Knecht schlechten Rechts – Das Recht gegen "rechts" (Freie Themen)

Fenrizwolf, Sonntag, 15. September 2019, 09:03 vor 34 Tagen 819 mal gelesen

Liebe Esoteriker und Okkultisten,
Liebe Forensiker und liebe Opfer,

mit besorgniserregender Schlagzahl schlägt justicias Hammer auf die Gläubigen ein.
Wie ein Preßlufthammer des Unrechts pocht es hammerhart in der Stirn, doch vermag dieses Tun
sämtliche Schranken des Bewußtseins zu überwinden, die derart perverses Treiben freiwillig gutheißen.

Ich beginne und schließe mit einem einfachen Pamphlet:
Nach gegenwärtiger Rechtslage ist auch ein Hüter des Terrors besser gestellt als jemand, der nur einmal falsch parkt.
Ehemalige Systemgläubige, wie ich, werden mit Lügen niedergemacht.
Ich habe gewagt zu klagen, nicht ohne zu wissen, daß Terror, Tod und Haß nur aus einem Arsch kommen.
Am ersten Verhandlungstag schien die Sache fast klar, schließlich war alles geklärt, und kaum Fragen offen.
Am zweiten Verhandlungstag war die Szenerie eine komplett andere.

Der Richter ist „umgekippt“, hat mich verraten, lieber seinem Satan gehuldigt.
Schlicht: Der Wicht spricht Recht nicht, er lügt mit Wonne.
Ja, so unglaublich es scheint, der Richter ist ein Krimineller.
Es betraf eine mich seit langen Jahren sehr belastende Verwaltungsangelegenheit.

Wir hatten Post vom Bundesgerichtshof:
Die Revision wurde abgelehnt, dafür gab es mindestens vier Autogramme.
Mord ist Wohltat nun, Gerichte begehen keine Fehler.

Ich lüge nicht. Mord wird zur Nottat im „Recht“.

Unter der alten Eiche werden sie den Mond sehen, nach Gnade flehen,
bis dahin niemals wieder gerade stehen.

Wie begegnet man totalem Terror?

Eichen pflanzen!

Quercus robur ex Germaniae

Zerstört die Zerstörer!

Finis

Wer richtet die Richter?

Fenrizwolf

uuuuuuuuuh

Alltagsprobleme

Schneewittchen @, Sonntag, 15. September 2019, 15:51 vor 34 Tagen @ Fenrizwolf 639 mal gelesen

Lieber Fenrizwolf,

du wirkst mir sehr gestresst zu sein die letzten Tage. Hast du Kopfschmerzen? Ich kenn das, aber das vergeht. Sei froh, dass du ein Fellknäuel bist und keine klassizistische Statue aus Stein ohne Nase. Die würde nämlich vom Presslufthammer aus der Ferne in sekundenschnelle zu Staub zerbröselt.

Richter haben heutzutage keinen Arsch mehr in der Hose. Sie geben ihre richterliche Gewalt an stillschweigende oder laut schreiende Vereinbarungen mit den Rechtsanwälten ab. Haifischkanzleien. Profitbrut. Kann ich ein Lied von singen, da bist du nicht alleine. Ich habe zwar nicht geklagt, doch wurde ich verklagt, völlig grund- und schamlos von dem Pack. Meine Gewinnchance ging freilich gegen Null - mangels Rechtsbeistand.
Es hat mir noch nichtmal was ausgemacht, weil eh so klar war, wer gewinnt. Ich bin selten richtig sauer.

Pyromane Gedanken habe ich erst seit gestern abend, angesichts des Grinsens der unendlichen Belustigung, welches sich meine Umgebung einfach nicht mehr aus den Gesichtern wischen konnte. Rache ist süß, möchte jemand eine warme Hütte? Meine Zettelsammlung brennt so schön. *grins *

Mit dem Feuerzeug wedelnd,
Schneewittchen Feuerteufel

Geburtswehen

Fenrizwolf, Sonntag, 15. September 2019, 19:18 vor 34 Tagen @ Schneewittchen 594 mal gelesen

Liebe Schneewittchen,

fast möchte ich mich für meine Unbeherrschtheit entschuldigen.
Es würde meinem Ego schmeicheln, mit einem mystischen Hauch von
Überlegenheit selbstgerecht in der Sonne zu glänzen.

