Gabriele Hoffmann zu 2018 (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Sonntag, 31.12.2017, 13:16 vor 1202 Tagen (6897 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Sonntag, 31.12.2017, 16:48

Guten Abend Taurec,

nur für den Fall dass Euch nicht bereits vorliegend, hier das Podcast zum RBB-Interview ("kein Krieg als kollektives Schicksal aus den Individualschauungen erkennbar, Merkel bleibt Kazlerin usw.").

[Anm. Taurec: Der Link hat gefehlt. Vermutlich handelt es sich um die folgednde Seite.]

http://mediathek.rbb-online.de/radio/radioBERLIN-88-8-Popsterne/Gabriele-Hoffmann-Ausblick-2018/radioBERLIN-88-8/Audio-Podcast?bcastId=24837010&documentId=48726704

Grüße vom südlichen Berliner Stadtrand sowie einen guten Jahreswechsel, Esorarenna

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Hamilton-Parker?

Leserzuschrift @, Sonntag, 31.12.2017, 13:16 vor 1202 Tagen @ Leserzuschrift (5291 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Sonntag, 31.12.2017, 16:49

Guten Tag Taurec,

nochmals vor dem Jahreswechsel: habt Ihr Hamilton-Parker, auf dem Schirm, falls ja was haltet Ihr von ihm?

http://m.bild.de/news/ausland/hellseher/das-kommt-2018-angeblich-auf-uns-zu-54293892.bildMobile.html

Ansonsten, z. B. bezogen auf Irlmaier, natürlicher ziemlicher Quatsch der Bild-Artikel.

Beste Grüße & einen guten Jahreswechsel, Esorarenna

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Es wird der Wunsch nach mehr Sachverstand entfacht :-)

BBouvier @, Sonntag, 31.12.2017, 16:15 vor 1202 Tagen @ Leserzuschrift (4969 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 31.12.2017, 16:34

Hallo!

Ein grausamer Artikel - fürwahr! :tigger:

<" (Mühlhiasl) hatte ... den Ersten und den Zweiten Weltkrieg auf den Tag genau vorhergesagt
und die Menschheit eindringlich vor dem dritten Weltkrieg gewarnt ...
Auch den Klimawandel sah Mühlhiasl kommen.">

<"Für 2018 rechnete der Gelehrte (Nostadamus) ...
mit Terror, Überflutungen und Stürmen, schweren Erdbeben,
einem dritten Weltkrieg und schweren Verbrennungen durch Sonneneinstrahlung.">

<"Für 2018 sagte Baba Wanga voraus, ...
Auf der Venus solle eine „neue Art von Energie“ entdeckt werden.
Über einen (sic!) amerikanischen Präsidenten sagte sie:
Jeder wird seine Hoffnung auf ihn richten.">

Und dazu paßt auch "Hamilton-Parker":
<"So sollen dort (in Amerika und Asien) Hurrikane und Taifune wüten...
Auch politisch bleibt es unruhig ... Seiner Meinung (sic!) nach
werden rechtspopulistische Strömungen stärker werden...
(Jedoch) Umweltprobleme werden die Leute zusammenbringen
und den Wunsch nach der wahren Bestimmung des Menschen entfachen.">

:tonne:

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Hamilton Parker 2019

Coyote @, Samstag, 22.09.2018, 21:35 vor 937 Tagen @ Leserzuschrift (3083 Aufrufe)

Hallo, :-)

Craig Hamilton-Parker hat vor ein paar Tagen sein 1. Video mit Prognosen für 2019 online gestellt (im Dezember soll ein weiteres folgen).

https://www.youtube.com/watch?v=sg36DJHNfaE

Ich finde CHP immer sehenswert, weil er zum Einen recht humorig ist und seine Visionen immer sehr anschaulich erklärt, zum Anderen aber auch darauf hinweist, daß er nicht perfekt ist, und sich auch mal irrt, bzw. etwas Gesehenes falsch interpretiert hat.
Die für dieses Forum interessanten Aussagen dürften diese hier sein:

- 2019 wird eine neue GROSSE Migrationswelle auf Europa zurollen und in Schweden, Frankreich, Österreich und Deutschland wird es daraufhin zu noch mehr Demonstrationen gegen die Migrationspolitik kommen. 'Rechte' Parteien werden immer mehr Wähler gewinnen.

- Merkel wird zurücktreten (müssen)

- In Rußland (vll. Sibirien?) wird ein Asteroid einschlagen. Er wird keine großen Schäden verursachen, sollte aber als Warnung gesehen werden, daß wir uns stärker darauf konzentrieren sollten, den Weltraum zu beobachten.

Das ganze Video ist über eine Stunde lang und sehenswert, allerdings geht es natürlich nur am Rande um Deutschland. Der Hauptfokus liegt auf den USA und England. :-)

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Danke für Hoffmanns neue Prognose

Explorer @, Sonntag, 31.12.2017, 16:32 vor 1202 Tagen @ Leserzuschrift (5271 Aufrufe)

Hallo,

Das wirklich bemerkenswerte an dem Interview ist ab 8:30 zu hören, wenn Hoffmann für die Nächste Monate große wirtschaftliche Schwierigkeiten für die Menschen der Mittelschicht vorhersagt.

Ich interpretiere das mal so, dass sie eine Art von Wiederaufflammen der Wirtschafts- und Eurokrise meint.
Warten wir mal die nächsten 6 Monate ab, ob sie hier wieder recht behält. Ich bin gespannt!

Übrigens, heuer kann man, wenn es nach der EU geht zum letzten mal Bleigießen :-(
Ich habe jedenfalls ein Bleigießset und werde es vermutlich auch heute noch mit 2 anderen benutzen, auch wenn die EU vor dem Blei warnt:-D

https://www.welt.de/wirtschaft/article172051553/Neue-EU-Richtlinie-Ab-2018-ist-Schluss-mit-Bleigiessen-zu-Silvester.html
http://www.oe24.at/welt/Aus-fuer-Brauch-EU-verbietet-Bleigiessen/315260481

Einen guten Rutsch und viel Erfolg, trotz der eventuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten im nächsten Jahr wünsche ich den Forumsschreibern ;-)

Grüße Explorer

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Ebenfalls danke und eine Zusammenfassung von G. Hoffmanns Prognosen

Dannylee @, Sonntag, 31.12.2017, 17:59 vor 1202 Tagen @ Leserzuschrift (5735 Aufrufe)

Guten Abend Taurec,

nur für den Fall dass Euch nicht bereits vorliegend, hier das Podcast zum RBB-Interview ("kein Krieg als kollektives Schicksal aus den Individualschauungen erkennbar, Merkel bleibt Kazlerin usw.").

[Anm. Taurec: Der Link hat gefehlt. Vermutlich handelt es sich um die folgednde Seite.]

http://mediathek.rbb-online.de/radio/radioBERLIN-88-8-Popsterne/Gabriele-Hoffmann-Ausblick-2018/radioBERLIN-88-8/Audio-Podcast?bcastId=24837010&documentId=48726704

Grüße vom südlichen Berliner Stadtrand sowie einen guten Jahreswechsel, Esorarenna


Hallo, Mitleser,

auch von mir herzlichen Dank dafür.
Hier gibt's eine kleine schriftliche Zusammenfassung davon. Denn ihre
Aussagen finde ich äußerst interessant und auch ein wenig beunruhigend:

Für alle, die keine Zeit und/oder keine Lust zum Reinhören haben,;-)
gibt's hier 'ne kleine Zusammenfassung der Minuten 06:00 - 10:50:

Gabriele Hoffmann:

"2018 kommt Mars ins Spiel, der im neuen Jahr für fünf Monate im Wassermann steht. Und der Mars steht für Unruhe und Aufstände. Doch er rüttelt auch ein wenig auf und lässt uns das Wesentliche erkennen."

Moderatorin: Ist es gleich am Anfang oder eher in der Mitte des Jahres?

G. Hoffmann:

"Das ist zwischen Mai und November 2018."

Moderatorin: "Was bedeutet das für die Welt?"

G. Hoffmann:

"2018 ist zwar ein Venus-Jahr, aber ich traue mich nicht, von Frieden
zu sprechen. Wenn ich sehe, an wie vielen Ecken und Enden es in der
Welt brennt, wird mir schon ganz flau.
Aber ich sehe in den Sitzungen mit meinen Klienten aus dem deutsch-
sprachigen Raum (Deutschland, Österreich und der Schweiz) keine große
Gewalt, keinen Krieg. Ich würde in deren Schicksalen ja sehen, wenn
Bomben fallen, Menschen auf den Straßen liegen, ein Haus kaputt geht.
Das habe ich für die ganzen nächsten Jahre mit Sicherheit nicht
gesehen."

Moderatorin: "Was bedeutet das neue Jahr für Berlin?"

G. Hoffmann:

"Berlin ist in einem großen Wandel, in einer Übergangsphase. Und es
wird ein bisschen wackelig, ein bisschen unruhig. Und die nächsten
Monate passiert für unsere Stadt keine gravierende Weichenstellung.
Die werden sich durchwurschteln, wie man so auf Berlinerisch sagt."

Moderatorin:"Und wenn Du noch einen Blick auf Deutschland wirfst.
wo ja auch so einiges in Bewegung ist...?"

G. Hoffmann:

"Also da würde ich schon sagen, dass es insgesamt, ich will ja nicht
negativ sein. Es ist aber schwer. Ich muss ja ehrlich sein:
Es wird die nächsten Monate für viele Menschen aus der Mittelschicht
ein bisschen schwer. Sei es im Arbeitsprozess, sei es mit dem Verdienst,
mit dem ganzen Wirtschaftlichen. Aber es kommt zu keinem Knall, zu keiner
Eskalation. Und ich denke,dass, wenn es ein Stück runtergeht, die
Menschen ein wenig zur Besinnung kommen, ein wenig innehalten und ein
bisschen aktiver etwas selbst bewegen."

Moderatorin: "Zum Berliner Bürgermeister Müller und Frau Merkel...?"

G. Hoffmann:

"Auf den Bürgermeister kommt ein ruhiges Jahr zu, wird vieles leichter.
Auch 2019 (Glücksmomente).
Ob wegen eines evtl. Rücktritts, vermag ich so nicht zu sagen.
Da müsste er schon vor mir sitzen.

Für Frau Merkel: Momentan herrscht ja eine komplizierte Situation in der
Politik.
Als Merkel vor vielen Jahren die Kanzlerschaft übernommen hat, kam
Pluto in ihr sogenanntes erstes Haus (Begriffe aus der Astrologie, Anm.
Dannylee). Pluto steht für Macht und Herrschen. Die nächsten vier Jahre
steht Pluto immer noch im ersten Haus. Das heißt, wir können davon
ausgehen, dass Merkel weiter Kanzler(in) bleibt."

--


Freundliche Grüße und einen guten Rutsch

Dannylee

P.S.: @Taurec: Falls überflüssig, bitte diesen Beitrag einfach wieder löschen.;-)

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Rache ist süß

WernerH @, Sonntag, 31.12.2017, 18:15 vor 1202 Tagen @ Leserzuschrift (5154 Aufrufe)

Grüß Gott und allen ein gesundes neues Jahr,

angesichts der Flachheiten, die hier zum Jahresende veröffentlicht werden, biete ich eine kleine Steigerung, und bitte darum, sich die schlappen 2:45 Stunden ruhig anzusehen und zu hören.

Hoffmanns Erzählungen

Es war einmal ein Fachforum, das sich mit Schauungen und Prophezeiungen ernsthaft auseinandergesetzt hat.

Niveau ist halt nicht Nivea mit u.

bis bald in 2018
WernerH

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Gabriele Hoffmanns Trefferquote

Dannylee @, Sonntag, 31.12.2017, 19:00 vor 1202 Tagen @ WernerH (5500 Aufrufe)

Grüß Gott und allen ein gesundes neues Jahr,


Es war einmal ein Fachforum, das sich mit Schauungen und Prophezeiungen ernsthaft auseinandergesetzt hat.


bis bald in 2018
WernerH

Hallo, WernerH,

das tut es sicher auch jetzt noch. Und ich weiß, es ist auch nicht immer leicht,
gerade bei dieser Thematik die Spreu vom Weizen zu trennen. Bedenke jedoch bitte, dass diese Dame schon einige Treffer vorzuweisen hat:
- die erste Euro-Krise (bei Johannes B. Kerner 2006 vorausgesagt, siehe WW-Bibliothek)
- den Fall der Mauer
www.seherschauungen.de/forum/index.php?mode=thread&id=13335

B. Bouvier, 09.09.2011

"Ich habe sie irgendwann so Mitte der 80er im Fernsehen gesehen, wie sie
sagte, die Mauer fiele friedlich und überraschend. Und das Publikum amüsierte
sich köstlich über diesen offenbaren Unsinn.

Gruß, BB"

--

Guten Rutsch

Dannylee

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Mars Vivendi

Fenrizwolf @, Montag, 01.01.2018, 09:21 vor 1201 Tagen @ Dannylee (4938 Aufrufe)

Hallo werte Dannylee,
Hallo werter WernerH,

ich vermute, daß es Frau Hoffmann in Gegenwart einer nie dagewesenen Komplexität in der Welt mitsamt ihrer per se unseriösen Tätigkeit nicht gelingt, den Spagat zwischen Authentizität und gesellschaftlicher Erwartungshaltung zu vollziehen.

Seherisches Vermögen ist das eine – exaltierte, vermögende Bösewichte mit Anspruch das Andere.
Astrologie ist das Eine – Plattitüden im ungebildeten Verstand das Andere.
Ihre Drehorgel, der Blechbaum und die Merkel sind das eine – Weimar 2018 das Andere.

Es ist doch offensichtlich, daß sie sich traditionell in etwas versucht, indem sie sich eben nicht versteht – Astrologie.
Sie versteigt sich in einer Disziplin weil sie eben annimmt, daß seit Nosti, Hanussen und spätestens seit 1970 von „der Bunten“ ebendies zusätzlich verlangt wird.

