Bildrauschen (Freie Themen)

Floppy @, Samstag, 04. Januar 2020, 16:43 vor 270 Tagen 859 mal gelesen

Hallo zusammen,
mich beschäftigt schon eine längere Zeit das "Bildrauschen" auf einigen Fotos und in Videos. Ich finde, das dieses Rauschen und die Muster irgendwie komisch sind. Klar, es ist stark vergrößert und das Gehirn vervollständigt dieses Wirrwarr auf seine eigene Weise. Ich sehe aber sehr komische Bilder. Ich habe auch irgendwie das Gefühl, das einige Formen kein Zufall sind. Dieses Gekräusel fällt mir meistens nur in Bildern vom Himmel auf. Aktuell habe ich ein PC-Hintergrundbild das eine Landschaft zeigt. Diese wurde von oben fotografiert. Auch hier ist ein Bildrauschen zu sehen (Auflösung 2560x1440) es sind aber eher quadratische Artefakte, nicht dieses Nudelwirrwarr.


Ich habe mal ein paar Bilder aus einem abfotografierten Standbild vom Video hochgeladen.

Dieses Foto habe ich genutzt:
https://pasteboard.co/INOuIEW.jpg

Alle nachfolgenden Bilder sind Ausschnitte aus diesem Bild. Ich werde nichts beschreiben, jeder soll sich seine eigene Meinung dazu bilden:

Bild1:
https://pasteboard.co/INOkCkn.jpg

Bild2:
https://pasteboard.co/INOluFu.jpg

Bild3:
https://pasteboard.co/INOlKY8.jpg

Bild4:
https://pasteboard.co/INOlYHW.jpg

Bild5:
https://pasteboard.co/INOmipk.jpg

Bild6:
https://pasteboard.co/INOmtAn.jpg

Bild7:
https://pasteboard.co/INOmHpX.jpg


Gestern habe ich versucht nachzumalen was ich sehe, aber vielleicht sieht man es auf den Ausschnitten ja etwas besser.


Es gibt noch viele andere Fotos auf denen ich Symbole finde. Ich habe auch mal ein Video kommentiert und geschrieben das ich etwas im Bildrauschen sehe, nach einem Tag schrieb jemand folgendes:
Winner winner chicken dinner, they are not ready for that!
Vielleicht erkennt Ihr in Bild1 bis 7 ja auch etwas, vielleicht könnt Ihr ja sogar Symbole zuordnen...

Es Interessiert mich wirklich sehr!

Gruß Floppy

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Pseudohalluzinationen

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 04. Januar 2020, 17:17 vor 270 Tagen @ Floppy 576 mal gelesen

Hallo!

Es handelt sich um schlichtes Bildrauschen bei Digitalkameras, das mit der Körnung bei früheren Analogkameras vergleichbar ist. Die durch das einfallende Licht erzeugte Spannung auf den lichtempfindlichen Dioden ist nicht hoch genug, um deren Grundspannung zu überdecken, wodurch diese Grundspannung als Rauschen des Bildes zutage tritt, vgl. auch hier.
Das ist ein rein physikalisches Phänomen, in dem sicher keine Botschaften verschlüsselt sind.

Wenn Du vermeinst, darin ein Muster wahrzunehmen, handelt sich eher um einen Vorgang, welcher der Beobachtung z. B. fließenden Wassers, Windes in der Vegetation, Wolken am Himmel oder eines Lagerfeuers vergleichbar ist, bei der man beinahe unemerklich in Tagträumereien dergestalt abgleitet, daß die inneren Bilder sich mit der optischen Wahrnehmung überlagern. Wenn man daraus aufschreckt, entsteht kurzzeitig der Eindruck, man hätte das Bild im sich bewegenden Äußeren gesehen.

Ich habe auch irgendwie das Gefühl, das einige Formen kein Zufall sind.

Das Äußere wird zum Spiegelbild Deines Inneren. Du projizierst unbewußte Geistesinhalte (diffuse Gefühle, weil etwas am Rande des Bewußtseins kratzt) in äußere Sinneseindrücke.
Sobald Du meinst, daß Dir jemand über die Muster des Bildrauschens etwas mitteilen will, träfe ausnahmsweise Helmut Schmidts Spruch zu:

"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen."