Leider muß ich gestehen, daß mich die letzten zehn Jahre viel
Kraft gekostet haben, und das Ende meiner Kräfte nicht mehr so
hypothetisch ist, wie davor.

Wenn der liebe Gott aber ein bißchen mitdenkt, bekommt man die Mahlzeit
häppchenweise serviert, und nicht ein einem Klumpen, an dem man erstickt.

Du wirst gedeihen und mit der Niederlage Deinen Verfolgern entwachsen.

Ich danke Dir sehr herzlich und wünsche Dir alle Kraft, die Du brauchst!

Mit lieben Grüßen

Fenrizwolf

Fenrizwolf

Schneewittchen @, Sonntag, 15. September 2019, 21:00 vor 34 Tagen @ Fenrizwolf 497 mal gelesen

Lieber Fenrizwolf,

du weißt, dass ich dir nicht böse sein kann. Ich hatte es schon immer mit Seelenwölfen.

Liebe Grüße,
Schneewittchen

Untergang

IFan, Dienstag, 17. September 2019, 20:36 vor 32 Tagen @ Fenrizwolf 580 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Dienstag, 17. September 2019, 21:06

Hallo Fenrizwolf,

a) Der Begriff mit "B" gehört in den Beitrag nicht rein, weder im Text noch im Betreff.

b) Deine Äußerungen zur Gerichtsbarkeit kann ich nachvollziehen, nach ähnlichen Erfahrungen, wenn auch nicht im Strafrechtsbereich.

Die womöglich kommenden Ereignisse Revue passieren lassend, wurde mir unwohl, nach den Betrachtungen zur zusammenbrechenden Ordnung noch mehr, doch nach dem zweiten Blick, welche Ordnung da zusammenbricht - nämlich eben jene, die wir jetzt haben - relativierte sich die zweite Welle des Unwohlseins.

Beispielsweise kann man sich 32 000 000 000 € nicht vorstellen, deswegen auf einen von uns (Bundesbürger) heruntergerechnet: 400 €. Wenn ein Krimineller 400 € klaut, bekommt er Ärger; wenn er es mehrfach macht, noch mehr, als Wiederholungstäter. Wenn es Gutverdiener im Anzug machen, ist es nicht so schlimm, jedenfalls nicht aus Sicht der öffentlichen Ordner, auch dann nicht, wenn sie es bei 80 000 000 Bürgern tun (Link).

Da ich nicht glaube, dass durch eine Krise der Charakter eines Menschen sich ändert und die meisten Menschen wohl doch nicht so schlecht sind, dürfte sich der Schaden durch den Zusammenbruch der "öffentlichen Ordnung" vielleicht auch in Grenzen halten. Abgesehen natürlich vom Zusammenbruch der materiellen Versorgung und des Stromnetzes beispielsweise. Während der Brand von Kohleflözen verdrängt wird, sieht man sich heute unvermittelt als Verbrecher benannt, weil man sich bewegt, unterstützt durch eine eigene, durch eine Energie-haltige Flüssigkeit betriebene Maschine, und nicht seine Zeit beispielsweise als Fußgänger auf dem Weg vom Dorf zur Kreisstadt verbringt oder versucht, eine Bahnlinie dorthin einzuklagen, damit man mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gelangen kann.

Das Kentern eines Ausflugsdampfers kann leicht verursacht werden durch viele Einzelne, die, nur ihr eigenes temporäres Ziel vor Augen, auf eine Seite strömen, ohne das Gesamte im Auge zu behalten.

Gruß, IFan

Vorstellung großer Zahlen

Harald Kiri, Mittwoch, 18. September 2019, 02:15 vor 32 Tagen @ IFan 363 mal gelesen

Hallo IFan,

Du schreibst, dass man sich 32 000 000 000 € nicht vorstellen könne.

Wenn man sie in Sekunden annimmt und dann in uns gebräuchliche Zeiten umrechnet, bekommt man eine Vorstellung davon.

