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"Suchers" Vision der künftigen Weltkarte (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Montag, 11. März 2019, 16:07 vor 225 Tagen 2553 mal gelesen

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Hallo!

Ich ziehe hier einen schon etwas zurückliegenden Beitrag wieder hervor. Am 27. Mai 2018 hat "Sucher" ein Komprimat seiner Schauungen eingestellt, bei dem es sich aber lediglich um die Schlußfolgerungen aus nicht näher erläuterten Schauungsbildern zu handeln schien.

China wird expandieren und eine Asienkoalition anstreben.
Japan wird ein Vasallenstaat unter China.
China wird zur Weltmacht aufsteigen und politisch den Ton angeben auf der Welt.
Rußland ist neutral und versucht, die Brücke zwischen China und Europa zu sein. Rußland wird es sehr gut gehen.
Die USA wird es nicht mehr geben wie bisher, Staaten werden sich ablösen und die USA zerfällt in kleinere Staaten, der Hauptstaat wird weiterhin USA heißen, aber außenpolitisch nichts mehr durchsetzen können.
Europa wird bestehen und der Bund zwischen den Ländern wird stärker, jedoch wirtschaftlich kein Vergleich zu heute.
China und Indien werden starke Spannungen aufbauen.
China wird Taiwan annektieren.
Durch den Tod Xi Jinpings wird die Kommunistische Partei in China ihr Ende finden.

Gestern Abend war "Sucher" nun im Chat und machte bei dieser Gelegenheit weitere Angaben über die zugrundeliegende Schauungswahrnehmung, bei der es sich offenbar um eine einzige Vision handelte.
Da er bereits öffentlich über die Schau berichtete und die Aussagen durchaus interessant sind, erlaube ich mir, die wesentlichen Informationen aus dem Chatverlauf hier im Forum zu hinterlegen, um den Bericht weiter zu vervollständigen.

Sucher ist sensitiv, was sich z. B. im Alltag in kleinen Präkognitionen äußert, in der über normale Menschenkenntnis hinausgehenden Fähigkeit, Menschen einzuschätzen bzw. zu "lesen", im Wissen, wenn jemand verstorben ist, u. Ä.

Im Folgenden die Aussagen aus dem Chatverlauf, etwas umarrangiert, zusammengefaßt und orthographisch aufpoliert, unwesentlicher Einwürfe entledigt und das Chatpseudonym durch seinen damaligen Forumsnamen ersetzt:

Taurec: In welcher Form hast Du diese Informationen erhalten? (Bilder, ...?)
Sucher: Wachzustand, ich war am Computer und habe auf einmal China gesehen als Weltkarte. Es war verdammt deutlich. Aber ich muß gestehen, je öfter ich es [den Beitrag vom 27.05.2018] lese, um so mehr zweifle ich daran.
Taurec: Was war auf der Karte (optisch) erkennbar?
Sucher: China, rot, Ausdehnung Richtung Süden. USA aufgeteilt in drei Parteien: West, Ost und Region Texas. Und Weiß nahe Yellowstone, viel Weiß, als sei es nicht da.
Japan sehe ich in schwacher Position. Ich sehe japanische Minister, knicken ein vor der Übermacht Chinas.

Taurec: Ein weißer Fleck im Nordwesten der USA?
Sucher: Ja, viel Weiß. So groß wie Frankreich vielleicht.
Taurec: Wie sah es in Europa aus?
Sucher: Arm, als würde es nicht wissen, was zu tun ist. Ich sehe Blau, aber nicht so wie heute. Schwer zu sagen, nicht deutlich, sehr sehr undeutlich.
Taurec: Nicht wie das "EU-Blau"?
Sucher: Ich schau eben. Das Blau ist dasselbe. Könnte also Eigeninterpretation sein. Ich sehe aber, daß der Balkan nicht dazu gehört und Italien auch nicht. Frankreich und Deutschland aber auf jeden Fall noch und Dänemark und Benelux. Polen undeutlich, Tschechien eher dazu.
Taurec: Großbritannien nicht mehr dabei?
Sucher: Nein, Großbritannien ist nicht dabei.
Taurec: Wie sah es in Richtung Rußland aus?
Sucher: Goldenes Zeitalter irgendwie. Ich würde nicht sagen, so golden wie wir es uns vorstellen, denn es gibt Länder, denen geht es viel besser. Aber Rußland orientiert sich neu. Die Politik ist eine andere.
Taurec: Wie sah das optisch aus? Oder war es "stilles Wissen"?
Sucher: Ich sehe Putin, wie er als Held gefeiert wird. Er lächelt, aber ist nicht mehr dabei. Ich sehe Rußland stark auf der Karte, unerschütterlich als könnte es nichts mehr trennen, als wüßte es nun um seinen Platz.
Taurec: Wann hattest Du diese Wahrnehmung?
Sucher: Als ich sie schrieb ca. [also Ende Mai 2018].
Taurec: Hattest Du zu diesem Zeitpunkt schon die Aussagen Gabriele Hoffmanns gelesen, die u. a. aussagt, daß Rußland eine Art "Attraktor" werden würde?
Sucher: Ich habe mich nie mit Leuten außer Irlmaier beschäftigt, weil ich nicht will, daß ich beeinflußt werde.

Die Sache will ich vor allem deswegen hier in den Raum stellen, weil sich offenbar eine Deckung mit den Aussagen Gabriele Hoffmanns zu Rußland ergibt, die "Sucher" zum Zeitpunkt der Schau aber nach eigener Angabe nicht bekannt waren. Das ist immerhin bemerkenswert und könnte ein Indiz für Echtheit der übermittelten Informationen sein.

Zum Vergleich Hoffmanns Aussage von 1999:
"Eine eigenartige Sache hat sich in bezug auf Rußland ergeben. Das hört sich zwar verrückt an, trotzdem bin ich sicher, daß es eintreffen wird. Ich denke, daß in etwa 22 Jahren in Rußland eine Situation eintreten wird, in der dieses Land zu einem Einwanderungsland werden wird, ähnlich wie damals Amerika. Aus der ganzen Welt werden die Menschen nach Rußland strömen, die Bodenschätze nutzen, neue Strukturen aufbauen, und daraus entwickelt sich etwas Stabiles und Sicheres, was es in diesem Land noch niemals gegeben hat. Langfristig wird diese Entwicklung eine positive Einwirkung auf Europa haben. Es kann natürlich sein, daß es vorher in Rußland einen Krieg oder innere Unruhen geben wird, aber so etwas habe ich nicht gesehen. Die langfristige Entwicklung dort ist gewiß eine positive."
Hoffmanns Zeitangabe variiert über die Jahre. 2011 setzte sie die Situation in Rußland erst um 2028–2030 an.

Die obige Konversation berührt natürlich nur ein paar Punkte einer Vision, die womöglich noch umfangreicher war. Gibt es vielleicht noch weitere Details, die gestern nicht zur Sprache kamen, die @Sucher ergänzen könnte? Wie sah es z. B. im Nahen Osten aus?
Welche Fragen wären seitens des Forums noch zu stellen, um die Vision möglichst erschöpfend zu dokumentieren?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Sucher

Coyote, Montag, 11. März 2019, 20:50 vor 225 Tagen @ Taurec 1492 mal gelesen

Hallo, :-)

vielen Dank fürs Einstellen - eine sehr interessante Schauung. Was ich mich nur frage ist, wie z.B. China und Rußland so expandieren können, wenn wir parallel so viele Schauungen über die 3TF und den Impakt haben. Sollte beides eintreffen, müßte die 3TF ja definitiv NACH all diesen Expansionen stattfinden?
Weil es danach ja wohl weder Strom, noch fließend Wasser, etc geben wird. An eine hochtechnisierte Expansion wird da nicht zu denken sein. Oder mache ich da einen Denkfehler? :-|

Gruß
Coyote

3 TF

Goran @, Montag, 11. März 2019, 22:16 vor 225 Tagen @ Coyote 1530 mal gelesen

Servus

Also wie Ich das so sehe.
ich sehe Poolsprung und 3 TF in Ruhe Zeiten nicht in den Krieg .
Und zwar Serben und Kroaten sind alle nach Hause gekommen ,in der Zeit sind wir alle Versorger ,was Ich meine das den Krieg nicht mit 3TF endet sondern mit einen Meteor Anschlag welche die gleiche Sachen verursacht jedoch begrenzt.

In eine von meinen Schau ist mein Vater noch am Leben wenn es zum Poolsprung kommt in eine andere ist er Tod vor den Krieg ,also entwider wird es mehrere Poolsprünge geben daher so ne schau .

Wo Ich die Serben zu Hause sehe ,ist wahrscheinlich der letzte Poolsprung da es am Himmel ein Planet neben die Sonne zu sehen ist und leuchtet genau so .
In der Schau schlachten wir die Schweine aber alles in Eile ,auf den Himmel läuft gerade der Planet zwischen den Mond und Erde vorbei.
Was Ich war nehme wir haben Leitungswasser ,da wir die Schwein Hälften mit Wasserschlauch abwaschen .

Bei eine andere Schau ist mein Vater und Mutter noch am leben und laufen in Keller ,Ich schimpfe wieso beilein die sich nicht ,meine Mutter sagte wir sind bei meinen Taufpaten gewesen ,Ich sehe wie es aus Südliche Richtung in Stratosphäre starke Blitze und Knistern zu hören sind .

es werden mehrere Ereignisse sein ,noch dazu wahrscheinlich dauert das sehr Lange oder besser gesagt wir sind in letzte 100 Jahre zum Jüngsten Gericht gekommen ,da mein Sohn den Grab von meinen Vater sieht ,und ist Modern eingerichtet.

Mfg

Goran

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Nachfrage

BBouvier, Montag, 11. März 2019, 22:25 vor 225 Tagen @ Coyote 1436 mal gelesen

<" ... wenn wir parallel so viele Schauungen
über die 3TF und den Impakt haben
.">

Hallo, Coyote!

Da machst Du mich aber neugierig. :-)
Na, dann zitiere doch mal ein paar der "vielen Schauungen"
zur "Dreitägigen Finsternis" und "Dem Impakt" !!

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

3TF Referenzen

Coyote, Montag, 11. März 2019, 22:36 vor 225 Tagen @ BBouvier 1379 mal gelesen

Hallo, :-)

okay, 'viele' war nicht das richtige Wort. Aber ich erinnere mich sehr deutlich an Anastasia und ihre Schauung über den Impakt und ihre auditiv übermittelte Information, daß es eine 3TF geben werde, die sie erleben werde. Ganz frisch ist der Eintrag von Mira, der die 3TF erwähnt. Und wir hatten auch Flutschauungen, die mit einer Zeit unmittelbar nach dem Impakt assoziiert werden. :)

Gruß
Coyote

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Bitte, nachvollziehbarer formulieren ...

BBouvier, Montag, 11. März 2019, 23:21 vor 225 Tagen @ Coyote 1298 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 11. März 2019, 23:32

<"... ich erinnere mich sehr deutlich an Anastasia
und ihre Schauung über den (Frankfurter) Impakt
...">

Hallo, Coyote!

Du schriebst:
"... viele Schauungen über die 3TF und den Impakt ...">

Daß präcognitiv Begabte eine Menge wahrscheinlich valider Bilder
über eher kleinere, lokale Einschläge gesehen haben, ist doch unstrittig.
Aber derlei ist etwas ganz anderes als "Dein" obiger "Derimpakt".
Bitte, künftig doch sauber formulieren zu wollen.

<"Ganz frisch ist der Eintrag von Mira, der die 3TF erwähnt.">

Da hilf mir doch bitte, ja?

<"... wir hatten auch Flutschauungen,
die mit einer Zeit unmittelbar nach dem Impakt assoziiert werden
."

Was die Ursache der gesehenen Fluten betrifft,
so kann man sich dazu sonst etwas zusammenassoziieren.
- Seebeben
- Vulkanausbrüche (Island - auch Mittelatlantischer Rücken?)
- Hangrutsche
- Methanexplosionen
- Küstensenkung
- Schollenverschiebung
- sowie: "Manche Anhänger der Präastronautik und auch Nostradamusexperten glauben,
daß außerirdische Besucher bereits vor vielen tausend Jahren
überall am Meeresgrund Atomminen verlegt haben.
" :-D

Sich da als Ursache nun auf einen Impakt im Meer zu kaprizieren,
ist nicht unbedingt zielführend, zumal es ja dazu
auch nicht eine (!) Schau gibt,
weswegen Du da als Beleg auf "Frankfurt" abhebst. :lehrer:
Das haut alles so nicht hin.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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Dreitägige Finsternis als religiöses Motiv

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 12. März 2019, 09:36 vor 225 Tagen @ Coyote 1284 mal gelesen

Hallo!

okay, 'viele' war nicht das richtige Wort. Aber ich erinnere mich sehr deutlich an Anastasia und ihre Schauung über den Impakt und ihre auditiv übermittelte Information, daß es eine 3TF geben werde, die sie erleben werde. Ganz frisch ist der Eintrag von Mira, der die 3TF erwähnt.

Solche Aussagen bereiten durchaus Kopfschmerzen. Die "drei Tage" sind als religiöses Motiv augenfällig. Daran ist nicht zu rütteln. Gleichwohl sind sie naturwissenschaftlich unsinnig. Daran ist ebenfalls nicht zu rütteln.