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Digitalkamera

Floppy @, Samstag, 04. Januar 2020, 18:24 vor 270 Tagen @ Taurec 469 mal gelesen

Hallo Taurec,
danke für die schnelle Antwort und den Tip doch mal einen Arzt aufzusuchen :lol:
Wie bereits erwähnt, vom Gehirn wird viel ergänzt.

Meine Frage war eher
"Erkennt Ihr auf den Bildern irgendwelche Symbole und könnt diese vielleicht zuordnen?"
Nicht
"Ich bilde mir ein, Botschaften im Rauschen von Bildern zu sehen. Erklärt mir bitte was da los ist!


Hier ein Beispiel:

In Bild2 sehe ich einen Kreis und in der Mitte ein Kreuz, ich finde dieses Bild in einem Youtube Video, dort wurde es in Stein geritzt, vielleicht ist es auch ein Keltenkreuz?
Ich erzähle ja nicht ich habe es mal gesehen und kann es nicht beweisen. Ich hab mir wirklich die Mühe gemacht jedes Bild auszuschneiden und hochzuladen. Nicht für eine Erklärung der Ursache, die kenne ich und bilde mir darauf nichts ein.

Viele dieser Symbole führen in die Vergangenheit, ich sehe darauf keine Handys, TV´s oder Computer, Autos, Bäume etc. Das müsste mein Gehirn doch auch irgendwie hineininterpretieren oder? Ich sehe Sachen, die ich vorher noch nicht kannte, wie z.B das Keltenkreuz dafür habe ich mich nie interessiert aber das Bild führt mich dorthin.

Ich hätte die Symbole ja auch abzeichnen und hier posten können ohne den Ursprung zu verraten, vielleicht verrät mir ja dann jemand was es sein könnte. Ich erwarte keine ausführliche Erklärung, ich recherchiere selbst.

Ein Tip hätte gereicht, trotzdem Danke!:ok:


P.S. Es kränkt mich ein wenig, wenn man mir vorwirft zu Halluzinieren. Ich bin so "wach", das ich im Schlaf meine Träume erkenne und dann steuern kann, da sollte ich wirklich wissen wann ich Halluziniere und wann nicht oder? ;-)

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Wirklichkeit und Wahrscheinlichkeit

Luzifer @, Österreich, Samstag, 04. Januar 2020, 22:18 vor 269 Tagen @ Floppy 449 mal gelesen

Hallo Floppy,

ich finde diesen Weg aus zwei Hauptgründen durchaus interessant.

1.) Wie bereits erwähnt, vom Gehirn wird viel ergänzt.

Naja im Gehirn entsteht das Bild der Wirklichkeit erst, beziehungsweise ist es vermutlich noch eher die Schnittstelle zum Geist, in dem das Bild dann wirklich entsteht.

Unser Auge ist ein konvexer "Einlinser". Das Bild stünde zum Beispiel auf dem Kopf, tut es aber nicht, weil der Geist das "weg- und umrechnet". Außerdem gäbe es chromatische Abberation, auch das rechnet der Geist weg.

Wir können die Wirklichkeit nicht erkennen, wir erkennen die Sinneseindrücke und generieren eine Modellvorstellung, die wir Wirklichkeit nennen, mit allem drum und dran. Wo gibt es "Farben" in der Natur, was es gibt sind elektromagentische Wellen mit unterschiedlicher Frequenz. "Farbe" gibt es nur im Geist, es ist eine sogenannte geistige Qualia. Und keiner kann garantieren, dass Dein "blau" nicht mein "rot" ist. Das kann man nicht vergleichen, weil es eben nichts "Materielles" ist, sondern Qualia.

Daher ist das schon von diesem Aspekt heraus interessant, weil man dann offensichtlich vom eigenen Geist Dinge gezeigt bekommen kann, die vielleicht interessant sein könnten. Das Blöde ist ja, dass wir den eigenen Geist weder verstehen noch irgendwie signifikant nutzen können, außer ein bisschen an der Oberfläche kratzen und uns dabei als schlaue intellektuelle Menschen fühlen. Das Potential ist weit, weit höher.


2.) Die Wahrscheinlichkeit und die Wirklichkeit

Wie wir heute wissen funktioniert die Welt eben nicht auf jeder Skala in der Art eines Uhrwerks nach definierten physikalischen Gesetzen, die es erlauben würden jeden Endzustand zu kennen, wüsste man nur den Impuls und den Ort jedes Teilchens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Deswegen ist auch das sogenannte "Blockuniversum", das man aus der ART ableiten kann, ein Holler. Ich bin mir recht sicher, man wird die ART adaptieren bzw. uminterpretieren müssen, wenn man sie wirklich mit der QM verbinden will.