Ein großer Kämpfer muß nicht groß und stark sein, und Größe und Stärke allein machen keinen Sieg.

Vielleicht liegt es doch eher an der allgemeinen Erwartungshaltung der tumben Masse und einer natürlichen Begrenztheit und Schwäche Frau Hoffmanns, daß sie konform der Erwartungen agiert.
Allgemeinplätze, Stereotypen und Klischees wollen bedient und beackert werden. Daher kann auch jeder Heiler Psychokinese, hat Brieffreundschaften nach VS Canis Mayoris, und kann Deine Gedanken sehen, die er trotz intellektueller Unterlegenheit eben als das Interpretiert, was ihm bekannt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Fenrizwolf

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Illusionen

Jacob @, Sonntag, 07.01.2018, 00:51 vor 1196 Tagen @ Fenrizwolf (4401 Aufrufe)

Hallo Fenrizwolf,

die gute Frau Hoffmann ist zweifellos auch nur ein Mensch, wenn sie nicht in Trance womöglich andere Kräfte wirken läßt.
Die Anziehungskraft, die die Bühne, das große Theater, kurz: die Medien, auf sie ausüben, ist erkennbar, vor allem, wenn man ihre Bücher gelesen hat. Wir alle haben unsere Prägungen, unser Päckchen zu tragen.
Werbung dürfte sie nicht mehr zu machen haben. Des Geldes wegen müßte sie lediglich ihr Honorar erhöhen. Den Klienten, die sie schon kennen, wäre es auch ein Vielfaches wert, ihre Expertise zu hören.

Indes wer vermag es schon, so selbstlos zu sehen?
Überhaupt so zu "sehen"?
Ihre präzise Innensicht auf den Menschen ihr gegenüber, oder gar als Foto nur, ist schlicht Ehrfurcht gebietend. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass niemand außer mir, mich so erkannt hätte, wie sie in dieser einen Stunde.
Ich sehe da auch Missdeutungen, aber ein durchweg wohlwollendes, von Nächstenliebe erfülltes Schauen.

Andere Begabte scheuen sich diesen Blick zu üben, weil er es erschwert, ein eigenes Selbst behaupten zu können.
Ich bin überzeugt davon, dass sie genauso richtig ist, wie sie ist, damit sie erfüllen kann, was ihre Aufgabe ist. Es ist eine Gnade. Was sonst? Ich bin dankbar dafür.
Die natürliche menschliche Beschränktheit eines Jeden ist selbstverständlich auch dem/der Seherin zu eigen.

Auch wenn ich verstehe, dass das ganze Prozedere des Auslesens der Lebensspule und vor allem im Bereich dessen, was sich noch nicht ereignet hat, vielfachen Fehlerquellen und auch einer gewissen Veränderbarkeit unterliegt, so sehe ich den großen Wert für mein Leben.

Eine ernste Prognose von Frau Hoffmann in Bezug auf 2018 hinsichtlich des Finanziellen/Wirtschaft nehme ich daher sehr ernst. Sie beruht auf den geschauten Schicksalen etlicher Individuen.
Zumal soviele andere Indizien darauf hindeuten, dass eine Neuordnung des Finanzsystems nun ansteht.

Die Astrologie hat wohl ihren Wert, aber in der Tat würde ich es ebenfalls begrüßen, wenn Frau Hoffmann sich auf ihre einzigartige Gabe konzentrierte, anstatt in diesem Bereich zu theoretisieren, denn aus höherer Ebene zu schöpfen.

Gruß jacob

  • Beitrag gesperrt

Gabriele Hoffmanns Talent

Fenrizwolf @, Sonntag, 07.01.2018, 04:21 vor 1196 Tagen @ Jacob (4527 Aufrufe)

Hallo Jacob,

ich finde es sehr wertvoll, daß Du von eigenen Erfahrungen mit Frau Hoffmann zu berichten weißt.
Das bekräftigt meine Einschätzungen, daß ihre Talente, welche ihr laut eigener Aussage von Mutter und Großmutter mitgegeben wurden, nicht bloß Legende sind.

Vermutlich gibt es noch etliche andere die ihr in diesen Fähigkeiten in nichts nachstehen, über die aber öffentlich nicht berichtet wird.
Hätte sie nicht einen gewissen Bekanntheitsgrad inne, hätte ich von ihr wohl erst gar nicht erfahren.

Ich fand gerade sie immer besonders interessant, weil sie als zeitgenössische Seherin einige wenige mutige Aussagen gemacht hat, die sie aus Gesehenem schlußfolgerte (Mauerfall, Weimarer Verhältnisse).
Im Gegensatz zu selbsternannten Koryphäen ihrer Zunft, versucht sie nicht mit Angstmacherei Gefangene zu machen, und sie gibt auch nicht vor, ihre Gabe von Jesus persönlich empfangen zu haben, oder durch ein anderes Wunder erleuchtet worden zu sein.
Insgesamt macht sie einen sehr bodenständigen Eindruck, und auch ihre Erklärungen zu den mutmaßlichen Ursprüngen klingen erfrischend glaubwürdig.
Durch unüberlegte Aussagen inneren Wissens soll sie ja schon als Schulkind manchen Lehrer vor den Kopf gestoßen haben.

Solche Aussagen gibt es ja auch von Irlmaier, der vermutlich in dieser Hinsicht ebenso talentiert gewesen ist. Im Gegensatz zu ihm erkenne ich bei ihr keine Selbstverklärung oder Missionierung.
Aber weil sie eben für mich solch ein positives Beispiel ist, sehe ich es ungern, wenn sie sich als Astrologin versucht, weil es eben so schön ins Klischee paßt.
Vielleicht hat sie sich auch wirklich einiges angelesen, und Metaphern und Symbole sind sicherlich kein schlechtes Werkzeug, subtile Tendenzen und Einflüsse aufzuzeigen.
Aber ein exzellenter Orthopäde ist halt nicht automatisch ein mittelmäßiger Neurochirurg.

Von Astrologie habe ich bis vor wenigen Jahren rein gar nichts gehalten, weil ich von selbsternannten Astrologen in der Vergangenheit nur himmelschreienden Unsinn und Geschwafel über Heirat in Königshäusern lesen konnte.
Seltsam fand ich es um die Jahrtausendwende allerdings, daß sich ausgerechnet der gebildetste Mensch in der ganzen damaligen Firma stark damit zu beschäftigen schien.
Erst als ich hier einigen Kennern beim Fachsimpeln zuschauen durfte, und etwas über die Herangehensweise und die Komplexität dahinter sichtbar wurde, wurde ich neugierig.

Einen solchen Wissenskomplex im stillen Kämmerlein selbst zu studieren, steht trotzdem nicht auf meinem Plan. Da gibt es weniger mathematische Exkursionen in die mystischen Gefilde.
Aber, von Ranma (herzliche Grüße!) aufgefordert, einige eigene astrologische Daten zu sammeln, war ich bestrebt, die Stunde meiner Geburt zu recherchieren.
Meine Mutter hatte zwei Uhrzeiten im Gedächtnis; wußte aber nicht mehr welche die meiner Niederkunft, und welche jene meiner Schwester war.
Auf kommerziellen Internetseiten, die zumindest Aszendenten und Häuser ausrechnen konnten, habe ich dann versuchsweise beide Uhrzeiten zugrunde gelegt.
Die Unterschiede waren so frappant, daß die Ergebnisse der falschen Uhrzeit mit mir nichts gemein hatten, aber jene der richtigen Uhrzeit erstaunliche Präzision hatten. Allerdings nicht vollständig.

Mein Antrieb, mich mit solchen Dingen zu beschäftigen, ist eine Wahrheitssuche mit dem Ziel der Orientierung.
Ich will nicht mit dem VW-Bus und viel Räucherwerk nach Indien, mit Pilzen in die Psychatrie oder mit van Däniken zu den Sternen, sondern Stück für Stück aus der bloßen Zuschauerrolle aus Platons Höhlengleichnis entschwinden.

Die schlimmsten Hindernisse dabei sind völlige Desillusionierung bzw. depressiver Nihilismus, und Betrüger, die den Ballsaal mit tausenden von Nebelkerzen schmücken.
Ich halte es gar für ganz widerlichen Frevel, Menschen auf der Suche nach sich selbst respektive auf der Suche nach Gott, ein Bein stellen zu wollen.
Daher noch einmal vielen Dank dafür, daß Du Dein Wissen mit uns teilst, und die Gabe Frau Hoffmanns bezeugt hast.

Mit freundlichen Grüßen

Fenrizwolf

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fortgesetzt Blendwerk

Sagitta @, Dienstag, 02.01.2018, 15:22 vor 1200 Tagen @ WernerH (4782 Aufrufe)

Es war einmal ein Fachforum, das sich mit Schauungen und Prophezeiungen ernsthaft auseinandergesetzt hat.

Niveau ist halt nicht Nivea

Hallo Werner,

ich nehme Deinen Beitrag als diskrete Mahnung auch an mich (Du bist ja nicht der Einzige, der mir Vorwürfe macht ...), und versuche deshalb, bei Schusters Leisten, d.h. streng bei den Quellen hier zu bleiben:

(1) Da ist beispielsweise 'Catherine', die ein Voraussage gemacht hat zu den Umbrüchen in Nordafrika/Nahost, inklusive der nachfolgenden Ausländerfluten. Und sie hat eine Voraussage gemacht zu einem berühmten französischen Sänger: daß nämlich seinem Tod ein Kriminalfall, vermutlich im Jet-Set, folgen würde. Ist nicht kürzlich ein Sänger in Frankreich gestorben? Ist der Mord also schon geschehen? Oder folgt demnächst? Ja, und dann hat sie interessante Voraussagen zum Papst gemacht, die allerdings aktuell nicht relevant sind.

https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Catherine

http://www.spiegel.de/kultur/musik/saenger-und-schauspieler-johnny-hallyday-ist-tot-a-1181941.html

(2) Doch da wir gerade beim Papst sind: im "Nebenforum", wo ich aber nur alle Jahr einmal reinschaue, wurde vor einigen Monaten die Theorie entfaltet, dass Pietro Parolin als Papstnachfolger in Frage kommen könnte, was durchaus auch einige sehr seriöse Medienhäuser und Kommentatoren in 2017 angedeutet hatten. Jemand vom Forum hier (!!), wenn ich mich richtig erinnere, hat dann dort (!!) an den hochgeschätzten @Danach erinnert, der uns ein Bild gegeben hatte. Aber das Bild wurde dort nicht verlinkt. Also hole ich das hier nach:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=13115#image

Und ich erlaube mir, dazu ein paar weitere Andeutungen zu machen, etwa daß ich die Malachias-Prophezeiungen nicht (wie BB) als Mutter aller Fälschungsfälschungen ansehe, sondern sie ganz einfach als Text nehme und ihr entlang denke, so wie man das mit allen anderen Texten macht, von denen man nicht sicher ist, ob sie eine Schauung, Prophezeiung oder was immer sind. Natürlich wird jetzt ein ganzer Güterzug mit Einwürfen seitens BB kommen, doch ich kenne mich mit Schauungen & Prophezeiungen ebenso gut aus wie er, und es stört mich nicht im geringsten, was BB gegen Malachias sagt ...

Und zum Bild von @Danach zurückehrend: es tauchen dort zwei Begriffe auf, "Tyrolean und Cyrolean", die unklar sind. Pietro Parolin kommt aus der Provinz Vicenza, welche an die Region Südtirol grenzt: wenn er eine verspiegelte Sonnenbrille aufsetzt und nach Nordwesten schaut, sieht er dort die Schnee- und Sommerwandertouristen, ganz wie auf dem Bild gezeigt. Bergoglio ist im Stadtteil Flores (Blumen links HINTEN, Vergangenheit) in Buenos Aires geboren, und das innen verbrannte Herz im alten Baum (VORNE, Zukunft) kommt erst noch. Ach ja, der Name: wenn man die englische Silbe 'lean' ausspricht, dann hört man die Endsilbe von Pietros Familenname, die zweite ist auch identisch, man muss also nur noch die erste Silbe des Namens erklären. Aber für eine der beiden gezeigten Varianten (Ty) hatte ich ja einen Vorschlag gemacht. PY würde auch passen, denn in Vicenza wurde die ersten Feuerwerke in Europa hergestellt, und es gab da Waldbrände in diesem Jahr, und Parolin hat einen Satz gesagt mit 'cuore' und 'piromani' ...

(Vielleicht hilft uns @Danach weiter. Ob nämlich die US-Seherin, von der das Bild stammt, die Buchstaben 'gehört' oder 'gesehen' hat?)

Wie immer kann ich mich an der Diskussion nicht beteiligen (ist ganz einfach Zeitmangel), doch hoffe ich, zum Nachdenken angeregt zu haben. In Bezug auf den Papst ist nichts wirklich Aufregendes auf dem Plan der näheren Zukunft, insofern kann man warten. Bergoglio wird dieses Jahr nach Peru und Chile reisen, aber nicht nach Argentinien. Er weiß warum ...

Das Jahr 2018 bleibt im Allgemeinen gut, und ich wünsche jedem und jeder hier Mitlesenden hiermit das Beste auch im Privaten!

MfG, Sagitta

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Das Treffendste Deines Beitrages ist der Titel

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 03.01.2018, 11:33 vor 1199 Tagen @ Sagitta (4717 Aufrufe)

Hallo!

Und ich erlaube mir, dazu ein paar weitere Andeutungen zu machen, etwa daß ich die Malachias-Prophezeiungen nicht (wie BB) als Mutter aller Fälschungsfälschungen ansehe, sondern sie ganz einfach als Text nehme und ihr entlang denke, so wie man das mit allen anderen Texten macht, von denen man nicht sicher ist, ob sie eine Schauung, Prophezeiung oder was immer sind. Natürlich wird jetzt ein ganzer Güterzug mit Einwürfen seitens BB kommen, doch ich kenne mich mit Schauungen & Prophezeiungen ebenso gut aus wie er, und es stört mich nicht im geringsten, was BB gegen Malachias sagt ...

