Phoebus---Traum vom 23.12.2018---Nibiru !? (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Phoebus @, Sonntag, 23. Dezember 2018, 16:02 vor 271 Tagen 2044 mal gelesen

Traum von heute Nacht am 23.12.2018 ca. 3 bis 4 Uhr früh

Ich hatte den Traum zuerst komplett vergessen. Doch heute Vormittag während der hl.Messe zum 4. Advent in der Schloßkapelle von Schönbrunn, viel er mir wieder blitzartig ein.

Nun schreibe ich Ihn schnell auf, bevor ich ihn wieder vergesse.

Zuvor noch:

Normalerweise träume ich sehr viel und ich kann in der Zwischenzeit sehr gut über chaotische Verarbeitungsträume oder eher luzide oder auch eventuell hellsichtige Träume unterscheiden.
In den Verarbeitungsträumen kommt auf verzerrte Art und Weise meist das vor, was ich eben erst am Tag davor erlebt habe und was mich gedanklich sehr beschäftigt. Sowohl im Bewußtsein als auch im Unterbewußtsein. Wobei ich mit Unterbewußtsein Gedanken verstehe, die ich oft Tage und Wochen mit mir herumschleppe, ohne dass ich sehr groß über sie nachdenke und ich mich mit ihnen beschäftige, aber trotzdem habe ich sie im Hinterkopf.

Dann gibt es aber auch Sachen bzw. Gedanken im Unbewußtsein, die man komplett ausblendet und in keiner Weise an sie denkt und sie erst bei einer willentlichen Entscheidung wieder aus der Schublade zieht. So sehe ich es für mich, wenn ich an das Thema Nibiru, Komet, Nemesis-System, Plante X, etc. denke.

Der Traum von heute Nacht bezieht sich wohl auf Diesen !?

Traum:

Eigentlich hatte ich zuerst einen total chaotischen Traum, fast wie ein Fiebertraum, wo ich durch viele verschiedene Farben geschleudert werde und wo es wie bei einer Berg und Tal Bahn auf und ab geht. Dabei ging es hier eigentlich um die Lösung eines Problems. Aber ich konnte die Problemlösung irgendwie nicht finden und so kam es immer wieder, wie bei einer Endlosschleife sich wiederholend, sich in einem neuen Gewand darstellend.

Dann plötzlich ändert sich der Traum, er wird ganz klar:

Mit ein paar anderen Leuten stehe ich auf einer Wiese, im Hintergrund Berge so wie hier in den Alpen, bei Wien, also eher niedrige Berge. Schönes Wetter, fast wolkenlos.
Richtung Süden, es ist wie um die Mittagszeit, steht die Sonne ganz normal am Himmel. Ungefähr eine Handbreit östlich neben ihr steht aber eine zweite Sonne, fast gleichgroß und fast gleichstark leuchtend. Wir alle schauen zuerst auf die Sonne, die unsere hergebrachte Sonne ist. Dann wenden wir aufgeregt unsere Blicke nach links Richtung Osten und sehen die zweite Sonne, sie steht ein wenig niedriger als unsere Sonne und leuchtet ein wenig schwächer aber doch annähernd gleich. Dann wenden wir unsere Augen nach rechts westlich von unserer Sonne. Wieder ungefähr eine Handbreit entfernt von ihr steht noch eine dritte Sonne, sie stand auch ein wenig niedriger als unsere Sonne aber ein wenig höher als die zweite Sonne. Sie schien auch ursprünglich zu strahlen, aber beim genaueren Hinsehen blendete sie nicht wie die anderen Sonnen sondern wirkte eher wie ein sehr, sehr stark reflektierender Mond, ganz gell, weiß-bläulich. Alle drei „Sonnen“ waren praktisch fast gleich groß. Wobei zu sagen ist, dass unsere Sonne am kleinsten war. Die zweite östliche Sonne war ein wenig größer als unsere Sonne und der „Mond“ rechts von unserer Sonne war noch ein wenig größer als die zweite Sonne.

Es war wunderschön und wirkte alles absolut friedlich und die Menschen mit mir waren begeistert über diese Himmelserscheinung und redeten aufgeregt durcheinander.
Die Zeit mag ca. im Frühjahr gewesen sein, denn es war frisch aber es gab schon eine Wiese mit Gras, ein leichter frischer Wind wehte, so wie ich es vom Frühling her kenne.

Mir, als Nibiru-Planet X-Wissender kam dieser auch gleich in den Sinn und ich dachte mir das ist jetzt nicht doch noch der Nibiru. So und ich muß jetzt schnell ein Beweis-Foto machen wo ich zumindest beide Himmelskörper darauf bringe. Alle drei auf ein Bild zu bringen wäre wohl nur mit der Panoramafunktion möglich gewesen. So zücke ich mein Handy und will eine Aufnahme machen.
Da verzieht sich aber der Himmel über unserer Sonne und sie verschwindet hinter einer Wolkendecke, so dass das Restlicht das noch hervortrat auch von der zweiten Sonne eine Reflexion sein konnte.
Ich denke mir schade, warum muß sich jetzt der Himmel zuziehen, aber vielleicht verziehen sich die Wolken ja doch wieder.

Hier bin ich aufgewacht, aber gleich darauf wieder eingeschlafen und habe danach wieder, wie eine Fortsetzung vom „Fiebertraum“ von zuvor, ähnliches Chaotisches geträumt.

Mein Fazit:

ich schließe aus meiner Beobachtung, dass der erste Traum, der chaotisch war ein klassischer Verarbeitungs-Traum war, so wie ich sie sehr oft träume.
Der Traum auf der Wiese mit den 3 „Sonnen“ hingegen war ganz klar und in keinster Weise chaotisch. Den würde ich als luzid einstufen.
Der Traum anschließend war dann aber wieder ein klassischer chaotischer Verarbeitungstraum.

liebe Grüße

Phoebus

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Luzider Klartraum, reine Verarbeitung oder (prospektiver) Wahrhraum?

Taurec ⌂ @, München, Montag, 24. Dezember 2018, 09:46 vor 270 Tagen @ Phoebus 1438 mal gelesen

Hallo!

Der Traum auf der Wiese mit den 3 „Sonnen“ hingegen war ganz klar und in keinster Weise chaotisch. Den würde ich als luzid einstufen.

Als luzide Träume bezeichnet man eigentlich: "[...] solche Träume, in denen man völlige Klarheit darüber besitzt, daß man träumt und nach eigenem Entschluß handeln kann."

Warst Du Dir also bewußt, daß Du träumst und konntest die Handlungen im Traum beeinflussen? Dann war es eher keine Schau, die sich eigentlich wie Filme abspielen, ohne daß man eine bewußte Handlungsmöglichkeit hätte.
Oder meinst Du nicht eher einen Wahrtraum? ⇒ "Er zeichnet sich weiterhin durch den Eindruck eines realen Erlebens aus, wie es sonst nur im Wachzustand erfahren wird."
Hältst Du den Traum für einen prospektiven Wahrtraum?

Da das Bild zu keiner der anderen Himmelskörperschauungen (nur ein Himmelskörper, erkennbare Oberflächenmerkmale, rötliche Farbe) paßt, halte ich es eher für kein reales Geschehen abbildend.

Mir, als Nibiru-Planet X-Wissender

Da es Nibiru nicht gibt (siehe letztens hier) und es sich vielmehr um eine im Esoprophbereich zementierte Suggestion handelt, bezweifle ich, daß Du dazu etwas weißt. ;-)

Dann gibt es aber auch Sachen bzw. Gedanken im Unbewußtsein, die man komplett ausblendet und in keiner Weise an sie denkt und sie erst bei einer willentlichen Entscheidung wieder aus der Schublade zieht. So sehe ich es für mich, wenn ich an das Thema Nibiru, Komet, Nemesis-System, Plante X, etc. denke.

Der Traum von heute Nacht bezieht sich wohl auf Diesen !?

Eher hattest Du diesen Gedankenkomplex entgegen Deiner anfänglichen Aussage nicht "komplett ausblendet und in keiner Weise an ihn gedacht", sondern doch im Hinterkopf. Nachdem Du Dich selbst enthusiastisch als "Wissenden" identifiziert, ist davon auszugehen, daß das Motiv als ein "Lieblingsthema" und Teil Deines subjektiv als bedeutungsvoll empfundenen Erkenntnisstandes ständig zumindest unter der Oberfläche des Tagesbewußtseins lauert.
Davon zeugt schon, daß Du im Traume selbst an Nibiru denkst und ein Beweisfoto für die "Ungläubigen" machen willst. Ich halte den Traum bezüglich dessen gänzlich für Verabeitung.

Es gibt keinen Nibiru. Das Traumbild zeigt ihn auch nicht, weil zwei selbststrahlende Sonnen in keiner Weise bestandteil irgendeiner der gängigen Nibiruphantastereien sind.

Zieht man all dies ab, bleibt die Wahrnehmung einer astrophysikalisch eigentlich unmöglichen Anwesenheit zweier weiterer voll entwickelter Sterne im Sonnensystem. Eine Tatsächlichkeit des Bildes ist hier eigentlich auszuschließen.

Möglichkeit: Es handelt sich um die Darstellung eines diffusen, vielleicht irgendwann in der Zukunft dräuenden Himmelsereignisses, das aber nicht physikalisch direkt wahrgenommen bzw. dargestellt werden kann, sondern eher symbolisch/allegorisch.

