Die Liste der 10 großen Irrtümer oder auch wie gestalte ich einen Suizid möglichst qualvoll (Vorsorge & Überlebenstechniken)

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:35 vor 3310 Tagen 8504 mal gelesen

Liebe Freunde,


die menschliche Seele schnappt über wenn sich ihr Abgründe auftun und nichts bleibt als ein Gefühl der Insuffizienz. Wir suchen spontan nach Lösungen für die Probleme um unsere Gefühle zu beruhigen.

Aber wir sind keine Überlebensspezialisten. Unsere Nahrungsbeschaffung haben wir mit Hilfe von Aldi, Lidl und Norma erledigt. Das haben wir gelernt.

Was aber wenn wir die vergessene TK Pizza nicht mehr in der Tankstelle rund um die Uhr bekommen?

Jeder macht sich da so seinen Reim drauf und sucht nach individuellen Lösungen. Und da wir ja nun nicht die Spezialisten sind, ist auch das, was wir uns da so denken nicht immer wirklich qualifiziert. In vielen Foren lese ich seit Jahren die schlauen Tipps wie das Überleben auch n der größten denkbaren Krise ein Kinderspiel wird.

Kurzum, mir stehen die Haare zu Berge was da zusammen geschrieben wird.

Um mir jetzt nicht reihenweise Feinde zu machen nehme ich nicht zu einzelnen Punkten Stellung weil derjenige, der sein Wissen mit geteilt hat das als persönlichen Angriff auffassen könnte und dann ist so etwas sehr schnell destruktiv.

Aber ich möchte dennoch ein klein wenig wach rütteln. Das was viele von uns denken ist brandgefährlich, hat aber mit Sicherheit nichts, absolut rein gar nichts zu tun.

Ich habe eine kleine exemplarische Auswahl von Einbahnstraßen aufgestellt um die Ideen in brauchbare Richtungen zu bewegen. Wer mich deshalb dann doch nicht mehr mag, nun ja, damit muss ich leben.

Ein Hinweis noch an die, die durch besondere Fähigkeiten im Überleben verfügen wie BB oder Wizard. Ihr seid kein Maßstab für den durchschnittlichen Leser. Dass ihr draußen am Leben bleibt, weiß ich, dass ihr mir einen Pfeil zwischen die Rippen bugsieren könnt bevor ich durchgeladen und entsichert habe auch. Aber eure Fähigkeiten sind für die weitaus meisten Leser illusorisch. Und selbst bei euch würde ich kein Wildbret auf Termin bestellen nach den finsteren Tagen ;-)


Herzliche Grüße aus dem dunklen Walde.

Bär

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Wenn es gefährlich wird schnappe ich mir meinen Fluchtrucksack und überlebe in der Pampa

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:37 vor 3310 Tagen @ Bär 6985 mal gelesen

Die freie Wildnis gibt es im Western und in Heimatfilmen. Freie Wildnis gibt es bei uns so gut wie gar nicht. Nun gut, hier und da, bei uns im Schwarzwald ein wenig mehr vielleicht, gibt es diesen oder jenen Wald. Aber mit Wildnis ist das nicht weit her.

Durch unsere Wälder spazieren jede Menge Förster, Waldarbeiter, Jäger, von den Waldbesitzern mal ganz abgesehen und keiner von denen findet es witzig wenn irgendwelche Leute sich im Wald Lager herrichten, Äcker anbauen, Hütten bauen, Fallen stellen und womöglich das Wild nicht nur vergrämen sondern auch noch aufessen wollen.

In Zeiten in denen Nahrung knapp wird, wird der Jäger noch eine ganze Menge mehr Aufmerksamkeit der Beobachtung widmen weil dort nämlich seine Nahrung rumläuft. Das wird also weit ungemütlicher als es heute ist.

Der Einmarsch der Herren mit Bärenfellmütze soll im August sein. Und bis November laufen die hier rum. Sie werden Streß haben mit den hiesigen Eingeborenen. Und solche Eingeborenen die durch die Wälder laufen sind ihnen sicher nicht geheuer. Also rotzen sie gern auch mal auf Verdacht ein paar hundert 7,62*39 in den Busch. Einfach mal mit Vietnam Veteranen darüber reden hilft schon weiter.

Und dann haben wir auch noch die Natur. Bei uns hier ist es derzeit, wir haben November, eisekalt. Draußen ist alles gefroren. Wer von uns Couchpotatoes meint er könne da draußen Tage, Wochen oder Monate lang aushalten? Ich bin kein zartes Bübchen, aber nach wenigen Tagen streiche ich die Segel ganz sicher.

Und dann buddeln wir uns ein Loch und warten ab bis der Staub gefallen ist?>> Herr lass Hirn regnen. Dass anschließend nicht sehr viele mehr die folgenden Monate umher wandernd, sich von den Kadavern der Tiere ernährend, saures Wasser trinken bei dem schon der Geruch die Nase weg ätzt lasse ich mal weg.

Über kurz, 3 Stunden und 7 Minuten, oder lang, 3 Tage und 7 Stunden werden die einsamen Wanderer also nach einer menschlichen Behausung suchen wo sie unter kriechen können.

Aber da ist schon wer. Und dieser Wer hat nicht die allergeringste Lust seine wenigen Vorräte mit euch zu teilen. Über kurz oder lang geratet ihr an einen der eine Lösung im Überschallbereich für diese Probleme hat. Das Gute daran: Wenn er gut trifft ist das Leiden zügig vorbei, wenn er human trifft merkt ihr gar nicht mehr dass das Kleinhirn auf dem Rucksack liegt.

Lest doch mal die Sehungen durch. Der Vater gegen den Sohn, alle gegen alle , jeder gegen jeden. Und da meint ihr als Niemand auftauchen zu können und bewirtet zu werden?

Oder wollt ihr klauen? Auch der friedvollste Mensch lässt sich seine Existenzgrundlage nicht ohne Gegenwehr nehmen. Mit ausgemergelten Körpern wollt ihr dann diejenigen die das Gelände kennen, Heimvorteil haben besser genährt sind und das psychologische Moment auf ihrer Seite wissen, sie sind ja im „Recht“, ein Sparring auf Leben und Tod versuchen?

1 Woche bis maximal drei Monate gebe ich den Rucksackflüchtlingen.


Friedliche Grüße des


Bären

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Ich bastel mir einen Flitzebogen und schieße mir einfach ein Wildschwein wenn ich Hunger habe

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:38 vor 3310 Tagen @ Bär 6558 mal gelesen

Seitenweise werden die Empfehlungen gehandelt wie Bögen zu bauen sind, welches Holz geeignet ist und wie die Spitze beschaffen zu sein hat.

Ich genieße das Vorrecht einen Meister mit dem Bogen zu kennen. Und ganz sicher ist der Bogen in der Hand eines Meisters eine tödliche Waffe.

Als Naturtalent mit allem was knallt, zumindest darf ich immer auf deutsche Meisterschaften fahren wenn ich mag, und schießt habe ich auch schon mit dem Bogen geschossen. In der Halle auf 18 Meter konnte ich nach einer Anzahl von Schüssen 3 Pfeile auf ein 5 Markstück zusammen schießen damals. Und dann ging es auf den Jagdparcour. Da standen dann aus Styropor Rehe, Bären und Wölfe die es zu beschießen galt in unterschiedlichen Entfernungen. Oh man, es war nur grausam. Einige Stücke habe waidwund geschossen. Aber die weitaus meisten konnten den Pfeil nicht einmal sehen so daneben lag ich. Und dabei hatten die sich noch nicht einmal bewegt.

Ich musste alle verlorenen Pfeile bezahlen, Das war teurer als der ganze Rest einschl. Leihen der Bögen.

Und nun denkt mal nach. Um mit Übung und einem gesunden trainierten Körper auf Schußdistanz von 10 bis 30 (Meister) an ein wildes Tier zu kommen brauch man Jahre. Wenn dann die Nervosität keinen Streich spielt, könnte man schießen. Könnte.

Und dann ist das Tier waidwund und läuft erst mal diesen oder jenen Kilometer. Natürlich habt ihr einen Schweißhund dabei der die Fährte aufnimmt und die nachsuche macht. Und den angeschweißten 200 kg Keiler könnt ihr mit einem Fichtenstöckchen tot schlagen, klar. Auch das Ausweiden klappt auf Anhieb mit einem angeschliffenen Stein.

Aber wie oft in eurem Leben seit ihr auf 10 Meter schon an ein wildes Tier heran gekommen? Einmal? Zweimal? Aber sicher nicht jede Woche.

Eine Unze Feingold für den, der mir einen mit dem Flitzebogen waidgerecht erlegten Keiler nach den 3TF auf den Tisch legt. (BB, du zählst nicht und Wizard muss ich wohl auch ausnehmen.)

Eher könnt ihr ein Tier aufessen, dass sich tot gelacht hat. Sorry, aber alles andere ist Illusion und Karl May.

Mit humorvollem Gruß

Bär

Ps.: Zu bedenken ist auch, dass auch Tiere atmen und auch während der finsteren Tage atmen müssen. Die Wilddichte „danach“ schätze ich eher gering ein.

mein angelesenes Wissen: Mäuse, Kaninchen..

Joe, Montag, 22. November 2010, 08:45 vor 3309 Tagen @ Bär 6215 mal gelesen

ich weiss nicht warum man hier ausgeht jede Menge Wildschweine im Wald vorzufinden. Nach meinem angelesenen Wissen (nein, nicht Asterix) gibt es wesentlich mehr jagdbares Kleinvieh das man mit Fallen fangen sollte.


Ja, Wildschweine und Rowild sind die Kür für die Meister bzw für den Fürsten (Jagen war über 1000 und mehr Jahre nur den Fürsten erlaubt), aber die Pflicht sind Fallenstellerei für Kaninchen usw.
Der gemeine Bauer hält sich darüberhinaus sein Kleinvieh/Schweine in Stallungen (dann muss man es nicht fangen) und füttert es mit seinen Resten bzw angesammeltne Grünzeugs bzw es kommt der Beruf des Schweine-Hirten wieder auf.

Angelesen ist gut

Bär, Montag, 22. November 2010, 19:31 vor 3309 Tagen @ Joe 6134 mal gelesen

wissen ist besser.

In den Hochlagen wie von Allgäu und Schwarzwald wirst du vergebens nach einer brauchbaren Niederwildjagd suchen. Kaninchen zum Beispiel können Löcher in Erde buddeln, mit Fels tun sie sich schwer.

Wenn du hier im Schwarzwald von Niederwild leben willst tust du dich leichter mit Lichtnahrung. Oder hinter Schwarzwild herlaufen und einen guten Witz erzählen. Dann nur warten bis es sich tot gelacht hat.

Nein, im Ernst, von der Jagd mit Fallen kannst du allenthalben im Flachland leben. Hier wird ein Neuling mit Flitzebogen und Fallestellen definitiv nivht satt.

Bärengruß

sogenannte "Lichtnahrung"

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 18:50 vor 3262 Tagen @ Bär 5862 mal gelesen

Ohne hier jetzt eine nicht zu klärende Diskussion über die sogenannte "Lichtnahrung" starten zu wollen.

So möchte ich doch mitteilen, daß ich durch Selbstversuch über mehrere Jahre in der Lage war bis zu 12 Wochen, durch eine dementsprechende innere geistige Einstellung, lediglich mit etwas Wasser (max. 200ml nach der dritten Woche tägl.) und ohne Nahrung (definitiv & ungelogen) auszukommen. Abgenommen habe ich dabei vielleicht 3-4 Kilo meiner 10 Kilo Übergewicht. Ich habe dies 7 Jahre lang, jedes Jahr einmal durchgeführt. Also eher ein extremes Fasten. Wie auch immer. Es geht. Man stirbt nicht. Ob das nun "Lichtnahrung" war weiß ich nicht. Es hilft aber in Notzeiten, wenn man sich bewußt macht "das brauchst Du nicht" und stattdessen irgendwas arbeitet und richtet und tut und macht und denkt und schafft und sorgt und kümmert und handelt. Die Power ist jedenfalls enorm, die sowas bringt. Spart auch Toilettenpapier. Nur noch kleine Köttel alle paar Tage.

Satter Magen (= Volk) macht träge.

Kopfgeschichte.... Nur mal so. Also keine Panik. Das wird schon.

Licht, Luft, Sonne

Bär, Sonntag, 09. Januar 2011, 15:18 vor 3261 Tagen @ Noidry 5749 mal gelesen

Ein Arzt aus dem Gelben, den ich sehr schätze, berichtete mir von seinem besten Freund. Der lebte ein Jahr lang von Licht. Er sei auch leistungsfähig gewesen, nicht so dynamisch bei einem Umzug zum Beispiel, aber durchaus leistungsfähig um zu arbeiten. Der Arzt kannte ihn gut und vertraute ihm.

Ich kann es nicht prüfen und als Krisenvorsorge ist es mir zu vage. Aber dem gelben Texter, den ich auch persönlich kenne und seeehr schätze, traue ich schon.

Als ich bei einem Weltenwendetreffen das zum ersten Mal hörte, hielt ich es, sorry, nur für Esomumpitz. Ich bin mir zumindest nicht so ganz sicher mehr.

Energie durch Licht kann ich mir in wilden Träumen noch mal so denken. Allerdings werden durch Transpiration (Regulierung des Wärmehaushalts) Mineralien zumindest aus geschieden. Werden die nicht ersetzt, geht das mit einem Säugetierkörper wie homo sapiens sapiens nicht wirklich. Mein Magnesium bekomme ich sicher nicht durch Sonne in meine Blutbahn rein.

Wie dem auch sei. Im Zweifel ist derjenige, der glaubt damit auskommen zu können im Vorteil. Heilung durch Plazebos ist möglich und keineswegs wertlos. Der Glaube an die Gesundung kann durchaus heilen. Unterm Strich: Heilung, keine Chemikalien gefuttert, keine Kosten, keine Mühe, keine Sorgen. Zumindest besser als Krebserkrankung durch andauernde Vorsorgeuntersuchungen die einen Angstzyklus frei setzen können.

Schon richtig. Über Lichtnahrung diskutieren wir hier nicht dafür gibt es andere Foren. Sie im Kontext mit Vorsorge an zu führen schadet Niemandem.

Gruß vom Beute-Zähringer

Bär

Lichtnahrung

Selly, Sonntag, 09. Januar 2011, 19:39 vor 3261 Tagen @ Bär 5602 mal gelesen


Schon richtig. Über Lichtnahrung diskutieren wir hier nicht dafür gibt es
andere Foren. Sie im Kontext mit Vorsorge an zu führen schadet Niemandem.


Hallo Bär,

nur zur Ergänzung:
"Lichtnahrung" durch Materialisation. Funktioniert bei mir am besten in der absichtslosen Absicht. Oder mittels einer intensiven Meditation. Mit einer ausführlicheren Erklärung möchte ich nicht nerven. Diskutieren möchte ich auch nicht. Bei Gelegenheit werde ich eine kurze Anweisung hier reinstellen. Bin noch nicht soweit. Komme nicht dazu :-).

Der Begriff "Lichtnahrung" im Zusammenhang mit Sonnenlicht ist hier (Materialisation) etwas irreführend.

Liebe Grüße,
Selly

Korrektur Wortwahl (Anweisung)

Selly, Sonntag, 09. Januar 2011, 19:45 vor 3261 Tagen @ Selly 5516 mal gelesen

"Bei Gelegenheit werde ich eine kurze Anweisung hier reinstellen."

Sollte "Anleitung" heißen.

Lichtschmackos

DvB, Dienstag, 18. Januar 2011, 18:01 vor 3252 Tagen @ Noidry 5467 mal gelesen

Moin!

Abgenommen habe ich dabei vielleicht 3-4 Kilo meiner 10 Kilo Übergewicht.
Ich habe dies 7 Jahre lang, jedes Jahr einmal durchgeführt. Also eher ein
extremes Fasten. Wie auch immer. Es geht. Man stirbt nicht.

Was mich da interessieren würde: nachdem das demnach ja wohl so gut geklappt hat - warum hast Du nach den 3 Monaten jeweils wieder mit der schnöden materialistischen Völlerei angefangen, wo Du doch nichtmal von Deinem Übergewicht runter warst?

Gruß, DvB

Inkonsequenz?

Noidry, Donnerstag, 27. Januar 2011, 17:30 vor 3243 Tagen @ DvB 5441 mal gelesen

Einfache Antwort: Warum leckt sich der Hund die Eier? Weil er es kann.

Es ist nicht der Hunger der einem in, während oder nach so einer "Fastenzeit"/"Lichtnahrungszeit" zur Wiederaufnahme von materieller Nahrung treibt.

Es sind:
- mangelnde Selbstdisziplin
- die Gier des Organs Zunge nach "Erlebnis"
- sozialer Druck am Mittagstisch oder im Restaurant mit Freunden

Wie gesagt, ich möchte hier keine Eso-Diskussion anleiern. Wichtig scheint mir jedoch zu sein, daß es durchaus möglich ist, bei entsprechender geistiger Vorbereitung, in Notzeiten auch ohne Nahrung eine nennenswerte Zeit zu überstehen, ohne offensichtliche Mangelerscheinungen aufzuweisen. Ob das nun 3 Wochen oder 3 Monate sind, spielt keine Rolle. Wichtig ist, daß der darbende Mensch sich sagen kann: "Das brauchst Du nicht, Danke." Und sich auf die Sicherheit seiner Lieben konzentrieren kann. Ein Esser weniger. Bringt ja auch ein paar Meter....

Deswegen probiere ich gerne mal "gespinnerte" Aussagen am eigenen Leib aus. Nur dann kann man wirklich mitreden.

Treiber

Joe, Montag, 22. November 2010, 12:54 vor 3309 Tagen @ Bär 5860 mal gelesen

wer einem Wildschwein/Reh auf mehr als 10m herankommen will soll sich bei seiner örtlichen Jägerbehörde als Treiber melden.
Demnächst geht die Druckjagd wieder los und die Wahrscheinlichkeit ein Schwein auf 5-10m aufzuscheuchen ist gar nicht mal so gering.
Aber man hat nur sehr, sehr wenige Sekunden Zeit das Vieh zu sehen, auch wird man, wenn so ein Keiler wenige Meter an einen vorbeisaust, froh sein dass der Keiler einen nicht mit nimmt (Gewehr hin oder her).

Ich habe es bisher noch nicht erlebt dass dabei ein Wildschein geschossen wurde (geschweige denn mit Pfeil und Bogen). Das allermeiste wird von den Hochsitzen geschossen.

Wildschwein und anderes

Wizard, Berne, Dienstag, 23. November 2010, 19:37 vor 3308 Tagen @ Joe 5946 mal gelesen

Moin Joe

Ich habe es bisher noch nicht erlebt dass dabei ein Wildschein geschossen
wurde (geschweige denn mit Pfeil und Bogen). Das allermeiste wird von den
Hochsitzen geschossen.

Das ist durchaus richtig und hat seinen Hauptgrund darin, das die alte Jagdmethode heute kaum noch jemand beherrscht. Zumindest in unseren Breiten. Hierzu ist ein Blick in die Geschichte der "modernen" Jagd hilfreich.