Bis zu diesem Absatz vermochte ich Dir sogar noch zu folgen. Nun argumentierst Du allerdings gegen vorhandenes Wissen.
Offenbar ist Dir die die ganze Ursprungsgeschichte der Vatizinienreihen, die eine bis zu den byzantinischen Kaiserprophetien der Spätantike zurückreichende Tradition hat, nicht bekannt oder Du ignorierst sie absichtlich, Deiner Agenda wegen.
Allein im europäischen Mittelalter hatte Pseudo-Malachias mehrere Vorgänger, die jeweils durch neue Fälschungen verlängert wurden. Der Autor des Pseudo-Malachias griff zur Herstellung einer politischen Weissagung zur Papstwahl 1590 auf Motive dieser Vorgängerlisten zurück. Der Unterschied in der Machart der vor 1590 liegenden zu den späteren Aussagen ist augenfällig. (Man lese zu diesem Thema: Arthur Hübscher – Die große Weissagung.)
Auffallen sollten einem auch die offensichtlichen Schwierigkeiten, die ein Beziehen der Liste auf die realen Päpste bereitet. Es ist nur durch hanebüchene intellektuelle Verrenkungen zu leisten, die aufzeigen, daß lediglich der subjektive Wunsch des Glaubenwollens der Vater des Gedankens ist.

Was dieser Einwurf von Dir beitragen soll, erschließt sich ohnehin nicht. Sogar innerhalb Deines Denksystems ist er unsinnig.
Gemäß der längsten Deutung des Pseudo-Malachias, die "Petrus Romanus" als gesonderten Papst nach "Gloria Olivae" zählt, wäre Franziskus der letzte Papst. Es dürfte gar keiner mehr folgen, auch kein Pietro Parolin, wenn die Weissagung echt wäre.

Selbstwidersprüche von Dir in ein und demselben Beitrag sind allerdings nichts neues. Ich vermute, der obige Absatz wurde nur von Dir eingefügt, um trollisch zu ärgern, indem Du absichtlich Unsinniges und Falsches behauptest.

und es stört mich nicht im geringsten, was BB gegen Malachias sagt ...

Du meinst eigentlich: Begründete Argumente gegen von Dir geglaubte Fälschungen sind Dir egal. Du tust sie lieber als Stimmungsbilder ab, ohne inhaltlich darauf einzugehen, und glaubst lieber weiter Deinen Unsinn. So hältst Du es auch mit Pier Carpis gefälschter Weissagung Johannes' XXIII.

Mehr als "das stört mich nicht" würde mich eine Auseinandersetzung Deinerseits mit dem Wissenstand bezüglich dieser Prophezeiungen – an dieser Stelle insbesondere des Pseudo-Malachias – freuen, so daß man wenigstens sachlich darauf eingehen kann, statt Dir abermals den Schleier herunterziehen zu müssen.

doch ich kenne mich mit Schauungen & Prophezeiungen ebenso gut aus wie er

Ich neige dazu, daß Dir dieses Wissen bei Deiner Einstellung nicht viel nützte. ;-)
Daß Du Dich besser auskennst, bezweifle ich allerdings.

wenn man die englische Silbe 'lean' ausspricht, dann hört man die Endsilbe von Pietros Familenname, die zweite ist auch identisch, man muss also nur noch die erste Silbe des Namens erklären. Aber für eine der beiden gezeigten Varianten (Ty) hatte ich ja einen Vorschlag gemacht. PY würde auch passen, denn in Vicenza wurde die ersten Feuerwerke in Europa hergestellt, und es gab da Waldbrände in diesem Jahr, und Parolin hat einen Satz gesagt mit 'cuore' und 'piromani' ..

Immerhin hast Du alle geistigen Voraussetzungen für intellektuelle Hakenschläge und Winkelzüge, um Pseudo-Malachias auf alle Eventualitäten zu deuten – allen Gegenindikatoren zum Trotze. :ok:

Daß ein intelligenter Mensch sich andauernd Dummheiten hingibt, nicht geradeaus auf einen antwortet, sondern an einem vorbei noch weitere Unsinnsfässer aufmacht, ist sehr bedauerlich. Ich wies ja schon mal darauf hin.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Nive-a und Nive-au III

Sagitta @, Montag, 08.01.2018, 17:48 vor 1194 Tagen @ Taurec (4291 Aufrufe)

Werter Taurec,

es grenzt fast schon an Beleidigung, wenn Du mir Hübschers 'Große Weissagung' als Fachlektüre zur Malachias-Prophezeiung empfehlen möchtest. Denn dieses Buch ist (nicht nur) zu Malachias absolut nichtssagend.

Fast im gleichen Jahr ist das Buch von Thibaut zu Malachias erschienen, auf das bereits Ulrich hier auf dem Forum hingewiesen hat

https://schauungen.de/forum/index.php?id=25364

Von Thibaut wurde (als Erstem?) die naive Deutung "ein Motto = ein Papst" bereits aufgegeben, denn es lassen sich Bezüge zwischen den Bildern erkennen, die auf Gruppierungen, mithin auf Epochendeutungen schließen lassen.

Das Standardwerk (überwiegend allerdings zur Interpretation der Vatizinien) ist aktuell wohl immer noch Hildebrand Troll (letzte Ausgabe 2002?), an den sich auch der Wikipedia-Artikel zur Prophezeiung stark anlehnt. Hier wird auch auf Philipp Neri als eigentlichen Autor verwiesen (was aber nicht ganz richtig ist; etwas näher kommt man an die Sache, wenn man dessen 'Oratorium' kennt).

Es gibt ferner Bezüge der Malachias-Prophezeiung zur Papstgalerie in der Basilika Sankt Paul vor dem Mauern (in Rom), auf die hier einst @Odin, leider sehr abschätzig, hingewiesen hat. Denn der Kern der Prophezeiung von Malachias sind inhaltliche Epochen der Papstgeschichte.

Sehr eingehend hat sich Olaf Shom Kirtimukh mit dem Pseudo-Malachias befasst und darauf bauend einen Roman geschrieben, der (wenn ich mich richtig erinnere) in 2001 zum ersten Mal erschienen ist, unter dem Titel > La vigilia dell'Eternità <, und in dem ein Jesuitenpapst vorausgesagt wird. Es folgten dann 2004 und 2013 Neuauflagen unter dem Titel > Vigilia della Fine <.

Wer dieses Buch (für 1.99 € als pdf) lesen möchte (es gibt heute sehr gute, kostenlose Maschinenenübersetzer, etwa deepl.com), wird feststellen, dass die Malachiasprophezeiung eine feste Realität in Rom ist (was auch Troll schon bemerkt). Und sie ist im Übrigen nur die Spitze eines Eisberges von weiteren umlaufenden Vatizinien und Traditionen. Letztere lassen sich mit ihr (quasi als Netz) ganz gut einfangen. Olaf Kirtimukh (ist ein Pseudonym für einen in Indien Geborenen, der aber wohl deutsche Wurzeln hat) verweist hierzu etwa auf das uralte "Caput nigrum" (römischer Volksmund), das in der Malachiasprophezeiung dediziert (!?) fehlt, und sieht es im Doppelpack Ratzinger/Bergoglio realisiert: Ratzinger hat einen Mohrenkopf im Wappen, und Bergoglio ist als Jesuit ein Vertreter des "Schwarzen Papstes" der Jesuiten. Die Statuen von Benedikt und Ignatius stehen auf der Kolonnade des Bernini eigenartigerweise direkt nebeneinander, und hier muss man sich auskennen, um die Zusammenhänge zu verstehen (das vierte Gelübde der Jesuiten gilt der bedingungslosen Treue zum Papst, insofern also Ratzinger und Bergoglio nicht getrennt werden können, ein Jesuit mithin nur auf diese Weise 'frei' handeln und Papst sein kann).

Kurioserweise gab ein weiterer Malachias (Martin), ebenfalls aus Irland, extrem viel Interna aus dem Vatikan der Öffentlichkeit preis und sagt ebenfalls einen gravierenden Epochenbruch voraus. Das alles ist im Augenblick nicht aktuell, aber wer sich in diese Theman einlesen möchte, dem wollte ich die oben genannten Bücher meinerseits empfehlen. Mit Kirtimukh gibt es zwei Interviews in italienischen Sprache, die ich hier nachtragen werde, sobald ich Zeit habe, die LINKs rauszusuchen.

Der seit 2002 gleich gebliebene Untertitel des Romanes von Kirtimukh lautet:

Le confessioni di un uomo di fede a un uomo del mondo e il racconto di cose alle quali non si crederà finche non si saranno avverate.

Die Bekenntnisse eines Mannes des Glaubens an einen Mann der Welt, und die Erzählung von Dingen, die nicht geglaubt werden, bis sie sich erfüllt haben.


MfG, Sagitta

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Widersprüchliche Spekulationen

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 10.01.2018, 11:40 vor 1192 Tagen @ Sagitta (4387 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 10.01.2018, 11:49

Hallo!

Es grenzt fast schon an Beleidigung, wenn Du mir Hübschers 'Große Weissagung' als Fachlektüre zur Malachias-Prophezeiung empfehlen möchtest. Denn dieses Buch ist (nicht nur) zu Malachias absolut nichtssagend.

Mitnichten. Es erlaubt, Malachias als Teil der übergeordneten europäischen (Endzeit-)Weissagungstradition zu erkennen. Ohne diesen Hintergrund kommt man auf jeden Fall zu falschen Schlüssen.

Ulrich:
"Thibaut meint belegen zu können, daß die "Malachias-Prophezeiung" in ihrem "historischen" ersten Teil zwar konkret auf Wappen oder Person der Päpste Bezug nimmt, in ihrem "prophetischen" zweiten Teil aber niemals dazu gedacht war, die Identität / Person der Päpste zu umschreiben, und schon gar nicht dem Zweck diente, einen "letzten" Papst definierbar zu machen, sondern vielmehr, die Etappen der Kirchengeschichte zu charakterisieren."

Mein Wortschatz (Croissant, Café au lait) reicht leider nicht, um mir eine Meinung zu bilden, ob Thibauts Thesen (zwar "echte" Prophezeiung, aber ohne prognostischen Wert bzgl. zukünftiger Päpste) stimmig oder abwegig sind."

Wobei wohl eher zu abwegig zu tendieren ist. Schon die Bildung einer Reihe mit den Päpsten vor 1590 darauf hin, daß jedes Motto einen Papst charakterisiert. Mich würde interessieren, wie er diesen Bruch plausibel anhand der Ratio, d. h. des Sinnes und Zweckes des Textes, der in einer Tradition mit älteren gleichartigen Vatizinienreihen steht und u. a. eine politische Fälschung für die Papstwahl 1590 darstellt, erklären will.
Auch bei den älteren Vatizinien handelt es sich keineswegs um mystische Charakterisierungen ganzer Epochen, sondern um Voraussagen zu einzelnen Personen.

Merkwürdig oder bezeichnend ist, daß er wie viele vor 2012 auf 2012 als Wendejahr kommt:

"Fr. Thibaut says that 2012 signifies the end of an era in the history of the Church, recalling how other eras have come and gone. The destruction of Jerusalem in A.D. 70 marked the close of an era, as did the fall of Rome in the fifth century. The fifteenth century saw the end of medieval Christianity with the Reformation. (p.22) The Revolutions of the eighteenth and nineteenth centuries as well as the World Wars of the twentieth century were events which manifested the judgment of God as well as signaling changes for the Church and the world. (pp. 88, 92, 96)Throughout such stages, the Church has been guided by the successors of St. Peter." (Quelle)

Blöd nur, daß 2012 nichts geschah, das auch nur ansatzweise an die oben genannten Wendepunkte erinnert. Der Übergang zu Franziskus ein Jahr später und das kirchengeschichtlich keineswegs einmalige Abdanken eines Papstes reicht dazu gewiß nicht aus. Seiner eigenen Ankündigung folgend wäre er nun widerlegt.

Ich gehe aber mal davon aus, daß Du das Buch wie immer selbst nicht gelesen hast. ;-)

Hier wird auch auf Philipp Neri als eigentlichen Autor verwiesen (was aber nicht ganz richtig ist; etwas näher kommt man an die Sache, wenn man dessen 'Oratorium' kennt).

Das solltest Du mal besser ausfüllen, statt nur einen diffusen Hinweis zu geben. Solange Du dies nicht tust, gehe ich bei Dir davon aus, daß Du solche Andeutungen nur zum Vortäuschen profunden Wissens machst, und eigentlich nichts oder weniger als gedacht dahinter ist.
Damit Du nicht wieder wortreich auf Nebengleise ausweichst: Wie weist das von Philippo Neri gegründete Oratorium auf die Autorschaft bezüglich der Malachiasweissagung hin?

Es gibt ferner Bezüge der Malachias-Prophezeiung zur Papstgalerie in der Basilika Sankt Paul vor dem Mauern (in Rom), auf die hier einst @Odin, leider sehr abschätzig, hingewiesen hat. Denn der Kern der Prophezeiung von Malachias sind inhaltliche Epochen der Papstgeschichte.