Dann stellt sich nach wie vor die Frage: Welche Bedeutung haben die beiden Extrasonnen? Ein Ausfluß der Persönlichkeit mit Bedeutung für Dich selbst / Phoebus? Oder eine sinnbildliche Bedeutung hinsichtlich des Weltgeschehens?
Die Sonne ist eigentlich ein Symbol für das Göttliche, bzw. stellt im Sonnensystem dessen konkrete Repräsentanz dar, da von ihr das Licht für alles Lebendige, mithin also das Leben selbst ausgeht. Eine Vervielfältigung würde bedeuten, daß Götter/Göttliches wiederkehrt.
Andere träumen von massig Raumschiffen, die über der Erde schweben, wo man in vortechnischen Zeiten Engelsgestalten gesehen hätte, mit möglicherweise aber mit einer ähnlichen Grundinformation des Bildes.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Phoebus---Danke Taurec ! ---hier nun eine Deutung

Phoebus @, Montag, 24. Dezember 2018, 14:12 vor 270 Tagen @ Taurec 1367 mal gelesen

Danke Taurec,

daß Du mir auf die Sprünge geholfen hast. In der Tat war es wohl ein Wahrtraum, da ich mir im Traum selber nicht bewußt war, dass ich träumte und den Traum somit auch nicht manipulieren konnte.

Und ja DANKE, Du hast mir aufgezeigt, dass ich es Anders angehen sollte. Das habe ich nun auch getan. Ich habe den Traum so betrachtet als sei er nicht von mir und dann versucht ihn zu deuten.

Das ist das Ergebnis, welches dabei herauskam.


Deutung des Traumes:

Der erste Teil des Traumes beginnt mit einem ersten chaotischen Fiebertraum, wo ich durch verschiedenste Farben auf und ab geschleudert werde. Das ich ist in dem Fall der Mensch bzw. die Menschheit. Sie ist seit langer Zeit immer auf der Suche nach dem Sinn und einer Lösung ihres Daseins. Sie kann das Problem aber in ihrem Leben nicht lösen, nicht in einem einzigen und wird dadurch wie bei einer Endlosschleife in einem neuen Leben, einer neuen Reinkarnation, erneut vor dieses Problem gestellt.

Erschwert wird es dem Menschen, dass er durch äussere Mächte, die er nicht durchschauen kann vom Finden der Lösung des Problems abgehalten wird. So taumelt er wie im Fieber von einer Inkarnation zu anderen ohne erneut das Problem lösen zu können. So geht es ewige Zeiten ohne schließlich eine Lösung gefunden zu haben.

Der zweite Teil des Traumes, ist wie eine Antwort auf den Ersten. Er zeigt die Lösung auf.

Ich stehe mit anderen Menschen auf einer Wiese, im Hintergrund niedrige Berge. Eine Wiese ist normalerweise weit und das Gras grün und die Weite bedeutet Freiheit und Grün bedeutet Hoffnung. Die Menschen neben mir symbolisieren die Menschheit. Die niedrigen Berge, das sind die Weltprobleme, die schon nicht mehr so hoch sind wie bisher.

Wien ist der Ort, wo diese Probleme schon nicht mehr so hoch sind und damit der Ort wo es beginnt. Das heißt mit anderen Worten, in Wien wurde ein Stein ins Wasser geworfen und nun breitet sich von dort eine Welle der Erkenntnis aus.

Das schöne Wetter, fast Wolkenlos, zeigt an, dass nur noch wenig Verdunkelung, nämlich der Seele da ist und man schon viel erkennen kann.

Deshalb erkennt die Menschheit auch schließlich als sie zum Himmel sieht, daß hier eine zweite Sonne steht. Unsere Sonne steht für Leben, Kraft, Stärke und Erkenntnis. Die zweite Sonne verdoppelt dieses. Die Sonne ist aber auch ein Symbol für Gott und Spirituelles Erwachen.
So bedeutet es, die Menschheit wird nun von Aussen, von Gott her, von der spirituellen Ebene, vom Licht her unterstützt, so dass sie nun noch schneller aufwacht und in ihrer geistigen Entwicklung voranschreitet.

Daß die Sonne niedriger am Himmel steht und mehr im Osten, bedeutet, daß diese Sonne gerade aufgeht und dies erst der Beginn des spirituellen Erwachens ist.

Die dritte Sonne, die zumindest für mich im ersten Augenblick als Sonne erscheint, ist in Wirklichkeit gar keine Sonne sondern ein Planet gleich wie der Mond. Er reflektiert nur das wahre Licht in verzerrter greller Art wider, das heißt wir erfuhren und erfahren die Wahrheit bisher nur verzerrt.
So bedeutet der Mond auch auf der anderen Seite das Versteckte und Heimliche in unserer Welt und in unserer Seele. Dies Alles wird nun aufgedeckt und kann sich nicht mehr verstecken. Durch das Licht der zweiten zusätzlichen Sonne wird der Mond nun so stark erhellt, dass nichts mehr versteckt werden kann.
Der Mond symbolisiert somit auch die Macht der finsteren Seite, die Unwissenheit und Versklavung der Menschheit und deren Seelen. Er ist jetzt beim Anblick der größte Himmelskörper am Himmel, größer als die zwei Sonnen, das heißt er regiert derzeit noch die Welt. Er steht zwar jetzt noch höher als die zweite Sonne der neuen Erkenntnis, doch er steht im Westen und ist am Untergehen. Das heißt die Dunkelmächte, die derzeit die Welt regieren müssen vom Firmament abtreten. Die Unwissenheit wird nun durch Erkenntnis und Wissen ersetzt.

Der Ausdruck, es war wunderschön und friedlich, zieht nach sich Stille und Geborgenheit. Und die Leute reden aufgeregt durcheinander, zeigt daß sie von Freude erfüllt sind. So kann dieser Wechsel von der Unwissenheit zur Erkenntnis nur in der Stille und Geborgenheit eines jeden einzelnen Herzens stattfinden. Sobald dies aber der Fall ist, können wir unsere Freude darüber nicht mehr für uns behalten und teilen sie automatisch mit unserem Mitmenschen.

Frühjahr, Frühling, eine Wiese auf der schon Gras wuchs, Alles sind Zeichen für einen Neubeginn nach dem Winter und ein Anfang. Ein leichter frischer Wind wehte, er entspricht dem Säuseln des Windes bei Eila im alten Testament und bedeutet nichts anderes, als daß Gott in diesem leichten frischen Wind anwesend ist und diesen Neuanfang begleitet.

Nibiru ist der Planet der Anunaki und steht für die Zerstörung und Versklavung der Menschheit. Der Planet X ist der ungewisse mysteriöse fehlende 10. Planet, er symbolisiert die Unwissenheit.
Das Foto steht für die eigene Seele und der Beweis steht für den Status der Seele im jetzigen Zustand.
Das heißt, derzeit bin ich oder auch wir die Menschheit noch stark in der Unwissenheit gefangen und dadurch auch von der dunklen Seite Nibiru versklavt.

Ich will zumindest beide Himmelskörper darauf bringen, nämlich entweder die zwei Sonnen bzw. unsere Sonne und den Mond. Ich bzw. der Mensch erkennt, dass er derzeit noch nicht offen ist für die Wahrheit. Er kann bisher immer nur einen Teil davon erkennen.
Aber er ist sich schon bewußt, dass er seinen Geist erweitern kann durch die Panoramafunktion um Alles sehen zu können. Alles sehen kann man nur mit seinem inneren Auge, oder auch drittem Auge, so muß der Mensch daran arbeiten dieses zu öffnen. Dies ist die Panoramafunktion!

Doch als ich mein Handy zücke, also meinen Willen betätige, um mich zu öffnen, wird unsere hergebrachte Sonne von den Wolken der Unwissenheit verdeckt. Das heißt unter anderem unser Wille ist nicht der Weg, sondern das passive Geschehen lassen und Beobachten und sich finden lassen.

Es ist aber auch nochmals ein aufbäumen der finsteren Seite, die versucht die Wahrheit vor unseren Augen zu verstecken. Nun scheint unsere Sonne nur noch als eine Reflexion also ein Abglanz von der neuen zweiten Sonne, der göttlichen Verstärkung zur Erkenntnis. Das heißt die Wahrheit, die wir sehen ist weiterhin verzerrt.

Ich sage schade, bzw. die Menschheit und resigniert, doch vielleicht verziehen sich die Wolken ja wieder, so bleibt in unserem Inneren doch noch ein Sehnen und eine kleine Hoffnung übrig, bald die wahre Erkenntnis und Freiheit zu erlangen.

Hier wache ich auf und schlafe aber gleich wieder ein.

Ein dritter Traum sehr ähnlich dem ersten folgt. Was sagt er aus? Er zeigt auf, wenn wir uns weiterhin nicht öffnen wollen für die spirituelle göttliche Erkenntnis, wird es so weitergehen wie zuvor. Es wird eine ewige endlose erfolglose Suche nach der Erkenntnis sein.


lg Phoebus

Schauungen und ihr Originalzustand

Spooky @, Dienstag, 25. Dezember 2018, 12:02 vor 269 Tagen @ Phoebus 1372 mal gelesen

Hi Phoebus,
erstmal danke, dass du dein Traum/Schau hier im Forum geteilt hast. Ich bin immer sehr froh, wenn Menschen Ihre Eindrücke teilen. Macht bitte weiter so und lasst euch von Anderen nicht beeinflussen. Ich möchte immer gerne die Rohfassung lesen und nicht eine Deutung. Ich mach mir meine eigenen Gedanken dazu.

Ich weis nicht was mit Taurec los ist, wieso macht man ein Forum über Schauungen und relativiert dann alles, oder bezeichnet die Seher gar als Lügner. Es ist sein gutes Recht, es ist sein Forum, doch es macht für mich absolut kein Sinn, außer man hat Hintergedanken.

Sei es drum. An alle dir hier mitlesen und selber Träume/Schauungen hatten, bitte lasst euch von niemanden unterkriegen oder als Spinner, Lügner bezeichnen. Teilt Diese wo immer es noch geht.
Es gibt auch noch ein paar andere Foren, wo Ihr nicht zerredet werdet.

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minderwertige Diffamierung

BBouvier @, Dienstag, 25. Dezember 2018, 15:52 vor 269 Tagen @ Spooky 1372 mal gelesen

Hallo, Spooky!

Vorab:
Es ist impertinent, als "Anrede" diesen üblen US-Proletenrülpser "Hi"
zu verwenden, mit dem sich die dortige Unterschicht unverfroren anpöbelt.

