50. Grad und der Mann der die Weltenwende bringt (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Freitag, 12. Juli 2019, 09:43 vor 68 Tagen 1008 mal gelesen

Hallo meine Herren,
Ich denke der Mann den einige s.g. Propheten und Sibyllen in der nicht anzufernen Zukunft gesehen haben ist in der Tat ein Deutscher.

Seine Herkunft wird ziemlich um den 50. Breitengrad beschrieben: Intuitiv würde ich den Frankfurter Raum tippen.
Er ist entweder Halb- oder Vollwaise. Und er ist aus der "David"-Linie.

Er gehört nicht zu Adel an, viel mehr eher zu den Arbeitern (einfachen Volk).

Theoretisch müsste er um das Jahr 1980 geboren worden sein.

Und er wird in Erscheinung treten auf dem Donnersberg (Pfalz) - soweit die theoretische Auslegung einiger Prophetien u.a. von Nostradamus.

Natürlich wäre es auch möglich das van Rensburg und Nostradamus eindeutig den Berg bei Barcelona gemeint haben. Das widerspricht sich allerdings mit anderen Sehern.

Beste Grüße
KvA

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Eine Aufschichtung unbelegter Ideen

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 12. Juli 2019, 11:12 vor 68 Tagen @ Kinder von Atlantis 741 mal gelesen

Hallo, "Kinder von Atlantis"!

Leider lese ich nur eine Reihe Behauptungen, die ich selbst inzwischen als sehr sehr sehr (es gilt: \tiny \lim\limits_{sehr \rightarrow \infty}) unwahrscheinlich betrachte.

Grund: Es handelt sich wohl um ein Kartenhaus von Annahmen, das sich über Generationen und Jahrhunderte aus religiösen Vorstellungen und Prophezeiungsfälschungen aufgeschichtet hat.

Wir finden hier:

  • Propheten und Sibyllen, pauschal irgendwie aber ohne Beleg als richtig behauptet.
  • Eine Naherwartung, wie sie für die Endzeitprophetie typisch ist. Tatsächlich stellen sich Naherwartungen seit Jahrtausenden zielsicher als falsch heraus. Warum sollte es ("in der nicht allzufernen Zukunft") plötzlich, ohne Begründung und Beleg richtig sein?
    Daraus leitet sich auch die durch nichts weiteres begründete Annahme ab, er müsse um 1980 geboren sein.
    Wenn er in den nächsten 20 Jahren nicht in Erscheinung tritt, werden die dann lebenden Prophezeiungsgläubigen ihn eben als um 2000 geboren betrachten, was auch wunderbar zu der ansonsten völlig nichtssagenden Zahl 2000 paßt, die wegen der vielen Nullen ja irgendeine Bedeutung haben muß.
  • Abstruse Behauptungen ohne Beleg über die Herkunft: Frankfurt, Halb-/Vollwaise, eine ominöse "Davidlinie".
    Ich vermute hier die schlicht religiös begründete Notwendigkeit, daß der "große Monarch" irgendwie mit dem auserwählten Volk in Verbindung stehen müßte. ⇒ Ein Zirkelschluß, der aus religiösen Axiomen auf die Religion zurückführt, die um ihrer selbst willen wahr ist.
    Dann eine nichtadlige Herkunft, was bei 80.000 Adligen in Deutschland wahrlich kein Kunststück ist, aber immherin zum Cliché des Bauernkaisers paßt.
  • "Und er wird in Erscheinung treten auf dem Donnersberg (Pfalz) - soweit die theoretische Auslegung einiger Prophetien u.a. von Nostradamus."
    Diese Auslegungen (gibt es neben theoretischen überhaupt auch praktische?) würden mich wirklich mal interessieren. Da ich Nostradamus ein bisschen kenne, kann ich behaupten, nichts von einer irgendwie zum "Donnersberg" passenden Stelle dort zu wissen.
  • "Natürlich wäre es auch möglich das van Rensburg und Nostradamus eindeutig den Berg bei Barcelona gemeint haben. Das widerspricht sich allerdings mit anderen Sehern."
    Ich kenne weder etwas bei Nostradamus, noch beim völlig unverständlichen Rensburg mit seinen gestreußelten Kühen, das zum Donnersberg und Barcelona paßt. Auch weiß ich rein gar nichts von Sehern, die dazu Passendes gesehen hätten.
    Das führe also bitte mal näher aus, damit wir überhaupt wissen, worum es hier geht. ;-)

Zum 50. Breitengrad schreibt Nostradamus im Brief an Heinrich II:

"Im Frühling werden dem vorausgehen und anschließend folgen größte Veränderungen und Umgestaltungen der Länder durch große Erdbeben – nebst dem Wuchern des neuen Babylons, der elenden Tochter, die durch die Greuel des ersten Großbrandes gefördert wurde. Sie wird nur 73 Jahre und 7 Monate bestehen. Anschließend wird am 50. Breitengrad aus jenem Stamme, der lange Zeit unfruchtbar gewesen war, (derjenige) entspringen, der die ganze christliche Kirche erneuern wird.
Es wird ein großer Friede hergestellt, Vereinigung und Eintracht zwischen einem der Kinder mit verwirrtem Verstand und die durch unterschiedliche Herrschaftsformen getrennt sind. Es wird ein solcher Friede hergestellt, daß der Anstifter und Förderer der Kriegspartei durch Spaltung der Gläubigen im tiefsten Abgrund gebunden bleibt. Das Königreich des Tollwütigen, der den Weisen spielt, wird vereint werden. Die Gegenden, Orte, Städte, Reiche und Provinzen, welche die ersten Wege verlassen haben, um sich zu befreien, sich aber tiefer gefesselt haben werden, werden insgeheim ihrer Freiheit überdrüssig sein. Nachdem die vollkommene Religion verloren ging, werden sie beginnen auf die linke Seite einzuschlagen, um zur Rechten zurückzukehren. Sie stellen die seit langem gestürzte Heiligkeit wieder her mitsamt ihrer alten Schrift."

