Avatar

Meteoritenhagel in Zürich und Flut (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 06.01.2010, 16:25 vor 4514 Tagen (7473 Aufrufe)

Hallo!

Von jemandem, der sich nicht genannt wissen will, wurde folgendes von einem weiteren Stammende aus Patrones geschlossener Abteilung mitgeteilt. Ist wohl so zwei bis drei Wochen alt:

„Grüezi mitenand

Ich und die Belegschaft hatten gestern Abend ein Weihnachtsessen. Wir unterhielten uns sehr gut. Mitten in so einer Diskussion habe ich mich dann geautet, dass ich mich für die Zukunft und Prophezeiungen dazu interessiere. Ich erklärte, wie diese Sichtigen so eine Vision erleben.

Ich staunte nicht schlecht, als meine Nachbarin ganz cool sagte: "Solche Visionen habe ich auch schon gehabt!" Da war natürlich mein Jagdinstinkt erwacht und ich fragte sie, ob sie mir so eine Vision erzählen wolle?

"Kein Problem. Als ich einmal mit der Bahn am linken Zürichseeufer in Richtung Zürich fuhr, veränderte sich der Zug plötzlich in eine Nostalgiebahn. Gerade vor mir, sah ich Zürich. Vom Himmel fielen rote Flammen und die ganze Stadt brannte."

Ich sass mit offenem Mund da und überlegte, welche Fragen kann ich ihr stellen, ohne sie in eine falsche Ecke zu drängen.

Als erstes frug ich sie: "Wie hast du und die Leute diese Flammen empfunden?"
Antwort: "Ich glaube es müssen Trümmer von einem Meteor gewesen sein. Wir alle hatten keine Angst. Vielmehr genossen wir dieses Schauspiel wie ein Feuerwerk."

"Wie sah der Zug aus? Du hast von einer Nostalgiebahn gesprochen."
"Wenn ich es mir nochmals vor Augen führe, so hatte ich nur dieses Gefühl. Was ich aber sah, war ein Wagen der so aussah wie die Förderwagen in einem Kohlebergwerk."

Kannst du mir noch ein anderes Ereignis erzählen?
"Als ich einmal mit meinem Hund spatzieren ging, sah ich plötzlich viel Wasser. Es war wirklich viel, viel Wasser. Unvorstellbare Bäche, so breit wie Flüsse und Flüsse, so breit wie Seen. Da befand ich mich plötzlich in einem Haus und ich hatte das Gefühl, dass das ganze Haus unter Wasser war."

Kannst du mir sagen, woher das Wasser kam. Waren es die Niederschläge oder eine Überschwemmung wie z. B. ein Tsunami?"
"Das kann ich nicht sagen es war da nur so unvorstellbar viel Wasser."

Dies zu den zwei Gesichten.
Natürlich habe ich noch weitere Fragen gestellt. So z.B. auch, ob sie solche Prophezeiungen schon mal irgendwo gelesen hat. Ich kann da nur sagen, dass sie wirklich vollkommen unwissend war, was solche Geschehnisse betrifft.

Diese obigen Aussagen bringen mich ins Grübeln. Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass Überschwemmungen von solchen Ausmassen hier in der Schweiz nicht vorkommen werden. Auch, dass Zürich genau gleich wie Paris brennen wird, ist mir vollkommen neu. Wenn ich mir so einen Funkenregen vorstelle, so müsste der in halb Europa nieder gehen.

Schönen Nachmittag
XYZ“

Mein Kommentar:
1. Zürich ereilt in der Schau ein ähnliches Schicksal, wie Paris.
Die Städte, die von Meteoriten getroffen werden, häufen sich mittlerweile:
- Paris
- Landau an der Isar (Irlmaiers verirrte Feuerzunge)
- Prag (feurige Kugel vom Vyšehrad her bei der Sibylle von Prag)
- eventuell New York (gemäß denkbarer Auslegung der Waldviertlerschau)

2. „Nostalgiebahn“ und zusätzlich ein Kohlewagen. Damit ist einfach eine Dampflokomotive gemeint mit Kohletender hinten daran:

[image]

Es ist sehr wohl denkbar, daß in Zukunft, wenn in Europa nach dem Zusammenbruch unter anderem eine Energie- und Treibstoffkrise herrscht, wieder auf alte Transportmittel zurückgegriffen wird. Dampflokomotiven stehen in zahlreichen Museen im Bestzustand.

3. Ich weiß nicht, wo die Frau lebt. Da sie sich allerdings in einer Bahn nach Zürich befand, ist der süddeutsche Sprachraum wahrscheinlich. Somit kommen für das Wasser auch weniger ein Tsunami, als vielmehr starke Niederschläge oder Schmelzwässer nach starkem Schneefall in Frage.

Der Alpenschäfer Velten sah so etwas:
„So endet das Jahr in unglaublicher Hülle und Fülle. Um so grimmiger gestaltet sich der darauffolgende Winter, der früh einbricht und mannstiefen Schnee auf die Fluren wirft. Die Kälte steigt von Tag zu Tag, die Vögel fallen erfroren aus der Luft, das Wild sucht in ganzen Rudeln vor Hunger und Kälte seine Zuflucht in den Dörfern und läßt sich geduldig mit der Hand fangen. Die Wölfe kommen aus den entferntesten Gebirgen in Gegenden. wo man diese reißenden Tiere nur der Beschreibung nach kennt.
Alle Brünnen und Gewässer frieren ein, so daß über den Rhein und die Donau, ja selbst über den breiten Bodensee Lastwagen gehen. Viele hundert Menschen erfrieren im Freien und werden von Schneestürmen begraben. Ganze Dörfer liegen Monate lang abgeschnitten von allem Verkehr und tief eingeschneit bis an die Dächer.
Erst das Frühjahr bringt Erlösung, aber auch neue Schrecken. Denn jetzt beginnt eine Wassernot vom kleinsten Tale bis in die breitesten Ebenen der Ströme. Rasch schmilzt der Schnee und verwandelt die Bache in wilde Flüsse, die Flüsse in reißende Ströme und die Ströme in Meeresfluten. Ganze Dörfer werden weggeschwemmt mit Tausenden von jammernden, rettungslosen Menschen.“

Das ist vielleicht zeitlich nach den Kältesommer mit hartem, schneereichen Winter im Anschluß (womöglich „Fimbulwinter“) einzuordnen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Schluß mit der Mär vom flutfreien Süden

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 06.01.2010, 17:10 vor 4514 Tagen @ Taurec (5806 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Mittwoch, 06.01.2010, 17:28

Hallo!

Kannst du mir noch ein anderes Ereignis erzählen?
"Als ich einmal mit meinem Hund spatzieren ging, sah ich plötzlich viel Wasser. Es war wirklich viel, viel Wasser. Unvorstellbare Bäche, so breit wie Flüsse und Flüsse, so breit wie Seen. Da befand ich mich plötzlich in einem Haus und ich hatte das Gefühl, dass das ganze Haus unter Wasser war."

Kannst du mir sagen, woher das Wasser kam. Waren es die Niederschläge oder eine Überschwemmung wie z. B. ein Tsunami?"
"Das kann ich nicht sagen es war da nur so unvorstellbar viel Wasser."

Das wars dann wohl mit dem Märchen, Süddeutschland bliebe von
Überflutungen verschont.:schief:
In meinem Leben hatte ich schon oft solche Träume von
Überflutungen, und wohne "bloß" in Stuttgart.
Zürich liegt kaum höher als die Vororte Stuttgarts, der
Talkessel von Stuttgart liegt bei nur 240 Metern!
Also ich hatte schon mehrmals geträumt, der liefe
mal voll.
Nur kann ich mich nicht erinnern, wann ich die
Träume hatte, kann Jahrzehnte her sein.
Ich hatte nie im Talkessel gewohnt, da wäre es
mir immer zu eng gewesen.
Allerdings sollte man bei Flutträumen beachten,
daß diese auch Krankheit indizieren können.
Eine Wachvision ist da natürlich mehr von Wert
für uns.

Nur die zeitliche Einordnung der Fluten bleibt im Unklaren.
Welche Flut vor oder nach dem Funkenregen, vor oder nach
der "neuen Zeitrechnung", also der 3tf.
Vor allem jetzt auch, woher diese Wassermassen herkommen
sollen, in einem Mittel- und Hochgebirgsland wie der
Schweiz, ohne Meeresküsten weit und breit.

Außerdem hat der Funkenregen offenbar weit verheerendere
Auswirkungen als bisher angenommen, die aber regional
trotzdem unterschiedlich sind:
In Zürich mag es Tote geben, im Waldviertel brennen
vielleicht nur Scheunen ab.

Mfg,
Eyspfeil

Hochwasser

EinMensch @, Mittwoch, 06.01.2010, 20:45 vor 4514 Tagen @ Eyspfeil (6517 Aufrufe)

Hmm..

Tsunami macht da tatsächlich recht wenig Sinn. Schmelzwasser und dadurch entstehende Überflutungen sind allerdings sehr gut möglich.

Ich denke dabei nur an 2005 - DEM Überflutungsjahr schlechthin, seit ich mich an überhaupt irgendwas erinnern kann.

Da standen sehr viele Seen und Flüsse wirklich so hoch wie schon lange nicht mehr. Ich habe das direkt miterlebt, auch wenn mein Wohnort absolut sicher war (und sowieso ist - leicht abschüssig, nichts was vollaufen könnte, etc.).

Nur mal ein paar "kleine" Eindrücke davon. Und das waren nur relativ "normale" Niederschläge. Wenn da auf einmal sehr viel Schmelzwasser herumfliessen sollte, wirds ziemlich hässlich.

http://www.matte.ch/mattearchiv/frisnotold/frisnotpics/Matte-Wolken.jpg

http://www.vol.be.ch/site/fr/naturgefahren-hochwasser-ueberschwemmung-matte-bern.jpg

Und für die Interessierten am Thema Schweiz und Hochwasser, hier noch ein rund 10 minütiges Video zum Hochwasser 2005, welches - wie gesagt - "nur" durch Niederschläge erzeugt wurde:
Video vom Schweizer Fernsehen zum Hochwasser 2005


Ich kenne die ganzen Szenarien und bisherigen Ereignisse aufgrund meiner Ausbildung in Richtung Katastrophenschutz relativ gut und mir ist es durchaus klar, dass solche vermutete Schmelzwasser ungeheure Schäden anrichten können, wenn sie nur schnell genug herunterkommen.
Ich möchte mit solchen Prognosen sehr vorsichtig sein, allerdings könnte ich es mir durchaus vorstellen, dass es das Ausmass von 2005 übertrifft. V.a. wohl wegen bereits komplett vollgesogenem oder aber noch gefrorenem Boden. Gerade letztere Variante würde die ganze Situation natürlich ungemein verschärfen.
Auch wenn nach dem HW 2005 etliche bauliche Massnahmen ergriffen wurden, um Wiederholungen möglichst zu verhindern oder wenigstens abzuschwächen oder Warnungen früher rausbringen zu können, ist natürlich ab irgend einem Punkt einfach die Grenze überschritten, und dann kommts runter wie's will.

Zürich, Luzern, Bern, Thun, Interlaken, Basel, usw. sind alles Städte, die dann einer sehr grossen Gefahr ausgesetzt sind, da sie alle entweder an Flüssen oder an Seen liegen - und das zum Teil gefährlich nah.

Somit ist die Schauung oder wie man es nennen möchte bzgl. grossflächigem/n Hochwasser/Überflutungen sehr realistisch. Diese Gefahr ist auch schon länger bekannt und jeden Frühling ein Thema.

Wasserhaushalt

Georg @, Mittwoch, 06.01.2010, 23:31 vor 4514 Tagen @ Eyspfeil (5535 Aufrufe)

Vor allem jetzt auch, woher diese Wassermassen herkommen
sollen, in einem Mittel- und Hochgebirgsland wie der
Schweiz, ohne Meeresküsten weit und breit.
Mfg,
Eyspfeil


Hallo,

Meine Vermutung wäre die,
dass es sich um atmosphärisches Wasser,
also Regenwasser handelt.


Also:
Das geosphärische Wasser (Quellen, Brunnen, Grundwasser,....) versiegt,
während es (kurzfristig) zu Unmengen an atmosphärischem Wasser kommt,
bzw. diese entstehen.

Da geraten also etliche Regulative aus dem Tritt.

Ohne weitere Bemerkungen dazu, weil das eh keinen Sinn macht.

mfG Georg

Avatar

offenbar wie 1816, beim "Sommer, der ein Winter war"

BBouvier @, Donnerstag, 07.01.2010, 01:13 vor 4514 Tagen @ Taurec (5792 Aufrufe)

<"Denn jetzt beginnt eine Wassernot vom kleinsten Tale bis in die breitesten Ebenen der Ströme. Rasch schmilzt der Schnee und verwandelt die Bache in wilde Flüsse, die Flüsse in reißende Ströme und die Ströme in Meeresfluten. Ganze Dörfer werden weggeschwemmt mit Tausenden von jammernden, rettungslosen Menschen.“

"Das ist vielleicht zeitlich nach den Kältesommer mit hartem, schneereichen Winter im Anschluß (womöglich „Fimbulwinter“) einzuordnen."

Ich stimme Taurec zu.
Einfach mal bei Google "Hochwasser 1816"
(das ist der Sommer der Schneestürme in den USA)
eingeben.

Da findet sich exemplarisch folgendes:
=>
„Schon am 25. und 26. mai 1816 ereigneten sich in Hof Wolkenbrüche solchem Ausmaß, dass die Erdgeschoss-Wohnungen der tiefer liegenden Häuser in der Pfarr und Vorstadt voll Wasser standen. Die Wassermassen fluteten mit großer Gewalt die „Chaussee“ hinab in die Pfarr wo sie ein starke Mauer umrissen. Das Haus des Blechschmidt wurde unterspült. Durch Stützen gelang es, dasselbe vor dem Einsturz zu bewahren. Das untere Stockwerk des Gasthofs „Zum roten Roߓ „wurde ganz mit Wasser angefüllt, dass niemand ein noch aus konnte und Keller und Gewölbe ersoffen“. Der Schaden auf den Feldern nahm größte Ausmaße an.

Bereits am 14. Juni folgte wiederum ein starkes Gewitter mit wolkenbruchartigem Regen. Viele Felder wurden „verschwemmt und abgerissen“. Nun hielt das Regenwetter wochenlang an. Viel Getreide wurde nicht reif. Was geschnitten wurde, verfaulte zum Teil auf den Feldern.“

Oder:
"Zwischen Mai und September 1816 gibt es nur 19 regenfreie Tage."

Oder:
=>
"3. Das historische Katastrophenhochwasser am Rhein im Winter 1815/1816

a) Einige der stärksten Hochwässer des Rheins einschließlich des Katastrophenhochwassers im Winter 1815/1816 waren sogenannte Weihnachtshochwässer. Dazu muss man wissen, dass der Rhein hochwassermäßig ein Westalpenfluß ist. Zwar entwässert der Alpenrhein große Teile der Ostalpen, aber deren Schmelzwasser wird zunächst vom Bodensee aufgefangen, der wegen seiner riesigen Fläche nur einige Dezimeter ansteigt und das Wasser dann langsam an den Hochrhein abgibt. Die Schneeschmelze in den regenreichen Westalpen dagegen fließt nur vermindert durch einige Stauseeen über die Aare direkt in den Oberrhein. Ein niederschlagsreicher kalter Frühwinter kann wochenlang oder monatelang diese Niederschläge als Schnee in den Westalpen speichern. Erhebliche Mengen Niederschlag können so auch Schwarzwald (Einzugsgebiet des Neckars) und Vogesen (Gebiet der Ill) speichern. Nun gibt es oft gegen Jahresende das sogenante Weihnachtstauwetter. Ist dieses intensiv, kann der aufgespeicherte Niederschlag flächig im gesamten Mittelgebirgsbereich und in den niedrigeren Alpenlagen freigesetzt werden. Das kann noch verbunden sein mit schweren großflächigen Regenfällen, die auf einen wassergesättigten oder gefrorenen Boden treffen.
Im Winter 1815/1816 war durch ein solches Weihnachtshochwasser, bedingt durch einen frühwinterlichen Wärmeeinbruch nach einem im Mittel- und Hochgebirge schneereichen Vorwinter, die gesamte pfälzische Rheinniederung bis zum Hochufer überflutet.