Innerhalb religiöser Überlieferungen ist das Symbol der "drei Tage" häufig anzutreffen:

  • "Danach ließ Moses die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen; sie zogen hinaus zur Wüste Schur. Drei Tage lang wanderten sie in der Wüste, und sie fanden kein Wasser." (2 Mos 15,22)
  • "Gad kam zu David und richtete die Botschaft an ihn aus. Er sprach zu ihm: 'Soll drei Jahre hindurch Hungersnot in deinem Land wüten, oder willst du drei Monate lang vor deinen Feinden fliehen, während sie dich verfolgen, oder soll drei Tage lang die Pest in deinem Lande wüten? Überlege nun und sieh zu, welche Antwort ich dem bringen soll, der mich sendet!'" (2 Sam 24,13)
  • "Nach zwei Tagen wird er uns neu beleben, am dritten Tage uns aufstehen lassen, daß wir leben vor ihm." (Hos 6,2)
  • "Da machte sich Jonas auf und ging nach Ninive, wie der Herr befohlen hatte. Ninive war aber eine riesige Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß." (Jona 3,3)
  • "Denn wie 'Jonas drei Tage und drei Nächte im Bauch des Ungetüms war', so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein." (Mt 12,40)
  • "Jesus aber rief seine Jünger zu sich und sprach: 'Mich erbarmt des Volkes; denn sie harren schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; ich will sie nicht ungespeist ziehen lassen, sie könnten sonst auf dem Wege ermatten.'" (Mt 15,32)
  • "Und er fing an, sie zu belehren, der Menschensohn müsse vieles leiden, von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden, nach drei Tagen aber auferstehen." (Mk 8,31)
  • "Nach drei Tagen geschah es, da fanden sie ihn im Tempel, mitten unter den Lehrern sitzend, auf sie hörend und sie befragend." (Lk 2,46)
  • "Am dritten Tag war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort." (Joh 2,1)
  • "Da sagten die Juden: 'Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst in drei Tagen ihn aufrichten?'" (Joh 2,20)
  • "Ihn hat Gott auferweckt am dritten Tag und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorherbestimmten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung von den Toten." (Apg 10,40-41)
  • "Als nun Festus in der Provinz eingetroffen war, begab er sich drei Tage darauf von Cäsarea hinauf nach Jerusalem; [...]" (Apg 25,1)
  • "Im Umkreis jenes Platzes war ein Gut, das dem ersten Mann der Insel, namens Publius, gehörte. Dieser nahm uns auf und beherbergte uns voll Gastlichkeit drei Tage lang." (Apg 28,7)
  • "Nach drei Tagen war es, da ließ er [Paulus] die Führer der Juden zu sich kommen, und als sie beisammen waren, sprach er zu ihnen: 'Brüder! Obwohl ich nichts gegen das Volk oder die väterlichen Sitten getan habe, bin ich als Gefangener von Jerusalem aus in die Hände der Römer übergeben worden." (Apg 28,17)

Weitere Vorkommen der Drei in der Bibel

Es scheint, daß die Zeitangabe "drei Tage" in religiösen Zusammenhängen stets etwaige für das Ereignis vorhandene echte Zeitangaben überlagerte und verwendet wurde, wenn aus numerologischen Gründen keine andere Zeitangabe (wobei es sich bei Alternativen oft um Vielfache der Drei handelt) sinniger erschien.

Die Drei steht als Synthese aus Eins und Zwei symbolisch für die Lösung einer Antithese. Sie stellt Vollkommenheit her. "Was bedeutsam ist und wirken soll, geschieht oft dreifach."
Es ist nicht anders als in diesem Sinne zu verstehen, daß die Finsternis des Endgerichts, welche die Erde reinigen, die Schöpfung also vervollkommnen soll, symbolisch drei Tage dauert. Völlig verquer und ein Zeichen religiösen Unverständnisses in Form eines allzu wörtlichen Begreifens wäre die Erwartung einer physikalischen dreitägigen Finsternis. Diese Auffassung scheint aber vor allem in modernen Zeiten, wo alles ins materielle verflacht wird und man auf konkrete Aussagen aus ist, die Regel zu sein.

Auch das von den "drei Tagen" unabhängig betrachtete Motiv der Finsternis hat seine biblischen Vorbilder:

  • "Der Herr sprach zu Moses: 'Strecke deine Hand zum Himmel empor, und es wird eine solche Finsternis über das Land Ägypten kommen, daß man die Finsternis greifen kann.'" (2 Mos 10,21)
  • "Da wechselte der Gottesengel, der vor dem Wanderzug Israels einherging, seinen Platz und zog hinterher; auch die Wolkensäule brach von der Spitze auf und stellte sich hinter sie. Sie zog zwischen dem Heer der Ägypter und zwischen dem Heer der Israeliten, und sie verdunkelte auf der einen Seite und erhellte auf der anderen Seite die Nacht; niemand konnte während der ganzen Nacht an den anderen herankommen." (2 Mos 14,19-20)
  • "Das Volk blieb von ferne stehen, Moses aber näherte sich der dunklen Wolke, in der Gott war." (2 Mos 20,21)
  • "Sie haben weder Verstand noch Einsicht, sie tappen im Dunkeln dahin. So wanken alle Grundfesten der Erde." (Psalm 82,5)
  • "Gewölk und Dunkel umgeben ihn, Gerechtigkeit und Recht sind seines Thrones Stütze." (Psalm 97,2)
  • "Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen." (Joh 1,5)
  • "[...] das Volk, das im Finstern sitzt, sah ein großes Licht, und denen, die im Land und im Schatten des Todes sitzen: ein Licht ging auf über ihnen [...]" (Mt 4,16)
  • "Von der sechsten Stunde an trat Finsternis ein über das ganze Land bis zur neunten Stunde." (Mt 27,45)
  • "[...] die Söhne des Reiches aber werden hinausgeworfen werden in die Finsternis draußen; dort wird Heulen sein und Zähneknirschen." (Mt 8,12)
  • "'Es wird nämlich dann eine große Drangsal sein, wie dergleichen nicht gewesen ist seit Anfang der Welt bis jetzt'[Dan 12,1] und nicht mehr sein wird. Und würden jene Tage nicht abgekürzt, würde kein Mensch gerettet werden; doch um der Auserwählten willen werden jene Tage abgekürzt werden." (Mt 24,21-22) "Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird 'die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein nicht mehr geben'[Jes 13,10], 'die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden'[Jes 34,4]. Dann wird das Zeichen des Menschensohns am Himmel erscheinen, und 'wehklagen werden alle Stämme der Erde'[Sach 12,10ff], und sie 'werden den Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels'[Dan 7,13] mit großer Macht und Herrlichkeit.." (Mt 24,29-30)
  • "Auch die Engel, die ihre Würde nicht wahrten, sondern ihre Stätte preisgaben, hält er für das Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln in der Finsternis in Verwahrung." (Jud 6)
  • "Der fünfte goß seine Schale auf den Thron des Tieres, und sein Reich wurde verfinstert, und vor Schmerz zerbissen sie sich ihre Zungen [...]" (Offb 16,10)

Finsternis ist biblisch traditionell mit dem Eingreifen Gottes, Wandlung und dem Gericht assoziiert. Vor allem in Offb 16,10 (dem fünften Engel) sowie in Mt 24 scheint die prophetische Finsternis ihr unmittelbares Vorbild gehabt zu haben, aus dem sich in den Jahrtausenden seitdem entsprechende Vorstellungen in den Prophezeiungen entwickelten.
Das sind keine echten Schauungen, sondern religiöse Erwartungen, die eine symbolisch-allegorische Grundlage haben (Licht vs. Finsternis und eine Läuterung, durch die Gott sein Volk zum Lichte führt), die im Alten Testament wurzelt und sich bei der Wiederkehr Jesu, die mit dem längst erwarteten Endgericht zusammenfällt, sinngemäß wiederholen soll.
Das Wichtigste ist die Festellung, daß das verbundene Motiv der "dreitägigen Finsternis" keine empirische Grundlage hat, sondern auf auf Grund menschlicher Überlegung abstrakt und verstandesmäßig formuliert wurde, als Menschen die religiösen Überlieferungen entwickelten.

Sowohl bei Anastasia als auch bei Mira handelte es sich nicht um Visionen, sondern um Mitteilungen, die offenbar von einer übergeordneten (aber geistig nicht unbedingt höher stehenden) Wesenheit stammten. Dies läßt sich der Tatsache entnehmen, daß es sich um Wortmitteilungen, nicht um Bilder handelte, die gerade dieses abstrakte, auf Grundlage religiöser Symbolik formulierte Motiv der dreitägigen Finsternis aus den religiösen Schriften übernahmen.
Die Quelle der Mitteilungen ist offenbar dem christlichen Glaubensumfeld zuzuordnen, völlig unabhänig davon, auf welcher höheren oder niedereren jenseitigen Ebene sie anzusiedeln wäre. Es werden schlichtweg die selben Glaubensvorstellungen, denen die Menschen hienieden seit Jahrtausenden anhängen, aus der geistigen Welt zurückgespiegelt. Die religiös begründeten Prophezeiungsmotive sind Selbstläufer geworden, die sich in Wechselwirkung zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen der Erde und dem mit ihr eng verbundenem geistigen Umfeld stetig selbst erneuern.
Wo immer von der "dreitägigen Finsternis" die Rede ist, können wir davon ausgehen, daß nur irgend jemand eine übernommene Glaubensvorstellung, eine religiöse Erwartungshaltung als zukünftige Tatsache ausgibt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Erinneringen an die Vergangenheit?

Luzifer, Österreich, Dienstag, 12. März 2019, 20:40 vor 224 Tagen @ Taurec 1182 mal gelesen

Guten Abend!

Es werden schlichtweg die selben Glaubensvorstellungen, denen die Menschen hienieden seit Jahrtausenden anhängen, aus der geistigen Welt zurückgespiegelt.

Dass es etwas wie eine geistige Welt gibt und wir von dort nach hier ins Materielle wechseln, würde ich jetzt auch als Axiom annehmen (vielleicht ist der Wunsch Vater des Gedankens).

Jedenfalls war das oben angeführte wieder etwas was in eine Richtung zielt, die mich beschäftigt. Denn es würde bedeuten, dass wir unsere Glaubensvorstellungen ins Jenseits mitnehmen würden und da kein kompletter Bruch ist.

So und dann könnte man vielleicht auch Erinnerungen an frühere Erdenleben tief verborgen mitnehmen.

Worauf ich hinaus will, vielleicht ist manches kein Blick in die Zukunft sondern ein Erinnern an eine Katastrophe oder mehrere, die sich bereits ereignet haben und die sich so tief ins kollektive Bewusstsein hinein graviert haben, dass sie dann in manchen wieder hochkommen und in die eigene Lebenswelt gespiegelt werden. Wenn nichts zufällig geschieht wäre das ein Hinweis, dass wir uns einfach wieder einem Punkt nähern, der schonmal eine Reaktion hervorgerufen hat und deswegen die Erinnerungen wieder häufiger auftauchen.


Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

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Scheinbar (!) häufigere Schauungen

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 13. März 2019, 07:07 vor 224 Tagen @ Luzifer 1231 mal gelesen

Hallo!

Worauf ich hinaus will, vielleicht ist manches kein Blick in die Zukunft sondern ein Erinnern an eine Katastrophe oder mehrere, die sich bereits ereignet haben und die sich so tief ins kollektive Bewusstsein hinein graviert haben, dass sie dann in manchen wieder hochkommen und in die eigene Lebenswelt gespiegelt werden.

Ja. Das sollte man meines Erachtens auf der Rechnung haben.

Wenn nichts zufällig geschieht wäre das ein Hinweis, dass wir uns einfach wieder einem Punkt nähern, der schonmal eine Reaktion hervorgerufen hat und deswegen die Erinnerungen wieder häufiger auftauchen.

Das halte ich für einen Trugschluß. Wenn wir subjektiv feststellen, daß Schauungen häufiger werden würden, so liegt das daran, daß wir entweder selbst Schauungen haben oder durch die Beschäftigung mit dem Thema überdurchschnittlich viel Kunde zeitgenössischer Seher bekommen. Dahingegen wurde früher ein wohl weitaus größerer Anteil der erlebten Schauungen mangels Ansprechparters, mangels Schreibkunde, mangels Internets gar nicht dauerhaft dokumentiert.
Nicht zuletzt wird die Überlieferung echter Schauungen erstens aufgrund der von heute verschiedenen kulturellen Grundlage (Christentum und die alles erdrückende Endzeitprophetie), zweitens durch natürliche Verluste und Vergessen im Nebel der Zeit um so dünner, je weiter man zurückgeht.
Wir können also gar nicht wissen, wie häufig Schauungen über kollektive Katastrophenereignisse früher (z. B. Mittelalter oder gar im heidnischen Germanentum) tatsächlich waren.

Interessant wäre überdies die aus oben genannten Gründen wohl nicht zu beantwortende Frage, ob Katastrophenschauungen (im Gegensatz zu der historisch nachvollziehbaren Zunahme an Katastrophenprophezeiungen) anläßlich des Jahres 1000 (!) und der damit einhergehenden "Endzeitpanik" in der Bevölkerung häufiger wurden, ohne daß damals aber etwas geschah (!). Dies würde heutige Kurzschlüsse angesichts möglicherweise zunehmender Schauungen unterbinden.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

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Bevölkerungswachstum und Schauungen

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 13. März 2019, 07:33 vor 224 Tagen @ Taurec 1341 mal gelesen

Hallo!

Nicht zu vergessen ist außerdem die seitdem erheblich gewachsene Bevölkerung, so daß seit dem 19. Jahrhundert selbst unter der Annahme einer anteilsmäßig zurückgehenden Häufigkeit des Sehens die Anzahl überhaupt erfahrener Schauungen absolut zunehmen mußte. Das verzerrt natürlich alle Ergebnisse.
Eine mutmaßlich zunehmede Häufigkeit der Schauungen würde mit einer nahenden Katastrophe womöglich gar nichts zu tun haben.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Endzeit

Luzifer, Österreich, Mittwoch, 13. März 2019, 20:26 vor 223 Tagen @ Taurec 1286 mal gelesen

Guten Abend,

Nun ich kann dies sehr gut nachvollziehen, viele meinen Naturkatastrophen sind jetzt häufiger als früher, nun früher konnte man über die Dinge, welche sich fern der Heimat abgespielt haben nur halt keine Kunde erlangen.

Und mit dem Enfzeitscenario tue ich mir auch schwer, weil das Himmelreich ja bereits ausgebreitet über der Erde ist, nur die Menschen sehen es nicht, wie es sinngemäß im ETh steht, will heißen, das "Eingehen" in das Paradies ist ein Seelenzustand, für jeden jederzeit möglich. Dazu braucht es nichts Äußeres, weil sich dem Guten anzuschließen, wenn Christus in einer Wolke, begleitet von Blitz und Donner in Licht gehüllt, wäre eine zu einfache Übung. So wird das nicht laufen, bin ich mir sicher.

Jemand hat mir zu diesem Punkt jedoch sehr interessante Gedanken gesendet, die ich hier gerne zur Diskussion stelle. Mir war immer so, dass das Geschehen in weiter zeitlicher Ferne liegt, nur hätte ich eine Erfahrung gemacht, die zusätzlich eine weitere äußerst unplausible Randbedingung beinhält, deren Eintreffen sich aber in recht kurzer Zeit überprüfen lässt.

Nachfolgend ein Ausschnitt der Email an mich, weil es ein paar grundsätzliche Dinge anspricht:


Ich finde deinen Gedanken überaus inspirierend. Denn es erlaubt ein tieferes Verständnis dafür, WIE es zu einem präkognitivem Gespür/Instinkt kommen kann!
Ich formuliere für mich zunächst etwas um:
Der Mensch als Träger von Informationen über Millionen von Jahren hinweg auf dem Weg seienr Entstehungsgeschichte vom Einzeller zum Menschen hat natürlich so zimelich alles schon erlebt an Naturkatastrophen, etc. Die Informationen sind in den Genen und im kollektiven UB verfügbar.
Präkognition funktionniert auf Basis von Vergangenheit und Gegenwart: Wir prognostizieren Zukunft durch zahlreiche Informationen aus der Vergangenheit, durch Erfahrungen, Erlebnisse, damalige Handlungsmöglichkeiten, Lernerfahrungen, Selektionserfahrungen,etc. Wir gleichen Vergangenes mit gegenwärtig Erlebtem ab, schließen aus früher Erlebtem und können Zukünfitges ableiten, vorhersagen- da wir gelernt haben, und das war überlebenswichtig - einzuschätzen, wie sich Situationen entwickeln werden! D.h: Wenn die Menschen sich " einfach wieder einem Punkt nähern, der schon mal eine Reaktion hervorgerufen hat " wird etwas Vergangenes aktiviert, ein bekanntes Szenario wird aus dem UB aktiviert und die Alarmglocken beginnen zu schrillen. Unbewusst natürlich. Dass sich das in Visionen und Schauungen niederschlagen kann, wäre eine logische Konsequenz, denn das Unbewusste sucht sich seine ihm adäquaten Wege!