Nostradamus macht hier einen großen Bogen über mehrere Zeitalter, der durchaus Jahrhunderte umfassen kann, als wären es wenige Jahre.

Meine interpretative Paraphrase:
Vor einer irgendwann in der Zukunft liegenden Erdkatastrophe erfolgt der Emporstieg des neuen Babylons, der Sowjetunion, die (von Nostradamus korrekt datiert) 73 Jahre und 7 Monate besteht und als Folge des Ersten Weltkrieges entstand. Irgendwann danach wird am 50. Breitengrad der Erneuerer der Kirche hervorgehen, wobei höchstwahrscheinlich das auf 48°51' liegende Paris gemeint ist, weil der "große Monarch" (Chyren) bei Nostradamus ein Franzose ist, oder aber das auf 47°35' gelegene Blois, alte Residenz der französischen Könige, wo Chyren auch beerdigt werden wollen wird. Er wird den Frieden wieder herstellen bla, bla...
Die vormaligen Anstifter der Spaltung (die heutigen Ideologen dahinterstehenden materialistischen Mächte) werden wie der Satan in der Offenbarung im Abgrund gebunden werden. Der den Weisen spielende Tollwütige (das auf demokratische Abwege geratene Europa) wird vereint werden. Die durch den modernen Liberalismus in die eigentliche Sklaverei erst geratenen Gebiete werden dieser falschen Freiheit überdrüssig. Um zum wahren Glauben zurückzukehren wird die Linke verfolgt werden (= allte heutigen Parteien und Ideologien, die vom postmodernistisch-linken Zeitgeist verseucht sind). Das Rechte, also die Tradition des Abendlandes wird wiederhergestellt.

Was Nostradamus hier vorlegt, ist eine Gesamtcharakterisierung des Endes einer Epoche, die vor über 200 Jahren begann und durchaus noch weitere 50 oder 100 Jahre währen kann, bis selbst die letzten Nachwehen überstanden sind. Kein Hinweis findet sich auf ein baldiges Eintreten, vielmehr lassen die diversen Hinweise in den Centurien (etwa Beginn der Herrschaft des Satruns, des 8. Jahrtausends oder des Wassermannzeitalters etc.) frühstens das 22. Jahrhundert als "die Zeit" erscheinen.

Auch wenn Nostradamus selbst von keineswegs präkognitiven Ideen durchwoben ist, scheint das irgendwie zu passen, insbesondere die korrekt genannte Lebensdauer der Sowjentunion und die Rechts-Links-Dichotomie, die für seine Zeit überhaupt keinen Sinn ergibt. Das läßt mich annehmen, daß er unter dem Firnis der christlichen Endzeitprophetie irgendeine valide Konzeption der Geschichte erfaßt hat, die er mit den Motiven der Religion ausdrück (was wiederum letztere nicht pauschal richtig macht).

An anderer Stelle nennt Nostradamus den 48. Breitengrad (was immerhin präziser zu Paris oder Blois paßt):

"Dann wird das große Reich des Antichristen beginnen im Lande Attilas. Und Xerxes wird in großer und unermesslicher Zahl herabsteigen, dermaßen daß das Kommen des Heiligen Geistes, der vom 48. Breitengrad ausgeht, eine Wanderung verursachen wird. Er vertreibt [sie] zum Entsetzen des Antichristen, welcher gegen den Königlichen, der der große Stellvertreter Jesu Christi sein wird, und gegen dessen Kirche Krieg führt."

Die Stelle ist wenig aufschlußreich. Sie bezeichnet die Rückschlagung der antichristlichen Völker Gog und Magog (hier in Gestalt der Perser, wohin sich in ältesten Endzeitprophezeiungen der Antichrist flüchtete), die aus Asien hervorbrechen, durch den "großen Monarchen", der den Heiligen Geist repräsentiert und eben vom 48. Breitengrade stammt. Er "versursacht eine Wanderung", treibt die asiatischen Horden also dorthin zurück, wo sie herkamen.
Man könnte hier hinein mit einigermaßener Unsicherheit die Vertreibung der mohammedanischen Zuwanderer aus Europa deuten, die unter der Ägide des satanisch-antichristlichen Geistes der Demokratie und anhängiger Ideologien ins christliche Abendland geschleust werden. ⇒ Nostradamus, dieser ewiggestrige, unverbesserliche Rassist! :lol:

Das wesentliche aber: Nostradamus macht nirgendwo Angaben zu "Chyren", die Deine Behauptungen zuließen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Donnersberg lateinischer Name ist Mons Jovis (Berg des Jupiters)

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Freitag, 12. Juli 2019, 19:15 vor 67 Tagen @ Taurec 495 mal gelesen

Verzeihen sie mir den Kommentar von vorhin. (Bereits entfernt)

Ich hab hier zwischen Tür und Hangel mit nervigen Kindern zutun. Da fällt es einen schwer den Text zu folgen.

Nun... ich möchte nur ganz kurz darauf eingehen, denn meine Zeit ist knapp heute bemessen:

Ja Nostradamus hat einen Donnersberg bezug, denn er nennt den Berg bei seinen Lateinischen Namen in seinen Brief - nicht den französischen oder in der Landessprache. Das macht schon stuzig. Der Name in Latein wird Mons Jovis bezeichnet... das dumme dabei ist hier kommen gleich 3 Berge in in Europa in Frage. Einmal den Donnersberg in der Pfalz, ein Berg in Frankreich und einen Spanien. Der in der Pfalz liegt zufällig auf dem Jakobsweg (nur so am Rande).