Die Treibjagd an sich ist eine recht alte Methode, machte aber nur Sinn, wo man Herdentiere in eine Schlucht (abstürzen) oder Enge treiben konnte. Man brauchte also die nötige Beute, die örtlichen Gegebenheiten und genügend Leute.

Die Jagd mit Atlatl und Bogen war hingegen eine Schleichjagd, bei der Einzelne oder kleine Gruppen die Beute suchten und sich auf Schussdistanz anschlichen.

Die moderne Jagd begann quasi mit dem Adel bzw. dessen angemaßten Sonderrechte (Jagdverbot für die einfache Bevölkerung). Diese (Sonderrechtsinhaber) beauftragten zunächst richtige Jäger, sie zum Wild zu führen, damit sie überhaupt auf Schussdistanz heran kamen, bzw. beauftragten Treiber, ihnen die Beute auf Schussdistanz zuzutreiben. Der Hochsitz war ursprünglich (sehr wahrscheinlich) kein Ansitz um von dort aus besser ballern zu können, sondern ein Schutzturm, damit die "Sonderrechtsinhaber" nicht Gefahr liefen von z.B. aufgescheuchten Wildschweinen angegriffen zu werden. Rein als Aussichts- und Schussplattform dient er wohl erst seit etwa 200 Jahren.

In "primitiveren" Ländern, wo das Anmaßen von Sonderrechten nicht so zum Tragen kam, hat sich die Anschleichjagd bis heute weitgehend erhalten, ebenso teilweise bei Wilderern.

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Ich kaufe mir Angelhaken und Schnur und ernähre mich von Fischen

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:40 vor 3310 Tagen @ Bär 6421 mal gelesen

Seitenweise werden die Empfehlungen gehandelt wie Bögen zu bauen sind, welches Holz geeignet ist und wie die Spitze beschaffen zu sein hat.

Ich genieße das Vorrecht einen Meister mit dem Bogen zu kennen. Und ganz sicher ist der Bogen in der Hand eines Meisters eine tödliche Waffe.

Als Naturtalent mit allem was knallt, zumindest darf ich immer auf deutsche Meisterschaften fahren wenn ich mag, und schießt habe ich auch schon mit dem Bogen geschossen. In der Halle auf 18 Meter konnte ich nach einer Anzahl von Schüssen 3 Pfeile auf ein 5 Markstück zusammen schießen damals. Und dann ging es auf den Jagdparcour. Da standen dann aus Styropor Rehe, Bären und Wölfe die es zu beschießen galt in unterschiedlichen Entfernungen. Oh man, es war nur grausam. Einige Stücke habe waidwund geschossen. Aber die weitaus meisten konnten den Pfeil nicht einmal sehen so daneben lag ich. Und dabei hatten die sich noch nicht einmal bewegt.

Ich musste alle verlorenen Pfeile bezahlen, Das war teurer als der ganze Rest einschl. Leihen der Bögen.

Und nun denkt mal nach. Um mit Übung und einem gesunden trainierten Körper auf Schußdistanz von 10 bis 30 (Meister) an ein wildes Tier zu kommen brauch man Jahre. Wenn dann die Nervosität keinen Streich spielt, könnte man schießen. Könnte.

Und dann ist das Tier waidwund und läuft erst mal diesen oder jenen Kilometer. Natürlich habt ihr einen Schweißhund dabei der die Fährte aufnimmt und die nachsuche macht. Und den angeschweißten 200 kg Keiler könnt ihr mit einem Fichtenstöckchen tot schlagen, klar. Auch das Ausweiden klappt auf Anhieb mit einem angeschliffenen Stein.

Aber wie oft in eurem Leben seit ihr auf 10 Meter schon an ein wildes Tier heran gekommen? Einmal? Zweimal? Aber sicher nicht jede Woche.

Eine Unze Feingold für den, der mir einen mit dem Flitzebogen waidgerecht erlegten Keiler nach den 3TF auf den Tisch legt. (BB, du zählst nicht und Wizard muss ich wohl auch ausnehmen.)

Eher könnt ihr ein Tier aufessen, dass sich tot gelacht hat. Sorry, aber alles andere ist Illusion und Karl May.

Mit humorvollem Gruß

Bär

Ps.: Zu bedenken ist auch, dass auch Tiere atmen und auch während der finsteren Tage atmen müssen. Die Wilddichte „danach“ schätze ich eher gering ein.

Ich kaufe mir Angelhaken und Schnur und ernähre mich von Fischen

Bären sind Meister darin die Lachse mit der Pranke aus dem Bach zu fischen. Bären. Die wenigsten Leser sind Bären denke ich mal.

Um in einem Gewässer einigermaßen zuverlässig den Tagesbedarf an Fisch zu fangen muss man Gewässerkenntnis haben, Erfahrung und Wissen. Ist das Gewässer vertraut und fischreich genug mag das gehen. Fremde Gewässer muss man erst mal kennen lernen um zu wissen wie man an die Schuppenträger kommt.

Auch im Fang der wechselwarmen Schuppenträger habe ich es dereinst zur Berechtigung gebracht auf der Deutschen zu starten. Ich weiß also auch hier wovon ich rede. Ich traue mir dennoch nicht zu meine Familie aus fremden Gewässern zu ernähren ohne Vorlauf. Gemeint sind Gewässer im Lande, am Meer geht das je nach Region immer.

Also werden die meisten Fänge wahrscheinlich entweder vereinzelte Zufalsfänge sein oder aber ein mühsames Stippen von kleinen Karpfenartigen wie Rotaugen und Rotfedern. Im Sommer mag das noch gehen. Aber jeder kennt wohl die Begründung befreundeter Angler, das Wetter, die Windrichtung usw. wieso er Schneider blieb. In der kalten Jahreshälfte ist schlicht Essig mit Rotaugen. Eine Flucht ab Oktober, da kann der Angelhaken getrost zu Hause bleiben.

Ich rede auch hier nicht von den wenigen wirklichen Könnern, die auch im tiefsten Winter zuverlässig eine mehrere Kilo schwere Strecke mit nach Hause schleppen. Ich gehe auch gar nicht auf größere Fische, auf Karpfen oder Hechte ein. Für einen Anfänger einen Hecht unter gefrorenem Eis zu fangen und mit Kiemengriff ohne seine Finger zu schrotten aus dem Eis zu holen oder einen 70 kg Leng aus einem Fjord über die Bordwand zu hieven können wir ins Reich der Fabel stecken.

In den weitaus meisten Fällen empfiehlt es sich, die gefundenen Würmer selbst zu essen. Das gibt Eiweiß und schwimmt nicht weg.

Ganz obendrein auf unser Unglück bringen die finsteren Tage noch Säure mit sich. Und die Fische, die das überleben weil das Wasser groß genug ist für die Säuremengen, das garantiere ich, denen schlägt es derart auf den Magen, dass sie garantiert nicht auf den ausgelutschten Wurm eines Anfängers beißen.

Sorry, aber Fischfang ohne viel Kenntnisse, viel Übung und ein randvolles Gewässer könnt ihr als zuverlässige Ernährungsquelle schlicht knicken.


Einen Gruß vom


Bären

Ich ziehe zu meinen Freunden die freuen sich schon auf mich

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:41 vor 3310 Tagen @ Bär 6099 mal gelesen

Die Freunde haben einen Bauernhof und warten nur darauf, dass ich komme. So oder ähnlich denken viele.

Nein, sie warten nicht wirklich auf dich. Vor dir sind nämlich Oma, Opa, Onkel, Tante, der alte Schulkamerad da. Und danach waren die Ausführer der Notstandsgesetze da, Väterchen Staat hat die Kuh für IM Erika, alias Frau Dr. Merkel, geholt weil sie im Führerbunker Lust auf Steak hatte. Und die letzte Sau hat der Pöbel geholt, das Kaninchen der Fuchs und was übrig war, haben die selbst gegessen.

Nur für dich ist leider nichts übrig. Sorry, aber demnächst mal wieder vorbei, es ist so nett wenn du gehst.

Traurig den Kopf schüttelnd der

Bär

Ich bilde Netzwerke und dann wird alles gut

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:42 vor 3310 Tagen @ Bär 6323 mal gelesen

Netzwerke bilden ist die wahre Chance. Einer für alle alle für einen. Wir halten zusammen bis dass...

Natürlich seid ihr alle umgeben von freundlichen Menschen. Ihr unterhaltet euch gut, gebt euch von den überschüssigen Gurken etwas ab, helft euch beim Hausbau, ein wenig Nachbarschaftshilfe.

Sicher werden Netzwerke hilfreich sein. Unbestritten.

Aber sind alle im Netzwerk so vorbereitet wie ihr? Gibt es welche, die gar nicht vor bereiten sondern noch den Porsche als Zweitwagen auf Kredit haben, Urlaub auf Mallorca machen und den neuesten Flachbildschirm haben?

Gut dann habt ihr zwei Möglichkeiten. Ihr kauft für sie mit ein, heute, sorgt für sie mit vor, oder ihr beendet das Netzwerk.

Im DGF schrieb ich mal, wie die süße Blondine von nebenan, die die immer so nett lächelt, euch für eine Dose Bohnen den Bauch aufschlitzt, der gemütliche Opa von nebenan die Dosen vor euch versteckt und eure Kinder verhungern lässt. Es gibt keinen freundlichen Nachbarn mehr auf dem Höhepunkt der Krise. Es gibt Menschen, die haben nichts zu essen und andere die haben zu essen. Diese sind die Täter, jene die Opfer. Vergesst Christlichkeit, Nächstenliebe, Mildtätigkeit. Die anderen vergessen sie sonst vor euch. Und das endet tödlich.

Netzwerke sind dann gut, wichtig und hilfreich, wenn ihr in akuter Gefährdung durch eine größere Anzahl bessere Chancen habt und, so übel es klingen mag, wenn die, die nichts vorbereitet haben verstorben sind. Alles andere tötet euch. Sie alle hatten ihre Chancen. Heute kann jeder hier lesen was kommt. Heute kann jeder auch mit Hartz 4 sich vorbereiten. Wer es nicht tut hat nur die Wahl zwischen sterben und töten um zu rauben.

Wenn absehbar ist, dass der ganze Mist ein Ende hat, dann ist es selbstverständlich jedem zu helfen dem man noch helfen kann. Dann könnt und sollt ihr euch rein knien und helfen wo es geht. Ihr könnt vielleicht ein oder zwei Menschen das Leben retten und das ist viel. 6,5 Milliarden Menschen kann keiner retten. Niemand!

Dann helfen Netzwerke. Solange 100% der Menschen leben bringt euch jedes Getreidekorn, dass ihr verschenkt euch dem eigenen Tode näher. Ihr könnt nur als wertvoller Bestandteil eines Netzwerkes agieren, wenn ihr lebt.

Schaut euch um in eurem Netzwerk. Wer sorgt vor? Bekehren lassen sie sich ganz sicher nicht. Das ist sogar gefährlich !!! heute etwas über Vorräte zu sagen. Jede Empfehlung, die ihr gebt sagt den anderen dass bei euch was zu holen ist. Und das spricht sich ganz schnell rum. Und dann stht das Netzwerk in eurer Küche und leert alle Schränke und wenn der Bauch leer ist liegt ihr alle nebeneinander und sterbt gemeinsam.

Für die unter euch, die sich als religiös sehen: Ein alter Mann namens Noah hatte mal vorgesorgt. Und dann ist er mit seinem Clan in seine Kiste gestiegen und hat alle anderen sterben lassen. Gott hat keine Kritik daran geäußert meines Wissens.

Jeder da draußen auch die in den Netzwerken bei euch weiß, dass das, was derzeit passiert verdammt deftig ist. Wer jetzt konsumiert und shoppen geht hat sich entschieden. Seine Fehler aus zu bügeln ist nicht eure Sache.

Vielleicht etwas martialisch der


Bär

Nur Netzwerke werden überleben (Nomaden, Steinzeit)

Joe, Montag, 22. November 2010, 13:18 vor 3309 Tagen @ Bär 6040 mal gelesen

Abgesehen von einigen wenigen Waldläufern werden nur Netzwerke überleben.
Je früher man ein passendes Netzwerk findet desto größer sind die Überlebenschanchen, d.h. die Hell-Angels, Mafia, usw haben hier im städtischen Umfeld einen kaum einzuholenden Vorsprung.
(leben nach eigenen Gesetzen, durchsetzungsfähig, kampferprobt, bewaffnet, verschworene Gemeinschaft)


Im ländlichen Bereich sind es die Dorfgemeinschaften, neben der Bewaffnung, Getreidesilos haben sie ausreichende Flächen um die Mitglieder durchzukriegen.

Die Alten werden dabei aber draufgehen und die Neuankömmlinge entsprechend dem Nutzen akzeptiert.

Die Engel

Bär, Montag, 22. November 2010, 19:39 vor 3309 Tagen @ Joe 6036 mal gelesen

Ein ganz harter Kerl. Mit den Angels will er sich verbrüdern.

Der Präsi des hiesigen Charters ist mein Mieter. Soll ich mal nachfragen ob sie dich brauchen?

Natürlich kommt auch eine Dorfgemeinschaft in Frage. Bist du deutschstämmig, katholisch und wohnst du seit Generationen in Amtzell? Na dann ist doch alles in Butter.

Gruß

deutsch, katholisch, ansässig

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 18:34 vor 3262 Tagen @ Bär 5604 mal gelesen

Nunja, Deutscher und katholisch sicher. Leider nicht seit Generationen in diesem Dorfe ansässig. Aus naheliegenden Gründen bin ich vor drei Jahren von ca. 250m ü.NN auf 450m ü.NN gezogen. Und damit auch von der Großstadt auf's Land. Zum Glück ist mein Nachname hier mehrere Telefonbuchseiten weit verbreitet.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich alle kritischen Anmerkungen des Bären gerne unterschreiben!

Beste Grüße
aus dem Süd-Schwarzwald

Ich habe Gold und Silber dann arbeiten alle für mich und zu meinen Füßen liegen 27 Jungfrauen

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:43 vor 3310 Tagen @ Bär 6486 mal gelesen

Ja, da haben wir jetzt die Spezies der Edelmetallinvestoren. Eine ganz tolle Gattung die der Eichelburgreligion angehören. Und was der da verzapft unser Walter.

Gold wird sehr wertvoll und dann wird er es mit seinen Jüngern unter die Leute bringen. Er wird sich einen Ferrari kaufen, 27 Jungfrauen (ich weiß, hatten wir schon) liegen zu seinen Füßen und jeder wird dankbar sein für ihn arbeiten zu dürfen weil er Gold hat.

Nun komme ich mal auf den Boden zurück. Dass Edelmetalle die Mutter aller Blasen ausbilden werden ist klar, siehe auf der Hauptseite. Dass sie stark im Wert zurück gehen werden ist auch klar.

Aber diese Zwischenzeit hat es in sich. EM sind Krisenmetalle. Also ist der Wert am Höchsten wenn die Krise schon sehr groß ist. Das heißt, die Staatsgewalt kollabiert sinnig vor sich hin, die letzten Polizisten bewachen noch IM Erika und ein paar Suppenküchen.

Und dann stelle man sich unseren Walter, eoin kleines altes Hutzelmännchen, vor wie er mit ein paar Kilo Gold im Wert von einigen Millionen durch die Straßen läuft und beim Notar Grundstücke kauft und bar bezahlt. Und dann geht er zum Bäcker und kauft für seine 27 Jungfrauen süße Stückchen.

Leute, der kommt keine 100 Meter weit. Ohne Ordnungsmacht gibt es keinen Besitz außer dem Besitz den man selbst verteidigen kann. Wer in der Krise auch nur einmal sichtbar mit druckfrischen Edelmetallen zahlt, ist tot. Es sei denn, er ist so reich, dass er sich eine eigene Truppe halten kann von seinem Blech. Und selbst dann wird er unruhig schlafen denn seine Truppe kann ja viel mehr und viel schneller verdienen.

Denkt ihr noch dran, jeder gegen jeden?

In einem Umfeld in dem es keine Ordnungsmacht gibt kann Gold wert sein was es will. Wer es anfasst stirbt durch die Hand derer, die es haben wollen.


Grüße vom


Gold-Bären

richtig, aber...

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 18:59 vor 3262 Tagen @ Bär 5624 mal gelesen

es kann sicher nicht schaden, wenn man einen Teil seines Papiergeldes außer in Vorräte, Werkzeug, Wissen, Fähigkeiten, Sämereien und humanoides Netzwerk auch in EM (Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Zink) investiert (physisch, im eigenen Handlungsbereich).

Wie immer eine zutreffende Einschätzung der möglichen Zukunft und Handlungsweisen der darin überlebenden Akteure.

Danke dafür!

Blech

Bär, Sonntag, 09. Januar 2011, 15:25 vor 3261 Tagen @ Noidry 5725 mal gelesen

Bleche zu haben und sich zu freuen wenn sich der gespeicherte Wert jährlich verdoppelt ist doch nichts Schlimmes. Ich habe auch satt und üppig davon und bin der Letzte der sie verteufelt.

EM um der "neuen Elite" an zu gehören ist zum Scheitern verurteilt. Siehe mein häufiges gelbes Gebrummel zum Thema.

Das Zeug pustet sich gewaltig auf und platzt wie alle Blasen. Was den, der es irgendwann einmal für Handel nutzen will, als Speicher nicht weiter anficht. Der kann dann ganz ruhig einen Teil her geben um seinen Hof zu kaufen oder so. Und er kann etwas hergeben um sich Ruhe vor der Steuerkrake zu verschaffen. Na und?

Solange ich gesundes Essen, sauberes Wasser und ein trockenes warmes Zuhause habe ist mir der Rest schnurze.

Na ja, zusätzlich genug Kügelchen sind auch ganz schön.

Ursus

Ich gehe in den Wald und lebe einfach von Wildkräutern

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:44 vor 3310 Tagen @ Bär 6134 mal gelesen

Diese Taktik funktioniert einwandfrei.

Bei Rehen.

Und Wildschweinen.

Und Hasen.

Aber wir sind keine Tiere. Wir brauchen ein wenig mehr zum leben als ein paar Wildkräuter. Menschen verbrauchen bei der Suche nach essbaren Kräutern, beim Kauen und Verdauen mehr Energie, als sie uns bringen. Wir verhungern regelrecht beim Leben. Unter zivilisierten Umständen mag das gehen. Fließend Wasser, Zentralheizung, ein warmes Bett. Ich habe ein 7en Beitrag über einen Freak gesehen der so lebte. Spindedürr hopste der durch den Wald und knabberte mal hier mal da.

Aber der hat es warm im Winter ohne sich bewegen zu müssen. Und wenn er krank wird kommt der Arzt. Rumpelt es in unserer zivilisierten Welt geht das nicht.

Kräuter zu Heilzwecken, Kräuter zum Auffüllen des Vitaminspiegels sind klasse. Ernährung durch Kräuter sind in einem Krisenszenario über Monate der Tod. Ohne Eiweiß, Fett und Kohlehydrate ist es fast unmöglich.

Ich respektiere die, die von Lichtnahrung oder Kräutern leben wollen. Aber fangt nicht in der Krise damit an. Das Ergebnis ist ganz sicher der Tod.

