Schauung über Paris (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift, Montag, 08. Mai 2017, 09:15 vor 1241 Tagen 3391 mal gelesen

Hallo Taurec,

Hier ist meine Geschichte:

Sommer 2003, ich besuche zum ersten Mal Paris, bin auf dem Eiffelturm an einem warmen Sommerabend und genieße den nächtlichen Ausblick auf das bunte Lichtermeer der Stadt. Ich fühle mich wohl, bin zufrieden mit mir und der Welt und denke mit Freude an schöne Momente eines gerade beendeten Auslandssemesters in Irland.
Ich schaue nun auf die Stadt unter mir etwa in Richtung Invalidendom als ich plötzlich für etwa 2-3 Sekunden nicht das lebendige nächtliche Lichtermeer sondern eine dunkelbraune leblose Ruinenlandschaft der Stadt unter einem dunkelgrau verhangenen Taghimmel sehe. Ich sage bewusst "sehe", weil es vergleichbar einer Sinneswahrnehmung war und nicht wie ein Phantasiebild aus Gedankenspielen.
Ich bin verwundert und reibe mir wahrscheinlich die Augen, dann sehe ich wieder die nächtliche Wirklichkeit. Nur wenige Augenblicke später sehe ich diese Ruinenlandschaft wieder und fühle deutlich, dass es dort nichts Lebendiges mehr gibt. Auch um mich herum fühle ich nichts Lebendiges, auch nichts von den vielen anderen Besuchern auf der Aussichtsplattform. Ich glaube auch, dass ich das Geräusch von leichtem Wind höre. Nach 2-3 Sekunden ist die Wahrnehmung vorbei.
Niemals zuvor oder danach hatte ich ein vergleichbares Erlebnis. Auch hatte ich zuvor niemals etwas von Schauungen über Paris gehört, sondern habe erst vor wenigen Monaten Aussagen vom Irlmaier Alois und anderen gelesen.
Am nächsten Tag erzählte ich einer Bekannten, die in Paris lebt, davon und war sehr verwundert, dass sie sowas auch schonmal wahrgenommen hatte. Wir sprachen aber nicht weiter darüber.

Danke fürs Lesen! Ich freue mich über Kommentare.

Otto


Benutzerkonto für Leserzuschriften

E-Mail an:
[image]

Einzustellenden Text und Beitragstitel angeben!

2003

Baldur @, Montag, 08. Mai 2017, 13:45 vor 1241 Tagen @ Leserzuschrift 2954 mal gelesen

Hallo, Otto,

vielen Dank für Deine Mitteilung.

Leider lässt sich nicht entnehmen, wann das stattfinden soll. Seit Deinen Eindrücken sind ja wieder bereits rund 15 Jahre vergangen, ohne, dass die Situation eingetreten ist.

Jetzt nehmen wir mal die Ergebnisse des gestrigen Wahlen und fragen uns, welche Folgen sie wohl haben.

In beiden Fällen (Frankreich und Schleswig-Holstein) lautet die Antwort, es gibt ein "weiter so" und eine überwiegende, deutliche Zustimmung der Wahlberechtigten zur Politik der letzten Jahrzehnte.

Der Einwand, das könne doch gar nicht sein, die Wahlergebnisse müssen gefälscht sein, weil sie der eigenen Präferenz und der subjektiv gefühlten, anderslautenden (schweigenden) "Mehrheit" einfach entgegenstünden, ist bei einem derartig deutlichen Resultat wohl kein ernstzunehmendes Argument.

Nein, die Leute haben das gewählt, was sie wollen.

Das bedeutet eine weitere, ungezügelte Einwanderung, eine Sozialunion, möglicherweise eine Fiskalunion und eine Haftungsunion.

Wenn man Schland entsprechend ausschlachtet einbezieht, reicht das locker für weitere Jahrzehnte.
Ein explosives Unmutpotential exisitiert doch gar nicht, das Bisschen stirbt entweder weg, wird in die Depression getrieben, oder resigniert und passt sich erzwungenermassen an.

Die US-amerikanischen Städte machen es vor, wie spannungsgeladen ein Bevölkerungsmix aus armen und reichen, gebildeten und ungebildeten, gesetzestreuen und kriminellen, oben auf befindlichen oder chancenlos am Rande stehenden Bevölkernden sein kann, ohne, dass das kracht und überkocht.
Alle 20 Jahre flackert mal punktuell was auf, das wars dann schon, sofort gehts weiter.

Sollte es kein externes Ereignis geben, das eine Umwälzung einleitet, sondern nur dieses Weiter-so, können wir bis zum Sankt Nimmerleinstag auf eine Abkehr von den bisherigen Entwicklungen warten, egal, was auch immer gesehen wurde.
Konkret meine ich damit, dass es dann nicht mehr während der restlichen Lebenserwartung der Mehrheit der Teilnehmenden eintritt.
Taurec hat den Vorteil der späten Geburt und das zweifelhafte Vergnügen, vielleicht doch dabei zu sein, denn jede exponentielle Entwicklung bricht irgendwann ab.

Irgendwann liegt aber ausserhalb des Planbaren und ist keine gute Basis, seine Zukunftsplanung danach zu gestalten.

Beste Grüsse vom Baldur

Avatar

Die alte Leier

Taurec ⌂ @, München, Montag, 08. Mai 2017, 14:43 vor 1241 Tagen @ Baldur 2950 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 08. Mai 2017, 23:27

Hallo!

Leider lässt sich nicht entnehmen, wann das stattfinden soll. Seit Deinen Eindrücken sind ja wieder bereits rund 15 Jahre vergangen, ohne, dass die Situation eingetreten ist.

Die Forderung nach konkreten Daten zur Planungssicherheit, wird vom Phänomen Schauungen regelmäßig nicht erfüllt. Folglich hat es auch keinen Sinn, mit dieser Erwartung an Schauungen heranzugehen und ihm dann die eigene Enttäuschung zum Vorwurf zu machen. ;-)

Was die Wahlen damit zu tun haben sollen, erschließt sich nicht. Mir scheint, Du hast nur auf eine Möglichkeit gewartet, Deinen Verdruß am System auszuschütten, womit Du allerdings das Thema des Fadens auf unnützes Nebengleis ziehst, auf dem es wieder um Deine Fixierung geht.

Die gesehene Szene könnte ebenso den Zustand nach einer globalen oder wenigstens kontinentalen Naturkatastrophe zeigen. Das könnt tatsächlich jederzeit stattfinden.
Das Gefühl, daß nichts Lebendiges mehr vorhanden sei, deutet sogar auf einen Kataklysmus hin. Nach einem gesellschaftlichen Zusammenbruch mit Massensterben sollten zumindest noch Ratten, Straßenköter, Aasfresser und Völgel in der Stadt sein. Ebenso ist der finstere Taghimmel ungewöhnlich. Perinciolis Probanden sahen zum Beispiel ein von der Natur zurückerobertes Berlin unter einem blauen Himmel, wie es längere Zeit nach der Katastrophe zu erwarten wäre. Dem entsprechend zeigt Ottos Wahrnehmung wohl den Zustand kurz danach.

können wir bis zum Sankt Nimmerleinstag auf eine Abkehr von den bisherigen Entwicklungen warten, egal, was auch immer gesehen wurde.