Abgesehen davon gibt es eine interessante Geschichte von Alexandre Dumas der Ältere (der den Donnersberg) in einem seiner Geschichten erwähnt. Heinrich Heine macht auch indirekte andeutungen dazu.

Aber das hier und jetzt ihnen aufzuschreiben raubt mir die Zeit. Und meine Kinder sind ihren Papa böse, wenn er sie nicht ins Bett bringt.

Ich werde bei Gelegenheit darauf näher eingehen und hoffe sie sind mir nicht böse.

Schönen Abend noch.

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Unsere Großepoche und fernere Zukunft im Brief an Heinrich II. aufgedröselt

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 12. Juli 2019, 21:55 vor 67 Tagen @ Kinder von Atlantis 644 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 12. Juli 2019, 22:23

Hallo!

Ja Nostradamus hat einen Donnersberg bezug, denn er nennt den Berg bei seinen Lateinischen Namen in seinen Brief - nicht den französischen oder in der Landessprache. Das macht schon stuzig. Der Name in Latein wird Mons Jovis bezeichnet... das dumme dabei ist hier kommen gleich 3 Berge in in Europa in Frage. Einmal den Donnersberg in der Pfalz, ein Berg in Frankreich und einen Spanien. Der in der Pfalz liegt zufällig auf dem Jakobsweg (nur so am Rande).

Danke für den Hinweis. Die entsprechende Stelle im Brief an Heinrich II. im Zusammenhang:

"Denn Gott betrachtet die lange Unfruchtbarkeit der großen Dame, die schließlich zwei wesentliche Kinder empfangen wird. Sie wird jedoch scheitern. Jenes (Kind), das ihr durch den Leichtsinn des Todesalters gegeben werden wird, wird im achtzehnten Jahr scheitern und kann das sechsundreißigste nicht überschreiten. Es hinterläßt dadurch drei Buben und ein Mädchen. Darunter wird es zwei geben (und) jenen, der keinesfalls vom selben Vater ist. Zwischen den drei Brüdern bestehen solche Unterschiede, dann vereint und einstimmig, daß die drei und vier Teile Europas erbeben werden. Durch den Jüngsten wird die christliche Monarchie gestützt und vergrößert. Aufgekommene Lehren (werden) sogleich unterdrückt, Araber zurückdrängt , Königreiche vereint, neue Gesetze erlassen.
Von den anderen Kindern wird der Erste die wilden, gekrönten Löwen besetzen, welche unerschrocken die Pranken über die Helme halten.
Der zweite wird so nach vorne hervorbrechen, begleitet von den Latinern, daß der zweite Zug unternommen wird, zitternd und wütend am Mons Jovis herabsteigt, um die Pyrenäen zu erklimmen. Er wird nicht anstelle der alten Monarchie gesetzt werden, sondern es wird die dritte Überschwemmung mit menschlichem Blut verursacht werden und Mars wird sich lange Zeit nicht in Enthaltsamkeit befinden.
Die Tochter wird für die Bewahrung der christlichen Kirche hingegeben werden, deren Beherrscher an die heidnische Sekte der neuen Ungläubigen fällt. Sie [die Tochter] wird zwei Kinder haben, das eine treu, das andere untreu hinsichtlich der Befestigung der katholischen Kirche. Das andere wird in ihrer großen Verwirrung und versäumten Reue sie [die Kirche] zerstören wollen."

Das ganze ist einigermaßen nebulös. Klar scheint zu sein, daß Damen und damit zusammenhängende weibliche Personen bei Nostradamus für die Republiken stehen, die aufgrund ihrer weichen, passiven und zur Degeneration neigenden Regierungsform den Gegenentwurf zur männlich-patriarchalen Monarchie darstellen.
Somit haben wir hier:

  • Eine große, freilich als Republik durch Geburt bereits sterile Dame (Demokratie kann niemals etwas Gutes hervorbringen!), die offenbar für die Republik an sich steht.
  • Zwei Kinder der sterilen großen Dame: Einzelne Republiken innerhalb des Abendlandes. Oder: zwei französische Republiken. Der Leichtsinn des Todesalters ist womöglich die durch kulturelle Überalterung (Spenglerzyklus!) untergehende französische Monarchie, der die Erste Republik folgte. Sie sollte nach 18 Jahren scheitern. Das ist: Französische Revolution 1789 + 18 Jahre ⇒ 1807. Mit Napoleons Krönung begann 1804 das französische Kaiserreich. Mit zeitlicher Unschärfe kein schlechter Treffer. Das 36. Jahr könne sie nicht überschreiten, endet also früher. Das führt uns etwa ins Jahr 1825 und mitten in die Zeit der Restauration der französischen Monarchie. ⇒ Volltreffer!
  • Nun wird es noch nebulöser, so daß man eigentlich nur (das Beste hoffend) spekulieren kann. Bleibt Nostradamus in der chronologischen Reihenfolge, müßten es eigentlich Staaten nach 1815 sein, nämlich:
    • Drei Buben, also männliche Regierungsformen.
    • Ein Mädchen, eine Republik.
    Die drei Buben sind mutmaßlich die drei faschistischen Staaten Deutschland, Italien und Spanien. Alle gingen aus gescheiterten demokratischen Verhältnissen hervor. Sie unterscheiden sich, sind sich aber einig und werden drei Viertel Europas erzittern lassen (Spanischer Bürgerkrieg und der Zweite Weltkrieg). Von den drei faschistischen Buben sticht einer heraus, der "einen anderen Vater" hat. Das ist leicht zu lösen: Mussolinis Staat hatte einen König, Franco war Monarchist. Sie hatten also den selben, alten monarchischen Vater (die alte Ordnung). Hitler war eine gänzlich andere Erscheinung, die in die technokratisch-sozialistische Zukunft der europäischen Zivilisation wies. Er stand für eine andere Art der männlich-patriarchalen Herrschaft. Entsprechend vergebens waren die Hoffnungen der Hohenzollern auf Wiederherstellung der Monarchie.
    Das Mädchen ist möglicherweise die zeitgleiche französische Republik (die als solche recht einsam im damaligen Europa stand). Sie spielt in dieser Passage keine weitere Rolle.
    Der jüngste, welcher die christliche Monarchie stützen und vergrößern solle, ist Franco, der als letzter an die Macht kam und die Monarchie der spanischen Bourbonen als künftige Regierungsform Spaniens bestimmte. ⇒ Volltreffer!
  • Nun folgt offenbar ein erheblicher Zeitsprung, nicht untypisch für Nostradamus. Wir befinden uns nun in der Zeit der künftigen europäischen Renaissance, was an der genannten Zurückdrängung der Araber erkennbar ist. Königreiche werden vereint (europäisches Kaiserreich), neue Gesetze erlassen (unsere Verfassungen sind sämtlich Müll!) Die im folgenden genannten Kinder sind also nicht identisch mit den zuvor genannten! Nostradamus verwirrt den Leser durch chronologische Sprünge bei Beibehaltung des zuvor genutzten Vokabulars. Hier haben wir es wohl mit männlichen Kindern zu tun, die von ähnlichem Geiste sind wie die zuvor genannten Buben, nämlich monarchischer oder männlich-patriarchaler Gesinnung. Wir haben hier:
    • Einen zukünftigen Monarchen/Imperator, der Großbritannien dem Reiche eingliedert: die wilden gekrönten Löwen mit den Pranken über den Helmen, siehe das Wappen der englischen Könige.
    • Der zweite, ebenfalls ein Imperator oder Herrscher, steht mit dem Mons Jovis in Verbindung, und zwar wie folgt: Er zieht mit den Latinern (den Römern!) über den Mons Jovis, um die Pyrenäen nach Spanien zu übersteigen. Damit ist eigentlich eindeutig, daß mit dem Mons Jovis, der zwischen Italien und den Pyrenäen liegt, nur der Große St. Bernhard gemeint sein kann, der das Rhonetal im Schweizer Kanton Wallis mit dem Aostatal und weiter mit der italienischen Region Piemont verbindet. Er stellt also eine Verbindung von Italien nach der Schweiz und Frankreich dar. Sein lateinischer Name ist ebenfalls Mons Jovis. Hier ist also keinesfalls der Pfälzer Donnersberg gemeint, der völlig ab vom Wege liegt.
      Was macht der Feldherr in Spanien? Er wird nicht an Stelle der alten Monarchie gesetzt, anders als offenbar in England. Vielmehr wird eine "dritte, blutige Überschwemmung" ausgelöst. Überschwemmungen sind bei Nostradamus in der Regel Revolutionen. Hier findet also eine lange, kriegerische und blutige Umwälzung statt, die möglicherweise im Rahmen der europäischen Reconquista des Abendlandes aus den islamischen Klauen steht.
    • Eine hingegebene Tochter, also wieder eine Republik. Es ist wahrscheinlich (hoffentlich!) die letzte Republik auf Erden, die sterben muß, um "die christliche Kirche zu bewahren", also das christliche Abendland retten zu können.
      Die Kirchenführung ist an die "heidnische Sekte der neuen Ungläubigen" gefallen, nämlich die materialistischen Atheisten, die von modernen linken Utopien durchseucht sind und eigentlich dem Satan dienen. Um diese Entartung zu beenden, müssen logischerweise die Demokratien und anhängigen Ideologien beseitigt werden.
  • Aus dem Zerfall der Republik gehen wiederum zwei Folgestaaten oder Folgesysteme hervor:
    • Ein Kind (Geschlecht unklar), das für die Rettung des Abendlandes untauglich ist und die Kirche vernichten will.
    • Ein Kind, das treu zur alten, wiederherzustellenden Ordnung ("Befestigung der katholischen Kirche") steht.

Damit ist diese Phase der Geschichte in Nostradamus Darstellung (wenigstens an dieser Stelle) erledigt. Es folgt nämlich ein Zeitsprung zurück, der uns wieder in die Epoche der europäischen Diktaturen und des Zweiten Weltkriegs führt:

"Es wird drei Gebiete mit äußerst unterschiedlichen Bündnissen geben, nämlich Italien, Deutschland und Spanien, welche mit militärischer Gewalt verschiedene Parteien bilden werden. Sie lassen den 50. und 52. Breitengrad hinter sich und werden alle von fernen Religionen den Gebieten Europas und des Nordens oberhalb des 48. Breitengrades huldigen lassen. Jener wird zunächst aus unnötiger Furcht zittern, dann die Westlichsten, Südlichsten und Östlichsten. So groß wird ihre Macht sein, die sich durch Eintracht und unüberwindliche Union aus kriegerischen Eroberungen bilden wird. Ihrer Natur nach werden sie gleich sein, aber höchst unterschiedlich im Glauben."

Hier sind Mussolini-Italien, Hitler-Deutschland, Franco-Spanien und der Zweite Weltkrieg gemeint. Eine tiefergehende Analyse erspare ich mir an dieser Stelle. Ich zitiere lediglich, weil diese Passagen unzweifelhaft erheblich interessant sind.

Die darauf folgende Passage betrifft direkt unsere Epoche, liegt aber noch vor der europäischen Reconquista mit der Mons-Jovis-Stelle:

"Danach wird die unfruchtbare Dame, die größere Macht hat als die zweite, von zwei Völkern empfangen werden: vom ersten, das wegen jemandes, der über alle Macht hatte, widerspenstig war, von dem zweiten und von dem dritten, das seine Kräfte nach dem Umkreis des europäischen Ostens ausstrecken wird bis Pannonien. Es hat sie geschlagen und unterworfen und durch Seemacht wird es bis Sizilien vorstoßen. Die Adria wird von Myrmidon und Germanen völlig unterworfen. Und die barbarische Sekte aller Latiner wird erheblich bedrängt und verjagt werden.
Dann wird das große Reich des Antichristen beginnen im Lande Attilas."

Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt nämlich die eigentliche Hochzeit der teuflischen Demokratie. Die "zweite Dame/Republik" ist bei Nostradamus unter Vernachlässigung der kurzlebigen zweiten Republik nach unserer Zählung (1848–1852) die viel länger währende dritte Republik von 1870–1940.
Die nun folgenden Worte sind widersprüchlich: zwei Völker würden die Demokratie empfangen, nämlich das widerspenstige unter Herrschaft eines Übermächtigen (Deutschland un Hitler!), ein zweites (Italien) und ein drittes, das seine Kräfte nach Osteuropa/Ungarn ausstrecken wird (aus Nostradamus Sicht). Das dritte Volk ist vermutlich ebenfalls deutsch, nämlich Österreich, das zu Nostradamus Zeit noch mit den Türken in Südosteuropa zu kämpfen hatte, die seit 1526 Ungarn besetzt hielten.
Fraglich ist, worauf sich die Unterwerfung der Adriaregion durch Deutsche und "Myrmidon" bezieht. Myrmidonen sind durch überragende Kampfeskraft hervorstechende Krieger der Antike in schwarzer Rüstung. Möglicherweise eine Anspielung auf die Waffen-SS und deutsche Eroberungen in Südosteuropa im Zweiten Weltkrieg?
Völlig unklar ist die "barbarische Sekte der Latiner", die verjagt wird. Womöglich handelt es sich hier wieder um etwas Zukünftiges, das mit dem in der Nostradamuschronologie noch kommenden oder heute noch nicht vollendeten Reiche des Antichristen in Zusammenhang steht. Damit wäre an dieser Stelle der Anschluß zu Attila und Xerxes aus meinem vorigen Beitrag geschafft.

Der Mons Jovis wird nur noch an einer weiteren Stelle im Briefe an Heinrich II. erwähnt, die ganz offensichtlich die selbe Episode der künftigen Reconquista beschreibt, bei der ein europäischer Feldherr von Italien kommend über die Alpen zieht:

"Die erwähnte Herrschaft des Antichristen wird nur bis zum Ende dessen dauern, der nahe dieser Epoche geboren wurde und des anderen in Lyon.
Sie werden begleitet vom Gewählten von Modena, Vulci durch Ferrara. (Dieser wird) unterstützt durch Ligurier, Adriatische und aus der Nachbarschaft des großen Sizilien. Dann überquert er den Mons Jovis. Der gallische Ogmios wird von einer so großen Menge begleitet werden, daß (ihm) von weit her das Reich des großen Gesetzes angeboten werden wird."

Das Ende der Herrschaft des Antichristen wird von der Geburt des "großen Monarchen" (Chyrens) markiert und eines weiteren, der in Lyon herrscht oder von dort stammt.
"Sie", also die Getreuen des großen Monarchen werden vom "Gewählten" (also dem Papst?) aus der Gegend der oberitalienischen Städte und weiterer Regionen Italiens kommend begleitet. Sie überschreiten den bereits genannten Großen St. Bernhard.
Der "gallische Ogmios" ist eine Figur die in einer ganzen Reihe Verse bei Nostradamus auftaucht. Unseres Erachtens ist damit ein mächtiger Feldherr Chyrens gemeint, der für ihn zahlreiche Schlachten schlägt. Er steht zu ihm im selben Verhältnis wie Marcus Agrippa zu Kaiser Augustus, dessen engster Vertrauter und fähigster Feldherr er war. Der Ogmios war in der keltischen Mythologie eine Herkules ähnliche Figur, steht also symbolisch für die Stärke dieses Mannes, dem am Ende sogar die Herrschaft über die Christenheit ("das Reich des großen Gesetzes") angetragen wird. Er ist aber deutlich von Chyren unterschieden. Ogmios ordnet sich unter und überläßt Chyren die Kaiserwürde.
All das liegt aus unserer Sicht in ferner Zukunft! Der Mons Jovis ist dabei nur eine Wegstation, eine vernachlässigbare Marke, der nicht die große Bedeutung zukommt, welche die Donnersberginterpreten im Sinn haben.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Keltenbezug

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 13. Juli 2019, 04:54 vor 67 Tagen @ Taurec 423 mal gelesen

Der "gallische Ogmios" ist eine Figur die in einer ganzen Reihe Verse bei Nostradamus auftaucht. Unseres Erachtens ist damit ein mächtiger Feldherr Chyrens gemeint, der für ihn zahlreiche Schlachten schlägt. Er steht zu ihm im selben Verhältnis wie Marcus Agrippa zu Kaiser Augustus, dessen engster Vertrauter und fähigster Feldherr er war. Der Ogmios war in der keltischen Mythologie eine Herkules ähnliche Figur, steht also symbolisch für die Stärke dieses Mannes, dem am Ende sogar die Herrschaft über die Christenheit ("das Reich des großen Gesetzes") angetragen wird. Er ist aber deutlich von Chyren unterschieden. Ogmios ordnet sich unter und überläßt Chyren die Kaiserwürde.
All das liegt aus unserer Sicht in ferner Zukunft! Der Mons Jovis ist dabei nur eine Wegstation, eine vernachlässigbare Marke, der nicht die große Bedeutung zukommt, welche die Donnersberginterpreten im Sinn haben.

Gruß
Taurec

Nun der Donnersberg war von Kelten bewohnt als s.g. Oppidum.

Ob er so wie sie es sagen verlässigbar ist, da bin ich mir ziemlich sicher das es nicht der Fall ist.