Fürs Erste könnt ihr ja mal so drei Monate versuchen von Kräutern zu leben. Fangt aber realistisch an, jetzt im November. Und vergesst nicht die Heizung aus zu stellen und hart körperlich zu arbeiten. Ein kleines Trauma nebenher macht das Ganze realistischer.


Ich futtere mir lieber die Vorräte an


Bär

sehe es ähnlich...

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 19:07 vor 3262 Tagen @ Bär 5466 mal gelesen

doch wer tatsächlich einen Vorgeschmack auf Kommendes haben möchte, der soll doch bitte seine Heizung im Winter konsequent auf "0" oder "Frostschutz" stellen. Interessanterweise hatte ich dabei (2010/2011) nie unter 12° in meiner Kellerwohnung. *freu* Spart Geld und, um es mit Sarrazin auszudrücken: "Man kann auch mal einen Pullover mehr anziehen." Kein Problem. Ich muß nicht im T-Shirt in der Wohnung rumhüpfen wie meine verwöhnten Hartz-IV-Mieter in der Stadtwohnung über'm EDEKA. Ich könnte kotzen.

Wie immer
aus dem Süd-(nach dem Polsprung West-)Schwarzwald

Ich kaufe mir Samen und buddel sie ein wenn ich Hunger habe

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:45 vor 3310 Tagen @ Bär 6077 mal gelesen

Tolle Idee mit den Samen. Monsanto wird das ganze Zeug so manipulieren, dass eine gute Samenbank mehr wert ist als Gold. Dessen bin ich sicher. Es ist mit Sicherheit auch ein hochwertiges Handelsgut.

Aber für den, der derzeit in der Stadtwohnung lebt und Erde nur vom Ansehen kennt, haben sie mur Tauschwert.

Es ist zu beachten, dass es Vegetationsperioden gibt also Zeiten in denen etwas wächst und Zeiten in denen nichts geht. Im Zweifel, also im August ist erst einmal ein Jahr nichts mit Essen. Und dann kommen die im Frühjahr die Schnecken. Oha, da bleibt manchmal sehr wenig übrig.

Dann kommt die Zeit der trockenen Flüsse. Und auch eure Pflanzen bekommen nicht viel ab. Stürme, Hagel und andere Nettigkeiten können die Blüte vermiesen. Und nicht nur wilode Tiere kommen zum Naschen. Auch die Nachbarn, Netzwerke und alle anderen Hungrigen tauchen immer dann auf, wenn du nicht da bist.

Wer keine geeigneten Flächen hat die er sicher selber ernten kann und ausreichend Erfahrung im Anbau, drei Jahre sind m.E. Schon zu wenig, der kann die Finger davon lassen. Zu beachten ist auch, dass deftige Wetteranomalien gesehen werden. Der Kältesommer, kein Wasser, hohe Temperaturen. Auch das Saatgut muss so variabel sein, dass es dann noch passt.

Ich habe vor einem Jahr schon Olivenbäume und eine große Feige gekauft. Ob ich es schaffe sie neben den Irlmaier Zitronen noch blühen zu lassen weiß ich nicht wirklich. Wer eher aufgibt die Bäume oder ich wird sich zeigen ;-) Ich setze auf den Bären.

Ein Winken mit dem grünen Daumen vom


Bären

schlechtes Jahr 2010 für meine Kartoffeln

Joe, Montag, 22. November 2010, 13:08 vor 3309 Tagen @ Bär 5818 mal gelesen

meine Kartoffeln sind alle zu klein (hatten zu wenig Wasser)
Kürbisse/Zuchinie usw liefen ganz gut, später gabs zweitweise Mäuse/Ratten die es hohl ausgefressen haben (nach einer Weile war Ruhe, das liegt an den viele Katzen die die Nachbarn haben. Mit der Rattenfalle hat's noch nicht geklappt, zu schlau die Biester).

Salat usw wird zu früh der Raub der Schnecken, Falls ich mehr Zeit habe werde ich Hochbeete anlegen, mal sehen ob die sich besser gegen Schecken verteidigen lassen (diese Viecher kommen jede Mauer hoch)


Dummerweise (entgegen den vorherigen Beteuerungen der Vorbesitzers) habe ich auf meinem freien Feldgrundstück Wildschwein-Spuren gesehen, die haben ein paar qm umgegraben). Damit hat sich der geplante Anbau von Kartoffeln erübrigt (Mais war nie geplant das die Schweine das km weit riechen.). Wer hat Tips was man pflanzen könnte und was von den Wildschweinen verschmäht wird?

Parallel dazu fange ich an unscheinbare Nutzpflanzen in der Nachbarschaft/Parks zu suchen, Kornelkirsche (etliche Flaschen Sirup diesen Herbst gekocht), Esskastanien und Mehlbeeren (schmecken nach nichts) usw..
Demnächst kommt Schlehe dran.

unscheinbare Nutzpflanzen

WG, Montag, 22. November 2010, 22:33 vor 3309 Tagen @ Joe 5879 mal gelesen

Hallo Joe

Der Sommer war ja auch Wettermäßig viel zu chaotisch, da sind die Mühen dann oft nicht der Ernte Wert.
Das mit dem Sammeln von den kaum mehr bekannten Beeren usw. ist genau der richtige Weg hier zu Erfahrungen zu kommen, sonst steht man später vielleicht hungrig vor einem vollen Beerenbaum und weiß nicht ob die Dinger einen umhauen werden.

Noch einen Tip für die Vorsorge: Einen Sack Mungbohnen. Ich hatte mir vor ungefähr vier Jahren ein Kilo gekauft, davon ist die Hälfte immer noch übrig. ich mache hin und wieder mal Keimlinge und die gehen auch heute noch zu 100%! auf. Die sind enorm ergiebig. Wenn man es also eilig hat, dann kocht man die Bohnen einfach, wenn ein paar Tage Zeit ist, keimt man die Dinger und hat dann sogar was frisches für die Kiemen. Selbst spärlichen Wasserwechsel vertragen die sehr gut beim keimen.

Gruß
WG


Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

mein Olivenbaum...

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 19:16 vor 3262 Tagen @ Bär 5512 mal gelesen

lebt immer noch. :-))

Man sollte sich beim Einlagern von Sämereien Gedanken machen, welches Klima nach den Ereignissen wohl vorherrschen könnte. Tropisch, subtropisch? Zugleich 10-15 Jahre lang nur Nieselregen, diesiger Himmel? Schwaches Sonnenlicht? Dabei 5° - 10° höhere Durchschnittstemperaturen? Was kann da gedeihen? Mal den Atlas herausholen und nachsehen was in Brasilien, Sudan, Vietnam, Mexiko, Mauretanien, Korea so alles wächst. Ich sehe im Kaffeeanbau (genügend Höhe ü.NN vorausgesetzt) bei uns im Schwarzwald durchaus Chancen! Vielleicht auch Erdnüssle? Jedenfalls wird das, was man in der Vergangenheit anpflanzte nur mehr schwer zur Aufzucht geeignet sein. Kartoffeln bleiben jedoch.

Liebe Grüße!

Fett und Öle

Bär, Sonntag, 09. Januar 2011, 14:44 vor 3261 Tagen @ Noidry 5603 mal gelesen

Moin Noidry,


Kohlehydrate sind noch verhältnismässig einfach zu generieren. 200 m² Kartoffeln und 300 m² Getreide langen für einen Clan.

Schwieriger wird es mit Fett/ÖL.

Neben Sonnenblumen (zuzüglich kleine Ölpresse) und Raps habe ich zwei Olivenbäume die bereits gut tragen angeschafft. Friert es im Winter nicht zu streng halten die durch. Derzeit stelle ich sie allerding rein. -20 Schwarzwaldgrade sind denn dann doch zu üppig. Und weil ich ein hofnungsloser Romantiker bin steht auch eine 2,5 m hohe Feige bei mir.

Ansonsten kann unsere Palette an Früchten weitestgehend weiter genutzt werden. Erdnüsse teste ich aus sobald ich einen passenden Hof habe. Eiweiß und Fett haben die satt. In jedem Fall eine Bereicherung.

Das mit dem Kaffee ist schwierig weil die Bohnen rasend schnell die Keimfähigkeit verlieren. Von meinen 4 gelagerten Zentnern Rohkaffe kann ich heute bereits keine 10 Pflanzen mehr ziehen wenn ich es wollte. Die Keimfähigkeit halbiert sich in extrem kurzen Abständen. Das Zeug widersetzt sich energisch den Versuchen sie an zu bauen, selbst wenn ich Kopfstände mache.

Tabak, der heute auch schon wird, wird sich in unserem Klima dann noch besser machen. Mit begehrtem Tauschgut, und Suchtmittel sind nun mal in Krisen und danach begehrt, lässt sich auch Einiges für das man selbst keine Möglichkeiten hat bekommen.


Bärengruß

Samenbank

Bär, Sonntag, 09. Januar 2011, 15:39 vor 3261 Tagen @ Noidry 5450 mal gelesen

Meine Samenbank umfasst gut 2oo Sorten. Ein wenig blöde ist, dass ich sie derzeit aus Platzgründen nicht regelmässig weiter züchten kann. Sie warten nun schon eingeschweißt und kalt gelagert das zweite Frühjahr auf Aussaat. Wird Zeit dass ich meinen Hof oder zumindest eine bessere Übergangsalternative finde.

Mehr Wärme ist weniger das Problem. Schwierig wird die Zeit, in der es zu kalt ist. Da werden wir uns mit einem üppigen Gewächshaus helfen müssen. Ein Holzofen mit viel Masse ist vielleicht eine Energieschleuder. Aber es geht dann ja ums Überleben. Und da sind die paar Kubikmeter Brennholz wohl ganz gut angelegt.

Zusammen mit speziellen Leuchtmitteln, einem Holzvergaser und Generator ist vielleicht sogar das fehlende Licht zu substituieren. Ich berichte mal wenn ich da praktisch weiter bin.

Bär

Wenn ich krank werde nehme ich ein paar Heilkräuter

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:46 vor 3310 Tagen @ Bär 5981 mal gelesen

Ja, das klappt sogar manchmal. Ob es immer ohne Antibiotika oder ersatzweise KS und Zapper geht möchte ich bezweifeln.

Wir gehen da wohl von kleinen Wehwehchen aus wenn wir das denken. Irgendwelche Zivilisationskrankheiten lassen sich solala beheben.

Was aber wenn Nachbars Katze die mal beißt? Nicht schlimm? Dann lass si mal die kleinen Zähnchen unter die Haut stecken ins Muskelfleisch. Dann hast du nach wenigen Tagen zwei Möglichkeiten: Rechtzeitig Arm ab und alternativ warten auf den Sensenmann.

Eine klitzekleine Blutvergiftung bedeutet den Tod. Und ich garantiere euch, da helfen keine Kräuter wenn der Arm schwarz ist mehr.

Wir, ich schließe mich da mit ein, wehren uns so gegen die Schulmedizin. Aber ein Skalpel im rechten Moment rettet das Leben. Ganz auf alles verzichten geht leider nicht. Und wenn, dann sollte auch hier Jahre lange Erfahrung vorliegen. Versuchskaninchen während der dreitägigen Finsternis möchte ich nicht sein.


Es grüßt aus dem Schwarzwald der


Bär

Ich kauf mir nen Generator und stecke die Backmischung in den Brotbackvollautomaten

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:47 vor 3310 Tagen @ Bär 6350 mal gelesen

So denkt sich Ließchen Müller das dann mal.

Brot selbst backen, da wird wohl kaum ein Weg drum herum führen. Und ein Generator versorgt ihn auch mit Strom.

Wir wissen die Ursache dafür dass Irlmaier sagt der Strom ist nicht mehr nicht. Ein EMP, Sonnenstürme die die Versorgung zerlegen, zerbröselte Infrastruktur, wir können nur raten.

Ob die Ursachen nicht gleich die elektrischen Geräte mit lahm legen wissen wir auch nicht. Wie sich Solaranlagen und ähnliches verhalten ist nicht bekannt. Gelagerte Batterien sollte man auf jeden Fall im Faradayschen Käfig lagern am besten zweifach und für einige Anwendungsgebiete Solarladegeräte haben, ebenso gelagert.

Laufende Dieselmotoren können in einer Zeit in der niemand mehr etwas hat auch auf gut vorbereitete Leute schließen lassen. Und schon haben wir wieder die Interessenten bei uns, die wir gar nicht mögen. Es kommt noch hinzu, dass die Vorräte endlich sind.

Dass niemand von uns einige hunderttausend Liter Diesel in der Garage hat, das wissen wir. Und auch, dass ganz sicher keine Supertanker während der finsteren Tage euch den Diesel bringen werden. Also kann ein Generator nur für eine Zeit als Notbehelf dienen keineswegs uns aber mit allen Elektrogeräten durch die Krise bringen.

Insofern ist Strom, egal woher, ein Glücksfall. In der Krise darauf zu bauen ist Unfug. Wir müssen davon ausgehen (wir landen wohl im Jahr 1800) dass alle uns wichtigen Funktionen wie Heizen, Kochen, Backen, Trocknen, Reisen zumindest für eine lange Zeit auf anderen Wegen erreicht werden können aber mittels Strom. Kein Akkuschrauber um das Dach zu reparieren, kein Fön um die Haare zu stylen, kein Herd mit Induktionsfeld, Scheinwerfer am Hauseingang, keine Türklingel, kein Türöffner....Liste beliebig fort setzen nach eigener Wertigkeit.

Wer sich auf den Brotbackvollautomat verlässt brauch entweder starke Zähne für das volle Korn oder aber....na ja, das hatten wir schon ein paar Mal.

Das Leben kann weiter gehen. Aber es geht anders weiter. Böse Buben mit einem Generator anlocken ist nicht wirklich sinnvoll. Außerdem ist es sinnvoller den begrenzten Diesel/Heizöl zu Betrieb von Motoren die der Fortbewegung oder der Bestellung des Acker dienen zu nutzen. Damit wird man auch schnell Mode bei den bösen Buben, aber das steht dann wegen des weit höheren Ertrags wenigstens in einem sinnvollen Verhältnis.

(Dem Leser ist vielleicht aufgefallen, dass ich auch beim Generator nur von Diesel sprach. In Funkenregen und Erdbeben, Brandschatzung und Schießereien würde ich mich auf 1000 Liter Benzin sitzend nicht wohl fühlen. Darum habe ich ich das von vorne herein ausgeschlossen.)


Einen schönen Rest des Wochenendes wünscht der


Bär

Im Großen und Ganzen ja, aber auch einige Neins (sehr langer Text)

WG, Montag, 22. November 2010, 22:15 vor 3309 Tagen @ Bär 6103 mal gelesen

Hallo Bär, ein großes Lob an Dich und herzlichen Dank!

Ich stimme einigem zu was Du hier so fleißig dargelegt hast, wenn auch einige Punkte vielleicht ein wenig übertrieben sind, als Augenöffner dienen sie allemal. Möchte aber doch einige Dinge noch einmal Zusammenfassen und aus meiner Sicht beschreiben.

1.) zum Fluchtrucksack und Versteck
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Versorgung für die Flucht. Eine Flucht ohne Ziel ist jedoch so sinnlos, wie dann mit dem Beten anzufangen. Der Fluchtrucksack kann nur dazu dienlich sein, wenn man a.) ein vorbereitetes möglichst sicheres Ziel hat und b.) die Strecke dahin auch bewältigt, also geübt ist, draußen eine Weile zu existieren. Mehr als ein paar Tage ist unter widrigen Umständen nicht drinnen. Bär, Du musst dabei berücksichtigen, dass nur wenige die Möglichkeit haben, sich auf dem Lande eine "Burg" zu bauen und dort vollumfänglich vorbereitet zu sein und zwar im Prinzip jetzt schon, sondern auf eine eventuelle Flucht zu einem vorbereiteten Ort angewiesen sind. Selbst wenn man eventuell mit der Bahn noch unterwegs sein kann, auch dann ist ein Fluchtgepäck sinnvoll, weiß man doch nicht was da kommt. Ebenso ist eine Flucht in den ersten Tagen des Blitzkrieges in den Wald für viele die einzige Möglichkeit. Vor Militär ist in keinem Haus genügend Schutz geboten, der Wald ist da schon sicherer, späteren Plünderern kann man in einem vorbereiteten Haus eher mit Gegenwehr begegnen. Wie Du auf die Idee kommst, dass während der Heißen Phase Jäger und Förster das Wild im Wald bewachen verstehe ich nicht, die nehmen wie alle anderen auch die Beine in die Hände und hauen Richtung Westen ab, wenn die entsprechenden Nachrichten kommen. Vielleicht die Förster die tief im Wald ihr Domizil haben nicht. Fakt ist, dass für viele der Wald wesentlich sicherer ist als alles andere und in dieser Zeit ist es Sommer, die Kälte ist davor und danach, so wie ich das mitbekommen habe. Sobald es auf den Oktober zugeht ist natürlich eine Behausung angesagt, die aber eben über ein Versteck verfügen sollte, ich denke dies habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben. Es sollte nichts im Haus rumliegen, was zum Verweilen von Plünderern einlädt. Ob Du Deine "Burg" mit allen Vorräten auch verteidigen kannst, soll mal dahingestellt bleiben, ich hätte da auch so meine Bedenken, kenne aber Deine Situation und die Lage Deines Domizils nicht.

2.) vorbereitetes Ziel
Hier gibt es diverse Möglichkeiten, je nach persönlichen Umständen. Ich denke, dass die Meisten hier nicht die Vorstellung haben, aus der Stadt zu flüchten und einfach bei Freunden aufzukreuzen: Halloooo hier bin ich und das ist gut für euch.
Jeder muss sich hier seine Möglichkeiten abtasten und ein für seine Umstände realistisches Szenario entwickeln, da kann man kein Pauschalrezept anwenden. Das wichtigste Kriterium ist: Tarnung. Wie auch immer! Und das zweite Ziel könnte vielleicht noch ein Plan B sein.

3.) Vorräte
Unter einem Jahr ist das ganze für die Katz. Wohlgemerkt ab der heißen Phase. Und die Jahre zuvor, wie viele es auch sein mögen, sind bereits Notzeiten, in denen die Versorgung schon schwierig wird, aber ein Antasten der Vorräte sollte tunlichst unterbleiben. So wie es momentan aussieht, beginnt diese vorherige Notzeit bereits im nächsten Jahr, spätestens im Jahr darauf, da gibt es wohl nicht viel herumzudeuteln.

4.) Sämereien
Bär, Samen wirst Du später zu schätzen wissen, denn Du möchtest doch sicher auch nicht nur Kartoffeln essen, sondern ein paar andere Dinge auch. Klar dauert es, bis Du so manche Sachen ernten kannst, aber dann kannst Du ernten, Notzeit hin oder her, die ist davon unabhängig. Deine Vorstellung mag zwar sein, dass es später noch lange Auseinandersetzung zwischen den Menschen gibt, dies wird aber meiner Meinung nach ganz sicher nicht so sein. Es wird viel mehr zu einem Zusammenhalt der Überlebenden kommen. So habe ich z.B. ein große Anzahl Tabaksamen und andere seltene Sämereien in der Kiste liegen, die sind dann zum Anbau und zum Tausch gedacht.
Niemand hat hier geschrieben, dass man dann mal schnell was in die Erde steckt und schwups ist Nahrung da. Olivenbäume brauchen übrigens seeeehr viele Jahre, bis sie brauchbar tragen.
Das mit den Gläsern ist eine gute Idee, aber packe die mal gut in Stroh ein, hier wurde ja an früherer Stelle schon erörtert, warum der Irlmaier Gläser nicht empfiehlt, weil nämlich leicht in Scherben gehend, war die Analyse dazu. Man wird ordentlich improvisieren müssen in allen Belangen.