Und so weiter....

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Auch der großen Seuche von 1348 ging ähnliches voraus

Georg @, Donnerstag, 07.01.2010, 12:20 vor 4513 Tagen @ Taurec (7432 Aufrufe)

Hallo beisammen,


Auch der großen Seuche von 1348 ging ähnliches voraus.

Unter anderem auch viel atmosphärisches Wasser.


-------------------------------------------

Die Sage vom Dobratschabsturz
Bevor das furchtbare Erdbeben des Jahres 1348 den Dobratsch wanken machte, so dass er zur Hälfte abstürzte und viele Ortschaften verschüttete, soll sich Folgendes zugetragen haben:
Am Tage Pauli Bekehrung hörte man bei Roggau an der Gail eine starke Stimme:
"Peter, schleif dein Schwert.
Schneid weg den halben Berg!
Maria Magdalen lass stehn.
Das andere lass gehn!"
Petrus antwortete: "Ich kann nicht, es stehen noch drei Säulen." Gott sprach: "So lass halt die Säulen stehen!" Darauf folgte der Krach, der Berg spaltete sich in der Mitte, seine südliche Hälfte stürzte ins Gailtal hinab und verschüttete den Fluss und die Dörfer.
Als die drei Säulen werden genannt: Zuerst eine Kapelle bei Neuhaus; dann ein Bauernhaus auf der Schutt. Hier war, so erzählt man, die fromme Bäuerin mit einem Mädchen allein zu Hause und gerade mit Brotbacken beschäftigt. Sie nahm das Brot vom Ofen und schickte das Mädchen in den Hof, um Schaten (Holzspäne) für das Feuer zu holen. Das Mädchen kam ohne Holz zurück und sagte: "Ich kann keine Schaten klauben, es ist alles voll weißer Tauben." Die Bäuerin und das Mädchen knieten sogleich zum Gebete nieder. Bald darauf hörten sie den furchtbaren Krach des Bergsturzes, ihnen aber geschah nichts. Das dritte, das vom Erdbeben verschont blieb, war die Kirche zu Siebenbrünn. In diese hatten sich die Schafe von der Weide geflüchtet. Die Spuren ihrer Füße sind noch heute in der Kirche zu sehen. Siebenbrünn aber heißt diese, weil alles ringsherum verschüttet wurde. Nur unterhalb der Kirche kommt von sieben Quellen Wasser hervor.
Weiter erzählen die Leute, dass die Pfarrkirche von Villach während des Gottesdienstes eingestürzt sei. Auf dem Kirchturm war ein Engel angebracht. Dieser fiel in der Italienerstraße an der Stelle nieder, wo heute noch ein Gasthaus zum „Engelwirt" heißt. Auch wird erzählt, dass man noch drei Tage nach dem Erdbeben aus der Tiefe des Bodens herauf einen Hahn habe krähen hören.
© Karin Priller

Dobratschabsturz - wie es wirklich war
Aus Urkunden geht hervor:
1.) dass das Kloster Arnoldstein an den Folgen des Erdbebens, durch welches 17 Weiler und neun Kirchen vernichtet wurden, noch im Jahre 1391 schwer litt und der Schaden dem Patriarchen von Aquileja so gewaltig schien, dass er dem Kloster das große Gebiet von Hermagor zur Nutznießung überließ,
2.) dass die Pfarre St. Johann unterhalb des Schlosses Leonburg gelegen, gänzlich zerstört wurde, wobei auch die Bewohner ihren Untergang fanden.

Das Merkwürdige dabei ist, dass in diesen ältesten, noch erhaltenen Quellenmaterial von einem Bergsturze nicht die Rede ist. Es erhellt daraus die Wahrscheinlichkeit, dass an der dokumentarisch beglaubigten Vernichtung der 17 Orte (laut Urkunde vom Jahre 1391), in erster Linie das Erdbeben die Ursache war, was dieselbe Urkunde ja übrigens wörtlich sagt. Dessen ungeachtet mag sein, dass der Bergsturz selbst den einen oder anderen Ort zerstört hat. Vom Kloster Arnoldstein aus betrachtet, muss es ja ein überaus großartiges Schauspiel gewesen sein; keinesfalls hat der Dobratschabsturz wirklich alle 17 Dörfer verschüttet.

Es ist eine allgemein menschliche Annahme, dass große Ereignisse ihre Schatten vorauszuwerfen pflegen. Auch für das gewaltige Naturschauspiel vom Jahre 1348 fand man, nachdem es geschehen war, allerlei himmlische Warnungen und Vorzeichen. So berichtet hievon Marian:

„Es waren aber auch diesem schreckvollen und außerordentlichen Beben verschiedene Bedeutungszeichen vorhergegangen, als da zum Beweis: Der ungemein geschwänzte Kometenstern vom Jahre 1340, dann auch die alles verzehrenden Heuschrecken und endlich das fürchterliche Blitzen und Donnern am heiligen Dreikönigstage.“

Wichtiger aber als diese vermeintlichen Vorzeichen können vielleicht die außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse auf die Bergstürze gewesen sein. Dem Nachwinter von 1342 sind ungeheure Regengüsse und Überschwemmungen gefolgt, „ita ut katarakte celi viderentur aperte“ (so, dass die Schleusen des Himmels geöffnet schienen), wie Heinrich Rebdorf erzählt. Über den Sommer und Herbst von 1347 melden viele Quellen, dass er so nass und kalt war, so dass die Früchte nicht ausreifen konnten. Ende September schon fiel heftiger Schnee, der durch 10 Tage anhielt.

Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass durch die ungeheuren Regengüsse die Klüfte des Dobratsch stark ausgewaschen wurden; so hatten dann die zahlreichen und sich früh einstellenden Fröste viele Angriffspunkte und leichte Sprengarbeit. Durch das Erdbeben sind schließlich die Blöcke und Felsenwände abgestürzt, die entweder lose oder locker gesprengt waren.

Die allerdings nicht verbürgte Angabe neuerer Quellen, dass 1348 ein gewaltiger Windstoß die Fenster des Klosters Arnoldstein zertrümmert und den Abt ins Zimmer zurückgeschleudert habe, ist sehr glaubwürdig, da auch bei vielen jüngeren Bergstürzen ähnliche Windwirkungen mitgeteilt wurden. Diese Erscheinung ist aus der gewaltigen Kompression (Zusammenpressung) der Luft vor den anstürmenden Massen und der Verdünnung der Luft hinter ihnen wohl erklärlich.

Die Mitteilung Marians, dass nach dem Dobratschabsturz im Kloster zwei Spannen hoch Staub gelegen sei, ist den natürlichen Verhältnissen ganz entsprechend, da gerade bei Felsstürzen infolge der relativ geringen Durchnässung die Steinstaubwolken am dichtesten sind.

Die plötzliche Verfinsterung, die während des Naturschauspieles eintrat, und von der Marian und andere berichten, wurde jedoch nicht durch die dunkle Steinstaubwolke bewirkt, sondern war eine vorübergehende Begleiterscheinung des Erdbebens. Selbst ist Bozener Chronik erzählt davon:“dyweil des erpydems was es finster pey scheinender sunen.“ („Während des Erdbebens war es bei scheinender Sonne finster.“) Dies beweist, dass sich die Verfinsterung nicht nur auf das Bergsturzgebiet beschränkte, sondern über dasselbe hinaus bemerkt wurde.
So brachen für Arnoldstein in seinem Unglücksjahre 1348 durch das verheerende Naturereignis, das vielfach als das größte in historischer Zeit bezeichnet wird, schwere Schicksalsschläge herein. Die gewaltigen schroffen Kalkfelsen der Villacher Alpe sind Spuren dieser schrecklichen Tage. Während aber heute Gämsen über die zerklüfteten Felswände klettern und vereinzelte Legföhren auf den steinigen Halden ihre spärlichen Lebensbedingungen finden, sprosst auf dem Schuttablagerungsgebiet am Fuße des Dobratsch in der sog. „Schütt“ die herrlichste Flora unseres Kärntner Landes.

Nun gab es für die Bewohner von Arnoldstein und Umgebung genug zu schaffen. Der Lauf der Gail musste reguliert werden und man musste trachten, das ganze Gebiet wieder urbar zu machen. Der größte Teil der klösterlichen Besitzungen war vernichtet, das früher so fruchtbare Tal in ein grauenhaftes Trümmerfeld umgewandelt und alle Bewohner in das größte Elend gestürzt. Leicht verständlich ist es aber auch, dass ein solch gewaltiges Ereignis dem Volke Anlass zur Bildung von Sagen gibt. So erzählt man sich, dass noch drei Tage nach jenem Bergsturze unter den Trümmern ein Hahn gekräht haben soll. (siehe Sage v. Absturz)


-------------------------------------------


Pestepidemie um 1348 nach einem Berliner Medizinprofessors von 1832

Deshalb seien nachstehend mit dem Kapitelchen „Ursachen. Verbreitung“ aus J. F. C. HECKER Der schwarze Tod im vierzehnten Jahrhundert (Berlin 1832) die der Pest vorausgegangenen und sie zum Teil noch begleitenden weltweit beobachteten – und daher extraterrestrisch verursachten! – KatAstrophen zusammengefasst. Um das Vorstellungsvermögen anzuregen sind einzelne Stellen unterstrichen, damit nur ausnahmsweise zu ja sich meist selbstverständlich ergebenden Kommentaren gegriffen werden muss. Die genannte Schrift eines Berliner Medizinprofessors befasst sich mit dem Schwarzen Tod aus ärztlicher Sicht und darf gerade deshalb als gewissermassen unabhängig von aktualistisch-historiographischen Interessen gesehen werden. —