Denn direkt dahinter ist in nicht geringer Entfernung die Ramstein Air Base.

Anmerkung noch von mir, ich habe selber prophetisch-seherische Visionen. Dazu würde der Donnersberg passen.

Ein einer Traumvision vor längerer Zeit, sah ich Kampfjets und einer davon stürzte ab - da stand ich vor einem Haus am Hügel gegenüber ein Berg. Passt komischerweise zu dem Ort wo ich gerade baue.

Mittlerweile ist es eigentlich irrelevant.

Letztlich weiß niemand wirklich was und wie es kommt.

Gruss
KvA

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Weder "komisch" noch sonstwie bemerkenswert

BBouvier @, Samstag, 13. Juli 2019, 12:13 vor 67 Tagen @ Kinder von Atlantis 406 mal gelesen

<"Passt komischerweise zu dem Ort wo ich gerade baue.">

Hallo, KvA!

Das ist wohl weder "komisch" noch sonstwie bemerkenswert.

"Fluten/Tsunamis" werden z.B. überaus häufig:
"komischerweise grade bis zu dem Ort wo ich gerade wohne"
gesehen ... und derlei mag darüberhinaus auch rein persönlich/symbolisch
zu verstehen sein!

Ganz abgesehen davon hat der
"Dreizehnjährige Bauernjunge - Schwäbische Alb"
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Ein_dreizehnj%C3%A4hriger_Bauernjunge
sein Flugzeug ebenfalls "bei sich" abstürzen sehen:
Natürlich, sonst hätte er diese Schau (!) ja nicht haben können.

<"Der Donnersberg ... ist in nicht geringer Entfernung
(der) Ramstein Air Base.
">

Ja.
Na und??
Offenbar hast Du nicht verstanden, daß der Nostradamustext
aussagt, einst - in einer ganz anderen geschichtlichen Epoche -
werde mal ein Herrscher, begleitet von den Römern,
über den Mons Jovis (den St. Bernhardpaß) steigen, um nach Spanien zu ziehen.
Die USA wird es dann bereits seit sehr langer Zeit gar nicht mehr geben.

Und hier Dein "Donnersberg" im Pfälzer Wald:
https://www.google.de/search?q=donnersberg&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjRi4qT0LHjAhUYxcQBHcO-CGQQ_AUIESgC&biw=1120&bih=534#imgrc=9KEYvBWqFlDu5M:

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Nicht meine Streitkultur

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 13. Juli 2019, 12:37 vor 67 Tagen @ BBouvier 389 mal gelesen

Herr Bouvier,

sofern es ihr Name ist, möchte ich sie bitten nicht zu persönlich zu werden.

Ich weiß meine Sicht der Dinge passen nicht zu dem was Sie bisher in Erfahrung gebracht haben.

Ist mir auch zu anstrengend, hier eine Streitkultur zu pflegen.

Was ich bisher "gesehen" habe, das sind ein bisschen mehr als ein Abstürzen eines Jets - hat sich teilweise bewahrheitet, anderes "deckt" sich mit anderen... und bei manchen wird es sich konkret noch zeigen ob das so kommt.

Aber sie werden das schon richtig machen, ganz auf ihre Art.

Wünsche ihnen noch viel Erfolg

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Bitte, "Butter bei die Fische".

BBouvier @, Samstag, 13. Juli 2019, 12:57 vor 67 Tagen @ Kinder von Atlantis 393 mal gelesen

Hallo, KvA!

Nicht nötig, als Scheinargument, die Mimose zu geben. ;-)

<"Was ich bisher "gesehen" habe, das sind
ein bisschen mehr als ein Abstürzen eines Jets.
">

Leider sind die seherischen Fähigkeiten der Leser begrenzt,
weswegen es wohl sinnvoll wäre, uns das nicht vorzuenthalten.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

würde ich gern, nutzt mir aber nix

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 13. Juli 2019, 13:26 vor 67 Tagen @ BBouvier 378 mal gelesen

Ja.. würde ich gerne machen (es mit anderen teilen). Meine Erfahrung hat aber gezeigt,
das entweder mir man nicht glaubt oder bei den ein oder anderen mir man vorwirft abzugucken. Beim letzteren muss ich persönlich gestehen da kommen schon selbstzweifel auf, wenn man irgendwo mal was ließt und man sieht es später selber ganz ähnlich. Dann ist nämlich die Gefahr sehr groß hier etwas suggeriert zu haben und damit ist das ganze für den :tonne:

Viel neues hätte ich nicht zu berichten, oder manches liegt jetzt bereits in der Vergangenheit. Und was noch übrig bleibt ist ihrer Meinung nach zu sehr religös behaftet um hier eine saubere Analyse der Schauung zu machen. :no:

Gruß
KvA

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Auch sonst keine Streitkultur

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 13. Juli 2019, 15:16 vor 67 Tagen @ Kinder von Atlantis 380 mal gelesen

Hallo!

sofern es ihr Name ist, möchte ich sie bitten nicht zu persönlich zu werden.

Bei unbefangenem Lesen würdest Du feststellen, daß BBouvier überhaupt nicht persönlich geworden ist, sondern vernünftig und höflich geblieben ist. Dir paßt nur sein Einwand nicht, weswegen er gefälligst auch nicht getägigt werden soll.
Eine andere Meinung zu haben ist noch keine Beleidigung (für manche aber schon). ;-)

Was ich bisher "gesehen" habe, das sind ein bisschen mehr als ein Abstürzen eines Jets - hat sich teilweise bewahrheitet, anderes "deckt" sich mit anderen... und bei manchen wird es sich konkret noch zeigen ob das so kommt.