5.) EM
Ich kann es zwar schon nicht mehr hören, aber zum einen volle Zustimmung dem Bären, dass es eine Blase geben wird, in der man davon profitieren kann, diese wird jedoch nur von sehr kurzer Dauer sein und die muss man exakt abpassen.
Für später mag es ein Wert zum Tauschen sein, jedoch dürfte direkter Warentausch wesentlich besser funktionieren. Hier ist Talent und Fähigkeit gefragt, mit neuen Situationen umgehen zu können.

6.) Talent und Fähigkeit
Das kann man allerdings nicht lernen, zumindest nicht auf die Schnelle. Man muss sein ganzes bisheriges Leben danach ausgerichtet haben und um so mehr man seine Interessen und Lebenslagen gewechselt hat, um so mehr profitiert man davon.
Ich selbst habe so viele praktische Fähigkeiten von Kind an gelernt, hatte ständig neue Interessen und habe mit dieser Eigenschaft nie aufgehört. Früher habe ich z.B. Technik verachtet, als dann aber das erste Auto mein Eigen war und nicht mehr wollte, pah ich brauche keine Werkstatt, das mache ich selbst, zerlegte kurzerhand den halben Motor, hörte nicht auf meinen höhnenden Vater und die Kiste lief danach besser als zuvor. Deswegen bin ich aber nicht zum Autoschrauber geworden. Auf zum nächsten Abenteuer war immer meine Parole. Ich hatte letztes Jahr ein kleines Gartenhaus für Freunde entworfen und es zusammen mit einigen Leuten gebaut. Dabei waren fast doppelt so viele linke Hände im Spiel wie Personen und ich muss sagen es war schrecklich. Nie wieder! Denn es bleibt alles an dir hängen, die Menschen sind heute mehr als hilflos, wenn es darum geht etwas herzustellen. Wenn dann noch widrige Umstände dazukommen, improvisiert werden muss, ist Kreativität angesagt, geistreiche Ideen müssen dann empfangen werden können. Ohne das geht es nicht! Selbst bei bester materieller Vorbereitung. Ergo ist das Training hierzu das abwechslungsreiche Leben und damit kann man nicht früh genug anfangen, verbunden mit Punkt 8 macht das Ganze aber noch mehr Sinn.

7.) Medizinische Vorsorge
Selbstmedikamentation will ebenso gelernt sein wie alles andere auch. Sich ein paar Anitbiotika ins Kistchen zu legen, ist für den einen oder anderen nicht verkehrt, nur sind diese Medikamente leider in aller Regel spezifisch, oft auch nicht sehr lange haltbar. Breitband-Anitbiotika gibt es heute praktisch nicht mehr und eine Diagnose ist Laien ebenso kaum möglich. Kräuter- und Volksmedizin hat das gleiche Problem und die Versorgung damit ist ebenso schwierig. Klar gibt es ein paar Mittelchen die in die Kiste gehören sollten. Nur müssen wir damit rechnen, dass die Wirren außergewöhnliche Situationen darstellen, der Stress, die Ängste um so mehr der eventuellen Erkrankung eher förderlich sind.
Die einzigen beiden sinnvollen Maßnahmen die ich in meiner nun viele Jahre andauernden Beschäftigung damit gesammet habe sind: MMS und DCA.

Über MMS wird viel spekuliert, die Informationen darüber sind nach wie vor spärlich und es gibt auch Gegenstimmen dazu. Gut, meine Erfahrung damit ist hervorragend und wir haben mit diesem Mittelchen sowohl die Möglichkeit unser Wasser zu desinfizieren, aber eben auch den Körper von Innen. Bei mir gehört es absolut an zweiter Stelle der medizinischen Versorgung, ich habe damit aber auch bereits einige Erfahrung gesammelt. Es wird wohl bald auch in Deutschland verboten werden, die entsprechenden Kreise arbeiten bereits daran. Dann wird es hier nicht mehr verfügbar sein.
DCA ist nur wenigen Menschen in Deutschland bekannt. Es handelt sich um eine in unserm Blut enthaltene Substanz (sekundäre Gallensäure) und hat mit dem primären, unspezifischen Immunsystem zu tun. Heutzutage ist die Produktion durch eine gehemmte Darmflora meist eingeschränkt und in Notzeiten wird sich dies nicht bessern. Den genauen Effekt und die Einnahme hier zu beschreiben ist kein Platz, aber nur soviel dazu, fast jeder Infekt ist damit, zumindest wenn es rechtzeitig zugeführt wird, innerhalb von wenigen Stunden in der Regel Geschichte. Diese Substanz steht von daher bei mir an erster Stelle.
KS ist etwas problematisch. Es ist nicht sehr lange haltbar (ca. 6 Monate), bei der Herstellung benötigt man Strom und entmineralisiertes oder destilliertes Wasser und die Mengen die im akuten Fall benötigt werden sind nicht ohne. Ferner ist die Wirkung eher langsam im Vergleich zu den beiden obigen Substanzen. Ich habe mit extremer Hochdosierung gearbeitet und habe die Erfahrung gemacht, dass keine Probleme dabei auftauchen. Wie bei allen Infektionskarnkheiten ist darauf zu achten, dass jede Therapie eine Weile nach Abklingen der Symptome fortgeführt wird, 10 Tage mindestens. Die Infektion breitet sich sonst innerhalb der Inkubationszeit wieder aus, da einige von den Erregern überleben, einer genügt.

Bzgl. chirogischer Eingriffe kann man sich nur theoretische Kenntnisse aneignen, solange man nicht eine Ausbildung in dieser Richtung absolviert. Ich stecke meine Nase von daher hin und wieder in meine Anatomiebücher, vielleicht muss ich gezwungener Maßen auf dieses Wissen in einer schlimmen Situation zurückgreifen, ich hoffe es jedoch nicht. Erste Hilfe Kurse sollten meiner Meinung nach ebenfalls noch besucht werden, solange es diese gibt.

8.) Innere Vorbereitung
Meiner Meinung nach der wichtigste Punkt, aber das sieht bestimmt nicht jeder so.

Es wäre ein ellenlanges Thema, deswegen nur einige Punkte dazu. Um die Wirren der Zeit, die ungewohnten Situationen bewältigen zu können braucht man neben der körperlichen Kraft auch innere Stärke. "Eiserne Köpf" drückt das in den Schauungen aus. Auf der einen Seite sind hier wohl eiserne Nerven angesprochen, andererseits aber auch Gegenwärtigkeit. Dies hört sich immer wieder leicht an, sind wir doch im Tageswachzustand gegenwärtig, meinen wir oft im falschen Glauben. Dem ist aber nicht so. Warum schneiden wir uns beim Zwiebelschneiden in der Küche? Weil uns die Gegenwärtigkeit fehlt. Der Verstand ist das größte Hindernis bei der Gegenwärtigkeit, aber es gibt derer noch weitere Hindernisse. Die Emotionen sind hier nebenbei noch aktiv, die Sensorik des Körpers und dann noch einen gewisse Unruhe in jeder Zelle des Körpers. Hier hilft auch kein Meditationslehrgang in einem tibetanischen Kloster auf die Schnelle, nachher ist in der realen Welt sofort wieder alles beim Gewohnten. Der Alltag ist das beste Trainingsfeld (beim alltäglichem Tun, siehe Punkt 6), nur hier kann man auch Resultate erzielen. Sicher auch regelmäßige Auszeit in einer Meditation oder im Gebet hilft , nur wer weiß heute noch etwas über das Beten. Ein Vaterunser herunter zu brabbeln, wie man es in der Kirche oder im stillen Kämmerlein tut, hat mit Gebet nichts zu tun.

Jeder muss auch hier seinen eigenen Weg finden, aber der will auch gesucht werden und dies ist ebenso ein Prozess der seine Zeit haben möchte. Da die Zeit jedoch unbarmherzig voranschreitet und ich 30 Jahre gebraucht habe, um ein Licht in die Frage nach dem "Warum das alles? Wo ist der Sinn der Existenz?" für mich zu bringen, meine ich, ist für so manchen eine Abkürzung des Rätsels Lösung. Darum hier meine Empfehlung zur Abkürzung: Besorgt Euch das Buch vom Michael Winkler "Die spirituelle Welt". Ich lese es derzeit, bin noch nicht ganz durch, kann aber jetzt schon sagen, dass es eine kürzere umfassende Erklärung der obigen Frage nirgends anders zu finden gibt. Ich will hier keine Werbung für Herrn Winkler machen, dass macht er selbst auf seiner Heimseite, ich mache hier wenn dann Werbung für die innere Vorbereitung. Wer das hier liest und schon begriffen hat, dass es gar nicht so sehr um das Überleben geht, sondern um das Erleben, hat diese Zeilen wahrscheinlich umsonst gelesen, wird ein wenig lächeln, er darf dann auch getrost zum nächsten Beitrag weiter klicken. Wer das Buch gelesen und noch Fragen hat, sollte es einfach noch einmal lesen, wer jetzt nur Bahnhof versteht, sollte einfach dazu greifen und die kürzeste Abkürzung nehmen. Ich habe auf meiner Suche 30 Jahre lang hunderte Bücher über diese eine Frage gelesen, viele praktische Erfahrung gesammelt, aber es war mühsam und in so mancher Fallgrube saß ich eine Zeitlang fest.

Klar kann man jetzt in der Zeit der guten und leichten Versorgung große Töne reden, wenn´s dann kümmt, die "Große Abräumung", ist es mit der inneren Ruhe nicht mehr weit her. Freunde, nehmt das Thema ernst, die geeignete Entscheidung in einer schwierigen Situation kann Euch tausende Jahre weiterer Mühen von der Seele nehmen, die ungeeignete noch ebenso viele draufpacken.

Selbst wenn es mir bei den zukünftigen Ereignissen die Schuhe ausziehen sollte, die Socken geb´ich gerne noch dazu, ich komme wieder und bringe das was ich einst lernte und erkannte, in nagelneuen Schuhen mit, bei meinem Barte.

Seid mir herzlich gegrüßt
WG

PS: Ich möchte eigentlich vermeiden, dass der letzte meiner Punkte hier großartig breit getreten wird, es wäre das falsche Forum und ein wirklich geeignetes gibt es meines Wissens nicht, musste das aber hier einfach loswerden. Kritik, Anregungen und Fragen hätte ich dazu dann doch lieber als ePost.


Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Späte Antwort

Bär, Mittwoch, 24. November 2010, 15:25 vor 3307 Tagen @ WG 6016 mal gelesen

Moin WG,


ja, kam schon auf den ersten Blick etwas destruktiv rüber, mit dem, was ich geschrieben habe. Aber seit Jahren lese ich nun die schönen Ideen mit dem Leben in freier Wildbahn und es juckt schon lange in meinen Fingern da etwas zu zu sagen.

Das Ziel der meisten mit dem Fluchtrucksack ist entweder das Leben im Walde oder jemand den sie kennen an einem sicheren Ort. Der Weg dahin führt aber an vielen auch an bewohnten Gebieten vorbei. Ein BB sieht die Bewohner dank seiner Ausbildug bevor sie ihn sehen. Otto Normalmichel geht den einfachsten Weg und landet sicher vor einer geladenen Flinte.

Darum meine ich dass die vermeintliche Sicherheit des Rucksacks trügerisch ist.

Auf die Idee mit den Jägern komme ich weil ich Jäger bin. Und ich garantiere dir, dass ich jedem, der die Ressourcen schmälert, indem er mit Flitzebogen oder Falle rumwurstelt seinen Suizid verkürze, wenn ich auch auf das Wild angewiesen bin.

Hast du immer noch nicht verstanden lieber WG, dass es nicht um einen Pfadfinderausflug geht?

Heute essen sie das Wild, morgen mein Hausschwein (in spe, ich suche noch nach einem geeigneten Hof im Allgäu) und übermorgen mich. Die Zeit vor dem Krieg wird deftig wegen hungernder Städter, die ihr Heil bei den Bauern suchen. Die Zeit nach dem Krieg wird zumindest für einige Monate lang ein Hauen und Stechen sein. "Vater gegen den eigenen Sohn" sagen die Seher.

Was meinst du, was dann eine Gruppe Migranten mit dir macht, wenn sie in der Überzahl sind und du etwas zu essen hast? Nachdem Deutsche sie aus ihrer Wohnung sarraziniert haben?

Überleg doch einfach mein Lieblingsbeispiel: Du hast eine Tochter. Sie liegt im Bett und stirbt gerade vor Hunger. Dein Nachbar hat genug Dosen, er läuft noch passabel genährt herum. Aber er gibt sie dir nicht freiwillig. Und dann siehst du das Messer da liegen...

WG, ich rede nicht davon dass ich auf Raub gehe. Ich sorge vor. Aber andere haben nicht vor gesorgt. Sie können wählen zwischen Tod und Raub. Und was werden sie tun?

Insofern ist jeder, der hungrig durch die Wälder schleicht zumindest zeitweise dein potenzieller Mörder. Er will leben, du aber auch. Hast du ihn zuerst im Visier kannst du ja gerne noch überlegen, hat er dich zuerst im Visier, hast du keine Wahl. Und wenn du dann durch dein Visier auch noch siehst, das der stark und bewaffnet ist...

Ich habe aus Überzeugung einstmals den Wehrdienst abgelehnt. Als ich aus Bosnien wieder kam, habe ich Extremkampfspot und das Schießen erlernt. Heute sehe ich mich und meinen Clan als wehrhaft an. Wir beide wissen ja, wie wir ein Haus aufpeppen können, dass es friedlich aussieht aber wehrhaft ist.

> 3.) Vorräte

Unter einem Jahr ist das ganze für die Katz.

Hundert Prozent konform. Wobei ich weiter gehe und die Selbstversorgung als vorrangig ansehe und im Zweifel die Vorräte lieber im Würde altern lasse. Die Preisentwicklung der Rohstoffe spricht für deine "kleine Torschlußpanik". Im Sommer habe ich die Tonne Weizen und Roggen in Co2 unter Vakuum für 430 Euronen bekommen. Heute, nach der Ernte, kostet das Gebinde bereits 900 Euro.

Samen

Meine Samenbank enthält über 200 Sorten. Leider kann ich sie noch nicht weiter vermehren weil mir das Land fehlt. Tabak ist mit 7 Sorten natürlich auch dabei. Heilpflanzen ebenfalls. Mehr sage ich nur mit Anwalt oder unter drei Augen. Heilpflanzen sind ja derzeit so ein Auslaufmodell.

Die Olivenbäume tragen schon. Aufgepfropfte Bäume haben den entsprechenden Vorsprung. Nur das Überwintern macht mir noch etwas Sorgen.

EM

Wichtig scheint mir in diesem Zusammenhang uns auch von unserer immanenten Gier zu lösen. Wer das Zeug nimmt um reich zu werden/zu bleiben, der geht falsch heran. Er ist mit seiner Seele in Anbetung des Gottes Mammon verhaftet und wird sich zusätzliche Sorgen aufbürden.

Das Gegenteil, der oben verlinkte Artikel des Herrn Kreutzer ist haarsträubender Schwachfug. Deflation und Inflation kann er nicht auseinander halten aber empfiehlt Festverzinsliches in einem Umfeld in dem alle Papierwerte sich in Luft auflösen, die Wohnung im Mietblock zu sanieren und Aktien die krisensicher sind. Heerscharen von Analysten suchen nach krisenfesten Aktien und der Mann empfiehlt "Qualitätswerte" seinen Lesern.

Ich arbeite an dieser Materie seit 12 Jahren intensiv. So einen Unfug habe ich noch nie gelesen. Frohes Ableben kann ich nur dem wünschen, der das auch im Ansatz praktiziert.


Über Fähigkeiten sind wir uns einig. Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn, der alle erdenklichen Arbeiten handwerklich hin bekommt und dennoch ein begnadeter Denker ist. Sein Studium der Luft- Und Raumfahrttechnik meistert er genial. Das, was er lernt ist so vielschichtig, dass wir mit unserem Studium blaß aussehen dagegen.

Ihn sehe ich als Garanten dafür, dass wir einen großen Teil des Wissen sogar über eine Zeit wie Wizard sie schildert hinaus retten können auch ohne www.


Medizin


Über MMS muss ich mich noch schlau machen.

Für KS habe ich satt Aqua Bidest gelagert, kann aber auch Wasser selbst mehrfach detillieren im Zweifel. Bei den Geräten versuche ich sicher zu stellen dass ich sie auch ohne Stromnetz betreiben kann. Das Gleiche gilt für den Zapper. Batterien im zweifachen Faradayschen Käfig und parallel Akkus und verschiedene Ladegeräte hoffe ich hinüber retten zu können.

Innere Vorbereitung

Die sehe ich betont prakmatischer. Durch Bosnien und eigenes Schußtrauma kenne ich die Auswirkungen des posttraumatischen Belastungssyndroms. Ich bereite mich und meine Leute darauf vor. Aber auch hier möchte ich nicht konkreter werden.

Michael hat mir seine "spirituelle Welt" gegeben. Ein gutes Buch.

Ich kann mit der religiösen Schiene nichts anfangen, weiß aber, dass viele Menschen dies wirkungsvoll einsetzen können. Aber respektieren kann ich jeden, der diesen Weg gehen mag.

Recht gebe ich dir damit, dass jeder in dieser Beziehung seinen eigenen Weg gehen muss. Sicher habe ich auch eine ganze Reihe von Ersatzreligionen für mich auch wenn sie deutlich anders aussehen mögen als bei dir und eher praxisbezogen sind.

Was ich bei dir bisher vermisse ist die angemessene Wehrhaftigkeit. Aber darüber wirst du dir sicher deine eignen Gedanken machen und mich nicht brauchen.

Bei mir nimmt der Bereich das, was ich vorsorge nebst der körperlichen Unversehrtheit auch behalten zu können, eine wichtige Stellung ein. Ich agiere in erster Linie mit dem Versuch unscheinbar/unauffällig zu bleiben, in zweiter Linie mit Abschreckung und erst als ultima ratio, dann aber mit angemessener Konsequenz an der Obergrenze des Angemessenen, mit zielorientierter Gegenwehr. Und wenn ich Wizards Szenario so sehe, dann sollte ich nicht falsch liegen.

Da viele der Verarbeitungen auch für unsere Freunde im Forum interessant sein können habe ich diese Antwort hier ein gestellt. Ich hoffe du bist damit einverstanden.

Gruß des Bären

Bär, wir gehen da doch sehr konform, wie ich meine ...

WG, Donnerstag, 25. November 2010, 00:02 vor 3307 Tagen @ Bär 5929 mal gelesen

bearbeitet von WG, Donnerstag, 25. November 2010, 00:19

Tach Bär,

Darum meine ich dass die vermeintliche Sicherheit des Rucksacks trügerisch
ist.