32.000.000s sind umgerechnet ca. 370 Tage, also etwas mehr als ein Jahr.

32.000.000.000s sind dann schon 1.014 Jahre.

Für mich eine durchaus greifbare Zahl.

Da wundert es einen allerdings, dass Politiker so leichtfertig Millionen und Milliarden durcheinanderwürfwln.

Viele Grüße von Harald

Scheibenkleister

Fenrizwolf, Samstag, 21. September 2019, 08:14 vor 29 Tagen @ IFan 389 mal gelesen

bearbeitet von Fenrizwolf, Samstag, 21. September 2019, 08:19

Hallo, IFan!

§1 Absatz a)

Ich gestehe, daß ich Deiner Rüge darüber, daß Unflätigkeiten hier am falschen Platze sind, zustimmen muß.

Nun ist es aber schon das zweite mal, daß eben Du mich in solcher Angelegenheit maßregelst.

Vermutlich wirst Du aber im Alltag niemandem begegnen, der derart selten ausfällig wird, wie ich.

Insbesondere in einem Chor gossensprachlicher Kakophonie oder in einer sehr ausgelassenen Runde; gern auch als einsamer Hafensänger am Fluchhafen von La Palma, wirst Du mich stets als derart beherrscht wahrnehmen, daß Du mir zwecks Lockerung, aus freien Stücken diverse Formen der chemischen oder psychosozialen Berauschung als Empfehlung anheimgeben würdest.

Ich habe nicht einmal laut weh geklagt, als drei Täter mir vorsätzlich zwei Gelenke der Hand zerstörten und fast hundert Tritte und Schläge meinen Körper und Kopf trafen.

Weder mein Bewußtsein noch mein vorzügliches Benehmen waren schließlich in Mitleidenschaft gezogen worden.

Anschließend habe ich mich dann noch von der Polizei telefonisch und persönlich demütigen lassen müssen.

Nun aber, nach 10 Jahren des Niedergangs, des Terrors und allgegenwärtigen Wahnsinns, entfleucht mir - vollgefressen mit diesem gärigen Unheil, ab und zu – ein Ausdruck.

Selbstverfreilich bitte ich untertänigst um die Gnade der Vergebung.
Leerer müßte man halt sein.

§ 1 Abs. b)

Daß Prägung ungemein tief wirkt, stellen wir fest, wenn wir mit unbekannten Ernährungsgewohnheiten konfrontiert werden.
Insekten haben viel Protein und sollen gar umweltschonend zu züchten sein, aber es steigt in mir der Ekel, wenn ich daran denke, sie als Nahrungsquelle zu gebrauchen.

Doch der Zeitgeist, sprich: die allgegenwärtige Indoktrination mit Bewertungen unter Anschauung von Lob und Tadel, Erfolg und Verfolgung, wirken äußerst tiefgreifend – ebenso.

Hinzu kommt, daß bei entsprechend vorprogrammierter Emotionalisierung, berechenbare Muster ablaufen, die sich später bei Knopfdruck fast beliebig wiederholen lassen.

Insbesondere bei herausstechend strebsamen „Individuen“, die nicht unlogischer Weise besonderen Lernerfolg in Jura und Naturwissenschaft haben, funktioniert das Schema Zuckerbrot (kindliches Wohlbehagen) und Peitsche (Entzug des Leumundes) besonders gut.

Ist dieses westweltliche Erfolgsschema über Dekaden erfolgreich, ist ein Entzug der Droge Macht aus Pipi und AA nicht unter härtester Aufsicht durchführbar.

Sehr viele heute „Mächtige“ sind im Grunde nichts anderes als dressierte, unbeholfene Kinder, gefangen in einem Narzißmus, der a(u)strophysikalischen Einheiten zur Beschreibung bedarf.

§ 2 Abs. Ainz

Was die Vorstellung großer Zahlen anbetrifft, gibt es doch keine andere Lösung, als sich einen Maßstab zu suchen.
Leider war es mir mit meinen damals 13 Jahren nicht vergönnt, eines ebensolchen habhaftig zu werden; so glaube ich noch heute, insbesondere mein Genital sei von vorzüglicher Dimension.