Auch ist eine (höflich abschließende) Grußfloskel hier gute Sitte.
Falls - und das scheint der Fall zu sein - Dir solche
Selbstverständlichkeiten fremd sind, dann lies
einfach mal die Forenregeln.

Hierzu:
"Ich weis nicht was mit Taurec los ist ... bezeichnet die Seher gar als Lügner."
"... lasst euch von niemanden unterkriegen oder als Spinner, Lügner bezeichnen.
"

Aber sonst tickst Du noch sauber, oder? :trost:

Mit freundlichen Grüßen,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Unterstellung

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 25. Dezember 2018, 16:55 vor 269 Tagen @ Spooky 1340 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 25. Dezember 2018, 18:17

Hallo!

Ich weis nicht was mit Taurec los ist, wieso macht man ein Forum über Schauungen und relativiert dann alles, oder bezeichnet die Seher gar als Lügner.

Nein, das habe ich nie getan. Ich bezeichne erwiesene Fälschungen und Narreteien als das, was sie sind. Niemals habe ich aber einen lebenden und hier schreibenden, seherisch begabten Menschen des Luges oder Betruges gezeiht. Für Deine infamen Unterstellungen, die natürlich ohne Beleg daherkommen, wirst Du in den Archiven kein Beispiel finden.

Davon abgesehen scheint Dir die übliche naive Betrachtungsweise zu eigen zu sein, deretwegen viele die sich mit Prophezeiungen beschäftigen, niemals auf einen ordentlichen Weg kommen. Seher, Propheten und Betrüger werden bei Dir zu einen indifferenten Mischmasch vermengt, den man pauschal glauben soll. Wenn in einem literarischen Text behauptet wird, der Urheber oder Gegenstand des Berichts sei ein Seher, wird das geglaubt, einfach weil es da steht. Kritisches Hinterfragen wird als Zerreden und Relativieren diffamiert, weil über jeden Zweifel erhabene Wahrheiten der eigenen Selbstgefälligkeit wegen geschützt werden sollen.

Es ist sein gutes Recht, es ist sein Forum, doch es macht für mich absolut kein Sinn, außer man hat Hintergedanken.

Natürlich erscheint es Dir sinnlos, nachdem Du nicht verstanden hast, worum es hier geht.
Hier geht es nicht darum, Seher in die Tonne zu stopfen, sondern vielmehr (potentiell) echte Schauungserlebnisse von dem Übermaß schlichten Mülls zu trennen, der andernfalls das ganze Thema ins Lächerliche herabwürdigen und echte Schauungen (und eigentlich den ganzen Bereich des Übernatürlichen) zu unrecht wertlos scheinen ließe, weil sie in Verbund mit einem Kanon falscher Glaubenssätze kommen.

Dir ist offenbar entgangen, daß ich ein möglicherweise eigenständiges Motiv aus Phoebus' (eigentlich nicht besonders herausragenden) Traume destilliert habe, der andernfalls genausogut in der Nibirutonne hätte landen können. ;-)
Im Augenblick läßt sich nicht viel daraus machen. Womöglich war der Traum schlicht Verarbeitung und symbolisiert lediglich Phoebus' Seelenprozesse. Sollten aber künftig vergleichbare Erlebnisse berichtet werden, läßt sich daran vielleicht anknüpfen.

Es gibt auch noch ein paar andere Foren, wo Ihr nicht zerredet werdet.

Diese anderen Foren zeichnen sich häufig dadurch aus, daß längst erwiesene Fälschungen weiterhin unbesehen geglaubt und kolportiert werden. Für Unsinn erhält man in der Regel sogar Zuspruch. Entsprechend tritt man dort erkenntnismäßig seit Jahren auf der Stelle und bestätigt sich gegenseitig in seinen Fehlauffassungen.

Jemandem, der Träume hat oder sieht, aber auch beliebigen Schreibern, die mit ungeprüften Ideen daherkommen, ist sicher nicht gedient, wenn man sie in ihren Fiktionen bestärkt, statt sie wenigstens darauf hinzuweisen. Ob das jemand annimmt, ist sein Problem.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Weg zur Erkenntnis und Gefahr

Luzifer @, Österreich, Dienstag, 25. Dezember 2018, 19:48 vor 269 Tagen @ Phoebus 1300 mal gelesen

Hallo Phoebus,

danke für das Einstellen Deines Traums und noch viel mehr für die 2. Deutung.

Mit einer 2. Sonne am Himmel neben unserer eigenen tue ich mich rein aus physikalischen Gründen recht schwer. Ein solches Ereignis, eine nahe Begegnung mit einem anderen Stern und seinem(n) Begleiter(n) würde lange vorher entdeckt werden, da man die Eigenbewegungen der Sterne schon sehr gut feststellen kann, außerdem wäre das das sichere und endgültige Ende, da eine 2. Sonne, in gleicher visuellen oder scheinbaren Helligkeit wohl die Bahnbewegungen in unserem Planetensystem sehr stark stören würde, außerdem würde diese ebenfalls Energie abstrahlen, also das könnte man so kaum mehr auf der Erde beobachten. Was meiner Meinung nach schon eventuell sein könnte, ist, dass die Sonne einen dunklen Begleiter, einen Neutronenstern als Zwilling besitzt in großem Abstand. Der sollte ursprünglich viel größer gewesen sein und dann als Supernova explodiert sein (eine "abgeknickte Sonne", wie hier Sarah mal schrieb). Dies könnte erklären, warum das Leben eigentlich im Vergleich zum Alter der Erde so spät erschienen ist. Große Sterne fusionieren ihren Energievorrat viel schneller, die größten "leben" nur wenige Millionen Jahre. Das wäre dann die "schwarze Sonne".

Aber viel spannender ist die Deutung für mich, weil sie sehr grundsätzliche Fragen aufwirft.


Der erste Teil des Traumes beginnt mit einem ersten chaotischen Fiebertraum, wo ich durch verschiedenste Farben auf und ab geschleudert werde. Das ich ist in dem Fall der Mensch bzw. die Menschheit. Sie ist seit langer Zeit immer auf der Suche nach dem Sinn und einer Lösung ihres Daseins. Sie kann das Problem aber in ihrem Leben nicht lösen, nicht in einem einzigen und wird dadurch wie bei einer Endlosschleife in einem neuen Leben, einer neuen Reinkarnation, erneut vor dieses Problem gestellt.

Das erscheint mir genauso, wie Sisyphos gehen wir durch unsere Leben, meistens bekommen wir nichts mit und wenn, dann sterben wir schlußendlich trotzdem und "tabula rasa". Ein Materialist hat das Problem nicht, er würde sagen, nun wir sind eine Laune der Natur. Das glaube ich zwar nicht, nur wirklich Handfestes entgegnen könnte ich dem auch nichts. Aus unserem Blickwinkel ist es schon manchmal zum Verzweifeln und ein Sinn nur schwer erkennbar, wenn man sich umsieht, was so geschieht in einer Welt der Lüge und des falschen Scheins.


Erschwert wird es dem Menschen, dass er durch äussere Mächte, die er nicht durchschauen kann vom Finden der Lösung des Problems abgehalten wird. So taumelt er wie im Fieber von einer Inkarnation zu anderen ohne erneut das Problem lösen zu können. So geht es ewige Zeiten ohne schließlich eine Lösung gefunden zu haben.

Nun, das glaube ich eher nicht. Wenn man wirklich möchte, so findet man, meiner Erfahrung nach nur es ist hart und steinig und voller Irrwege. Gott beispielsweise ist für mich Gewissheit, auch wenn ich nichts über ihn weiß, seine Existenz ist für mich so klar, wie die Gültigkeit des Hebelgesetzes. Mir kommt auch nicht vor, dass die Mitmenschen beim Finden der Dinge hinter den Dingen eine große Hilfe sind. Nur keine äußere Macht kann Dich jemals von der Erkenntnis fernhalten. Das Problem ist man selber, weil man finden will, was man glaubt finden zu sollen. So sehen manche die Dinge viel zu positiv und bauen sich ein spirituelles Luftschloss und die anderen sehen nur das Dunkle. Und da Imagination und Welterschaffung sehr nahe verwandt sind, erleben sie dann genau das und werden in ihren Vorstellungen bestärkt. Also man muss komplett vorurteilslos an die Dinge herangehen, allerdings ist das nicht ganz gefahrlos (siehe mein Traum unten und die Deutung). Das die Gesellschaft eine Weiterentwicklung in diesem Punkt nicht fördert und wünscht, sollte nicht wirklich wundern.

Ich stehe mit anderen Menschen auf einer Wiese, im Hintergrund niedrige Berge. Eine Wiese ist normalerweise weit und das Gras grün und die Weite bedeutet Freiheit und Grün bedeutet Hoffnung. Die Menschen neben mir symbolisieren die Menschheit. Die niedrigen Berge, das sind die Weltprobleme, die schon nicht mehr so hoch sind wie bisher.

Ähmn ja, sie waren meiner Meinung nach noch nie so krass wie jetzt. So fragil wie unsere Gesellschaft ist, die auf Gedeih und Verderb der Technik ausgeliefert ist, sowas gab es noch nie.

Wien ist der Ort, wo diese Probleme schon nicht mehr so hoch sind und damit der Ort wo es beginnt. Das heißt mit anderen Worten, in Wien wurde ein Stein ins Wasser geworfen und nun breitet sich von dort eine Welle der Erkenntnis aus.

Wäre schön, sollte sich Erkenntnis mal ausbreiten, nur 99,9999% der Menschen sind daran nicht interessiert, die einen sind Materialisten, die anderen glauben alles ohne zu hinterfragen, sie wollen glauben und nicht wissen und der absoluten Mehrheit ist das Ganze vollkommen egal, solange es Bier und Fernsehen gibt und man am Montag in die Arbeit gehen kann.


Das schöne Wetter, fast Wolkenlos, zeigt an, dass nur noch wenig Verdunkelung, nämlich der Seele da ist und man schon viel erkennen kann.

