) Grund sein, warum die
Menschen sich in Richtung Süden aufmachen?


Hallo, Elfe!

Ein Angreifer zerstört nicht die Brücken,
die er zur Flussüberquerung benötigt.
Hingegen wird er bestrebt sein, sie mit Luftlandetruppen,
die räumlich und zeitlich seinen Angriffspitzen
weit voraus sind zu besetzen, um deren Zerstörung
zu verhindern und sie für eigene Zwecke offen zu halten.

Und genau diese Besetzung durch den Gegner wird der Grund dafür sein,
dass Irlmaier der Familie am Ostufer des Rheines bei Worms
dringend rät, so schnell wie nur möglich die Brücke dort zu queren.
Bevor es zu spät ist.

Eine Sprengung durch eigene Kräfte scheint mir
recht unwahrscheinlich - 20 Minuten nach Feldzugsbeginn!

Ganz abgesehen davon, dass die gesamte "Wallmeisterorganisation",
die für dergleichen bereitstand und verantwortlich war,
gleich nach 1990 ersatzlos aufgelöst worden ist.
Nicht einmal der dazu benötigte Sprengstoff ist mehr vorhanden!

Hierzu:
"hoffentlich schaffen die (eigenen) Panzer es über den Rhein..."

Genau!
=>
Auf derem Rückzuge.
Und das wird tatsächlich schwierig werden,
falls die Rhein-Brücken in deren Rücken
bereits per russischer Luftlandetruppen in gegnerischer Hand sind.

Gruss,
BB

Hi,

wenn aber der Angreifer sicherstellen will, zumindest mal eine Etappe klar für sich zu gewinnen, dann macht es durchaus Sinn, erstmal die Brücken zu zerstören, denn dann ist alles Land bis dahin erstmal seins. Man kann von da aus ja trotzdem später noch weiter vorstoßen, hat aber erstmal ordentlich Gebiet gut gemacht - und das alles ohne Gegenwehr.

Grüße

alp

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strategische Grundsätze

BBouvier, Sonntag, 05. September 2010, 01:02 vor 3598 Tagen @ alp 5893 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 05. September 2010, 01:13

Hi,

wenn aber der Angreifer sicherstellen will, zumindest mal eine Etappe klar
für sich zu gewinnen, dann macht es durchaus Sinn, erstmal die Brücken zu
zerstören, denn dann ist alles Land bis dahin erstmal seins. Man kann von
da aus ja trotzdem später noch weiter vorstoßen, hat aber erstmal
ordentlich Gebiet gut gemacht - und das alles ohne Gegenwehr.

Grüße

alp

Hallo, Alp!

1)
Möchte ich Dich darauf aufmerksam machen,
dass hier nicht geduldet wird,
Leser mit diesem US-Proletenrülpser "hi" anzupöbeln.

2)
Ist obige Idee nicht schlüssig.
Hingegen ist ein Angreifer stets bemüht,
alle Brücken und sonstigen Hindernisse oder Sperren,
die zwischen ihm und seinem Operationsziel
- hier die Kanalküste - liegen,
unversehrt in eigene Hand zu bekommen:
=>
Siehe dazu auch die Operation "Market-Garden" der Aliierten
in Sommer 1944 bei ihrem Vorstoss Richtung Rheinland.

Gruss,
BB


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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Donau zwischen Straubing und Passau

BBouvier, Montag, 16. August 2010, 03:21 vor 3618 Tagen @ Elfe 5602 mal gelesen

<"Könnten die geschauten Fluten ein (weiterer?) Grund sein,
warum die Menschen sich in Richtung Süden aufmachen?"?

Irlmaier sieht Menschen aus dem bayerischem Walde
nach Süden, über die Donau in Sicherheit fliehen:
Etwa zwischen Straubing und Passau.

Weil nördlich davon - aus der Tschechei heraus -
die Russen nach Westen vorstossen.

Gruss,
BB


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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Perspektive Freilassing

Leo DeGard @, Sonntag, 01. August 2010, 01:09 vor 3633 Tagen @ Elfe 6636 mal gelesen

Hallo!

Warum eigentlich fliehen die Leute in Richtung Süden und nicht nach
Westen?
Die werden doch nicht alle Irlmaier gelesen haben und deshalb in die
vermeintlich sichere Ecke flüchten.;-)

Die Flüchtlingszüge, von denen hier die Rede ist, fliehen vermutlich auch nach Westen bzw. Südwesten und zwar aus dem Bayerischen Wald kommend über die Donau, und zwar vermutlich genau so lange bis die Brücken über die Donau gesprengt werden. Wer aus dem Bayerischen Wald kommend die Donau dann noch nicht überwunden hat, schafft es nicht mehr hinüber und wird dann von den Sowjets überrannt bzw. eingekreist. Und was dann folgt, d.h. wie sich die Sowjets gegenüber der Zivilbevölkerung verhalten, das ist ja aus früheren Kriegen, insbesondere aus dem Zweiten Weltkrieg leider allzu bekannt.

Der sowjetische Vormarsch verläuft übrigens nicht in direkter Ost-West-Richtung, sondern vielmehr in Richtung Ostnordost-Westsüdwest.

Bei Irlmaiers Vorhersagen muss man ausserdem stets bedenken, aus welcher Perspektive Irlmaier das Geschehen gesehen hat, nämlich aus Freilassing. Zum Beispiel gilt daher die von ihm häufig gebrauchte Beschreibung "nördlich der Donau" wohl vor allem (aber nicht ausschliesslich, mindestens einmal sagte er "von der Donau bis zur Küste") für die Teile Bayerns, die sich nördlich und östlich der Donau befinden also für Franken, die Oberpfalz und den Bayerischen Wald sowie für die nördlich der Donau liegenden Gebiete Oberösterreichs.

Vormarsch-Richtung?

Dunkelelbin @, Sonntag, 01. August 2010, 01:57 vor 3633 Tagen @ Leo DeGard 6357 mal gelesen

Der sowjetische Vormarsch verläuft übrigens nicht in direkter
Ost-West-Richtung, sondern vielmehr in Richtung Ostnordost-Westsüdwest.

Das ist mir jetzt allerdings neu. Ich dachte bisher, dass es sich um drei Angriffskeile handelt, deren Zentrum nunmal die Ost-West-Achse ist.

Woher kommt Deine These, DeGard?

Liebe Grüße vom
Prüfenden

Angriffsrichtung

Leo DeGard @, Sonntag, 01. August 2010, 02:34 vor 3633 Tagen @ Dunkelelbin 6671 mal gelesen

Das ist mir jetzt allerdings neu. Ich dachte bisher, dass es sich um drei
Angriffskeile handelt, deren Zentrum nunmal die Ost-West-Achse ist.
Woher kommt Deine These, DeGard?

Nein, die Achse dieser Angriffskeile verläuft rein geografisch bedingt nicht in Richtung Ost-West, sondern in Richtung Ostnordost-Westsüdwest. Ein Blick auf eine Deutschland- oder besser noch Europakarte bestätigt das, denn Europa erstreckt sich zwischen der Ost- bzw. Nordseeküste, dem Kanal und dem Atlantik und dem Mittelmeer eben nicht in Ost-West-Richtung, sondern in Richtung Ostnordost-Westsüdwest. Bestätigt wird das auch durch die detailierten Kriegspläne des Warschauer Pakts für den süddeutschen Raum, die leider in diesem Forum als Bestätigung der Seherschauungen bislang nicht angemessen gewürdigt werden. Darin heisst es u.a.: "Der Hauptstoss soll in Richtung Nürnberg, Stuttgart, Strassburg, Epinal, Dijon konzentriert werden."
Daraus geht hervor, dass im süddeutschen Raum erstens die A6 eine Hauptvormarschrichtung wird, und parallel dazu zweitens das nördliche Donauufer.

Vernichtungskrieg?

Traxas @, Sonntag, 01. August 2010, 17:30 vor 3632 Tagen @ Leo DeGard 6435 mal gelesen

Hi!

wie sich die Sowjets gegenüber der Zivilbevölkerung verhalten, das ist ja
aus früheren Kriegen, insbesondere aus dem Zweiten Weltkrieg leider allzu
bekannt.

Bei der aktuellen russischen Kriegsführung wird die Zivilbevölkerung eigentlich nicht gezielt vernichtet. Die jungen Russen haben heutzutage ähnliche Werte-Vorstellungen wie wir (ok, das widerspricht sich irgendwie :-D ). Die Aktionen im II.WK sind von Rache geprägt und wurden hauptsächlich von ungebildeten und zu Soldaten umfunktionierten Dorfdeppen verübt.

Was mich aber auch immer wieder irritiert, das sind die drastischen Schauungen von Irlmaier und Co.. Der angeblich nahende Konflikt scheint hauptsächlich ein Vernichtungskrieg zu sein.

Bekannt ist aber auch, dass manche Seher aufgrund gewisser Kriegserlebnisse voreingenommen sind.

Mich würde interessieren, was die Russen über die für sie negativen Schauungen denken (die sind definitiv bekannt, auch bei den Taktikern). In russischen Foren (mit Online-Übersetzung) werden auch nur die bekannten Schauungen herunter geleiert.

Gruß Traxas

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russische Foren

BBouvier, Sonntag, 01. August 2010, 17:39 vor 3632 Tagen @ Traxas 6452 mal gelesen

<"In russischen Foren...."?

Oh - Traxas!
=>
Interessant!!!

Kannst Du uns vielleicht einen relevanten Faden mal
grob übersetzt hier komplett einstellen?

Besonders die Kommentare sind sicherlich lesenswert.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Schwierig

Traxas @, Sonntag, 01. August 2010, 18:55 vor 3632 Tagen @ BBouvier 6448 mal gelesen

bearbeitet von Traxas, Sonntag, 01. August 2010, 19:05

Hi!

Kannst Du uns vielleicht einen relevanten Faden mal
grob übersetzt hier komplett einstellen?

Besonders die Kommentare sind sicherlich lesenswert.

Gruss,
BB

Das, was ich bisher entdeckt habe, gibt nur die bekannten Schauungen wieder.

Ich habe dabei nur nach Irlmaier gegoogelt mit dem Filter .ru

Da ich der russischen Sprache nicht mächtig bin, muss ich online-Übersetzer nutzen. Was da raus kommt, erinnert an das Gefasel von HJH :-D
Bin immer noch verwirrt.

Zum Beispiel diesen Link:

http://talks.guns.ru/forummessage/151/385719.html

von z.B. diesem Übersetzer

http://www.online-translator.com

übersetzen lassen (Google-Translator ist leider Dunghaufen).