Ja, ich habe auch oft genug betont, dass es keinen Sinn macht sich einen Rucksack hinzustellen und gut ist. Ich bin genügend Außentürenerfahren, dass ich weiß wie ich durchkomme, deswegen gehe ich ja auch nicht mit meiner alten Ausrüstung los, sondern habe das optimiert. Für alle Fälle habe ich so zumindest das Notwenigste bei der Hand und wenn ich es nicht brauche ist es für später auch noch gut zu gebrauchen.
Übrigens gehe ich nicht davon aus, dass ich mir irgendwelches Wild schieße und übers Feuer hänge, wenn dann werde ich bevor es losgeht schon am Platz sein. Ich rechne nur damit, dass ich evtl. notfalls etwas reisen muss und dass das Reisen offiziell vielleicht schon nicht mehr geht, kein Zug oder Bus usw. Dann halt per pedes, was mir eh lieber und sicherer ist. Und wenn ich dann doch schon länger am Ort sitze werde ich mir über meine Ausrüstung sicher keinen Ärger bereiten. Jedes stück ist sorgfältig ausgewählt und allein das hat schon Spass gemacht, ich freue mich schon auf weitere Touren. Hab mir eine geniale Konstruktion entworfen, wenn es sein muss ist es ein Schlitten, wenn nicht eine Karre die mit einem Hüftgurt gezogen wird. Damit kann ich sogar mein 10 kg Faltboot auch mit schleppen und 50 kg Futter. Baue das jetzt im WInter und wenn der erste Schnee fällt kommt der erste Schlittentest. Vielleicht vermarkte ich das Ding dann sogar, sieht nämlich nebenbei auch noch sehr gefällig aus. Mal sehen. Als Fahrradanhänger ist es auch noch gut geeignet.

Hast du immer noch nicht verstanden lieber WG, dass es nicht um einen
Pfadfinderausflug geht?

Bin nie davon ausgegangen, wie kommst Du darauf? Habe nur ein paar Schwäncke aus meiner Pfadizeit erzählt, mehr nicht.:-), bin heutzutage aber nicht mehr so unterwegs, sondern bin inzwischen auf extremeren Touren. Damals hatten wir aber auch schon Touren gemacht die nicht ohne waren. Drei Wochen durchs Lappland ohne auf einen Menschen zu treffen. Da musst Du schon ein wenig Ahnung haben, denn so viel Futter mitzuschleppen geht nun gar nicht und das war vor 30 Jahren, ich war 15, da gab es noch kein Spezialaußentürenfutter. Pfadfinderausflüge waren das bestimmt nicht. Außentür gab es damals noch gar nicht.

Heute essen sie das Wild, morgen mein Hausschwein (in spe, ich suche noch
nach einem geeigneten Hof im Allgäu) und übermorgen mich. Die Zeit vor dem
Krieg wird deftig wegen hungernder Städter, die ihr Heil bei den Bauern
suchen. Die Zeit nach dem Krieg wird zumindest für einige Monate lang ein
Hauen und Stechen sein. "Vater gegen den eigenen Sohn" sagen die Seher.

Das ist der Grund warum ich denke, dass ich im Wald eine Zeitlang evtl. besser aufgehoben bin. Ich kenne mich da aus, weiß wie ich mich tarne und das eben auch am liebsten im Allgäu/Österreich, meiner ollen Heimat. Vielleicht auch Schweden, da hab ich auch Kontakte die ich derzeit wieder wärme. Ich bin derzeit offen nach allen Richtungen und werde mich bis zum Sommer endgültig festlegen, neben ein paar Notlösungen. Die Vorräte "zu Hause" sind dann wenn ich vorübergehend im Wald bin, gut versteckt (eingemauert/eingegraben).

Was meinst du, was dann eine Gruppe Migranten mit dir macht, wenn sie in
der Überzahl sind und du etwas zu essen hast? Nachdem Deutsche sie aus
ihrer Wohnung sarraziniert haben?

Hab ich gar keine Böcke drauf, deswegen ja nochmal der Wald, da kommen die nämlich kaum hin und ich kann mich hier besser tarnen als sonst wo. Das ist für den Fall der Fälle, dass ich improvisieren muss. Ich lebe seit 7 Jahren in Neukölln und kenne die Jungs, die sind nämlich ganz schön verwöhnt und das Leben draußen kennen die gar nicht, genauso wie die Sesseldeutschen. Die sind nur groß im Töne spucken und sonst nix, in Gruppen allerdings ungenießbar.

Überleg doch einfach mein Lieblingsbeispiel: Du hast eine Tochter. Sie
liegt im Bett und stirbt gerade vor Hunger. Dein Nachbar hat genug Dosen,
er läuft noch passabel genährt herum. Aber er gibt sie dir nicht
freiwillig. Und dann siehst du das Messer da liegen...

Hab keine Tochter, war ein ungeeignetes Beispiel :-D

WG, ich rede nicht davon dass ich auf Raub gehe. Ich sorge vor. Aber
andere haben nicht vor gesorgt. Sie können wählen zwischen Tod und Raub.
Und was werden sie tun?

Mal ein anderes Beispiel: Eine Truppe Russen steht vor Deiner Tür, die Nachbarn haben ihnen kurz vor der Kugel die Richtung gezeigt: Dort vieel Hamham ... Es gibt keine Sicherheit, Garantie oder sonst was, das ist uns beiden denke ich klar. Aber jeder Plan kann auch in die Hose gehen, gemäß meiner Signatur. Deswegen setze ich neben meinem Hauptplan auch auf flexible Vorbereitung.

Ich habe aus Überzeugung einstmals den Wehrdienst abgelehnt.

Ich auch, aber genauso waren meine damals langen Locken ein wesentliches Argument für mich:-)

Als ich aus
Bosnien wieder kam, habe ich Extremkampfspot und das Schießen erlernt.

Kann ich gut verstehen und ich wünschte manchmal, ich hätte das auch bereits getan, aber ist halt nicht und das hat vielleicht auch seine tieferen Gründe. Zur Abschreckung hab ich eine fette Gurka, und mit dem Bogenschießen fange ich auch noch die nächsten Monate an, aber das nur aus Interesse an der inneren Einheit. Wenn ich das später mal zur Notwehr einsetzten muss/kann/sollte, dann ist das eben so. Ich mache das nicht mit dieser Absicht.

3.) Vorräte
Unter einem Jahr ist das ganze für die Katz.


Hundert Prozent konform. Wobei ich weiter gehe und die Selbstversorgung
als vorrangig ansehe und im Zweifel die Vorräte lieber im Würde altern

Meine ich doch auch, die Vorräte erst wenn's nicht mehr anders geht antasten (z.B. Kältesommer/winter?)

Meine Samenbank enthält über 200 Sorten.

Na, dacht ich mir doch, hat aber nicht so geklungen.

EM

Mich interessiert das momentan nicht, da ich dazu nicht flüssig bin, deswegen habe ich dazu auch nix zum sagen. Ich setze wenn dann eh mehr auf meine Fähigkeiten.

Über Fähigkeiten sind wir uns einig. Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn,
der alle erdenklichen Arbeiten handwerklich hin bekommt und dennoch ein
begnadeter Denker ist. Sein Studium der Luft- Und Raumfahrttechnik
meistert er genial. Das, was er lernt ist so vielschichtig, dass wir mit
unserem Studium blaß aussehen dagegen.

Ihn sehe ich als Garanten dafür, dass wir einen großen Teil des Wissen
sogar über eine Zeit wie Wizard sie schildert hinaus retten können auch
ohne www.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Deine Sohne. Vielleicht ist er genau so ein Typ wie ich, der ich meine Denk- und andere Fähigkeiten mit Berührung und Bewegung erzeugt habe. Wenn ich ihn mal sehen sollte, kann ich das ganz schnell feststellen ;-)

Ich kann mit der religiösen Schiene nichts anfangen, weiß aber, dass viele
Menschen dies wirkungsvoll einsetzen können. Aber respektieren kann ich
jeden, der diesen Weg gehen mag.

Von Religion habe ich eigentlich gar keine Ahnung, hab schon immer außerhalb ("darüber" ist vielleicht ein bisschen überheblich) meine Erkenntnisse gewonnen und das auf vielfältige bunte Art.
Mal noch einen kleinen Schwank dazu:
Ich war vor einigen Jahren in der FalunGong-Bewegung sehr aktiv (ist dann zur Sekte geworden und ich nahm ganz schnell meinen Hut und verschwand). Wir hatten da aber mal eine richtig raffinierte Aktion gemacht. Eine Gruppe von 38 Leuten aus 11 Nationen hat sich heimlich in Peking getroffen. Wir trafen uns auf dem "Platz des himmlischen Friedens" und taten so als ob wir eine Hochzeitsgesellschaft waren. Auf ein Kommando haben wir dann ein riesiges Banner herausgezogen und hielten es hoch. Junge, da war was los. Ich saß blitzschnell im Lotussitz auf dem Boden und war sofort in totaler Ruhe. Es hat keine 10 Sekunden gedauert und überall auf dem Platz heulten Motoren auf. Innerhalb von weiteren 10 Sekunden waren wir von einer Wagenburg umstellt und Bullen (die Geheimpolizisten in China sind unglaubliche Bullen, richtige brutale Schlägertypen). Nun, ich saß am Rand der Gruppe und wurde als Erster betatscht. Keine Reaktion. Sie wollten mich wegziehen. Keine Chance, sie schafften es nicht. Ich bin nun wirklich kein Schwergewicht. Meine damalige Frau neben mir war sofort weggezogen, war mir egal. Ich war absolut in Ruhe. Es brach überall Panik aus, Schreie, Rufe, war mir egal. Ich wunderte mich nur ein wenig über die anderen. Viele trugen Blessuren davon, Haare wurden ausgerissen, Beulen, blaue Flecken, Blut. Ich saß immer noch da, war der letzte. Drei oder vier Bullen (keine Ahnung, hatte die Augen zu) wollten mich dann hochziehen, meine Beine auseinander bringen. Sie schafften es nicht, war mit egal. Dann so ein blöder Gedanke, ich konnte es wie in Zeitlupe mit verfolgen: "Wenn sie mich denn mal da losbekommen, hoffentlich nehmen sie auch meinen schönen langen Mantel mit und lassen den dort nicht liegen". Zack, plötzlich konnte sie mich hochbekommen. Beine Beine bekamen sie aber immer noch nicht auf. Behutsam, wirklich behutsam und vorsichtig trugen sie mich dann zum Polizeigefährt und setzten mich ganz sanft ab. Ich hatte nicht den geringsten Kratzer abbekommen. Dann machte ich die Augen auf (nein, ich war nicht im Himmel angekommen, wie ihr jetzt schon wieder denkt), ein Russe aus der Gruppe war am toben, brüllte rum, ich fand das störend und beruhigte ihn mit einem scharfen Blick. Er verstand sofort, senkte den Kopf, ich machte die Augen wieder zu und war in Ruhe. Die Polizeikolonne setzte sich in Bewegung, war mir egal.....
Ich weiß nicht warum die anderen so versagt hatten, ich verstehe es bis heute nicht, aber vielleicht sitzen sie genau deswegen immer noch in dieser Sekte rum.

Was ich bei dir bisher vermisse ist die angemessene Wehrhaftigkeit. Aber
darüber wirst du dir sicher deine eignen Gedanken machen und mich nicht
brauchen.

Ja, da magst Du recht haben, ich weiß noch immer nicht ob ich mich überhaupt wehren möchte, bin da bisher noch gespalten. Manchmal habe ich da auch so meine Phantasien, befinde mich da eben in einem Prozess. Bin wie gesagt mehr auf Tarnung und Unauffälligkeit am Planen und Vorbereiten.

Da viele der Verarbeitungen auch für unsere Freunde im Forum interessant
sein können habe ich diese Antwort hier ein gestellt. Ich hoffe du bist
damit einverstanden.

Klar, wollte ja auch nur den "religiösen" Punkt nicht in eine große Diskussion hineingezogen wissen und es ist ja auch ruhig geblieben ;-) Deine Position dazu kann ich verstehen, das ist aber ja auch in Winklers Buch recht gut dagestellt. Jedem das Seine und hier auf der Erde kommt halt alles zusammen. Weist wenn ich in mich hineinfühle, dann habe ich den Eindruck, dass mich mein ganzes Leben bisher, nur auf die Zeit danach vorbereitet. Wenn ich durchkomme, werde ich sicher meinen Spass haben, wenn nicht dann eben nicht. Du musst aber auch eines dabei bedenken, ich habe keine Familie um die ich mich kümmern muss. Das ist eine ganz andere Situation. Ich kann kommen und gehen wann und wohin ich will. Du machst das mit der Verantwortung die Dir obliegt genau richtig und ich denke Du weißt das auch, dafür meine ganze Anerkennung.

Herzlichst
WG


Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Outdoor hiess früher Survival

Joe, Donnerstag, 25. November 2010, 07:43 vor 3307 Tagen @ WG 5725 mal gelesen

also nicht wirklich was neues, nur entsprechend billiger und aus kommerzgründen vom Outdoor abgelöst.

http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCdiger_Nehberg

Er brachte mich damals schon auf die Idee sein Essen auch aus dem Mülleimer zu holen und in Pappkartons zu schlafen.

Widerstand in der Krise

Bär, Donnerstag, 25. November 2010, 14:44 vor 3306 Tagen @ WG 5916 mal gelesen

Moin WG,


spannender Bericht zum Thema Falun Gong.

Gewaltfreier Widerstand ist meines Ermessens gegen eine Staatsmacht ein wirksames Mittel wie Gandhi deutlich bewiesen hat und du nicht minder. Hut ab vor dieser Zivilcourage.

Ich Falle von Auseinandersetzungen in der Bevölkerung, Plünderung, Raub habe ich da meine Zweifel. Der verhungernde Plünderer trägt dich nicht sanft zur Seite. Speziell Gruppen mit Migrationshintergrund reagieren sehr sensibel auf übermächtig erscheinende Gewalt. Allein wenn du mit einem 65 Kilo schweren Molosser durch die Gegend läufst, habe ich die Erfahrung gemacht, dass genau diese besagten Gruppen richtig gehend Angst haben, wirklich Angst. Lasse ich ihn in entsprechenden Vierteln an der langen Leine schnuffeln, habe ich den Gehsteig für mich allein.

Deinen Schlittenanhänger stellst du aber hier ein, wenn er denn dann fertig ist. So ein 3TF-Hängerschlitten gehört zweifelsohne hier gezeigt. Ich erweitere ihn dann noch um Zuggeschirr für mollossoide Caniden und dann ist mir das Auto freie Deutschland egal :-)

Bis zum nächsten Depot sollte es dann langen.

Was den Fluchtort angeht, stehe ich auf Deutschland. Hier ist mein Land. Ich gehöre hier hin, spreche die Landessprache, im Zweifel auch den Dialekt. Überall anderswo bin ich der Ausländer. Und was mit Ausländern bei knappen Ressourcen passiert, bahnt sich gerade in unserem Lande an. Zu diesem Thema habe ich mich im DGf des Öfteren zu Wort gemeldet. Der noch geschätzte Teutone, der mit den noch als wertvoll angesehenen Euronen zahlt, ist ein gern gesehener Tourist. Wenn aber der Teutone dann die letzten Ressourcen mit seinen Edelmetallen zahlt und die Eingeborenen verhungern, wendet sich das Blatt.

Ich sehe, ganz besonders auch als Gegenbewegung zu den globalistischen Tendenzen eine Welle des Nationalismus auf uns zu kommen. Diese kranken Konstrukte wie die EU haben ihre Halbwertszeit längst überschritten. Es wird schon schwierig genug sein, sich in einem anderen Bundesland zu etablieren.

Ja, wenn die russiche Sondereinheit vor der Tür steht, ist in der Tat Schicht im Schacht. Gegen reguläre Truppen, gar ausgebildete Spezialisten kann ich mich nicht durch setzen. Auch gegen unsere eigene Staatsmacht, die ich als das größere Problem sehe, werde ich mich nicht zur Wehr setzen.

Meine Wehrhaftigkeit erstreckt sich ausschließlich auf den Fall, dass die Ordnungsmacht versagt, sich auflöst. Das wäre der Zeitpunkt Sicherheit eigenverantwortlich wahr zu nehmen.

BB rechnet mit überwiegend schwach bewaffneten Plünderern. Und bei denen ist es mir schnurze, ob es ein Dutzend oder eine Hundertschaft sind. Ortskenntnis, entsprechende vorbereitende Maßnahmen, ausreichende Ressourcen, Fähigkeiten und mentale Einstellung sollten genügen.

Friedvolle Grüße vom


Bären

guter Hinweis, werde von Benzin auf Diesel umschwenken (oT)

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 19:26 vor 3262 Tagen @ Bär 5413 mal gelesen

– kein Text –

Wildbret

Wizard, Berne, Dienstag, 23. November 2010, 19:07 vor 3308 Tagen @ Bär 6056 mal gelesen

Moin Bär

...Aber eure Fähigkeiten sind für die weitaus meisten Leser illusorisch.

Ja, leider. Ausrüstung und Vorräte kann sich jeder mehr oder weniger schnell beschaffen sofern er / sie nur will. Das Aneignen von Wissen und Können dauert Jahre bis Jahrzehnte.

Und selbst bei euch würde ich kein Wildbret auf Termin bestellen nach den finsteren Tagen ;-)

Würde ich auch gar nicht anbieten (können). :-D

Laut meinen Schauungen (zumindest wenn ich das gesehene richtig interpretiere) sieht es so aus, das wohl nur die ersten 3 bis 5 Tage lebensgefährlich sind. zumindest was das Rausgehen anbelangt. Danach kann man wieder raus, aber hell ist es noch lange nicht. Das dauert wohl so 6 bis 8 Monate bis es sich normalisiert hat. Erst danach darf man so nach und nach wieder auf frisches Wildbret hoffen. In der kalten Zeit dazwischen gibt es mehr oder weniger reichlich "Tiefkühlkost". Je nach dem, wie wählerisch oder hungrig man ist. Ich habe da Schauungsteile dazu, wo "wir" bei Fackelschein erfrorenes Wild zerhacken / aus dem Eis hacken, des Gleichen wo "wir" erfrorenes Vieh aus Ställen holen. Aber auch Teile, wo Leute "Tiefkühlkost" aus Häusern holen / geholt haben müssen.

Dem hier nicht unähnlich: http://www.clausschekonstanten.de/Supervulkan/doku_art/zeitderk.html

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Eiszeit

Bär, Dienstag, 23. November 2010, 21:14 vor 3308 Tagen @ Wizard 5930 mal gelesen

Moin Wizard,


genau dieses Puzzlesteinchen fehlt noch wenn wir den Kältesommer der Hexe Katla in die Schuhe schieben. Vulkanische Aktivitäten, die drei Tage die Luft so mit ihrem eruptiven Material füllen dass wir gar nichts sehen können, sind nicht einfach weg. Die Folge muss zwangsläufig Kälte über Monate sein. "Holz teurer als Zucker", Zucker als Krisenwährung, hat Taurec in seiner Auflistung auch enthalten.