Hier ist es extrem sinnvoll, eigene Interpretationen (auch Nostradamusinterpretationen), die stets subjektiv und voreingenommen sind, außen vor zu lassen und wertneutral zu beschreiben, was eigentlich wahrgenommen wurde, d. h. in der Schau vor sich ging.
Natürlich weist nichts darin auf den Mons Jovis bei Nostradamus hin, denn es wurde lediglich ein Jetabsturz gesehen.

Sich in ein wildes Spekulationsrodeo hineinzustürzen und Stockwerk für Stockwerk ein Kartenhaus aus für sich jeweils unhaltbaren Annahmen aufzutürmen ist durchaus kontraproduktiv.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

kleines Beispiel

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 13. Juli 2019, 15:38 vor 67 Tagen @ Taurec 358 mal gelesen

Der "Jetabsturz" ist meiner Meinung nach auch zu vernachlässigen. Bei anderen Dingen muss ich ganz ehrlich gestehen da bekomme ich Bauchschmerzen, es sind auch Sachen dabei dich mich als Person betreffen.
Da stellt man sich echt die Frage ob man noch alle Tassen im Schrank hat und es nicht besser wäre man suche einen Experten für Geisteszustände auf.

Wenn mir jemand das erzählen würde, was ich so gesehen habe dann würde ich es dringend empfehlen genau das zu machen.

Ich gebe nur ein kurzes Beispiel: Mein Sohn, der ist letztes Jahr geboren worden. Noch bevor er gezeugt worden ist hatte ich einen Traum mit einen männlichen Löwen als Haustier (das war im November 2017). Nun mein Sohn ist in der Tat im Sternzeichen Löwe geboren worden. Einige Wochen vor seiner geburt, das war im Mai hatte ich einen weitern Traum da tauchte eine Zahl auf mit der 27.
Und ich wusste genau er kommt am 27.07. zur Welt. Exakt an diesen Tag kam er auch (auch es war kein Kaiserschnitt oder künstliche Einleitung).

Treffer oder Zufall? Und so ähnlich geht es bei kleineren Dingen.

Anhand von Whatsapp Nachrichten die noch gespeichert und mit den betroffenen Personen die ich es geschrieben habe kann ich diese sogar noch Geschichte belegen.

Wissen Sie, Herr Taurec und sowas macht halt etwas stutzig. Lieber wären mir persönlich Lottozahlen ;-)

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Fehlender Textbezug

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 13. Juli 2019, 14:52 vor 67 Tagen @ Kinder von Atlantis 324 mal gelesen

Hallo!

Ob er so wie sie es sagen verlässigbar ist, da bin ich mir ziemlich sicher das es nicht der Fall ist.

Da bin ich mir aber mehr als ziemlich sicher, daß das der Fall ist. Es ist nämlich nicht zielführend, sich willkürlich irgendein Wort aus einem längeren Text herauszupicken, weil man eine rein persönliche, subjektive Verbindung zu irgendetwas anderem dazu oberflächlich passend scheinenden hat, des weiteren aber den ganzen Textzusammenhang außer Acht zu lassen.
Daher habe ich mir ja die Mühe gemacht, das weitere Umfeld der Vorkommnisse des "Mons Jovis" im Heinrichbrief zu analysieren. Daraus sollte (neben den Aussagen an sich) hervorgehen, daß es rein gar nichts gibt, das auf den Pfälzer Donnersberg hinweist.

Persönliche Visionen, die Ramsteinbasis etc. hat da schlicht nichts zu melden, sondern deutet vielmehr darauf hin, daß ein Jahrhunderte alter Text willkürlich und subjektiv auf die persönlichen Umstände hin mißgedeutet und umgebogen werden soll. Wäre es anders, würden Deine Annahmen sich nahtlos in den von Dir völlig mißachteten Textzusammenhang einfügen.

Mittlerweile ist es eigentlich irrelevant.

Letztlich weiß niemand wirklich was und wie es kommt.

Das ist der typische, schon tausende Male erlebte Einwand, der kommt, wenn man kritische Entgegnungen kleinreden muß, um eigene irrige Ansichten weiter aufrechterhalten zu können. ;-)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Die geschichte der Pfalz ist dennoch nicht ganz uninteressant

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 13. Juli 2019, 15:21 vor 67 Tagen @ Taurec 374 mal gelesen

Lieber Herr Taurec,

es tut mir leid das ihnen die Mühe gemacht habe und Andeutungen gemacht habe die nach ihrer Einschätzung keinen besonderen Bezug in Zukunft haben werden oder eher nur eine Randerscheinung haben werden.

Der gallische Ogmium, sozusagen der keltische Herkules wäre demnach Räumlich auf dtschen. Boden dorthin zuordnen.

Was man nicht ausser acht lassen sollte, ist auch die Geschichte der Pfalz, denn sie war hin und wieder französischer und auch eine zeitlang bayrischer Hand.

Das Auftreten eines deutschen Helden im Ausland erscheint mir etwas sonderbar. Ein deutscher Feldherr auf spanischen/französischen Boden der zum Gegenschlag ausholt? Ich glaube nicht das dies den Franzosen gefällt.:no:

Aber warum soll ich mit erstklassigen Experten streiten die alles besser wissen? :ok2:

Es wird schon so passen.

MfG
KvA

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Gallischer Ogmios

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 13. Juli 2019, 15:39 vor 67 Tagen @ Kinder von Atlantis 357 mal gelesen

Hallo!

Der gallische Ogmium, sozusagen der keltische Herkules wäre demnach Räumlich auf dtschen. Boden dorthin zuordnen.

Nein, er ist nicht deswegen der gallische Ogmios statt irgendeines beliebigen Ogmioses, weil er Deutscher wäre, sondern eben weil er Franzose ("Gallier") ist.

Er ist auch nicht deswegen ein Ogmios (eine rein französische Figur!) statt z. B. eines Siegfrieds, weil er Deutscher wäre, sondern eben weil er Franzose ist.