Edit (die Übersetzung dauert etwas): direkte Übersetzung

Manch Russe ist wohl der Meinung, dass das goldene Zeitalter nach dem großen Knall "Kommunismus" heißt. Keine Ahnung, was das bedeuten soll :-D

Gruß Traxas


P.S. Ich bin deprimiert, da ich genau dort wohne, wo die Russen von Ö nach Niederbayern einfallen sollen und in der Nähe des Kollateralschadens Landau :crying:

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russisches Forum

BBouvier, Sonntag, 01. August 2010, 20:51 vor 3632 Tagen @ Traxas 6430 mal gelesen

Danke,Danke!! - Traxas!

Viel besser lesbar, als erwartet!

Bemerkenswert, wie und dass sich die seelisch uns verwandten Russen
mit diesem Thema befassen.

Ein gewisser "Booran" (=Schneesturm?) hat sich ja sehr
damit hervorgtean, hohe Teile unseres Fundus
zu übersetzen und dort einzutüten.
Leider auch "Hepidanus", "Wüstenrufer", "Blinder Jüngling"...:-D

Die Antworten ähneln denen, die auch das Publikum
der BDR von sich gäbe:

1)
Danke Schneesturm.
Die Auswahl ist prächtig.
Im Allgemeinen ist alles schon bekannt.
Die Texte brauchen sich, skeptisch so nicht zu verhalten.

2)
Und den eisernen Zaun durch Deutschland
und unsere Panzer in Deutschland,
nicht in Frankreich (es befreiten die Amerikaner)
und viel wessen noch.
Kürzer, kann sie und sehen,
aber können welche Zeit nicht verstehen sehen.
Kann es überhaupt nicht zukünftig, und die mögliche Zukunft -
eine Variante der Ereignisse aus den Dutzenden möglich.

3)
Die Russen auf keine Weise sie (wieder auf den Panzern)
nach Europa!

Gruss,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Hier ein Faden mit russischen, prophetischen Träumen?

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 01. August 2010, 22:51 vor 3632 Tagen @ Traxas 6426 mal gelesen

Danke, Traxas!

Sehr interessant!

Lohnen würde es sich wohl, sich durch diesen 10-seitigen Faden mit Träumen über den künftigen Krieg zu arbeiten (sowie verscharnierte Fäden mit Hinweisen):

http://www.online-translator.com/site_Translation.aspx?direction=rg&from=adv&template=General&autotranslate=on&transliterate=on&flw=1&showvariants=&viewModeSelected=resu...

Im ersten Eintrag berichtet jedenfalls ein Russe, wie er sich im Traum durch ein Kriegsgebiet schlägt und zwar nach
"[...] dem Auftragen des Kernwaffenschlages durch Moskau, und später das lange Geplänkel im Schmutz und dem Ruin"

In einer Traumsequenz sieht er Rostow am Don im Norden brennen. Er muß sich also irgendwo östlich des Asowschen Meeres befinden.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Ein paar interessante Zitate

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 01. August 2010, 23:23 vor 3632 Tagen @ Taurec 6360 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Sonntag, 01. August 2010, 23:32

Hallo!

Von Relodyr:
"Ziemlich häufig träumt der Luftangriff auf Moskau: im Himmel inwersionnyje die Spuren der Flugzeuge (es ist viel) und die sich zu ihm erstreckenden Spuren der Raketen. Die Zeit - der Morgen, den Himmel rein und blau.
Seit langem träumte schon der schreckliche Traum, auch der Morgen, den Nebel, kalt, ich sitze in T-72 an der Stelle des Panzerkommandanten, den Panzer in den Büschen, im Hinterhalt. In daleke bewegt sich M-1 "Abrams", ich sehe es, und nawodtschik kann auf keine Weise bemerken. Wir schießen und schmieren, straschtschno bis zum Grauen, er schießt und schmiert, nach unserem dritten Schuss und dem Fehlschuß, er gerät in uns uns, in den Körper, wo der Mechaniker-Fahrer, innen der Rauch und ich in die offene Luke hinausspringe."

=> Interessant, daß er gegen einen amerikanischen Panzer kämpft. Ebenso interessant der Luftschlag auf Moskau.

Von "Sonnenrad" (Name vermutlich automatisch übersetzt) mit Lebensmittelknappheit:
"Es kam unverbesserlich vor, der Rundfunk - der Körper schweigt, voll neponjatka, die Lebensmittel (aus den Lebensmitteln ein nur die Konserven-Makkaroni-Mehl) - der Brennstoff nach den Kupons, raubt das Volk bei der Möglichkeit die Lebensmittelgeschäfte aus. Ich stehe an, welche jenes chawku zu bekommen und ich denke welchen Teufels hier die Zeit ich verbrauche, nicht in jener Reihe stehe ich mich! Bei mir die Häuser nur eine Schachtel der Patronen! Am nächsten Tag hat bojesapas, solche paranoja ergänzt."

Sniper1139 gerät in Konflikt mit Deutschen [!!], das erste ist wohl die bereits erfolgte "Geiselbefreiung" vor ein paar Jahren (?):
"Normal! Es ist wieviel Male "geriet unter den Bombenangriff" und "hat" nur einmal bedeckt". Sogar schrie von die Hitze. Es über jadr±nyj der Schlag. Und es ist über die Schießerei einfach -
1. Das Gebäude der Schule. Die Geiselbefreiung. Wir laufen herein, ich drehe zur Treppe um. Entgegen laufen die Kinder. Nicht jenes dass würde der Finger nicht gezogen, das Gehirn hat die Mannschaft solche sogar nicht geschickt. Hat) (gefallen war mit MP-5)
2. Der Zusammenstoß mit den Deutschen. Bei mir mossinka. Ein Schuss - eine Leiche. Wenn auch schossen in uns welche jene Ruhe eben sparte auf wenn zielte. Hat) gefallen (hat nicht gefallen was den Offizier abgenommen hat wenn er in den Angriff gewollt hat, zu heben, in den Rücken ist geraten...)
3. Und wieder die Deutschen. Und uns dewersionnyj die Abteilung. Ich liege unter dem Baum (nicht hinter dem Baum und von der selben Seite dass auch gingen die Feinde) Aller sind der Letzte gegangen hat bemerkt. Hat ersten geschossen... Später sind in mich, in die Hand geraten, ich habe pistol in andere Hand umgelegt und hat den Lumpen zugeschüttet... Und "das Pendel" schwang (!) obwohl an Ort und Stelle einfach nicht stand. Tosch hat gefallen."

In dem Faden kommen einige Träume über Nuklarschläge und auch Kämpfe mit Moslems (mit grünen Fahnen) vor.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Scharnier im Scharnier: Die Prophs der Greise

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Dienstag, 03. August 2010, 04:16 vor 3631 Tagen @ Taurec 6205 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Dienstag, 03. August 2010, 04:21

Hallo!

D.h. die "Prophezeiungen der Greise".

"- Ja, die Verfolgungen auf den Orthodoxen Glauben werden noch!

- In Russland werden die Kommunisten zur Macht noch kommen.

- Kaum erkennen Sie, dass solchen Vater aus dem Tempel angetrieben haben, so werden an ihn für die Zeit der Verfolgungen Sie angeklebt.-
Vater Wladislaw sagte auch die künftigen Ereignisse der weltweiten Geschichte voraus:

- Japan und Amerika werden unter das Wasser zusammen weggehen.-

- Ganze Australien wird auch überschwemmen.

- Der Ozean wird Amerika bis zu Alaska überschwemmen. So Alaska, das unsere wieder wird.

In kelju zu Greis Wladislaw, kurz vor seinem Ableben, mirjanin war Anatolij K zugelassen, der zuerst nachgedacht hat, dass der Vater irreredet. Aber wenn er die Wörter Greises Wladislaw - "deutlich vernommen hat... Der Kernwaffenschlag durch Amerika!...", er hat verstanden, dass der scharfsichtige Vater zu dieser Zeit soserzal künftig apokalipsitscheskije die Ereignisse.

Noch Vater Wladislaw erzählte:
- Es wird in Russland solcher Krieg: aus dem Westen - die Deutschen, und aus Osten - die Chinesen!
- Die Südhälfte Chinas wird wodami des Indischen Ozeans überschwemmt sein. Auch dann werden die Chinesen bis zu Tscheljabinsk ankommen. Russland wird mit den Mongolen vereinigt werden und wird sie rückwärts antreiben. -

- Wenn China auf uns gehen wird, dann wird der Krieg. Aber, nachdem die Chinesen Tscheljabinsk erobern werden, der Gott wird sie in die orthodoxe Religion wenden.

- Der Krieg Russlands gegen Deutschland wird wieder durch Serbien anfangen.-
- Aller wird im Feuer!... Groß grjadut die Trauern, aber wird Russland im Feuer nicht umkommen.

- Weissrussland wird stark leiden. Kaum wird dann Weissrussland mit Russland vereinigt werden... Und die Ukraine wird dann mit uns nicht vereinigt werden; und dann ist es noch naplatschetsja nicht wenig! -

- Die Türken werden mit den Griechen wieder kämpfen. Russland wird den Griechen helfen.
- Afghanistan erwartet der unendliche Krieg..."


Japan und Amerika werden untergehen.
Ebenso wird Australien überschwemmt.
Alaska wird wieder russisch werden (wohl nur durch die Besetzung?)
Los Angeles wird untergehen.
Serbien wird wieder den nächsten Krieg anfangen.
Afghanistan wird den ewigen Krieg bekommen (nicht so ganz falsch).

Ferner berichten die Greise über die schädliche Einwirkung des
Fernsehens, welches gleichzeitig senden und empfangen kann.
Ganz wie in George Orwells Buch "1984".
Womöglich ist damit das Zwischennetz gemeint?

In diesem Sinne sagen sie eine (wohl) Chip-Plastikkarte voraus,
die jeder bei sich tragen muß, und die sämtliche
Informationen über alle Menschen enthält.

Grüße,
Eyspfeil, (hab heute nacht eine Tastatur geschrottet, :schief:)

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Tscheljabinsk

BBouvier, Dienstag, 03. August 2010, 10:23 vor 3630 Tagen @ Eyspfeil 6097 mal gelesen

Danke, Eyspfeil!

Tscheljabinsk liegt weit im Westen Russlands,
leicht nördlich Swerdlowsks, an der Ostflanke des Urals.

Strategisch gesehen sieht sich Russland als zentrale Landmacht
in der selben fatalen Position, wie Deutschland
im Ersten und Zweiten Weltkriege mit 2 Fronten.

Engagiert es sich im Westen und Südwesten, verbleiben nicht
genügend Kräfte, gleichzeitig mit Erfolg auch den Rücken zu decken.

Erstaunlich, dass China, das sich als ruhender "Mittelpol der Welt"
sieht, erstmals in seiner langen Geschichte kriegerisch aus seiner
Isolation ausbricht.

Schauungsmässig ist das m.W. erst die zweite(?) Aussage
diesbezüglich, und ich habe die Quelle dazu nicht zur Hand.
Nur mit einigem Zagen habe ich 1988 in der Übersichtskarte
meines Buches im Osten Russlands einen nach Westen weisenden Pfeil
"China" eingezeichnet.