Das "Blockuniversum", indem alles eine 4D-Ausdehnung hat (auch in der Zeit!) und damit mit absolut definierter Zukunft kann man sich rexen.

Natürlich "funktioniert" die Welt grundsätzlich nach den klassischen Naturgesetzen, weil die Eintrittswahrscheinlichkeit des erwarteten Ergebnisses fast unendlich zu null ist, wenn man reduktionistisch alle Randbedingungen und Einflussfaktoren kontrolliert. Und bei emergenten Dingen, wo extrem viele Teilchen beteiligt sind, wie der Thermodynamik, kommt eben eines der wahrscheinlichsten Ergebnisse zum Tragen.

Nur nichts ist ohne Rückkoppelung an in gewissem Sinne alles und das muss man berücksichtigen, weil bei komplexen, verbundenen und weit vom stabilen Zustand entfernten Zuständen das Denken die Vorgänge darin mit klassischer Physik erschlagen zu können, nunja etwas "schlicht" ist.

So aber normalerweise beobachten wir keine "Wunder", in dem Sinne, es geschieht etwas gegen die klassischen physikalischen Gesetze. Sobald eines, wie das Fallgesetz mal tätig wird, gibt es kein Kraut und (fast :-) ) keinen Zauber dagegen, darauf können wir uns verlassen und das ist gut so, sonst könnten wir hier nämlich nicht leben.

Irgendwie muss aber etwas Transzendentes, wie unser Geistselbst beispielsweise in die "Realität" eingreifen können, es muss Schnittstellen geben und dafür vermute ich einfach die Beeinflussung von Wahrscheinlichkeiten komplexer labiler Systeme, die sozusagen wie ein Pendel am Hochpunkt, das nach rechts oder links runterfallen kann, funktionieren. Das "wie" wäre sogar eine naturwissenschaftliche Fragestellung, weil das Interface eine "reelle" Seite ebenfalls ausweisen müsste. Und in Bezug auf unseren Körper funktioniert das auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Will ich meinen Arm heben ist er dann eben oben, der Prozess kennt, wie die Naturgesetze, ebenfalls keine Ausnahmen, außer etwas ist nicht intakt.

So und beim Rauschen handelt es sich um so etwas, das so unbestimmt ist, dass das vielleicht auch durch Geistselbste manipuliert werden könnte um beispielsweise Botschaften zu übermitteln. Beim eigenen wäre das ja jetzt nicht so spannend, sondern schon ein ziemlicher Umweg :-), es könnte aber auch von jemand anderem stammen.

Daher wenn Du Dir einen Arzttermin ausmachst, kannst gleich für mich auch einen ausmachen, weil ich finde den Ansatz durchaus spannend :-)

Schöne Grüße
Luzifer


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Danke

Floppy @, Sonntag, 05. Januar 2020, 18:04 vor 269 Tagen @ Luzifer 354 mal gelesen

Hallo Luzifer,
Danke für deine Antwort!
Ich habe heute mal ein Bild "nachgezeichnet". Diesmal mit Beschreibungen, die helfen sollen das Bild im Original besser zu erkennen. Vielleicht bringt das ja etwas?

Mit Konturen:

https://pasteboard.co/IOA444V.jpg

Original:

https://pasteboard.co/INOmHpX.jpg

Wenn Du auch solche Symbole erkennst, mich interessiert es weiterhin, vielleicht tauschen wir im Wartezimmer beim Arzt dann irgendwann Bilder :-)

Grüße
Floppy

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dem Schweinen ist alles Schwein :-)

BBouvier, Samstag, 04. Januar 2020, 17:19 vor 270 Tagen @ Floppy 502 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 04. Januar 2020, 17:28

Hallo, Floppy!

Was man "in solchen Wolken" sieht, das richtet
sich wohl ganz nach dem Naturell und der Stimmung des Betrachters,
und nach den Sinnsprüchen:
=>
Dem Reinen ist alles Rein,
dem Schweinen ist alles Schwein.
oder:
Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat,
der sieht in jedem Problem einen Nagel.