"Über den Säulen zieht sich ein langes Band von 265 Medaillons mit den Porträts der Päpste hin. Die Porträts von Päpsten vor dem 16. Jahrhundert sind Phantasiedarstellungen. Erst seit dem 16. Jahrhundert bilden realistische Porträts die Vorlage. Einer Legende nach kommt Christus wieder, wenn kein Platz mehr für ein weiteres Medaillon vorhanden ist. Als unter Johannes Paul II. nur noch drei freie Stellen vorhanden waren, wurden 25 weitere Plätze angelegt, sodass heute noch 26 Plätze zur Verfügung stehen."
(Quelle)

Die Basilika wurde erst im 19. Jahrhundert in der heutigen Gestalt errichtet. Nicht klar ist, ob in der ursprünglichen Version die selbe Anzahl freier Plätze vorhanden war.
Es ist aber möglich, daß entweder die Kirche in Anlehnung an die Malachiasprophezeiung gestaltet wurde oder daß sich der Malachiasfälscher an der (damaligen) Anzahl der Medaillons orientiert hat. Daß ein Zusammenhang besteht, läßt die Tatsache vermuten, daß die Portraits im 16. Jahrhundert von phantastischen zu realen Darstellungen übergingen. Wurde die Gallerie also etwa zeitgleich mit der Entstehung des Malachias errichtet?
Das bedeutet aber keine inhaltliche Stütze, welche für die Echtheit der Prophezeiung sprechen würde.

Wie kommst Du übrigens auf die Idee, daß überhaupt ein Zusammenhang bestünde?
Einerseits behauptet Du, Malachias enthielte keine Papstpersonen, sondern Epochen, andererseits weist Du auf eine Kirche hin, die Portraits einzelner Papstpersonen enthält.
⇒ Abermals einer der gerhard-/sagitta-/weinertypischen Selbstwidersprüche in ein und demselben Beitrag, die darauf hindeuten, daß er ablenkende Nebelbomben wirft, die nicht zusammenpassendes vermischen (oder schlicht nicht die Ahnung vom Thema hat, die er zu haben vorgibt).

Sehr eingehend hat sich Olaf Shom Kirtimukh mit dem Pseudo-Malachias befasst und darauf bauend einen Roman geschrieben, der (wenn ich mich richtig erinnere) in 2001 zum ersten Mal erschienen ist, unter dem Titel > La vigilia dell'Eternità <, und in dem ein Jesuitenpapst vorausgesagt wird. Es folgten dann 2004 und 2013 Neuauflagen unter dem Titel > Vigilia della Fine <.

Ein Roman kann wohl kaum als sachliche Auseinandersetzung mit dem Stoff herangezogen werden, der man Informationen entnimmt.

Und sie ist im Übrigen nur die Spitze eines Eisberges von weiteren umlaufenden Vatizinien und Traditionen. Letztere lassen sich mit ihr (quasi als Netz) ganz gut einfangen.

Die natürlich inhaltlich nicht übereinstimmen, sich aber aufeinander aufbauen. Das stützt eher, daß es sich bei Malachias um kein eigenständiges, geschweige den präkognitives Werk handelt.

Olaf Kirtimukh (ist ein Pseudonym für einen in Indien Geborenen, der aber wohl deutsche Wurzeln hat) verweist hierzu etwa auf das uralte "Caput nigrum" (römischer Volksmund), das in der Malachiasprophezeiung dediziert (!?) fehlt, und sieht es im Doppelpack Ratzinger/Bergoglio realisiert: Ratzinger hat einen Mohrenkopf im Wappen, und Bergoglio ist als Jesuit ein Vertreter des "Schwarzen Papstes" der Jesuiten.

Das hatten wir doch schon vor Jahren ausgeschlossen:
Wohl eher eine Phantasiegeschichte

"The alleged existence of these words, however, is not supported by any source, except for the aforementioned novel."

Da von Kirtimukhs Buch 2013 eine Neuauflage erschien, sollte zudem ausgeschlossen werden, daß er den "Caput Nigrum" erst 2013 anläßlich der Wahl Bergoglios ex eventu aus der Taufe hob. Hast Du eine ältere Auflage eingesehen? Ich kann mich nicht entsinnen vor 2013 von "Caput Nigrum" gehört zu haben.

Darf ich im Übrigen darauf hinweisen, daß Du auch hier Deiner eingänglichen Annahme selbst widersprichst, daß Malachias Epochen statt Personen enthielte? Wenn man sich auf Caput Nigrum kapriziert (wovon aufgrund der fehlenden Quellenlage dringend abzuraten ist), kann Thibaut nicht richtig liegen und vice versa.

Die Statuen von Benedikt und Ignatius stehen auf der Kolonnade des Bernini eigenartigerweise direkt nebeneinander, und hier muss man sich auskennen, um die Zusammenhänge zu verstehen (das vierte Gelübde der Jesuiten gilt der bedingungslosen Treue zum Papst, insofern also Ratzinger und Bergoglio nicht getrennt werden können, ein Jesuit mithin nur auf diese Weise 'frei' handeln und Papst sein kann).

Demach hätten schon vor 350 Jahren in Anlehnung an Deine behauptete Caput-Nigrum-Verbindung ein Jesuit und der Heilige Benedikt in Statuen gezielt nebeneinander platziert werden müssen. Das setzt voraus, daß Bernini bzw. seine Auftraggeber nicht nur der "Caput Nigrum", für den es keinen alten Beleg gibt, bekannt gewesen wäre, sondern daß er eben jenen und Gloria Olivae auch noch richtig als Papstnamen (Benedikt) und als Jesuitenpapst (Franziskus) gedeutet hätte. Das ist so unwahrscheinlich, daß man es auschließen kann.
Es fügt der Angelegenheit außerdem die völlig neue (denkbare) Dimension einer Kirchenverschwörung hinzu, die seit mindestens 350 Jahren auf die Abfolge Ratzinger (der seinen Namen entsprechend des "Plans" hätte wählen müssen) und Franziskus hingearbeutet hätte. Da wird es langsam aber sicher endgültig absurd.

Sehr viel wahrscheinlicher ist, daß Du von Deiner abwegigen Theorie ausgehend Dir rückwirkend per überbewerteten Scheinkorrelationen eine Bestätigung zurechtkonstruierst.

Was Du hier lieferst, sind allesamt keine Bestätigungen des Malachias, sondern Einflüsse, die Malachias nach seiner Veröffentlichung auf die Kulturgeschichte oder einzelne Autoren hatte, die natürlich selbst mehr irrational irgendeine Echtheit unterstellten. Keiner Deiner Einwürfe befaßt sich mit der ursprünglichen Feststellung, daß es sich um eine aus älteren Vatizinienreihen hervorgegangene politische Fälschung zur Beeinflussung der Papstwahl(en) 1590 handelt, deren Schluß wohl mehr zufällig genau in unsere Zeit reicht. Vielmehr spinnst Du ein widersprüchliches Geflecht aus Spekulationen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Papstnachfolge

Ateni, Donnerstag, 25.01.2018, 17:17 vor 1177 Tagen @ Sagitta (4096 Aufrufe)

Hallo Sagitta,
ich hatte im Nachbarforum den Beitrag über die Verbindung der Malachias Prophezeihung zu Atuka-He erstellt. Schade das hier in dem Forum alles in die Tonne getreten wird und mein Beitrag wohl nicht gelesen wurde. Beide Prophezeihung werden hier ja von vielen als Fälschung anerkannt.

Wie auch immer, ich wollte dir für das Bild und deine Einschätzung danken. Wir werden sehen ob Franziskus bald durch einer Erkrankung sein Amt niederlegen muss und Parolin dann sein Nachfolger wird.
Er ist aktuell die Nummer 2 im Vatikan, sehr beliebt und es wurde schon öfters ein Staatssekretär selbst zum Papst ernannt.

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Fälschungen und Päpste ...

BBouvier @, Donnerstag, 25.01.2018, 17:52 vor 1177 Tagen @ Ateni (3992 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 25.01.2018, 18:21

<"Schade das hier in dem Forum alles in die Tonne getreten wird">

Hallo, Ateni!

Ganz sicherlich nicht:
Nur evidente Fälschungen.
Wie exemplarisch dieser Indio "Atuka he" (den es gar nicht gibt!)
oder eben auch diese Prophezeiung des Malachias,
angeblich aus dem 12. Jahrhundert. :lehrer:
Noch mehr Fälschungen, hier bitte:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=25786

<"und mein Beitrag wohl nicht gelesen wurde."

Womöglich wohl schon, jedoch wäre es ziemlich sinnfrei,
den ganzen Unsinn, der unreflektiert in das Prophezeiungsforum
eingemüllt wird, hier auch noch zu kommentieren.


<"Beide Prophezeihung werden hier ja
von vielen als Fälschung anerkannt
.">

Richtig wäre:
"als Fälschungen erkannt" !

<"Wir werden sehen ob Franziskus bald durch einer Erkrankung
sein Amt niederlegen muss und Parolin dann sein Nachfolger wird
.">

Es ist völlig irrelevant, ob eine Prophezeiungsfälschung
rein zufällig mal mit späteren Gegebenheiten fluchtet.
Und auch genauso irrelevant wie die Papstnachfolge selbst,
denn das Interesse daran haben sich doch nur Frömmler mal zurechtgebastelt,
die sich zusammengesponnen haben, einst würde der Papst sicherlich mal
aus Rom weichen müssen, weil in der Endzeit dort doch
der böse Antichtrist regieren würde.
Und das wäre daher insofern - kreisch!!! - ein "Zeichen". :lol2:

Im übrigen ist der Name und die jeweilige Person des Papstes
für das Weltgeschehen genausowenig relevant wie die Position
des Ersten SG Wattenscheid in der Fußballtabelle.

Grüße,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Papstnachfolge ∉ Malachias

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 25.01.2018, 18:04 vor 1177 Tagen @ Ateni (4087 Aufrufe)

Hallo!

ich hatte im Nachbarforum den Beitrag über die Verbindung der Malachias Prophezeihung zu Atuka-He erstellt.

Atuka-He ist eine Fälschung von Ray Nolan. Unser ehemaliger Forumsleiter Detlef war damals bei dem besagten Indianerstamm, wo man von dieser Person überhaupt nichts wußte. Auch scheint sein Name nicht der Sprache dieser Indianer zu entsprechen.

Schade das hier in dem Forum alles in die Tonne getreten wird

Hier wird nicht alles in die Tonne getreten, sondern lediglich Fälschungen. Ich verbitte mir solche pauschalen Unterstellungen, die nur auf irgendwelchen Gerüchten basieren, die man so mitbekommen hat von solchen, die Argumenten nicht zugänglich sind! :augenrollen:

Wie auch immer, ich wollte dir für das Bild und deine Einschätzung danken. Wir werden sehen ob Franziskus bald durch einer Erkrankung sein Amt niederlegen muss und Parolin dann sein Nachfolger wird.

Die Fälschungsnatur des Pesudo-Malachias ist eigentlich offensichtlich, weil man auch mit waghalsigsten Geistessprüngen die Motive nicht auf die reale Päpstereihe durchgängig passend machen kann.
Darüber hinaus ist eine über mehrere Jahrhunderte reichende Seherschau zu vielen einzelnen Personen und deren Charakteristika völlig außerhalb dessen, was das Phänomen der Seherschau zu bieten hat.

Nun komme man mir aber nicht mit einer Schau, die über mehrere Jahrhunderte reichte (z. B. Nostradamus zum Zerfall der Sowjetunion), oder mit einer Schau zu einzelnen Personen (z. B. der Mann mit dem Kreuz in den Feldpostbriefen). Es müssen alle Prämissen erfüllt sein, und zwar für an die vierzig Personen über 400 Jahre.

Malachias wäre als echte Schauung völlig atypisch. Es gibt keine dokumentierte Präkognition, in der jemand auch nur ansatzweise solche Wahrnehmungen hatte.

Nicht zuletzt ist Malachias überreif. Was offenbar keiner wahrhaben will, ist die Tatsache, daß Franziskus ohne Alternative der letzte Papst in der Reihe wäre. Wenn man an Malachias glaubt, kann er unter keinen Umständen einen Nachfolger haben.
Hätte er einen Nachfolger, wäre es einer mehr, als die Reihe hergibt. Dann wäre aber nicht auszuschließen, daß es noch mehrere Nachfolger geben könnte. Das läßt nur den Schluß zu, daß man Malachias unwiederbringlich in die Tonne stopfen muß, sobald Franziskus' Nachfolger auf dem Balkon erscheint, weil die Prophezeiung für alle offensichtlich keine Aussage mehr für die Zukunft enthält und auch nie enthielt.

Mir erschließt sich nicht, wie man gleichzeitig an Malachias glauben und auf einen Nachfolger des Franziskus spekulieren kann. Daß beides einander ausschließt, ist eine schlichte Erkenntnis simpelster Logik, die gar keine andere Möglichkeit zuläßt.

Versuche, die Liste umzudeuten, um aus Einzelpersonen Gruppen oder Epochen zu machen, sind rein spekulativ und ohne rationale Grundlage. Es widerspricht der Natur sowohl des Malachias, der in seinem historischen Teil vor 1590 sehr wohl nur Personen beschreibt, als auch der Eigenart der Prophetiegattung der Vatizinienreihen an sich, denn auch die Vorgänger des Malachias beschrieben ausnahmslos Personen.
Solche Versuche enthöben einen überdies nicht von der Notwendigkeit, in der realen Geschichte Zeitspannen abzugrenzen und auf die Motive zu beziehen, was einen vor nicht mindere Schwierigkeiten stellt als die Deutung auf Einzelpersonen.
Aber auch das bekommen "kreative" Köpfe wohl hin und notfalls ignoriert man einfach alles, was nicht paßt, und glaubt an den Rest, den man passend machen kann.

Gleichwohl hege ich keinen Zweifel, daß zur rechten Zeit irgendeine absurde Möglichkeit angepriesen wird, den Malachias doch noch zu retten, denn es kann einfach nicht sein, daß eine Prophezeiung, an die man seit 400 Jahren glaubt, eine Fälschung ist. Das darf einfach nicht so sein! ;-)
Vielleicht geht man auch einfach unreflektiert dazu über, das Ende der Reihe auf den jeweils aktuellen Papst zu beziehen. Damit könnte jeder Nachfolger Petrus Romanus sein und man hat auch noch in 20 oder 50 Jahren Spaß an Malachias. Das entspräche der typischen Herangehensweise, mit der Prophezeiungsgläubige in Naherwartung seit Jahrhunderten durch die Geschichte stolpern.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Vergessenes

Sagitta @, Freitag, 26.01.2018, 00:08 vor 1177 Tagen @ Ateni (4108 Aufrufe)

Hallo Ateni,

vielen Dank für die Erinnerung: ich hatte versprochen, dass ich noch LINKs zu dem Buch von Olaf Shom Kirtimukh gebe, 'Vigila della Fine' (Fazi Editore), in dem auf Basis von Pseudo-Malachias (und von dessen Umfeld her) bereits 2001 ein Jesuitenpapst vorausgesagt wurde, übrigens mit weiteren Details zu den Umständen der Wahl, die 2013 ebenfalls eingetroffen sind.