Vielleicht kann ja Taurec mal in seinem Rechner nachgraben?

Gruss,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Kommunismus

Leo DeGard @, Montag, 02. August 2010, 01:35 vor 3632 Tagen @ Traxas 6220 mal gelesen

Manch Russe ist wohl der Meinung, dass das goldene Zeitalter nach dem
großen Knall "Kommunismus" heißt. Keine Ahnung, was das bedeuten soll :-D

Das ist ja genau das Problem, das sogar viele Prophezeiungsexperten so gekonnt ignorieren, dass nämlich die kommunistische Ideologie mit ihren zahlreichen Abarten und Vorstufen die Ursache für den Dritten Weltkrieg sein wird.
Die Führung der Roten Armee arbeitet nach wie vor auf den Weltkommunismus hin, den es gemäß der kommunistischen Folklore im "letzten Gefecht" zu errichten gilt. Ganz offensichtlich hat diese Ideologie, insbesondere auch in der Form des Stalinismus, bei den Russen heute noch weitaus mehr Anhänger, als die meisten unserer linksliberal verweichlichten Zeitgenossen im Westen wahrhaben wollen.

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geheime Geheimverschwörung

BBouvier, Montag, 02. August 2010, 04:33 vor 3632 Tagen @ Leo DeGard 6313 mal gelesen

Hallo, Leo!

Betrachtetest Du alle Staaten mit derselben Brille,
dann fielen Dir sicherlich ganz andere auf! : - )

Darüberhinaus handelt es sich bei Deinen Behauptungen
rein um Deine ganz persönlichen Vermutungen.
Und auch für völlig gegensätzliche fände man
genügend "Beweise".

Insofern halte ich Deine Sicht der Dinge
für eine ganz ausserordentlich reduktionistische:
Mit der man alle offenen Fragen auf einen
einem persönlich sehr bequemen Nenner reduziert.
=>
In Wirklichkeit handelt es sich bei allem
nämlich um eine ganz geheime Geheimverschwörung
der Tonnenhampers vom Sommer 1973! :-)

Nichts für ungut!
BB


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beständiges ignorieren führt zu beständiger Ignoranz

Leo DeGard @, Dienstag, 03. August 2010, 01:52 vor 3631 Tagen @ BBouvier 6028 mal gelesen

Hallo BB!

Insofern halte ich Deine Sicht der Dinge
für eine ganz ausserordentlich reduktionistische:
Mit der man alle offenen Fragen auf einen
einem persönlich sehr bequemen Nenner reduziert.

Das sagtest Du bereits mehrfach!
Und ich habe Dir daraufhin stets die Lektüre guter Bücher empfohlen, die Du aber offensichtlich bislang ignoriert hast.
Trotzdem gerne nochmal:
The Perestroika Deception von KGB-Major Anatoliy Golitsyn
We will bury you von Generalmajor Jan Sejna

Und nochmal der Aufruf: Wenn jemand einen Link zur deutschen Übersetzung von "The Perestroika Deception" hat, bitte hier posten!

Viele Grüsse
LdG

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reduktionistische "Erklärungen"

BBouvier, Dienstag, 03. August 2010, 02:57 vor 3631 Tagen @ Leo DeGard 6060 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 03. August 2010, 03:05

Und ich habe Dir daraufhin stets die Lektüre guter Bücher empfohlen, die
Du aber offensichtlich bislang ignoriert hast.


Hallo, Leo!

Ist Dir klar, dass man mit ganz wenig Aufwand
für jedwede persönliche Meinung immer Lektüre findet,
die die eigene vorgefasste Sicht der Dinge stützt?

- Klimakatastrophe
- Darwinismus
- Kommunismus
- Freie Westliche Welt
- Christentum
- Islam
- Ozonloch
- Seelenwanderung
- Waldsterben
- Ölspitze
- Krebs durch Funktelephone
- Atomkraft
- Peristroikaschwindel
- Chemische Pfade
- Haarp
- Kontinentalverschiebung
- Ausdehnung des Universums
- Krebsbekämpfung
- und so weiter und so weiter...

Insofern nervt Dein missionarischer Eifer
darin zu insistieren, immer und immer wieder
eigentlich völlig unwesentliche Aspekte der Seherschauungen
uns reduktionistisch ganz nach Deinem Gutdünken erklären zu müssen.

Grüsse! :-)
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hier: die deutsche Golitsyn-Übersetzung

Leo DeGard @, Mittwoch, 04. August 2010, 01:54 vor 3630 Tagen @ BBouvier 6386 mal gelesen

bearbeitet von Leo DeGard, Mittwoch, 04. August 2010, 02:04

Insofern nervt Dein missionarischer Eifer
darin zu insistieren, immer und immer wieder
eigentlich völlig unwesentliche Aspekte der Seherschauungen
uns reduktionistisch ganz nach Deinem Gutdünken erklären zu müssen.

Keine Sorge, ich will Dich nicht bekehren oder auch nur mit Dir darüber diskutieren, das habe ich längst aufgegeben. Aber auch wenn ich Dich nicht zum Nachdenken anregen kann, interessiert es ja vielleicht doch den einen anderen ernsthaft an der Sache Interessierten (sofern sich Leute mit ernsthaftem Interesse hier überhaupt noch aufhalten).
Deshalb hier der Link zur deutschen Golitsyn-Übersetzung, der mir freundlicherweise per Email zugeschickt wurde:

Die Perestroika-Täuschung von Anatoliy Golitsyn auf deutsch!

Wer also verstehen will, warum es zu dem prophezeiten Krieg kommen wird, der kann es sich jetzt bequem auf deutsch erklären lassen, und zwar nicht von irgendwem, sondern von einem ehemaligen KGB-Major höchstpersönlich. Aber Vorsicht, ein bisschen selber denken muss man dabei schon noch.
Die sowjetische Langzeitstrategie ist der Hintergrund, vor dem die Fatima-Prophezeiung erst richtig verstanden werden kann. Genau diese Strategie war nämlich gemeint, als die Fatima-Seherin Lucia im Jahr 1990 schrieb:

"Lasst Euch nicht täuschen durch die Ereignisse, die in Europa Platz greifen: Dies ist eine Täuschung! Russland wird nicht bekehrt werden, bis Russland die Geissel für alle Nationen wird. (...) Denn Russland wird den Westen überfallen, und mit Russland wird China in Asien einfallen. Meine Worte werden verdreht. Die Oberen in der Kirche und die Priester tun dies, um unsere Kinder zu verwirren und sie glauben zu machen, der Weltfriede sei gekommen, und die Bekehrung Russlands sei da. Dies ist nicht der Fall. Die Welt befindet sich in grosser Gefahr. Wenn die Welt nicht umkehrt, wird sie in einen schmerzlichen Krieg hineingestürzt werden. Die Wende in Osteuropa führt nicht zum Frieden!"

Und ich sage es hiermit noch einmal ganz deutlich: Nur vor dem Hintergrund dieser Langzeitstrategie kann man das prophezeite Szenario verstehen und korrekt einordnen. Alle anderen Spekulationen von einer sogenannten "Einkreisung und Provokation Russlands" bis hin zum marxistischen Standpunkt "der Kapitalismus braucht einen Krieg um von seinen inneren Widersprüchen abzulenken" oder um "Geschäfte zu machen" führen zwangsläufig in die Irre!

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frei mal rumgeraten

BBouvier, Mittwoch, 04. August 2010, 02:40 vor 3630 Tagen @ Leo DeGard 6009 mal gelesen

bearbeitet von Moderator, Mittwoch, 04. August 2010, 04:15

<"Denn Russland wird den Westen überfallen."?

Das denkt sich so eine Katholikin,
weil die russische Panzer hat rollen sehen!

Ich bestreite ja nicht, dass mal russische Panzer
am Rheine stehen werden.
Wo jetzt noch lauter US-Befreier-Panzer sind.
Und die dann beide dort weitermachen, wo sie 1945
an der Elbe auf deutschem Boden aufgehört hatten.
Auch die Russen werden als "Befreier" erneut kommen.

"Überfall" stösst bei mir insofern ein wenig sauer auf.
Das habe ich übrigens grad neulich im BRD-Staatsfernsehen
wieder mal gehört:
Da hätten die "Nazis" (also eine politische Partei)
1940 "Frankreich überfallen". :-D

Was dem ahnungslosen BRD-Bürger allerdings klüglich verschwiegen wurde,
war dass Frankreich uns den Krieg erklärt hatte.

Kurz:
Wir wissen aus den Schauungen über die Hintergründe rein gar nichts.
Weswegen man da nur frei spekulieren kann.
Und ausserdem ist das doch eh völlig unerheblich.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Fatima

Alex @, Mittwoch, 04. August 2010, 09:00 vor 3629 Tagen @ Leo DeGard 6148 mal gelesen

@ BB

also ich dachte, dass Fatima hier als "echt" anerkannt wäre, wenn ich mich da nicht irre.

@ DeGard

hat Lucia das so wirklich so gesagt - hochinteresant.
Wo hast Du denn dieses Zitat her?
----

Ich glaube, dass BB grundsatzlich jegliche Art einer Verschwörung abstreiten wird. Warum, da kann ich natürlich nur spekulieren. Ich glaube aber nicht, dass er selber daran glaubt, dass es keine Verschwörungen gibt.
Nun wüssen wir uns mit dieser Eugenschaft BBs vertaut machen und dann gehts auch schon wieder.

Guss,
Alex

Insofern nervt Dein missionarischer Eifer
darin zu insistieren, immer und immer wieder
eigentlich völlig unwesentliche Aspekte der Seherschauungen
uns reduktionistisch ganz nach Deinem Gutdünken erklären zu müssen.


Keine Sorge, ich will Dich nicht bekehren oder auch nur mit Dir darüber
diskutieren, das habe ich längst aufgegeben. Aber auch wenn ich Dich nicht
zum Nachdenken anregen kann, interessiert es ja vielleicht doch den einen
anderen ernsthaft an der Sache Interessierten (sofern sich Leute mit
ernsthaftem Interesse hier überhaupt noch aufhalten).
Deshalb hier der Link zur deutschen Golitsyn-Übersetzung, der mir
freundlicherweise per Email zugeschickt wurde:

Die
Perestroika-Täuschung
von Anatoliy Golitsyn auf deutsch!