Näheres findet man beim sogenannten: Rorschach Test:
(gemeint ist natürlich die Rorschachuntersuchung)
=>
https://de.wikipedia.org/wiki/Rorschachtest

Auf Bild vier bei Dir sehe ich beispielsweise einen Bouvier Bernois
https://www.google.de/search?q=Bouvier+Bernois&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjQ6PaYq-rmAhWrMewKHX9zA-oQ_AUoAXoECBEQAw&biw=1120&bih=534#imgrc=1qTmxAyFbvpTHM:
... ebenfalls auf Bild sieben, eins, fünf und drei,
hingegen auf den Bildern zwei und sechs jeweils nur lauter Bernhardiner.
Aber die sind mir ebenfalls recht.

Grüße auch!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Ein Hammer ist nicht nur für Nägel geeignet

Floppy @, Samstag, 04. Januar 2020, 18:40 vor 269 Tagen @ BBouvier 449 mal gelesen

Hallo BBouvier,
Danke für deine Antwort. Es ist Bildrauschen und ja ich weiß das Gehirn interpretiert viel.
Ein Rohrschach Test zeigt ein Muster und man soll sagen was man sieht,
meine Ausschnitte zeigen aber doch sehr eindeutige Symbole oder?
Ich finde auch alle gezeigten Bildausschnitte wieder. Ich sehe oder finde auch nie Bäume, Handys und viele andere Gegenstände, die Symbole führen mich alle zu Sachen, die ich vorher nicht kannte. Meine Antwort an Taurec und das Keltenkreuz erklärt es vielleicht etwas besser.

Wer den Hammer nur als Hammer nutzt, der kann nur Nägel sehen.

Floppy

Bilder im Bildrauschen

Leserzusendung @, Samstag, 04. Januar 2020, 21:33 vor 269 Tagen @ Floppy 388 mal gelesen

Guten Abend in die Runde,

Lösung könnten sein: 3D Stereogramme oder sog. magic pictures.

Man stellt die Augen ruhig, geht nahe ran und schaut ca. 4 cm hinter die
Bildfläche, wenn man geübt ist sieht man in Sekunden ein tiefes 3D Bild, also: Texte, Figuren, Tiere oder Landschaft.

Bei startpage.com folgende Suche eingeben:

hidden 3d figures on flat grizzling pictures magic pictures

Ich selbst konnte soeben nirgendwo etwas erkennen, weil meine
Augen etwas überangestrengt sind, vielleicht morgen früh.

https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-3867880/Can-shark-Researchers-reveal-magic-eye-illusions-work-not-hidden-3D-images.html
https://www.hidden-3d.com/

Changierende Flächen sind damit voller lesbarer Informationen.

Ich hoffe das klärt die Sachlage.

Bis dann.

Keine 3D Magic

Floppy @, Sonntag, 05. Januar 2020, 17:35 vor 269 Tagen @ Leserzusendung 374 mal gelesen

Hallo,
vielen Dank erstmal für die Antwort. Ich kenne diese 3D Magic Bilder sehr gut, aber es ist nicht das gleiche. Damals hatte ich ein Programm um die selbst zu erstellen, irgendwann konnte ich die 3D Bilder sehen ohne diese vorher an die Nasenspitze zu halten und dann langsam weg zu bewegen. Der Punkt an dem etwas sichtbar wurde war der schlimmste, man sah etwas, musste sich aber weiterhin konzentrieren damit es nicht wieder verschwindet. Es hat trotzdem Spaß gemacht :-)

Ich habe jetzt mal ein Bild Pixel für Pixel umrandet.
Es ist meine Wahrnehmung, meine Interpretation.
Vielleicht hilft es dabei so zu sehen, wie ich es sehe:

Bild 7 mit Konturen & Beschreibungen:

https://pasteboard.co/IOA444V.jpg

Nochmal der Link zum Original:

https://pasteboard.co/INOmHpX.jpg

Grüße
Floppy

Eine Frage der Betrachtungsweise

Baldur @, Samstag, 04. Januar 2020, 23:01 vor 269 Tagen @ Floppy 490 mal gelesen

Hallo, Floppy,

Ein sexualfixierter Mann wird zum Test einer Psychiaterin (oder so irgendwie) vorgeführt.

Sie zeichnet etwas, und er soll sagen, was er damit assoziiert.

Sie malt einen Kreis - was denken Sie?

Ich denke an Sex.

Gut, dann male ich was anderes (sie zeichnet ein Rechteck).
Was denken Sie?

Ich denke an Sex.

Sie malt einen Stern, was denken Sie?

Ich denke an Sex.