Deshalb erkennt die Menschheit auch schließlich als sie zum Himmel sieht, daß hier eine zweite Sonne steht. Unsere Sonne steht für Leben, Kraft, Stärke und Erkenntnis. Die zweite Sonne verdoppelt dieses. Die Sonne ist aber auch ein Symbol für Gott und Spirituelles Erwachen.
So bedeutet es, die Menschheit wird nun von Aussen, von Gott her, von der spirituellen Ebene, vom Licht her unterstützt, so dass sie nun noch schneller aufwacht und in ihrer geistigen Entwicklung voranschreitet.

Daß die Sonne niedriger am Himmel steht und mehr im Osten, bedeutet, daß diese Sonne gerade aufgeht und dies erst der Beginn des spirituellen Erwachens ist.

Das Fiese ist nur, dass es einem kaum etwas hilft selber zu erwachen, es ist alles mit allem verbunden und solange keine "kritische Masse" Dinge erkennt, passiert rein gar nichts, dh. die Welt entwickelt sich so wie sie es tut.


Die dritte Sonne, die zumindest für mich im ersten Augenblick als Sonne erscheint, ist in Wirklichkeit gar keine Sonne sondern ein Planet gleich wie der Mond. Er reflektiert nur das wahre Licht in verzerrter greller Art wider, das heißt wir erfuhren und erfahren die Wahrheit bisher nur verzerrt.
So bedeutet der Mond auch auf der anderen Seite das Versteckte und Heimliche in unserer Welt und in unserer Seele. Dies Alles wird nun aufgedeckt und kann sich nicht mehr verstecken. Durch das Licht der zweiten zusätzlichen Sonne wird der Mond nun so stark erhellt, dass nichts mehr versteckt werden kann.
Der Mond symbolisiert somit auch die Macht der finsteren Seite, die Unwissenheit und Versklavung der Menschheit und deren Seelen. Er ist jetzt beim Anblick der größte Himmelskörper am Himmel, größer als die zwei Sonnen, das heißt er regiert derzeit noch die Welt. Er steht zwar jetzt noch höher als die zweite Sonne der neuen Erkenntnis, doch er steht im Westen und ist am Untergehen. Das heißt die Dunkelmächte, die derzeit die Welt regieren müssen vom Firmament abtreten. Die Unwissenheit wird nun durch Erkenntnis und Wissen ersetzt.

Dein Wort in Gottes Ohr, schaun wir mal, dann sehen wir schon. Die Verlogenheit des Systems dieser Welt ist schon krass, also es ist geradezu eine Beleidung des Verstandes, welche Lügen einem da täglich über die Medien präsentiert werden. Aber die Masse glaubt es, also scheint es zu funktionieren. Ich glaube eher (ein Glaube, kein Wissen), dass es für jede Art von Wesen eine passende Welt geben muss und dass das hier halt nicht für die Guten erschaffen wurde, sondern für genau für welche wie uns. Wir halten uns gerne selber für so gut und rechtschaffen, aber ein tiefer Blick in die eigene Seele, der niemanden schadet offenbart schon was ganz anderes. Darf (eher muss, das ist wie jemanden ins Gesicht zu sehen) manchmal auch tiefe Blicke in die Seelen von anderen werfen, nunja wir sind ca. so wie die Welt um uns, nur wenige wären charakterlich besser, die sind dann vermutlich reif für den "Himmel".


Der Ausdruck, es war wunderschön und friedlich, zieht nach sich Stille und Geborgenheit. Und die Leute reden aufgeregt durcheinander, zeigt daß sie von Freude erfüllt sind. So kann dieser Wechsel von der Unwissenheit zur Erkenntnis nur in der Stille und Geborgenheit eines jeden einzelnen Herzens stattfinden. Sobald dies aber der Fall ist, können wir unsere Freude darüber nicht mehr für uns behalten und teilen sie automatisch mit unserem Mitmenschen.

Frühjahr, Frühling, eine Wiese auf der schon Gras wuchs, Alles sind Zeichen für einen Neubeginn nach dem Winter und ein Anfang. Ein leichter frischer Wind wehte, er entspricht dem Säuseln des Windes bei Eila im alten Testament und bedeutet nichts anderes, als daß Gott in diesem leichten frischen Wind anwesend ist und diesen Neuanfang begleitet.

Ich fühle die Anwesenheit Gottes (oder jemanden, den ich dafür halte) in sehr seltenen Augenblicken auch, es ist das Einzige, was mich an dieser Welt nicht verzweifeln lässt. Da alles in ihm und er in allem ist, ist das für mich nicht weiter verwunderlich. Aber der absolute freie Wille bedingt, dass er, keine Ahnung wie man das ausdrücken sollte, sich niemals eindeutig zu erkennen gibt.

Das heißt, derzeit bin ich oder auch wir die Menschheit noch stark in der Unwissenheit gefangen und dadurch auch von der dunklen Seite Nibiru versklavt.

Ich will zumindest beide Himmelskörper darauf bringen, nämlich entweder die zwei Sonnen bzw. unsere Sonne und den Mond. Ich bzw. der Mensch erkennt, dass er derzeit noch nicht offen ist für die Wahrheit. Er kann bisher immer nur einen Teil davon erkennen.
Aber er ist sich schon bewußt, dass er seinen Geist erweitern kann durch die Panoramafunktion um Alles sehen zu können. Alles sehen kann man nur mit seinem inneren Auge, oder auch drittem Auge, so muß der Mensch daran arbeiten dieses zu öffnen. Dies ist die Panoramafunktion!

Doch als ich mein Handy zücke, also meinen Willen betätige, um mich zu öffnen, wird unsere hergebrachte Sonne von den Wolken der Unwissenheit verdeckt. Das heißt unter anderem unser Wille ist nicht der Weg, sondern das passive Geschehen lassen und Beobachten und sich finden lassen.

Es ist aber auch nochmals ein aufbäumen der finsteren Seite, die versucht die Wahrheit vor unseren Augen zu verstecken. Nun scheint unsere Sonne nur noch als eine Reflexion also ein Abglanz von der neuen zweiten Sonne, der göttlichen Verstärkung zur Erkenntnis. Das heißt die Wahrheit, die wir sehen ist weiterhin verzerrt.

Ich sage schade, bzw. die Menschheit und resigniert, doch vielleicht verziehen sich die Wolken ja wieder, so bleibt in unserem Inneren doch noch ein Sehnen und eine kleine Hoffnung übrig, bald die wahre Erkenntnis und Freiheit zu erlangen.

Hier wache ich auf und schlafe aber gleich wieder ein.

Ein dritter Traum sehr ähnlich dem ersten folgt. Was sagt er aus? Er zeigt auf, wenn wir uns weiterhin nicht öffnen wollen für die spirituelle göttliche Erkenntnis, wird es so weitergehen wie zuvor. Es wird eine ewige endlose erfolglose Suche nach der Erkenntnis sein.

Ok, zuerst ein Zitat aus dem Thomas-Evangelium:

53. Seine Jünger sagten zu ihm:
Ist die Beschneidung nützlich oder nicht? Er sagte zu ihnen: Wenn sie nützlich wäre, würde ihr Vater sie schon beschnitten von der Mutter gebären lassen. Doch die wahre Beschneidung im Geist hat vollen Nutzen.

Es könnte durchaus sein, dass die Erkenntnis gefährlich ist, nämlich für uns selber. Das wir viel härter und zäher, viel gewandter und widerstandsfähiger werden müssen, bevor wir davon kosten sollten.

Ich hatte auch einen sehr intensiven Traum.

Ich folgte jemanden auf einen Berg, der Weg führte plötzlich über eine Wiese mit fast 80° Hangneigung. Er sagte mir, da oben findet man das Paradies, wenn man dort hinkommt, deswegen folgte ich ihm. Ich ging ihm also nach und irgendwann blickte ich mich um.

Plötzlich wurde mir klar, dass es "physikalisch" gar nicht möglich ist, eine solch steile "Leite" (Grashang) zu erklimmen. Als ich zwischen meinen Beinen nach unten sah, waren es Kilometer zurück nach unten. Ich wollte umkehren, aber es ging nicht. Mir war klar, dass ich runterfallen werde, wenn ich es auch nur versuche und auch wenn ich stehen bliebe (man kommt viel leichter einen Berg rauf als runter, ist so, gehe doch manchmal einen hoch). Also rief ich zu "meinem Führer" etwas verzweifelt nach oben, der war etwas verärgert und sagte mir im Gedanken (war auch komisch, nicht mit seiner Stimme) ich solle mich nicht so anstellen, sondern ihm folgen. Oben kommt ein Weg und dann ist es leicht. Irgendwie kam mir mein Führer plötzlich sehr zwielichtig vor, eine ungute Gestalt. Es blieb keine Wahl und ich folgte ihm und tatsächlich, wenig später waren wir am Weg angekommen. Ich dachte mir im Traum endlich geschafft, nun ist es ein Kinderspiel. Eine breite Schotterstraße und kaum Steigung. Und dann sah ich, dass alle paar Meter eine große Giftschlange am Weg lag, jede einzelne tödlich. So hüpften er und ich über die Schlangen. Gebissen hat mich keine, was daran gelegen sein kann, dass ich aufwachte.

Meine Deutung: Erstens ist der Weg zur Erkenntnis schon extrem gefährlich und sobald man "oben" ist, dann erst recht. Vielleicht werden wir einfach deshalb etwas im Unwissenden gelassen, weil man bestimmte Fähigkeiten braucht, für die Dinge hinter den Dingen.


Beste Grüße und schönen Abend
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Phoebus---Danke für die Gedanken----Luzifer, Deutung Deines Traumes

Phoebus @, Mittwoch, 26. Dezember 2018, 16:18 vor 268 Tagen @ Luzifer 1086 mal gelesen

Lieber Luzifer,
lieber Franz,

danke für Deine Gedanken zu meiner Traumdeutung.