Wer also verstehen will, warum es zu dem prophezeiten Krieg kommen wird,
der kann es sich jetzt bequem auf deutsch erklären lassen, und zwar nicht
von irgendwem, sondern von einem ehemaligen KGB-Major höchstpersönlich.
Aber Vorsicht, ein bisschen selber denken muss man dabei schon noch.
Die sowjetische Langzeitstrategie ist der Hintergrund, vor dem die
Fatima-Prophezeiung erst richtig verstanden werden kann. Genau diese
Strategie war nämlich gemeint, als die Fatima-Seherin Lucia im Jahr 1990
schrieb:

"Lasst Euch nicht täuschen durch die Ereignisse, die in Europa Platz
greifen: Dies ist eine Täuschung! Russland wird nicht bekehrt
werden, bis Russland die Geissel für alle Nationen wird. (...) Denn
Russland wird den Westen überfallen, und mit Russland wird China in Asien
einfallen. Meine Worte werden verdreht. Die Oberen in der Kirche und die
Priester tun dies, um unsere Kinder zu verwirren und sie glauben zu
machen, der Weltfriede sei gekommen, und die Bekehrung Russlands sei da.
Dies ist nicht der Fall. Die Welt befindet sich in grosser Gefahr. Wenn
die Welt nicht umkehrt, wird sie in einen schmerzlichen Krieg
hineingestürzt werden. Die Wende in Osteuropa führt nicht zum
Frieden!"

Und ich sage es hiermit noch einmal ganz deutlich: Nur vor dem Hintergrund
dieser Langzeitstrategie kann man das prophezeite Szenario verstehen und
korrekt einordnen. Alle anderen Spekulationen von einer sogenannten
"Einkreisung und Provokation Russlands" bis hin zum marxistischen
Standpunkt "der Kapitalismus braucht einen Krieg um von seinen inneren
Widersprüchen abzulenken"
oder um "Geschäfte zu machen" führen
zwangsläufig in die Irre!


Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

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Lucia-Quelle

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 04. August 2010, 11:11 vor 3629 Tagen @ Alex 5967 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 04. August 2010, 11:16

Hallo!

@ DeGard

hat Lucia das so wirklich so gesagt - hochinteresant.
Wo hast Du denn dieses Zitat her?

Leo verweist in seinem Buch auf Anton Angerer: Das steht der Welt noch bevor. Seite 7.

Das Buch gibts im Internet.

Angerer verweist auf das Buch von DrDr. Helmut WALDMANN:

Waldmann, DDr. Helmut: Der Königsweg der Apostel in Edessa, Indien und Rom. 236 Seiten. Tübingen 1997. ISBN 3-928096-11-7

Und wo der das herhat? Keine Ahnung.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Fatima Zitate

Alex @, Donnerstag, 05. August 2010, 15:27 vor 3628 Tagen @ Taurec 6478 mal gelesen

Hallo Taurec
Sehr interessant - ich meine, dass es da Zweifel über die Herkunft von Fatima Zitaten gibt.
Ich dachte bei den Fatima Zitaten wären alle schnurgerade zurückzuverfolgen.

Man könnte ja mal einen Thread dazu aufmachen indem man alle Fatima Zitate wiedergegeben werden und dazu deren Ursprung.

@ BB

glaubst Du wirklich Lucia hätte da dazugesponnen?
Dazu dachte ich noch, dass Sie gar nicht so in Bildern gesehen hätte, bzw. dass, was sie uns weitervermittelte hauptsächlich auf dem beruhte, was sie (von "oben") erzählt bekommen hat.
Und warum soll ihr dann nicht "von oben" am Ende dann noch gesagt worden sein das nun so und so zu sagen wo ihr letztes Stündlein bald schlagen würde.
Das letztere ist natürlich nur eine Mutmaßung.
Aber wenn sich das Zitat wirklich zu ihr oder ihrem Bischof, der ja ihr Sprachrohr war, zurückverfolgen liesse, würde ich persönlich keine Deiner Zweifel hegen.

Gruss,
Alex

Hallo!

@ DeGard

hat Lucia das so wirklich so gesagt - hochinteresant.
Wo hast Du denn dieses Zitat her?


Leo verweist in seinem Buch auf Anton Angerer: Das steht der Welt noch
bevor. Seite 7.

Das Buch gibts im Internet.

Angerer verweist auf das Buch von DrDr. Helmut WALDMANN:

Waldmann, DDr. Helmut: Der Königsweg der Apostel in Edessa, Indien und
Rom. 236 Seiten. Tübingen 1997. ISBN 3-928096-11-7

Und wo der das herhat? Keine Ahnung.

Gruß
Taurec


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Original und => "dann denke ich mir mal so..."

BBouvier, Donnerstag, 05. August 2010, 19:17 vor 3628 Tagen @ Alex 6073 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 05. August 2010, 19:24

@ BB

glaubst Du wirklich Lucia hätte da dazugesponnen?

Siehe meine Überlegungen unten

Dazu dachte ich noch, dass Sie gar nicht so in Bildern gesehen hätte, bzw.
dass, was sie uns weitervermittelte hauptsächlich auf dem beruhte, was sie
(von "oben") erzählt bekommen hat.

Hier Lucia "Original":
=>
We then looked up at Our Lady,
who said to us so kindly and so sadly:

“You have seen hell where the souls of poor sinners go.
To save them, God wishes to establish in the world devotion
to my Immaculate Heart.
If what I say to you is done,
many souls will be saved and there will be peace.
The war ( I.WK) is going to end:
but if people do not cease offending God,
a worse one will break out during the Pontificate of Pius XI.
When you see a night illumined by an unknown light,
know that this is the great sign given you by God
that he is about to punish the world for its crimes,
by means of war, famine, and persecutions of the Church
and of the Holy Father.
To prevent this, I shall come to ask for the consecration
of Russia to my Immaculate Heart,
and the Communion of reparation on the First Saturdays.
If my requests are heeded, Russia will be converted,
and there will be peace; if not, she will spread her errors
throughout the world, causing wars and persecutions of the Church.
The good will be martyred; the Holy Father will have much to suffer;
various nations will be annihilated.
In the end, my Immaculate Heart will triumph.
The Holy Father will consecrate Russia to me,
and she shall be converted, and a period of peace
will be granted to the world”

Und hier - Taurec dazu -
=>
"Leo verweist in seinem Buch auf Anton Angerer:
Das steht der Welt noch bevor. Seite 7.
Das Buch gibts im Internet.
Angerer verweist auf das Buch von DrDr. Helmut WALDMANN:
Waldmann, DDr. Helmut: Der Königsweg der Apostel in Edessa,
Indien und Rom. 236 Seiten. Tübingen 1997. ISBN 3-928096-11-7
Und wo der das herhat? Keine Ahnung."

Und da interpretiert sie angeblich obigen Text
und formuliert, was sie sich 1990 dazu so zusammendenkt:

"Lasst Euch nicht täuschen durch die Ereignisse,
die in Europa Platz greifen: Dies ist eine Täuschung!
Russland wird nicht bekehrt werden, bis Russland die Geissel
für alle Nationen wird. (...)
Denn Russland wird den Westen überfallen,
und mit Russland wird China in Asien einfallen.
Meine Worte werden verdreht.
Die Oberen in der Kirche und die Priester tun dies,
um unsere Kinder zu verwirren und sie glauben zu machen,
der Weltfriede sei gekommen, und die Bekehrung Russlands sei da.
Dies ist nicht der Fall.
Die Welt befindet sich in grosser Gefahr.
Wenn die Welt nicht umkehrt,
wird sie in einen schmerzlichen Krieg hineingestürzt werden.
Die Wende in Osteuropa führt nicht zum Frieden!"

Von "Überfall" im Original kein armes Wort!
Sondern nur, dass Russland Kriegsgrund sei.
Und genau so kann "Russland Kriegsgrund" sein,
wie Afghanistan, der Irak, Vietnam etc etc...für die USA!

Wir wissen es eben nicht!

Gruss,
BB


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WW 2

Alex @, Donnerstag, 05. August 2010, 22:13 vor 3628 Tagen @ BBouvier 5761 mal gelesen

Danke Dir BB,

wow - der Ausbruch des 2. Weltkrieges war ja ziemlich genau vorausgesagt.

Gruss,
Alex


Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

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wenigstens eine Teilfälschung

BBouvier, Donnerstag, 05. August 2010, 23:16 vor 3628 Tagen @ Alex 5866 mal gelesen

bearbeitet von Moderator, Freitag, 06. August 2010, 01:17

Danke Dir BB,

wow - der Ausbruch des 2. Weltkrieges war ja ziemlich genau vorausgesagt.

Gruss,
Alex

Doch ganz offensichtlich nicht.

Denn im "Original" steht dort:
"...if people do not cease offending God,
a worse one will break out
during the Pontificate of Pius XI."

Und Pius XI. wurde doch erst 1922 Papst!

Womit bewiesen ist:
Bereits dieses "Original von 1917" ist also frühestens 1922 entstanden.
Und womöglich überhaupt erst nach Kriegsbeginn.(?)

Ganz abgesehen davon, dass diese "Prophezeiung"
sich ein Hintertürchen offen lässt,
indem sie beginnt:
"...falls die Menschen nicht damit aufhören,
Gott zu beleidigen..."...und sonst eben nicht!

Und vielleicht gibt es ja noch mehr "Originale"?

Ganz abgesehen davon, dass der Text folgendermassen beginnt:
=>
We then looked up at Our Lady,
who said to us so kindly and so sadly:...etc...


... und dann sagt die Mutter von Gott angeblich,
Gott würde die Menschen ganz entsetzlich strafen, falls sie nicht
aufhörten, ihn zu beleidigen, indem er...etc...

Nur ein infantiler Narr mag sich beleidigt fühlen,
falls seine Kinder (die er doch innig liebt) heimlich naschen,
ihre Hausaugaben nicht erledigen oder im Bache angeln.
Und sich dann an ihnen rächen, indem er sie ins Unglück stürzt:
=>
Ganz kalt, vorsätzlich und bewusst.
Und alle anderen Kinder des Dorfes gleich mit.

Aber GOTT>>... "beleidigt" >>>
*häää*>

Genauso könnte eine Ameise auf dem Mars ja mal versuchen,
mich zu "beleidigen", weil sie dort eine 3/4 Tannennadel schleppt,
anstelle einer ganzen.

Sich rächen/abstrafen...auch die hunderttausende
bei lebendigem Leibe verschmorten Frauen und Kinder
von Hiroshima und Nagasaki?
Wie hätten die denn wohl Gott beleidigt?

Das ist doch eine recht kleinkindhafte Vorstellung des Schöpfers
des Weltalls, die hier nach aussen gespiegelt wird:
=>
Ein leicht zu beleidigender Gott, der Unbeteiligte
hinnieden ermordet jedoch die Täter massenhaft unbehelligt lässt?

Der überwiegende Teil der Kriegshetzer hat nämlich
enorm vom Krieg profitiert, und die feiernden Sieger hatten
doch ganz grauenhafte Verbrechen begangen.
Und die Täter bekommen auch noch reichlich Orden
und sterben hochbetagt und in Ehren.

Nicht wahr?
Neee-neee: das haut so alles vorn und hinten nicht hin...

Gruss,
BB


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mehr zu Fatima

Alex @, Freitag, 06. August 2010, 11:16 vor 3627 Tagen @ BBouvier 6086 mal gelesen

Danke Dir BB,

wow - der Ausbruch des 2. Weltkrieges war ja ziemlich genau

vorausgesagt.