Es scheint dem unbekümmerten Naturverstand unplausibel, daß 1 m² 10.000 cm² hat, und ein Kubikmeter gar eine Million cm³.

Nur durch Demonstration kann man einen Begriff für die Ursachen und Verhältnisse bekommen.

Lieber sollte man das öfter veranschaulichen, und noch einmal, und wieder, als auf Seite 64 des Mathebuches die Aufgaben 32, 33, und den ersten Teil von Aufgabe 36 im Blocktext abzuarbeiten.


Respektvolle Grüße und Scheibenkleister!

Fenrizwolf

Aufgabe 33

Harald Kiri, Sonntag, 22. September 2019, 15:12 vor 27 Tagen @ Fenrizwolf 378 mal gelesen

Hallo Wolf,

gerade Aufgabe 33 auf Seite 64 thematisiert doch die Größenverhältnisse und in der letzten Stunde haben wir ausführlich darüber gesprochen.

Leider warst Du krank :-(

Dein Mathelehrer ;-)

gewährt.

IFan, Freitag, 27. September 2019, 23:53 vor 22 Tagen @ Fenrizwolf 227 mal gelesen

Lieber Fenrizwolf,

"Selbstverfreilich bitte ich untertänigst um die Gnade der Vergebung."

Sei Dir gewährt.

Wobei ich selbst ja nur ein einfacher Schreiber hier bin und eigentlich nichts zu sagen habe. Ob ich damit also auch für andere spreche, kann ich nicht sagen, hoffe es aber. Nehme es sogar an. Vielleicht nicht gleich für eine dreistellige Prozentzahl. Vielleicht wird diese Zahl aber erreicht; vielleicht später.

Den Effekt kenne ich; man flucht leise in sich hinein, später dann - vielleicht im Freundeskreis - lauter, und später entfleucht einem so etwas auch woanders, wo es das besser nicht hätte tun sollen.

Es gibt ja auch den Effekt bei Interviews: Die Atmosphäre ist vertraulich, und dort ist sich mancher dann nicht mehr bewusst, dass das Gesagte später in hunderttausendfacher Ausfertigung verbreitet wird und auch von allen möglichen Menschen gesehen/gehört wird, mit denen man sich nicht (so) unterhalten hätte.

Man sitzt zu Hause vor dem heimischen Computer, in trauter Atmosphäre, und schreibt in einem vertrauten Forum.

Da vergisst man dann leicht, dass nicht nur Vertraute das Geschriebene lesen, sondern auch Unvertraute.

Hier im Internat, nein, Internet, lesen eben auch viele Letztere mit, denen man solches vorenthalten sollte.

Wobei man einem Solchen, der Ge-/Beschriebenes erlebt hat, wie in dem Satz mit den drei Tätern, zugestehen muss, dass er in der Erinnerung daran heftig zu werden neigt. Ich stelle mir so etwas lieber gar nicht weiter vor.

Dass ich das Geschriebene - meines - in zwei Punkte unterteilt habe, war mir nicht sympathisch, schien mir in dem Moment aber die beste Lösung. Eine bloße Rüge, dann in einem einzigen Beitrag, war mir zu scharf, sollte aber auch nicht durch das weiter Geschriebene verwässert werden. Eine Trennung gehörte daher da rein.

"Sehr viele heute ,Mächtige' sind im Grunde nichts anderes als dressierte, unbeholfene Kinder, gefangen in einem Narzißmus, der a(u)strophysikalischen Einheiten zur Beschreibung bedarf."

Ja, das denke ich auch. Demütige Beschäftigung mit anderen Meinungen, vielleicht sogar deren ernst-nehmen, Abwägen, vielleicht sogar Anerkennen, ist nicht ihre Sache. Dennoch habe ich die Hoffnung, dass auch bei Leitenden, vielleicht in der Politik, gelegentlich Andersdenkende dabei sind.

"Es scheint dem unbekümmerten Naturverstand unplausibel, daß (...) ein Kubikmeter gar eine Million cm³ (hat)."