Da Du mir Deinen Traum hier auch erzählt hast, werde ich versuchen ihn für Dich auch zu deuten. Ja aber Du hast ihn selber schon sehr gut gedeutet, ich kann nur noch ein wenig mehr ins Detail gehen, aber es wird sehr Ähnliches wie Deine Deutung dabei auch herauskommen.

Das ICH ist Dein Ego, der JEMAND bzw. FÜHRER ist Deine innere Stimme, Deine Seele. Sie kennt den Weg zur Erkenntnis. Du mußt eine steile Wiese emporklettern (80° ist fast senkrecht!) Wiese ist immer mit grün gleichzusetzten und bedeutet dadurch den Weg der Hoffnung zu beschreiten.

Dein Ich bekommt Zweifel und beklagt sich bei seiner Seele und argwöhnt ihr zu folgen. Doch als das Ich zurücksieht erkennt es, dass es ewige Zeitläufe brauchen würde, um wieder zu seinem jetzigen Erkenntnisstandart zurück zukommen, wenn es jetzt umdrehen und abstürtzen würde. Es entscheidet sich doch seiner Seele zu folgen.

Oben angekommen geht es auf dem Schotterweg, das ist ein fester Weg, wo man schon nicht mehr abstürtzen kann. Das heißt, die bis dahin erlangte Erkenntnis, kann schon nicht mehr verlorengehen.

Dort sind aber Giftschlangen die töten könnten. Deine Seele und Du hinter ihr her hüpfen über Diese.

Wider Erwarten, fällt mir hier nun etwas ganz konträres dazu ein.

Die Giftschlange, die Cobra in Indien wird als heilig betrachtet. Sie ist ein Symbol für Erkenntnis. Sie ist auch das Symbol für die Kundalini, der Schlange die im Steißbein im Wurzelchakra ruht und die aufsteigt sobald sie erwacht. Erwacht sie beißt sie symbolisch zuvor Den, der erwachen soll.

Das heißt, sowohl Deine Seele als auch Dein Ego erkannten noch nicht die wahre Gnade, die hier zuteil wurde.

Es ist so auf dem festen Weg liegen schon die Schlangen der Erkenntnis von denen wir uns beißen lassen sollten, damit wir daraufhin erkennen.

Unsere Angst aber, das heißt unsere immer noch nicht voll ausgereifte Liebe und damit auch das Vertrauen sind noch nicht soweit uns beißen zu lassen.

Dabei, wenn wir uns beissen lassen würden, kann das Alte das uns am Voranschreiten hindert sterben und wir können es hinter uns lassen. Erst durch diesen "Tod" hindurch können wir zur Erkenntnis gelangen. Mit anderen Worten, wir können die Erkenntis nicht durch unser Tun erlangen, das war das Darüber hinweg Hüpfen, sondern nur durch offen sein, Passivität, indem wir uns beissen lassen.

Das heißt, Erkenntnis zu erlangen hat mit Gnade zu tun!

Viele habe große Angst vor Schlangen und werden daher zuerst alles dazutun um sich nicht von einer beissen zu lassen. In der Realität wäre es auch sehr fatal, aber im Traum oder in einer Vision oder Meditation, beteutet sie fast immer Erkenntnis und es ist das höchste Ziel sich von ihr beissen zu lassen....um erkennen zu können.

Ich selbst gebe auch zu, ich hatte auch oft schon solche Träume in welchen Schlangen vorkommen und es auch jedesmal sehr gut im Traum verhindert mich von ihnen beissen zu lassen , indem ich auch über sie hinwegstieg oder aufwachte...ja aus Angst!

lg Phoebus

Ps.: ein sehr positiver Traum !....denk ich mir...;-)

Danke Phoebus

Luzifer @, Österreich, Mittwoch, 26. Dezember 2018, 17:38 vor 268 Tagen @ Phoebus 1070 mal gelesen

Hallo Phoebus,

ganz herzliches Danke für Deine Deutung. Werde darüber nachdenken, klingt spannend.

Ein Aspekt würde mir noch einfallen. Adam und Eva aßen von der Frucht vom Baum der Erkenntnis, nachdem sie von der "Schlange" dazu animiert wurden. Die Schlange biss sie nicht, sondern sie selber bissen von der Frucht ab.

Es war die Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse, darin liegt vielleicht die vermeintliche "Gefahr" und hier könnte sich die Synthese unserer Deutungen ergeben.

Was passierte danach, sie wurden laut gängiger Meinung aus einem physischen Paradies in unsere physische Welt verfrachtet. Was ist, wenn das gar nicht so gemeint war. Also die Dinge zu erkennen und vor allem die Unterscheidung von Gut und Böse haben meiner Erfahrung nach absolut das Potential jemanden aus seinem geistigen Paradies zu vertreiben. Bevor man dazu bereit ist, braucht es Vorbereitung, Ausdauer und Zähigkeit um das seelisch heil zu überstehen. Allerdings irgendwann muss es dann geschehen. Die "Schlange" beging nur den Fehler, die Menschen unvorbereitet zur Erkenntnis zu führen, war ein Fehler offensichtlich.

Plötzlich zu merken, dass alles was man tut, unvermeidlich seine Folgen zeigt und entweder Glück oder Leid bringt, dass man niemanden anderen für irgendetwas verantwortlich machen kann und dass man nicht warten kann, bis Gott die Dinge regelt. Weil man weiß, das er das niemals tun wird, sondern uns dann das richtige Werkzeug, das geistige Rüstzeug in die Hand legen wird, wenn man es braucht, anders geht es nicht. Das heißt aber volle Verantwortung für alles Tun und alle Gedanken und wahrlich paradisisch ist das nicht. Es ist so wie, wenn Kinder, die von ihren Elten umsorgt wurden, plötzlich erwachsen sind und sich selber durch das Leben schlagen müssen. Ein neuer Abschnitt, doch viele sagen, der Schönste war die Kindheit. Also es gibt auch was zu verlieren, nur Weg daran vorbei führt keiner früher oder später.

Deswegen glaube ich nicht, wir werden von finsteren Mächten von der Erkenntnis ferngehalten, sondern eher von Wohlwollenden bis die Zeit dafür gekommen ist.


LG
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

stimmt

offtopic @, Donnerstag, 27. Dezember 2018, 01:58 vor 267 Tagen @ Luzifer 1017 mal gelesen

Hallo Franz,

Es könnte durchaus sein, dass die Erkenntnis gefährlich ist, nämlich für uns selber. Das wir viel härter und zäher, viel gewandter und widerstandsfähiger werden müssen, bevor wir davon kosten sollten.

Das kannst du einrahmen, es ist so viel mehr wahr, als die meisten auch nur ahnen. Allerdings bezieht sich dies auf eine ganz andere Seite. Wer Castaneda kennt, dem ist die Unterscheidung zwischen Tonal und Nagual geläufig. Doch was sind diese wirklich? Es gibt immer noch Lehrer dieser Wege, doch die "normale" Magie ist sehr von diesen entfernt und geht andere Wege und Angänge. Diese ist zwar mächtig, betrifft aber nur das Tonal.

Meine Deutung: Erstens ist der Weg zur Erkenntnis schon extrem gefährlich und sobald man "oben" ist, dann erst recht. Vielleicht werden wir einfach deshalb etwas im Unwissenden gelassen, weil man bestimmte Fähigkeiten braucht, für die Dinge hinter den Dingen.

Für die Dinge hinter den Dingen ist das Nagual zuständig.

Beste Grüße

OT

Und wenn es einfach nur Nebensonnen waren, die Du im Traum gesehen hast?

griba @, Sonntag, 24. Februar 2019, 23:40 vor 208 Tagen @ Phoebus 803 mal gelesen

Hallo Phoebus,

hast Du schon einmal Nebensonnen (ein in unseren Breiten seltenes meteorologisches Phänomen) gesehen?

Da könnte die Ruhe und relative Begeisterung für die Sonnen in Deinem Traum ganz einfach zu erklären sein.

Beispielbild für Nebensonnen:
[image]
https://de.wikipedia.org/wiki/Nebensonne#/media/File:Fargo_Sundogs_2_18_09.jpg

Beste Grüße
Griba

Vor dem Schlafengehen ...

Brigittchen @, Montag, 25. Februar 2019, 14:04 vor 207 Tagen @ Phoebus 874 mal gelesen

... einfach mal weniger und vor allem nicht so fett fressen!

Dann klappts auch wieder mit schöneren Träumen.:ok:

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Trollalarm

Taurec ⌂ @, München, Montag, 25. Februar 2019, 15:03 vor 207 Tagen @ Brigittchen 871 mal gelesen

Hallo!

Auch hier wieder, leicht nachzuvollziehen u. a. an der IP-Adresse, wieder unser kleingeistiger Dumpftroll "Minimax".

⇒ Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Nibiru

H. @, Samstag, 11. Mai 2019, 17:19 vor 132 Tagen @ Phoebus 871 mal gelesen

Hallo Phoebus, bin über Google auf diesen Beitrag gestoßen. Hatte auch schon Träume über Nibiru, interessanterweise waren auch immer min 3 Himmelskörper zu sehen, zwei Sonnen und ein indirekt strahlender Planet. Halte die Infos von Poleshift.ning bezogen auf Nibiru für überwiegend authentisch, so soll der Braune Zwerg ja schon seit 2003 neben unserem Fixstern verharren, alles gute, mfg.

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"Nibiru" und Schauungen

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 11. Mai 2019, 18:01 vor 132 Tagen @ H. 889 mal gelesen

Hatte auch schon Träume über Nibiru

Du hattest also Träume über den Planeten Jupiter, dessen sumerischer Name Nibiru war? :trost:

[image]

Nibiru
Alternative Fakten
Nibiruunsinn
zu Zecharia Sitchin

interessanterweise waren auch immer min 3 Himmelskörper zu sehen, zwei Sonnen und ein indirekt strahlender Planet.