Gruss,
Alex


Doch ganz offensichtlich nicht.

Denn im "Original" steht dort:
"...if people do not cease offending God,
a worse one will break out
during the Pontificate of Pius XI."

Und Pius XI. wurde doch erst 1922 Papst!

Womit bewiesen ist:
Bereits dieses "Original von 1917" ist also frühestens 1922
entstanden.
Und womöglich überhaupt erst nach Kriegsbeginn.(?)

Gut nachgedacht BB,
soweit häütte ich auch denken sollen.

Dafür möchte ich hier noch was von Johannes Paul II zum 3. Geheimnis reinstellen:

Johannes Paul II. wurde 1980 in Fulda von einer Pilgergruppe unmittelbar auf dieses Geheimnis angesprochen.
Auf die Frage: »Was ist mit dem dritten Geheimnis von Fatima?« antwortete der Heilige Vater:
»Wegen des schweren Inhaltes, um die kommunistische Weltmacht nicht zu gewissen Handlungen zu animieren, zogen meine Vorgänger im Petrusamt eine diplomatische Auffassung vor. Außerdem sollte es ja jedem Christen genügen, wenn er folgendes weiß: Wenn zu lesen steht, daß Ozeane ganze Erdteile überschwemmen, daß Menschen von einer Minute auf die andere abberufen werden und das zu Millionen, dann sollte man sich wirklich nicht mehr nach der Veröffentlichung dieses Geheimnisses sehnen. Viele wollen es nur aus Neugierde und Sensationslust wissen, vergessen aber, daß Wissen auch Verantwortung bedeutet. So bemühen sie sich nur, ihre Neugierde zu befriedigen. Das ist gefährlich, wenn man gleichzeitig nichts tun will gegen das Übel.« Dann griff der Papst zum Rosenkranz und sagte: »Das ist die Arznei gegen dieses Übel. Betet, betet und fragt nicht weiter! Alles andere vertraut der Gottesmutter an!«

Also hier haben wir noch mal etwas, was wir wohl als "offiziell" annehmen dürfen.

Ferner sagte Ratzinger in einem interview mit "Jesus Magazine", dass das 3. Geheimnis mit den Aussagen der anderen Marienerscheinungen so ziemlich übereinstimme und auch mit der hl. Schrift.

--------------

Was Du mit Deinem "beleidigten Gott" hast, dazu kann ich nur sagen - von Lorber und Luecken - dass Gott sich nicht persönlich beleidigt fühlt.
Aber dass wenn die Zeit kommt, dass kleine Kinder unbestraft geschändet werden, dass dann das Mass voll wird. (Luecken)
Von Lorber bekommt man den starken Eindruck, dass diese Welt eine Freiheitsprobe ist, wo jedem seine Freiheit gelassen werden muss.
Sobald hier Zustände eintreten welche dieses nicht mehr möglich machen (e.g. Leute verchippen, Leute durch Funkmäste bestrahlen um so ihren Gemütszustand zu steuern, Bargeldloser Zahlungsverkehr, welcher wohl mehr der totalen Kontrolle dient als den Zahlungsverkehr zu vereinfachen), also sobald so Dinge passieren, welche diese Erde zu ihrem Zwecke untauglich machen, da wird hier mit dem Besen durchgekehrt.
Verstehst Du diesen Punkt?

Christus sagt in Lorber, dass man ihn persönlich ruhig beleidigen könne, darüber komme er hinweg, aber Beleidigungen wider den hl. Geist werden nicht vergeben - was auch immer das heissen mag. Immerhin wissen wir aus den Evangelien, dass Kinderschändung solch eine Beleidigung wider den hl. Geist ist.

Und wenn es bei Fatima heisst "wenn ihr Gott beleidigt", ...nun, irgendwas und irgendwie muss sie es ja sagen, und dass möglichst nicht in 10 Bändern zu je 500 Seiten, sondern ´gerade das Gegenteil.

Gruss,
Alex


Neue Männer braucht das Land!!

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einverstanden

BBouvier, Freitag, 06. August 2010, 12:46 vor 3627 Tagen @ Alex 5700 mal gelesen

<"...also sobald so Dinge passieren,
welche diese Erde zu ihrem Zwecke untauglich machen,
da wird hier mit dem Besen durchgekehrt.
Verstehst Du diesen Punkt?"?

Aber sicherlich doch, Alex!

Lies dazu doch nur mal den Text unter meiner Unterschrift.

Jedoch ist das reine Ansichtssache
und daher nicht diskussionsfähig.

Gruss,
BB


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vielleicht auch Pius XI vorausgesagt ?

Alex @, Freitag, 06. August 2010, 13:36 vor 3627 Tagen @ Alex 5853 mal gelesen

Danke Dir BB,

wow - der Ausbruch des 2. Weltkrieges war ja ziemlich genau

vorausgesagt.


Gruss,
Alex


Doch ganz offensichtlich nicht.

Denn im "Original" steht dort:
"...if people do not cease offending God,
a worse one will break out
during the Pontificate of Pius XI."

Und Pius XI. wurde doch erst 1922 Papst!

Womit bewiesen ist:
Bereits dieses "Original von 1917" ist also frühestens 1922
entstanden.
Und womöglich überhaupt erst nach Kriegsbeginn.(?)


Gut nachgedacht BB,
soweit häütte ich auch denken sollen.

Also dass wir hier keine Daten der Veröffentlichungen haben ist natürlich schade.
Auszuschliessen ist aber nicht, dass hier auch der nächste Papst samt Namen vorausgesagt wurde. Oder ist das eher unwahrscheinlich.
Man müsse mal das spanische original analysieren.

Aber auch wenn nicht, diese Voraussage war dann doch auch noch ziemlich gut.
Denn in wie weit sollte ein kleines Mädchen sagen können, dass ein zweiter WK auf Grund der Verträge des 1. WK stattfinden würde.

Gruss,
Alex


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Stochern in leeren Tonnen

BBouvier, Freitag, 06. August 2010, 14:14 vor 3627 Tagen @ Alex 5785 mal gelesen

Auszuschliessen ist aber nicht, dass hier auch der nächste Papst samt
Namen vorausgesagt
wurde.

Klar doch:
Auszuschliessen ist ja auch nicht,
dass Wasser mal bergauf läuft.
Oder dass seit 2002 Nibiru hinter dem Monde lauert. :-D

Oder ist das eher unwahrscheinlich.

Nein.
Eine völlig absurde Vorstellung!

Aber auch wenn nicht, diese Voraussage war dann doch auch noch ziemlich
gut.

Wieso sollte eine Vorhersage erst nach einer Begebenheit
wohl "ziemlich gut" sein?
Entspricht, wenn ich Waldbrände in Russland jetzt "vorhersage".

Denn in wie weit sollte ein kleines Mädchen sagen können, dass ein zweiter
WK auf Grund der Verträge des 1. WK stattfinden würde.

Jau:
Wie sollte sie wohl auch, da das dort doch nirgendwo steht?>

*grummel*
BB


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2 WK

Alex @, Freitag, 06. August 2010, 15:28 vor 3627 Tagen @ BBouvier 5747 mal gelesen

Jau:
Wie sollte sie wohl auch, da das dort doch nirgendwo steht?>

*grummel*
BB

Sie schreibt doch, dass wenn es so weiterginge ein weiterer Krieg noch während der Amtszeit von Pius XI folgen würde
Und der war von 1922 bis 1939 Papst.
Und so fing der 2. WK dann nur ein paar Monate nach dem Tode Pius XI an.

Oder habe ich da irgendwo irgendwas falsch gelesen?
Gruss,
Alex


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sei doch bitte so nett und halte Dich hier raus

BBouvier, Freitag, 06. August 2010, 19:00 vor 3627 Tagen @ Alex 5824 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06. August 2010, 19:10

Jau:
Wie sollte sie wohl auch, da das dort doch nirgendwo steht?>

*grummel*
BB


Sie schreibt doch, dass wenn es so weiterginge ein weiterer Krieg noch
während der Amtszeit von Pius XI folgen würde


Jetzt werde ich aber so langsam
wirklich stinkig!

Und habe echt die Schnauze voll, von all dem Unsinn,
mit dem Du unser Forum voll müllst!!

Ja...und ich "prophezeie", falls (und das ist
die korrekte Grammatik, denn "wenn" ist eine Tempus-Funktion
und keine kausale!)
...Du nicht bald damit aufhörst,
hier nebensächlichen Schwachsiin abzusondern, Deine Tage
in unserem Forum gezählt sein dürften.

In übrigen möchte ich Dich darauf hinweisen,
dass Du behauptest hattest, dort sei folgendes prophezeiht:

"Denn in wie weit sollte ein kleines Mädchen sagen können,
dass ein zweiter WK auf Grund der Verträge
des 1. WK stattfinden würde."

Aber offenbar weisst Du selber nicht mehr,
was Du uns kurz zuvor an frei erfundenen Fabuleien zugemutet hattest.

Und von:
"....falls es so weiterginge..."

...steht dort ebenfalls kein armes Wort,
sondern:
"...falls die Menschen damit fortführten, GOTT zu beleidigen..."

Weisst:
Ich habe wirklich mehr zu tun, als Deine albernen und unterbelichteten
Narrenpossen hier fortlaufend richtig zu stellen!

BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

wenn und falls

Franz Liszt @, Freitag, 06. August 2010, 19:34 vor 3627 Tagen @ BBouvier 5649 mal gelesen

Hallo BB,

ist es nicht interessant zu sehen, wie eine Einschränkung zu falschen Schlüssen führen kann?

Mit kausal und temporal hast Du zwar recht, aber das reicht nicht.

Der temporalen Funktion entlehnt, nach dem Motto "wenn es sowieso passiert", wird "wenn" auch als Bedingung benutzt für die Version, in der man etwas erwartet, und "falls" stattdessen nur, wenn man das Eintreten der Bedingung nicht erwartet oder nicht wünscht (und mit "falls" auch zum Ausdruck bringt).

Gruß franz_liszt

Avatar

Nebenkriegsschauplatz *gg*

BBouvier, Freitag, 06. August 2010, 19:54 vor 3627 Tagen @ Franz Liszt 5799 mal gelesen

bearbeitet von Moderator, Freitag, 06. August 2010, 20:22


Der temporalen Funktion entlehnt, nach dem Motto
"wenn es sowieso passiert"...

Richtig, Franz!

"Wenn es nachher regnen wird......<=> dann wird alles nass sein."

...und die Wolken ziehen bereits schwarz am Horizonte hoch...(!)
=>
Eine reine Zeitfrage, bis es regnen wird.

"Falls es jetzt regnete, => dann wären lauter Regenwürmer im Freien."
....und tagaus-tagein brennt weiter die Sonne...
irrationale Präsens-Kausal-Folge mit Imperfekt-Indikator
in der Bedingung und Konjunktiv-Folge


Sowie:
"Falls es so weiter regnet, => dann werden wir morgen zuhause bleiben."
rationale Indikativ-Kausal-Spekulation in die Zukunft
mit Futur-Folge, beides im Indikativ

Dass Viele sich damit überfordert sehen, ist verständlich.