Ursachen. Verbreitung.
Die Untersuchung der Ursachen des schwarzen Todes bleibt für die Lehre von den Weltseuchen nicht ohne wichtige Ergebnisse, wenngleich sie nicht über das Allgemeine hinausgehen kann, ohne in ein durchaus unbekanntes und bis auf diese Stunde unbearbeitetes Gebiet zu gerathen. Mächtige Umwälzungen in dem Erdorganismus waren vorausgegangen, wir haben von ihnen noch sichere Kunde: Von China bis an den atlantischen Ocean bebte der Erdboden, in ganz Asien und Europa gerieth der Luftkreis in Aufruhr, und gefährdete durch schädliche Einflüsse das Pflanzen- und Thierleben.
Die Reihe dieser grossartigen Ereignisse begann schon im Jahre 1333, funfzehn Jahre vor dem Ausbruch der Pest in Europa; ihr erster Schauplatz war China. Hier entstand zuerst in den von den Flüssen Kiang und Hoai [16] durchströmten Länderstrichen eine versengende Dürre, begleitet von einer Hungersnoth. Hierauf folgten in und um King-sai, der damaligen Hauptstadt des Reiches, so gewaltige Regengüsse, dass der Sage nach über 400'000 Menschen in den überfluthenden Wassern umkamen. Endlich stürzte der Berg Tsincheou ein, und es entstanden grosse Erdrisse. Im folgenden Jahre (1334) wurde, mit Uebergehung fabelhafter Ueberlieferungen, die Umgegend von Canton von Ueberschwemmungen heimgesucht, während in Tche nach einer beispiellosen Dürre eine Pest entstand, die an fünf Millionen Menschen weggerafft haben soll. Wenige Monate darauf erfolgte in und um King-sai ein Erdbeben, und nach dem Einsturz des Gebirges Ki-ming-chan bildete sich ein See von mehr als hundert Stunden im Umfange, wobei wiederum Tausende ihr Grab fanden. In Hou-kouang und Honan währte eine Dürre fünf Monate lang, unabsehbare Heuschreckenschwärme verheerten die Felder, und Noth und Seuchen blieben nicht aus. Zusammenhängende Nachrichten über den Zustand Europa’s vor der grossen Katastrophe kann man vom vierzehnten Jahrhundert nicht erwarten, auffallend ist es aber, dass gleichzeitig mit einer Dürre und neuen Ueberschwemmungen in China im Jahre 1336 viele ungewöhnliche Lufterscheinungen und im Winter häufige Gewitter im nördlichen Frankreich beobachtet wurden, und dass schon in dem verhängnissvollen Jahre 1333 der Aetna einen Ausbruch machte [16] ). Nach chinesischen Jahrbüchern sollen 1337 in der Gegend von Kiang vier Millionen Menschen durch eine Hungersnoth umgekommen sein, und Ueberschwemmungen, Heuschreckenschwärme und ein sechstägiges Erdbeben [17] unglaubliche Verwüstungen bewirkt haben. In demselben Jahre erschienen in Franken die ersten Heuschreckenschwärme, denen in den nächsten Jahren unzählige folgten. 1338 wurde King-sai von einem zehntägigen Erdbeben heimgesucht — zu gleicher Zeit litt Frankreich durch eine Missernte — und von jetzt an bis 1342 wechselten in China Ueberschwemmungen, Erdbeben und Hungersnoth mit einander ab. Dasselbe Jahr zeichnete sich auch in den Rheingegenden und Frankreich durch grosse Ueberschwemmungen aus, die man nicht bloss dem Regen zuschreiben konnte; denn aller Orten, selbst auf den Gipfeln der Berge, sah man Quellen hervorrieseln, und trockene Gegenden wurden auf unerklärliche Weise unter Wasser gesetzt. Im folgenden Jahre stürzte in China der Berg Hong-tchang zusammen, und es entstand danach eine zerstörende Wasserfluth; auch folgten auf einen dreimonatlichen Regen in Pien-tcheou und Leang-tcheou unerhörte Ueberschwemmungen, die sieben Städte verwüsteten. In Aegypten und Syrien entstanden gewaltige Erdbeben, und in China wurden diese von jetzt an immer häufiger, denn sie wiederholten sich 1344 in Ven-tcheou, wo in Folge davon das Meer übertrat, 1345 in Ki-tcheou, und in den beiden folgenden Jahren in Canton mit unterirdischem Donner. Dazwischen kamen wieder Ueberschwemmungen und Hungersnoth hier und da vor, nach 1347 aber beruhigte sich in China das Toben der Elemente [17] ).
Erst 1348 traten in Europa die Zeichen des tellurischen Aufruhrs ein, nachdem die zwischenliegenden Länderstriche Asiens wahrscheinlich auf gleiche Weise heimgesucht worden waren. Auf der Insel Cypern war die Pest von Osten her schon hereingebrochen, als ein Erdbeben die Grundfesten der Insel erschütterte, begleitet von einem so furchtbaren Orkan, dass die Einwohner, die ihre muhamedanischen Sklaven getödtet hatten, um [18] nicht von ihnen selbst unterjocht zu werden, in sinnlosem Schrecken hierhin und dorthin flohen. Das Meer fluthete über, die Schiffe zerschellten an den Felsen, und wenige überlebten das wunderbare Ereigniss, wodurch dies blühende Eiland einer Wüste gleich verödet wurde. Vor dem Erdbeben hatte ein verpesteter Wind einen so giftigen Geruch verbreitet, dass viele Einwohner, davon überwältigt, zu Boden stürzten und in grausem Todeskampfe ihre Seele aushauchten [18] ).
Diese Erscheinung ist eine der seltensten, die je wahrgenommen worden, denn nichts ist beständiger, als die Mischung des Luftmeers, — von keiner Seite hat die Natur das organische Leben sorgsamer gesichert; nie haben Naturforscher fremdartige Stoffe in der Atmosphäre aufgefunden, die, mit sinnlichen Merkmalen begabt und von Winden getragen, Krankheit erregend über ganze Welttheile, von Land zu Land sich verbreitet hätten, [19] ] wie vom Jahr 1348 erzählt wird. Um so mehr haben wir zu bedauern, dass in dieser ausserordentlichen Zeit, die bei tiefem Stande der Wissenschaften überaus arm an guten Beobachtern war, so wenig Zuverlässiges über jene ungewöhnlichen Vorgänge im Luftmeer aufgezeichnet worden ist. Doch sagen deutsche Nachrichten ausdrücklich, ein dicker, riechender Nebel sei von Osten herangezogen und habe sich über Italien verbreitet [20] ); auch konnte man [19] sich wohl über eine so handgreifliche Erscheinung nicht täuschen, — die Glaubwürdigkeit schlichter Ueberlieferungen, mögen sie auch physikalischer Forschung wenig genügen, kann bei Erwägung des Zusammenhanges der Ereignisse schwerlich in Zweifel gezogen werden. Denn gerade jetzt war das Erdbeben allgemeiner, als je in historischen Zeiten; an tausend Stellen öffneten sich Abgründe, aus denen schädliche Dünste emporstiegen, und wie denn natürliche Vorgänge ins Wunderbare verkehrt werden, so ging die Sage von einer feurigen Dunstkugel, die im fernen Osten sich zur Erde herabgesenkt, in einem Umkreis von mehr als hundert Stunden alles Lebende vernichtet und die Luft weit und breit verpestet habe [21] ). Hierzu kamen die Folgen unzählbarer Ueberschwemmungen; grosse Flussgebiete waren in Sümpfe verwandelt worden, aller Orten erhoben sich faule Dünste, verstärkt durch den Geruch verwesender Heuschrecken, die vielleicht nie in dichteren Schwärmen die Sonne verfinstert hatten [22] ), so wie zahlloser Leichen, die man selbst nicht in den wohlgeordneten Städten Europa’s dem Anblick der Lebenden rasch genug zu entziehen wusste. Es ist also wahrscheinlich, dass die Atmosphäre in grosser Ausdehnung fremdartige, sinnlich erkennbare Beimischungen erhielt, die wenigstens in den niederen Regionen nicht zersetzt [20] oder bis zur Unwirksamkeit zertheilt werden konnten. Wenden wir uns aber zurück zu den Zufällen der Krankheit, so beweist die brandige Lungenentzündung, dass die Werkzeuge des Athmens dem Angriffe eines atmosphärischen Giftes erlagen, eines Giftes, das — geben wir die selbständige Entwicklung der schwarzen Pest an irgend einer Stelle des Erdkreises zu, an welcher unter so ausserordentlichen Umständen schwerlich zu zweifeln sein möchte — die Wege des Kreislaufes so feindlich ergriff, wie nur irgend das Milzbrandgift und andere thierische Contagien, welche die Lympfdrüsen zur Anschwellung und Entzündung bringen.
Verfolgen wir nun den Gang der grossartigen Umwälzungen weiter, so erhalten wir Kunde von einem Erdbeben ohne Beispiel, das am 25. Januar 1348 Griechenland, Italien und die angränzenden Länder erschütterte. Neapel, Rom, Pisa, Bologna, Padua, Venedig und viele andere Städte litten bedeutend, ganze Ortschaften versanken, Burgen, Häuser und Kirchen stürzten zusammen, und Hunderte von Menschen wurden unter Trümmern begraben [23] ). In Kärnthen fielen dreissig Ortschaften und alle Kirchen zusammen, mehr als tausend Leichen wurden unter dem Schutt hervorgezogen, die Stadt Villach wurde so von Grund aus zerstört, dass nur wenige Einwohner sich retteten, und als der Boden aufhörte zu schwanken, sah man Berge von ihrer Stelle gerückt und viele Dörfer verschüttet [24] ) [25] ]. Bei diesem Erdbeben soll der Wein in den Fässern trübe geworden sein, eine Angabe, die den Beweis stattgefundener entmischender Luftveränderungen darbietet; hätten wir aber auch keine andere Nachricht, aus der die Anregung widerstreitender Naturkräfte während [21] dieser Erschütterungen hervorgehen könnte, so ist in neuerer Zeit durch wissenschaftliche Beobachtungen dargethan worden, dass das Verhältniss der Atmosphäre zum Erdkörper durch vulkanischen Einfluss sich ändert: wie sollte hieraus nicht auf jene ausserordentlichen Ereignisse zurückgeschlossen werden können? Wir wissen aber noch ausserdem, dass während dieses Erdbebens, dessen Dauer von einigen auf acht, von anderen selbst auf vierzehn Tage angegeben wird, die Menschen eine ungewöhnliche Betäubung und Kopfschmerz empfanden, viele sogar ohnmächtig wurden [26] ). Bis in die Gegend von Basel erstreckten sich die zerstörenden Erderschütterungen [27] ), und sie wiederholten sich bis gegen 1360 in ganz Deutschland, Frankreich, Schlesien, Polen, England und Dänemark, und weiter hinauf im hohen Norden [28] ). Grosse und seltene Meteore erschienen an vielen Orten, und wurden mit dem Grausen des Aberglaubens angestaunt; eine Feuersäule, die am 20. December 1348 bei Sonnenaufgang eine Stunde lang über dem Pallaste des Papstes in Avignon stand [29] ), und eine Feuerkugel, die im August desselben Jahres bei Sonnenuntergang über Paris gesehen wurde, und sich vor ähnlichen Erscheinungen durch längere Dauer auszeichnete [30] ), anderes nicht zu erwähnen, was die Chroniken [22] dieses Jahrhunderts, vermischt mit wundersamen Sagen und Deutungen, darbieten.
Schon 1345 und früher begannen in Europa die Vorzeichen dieser Erschütterungen: die Ordnung der Jahreszeiten schien verändert, [31] ] Regen, Ueberschwemmungen, Misswachs waren so allgemein, dass nur wenige Gegenden verschont blieben, und wenn ein Geschichtsschreiber dieses Jahrhunderts versichert, es wäre Ueberfluss in den Scheunen und Vorrathskammern gewesen [32] ), so widerstreiten ihm einstimmig alle Zeitgenossen. Bald wurden die Folgen des Misswachses fühlbar, besonders in Italien und den angränzenden Ländern, wo in dem genannten Jahre ein vier Monate anhaltender Regen die Saaten verdorben hatte. In den grösseren Städten musste man schon im Frühjahr 1347 zu Brotvertheilungen unter die Armen schreiten, namentlich in Florenz, wo man grosse Bäckereien einrichtete, aus denen im April täglich 94'000 Portionen Brot zu zwölf Unzen verabreicht wurden [33] ); aber es liegt am Tage, dass die Menschenliebe die allgemeine Noth nur hier und da zu lindern, ihr aber nicht ganz zu steuern vermochte. Krankheiten, die unabwendbaren Folgen der Hungersnoth, brachen auf dem Lande wie in den Städten aus, Kinder starben vor Hunger in den Armen ihrer Mütter, Mangel, Elend, Verzweiflung waren allgemein in der ganzen Christenheit [34] ).
Dies sind die Ereignisse vor dem Ausbruche der schwarzen Pest in Europa. Die Zeitgenossen haben sie nach ihrer Art gedeutet, und haben damit, wie unter ähnlichen Umständen ihre späten Nachkommen, den Beweis gegeben, dass den Sterblichen weder die Sinne noch hinreichende [23] Geistesschärfe zu Gebote stehen, die Regungen des Erdorganismus in ihren Erscheinungen, geschweige denn in ihren Wirkungen wissenschaftlich zu erkennen. Der Aberglaube, die Selbstsucht in tausend Gestalten, der Dünkel der Schulen bemächtigten sich einzelner Wahrnehmungen; sie wähnen in dem Einzelnen das Ganze zu erfassen, und ahnen nicht den Weltgeist, der die Triebfedern alles Seins in innigem Verein mächtiger Naturkräfte belebt, und keine Erscheinung aus vereinzelten Ursachen entstehen lässt. Fünf Jahrhunderte nach jenem Zeitalter der Zerstörung die Ursachen eines kosmischen Aufruhrs, der in gleicher Ausdehnung nie wiedergekehrt ist, zu deuten, die Einflüsse wissenschaftlich zu bezeichnen, die in den Leibern der Menschen und Thiere ein so furchtbares Gift hervorriefe, geht über menschliche Einsicht. Vermögen wir selbst jetzt nicht, mit allen Hülfsmitteln einer vielseitigen Naturlehre, die Zustände der Atmosphäre anzugeben, durch welche Seuchen hervorgebracht werden, so dürfen wir um so weniger Rückschlüsse von dem neunzehnten auf das vierzehnte Jahrhundert versuchen; betrachten wir aber die Vorgänge in ihrer Allgemeinheit, so giebt uns dieses Jahrhundert gehaltvolle, für alle Zeiten hochwichtige Lehren. Deutlich offenbart sich in dem Fortschreiten zusammenhängender Naturwirkungen von Osten nach Westen jenes grosse Naturgesetz, das in dem Leben des Erdorganismus, wie in dem davon abhängigen Leben der Völker, schon oft und augenfällig hervorgetreten ist. Im innersten Schoosse der Erde war im Jahre 1333 die Anregung gegeben, die in unablässiger Aufeinanderfolge sechsundzwanzig Jahre hindurch bis an die westlichen Meeresufer Europa’s die Erdoberfläche erschütterte. Gleich anfangs nahm der Luftkreis Theil an den tellurischen Erschütterungen: Atmosphärische Wasser überflutheten die Länder, oder versengender Brand liess Pflanzen und Thiere verschmachten. Die Insectenwelt wurde wunderbar belebt, es schien, als sollte das Lebende die Zerstörung vollenden, welche die [24] astralischen und tellurischen Kräfte begonnen hatten. So gewann dies grause Werk der Natur von Jahr zu Jahr grössere Ausdehnung, es war eine fortschreitende Ansteckung der Zonen, die über und unter der Erde ihre mächtigen Schwingen regte, und schon in den ersten Jahren des tellurischen Aufruhrs in China, erkennbar an leichteren Vorbedeutungen, den ganzen Erdball durchzuckte.
Die Natur der ersten Seuchen in China ist unbekannt; wir haben erst sichere Kunde von der Krankheit, nachdem sie schon in die westlichen Länderstriche Asiens eingedrungen war. Hier zeigte sie sich als die morgenländische Pest mit Lungenbrand, als welche sie vielleicht auch in China begonnen haben mochte, d. h. als ein Uebel, welches sich mehr als irgend ein anderes durch Ansteckung verbreitet, eine Ansteckung, die in gewöhnlichen Pestseuchen die unmittelbare Berührung, und nur unter seltenen ungünstigen Umständen die blosse Nähe des Kranken erfordert. Gewiss war der Antheil dieser Ursache an der Verbreitung der Pest über den ganzen Erdkreis ein überaus wichtiger, und die Vermuthung, der schwarze Tod hätte vom westlichen Europa durch gute Massregeln, ähnlich den jetzt erprobten, abgehalten werden können, würde alle Gründe der neuern Erfahrung für sich haben, wenn irgend zu beweisen wäre, dass diese Seuche wirklich aus dem Orient hereingebracht worden sei, oder dass die morgenländische Pest überhaupt, so oft sie in Europa sich gezeigt, jedesmal in Asien oder Aegypten ihren Ursprung genommen habe. Ein solcher Beweis kann aber auf keine Weise überzeugend geführt werden, denn er würde durch die unmögliche Voraussetzung bedingt werden, dass entweder in den Kulturverhältnissen der europäischen Völker in den ältesten und in den neueren Zeiten kein wesentlicher Unterschied statt finde, oder dass Schädlichkeiten, die nur erst der Entwilderung der menschlichen Gesellschaft und dem regelmässigen Anbau der Länder gewichen sind, ehedem die Bubonenpest nicht unterhalten konnten. Die Pest war vielmehr in Europa, [25] bevor noch Handel und gesellschaftlicher Verkehr die Völker vereinte [35] ); es ist daher mit Grund zu vermuthen, dass sie sich durch rohe Lebensweise und die Unkultur des Bodens selbständig entwickelt hat, Einflüsse, welche die Entstehung schwerer Krankheiten recht eigentlich begünstigen. Nun brauchen wir nicht einmal in die früheren Jahrhunderte zurückzugehen, denn das vierzehnte selbst zählte vor seiner Mitte bereits fünf oder sechs Pestseuchen [36] ). Erwägen wir daher die Eigenthümlichkeit der Pest, dass sie in den Ländern, die sie einmal heimgesucht hat, noch eine längere Zeit in milderen Formen fortdauert, und dass die epidemischen Einflüsse von 1342, wo sie sich zum letztenmale gezeigt hatte, bis 1348 ihrem stillen Fortwuchern überaus günstig waren, so ergiebt sich die Annahme, dass auch in diesem verhängnisvollen Jahre Keime der Pest im südlichen Europa vorhanden waren, welche durch atmosphärische Schädlichkeiten geweckt werden konnten, dass also der schwarze Tod, wenigstens zum Theil, in Europa selbst entstanden sei. Die Verderbnis des Luftmeers kam von Osten, aber die Krankheit selbst kam nicht auf den Flügeln des Windes, sondern sie wurde von der Atmosphäre nur angeregt und vergrössert, wo sie schon vorhanden war.
Dieser Ursprung der schwarzen Pest war jedoch nicht der alleinige. Denn noch viel mächtiger als die Anregung schon vorhandener Pest durch atmosphärischen Einfluss wirkte die Ansteckung der Völker unter einander [26] auf den grossen Heerstrassen und in den Häfen des mittelländischen Meeres. Von China ging der Zug der Karavanen durch Mittelasien im Norden des kaspischen Meeres bis nach Taurien; hier harreten Schiffe, um die Erzeugnisse des Orients nach Konstantinopel zu bringen, der Hauptstadt des Handels und dem Mittelpunkt der Verbindung von Asien, Europa und Afrika [37] ). Andere Züge gingen aus Indien nach Kleinasien, und berührten die Städte im Süden des kaspischen Meeres, und endlich von Bagdad aus über Arabien nach Aegypten; auch war die Schifffahrt auf dem rothen Meere von Indien nach Arabien und Aegypten nicht unerheblich. In allen diesen Richtungen bahnte sich die Ansteckung ihre Wege, und ohne Zweifel sind Konstantinopel und die kleinasiatischen Häfen als die Heerde der Verpestung anzusehen, von denen diese nach entfernten Hafenstädten und Inseln ausstrahlte. Nach Constantinopel war die Pest von den Nordküsten des schwarzen Meeres gebracht worden [38] ), nachdem sie bereits die Länder zwischen jenen Handelsstrassen entvölkert hatte, und schon 1347 zeigte sie sich in Cypern, Sicilien, Marseille und einigen Hafenstädten Italiens; die übrigen Inseln des mittelländischen Meeres, besonders Sardinien, Corsica und Majorca, wurden eine nach der andern heimgesucht. An der ganzen Südküste Europa’s waren also Heerde der Ansteckung bereits in voller Wirksamkeit, als die Seuche im Januar 1348 in Avignon [39] ) und in anderen südfranzösischen und norditalienischen Städten, so wie in Spanien erschien. Die Tage ihres Ausbruchs in den einzelnen Ortschaften sind nicht mehr auszumitteln; aber gleichzeitig war dieser nicht, denn in Florenz erschien die Krankheit zu Anfang April [40] ), [27] in Cesena den 1. Juni [41] ), und das ganze Jahr über wurde ein Ort nach dem andern ergriffen, so dass die Seuche, nachdem sie ganz Frankreich und Deutschland, wo sie jedoch erst im folgenden Jahre ihre grössten Verheerungen machte, durchwandert hatte, erst im August in England ausbrach, wo sie denn auch nur so allmählig fortschritt, dass sie erst drei Monate später London erreichte [42] ). Die nordischen Reiche wurden von ihr 1349, und zwar Schweden erst im November dieses Jahres, befallen, also fast zwei Jahre nach ihrem Ausbruch in Avignon [43] ). Polen erhielt die Seuche im Jahre 1349 wahrscheinlich aus Deutschland [44] ), wo nicht aus den nordischen Ländern, in Russland aber zeigte sie sich erst 1351, länger als drei Jahre nach ihrem Ausbruch in Konstantinopel. Anstatt von Taurien und vom kaspischen Meere nordwestlich vorzudringen, hatte sie also den grossen Umweg vom schwarzen Meere über Konstantinopel, das südliche und mittlere Europa, England, die nordischen Reiche und Polen gemacht, bevor sie die moskowitischen Gauen erreichte, eine Erscheinung, die bei späteren, aus Asien stammenden Weltseuchen nicht wieder vorgekommen ist.
Ob zwischen der vorhandenen, durch atmosphärische Einwirkung angeregten, und der durch Ansteckung hereingebrachten Pest Unterschied statt gefunden haben, ist aus den Thatsachen nicht mehr zu ergründen; denn die Zeitgenossen, die überhaupt genaueren Untersuchungen dieser Art nicht gewachsen waren, haben darüber keine Angaben hinterlassen. Eine mildere und eine bösartigere Form war allerdings vorhanden, und jene hatte sich wohl [28] nicht immer aus dieser herausgebildet, wie daraus zu vermuthen ist, dass das Blutspeien, das untrügliche Merkmal der letzten, bei dem ersten Ausbruche der Seuche nicht gleichmässig in allen Berichten erwähnt wird, und nun ist es wahrscheinlich, dass die mildere der einheimischen, die bösartige der durch Ansteckung hereingebrachten Pest angehöre. Die Ansteckung aber war an sich nur eine von den vielen Ursachen, welche die schwarze Pest hervorriefen; diese Krankheit war, wenn irgend eine, kosmischen Ursprungs, eine Folge mächtiger Regungen des Erdorganismus. Eine Triebfeder setzte zur Vernichtung lebender Wesen tausend andere in Bewegung, vergängliche oder nachhaltige, nah- oder fernwirkende; — die mächtigste von allen war die Ansteckung, denn in den fernsten Ländern, die kaum noch den Nachhall der ersten Erschütterung vernommen hatten, erlagen die Völker der organischen Vergiftung, der Ausgeburt in Aufruhr gerathener Lebenskräfte.