Ja, natürlich! Wann hat denn jemals ein toter Körper im laufenden Prozeß beschlossen, mit der Verwesung aufzuhören? Es geht notgedrungen so lange weiter, bis absolut nichts mehr übrig ist, das Dir lieb und teuer ist.
Der (Volks-)Körper hat aber ebensowenig seine eigene Verwesung per Wahl beschlossen. Massenwahlen sind lediglich ein Kennzeichen der Freiheit von der organischen, aufwärtsstrebenden Form einer Hochkultur. Sie sind kein Positivzeichen, daß etwas vorhanden wäre (Wille und innere Verfassung), sondern daß etwas fehlt. Demokratie ist die anorganisch, verfassungsmäßig festgeschriebene Anarchie (Regel-, Sinn- und Ziellosigkeit). Die überbordende Bürokratie täuscht nur darüber hinweg, daß ein inneres Formprinzip fehlt. Inhaltlich (was von wem und wievielen gewählt wird) sind Wahlen ohne Bedeutung. Jede Wahlalternative, auch die rechtsgerichteten, bedeuten immer eine Wahl der Verwesung.
Daß Du stets den Leuten ihr Wahlverhalten zum Vorwurf machst, deutet darauf hin, daß Du Dir der Grundbedingungen unserer Zeit noch nicht ganz bewußt bist und noch immer auf gängige Fiktionen hereinfällst, z. B. daß Wahlen tatsächlich den Lauf der Geschichte beeinflussen würden.

Man bedenke, daß hier Bevölkerungsmassen zu den Urnen treten, die in der Nachkultur in widernatürlichem Umfelde von der Maschinenwelt herangezüchtet wurden. Vermutlich aufgrund dessen treibt diese vermassten, degenerierten Objekte ein instinktiver Todeswunsch. Dies wird so lange währen, bis aus der Masse Viel-zu-Vieler eine Bevölkerung geworden ist, die auf ihrem Lande in Eigenständigkeit leben kann, ohne auf den "Vater Staat" angewiesen zu sein. Auf ihn angewiesen sind sie indes nicht, weil sie es so wollten, sondern weil es in der Natur des Entwurzelten liegt.
Sofern das weiter diskutiert werden soll, bitte ich um einen neuen Faden dazu, denn hier sollte es eigentlich um Ottos Schau gehen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

nur ganz kurz

Baldur @, Montag, 08. Mai 2017, 21:22 vor 1240 Tagen @ Taurec 2567 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Montag, 08. Mai 2017, 21:35

Hallo,

erst mal möchte ich mich bei Otto entschuldigen - ich zweifle seine Wahrnehmung in keiner Weise an.

Angesichts der Parallelen (am Wiener Stephansplatz wächst Dill, London versinkt, Marseilles versinkt - irgendwann mal) muss aber die Frage erlaubt sein, ob eine Wahrnehmung ohne zeitliche Komponente überhaupt dazu geeignet ist, zu Forschungszwecken zu dienen.

Die Forderung nach konkreten Daten zur Planungssicherheit, wird vom Phänomen Schauungen regelmäßig nicht erfüllt. Folglich hat es auch keinen Sinn, mit dieser Erwartung an Schauungen heranzugehen und ihm dann die eigene Enttäuschung zum Vorwurf zu machen. ;-)

Dem habe ich schon mehrfach widersprochen. Schauungen, die sich als solche bestätigt haben, hatten einen kurzen Zeitraum bis zum Eintritt, meinetwegen etwas zwischen Sekunden und wenigen Wochen.

Wieso soll etwas, das keine zeitliche Komponente zeigt, überhaupt eine Schauung sein? Sie ist doch als solche gar nicht erkennbar, weil ihr der wesentliche Inhalt fehlt.

Wahrnehmungen, die sich nicht einmal während der Lebensdauer des "Augenzeugen" bewahrheiten, lassen sich einfach nicht sinnvoll verifizieren oder erforschen (ja, ich weiss, Nostradamus mit Hister, der Sowjetunion, und dem Schiffsnamen....nehmen wir ihn als Einzelfall aus, der auch nur retrospektiv erkennbar wird).

Denn: nach der Lebenserfahrung treten Katastrophen in grossen Zeitabschnitten fast zwangsläufig irgendwann ein.
Im Verlauf von 10.000 Jahren wäre die Entstehung eines Supersturms ala Johansson sicher einmal anzunehmen, zumal bei eintretender Erderwärmung.
Aber war diese unbegrenzte Dimension Bestandteil seiner Aussage?
Wohl kaum. Es liest sich auch bei ihm eindeutig eine Naherwartung heraus. Und diese trat nicht ein. Punkt.
Die stehengebliebene Uhr zeigt zweimal täglich die Zeit richtig an. Eine solch offene Herangehensweise ernst zu nehmen, wäre, so meine ich, albern.

Dann müsste man ebenso Aussagen über Nibiru/Planet X gelten lassen, und über unterirdische Tunnelsysteme, und über Entrückungen, und über den Sonnenaufgang im Westen, weil man das alles auch nicht ausschliessen kann, schliesslich könnten derzeit unerforschte oder unbeweisbare, göttliche oder futuristische oder ausserirdische Kräfte und Technologien am Werke sein.

Würde jemand sehen, dass ein Haus an seiner Stelle nicht mehr vorhanden wäre, wäre dies spätestens nach 500 Jahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohnehin anzunehmen.
Ebenso haben Bäume üblicherweise keine höhere Lebensdauer als 250 Jahre. Würde gesehen, dass dieser Baum nicht mehr vorhanden wäre, wäre auch dies irgendwann zwangsläufig "wahr".

Was die Wahlen damit zu tun haben sollen, erschließt sich nicht. Mir scheint, Du hast nur auf eine Möglichkeit gewartet, Deinen Verdruß am System auszuschütten, womit Du allerdings das Thema des Fadens auf unnützes Nebengleis ziehst, auf dem es wieder um Deine Fixierung geht.

Die Wahl lässt annehmen, dass es EU-weit zu einer finanziellen Umverteilung in Richtung bzw. zugunsten Frankreichs kommen wird, so dass eine Abfackelung von Paris durch unzufriedene Einwohner bis auf weiteres unwahrscheinlicher geworden ist, als bei Eintritt der Alternative. Dass Paris evtl. nicht durch Einwohner, sondern herabfallendes Feuer entzündet werden könnte, wurde diskutiert, ist aber auch nur ein Modell, das Anzünden durch den Mob ist allemal gleichwertig.

Die gesehene Szene könnte ebenso den Zustand nach einer globalen oder wenigstens kontinentalen Naturkatastrophe zeigen. Das könnt tatsächlich jederzeit stattfinden.

Ja, natürlich.
Das gilt mit und ohne Schauung, dass alles Denkbare jederzeit mit seiner jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit eintreten könnte.

Wir dürfen wohl annehmen, dass Paris spätestens nach vielen Jahrhunderten nicht mehr so existiert, dass es anhand des Stadtbildes erkennbar wäre, egal, wodurch es zusammenfiel oder platt gemacht wurde.
Demnach würde diese Aussage sogar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zutreffend sein.
Nur ist das nicht der Sinn der Sache.

Beste Grüsse vom Baldur

Re@Baldur: Ein Impakt ist das zentrale Ereignis, nicht irgendwelche sinnlose "Wahlen"

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Dienstag, 09. Mai 2017, 21:28 vor 1239 Tagen @ Baldur 2455 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Dienstag, 09. Mai 2017, 21:33

Hallo Baldur,

"Sollte es kein externes Ereignis geben, das eine Umwälzung einleitet, sondern nur dieses Weiter-so, können wir bis zum Sankt Nimmerleinstag auf eine Abkehr von den bisherigen Entwicklungen warten, egal, was auch immer gesehen wurde.
Konkret meine ich damit, dass es dann nicht mehr während der restlichen Lebenserwartung der Mehrheit der Teilnehmenden eintritt.
Taurec hat den Vorteil der späten Geburt und das zweifelhafte Vergnügen, vielleicht doch dabei zu sein, denn jede exponentielle Entwicklung bricht irgendwann ab."

Nach neueren Forschungen muß davon ausgegangen werden, daß Paris (wie auch
London, Prag oder Frankfurt, ja sogar NYC) durch einen Impakt zerstört wird,
und nicht wie Irlmaier meinte, "von den eigenen Leuten angezündet wird".
===> Also eher vom Himmelskörper/dem Funkenregen.