Ja, das ist so, und das geht sicher auch Technikern so, die ständig mit solchen Sachen zu tun haben, wie mir einst.

Abhilfe ist Rechnen, und wohl die einzige.

Ein Kommilitone berichtete mir einmal von durchgerissenen T-Trägern.* Nein, das kann man sich nicht vorstellen, was für Kräfte da walten. Aber ausrechnen kann man es.


Gruß, IFan


__________
*) Ein Bohrturm war umgefallen.

Nur kurz in den Schild gebissen

Fenrizwolf, Samstag, 28. September 2019, 07:21 vor 22 Tagen @ IFan 368 mal gelesen

bearbeitet von Fenrizwolf, Samstag, 28. September 2019, 07:26

Hallo Ifan,

habe vielen Dank für Deinen Versuch, meine Fahrigkeit in sinnvollen Bezug zu meiner Motivation zu setzen.

Als universell Minderbegabter mit idealistischen Bestrebungen, gehe ich im Allgemeinen befriedigenden und dem Ausgleich dienlichen, Erfolgserlebnissen erfolgreich aus dem Weg.

Wie manchmal eventuell in guten Stunden durchscheint, bin ich im Grunde meines Herzens eher ein feinsinniger und kreativer Typ, dem das Streben nach Harmonie mehr zu eigen ist als der Streit.

Mein erster Beruf war für mich so passend wie Metzger für einen Veganer, und der zweite, den ich ich mir ausgesucht habe, ist ein vornehmlich technischer, für den mir natürliche Begabung fehlt.

Bei aller Hingabe und wogender Begeisterung, greife ich da niemals nach den Sternen, sondern muß bei allen großen Sorgen, auch dabei Leistung erbringen und mit Frustration umgehen.

Zu dem Normalen Gepäck kommt leider eine Kaskade an Horror und Terror eines Jahrzehnts, die ich weder erwarten durfte, noch vormals zu durchstehen geglaubt hätte.

Freilich relativiere ich auch gern – zu gern – schließlich habe ich noch alle Gliedmaßen, bin erst mittelalt, baumhoch und kein Quasimodo.
Aber der Verschleiß, der einem zum gewöhnlichen Unbill droht, ist geeignet, folgenschwere Geisteskrankheiten auszulösen, deren Vorhölle ich in Form von bisher ungekannten Gemütsregungen, bereits schmecken durfte.

Der viel gerühmte Sigmund Freud soll gesagt haben, daß selbst eine Psychose kein schlechtes Benehmen entschuldige.

Bis ich bis dorthin in den Boden gestampft werde, daß es meiner Entlastung dienlich sein könnte, wird noch viel Blut den Rhein hinunterfließen müssen und noch mehr rote Richter aus unserem Land der Dichter und Denker wiederholt ein Land der Richter und Henker machen müssen.

Wir beide sind große Jungs; schätzen uns und lernen offensichtlich im Umgang miteinander.

Kritik an offensichtlich schlechten Umgangsformen meinerseits, die mir zudem nur schlecht stehen, kann ich nur befürworten.

Mich erinnert das an eine Begebenheit im Urlaub in der Gruppe. Ich stand nach dem gemeinschaftlichen Essen wortlos auf, um zum Rauchen vor die Tür zu gehen.
Hereingekommen, durfte ich mir von einer der Frauen ein Donnerwetter anhören, daß dies unhöflich sei.

Aufgrund der Standpauke war ich zunächst etwas verärgert, konnte es aber schließlich als eine sympathische Erinnerung an meine sehr konservative Kinderstube wertschätzen.

Immerhin – andernorts rauchen sie Crack und mißhandeln Halbtote; ich habe immerhin Manieren.

In Form wohlfeilerer und gesitteterer Wortwahl will ich mich aber weiterhin inbrünstig in das Fieber stürzen, das mir mein gottgegebener Idealismus auferlegt hat.

Ob in Küssen oder unter Kanonendonner – die kulturelle Identität und Freiheit der europäischen Völker, im eigenen Fleische und Gerippe ist mir tiefste Sehnsucht in allem Streben.