---------------------------------------


mfG Georg

Avatar

1348 auf Zypern unsere Sache im Mini-Format?

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 07.01.2010, 18:17 vor 4513 Tagen @ Georg (5501 Aufrufe)

Hallo!

Das ist interessant:

"Erst 1348 traten in Europa die Zeichen des tellurischen Aufruhrs ein, nachdem die zwischenliegenden Länderstriche Asiens wahrscheinlich auf gleiche Weise heimgesucht worden waren. Auf der Insel Cypern war die Pest von Osten her schon hereingebrochen, als ein Erdbeben die Grundfesten der Insel erschütterte, begleitet von einem so furchtbaren Orkan, dass die Einwohner, die ihre muhamedanischen Sklaven getödtet hatten, um [18] nicht von ihnen selbst unterjocht zu werden, in sinnlosem Schrecken hierhin und dorthin flohen. Das Meer fluthete über, die Schiffe zerschellten an den Felsen, und wenige überlebten das wunderbare Ereigniss, wodurch dies blühende Eiland einer Wüste gleich verödet wurde. Vor dem Erdbeben hatte ein verpesteter Wind einen so giftigen Geruch verbreitet, dass viele Einwohner, davon überwältigt, zu Boden stürzten und in grausem Todeskampfe ihre Seele aushauchten [18] )."

Ein Orkan und ein Erdbeben gleichzeitig. Zudem Flutwellen, welche die Schiffe zerstören.

Das erinnert an Johansson:

"Ungefähr gleichzeitig mit dem Erdbeben erlebte ich im Geiste einen furchtbaren Orkan, der über zwei Weltmeere dahinraste. Da ich den Vulkanausbruch fast gleichzeitig sah, bin ich nicht sicher, welcher dieser Katastrophen zuerst hereinbrach. Es fiel mir schwer, eins vom andern zu unterscheiden; ich glaube aber, daß der Orkan vorausging. Inwieweit zwischen den beiden Katastrophen ein Zusammenhang bestand, kann ich nicht sagen. Jedenfalls muß sich auch diese Katastrophe im Herbst oder Frühjahr ereignen, da nirgends Schnee lag. Ich wurde auch zum Stillen Ozean, und zwar in die Gegend des Panamakanals geführt, von wo der Orkan seinen Ausgang nahm. Die Namen dieser Gegenden wurden mir mit aller Deutlichkeit genannt, und von der Stelle aus, wo ich mich im Weltenraum befand, konnte ich ziemlich genau Charakter und Gestalt des Landes unterscheiden: gewaltige Gebirgsketten, steinige Wüsten und Inseln lösten einander ab."

Und in New York etwa gingen haushohe Brecher an Land:

"Die Stimme erläuterte, daß diese Gebäude von Zerstörung bedroht seien. Alles war in Rauchwolken gehüllt, große und kleine Gegenstände wurden vom Sturm mitgerissen und wirbelten in Mengen durch die Luft. Zugleich brachen in vielen Stadtteilen gewaltige Feuersbrünste aus. Am Hafen ergossen sich haushohe Brecher weit ins Land hinein. Grosse Speicher und Lagerhäuser stürzten zusammen und wurden eine Beute des Meeres. Viele Schiffe wurden aufs Land geschleudert, andere versanken im Hafen."

Und vor (?) dem Erdbeben (mit Orkan) kommen giftige Gase, die vermutlich vulkanischen Ursprungs sind und an die Atemkrämpfe bei der dreitägigen Finsternis erinnern.

Und jetzt die Preisfrage (ohne Preis ;-) ): Wie hängen Vulkanausbruch/Erdbeben mit dem Orkan zusammen?
Vielleicht, indem durch die Aschewolken mit Verdunkelung der Sonne so starke Luftdruckunterschiede entstehen, daß starke Winde hervorgerufen werden?

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

energie

Berserker @, Donnerstag, 07.01.2010, 15:22 vor 4513 Tagen @ Taurec (5383 Aufrufe)

Hallo

in der schweiz gibt es noch sehr viel sonderfahrten mit nostalgiezügen kann auch nur eine sonderfahrt gewesen sein und muss nicht zwingend mit eienr energiekriese die ich so nicht sehen würde zusammen hängen.

gas eventuel aber benzin auf keinen fall ;)


gruß
Berserker

Avatar

Nicht zufällig gezeigte Bilder

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 07.01.2010, 17:25 vor 4513 Tagen @ Berserker (5634 Aufrufe)

Hallo!

Ich bin der Auffassung, daß einem in Schauungen nicht ohne Sinn etwas gezeigt wird, bzw. daß man nicht wahllos irgendwelche Belanglosigkeiten aufschnappt, wie z. B. daß ein Hubschrauber über die Theresienwiese flöge.

"Nostalgiebahn" sagte die Frau wohl, weil das eben die Form ist, in der heutzutage noch Dampflokomotiven fahren.
Meines Erachtens lässt das aber tatsächlich einen Schluß auf die Reisemöglichkeiten zu jener Zeit zu, wenn das passiert.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Danke, mal ein ausgereifter Gedanke

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 07.01.2010, 18:11 vor 4513 Tagen @ Taurec (5382 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Donnerstag, 07.01.2010, 18:18

Hallo Taurec!

Ich bin der Auffassung, daß einem in Schauungen nicht ohne Sinn etwas gezeigt wird, bzw. daß man nicht wahllos irgendwelche Belanglosigkeiten aufschnappt, wie z. B. daß ein Hubschrauber über die Theresienwiese flöge.

Das ist mal ein ausgereifter Gedanke: gegen die Auffassung vielleicht
mancher, der Seher sei ein Video-Star.
Und die Schau sei Teil eines Filmmitschnitts,
den man auch beliebig zurückspulen und wiederholen
könne, oder gar vorspulen(!):

Hätte der WV noch ein paar Minuten länger durchgehalten
in seiner Schau, dann hätte er gesehen, daß es
keine Bombe war, die Manhattan plattmacht,
sondern Bruchstücke des Himmelskörpers.

Mit den ganzen technischen Geräten und dem HiTec-Park,
den wir haben, können wir die Vergangenheit abwickeln
und auch betrachten/hören/wahrnehmen, mehr nicht.:-D

Grüße,
Eyspfeil

Avatar

Frühjahr einst

BBouvier @, Donnerstag, 07.01.2010, 18:28 vor 4513 Tagen @ Eyspfeil (5511 Aufrufe)

Hätte der WV noch ein paar Minuten länger durchgehalten
in seiner Schau, dann hätte er gesehen, daß es
keine Bombe war, die Manhattan plattmacht,
sondern Bruchstücke des Himmelskörpers.


Jau, Fred!

Ich sag ja schon seit langem,
dass zeitlich parallel mal im Frühjahr laufen:
- 10. Mai (Nostradamus)
- die "Warnung" (im Frühjahr)
- Tsunami so 80 Meter hoch über den Deich (im Frühjahr)
- "NY" (gem. WV Frühjahr!)

...gefolgt dann vom "Kältesommer".
Und gar possierlichen Frühjahrsfluten.

Spätestens das alles sollte der angeschlagenen Weltwirtschaft
dann den Todesstoss versetzen.
Und die politische Landschaft ins Rutschen bringen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Komet

Keynes @, Donnerstag, 07.01.2010, 22:02 vor 4513 Tagen @ BBouvier (5451 Aufrufe)

Hätte der WV noch ein paar Minuten länger durchgehalten
in seiner Schau, dann hätte er gesehen, daß es
keine Bombe war, die Manhattan plattmacht,
sondern Bruchstücke des Himmelskörpers.

Jau, Fred!

Ich sag ja schon seit langem,
dass zeitlich parallel mal im Frühjahr laufen:
- 10. Mai (Nostradamus)
- die "Warnung" (im Frühjahr)
- Tsunami so 80 Meter hoch über den Deich (im Frühjahr)
- "NY" (gem. WV Frühjahr!)

...gefolgt dann vom "Kältesommer".
Und gar possierlichen Frühjahrsfluten.

Gruss,
BB

hallo,

ich beobachte das forum schon länger und lese oft mit, bin also neu!
deswegen begrüße ich alle hier!

Ich habe eine Frage zu diesem Kometen der oben erwähnt wird.

Besteht den eine Möglichkeit diesen Kometen frühzeitig zu erkennen am Himmel,
also jetzt nicht als Astronom sondern als normaler Bürger?

Oder wird er plötzlich kommen, ich meine ja nur als Vorzeichen.

Key

Avatar

verschleiert

BBouvier @, Donnerstag, 07.01.2010, 22:26 vor 4513 Tagen @ Keynes (5448 Aufrufe)

Besteht den eine Möglichkeit diesen Kometen frühzeitig zu erkennen am
Himmel,
also jetzt nicht als Astronom sondern als normaler Bürger?

Oder wird er plötzlich kommen, ich meine ja nur als Vorzeichen.

Key

Hallo, Key!

Nach Auswertung der Bilder wird der Himmelskörper
erst sehr sehr spät entdeckt.
Zu diesem Zeitpunkt haben wir als solidere "Vorzeichen" längst
Bügerkriege und Revolutionen in Europa.
Der "Kältesommer" ist dann längst abgehakt.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit stehen russische Verbände
dann bereits einige Zeit in der Tschechei.
Nach "Velten" beruhigen uns die Wissenschaftler,
wenn der Himmelskörper entdeckt wird.

Spät enteckt, weil entweder die Atmosphäre mit Stäuben
verschleiert ist, oder aber, weil der Hauptkörper
sich in einer Grosstümmerwolke verbirgt.
Oder beides.

Die Bahnberechnung der Astronomen weist wohl einen
nahen Vorbeiflug aus.
Was auch richtig sein dürfte.
Aber die Kollateralschäden haben sie nicht bedacht.

So etwa.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Komet zum 2.

Keynes @, Freitag, 08.01.2010, 17:42 vor 4512 Tagen @ BBouvier (5290 Aufrufe)

Hallo, Key!

Nach Auswertung der Bilder wird der Himmelskörper
erst sehr sehr spät entdeckt.
Zu diesem Zeitpunkt haben wir als solidere "Vorzeichen" längst
Bügerkriege und Revolutionen in Europa.
Der "Kältesommer" ist dann längst abgehakt.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit stehen russische Verbände
dann bereits einige Zeit in der Tschechei.
Nach "Velten" beruhigen uns die Wissenschaftler,
wenn der Himmelskörper entdeckt wird.

Spät enteckt, weil entweder die Atmosphäre mit Stäuben
verschleiert ist, oder aber, weil der Hauptkörper
sich in einer Grosstümmerwolke verbirgt.
Oder beides.

Die Bahnberechnung der Astronomen weist wohl einen
nahen Vorbeiflug aus.
Was auch richtig sein dürfte.
Aber die Kollateralschäden haben sie nicht bedacht.

So etwa.

Gruss,
BB


hallo und danke BB!

eigentlich habe ich gehofft oder ich hoffe noch immer dass man zb. diesen Kometen ev. ein - zwei jahre vorher erkennen wird zumindest die Astronomen!

Aber ob sie uns dann auch informieren ist eine andere sache hmmm!

noch eine kleine Frage: wird dies ein großer Komet bzw. Asteroid der
zwar nicht selber auf die erde kracht sondern seine Bruchstücke zb. vom schweif, oder wird das eher ein kleinerer Brocken der dann auch sehr schwer zu entdecken ist von den Astronomen?>

denn wenn es ein großer Brocken ist dann kann er nicht so plötzlich
aus dem nichts kommen!! denn die kleinen Stücke sind es die den Astronomen
Kopfschmerzen bereiten!! oder?

sorry wegen der (K)leinschreibung

Key

Avatar

Entdeckung

BBouvier @, Freitag, 08.01.2010, 17:52 vor 4512 Tagen @ Keynes (5364 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 08.01.2010, 18:03

Hallo,Keynes!

Nach den Bildern der Seher erscheint der Hauptkörper subjektiv
wenigstens so gross wie der Mond.
Taurec und ich schätzen, dass er in etwa in 1/4 der Bahnentfernung
des Mondes "vorbeischrammt".
Also 1/4 dessen Grösse haben könnte.

Bei klarer Sicht und ohne ihn verhüllende Wolke
müsste er tatsächlich viele Monate vorher
entdeckt werden.
Aber diese Voraussetzungen bestehen offenbar nicht.