Der erste LINK gibt ein Interview, das Claudio Foti mit dem Autor hatte (ab Seite 24; Vorsicht, es ist eine große pdf-Datei). Alle, auch die folgenden LINKs sind Italienisch. Olaf Shom Kirtimukh sagt übrigens ganz ehrlich und offen, wie er zu seinen bisher richtigen Voraussagen gekommen ist: es sei 'die Stadt Rom' gewesen, auf die er eben in der Lage gewesen wäre zu hören ...

https://pdmdesk.blogspot.de/2015/03/la-profezia-di-malachia-le-verita_10.html

Der folgende LINK zeigt einen langen Artikel von Claudio Foti, vermutlich auf dem Interview basierend. Es sollte hier wohl noch ein zweiter Teil folgen, der aber m.W. nicht mehr erschienen ist (möglicherweise weil Foti die Identität von Kirtimukh preisgegeben hat?).

https://pdmdesk.blogspot.de/2015/03/la-profezia-di-malachia-le-verita_10.html

Bei Interesse kann ich einen OCR-Text des Buches von Thibaut über Malachias zur Verfügung stellen (das Buch, das Ulrich einst verlinkt hatte; jedoch ist meine Ausgabe so aufbereitet, dass man Teile herauskopieren und sich mit entsprechenden Programmen übersetzen lassen kann, wenn man nicht Französisch spricht; ggfs. PN schicken). Ich muss aber vor diesem Buch warnen, weil es sehr anspruchvoll zu lesen ist. Der Autor sucht einen zeitlichen Schlüssel, etwa so wie manche einen Schlüssel zu Nostradamus suchen. Auf dem Weg zu diesem Schlüssel entwickelt Thibaut sehr viele interessante Zusammenhänge, die man auch unabhängig von seinem 'Kalkulus' verwerten kann, etwa Gruppierungen und Ähnlichkeiten zwischen den Vatizinien. Nur ein winziges Beispiel: 'De Mediate Luna' und 'De Labore Solis' haben eine Gemeinsamkeit durch ihre spezifische astronomische Begrifflichkeit (die sie von anderen Vatizinien unterscheidet und, nicht nur durch die Abfolge, einander annähert). Mit diesem Sachverhalt könnte man, zunächst ganz oberflächlich, die eigenartig einander ähnlichen Doppelnamen 'Johannes Paul I' und 'Johannes Paul II' in Verbindung bringen. Und so gibt es viele weitere vergleichbare Beispiele, auch über längere Zeiträume hinweg.

Thibaut sieht (auf Basis seines Schlüssels) im Jahr 2012 eine Epochenwende, was sich als richtig herausgestellt hat bzw. herausstellen wird (letzteres nach dem Tod von Franziskus). Es gab seit 1294 (Coelestin V.) keinen Rücktritt mehr, insofern ist das allein schon eine Cäsur. Die eigentliche Epoche bezieht sich aber auf das Konzil von Konstanz, von dem aus ein Zyklus von etwas mehr als 600 Jahre gezählt werden kann (ich habe hier bereits einmal darauf hingewiesen, dass auch Nostradamus diese Zahl kannte, und ihre Halbzeitstruktur, 300 Jahre, wenn auch vermutlich aus anderer Herleitung).

Es ist richtig, dass ich in meinem Beitrag auch noch auf andere Dinge hingewiesen habe (nicht nur auf Malachias). Wichtig war mir die Abbildung von @Danach, denn sie kommt aus einem Umfeld, wo man sich mit Schauungen auskennt. Sich auf einen Aspekt (etwa eine Schauung) alleine zu verlassen, ist bei dieser Art Arbeit nicht zweckmässig, da alle Überlegungen im Bereich von Prognosen mit Unsicherheiten behaftet sind.

Übrigens habe ich vom einem Buch über Rensburg einen OCR-aufgelösten Text (Raath, De Siener en de Rebellie). Rensburg ist interessant, weil er nicht wenige Dinge über die Deutschen bzw. Deutschland sagt. Das ist eigenartig, zumal er ja in Südafrika, am unteren Ende der Welt, lebte. Entweder es hängt mit seiner Herkunft zusammen (mütterlicherseits aus dem Raum Hamburg) oder aber es ist tatsächlich so, dass in mittelfristiger Zukunft eine politische (eigentlich militärische) Verbindung zwischen hier und Südafrika hergestellt werden wird - so unwahrscheinlich das auch aus jetziger Sicht klingen mag.

Natürlich ist Rensburg vor allem auch interessant, weil es von kaum einem Seher so viele eingetroffene Schauungen gibt wie von ihm. Das Buch, das ich im OCR-Text habe, betrifft aber eher biographische Einzelheiten aus seinem Leben, und es ist natürlich mühsam, das mit einem Übersetzungsprogramm zu lesen. Alle Bücher von Raath sind aber extrem aufwendig gearbeitet und belegt, mit Hunderten von Anmerkungen und Belegen.

Vergesslich und völlig unbelesen, aber mit besten Grüssen - Sagitta

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Absurde Sabotagefabeleien

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 26.01.2018, 10:52 vor 1176 Tagen @ Sagitta (3978 Aufrufe)

Hallo!

vielen Dank für die Erinnerung: ich hatte versprochen, dass ich noch LINKs zu dem Buch von Olaf Shom Kirtimukh gebe, 'Vigila della Fine' (Fazi Editore), in dem auf Basis von Pseudo-Malachias (und von dessen Umfeld her) bereits 2001 ein Jesuitenpapst vorausgesagt wurde, übrigens mit weiteren Details zu den Umständen der Wahl, die 2013 ebenfalls eingetroffen sind.

Mal abgesehen davon, daß Du denselben Link zweimal gepostet hast, keine PDF.

Schön wäre es, Du hättest wenigstens die entsprechenden Textstellen als Zitat hier reinkopiert, so daß man Deine Behauptungen anhand schlechter Googleübersetzungen nachvollziehen könnte.

"Es sei 'die Stadt Rom' gewesen, auf die er eben in der Lage gewesen wäre zu hören", ist ungemein unbefriedigend und überzeugt nicht. Wenn es sich dabei um weitere "Erkenntnisse" wie über Berninis Skulpturen oder die Kirche Sankt Paul vor den Mauern handelt, unterstelle ich, daß er eine ähnliche kulturhistorische Schnitzeljagd durch Rom veranstaltet hat wie Dan Brown in seinem Buch "Illuminati" (in dem natürlich auch Bernini und diverse Kirchen eine Rolle spielen) und sich dabei durch selektive Wahrnehmung und Scheinkorrelationen selbst in die Irre geführt hat.

Hast Du den Text überhaupt gelesen? Wieviele Sprachen beherrschst Du eigentlich?
Bei Dir muß man immer davon ausgehen, daß Du mit nebulösen Andeutungen eigenes Wissen und Informationen vortäuschst, die auf Deiner Agenda liegen.

Bei Interesse kann ich einen OCR-Text des Buches von Thibaut über Malachias zur Verfügung stellen (das Buch, das Ulrich einst verlinkt hatte; jedoch ist meine Ausgabe so aufbereitet, dass man Teile herauskopieren und sich mit entsprechenden Programmen übersetzen lassen kann, wenn man nicht Französisch spricht; ggfs. PN schicken).

Ja bitte! Schaden kann es nicht.

Nur ein winziges Beispiel: 'De Mediate Luna' und 'De Labore Solis' haben eine Gemeinsamkeit durch ihre spezifische astronomische Begrifflichkeit (die sie von anderen Vatizinien unterscheidet und, nicht nur durch die Abfolge, einander annähert).

Ebenso könnte man vermuten, der Fälscher, der willkürlich bis in weite Zukunft Mottos zusammengestellt hat, hat sich einen Spaß erlaubt und auf ähnliche Mottos zurückgegriffen. Es ging ja um nichts, da der Zweck der Fälschung die Manipulation der Wahl Gregors XIV. war.

Beispielsweise:
Ex antiquitate urbis / Aus der alten Stadt
Gregor XIV. (1590 – 1591)

Pia civitas in bello / Die fromme Stadt im Kriege
Innozenz IX. (1591)

⇒ Stadt, vermutlich Rom.

Pastor angelicus / Der engelgleiche Hirt
Pius XII. (1939 – 1958)

Pastor & nauta / Hirte und Schiffer
Johannes XXIII. (1958 – 1963)

⇒ Hirten

Lumen in caelo / Licht am Himmel
Leo XIII. (1878 – 1903)

Ignis ardens / Brennendes Feuer
Pius X. (1903 – 1914)

⇒ "Geistiges" Licht

Religio depopulata / Entvölkerte Religion
Benedikt XV. (1914 – 1922)

Fides intrepida / Unerschrockener Glaube
Pius XI. (1922 – 1939)

⇒ Religion in Bedrängnis

Aquila rapax / Der Raubadler
Pius VII. (1800 – 1823)

Canis & coluber / Hund und Schlange
Leo XII. (1823 – 1829)

⇒ Tiere

Allerdings kommen diese wie andere ähnelnde Motive immer wieder vor und zwar duchaus Jahrzehnte voneinander getrennt:
Belua insatiabilis / Das unersättliche Tier
Innozenz XI. (1676 – 1689)
...
Animal rurale / Tier vom Lande
Benedikt XIV. (1740 – 1758)
...
Ursus velox / Der rasche Bär
Clemens XIV. (1769 – 1774)

Ähnliches gilt für Blumen:
Lilium & rosa / Lilie und Rose
Urban VIII. (1623 – 1644)
...
Flores circundati / Umwundene Blumen
Clemens XI. (1700 – 1721)
...
Rosa Umbriae / Rose von Umbrien
Clemens XIII. (1758 – 1769)
...
Flos florum / Blume der Blumen
Paul VI. (1963 – 1978)

Und wenn man mit der Vegetation etwas lockerer umgeht, auch:
Gloria olivae / Ruhm des Ölbaums
Benedikt XVI. (2005 – 2013)

Auch Architektur ist beliebt:
Rastrum in porta / Fallgatter am Tore
Innozenz XII. (1691 – 1700)
...
Columna excelsa / Die erhabene Säule
Clemens XII. (1730 – 1740)
...
De balneis Ethruriae / Von den Bädern Etruriens ("Balneum" ist ein Badehaus)
Gregor XVI. (1831 – 1846)

Was "astronomische Begrifflichkeit" angeht, ließen sich aber mit etwas Kreativität noch weitere Kombinationen finden:
Undosus vir / Wellenmann (= das Sternzeichen Wassermann)
Leo XI. (1605)
...
Sydus olorum / Gestirn der Schwäne (= das Sternbild Schwan)
Clemens IX. (1667 – 1669)
...
Ursus velox / Der rasche Bär (oder der kleine Bär?)
Clemens XIV. (1769 – 1774)
...
Aquila rapax / Der Raubadler (= das Sternbild Adler)
Pius VII. (1800 – 1823)

Canis & coluber / Hund und Schlange (= ebenfalls zwei Sternbilder)
Leo XII. (1823 – 1829)

In all dem Ähnlichkeiten der Personen zu finden oder gar Epochen abzugrenzen (punktuell über verschiedene Jahrhunderte schon per se ein Unding), ist allerdings müßig und nicht zielführend.
Es geht vor allem am Kern des Problems vorbei, nämlich daß oder ob Malachias eine Fälschung ist. Natürlich kann man mit allerhand Klügeleien in jeden kryptischen Text Geheimnisse hinein- oder herauslesen, die einem wegen der vielfältigen Scheinkorrelationen subjektiv bedeutsam erscheinen.
Das Blöde ist, wenn man inhaltlich auf solchen Unsinn eingeht, daß man sogleich eine inhaltliche Diskussion darüber hat, statt über das zugrundeliegende Problem (aber das willst Du ja). Einen Text mit spekulativen Theorien aufzublähen, sagt aber nichts über dessen Authentizität aus, sondern vielmehr über die Kreativität der an ihn glaubenden Köpfe. Es sind Blüten des zugrundeliegenden Axioms, aber nicht dessen Verifizierung.

Thibaut sieht (auf Basis seines Schlüssels) im Jahr 2012 eine Epochenwende, was sich als richtig herausgestellt hat bzw. herausstellen wird (letzteres nach dem Tod von Franziskus). Es gab seit 1294 (Coelestin V.) keinen Rücktritt mehr, insofern ist das allein schon eine Cäsur. Die eigentliche Epoche bezieht sich aber auf das Konzil von Konstanz, von dem aus ein Zyklus von etwas mehr als 600 Jahre gezählt werden kann (ich habe hier bereits einmal darauf hingewiesen, dass auch Nostradamus diese Zahl kannte, und ihre Halbzeitstruktur, 300 Jahre, wenn auch vermutlich aus anderer Herleitung).

Auch hier wären Erläuterungen nötig. Du stellst stets nur Behauptungen auf und bleibst die argumentative Untermauerung schuldig. Auch noch weitere fremdsprachige Bücher einzustellen, bringt in diesem Sinne nichts. In irgendeinem späteren Beitrag verweist Du dann darauf zurück, fügst weitere Anbauten an Dein Gespinst an und verwirrst den Leser durch die Vielschichtigkeit der Kulissen, die Du voreinander von rechts und links über die Bühne ziehst. Daß Du die Postulate einmal hinreichend genau darlegst, um die Sinnhaftigkeit oder Irrigkeit des angeblichen Herangehens der von Dir zitierten Autoren beurteilen zu können, bleibt wohl ein frommer Wunsch.