Schöne Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

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faszinierende Logik

BBouvier, Donnerstag, 14. März 2019, 02:11 vor 223 Tagen @ Luzifer 1135 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 14. März 2019, 02:36

Aus der zugesandten Elektropost:

<"Präkognition funktionniert auf Basis von Vergangenheit und Gegenwart:
Wir prognostizieren Zukunft .
..">

Hallo!

Kaum.

Nur zwei ganz banale Beispiele:
- wie hätte mein Sohn in der Nacht vor dem Geschehen "Straßenbahn"
in Budapest die sich am Folgetag 1:1 korrekt ereignenden Scenen
(junger Mann mit blauer Kappe verwüstet mit schweizer Offiziermesser
den Innenraum der Straßenbahn) wohl auf Basis "der Vergangenheit"
prognostizieren können?
- und wie ich auf meiner Routinestrecke samstagmorgens um 07:30 Uhr,
daß an jenem (!) Tage aus einer Hofeinfahrt ein Kleinlaster
überraschend aus einer Hofeinfahrt rückwärts quer auf die Dorfstraße Ascherings setzt
und sich ein schwerster Unfall ereignet hätte,
wenn ich das kurz zuvor nicht "gewußt" hätte
(fast eine zu hörende Stimme im Kopf:
Langsam...Langsam!!..LANGSAM!!!)
und mit unter 20 Km/h die Dorfstraße entlang "geschlichen" wäre.
(ich kam mir ziemlich bescheuert vor)
Den Kleinlaster hätte ich also "prognostiziert" auf Basis der Vergangenheit
(oder gar einem früheren Leben)
weil derlei ja noch nie geschehen war - und das Dorf
frühmorgens immer wie ausgestorben?
=>
Das nenne ich eine faszinierende Logik! :waving:

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Psychologismus

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 14. März 2019, 10:01 vor 223 Tagen @ Luzifer 1062 mal gelesen

Hallo!

Präkognition funktionniert auf Basis von Vergangenheit und Gegenwart: Wir prognostizieren Zukunft durch zahlreiche Informationen aus der Vergangenheit, durch Erfahrungen, Erlebnisse, damalige Handlungsmöglichkeiten, Lernerfahrungen, Selektionserfahrungen,etc. Wir gleichen Vergangenes mit gegenwärtig Erlebtem ab, schließen aus früher Erlebtem und können Zukünfitges ableiten, vorhersagen- da wir gelernt haben, und das war überlebenswichtig - einzuschätzen, wie sich Situationen entwickeln werden! D.h: Wenn die Menschen sich " einfach wieder einem Punkt nähern, der schon mal eine Reaktion hervorgerufen hat " wird etwas Vergangenes aktiviert, ein bekanntes Szenario wird aus dem UB aktiviert und die Alarmglocken beginnen zu schrillen. Unbewusst natürlich. Dass sich das in Visionen und Schauungen niederschlagen kann, wäre eine logische Konsequenz, denn das Unbewusste sucht sich seine ihm adäquaten Wege!

Der Gedanke hätte auch von Sarah stammen können, die ein Problem damit hat, Präkognition in ihr psychologistisches Weltbild passend einzuhämmern. Psychologisch könnte man bei solchen Theorien ein Sicherheitsbedürfnis vermuten, des­sent­hal­ben man ein unverstandendes, als gefahrvoll-provozierend empfundenes Phänomen ohne Rücksicht auf Verluste in das eigene weltanschauliche Rettungsboot einpassen muß – oder das leichtfertige Übertragen einer fachlich-weltanschaulichen Nische auf den Rest der Welt, weil man außerhalb derer keinen Anhaltspunkt findet.
Präkognition wird (wie oben) als etwas erklärt, das sich weitestgehend oder ausschließlich auf bereits bekanntes zurückführen ließe. Auf Grundlage eines bloßen Reiz-Reaktions-Schemas würden von der Psyche Visionen evoziert werden, die letztlich nichts weiter wären als abgelagerte Bewußtseinsinhalte.
Das geht meilenweit am Problem der Präkognition vorbei und verkehrt sogar deren eigentliches Definitionsmerkmal ins Gegenteil. Sie wird dadurch nicht mehr als "Vorauswissen" (etymologisch gleichbedeutend mit "Präkognition") begriffen, sondern als "Nachhineinwissen", auf dessen Grundlage der Verstand aus sich heraus ein prognoseartiges (also prospektiv die Zukunft mutmaßendes) Zukunftsbild konstruiert.
Präkognition wird aber dadurch bestimmt, daß Ereignisse mit Elementen vorausgesehen werden, die der Sehende gar nicht wissen konnte, weil sie über das hinausgehen, was seiner Psyche aus eigener Erfahrung an Informationen zur Verfügung steht. Es handelt sich also um Wahrnehmungen, die per definitionem gar nicht psychologisch erklärbar sind. Das machte historisch erst die Prägung des Begriffs "Parapsychologie" notwendig, die sich mit innerhalb des psychologischen Weltbildes nicht mehr erklärbaren Phänomenen befaßt. Psychologiezentrierte Theorien können bestenfalls jene Bestandteile einer seherischen Wahrnehmung erkennen und erklären, die vom Verstand des Sehers einer präkognitiven Information hinzugefügt werden. Das verweist die Psychologie auf den Status einer "Hilfswissenschaft", die als Negativschablone parapsychische Wahrnehmungen herausschälen hilft, aber hinsichtlich des Kernproblems der Prägognition einen blinden Fleck hat. Mithin existiert die Präkognition für die reine Psychologie überhaupt nicht. Daher erwecken psychologistische Theorien stets den Eindruck, das Phänomen der Präkognition wegerklären und als unerheblich markieren zu wollen.

Eigentlich reicht es, wie BBouvier es getan hat, einfach ein paar Erlebnisse echter Präkognition hinzuklatschen, um den blinden Fleck zu markieren, um den die Psychologie in ihren ungerechtfertigtem Alleinerklärungsanspruch unbewußt kreist. Sie ist nämlich niemals in der Lage, aus dem Aufsteigen alter Erinnerungen die präzise Wahrnehmung künftiger Details zu erklären, die sich später genau wie gesehen verwirklichen.

Hingefügt werden muß, daß sich die eingangs zitierte Theorie eigentlich gar nicht mit Präkognition in der uns alltäglich entgegentretenden Form befaßt. Es dürften nämlich mindestens 99 ‰ (also schätzungsweise weit mehr als 999 von 1000 Wahrnehmungen) im täglichen Leben stattfinden und sich mit persönlichen, zeitlich vergleichsweise nahen Ereignissen beschäftigen (Stunden, Tage, Wochen, Jahre innerhalb eines Lebenslaufs). Dahingegen ist die obige Theorie auf überpersönliche Katastrophenvisionen fixiert, die eine seltene Sonderform des Sehens sind, welche in diesem Forum lediglich überhöht wahrgenommen wird. Es handelt sich entgegen ihrer Selbstbeschreibung gar nicht um eine Theorie der Präkognition, sondern für Katastrophenbilder, geht also an ihrem eigenen Erklärungsanspruch vorbei.

Zur Erklärung der Katastrophenbilder ist die Frage, ob es sich um alte Erinnerungen handelt, gleichwohl berechtigt und einer mehrerer denkbarer Ansätze. Wer aber im Privatleben Schauungen über eigene oder der Mitmenschen künftige Lebenssituationen hat, darob mit dem Selbstbild eines mit Willensfreiheit beseelten Menschen in Konflikt gerät und nach einem Erklärungsmuster sucht, diese psychische Spannung zu lösen, wird mit dieser Theorie nicht weit kommen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Psyche des Sehers

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 14. März 2019, 18:59 vor 222 Tagen @ Taurec 953 mal gelesen

Hallo!

Ich:

Psychologiezentrierte Theorien können bestenfalls jene Bestandteile einer seherischen Wahrnehmung erkennen und erklären, die vom Verstand des Sehers einer präkognitiven Information hinzugefügt werden.

Im Folgenden etwas modifiziert bzw ausgeweitet, weil just heute jemand dazu passend diesen Beitrag NeuOrests der Sammlung hinzugefügt hat.

NeuOrest:

Ich beziehe mich hier nicht auf externe Quellen, sondern eigene Erfahrungen. Ich bin seit meiner Kindheit "hellfühlend", nehme telepathische und empathische Mitteilungen wahr, im Schlaf wie im Wachzustand.
Weil ich zeitgleich sehr rational veranlagt bin, habe ich diese Dinge gezielt auf Regelmäßigkeiten untersucht und konnte eben diese These ableiten: Unbekannte Dinge werden zwar empfangen, können aber nur über Vertrautes aus dem eigenen Erfahrungsschatz ins Bewusstsein vordringen.

[...]

Wenn BB also am 28.08. von seinen "Maden" in Europa berichtet, ist das ein ganz persönliches Bild, eine ganz eigene, auf seine Wahrnehmung und seinen Erfahrungsschatz zugeschnittene Übersetzung dessen, was er wahrgenommen hat.

Daher halte ich es für wichtig, Schauungen immer auch vor dem Hintergrund des Erfahrenden zu betrachten. Mit Traumdeutung hat das nichts zu tun.

Die Psyche des Sehers wäre somit insofern von Belang, als sie die Sprache zur Verfügung stellt, mit der sich von außen kommende, paragnostische Informationen darstellen. Die Bilder sind aber nicht mit der Information an sich zu verwechseln oder die ganze Schauung nur auf die psychologisch erklärbare Bildersprache zu reduzieren.
Psychologisch – auch unter Einbeziehung uralter Erfahrungen, die archetypisch geworden sind ("kollektive Erinnerungen"?) – ließe sich demnach möglicherweise ein Schlüssel gewinnen, um die "äußere" Symbolschicht von Schauungen zu knacken. Der seherische Kern einer Schau hat aber andere Ursprünge. Er ist psychologisch nicht erklärbar, womöglich aber psychologisch klärbar in dem Sinne, daß der eigentliche seherische Gehalt durch Erkennen der Psyche des Sehers mit ihren typischen Verklärungen deutlicher hervortritt.

Das mal in den Raum gestellt, ohne daß sich dabei breits eine verifizierte und anwendbare Methodik ergäbe.

(Wer aber meint, mit Hilfe der Psychologie Schauungen insgesamt zu erklären und damit zusammenhängende Probleme der Kausalität, des Schicksals, der Willensfreiheit, der Determination usw. durch Rückführung des Phänomens auf bloße Psychophantome aus der Welt zu schaffen, der ist auf dem Holzweg.)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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"weiße Möwe über Wasser" ?

BBouvier, Donnerstag, 14. März 2019, 19:21 vor 222 Tagen @ Taurec 1006 mal gelesen

Hallo!

In diesem Kontext sei auf "Möwe über Wasser"
hingewiesen:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=18269

GRüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Unschärfe der Bilder

IFan, Freitag, 15. März 2019, 22:21 vor 221 Tagen @ BBouvier 866 mal gelesen

Hallo BB,

die erwähnte Unschärfe wird auch bei anderen Eindrücken berichtet, wie Fernwahrnehmung etc.. Schön beschrieben ist das in der Fernsehreihe "Die Erde, der Himmel und die Dinge dazwischen" von Dipl.-Psychologe Reinhard Eichelbeck. Leider nirgendwo im Internet zu finden. (Wenn es auch ein Buch darüber gibt, das ich allerdings nicht gelesen habe.)

Gruß

IFan

zu: anwendbare Methodik bzgl. Träumen / Schauungen

Ulrich ⌂, Germering, Sonntag, 17. März 2019, 16:39 vor 219 Tagen @ Taurec 814 mal gelesen

Hallo Taurec,

... Der seherische Kern einer Schau hat aber andere Ursprünge. Er ist psychologisch nicht erklärbar, womöglich aber psychologisch klärbar in dem Sinne, daß der eigentliche seherische Gehalt durch Erkennen der Psyche des Sehers mit ihren typischen Verklärungen deutlicher hervortritt.

Das mal in den Raum gestellt, ohne daß sich dabei bereits eine verifizierte und anwendbare Methodik ergäbe.

zumindest in Bezug auf Träume gibt es eine Methodik, sie steckt allerdings noch in den Kinderschuhen:
Kelly Bulkeley empfiehlt als zeitgemäße Herangehensweise an die Interpretation von Träumen die Anwendung der linguistischen "Qualitative Data Analysis" ("QDA": https://de.wikipedia.org/wiki/QDA-Software ) als "data mining tool", um Muster ("patterns") zu erkennen, und verweist auf die Webseite http://dreambank.net/ sowie ihre eigene "Sleep and Dream Database"("SDDb": http://sleepanddreamdatabase.org/ ), ein Online-Archiv inkl. Suchmaschine.