Was sollen denn bitteschön auch "Wahlen" verändern? Die Meinung der Öffentlichkeit
ist in den letzten drei Monaten derart manipuliert worden, daß weder LePen, noch
sonst ein Filou oder anderer gewählt wird, sondern haargenau der enge
Berater und Freund Hollandes, der (also Macron) 25 Jahre für die
Rothschildt-Bank gearbeitet hatte,
also ein wahrer Mann des Volkes, nicht wahr? :-D

Das ist das Problem hier im Forum: Ein Jahrzehnt nach dem anderen verstreicht,
und die Rohstoffe und Vorräte gehen trotz steigender Weltbevölkerung überhaupt
nicht
zur Neige, wie man noch in den 80ern allgemein dachte.
Da werden einfach munter die Gene der Getreide-Pflanzen verändert und Chemie
versprüht, und die Produktion steigt dann wieder.
Und der Umstieg auf die Digitalwirtschaft hat die Produktivität
der Wirtschaft insgesamt gesteigert, anstatt daß das
Untergangs-Szenario der Überwachungs- und Wegrationalisierungs-Pessimisten
in irgendeiner Form eingetroffen wäre.

Ohne externes Ereignis erlebt da auch Taurec oder meine Nichte - nichts, die erst
zur Jahrtausendwende auf die Welt gekommen ist, außer ein ewiges orwellsches
weiter-so.

LG,

Eyspfeil

genau so ist es - volle Zustimmung

Baldur @, Dienstag, 09. Mai 2017, 22:00 vor 1239 Tagen @ Eyspfeil 2398 mal gelesen

Hallo, Eyspfeil,


Nach neueren Forschungen muß davon ausgegangen werden, daß Paris (wie auch
London, Prag oder Frankfurt, ja sogar NYC) durch einen Impakt zerstört wird,
und nicht wie Irlmaier meinte, "von den eigenen Leuten angezündet wird".
===> Also eher vom Himmelskörper/dem Funkenregen.

nein, muss nicht, aber könnte, irgendwann mal, oder auch nicht.


Was sollen denn bitteschön auch "Wahlen" verändern?


Sie könnten einem Hoffnung geben, dass man nicht in der Irrenanstalt sitzt.

Ich sags mal frei nach Volker Pispers (bis neulich), ohne mich jedoch seinem Ratschlag anzuschliessen, doch zur Abwechslung dunkelrot zu wählen:

da sitzen Leute 4, 5, 6, 10, 15, 20, 30, 40 Jahre und länger an den Schaltstellen der Macht, und schaffen Fakten.
Nach Ende der Wahlperiode stellen diese Leute fest, dies und das ist aber schlecht, das werden wir besser machen, wenn ihr uns wählt.
Und dann werden sie wieder gewählt, und die Probleme nehmen zu, statt ab.
Bei der nächsten Wahl sagen die gleichen Leute dann, ja, das ist aber gaaanz schlecht, das muss unbedingt sofort besser gemacht werden, wählt uns, und wir lösen das.
Und es wird noch schlechter. Und noch schlechter. Immer die gleichen Leute beklagen, was sie selbst angerichtet haben, und können erwarten, dass dies niemanden stört.

Verkehrswege, Bildung, Krankheitswesen, Niedriglohn, wasauchimmer.

Obwohl der Normalo immer stärker geschröpft und ausgepresst wird, reicht es immer noch nicht. Je mehr man ihm nimmt, umso noch mehr fehlt.

Und der Normalo findet das gut, grinst debil, freut sich, und macht sein Kreuzchen wie immer.

Also, ich finde das nicht normal oder sinnvoll.

Auch wenn es neue Leute vielleicht nicht besser machen - wieso soll ich den bekannten Lügnern und Betrügern, Versagern und Blendern weiterhin vertrauen? Das ist doch krank. Die Masse macht das genau so. Bei mir erscheint da Irrtum 404 auf der Maske.


Das ist das Problem hier im Forum: Ein Jahrzehnt nach dem anderen verstreicht,
und die Rohstoffe und Vorräte gehen trotz steigender Weltbevölkerung überhaupt
nicht
zur Neige, wie man noch in den 80ern allgemein dachte.
....anstatt daß das
Untergangs-Szenario der Überwachungs- und Wegrationalisierungs-Pessimisten
in irgendeiner Form eingetroffen wäre.

Ohne externes Ereignis erlebt da auch Taurec oder meine Nichte - nichts, die erst
zur Jahrtausendwende auf die Welt gekommen ist, außer ein ewiges orwellsches
weiter-so.


Richtig.
Und jetzt kommts: nicht alles wurde schlechter, manches wurde im Lauf der Zeit tatsächlich besser oder viel besser.

Die Oberflächengewässer sind so "sauber", dass die Fische drin verhungern (das ist bereits nicht mehr gut).

Beim Zahnarzt tut es viel weniger weh, als in früheren Generationen. Wenn man nicht gerade einen rohen Wüstling erwischt.

Die Hygienestandards bei Zahnärzten sind um Klassen besser, als noch vor 20, 30+ Jahren.

Die Hygienestandards in der Gastronomie und der Lebensmittelproduktion auch.

Die durchschnittliche Qualität von Restaurants ist ebenfalls beachtlich gestiegen, im Vergleich zu früher. Jedenfalls kommt mir das so vor.

Autos haben nur noch einen Bruchteil an Schadstoffen im Abgas, aber doppelte bis dreifache Leistung bei halben Verbrauch oder weniger. Das ist gigantisch.

Gut, all das wurde nicht primär von der Politik erschaffen, sondern durch wirtschaftlichen Konkurrenzdruck - mit Ausnahme der Gewässerreinhaltung.
Aber das Alltagsleben wurde insofern besser. Dass man einem auch mehr vom kärglichen Lohn abzwackt, ist eine andere Geschichte.

China ist in 30-40 Jahren von einem - welchen Begriff nehmen wir? - Drittwelt-Brachland zur Exportnation Nummer Eins aufgestiegen.

Es ist aus meiner Sicht zwar nicht wahrscheinlich, aber immerhin nicht unmöglich, dass dies auch in Afrika kopiert werden könnte.

Dann läuft das Hamsterrad noch ein paar Jahrzehnte länger auf Vollgas.

Wenn dann noch jemand die Kernfusion alltagstauglich hinbekommt, sind alle Spötter und Ketzer mucksmäuschenstill.
Denn die Schulden liegen dann in einer ausgelagerten Globalfinanzbank, von der niemand weiss, wo sie ist und was sie macht. Aber der Laden läuft.

Nichts ist unmöglich - ich glaube jedenfalls gar nichts mehr, nicht mal das Gegenteil - ich habe prognostisch fertig.

Beste Grüsse vom Baldur

Re@Baldur: Ein kleiner Einblick, wie es unter dem "sauberen Oberflächenwasser" aussieht...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 12. Mai 2017, 21:32 vor 1236 Tagen @ Baldur 2201 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Freitag, 12. Mai 2017, 21:40

Hallo Baldur!

"Die Oberflächengewässer sind so "sauber", dass die Fische drin verhungern (das ist bereits nicht mehr gut)."

Ja ja, so wird es hingedreht, schöne neue Welt.:-D
Die Wahrheit ist: Durch die moderne Landwirtschaft gelangen mit der Gülle-Verklappung
hochgiftige Chemikalien ins Grundwasser, und das dauert ca. 50 Jahre.
Mit anderen Worten: In den 60ern erstmalig versprühte Pestizide etc. dringen
erst jetzt allmählich so richtig schön nach unten, und dann ist alles im Eimer, irreparabel.

Dann z.B. die ganzen Krebsmedikamente und Amalgam-Füllungen in Krankenhäusern
und in den Leichnamen unter der Erde: Alles sickert allmählich nach unten.

Oder wenn man mit Betreibern von Kompostier-Anlagen redet: Die sind immer länger
damit beschäftigt, alle möglichen Plastik- und Styropor-Teile bis hin zu quasi
Sperrmüll wie Kochtöpfe aus dem Kompost herauszuklauben.