In allerkeinster Weise wollte ich
scheinbar schlauer sein als wie der Rest von dem Forum! :-D

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

hiiilfe

Franz Liszt @, Samstag, 07. August 2010, 00:30 vor 3627 Tagen @ BBouvier 5659 mal gelesen

*weiße Fahne wedel*

Allein schon sechs Fehler in einen Halbsatz zu packen, ist ne reife Leistung :clap:

franz_liszt

Avatar

Danke für die Blumen, Franz!

BBouvier, Samstag, 07. August 2010, 00:32 vor 3627 Tagen @ Franz Liszt 5686 mal gelesen

*weiße Fahne wedel*

Allein schon sechs Fehler in einen Halbsatz zu packen, ist ne reife
Leistung :clap:

franz_liszt

Gelle?> ;-) :-D

*doppelgrins*
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Meiner bescheidenen Meinung nach kein Beweis

Georg @, Samstag, 07. August 2010, 01:07 vor 3627 Tagen @ BBouvier 5702 mal gelesen

Danke Dir BB,

wow - der Ausbruch des 2. Weltkrieges war ja ziemlich genau

vorausgesagt.


Gruss,
Alex


Doch ganz offensichtlich nicht.

Denn im "Original" steht dort:
"...if people do not cease offending God,
a worse one will break out
during the Pontificate of Pius XI."

Und Pius XI. wurde doch erst 1922 Papst!

Womit bewiesen ist:
Bereits dieses "Original von 1917" ist also frühestens 1922
entstanden.
Und womöglich überhaupt erst nach Kriegsbeginn.(?)

Hallo beisammen,


Meiner Meinung nach kein Beweis,
da die Seherin - noch während des Pontifikats von Benedikt XV. -
ja auch paragnostisch wahrgenommen haben könnte,
dass weitere Pius-Päpste kommen werden.

(Sollte der Vollständigkeit halber auch nicht unerwähnt bleiben)

Das relativ baldige Auftauchen eines neuen Papstes,
der sich den Namen Pius gibt,
ist andererseits aber auch keine sonderlich
sensationelle Vorhersage, sondern im Gegenteil
mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten.

Genau genommen fällt der Ausbruch 2. Weltkrieges schon in das Pontifikat
von Pius XII.
Dass Seher diesbezüglich etwas zu kurz greifen,
das sind wir allerdings gewöhnt.


mfG Georg

Avatar

für unser Forum völlig irrelevant

BBouvier, Samstag, 07. August 2010, 01:53 vor 3627 Tagen @ Georg 5600 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 07. August 2010, 01:59

...da die Seherin - noch während des Pontifikats von Benedikt XV. -
ja auch paragnostisch wahrgenommen haben könnte
...auch keine sonderlich sensationelle Vorhersage, sondern im Gegenteil
mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten.

Ja.

Natürlich könnte möglicherweise vielleicht
das Ganze vorher mit sehr viel Glück richtig geraten worden sein:
Aber nur hinterher wirkt das leicht. :-)
Nun rate Du doch nun mal richtig den Namen des nächsten Papstes!

Diese Variante ist jedoch sehr sehr unwahrscheinlich,
da der Text völlig selbstverständlich davon ausgeht,
der Leser wisse, Pius XI. sei der Papst.

Und das ist ein Indikator dafür, dass der Text
nie&nimmer - wie behauptet - so und genau so
von 1917 stammt.
Und Niemand weiss, was da sonst noch alles eingefälscht
worden ist.
Und im übrigen hat der gesamte Text fast keine Sachaussagen.
Ausser religiösen Drohungen und Ermahnungen.
Und das Ganze dazu noch mit mehreren Konjunktiven:
Falls...dann!...und falls das noch, dann vielleicht auch das noch.
Oder eben auch nicht!

Weswegen "Fatima" für uns völlig irrelevant ist.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Original.

Guerrero @, Freitag, 06. August 2010, 09:40 vor 3627 Tagen @ BBouvier 5832 mal gelesen

Buen día BB,

das Original ist, nehme ich an, in der spanischen Sprache.

Wo ist dieses Original?

Saludo
Guerrero

---------------------------------------------------

Hier Lucia "Original":
=>
We then looked up at Our Lady,
who said to us so kindly and so sadly:

“You have seen hell where the souls of poor sinners go.
To save them, God wishes to establish in the world devotion
to my Immaculate Heart.
If what I say to you is done,
many souls will be saved and there will be peace.
The war ( I.WK) is going to end:
but if people do not cease offending God,
a worse one will break out during the Pontificate of Pius XI.
When you see a night illumined by an unknown light,
know that this is the great sign given you by God
that he is about to punish the world for its crimes,
by means of war, famine, and persecutions of the Church
and of the Holy Father.
To prevent this, I shall come to ask for the consecration
of Russia to my Immaculate Heart,
and the Communion of reparation on the First Saturdays.
If my requests are heeded, Russia will be converted,
and there will be peace; if not, she will spread her errors
throughout the world, causing wars and persecutions of the Church.

The good will be martyred; the Holy Father will have much to suffer;
various nations will be annihilated.
In the end, my Immaculate Heart will triumph.
The Holy Father will consecrate Russia to me,
and she shall be converted, and a period of peace
will be granted to the world”

Und hier - Taurec dazu -
=>
"Leo verweist in seinem Buch auf Anton Angerer:
Das steht der Welt noch bevor. Seite 7.
Das Buch gibts im Internet.
Angerer verweist auf das Buch von DrDr. Helmut WALDMANN:
Waldmann, DDr. Helmut: Der Königsweg der Apostel in Edessa,
Indien und Rom. 236 Seiten. Tübingen 1997. ISBN 3-928096-11-7
Und wo der das herhat? Keine Ahnung."

Und da interpretiert sie angeblich obigen Text
und formuliert, was sie sich 1990 dazu so zusammendenkt:

"Lasst Euch nicht täuschen durch die Ereignisse,
die in Europa Platz greifen: Dies ist eine Täuschung!
Russland wird nicht bekehrt werden, bis Russland die Geissel
für alle Nationen wird. (...)
Denn Russland wird den Westen überfallen,
und mit Russland wird China in Asien einfallen.
Meine Worte werden verdreht.
Die Oberen in der Kirche und die Priester tun dies,
um unsere Kinder zu verwirren und sie glauben zu machen,
der Weltfriede sei gekommen, und die Bekehrung Russlands sei da.
Dies ist nicht der Fall.
Die Welt befindet sich in grosser Gefahr.
Wenn die Welt nicht umkehrt,
wird sie in einen schmerzlichen Krieg hineingestürzt werden.
Die Wende in Osteuropa führt nicht zum Frieden!"

Von "Überfall" im Original kein armes Wort!
Sondern nur, dass Russland Kriegsgrund sei.
Und genau so kann "Russland Kriegsgrund" sein,
wie Afghanistan, der Irak, Vietnam etc etc...für die USA!

Wir wissen es eben nicht!

Gruss,
BB

Avatar

Fatima - mal ganz generell

BBouvier, Freitag, 06. August 2010, 11:09 vor 3627 Tagen @ Guerrero 5891 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06. August 2010, 11:17

Buen día BB,

das Original ist, nehme ich an, in der spanischen Sprache.

Wo ist dieses Original?

Saludo
Guerrero

Gute Frage, Guerrero!

Nicht, dass ich missverstanden werde:
Ich möchte hier keinenfalls eine Religionsdebatte beginnen.

Und ich meine - mal über den Daumen gepeilt - grob folgendes:
=>
- keine Frage, dass die Fatima-Kinder 1917
ein ganz aussergewöhnliches spirituelles Phänomen erlebt haben
- das an geistig-spritueller Natur eine erheblich höhere
Qualität hat, als eine gewöhnliche Seherschau
- hier kommt Information definitiv "von oben"
- und eben wegen dieser Qualität und Einfärbung enthält sie eher
religiös-spirituelle Information, denn reine Sachaussagen
- die Zentrierung auf das Wohlergehen der Katholischen Kirche
und besonders auf den Papst, der sich per Titel blasphemisch anmasst,
der "Stellvertreter Gottes" (Hybris!) zu sein, zeigt wenigstens
die Durchsetzung der Information und deren Einfärbung und Verfälschung
durch rein irdisch-dogmatische Vorstellungen recht narzistischer Natur -
wohl der "Empfänger" -, die ihre religösen Ideen teils nach aussen spiegeln
- die Bekanntheit rührt allein daher, dass die Quelle des Phänomens
(offenbar die Himmelskönigin) als Jesu streng katholische Mutter Maria
missverstanden und missdeutet wird...die sei die "Mutter von Gott"
- reine Sachinformationen sind kaum enthalten
- weswegen "Fatima", trotz aller Bekanntheit, für uns im Forum
nicht sonderlich relevant ist

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Da wär ich mir mit nicht so sicher - Winston Chruchill

Georg @, Samstag, 07. August 2010, 01:27 vor 3627 Tagen @ BBouvier 5824 mal gelesen

Hallo beisammen,


Bei oben gesagtem sollte man meiner Meinung nach
nicht übersehen, dass die einizge der drei Seherkinder,
die überlebt hat dann ins Kloster gesteckt worden ist.

Was wohl (auch) den Zweck hatte, sie kontrollieren zu können.
(Auch die Spitzen der Kirche wissen mehr über die wahren Zusammenhänge
und Geheimnisse der Welt als wie sie gemeinhin zugeben
und auch sie spielen - zumindest bislang - dabei mit,
dass das so bleibt)

Man beachte etwa folgende kryptische angebliche
Aussage von Winston Churchill. http://derstandard.at/1280984081847/Material-veroeffentlicht-Winston-Churchill-befahl-Vertuschung-von-angeblichem-UFO-Kontakt

. "Der Vorfall muss umgehend zur Geheimsache erklärt werden, weil er Massenpanik in der Bevölkerung verursachen und den Glauben an die Kirche zerstören würde", soll der Premierminister gesagt haben.

Ich persönlich würde meinen,
dass sich die für Foren, wie dasjeige hier relevanten
Fatima-Infos im unverösffentlichten Teil des dritten
Geheimnisses befinden dürften.


mfG Georg

Sonnenwunder von Fatima

Georg @, Samstag, 07. August 2010, 01:36 vor 3627 Tagen @ Georg 5725 mal gelesen

Hallo beisammen,


Noch was zu Fatima.


Das sogenannte Sonnenwunder von Fatima soll von tausenden Menschen
beobachtet worden sein.