Sie hat die Methodik in ihrem Buch "Lucrecia the Dreamer. Prophecy, Cognitive Science, and the Spanish Inquisition." (2018 , ISBN 1503603865, https://www.amazon.de/dp/0804798249/ ) exemplarisch am überlieferten Material der Lucrecia de León vorgestellt:

"Dieses Buch erzählt die packende Geschichte der Lucrecia de Leon aus dem späten 16. Jahrhundert, einer jungen Frau von bescheidener Herkunft, die einen gefährlichen Ruf als prophetische Träumerin erlangte, weil sie für ihr Land den apokalyptischen Ruin vorhersagte. Bereits in ihrer Jugend interessierten sich mehrere katholische Priester für ihre reichhaltigen Träume und begannen, sie detailliert aufzuzeichnen. Doch die wachsende Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für diese Träume wurde dem spanischen König schließlich zu viel. Nachdem sie die Niederlage der spanischen Armada 1588 genau vorausgesehen hatte[Kapitel 5, S. 81 ff.], befahl Philip II. der Inquisition, sie wegen Häresie und Aufruhr festzunehmen. Während Lucrezias Inhaftierung, Gerichtsverfahren und Folterungen wurden die sorgfältig gesammelten Aufzeichnungen ihrer Träume aufbewahrt und vom Gericht analysiert. Die Authentizität dieser Träume und ihre potenziell explosive Bedeutung wurden zum Brennpunkt der Untersuchung der Kirche. Über diese Aufzeichnungen eines Träumers aus einer anderen Zeit, ist das Buch 'Lucrecia the Dreamer' das erste Buch, das Lucrecias Träume als Träume untersucht, als genaue Berichte psychologischer Erfahrungen, die in den natürlichen Aktivitätsszyklen des Gehirns während des Schlafens wurzeln. Unter Anwendung der Methoden der 'kognitive Religionswissenschaft' findet die Traumforscherin Kelly Bulkeley bedeutende Muster in den Traumprophezeiungen von Lucrecia und wirft ein neues Licht auf die unendlich rätselhafte Frage im Zentrum ihres Inquisition-Prozesses, eine Frage, die alle religiösen Traditionen in der Geschichte beschäftigt hat: Wie können wir feststellen, ob ein Traum eine 'wahre Offenbarung' ist oder nicht?" (frei übersetzt aus dem Verlags-Text)

Die Autorin lehnt den Reduktionismus neurologisch-physiologischer Pseudo-Erklärungen ab und stellt u.a. fest "... dreaming is a phenomenon that occurs squarely at the intersection of religion and science. Dreams are rooted in the genetically hard-wired activities of our brains in sleep, and they also open our minds to startling transcendent insights and bursts of creative energy that often lead in religious directions." (S. 195)

Kelly Bulkeley hat zahlreiche andere Bücher zum Thema Träumen veröffentlicht, die sich m.E. ALLE deutlich vom üblichen seichten Psycho-Interpretations-Geschwätz abheben:

"The wilderness of dreams. Exploring the religious meanings of dreams in modern Western culture." 1994
"Visions of the night. Dreams, religion, and psychology." 1999
"Dreams. A Reader on Religious, Cultural, and Psychological Dimensions of Dreaming." 2001
"Soul, psyche, brain. New directions in the study of religion and brain-mind science." 2005
"Dreaming Beyond Death. A Guide to Pre-Death Dreams and Visions." 2005
"Dreaming in the World’s Religions. A Comparative History." 2008
"Big dreams : the science of dreaming and the origins of religion." 2016

Gruß
Ulrich

Wie üblich, gilt für die genannten Bücher ...

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Gedanken

Luzifer, Österreich, Donnerstag, 14. März 2019, 19:28 vor 222 Tagen @ Taurec 982 mal gelesen

Hallo,

Besten Dank,

Es ist für mich persönlich wunderbar, diesen Themenkreis im Äußeren zu diskutieren. Innerlich zerreißt mich dieser Widerstreit der Erklärungen geradezu. Ich komme ja aus einem Lebensumfeld in dem die "klassische" materialistische Anschaung Basis von allem ist. Nur passieren mir halt Dinge, die noch vielmehr im Widerspruch dazu stehen. Dann, ja immer dann sind aber zwei Gedanken. Einer sagt mir, gut da gibt es Spannendes zu entdecken, lass forschen und der andere sagt mir, nun gut, wohl völlig irre geworden.

Nur wird mir jetzt manches klarer. Ich erlebe keinen Bruch "normal" zu paranormal. Es sind Dinge, die beide Elemente beinhalten. Dh. Ich versuche etwas hintanzustellen, was Klassifizierung und Kategorisierung betrifft. Die Grenzen sind fließend.

So, die Zukunft zu kennen, hat wie wir an den Beipielen ja sehen einen handfesten Vorteil.Wenn ich ein Ereignis sehe und dann trage ich die negativen Folgen, hätte ich keinen Vorteil, sondern nur einen Nachteil mich grämen zu müssen. Lebendiges ist aber schon so ausgelegt, möglichst gut zu überleben und daneben ist die Natur sparsam, Ziele werden immer mit den gelindesten Mitteln erreicht. Ich kann Telekinese es ist nur weit anstrengender als einem Ding einfach einen Schuppser zu geben. Daher gibt es echte Schauung wohl nur, wenn "normale" Methoden nicht anwendbar sind.

Aber Sinn macht es auch nur die Zukunft zu kennen, wenn ich sie zumindest in meinem persönlichen Belang ändern kann. Für mich ist der Gedanke einer eindimensionalen linearen Zeit nur das Unvermögen die Mehrdimensionalität und die Dynamik der Zeit (Dynamik bedingt Zeit, das Agens der Zeit ist wohl Wille und Wahl) zu erkennen. so wie im Höhlengleichmis, das Ding erscheint linear, weil es unser Verstand auf eine Gerade projiziert, und wir sind uns sicher, dass es so ist.

Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

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Der Fluss der Zeit

Luzifer, Österreich, Donnerstag, 14. März 2019, 20:59 vor 222 Tagen @ Luzifer 977 mal gelesen

Hallo,

Wir haben die Sinnesorgane für die Wahrnehmung des Raumes, Höhe Breite und Tiefe "sehen" wir, weil Dinge nah oder fern relativ zu uns oder einem beliebig gewählten Koordinatensystem situiert sind. Zeit sehen wir nicht, wir sehen Bewegung und Veränderung. Was ist das aber, ein Physiker sagte, Zeit ist, was die Uhr misst, äußerst befriedigend unser Wissen dazu meine ich :-) Nur da ist mehr und das lässt sich wunderschön als Gleichnis formulieren. Was erkennt ein Bakterium, dass in einem Fluss treibt. Genau Veränderung, die Lichtverhältnisse ändern sich, die Partikel, die daneben sind wandern und verschwinden und es bemerkt eine Richtung nämlich nur eine Mögliche, nämlich einer Gradiente folgend. Es wird ableiten, der Fluss ist ein Vektor mit einer definierten Richtung, Krümmungen im Fluss, Kehrwasser, Untiefen, wie könnte es die feststellen als Partikel im Fluss. Was im Oberlauf war ist Erinnerung, der weitere Verlauf völlig unbekannt.
So und dann gibt es welche die erheben sich geistig in eine Vogelperspektive und "sehen" den weiteren Verlauf, sehen, dass er Breite, Tiefe und Länge hat und dass es einen Grund gibt, warum man "aus der unteren Innenansicht" erstens nie was ableiten wird können, was den Unterlauf betrifft und das es die Gradiente als Form und die Schwerkraft als Gesetz gibt, dir den gerichteten "Flusspfeil" bedingt.

Ihr habt mit Innbrunst verteidigt, was ich als einen Anflug zum Erheben in eine höhere Wirklichkeit ansehe, und ja den Verlauf des Flusses kann man nicht ändern, bei der Zeit heißt die Rahmenbedingung Gesetz und der Attraktor Wille Gottes, aber man kann es machen, wie der Fisch, der die Strömungen geschickt ausnutzt und sich nicht wie ein Partikel vom Fluss der Zeit hintreiben lässt sondern seinen Standort selber bestimmt. Will heißen, weder ist die Zeit linear noch irgendetwas bis ins Detail determiniert, nur wenn die Zeit eindimensional wäre, wäre das so.


Schönen Abend
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Am Fluss der Zeit

offtopic, Samstag, 16. März 2019, 00:16 vor 221 Tagen @ Luzifer 882 mal gelesen

Hallo Franz,

Wir haben die Sinnesorgane für die Wahrnehmung des Raumes, Höhe Breite und Tiefe "sehen" wir, weil Dinge nah oder fern relativ zu uns oder einem beliebig gewählten Koordinatensystem situiert sind. Zeit sehen wir nicht, wir sehen Bewegung und Veränderung. Was ist das aber, ein Physiker sagte, Zeit ist, was die Uhr misst, äußerst befriedigend unser Wissen dazu meine ich :-)

Ist das so? Sehen wir wirklich dasselbe, wenn wir einen Gegenstand betrachten? Kann nicht sein, denn kein Auge gleicht dem anderen, aber davon abgesehen, warum haben Menschen so viele Probleme damit, etwas wie Schauungen, das klar außerhalb des Verstandes liegt, nicht mit dem Verstande fassen zu können? Antwort: es geht nicht! Also weiter in deinem "Versuch der Interpretation"...

Nur da ist mehr und das lässt sich wunderschön als Gleichnis formulieren.

Fangen wir schon wieder an, passt-nicht passend zu machen. Yep...

Was erkennt ein Bakterium, dass in einem Fluss treibt. Genau Veränderung, die Lichtverhältnisse ändern sich, die Partikel, die daneben sind wandern und verschwinden und es bemerkt eine Richtung nämlich nur eine Mögliche, nämlich einer Gradiente folgend. Es wird ableiten, der Fluss ist ein Vektor mit einer definierten Richtung, Krümmungen im Fluss, Kehrwasser, Untiefen, wie könnte es die feststellen als Partikel im Fluss. Was im Oberlauf war ist Erinnerung, der weitere Verlauf völlig unbekannt.

Also weißt du haargenau, was so ein Bakterium erlebt, nicht schlecht! Mensch Alter, du weißt es besser!

So und dann gibt es welche die erheben sich geistig in eine Vogelperspektive und "sehen" den weiteren Verlauf, sehen, dass er Breite, Tiefe und Länge hat und dass es einen Grund gibt, warum man "aus der unteren Innenansicht" erstens nie was ableiten wird können, was den Unterlauf betrifft und das es die Gradiente als Form und die Schwerkraft als Gesetz gibt, dir den gerichteten "Flusspfeil" bedingt.

Wieso vergewaltigst du dermaßen deinen Intellekt, wenn du doch eh weißt, dass dieser es niemals begreift? Soviel weiß ich von dir, um das mal annehmen.

Ihr habt mit Innbrunst verteidigt, was ich als einen Anflug zum Erheben in eine höhere Wirklichkeit ansehe, und ja den Verlauf des Flusses kann man nicht ändern, bei der Zeit heißt die Rahmenbedingung Gesetz und der Attraktor Wille Gottes, aber man kann es machen, wie der Fisch, der die Strömungen geschickt ausnutzt und sich nicht wie ein Partikel vom Fluss der Zeit hintreiben lässt sondern seinen Standort selber bestimmt. Will heißen, weder ist die Zeit linear noch irgendetwas bis ins Detail determiniert, nur wenn die Zeit eindimensional wäre, wäre das so.

Warum gehst du immer davon aus, Gott würde etwas wollen oder alle wollten zu ihm? Das kann sein, aber das weißt du ja nicht. Wüßtest du es, wärst du nicht (mehr) hier, denn du wärest Gott. Denk mal darüber nach, wer dieser Gott sein könnte aufgrund der Analogiegesetze. Dann denk darüber nach, ob man zu einem Gott will, der klar rassistisch ist, indem er ein auserwähltes Volk hat und andere vernichtet hat (sofern christlich ausgerichtet). Denk mal über die Bibel nach, ob das wirklich so war. Es gibt x-Sachen, die nicht passen und beim Vergleich mit anderen Religionen komischerweise verblüffend passen ;-) Du hast echt gute Einsichten manchmal, nutze deine Intuition :-)

Apropos Zeit: Zurück in der Zeit. Ist zwar jetzt nicht DIE Page für Physik, aber manchmal kommen recht gute Artikel, wie z. B. dieser hier, der gute Denkanstöße liefert.

LG,

OT

Monotheismus, Egotheismus, Solipsismus

Fenrizwolf, Samstag, 16. März 2019, 06:53 vor 221 Tagen @ offtopic 866 mal gelesen

bearbeitet von Fenrizwolf, Samstag, 16. März 2019, 07:05

Erhört meine Worte nun,

sie sind Euch gegeben zum Studium und als einzig Gesetz:

Der, der nicht fehlt, der fehlt in jeder Gruppe
Salz im Übermaß versalzt gar jede Suppe

„Hier steh ich nun, ich armer Tor
Und bin so klug als wie zuvor“

Für nichts Wesentliches im Leben wurde uns eine Anleitung zur Beherrschung der Gewalten mitgegeben, bis auf die natürlichen fünf körperlichen Sinne, drei Richtungen und eine fleischliche, speicher- und interpretationsfähige Apparatur, die sich grob zwischen Nasenwurzel und Hinterhaupt lokalisieren läßt.

Mal angenommen, man bohrte dort zur Entlastung des Speichers ein Loch, damit die Gedanken wieder leichter abfließen können – wo gingen sie dann hin?

Auf der Suche nach Gott, gab es neben Fülle, leeren Raum
Die Türe, durch Komplott, verstand sich wieder selbst als Baum
Durch sich selbst wieder in die Welt geworfen Licht
sieht in sich selbst den Schatten nicht

Vermutlich liegt alle Weisheit der Welt in den Umtrieben und mysteriösen Geschicken
von Wüstenstämmen südlich des Mittelmeeres begründet.

Auch geologisch sollen sich dort vor langer Zeit verschiedene Welten getroffen haben, reiten dort doch potente Kontinentalplatten schroff übereinander.

Ginge doch nur einer mit einer Gelben Weste über die Straße von Gibraltar,
mit olympischer Fackel in der Hand
währe er vom Himmel gefallen bis auf den fremden Altar
wie einst des Führers Adjutant in Engelland

Mit mißverständnisvollenlosen Grüßen
Ich bin das nicht – ihr seid das Licht

Fenrizwolf

(M)ani(t)festation des Wesens Gottes

Fenrizwolf, Samstag, 16. März 2019, 07:34 vor 221 Tagen @ Fenrizwolf 902 mal gelesen

Hallo Fenrizwolf! ;-)

Der böse weis(s)e Mann hat in satanischer Freiheit schöpferisch gewirkt.
Frankensteins Monster lernte endlich laufen und lügen, und Sepsis ist nicht immer tödlich.

Anders platzierten sich andere Gruppierungen auf der Weltbühne:
Sie verharren, gleich einem Kleinkinde, in der analen Phase und glauben die Welt zu kennen, wenn sie die Mutter erblicken.
Der Vater ist dabei nur phantasievolle Omnipotenz jenseits der Mutter.

Manus, die Hand -> Manifestation -> Schöpfer und Werk
Anus, der Arsch -> An(t)ifestation -> Köpfer und Zwerg

Sch(m)erzhaft

Fenrizwolf

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Welt der Riesen, Welt der Zwerge

Luzifer, Österreich, Samstag, 16. März 2019, 13:06 vor 220 Tagen @ Fenrizwolf 965 mal gelesen

Hallo Wolf, hallo Offtopic,

Also da gibt es eine Welt, nennen wir sie Erde, da leben Wesen, denen haben böse Spitzbuben, nennen wir sie Widersacher (nicht zu Gott, aber wohl zu den Menschen) eingeredet, sie seien Zwerge, unfähig zu erkennen, fünf Sinne und ein Hirn mehr nicht. Dabei wären sie Riesen, einfach weil sie Menschen sind und alles beisammen hätten, was es braucht. Also mein Respekt gegenüber den Widersachermächten ist gewachsen nach Euren Beiträgen. Wir sind aber Zwerge! So empfinde ich dass, was ihr mir mitteilen wollt.