Was man nicht ausser acht lassen sollte, ist auch die Geschichte der Pfalz, denn sie war hin und wieder französischer und auch eine zeitlang bayrischer Hand.

Wie auch dutzende andere Regionen. Das tut aber hier nichts zur Sache.

Das Auftreten eines deutschen Helden im Ausland erscheint mir etwas sonderbar. Ein deutscher Feldherr auf spanischen/französischen Boden der zum Gegenschlag ausholt? Ich glaube nicht das dies den Franzosen gefällt.:no:

Eben. Wie ich oben schrieb, ist er nicht Deutscher, sondern Franzose, der als solcher auf dem Pfälzer Donnersberge nichts verloren hat.

Gruß
Taurec


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„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Gallier/Kelten

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 13. Juli 2019, 16:02 vor 67 Tagen @ Taurec 370 mal gelesen

Herr Taurec,

Gallier und Kelten sind für das selbe Paar Schuhe nur mit anderen Namen.

Gut die heutigen Gallier sind nicht Asterix und Obelix sondern die Franzosen.

Früher aber erstreckte sich ihr Reich bis an den Rhein und teilweise auch darüber. Ich bin nur von deutschen Boden ausgegangen und der Donnersberg galt für mich als passend.

Daher das Motiv.

Treverer und Vangionen

Frank Zintl @, Samstag, 13. Juli 2019, 20:03 vor 66 Tagen @ Kinder von Atlantis 360 mal gelesen

Hallo

Richtig z.B. war das Moseltal und die benachbarten
Regionen Hunsrück, Eifel und Ardennen vom mächtigen
Keltenstammm der Treverer besiedelt. Im Süden in
Richtung Pfalz wohnten vermutlich die ebenfalls
keltischen Vangionen, denn Worms - das keltische
Borbetomagus - hiess bei den Römern auch die
Civitas Vangionum. Es gab damals linksrheinische
Germanen ebenso wie rechtsrheinische Gallier z.B.
die Boier im heutigen Tschechien. Das gesamte
Alpenvorland bis zur Donau war keltisch, teilweise
auch noch darüber hinaus.

Frank

Boier ungleich Baiern

urda @, Sonntag, 14. Juli 2019, 06:56 vor 66 Tagen @ Frank Zintl 312 mal gelesen

Guten Morgen dem interessierten Leser

Die Kelten wurden im baierischen Siedlungsraum längst ausgelöscht, bevor die germanischen Baiern erschienen.
Vgl die Geschichte Manchings und anderer ...ings.

Slaven kommen auch nicht von Sklaven.

Franken wurden übrigens etwa ab 800 angesiedelt und haben auf thüringischen und baierischen Boden eigentlich nichts verloren. Es erklärt allerdings mancher sklavischen Unterwürfigkeit ggü Rom und deren „Büchergläubigkeit“

Belegt hingegen ist das franko äh franzosophone der Verräter um 1800 und die Gründung des Königreichs durch 1806. Dabei sagt der bayerische Löwe doch so viel aus.

Erkenne die wahren Zeichen, nicht die Verklärungen Roms und Babylons
urda

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Ogmios ⇔ Hannibal spiegelbildlich

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 13. Juli 2019, 15:31 vor 67 Tagen @ Taurec 356 mal gelesen

Hallo!

Nostradamus wählt häufig historische Vorlagen und wendet diese als Allegorie auf zukünftiges Geschehen an, so auch hier.

In der Antike hatten wir Hannibal, der von der iberischen Halbinsel kommend die Alpen überschritt, um Rom platt zu machen, damit aber fundamental scheiterte.

Ogmios ist die selbe Figur spiegelbildlich, und zwar in jeglicher Hinsicht.

Hier haben wir jemanden, der aus Italien kommend zusammen mit den Römern oder auf Seite der Römre die Alpen überschreitet, um Spanien zu erobern (wieder christlich zu machen), womit er auf ganzer Linie erfolgreich ist.

Auch das kann man als Indiz werten, daß Mons Jovis als Großer St. Bernhard richtig gedeutet ist. Die genaue Route Hannibals ist heutzutage zwar schon eingekreist, war zu Nostradamus Zeiten aber noch gänzlich ungeklärt. Für seine Verschleierungstaktik mittels eines historischen Rochadenzuges (Tausch der Elemente) wählte er allerdings den Großen St. Bernhard, seit der Antike einer der bekanntesten und meistgenutzten Alpenpässe.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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"Rensburg" ?

BBouvier @, Freitag, 12. Juli 2019, 11:23 vor 68 Tagen @ Kinder von Atlantis 598 mal gelesen

<"Natürlich wäre es auch möglich das van Rensburg ...">

Hallo, KvA!

Rensburg ist 1924 gestorben.
Seine präcognitive Begabung wird nicht bestritten.
Als Quelle taugt er allerdings leider kaum.

Systemtypisch sahen seine Bilder so aus:
"An einer trockenen Wasserstelle steht ein Büffel
vor einem Karren, bei dem ein Rad zerbrochen ist.
Am Karren sind lauter blaue Bänder."

Auf dieser Basis hat sich R. etwas gedacht!

Und nach seinem Tode haben sich auch seine Nachkommen
etwas gedacht...und noch weiter gedacht. =>

Was uns heute als Text vorliegt, ist das,
was sich Leute auf der Basis dessen, was sich Rensburg
gedacht hatte, anschließend noch weiter gedacht haben.
=>
Als "Prophezeiung" in schönen Sätzen ausformuliert. :-)

Gegen "Rensburg-Original" ist Nostradamus geradezu Klartext!


Taurec zu "Rensburg":
"Mir kommen Zweifel, ob Rensburg überhaupt etwas
über die Zukunft sah oder nur völlig konfuse Eingebungen hatte
."

Mehr hier:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=19788

Und Fred Feuerstein zu Rensburg:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=4536

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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