Dazu tritt, dass er "aus Richtung Sonne" kommt,
also am Tageshimmel steht.
Und da ist eben nicht viel im vorab zu sehen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Avatar

Nostradamusverse zum Himmelskörper

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 07.01.2010, 23:19 vor 4513 Tagen @ Keynes (6078 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 27.11.2019, 16:19

Hallo, Keynes!

Willkommen im Forum!

In meinem Buch werden dereinst mal ein paar Nostradamusverse diesbezüglich stehen.
Was anderes zum Zeitpunkt des Auftauchens haben wir nicht und es ist auch gar nicht klar, ob die Verse richtig gedeutet sind (falls BBouvier noch was einfällt, möge er mich ergänzen). Das Problem ist, daß Nostradamus oft ganze Zeitperioden in einem Vers zusammenfaßt, so daß eine eindeutige Datierung der Ereignisse zueinander kaum möglich ist. Die Verse sind also sicherheitshalber als spekulative Ergänzung aufzufassen.

II/41:
La grand’ eſtoille par ſept iours bruſlera,
Nuée fera deux ſoleils apparoir:
Le gros maſtin toute nuict hurlera,
Quand grand pontife changera de terroir.

Der große Stern wird sieben Tage lang brennen.
Eine Wetterwolke wird zwei Sonnen erscheinen lassen.
Der große Bluthund wird die ganze Nacht heulen,
wenn der große Papst das Land wechselt.

=> Das lässt annehmen, daß er zum Zeitpunkt der Papstflucht (kurz vor Kriegsbeginn Anfang August) bereits sichtbar ist. Womöglich seit einer Woche.

V/65:
Subit venu l’effrayeur ſera grande,
Des principaux de l’affaire cachés:
Et dame en braiſe plus ne ſera en veue.
Ce peu à peu ſeront les grans fachés.

Überraschend gekommen wird der Schrecker groß sein,
von den Verantwortlichen der Angelegenheit vertuscht
und die angesengte Dame wird nicht mehr im Blick sein.
Deswegen werden nach und nach die Großen erregt sein.

=> Plötzlich ist er sichtbar und allen bekannt.
Davor wußten nur die Regierungen davon, die seine Existenz vertuscht haben (ist also mit Teleskopen bereits sichtbar, wenn man weiß, wo man suchen muß).
Die angesengte Dame ist die französische Republik, bzw. deren Symbol die "Marianne" (äquivalent zum deutschen Michel). Die ist angesengt. Es brennt dort also. Das könnte heißen, daß die Revolution bereits stattfand, bzw. daß Paris bereits gebrannt hat. Revolutionsbeginn ist etwa 40 Tage vor Kriegsbeginn. Davor gibt es sicher bereits Unruhen. Durch den Himmelskörper erscheint die Lage im Lande erstmal weniger wichtig. Der Zeitpunkt des Sichtbarwerdens ist unklar. Der Zeitraum deckt sich aber mit II/41, also dem Zeitpunkt der Papstflucht.
Und den Mächtigen rutscht der Hintern in die Hose, weil sie merken: "Bald kracht's."

III/34:
Quand le deffaut du Soleil lors ſera
Sur le plain iour le monſtre ſera veu:
Tout autrement on l’interpretera,
Cherté n’a garde nul n’y aura pourueu.

Wenn der Fehler an der Sonne ist
Wird man das Monster am hellichten Tage sehen
Ganz anders wird man es deuten
Teuerung ohne Schutz, niemand wird dafür vorgesorgt haben.

=> Angenommen, der Himmelskörper kommt aus Richtung Sonne, was wohl der Fall ist, wenn er, wie der Waldviertler sagt, im Süden der Ekliptik steht: Dann bezieht sich der Fehler an der Sonne darauf, bzw. vielmehr auf die den Himmelskörper begleitende Wolke (dazu passt z. B. die Verdunkelung beim Funkenregen). Siehe "Wetterwolke" in Vers II/41.
Den Himmelskörper wird man am hellichten Tage bereits sehen können (ist also schon recht nahe). Man wird ihn anders deuten. Vielleicht etwa: "Der trifft uns nicht und zieht vorbei, bzw. der hat mit uns nichts zu tun."
Teuerung ohne Schutz deutet auf wirtschaftliche Probleme (Inflation) zu der Zeit hin, taugt aber kaum als Datierungsanker. Eine zeitliche Nähe zu den Unruhen in Europa ist aber anzunehmen.

IV/28:
Lors que Venus du Sol ſera couuert,
Soubs l’eſplendeur ſera forme occulte:
Mercure au feu les aura deſcouuert,
Par bruit bellique ſera mis à l’inſulte.

Dann, wenn die Venus von der Sonne bedeckt sein wird
Wird unter dem Glanz die Form verborgen sein
Ein feuriger Merkur wird es ihnen offenbaren
Durch Kriegsgeschrei wird er in Verhöhnung geraten.

=> Die Venus steht hinter der Sonne (also ein "umgekehrter" Venusdurchgang).
Unter dem Glanz (der Sonne) wird die Form (des Himmelskörpers) verborgen sein, d. h. die Sonne überstrahlt in noch. Der Vers bezöge sich dann auf eine Zeit, bevor er mit dem Auge gesehen werden kann.
Der feurige Merkur ist nicht etwa der Merkur, bzw. dessen glühender Kern, wie Ewald und der Walviertler annehmen, sondern der antike Götterbote. Der "feurige Merkur" kündet vom nahenden Unheil. Das ist entweder der dann plötzlich auftauchende Himmelskörper selbst oder ihm vorauseilende Trümmer, Vorimpakte.
Allerdings ist die Weltsituation angespannt und Krieg droht, bzw. ist mancherorts bereits ausgebrochen. Man wird wohl bemüht sein, die Sache kleinzureden und davon abzulenken. Dem entgegen kommt der drohende Weltkrieg, bzw. die Russen, die bereits in den Startlöchern stehen.

Das alles lässt wohl vermuten, daß er wenige Wochen (oder Monate) vor dem Kriegsbeginn entdeckt wird.
Kriegsbeginn ist vermutlich 9. August. Dafür spricht Irlmaier:
"Wie lang es dauert, weiß ich nicht. Ich sehe drei Neuner, der dritte Neuner bringt den Frieden."
1. Neuner: Kriegsbeginn am 9. August (und zu Mariae Himmelfahrt am 15. August stehen sie laut anderen Sehern im Rheinland)
2. Neuner: 9. September
3. Neuner: 9. Oktober, Beginn der Finsternis, der Krieg wird übernatürlich beendet.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

oder...

detlef @, Freitag, 08.01.2010, 00:12 vor 4513 Tagen @ Taurec (5346 Aufrufe)

moin,

V/65:
Subit venu l’effrayeur ƒera grande,
Des principaux de l’affaire cache:
Et dame en braiƒe plus ne ƒera en veue.
Ce peu à peu ƒeront les grans fachés.

Überraschend gekommen wird der Schrecker groß sein,
von den Verantwortlichen der Angelegenheit vertuscht
und die angesengte Dame wird nicht mehr im Blick sein.
Deswegen werden nach und nach die Großen erregt sein.

Die angesengte Dame ist die französische Republik, bzw. deren Symbol die
"Marianne" (äquivalent zum deutschen Michel). Die ist angesengt. Es brennt
dort also. Das könnte heißen, daß die Revolution bereits stattfand, bzw.
daß Paris bereits gebrannt hat. Revolutionsbeginn ist etwa 40 Tage vor
Kriegsbeginn. Davor gibt es sicher bereits Unruhen. Durch den
Himmelskörper erscheint die Lage im Lande erstmal weniger wichtig. Der
Zeitpunkt des Sichtbarwerdens ist unklar. Der Zeitraum deckt sich aber mit
II/41, also dem Zeitpunkt der Papstflucht.
Und den Mächtigen rutscht der Hintern in die Hose, weil sie merken: "Bald
kracht's."


oder es koennte heissen:
die angesengte Mond (la lune)...
einfach, weil "ne ƒera en veue" auch "wird nicht in Sicht sein" oder "wird nicht sichtbar sein" heissen kann.
bei einer stadt wuerde man wohl weniger von "nicht mehr sichtbar", als von "zerstoert" sprechen.

wenn der(die) mond gemeint ist, passt es zur aussage ueber venus.

also als moeglichkeit einen streifschuss oder "near miss" beim anschliessend verdeckten mond.

gruss,detlef

Mond

EinMensch @, Freitag, 08.01.2010, 00:17 vor 4513 Tagen @ detlef (5351 Aufrufe)

Ja detlef.. Dazu möchte ich mal nebenbei an den einen sehr interessanten Traum meiner Mutter erinnern.

Sie sah, wie ein Objekt den Mond traf - sowie einige andere Objekte, die die Umgebung trafen.
Das würde wiederum damit zusammenpassen.

Avatar

Variante

BBouvier @, Freitag, 08.01.2010, 00:51 vor 4513 Tagen @ detlef (5349 Aufrufe)

moin,

V/65:
Subit venu l’effrayeur ƒera grande,
Des principaux de l’affaire cache:
Et dame en braiƒe plus ne ƒera en veue.
Ce peu à peu ƒeront les grans fachés.

Überraschend gekommen wird der Schrecker groß sein,
von den Verantwortlichen der Angelegenheit vertuscht
und die angesengte Dame wird nicht mehr im Blick sein.
Deswegen werden nach und nach die Großen erregt sein.

Die angesengte Dame ist die französische Republik, bzw. deren Symbol

die

"Marianne" (äquivalent zum deutschen Michel). Die ist angesengt. Es

brennt

dort also. Das könnte heißen, daß die Revolution bereits stattfand,

bzw.

daß Paris bereits gebrannt hat. Revolutionsbeginn ist etwa 40 Tage vor
Kriegsbeginn. Davor gibt es sicher bereits Unruhen. Durch den
Himmelskörper erscheint die Lage im Lande erstmal weniger wichtig. Der
Zeitpunkt des Sichtbarwerdens ist unklar. Der Zeitraum deckt sich aber

mit

II/41, also dem Zeitpunkt der Papstflucht.
Und den Mächtigen rutscht der Hintern in die Hose, weil sie merken:

"Bald

kracht's."

oder es koennte heissen:
die angesengte Mond (la lune)...
einfach, weil "ne ƒera en veue" auch "wird nicht in Sicht sein" oder "wird
nicht sichtbar sein" heissen kann.
bei einer stadt wuerde man wohl weniger von "nicht mehr sichtbar", als von
"zerstoert" sprechen.

wenn der(die) mond gemeint ist, passt es zur aussage ueber venus.

also als moeglichkeit einen streifschuss oder "near miss" beim
anschliessend verdeckten mond.

gruss,detlef

Hallo, Detlef!

Meine Lieblingsinterpretation bis dato war,
die frz. Republik im Bürgerkrieg sei nicht mehr im Focus.

Weil "dame" sonst bei Nostradamus die durchgängige Chiffre
für "Republik" ist.

Aber Deine Queridee:
Die hat was!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

@Taurec

Keynes @, Freitag, 08.01.2010, 17:44 vor 4512 Tagen @ Taurec (5317 Aufrufe)

Hallo, Keynes!

Willkommen im Forum!

In meinem Buch werden dereinst mal ein paar Nostradamusverse diesbezüglich
stehen......

Gruß
Taurec

hallo taurec, würde jetzt gerne schreiben aber ich habe keine Zeit!!

ich melde mich dann heute Abend noch zu deiner interessanten Antwort! Danke!

Key

@Taurec - deine Nostra Verse

Keynes @, Samstag, 09.01.2010, 16:41 vor 4511 Tagen @ Taurec (5316 Aufrufe)

Hallo, Keynes!

Willkommen im Forum!

In meinem Buch werden dereinst mal ein paar Nostradamusverse diesbezüglich
stehen.
Was anderes zum Zeitpunkt des Auftauchens haben wir nicht und es ist auch
gar nicht klar, ob die Verse richtig gedeutet sind (falls BBouvier noch
was einfällt, möge er mich ergänzen). Das Problem ist, daß Nostradamus oft
ganze Zeitperioden in einem Vers zusammenfaßt, so daß eine eindeutige
Datierung der Ereignisse zueinander kaum möglich ist. Die Verse sind also
sicherheitshalber als spekulative Ergänzung aufzufassen.

Genau so sehe ich das auch aber vielen kann man es eben nie erklären, die glauben was sie glauben wollen. du sprichst mir aus dem Mund.

II/41:
La grand’ eƒtoile par ƒept iours bruƒlera,
Nuée ƒera deux ƒoleils apparoir:
Le gros maƒtin toute nuit hurlera
Quand grand pontife changera de terroir.

Der große Stern wird sieben Tage lang brennen.
Eine Wetterwolke wird zwei Sonnen erscheinen lassen.
Der große Bluthund wird die ganze Nacht heulen,
wenn der große Papst das Land wechselt.

=> Das lässt annehmen, daß er zum Zeitpunkt der Papstflucht (kurz vor
Kriegsbeginn Anfang August) bereits sichtbar ist. Womöglich seit einer
Woche.

V/65:
Subit venu l’effrayeur ƒera grande,
Des principaux de l’affaire cache:
Et dame en braiƒe plus ne ƒera en veue.
Ce peu à peu ƒeront les grans fachés.

Überraschend gekommen wird der Schrecker groß sein,
von den Verantwortlichen der Angelegenheit vertuscht
und die angesengte Dame wird nicht mehr im Blick sein.
Deswegen werden nach und nach die Großen erregt sein.

=> Plötzlich ist er sichtbar und allen bekannt.
Davor wußten nur die Regierungen davon, die seine Existenz vertuscht haben
(ist also mit Teleskopen bereits sichtbar, wenn man weiß, wo man suchen
muß).
Die angesengte Dame ist die französische Republik, bzw. deren Symbol die
"Marianne" (äquivalent zum deutschen Michel). Die ist angesengt. Es brennt
dort also. Das könnte heißen, daß die Revolution bereits stattfand, bzw.
daß Paris bereits gebrannt hat. Revolutionsbeginn ist etwa 40 Tage vor
Kriegsbeginn. Davor gibt es sicher bereits Unruhen. Durch den
Himmelskörper erscheint die Lage im Lande erstmal weniger wichtig. Der
Zeitpunkt des Sichtbarwerdens ist unklar. Der Zeitraum deckt sich aber mit
II/41, also dem Zeitpunkt der Papstflucht.
Und den Mächtigen rutscht der Hintern in die Hose, weil sie merken: "Bald
kracht's."

III/34:
Quand le defaut du ƒoleil lors ƒera,
Sur le plain iour le monƒtre ƒera veu:
Tout autrement on l’interpretera.
Cherté n’a garde: nul ny aura pourveu.

Wenn der Fehler an der Sonne ist
Wird man das Monster am hellichten Tage sehen
Ganz anders wird man es deuten
Teuerung ohne Schutz, niemand wird dafür vorgesorgt haben.

=> Angenommen, der Himmelskörper kommt aus Richtung Sonne, was wohl der
Fall ist, wenn er, wie der Waldviertler sagt, im Süden der Ekliptik steht:
Dann bezieht sich der Fehler an der Sonne darauf, bzw. vielmehr auf die den
Himmelskörper begleitende Wolke (dazu passt z. B. die Verdunkelung beim
Funkenregen). Siehe "Wetterwolke" in Vers II/41.
Den Himmelskörper wird man am hellichten Tage bereits sehen können (ist
also schon recht nahe). Man wird ihn anders deuten. Vielleicht etwa: "Der
trifft uns nicht und zieht vorbei, bzw. der hat mit uns nichts zu tun."
Teuerung ohne Schutz deutet auf wirtschaftliche Probleme (Inflation) zu
der Zeit hin, taugt aber kaum als Datierungsanker. Eine zeitliche Nähe zu
den Unruhen in Europa ist aber anzunehmen.