Und ihr glaubt wirklich ich würde einem rachsüchtigen Egomanen, der meint er sei Gott das Wort reden. Nur der der da kam vor 2000 Jahren, hat ein moralisches Konzept und eine Ethik gelehrt, da können wir uns alle unter einem Stein verstecken, weil was Ethik und Moral betrifft, sind wir selbst für Zwerge klein gewachsen. So also ihn und seine Worte respektiere ich, ob das passt oder nicht ist mir in erster Näherung einerlei.

Gott ist unerkennbar, ja? Die Welt ist unerkennbar? Man selbst ist unerkennbar? Eigentlich kann man überhaupt irgendwas erkennen?

Ok wer Zwerg bleiben will, soll es bleiben, er soll aber nicht jammern, wenn ihm Wesen, die nichtmal halb so groß sind, geistig wie Menschen, eins täglich mit dem Nudelholz im Leben rüberbaten, einfach weil sie es können.
Und PS: kleine Wüstenvölker sollte man nicht überbewerten, nur dafür warum die Welt ist, wie sie ist, können auch sie nichts

Schöne Grüße

Forenluzifer (aber nicht Antichrist)


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Ethik und Moral

urda @, Samstag, 16. März 2019, 23:22 vor 220 Tagen @ Luzifer 894 mal gelesen

Guten Abend

Abgesehen davon, dass der König der Könige nichts anderes ist, als eine Adaption unserer hierarchischen Natur und damit eine Möglichkeit für die modernen Pharisäer und Pontifex, die Römer alle Hilfsvölker zu versklaven, bezweifle ich ob dieser idealen Gestalt überhaupt an, dass sie existierte.

Zu gut passt das ins Konzept einer untergehenden Führungsschicht, die ihres eigenen Volkes, ihrer Wurzeln durch Immigration und Vermischung beraubt, ein anderes Fundament benötigte, um ihren Herrschaftsanspruch zu legitimieren. Jene Römer waren mal blond muss man wissen, was man auch noch schön auf Fresken sehen kann. Wer schon kann uns übersetzen, was der Herr sagen will, wenn nicht die grossen Übersetzer und Herren in Purpur.

Abgesehen davon durfte ich wieder die grossartigen Werke der Griechen ansehen, welche sie ihren Göttern darbrachten. Sie lebten sehr gut unter ihren Göttern, die wohl eine Adaption ihrer Ahnen sind und eine Art Geschichtsbewusstsein am Leben hielten, eine Erinnerung und damit eine Kultur und ein Bewusstsein eines Volkes. Was geschah denn, als sie den Monotheismus annahmen? Sie wurden ein Sklavenvolk und verloren ihre Fähigkeit solche Schöpfungen zu erschaffen.

Was nun aber hat denn der grosse Meister angeblich gelehrt? Abgesehen davon, dass mich das alles schon sehr an eine Mischung aus Echnaton und Buddha erinnert?
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, denn ein reicher in den Himmel kommt? Gib also immer schön ab, was Du Dir erarbeitet hast, weil sonst bist Du ja böse.
Halte noch die andere Backe hin? Wehre Sich ja nicht gegen Unterdrückung und sei ein braver Sklave.
Im Nachleben wirst Du dann für Dein Sklavendasein belohnt? Hier kannst Du ruhig ganz unten leben, das zählt ja nicht wirklich.
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Aber was das bedeutet, wer der Nächste ist, dass sagt man Dir dann schon. Und empfindest Du den als noch so widerwärtig, Du musst den ja wie Dich ansehen. Was das Lieben heisst, das sagt man Dir dann.
Ordne Dich unter und sei brav, dann kommst Du in den Himmel?
Höre also garantiert nicht auf Dein Inneres, sei kein freier Mensch, denn handle immer so, wie man es Dir erklärt.

Komisch nur, dass wir Germanen sehr gut auch ohne diese tolle Ethik leben konnten. Einehe, Ehrlichkeit, Mut, Stolz, Demokratie in unserer Form, wahres soziales Denken, in dem wir an den in unserem Volk dachten, WEIL ER ZU UNS GEHÖRT, WEIL ER WIE ICH IST. Wir erkannten den anderen als einen der unseren, das musste uns niemand sagen. Und jeder hatte seinen Platz, wo er hin passt. Das alles hatten wir schon. Wir konnten sogar schreiben. Das war nur nicht so wichtig, denn wir überlegten immer und wogen ab, ob das gesagte auch wirklich relevant für unser Leben war. Heilige Bücher sind Unsinn, wenn sie im Leben nichts bewirken. Sie halten nur Lügen am Leben und sind die Grundlage für die geistige Versklavung.

Was genau wurde denn auch aus uns, seit wir diesen Glauben annehmen mussten durch den sogenannten grossen Karl? Davor konnten wir uns gegen allerlei Feinde und Fremde wehren. Jetzt haben wir die Feinde sogar unter uns sitzen und die sehen sogar noch wie wir aus.

Wir gehen unter, werden gerade ausgelöscht und finden das sogar noch gut. Gerade heute sah ich wieder deutliche Zeichen dafür und man findet das sogar noch so schick. Warum nur erinnert mich das an den Untergang Roms? Dieses System, dessen Teil der grosse Meister wurde, kann nur durch Aussaugen und Expansion existieren. Und jetzt wo die Grenzen der Expansion erreicht sind, muss es untergehen. Und selbst das wird durch eine Lüge vertuscht, indem man von den Grenzen des Wachstums fabuliert, nur um den Systemfehler zu kaschieren. Den Sozialismus, der eine Folge dieser tollen Ethik ist, gab es auch schon in Rom. Und selbst der Sozialismus ist im grossen Meister begründet, gehört zum Plan. Weil es eben kein Fehler ist, sondern genau so angelegt ist, irgendwann, wenn es nicht mehr wächst, wieder von vorne zu beginnen, um dann irgendwann wieder zu vergehen.

Doch natürlich ist das nicht, es kommt immer dazu, wenn man die Systematik dahinter erkennen könnte, wenn die ersten Menschen erkennen, was und wie da so geschieht.

Ich halte nichts mehr von dieser falschen Ethik, die geheuchelt und verlogen ist und schon immer war. Sie ist ein Teil des immerwährenden Vergehens, die schon so oft aufkam, schon so alt ist und weit über die uns erklärte Geschichtsschreibung hinausreicht.

Im Wahren sind wir alle Menschen Teil der Schöpfung, die eine geplante Entwicklung nimmt, wer das Gott nennen will, kann das tun. Wer da an einen grossen mächtigen Mann denkt, der soll ihn Echnaton oder einen anderen Plagiator nennen.

Deshalb sind wir Riesen, weil wir Teil der Schöpfung sind, selbst die Welt schöpfen, erschaffen, woran uns genau jene hindern wollen, die uns von einem allmächtigen Schöpfergott erzählen, den nur sie verstehen können oder den sie uns so erklären, dass wir zu Zwergen werden.

Möget ihr euch eurer Wurzeln besinnen und wieder zu freien Menschen werden. Wenigstens kurz vor eurem Untergang.
urda

ᛉ ᛏ ᛟ

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Kern der Sache

Luzifer, Österreich, Sonntag, 17. März 2019, 07:40 vor 220 Tagen @ urda 832 mal gelesen

Guten Morgen

Deshalb sind wir Riesen, weil wir Teil der Schöpfung sind, selbst die Welt schöpfen, erschaffen, woran uns genau jene hindern wollen, die uns von einem allmächtigen Schöpfergott erzählen, den nur sie verstehen können oder den sie uns so erklären, dass wir zu Zwergen werden.

In diesem Absatz ist alles drinnen, was man wissen muss, es gibt nichts Trennendes, was zwischen dem Urgrund und einem Menschen steht, jeder ist Repräsentant des Urgrunds. Es herrscht Personalunion, Urgrund zu Wesen ist eine 1:n (unendlich) Beziehung. Es ist auch nicht wichtig, mit welchem weltanschaulichen Bild man seine Suche beginnt, wenn man will, wird man finden. Das Finden verleiht die Macht über sich selber, ja über die eigenen Lebensumstände und es bedeutet Verantwortung. Es bedeutet Freiheit. Das zur persönlichen und absoluten Gewissheit zu machen, mehr braucht es nicht. Und auch das andere ist korrekt, es gibt "jene", denen NICHTS wichtiger ist, als genau das zu verhindern. Dafür brandschatzen und töten sie, dafür überziehen die die Welt mit sinnlosem Leid. Und "denen" sind diese Dinge vollkommen klar.

Beste und respektvolle Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Verstand vs Seele

offtopic, Sonntag, 17. März 2019, 23:08 vor 219 Tagen @ Luzifer 839 mal gelesen

Hallo Luzifer,

ich habe meinen Beitrag vielleicht nicht verständlich genug geschrieben. Es ging mir nicht darum, dass ein Verstehen der Schöpfung unmöglich sei, sondern dass dies primär mittels des Verstandes nicht möglich ist.

Wir können ja oft selbst nicht sagen, wie eine Schau zustande kam, geschweige denn ausführen, welchen Wege genau diese Schau vom Überbringer zum Empfänger nahm. Dafür müssten wir aber genau ermitteln können, wer der Übermittler ist, welche Übertragungsmethode er wählte und wie der Empfänger das eben empfängt und ins Bewusstsein einbindet.

Ich sagte, dass das nicht ginge, weil das außerhalb des Verstandes liegt und der Verstand per se nichts begreifen kann, wofür er nicht gemacht oder gedacht ist. Um den Schauungsweg zu verfolgen braucht es Bewusstsein und erst wenn dieses erhöhte Bewusstsein die genaue Kette verfolgen kann, kann daraufhin aufbauend der Verstand versuchen, das zu implementieren und eine Anweisung daraus zu basteln. Er macht dies jedoch nachgelagert.

Es geht mir nicht darum, etwas sei unerkennbar, denn alles ist erkennbar. Es geht mir darum, dass der Verstand hierbei der schlechtestmögliche Ansprechpartner in der Phase der Erkennung ist. Die Seele/Göttlicher Funken (was auch immer für ein Name hier eingesetzt wird) erkennt, daher heißt es ja übersinnlich, der Verstand bereitet es nur nach, um es für das Normalbewusstsein greifbar zu machen. Das funktioniert manchmal ganz gut und manchmal halt auch nicht bzw schlecht.

Darum ging es mir. Um nichts anderes.

Liebe Grüße

OT

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Verstehen

Luzifer, Österreich, Montag, 18. März 2019, 07:38 vor 219 Tagen @ offtopic 816 mal gelesen

Hallo Offtopic,

Danke und sicher habe ich mich mindestens so missverständlich ausgedrückt. Was Du beschreibst, deckt sich exakt mit dem was mir Lebenserfahrung ist. Manchmal, leider viel zu selten, trifft es mich wie ein Blitz und dann ist irgendetwas, das mich beschäftigt vollkommen klar, kristallklar in Allem und jeder Implikation. Kein Denken (zumindest kein produktives) ging dem voraus. Es ist einfach, da mehr als eine Intuition, wie wenn ein Netzwerkkabel zu einem Server angestöppselt worden ist. So das währt ein paar Augenblicke und schon verblasst es, dann beginnt das Nachdenken darüber und dann und das muss ich ehrlich sagen bleibt nur noch "Holler" (Holunder, geistiger) über. Ich kann es nicht behalten und es kommt zu selten vor es zu trainieren es länger im Bewusstsein zu halten. Die Dinge, die dem "Normalen" am nächsten sind, von denen beziehungsweise von den sich ergebenden Konsequenzen auf das Alltägliche, bleibt was. Mit ist klar, wie man gewisse Dinge angehen muss, damit das im Leben was bringt, in dem kurzen Wimpernschlag, als es mir klar war, "wusste" ich auch warum.

Das man es sich "erdenken" könnte ist für mich genauso abwegig nur neben dem Denken und dem Fühlen ist uns ein Drittes mitgegeben, die Fähigkeit zur Anbindung an was auch immer, das "weiß". Ob es bei anderen auch so ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Schöne Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Das sich merken...

offtopic, Montag, 18. März 2019, 23:20 vor 218 Tagen @ Luzifer 760 mal gelesen

Hallo Franz,

So das währt ein paar Augenblicke und schon verblasst es, dann beginnt das Nachdenken darüber und dann und das muss ich ehrlich sagen bleibt nur noch "Holler" (Holunder, geistiger) über. Ich kann es nicht behalten und es kommt zu selten vor es zu trainieren es länger im Bewusstsein zu halten.

Ja, das kenne ich auch sehr und der Effekt ist noch stärker, wenn dich Wesen auf ihre Ebene "einladen". Sie ziehen einen hoch, und man versteht alles, solange man eben dort ist. Kaum ist man "unten", verblasst die Erinnerung und schlimmer noch, auch und vor allem das Verstehen um die Dinge. Man weiß nur noch, dass man es vor einer Minute völlig verstand und jetzt sitzt man da und rafft nichts mehr...

Die Dinge, die dem "Normalen" am nächsten sind, von denen beziehungsweise von den sich ergebenden Konsequenzen auf das Alltägliche, bleibt was. Mit ist klar, wie man gewisse Dinge angehen muss, damit das im Leben was bringt, in dem kurzen Wimpernschlag, als es mir klar war, "wusste" ich auch warum.

Ja, da "helfen" aber diese Wesen nach. Ich habe da viele Tests gemacht und weiß, dass die da kräftig mitmischen, wenn sie der Meinung sind, bei dem bringt es was. Da kann es sein, dass sie nachhelfen, bis die Person das aufgeschrieben oder sonstwie verarbeitet hat.

Das man es sich "erdenken" könnte ist für mich genauso abwegig nur neben dem Denken und dem Fühlen ist uns ein Drittes mitgegeben, die Fähigkeit zur Anbindung an was auch immer, das "weiß". Ob es bei anderen auch so ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Da dieses Thema eigentlich das einzige ist, was mich interessiert, sind auch alle meine Freunde dementsprechend ausgerichtet. Jeder hat dasselbe Problem, sich das "von oben" zu behalten. Wir haben das dann so gemacht, dass einer "raufging", während der andere "unten" protokollierte, was geschah. Der "oben" erzählt gleichzeitig, was passiert usw. Das braucht zwar einiges an Übung, war aber letztlich machbar. Die Resultate waren aber dann sehr interessant.

Liebe Grüße

OT

PS: das sich merken können hängt nicht vom Training ab, sondern von dem Bewusstseinsgrad, den du normalerweise hast. Je höher der ist, desto mehr bleibt dann haften. Mathematisch gesehen ist das: je geringer die Differenz des Normalbewusstseins zum Zielwesen, desto mehr bleibt "hängen". Da jedoch Wesen, die wirklich etwas wissen, höher angesiedelt sind, wird das meist keine einfache Sache.