Auch in den Klärwasser-Anlagen hat man immer mehr mit Plastik-Teilchen zu
kämpfen, und in der Wasserversorgung selbst natürlich auch: In der Forschung
entwickelt man derzeit Nano-Filter, um das Zeug rauszufiltern.

In den Weltmeeren schwimmen ganze Plastik- und Styropor-Halden.
An einer Karibik-Insel z.B. werden ganze Müllberge täglich angeschwemmt.

Auf Spitzbergen, in der Barents-See und weiter oben am Nordpol wurde
festgestellt, daß der Meeresgrund voll mit Plastik zugemüllt ist.
Wer wird denn diesen Pol-Müll dort jemals wieder herausholen und entsorgen?

Dagegen sind die paar Algen in den deutschen Seen, was wir schon
in den 70ern in der Schule gelernt hatten, wirklich harmlos.
Oder das berühmte "Waldsterben" in den 80ern.

Wir haben das Thema Umwelt nicht hinter uns: Das hat noch
gar nicht richtig angefangen.
Das geht richtig looos, mit dann etwa 10 Milliarden
Menschen auf der Erde...

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

Avatar

Das Schicksal der Stadt Paris gesehen?

BBouvier, Montag, 08. Mai 2017, 15:09 vor 1241 Tagen @ Leserzuschrift 2871 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 08. Mai 2017, 15:31

Hallo!

Ganz herzlichen Dank vorab!

Zum Schicksal dieser Stadt kennen wir glatt ein gutes Dutzend
"Visionen", und ich zitiere hier mal die des französische Modeschöpfers
Paco Rabanne von 1951:
=>
"Ich war damals siebzehn und wohnte in der Gegend des Bahnhofs Saint-Lazare. Um den Preis des Metrofahrscheins zu sparen, ging ich zu Fuß nach Hause, bis nach Jacques-Caillot, Haus Nr.1 grad’ hinter der Münze, wo sich das Atelier meines berühmten Professors Auguste Perret befand, dem ersten, der mit armierten Beton baute und dem Architekten der Kirche Notre Dame du Raincy. Eines Tages ging ich entlang der Kaimauer der Seine, als ich plötzlich, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, etwas ganz grauenhaftes sah: Dutzende, Hunderte Menschen, die bei lebendigem Leibe brannten und schreiend auf den Strassen von Paris rannten. Ihre Schreie waren so deutlich und grauenhaft, daß ich mir die Ohren zuhalten mußte, um sie nicht mehr wahrzunehmen. Manche warfen sich in die Seine, wo sie weiter brannten. Wie kann man denn im Wasser weiterbrennen? Mir war das ein völliges Rätsel. Ich sah das absolute Grauen. Ich mußte die Augen schließen, aber ich sah es trotzdem... Als diese albtraumartige Vision endete, blickte ich mich um; alles war völlig friedlich."

Das - und mehr - hier:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=13198
https://schauungen.de/forum/index.php?id=6667

Wobei zu untersuchen wäre, aus welcher "Quelle"
sich derlei (vorausgesetzt, keine Fälschung) letztendlich speist.

Der lothringische Bauer Watrin:
"Paris wird das traurige Schicksal Sodom und Gomorrhas erleiden.
Paris ist dazu verdammt, unterzugehen.
Paris ist verflucht.
Urplötzlich, mit einem schrecklichen Donnern,
wird sich ein Sturzbach von Feuerflammen in Richtung
auf das Stadtzentrum herabstürzen.
Ich schwöre bei Gott und auf das Heilige Evangelium,
daß ein ungeheurer Feuerorkan sich wie ein Blitz hinabstürzt,
um die Viertel des Stadtzentrums zu vertilgen
."

Könnte es wohl sein, daß - Paris aus frömmelnder Sicht = ein "Sündenpfuhl" -
als eine fixe Idee sich verselbständigt hat und nur als Echo,
sich selbst nährend und verstärkend:
"Wird zur Strafe durch Gottes rasenden Zorn vernichtet werden!"
... als valide wirkende (!) Schau immer wieder neu aufflackert?

Oder aber, verhält es sich dabei gerade anders herum,
und eine Großkatastrophe, die weite Teile der Nordhabkugel
betrifft (s. exemplarisch Johansson oder den WV)
wird auch (!) bezüglich "Paris" gesehen und aus "frommer" Sicht
des 19. Jahrhunderts als "Strafe Gottes" deutend eingefärbt
und nur entsprechend kommentiert?

Wobei ich zu letzter Interpretation neige.

Hinweis:
Irlmaier hat (wie fast durchgängig) auch dazu rein gar nichts "gesehen"
und echot diesbezüglich nur eine falsche Übersetzung aus dem Französischen,
nämlich, die Pariser würden ihre Stadt selbst abfackeln.
Echt!! :-D

Hier:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34833

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Paco Rabanne - der neue Nostradamus, und ein paar klitzekleine Fehler

Baldur @, Montag, 08. Mai 2017, 21:48 vor 1240 Tagen @ BBouvier 2505 mal gelesen

Hallo, BB,


Zum Schicksal dieser Stadt kennen wir glatt ein gutes Dutzend
"Visionen", und ich zitiere hier mal die des französische Modeschöpfers
Paco Rabanne von 1951:
=>

Ja. Ich habe sein Buch gelesen. Er liess sich darin zum neuen Nostradamus der Neuzeit hochjubeln, als sein Erfolg in der Modebranche wohl nach unten zeigte.

An sinnvollen Inhalt oder eingetretene Voraussagen kann ich mich nicht erinnern.
Nur daran, dass er ebenso behauptete, er habe auch Greueltaten aus der Vergangenheit gesehen.

Schaun wir doch mal zu Wikipedia: Rabanne hat sich als Modedesigner mittlerweile fast gänzlich aus seinem Unternehmen zurückgezogen und beschäftigt sich vornehmlich mit Esoterik. Er gibt an, als Siebenjähriger eine Vision der Zukunft erhalten zu haben. Unter anderem kündete er den Absturz der sowjetischen Raumstation Mir auf Paris 1999 an, die "Rettung der Gerechten" und prophezeite ein von Harmonie gekennzeichnetes kommendes Wassermannzeitalter.[1]

Also, wir haben jetzt 2017, und Paris wurde von der MIR nicht getroffen. Die Gerechten sind auch noch an Ort und Stelle, obwohl sie längst auf gepackten Koffern sitzen. Und Rabanne hat die 80 längst vollendet.....

Wobei zu untersuchen wäre, aus welcher "Quelle"
sich derlei (vorausgesetzt, keine Fälschung) letztendlich speist.

Seit 1951 sind fast drei Generationen vergangen. Bisher gabs keine Treffer, aber Fehler.

Trotzdem hatte Rabanne Schauungen zukünftiger Ereignisse? Oder eben nicht?

Würden seine Duftwässerchen genauso versagen, würde sie keiner mehr kaufen.

Beste Grüsse vom Baldur

Avatar

Paco Rabanne

BBouvier, Montag, 08. Mai 2017, 22:20 vor 1240 Tagen @ Baldur 2511 mal gelesen

<"An sinnvollen Inhalt oder eingetretene Voraussagen
(BB: Rabannes - geb. 1934 - Spanier)
kann ich mich nicht erinnern
.">

Hallo, Baldur!

Bei Rabannes Buch, auf das Du hinweist, handelt es sich wohl
um dessen: "Das Ende unserer Zeit" (Knaur, 1996)

In Stichworten von dort, ab Seite 18:
=>
- als Jugendlicher die/meine seherische Gabe bemerkt
- eine "Astralreise" im Alter von sieben Jahren (nächtens-Halbschlaf)
- die Schrecken des II. Weltkrieges vorhergesehen (Seite 21),
vom Verlauf der Geschichte dann bestätigt
- chaotische Konflikte eines III.Weltkrieges ... "Die Kämpfe
griffen wie die Pest um sich, bis sie sich schließlich
über den ganzen Planeten erstreckten...totaler Krieg...
Der blaue Planet war in furchtbare Finsternis getaucht...
Nach Ablauf dieser drei Tage sah ich die Überlebenden
wie Tiere umherirren ..."
(Seite 22)
- später ging ich nach Paris und begann an der Kunstakademie
ein Architekturstudium
- gefolgt von allgemein eher düsteren Gedanken, das Schicksal
der Menschheit betreffend ...


Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

ja, genau

Baldur @, Montag, 08. Mai 2017, 22:39 vor 1240 Tagen @ BBouvier 2330 mal gelesen

Hallo, BB,

ja, das blaugraue(?) Buch mit seinem Gesicht am Einband.

Ich muss insoweit berichtigen: wenn er mit sieben Jahren Konzentrationslager und Co. gesehen haben will, dann wäre das nicht ein Blick in die Vergangenheit (vom Jahr 1951 aus), sondern ein Blick in die Zukunft gewesen. Das war mir so nicht mehr in Erinnerung. Erst neulich habe ich es wieder mal durchgeblättert und ärgerte mich darüber, es damals mit grossem Interesse erworben zu haben, nur um dann festzustellen, dass es schon wieder nur Geschehens nachträglich beschreibt (wie so oft), als unbelegbarer Beleg dafür, dass auch der Rest echt und wahr sei, und dass die wenigen, dünnen Aussagen zur angeblichen Zukunft nicht eingetreten, oder kaum glaubhaft sind.

Sein Tenor erinnert mich ein bisschen an Uriella.

Naturgemäss kann ein Siebenjähriger kein Buch schreiben, um einen Beweis für die Dokumentiertheit seiner frühen Schauung vorzulegen, das ist sogar mir klar.

Also muss jeder für sich entscheiden, ob er Paco Rabanne diese Aussagen abkauft, oder nicht.
Es gibt nur seine Aussage, dass er das gesehen hätte, und seine Voraussagen mit Mir und Co. - seine Voraussagen sind bisher nicht eingetroffen (wie so oft), bzw. haben sich als Fehler erwiesen.

Meiner rein persönlichen Meinung nach ist das genauso einzuschätzen, wie Lungenschmids Sterbegeschichte beim Zahnarzt, als er ca. 15 Jahre alt war. Sagt er jedenfalls. Und sein Buch kostet ohne Versandkosten stolze 33 Euro. Na, dann.....ein Schelm, der Pöhses dabei dächte....

Beste Grüsse vom Baldur

in falschen Film geraten?

Baldur @, Dienstag, 09. Mai 2017, 00:16 vor 1240 Tagen @ BBouvier 2476 mal gelesen

Hallo, BB,

mit einer ganz kleinen, redaktionellen Anpassung macht es Sinn und war schon da:

Eines Tages ging ich entlang der Kaimauer der Seine Elbe , als ich plötzlich, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, etwas ganz grauenhaftes sah: Dutzende, Hunderte Menschen, die bei lebendigem Leibe brannten und schreiend auf den Strassen von Paris Dresden rannten. Ihre Schreie waren so deutlich und grauenhaft, daß ich mir die Ohren zuhalten mußte, um sie nicht mehr wahrzunehmen. Manche warfen sich in die Seine Elbe, wo sie weiter brannten. Wie kann man denn im Wasser weiterbrennen? Mir war das ein völliges Rätsel. Ich sah das absolute Grauen. Ich mußte die Augen schließen, aber ich sah es trotzdem...

Ach, so, Dresden ist ja nie bombardiert worden, hab ich leider vergessen.

Beste Grüsse vom Baldur

Entspannung

Sagitta @, Montag, 08. Mai 2017, 21:21 vor 1240 Tagen @ Leserzuschrift 2473 mal gelesen

Hallo Otto,

vielen Dank für Deinen Bericht, zu dem ich bitte ein paar Bemerkungen machen darf.

In vielen meiner Forumsbeiträgen des letzten Jahres habe ich die Frage angeschnitten, wie man in den 'Zustand der Schau' hineingerät. Es war mir dabei wichtig hinzuweisen, dass eine Schauung dann eintritt, wenn die normale und alltägliche psychomentale Aktivität angehalten wird - wenn einerseits also 'die Gedanken' zur Ruhe kommen, andererseits aber die Wachheit, die Aufmerksamkeit, das Bewußtsein erhalten bleiben. Es ist, wie wenn ein Filmprojektor bzw. Beamer zwar noch eingeschaltet ist, aber kein Film oder Bild mehr durchläuft: reines, helles Licht. In einem solchen Augenblick bzw. Zustand öffnet sich das wahrnehmende Bewußtsein für andere Quellen und Sinnesorgane, die außerhalb unserer regulären Wahrnehmungs- und Denksphäre liegen. Deswegen spricht die Psychologie von 'außerordentlichen Erfahrungen'.

In Deinem Bericht hast Du nun eindrucksvoll beschrieben, wie es bei Dir zu einem solchen 'Aussetzer' und damit zum Einstieg in eine Schauung kam:

Ich fühle mich wohl, bin zufrieden mit mir und der Welt und denke mit Freude an schöne Momente eines gerade beendeten Auslandssemesters in Irland.

Das ist gewiss nicht die gewöhnliche Art, eine Schauung zu eröffnen, aber das Grundprinzip ist wieder erkennbar: loslassen, still sein, die Dinge geschehen lassen. Ich möchte vermuten, dass in diesem Augenblick, vermehrt um das Höhengefühl auf der Plattform des Eiffelturms, Du aus den notorischen Denkzwängen, die uns vom Aufwachen am Morgen bis zum Einschlafen am Abend begleiten, für einen kurzen Moment befreit wurdest - und daher komplett entspannt warst. Ein Moment der Freiheit des Geistes sozusagen.

Die nächste Frage ist dann: warum siehst Du in einem solchen Moment 'des Glücks' nun mitten in eine Katastrophe hinein?

Diese Frage kannst nur Du selbst (Dir) beantworten. Ich spekuliere einmal, dass Du vielleicht einmal einen entsprechenden Katastrophenfilm gesehen oder etwas Vergleichbares gelesen hast, und dass irgendetwas davon bei Dir unbewußt hängen geblieben ist und - wieder wichtig - Deine Seele aus irgendeinem Grund beschäftigt. Wir haben alle in uns gewisse dunkle Ecken und verdrängte Gedanken, unbemerkte Unruheherde. Im Zustand der Schau, werden diese Regionen plötzlich angeleuchtet und geraten in den Lichtkegel des Bewußtseins. Es ist aber eine durchaus ernste Frage, denn Du hättest gewiss auch andere Ereignisse der Geschichte der Stadt Paris 'schauen' können. Es muss einen Grund geben, dass die Wahl gerade auf dieses Bild fiel.

Es könnte daher auch sein, dass Du (was ich Dir allerdings nicht wünsche) in Deinem weiteren Leben einmal mit einer Situation konfrontiert werden wirst, die ähnlich ausschauen mag, wie Du das vom zerstörten Paris 'gesehen' hast. Das heißt dann: es war eine Warnung, ein Vorbereitung von seiten Deiner Seele, ein diskreter Hinweis. Es war dann eine echte Präkognition bezogen auf Dein eigenes Leben. Diese Präkognition müßte dann mit Paris selbst gar nichts zu tun haben brauchen, sondern die Projektion des Bildes von der Ruinenlandschaft Paris war nur der äußere Anlass, quasi das Symbol bzw. der Stellvertreter für ein Geschehen, das ganz woanders stattfinden mag. Positiv im Falle dieser Option wäre: Du hast einen neutralen Blick auf eine geschehene Zerstörung. Du bist nicht selbst involviert, d.h. persönlich betroffen.