IV/28:
Lors que Venus du ƒol ƒera couvert,
Soubz l’eƒplendeur ƒera forme occulte.
Mercure au feu les aura deƒcouvert
Par bruit bellique ƒera mis à l’inƒulte.

Dann, wenn die Venus von der Sonne bedeckt sein wird
Wird unter dem Glanz die Form verborgen sein
Ein feuriger Merkur wird es ihnen offenbaren
Durch Kriegsgeschrei wird er in Verhöhnung geraten.

=> Die Venus steht hinter der Sonne (also ein "umgekehrter"
Venusdurchgang).
Unter dem Glanz (der Sonne) wird die Form (des Himmelskörpers) verborgen
sein, d. h. die Sonne überstrahlt in noch. Der Vers bezöge sich dann auf
eine Zeit, bevor er mit dem Auge gesehen werden kann.
Der feurige Merkur ist nicht etwa der Merkur, bzw. dessen glühender Kern,
wie Ewald und der Walviertler annehmen, sondern der antike Götterbote. Der
"feurige Merkur" kündet vom nahenden Unheil. Das ist entweder der dann
plötzlich auftauchende Himmelskörper selbst oder ihm vorauseilende
Trümmer, Vorimpakte.

Allerdings ist die Weltsituation angespannt und Krieg droht, bzw. ist
mancherorts bereits ausgebrochen. Man wird wohl bemüht sein, die Sache
kleinzureden und davon abzulenken. Dem entgegen kommt der drohende
Weltkrieg, bzw. die Russen, die bereits in den Startlöchern stehen.


Die Frage ist jetzt wie groß der Brocken überhaupt sein wird, ist er selber eher klein so werden seine Bruchstücke wohl kaum die Erde erreichen sondern vorher verglühen, ist selber groß ja dann werden die Bruchstücke wohl das geringste Problem sein sondern er selber. Dann bleibt nur noch die frage wann denn der Komet überhaupt auf uns fällt (eher zu beginn des WK oder in der Mitte oder gar erst zum Schluß) und dann noch die Frage: fällt er überhaupt auf die Erde, Nostradamus erwähnt nichts, so ein Ereignis müsste er doch erwähnen. Oder sind es doch (wie wir alle vermuten) nur seine Bruchstüke die für Unruhe sorgen werden?

Das alles lässt wohl vermuten, daß er wenige Wochen (oder Monate) vor dem
Kriegsbeginn entdeckt wird.
Kriegsbeginn ist vermutlich 9. August. Dafür spricht Irlmaier:
"Wie lang es dauert, weiß ich nicht. Ich sehe drei Neuner, der dritte
Neuner bringt den Frieden."

1. Neuner: Kriegsbeginn am 9. August (und zu Mariae Himmelfahrt am 15.
August stehen sie laut anderen Sehern im Rheinland)
2. Neuner: 9. September
3. Neuner: 9. Oktober, Beginn der Finsternis, der Krieg wird übernatürlich
beendet.

Gruß
Taurec

Danke nochmals für die so ausfürliche Erklärung.

Key

Avatar

Basiswissen

BBouvier @, Samstag, 09.01.2010, 17:11 vor 4511 Tagen @ Keynes (5314 Aufrufe)

Hallo, Keynes!

Irgendwelche Trümmer fallen offenbar bereits "vorher".

Und zu Feldzugsende im Oktober haben wir drei Tage Dunkelheit,
gefolgt von Schollenverschiebung, Landsenkungen, Flutungen
und dergleichen Possierlichkeiten.
Womöglich zu dem Zeitpunkt auch ein massiver Impakthagel.

Der Hauptkörper zieht nahe vorbei.

Ratschlag:
Lies erstmal das beste Buch, das z.Zt. auf dem Markt ist:
Leo DeGard "Armageddon"...dann erledigen sich bereits
die Masse der Dir noch unklaren Sachen.

Diese Frage hatte ich Dir doch bereits beantwortet!
=>
Die Frage ist jetzt wie groß der Brocken überhaupt sein wird,
ist er selber eher klein...

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

@Georg Komet

Keynes @, Samstag, 09.01.2010, 16:12 vor 4511 Tagen @ Georg (5261 Aufrufe)

http://www.j-lorber.de/jl/0/endzeit/x-komet.htm#Unter welchen Umständen
Kometen Kriegsvorzeichen sind (dort hin gehen, um den richtigen Link
zu finden)

http://www.j-lorber.de/jl/0/endzeit/x-komet.htm


mfG Georg


ja da hast du recht, ich las zb. bei der Mother Shipton dass ein große feuriger Drachen 6mal den Himmel kreuzen wird bevor die große Weltkatasrophe beginnt.

Jetz kann man suchen welcher Komet da reinpassen würde, eindeutig aber ein Wiederkehrkomet wieder Halley.

key

Avatar

Mutter gefälscht

BBouvier @, Samstag, 09.01.2010, 17:03 vor 4511 Tagen @ Keynes (5364 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 09.01.2010, 17:20

ja da hast du recht, ich las zb. bei der Mother Shipton dass ...

Nur, dass diese "Mutter" ja leider
eine Fälschung ist.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Avatar

Schauungen ähneln Traumsymbolik

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 07.01.2010, 18:47 vor 4513 Tagen @ Eyspfeil (5547 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 07.01.2010, 18:58

Hallo!

Ich neige dahin, Schauungen präsentieren sich dem Sehenden oft auf ähnliche Art, wie es Träume tun, mit dem Unterschiede, daß bei Schauungen die Information von außen kommt, beim Träumen hingegen aus dem eigenen Seelenrepertoire. Die Umsetzung erfolgt in beiden Fällen durch Symbole.

So sieht BBouvier eben gelbe Maden in der DDR, die für verdeckt agierende Russen stehen, und die Frau Landinger ein langes Tier, das von Indien bis Deutschland reicht und den Weltkrieg darstellt, während der Kaiser als junger Mann mit Krone mittels Speer siegfriedartig dem Tiere in die Seite sticht.

Und frühere Seher sahen keine Panzer und Tarnuniformen, sondern Rotjacken und Pferde. So hat sich ihnen der zukünftige Krieg in ihnen bekannte Formen gekleidet.
Da wir mittlerweile Technik haben, stehen wir den Tatsachen wohl näher und sehen die Dinge eher, wie sie sind (der Waldviertler sah mit der blitzeschleudernden Maschine auch Technik, die es damals nicht gab).

Die Symbolikannahme auf das vorliegende angewandt, heißt, die "Nostalgiebahn" wurde nicht zufällig gesehen, sondern soll etwas vermitteln.

Es ist nur die Frage, welchen Grad der Symbolik man gelten lassen will: Vielleicht ist die Information auch nur "zurück zu früheren Zuständen" und es fährt zu der Zeit tatsächlich noch eine Diesellok?

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Avatar

Überschwemmungen in München

BBouvier @, Donnerstag, 07.01.2010, 15:44 vor 4513 Tagen @ Taurec (5525 Aufrufe)

Dazu - zu Schmelzwässern aus den Alpen in Zusammenhang mit
dem "Kältesommer"-
könnte diese Schau aus München passen:
=>
"Sie schilderte mir auch Überschwemmungen in München –
wenige Jahre nach der ersten Welle in Norddeutschland.

Es handle ich um Wasser aus Süden mit der Folge,
daß z.B. auf Höhe des 1860-Trainingsgeländes die Keller vollaufen,
bzw. 1,5 Meter Wasser in der Grünwalder Straße stehe.
Dieses Wasser verschwindet wieder.
Diese Überschwemmungen sollen in ganz Bayern stattfinden
und überraschenderweise sei das Wasser unabhängig
von der Topographie verteilt."


"...wenige Jahre nach der ersten Welle in Norddeutschland."

...das macht mir Pein...
=>
Noch ein weiteres Stück "loser Faden".

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Avatar

Vorbild "Tambora" - Kältesommer und Frühjahrsfluten

BBouvier @, Donnerstag, 07.01.2010, 17:47 vor 4513 Tagen @ BBouvier (5499 Aufrufe)

Dazu - zu Schmelzwässern aus den Alpen in Zusammenhang mit
dem "Kältesommer"-
könnte diese Schau aus München passen:
=>
"Sie schilderte mir auch Überschwemmungen in München –
wenige Jahre nach der ersten Welle in Norddeutschland.

Es handle ich um Wasser aus Süden mit der Folge,
daß z.B. auf Höhe des 1860-Trainingsgeländes die Keller vollaufen,

bzw. 1,5 Meter Wasser in der Grünwalder Straße stehe.
Dieses Wasser verschwindet wieder.
Diese Überschwemmungen sollen in ganz Bayern stattfinden
und überraschenderweise sei das Wasser unabhängig
von der Topographie verteilt."


"...wenige Jahre nach der ersten Welle in Norddeutschland."

...das macht mir Pein...
=>
Noch ein weiteres Stück "loser Faden".

Gruss,
BB

So.
Da ein Vorbild vorliegt, hebt sich nun wohl doch der Nebel:
=>
Im April 1815 brach der Tambora aus.
Und fast anderhalb Jahre später erst, -
im Sommer 1816, traf die USA der "Kältesommer" -
mit rasenden Schee-Blizzards.

So dass in unserem Falle zu vermuten sei:
=>
Im Frühjahr eines Jahres (gem. den Bildern)
haben wir einen Tsunami an der Nordseeküste.
Zeitgleich brechen Vulkane (sonstwo) aus.
(gemeinsame) Ursache: Einstweilen unbekannt.
Leider.

Im Jahr darauf folgt der "Kältesommer",
und im nächsten Folgejahr dann - im Frühjahr - die von
Velten geschilderte Scheeschmelze mit den auch von anderen Sehern
beschriebenen verheerenden Folgen.

Macht insgesamt zwei => "wenige" Jahre.

Gruss
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

amerikanisches Atmosphären -Forschungszentrum

Georg @, Freitag, 08.01.2010, 09:08 vor 4512 Tagen @ Taurec (5438 Aufrufe)

Hallo beisammen,

Da ist ganz unten die Rede von einem recht komischen Meßergebnis.

Aus dieser geistigen Sicht auf alle meteorologischen Erscheinungen lösen sich viele der Wissenschaft heute noch unerklärbare Rätsel und Fragen ganz von selbst, wie etwa jene im Sommer 1973 vom amerikanischen Atmosphären-Forschungszentrum festgestellte Diskrepanz, daß Wetterwolken relativ wenig Wasser enthalten (ca. 20 Gramm je Kubikmeter Wolke) und Gewitter zuweilen "trotzdem enorme Wassermassen über den betreffenden Gebieten ausschütten".

Für das große Geheimnis Wasser würden also völlig andere, tiefer liegende Erhaltunsprinzipien gelten,
als wie man oberflächlich betrachtet annehmen würde.
Da müsste man zuerst einmal verstehen, wie Wasser entsteht (geboren wird)
und vergeht, etc...


In dem oben verlinkten Bericht aus der Pestzeit,
ist sogar davon die Rede,
dass an bestimmten Stelllen und zu bestimmten Zeiten
das geosphärische Quellenwasser exorbitant zugenommen hat.


http://www.j-lorber.de/jl/a-z/wettererscheinungen.htm


mfG Georg

Meteoritencluster, oder doch nicht

Fred Feuerstein @, Freitag, 08.01.2010, 13:43 vor 4512 Tagen @ Taurec (5359 Aufrufe)

Mein Kommentar:
1. Zürich ereilt in der Schau ein ähnliches Schicksal, wie Paris.
Die Städte, die von Meteoriten getroffen werden, häufen sich
mittlerweile:
- Paris
- Landau an der Isar (Irlmaiers verirrte Feuerzunge)
- Prag (feurige Kugel vom Vyšehrad her bei der Sibylle von Prag)
- eventuell New York (gemäß denkbarer Auslegung der Waldviertlerschau)
Gruß
Taurec

Hallo Taurec
In dieser Zusammenstellung war in der ersten Fassung noch ein Text von BB zu finden. Den hast du wohl nach einigem Nachdenken wohlweislich wieder rausgenommen, denn BB zu einem validierten Seher zu adeln, das geht ja wohl entschieden zu weit. (lest euch da noch mal eure eigenen Vorgaben durch, Stichwort: „Beeinflussung“)).
Ich kann mich an keine einzige prä eventu dokumentierte Voraussage entsinnen, die eingetroffen ist.
Soviel ich mich entsinne wurde der brennende Papierkorb ex eventu hier beschrieben. Ein GWUP Forscher würde das in der Luft zerreissen. Das andere können Verarbeitungsträume sein. Ich selbst hatte mal einen komischen Traum, indem Felsbrocken auf mich zuflogen, und ich mich davor verstecken musste. Demzufolge bin ich jetzt auch ein Seher, oder? Als ich den Traum am nächsten Morgen analysierte war mir die Ursache dessen gleich klar. Ich hatte damals sehr viel Stress im Betrieb aufgrund von Arbeitsüberlastung und überforderter „Kollegen“ die mir auch (symbolisch) Steine(!) in den Weg legten, heute würde man Mobbing dazu sagen. Diese Steine flogen mir eben im Traum entgegen.

Betr. Paris: sehe ich nach wie vor nicht die Hauptursache bei einem mögl. Meteoritenhagel.
Lenormand (Ich werde demnächst ihre gesammelten Aussagen hier reinstellen) sprach von den Lehre (!) der Moskowiter: „Der Pariser selbst wird mit der Wut der Verzweiflung und erfüllt von der Lehre der Moskowiter die Anstrengungen unterstützen, mit denen „der Barbar die Königin der Stadt„ vernichten will...„
Bemerkenswert, daß zu dieser Zeit schon von einer „Lehre der Moskowiter“ = Kommunismus gesprochen wird, welche erst mit der Oktoberrevolution zur Macht gelangte.
Aus anderen Schauungen glauben wir zu wissen, daß dem 3.Wk ein Linksruck in Europa vorangeht, welcher zu Bürgerkriegen, kommunistisch/nationalistischer Putsch in Russland, und schlußendlich im Russenfeldzug endet.

Betr. Landau /(Irlmaier) steht bei Hans Burgstaller: Dieser Mann prophezeit den Krieg. Sonderdruck aus der Sonntagspost Kufstein. Frühe 50er Jahre:
„Irlmaier will drei 'Feuerzungen' gesehen haben, die von Kärnten (?) aus wie Kometen mit feurigem Schweif nach Westen, Nordwesten und Süden fliegen. "Die Münchener brauchen sich aber nicht zu fürchten - versichert er - denn obwohl eine der Feuerzungen einmal zu kurz gehen soll, wird nur eine kleine nördliche Stadt abbrennen
Adlmeier, Conrad: Blick in die Zukunft, 1. Auflage. Traunstein 1950 „‚Von K. aus fliegen die Feuerzungen unermeßlich weit nach Nordwesten, nach Westen und nach Süden. Ich sehe sie wie Kometenschweife. Wir haben aber nichts zu fürchten. Nur einmal geht eine Zunge zu kurz und dann brennt eine kleine Stadt ab, die ist aber nördlich vom Saurüssel.’“
Wie man da auf einen Meteoriten kommen kann, ist mir schleierhaft, sorry!

Für die Zerstörung Manhattens kommt m.E. nach wie vor nur ein Anschlag in Frage.

Nur bei Prag sind wir uns aufgrund der Quellenlage dagegen einig. Das ist der möglicherweise von Nostradamus genannte Felsbrocken, ca. 7 Stadien groß = ca. 1,4 km.