Sie stellt die Diagnose, mein guter Mann, ich meine, Sie haben da ein gewaltiges Problem.....

Worauf der Probant antwortet, waaas, ich??? SIE ZEICHNEN DOCH DIE GANZE ZEIT DIESE SCHWEINEREIEN......

Nix für ungut, fiel mir gerade als Auflockerung ein.

Freundliche Grüsse vom Baldur

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Synchronizität

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 05. Januar 2020, 10:20 vor 269 Tagen @ Floppy 485 mal gelesen

Hallo!

meine Ausschnitte zeigen aber doch sehr eindeutige Symbole oder?

Eindeutig für Dich. Andere sehen, wenn sie es versuchen, etwas gänzlich anderes.

die Symbole führen mich alle zu Sachen, die ich vorher nicht kannte. Meine Antwort an Taurec und das Keltenkreuz erklärt es vielleicht etwas besser.

Du siehst ein Kreuz und findest ein Kreuz.

Aus Deinem anderen Beitrag:

Meine Frage war eher
"Erkennt Ihr auf den Bildern irgendwelche Symbole und könnt diese vielleicht zuordnen?"

Wenn man ein Symbol sucht (= finden will), findet man auch irgendein Symbol.

Ich erwarte keine ausführliche Erklärung, ich recherchiere selbst.

Und wenn man dann weiter recherchiert, findet man auch irgend etwas, das zu dem Symbol paßt, das man finden will. Stößt man bei der Recherche auf etwas, das man zuvor nicht kannte, wundert man sich ob der (Schein-)korrelation.
Beispielsweise ist ein Kreuz derart allgemein, daß man immer irgend etwas passendes findet, auch Formen des Kreuzes, die man zuvor nicht kannte.

Es kränkt mich ein wenig, wenn man mir vorwirft zu Halluzinieren.

Vielleicht halluzinierst Du nicht. Du stellst allerdings Verbindungen her, wo kausal keine sind.

Bei allem Wohlwollen könnte vielleicht noch C. G. Jungs Konzept der Synchronizität angebracht werden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Synchronizit%C3%A4t

Mit anderen Worten: Du nimmst etwas wahr, das spiegelbildlich zu Deinen inneren Vorgängen paßt. Das ist intersubjektiv nicht nachvollziehbar. Wie wäre dies auch möglich? Dein seelisches Innenleben ist nur Dir selbst bekannt, bestenfalls (viele kennen sich noch nicht mal selbst so gut, daß sie wüßten, was sie eigentlich bewegt). Wäre es objektiv nachvollziehbar, wäre eine kausale Verbindung oder Ursache nachweisbar. Dann würden viele das selbe wahrnehmen, weil objektive Erscheinungen in der von uns allen geteilten äußeren Welt beobachtet werden würden.

Ob hier wirklich Synchronizität vorliegt, ist meines Erachtens aber fraglich. Die äußeren "Aufhänger" (z. B. der Scarabaeide bei Jung oder die zur Feinstrukturkonstante passende Zimmernummer bei Pauli, vgl. Wikipedia) müßten so prägnant sein, daß ausgeschlossen ist, daß man sie willkürlich selbst hineinliest, weil man unbewußt ein Symbol finden will. Ein zufälliges Bildfragment, das beim willkürlichen Anhalten eines Videos an irgendeiner Stelle sichtbar wird und nur eine vierundzwanzigstel Sekunde (= ein Videoframe) später schon wieder verschwunden ist bzw. ganz anders aussehen kann, hat diese Signifikanz gewiß nicht. Das ist aber das wesentliche: Man muß schon gezielt danach suchen, Videos gezielt mit den Augen abscannen, weil man ein Muster sucht bzw. von vornherein sehen will, um Deine Symbole sichtbar zu machen. Es fällt einem nicht so unintentional d. h. absichtslos von außen zu, wie Du es vielleicht vermeinst.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Du hast bestimmt Recht

Floppy @, Sonntag, 05. Januar 2020, 17:52 vor 269 Tagen @ Taurec 392 mal gelesen

Hallo Taurec,
Danke für die Erklärung und dein Verständnis, das weiß ich sehr zu schätzen!
Deine Argumente sind richtig, es ist meine Art der Wahrnehmung und meine Interpretation.
Ich kann nur noch hinzufügen das ich Videos nicht gezielt nach sowas absuche,
es ist vielleicht ein Instinkt, ein Gefühl das mich dazu triggert.
Es gibt wirklich unzählige Bilder in denen ich immer das gleiche sehe.