Es muss noch eine dritte Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Wir haben, BB hat darauf hingewiesen, ungewöhnlich viele Schauungsberichte über eine Zerstörung von Paris. Man muss da zwar sehr vorsichtig sein, weil dieses Thema seit Nostradamus (der von einer Aufgabe der Stadt und von einer Verlegung des Regierungssitzes spricht) sowie durch die Visionen gewisser französischer (ekstatischer) Fräuleins bereits Eingang in die Literatur gefunden hat. Aber es ist auffällig, dass entsprechende Visionen bezüglich Paris so oft auftreten und dass sie gewisse Spezifika haben (Szenen von Menschen, die sich in die Seine werfen etc.), obwohl die Stadt noch nicht die großen Katastrophen erlebt hat wie etwa London, Moskau, Rom und andere Städte (und man daher von einer 'PSI-Nachwirkung' reden könnte). Das würde bedeuten, dass über Paris eine im Augenblick noch unsichtbare 'dunkle Wolke' hängt, eine Art Kraftfeld, das nichts Gutes verheißt. Und Du hast nun, wie andere vor Dir, einen Blick in die Zukunftswerkstatt, in die Planungen des Weltgeistes für die Stadt Paris erhaschen dürfen ...

Nachtrag: vor einiger Zeit hatten wir hier auf dem Forum mal kurz eine Diskussion über große Bauwerke (es handelte sich um einen Staudamm in Syrien) und die Idee, ob man mit anderen Prognosetechniken (etwa Astrologie) deren Zukunft vorhersehen könne - und damit auch der Staaten, für die diese Bauwerke symbolisch stehen. Deswegen kann man sich die Frage stellen: fällt der Eiffelturm bei dieser eventuell kommenden Katastrophe nun um oder nicht?

@Jayef hat hier auf dem Forum einen Beitrag gegeben, bei dem das der Fall zu sein scheint:

http://seherschauungen.de/forum/index.php?id=2058 (mit weiteren Ergänzungen im Thread)

Bei @EinMensch (siehe Taurecs Quellensammlung) wird der Eiffelturm nicht erwähnt, wiewohl man es erwarten würde.

Und wieder andere Visonäre sehen den Turm zwar stehen, aber er ist dann kohlschwarz (verbrannter und verschwelter Lack?), etwa wie bei @Bariona:

Ich befinde mich an einem erhöhten Ort, irgendwo über den Dächern von Paris. Ich sehe den Eiffelturm in einiger Entfernung. Alles brennt, wirklich alles! Überhaushohe Flammen, Feuer wohin man sehen kann! Man sieht keine Gebäude mehr, keine Bäume, nur noch der Eiffelturm ragt aus dem Flammenmeer. Der Eiffelturm, vom Feuer gut erleuchtet, ist bis über die Hälfte, ja fast bis zu zwei Drittel, völlig schwarz vom Ruß.

Ich habe mir vor einiger Zeit aus astrologischer Perspektive das Datum der Einweihung des Eiffelturmes einmal kurz angesehen (31.3.1889, 13:30 LMT, siehe dt. Wikipedia) und zudem nach Daten von Betriebsstörungen, Bränden und ähnlichen Ereignissen in der Geschichte des Eiffelturmes gesucht (aber nur wenig dergleichen gefunden). Vorsichtig komme ich zu dem Schluß, dass in den nächsten Jahren nichts Gravierendes mit dem Eiffelturm geschehen wird. Es mögen hier auf dem Forum mitlesende Astrologinnen aber andere Meinungen haben. Ich verstehe die Astrologie als eine empirische Arbeit, die von daher auch nur Wahrscheinlichkeitsaussagen liefern kann.

Soviel also von meiner Seite zum Prophezeiungsklassiker 'brennendes Paris'. Nicht derartige mögliche Ereignisse sind aber für mich interessant sondern die Fähigkeit der Seele zur 'Schau'.

MfG, Sagitta

Avatar

Schauungsmotiv Paris

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 09. Mai 2017, 09:28 vor 1240 Tagen @ Sagitta 2560 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 09. Mai 2017, 10:40

Hallo!

In vielen meiner Forumsbeiträgen des letzten Jahres habe ich die Frage angeschnitten, wie man in den 'Zustand der Schau' hineingerät. Es war mir dabei wichtig hinzuweisen, dass eine Schauung dann eintritt, wenn die normale und alltägliche psychomentale Aktivität angehalten wird - wenn einerseits also 'die Gedanken' zur Ruhe kommen, andererseits aber die Wachheit, die Aufmerksamkeit, das Bewußtsein erhalten bleiben. Es ist, wie wenn ein Filmprojektor bzw. Beamer zwar noch eingeschaltet ist, aber kein Film oder Bild mehr durchläuft: reines, helles Licht. In einem solchen Augenblick bzw. Zustand öffnet sich das wahrnehmende Bewußtsein für andere Quellen und Sinnesorgane, die außerhalb unserer regulären Wahrnehmungs- und Denksphäre liegen. Deswegen spricht die Psychologie von 'außerordentlichen Erfahrungen'.

In Deinem Bericht hast Du nun eindrucksvoll beschrieben, wie es bei Dir zu einem solchen 'Aussetzer' und damit zum Einstieg in eine Schauung kam:

Das Beachtenswerte an dem Bericht ist die Tatsache, daß die Schau im Wachbewußtsein eintrat. Nicht wenige (vermutlich sogar die meisten) Schauungen sind im Traume. Das Anhalten der "alltäglichen psychomentalen Aktivität" ist als Voraussetzung insofern trivial.
Ich frage mich, ob solche im Wachbewußtsein erlebten Schauungen von Symbolhaftigkeit frei oder weniger belastet sind, oder ob nicht vielmehr besonders realistische, von der Wirklichkeit nicht unterscheidbare Allegorien verwendet werden.

Die nächste Frage ist dann: warum siehst Du in einem solchen Moment 'des Glücks' nun mitten in eine Katastrophe hinein?

Die wichtigere (auch von Dir angeschnittene) Frage lautet: Warum werden solche Szenen immer über Paris gesehen?
Warum bekommen wir nicht mal einen Bericht von jemandem, der in Versailles war oder in Rouen oder in Reims oder in Brüssel etc.?
Es ist nicht anzunehmen, daß eine Großkatastrophe allein diese Stadt betreffen würde. Das Motiv der Vernichtung scheint aber besonders an Paris zu haften und bevorzugt gesehen zu werden. Neben persönlichen Umständen ist diese "ungute Aura" der Stadt wohl als Hauptursache für die Schau zu vermuten.
Ich vermute ein "Sodom-und-Gomorra-Motiv", das sich an Städte haftet, die schon historisch ein Sündenpfuhl waren, bzw. vom Menschen als solcher betrachtet wurden. Der vorausgesagte Untergang der "grand cité" reicht bis Nostradamus zurück. Hier ein Quatrain, der sich eigentlich von selbst erklärt:

III/84
La grand cité ſera bien deſolee,
Des habitans vn ſeul n’y demoura:
Mur, ſexe, temple, & vierge violee,
Par fer, feu, peſte, canon peuple mourra.

Die große Stadt wird ziemlich entvölkert1,
Von den Bewohnern überlebt2 dort kein einziger.
Mauer, Geschlecht, Kirche & Jungfrau geschändet,
Durch Eisen, Feuer, Seuche, Kanone stirbt (das) Volk.

1 Frz. „desolée“ = „trostlos“, „unglücklich“ von mfrz. „désoler“ („alleinlassen“, „verlassen“, „zerstören“, „verwüsten“, „entvölkern“).
2 Mfrz. „démourir“ = „sterben“, „zugrundegehen“.

Der Eiffelturm steht frei von umgebender Bebauung und ist wohl ziemlich stabil konstruiert. Bei Bariona ist er lediglich verrußt.
"Kirche & Jungfrau" steht für die Kathedrale Notre-Dame, die der Jungfrau Maria geweiht ist. Nostradamus hebt sie (womöglich nicht nur, weil sie seine Namenspatronin ist) besonders als "geschändet" hervor. Überprüf doch mal deren Daten astrologisch! Allerdings wird man dazu keine Urzeit, geschweige denn ein tagesgenauses Datum der Einweihung (1182) finden. Möglicherweise aber das Datum der Erstürmung durch die Revolutionäre oder der Umweihung zu einem "Tempel der Vernunft" am 10. November 1793?