Möglicherweise hast Du ja nicht dieses Konstrukt Nibiru gesehen, an das Uninformierte bis zum heutigen Tage glauben, sondern ein anderes Himmelsphänomen. Um das zu klären, wäre eine genaue Beschreibung der Träume wichtig.

Wo und wann (in der Schau, soweit ersichtlich) standen die zwei Sonnen? Wie sahen sie aus? ("Nebensonnen"?)
Wo und wann (in der Schau, soweit ersichtlich) stand der angestrahlte Himmelskörper? Wie sah dieser aus? Rötlich wie der in diversen anderen Schauungen gesichtete rot-rostbraun, vernarbte Planetoid?
Welche weiteren Umstände waren in den Träumen erkennbar (Ort/Position des Sehenden, Begleitumstände)?

Sofern die unzulängliche Deutungsschablone "Nibiru" von authentischen Wahrnehmungen über wertfrei so bezeichnete "Himmelskörper" getrennt werden, wäre (nicht nur) ich ernsthaft interessiert.

Halte die Infos von Poleshift.ning bezogen auf Nibiru für überwiegend authentisch, so soll der Braune Zwerg ja schon seit 2003 neben unserem Fixstern verharren, alles gute, mfg.

Was sind denn "authentische Infos"? Daß die Autoren dieser Seite authentisch, also zuverlässig Unsinn glauben, daß erkenne ich ohne weiteres an. :lol2:

Ein Himmelskörper, gleich welcher Art "verharrt" nicht neben der Sonne, da alles innerhalb des Sonnensystems in Bewegung ist. Selbst Fixsterne sind zwar untereinander lagestabil, nicht jedoch in Beziehung zur Sonne, die im Jahresverlauf (perspektivisch) vor ihnen vorbeizieht. Die Aussage ist also Unsinn.

Nachdem der absolut fiktive Nibiru aber seit der erstmaligen Verbreitung dieser pseudoreligiösen Theorie zuverlässig nicht erscheint, was er auch künftig tun wird, denken sich die unbeirrbaren Nibiruapostel allerdings, er würde sich dann eben irgendwo bei oder hinter der Sonne verstecken und dann plötzlich aus dem Nichts auftauchen. Das hindert ihn aber nicht daran, dennoch ständig von seinen Anhängern gesichtet zu werden. :lädiert:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

wikipedia

urda @, Sonntag, 12. Mai 2019, 15:57 vor 131 Tagen @ H. 737 mal gelesen

Guten Tag

Ein ernst gemeinter Tipp: Wer aus Wikipedia zitiert, wird nicht wirklich ernst genommen.
Bitte informieren Sie sich über die Finanziers und Hintermänner der Wikipedia.
Taurecs Info stimmt. Nibiru ist einfach nur Jupiter, der vor vielen Jahren näher war und für einiges Unheil sorgte.
Nicht umsonst hat er schon einen Planeten zerissen.
Allerdings ist Saturn für die Esoteriker und Kaballisten viel wichtiger.
Ich wünsche eine schöne Zeit.

Uns ist das Hier und Jetzt wichtig. Schaue Dich um und sehe WAS IST.
urda

Was ist und was nicht ist

Luzifer @, Österreich, Sonntag, 12. Mai 2019, 16:40 vor 131 Tagen @ urda 807 mal gelesen

Hallo,

Uns ist das Hier und Jetzt wichtig. Schaue Dich um und sehe WAS IST.

Und wie es sein könnte. Manchmal ist mir, dass uns so ein netter 100km Brocken oder ein Supervulkan erlösen könnte von dem Weg, den wir gehen müssen, weil die meisten das Ziel nicht kennen, sich einwickeln lassen von dem Gesocks der Herrschenden und die, die es kennen, kollaborieren und mir scheint, ausnahmslos alle.

Drum für die Freiheit der Menschen, wider die Knechtschaft, das ist der Weg, der geebnet werden soll und wird. Das wäre schon was, was wir von unseren Vorfahren noch lernen könnten.

Es ist wie es ist, weil man es zulässt.

Und der "König der Könige" ist für die gekommen, die einen Fluchtweg hieraus brauchen.

Aber es soll welche geben, die gerne hier sind, für die es keinen besseren Ort als diesen gibt.

Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Planet

H. @, Freitag, 17. Mai 2019, 13:56 vor 126 Tagen @ urda 743 mal gelesen

Handelt es sich dabei eventuell um den Planeten, glaube er hieß Tiamat, welcher zwischen Mars und Jupiter war?
Wie oder wodurch kam Jupiter den näher?
Was belegt das Jupiter Niniru ist?
Bitte weitere Infos.

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Nibiru ist Jupiter

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 17. Mai 2019, 19:35 vor 126 Tagen @ H. 762 mal gelesen

Hallo!

Handelt es sich dabei eventuell um den Planeten, glaube er hieß Tiamat, welcher zwischen Mars und Jupiter war?

Die Masse der Objekte des Asteroidengürtels beträgt zusammengerechnet etwa 4 % der Masse des Mondes. Das ist bei weitem nicht genug, um auch nur ansatzweise einen Planeten zu bilden. Mit anderen Worten: Dort war nie ein Planet. Der Asteroidengürtel ist lediglich die Müllhalde aus der Entstehungszeit des Sonnensystems, wo Trümmer von der Sorte zurückblieben, die sich auf anderen Bahnen zu Planeten zusammenballte.

Wie oder wodurch kam Jupiter den näher?

Jupiter kam niemals näher. Ohne einen validen Beleg für diese Behauptung war er immer dort, wo er jetzt ist.

Was belegt das Jupiter Niniru ist?
Bitte weitere Infos.

Es gibt (laut Wikipedia) verschiedene Theorien, welches real existierende Objekt als Nibiru zu identifizieren sei. Fest steht allerdings, daß es sich offenbar um ein bekanntes und dauerhaft zum Sonnensystem gehöriges Objekt oder einen feststehenden Punkt am Firmament handelt. Die englische Wikipedia schreibt dazu: "The establishment of the nibiru point is described in tablet 5 of the creation epic Enûma Eliš: 'When Marduk fixed the locations (manzazu) of Nibiru, Enlil and Ea in the sky'."

Und weiter: "Nibiru is [Marduk's] star, which he made appear in the heavens... The stars of heaven, let him [Nibiru] set their course; let him shepherd all the gods like sheep."

Es ist dem entsprechend nicht anzunehmen, daß Nibiru ein singuläres, exotisches Objekt ist, das (folgt man hypothetisch den Nibirutheorien mit einer Umlaufzeit von 3.600 Jahren) selbst in der den Sumerern bekannten Weltgeschichte einmalig und dann nie wieder aufgetaucht wäre. Vielmehr sind die Angaben, Nibirus Position sei "fixiert" und er sei der "Hirte der Götter" (wobei Götter und Sterne/Planeten hier einander entsprechen), der ihre Bahnen setze und über sie wache, so zu interpetieren, daß es sich um einen permanent beobachtbaren, prägnanten Himmelskörper des Sonnensystems handelt. Wenn Nibiru ein Stern des Marduks (des sumerisch-babylonischen Sonnengottes) sein soll, ist Jupiter als der größte Planet des Sonnensystems meines Erachtens der beste Kandidat für Nibiru. Auch die Gleichsetzung des Planeten Jupiter mit der höchsten Gottheit des römischen Pantheons kommt nicht von irgendwo her, sondern entspricht der Identifizierung der Planeten mit Göttern in älteren Kulturen.

Im englischen Wikipediaartikel steht des weiteren:
"However Nibiru was also a name for the planet Jupiter when observed in the month of Tišritum. In the MUL.APIN, Nibiru is identified as Jupiter:
'When the stars of Enlil have been finished, one big star – although its light is dim – divides the sky in half and stands there: that is, the star of Marduk (MUL dAMAR.UD), Nibiru (né-bé-ru), Jupiter (MULSAG.ME.GAR); it keeps changing its position and crosses the sky.'"

Nibiru ist folglich ein weiterer Name des Planeten Jupiter, der in der europäischen Transkription der babylonischen Sprache "MULSAG.ME.GAR" heißt.

Andere Tafeln weisen ihn indes als Merkur aus. Ich bin in der babylonischen Kultur nicht firm genug, um festzustellen, ob verschiedene Spielarten ein und derselben Mythologie handelt, die sich im Laufe der Zeit veränderte oder auch regional unterschiedliche Fassung besaß.
Des weiteren steht die Vermutung im Raume (vgl. Wikipedia), daß Nibiru kein fester Name war, sondern eine Bezeichnung für beliebige, sichtbare astronomische Objekte, die ein Äquinoktium markieren. Wenn ich dies richtig verstehe, könnten abhängig vom Laufe der Gestirne alljährlich verschiedene Objekte ein Nibiru sein, wobei das Bestimmungsmoment womöglich der Aufgang des Gestirns zum Zeitpunkt der Tagundnachtgleiche ist (?).

Nichts wesentlich anderes findet sich in dem Text Michael S. Heisers, den Ulrich am 8. Mai 2017 von der Webseite "Sitchiniswrong" zitierte:

"Here we have a specific Sumero-Akkadian text that says Nibiru is the name of Marduk. Below we’ll see that Marduk was the name of the planet Jupiter. Nibiru can’t be a planet beyond Pluto if it’s Jupiter. Nibiru-Marduk-Jupiter has something to do with a crossing place – that is, this astronomical body itself isn’t DOING the crossing, but marks or is positioned at a crossing point. This is another point of contradiction with Sitchin’s teachings, as he argues it is Nibiru that is mobile and “crosses” into the orbital paths of our solar system’s planets. The texts do not say this."