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Das "Wissende"

Luzifer, Österreich, Dienstag, 19. März 2019, 07:33 vor 218 Tagen @ offtopic 796 mal gelesen

Hallo Offtopic,


Ja, alles "weiß" man in dem Augenblick. Unvorstellbar, wenn man es selber nicht erlebt hat, man merkt wie präpotent man sonst im Alltagsleben ist und wie unberechtigt stolz man auf das ist, was man sich erarbeitet hat und was das eigentlich für ein Fliegenschiss ist, der nicht einmal die Oberfläche dessen trifft an der man kratzen möchte, das ist das normale Nachenken im Vergleich dazu.

Ein bisschen "Holler" dazu.

Normalerweise gilt: die Wirklichkeit besteht nur aus Dingen und Ursachen die Wirkungen auf uns haben, das kann man schonmal getrost rexen (verwerfen).

Alle Ursachen und deren Wirkungen bilden ein selbstreferenzierendes Netzwerk mit beinahe unendlich vielen Knoten. Um zu verstehen muss man daher ebensoviele Gedankenstränge parallel zur Synthesis bringen, parallel verarbeiten.

Es gibt dabei auch Ursachen ausserhalb unserer Wirklichkeit, die aber auch "sind", für die uns sogar Bilder und Metapher fehlen.


Und dennoch für ein paar Wimpernschläge kann man da teilhaben, und wir werden immer besser werden darin, dafür haben wir eine Ewigkeit Zeit. In letzter Konsequenz wird das vielleicht unser Bewusstsein sein.

Ob das, was "weiß" ein Wesen ist, muss ehrlich sein, hab nie darauf geachtet und wahrscheinlich auch keine Chance dazu es mitzukriegen, weil "danach" sind all meine Systeme so überlastet, dass gar nichts mehr geht.


Lg
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

mmm, lange überlegt, ob ich das reinstelle...

offtopic, Dienstag, 19. März 2019, 23:12 vor 217 Tagen @ Luzifer 969 mal gelesen

Hallo Franz,

Ja, alles "weiß" man in dem Augenblick. Unvorstellbar, wenn man es selber nicht erlebt hat, man merkt wie präpotent man sonst im Alltagsleben ist und wie unberechtigt stolz man auf das ist, was man sich erarbeitet hat und was das eigentlich für ein Fliegenschiss ist, der nicht einmal die Oberfläche dessen trifft an der man kratzen möchte, das ist das normale Nachenken im Vergleich dazu.

Ja, leider ist das so, doch die Meisten kennen ja nichts anderes, daher glauben sie, sie hätten wirklich etwas erreicht, auch wenn der eigentliche Zweck nur der Raum- und Kraftschaffung für die Weiterentwicklung dient. Es ärgert so manchen nach dem Ableben ungemein, so eine Chance vertan zu haben. Der Großteil jedoch hatte aber nie diese Verknüpfungen - und das muss nicht schlecht sein, schließlich ist auch nicht jeder schon soweit, was keine Wertung beinhaltet, da ein Schüler der 10. Klasse einfach nur weiter ist, als einer der 5. Den Stoff der 7. hat der, der in der 10. ist, schon durch, den der 5. Klasse erwartet er noch. Am Ende haben beide den der 7. durchgemacht, halt nur scheinbar zeitlich verschieden. Wenn man ewig Zeit hat, spielt das keine Rolle. Zeit gibt es an sich auch nicht wirklich, aber durch Anbindungen des Ätherkörpers an lineare Achsen ist eine kontinuierliche Erfahrung jedoch möglich. Jedenfalls für uns, dem Franz oder mir, der göttliche Funken braucht das nicht.

Ein bisschen "Holler" dazu.

Normalerweise gilt: die Wirklichkeit besteht nur aus Dingen und Ursachen die Wirkungen auf uns haben, das kann man schonmal getrost rexen (verwerfen).

Ja, das kannst du getrost knicken.

Alle Ursachen und deren Wirkungen bilden ein selbstreferenzierendes Netzwerk mit beinahe unendlich vielen Knoten. Um zu verstehen muss man daher ebensoviele Gedankenstränge parallel zur Synthesis bringen, parallel verarbeiten.

Ja, aber auch nur "hier", was die Erde und die Ebenen einschließt.

Es gibt dabei auch Ursachen ausserhalb unserer Wirklichkeit, die aber auch "sind", für die uns sogar Bilder und Metapher fehlen.

Schön erkannt. Woher kommen diese? Ich glaube, du kennst die Antwort schon.

Und dennoch für ein paar Wimpernschläge kann man da teilhaben, und wir werden immer besser werden darin, dafür haben wir eine Ewigkeit Zeit. In letzter Konsequenz wird das vielleicht unser Bewusstsein sein.

Ja, genauso ist es. Der göttliche Funken ist die Quelle der Information, sofern er nicht von Wesen stammt, die man gefragt hat, aber diese haben nur Antworten auf Fragen, die die Schöpfung betreffen. Der göttliche Funken jedoch liefert mehr Antworten. Ob der Funke das selbst weiß oder andere Quellen anzapft, kann ich dir jedoch nicht sagen.

Ob das, was "weiß" ein Wesen ist, muss ehrlich sein, hab nie darauf geachtet und wahrscheinlich auch keine Chance dazu es mitzukriegen, weil "danach" sind all meine Systeme so überlastet, dass gar nichts mehr geht.

Wie gesagt, die Quelle ist abhängig von der Intention und dem zu ermittelndem Wissen. Manches können auch hohe Wesen nicht wissen, da sie selbst normalerweise keinen Zugriff auf ihren eigenen Funken haben. Das, was weiß, ist dein wirkliches "Ich", der göttliche Funken. Der hat mit Franz nicht wirklich viel gemein, muss sich aber mit Franz abgeben, da diese Entwicklungsmaschine eine weitere Person voraussetzt, die eigene Wünsche hat und nach der gewählten Entwicklungsrichtung gestaltet ist. Daher sind auch aufeinanderfolgende Inkarnationen gar nicht so ähnlich, wie manche glauben.

Der göttliche Funken schläft seit der Geburt (ähnlich wie hier) und man muss ihn erwecken. Dieser sucht sich jedoch mittels Inkarnationen selbst zu erwecken, was jedoch sehr, sehr lange dauert. Mancher hat das Glück, auf jemanden zu stoßen, der einen bereits erwachten Funken hat und dir hilft, den deinen auch zu erwecken. Diese Leute sind natürlich extrem selten. Es geht in Ausnahmefällen zwar auch alleine, aber das soll wohl die extreme Ausnahme sein.

Liebe Grüße

OT

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Blickwinkel

Luzifer, Österreich, Mittwoch, 20. März 2019, 00:50 vor 217 Tagen @ offtopic 814 mal gelesen

Hallo Offtopic,

Danke herzlich, hoch interessant, andere Blickwinkel sind echt hilfreich.

Ergänzend dazu, ein tiefes Geheimnis schlummert in der Vorstellung Makrokosmos-Mikrokosmos der alten Hermetiker. Wie es sich mir darstellt (auch nur als letzter "Hollerrest" übergeblieben) sind wir, also Du oder ich in Wahrheit nicht einer sondern viele. Dh, wir sind ein emergentes Bewusstsein, dass aus untergeordneten Bewusstseinen besteht, Wesen die Teil von uns sind, auf anderen Plänen Leben haben, aber keinerlei Ahnung haben, dass sie in Summe was größeres aufbauen. Und der Witz dabei ist, wir selber sind auch wieder sozusagen untergeordnete Wesenheiten, deren Geistiges zusammen ein wieder Höheres aufbaut, von dem wir normalerweise nichts wissen, das auf einem anderen Plan Leben hat. Der göttliche Funke ist der Kern und die Anbindung an den Urgrund.

Das hat ein paar Implikationen. Erstens man kann einen 2. Tod, einen viel unguteren als den physischen, erleiden, wenn das Gefüge der nachrangigen Wesen auseinanderliegt, die sich ab dann getrennt auf eigenen Pfaden entwickeln, sowas soll schon vorgekommen sein :-) Das kann man auch aktiv bei Wesenheiten einleiten, das nenne ich, das "Schwert".
Dann ist es die Ursache, dass man jemanden treffen kann, der einem ähnlicher ist, als irgend möglich, die Legende der Zwillingsseele (2 ist etwas zu romantisch, bei der höheren Stufe die Menschen als nachrangige Elemente aufbauen, sollten es um die 60 sein).

Sehr spannend das Ganze.

LG
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Der Rest...

offtopic, Donnerstag, 21. März 2019, 20:48 vor 215 Tagen @ Luzifer 715 mal gelesen

Hallo Franz,

Ergänzend dazu, ein tiefes Geheimnis schlummert in der Vorstellung Makrokosmos-Mikrokosmos der alten Hermetiker. Wie es sich mir darstellt (auch nur als letzter "Hollerrest" übergeblieben) sind wir, also Du oder ich in Wahrheit nicht einer sondern viele. Dh, wir sind ein emergentes Bewusstsein, dass aus untergeordneten Bewusstseinen besteht, Wesen die Teil von uns sind, auf anderen Plänen Leben haben, aber keinerlei Ahnung haben, dass sie in Summe was größeres aufbauen. Und der Witz dabei ist, wir selber sind auch wieder sozusagen untergeordnete Wesenheiten, deren Geistiges zusammen ein wieder Höheres aufbaut, von dem wir normalerweise nichts wissen, das auf einem anderen Plan Leben hat. Der göttliche Funke ist der Kern und die Anbindung an den Urgrund.

Ja, aber meiner Erfahrung nach, ist das nur innerhalb der Schöpfung so, d. h. der Körper besteht aus Zellen, die alle ein eigenes Bewusstsein haben, das wiederum Organbewusstheiten aufbaut und diese im Konglomerat deine Person als Franz, daher ist deine Persönlichkeit ja so stark unterschiedlich in Inkarnationen. Der göttliche Funken macht einen eher geringen Teil aus, so etwa 20 - 30% wird dein Bewusstsein von ihm gefärbt. Besonders krass merkt man dies, dass der Franz zum Teil ganz andere Wünsche und Zielsetzungen als der göttliche Funken hat. Den interessiert Franz eher wenig. Solange du jedoch hier bist, erlebst du aber das Bewusstsein, das nur temporär ist. Bardon wusste zwar um den Effekt, aber nicht um das Warum, daher gab er Anweisung, wenn man den Tod spürt, sich vorher um seine aufgeladenen Gegenstände zu kümmern, da sich nach dem Tod extrem schnell ein Gefühl des "Egal-Seins" gegenüber diesem Körper und diesem vergangenen Leben einstellt. Jetzt weißt du warum. Übrigens sind auch die feinstofflichen Körper sämtlich fremde Körper und daher auch nur teilweise vom göttlichen Funken gefärbt. Je höher, desto mehr, aber es ist durchaus möglich, innerhalb der Schöpfung vollkommen zu werden, ohne Gottes Wesen zu erkennen.

Das hat ein paar Implikationen. Erstens man kann einen 2. Tod, einen viel unguteren als den physischen, erleiden, wenn das Gefüge der nachrangigen Wesen auseinanderliegt, die sich ab dann getrennt auf eigenen Pfaden entwickeln, sowas soll schon vorgekommen sein :-) Das kann man auch aktiv bei Wesenheiten einleiten, das nenne ich, das "Schwert".

Das betrifft wie gesagt nur die Schöpfung. Der göttliche Funken kann zwar verstummen, jedoch nicht sterben.

Dann ist es die Ursache, dass man jemanden treffen kann, der einem ähnlicher ist, als irgend möglich, die Legende der Zwillingsseele (2 ist etwas zu romantisch, bei der höheren Stufe die Menschen als nachrangige Elemente aufbauen, sollten es um die 60 sein).

Das liegt an den göttlichen Funken, die festlegen, wer mit wem wann was macht.

LG

OT

PS: du fragest mal rhethorisch, wie das mit oben und unten aussieht, wenn es ums hegen und pflegen von Nutztieren geht... Schau dir doch mal genau an, wie die Schöpfung funktioniert...

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Das distale Ende des Wissens

Luzifer, Österreich, Freitag, 22. März 2019, 01:37 vor 215 Tagen @ offtopic 810 mal gelesen

bearbeitet von Luzifer, Freitag, 22. März 2019, 01:47

Hallo Offtopic,

Genau der Aufbau des Körpers ist das materielle Analogon dazu.

Nur mein Bild ist etwas anders.

Alles andere außer dem Funken ist auch Teil des Urgrundes, weil es nichts anderes gibt. Nicht er ist illusorisch, sondern in letzter Konsequenz die gesamte Schöpfung inklusive uns, unser Sein ist innerhalb seines Seins und es ist eine inwendige geistige Schöpfung. Das Materielle nur abgeleitete Realität. Genau wie die Zeit ist auch der Raum daher nicht von der absoluten Bedeutung wie es scheint, er ist nur das physische Analogon zum geistigen Begriff der Trennung.

Nun der Metapher zum "Funken" ist so, er ist die zentrale Sonne unseres Seins, allerdings völlig gleichverteilt, dh. eine Topfplanze und ein Mensch haben denselben Funken in sich (und ein Erzengel oder ein Gott der 1. Ebene hat auch keinen anderen).

Er ist außerhalb der Dynamik und Unveränderbar und kann nicht wachsen oder schrumpfen und schon gar nicht getötet werden. Entwicklung heißt, dass sich um diesen herum Wesensanteile und auch ganze Wesen mit eigenem Funken anlagern und ihn wie Planeten oder Begleitsterne umkreisen. Das macht dann unser ich in Summe aus. So und das wirkt wie ein Attraktor und zieht neues hin, wie Schwerkraft aber geistig. Nur zerfällt vieles auch wieder in dem Konglomerat, was nicht zusammenpasst löst sich wieder. "Den Tod nicht schmecken" eine Kernaussage des ETh bedeutet ja nicht, dass man nicht mehr sterben muss, sondern, dass man die Kontinuität bewahrt, wodurch das "Größerwerden", die Entwicklung erst möglich wird. So und normalerweise gibt es tabula rasa, weil wir uns nicht viel Bleibendes oder mehr Kontraproduktives besorgt haben. Ambivalenzen lösen sich auf. Große Wesenheiten, die ihr spirituelles Gleichgewicht verlieren, "sterben" dann in dem Sinne, das auch sie nicht mehr bleiben, was sie waren, sondern zerfallen in Subwesen niederer bewusster Stufe. Das wir uns zusätzlich noch ein Ego zulegen, gut das nimmt keiner irgendwo mit. Wenn man die Zentrifugalkräfte in einem fremden Wesen aktiviert, dann ist das das "Schwert". Der Sinn hinter der Geschichte von Michael und Luzifer. Aber den Funken selbst, der das Leben ist, den verteilt Gott sehr gerecht, wäre es nicht so, gäbe es keine Weiterentwicklung. Die Hirarchien sind hoch durchlässig, allerdings in beide Richtungen, und je höher, desto eher geht es wieder runter. Auch das sind Zyklen.