Ich weiß, wem meine Treue oder gar mein Gehorsam gebührt. Es ist ganz gewiß nicht dieser Unrat von Selbstvergöttlichung und Verleumdung, der uns derzeitig würgt und fesselt.

Bei aller Vorliebe kann ich mich nicht dafür verbürgen, nicht doch zu passender Stunde schwach zu werden, und irrational destruktive Taten in nicht gottgefälliger Intonation leise und unerhört in die weite Welt zu summen.

So rechne ich fleißig, und versuche den Gediegenen berechenbar zu bleiben, während ich noch des Rächens bar, schief im Regiment stehend, Krokodilstränen ehrlich weinend, die 13. Kugel in den Lauf stopfe.

Noch ist an meiner blanken, schüchternen Brust kein Säugling verdurstet und weder Dolch noch Schwert erfolgreich gewesen.

Aber jetzt hebe ich den Schild, senke das Schwert gen Muttererde
Meine Seele ist mein Pfand – Heimat heilig Vaterland

Grüß Dich,
Fenrizwolf

Schild beißt mal kurz zurück

Flohherberge @, Freitag, 04. Oktober 2019, 08:54 vor 15 Tagen @ Fenrizwolf 259 mal gelesen

Hallo Fenrizwolf,

ich hätte dir ja persönlich geantwortet anstatt hier im Forum auszuschweifen, denn so viel Zwangsbeglückung verdient das Forum nicht - jedoch sehe ich kein Briefsymbol neben deinem Namen. Also denn.

Deine Beiträge gehören wohl zu den ertragreichsten und verständlichsten, die hier zu lesen sind - man findet sie zum Glück schnell per Suchfunktion - kein Wunder auch, du versteckst dich ja nicht hinter einer Phalanx aus selbstgesammelten Holzstöckchen, sondern schreibst stets frei nach Schnauze.

Auch ich kann nicht viel mit abgestorbenen Ästen und Zweigen anfangen, es fällt mir schwer, mich wie jene zu verbiegen, nur um nicht aufzufallen. Ich bin kein guter Schauspieler und kein guter Lügner, noch nie gewesen und lerne es wohl auch nicht mehr.

Ehrliche Krokodilstränen kann jeder. Darf aber nicht jeder. Hör auf zu heulen, heißt es dann, selbst wenn Grund dazu vorhanden ist. Oder auch nicht vorhanden ist. Das ist wohl subjektiv und Ansichtssache (die aber jedes Subjekt noch selbst beurteilen sollen dürfte).

Rechnen bar des Rächens ist womöglich fehlinterpretiert von dir. Sollte wohl eher heißen: Rächer kraft des Vermögens doch bar jeglichen Wollens, was man so lassen kann. Und Rechnen im Alleingang bar jeglichen Maßstabes, pädagogischen Wildwuchs erzeugend. Letzteres - soll das so? Wer kann das wollen? Ein ausgewachsener Obscurius ist eine sehr unerfreuliche Sache.

Grüße von der
Flohherberge

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Anmerkung: Kontaktmöglichkeit

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 04. Oktober 2019, 09:23 vor 15 Tagen @ Flohherberge 306 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 04. Oktober 2019, 10:50

Hallo!

ich hätte dir ja persönlich geantwortet anstatt hier im Forum auszuschweifen, denn so viel Zwangsbeglückung verdient das Forum nicht - jedoch sehe ich kein Briefsymbol neben deinem Namen. Also denn.

Das war bis vor kurzem noch möglich. Seit der Aufspielung der neuesten Version der Forumssoftware hat nun jeder registrierte Benutzer drei alternative Einstellungsmöglichkeiten in seinem Profil:

  • Nur Administratoren und Moderatoren dürfen mich kontaktieren.
  • Nur registrierte Mitglieder des Forums dürfen mich kontaktieren.
  • Jeder darf mit mir Kontakt aufnehmen.

Die Einstellung ist standardmäßig auf "Nur registrierte Mitglieder des Forums dürfen mich kontaktieren." gesetzt.

Wer also durch nichtregistrierte Mitleser kontaktiert werden will, muß zunächst seine Profileinstellung ändern.