Einziger Unterschied ist, daß Marduk und Nibiru/Jupiter hier gänzlich gleichgesetzt werden. Man lese den verlinkten Text weiter, aus dem hervorgeht, daß Nibiru kein exotischer Riesenplanet sein kann, weil er zum einen jährlich sichtbar sei, zum anderen mit Jupiter assoziiert oder identisch sei. Die Zusammenfassung der wesentlichen Punkte:

"What do the cuneiform texts tell us about Nibiru – particularly in contradiction to Zecharia Sitchin? Here’s the list:
1) Nibiru is called a star.
2) Nibiru is called a planet – nearly always Jupiter-Marduk, but once Mercury, and never anything beyond Pluto or the known planets.
3) The Sumerians, by their own records, knew of only five planets (and accepted the sun and moon as planets).
4) Nibiru is never mentioned in any respect with the Anunnaki; it is never said to have been or be inhabited.
5) Nibiru is both a “fixed star” in some relationship to constellations (whether a member or just in proximity is unknown) that “holds” them in their courses, but is also described as “changing position” and “crossing” the sky at times.
6) Nibiru was seen every year, which demolishes Sitchin’s view of a 3600 year cycle for it."

Zecharia Sitchin, auf den alle Nibirubehauptungen ideologisch zurückgehen, ist offenbar einem gewaltigen Irrtum aufgesessen, weil er sich eine historische Kompetenz anmaßte, die er nicht besaß. Für alle seine Epigonen, die den Namen Nibiru in den Mund nehmen, bedeutet das nichts Gutes. Nachdem ein Nibiru in der erhofften Form offensichtlich nicht existiert, gibt jeder, der diesen Begriff aufgreift, um damit seine eigenen Ansichten und Erwartungen zu untermauern, zu erkennen, daß er selbst gedanklich nicht auf eigenen Beinen steht. Wer eigene Schauungen hat und behauptet, er hätte Nibiru gesehen, der kann seine Visionen eigentlich gleich in die Tonne entsorgen, weil er massive ideologische Beeinflussung durch eine irrsinnige und sachlich unhaltbare, falsche Theorie als wahrscheinlichen Ursprung seiner Wahrnehmungen (falls nicht komplett erfunden) erkennen läßt. Das trifft vor allem auf "Zetatalk" mit Nancy Lieder zu, aber auch auf die armen Tröpfe, die sich in den Fängen dieser Pseudoreligion befinden und meinen, ebenfalls Nibiru gesehen zu haben.

Wer eigene Schauungen über einen Himmelskörper hat, der etwas eigenes und anderes ist als Nibiru, der nähere sich um Gottes Willen nicht dem Nibiruschwachsinn an, um seine Visionen nicht von vornherein zu kontaminieren und dem Schwachsinnsverdacht auszusetzen!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Jupiter ist Nibiru

H. @, Samstag, 18. Mai 2019, 00:39 vor 126 Tagen @ Taurec 678 mal gelesen

Danke für deine Antwort, doch traue ich diesen Infos nicht, kann auch alles angepasste Desinformation sein, wer kann das schon wirklich verifizieren, man müßte schon selber Keilschrift lesen können... Momentan traue och eigentlich nur meiner Intuition und meiner Wahrnehmung, für mich ist das hier alles nichtmehr normal, sei es dieser türkise Himmel oder pinke und lila Wolken und das wir irgendwie belogen werden, scheint mir auch offensichtlich.

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Was nicht paßt, ist Desinformation

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 18. Mai 2019, 07:10 vor 125 Tagen @ H. 747 mal gelesen

Hallo!

Danke für deine Antwort, doch traue ich diesen Infos nicht, kann auch alles angepasste Desinformation sein, wer kann das schon wirklich verifizieren, man müßte schon selber Keilschrift lesen können...

Damit habe ich schon gerechnet. Das ist die Standardantwort argumentativ ausgezählter, die zum Erhalten ihrer Theorie die Gegenargumente grundlos vertrauensunwürdig darstellen müssen, um weiterhin glauben zu können, was sie glauben wollen. Das wird dann gerne mit einer irgendwie überlegenen Intuition gerechtfertigt. :ok2:

Sitchins und die daraus abgeleiteten Nibirumärchen sind die eigentliche Desinformation, was den Gläubigen mangels Keilschriftkenntnis und wegen Verweigerungshaltung gegenüber unangenehmen Argumenten aber nicht auffällt.
Daß der Ersteller der Webseite sitchiniswrong.com, Michael Heiser, einen Doktortitel in (alten) semitischen Sprachen hält und somit auch der Keilschrift mächtig sein dürfte, frontal ignoriert wird, läßt sich nur mit einer solchen Grundhaltung erklären. Zu den semitischen Sprachen zählt auch das Babylonische, in welchen die von mir aus der Wikipedia zitierten Textpassagen verfaßt sind. Heisers Expertise ist wohl über die ungelehrten Behauptungen der Nibirusektisten zu stellen, die der akkadischen Sprache und alten sumerischen, babylonischen Texte gar nicht mächtig sein dürfen, um ihren Unsinn überhaupt glauben zu können. Ahnungslosigkeit, Wissenschaftsferne, gepaart mit einem Wissenheitsdünkel ist wie immer die Grundvoraussetzung für das Aufrechterhalten abwegiger Theorien.

Momentan traue och eigentlich nur meiner Intuition und meiner Wahrnehmung, für mich ist das hier alles nichtmehr normal, sei es dieser türkise Himmel oder pinke und lila Wolken und das wir irgendwie belogen werden, scheint mir auch offensichtlich.

Und der (freilich irgendwie berechtigte) Eindruck, belogen zu werden, gilt als Freifahrtschein, den erbärmlichsten Unsinn zu glauben, der einem im Netz über den Weg läuft?
Du bist durchaus belogen, aber nicht so, wie Du es Dir denkst. :trost:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Die Sache ist

H. @, Samstag, 18. Mai 2019, 14:58 vor 125 Tagen @ Taurec 704 mal gelesen

Theologen interpretieren auch nur Theorien... ein Doktor in Philosophie philosophiert auch nur herum.

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"Beiträge" ohne Grußformeln in unserem Forum zu veröffentlichen,

BBouvier @, Samstag, 18. Mai 2019, 15:35 vor 125 Tagen @ H. 689 mal gelesen

=> "läuft hier nicht" :lehrer:

... Hallo, "H"!

Vielleicht liest Du dazu ja bitte mal die Forumsregeln.

Meint auch:
Hugo Hamper :hamper:


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Eine bloße Dampfwolke

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 18. Mai 2019, 15:51 vor 125 Tagen @ H. 802 mal gelesen

Hallo!

Die Sache ist
Theologen interpretieren auch nur Theorien... ein Doktor in Philosophie philosophiert auch nur herum.

Der Satz ist leider nur heiße Luft und tut nichts zur Sache. Seine/Deine eigentliche Aussage ist: „Jeder hat seine Meinung und ich habe meine, auf der ich beharre – komme, was wolle. Es wird kein Argument geben, das ich gelten lassen werde.“ Oder noch kürzer: ⇒ :hintern:

:augenrollen:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Die Sache ist wesentlich komplexer

Luzifer @, Österreich, Samstag, 18. Mai 2019, 18:48 vor 125 Tagen @ H. 856 mal gelesen

Theologen interpretieren auch nur Theorien... ein Doktor in Philosophie philosophiert auch nur herum.

Hallo H,

Nun der Unterschied ist halt, es ist deren Beruf, sie beschäftigen sich den größten Teil ihres Lebens mit derlei Fragen und kennen die Arbeiten unzähliger anderer, die sich auch beschäftigt haben. Rein vom Zugang her, sind sie also im Vorteil.

Ich selber hatte früher immer große Vorbehalte gegen alle Geisteswissenschaften, waren Dampfplauderer in meinen Augen. Beim Doktorat ist mir aber nichts anderes übrig geblieben als "deren" Vorlesungen zu besuchen, da die facheinschlägigen Veranstaltungen für einen voll Berufstätigen nicht gingen, die "Philosophen" aber immer zu "christlicher" Zeit angesetzt waren.

Jedenfalls danach hatte ich großen Respekt vor dem was mir dort geboten wurde und es war einer der Gründe, warum mir mein geliebtes materialistisches Weltbild unter den Füßen weggebrochen ist.

Es ist wirklich ein Problem zu entscheiden, was oder wem man glaubt. Dies gilt für praktisch alle Gebiete. Deswegen, wenn einem eine Frage brennt, muss man sich unterschiedlichste Sichtweisen ansehen und Zeit und Mühe investieren und selbst dann ist dieses Unterfangen für einen Fachfremden fast aussichtslos.

Klar gibt es andere Methoden des Erkenntnisgewinns nicht von dieser Welt und abseits von Wissenschaft und Logik, nur was hilft es, wenn man dann nicht unterscheiden kann, was gefunden zu haben oder purer Phantasie aufgesessen zu sein, dazu braucht es nämlich dann schon wieder der profunden Wissensbasis.


Schöne Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Selber verifizieren.

H. @, Sonntag, 19. Mai 2019, 12:25 vor 124 Tagen @ Luzifer 826 mal gelesen

Hallo Franz,mir sind die Unterschiede schon bewusst, wollte damit auch nur ausdrücken, das alle Seiten, sich nur auf Vermutungen und Theorien stützen und nur weil bestimmte Theorien allgemein akzeptiert wurden bedeutet dies noch lange nicht, das diese auch absolut sind, wohl eher obsolet,
MfG.

Re: Woher dann die unerklärbaren Bahn-Ungenauigkeiten Neptuns? Nicht wenige sagen, etwas Großes weiter hinten...(owT)

Eyspfeil @, Samstag, 18. Mai 2019, 01:45 vor 126 Tagen @ Taurec 684 mal gelesen

Avatar

Nicht automatisch mit Nibiru identisch

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 18. Mai 2019, 06:45 vor 125 Tagen @ Eyspfeil 679 mal gelesen

Hallo!

Woher dann die unerklärbaren Bahn-Ungenauigkeiten Neptuns? Nicht wenige sagen, etwas Großes weiter hinten...

Es geht eigentlich darum, absolute Gedankensprünge irrationaler, rechts und links verbretterter Tunneldenker zu vermeiden. ;-)

Daß es Bahnungenauigkeiten gibt, läßt die Existenz eines unbekannten Objekts vermuten.