Soviel also von meiner Seite zum Prophezeiungsklassiker 'brennendes Paris'. Nicht derartige mögliche Ereignisse sind aber für mich interessant sondern die Fähigkeit der Seele zur 'Schau'.

Warum sollte man sich für die Fähigkeit interessieren, für die von ihr präsentierten Inhalte indes nicht?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Symbol Paris

nemo, Dienstag, 09. Mai 2017, 10:12 vor 1240 Tagen @ Taurec 2414 mal gelesen

> Die wichtigere (auch von Dir angeschnittene) Frage lautet: Warum werden solche Szenen immer über Paris gesehen?
[quote]Warum bekommen wir nicht mal einen Bericht von jemandem, der in Verailles war oder in Rouen oder in Reims oder in Brüssel etc.?
[/quote]


Hallo Taurec,

Paris ist ein Symbol für das Zentrum der westlichen Kultur mit den schönsten Frauen,
den aufregendsten Nachtclubs, dem besten Essen, dem hochwertigsten Cognac,
den größten Museen und ein Schmelztiegel der bedeutendsten Künstler Europas.

Wenn Paris zerstört wird, dann bedeutet das nicht nur, dass Paris zerstört wird,
sondern auch gleichzeitig den Untergang der europäischen Zivilisation.

Gruß
nemo

Eiffelturm fällt = Revolution fällt aus wegen unbekannt

Steffomio @, Dienstag, 09. Mai 2017, 18:45 vor 1240 Tagen @ Taurec 2490 mal gelesen

Hallo Taurec,
der Eiffelturm ist Symbol der kampfstärke des Volkes. Die letzte Wahl hat gezeigt, wie sehr diese umgefallen ist.

Nun ja, 10 Millionen Stimmen sollen ungültig gewesen sein. Kaum zu glauben, dass so viele Franzosen den Weg zum Wahlbüro gemacht haben um ein zweites Kreuz zu malen...

Gruß
steffomio


Jenseits der Religionen - Wenn der Vorhang zerreißt

können versus haben

Sagitta @, Dienstag, 09. Mai 2017, 22:31 vor 1239 Tagen @ Taurec 2218 mal gelesen

Hallo!

Das Beachtenswerte an dem Bericht ist die Tatsache, daß die Schau im Wachbewußtsein eintrat. Nicht wenige (vermutlich sogar die meisten) Schauungen sind im Traume.

Warum sind sie im Traume? Weil dort die Seele bzw. das Unbewußte den eigenen Regeln folgen kann, während tagsüber wir in der Alltagsroutine leben, die bei den meisten Menschen mit einer Unterdrückung seelischer Empfindungen verbunden ist und bezogen auf die Gehirntätigkeit ganz andere Regionen aktiviert als diejenigen, die für den Schauungszustand nötig wären.

Ich frage mich, ob solche im Wachbewußtsein erlebten Schauungen von Symbolhaftigkeit frei oder weniger belastet sind,

So ist es. Aber nur bei den kurzen Sequenzen, die eingeblendet werden. Wenn man vom Wachbewußtsein in eine längere Trance bzw. Ekstase fallen würde, gelten wieder die Regeln des Unterbewußtseins, das dann zu den bekannten Übertreibungen und Verzerrungen geneigt sowie zu symbolischen Abstraktionen gezwungen ist.

Es ist aber keineswegs sicher, dass eine kurze Bildsequenz, die man tagsüber eingeblendet bekommt, auch immer ein Prägkonition ist. Es können alle möglichen anderen Dinge sein (Retrokognitionen, Hellsichtigkeiten, Telepathien etc.).

Neben persönlichen Umständen ist diese "ungute Aura" der Stadt wohl als Hauptursache für die Schau zu vermuten.

Ich sehe nicht, dass Paris eine besonders üble Aura hätte, oder ein besonderes Symbol für unsere Zivilisation wäre. Für mich ist es eher zufällig, dass es von dort so viele Berichte gibt.

Warum sollte man sich für die Fähigkeit interessieren, für die von ihr präsentierten Inhalte indes nicht?

Hier ist die Antwort sehr einfach: der Schreiner (=können) ist mehr wert als der Tisch (=haben), weil der Schreiner jederzeit einen neuen Tisch herstellen kann.

Außerdem ist in meinen Augen Paris heute eine unwichtige Stadt (weltgeschichtlich und global gesehen), der ich meine Aufmerksamkeit nicht unbedingt schenken wollte.

Zu Notre Dame mache ich parallel einen Beitrag.

MfG, Sagitta

Re: Also Paris ist innerhalb des Westens keine unwichtige Stadt

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:33 vor 1237 Tagen @ Sagitta 2094 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:42

Hallo Sagitta!

"Ich sehe nicht, dass Paris eine besonders üble Aura hätte, oder ein besonderes Symbol für unsere Zivilisation wäre. Für mich ist es eher zufällig, dass es von dort so viele Berichte gibt.

Warum sollte man sich für die Fähigkeit interessieren, für die von ihr präsentierten Inhalte indes nicht?

Hier ist die Antwort sehr einfach: der Schreiner (=können) ist mehr wert als der Tisch (=haben), weil der Schreiner jederzeit einen neuen Tisch herstellen kann.

Außerdem ist in meinen Augen Paris heute eine unwichtige Stadt (weltgeschichtlich und global gesehen), der ich meine Aufmerksamkeit nicht unbedingt schenken wollte."

Das hängt wohl mit Nostradamus zusammen, daß sich da so viele Legenden um die
Stadt ranken: Wenn man die Volkssage und die religiösen Phantastereien
herausfiltert, dann bleiben an ernstzunehmenden Schauungen gar nicht so
ne Menge übrig.
Das meiste davon ist wohl in den Centurien Nossis enthalten, Paris war ja
bereits zu Nossis Zeit eine bedeutende Stadt.

Wenn außerdem einige Millionen Menschen in einem Ballungsraum wohnen, ist
es wahrscheinlich, daß einige Seher ebendort wohnen.
Von Berlin, London oder Rom gibt es ja ebenso seit Jahrhunderten
Schauungs-Berichte.

Naja unwichtige Stadt: Würde ich so nicht übernehmen wollen. Paris hat mit allen
Vororten heute mehr als 12 Millionen Einwohner. Schon im 6.Jahrhundert wurde
Paris Hauptstadt des Fränkischen Reiches. Und Frankreich ist der größte
Flächenstaat der EU. Also merklich unwichtiger als Berlin oder London würde
ich Paris nicht einstufen wollen.

Daß Paris heute kulturell nicht mehr die Bedeutung früherer Zeiten genießt,
liegt zum Einen an dem Aufstieg der USA zur Supermacht seit den beiden
Weltkriegen, als ("Multi")-Kulturhauptstadt gilt heute NYC.
NYC verdrängte im 20.Jahrh. u.a. auch Wien, welches in den Zeiten der Romantik
eine der wichtigsten Kulturstädte Europas gewesen war.
Zum anderen liegt es am kometenhaften Aufstieg Chinas bzw. Pekings seit den
90er Jahren. Also die sogenannte Globalisierung, an der besonders die Franzosen
leiden.

Schaumermal, wann Peking und China im Smog ersticken, und die USA ihren Titel
als Supermacht doch irgendwann mal wieder abgeben werden, siehe die Schauungen
über einen Bürgerkrieg und die Zerstörung ihrer kulturellen Hauptstadt durch
irgendein Ereignis, ob Anschlag oder doch einen Impakt, weiß der Geier. ;-)

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

Frankreich ist Politisch ein wichtiger Knotenpunkt

Steffomio @, Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:53 vor 1237 Tagen @ Sagitta 2161 mal gelesen

Hallo Sagitta,
Frankreich und Deutschland sind die Knotenpunkte, die Drehscheibe des 20. und 21. Jahrhunderts schlechthin. Frankreich die militärische und Deutschland die wirtschaftliche Drehtür zur USA.