Gastschreiber, die eine E-Mailadresse angeben müssen und kein Nutzerprofil haben, sind davon natürlich ausgenommen und immer kontaktierbar.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Ob das alles so schlau ist?

schwelmi, Freitag, 04. Oktober 2019, 15:39 vor 15 Tagen @ Flohherberge 320 mal gelesen

bearbeitet von schwelmi, Freitag, 04. Oktober 2019, 16:07

Hallo Fenrizwolf, hallo Flohherberge,

jeder, der genau hinsieht wird feststellen, dass öffentlich geäußerte Gefühlsausbrüche oder anderweitig geäußerte Kritik gegen die herschenden Umstände zur Zeit wenig oder vielmehr gar keine Änderungen in die gewünschte Richtung bewirken. Ganz im Gegenteil!

Man macht sich dadurch nur schnell zum Ziel der Justiz, die manche Gesetze inzwischen sehr sehr weit auslegt. Jüngstes Beispiel ist ein Autofahrer, der aus seiner Heckklappe zwei Zöpfe raushängen ließ, verziert mit dem Schriftzug "Problem gelöst". Dieser Autofahrer darf sich nun mit einer Anzeige wegen Aufruf zu Straftaten auseinandersetzen, was schlimmstenfalls mit bis zu drei Jahren Haft geahndet wird.

Gab es da nicht auch eine Schau von ITOma mit dem Vermerk "...Die Leute auf dem Markt, egal ob Käufer oder Verkäufer, waren alle bemüht, ‚gesetzestreu‘ zu erscheinen"? "Man traute niemandem über den Weg und drückte sich im Gespräch mit Unbekannten möglichst unverfänglich aus. Ein bißchen so wie in der alten DDR..."

Oder der Beitrag von Ranvata vom 22.7.19
"21.7.2019
Ich träumte, dass ich jemandem sagte, dass es eine Zeit gäbe in Deutschland, in der niemand offen seine Meinung sagen könne. Dies sei ähnlich wie in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Enden würde diese Phase im Jahr 2030 - beginnen würde sie etwa 2020..."

2020 ist ja nicht mehr so weit.

Ihr seid aber alle selbst groß und ihr wisst hoffentlich, was ihr tut.

Schönen Gruß
schwelmi

Die Schlinge ist die Schlange ist das Recht

Fenrizwolf, Samstag, 05. Oktober 2019, 07:34 vor 15 Tagen @ schwelmi 236 mal gelesen

bearbeitet von Fenrizwolf, Samstag, 05. Oktober 2019, 07:39

Hallo Schwelmi,

niemand legt hier selbstgefällig den Kopf in die Schlinge. Aber auch mit einer Schlinge um den Hals kann man noch den Kopf so weit schütteln, daß man stumm sein Mißfallen ausdrücken kann.

Die Justiz ist ein einziges bedrohliches Affentheater geworden.
Doch ohne Psychopathen in der Legislative, die nächtens, ohne nach den Regularien beschlußfähig zu sein, völlig irren Mist in „Gesetze“ preßt, wäre auch die Judikative besser dran.

Es ist ja nicht so, daß es diesen Menschen generell an funktionaler Intelligenz fehlt.
Aber aufgrund ihrer verantwortungslosen Hörigkeit und Ergebenheit samt ihrer intrinsischen Motivation stellen sie sich teilweise in einer Reihe hinter Roland Freisler auf.

Es gäbe somit kein gerechteres Schicksal für sie, als einst ebensolchem als Angeklagter gegenüberzustehen.

Wem mag wohl das Fell des Bären bei seiner Geburt gehört haben, bevor verantwortungslose Irre und total degenerierte Volkspeiniger darüber befunden haben, wie es für sie allein am genehmsten ist?

Ja, es mag noch dicker kommen. Es wird dicker kommen.

Und auch ich, in meinem verbalen Haßsturm, werde die Zeichen der Zeit nicht ignorieren und womöglich leiser und leiser werden.
Von vorauseilendem Gehorsam einer Monstrosität gegenüber halte ich aber nichts.
Warten wir bis 2030 halt ab, und richten sie dann.
Wer richtet die Richter?