Mit freundlichen Grüßen
Fred

--
Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)

Avatar

Welchen BB-Text?

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 08.01.2010, 14:09 vor 4512 Tagen @ Fred Feuerstein (5396 Aufrufe)

Hallo, Fred!

Mein Kommentar:
1. Zürich ereilt in der Schau ein ähnliches Schicksal, wie Paris.
Die Städte, die von Meteoriten getroffen werden, häufen sich
mittlerweile:
- Paris
- Landau an der Isar (Irlmaiers verirrte Feuerzunge)
- Prag (feurige Kugel vom Vyšehrad her bei der Sibylle von Prag)
- eventuell New York (gemäß denkbarer Auslegung der Waldviertlerschau)
Gruß
Taurec


Hallo Taurec
In dieser Zusammenstellung war in der ersten Fassung noch ein Text von BB
zu finden.

Ich weiß nicht, was Du meinst, bzw. welchen Text von BB.
BB hat nie eine Stadt von Meteoriten zerbröselt werden gesehen.
Ich kann mich auch nicht erinnern, aus obigem Text etwas entfernt zu haben. Liegt hier eine Verwechslung vor?

Kritikpunkt wäre eher, daß ich die Sibylle von Prag anführe, obwohl wir die eigentlich als Fälschung betrachten (nur die Vyšehradsache wirkt echt, weil sie ohne Beispiel ist). Die Sibylle sollte man wohl noch ausdiskutieren: Was daran echt sein könnte und was nicht.

Betr. Paris: sehe ich nach wie vor nicht die Hauptursache bei einem mögl.
Meteoritenhagel.
Lenormand (Ich werde demnächst ihre gesammelten Aussagen hier reinstellen)
sprach von den Lehre (!) der Moskowiter: „Der Pariser selbst wird
mit der Wut der Verzweiflung und erfüllt von der Lehre der Moskowiter die
Anstrengungen unterstützen, mit denen „der Barbar die Königin der Stadt„
vernichten will...
„

Bemerkenswert, daß zu dieser Zeit schon von einer „Lehre der Moskowiter“ =
Kommunismus gesprochen wird, welche erst mit der Oktoberrevolution zur
Macht gelangte.
Aus anderen Schauungen glauben wir zu wissen, daß dem 3.Wk ein Linksruck
in Europa vorangeht, welcher zu Bürgerkriegen,
kommunistisch/nationalistischer Putsch in Russland, und schlußendlich im
Russenfeldzug endet.

Jau. In Paris gibt es definitiv Revolution. Und nachdem diese ausgebrochen ist, kommt irgendwann etwas Kosmisches.

Betr. Landau /(Irlmaier) steht bei Hans Burgstaller: Dieser Mann
prophezeit den Krieg. Sonderdruck aus der Sonntagspost Kufstein. Frühe
50er Jahre:
„Irlmaier will drei 'Feuerzungen' gesehen haben, die von Kärnten
(?) aus wie Kometen mit feurigem Schweif nach Westen, Nordwesten und Süden
fliegen. "Die Münchener brauchen sich aber nicht zu fürchten - versichert
er - denn obwohl eine der Feuerzungen einmal zu kurz gehen soll, wird nur
eine kleine nördliche Stadt abbrennen

Adlmeier, Conrad: Blick in die Zukunft, 1. Auflage. Traunstein 1950
„‚Von K. aus fliegen die Feuerzungen unermeßlich weit nach
Nordwesten, nach Westen und nach Süden. Ich sehe sie wie Kometenschweife.
Wir haben aber nichts zu fürchten. Nur einmal geht eine Zunge zu kurz und
dann brennt eine kleine Stadt ab, die ist aber nördlich vom
Saurüssel.’
“

Wie man da auf einen Meteoriten kommen kann, ist mir schleierhaft, sorry!

"Feuerzungen": Raketen fliegen, wie in der New-York-Diskussion bereits erwähnt, über der Atmosphäre oder in der oberen Atmosphäre. Vom Boden aus sind sie daher wohl nicht als Feuerzungen zu sehen. Allenfalls noch symbolisch im Seherauge. Irlmaier selbst bemüht den Vergleich mit Kometenschweifen. Ein Meteorit ist daher alles andere als schleierhaft und meine bevorzugte Deutung dieser Sache.

Für die Zerstörung Manhattens kommt m.E. nach wie vor nur ein Anschlag in
Frage.

Ja. In Frage! Daß es ein Meteorit ist, will ich gar nicht mehr sicher annehmen. Da bin ich auch schon zurückgerudert. Die Überlegung scheint mir deswegen aber nicht weniger berechtigt und zumindest beachtenswert.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Avatar

Nachtrag

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 08.01.2010, 15:13 vor 4512 Tagen @ Taurec (5365 Aufrufe)

Hallo, Fred!

"Feuerzungen": Raketen fliegen, wie in der New-York-Diskussion bereits
erwähnt, über der Atmosphäre oder in der oberen Atmosphäre. Vom Boden aus
sind sie daher wohl nicht als Feuerzungen zu sehen. Allenfalls noch
symbolisch im Seherauge. Irlmaier selbst bemüht den Vergleich mit
Kometenschweifen. Ein Meteorit ist daher alles andere als schleierhaft und
meine bevorzugte Deutung dieser Sache.

Es heißt ja "von K. aus". Ich deute das so, daß die Feuerzungen nicht etwa in K. startete, sondern nur aus Richtung K. kommen (von Irlmaiers Standpunkt aus gesehen) aber tatsächlich von ganz woanders her kommen.

Zu Lenormand nochmal:

Da muß man einfach den ganzen Text beachten, wie er bei Sven Loerzer ("Visionen und Prophezeiungen") zitiert wird. Loerzer zitiert aus dem Buch der Wahr- und Weissagungen von 1849:

"Besonders Paris würde das fürchterliche Los treffen. Denn es steht geschrieben: ‚Die Flamme des Himmels wird die Wut der Feinde unterstützen.
Krieger, Weiber, Kinder, Greise, Alles ohne Unterschied wird der Schneide des Schwertes überliefert.
Der Pariser wird selbst mit der Wut und der Verzweiflung im Herzen und erfüllt von der Lehre, welche der Moskowite uns gab, mit wütender Hand die Anstrengungen unterstützen, womit die Barbaren die Königin der Städte vernichten wollen.
Brennende Fackeln werden auf die Dächer der Häuser geworfen. Ganz Paris wird nur mehr eine ungeheure Brandstätte sein.
Die Brücken werden auf ihren zerstörten Bögen einstürzen;
Selbst der Palast unserer Könige wird die Erde mit Ruinen bedecken.
Der Tempel der erhabenen Beschützerin der Hauptstadt wird in Staub erfallen.
Vorstädte werden von den Flammen verzehrt zusammenstürzen und unter ihren noch rauchenden Ruinen alle ihre Bewohner begraben.
Das Geschrei der unglücklichen Sterbenden in der Todesangst wird aus
dem Schutte hervordringen und diejenigen entsetzen, welche diesem furchtbaren Brande entgangen sind und nach dem selben Lose seufzen.
Endlich wird Paris, all' seiner Größe, Pracht und Herrlichkeit beraubt zum zweiten Male in die engen Grenzen der Zeiten der Barbarei zurücktreten.'"

Da heißt es eben: "Die Flamme des Himmels wird die Wut der Feinde unterstützen."

Heißt: Es kommt zuerst die von den Moskowitern gestützte Revolution, welche die Stadt bereits in Mitleidenschaft zieht. Dann aber kommt etwas von oben, "die Flamme des Himmels".
Die anderen Quellen, die ich im Pariszusammenhang zitiert habe sprechen zudem deutlich von einer Sache, die von oben kommt.
Und da ist Irlmaier einfach in der Unterzahl, was vermuten lässt, er habe da nur etwas falsch interpretiert.

Mal logisch betrachtet: Würde eine Bevölkerung ihre eigene Stadt derart dem Erdboden gleichmachen und sich die eigene Lebensgrundlage entziehen? Das wäre das Gegenteil dessen, was die Menschenmassen von der Revolution erwarteten, nämlich totale Vernichtung anstatt besserer Zustände.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Avatar

Und noch zu Lenormand und den Fackeln

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 08.01.2010, 16:46 vor 4512 Tagen @ Taurec (5341 Aufrufe)

Hallo, Fred!

Es heißt, brennende Fackeln würden auf die Dächer geworfen.

Dabei kann es sich meines Erachtens nicht um von Menschen geworfene Brandfackeln handeln, welche die Häuser anzünden.

1. Die Häuser haben meistens mindestens fünf Stockwerke. So hoch kann niemand eine Fackel werfen.

2. Die Dächer in Paris sind aus Ziegeln, Schiefer oder Kupfer, jedenfalls nicht aus brennbaren Materialien. Selbst, wenn eine Pech- oder Wachsfackel oder ein Molotowcocktail so hoch flögen, würden sie auf dem Dache liegen und keinen Schaden anrichten, sondern langsam ausbrennen.
Ich neige daher zu der "Funkenregendeutung", daß glühende Funken auf die Dächer fliegen, sie augrund der Geschwindigkeit durchschlagen und so die Häuser in Brand setzen. Das schließt die Revolution als Hauptgrund für die Vernichtung von Paris. Dadurch wird aber nicht die Revolution geleugnet.

Ich habe den Eindruck, der wesentliche Unterschied zwischen Dir auf der einen und BB und mir auf der anderen Seite ist, daß wir uns mehr vom Text lösen und überlegen, ob die überlieferten Sachen überhaupt möglich sind. So gehen wir vor, um Ungereimtheiten und daher Interpretationen der Seher und Überlieferer aufzudecken und so vielleicht dem Ursprung näher zu kommen.
Das ist auf jedenfall eine viel subjektivere Herangehensweise und vermag nicht jeden zu überzeugen, der berechtigterweise näher am Text bleiben will. Das mag der Grund sein, warum wir (und andere mit uns) immer wieder aneinandergeraten.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Molotowcocktails, Analysetechnik

Fred Feuerstein @, Freitag, 08.01.2010, 19:31 vor 4512 Tagen @ Taurec (5237 Aufrufe)

Hallo, Fred!

Es heißt, brennende Fackeln würden auf die Dächer geworfen.

Dabei kann es sich meines Erachtens nicht um von Menschen geworfene
Brandfackeln handeln, welche die Häuser anzünden.

1. Die Häuser haben meistens mindestens fünf Stockwerke. So hoch kann
niemand eine Fackel werfen.

2. Die Dächer in Paris sind aus Ziegeln, Schiefer oder Kupfer, jedenfalls
nicht aus brennbaren Materialien. Selbst, wenn eine Pech- oder Wachsfackel
oder ein Molotowcocktail so hoch flögen, würden sie auf dem Dache liegen
und keinen Schaden anrichten, sondern langsam ausbrennen.
Ich neige daher zu der "Funkenregendeutung", daß glühende Funken auf die
Dächer fliegen, sie augrund der Geschwindigkeit durchschlagen und so die
Häuser in Brand setzen. Das schließt die Revolution als Hauptgrund für die
Vernichtung von Paris. Dadurch wird aber nicht die Revolution geleugnet.

Das ist ein berechtigter Einwand. Der Pöbel wird dann nat. keine Fackeln auf die Dächer werfen, sondern Molotowcocktails die es nat. zu Lenormands Zeit noch nicht gab. Hier mache ich mir eine Deutungstechnik von euch zu eigen: Für Lenormand hat es in einer Szene entweder so ausgesehn, daß eine Gruppe Molotowcocktails auf die Dächer wirft, oder es war zufälligerweise ein "vornehmes" Stadtteil, in der die Schönen und Reichen und die ganz schön Reichen wohnen. Vorteilhafterweise würde der Pöbel aber die Cocktails einfach in die Fenster werfen und die Hütte brennt.

Ich habe den Eindruck, der wesentliche Unterschied zwischen Dir auf der
einen und BB und mir auf der anderen Seite ist, daß wir uns mehr vom Text
lösen und überlegen, ob die überlieferten Sachen überhaupt möglich sind.
So gehen wir vor, um Ungereimtheiten und daher Interpretationen der Seher
und Überlieferer aufzudecken und so vielleicht dem Ursprung näher zu
kommen.
Das ist auf jedenfall eine viel subjektivere Herangehensweise und vermag
nicht jeden zu überzeugen, der berechtigterweise näher am Text bleiben
will. Das mag der Grund sein, warum wir (und andere mit uns) immer wieder
aneinandergeraten.

Gruß
Taurec

Tja da prallen zwei Welten aufeinander. Und eben dieses Hinbiegen ist das was mir in letzer Zeit immer mehr nicht schmeckt. Ihr stellt auch über den Seher, und wollt ihm quasi diktieren was er zu sehen hat.
Das war/wird nie meine Analysetechnik sein.

mit freundlichen Grüßen
Fred

--
Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)

Avatar

etwas mehrere Stockwerke hoch und dann auf ein Dach werfen

BBouvier @, Freitag, 08.01.2010, 21:02 vor 4512 Tagen @ Fred Feuerstein (5322 Aufrufe)

<"Für Lenormand hat es in einer Szene entweder so ausgesehn, daß eine Gruppe Molotowcocktails auf die Dächer wirft..."?

Hallo, Fred!

Das möchte ich aber schon mal sehen,
wie das wohl gehen soll.

[image]

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

die ueberschrift sagt es schon

detlef @, Freitag, 08.01.2010, 21:53 vor 4512 Tagen @ BBouvier (5189 Aufrufe)

<"Für Lenormand hat es in einer Szene entweder so ausgesehn, daß eine
Gruppe Molotowcocktails auf die Dächer wirft..."?

Hallo, Fred!

Das möchte ich aber schon mal sehen,
wie das wohl gehen soll.

[image]

Gruss,
BB

hehehe

deine ueberschrift sagts doch schon:
man geht mehrere stockwerke hoch, und wirft was auf irgendein dach.
(du kannst natuerlich einwenden, dass einer mit nem handtuch rumm'n kopp nicht auf so geniale ideen kommen kann...)

grins,detlef

Avatar

wieso einfach, wenn es auch unlogisch geht?

BBouvier @, Freitag, 08.01.2010, 22:36 vor 4512 Tagen @ detlef (5267 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 08.01.2010, 22:56

man geht mehrere stockwerke hoch, und wirft was auf irgendein dach.

Nee.
Das ist unlogisch.
Man könnte natürlich in das Haus gehen.
Und das Treppenhaus anzünden.
Das wäre logisch.
Aber davon steht ja nichts im Text.

Aber erst in das Haus rein gehen.
Dann bis unters Dach klettern.
Dann oben aus dem Haus wieder hinausklettern.
Und dann versuchen, von aussen die Dachziegel
anzuzünden, bzw. das Dach einzuschlagen
um wieder was drinnen anzuzünden, - das deucht mich
doch sehr konstruiert.

Ganz abgesehen davon, dass sämliche anderen frz. Seher
doch etwas völlig anderes beschreiben!

Nämlich:
Feuer am/vom Himmel - Niemand weiss es...und so weiter...
Auch dürfte es schwer fallen, so den Eiffelturm
zu zerstören.
Und die Seine-Brücken.

neenee...mit diese "Fackeln auf die Dächers schmeissen", -
dat wird man soh nüx nich werden...

Richtig hast Du jedoch erkannt, dass das Feuer
von weiter oben (!) auf die Dächer fallen muss.
Und dann das Dach durchschlagen.
Was weder bei einer Fackel, noch bei einem Benzinbrandsatz
der Fall ist.
Sonst brennt da nämlich man gar nichts.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Paris (mal wieder)

EinMensch @, Samstag, 09.01.2010, 07:59 vor 4512 Tagen @ BBouvier (5248 Aufrufe)

Hmja..