Deinen Link habe ich damals schon schon gelesen, kann es sein, dass es deine Empfehlung war? Beeindruckend gruselig aber leider dem Verhalten des Menschen angemessen. Nur das Ende stelle ich mir ein wenig anders vor ;-)

Die Sache mit dem Wild gefällt mir deinen Schauungen zum Trotze nicht wirklich. Tage lang tödlicher Staub und dann bittere Kälte gehen auch an Flora und Fauna nicht spurlos vorbei. Wenn hier ein vergleichbares Maß an Reduzierung der Individuen eintritt dauert es einige Jahre bis die Populationsdichte dem ungeübten Hungernden die Chance bietet etwas zu erlegen.

Die Ernährung mit gefundener Tiefkühlkost ist mehr als heikel. Ich empfehle dazu den Jagdschein zu machen um wenigstens über Trichinen und Co etwas zu wissen oder sich von einem Jäger/Schlachter etwas einnorden zu lassen.

Da wir noch Zeit haben ist die bessere Variante sicher sich verstreut in seinem Zielgebiet Lager an zu legen. Getreide unter Co2 eingebuddelt in einem dichten Faß nebst Dosen ist eine sichere Bank. Aber ich denke, da bist du Experte genug als dass du meine Ideen brauchen würdest.

Danke für die Erinnerung an deine Sehungen. Hätte es mich nicht in den dunklen Wald verschlagen, wären wir fast Nachbarn. In meiner Sturm- und Drangzeit stand auf dem Nummernschild Bauern Rücken An...


Gruß vom

Exilbären

Holz und Zucker

Wizard, Berne, Dienstag, 23. November 2010, 23:53 vor 3308 Tagen @ Bär 6453 mal gelesen

Moin Bär

genau dieses Puzzlesteinchen fehlt noch wenn wir den Kältesommer der Hexe
Katla in die Schuhe schieben. Vulkanische Aktivitäten, die drei Tage die
Luft so mit ihrem eruptiven Material füllen dass wir gar nichts sehen
können, sind nicht einfach weg. Die Folge muss zwangsläufig Kälte über
Monate sein. "Holz teurer als Zucker", Zucker als Krisenwährung, hat
Taurec in seiner Auflistung auch enthalten.

Ja, wobei ich "Holz teurer als Zucker" dabei eher für eine Versinnbildlichung halte. An Holz dürfte kein Mangel herrschen, da (wenn ich meine diesbezüglichen Schauungen richtig interpretiere) dann massenhaft Holz herumliegt, Zucker aber nicht. Allerdings eignen sich abgestorbene, gefrorene Bäume nicht als Feuerholz. Da muss man die Kunst beherrschen, erst mal ein Feuer anzubekommen, um das andere Holz hinreichend aufzutauen und zu trocknen um es zu verbrennen. Es könnte also a) gemeint sein, das trockenes Feuerholz innerhalb der Kältephase unbezahlbar ist, oder b) hinterher lebende Bäume und / oder vernünftiges Bauholz Mangelware sind. Auf Zucker in der heute üblichen Form) hingegen werden wir wohl recht lange verzichten müssen.

Deinen Link habe ich damals schon schon gelesen, kann es sein, dass es
deine Empfehlung war?

Gut möglich, könnte aber auch Detlef gewesen sein. Wir beide wechseln uns da mit dem Einstellen in Foren ab. :-D

Beeindruckend gruselig aber leider dem Verhalten des
Menschen angemessen. Nur das Ende stelle ich mir ein wenig anders vor ;-)

Nun, ich gehe mal davon aus, das es für sehr viele genau auf ein solches oder ähnliches Ende hinauslaufen wird.

Die Sache mit dem Wild gefällt mir deinen Schauungen zum Trotze nicht
wirklich. Tage lang tödlicher Staub und dann bittere Kälte gehen auch an
Flora und Fauna nicht spurlos vorbei. Wenn hier ein vergleichbares Maß an
Reduzierung der Individuen eintritt dauert es einige Jahre bis die
Populationsdichte dem ungeübten Hungernden die Chance bietet etwas zu
erlegen.

Mir auch nicht wirklich.
Allerdings sind alles bezüglich der Tödlichkeit reine Mutmaßungen. Wir haben bisher nur recht eindeutig, das es, zumindest für Menschen, ungesund ist, zu der Zeit draußen zu sein. Wobei meiner Meinung nach nicht eindeutig klar ist, ob es tatsächlich absolut tödlich ist. Wir haben ja die Aussagen, was es allem Anschein nach genügt, die Fenster blickdicht zu machen bzw. nicht hinzusehen. Ebenso haben wir die Aussage, das man nicht aufmachen soll, wenn die draußen Befindlichen "anklopfen". Dazu dann die nicht genau einzuordnende Schau von mir, wonach sich plötzlich ein (oder mehrere) Reh(e) ganz anders aufführen als normal üblich. Nämlich dahingehend, das es nicht in Panik davon läuft, sonder sich eher Handzahm nähert, um sich dann als brutaler Fleischfresser (zumindest soweit, das es Leute angreift und umlegt) zu entpuppen.

Meine persönlichen, diesbezüglichen Mutmaßungen gehen dahin, das es irgendetwas ist, das (teilweise?) über Augen aufs Hirn wirkt. Für manche direkt tödlich, manche verfallen (vorrübergehend?) in den Wahnsinn (Tötungsrausch) und auf einige wenige wirkt es gar nicht.

Hatte da vor längerem auch schon angemerkt, das dieses allem Anschein nach nicht zum ersten mal passiert. Siehe z.B. Sodom und Gomorra, wer hinschaut erstarrt zur Salzsäule oder bei den alten Griechen die Gorgonen, wer sie anschaut erstarrt zu Stein. Und zumindest noch bei den Chinese gibt es alte Überlieferungen ("Märchen"), die ähnliches aussagen.

Aber egal, was es auch genau sein wird und wie es wirkt. Es werden ziemlich viele davon (direkt oder indirekt) verrecken, Menschen und Tiere. Beide müssen sich anschließend langsam davon erholen, wobei die Tiere da eindeutig im Vorteil sind. Außerdem sehe (nicht schauen) ich da noch ein anderes Problem für die Menschen. Die stehen dann lange Zeit nicht mehr ganz oben an der Nahrungskette ...

Gibt da übrigens noch eine "Uraltaussage" von mir, die noch aus meiner Kindheit stammt und die ich selber sogar recht lange vergessen / verdrängt hatte. Die bezieht sich auf Wölfe, nämlich dahingehend, das, wenn die hier Ausgestorbenen wieder auf ihren alten Routen wandern, es soweit ist. Gemessen an meinem damaligen, kindlichen Verständnis, dürfte es so auszulegen sein, das wenn wilde Wölfe wider im Großraum Bremen mit Richtung Nordsee unterwegs sind, es Zeit zum beten (oder Rucksack greifen, je nach dem) wird. Im Raum Münster will man ja schon einen Wolf gesehen haben ...

Die Ernährung mit gefundener Tiefkühlkost ist mehr als heikel. Ich
empfehle dazu den Jagdschein zu machen um wenigstens über Trichinen und Co
etwas zu wissen oder sich von einem Jäger/Schlachter etwas einnorden zu
lassen.

• Wenn man am verhungern ist, ist es einem völlig wurscht was man frist. Hauptsache überhaupt was zu beißen.

• Meine mich zu erinnern, das Frost sowas abtötet. Und wenn da was Essbares länger bei Temperaturen von -20°C bis -40°C oder mehr Wochen oder Monate herumliegt, dürfte da nichts Lebendes mehr sein. Zudem Frist man es ja nicht roh.

• Mein Jüngster lernt Schlachter / Metzger und hat ein Auge darauf, bei Sachen die später von Nutzen sein können, besonders genau aufzupassen. :-D

Da wir noch Zeit haben ist die bessere Variante sicher sich verstreut in
seinem Zielgebiet Lager an zu legen. Getreide unter Co2 eingebuddelt in
einem dichten Faß nebst Dosen ist eine sichere Bank. Aber ich denke, da
bist du Experte genug als dass du meine Ideen brauchen würdest.

Diese Möglichkeit hat nicht jeder, und es hat keiner die Garantie, später auch bei seinen Lagern anzukommen oder bleiben zu können. Wobei ich persönlich Getreide eher als Saatgut ansehe und für die Übergangszeit "Fertigfutter" bevorrate. Wobei diese Bevorratung allerdings nicht dazu gedacht ist, sich rein davon zu ernähren, sondern rein als eiserne Notreserve damit man nicht tatsächlich verhungert. Ich bzw. die Leute die dann bei mir sind, müssen dann schon tatsächlich auf dem letzten Loch pfeifen, bevor ich das eine oder andere Versteck öffne.

Man verhungert übrigens gar nicht so schnell, wie vielfach behauptet. Sicher, wenn man jemanden in ein Loch steckt und ihm ausschließlich Leitungswasser gibt, isser nach ein paar Wochen hin (je nach vorherigem Körpergewicht und Konstitution). Was allerdings nicht alleine am Futtermangel liegt. Mit dem richtigen Willen und alle paar Tage mal eine Kleinigkeit kann an das ganz schön lange aushalten und dabei sogar noch arbeitsfähig bleiben.

Danke für die Erinnerung an deine Sehungen. Hätte es mich nicht in den
dunklen Wald verschlagen, wären wir fast Nachbarn. In meiner Sturm- und
Drangzeit stand auf dem Nummernschild Bauern Rücken
An...

Oh, tach Ex-Nachbar :-D

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Anmerkungen

Bär, Mittwoch, 24. November 2010, 14:33 vor 3307 Tagen @ Wizard 6109 mal gelesen

Moin Wizard,


vielen Dank für deine Informationen.

Ein paar Anmerkungen/Anregungen noch dazu.

Holz/Zucker

Unsere Gesellscjaft ist abhängig vom Erdöl. Ereignisse wie die Kommenden lassen den Schluß zu, dass der Erölstrom nach Europa versiegen wird. Ohne Erdöl wird es kalt in deutschen Stuben.

Ich komme nicht aus der Scheuungsecke. ich komme aus der Ecke der Analyse der realen Entwicklung. Erst die erstaunliche Parallelität der zukünftigen Annahmen brachte auf Irmaiers Fersen. Darum bin ich sehr darauf fixiert, Sehungen mit potenziellen Szenarien ab zu gleichen. Gelegentlich wird das fehl interpretiert als ob ich in das Lager derjenigen wechsele, die jede Nachricht mit kreisch, die Welt geht unter, honorieren.

Meine reale Vorbereitung schließt Feuerstellen mit Holz als Brennstoff ein. Ich meine ich bin damit meiner Zeit ein wenig voraus. Gasvorkommen aus RU sind nicht krisensicher, still gelegte Kohlezechen wieder zu aktivieren geht selbst heute nicht jetzt auf sofort.

Auf den Trichter Holz zum Heizen und Kochen, ja vielleicht sogar wieder zum Transport zu nehmen (Holzvergaser) werden auch andere kommen. Und die Folge wird ein deutlich höherer Verbrauch und Wert dieses Brennstoffs sein.

Der Mangel würde dann darin liegen, die enormen Mengen zu schlagen, trocknen zu lassen und zu transportieren. Auf jeden Fall stapele ich genug davon sobald mein Hof gekauft ist. Eine für 10 Jahre ausreichende Menge ist ganz sicher kein Fehler weil ich auch nicht jünger werde.

Den heutigen geringen Wert von Holz als Brennstoff gewährleistet nur das billige Erdöl zum einen wegen direkter Konkurrenz, zum anderen wegen der Nutzung des billigen Öls zur Holzgewinnung.

Das Einlagern von Zucker, ich mag gar keinen Zucker lagere aber dennoch üppig ein, gestern habe ich einen Zentner nachgelegt, ist unter Aspekten des Tauschhandels zuletzt in der Krise in RU belegt. Kurzfristige Energie, dauerhaft lagerbar, begehrt wenn auch nicht bei mir, und auch zum Brennen von Alkohol, der in jeder Krise zur Betäubung des Geistes stark genutzt wird, sind klare Argumente dafür.

Wolfsrudel

Deine Sehung war realistischer Art. Dennoch möchte ich darauf hin weisen, dass wir moderne "Wölfe" haben. Vor einiger Zeit las ich über Hunderudel in den neuen Bundesländern, die völlig verwildert raubend durch die Lande ziehen. Genetisch determinierte und zumindets rudimentär noch vorhandene Verhaltensweisen befähigen sie als Rudel erfolgreich zu jagen. Aggressives Verhalten gegenüber Menschen ist belegt.

Ich rechne definitiv damit, dass größere Mengen unserer Haustiere im Zuge der Krise ausgesetzt=ausgewildert werden und sich zu ernst zu nehmenden Konkurrenten insbesondere was Fleischressourcen angeht, entwickeln werden.

Aggressive Rehe


Von einer natürlichen Erkrankung wie Tollwut scheint mir das eher nicht aus zu gehen.

Wahrscheinlicher ist, dass Auswirkungen des Elektromagnetischen Feldes auf die Psyche statt finden. Die Theorien des Kataklysmus und diverse Fraktale von Sehungen sprechen für mich eindeutig dafür, dass nicht nur Menschen außergewöhnliches Verhalten zeigen werden. Zuerst kommt ein ausgeprägt aggressives Verhalten und später augenscheinlich das Gegenteil zum Tragen.
Der Vater gegen den Sohn usw. als Stichwort.

Nicht ausschließen kann ich aber, dass auch Hunger ausgeprägte Pflanzenfresser zu untypischem Verhalten animieren kann. Karpfen gelten als Friedfische. Kaum jemand weiß aber, dass sie durchaus auch passende Kleinfische mit einschlürfen und Aas sehr wohl zum Speiseplan gehört. Nun kann ich mir nicht vorstellen, dass Rehe Fleisch verdauen können, das würde wohl die Biologie auf den Kopf stellen. Aber dass sie sich vor Hunger doch Fleisch toter Tiere einverleiben auch wenn es nicht angemessen verwertet werden kann würde ich nicht ausschließen wollen wenn es auch allerhöchst unwahrscheinlich ist.

Also bleiben wir lieber bei der Variante mit dem Aggressionsverhalten bedingt durch äußere Einflüsse.


Staub

Zu diesem Thema hatte ich meine Auffassung, Stichwort Bitumenpapier, Rieselschutz, dar gelegt.

Allgemein

Deine Schauungen weichen in der Konsequenz erheblich von den meisten Schauungen ab. Eiszeit, Stammesgesellschaft, primitivstes Leben unter Nutzung von mit gebrachten Erzeugnissen unserer Neuzeit (siehe deine modernen Waffen neben Schwert und Keule stehend), exzessiver Überlebenskampf sind auch die Ergebnisse meiner Analysen ausgehend von einem Zusammenbruch der Systeme (Wirtschaft, Finanzen, Politik, Sozialstrukturen).

Ja, ich war eher freudig überrascht in den Sehungen eine Softvariante geboten zu bekommen mit einem nach Taurec milden Kapitalismus (also durchaus anerkannter Individualbesitz)unter einem Imperator in blühenden Zitronenfeldern am Ende der Ereignisse.

Dein Sohn geht auf jeden Fall einen guten Weg.

Gruß von den Höhen des Schwarzwaldes in die Marschenlande

Bär

Öl und Co

Wizard, Berne, Mittwoch, 24. November 2010, 20:52 vor 3307 Tagen @ Bär 6093 mal gelesen

Moin Bär

Unsere Gesellscjaft ist abhängig vom Erdöl. Ereignisse wie die Kommenden
lassen den Schluß zu, dass der Erölstrom nach Europa versiegen wird. Ohne
Erdöl wird es kalt in deutschen Stuben.

Keine Frage, wenn das Öl nicht mehr ankommt, ist Schicht im Schacht. ich gehe davon aus, das ab einem Gewissen Zeitpunkt hier von der Seite aus Ende ist. Allerdings gehe ich auch davon aus, das sich in dieser Phase die Ereignisse dermaßen überschlagen, dass das den Kohl auch nicht mehr fett macht. Konkret würde ich diesen Abschnitt innerhalb bzw. gegen Ende der von mir gesehenen "Überwachungsphase" setzen (z.B. die mit dem Bahnhof).

Auf den Trichter Holz zum Heizen und Kochen, ja vielleicht sogar wieder
zum Transport zu nehmen (Holzvergaser) werden auch andere kommen. Und die
Folge wird ein deutlich höherer Verbrauch und Wert dieses Brennstoffs
sein.

Jein ... Heizen ja, darauf werden dann wohl ziemlich viele kommen, damit zu fahren nicht. Zudem habe ich Schauungen, die den Schluss nahe legen, das ... Hm, wie soll ich das jetzt verständlich erklären ... Ich will es mal vorsichtig ausdrücken: Nicht erlaubt ist sich frei fortzubewegen, zumindest nicht mit Autos. Egal ob nun mit Holzvergaser oder nicht. Öffentlichem Verkehr gibt es da scheinbar nur mit Zug oder Straßenbahn (abgesehen von Fahrrad und zu Fuß). Zumindest ist in den diesbezüglichen Schauungen von mir kein Bus oder privater PKW zu sehen. Die einzigen KFZ die zu sehen sind, haben "Regierungsbezug", Militär um es genauer auszudrücken. Selbst Polizei im eigentlichen Sinne ist recht wenig zu sehen, und wenn dann irgendwo herumstehend (in etwa so, wie man es derzeit an Bahnhöfen und Flughäfen sieht). Wobei ich ehrlich gestehen muss, das mir erst jetzt die Möglichkeit so richtig ins Auge fällt, das die ganze Sache ihren Ursprung im Treibstoffmangel haben könnte. Bisher hatte ich da eher in die Richtung gedacht, das man damit versucht Unruhen vorzubeugen bzw. das sich Teile der Bevölkerung verflüchtigen. Also ähnlich wie seinerzeit in der Anfangsphase der DDR, wo sie ob der Tausenden die in den "Westen" rüber sind, die grenzen dicht gemacht hat. Also im Zusammenhang damit, das sich Teile der BRD abgespalten haben und man verhindern will, das allzu viel in den dann freieren Teil wechseln.

Das Einlagern von Zucker, ich mag gar keinen Zucker lagere aber dennoch
üppig ein, gestern habe ich einen Zentner nachgelegt, ist unter Aspekten
des Tauschhandels zuletzt in der Krise in RU belegt. Kurzfristige Energie,
dauerhaft lagerbar, begehrt wenn auch nicht bei mir, und auch zum Brennen
von Alkohol, der in jeder Krise zur Betäubung des Geistes stark genutzt
wird, sind klare Argumente dafür.

Ja! Hätte ich die Möglichkeit, hätte ich davon auch den einen oder anderen Zentner herumliegen.

Wolfsrudel

Deine Sehung war realistischer Art. Dennoch möchte ich darauf hin weisen,
dass wir moderne "Wölfe" haben. Vor einiger Zeit las ich über Hunderudel
in den neuen Bundesländern, die völlig verwildert raubend durch die Lande
ziehen. Genetisch determinierte und zumindets rudimentär noch vorhandene
Verhaltensweisen befähigen sie als Rudel erfolgreich zu jagen. Aggressives
Verhalten gegenüber Menschen ist belegt.

Ja, verwilderte Hunde als große Gefahr hatten wir vor nicht allzu langer Zeit im HSP als Thema. In diesem Fall sind von mir aber die echten Wölfe gemeint und die gehen den Menschen nicht an. Zumindest nicht vor der Kältephase.