Freimaurerische Politiker (Portugal hat damals gerade einen politischen
Systemwechsel erlebt) sollen nach aufgeklärtem Verständnis auf das
allerheftigste protestiert und vor dem abergläubigen
"Hingehen" gewarnt haben.

mfG Georg

»

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Fatima und kein Ende : - (

BBouvier, Samstag, 07. August 2010, 02:12 vor 3627 Tagen @ Georg 5675 mal gelesen

Hallo beisammen,


Noch was zu Fatima.


Das sogenannte Sonnenwunder von Fatima soll von tausenden Menschen
beobachtet worden sein.


Ja, Georg!

Das wissen wir doch alle.

Und?> :confused:

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Weiß zu dieser Fatima-Geschichte einer noch mehr?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 09. August 2010, 14:32 vor 3624 Tagen @ BBouvier 5841 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Montag, 09. August 2010, 14:45

Hallo BBouvier und Georg!

Ja, Georg!
Das wissen wir doch alle.
Und?> :confused:
Gruss,
BB

Vielleicht gibts da noch ein bißchen daran zu knabbern (also für
mich nicht mehr viel):

"Laß es meine Geistlichen wissen, daß sie, indem sie dem Beispiel des Königs von Frankreich folgend, meinen Befehl verzögern, werden sie auch ihm in sein Unglück folgen."
...Die Warnung Unseres Herren ist in der Tat eine ernste, indem er sie als Seinen Befehl nennt, durch St. Margaret Maria Alocque an den König von Frankreich, daß er seine Nation dem Heiligen Herzen Jesu weihe. Der König beschloß, den Befehl zu ignorieren und dadurch seine Dynastie zu den Schrecken der Revolution, dem Chaos und der Guillotine zu verdammen."

Jene Heilige Margaret Maria Alocque bekam im Juni 1689 angeblich
die Weisung an den König Ludwig XIV, die Welt dem Herzen Jesu
zu weihen, wie oben beschrieben, mittels einer Erscheinung
seiner selbst.
Der wollte dann nicht, sein Nachfolger ebenfalls nicht, und genau
hundert Jahre später irgendwann im Juni 1789 wurde der 3.Stand
abgeschafft, und kurze Zeit später brach die Franz. Revolution aus,
wie wir alle wissen.
Ludwig XVI versuchte angeblich noch in seiner Todeszelle vor seiner
Enthauptung, im Januar 1793, diese Weihe durchzusetzen, vergeblich...

Und wie obig zu lesen, sollte ab dem 13.Juli
(also die Erscheinungen mit den drei Botschaften)
1917 Rußland geweiht werden,
diesmal der Muttergottes.
Ein paar Monate später siegten die Bolschewiki in Rußland.
1929 bekam Lucia im spanischen Tuy nochmal ausdrücklich den
"Befehl" der Weihe an die Kirche.
Von Tuy stammt dann auch die angebliche Aussage 'der
Geistlichkeit wird es wie dem König von
Frankreich ergehen', sinngemäß.
Die Weihe steht bis dato aus.:schief:
Also, eine schwierige Rechenaufgabe ist das wohl nicht,
was meint Ihr?

Grüße,
Eyspfeil

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falls-Geschichte

BBouvier, Montag, 09. August 2010, 15:34 vor 3624 Tagen @ Eyspfeil 5623 mal gelesen

Danke, Eyspfeil!

Eine nette "falls-Geschichte" wieder einmal.
=>
Falls Russland geweiht wird, dann...und sonst eben nicht! :-(

Gruss,
BB


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mehr zu Fatima

Alex @, Dienstag, 10. August 2010, 09:29 vor 3623 Tagen @ Eyspfeil 5595 mal gelesen

Hallo Eyespfeil

es gibt da eine interessante Dokumentationsreihe zu Fatima.
Habe sie selber erst vor ein paar Tagen gesehen.
Sie ist sehr interessant.

Hier der link zu Teil 1 von dem Zwölfteiler
Teil 1

Das Video ist auf youtube.
Kannst Dich ja dann durchklicken.

Fest scheint jedenfalls zu stehen, dass sie über die Zeit noch weitere Eingebungen hatte und auch selber mehrere Schriftstücke verfasst hat.

Viel Spass.
Gruss,
Alex


Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

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Ich weiss nicht oder doch was Keiner weiss

BBouvier, Samstag, 07. August 2010, 02:09 vor 3627 Tagen @ Georg 5703 mal gelesen

...die Spitzen der Kirche wissen mehr über die wahren Zusammenhänge
und Geheimnisse der Welt als wie sie gemeinhin zugeben
und auch sie spielen - zumindest bislang - dabei mit,
dass das so bleibt)

Hallo, Georg!

Wenn Du diese, Deine obige Behauptung,
bitte belegtest?
Falls Du dazu nicht in der Lage sein solltest,
frage ich mich, was dergleichen hier zu suchen hätte.
=>
Da weiss sicherlich Jemand etwas.
Ich könnte da aber nur raten, weil ich davon nichts weiss.
Und auch sonst weiss Keiner, was wohl Keiner weiss oder doch.
Weil das eben ein Geheimnis sein soll.
Weswegen Keiner was davon sagt, wovon Niemand etwas weiss.
Aber das weiss ich genau!

Gruss,
BB


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Nichts genaues weiss man nicht

BBouvier, Mittwoch, 04. August 2010, 12:47 vor 3629 Tagen @ Alex 6012 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 04. August 2010, 12:58

@ BB

also ich dachte, dass Fatima hier als "echt" anerkannt wäre, wenn ich mich
da nicht irre.


Hallo, Alex!

Hier ist doch zu trennen zwischen "Fatima" einerseits
und all dessen, was Lucia sich 1990 (!) alles so zusammendenkt.

Sie scheint aus der Tatsache dass die Russen
dann in angrenzenden Ländern stehen werden, zu folgern,
es handele sich dabei um einen Angriff.
Was sicherlich richtig ist.

Was jedoch rein gar nichts über die Hintergründe aussagt.
Die dazu geführt hatten.
Und im nächsten Schritt denkt sie sich dann einen "Überfall",
weil der Feldzug die Bevölkerung überrascht.

Beispiel:
Es hätte Jemand 1835 eine Schau über die US-Truppen in der Normandie
im Sommer 1944.
Und daraus schliesst er messerscharf, die USA hätten ganz offensichtlich
Frankreich "überfallen".

Noch heute glaubt die Masse der US-Amerikaner daran,
Japan hätte 1941 die friedliebenden USA "überfallen". :-D

Und die halbe Welt, Deutschland im II. WK die friedliebende Sowjetunion.

So etwa.
Nichts genaues weiss man eben nicht!

Ohne die Hintergründe zu kennen,
sind Vokabeln, wie "überfallen" als Sprachgebrauch
reine Manipulation, den Gegner zu kriminalisiern.

Gruss,
BB


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BESTEN DANK

Alex @, Donnerstag, 05. August 2010, 18:34 vor 3628 Tagen @ Leo DeGard 5855 mal gelesen

Deshalb hier der Link zur deutschen Golitsyn-Übersetzung, der mir
freundlicherweise per Email zugeschickt wurde:

Die
Perestroika-Täuschung
von Anatoliy Golitsyn auf deutsch!


Besten Dank für dieses wertvolle Dokument.
Ich kenne es nun schon mehrere Jahre, habe es 2x gelesen und kann nur die Wichtigkeit dieses Dokumentes bestätigen.

Meinen besten Dank also an den Übersetzer.

Wird das Buch nicht offiziell erscheinen?
Gibt Herr Story die copyrights nicht raus?
Er scheint mir von seinen letzteren Beiträgen jedenfalls als sehr anti-deutsch eingestellt (könnte mich natürlich irren).

Gruss,
Alex


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Takt 1 - Langzeitstrategie

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 03. August 2010, 16:29 vor 3630 Tagen @ Leo DeGard 8041 mal gelesen

Hallo!

The Perestroika Deception von KGB-Major Anatoliy Golitsyn

We will bury you von Generalmajor Jan Sejna

Ausgehend hiervon: http://www.anti-communistanalyst.com/long_term_plan.html
Sejna spricht doch nirgendwo davon, die Sowjetunion aufzulösen, sondern lediglich, daß der Warschauer Pakt aufgelöst werden könnte.

In der letzten Phase ist der Warschauer Pakt aber noch vorhanden:
"In this Phase, the Plan envisaged a resurgence of the arms race, leading to eventual military superiority of the Warsaw Pact, which the United States would accept."

Daraus kann man schließen, daß selbst das Ende des Warschauer Paktes nicht fest eingeplanter Bestandteil der Strategie war. Vielmehr war die Sache flexibel angelegt und als Möglichkeit nicht ausgeschlossen.

Was der Herausgeber in seinen Einschüben schreibt, sind indes Interpretationen und ist nicht gleichwertig mit Sejnas Ausführungen.

Laut Sejna ging es bei der Langzeitstrategie wohl darum - den knappen Zitaten nach zu urteilen - den Westen durch Infiltration und Reduzierung des Wettrüstens zu schwächen, nicht die Sowjetunion durch scheinbare Auflösung des politischen Apparates (und der ist nicht identisch mit dem Warschauer Pakt!) zum Sieg zu führen.

Wenn Sejnas Angaben echt sind, gab es wohl diese Langzeitstrategie, die bis zu einem gewissen Punkt vielleicht auch verfolgt wurde. Jedoch wurden die Sowjets dann entweder von der (wirtschaftlichen) Realität eingeholt oder die Strategie selbst schlug mit dem Ende der UdSSR fatal fehl, denn die Aufgabe des Kommunismus (auch nur zum Schein) war nicht beabsichtigt.

Dieser Variante der Langzeitstrategie entspricht offenbar auch Golitsyn in seinem Buch "New Lies For Old" von 1984. Zentrale Punkte (laut Wikipedia) und zwar alle im Konjunktiv, d. h. als Möglichkeiten:
"The 'liberalization' [in the Soviet Union] would be spectacular and impressive. Formal pronouncements might be made about a reduction in the communist party's role; its monopoly would be apparently curtailed."
"If [liberalization] should be extended to East Germany, demolition of the Berlin Wall might even be contemplated."
"The European Parliament might become an all-European socialist parliament with representation from the Soviet Union and Eastern Europe. 'Europe from the Atlantic to the Urals' would turn out to be a neutral, socialist Europe."

Offenbar ging er damals noch davon aus, daß die liberalisierte Sowjetunion Teil der Europäischen Gemeinschaft werden würde. In der "Perestroika Deception", 1995, schreibt er dann Dinge wie:
"The [Soviet] strategists are concealing the secret coordination that exists and will continue between Moscow and the 'nationalist' leaders of [the] 'independent' republics."
"The power of the KGB remains as great as ever... Talk of cosmetic changes in the KGB and its supervision is deliberately publicized to support the myth of 'democratization' of the Soviet political system."
"Scratch these new, instant Soviet 'democrats,' 'anti-Communists,' and 'nationalists' who have sprouted out of nowhere, and underneath will be found secret Party members or KGB agents."