Bardons Adepten hab ich mir auch wieder mal reingezogen, aber ich kann mir nicht helfen, meins ist das nicht, glücklicherweise funktioniert mir das eine oder andere auch so ohne den ganzen Schnickschnack.

Zum Umgang mit Tieren, weißt du an einem Punkt dachte ich nichts mehr töten zu dürfen. Als ich dann eine Dengue Mücke zu spät erschlug und dann die Fiebernacht meines Lebens erleben durfte, hat sich das wieder relativiert, nur generell ja wenn es irgendwie geht kein Leid und dass wir anderes Leben essen müssen ist ein Zeichen, in welcher Qualität von Welt wir leben.

LG
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Mücken...

offtopic, Sonntag, 24. März 2019, 01:03 vor 213 Tagen @ Luzifer 742 mal gelesen

Hallo Franz,

Alles andere außer dem Funken ist auch Teil des Urgrundes, weil es nichts anderes gibt.

Nein, es gibt nur Gott, seine abgespaltenen Funken und die übrigen Bewohner.

Nicht er ist illusorisch, sondern in letzter Konsequenz die gesamte Schöpfung inklusive uns, unser Sein ist innerhalb seines Seins und es ist eine inwendige geistige Schöpfung.

Nein, wir sind nicht innerhalb von ihm, aber um das zu erkennen, musst du erst drüben gewesen sein. Das geht aber nur mit jemandem, der einen erwachten Funken hat und dich rüberschickt und dann noch begleitet. Die Illusion der Schöpfung ist es ja, dass wir meinen, innerhalb Gottes zu sein. Deswegen schrieb ich ja, dass es möglich ist, vollkommen (innerhalb der Schöpfung) zu sein, ohne Gott je zu erkennen. Dieser ist letztendlich auch "nur" ein Funken, auf der selben Ebene (es gibt nur eine) aber halt x-mal mächtiger.

Das Materielle nur abgeleitete Realität. Genau wie die Zeit ist auch der Raum daher nicht von der absoluten Bedeutung wie es scheint, er ist nur das physische Analogon zum geistigen Begriff der Trennung.

Es gibt weder Zeit noch Raum, es gibt jedoch ein Vorher und Nachher und ein nicht-hier, aber dort.

Nun der Metapher zum "Funken" ist so, er ist die zentrale Sonne unseres Seins, allerdings völlig gleichverteilt, dh. eine Topfplanze und ein Mensch haben denselben Funken in sich (und ein Erzengel oder ein Gott der 1. Ebene hat auch keinen anderen).

Nein, jeder ist ein eigener Funke, auch wenn er von derselben Quelle stammen mag.

Er ist außerhalb der Dynamik und Unveränderbar und kann nicht wachsen oder schrumpfen und schon gar nicht getötet werden. Entwicklung heißt, dass sich um diesen herum Wesensanteile und auch ganze Wesen mit eigenem Funken anlagern und ihn wie Planeten oder Begleitsterne umkreisen.

Du denkst viel zu sehr innerhalb der Schöpfung. Natürlich kann er wachsen bzw Bewusstsein sammeln, deswegen hat der Schöpfer ja auch erst dieses Mittel zur Verfügung gestellt. Ja, ganz genau, zur Verfügung gestellt, um zu lernen, dafür erwartet er natürlich auch etwas zurück.

Zum Umgang mit Tieren, weißt du an einem Punkt dachte ich nichts mehr töten zu dürfen. Als ich dann eine Dengue Mücke zu spät erschlug und dann die Fiebernacht meines Lebens erleben durfte, hat sich das wieder relativiert, nur generell ja wenn es irgendwie geht kein Leid und dass wir anderes Leben essen müssen ist ein Zeichen, in welcher Qualität von Welt wir leben.

Führe diesen Gedanken weiter...

Das könnte ja Antworten liefern auf:
a) wer ist Gott
b) in welcher Umgebung lebt er
c) welche Mittel setzt er ein

Wenn alles auf "leben auf Kosten anderer Spezies" hinausläuft und das tut es ja, kann das dann auch nicht Indikator sein, dass Gott gar nicht alleine ist, sondern sich in exakt solch einer Umgebung befindet und die Schöpfung zur Bewusstseinsabsahnung (denn genau dafür wurde sie erschaffen) nur deswegen so ist, weil er es nicht anders kennt?

Denk mal drüber nach.

LG

OT

zeitlose Zeit und raumloser Raum?

Ulrich ⌂, Germering, Sonntag, 24. März 2019, 13:50 vor 212 Tagen @ offtopic 727 mal gelesen

Hallo offtopic,

Es gibt weder Zeit noch Raum, es gibt jedoch ein Vorher und Nachher und ein nicht-hier, aber dort.

in meinen Ohren klingt das nach Orwell'schem Neusprech: "Doppeldenk"
https://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk

Kannst Du das bitte näher ausführen, damit ich Deine Behauptung mit meinem schlichten Gemüt nachvollziehen kann?

mit freundlichem Gruß
Ulrich

Leider nicht

offtopic, Mittwoch, 27. März 2019, 22:12 vor 209 Tagen @ Ulrich 631 mal gelesen

Hallo Ulrich,

auch mein schlichtes Gemüt kann keine Worte finden, um dieses Paradoxon einigermaßen zu beschreiben. Ich kann die Erfahrung nur auf diese Weise "umschreiben", da hier der Intellekt an sich nicht beteiligt ist.

LG

OT

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Paradoxien

Luzifer, Österreich, Donnerstag, 28. März 2019, 20:04 vor 208 Tagen @ offtopic 654 mal gelesen

Hallo Offtopic,

auch mein schlichtes Gemüt kann keine Worte finden, um dieses Paradoxon einigermaßen zu beschreiben. Ich kann die Erfahrung nur auf diese Weise "umschreiben", da hier der Intellekt an sich nicht beteiligt ist.

Das ist auch meine Erfahrung, der Verstand zerpflügt es zur Unkenntlichkeit, weil er es nicht akzeptiert, daran zu scheitern.

Nur ich glaube nicht mehr, dass es sich um externe Informationsquellen handelt. Wir wissen über uns selber, was wir wirklich sind auch fast nichts, sehen nur die Spitze des Eisbergs. Wir erzählen uns die Dinge selber, nämlich der Part von uns, der es weiß, der Funke ist der Eisberg unter Wasser oder in den Worten eines Äons:

83) Jesus sprach: „Die Bilder [ει̉κών] sind dem Menschen offenkundig, und das Licht in ihnen ist verborgen im Bilde des Lichtes des Vaters. Er wird sich offenbaren, und sein Bild ist verborgen durch sein Licht.“
(84) Jesus sprach: „Wenn ihr eure Ebenbilder seht, freut ihr euch. Wenn ihr aber eure Bilder seht, die vor euch entstanden sind, die weder sterben noch sich offenbaren, wie viel werdet ihr dann ertragen?“

Unser wahres ich. Bild im Sinne von Ableitung, holographischer Projektion, unvollkommene Spiegelung des Ganzen. Wir sind der Urgrund, der Unterschied zu einem Äon (Gott) ist nur der Grad des Details.
Und als Inkarnationen sind wir Bilder von Bildern, Ableitungen von vom Urgrund abgeleiteten Wesen.
Und der dunkle Äon, der diese Welt erschaffen hat ist auch nicht mehr Urgrund als Du, jeder andere oder ich.


LG
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Zustimmung

offtopic, Montag, 01. April 2019, 23:31 vor 204 Tagen @ Luzifer 858 mal gelesen

Hallo!

Entschuldige meine späte Antwort bitte.

Das ist auch meine Erfahrung, der Verstand zerpflügt es zur Unkenntlichkeit, weil er es nicht akzeptiert, daran zu scheitern.

Ja, das macht der Verstand sehr gerne und er muss es auch, denn er will somit seinen Da-Seins-Zweck bestätigen. Er macht das sonst sehr gut, aber er ist ein Mittel, dessen sich bedient wird, nicht die Person an sich und schon gar nicht der Herrscher, für den er sich hält. Und da fangen auch schon die Probleme an...

Nur ich glaube nicht mehr, dass es sich um externe Informationsquellen handelt. Wir wissen über uns selber, was wir wirklich sind auch fast nichts, sehen nur die Spitze des Eisbergs. Wir erzählen uns die Dinge selber, nämlich der Part von uns, der es weiß, der Funke ist der Eisberg unter Wasser oder in den Worten eines Äons:

Ja, wir selbst sind die Informationsquelle. Aber zugleich auch so unwissend ohne diesen Zugang.

83) Jesus sprach: „Die Bilder [ει̉κών] sind dem Menschen offenkundig, und das Licht in ihnen ist verborgen im Bilde des Lichtes des Vaters. Er wird sich offenbaren, und sein Bild ist verborgen durch sein Licht.“
(84) Jesus sprach: „Wenn ihr eure Ebenbilder seht, freut ihr euch. Wenn ihr aber eure Bilder seht, die vor euch entstanden sind, die weder sterben noch sich offenbaren, wie viel werdet ihr dann ertragen?“

Danke für dieses Beispiel. Ich fragte mal meinen Lehrer auf seine Aussage, dass die Menschen die Dinge nicht wirklich sehen, warum dies so sei. Er antwortete, dass die Menschen dies nicht ertrügen.

Deine Passage nagelt das rein.

Unser wahres ich. Bild im Sinne von Ableitung, holographischer Projektion, unvollkommene Spiegelung des Ganzen. Wir sind der Urgrund, der Unterschied zu einem Äon (Gott) ist nur der Grad des Details.
Und als Inkarnationen sind wir Bilder von Bildern, Ableitungen von vom Urgrund abgeleiteten Wesen.
Und der dunkle Äon, der diese Welt erschaffen hat ist auch nicht mehr Urgrund als Du, jeder andere oder ich.

Sind genau dasselbe, Funken tätig in der Schöpfung ^^

LG

OT

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Das wäre er und das in Ewigkeit

Luzifer, Österreich, Sonntag, 24. März 2019, 15:14 vor 212 Tagen @ offtopic 760 mal gelesen

Hallo Offtopic,

dass Gott gar nicht alleine ist,...

Genau das wäre er - Gott, der Urgrund nicht "die Götter" und auch nicht die "Wesenheiten", die sich in ihrer Verblendung dafür halten. Alleine sind die, die sich und die ihren aus dem Urgrund abzutrennen versuchen, Götter der Hölle sind sie. Aber auch ihre Höllen dringen zu ihm vor, Trennung ist temporär.

Alleine in Ewigkeit, dämmert es warum er "viele" werden wollte und sich dabei von keinem seiner Geschöpfe auch nur irgendetwas erwartet. Es genügt ihm das wir sind, er ist Vater und Mutter weil er es offenbar sein will. Wir müssen gar nichts außer vielleicht seinem Gefüge des Lebens zu dienen.

Und ich hab noch keinen getroffen, der es im Ansatz ermessen kann, was es heißt "in Gott" zu sein. Diese Vorstellung teilen die Menschen nicht.


LG
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Der göttliche Funken?

Harald Kiri, Mittwoch, 20. März 2019, 20:57 vor 216 Tagen @ offtopic 849 mal gelesen

Hallo OT,

Du schreibst:

Der göttliche Funken ist die Quelle der Information, sofern er nicht von Wesen stammt, die man gefragt hat, aber diese [göttlichen Funken von anderen Wesen?] haben nur Antworten auf Fragen, die die Schöpfung betreffen. Der göttliche Funken jedoch liefert mehr Antworten. Ob der Funke das selbst weiß oder andere Quellen anzapft, kann ich dir jedoch nicht sagen.

Du weißt also über den "göttlichen Funken" Bescheid? Ich bin etwas verwirrt ob Deines Textes. Der göttliche Funken ist die Quelle der Information, sofern er nicht von Wesen stammt, die gefragt wurden? Aber dann ist die Quelle der Information möglicherweise doch wieder nicht die Quelle, sondern zapft eventuell andere Quellen an.

Könntest Du etwas präziser werden, bitte? Ich kann mit einem göttlichen Funken nichts anfangen und aus Deiner Erklärung nicht verstehen, was Du als solchen bezeichnest.

Das, was weiß, ist dein wirkliches "Ich", der göttliche Funken.

Mein eigentliches Ich ist mein göttlicher Funken? Das macht es für mich nicht klarer. Was bin ich dann eigentlich, also mein "Ich", das ja erst den göttlichen Funken wecken muss?

Der [göttliche Funke] hat mit Franz nicht wirklich viel gemein, muss sich aber mit Franz abgeben, da diese Entwicklungsmaschine [???] eine weitere Person voraussetzt, die eigene Wünsche hat und nach der gewählten Entwicklungsrichtung gestaltet ist.

Also so was, wie die Seele?

Daher sind auch aufeinanderfolgende Inkarnationen gar nicht so ähnlich, wie manche glauben.

Also verschiedene Ichs in unterschiedlichen Inkarnationen, die den göttlichen Funken entwickeln helfen?

Mancher hat das Glück, auf jemanden zu stoßen, der einen bereits erwachten Funken hat und dir hilft, den deinen auch zu erwecken. Diese Leute sind natürlich extrem selten.

Hattest Du das Glück, auf so jemanden zu stoßen? Ist Dein göttlicher Funken wach?

Bitte versteh meine Kommentar nicht als Ironie oder Verhöhnung. Ich möchte wirklich verstehen, was Du meinst.

Viele Grüße
Harald

Der Funken

offtopic, Donnerstag, 21. März 2019, 21:16 vor 215 Tagen @ Harald Kiri 771 mal gelesen

Hallo Harald,

Du weißt also über den "göttlichen Funken" Bescheid? Ich bin etwas verwirrt ob Deines Textes. Der göttliche Funken ist die Quelle der Information, sofern er nicht von Wesen stammt, die gefragt wurden? Aber dann ist die Quelle der Information möglicherweise doch wieder nicht die Quelle, sondern zapft eventuell andere Quellen an.

Die Wesen sind genau wie wir in der Schöpfung und daher nicht wirklich des Funken bewusst. Daher kann und muss dieses Bewusstsein andere Wesen anzapfen, um an Informationen zu gelangen.

Die Funken tauschen sich gegenseitig sehr viel und oft aus und sind die tatsächliche Quelle von Information. Jedoch sind sich auch die meisten Wesen nicht diesem bewusst. Daher bleibt der Erkenntnisgewinn überwiegend im Rahmen der Schöpfung.

Könntest Du etwas präziser werden, bitte? Ich kann mit einem göttlichen Funken nichts anfangen und aus Deiner Erklärung nicht verstehen, was Du als solchen bezeichnest.

Der göttliche Funke ist deine Seele, der Teil vom Schöpfer, den er abgespalten hat. Dieser hat ein eigenes Bewusstsein und dieser Funken, der bist in Wirklichkeit "du". Er hat mit dem Harald, mit dem du dich jetzt vollkommen identifizierst, nicht wirklich etwas gemein.