Wenn Franziskus in ein paar Jahren stirbt (er ist auch schon 81), dann wäre jenes Jahr die "Epochenwende", falls überhaupt, nicht aber 2012. Es gibt aber keine Anzeichen, daß die Kirchengeschichte in den nächsten Jahren enden würde. Das müßte sie aber, wenn man Malachias etwas abgewinnen wollte.

Daß vom Konzil von Konstanz (1414 bis 1418) ein sechshundertjähriger Zyklus abginge, der auch Nostradamus bekannt gewesen wäre, ist eine bloße Behauptung ohne Substanz, die Du meines Erachtens einflichtst, um Deinen nebulösen, scheinbar tiefgründigen Schaumschlägereien eine weitere Arabeske hinzuzufügen. Die erschöpfende Diskussion, um jedem der Kaninchen, die Du aus Deinem Zylinder zauberst, auf den Zahn zu fühlen, wird wohl nicht geleistet werden. Genau deswegen ziehst Du immer noch weitere aus dem Hut, bis jeder im Zuschauerraum mindestens eines auf dem Schoß sitzen hat.

Wahrscheinlicher dünkt mich, daß Du von Deiner gewünschten Epochenwende zu einem passenden Datum rückwärts gezählt hast, um von dort ausgehend einen willkürlichen Zyklus abgehen zu lassen, der Deine Behauptung unterstützen soll.
Ich vermute, Du spekulierst, daß 600 Jahre nach Beendigung des abendländischen Schismas auf dem Konzil von Konstanz abermals eines aufbräche. Auch das widerspräche jedoch Malachias, demzufolge die Kirchen enden muß. Ein Schisma wäre indes nur eine weitere Epoche, die von der Prophezeiung nicht gedeckt wäre. Dann wäre sie im Sinne einer reductio ad absurdum zwingend falsch und schon immer falsch gewesen.

Aus Malachias folgt zwingend, daß zur Zeit des Papstes Franziskus Rom zerstört werden und das jüngste Gericht eintreten muß. Danach kommt nichts mehr. Alles andere stopft ihn automatisch endgültig in die Tonne.

Übrigens habe ich vom einem Buch über Rensburg einen OCR-aufgelösten Text (Raath, De Siener en de Rebellie). Rensburg ist interessant, weil er nicht wenige Dinge über die Deutschen bzw. Deutschland sagt. Das ist eigenartig, zumal er ja in Südafrika, am unteren Ende der Welt, lebte. Entweder es hängt mit seiner Herkunft zusammen (mütterlicherseits aus dem Raum Hamburg) oder aber es ist tatsächlich so, dass in mittelfristiger Zukunft eine politische (eigentlich militärische) Verbindung zwischen hier und Südafrika hergestellt werden wird - so unwahrscheinlich das auch aus jetziger Sicht klingen mag.

Auch diesen OCR-Text wäre ich zu erhalte erfreut, sofern Du nicht nur auf Anfragen von Leuten reagierst, die in Dein Netz gehen.

Eigenartig ist es indes nicht. Rensburg war am Südzipfel Afrikas nicht von jeglicher Information abgeschnitten und hat gezielt seine unverständlichen Symbolschauungen vor dem Hintergrund des aktuellen Weltgeschehens gedeutet. So kommt in seinen Interpretationen (!), nicht zwingend in den Schauungen, Deutschland vor, aber auch andere Länder. Dazu muß man keine geheimen Hintergründe oder ein unterstelltes Zukunftswissen bemühen.

Natürlich ist Rensburg vor allem auch interessant, weil es von kaum einem Seher so viele eingetroffene Schauungen gibt wie von ihm.

Von dieser Menge weiß ich nichts.
Das ist eine Unterstellung, von der ich annehme, daß Du sie wider besseres Wissen gemacht hast, um ohne Arugmentation und natürlich auf ewig die Belege schuldig bleibend dagegenzureden.
Was es indes wohl gibt, sind nachträgliche Interpretationen, die Rensburgs Symbolschauungen auf reale Ereignisse beziehen wollen.

Du meinst wohl, wenn man nur oft genug wie selbstverständlich unbelegte Behauptungen wiederholt, werden sie irgendwann als wahr anerkannt? Das passiert allenfalls den geistig trägen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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113 Vorsagen statt 112

Ateni, Freitag, 26.01.2018, 12:05 vor 1176 Tagen @ Taurec (3951 Aufrufe)

Hallo, danke für eure Beiträge, habe allerdings gerade nicht so viel Zeit auf alles einzugehen, aber hierzu wollte ich gleich was schreiben:

Aus Malachias folgt zwingend, daß zur Zeit des Papstes Franziskus Rom zerstört werden und das jüngste Gericht eintreten muß. Danach kommt nichts mehr. Alles andere stopft ihn automatisch endgültig in die Tonne.

Dazu muss ich sagen das ich in meinem Beitrag geschrieben hatte das die Prophezeihung aus bekanntlich 112 Vorsagen besteht, was meiner Ansicht falsch ist, es sind 113.

http://1.bp.blogspot.com/-unLMLHFv9FM/Ua2XEKdYdrI/AAAAAAAAANM/vFie6VKG-hQ/s1600/Arnoldo_Wion_1595_Lignum_Vitae_p311b.jpg

"In p[er]ſecutione. extrema S.R.E. ſedebit" bezieht sich aus Franziskus.

Petrus Romanus ist die 113 Vorsage des Papstes:
"Petrus Romanus, qui paſcet oues in multis tribulationibus: quibus tranſactis ciuitas ſepticollis diruetur, & Iudex tremẽdus iudicabit populum ſuum.[d] Finis."

Demnach ist der nächste Papst nach Franziskus erst der Fluchtpapst.

Warum auch immer die letzte Zeile einfach von allen zusammen gefasst wird obwohl die Zeile sichtlich eingerückt ist bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich weil die Zeile die sich auf Franziskus bezieht, kein Kontext besitzt.

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Auf Lateinisch nicht anders möglich

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 26.01.2018, 13:05 vor 1176 Tagen @ Ateni (4048 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Freitag, 26.01.2018, 13:31

Hallo!

[image]

Demnach ist der nächste Papst nach Franziskus erst der Fluchtpapst.

Warum auch immer die letzte Zeile einfach von allen zusammen gefasst wird obwohl die Zeile sichtlich eingerückt ist bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich weil die Zeile die sich auf Franziskus bezieht, kein Kontext besitzt.

Für den Lateiner erklärt es sich zum einen daraus, daß der erste Satz ohne "Petrus Romanus" kein ordentliches Subjekt hätte. Es stünde dort nur:

"In der größten Verfolgung der Heiligen Römischen Kirche wird (er) sitzen."

Wer da aber auf dem Stuhle Petri sitzt, geht aus dem Satz so gar nicht hervor. Gloria Olivae? Dann wäre er völlig überflüssig, weil klar ist, daß ein Papst in der Liste auch regieren muß. Daher kann er sich nur auf Petrus Romanus beziehen.

Dem vermeintlichen zweiten Satz fehlte zum anderen, was viel schlimmer ist, das Prädikat. Es stünde dort (wörtlich übersetzt):

"Petrus Romaus, der hüten wird die Schafe in vielen Drangsalen, durch welche erlebten [nämlich die Drangsale] die siebenhügelige Stadt zerstört werden wird, und der schreckliche Richter wird richten über sein Volk."

Die Nebensätze haben ihre eigene Subjekt-Prädikat-Objekt-Struktur. Eines Hauptsatzes, der lediglich aus "Petrus Romanus" bestünde, entbehrte die Aussage allerdings. Das ist sprachlich sinnlos und läßt sich nur berichtigen, indem man den vorangehenden Satz einbezieht.

Man könnte natürlich die Nebensätze weglassen, was zu einer gänzlich absurden und grammatikalisch falschen Aussage führte:

"Petrus Romaus und der schreckliche Richter wird richten über sein Volk."

Erstens würde der letzte Papst nicht an der Seite Gottes über die Welt richten. Das wäre Gotteslästerung und anmaßend. Vor allem aber müßte dann dort nicht "iudicabit" ("er wird richten"), sondern die Pluralform "iudicabunt" ("sie werden richten") stehen. Der Nachsatz über das jüngste Gericht stellt also einen eigenen Satz in einer Satzreihe dar. Diese setzt einen vollständigen ersten Hauptsatz voraus, dessen Subjekt Petrus Romanus ist. Das einzige verfügbare Prädikat ist "sedebit" ("er wird sitzen/regieren").

Die einzige Möglichkeit besteht darin, daß beide Sätze eigentlich einen darstellen sollen. Das löst alle obigen Ungereimtheiten. Sie wurden vermutlich lediglich beim Drucksatz getrennt. Möglicherweise konnte der Setzer kein Latein und hat deshalb Petrus Romanus als erkennbaren Namen in eine neue Zeile gesetzt wie den Rest der Motive?

⇒ Es sind nur 112, nicht 113.

Gruß
Taurec

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Danke

Ateni, Freitag, 26.01.2018, 14:27 vor 1176 Tagen @ Taurec (3899 Aufrufe)

Danke dir für diese Erläuterung. Ich kann leider kein Latein und wollte mir nicht anmaßen es als Laie zu erläutern. Das macht aufjedenfall Sinn.

Ich habe noch einen Ausschnitt aus einem Magazin von 2011 der ebenfalls von 113 Zeilen ausgeht. Allerdings weiss ich nicht wie sehr man diesem Magazin und dem Author dort glauben schenken kann da es sehr viel Zahlenschubserei beinhalet und der Author sehr diffuse Bücher veröffentlicht hat.

https://www.efodon.de/html/archiv/geschichte/topper/SY10606%20Topper%20-%20Paepsteliste.pdf

Was meint ihr dazu?

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Toppers Artikel zu Malachias

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 26.01.2018, 17:53 vor 1176 Tagen @ Ateni (4037 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Freitag, 26.01.2018, 18:07

Hallo!

Was meint ihr dazu?

Der Mann scheint noch mehr in der Ahnungslosigkeit zu stecken als viele andere.

Selbst bei solchen, die an Malachias glauben, scheint unstrittig zu sein, daß er 1590 verfaßt wurde. Da geht es dann lediglich um die Autorschaft, z. B. ob Philipp Neri der Autor gewesen sein könnte.

Topper glaubt aber tatsächlich, daß Malachias selbst der Autor gewesen sei. Dabei vernachlässigt er den augenfälligen Unterschied zwischen den Motiven vor zu denen nach 1590. Bis dahin bezogen sie sich nämlich ausschließlich auf die (in historischen Büchern nachschlagbaren) Wappen, Familien der Päpste oder ähnliches. Danach sind sie äußerst vage und mit solchen Augenscheinlichkeiten weitgehend nicht mehr zu lösen. Er ignoriert außerdem die Tatsache, daß die Weissagung vor 1595 historisch nirgendwo erwähnt wird.

"Jeder Papst ist durch eine „Devise“ in zwei oder drei Wörtern in lateinischer Sprache gekennzeichnet, aus denen man die Person meist schon erkennen kann, solange sie noch lebt, zumindest aber nach ihrem Tode. Vor der Wahl des Papstes ist jedoch eine Schlussfolgerung auf den künftigen Papst aus der „Devise“ nicht möglich."

Das ist eine schlichte, nicht nachvollziehbare Behauptung, die wohl auf seinem Glauben an die Prophezeiung fußt, aber nicht auf Erfahrung. Sie ist zudem unsinnig. Unter der unhinterfragten Vorannahme, daß Malachias echt sei, wird jede Devise natürlich zwingend auf den jeweils herrschenden Papst bezogen und somit "erkannt". ⇒ Ein Zirkelschluß, bei dem sich der Glaube an die Prophezeiung selbst beweist.

"Diese „Devise“, die in den meisten Fällen recht treffend abgefasst ist, manchmal auch etwas vage, ganz selten angeblich auch unpassend,
bezieht sich auf geschichtliche Ereignisse während der Regierungszeit des Papstes, auf seine Person oder Herkunft (Familienwappen, Geburtsort) oder auffällige Merkmale seines Charakters."

Das hat er mit Sicherheit nicht geprüft, sondern glaubt es einfach. Schon die Wortwahl "angeblich" zeigt die Tendenziosität seiner Darstellung, die eine echte Kritik nicht in Betracht zieht.

"Die letzte Eintragung auf S. 307 unter dem Buchstaben D, Dunenses in Hibernia, bringt die gesamte Liste der 113 Päpste, wie sie Malachias mitgeteilt hat. Neben jeder Devise bis zur Nr. 77 steht außerdem der Name des Papstes und neben dem Namen in gleicher Reihe eine Erläuterung der Devise, die jedoch nur bis zum Papst Nr. 74 reicht, denn sie geht auf einen Text von Alfons Giaconis (Chacon) zurück, einen Mönch des Prediger-Ordens, der diese Erläuterungen 1590 niederschrieb."

Vielmehr war es so, daß zum Zeitpunkt der Fälschung (1590) die Devisen auf die historischen Päpste hingefälscht und vom Fälscher praktischerweise mit Erläuterungen versehen wurden, damit der Leser die vermeintliche Echtheit der Prophezeiung nachvollziehen kann. Bei der Veröffentlichung 1595 wurden vom Autor die inzwischen durchgewechselten neuesten drei Päpstenamen ergänzt. Da schon hier die Interpretation einige Schwierigkeiten bereitet, wurde sie unterlassen und man beließ es bei der Zuordnung.