Daraus folgt aber auf keinen Fall, daß Sitchins Nibiruschwachsinn richtig wäre. Vom Postulat eines 9./10. Planeten zu einem nach 3.600 Jahren (am besten noch zu unserer Zeit) wiederkehrenden Planeten, der womöglich noch von Anunnaki bewohnt ist, führt kein logisch-rational nachvollziehbarer gedanklicher Schritt.
Wenn es einen "Himmelskörper" gibt, ist er etwas anderes und folgt nicht dem Nibiru-Erklärungsmuster.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

genau

IFan @, Samstag, 18. Mai 2019, 22:58 vor 125 Tagen @ Taurec 711 mal gelesen

Hallo Taurec, Eyspfeil, H. et al.,

"Daraus folgt aber auf keinen Fall, daß Sitchins Nibiruschwachsinn richtig wäre. Vom Postulat eines 9./10. Planeten zu einem nach 3.600 Jahren (am besten noch zu unserer Zeit) wiederkehrenden Planeten, der womöglich noch von Anunnaki bewohnt ist, führt kein logisch-rational nachvollziehbarer gedanklicher Schritt.
Wenn es einen "Himmelskörper" gibt, ist er etwas anderes und folgt nicht dem Nibiru-Erklärungsmuster.
"

genau.

Auch ich hänge der Theorie eines (nahe) vorbeiziehenden Himmelskörpers an, nenne ihn in Beiträgen vielleicht auch einmal "Nibiru", doch hat er mit Sitchins Schwachsinn nichts zu tun. Den Beschreibungen nach (also den Beschreibungen in den Schauungen nach) könnte es sich um einen sogenannten "Braunen Zwerg" handeln, der zwar heiß ist, aber nicht so heiß, dass er leuchtet. Es ist ungefähr so wie mit einem Eisen, das aus dem Schmiedefeuer kommt; nach einer Weile ist es nicht mehr hellrot glühend, sondern höchstens noch im Dunkeln als etwas dunkelrot leuchtend zu erkennen, aber es empfiehlt sich nicht, es in diesem Zustand anzufassen, denn dann verbrennt man sich die Hand ganz übel. Die Temperatur beträgt dann etwas weniger als ca. 1000 °C.

Man erkläre mir einmal, wie auf solch einem Planeten Leben existieren soll ("Annunaki"). Bereits viele einfache Verbindungen zersetzen sich bei dieser Hitze, von organischen Verbindungen ganz zu schweigen.

Sitchins Ausschwitzungen können wir getrost in die Tonne hauen, den möglichen Vorbeiflug eines Himmelskörpers nicht. Das Ärgerliche an der Geschichte ist, dass die Erscheinung des Himmelskörpers immer wieder in die Nähe der Nibiru-Geschichte gerückt wird, teilweise mit dieser gleichgesetzt wird, sodass dieser Unsinn immer wieder den möglicherweise seriösen Inhalt kontaminiert.


Gruß, IFan

P.S.: Die Flugbahn Sednas, eines vor gar nicht langer Zeit entdeckten Planeten unseres Sonnensystems, ist im Grunde nur durch die Anziehungskraft eines einst vorbeigezogenen (großen?) Planeten zu erklären. Man suche im Internet; bei SPIEGEL findet sich ein interessanter Artikel.

Ergänzung SPIEGEL-Artikel

IFan @, Sonntag, 26. Mai 2019, 23:53 vor 117 Tagen @ IFan 624 mal gelesen

Hallo Interessenten,

hier der SPIEGEL-Artikel, den ich meinte: https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/planetenjagd-forscher-raetseln-ueber-sednas-orbit-a-291019.html

Her noch einmal eine verdächtige Äußerung der NASA über die mögliche Existenz eines großen Planeten, der uns nahe kommen könnte, ab 4:15: https://www.youtube.com/watch?v=MmqPoXH69gE

Gruß

IFan

Nibiru ist nicht existent

Malbork @, Sonntag, 12. Mai 2019, 00:13 vor 132 Tagen @ H. 850 mal gelesen

Hallo H.

Nibiru gibt es nicht genauso wie es nie "den" vorbeiziehenden Himmelskörper geben wird. Es ist nicht möglich, da kein Weltraum wie man uns durch Hollywood erzählt, vorhanden ist. Das ist alles eine große Lüge.

Gruß
Malbork


Deus Vult

Weltraum

Luzifer @, Österreich, Sonntag, 12. Mai 2019, 01:02 vor 132 Tagen @ Malbork 829 mal gelesen

Hallo Malbork,

Nun Hollywood ist nun nicht die Referenz.

Aber einem Kepler, Kopernikus oder Gallileo glaube ich schon. Außerdem kann man vieles mit einem durchaus erschwinglichen Teleskop selber beobachten und Kometen sind jetzt nicht so selten und Asteroiden gibt es unzählige. Ob es die Oortsche Wolke wirklich gibt ist nicht so gewiss. Also absolut sicher sind wir nun auch wieder nicht. Und wenn man nach Nördlingen fährt kann man es sogar gut sehen, was passiert, wenn es passiert. Nur Niburz wird es eher auch nicht geben, sind genug andere Brocken da draußen, es muss kein Planet oder brauner Zwerg sein :ok:

Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

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Was kommt als Nächstes?

dersoeflinger @, Hauptstadt des Nebelreiches, Sonntag, 12. Mai 2019, 09:01 vor 131 Tagen @ Malbork 879 mal gelesen

Hallo,

Das ist alles eine große Lüge.
Was kommt als Nächstes?

Möchtest Du mir weiß machen, daß Raumschiff Orion
kein Dokumentarfilm ist?

Gruß

Darth Peter


Nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt.

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Sinnlose und unbelegte Behauptungen

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 12. Mai 2019, 09:10 vor 131 Tagen @ Malbork 909 mal gelesen

Hallo!

Wenn das Niveau hier nicht völlig den Bach runter gehen soll, sollte man wenigstens seine Behauptungen sachlich zu belegen versuchen, statt irrationale Glaubenssätze rauszublasen, die man sich über das stundenlange Betrachten dümmlicher Youtubevideos von wissenschaftsfernen Spinnern für denkfaule Illiterate angeeignet hat. :ok:

Du hast Dich in der Vergangenheit durch das unbelehrbare Beharren auf Flacherdentheorien ja bereits als wahrhafter Nichtdurchblicker erwiesen, weswegen solche Aussagen von Dir mit besonderer Vorsicht zu genießen sind. :yes:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Gähn

Malbork @, Sonntag, 12. Mai 2019, 21:16 vor 131 Tagen @ Taurec 827 mal gelesen

Hallo.

Erzähle keinen Unsinn. Ich weiß, dass Du dich mit der Thematik längst beschäftigst. Übrigens, wir haben dieses Jahr das 50 jährige "Mondlandungsjubiläum". :lol: Wann kommt denn endlich die Mondbasis? :lol:
Ich sags dir: Nie! :lol2: :lol:

Weil garnicht technisch machbar;-)
Malbork


Deus Vult

Re@Malbork: Wie sieht der Weltraum Deiner Ansicht nach jenseits von Harald Lesch und Morgan Freeman aus?

Eyspfeil @, Freitag, 17. Mai 2019, 21:44 vor 126 Tagen @ Malbork 695 mal gelesen

Hallo Malbork,

"Hallo H.

Nibiru gibt es nicht genauso wie es nie "den" vorbeiziehenden Himmelskörper geben wird. Es ist nicht möglich, da kein Weltraum wie man uns durch Hollywood erzählt, vorhanden ist. Das ist alles eine große Lüge.

Gruß
Malbork"

Grundsätzlich gehe ich schon von Billionen Sternen, Planeten und Galaxien aus,
und einem Durchmesser des Alls von X Milliarden Lichtjahren.

Glaubst Du etwa an ein geozentrisches Weltbild?
Oder ist der Weltraum tatsächlich weitaus kleiner als gedacht?
Wird er von der NASA und der Wissenschaft überschätzt?

Von Einsteins Relativitäts-Theorie wird behauptet, sie sei rechnerisch
bewiesen, ob das nun stimmt oder nicht.

Falls Du nun eine neue Theorie des Alls hast, das Problem ist,
sie zu beweisen...:lädiert:

LG,

Eyspfeil

Durchmesser?

orwell @, Freitag, 17. Mai 2019, 22:49 vor 126 Tagen @ Eyspfeil 667 mal gelesen

"und einem Durchmesser des Alls von X Milliarden Lichtjahren." Hallo, Wie kann es einen Durchmesser geben ,wenn das All unendlich ist.ansonsten wäre es ja räumlich endlich. Gruss

Re: Ca. 93 Milliarden Lichtjahre Durchmesser, sagt die Wissenschaft

Eyspfeil @, Samstag, 18. Mai 2019, 01:37 vor 126 Tagen @ orwell 693 mal gelesen

Hallo Orwell,

das All dehnt sich wie ein Luftballon, den wir aufblasen, auf, nur nicht räumlich,
wie ein solcher, sondern zeitlich. Wenn wir im Hubble o.ä. auf die entferntesten
Galaxien gucken, dann schauen wir sozusagen zurück auf den Anfang der Welt,
kurz nach dem Urknall.

Sagt jedenfalls die Wissenschaft.
Ausdehnung des Alls

Das Problem ist ja, daß wir zwar Milliarden von Lichtjahren 'zurückblicken',
wir aber nicht wissen, wie es heute in der Umgebung jener fernen Sternsysteme
aussieht. Dieser Raum also heute womöglich gar nicht mehr so existiert.

Und ob die Einsteinschen Formeln der letzte Schluß der Weisheit sind,
also diese Rela-Theorie zu 100% stimmig ist.

Ich bin schließlich nicht Gott, der alles weiß.
Vielleicht hat ja Malbork eine andere Theorie, deshalb
wollte ich ihn danach fragen.;-)

LG,

Eyspfeil

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