Mein eigentliches Ich ist mein göttlicher Funken? Das macht es für mich nicht klarer. Was bin ich dann eigentlich, also mein "Ich", das ja erst den göttlichen Funken wecken muss?

Ganz genau, du bist der Funken. Jedoch hat der Funken nach der Abspaltung wenig Bewusstsein, daher befindet er sich in einer Art Dämmerzustand. Nach der Abspaltung ist der Funke komplett auf sich allein gestellt, daher muss er auch selbst erwachen.

Also verschiedene Ichs in unterschiedlichen Inkarnationen, die den göttlichen Funken entwickeln helfen?

Ja. Die Schöpfung dient nur einem einzigen Zweck: Bewusstseinsentwicklung.

Mancher hat das Glück, auf jemanden zu stoßen, der einen bereits erwachten Funken hat und dir hilft, den deinen auch zu erwecken. Diese Leute sind natürlich extrem selten.


Hattest Du das Glück, auf so jemanden zu stoßen? Ist Dein göttlicher Funken wach?

Ja, ich habe jemanden getroffen, dessen Funke wach ist. Meiner pennt eher noch vor sich hin. Der Weg ihn zu erwecken ist sehr steinig. Menschen mit erwachter Seele ist es aber möglich, dein Leben so zu ändern, dass du erwachst, sie nehmen dich an die Hand.

Bitte versteh meine Kommentar nicht als Ironie oder Verhöhnung. Ich möchte wirklich verstehen, was Du meinst.

Nun, ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

Liebe Grüße

OT

Das wirft leider noch viel mehr Fragen auf

Harald Kiri, Samstag, 23. März 2019, 23:59 vor 213 Tagen @ offtopic 715 mal gelesen

Vielen Dank, OT.

Da ich mich lange Zeit mit den Auslegungen Lorbers beschäftigt hatte, der zwar ähnliche Begriffe mit völlig anderem Inhalt benutzt, war ich etwas verwirrt.

Wo kommt Dein Modell her?

Wieso muss meine Seele (der Funken) erst erweckt werden?

Was ist die Abspaltung?

Warum ist es so schwer, das Wirken des Funkens zu erkennen, so dass andere Wesen, die auch nur die Schöpfung kennen, sich dazwischenmogeln können?

Warum mehrere Inkarnationen?

Viele Grüße
Harald

viele Fragen, eine Antwort

offtopic, Sonntag, 24. März 2019, 01:41 vor 213 Tagen @ Harald Kiri 735 mal gelesen

Hallo Harald,

Da ich mich lange Zeit mit den Auslegungen Lorbers beschäftigt hatte, der zwar ähnliche Begriffe mit völlig anderem Inhalt benutzt, war ich etwas verwirrt.

Da werden sich Irrungen zwangsläufig einstellen, da völlig inkompatibel.

Wo kommt Dein Modell her?

Das ist kein Modell, sondern direktes Erleben.

Wieso muss meine Seele (der Funken) erst erweckt werden?

Das weiß ich auch nicht genau, ich gehe davon aus, dass der Schöpfer so mehr Teile abspalten konnte und auch durch die Bewusstseinsdifferenz mehr Gewinn am Schluss herauskommt. Dass man am Anfang pennt, war jedoch bei allen, die ich kennenlernte, so.

Was ist die Abspaltung?

Die Abspaltung ist ein Prozess, der Bewusstseinsanteile von jemandem abspaltet und die dann ein eigenes Bewusstsein haben und dieses entwickeln können. Das hast du vom Schöpfer geerbt. Soll heißen, das kannst du auch, und zu einem guten Teil machst du das auch unterbewusst. Soll heißen, das geht auch mittels Magie, daher Teil deiner Kraft. Letzten Endes muss das alles dein Funke sponsern.

Warum ist es so schwer, das Wirken des Funkens zu erkennen, so dass andere Wesen, die auch nur die Schöpfung kennen, sich dazwischenmogeln können?

Den Funken zu erkennen, ist nicht Bestandteil des Plans(, d. h. er soll eigentlich nicht erfahrbar sein während der Inkarnationen). Es ist aber möglich. Der Funke schläft bei den meisten und kann daher nur sehr beschränkt direkt eingreifen, deswegen können höhere Wesen das locker negieren. Jedoch eben nicht, wenn man entsprechende Hilfe hat, daher ist es ja so schwierig, das alleine zu machen. Danach kommen die eigentlichen Gegner, die in der "Welt" des Funkens warten.

Warum mehrere Inkarnationen?

Weil das riesige Ausmaß nicht mal im Entferntesten in nur einer bewältigt werden kann. Auch nicht in 10 oder 100. Das Ausmaß sprengt jede verstandesmäßige Vorstellung. Findet man Zugang zum Funken, ändert sich das Ganze.

LG

OT

Der göttliche Funke

Wodans Sohn, Montag, 25. März 2019, 09:20 vor 212 Tagen @ offtopic 689 mal gelesen

Guten Tag und ein freundliches „Hallo“

Mit großem Interessen habe ich Eure Unterhaltung verfolgt und denke, ich vermag vielleicht auch noch meine Sichtweise zu erläutern, denn ich glaube, meine Erkenntnis deckt sich mit dem Gelesenen. Ich habe meine Erkenntnis bisher wohl nur in andere Worte gefasst und da und dort gibt es kleine Abweichungen.

Zuerst bin ich sicher, dass der Funke nicht erst erweckt werden muss. Er ist immer da und immer wach. Wir nehmen das Flüstern dieses Funken meist nicht wahr, weil unser Ego so viel Lärm macht. Ständig tobt das Ego wie ein zorniges kleines Kind: „ Nimm mich wahr. Ich will…., Ich bin …., Ich , Ich ,Ich…“ . Das Ego ist das Problem und die Lösung zugleich.

Das was als Urgrund bezeichnet wurde, oder als das Göttliche, ist allumfassend und zeitlos. Das Ego trennt aber das 'Ich' vom 'Nicht Ich', also den Allumfassenden.
Das Ego trennt auch das 'Jetzt' vom 'Nicht Jetzt'. So entsteht die Wahrnehmung von Zeit inmitten der Zeitlosigkeit.

Das Ego ist eine bewusst geschaffene Polarität, um Erfahrung zu ermöglichen. Das scheint mir der Sinn und Zweck des Egos zu sein.

Das Ego verweigert sich auch der Vorstellung: ' Nicht zu sein'.
Das ist wohl auch der Grund, so meine Ansicht, warum es sich so viele Arten von Erlösungsreligionen erdacht hat. Es will nicht 'Nicht sein'. Es will fortbestehen, auch nach dem vermeintlichen Tod.

Ich bin nicht so gut mit Worten, um all die Implikationen zu erläutern, die sich aus dieser Sichtweise ergeben, vor Allem, wenn ich etwas beschreiben will, was eigentlich jenseits von Worten liegt.

Als Mensch ist es schwer, vielleicht auch unmöglich, das Ego dauerhaft ruhig zu halten. Es gelingt mir nur zeitweise, wie Wellen im Meer kommen und gehen.

Man kann Meditieren, enorme Disziplin aufbringen, manch einem gelingt es mit Drogen, oder gar indem man sich in Trance tanzt das Ego so weit zu beruhigen, dass man der Verbindung zum Urgrund gewahr wird. Eventuell ist auch in der kurzen Zeitspanne zwischen Schlafen und Erwachen, wenn das Ego noch am dösen ist, ein Fenster zum Urgrund geöffnet.

Ich glaube auch, wenn man eine Tätigkeit permanent auf 'Autopilot' durchführt, ohne wirklich nachzudenken, kann man diesen Zustand erreichen. Das kann Autofahren auf einer bekannten Strecke sein, vielleicht auch Stricken oder andere Tätigkeiten, welche man, nach einigem Üben, automatisch, ohne zu denken ausführt.

Dann erfährt man einen Zustand der Zeitlosigkeit. Das ist wie ein Blitz aus Allem was ist, Alles was war und Alles was sein wird.

Hat man nun eine bewusste Verbindung zum Allumfassenden erreicht, übernimmt leider sofort wieder das Ego, und rückt sich in den Mittelpunkt des Erfahrenen. So ergeht es mir zumindest immer.

Dass sich das Ego wieder hervordrängt, ist eventuell auch die Ursache, warum viele Schauende aus der Ich-Perspektive berichten. Ein anderes Ego berichtet eventuell Unterschiedliches, je nachdem welche persönliche Sichtweise, Erfahrung, etc. diesem Ego gegeben ist.

Von einem buddhistischen Mönch habe ich eine interessante Aussage gelesen. Er meinte, man könne das kleine Äffchen im Kopf nicht zum Schweigen bringen, aber man könne es beschäftigen, so dass es nicht stört. Daran arbeite ich.

Viele Grüße

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

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Richtige Jesusprophezeiung

BBouvier, Donnerstag, 14. März 2019, 15:51 vor 222 Tagen @ Luzifer 1294 mal gelesen

Hallo!

Aus der zugesandten Elektropost:
"Präkognition funktionniert auf Basis von Vergangenheit und Gegenwart.
Wir prognostizieren Zukunft durch zahlreiche Informationen aus der Vergangenheit."

Für diese Erklärung spricht allerdings folgende Begebenheit:
In einem Prophezeiungsforum der USA berichtete vor einer Weile ein Schreiber,
ihm sei kurz vor Neujahr Jesus erschienen und habe prophezeit,
im nächsten Jahr werde sich auf einer der Straßen der USA
ein Verkehrsunfall ereignen.

Und tatsächlich - Jesus hatte mit obiger Methode völlig richtig prophezeit! :lehrer:
=>
Bereits nur wenige Minuten (!) nach 24:00 Uhr gab es in den USA
einen Verkehrsunfall !!

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Relevanz der Naturkatastrophen

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 12. März 2019, 07:26 vor 225 Tagen @ Coyote 1399 mal gelesen

Hallo!

wenn wir parallel so viele Schauungen über die 3TF und den Impakt haben.

Schauungen über eine "dreitägige Finsternis" gibt es nicht. Das ist ein religiöses Sagenmotiv, worauf schon die berühmten "drei Tage" hindeuten.

Bestenfalls gibt es irgendwann ein Impaktereignis, Nahbegegnung eines Himmelskörpers (zwar gesehen, wirkt aber sehr phantastisch), Erdbeben, Tsunamis, Impaktfinsternis. Die sind zeitlich, nachdem sich das klassische Prophezeiungsszenario in Wohlgefallen aufgelöst hat, aber völlig unbestimmt.
Nachdem Gabriele Hoffmann, der ich mehr zutraue als dem ganzen Konglomerat gegenseitig plagiierter Endzeitphantasien mit vereinzelten echten Schauungsfragmenten, in unserer Lebenszeit nichts dergleichen sieht, ist wohl mindestens bis 2040/50 nichts dergleichen zu erwarten. Ohne eindeutige Indizien für unsere Zeit neige ich dazu, die Naturkatastrophen in eine ferne Zukunft zu schieben, wobei eher mit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden zu rechnen ist.

Weil es danach ja wohl weder Strom, noch fließend Wasser, etc geben wird. An eine hochtechnisierte Expansion wird da nicht zu denken sein. Oder mache ich da einen Denkfehler? :-|

Die Naturkatastrophen waren immer eine Art "deus ex machina", der die Zivilisation abbrechen sollte, ehe die Dinge wirklich ungemütlich werden. Tatsächlich müssen wir aber davon ausgehen, daß der historische Großprozeß, in dem wir uns befinden, der reihum alte Völker und Kulturen der Welt aufsaugt und in einem wirtschaftsdominierten und technikunterjochten Globalismus wie in Säure auflöst, ungehindert bis zu seinem zwangsläufigen Ende durchläuft.
Weil die Entwicklung planetarisch geworden ist, kann ihre Speerspitze wohl auch von anderen Mächten, allen voran China getragen werden, das bereits vor Jahrtausenden eine umfassende "sozialistische" Entkulturisierung (Stichwort Staat Chin) erfahren hat und mental herfür bessere Voraussetzungen bietet als das "urigere" Rußland. Dahingegen können abendländische Mächte, insbesondere die USA durchaus in der Bedeutungslosigkeit versinken, weil der Prozeß ein Selbstläufer ist.

Statt auf eine ungewisse Errettung zu warten, sollten wir uns die Frage stellen, wie die Zivilisation aus sich heraus an ihren eigenen inneren Widersprüchen scheitern kann, und wie europäische Völker und Kultur bis dahin durchzubringen sind.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Video zur Stützung

urda @, Mittwoch, 20. März 2019, 19:25 vor 216 Tagen @ Taurec 854 mal gelesen

Guten Abend

Gerade heute sah ich ein Video, was die Aussage über eine KernEU stützen würde.
"Professor Winfried Böttcher is emeritierter Professor der RWTH Aachen am Institut für Politische Wissenschaften."
Und er fabuliert über ein gemeinsames Volk von Franzosen und Deutschen und einen gemeinsamen Staat.
Die übliche Verräterrede der Volksverräter, die leider Zukunft hat.

https://www.youtube.com/watch?v=ephuT76I6tE


Mögen unsere Götter uns vor dem Untergang beschützen
urda

Göttlicher Schutz

Yogi @, Donnerstag, 21. März 2019, 14:58 vor 215 Tagen @ urda 828 mal gelesen

Hallo,

diese Bemerkung wirft durchaus Fragen auf:

1) Warum genau nochmal sollten uns die Götter beschützen?

Ich persönlich kenne in meinem Umfeld kaum Menschen, die ihr Leben aktiv nach Gott oder Göttern ausrichten. Im Gegenteil, viele glauben nicht einmal an seine/ihre Existenz, bekennen sich aber ungeachtet dessen auf dem Papier dennoch zu irgendeiner Religion.

Die Gedankenlogik Gottes/der Götter könnte in etwa so lauten: "Wenn Meine Existenz und Wünsche von der überwiegenden Anzahl der Menschen dauerhaft ignoriert werden, so als wäre Ich Luft, warum sollte Ich dann irgendjemandem zu Hilfe eilen bzw. in einer Krise intervenieren?"

Abgesehen davon, dass Gott das ohnehin nicht nötig hat. Alles ist perfekt geregelt und organisiert. Also nix von wegen ständiger notfallmäßiger und lästiger Interventionen, wenn die Schöpfung halt mal wieder abgestürzt ist, oder gemeinerweise der Teufel schon wieder versucht, das Ruder an sich zu reißen! :lol:

2) Wovor sollen uns die Götter eigentlich beschützen? Nach Deinem Stoßgebet vor dem Untergang, also dem Tod. Der Tod aber, auch eines ganzen Volkes, gehört nunmal zum Leben dazu. Das hat übrigens kürzlich erst ein furchtloser Germane hier im Forum bestätigt. :trost:

Gruß
Yogi

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