Du sagst auch es ist ein Bild aus 24 pro Sekunde, was wäre wenn diese Symbolik
auf anderen Frames ebenfalls wäre? Würde das etwas Beiweisen oder helfen?
Ob das wirklich so ist kann ich nicht sagen aber wenn es hilft mache ich mir die Arbeit.

Grüße
Floppy

Es kann auch noch etwas anderes sein...

Nullmark @, Dienstag, 07. Januar 2020, 01:01 vor 267 Tagen @ Floppy 572 mal gelesen

Hallo Floppy,

Vielleicht solltest Du auch mal in diese Richtung denken:
Unserem Gehirn gelingt es nicht, gleichwertige und insbesondere einfache Ergebnisse zu akzeptieren - es sucht Unterschiede. Es macht selbst nach der Erkennung im Denkprozess einfach weiter und versucht die Wahrnehmung irgendwie nachzubearbeiten und mit den bestehenden, im Gehirn gespeicherten Erfahrungen abzugleichen.

Das Gehirn ist nicht in der Lage permanent sämtliche visuellen Signale zu verarbeiten. Das wäre biologisch (energetisch) einfach nicht effektiv. Das Auge beschränkt sich deshalb darauf, nur die wesentlichen Veränderungen wahrzunehmen. Das Gehirn füllt von sich aus das Bild auf. Das wiederholt sich dauernd in 1/25 Sekunden.

Die unmittelbare Beobachtung funkt also immer wieder dazwischen und stört diesen Abgleich, weil das Auge, der Kopf, der ganze Körper immer irgendwie schneller als 1/25 s wackelt (Pulsschlag!) und wird dadurch anfällig für optische Illusionen – gaukelt also Bilder vor, die tatsächlich nicht da sind.

Dir sind sicherlich solche Sehtestbilder bekannt, wie das Herrmangitter oder das Szintillationsgitter oder auch so etwas hier
oder das.

Ich kenne dieses Problem vom Training zeitkritischer Prozessabläufe. Die Probanden wurden regelmäßig nervös und kamen ins Schwitzen, wenn in einer wichtigen Phase für kurze Zeit mal so ein Szintillationsgitter eingeblendet wurde. Manchmal war die Handlungsfähigkeit verschiedener Kandidaten regelrecht blockiert, anders als beispielsweise bei einem einem Kamera- oder Monitorausfall. Nach dem sie um die Zusammenhänge wussten, trat dieses Problem der „Bildstörung“ nicht mehr auf.

Also bewahre Dir die Fähigkeit Details wahrzunehmen und zu deuten, aber verschone Dein Gehirn besser mit dieser Art Stress und spiele lieber Schach, löse Kreuzworträtsel oder lerne den Faust 2 auswendig. An der Stelle jagdst Du sehr wahrscheinlich einer Chimäre nach, die sofort anders aussieht, je nach dem, auf welche Seite Du den Monitor kippst. ;-)

Gruß
0,- M

Die Strukturen sind nicht zufällig...

Harald Kiri @, Donnerstag, 09. Januar 2020, 17:37 vor 265 Tagen @ Floppy 597 mal gelesen

... sondern entstehen in der Komprimierung.

Hallo Floppy,

die Strukturen, aus denen Du Bilder erkennst (von physischer und psychischer Seite schon reichlich analysiert), entstehen dadurch, dass Bilddateien zur Speicherung im Internet viel zu groß wären. Deshalb werden sie meistens JPEG-konprimiert. Dabei geht Information verloren und Blöcke werden auf einen Durchschnitt zusammengefasst. Diese Strukturen sind also nicht mehr das Bild, das die Digitalkamera erfasst hat, sondern das Bild, das der Komprimierungsalgorithmus daraus gemacht hat. Digitalkameras sind i.d.R. so eingestellt, dass sie Bilder sofort komprimieren. Bei guten Kameras kann man einstellen, dass die Bilder unkomprimiert gespeichert werden. Dort siehst Du diese sog. JPEG-Artefakte dann nicht.

Bei mehrfacher Speicherung der Dateien kann der Effekt zu irreversiblen Bildzerstörungen führen.

Ich habe Dir eine Seite herausgesucht, auf der die Entstehung solcher Artefakte erklärt wird.

Viele Grüße
Harald

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