Ich rechne definitiv damit, dass größere Mengen unserer Haustiere im Zuge
der Krise ausgesetzt=ausgewildert werden und sich zu ernst zu nehmenden
Konkurrenten insbesondere was Fleischressourcen angeht, entwickeln
werden.

Ja, die auch. Was mir da aber weit mehr Sorgen macht, sind dann freikommende Zootiere. GB hat ja jetzt schon ein gerne verschwiegenes Problem mit nicht heimischen Großkatzen, die mittlerweile allem Anschein nach eine völlig neue Spezies bilden. Hatte mich diesbezüglich schon öfter in diversen Foren darüber ausgelassen (Stichwort Liger und Co: http://veganesnom.files.wordpress.com/2010/08/liger.jpg)

Aggressive Rehe
Von einer natürlichen Erkrankung wie Tollwut scheint mir das eher nicht
aus zu gehen.

Sehe ich auch so.

Wahrscheinlicher ist, dass Auswirkungen des Elektromagnetischen Feldes auf
die Psyche statt finden. Die Theorien des Kataklysmus und diverse Fraktale
von Sehungen sprechen für mich eindeutig dafür, dass nicht nur Menschen
außergewöhnliches Verhalten zeigen werden. Zuerst kommt ein ausgeprägt
aggressives Verhalten und später augenscheinlich das Gegenteil zum
Tragen.

Ja, so in etwa vermute ich das auch. Wobei ich bis jetzt keinen Schimmer habe, was genau der Auslöser sein könnte. Es muss irgendwas sein, das sich per Sichtschutz abhalten lässt, bzw. irgendwas in der Luft, das aber nicht so fein ist, das es durch ritzen kriecht. Das es was aus dem Bereich EM ist, glaube ich nicht. Das würde ja mühelos durch jeden Hauswand etc. gehen.

Der Vater gegen den Sohn usw. als Stichwort.

Dabei scheint es sich meiner Meinung nach um was "politisches" zu handeln und nichts mit den 3TF zutun zu haben.

Nicht ausschließen kann ich aber, dass auch Hunger ausgeprägte
Pflanzenfresser zu untypischem Verhalten animieren kann. Karpfen gelten
als Friedfische. Kaum jemand weiß aber, dass sie durchaus auch passende
Kleinfische mit einschlürfen und Aas sehr wohl zum Speiseplan gehört. Nun
kann ich mir nicht vorstellen, dass Rehe Fleisch verdauen können, das
würde wohl die Biologie auf den Kopf stellen. Aber dass sie sich vor
Hunger doch Fleisch toter Tiere einverleiben auch wenn es nicht angemessen
verwertet werden kann würde ich nicht ausschließen wollen wenn es auch
allerhöchst unwahrscheinlich ist.

Direkt Fressen war mit "Fleischfresser" nicht gemeint, eher das erst scheinbar friedliche herankommen und dann töten. Ein passender Vergleich wäre das Verhalten so mancher Hauskatze, die erst schnurrend um einen herumschlawenzelt und wenn man die Hand zum Streicheln ausstreckt, dann ohne Vorwarnung mit Zähnen und Krallen an der Selben hängt.

Also bleiben wir lieber bei der Variante mit dem Aggressionsverhalten
bedingt durch äußere Einflüsse.

Ja, so war das auch gemeint.

Deine Schauungen weichen in der Konsequenz erheblich von den meisten
Schauungen ab.

Sehe ich nicht so.

Eiszeit, ...

Bedingt durch die 3TF und (für mich zumindest) völlig logisch. Ich halte es schlichtweg für unmöglich, das sich für drei Tage durch Vulkane oder sonst was der Himmel völlig verdunkelt und am vierten Tag eitler Sonnenschein herrscht.

Stammesgesellschaft, primitivstes Leben unter
Nutzung von mit gebrachten Erzeugnissen unserer Neuzeit (siehe deine
modernen Waffen neben Schwert und Keule stehend), exzessiver
Überlebenskampf sind auch die Ergebnisse meiner Analysen ausgehend von
einem Zusammenbruch der Systeme (Wirtschaft, Finanzen, Politik,
Sozialstrukturen).

Zum Einen ist nicht gesagt, wie lange diese Phase dauert und zum Anderen kann es eine rein regionale Erscheinung sein. Zudem sind es Dinge, die eindeutig dach der zeit stattfinden, die andere Seher gesehen haben. Wie Detlef es mal so schön ausdrückte "Wir haben deshalb so wenig Schauungen von danach, weil dann weniger Augen da sind, durch die man schauen könnte" oder so ähnlich. Ich selber habe auch schon öfter angemerkt, das die meisten Schauungen (der meisten Seher) nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gehen, nämlich bis 3TF und die Schauungen, wo sie meinen sie seine danach, tatsächlich davor sind. Oder wie im Falle von Wüstenrufer, schlichtweg erfunden.

Ja, ich war eher freudig überrascht in den Sehungen eine Softvariante
geboten zu bekommen mit einem nach Taurec milden Kapitalismus (also
durchaus anerkannter Individualbesitz)unter einem Imperator in blühenden
Zitronenfeldern am Ende der Ereignisse.

Auch wenn ich nicht direkt blühende Zitronen und einen Imperator gesehen habe, so würde ich rein aus meinen Schauungen doch behaupten, das es am Ende so in etwa aussieht. Also relativ warm, friedlich und ohne großen Mangel. allerdings auch ohne großen Überschuss. Ich meine, Begriffe wie Kapitalismus, Kommunismus etc. gibt es dann nicht mehr.

Dein Sohn geht auf jeden Fall einen guten Weg.

Ja, alte Familientradition ;-)

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Deutschland Auto freie Zone

Bär, Donnerstag, 25. November 2010, 14:09 vor 3306 Tagen @ Wizard 5877 mal gelesen

Moin Wizard,


danke für die Aufklärung des vermeintlichen Widerspruchs deiner Kälte und der Irlmaier Wärme. So herum wird ein Schuh draus.

Deutschland als Auto freie Zone, oh man das wird kesseln. Das "heilix Blechle" wie sie es hier nennen, Statussymbol und Garant der vermeintlichen Freiheit nicht mehr nutzbar. Weisst du, dass das unzählige Menschen um ihren Selbstwert bringen wird? Sie identifizieren sich mit ihrem Statussymbol.

Ursache scheint mir in der Tat der versiegende Ölstrom zu sein.

Mir war in den letzten Jahren aufgefallen, dass viele neuzeitliche Schauungen von manueller Tätigkeit parallel zu dem beobachteten Hauptgeschehen berichten. Ein Bericht eines Schweizers enthielt die Info im Hintergrund "wir waren auf der Wiese am Mähen (mit der Sense)". Ölvorräte für drei Monate lassen sich deutlich strecken, wenn nur bevorzugte Nutzer wie Polizei/Militär davon ab bekommen. Ein Verbot der Mobilität im Zuge von Bürgerkrieg ähnlichen Szenarien ist nicht aus zu schließen.


Raubtiere aus den Zoos wegen "Tierliebe" zu entlassen? Oh man, muss diese Gesellschaft krank sein.

Auf die ganzen ...ismusse zu verzichten ist mir ein Bedürfnis.

Gruß und Dank für deine Informationen.


Bär

Tierliebe

Wizard, Berne, Donnerstag, 25. November 2010, 20:06 vor 3306 Tagen @ Bär 5908 mal gelesen

Moin Bär

danke für die Aufklärung des vermeintlichen Widerspruchs deiner Kälte und
der Irlmaier Wärme. So herum wird ein Schuh draus.

Da nicht für.

Deutschland als Auto freie Zone, oh man das wird kesseln. Das "heilix
Blechle" wie sie es hier nennen, Statussymbol und Garant der
vermeintlichen Freiheit nicht mehr nutzbar. Weisst du, dass das unzählige
Menschen um ihren Selbstwert bringen wird? Sie identifizieren sich mit
ihrem Statussymbol.

Och, das kann verdammt schnell gehen. Denk nur mal an die Ölkrise in den 70ern mit dem Sonntagsfahrverbot. Wenn es Treibstoff nur noch für Dienstfahrzeuge gibt und die Tankstellen nicht mehr beliefert werden, dürfte für die Masse ganz schnell Ende mit dem Statussymbol sein.

Ursache scheint mir in der Tat der versiegende Ölstrom zu sein.

Möglich, könnte aber auch andere Gründe haben. Gerade hier in De sind wir ja fast völlig abhängig davon, das Öl und Gas von außen kommen. Dreht da wer den Hahn zu, ist Ende.

Mir war in den letzten Jahren aufgefallen, dass viele neuzeitliche
Schauungen von manueller Tätigkeit parallel zu dem beobachteten
Hauptgeschehen berichten. Ein Bericht eines Schweizers enthielt die Info
im Hintergrund "wir waren auf der Wiese am Mähen (mit der Sense)".
Ölvorräte für drei Monate lassen sich deutlich strecken, wenn nur
bevorzugte Nutzer wie Polizei/Militär davon ab bekommen. Ein Verbot der
Mobilität im Zuge von Bürgerkrieg ähnlichen Szenarien ist nicht aus zu
schließen.

In beiden Fällen ja.

Raubtiere aus den Zoos wegen "Tierliebe" zu entlassen? Oh man, muss diese
Gesellschaft krank sein.

Oh, das muss nicht immer aus reiner Tierliebe sein. Zum Einen glaube ich nicht, das unsere Zoos erdbebensicher gebaut sind und wenn die Käfige kaputt sind, komme die von selber raus. Zum Anderen gibt es da ja noch solche Sachen wie z.B. den Serengeti-Park in Hodenhagen. Da ist Aussendrum auch nur ein großer Zaun. Kann mir gut vorstellen, wie ein paar geistig Minderbemittelte davor stehen und dann meinen, dahinter sei was zu holen ...

Auf die ganzen ...ismusse zu verzichten ist mir ein Bedürfnis.

Ja, mir auch. Zumal davon auszugehen ist, das die Fallweise hinterher nicht ungefährliche Gruppen bilden können. Wobei religiöse Gruppen da ganz oben stehen dürften. So Szenen aus diversen Filmen, wo im Katastrophenfall Hetzprediger aller Art ganz schnell viele Anhänger finden, sind gar nicht soweit hergeholt. Da gibt es jetzt schon reichlich Leute die quasi auf den Zusammenbruch warten um dann "ihr Ding" durchzuziehen. Hab da von verschiedenen Seiten schon recht lustige Sachen gehört (z.B. "Großdeutschland von der Nordsee bis zum Ural" oder "Schon beim Knall anfangen Ungläubige aller Art umzulegen". Ganz nett auch "Alles was nicht Deutsch und Katholik ist in Arbeitslager stecken". Das wird noch richtig lustig werden!

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Re: Öl & Co.

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 27. November 2010, 04:30 vor 3305 Tagen @ Wizard 5740 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Samstag, 27. November 2010, 04:35

Hallo Wizard!

Jein ... Heizen ja, darauf werden dann wohl ziemlich viele kommen, damit zu fahren nicht. Zudem habe ich Schauungen, die den Schluss nahe legen, das ... Hm, wie soll ich das jetzt verständlich erklären ... Ich will es mal vorsichtig ausdrücken: Nicht erlaubt ist sich frei fortzubewegen, zumindest nicht mit Autos. Egal ob nun mit Holzvergaser oder nicht. Öffentlichem Verkehr gibt es da scheinbar nur mit Zug oder Straßenbahn (abgesehen von Fahrrad und zu Fuß). Zumindest ist in den diesbezüglichen Schauungen von mir kein Bus oder privater PKW zu sehen. Die einzigen KFZ die zu sehen sind, haben "Regierungsbezug", Militär um es genauer auszudrücken. Selbst Polizei im eigentlichen Sinne ist recht wenig zu sehen, und wenn dann irgendwo herumstehend (in etwa so, wie man es derzeit an Bahnhöfen und Flughäfen sieht). Wobei ich ehrlich gestehen muss, das mir erst jetzt die Möglichkeit so richtig ins Auge fällt, das die ganze Sache ihren Ursprung im Treibstoffmangel haben könnte. Bisher hatte ich da eher in die Richtung gedacht, das man damit versucht Unruhen vorzubeugen bzw. das sich Teile der Bevölkerung verflüchtigen. Also ähnlich wie seinerzeit in der Anfangsphase der DDR, wo sie ob der Tausenden die in den "Westen" rüber sind, die grenzen dicht gemacht hat. Also im Zusammenhang damit, das sich Teile der BRD abgespalten haben und man verhindern will, das allzu viel in den dann freieren Teil wechseln.

Das geht doch alles nicht zusammen mit ein paar Wochen russischem
Durchzug und Besetzung.
Ein durchgehendes Verbot von Privatverkehr muß organisiert werden.
Wenn die russische Phase nur ein paar Wochen dauerte, wäre bei
uns in D ein paar Wochen Chaos, weiter nix.
Frage: Hast Du vielleicht irgendwas gesehen, was auf die Dauer
der Besetzung hinweist?

Neulich lief sogar im ZDF (!) oder so eine Sendung über
das Ende des Öl-Zeitalters.
Da wird schon jetzt in die großen Ölfelder des Nahen Ostens mehr Wasser
hineingepumpt wird als Öl herauskommt.
Von den Ölkonzernen bzw. der OPEC wird man bezüglich der weltweiten
Ölvorräte sowieso nur angelogen.
Es soll eben bis zum Schluß die Illusion aufrechterhalten werden,
daß die Erdölvorräte bis zu unseren Urenkeln reichen, logo.:-D

Ein Ressourcen-Forscher der Shell meinte dennoch,
daß bis 2025 endgültig der globale Peak erreicht sei,
ein Umsteigen auf alternative
Quellen also unvermeidlich wäre.
(Peak heißt soviel, daß der Ölpreis dann explodieren wird)
Und er betonte, daß dieses Umsteigen für die fünfzehnjährige
Gnadenfrist viel zu langsam vonstatten ginge, es im Grunde
genommen schon zu spät sei.
Und das alles im Staatssender!

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

Besetzung?

Wizard, Berne, Samstag, 27. November 2010, 08:57 vor 3304 Tagen @ Eyspfeil 5768 mal gelesen

Moin Eyspfeil

Das geht doch alles nicht zusammen mit ein paar Wochen russischem
Durchzug und Besetzung.
Ein durchgehendes Verbot von Privatverkehr muß organisiert werden.
Wenn die russische Phase nur ein paar Wochen dauerte, wäre bei
uns in D ein paar Wochen Chaos, weiter nix.
Frage: Hast Du vielleicht irgendwas gesehen, was auf die Dauer
der Besetzung hinweist?

Was für eine Besetzung?
Von einer Besetzung habe ich nichts geschrieben oder gemeint, weil ich davon auch nichts gesehen habe. Das sind "unsere"!

An anderer Stelle hatte ich schon verlauten lassen, das ich den derzeitigen Zustand (schwer bewaffnete Polizei an Bahnhöfen etc.) für einen Vorläufer genau dessen halte (Test oder 1.Stufe).

Ein Ressourcen-Forscher der Shell meinte dennoch,
daß bis 2025 endgültig der globale Peak erreicht sei,
ein Umsteigen auf alternative
Quellen also unvermeidlich wäre.
(Peak heißt soviel, daß der Ölpreis dann explodieren wird)
Und er betonte, daß dieses Umsteigen für die fünfzehnjährige
Gnadenfrist viel zu langsam vonstatten ginge, es im Grunde
genommen schon zu spät sei.
Und das alles im Staatssender!

Mit 2025 könnte er rein rechnerisch recht haben, nur gibt es lange vorher schon Verteilungskämpfe und die haben schon lange angefangen.

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

'Besetzung', da Parallelen zur Berliner Schau

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 27. November 2010, 18:41 vor 3304 Tagen @ Wizard 5884 mal gelesen

Hallo Wizard!

"An anderer Stelle hatte ich schon verlauten lassen, das ich den derzeitigen Zustand (schwer bewaffnete Polizei an Bahnhöfen etc.) für einen Vorläufer genau dessen halte (Test oder 1.Stufe)."

"Öffentlichem Verkehr gibt es da scheinbar nur mit Zug oder Straßenbahn (abgesehen von Fahrrad und zu Fuß). Zumindest ist in den diesbezüglichen Schauungen von mir kein Bus oder privater PKW zu sehen. Die einzigen KFZ die zu sehen sind, haben "Regierungsbezug", Militär um es genauer auszudrücken."

Da ist aber ein gewaltiger Unterschied, ob Polizisten wegen Terrorgefahr
Bahnhöfe und Regierungsgebäude bewachen, oder ob der gesamte private
KFZ-Verkehr verboten wird.
In dem Fall würde ja quasi die gesamte Ökonomie zusammenbrechen,
da es soviele Züge und Busse gar nicht gibt, die die ganzen
Schüler, Studenten und Arbeitnehmer zur Arbeitsstelle bringen.
Selbst der Firmenchef müßte mit dem Zug fahren.
Bei uns in Stuttgart sind in den Stoßzeiten die S-Bahnen
schon jetzt so voll, daß man nur mit Mühe in die Bahnen
hineinkommt mit einem Stehplatz.
=> Die ganzen Leute, die die Autobahnen und Straßen mit ihren
Autos verstopfen, müßten in die Züge & Busse gepackt werden.
Das allein ist schon beinahe ein apokalyptisches Szenario.

Selbst wenn in irgendeinem Land der Notstand ausgerufen wird, gibt
es private PKWs, dessen Fahrer dann halt zwischendurch von der
Polizei oder Soldaten öfters angehalten und kontrolliert werden.
Also wie früher im 3.Reich, in der DDR, oder derzeit in
Berlusconis Italien.

"Was für eine Besetzung?
Von einer Besetzung habe ich nichts geschrieben oder gemeint, weil ich davon auch nichts gesehen habe. Das sind "unsere"!"

Ich vermutete eine Besetzung, da in der "Berliner Schau" ebenfalls
gesehen wird, daß keine privaten KFZs mehr fahren, nur öffentliche
Fahrzeuge oder Militärs.
Die Berliner bzw. norddeutschen Seher (es sind mehrere) sprechen
von einer 4-5jährigen russischen Besetzung.

"Wobei ich ehrlich gestehen muss, das mir erst jetzt die Möglichkeit so richtig ins Auge fällt, das die ganze Sache ihren Ursprung im Treibstoffmangel haben könnte."

Wende Dich von dieser Richtung ruhig ab: Bis 2016/2017 wird diese
Ölknappheit einfach noch nicht stattfinden.
Man hat jetzt begonnen, riesige Ölfelder vor der Küste Brasiliens
auszubeuten, und im Irak etwa läuft die Produktion jetzt erst
wieder richtig an, nach den Wirren dort.

"Bisher hatte ich da eher in die Richtung gedacht, das man damit versucht Unruhen vorzubeugen bzw. das sich Teile der Bevölkerung verflüchtigen. Also ähnlich wie seinerzeit in der Anfangsphase der DDR, wo sie ob der Tausenden die in den "Westen" rüber sind, die grenzen dicht gemacht hat. Also im Zusammenhang damit, das sich Teile der BRD abgespalten haben und man verhindern will, das allzu viel in den dann freieren Teil wechseln."