Das wäre erörterbar, wenn er es bereits vor dem Zerfall der UdSSR so geschrieben hätte. Nunmehr wirkt es aber, als hätte er lediglich seine alten Überzeugungen der neuen Situation angepaßt, ohne sie aufzugeben. Vor der Wende war überhaupt keine Rede von einem vorgetäuschten Ende der Sowjetunion, jedoch von einer Liberalisierung.

(Das natürlich alles basierend auf Internetinformationen.)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Takt 2 - Rußland und Kommunismus

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 03. August 2010, 17:27 vor 3630 Tagen @ Taurec 8112 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 30. August 2017, 19:21

Hallo!

Vom Inhalt meines Vorbeitrages abgesehen liegt auch der Kern der Sache anders. Die Diskussion um Kapitalismus und Kommunismus ist nebensächlich und im Grunde falsch, weil von beiden eine gleich große Gefahr ausgeht, denn beide sind Ausprägungen derselben Entwicklung, an der Rußland innerlich jedoch keinen Anteil hat. Rußland ist – wie ich schon öfter schrieb – von abendländischen Völkern grundverschieden, was etwa daran erkennbar ist, daß die Russen die Aufklärung nie in dem Maße durchgemacht haben, wie der Westen, ebensowenig die Industrialisierung, die Grundlage der Arbeiterbewegung ist. Rußland war zum Zeitpunkt der Revolution noch ein Bauernstaat, weswegen die Einführung des Marxismus als Staatsdoktrin, die von Bauern nichts wissen will, Zig Millionen derselben das Leben gekostet hat.
Eine geschichtliche Reife läßt sich nicht gewaltsam und per Willensentschluß erreichen. Aus einem Volk, das den (durchaus negativ besetzten) Stand der Zivilisation noch nicht erreicht hat, wird kein Arbeiterstaat. (Aus ähnlichen Gründen versagen übrigens bis zum heutigen Tage alle Entwicklungsstrategien in Schwarzafrika.) Ich bezweifle daher, daß die Russen die Ideologie, die ihnen mehr als sieben Jahrzehnte vorgesetzt wurde, innerlich angenommen haben, bzw. sie, sofern sie meinten, sie hätten sie angenommen, sie überhaupt begriffen haben in dem Sinne, wie sie von den Urhebern (also Marx und Vorläufer) gemeint war. Die Russen waren zu keinem Zeitpunkte Kommunisten, bzw. Sozialisten.
Es ist sicher so, daß ein Russe etwas ganz anderes meint, als ein Europäer, wenn er von "Kommunismus" spricht. Schon, sich zu vergegenwärtigen, was man selbst mit dem, das man von den Russen weiß, innerlich verbindet, zeigt, daß wir in ihnen eine ganz andere Rasse (und zwar seelisch in Spenglers Sinne) vor uns haben. Das Gefühl des Fremdseins, das nicht vergleichbar ist mit dem, was man als Deutscher gegenüber Franzosen oder Engländern oder anderen westeuropäischen Völkern empfindet, weist darauf hin. Der "Kommunismus", wie ihn ein durchschnittlicher Russe empfindet, ist wohl am ehesten noch dem vergleichbar, was wir unter "Volksgemeinschaft" verstehen. Keine wirtschaftliche und soziale Organisation in erster Linie, sondern ein tiefes Verbundensein mit Menschen gleicher Rasse, aber auf besondere, russische Art. Das Russentum ist vielleicht eher wie eine Herde, die in der Weite der eurasischen Landmasse gegenseitige Wärme sucht und sich zusammendrängt, um einem fernen Heil zuzustreben. Die Verwurzelung ist durchaus völkisch und religiös, Kommunismus nur ein Schlagwort an der Oberfläche. Der Begriff ist bei den Russen wohl deswegen so besetzt, weil sich die Russen durch die Revolution einerseits der verwestlichten Adelsschicht entledigten (was von Spengler als eine Abkehr Rußlands von Europa, hin zu seinen asiatischen Ursprüngen interpretiert wurde), zum anderen weil seit dem Ende des Kommunismus dort wieder eine Verwestlichung einsetzte.
Weil das so ist, wäre eine künftige Rückkehr Rußlands zum Kommunismus nicht unter dem Gesichtspunkte der Weltrevolution zu verstehen, als vielmehr als eine "nationale Revolution", ein erneuter Versuch, die abendländische Pseudomorphose in einer Zeit der westlichen Schwäche abzustreifen. So ist auch der russische Feldzug in Europa zu verstehen.

Daß wir vor dem Krieg kommunistische Revolutionen in Europa haben, ist eine Entsprechung an der Oberfläche. Unter dem Schlagwort "Kommunismus" blasen alle in dasselbe Horn, wollen aber etwas anderes. Rußland mag sich das durch Unterstützung der europäischen Revolutionen zunutze machen, um den Westen sturmreif zu bekommen. Es geht den Russen aber nicht um die Weltrevolution, den aufgepeitschten, desillusionierten Massen in den europäischen Städten hingegen schon, weil sie in dem einengenden, materialistischen Weltbild, das hier vorherrscht, nur zwischen zwei Verteilungsarten des Kapitals unterscheiden können. So kommen wir zu meinem Eingangsgedanken: Kapitalismus und Kommunismus sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, Lösungsmöglichkeiten für Wirtschaftsfragen, wie sie in untergehenden Kulturen als wichtig erscheinen und nur für uns Abendländer. Damit haben die Russen innerlich nichts zu schaffen. Der eigentlich wichtige Gegensatz liegt nicht zwischen Kapitalismus und Kommunismus, sozialer Marktwirtschaft und Sozialismus, etc., sondern zwischen den abendländischen Völkern und allen anderen, insbesondere aber zwischen Europa und Rußland, bzw. noch genauer den Deutschen, dem einzigen Volk, das nach dem Ende der anglo-amerikanischen Weltherrschaft im Abendland zur Herrschaft fähig bleibt, und Rußland. Es ist kein Kampf um das Kapital, sondern ein Kampf zwischen Kulturkreisen. Der Krieg würde genauso stattfinden, wenn es die Revolution in Rußland 1917 nie gegeben hätte, denn anders als der Bolschewismus in Rußland ist er von innerer Notwendigkeit.
So ist eine Diskussion um eine kommunistische Langzeitstrategie schon aus geschichtsphilosophischer Sicht unsinnig. Sie ist weder nötig, um die Revolutionen, noch um den Weltkrieg zu erklären.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Befugnisse des Inlandsgeheimdienstes werden wieder erheblich erweitert

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Dienstag, 03. August 2010, 18:15 vor 3630 Tagen @ Taurec 6012 mal gelesen

Hallo Taurec!

Offenbar ging er damals noch davon aus, daß die liberalisierte Sowjetunion Teil der Europäischen Gemeinschaft werden würde. In der "Perestroika Deception", 1995, schreibt er dann Dinge wie:
"The [Soviet] strategists are concealing the secret coordination that exists and will continue between Moscow and the 'nationalist' leaders of [the] 'independent' republics."
"The power of the KGB remains as great as ever... Talk of cosmetic changes in the KGB and its supervision is deliberately publicized to support the myth of 'democratization' of the Soviet political system."
"Scratch these new, instant Soviet 'democrats,' 'anti-Communists,' and 'nationalists' who have sprouted out of nowhere, and underneath will be found secret Party members or KGB agents."

Das merkwürdige ist jedoch, daß trotz zwanzig Jahren Liberalisierung
nach westlichem Vorbild die Macht des russischen Inlandsgeheimdienstes
nicht zurückgefahren wird, sondern sogar massiv ausgebaut wird, siehe
mein kürzlich gesendetes Scharnier.
Das neue Gesetz arbeitete der bisher als liberal angesehene Medwedew
höchstpersönlich aus, was er während des Merkel-Besuches vor zwei
Wochen ihr sogar offen ins Gesicht sagte.

Demostrationen für Menschenrechte werden dort einfach
niedergeknüppelt und ihre Rädelsführer verhaftet.
Sogar in der liberalen Presse im Westen wird darüber
mitunter berichtet.

Die Russen haben einfach eine andere Auffassung über Demokratie,
was noch lange kein Beleg dafür ist, daß sie dies oder jenes
"planen", oder daß eine Langzeit-Strategie aus den Zeiten des
Kalten Krieges noch wirksam ist.
Keiner von uns kann in das Innere des Kremls schauen;
das einzige was wir tun können, ist, die Nachrichten
zu analysieren. Oder selbst etwas zu schauen.:-D
Den ultimativen Beweis für eine LZS können uns auch die
Überläufer wie Sejna und Golitsyn nicht liefern.

Gruß,
Eyspfeil

Avatar

Demokratie in Rußland

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 03. August 2010, 18:35 vor 3630 Tagen @ Eyspfeil 6197 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 03. August 2010, 18:42

Hallo!

Die Russen haben einfach eine andere Auffassung über Demokratie

Die haben sicher ganz genau begriffen, was sie sich damit antun. "Demokratie" liefert dem Westen ("Westen" sind in diesem Falle vor allem Amerika und das vereinigte Königreich) alle Ansatzpunkte, ein Land von innen zu manipulieren (per Kauf von Parteien und Politikern, Beeinflussung der Menschen durch westliche Medien, etc.) und allmählich unter seine Kontrolle zu zwingen.
Sowas hält man am besten aus seinem Lande heraus, sonst erleidet man ein schleichendes BDR-Schicksal. ;-)

Ließen die Russen Demokratie nicht zu, stünden sie aber ganz oben auf der Abschussliste. Indem sie es zulassen, müssen sie deren Einfluß so gering wie möglich halten, bzw. die Verfassung unbemerkt aushebeln.
Daß sie so offensichtlich dagegen vorgehen und der Propaganda Angriffsfläche bieten, zeigt wohl, daß die Handhabung demokratischer und liberaler Instrumente zur Lenkung der Massen anders als durch den Westen nicht wirklich ihr Ding ist.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Dedowschtschina

Leo DeGard @, Montag, 02. August 2010, 01:24 vor 3632 Tagen @ Traxas 6342 mal gelesen

Bei der aktuellen russischen Kriegsführung wird die Zivilbevölkerung
eigentlich nicht gezielt vernichtet. Die jungen Russen haben heutzutage
ähnliche Werte-Vorstellungen wie wir (ok, das widerspricht sich irgendwie
:-D ).

Wozu über die "Werte der jungen Russen" spekulieren, wenn man nur die Fakten zu betrachten braucht: Bei der Sowjetarmee herrscht traditionell die Barbarei, was man u.a. an dem Phänomen "Dedowschtschina" sehen kann. Wenn die Rotarmisten sich sogar gegenseitig und in Friedenszeiten nur so zum Spass misshandeln und massakrieren, wie sollte man da erwarten, dass sie sich im Krieg gegenüber der gegnerischen Zivilbevölkerung korrekt verhalten?!

Gewalt in Russlands Armee

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