Im Namen des Volkes grüßt

ein namenloser, willenloser, geschlechtsloser, kinderloser, leidenschaftsloser Zombie

Im Fieber der Psychopathie

Fenrizwolf, Samstag, 05. Oktober 2019, 07:05 vor 15 Tagen @ Flohherberge 243 mal gelesen

Hallo Flohherberge,

vielen Dank für Deine Antwort!

Nichts anderes als die Vernunft im Verbund mit (Nächsten)liebe kann unsere Kompaßnadel sein; schlicht erbaulicher Konservatismus.

Als gewollt kreative Geschöpfe täten wir sicher schlecht daran, ewig routiniert im Sinne der Sicherheit die beständig gleichen Bahnen zu ziehen.

Visionäre, Grenzgänger, Utopisten, Künstler – einfach positiv Verrückte bringt wohl jede Population in ausreichendem Maße zutage, doch der Umgang mit ihnen bedarf einer sinnvollen Einrahmung.

Fast zu allen Zeiten hatten es jene schwer, und wohl nie war das Volk selbst, vom Höchsten bis zum Niedersten deren eigentlicher Feind.

Ob Inquisition, kollektivistische Diktaturen oder „unverständlicher Weise“ die gelobte „Demokratie“, die uns von allem Joch vergangener Tage befreit zu haben vorgibt – es ändert sich bloß die Oberfläche; das perverse Machtgebilde zuungunsten potenten Lebens bleibt stets dasselbe.

Sattes, totes, bleiches Fleisch unterdrückt mit List, Tücke, Verführung und Gemetzel jeden neuen fruchtbaren Keim, der ihm nicht dient.

Wenn diese Lebensfeindlichen Mächte nicht in jedem Gesunden Ekel und wilden Haß hervorbringen, was dann?

Wie kann man inbrünstiger um die eigene Vernichtung flehen, als mit einem Gehabe auf Erden, daß alle wahren Werte konsequent, lustvoll und spöttisch auf den Kopf stellt?

Für den aufrechten Menschen ist das Verlangen nach Vergeltung und Vernichtung kein ursprünglicher Impuls, sondern letztes Zeugnis seines wahren Selbst und schlicht eine gesunde Reaktion.

Taten, die solche Bestrebungen heraufbeschwören, rühren nicht aus Not und Verzweiflung, sondern aus höchstmöglicher Selbstüberhöhung, dem frivolen Emporheben eigener niederster Triebe und sind ganz offensichtliche Beweise für eine derart niedere Beschaffenheit, die für den kleinsten Lustgewinn anderen das Allerletzte abgewinnen will.

Zuletzt will man uns noch einreden, daß sie zu hassen eine Schande sei.
Es ist wohl das Los der Hyperkollektive, als Leichentuch der Kulturen, für solcherlei Parasiten besonders empfänglich zu sein.

Vielleicht ist es gar ein Naturgesetz, daß Gesellschaftsgebilde, die dem Menschen nicht gerecht werden, mittelfristig an einer Konzentration von Psychopathie degenerieren und im Fieber zerfallen?

Mit freundlichen Grüßen

Fenrizwolf

Gerichtet

Schwan, Mittwoch, 18. September 2019, 09:56 vor 31 Tagen @ Fenrizwolf 380 mal gelesen

Lieber Fenrizwolf,

die gesamte Justiz ist verrottet, ebenso wie alle anderen Systeme in Deutschland.

Die Staatsanwaltschaft ist weisungsgebunden, d.h., das Ministerium bestimmt, welche Straftaten verfolgt werden.

Die Richter sind dem Namen nach unabhängig, machen aber Karriere nur dann, wenn sie systemkonform urteilen.

Die Gefängnisse sind übervoll.

Zudem ist die Justiz teil der Gesellschaft, trinkt das gleiche Wasser, atmet die selbe Luft, liest und schaut die Medien wie die Mehrheit auch.

Wie erwartest Du da Gerechtigkeit? Wie erwartest Du ein Urteil gegen das System?

Wie ewartest Du das Lösen von Problemen?

Die Justiz ist Herrschaftsinstrument, damit Teil des Problems.


Beste Grüsse

Schwan

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