Wie wärs mit der Garabandal-Warnung? Ein Forenmitglied hier hatte mal
die Vision von Flugzeugen, die plötzlich in der Luft hielten, um dann
nach hinten abzusacken und abzustürzen.
So ein Ereignis durchwirbelt schon gewaltig die Psyche aller.
Und dann könnte folgen, was Du oben schreibst: Man versucht,
Unruhen vorzubeugen.
Womöglich gibt es zusätzlich Naturkatastrophen
mit Mißernten, und Terrorgefahr.
=> Der Notstand wird verhängt.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

Gefahr?

Wizard, Berne, Montag, 29. November 2010, 01:17 vor 3303 Tagen @ Eyspfeil 5961 mal gelesen

Moin Eyspfeil

Da ist aber ein gewaltiger Unterschied, ob Polizisten wegen Terrorgefahr
Bahnhöfe und Regierungsgebäude bewachen, oder ob der gesamte private
KFZ-Verkehr verboten wird.

Jein ...
Die Echtheit dieser Gefahr mal völlig außen vor gelassen, was würde passieren, wenn tatsächlich ein "Anschlag" stattfinden würde (z.B. in einem gut besuchten Fußballstadion)und dann noch mit der Androhung weiterer "Anschläge"? Dazu vielleicht noch das aus irgendwelchen Gründen gerade nicht so viel Öl bzw. Treibstoff hier ankommt (z.B. Straße von Hormus dicht) ...

In dem Fall würde ja quasi die gesamte Ökonomie zusammenbrechen,
da es soviele Züge und Busse gar nicht gibt, die die ganzen
Schüler, Studenten und Arbeitnehmer zur Arbeitsstelle bringen.
Selbst der Firmenchef müßte mit dem Zug fahren.
Bei uns in Stuttgart sind in den Stoßzeiten die S-Bahnen
schon jetzt so voll, daß man nur mit Mühe in die Bahnen
hineinkommt mit einem Stehplatz.
=> Die ganzen Leute, die die Autobahnen und Straßen mit ihren
Autos verstopfen, müßten in die Züge & Busse gepackt werden.
Das allein ist schon beinahe ein apokalyptisches Szenario.

Sicher, da würde so einiges ins Stocken geraten. Aber ob und in wie weit das dann ein Chaos wird, ist alleine eine Frage der "Organisation". Insbesondere hier in Deutschland, wo die Bevölkerung eher dazu neigt, solche Dinge zu "erdulden" statt wie in anderen Ländern auf die Barrikaden zu gehen.

Selbst wenn in irgendeinem Land der Notstand ausgerufen wird, gibt
es private PKWs, dessen Fahrer dann halt zwischendurch von der
Polizei oder Soldaten öfters angehalten und kontrolliert werden.
Also wie früher im 3.Reich, in der DDR, oder derzeit in
Berlusconis Italien.

Sicher, aber in solchen Fällen gab es bisher immer noch Treibstoffe, auch für Otto Normal. Wenn auch bisweilen rationiert, aber es gab ihn. Selbst auf Kuba gab es in schlimmsten Zeiten Treibstoff für "Otto Normal", sofern er ihn sich leisten konnte.

Ich vermutete eine Besetzung, da in der "Berliner Schau" ebenfalls
gesehen wird, daß keine privaten KFZs mehr fahren, nur öffentliche
Fahrzeuge oder Militärs.
Die Berliner bzw. norddeutschen Seher (es sind mehrere) sprechen
von einer 4-5jährigen russischen Besetzung.

Möglich, das mancher das gesehen haben mag. Kann ich nichts zu sagen, da ich mich eher wenig mit den Schauungen anderer beschäftige (habe da mehr als genug mit meinen eigenen zu tun). Bei meinen Schauungen gibt es nur weniges, wo man eine Besetzung vermuten könnte. Bei den meisten diesbezüglichen Sachen mutmaße ich eher "eigene Truppen" die, aus welchen Gründen auch immer, sich wie Besatzer aufführen.

Vorrausgesetzt, es sieht überall in Deutschland so aus, wie das meine Diesbezüglichen Schauungen zeigen. Ich halte es schlichtweg für unmöglich, das mögliche Besatzer derart viele "Truppen" hier her bringen können, das man flächendeckend alle paar Meter* über sie stolpert. Es sei denn, sie setzten dafür unsere eigenen Leute mit ein.

*Hatte das, glaube ich, schon an verschiedenen Stellen beschrieben. In den diesbezüglichen Schauungen stehen tatsächlich quasi an jeder Straßenecke "Uniformierte" plus "Zivile" die überall mehr oder weniger unerkannt herumlungern. Und "Verhaftungen" scheinen an der Tagesordnung zu sein. Keine Ahnung warum da wer eingetütet wird und wie lange dieser Spuk dauert. Das kann ein paar Wochen sein, oder wie von anderen beschrieben, Jahre. Wobei ich persönlich eher nicht an Jahre glaube sondern eher ein paar Monate.

Wende Dich von dieser Richtung ruhig ab: Bis 2016/2017 wird diese
Ölknappheit einfach noch nicht stattfinden.
Man hat jetzt begonnen, riesige Ölfelder vor der Küste Brasiliens
auszubeuten, und im Irak etwa läuft die Produktion jetzt erst
wieder richtig an, nach den Wirren dort.

Ich weis nicht so recht. Momentan sieht mein zusammengereimter Zeitplan noch so aus, das irgendwo zwischen 2012 und 2015 der "Wiederaufbau" beginnt.

Wie wärs mit der Garabandal-Warnung? Ein Forenmitglied hier hatte mal
die Vision von Flugzeugen, die plötzlich in der Luft hielten, um dann
nach hinten abzusacken und abzustürzen.
So ein Ereignis durchwirbelt schon gewaltig die Psyche aller.
Und dann könnte folgen, was Du oben schreibst: Man versucht,
Unruhen vorzubeugen.
Womöglich gibt es zusätzlich Naturkatastrophen
mit Mißernten, und Terrorgefahr.
=> Der Notstand wird verhängt.

Keine Frage, auch das wäre möglich. Allerdings fällt es mir persönlich ziemlich schwer, die "Garabandalsache" einzuordnen, da ich damit rein gar nichts anfangen kann. Gibt ja auch bei meinen Schauungen ein paar Teile, die sich von meiner Seite aus jeder Zuordnung entziehen und wo ich selber dann dazu neige dem den Stempel "es kann nicht sein, was nicht sein darf" zu verpassen.

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Re: Gefahr

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 29. November 2010, 02:11 vor 3303 Tagen @ Wizard 5621 mal gelesen

Hallo Wizard!

Ich weis nicht so recht. Momentan sieht mein zusammengereimter Zeitplan noch so aus, das irgendwo zwischen 2012 und 2015 der "Wiederaufbau" beginnt.

Also Pater Pio sah für die Dauer des gesamten Geschehens
4 Jahre und 5 Monate, bis zum Finale der Ära die 3tf.
Dafür (falls die Aussage stimmt vorausgesetzt) wäre bereits 2014
als 3tf-Jahr zu spät.

In den USA gibt es zwar die ersten Anzeichen für eine Inflation,
(die Preise für Lebensmittel steigen dort kräftig)
aber hier in D wird noch gstaad der Aufschwung XXL proklamiert.

Aber man sieht: Du bist ein echter Seher,
dessen Kennzeichen es ist, die Ereignisse
als unmittelbar bevorstehend zu erfahren.
Ich füttere mein Hirn mit allen möglichen
(ausbleibenden) Indikatoren zuzüglich
Angaben der Seher, und rechne dann zusammen.
Zusätzlich habe ich hin und wieder einen
schrägen Traum.
Aber immerhin hatte ich auch in den letzten
Jahren einige Sachen erträumt, die sich dann
in unserer Familie ereignet haben. ;-)

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

Dennoch..

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 19:39 vor 3262 Tagen @ Wizard 5447 mal gelesen

halte ich es für sinnvoll eine im Moment vielleicht nicht effizient nutzbare Ausrüstung zu besorgen und nutzbar zu halten, denn später können wir uns dieses Material vermutlich nicht mehr kaufen, weil nicht mehr erreichbar. Die Zeit, um den Umgang mit der vorhandenen Ausrüstung und den Werkzeugen zu erlenen, das Wissen und die Bücher durchzuackern, um die Handhabung zu lernen, die haben wir dann schon. Mehr als genug. Wir müssen ja keinen Zins und Zinseszins mehr erwirtschaften, keine Steuern bezahlen. Wir leben stattdessen im Hier und Jetzt, in der Hoffnung auf eine lichtvollere Zukunft und im reinen Wissen recht zu handeln. *schön*

Fluchtrucksack und Haiti

Bär, Sonntag, 09. Januar 2011, 15:01 vor 3261 Tagen @ Noidry 5959 mal gelesen

Natürlich gehören möglichst umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten im Überleben dazu. Heute können wir noch ohne Streß lernen.

Auch den Rucksack an sich finde ich wichtig. Laß einfach ein Beben die Hütte plätten, lass eine Gruppe versprengter Speznas sich nebenan nieder lassen, lass den Staat mal richtig knurrig auf dich werden und er will gerade dich einlochen weil du illegal Kartoffeln an gebaut hast ohne Formblatt 135xy2a in fünffacher Durchschrift zu versenden, eine Flucht kann man in solchen Zeiten nicht generell ausschließen.

Gerade im Zusammenhang mit Haiti kamen mir diese Gedanken verstärkt. Eine verbuddelte Tonne mit Futter und Gerätschaften, die ich nicht ausführe, ein Rucksack mit ein paar Münzen, Erste Hilfe Artikel, Medikamente, Katadynfilter, Messer pp, griffbereite Waffe und du wärst im Szenario Haiti weit besser gestellt als der Rest. Auch wenn es egoistisch klingt, aber sich selbst durch Umsicht so auf zu stellen um die Existenz zu erhalten ist für mich schlicht der Grund wieso ich mich mit den Entwicklungen beschäftige. Wenn ich anderen Tips gebe, ist die Chance mich nicht um meine Vorräte streiten zu müssen besser.

Insofern meine kritischen Beiträge bitte nicht als Verdammen dieser Lösungen sehen. Aber als Warnung zu glauben ich habe einen Rucksack und damit wird alles gut.


Bär

Liste

Wizard, Berne, Dienstag, 23. November 2010, 20:01 vor 3308 Tagen @ Bär 6080 mal gelesen

Moin Bär

Alles in allem stimme ich dir zu, "predige" ja seit Jahren den Leuten nicht viel anderes. Auch wenn ich es meistens "diplomatischer" versuche.

Aber im Großen und Ganzen wird es für die Masse tatsächlich darauf hinaus laufen, das sie am Beginn des Knall vor einem rieseigen, unsichtbaren Tor stehen werden, dessen Inschrift lautet "Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!". Da nehme ich nicht mal mich selber aus, wobei meine Hoffnung rein auf dem beruht, was ich mir im Laufe der Jahre und Jahrzehnte an Wissen und Können angeeignet habe und das ich es tatsächlich selber bin, der am Ende als alter Mann oben auf dem Hügel steht und hinaus in die Bucht schaut.

Aber ich bin nicht der Typ, der den Leuten gerne erzählt, das ihre Überlebenschance nahe bei Null liegt.

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Rufer in der Wüste

Bär, Donnerstag, 25. November 2010, 13:50 vor 3306 Tagen @ Wizard 6059 mal gelesen

Lieber Wizard,


diese Form der Schocktherapie würde ich in anderen Foren gewiss nicht wählen.

Die Szenarien, die wir hier heraus arbeiten, sind jedoch so deutlich, dass mir das Wachrütteln angemessen erscheint. Vermeintliche Sicherheit in der Existenz eines Rucksacks zu suchen, ist für die Seele enorm wichtig. Verharrt man dann jedoch in dieser Phase, sehe ich Übles im Anzug.

Aber ich bin nicht der Typ, der den Leuten gerne erzählt, das ihre
Überlebenschance nahe bei Null liegt.

In der "realen Welt" halte ich meinen missionarischen Eifer inzwischen in engen Grenzen. Das ungute Bauchgefühl ist zwar in den letzten Monaten deutlich verbreiteter. Mich aus zu lassen über die drei Säulen (Subsistenz, Edelmetalle, Vorräte) meiner Vorbereitung stellt jedoch nur ein Sicherheitsrisiko da.

An Zielort angekommen, bin ich der "verrückte" Hobbybauer", etwas wunderlich, schon älter und ein wenig tüdelig. Dass unter dem langen Mantel diverse Sportgeräte stecken, die ich benutzen kann, dass die in keiner Bauakte zu findenen Keller gerappelt voll sind, dass auch Blech sicher verwahrt ist, sollte niemand wissen. Man sieht es auch meiner schlanken Frau nicht an, dass sie eine Situation Blitz artig bereinigen kann mit Hilfe von 158 grain Teilmantel Flachkopfgeschossen. Und dass ihr zartes Büblein durchaus seinen KK-Automaten zu verwenden weiß, das traut ihm dieser oder jener nicht zu schätze ich.

Der Zeitpunkt, in dem auffällt, dass mein Clan nicht so arg abmagert kommt früh genug.

Ich habe lange damit gehadert Wizard. Ich kann doch nicht zusehen wie andere Menschen ins Unglück, in den sicheren Tod laufen. Aber ich kam zu dem Ergebnis, sie werden nicht auf mich hören können, wissen dann nur wo etwas zu holen ist und gefährden mich damit. Für 6,5 Milliarden Mensche kann ich nun mal nicht vorsorgen.

Grüße vom Bären

Unsereiner kann nicht ...

Wizard, Berne, Donnerstag, 25. November 2010, 20:38 vor 3306 Tagen @ Bär 6248 mal gelesen

Moin Bär

Die Szenarien, die wir hier heraus arbeiten, sind jedoch so deutlich, dass
mir das Wachrütteln angemessen erscheint. Vermeintliche Sicherheit in der
Existenz eines Rucksacks zu suchen, ist für die Seele enorm wichtig.
Verharrt man dann jedoch in dieser Phase, sehe ich Übles im Anzug.

Ein gewisses Wachrütteln betreibe ich seit etlichen Jahren. Weshalb ich mir immer wieder auch anhören kann "Och, das erzählst du ja schon seit Jahren und nichts ist passiert". Wobei genau diese Leute dann fast Grundsätzlich übersehen, das vieles von dem was ich vorher angekündigt habe, mittlerweile auch genau so eingetreten ist. Einzig mit der Zeit habe ich mich bisher bei einigen Sachen gründlich versehen.

Mit "auf Rucksack verlassen" stimme ich dir nur zum Teil zu. Sicher kann das ganz fatal sein, wenn sich Leute nur auf ihre Ausrüstung verlassen (spreche ich ja selber oft genug an). Andererseits Sieht es aber so aus, das diejenigen, die sich zumindest mal dazu aufgerafft haben, einen solchen Rucksack anzuschaffen, zumindest eben diesen haben. Und eine kleine "Grundausrüstung", "Fluchtkleidung" oder "Fluchtrucksack" sind immer noch besser als rein gar nichts. Selbst der billigste Schafsack und ein 5 € Abdeckplane vom Baumarkt als Zeltersatz / Tarp ist immer noch besser als ganz ohne unter freiem Himmel pennen zu müssen. Bei weitem keine Garantie zum Überleben (die hat keiner), aber ein paar Prozente dichter dran.

In der "realen Welt" halte ich meinen missionarischen Eifer inzwischen in
engen Grenzen. Das ungute Bauchgefühl ist zwar in den letzten Monaten
deutlich verbreiteter. Mich aus zu lassen über die drei Säulen
(Subsistenz, Edelmetalle, Vorräte) meiner Vorbereitung stellt jedoch nur
ein Sicherheitsrisiko da.

Ja, sehe ich auch so. Deshalb weis außer mir selber auch keiner in allen Einzelheiten, was ich wann wie und wo vorbereitet und / oder versteckt habe. Selbst meine Frau und meine Kinder wissen da nicht alles.

An Zielort angekommen, bin ich der "verrückte" Hobbybauer", etwas
wunderlich, schon älter und ein wenig tüdelig. ...

Ja, so hat jeder da eine für sich passende "Tarnung" gewählt. Oder sollte es zumindest.

Der Zeitpunkt, in dem auffällt, dass mein Clan nicht so arg abmagert kommt
früh genug.

Ja.

Ich habe lange damit gehadert Wizard. Ich kann doch nicht zusehen wie
andere Menschen ins Unglück, in den sicheren Tod laufen. Aber ich kam zu
dem Ergebnis, sie werden nicht auf mich hören können, wissen dann nur wo
etwas zu holen ist und gefährden mich damit. Für 6,5 Milliarden Mensche
kann ich nun mal nicht vorsorgen.

Mein Reden!

Unsereiner kann nicht für alle Menschen vorsorgen. Nicht mal für alle aus einem Dorf und sehr oft nicht mal für alle aus der eigenen Familie. Wir können nur warnen und Tipps geben, allenfalls Vorbild sein. Machen müssen die Selber.

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

im Anschluß an Bär und Wizard...

Noidry, Samstag, 08. Januar 2011, 20:00 vor 3262 Tagen @ Wizard 5732 mal gelesen

muß ich sagen, daß ich selbst in meiner nächsten Umgebung (Arbeitskollege, Familie, Freunde) nichts oder kaum noch etwas sage. Weil, ich bin: "deppert", verrückt, paranoid, "nicht von dieser Welt", Außerirdischer, verschroben, Einzelgänger, bislang unbeweibt, keine Nachkommen. Lediglich mein Vater bemüht sich meine Vorschläge, gemäß seiner finanziellen und räumlichen Möglichkeiten, unter Betrachtung der Einflußnahme seiner Ehefrau, die was meine Mutter ist, aufzugreifen.

Dennoch werde ich auch wieder in den nächsten Tagen die kostenlose "Vorsorge"-Broschüre des Katastrophenschutzministeriums, welches weiß ich nicht (sind nicht alle unsere Ministerien eine Katastrophe?), in unserem Viertel verteilen.

Vielleicht kommt der ein oder andere Nachbar ja auf die Idee mal etwas Senfgürkchen einzulagern.

Die braucht er dann später nicht bei mir holen. *lol*

*heul*

Genieße jeden Tag wo am Abend noch alles "klar" ist

Kirra, Montag, 10. Januar 2011, 21:45 vor 3260 Tagen @ Noidry 5843 mal gelesen

hallo Noidry,

Dieses Thema hat mich auch lange beschäftigt.
Ich hab das für mich so gelöst:
Wenn jemand, entweder jemand bekannter oder auch jemand aus meinem engsten Familien-oder Freundeskreis mit dem Kopf durch die Betonwand will, oder sein Auto starten will, beschleunigen bis zum geht nicht mehr und dann auf einen Betonsockel zielt und hineinfährt dann ist das tragisch und ich würde das gerne verhindern,aber ich muß mir klar sein dass ich da nichts machen kann, ich muß das einfach zur Kenntniß nehmen, das ist zwar beinhart aber das ist die einzige Möglichkeit daß der "Mahner" nicht wahnsinnig wird.
Ich muß sagen, seit ich das auch im Unterbewußtsein gespeichert habe geht s mir viel besser.
Es wird sich dann schon herausstellen welches Teil härter ist, die Betonwand oder der Kopf.
gruss kirra

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