"Das älteste Werk, aus dem sich ahnen lässt, dass die Päpste-Liste schon bekannt war, ist das Buch von Onofre Panvinio, „Epitome vitarum Romanorum Pontif icum a sancto Pedro usque ad Paulum VI.“, das 1557 gedruckt wurde. Panvinio war Augustiner-Mönch und lebte nur 39 Jahre (1529-68), veröffentlichte jedoch 18 Bücher und hinterließ viele weitere Manuskripte. In diesem Buch bringt er die gesamte Geschichte der Päpste bis zu seiner Zeit, wobei er jeweils das Familienwappen, den Wahlspruch und Ausschnitte aus den Reden des Papstes bringt, außerdem Angaben, wer ihn gewählt hat. Dies alles scheint mit Rücksicht auf die Prophezeiung des St. Malachias abgefasst zu sein."

Wie er zu dieser Ansicht kommt, erschließt sich nur, wenn man unterstellt, daß er vom Glauben an die Echtheit und Historizität der Prophezeiung irrig zurückschließt. Das Buch scheint eine schlichte Geschichte der Päpste zu sein. Panvinio hatte dabei gewiß nicht Malachias als Quelle, sondern ältere, brauchbare Geschichtsbücher. Die Ähnlichkeit mit dem jüngeren Pseudo-Malachias ist entweder zufällig oder – wahrscheinlicher – Panvinio war die Vorlage des Fälschers von 1590 für den historischen Teil der Prophezeiung.

"Ältere Dokumente sind nicht bekannt. Dennoch besteht m. E. kein Grund, die Liste als Erfindung des 16. Jahrhunderts anzusehen, denn sie wäre kaum an so unscheinbarer Stelle aufgetaucht, sondern mit allem Pomp verbreitet worden, wie zum Beispiel die Weltuntergangsreden des Pedro Buenaventura zu jener Zeit, der 20.000 Anhänger hatte und von der Kirche bekämpft wurde."

Der Grund für das Ausschließen der Fälschungsthese besteht für ihn eigentlich in seinem unbeirrbaren Glauben an die Historizität und Echtheit des Textes. Daß er andernfalls mit "Pomp" verbreitet worden sein müßte, erscheint ihm einleuchtend, weil eine so grandiose Prophezeiung zweifelsohne einschlagen müßte wie eine Bombe.
Tatsächlich erhielt die Malachiasweissagung ihre Bekanntheit erst im Laufe der Jahrhunderte nach 1595. Zu jenem Zeitpunkt war sie eine Propagandafälschung, die 1590 jemand in der Kurie aus dem Ärmel zauberte, um seinen Wunschkandidaten mit prophetischem Segen zum Papst zu machen (der es im Übrigen nicht wurde).

"Die Liste des St. Malachias ist nie von der Kirche angegriffen, allerdings meist mit Stillschweigen übergangen worden. In allen Jahrhunderten seit dem Erscheinen des Textes gab es Kommentare von gläubigen Katholiken, die von der Kirche nie verboten wurden."

Klar. Es ist nicht jeder Unsinn auch einer Beschäftigung würdig. Vielmehr läuft man Gefahr, ihn ohne Not bekannt zu machen, indem man sich als Authorität ex cathedra damit befaßt und die Wichtigkeit im Auge der Herde dadurch erst erzeugt. Daß die Kirche Malachias keines Gedankens würdigte, bedeutet in diesem Falle, daß sie ihn nicht durch Schweigen unten halten wollte, sondern ihn tatsächlich für belanglos hielt.

"Die Devise des Papstes Nr. 112 ist etwas länger als gewöhnlich, sie lautet: „In p(er)secutione. extrema S. R. E. sedebit.“ Obgleich hinter persecutione ein Punkt erscheint, ist doch anzunehmen, dass die nächsten Wörter direkt dazugehören, also übersetzt lauten: In der letzten Verfolgung der H. R. K. (Heiligen Römischen Kirche) wird er herrschen. Die Abkürzung wie auch das „sedebit“ könnten Anfügung des 16. Jahrhunderts sein, die ersten drei Wörter sind dagegen echte Devise."

So, so. Der Punkt hinter "persecutione" kann also ignoriert werden, jener hinter "sedebit" allerdings nicht. Die Annahme "S. R. E. sedebit" sei ein Zusatz des 16. Jahrhunderts, entbehrt jeglicher Grundlage, da die Prophezeiung überhaupt erst 1595 nachweisbar ist.
Durch Herumbiegen macht er aus dem Satz ein neues Motto "in persecutione extrema", das einen neuen Papst zwischen "gloria olivae" und "Petrus Romanus" charakterisieren soll, basierend auf einer spekulativen Annahme, die nur innerhalb seiner irrigen Glaubenssätze Sinn hat. Ohne einen Nachweis der Prophezeiung vor 1595 mit ursprünglichem Text ist das hinfällig.

"Und zu Papst Nr. 113 gehört ein vollständiger Satz: „Petrus Romanus, qui pascet oves in multis tribulationibus: quibus transactis civitas septicollis diruetur, et Iudex tremendus iudicabit populum suum. Finis.“ Und das heißt: Der römische Petrus, der (seine) Schafe inmitten vieler Verfolgungen weidet: Wenn sie vorüber sind, wird die Stadt der sieben Hügel (= Rom) zerstört werden und der Richter, vor dem man zittert (der Herrgott), wird sein Volk richten. Ende (des Textes)."

Die unterstrichenen Teile hat er meines Erachtens falsch übersetzt.

"Quibus transactis" ist ein Ablativ, der sich auf "tribulationibus" bezieht.

"Tribulatio" (hier selbst in seinem Dativ "tribulationibus") ist die "Drangsal".
"Quibus" ist der Ablativ des Relativpronomens "qui", welches den Nebensatz an "tribulationibus" anschließt: "die Drangsale, welche...".
"Transactis" ist ebenfalls ein Ablativ, nämlich des Partizips Perfekt Passiv "transactus" des Wortes "transigere". Dieses kann nachklassisch, also im europäischen Mittelalter, auch "verbringen", "verleben" bedeuten.
Das Relativpronomen kann man getrost durch das eigentliche Nomen ersetzen, so daß dort stünde: "Tribulationibus transactis civitas septicollis diruetur." ("Durch die erlebten Drangsale wird die siebenhügelige Stadt zerstört werden.")

Der "Iudex tremendus" ist kein Richter, vor dem man erzittert, sondern ein "schrecklicher" oder "furchtbarer" Richter. Das Wort leitet sich lediglich linguistisch von "tremere" ("zittern") ab. Eigentlich ist es ein Gerundivum ("ein zu erzitternder"), so daß die Wendung korrekt zu übersetzen wäre als: "Richter, vor dem man erzittern muß". ⇒ "Furchtbar".
Der Autor des Malachias hatte offenbar das Bild des strafenden Gottes des alten Testaments im Sinne. Dieses ist unbedingte Voraussetzung des gesamtem Endzeitglaubens, der schon zu Jesu Zeiten eben in Ableitung aus dem vorchristlichen Judentum präsent war. Mit Jesus (der eigentlich einen liebenden Gott kündete) als Messias wurde diese alte Klamotte des Strafgerichts lediglich in neuem Gewande in die Zukunft verlängert und im Abendland aufgegriffen.

"Die Voraussage über die Zerstörung der Stadt Rom und der katholischen Kirche fügt sich ja gut in andere Weissagungen ein, darum ist es berechtigt, diese Papstliste noch etwas näher zu betrachten. Selbst wenn sie Ende des 16. Jahrhunderts erfunden worden wäre, wie mehrere Kommentatoren behaupten, ist doch von jenem Zeitpunkt an mit dieser Liste ein Dokument vorhanden, das auf seine Brauchbarkeit geprüft werden kann.
Zunächst einmal ist festzustellen, dass der Beginn der Liste eigentlich doch recht willkürlich gewählt wurde. Bei einer Fälschung würde man erwarten, dass die Liste mit Petrus I., beginnt oder zumindest im Jahre 1054, dem Schisma der Kirche."

Nein, mitnichten. Der Fälscher hat die Liste ex eventu dem Heiligen Malachias († 1148) zugeschrieben und ließ sie dem entsprechend zu dessen Lebenszeit beginnen, nämlich mit Coelestin II. († 1144). Daß ihm solche simplen Übereinstimmungen nicht eingängig sind, zeigt, wie verbrettert an die Sache herangeht.

"Wie ich gleich noch ausführen werde, scheint als Endpunkt der Liste das Jahr 2031 angenommen worden zu sein, und dann hätte die Liste ebenfalls anders aussehen müssen, wenn sie erst 1595 aufgestellt worden wäre, denn für die Päpste von Petrus bis Sixtus V. (1585-90) ist eine durchschnittliche Regierungszeit von sieben Jahren zu errechnen, während für die danach folgenden, also zukünftigen Päpste eine durchschnittliche Zeit von dreizehn Jahren angenommen wird. Das widerspricht jeder Wahrscheinlichkeit."

Die 2031 folgert er aus dem Todesjahr Jesu zuzüglich 2000 Jahre bis zum Anbruch der letzten tausend Jahre bzw. des letzten Schöpfungstages.
Er kommt zu der Erkenntnis, daß die durchschnittlichen Regierungszeit der Päpste bis 1590 der durchschnittlichen Regierungszeit seit 1590 widerspricht. Das sollte (ohne daß ich es nachgerechnet habe) sowohl hinsichtlich der realen Päpste, als auch ausgehend vom Endpunkt 2031 anhand der Malachiasliste der Fall sein.
Nun unterstellt er, ein Fälscher hätte für die Zeit nach 1590 ebenfalls sieben Jahre als durchschnittliche Regierungszeit angenommen, und schließt daraus, daß dem nicht so sei, wäre der Beweis für die Echtheit der Prophezeiung.
Davon ausgehend, daß die Liste 1595 aufgestellt worden sei, hätten nach seiner Logik nicht 39, sondern 63 Päpste in der Liste stehen müssen, wenn sich der Fälscher an der durchschnittlichen Regierungszeit orientiert hätte. Dabei unterstellt er dem Autor aber seine eigenen Gedankengänge als Grundlage dessen Denkens. Der Fälscher hätte die von Topper als wahr anerkannte 2031 als Endpunkt setzend anhand der durchschnittlichen Regierungszeit von Petrus bis Urban VII. (1590) die Liste entsprechend aufgefüllt. Aus der Tatsache, daß sich der Autor nicht an die Prämissen hielt, an die er sich laut Topper hätte halten müssen, folgert er, daß er nicht 1590 Fälscher, sondern 1143 Seher gewesen wäre. Das ist wirklich abenteuerlich! Topper schlägt einen von ihm lediglich geglaubten Fixpunkt in die Geschichte, dem sich alles unterordnen muß.
Wahrscheinlicher ist, daß der Fälscher 1590 ein anderes Datum für das jüngste Gericht im Sinn hatte, falls er sich dazu überhaupt Gedanken gemacht hat (!!!). Nostradamus kommt in einer seiner Rechnungen beispielsweise auf 1827 als Beginn des siebten Jahrtausends, in einer anderen auf 1908. Das würde eine durchschnittliche Regierungszeit von 6 oder 8 Jahren bedeuten, wenn man die Malachiasliste in diese Zeitspanne projiziert.

"So sind zwar 69 bzw. 73 wichtige Einschnitte in der Liste, doch dies besagt keineswegs, dass sie zu jenem Zeitpunkt gefälscht wurde. Es ist sogar auffällig, dass die Devisen nach jenem Zeitpunkt weitaus deutlicher werden als vorher, d. h., die Liste wäre für die Zukunft besser als für die (behauptete) Vergangenheit."

Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Die Devisen seitdem sind sehr viel unpassender bzw. gar nicht passend.

Was die von ihm genannten (von mir hier ausgesparten) Zahlenspielereien z. B. mit dem goldenen Schnitt anbelangt, so widerspricht die Gefälschtheit der Prophezeiung meines Erachtens nicht, daß der Autor die Liste auf Grundlage solcher Einteilungen erstellt haben könnte.

"Nun könnte es natürlich im Laufe der Jahrhunderte geschehen sein, dass sich ein Fehler in die Gleichsetzung der auftretenden Päpste mit den Devisen eingeschlichen hat, zum Beispiel durch falsche Zählung der Gegenpäpste, und dieser Vorwurf ist mehrfach erhoben worden. Dagegen steht, dass die nun schon „offizielle“ Gleichsetzung gerade in den letzten Jahrzehnten ganz offensichtliche Erfolge vorweisen kann, denn die Devisen passen überraschend gut zu den jeweiligen Personen."

Nein, sie passen nicht "überraschend gut". Sie passen, weil die Liste nachträglich auf historische Päpste hingefälscht wurde. Seit Felix V. († 1451) gab es keine Gegenpäpste mehr, sieht man von unerheblichen Randgruppen ab. Es stellte für den Fälscher keine Schwierigkeit dar, den historischen Teil der Liste auf die gültigen Päpste zu beziehen, die 1590 ohne Zweifel feststanden.
Zu solchen Fehlurteilen kommt man, wenn man unumstößliche Glaubenssätze zum Ausgang seiner Überlegungen macht.

"Nr. 107: Papst Johannes XXIII. (1958-63) unternahm als erster Papst weite Reisen, und schon in seinem Aussehen glich er eher einem gesunden Hirten als den asketischen Gestalten vor und nach ihm. Seine Devise lautet: „Pastor et nauta“, d. h. Hirte und Seefahrer, Reisender."

Hierbei handelt es sich eher um ein beliebiges Thema, das auf gängigen Allegorien beruht. Der Papst ist freilich der Oberhirte und darüber hinaus "Seemann" auf dem "Kirchenschiff", ein Symbol, welches schon bei Nostradamus vorkommt, aber auch z. B. bei Don Bosco. Eine solche Plattitüde ließe sich auf jeden Papst beziehen.

"Nr. 108: Die Devise „Flos florum“ bedeutet: Blume der Blumen, Lilie. Papst Paul VI., war ein überaus intelligenter und feinsinniger Mann, aufrecht und rein im besten Sinne, sodass ihm dieser schöne Titel zu Recht gegeben werden darf."