Pariser Gebäude bestehen ja oft genug aus Gewerbe im EG und Wohnungen darüber - folglich würde es sowieso m.M.n. mehr Sinn ergeben, würde man einfach im EG die Scheiben einschlagen und Brandsätze hineinwerfen. Also ich würde es zumindest so machen. Paar schöne Cocktails durch die grossen Schaufenster rein, lieber einen zuviel als zuwenig.. Das Feuer würde sich dann schon hochfressen.

Aber ich denke auch, dass sich niemand gegen die Vorstellung wehrt, es werde zu solchen Ausschreitungen kommen. Nur kann sowas nicht der alleinige Grund für eine gewisse Zerstörung sein.

Das Gefühl hatte ich ja selbst, als ich das kaputte Paris sah. Ich wusste, dass viel von den Menschen gemacht wurde, aber das Gesamtbild der Zerstöung musste noch andere Gründe haben. Richtig eingestürzte Gebäude konnte ich mir nun wirklich nicht durch Ausschreitungen erklären.
(seltsam zudem - sehr viele Autos standen einfach wie schlagartig "gestorben" auf den Strassen herum - EMP-Like eben..)

Feuerzungen

Fred Feuerstein @, Freitag, 08.01.2010, 15:19 vor 4512 Tagen @ Taurec (5316 Aufrufe)

Hallo, Fred!

Mein Kommentar:
1. Zürich ereilt in der Schau ein ähnliches Schicksal, wie Paris.
Die Städte, die von Meteoriten getroffen werden, häufen sich
mittlerweile:
- Paris
- Landau an der Isar (Irlmaiers verirrte Feuerzunge)
- Prag (feurige Kugel vom Vyšehrad her bei der Sibylle von Prag)
- eventuell New York (gemäß denkbarer Auslegung der

Waldviertlerschau)

Gruß
Taurec


Hallo Taurec
In dieser Zusammenstellung war in der ersten Fassung noch ein Text von

BB

zu finden.


Ich weiß nicht, was Du meinst, bzw. welchen Text von BB.
BB hat nie eine Stadt von Meteoriten zerbröselt werden gesehen.
Ich kann mich auch nicht erinnern, aus obigem Text etwas entfernt zu
haben. Liegt hier eine Verwechslung vor?

Hallo,
Nach Rückkehr aus meinem Urlaub habe ich mich durch die meisten Beiträge gezappt. Und ich meine, daß du eine kurze Liste mit einzelnen Texten hier reingestellt hast, Dabei war auch eine Aussage von BB, die ich auch mit der Suchfunktion nicht mehr finden kann, die mir aber aufgefallen ist, da nach euren strengen Vorgaben BB noch nicht validiert ist.
Müsste mich jetzt schwer täuschen, aber gelesen habe ich diese Aussage hier im Forum.

"Feuerzungen": Raketen fliegen, wie in der New-York-Diskussion bereits
erwähnt, über der Atmosphäre oder in der oberen Atmosphäre. Vom Boden aus
sind sie daher wohl nicht als Feuerzungen zu sehen. Allenfalls noch
symbolisch im Seherauge. Irlmaier selbst bemüht den Vergleich mit
Kometenschweifen. Ein Meteorit ist daher alles andere als schleierhaft und
meine bevorzugte Deutung dieser Sache.

Für die Zerstörung Manhattens kommt m.E. nach wie vor nur ein Anschlag

in

Frage.


Ja. In Frage! Daß es ein Meteorit ist, will ich gar nicht mehr
sicher annehmen. Da bin ich auch schon zurückgerudert. Die Überlegung
scheint mir deswegen aber nicht weniger berechtigt und zumindest
beachtenswert.

Gruß
Taurec

Du gehst anscheinnd von Interkontinentalraketen aus. Aber das macht keinen Sinn sie erst nach K (=Kärnten?) zu schleppen um sie abzufeuern.
Es könnte sich hier eher um taktische Mittel/Kurzstreckenraketen handeln, wie die neue SS-26 Stone (Iskander):
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/SS-26_Stone "Die Iskander verfügt über eine ganze Reihe von Systemen zur Überwindung gegnerischer Abwehrmaßnahmen. Als erstes verfügt die Rakete über eine äußerst flache semi-ballistische Flugbahn. Bei der maximalen Schussdistanz der Iskander-E (rund 280 Kilometer) beträgt das Apogäum lediglich 50 Kilometer. Eine solch flache Flugbahn erschwert die Zielerfassung durch Suchradare. Während der Schlussphase des Zielanfluges (Wiedereintrittes) führt die Rakete nach dem Zufallsprinzip mehrere abrupte Ausweichmanöver mit einer Belastung von 25–30 g durch. Ebenso werden beim Zielanflug mehrere Täuschkörper ausgestoßen. Auch befindet sich an Bord ein etwa 30 Kilogramm schwerer Störsender, welcher auf das Feuerleitradar der MIM-104 Patriot abgestimmt ist. Zusätzlich ist die Raketenoberfläche mit einer radarabsorbierenden Schutzschicht versehen."

Allen gemein ist der ballistische Flug, d.h. bis zum Erreichen des Apogäums werden sie angetrieben. D.h. bis zur halben Reichweite wird die Rakete angetrieben. Bei einer Kurzstreckenrakete wären dies ca.100km,
bei einer Mittelstreckenrakete mindestens 400 km.

Bei klarem Himmel sind beide Varianten bis zum Apogäum klar zu sehen.

Der andere Punkt ist: Seit wann starten Meteoriten von K. (Kärnten) aus?
Komm mir jetzt nicht wieder mit irgendwelchen Hinbiegereien.


mit freundlichen Grüßen
Fred

--
Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)

Avatar

Re: Feuerzungen

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 08.01.2010, 15:38 vor 4512 Tagen @ Fred Feuerstein (5393 Aufrufe)
bearbeitet von Forumsleitung, Freitag, 08.01.2010, 16:56

Hallo!

Ich ging bei der Atmosphäre von der Troposphäre aus, die bis maximal 18 Km reicht. Die darauf folgende Stratosphäre reicht bis 50 Km. Mittel-/Kurzstreckenrakete fliegen also auch über den dicksten Luftschichten.
Aus der Entfernung mag man vielleicht etwas sehen. Aber sieht das dann auch so aus, daß es Irlmaiers Vergleich mit Kometenschweifen standhält?

Wie ich in meinem Nachtrag schrieb, deute ich die Stelle grammatikalisch so, daß die Feuerzungen nicht aus K. kommen, sondern nur aus der Richtung.

"Kärnten" scheint als Bedeutung von "K." übrigens gar nicht sicher zu sein (der [Zeitungs]Autor selbst hat da ein Fragezeichen hinter gesetzt). Möglich sind z. B. auch Königsberg oder Kiew.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Avatar

Feuerzungen

BBouvier @, Freitag, 08.01.2010, 17:39 vor 4512 Tagen @ Taurec (5376 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 08.01.2010, 17:45

Bei Du-Rohr habe ich mir eine ganze Reihe
Raketen angesehen.
Und nichts von alledem ähnelt im entferntesten einer langen "Feuerzunge",
die auf den Einschlagsort hin leckt.
Ihn beleckt.

Nur beim Abschuss sind für wenige Sekunden (!)
Flammen zu sehen.
Und dann - in den niederen Schichten der Atmosphäre -
ein Kondensstreifen.
Dann ist nämlich Brennschluss!
=>
http://www.youtube.com/watch?v=vXvf2khze_Q&feature=PlayList&p=A140A0BFFC146CE1&playnext=1&playnext_from=PL&index=83

Und hier auch mal, wie so etwas "herunter kommt".
Ganz ohne "Feuerzunge".
=>
http://www.youtube.com/watch?v=ChhYOO1s-nY&feature=related

Zum Verleich Meteoriten.
Mit "Feuerzungen".
=>
http://www.youtube.com/watch?v=ODEG3ifcMmM

http://www.youtube.com/watch?v=8gcWeLGNLgA&feature=related

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Feuerzungen

Fred Feuerstein @, Freitag, 08.01.2010, 19:13 vor 4512 Tagen @ BBouvier (5321 Aufrufe)

Hallo,

1. Antrieb der Kurz/Mittelstreckenraketen: entweder Kerosin od. Feststoff (!) = Rauchfahne. Seit einigen Jahren werden bei Kurz und Mittelstreckenraketen v.a. Feststoffantriebe eingebaut, da sie den Vorteil haben praktisch wartungsfrei, sehr mobil und basisunabhängig operieren zu können.

2. Daten der Kurzstreckenrakete SS-26:
Reichweite: 415 km (lt. Wikipedia hat nur die Exportversion 280km)
Max. Geschw.: 2750km/h , d.h. Brenndauer des Antriebs mind. ca.158 Sekunden für ca. 207 km
Bei einer Mittelstreckenrakete nat. ungleich längere Brenndauer.

3. „Russland kündigte wegen des von den USA in Polen und Tschechien geplanten Raketenabwehrschildes an, Raketen in Kaliningrad aufzustellen. Der russische Präsident Dmitri Medwedew teilte Anfang November 2008 in seiner ersten Rede zur Lage der Nation mit, dass es sich dabei um Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander handele, die die angrenzenden NATO-Mitgliedstaaten Litauen und Polen erreichen könnten.[4] Aufgrund ihrer hohen Zielgenauigkeit wären die Systeme prinzipiell in der Lage, die geplanten Raketenabwehrstellungen in Polen auch mit einem konventionellen Gefechtskopf außer Gefecht zu setzen.“ Kaliningrad beginnt ebenfalls mit K. Wir wissen nicht, ob Kärnten mit „K.“ gemeint ist. Möglicherweise ist das eine Spekulation des Schreibers. Ist aber auch zweitrangig.

4. Seit wann fliegen Meteoriten in unterschiedliche Himmelsrichtungen, ausgehend von einem Punkt („K.“) >

5. Die Videos sind genauso, wie ich mir den sichtbaren Flug bis zum Apogäum vorstelle. Danke.

6. Im Umkehrschluß muß ich annehmen, daß ihr der Überzeugung seid, daß niemand im 3.Wk Kurz/Mittelstreckenraketen einsetzen wird. Wunschdenken? ;-)

Fazit: Die Deutung der Irlmaierschen Feuerzungen als Kurz/Mittelstreckenraketen ist m.E. für mich hinlänglich nachgewiesen.

Weiterführender Link: Landgestützte Ballistische Lenkwaffen
aus der ehem. Sowjetunion http://www.dtig.org/docs/GUS_ICBM.pdf
SS-25 (zwar Interkontinentalrakete, aber Feststoffantrieb 3-stufig)http://www.youtube.com/watch?v=ODdeZfJR8OE

Mit freundlichen Grüßen
Fred

Nachträglich editiert: Fehler Brenndauerberechnung

--
Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)

Avatar

nur eine Rauchfahne

BBouvier @, Freitag, 08.01.2010, 21:09 vor 4512 Tagen @ Fred Feuerstein (5251 Aufrufe)

1. Antrieb der Kurz/Mittelstreckenraketen: entweder Kerosin od. Feststoff (!) = Rauchfahne. Seit einigen Jahren werden bei Kurz und Mittelstreckenraketen v.a. Feststoffantriebe eingebaut, da sie den Vorteil haben praktisch wartungsfrei, sehr mobil und basisunabhängig operieren zu können.

Einverstanden, Fred!

Ich meinte, es handele sich um einen Kondensstreifen,
jedoch ist es wohl bis zum Brennschluss
nur eine Rauchspur.

Und eben ganz ohne "Feuer".

Und am Schluss noch nicht einmal das.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Avatar

leicht verwundert

BBouvier @, Freitag, 08.01.2010, 14:41 vor 4512 Tagen @ Fred Feuerstein (5645 Aufrufe)

<"Soviel ich mich entsinne wurde der brennende Papierkorb
ex eventu hier beschrieben."?

Hallo, Fred!

Ich versichere, dass ich redlich bin.
"Sehen" ist in unserer Familie seit Generationen erblich.

Nur ein Beispiel von Dutzenden.
Meinem Sohn hat das vor nicht allzu langer Zeit
das Leben gerettet: => die Eskalation eines Wortwechsels
in der Strassenbahn, dessen tödlichen Ausgang er in der
Nacht zuvor in allen Einzelheiten gesehen hatte:
- Strassenbahn
- Junger Mann mit blauer Mütze steigt zu
- der zerstört mit einem Schweizer Offiziermesser
die Elektroleitung, mit der man dem Fahrer Haltewunsch signalisiert

Gesehene, richtige Détails:
* ein junger Mann steigt in die Strassenbahn zu
* blaue Mütze
* zieht ein Schweizer Messer aus der Tasche
* löst mit dem Schraubenzieher die 2 Schrauben am schwarzen Halteknopf
* zieht etwa einen Meter Elektroleitung aus der verchromten Haltestange
* klappt die Messerklinge heraus
* kappt die Leitung direkt an der Bohrung der Stange
* Restleitung fällt in die hohle Haltestange zurück
* mein Sohn will eingreifen...

Die 5 Bilder, die ich je gesehen habe -
eben als laufende Scenen - habe ich hier mal geschildert.

Eingetroffen - allerdings "wusste" ich davor nur, - ohne "Bilder",
folgende Begebenheiten:
- etwa 2 Wochen vorher "wusste" ich, dass mir (ist 15 Jahre her)
in meinen neuen MR-2 Jemand überraschend hinten rechts
reinfährt...und bis genau das dann plötzlich unvermutet/unabwendbar passierte,
habe ich mich beim Fahren immer wieder nach rechts hinten umgesehen,
weil ich mich nicht unerheblich davor fürchtete.
Der Wagen war scheissteuer und nur angezahlt. *gg*
- rund 5 Minuten vorher einen weiterern Unfall "gewusst",
wo mir vorn links ein Motorradfahrer quer-senkrecht in den Wagen knallte.
Ich war vor Stress plötzlich kurzatmig, der Puls raste hoch
und ich fuhr ganz besonders aufmerksam.
Aber liess sich nicht vermeiden.
- Letztes Jahr fahre ich Samstag in der Früh (leicht zu schnell)
auf meiner Hausstrecke durch ein Dorf mit enger Doppel-S-Kurve.
Plötzlich im Ohr quasi-akustisch:
Langsam...langsam!...LANGSAM!!!!
Ich also vom Gas und rolle leicht verwundert nur mit so 20.
Halte mich für ziemlich bescheuert.
Plötzlich stösst unmittelbar vor mir ein Klein-LKw
rückwärts aus einer Hofeinfahrt und blockiert quer die Strasse:
Mit Vollbremsung habe ich es grad noch geschafft.
Sonst hättet Ihr hier einen Schreiber weniger.

Für diese Sachen habe ich auch keinen Beleg.
Es wäre doch definitiv zuviel erwartet,
forderte man, jeweils zu einem Notar zu gehen
und sowas beglaubigen zu lassen.
Ich gehe doch nicht davon aus, Du stellst mich
hier als Lügner, Betrüger oder Spinner dar?
Die 5 Scenen, die ich gesehen habe, sind noch nicht
eingetroffen.
Logisch!
Aber da geht es mir nur wie Aberdutzenden von Menschen,
die Bilder aus dem künftigen Gesamtgeschehen
gesehen haben.
Das erinnert mich an spöttische Zweifler,
die sagen:
"Das Gesehene wird alles nicht geschehen.
Weil es sich bisher nicht ereignet hat."

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Drucken RSS Thema