Es müßte sich bei den anderen Päpsten also um dumme, dumpfe, rückgratlose und makelhafte Menschen gehandelt haben, denen dieser Titel nicht auf irgendeine Weise hätte verliehen werden können?

"Außerdem - und dieses doppelte Zutreffen kommt immer wieder bei der Gleichsetzung vor - enthält das Familienwappen der Montini, deren Spross Paul VI. war, Lilienblüten."

Daß auch sein Vorgänger Johannes XXIII. Lilien im Wappen hatte, bei denen es sich um eine häufige heraldische Figur handelt, ignoriert er.

"Nr. 110: Den Gegensatz dazu zeigt die nächste Devise an: „De labore solis“ = Von den Geburtswehen der Sonne. Mit ihr ist Papst Johannes Paul II. gut beschrieben. Sowohl seine recht lange Herrschaftszeit als auch seine Herkunft aus dem Osten, dem Geburtsort der Sonne, zeichnen sich klar ab."

"Labor" sind nur im Englischen die Geburtswehen (lat. "partus", "uterus", "nisus"). "Labor" ist im Lateinischen schlicht "Arbeit", "Mühe", "Unglück". Angemerkt werden muß wohl, daß entsprechende Phasen im Leben eines jeden Menschen zu finden sind. Auch mit irgendwelchen Ringsonnenfinsternissen auf der Südhalbkugel hat das nichts zu tun.

"Es bleiben also noch drei Päpste übrig: der „Friedenspapst“, der mit „Gloria olivae“ beschrieben wird, dann der 112., der in der Verfolgungszeit der (katholischen) Christen regiert, und schließlich Petrus, der wieder wie der erste Papst heißen wird und das Ende dieser Kette bildet. In seiner Zeit werden schwere Verfolgungen stattfinden, das „ewige“ Rom wird zerstört werden und die Kirche, die sich so hoch erhaben dünkte, wird von ihrem obersten Herrn selbst abgeurteilt werden. Ich glaube, auch diese letzte Aussage hätte wohl anders gelautet, wenn es sich um eine Fälschung handeln würde."

Gewiß nicht. Es handelt sich um eine Standardfloskel der Endzeitprophetie, die obligatorisch ist. Daß am Ende der Zeiten der Antichrist selbst in Rom residieren würde (nämlich für 3,5 Jahre oder 42 Monate) ist eine uralte Aussage, deren Aufgreifen nicht gegen, sodern für eine Fälschung spricht.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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vergessen? (ed.)

Ulrich ⌂ @, Germering, Freitag, 26.01.2018, 19:43 vor 1176 Tagen @ Taurec (3919 Aufrufe)
bearbeitet von Ulrich, Freitag, 26.01.2018, 19:53

Hallo Taurec,

Für den Lateiner erklärt es sich zum einen daraus, daß der erste Satz ohne "Petrus Romanus" kein ordentliches Subjekt hätte. Es stünde dort nur:

"In der größten Verfolgung der Heiligen Römischen Kirche wird (er) sitzen."

ich erinnere an Deine Übersetzung von 2013, "Sezierung der letzten beiden Sätze: mehrere Möglichkeiten":

"In Verfolgung. äußerster wird die Kirche sitzen."
S.R.E. kann nämlich sowohl für Sanctae Romanae Ecclesiae, als auch Sancta Romana Ecclesia stehen. Es kann sowohl Nominativ und damit Subjekt des Satzes, als auch Genitiv zu p(er)secutione sein. Im Falle des Nominativs ermangelte der Satz keinesweges eines Subjektes.

Diesen Satz bezeichnete Hildebrand Troll als "Einschub", als Abschluss der bewusst unvollständigen vorausgehenden Liste, vor Benennung des "letzten" Papstes als "Petrus Romanus".

Weiter:

Für die getreue Übersetzung sehe ich zwei Möglichkeiten, wobei die zweite noch nie bedacht wurde:
...
2. Möglichkeit
...
Das hieße: Nach Gloria Olivae wird die Verfolgung der Kirche beginnen. Dieser Satz wäre ein eigenständiger Einschub zur Erklärung des Endes der Liste, der selbst auf keinen Papst bezogen ist.

Petrus Romanus wäre weiterhin nicht als Papstname zu deuten, sondern müßte wie Gloria Olivae eine Devise sein und wäre tatsächlich nicht mit Gloria Olivae identisch, sondern ein eigenständiger Papst, dessen Devise durch Nebensätze erweitert wurde.

Dann aber:

Wie man davon aber auf den herausgenommenen Einschub einer unbekannten Zahl weiterer Päpste kommt, ist mir schleierhaft. Der Text gibt das nicht her.

Nicht von einem "herausgenommenen" Einschub schrieb Troll, sondern von einem Einschub ("In der größten Verfolgung...blabla") als Zäsur vor Nennung eines letzten Papstes. Eine Zäsur, die kenntlich macht, daß es sich nicht um eine vollständige Liste handelt. Nach meinem Verständnis macht das Sinn und deckt sich mit den Überlegungen von Thibault, daß dieser Text als "kirchengeschichtliche" Prophezeiung gemeint, aber als "endzeitliche" Prophezeiung missbraucht wurde.

Gruß
Ulrich

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Kirchenpolitische Fälschung von 1590 und angehängter Schluß

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 26.01.2018, 21:12 vor 1176 Tagen @ Ulrich (4012 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Freitag, 26.01.2018, 21:51

Hallo!

ich erinnere an Deine Übersetzung von 2013, "Sezierung der letzten beiden Sätze: mehrere Möglichkeiten":

Danke! Die von mir damals in Betracht gezogene zweite Möglichkeit hatte ich gar nicht mehr im Sinn, scheint aber möglich zu sein, weil die Kirche undekliniert als S. R. E. abgekürzt ist.

"Die Kirche wird in äußerste Verfolung geraten."

In diesem Falle wäre es nichtsdestoweniger kein eigenständiges Motto, sondern eine Aussage über die Kirche.

Oder:
"In äußerster Verfolung der Kirche wird er regieren."

Da der Satz kein Subjekt hat, erscheint mir diese Variante aber auszuschließen.

Es müßte formuliert sein:
"In persecutione extrema Sanctae Romanae Ecclesiae is/ille [= dieser/jener!] sedebit."

Folgt man meinem damals noch weniger strikten Urteil, wäre der Einschub entweder auf Gloria Olivae oder Petrus Romanus zu beziehen, stellte aber ebenfalls keinen eigenen Papst dar.

Nicht von einem "herausgenommenen" Einschub schrieb Troll, sondern von einem Einschub ("In der größten Verfolgung...blabla") als Zäsur vor Nennung eines letzten Papstes. Eine Zäsur, die kenntlich macht, daß es sich nicht um eine vollständige Liste handelt. Nach meinem Verständnis macht das Sinn und deckt sich mit den Überlegungen von Thibault, daß dieser Text als "kirchengeschichtliche" Prophezeiung gemeint, aber als "endzeitliche" Prophezeiung missbraucht wurde.

Denkbar ist, daß die Sätze nach Gloria Olivae ca. 1595 eingefügt wurden, um die Prophezeiung für das "Lignum Vitae" aufzupolieren, bzw. ihr überhaupt erst einen Sinn zu verleihen.

Ursprünglich war es wohl eine Fälschung zur Papstwahl 1590, die nur zu diesem einen Zweck funktionieren sollte und nach einer willkürlichen Zahl Motive einfach endete, da sich die Adressaten (= das Kardinalskollegium) nicht für den Schluß interessieren sollten, sondern für den nächsten Papst in der Reihe. Unter dem Eindruck, daß dessen Wahl dem göttlichen Ratschluß entspräche, hätten sich die Wackelkandidaten fügen sollen.

Interessant sind in dieser Hinsicht die Ausführungen Hübschers (S. 156f.). Er weist auf die völlige Oberflächlichkeit des historischen Teils hin, der sich auf Wappen, Familien, Berufe der Väter usw. beziehe. Die Devisen bis 1590 folgen demnach dem Grundsatz, "die Päpste lediglich nach Merkmalen zu bezeichnen, die ihnen vor ihrer Wahl zum Nachfolger Petri zukamen. Er wollte nicht Art und Regierungsweise der Päpste kennzeichnen, er wollte nur zeigen, welche Kardinäle jeweils zum Papst gewählt wurden – und welcher jetzt und künftig hin zu wählen sei".
Der französische Jesuit Claude-François Ménestrier zog, so Hübscher weiter, bereits 1689 den Schluß:
"Die Weissagung ist für das im Oktober 1590 beginnende Konklave geschrieben, um die Papstwahl zu beeinflussen. Die Devise für den neuen 75. Papst lautete: 'Ex antiquitate urbis'. Sie sollte das Augenmerk auf Kardinal Simoncelli lenken, den Bischof von Orvieto [urbs vetus = alte Stadt]. Diese Zweckbestimmung der Weissagung ist angefochten worden, aber daß sie aus der Zeit des Konklaves von 1590 stammt, wird heute kaum mehr bestritten."
Papst wurde letztendlich aber nicht Girolamo Simoncelli, sondern Niccolò Sfondrati, und die Probleme begannen:
"Schon die Devise 'Ex antiquitate urbis', die für Kardinal Simoncelli so schön gepaßt hätte, wollte auf Gregor XIV., der 1590 Papst wurde, durchaus nicht zutreffen. Man versuchte sich zu helfen: Gregor habe sich am liebsten mit dem Sammeln und Restaurieren von Altertümern beschäftigt, er habe auch die Neuerungen in Frankreich bekämpft [Spirago]."

Falls Sagitta den Hinweis auf Hübscher (den er vielleicht sogar gelesen hat, da es sich um ein deutsches Buch handelt) abermals als Beleidigung empfinden sollte, weil er die obigen Passagen hinsichtlich Malachias für absolut nichtssagend hält, kann er ihn ja getrost wie immer ignorieren.

Jedenfalls versank Malachias nach dem Scheitern seiner Mission bis 1595 in der Versenkung und könnte dann, mit endzeitlichem Anhang interessanter gemacht, Einzug in Wions "Lignum Vitae" gefunden haben.

Wie man aber auf die Idee kommt, es könnte eine unvollständige Liste sein, so daß eine unbekannte Menge Päpste fehlte, erschließt sich mir nicht. Meine Aussage von 2013 bleibt daher:

Wie man davon aber auf den herausgenommenen Einschub einer unbekannten Zahl weiterer Päpste kommt, ist mir schleierhaft. Der Text gibt das nicht her.

Ob Troll noch weitere Argumente ins Feld führt, weswegen statt lediglich eines nachträglich angefügten Schlußes außerdem Devisen fehlen sollten oder die Liste hätte länger sein können bzw. müssen, entzieht sich mangels seines Werkes meiner Kenntnis. Die gedankliche Voraussetzung wäre aber, daß es sich nicht bloß um eine nach Gutdünken zusammengestellte Reihe handelt, die endet, weil der Autor keine Lust auf die Abfassung weiterer Devisen hatte. Troll müßte einen echten Kern unterstellen, den er dann aber auch begründen müßte.

Gruß
Taurec

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@Taurec

Ulrich ⌂ @, Germering, Freitag, 26.01.2018, 22:30 vor 1176 Tagen @ Taurec (4101 Aufrufe)

Hallo Taurec,

Wie man aber auf die Idee kommt, es könnte eine unvollständige Liste sein, so daß eine unbekannte Menge Päpste fehlte, erschließt sich mir nicht.

ganz einfach: Weil eine vollständige Liste das kirchliche/päpstliche pfui-bä-Etikett bekäme, denn es galt/gilt das Motto "Wacht daher beharrlich, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde." Mat.25:13 (oje, jetzt ist es soweit gekommen, daß ich die Bibel zitiere...)
Darum eine Zäsur am Ende der Liste, ein Einschub vor dem "letzten" Papst.

Die gedankliche Voraussetzung wäre aber, daß es sich nicht bloß um eine nach Gutdünken zusammengestellte Reihe handelt, die endet, weil der Autor keine Lust auf die Abfassung weiterer Devisen hatte.

Nein, warum denn? Selbst wenn man Trolls Hochschätzung des Textes als Prophetie in Abrede stellt und den Text als Fälschung zu kirchenpolitischen Zwecken betrachtet, macht es umso mehr Sinn, daß deren Verfasser aus oben genanntem kirchlichem Rumpelstilzchen-Konsens keine vollständige Papstliste präsentierte, was deren Charakter einer "göttlichen Offenbarung" in Zweifel gezogen hätte.

Dir scheint (erfreulicherweise) die katholische Logik schwer nachvollziehbar zu sein :rotfl:

Gruß
Ulrich

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Zusammenfassung von Gabriele Hoffmanns Prognosen

Dannylee @, Sonntag, 19.08.2018, 22:06 vor 971 Tagen @ Leserzuschrift (2761 Aufrufe)

Guten Abend Taurec,

nur für den Fall dass Euch nicht bereits vorliegend, hier das Podcast zum RBB-Interview ("kein Krieg als kollektives Schicksal aus den Individualschauungen erkennbar, Merkel bleibt Kazlerin usw.").

[Anm. Taurec: Der Link hat gefehlt. Vermutlich handelt es sich um die folgednde Seite.]

http://mediathek.rbb-online.de/radio/radioBERLIN-88-8-Popsterne/Gabriele-Hoffmann-Ausblick-2018/radioBERLIN-88-8/Audio-Podcast?bcastId=24837010&documentId=48726704

Grüße vom südlichen Berliner Stadtrand sowie einen guten Jahreswechsel, Esorarenna


Hallo, Mitleser, Taurec und Explorer,

dieser Link existiert nicht mehr. Aber ich hatte die (zumindest mir) wichtigsten
Aussagen Wort für Wort schriftlich festgehalten und Silvester 2017
hier reingestellt.;-)

https://schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=36856

Freundliche Grüße

Dannylee

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