Der einzige Grund warum Russland in Europa einfallen sollte sind die sogenannten Raketenabwehrschilde der USA und die US-Stützpunkte, wenige Tage oder auch nur Stunden bevor die NATO unter US-Führung in einem Blitzartigen Schlag Russland kampfunfähig machen würde.

Darum war die Wahl in Frankreich so wichtig. Denn durch Marcon ist mit vollem Gehorsam gegenüber den US-Streitkräften zu rechnen. Frankreich ist mit der Wahl von Marcon gefallen (worden?), womit die Frage des ob es knallt weg fällt. Vielleicht sollte man sich jetzt besser auf Kleinereignisse konzentrieren, die dem wann voran gehen.

Gruß
steffomio


Jenseits der Religionen - Wenn der Vorhang zerreißt

Re: Wahlen bringen höchstens wie in diesem Fall, frische Systemlinge ans Ruder.

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 12. Mai 2017, 21:06 vor 1236 Tagen @ Steffomio 1996 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Freitag, 12. Mai 2017, 21:12

Hallo Steffomio!

"Der einzige Grund warum Russland in Europa einfallen sollte sind die sogenannten Raketenabwehrschilde der USA und die US-Stützpunkte, wenige Tage oder auch nur Stunden bevor die NATO unter US-Führung in einem Blitzartigen Schlag Russland kampfunfähig machen würde.

Darum war die Wahl in Frankreich so wichtig. Denn durch Marcon ist mit vollem Gehorsam gegenüber den US-Streitkräften zu rechnen. Frankreich ist mit der Wahl von Marcon gefallen (worden?), womit die Frage des ob es knallt weg fällt. Vielleicht sollte man sich jetzt besser auf Kleinereignisse konzentrieren, die dem wann voran gehen.

Gruß
steffomio"

Die Russen fallen in "normalen" Zeiten wie diesen überhaupt nicht ein, weil sie
viel mehr von einer wirtschaftlichen Kooperation mit dem Westen haben, als wenn
in einem Krieg ein Großteil der Infrastruktur zerstört würde, es unsägliches
Leid gäbe und unzählige Tote. Qui bono?

Mit Rothschildt-Macron gebe ich Dir recht: Natürlich steuern die USA dazu bei,
daß überall in der EU NWO-freundliche Regierungen und Präsidenten
an der Macht bleiben bzw. gewählt werden.
Deshalb bleibt uns auch nach der Bundestagswahl
im September mit ziemlicher Sicherheit Frau Merkel
als Kanzlerin erhalten.:schief:

Natürlich hatte LePen keine Chance, da sie dummerweise vor den Wahlen ein
Volks-Referendum zum EU-Austritt ankündigte. Da wurden natürlich prompt
entsprechend, wie kann es anders sein, Ängste um die Arbeitsplätze von den
politischen Gegnern geschürt.

Der Brexit in GB ist ein Sonderfall, weil durch den Austritt GBs aus der EU
die Briten noch näher an Washington heranrücken werden. Die waren eigentlich
seit dem Eintritt 1973 niemals richtig drin in der Union, mit dem Herzen schon
gar nicht, und auch in der Gesetzgebung nicht. Sie haben massig profitiert
von der EU-Mitgliedschaft, und jetzt beim Austritt wollen sie keinen Penny
dafür zahlen. Raubstaat England.

Aber was haben diese doofen Wahlen in Frankreich (die niemals wirklich
etwas ändern, was der NWO zuwider ist) mit dem "Knallen", also
Großereignissen zu tun, und warum sollten wir uns ab jetzt auf
Kleinereignisse konzentrieren?

Polverschiebungen, Impakte, Erdbeben und dergleichen verursachen
Großereignisse,
aber doch keine Präsidenten-Wahlen.

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

RV

Sagitta @, Samstag, 13. Mai 2017, 00:09 vor 1236 Tagen @ Steffomio 2128 mal gelesen

Hallo Steffomio,

ich hatte geschrieben, dass Paris HEUTE eine unwichtige Stadt sei, und hatte das auf die aktuelle weltgeschichtliche Lage (wer entscheidet was ...) sowie auf die globale Macht- und Wirtschaftssituation bezogen. Aber jeder kann hier seine eigene Meinung haben ...

Ich habe noch Deine Spontanzeichnungen in Erinnerung und Deine Bemerkung, dass Du Dich mit Remote Viewing beschäftigst. Ich nehme das als Gelegenheit, den 'Schauungszustand' damit in Beziehung zu bringen. Möglicherweise sind Dir selbst die Zusammenhänge längst vertraut, jedoch mag es ja den einen oder die andere Mitleserin hier interessieren.

Meine Standardaussage ist, dass der Schauungszustand eintreten kann, sobald der Bewußtseins- und Aufmerksamkeitsstrom von anderen Inhalten zumindest teilweise entleert ist. Was im Schauungszustand dann 'gesehen' wird oder getätigt werden kann, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Präkognitionen (wenn als solche erkannt oder vermutet) sind nur eine von vielen Möglichkeiten der Erfahrungen in der Schau.

Das RV hat nun die Eigenart, dass parallel zu den hellsichtigen oder präkognitiven Wahrnehmungen die 'Testperson' mit Zeichnen und Schreiben beschäftigt ist, unter Umständen auch mit Wortäußerungen. Diese 'Nebenbeschäftigung' scheint sehr intensiv zu sein. Und das RV nähert sich hier anderen Zuständen an, etwa einer starken körperlichen (Dauer-) Anspannung beim Sport oder einem völligen Aufgehen, d.h. vollständiger kreativer Konzentration bei einer künstlerischen Performance (Musik, Malen). Offenbar wird dadurch (also durch kritische Belastung) ebenfalls das 'Tor zur Schau' geöffnet.

In Stuttgart-Feuerbach gibt es ein privates Institut für Gehirnforschung, das dieser Frage nachgegangen ist. Bereits vor 20 Jahren hat die RV-Szene den Kontakt zu diesem Institut aufgenommen. Der Leiter, Günter Haffelder, interpretiert den Sachverhalt so: das Schreiben etc. ist eine Tätigkeit der linken Gerhirnhälfte, und wenn diese komplett in Beschlag genommen ist, dann verliert sie die Kontrolle über die rechte Gehirnhälfte (wo jene Prozess angesiedelt sind, die wir im Alltag eben 'unterdrücken'). Die rechte Gehirnhälte kann dann ihre eigenen 'Einwürfe' bringen, und die stammen unter anderem eben auch aus jenen Bereichen, in denen die Orgnae der übersinnlichen und präkognitiven Wahrnehmung verortet sind. Der Kontakt zu diesen Bereichen wird hergestellt durch die 'Absicht', ein bestimmte Aufgabe lösen zu wollen (etwa ein Bild zu erkennen, das in einen Briefumschlag eingeschlossen ist).

Während die Leistungen des RV in Bezug auf Hellsichtigkeiten außer Frage stehen, liegt der Ertrag von RV-Sitzungen in Bezug auf die Prägkognition keinesfalls über dem Durchschnitt. Bei entsprechenden Experimenten ist außerdem folgende Fragestellung bzw. Beobachtung aufgetaucht: wenn irgendeine lebende Person weiß, welches Ereignis in Zukunft auftreten wird (etwa: jemand soll zu einem vereinbarten künftigen Zeitpunkt einen ebenfalls vereinbarten Ort aufsuchen), dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein solches Ereignis von RV auch vorausgesehen wird. Ereignisse, die aber niemand bekannt sind, werden weniger häufig/präzise mit RV vorausgesehen. Dies spricht für eine Form von Telepathie (selbst wenn die Kontaktperson dem RV-Seher gar nicht bekannt ist!!).

Die Frage entsteht nun: wie könnte man ein Ereignis voraussehen, von dem niemand etwas weiß, ein Rückgriff auf einen anderes (wahrnehmendes oder wissendes) Bewußtsein also nicht möglich ist: man blickt dann direkt auf die 'künftige Realität'. In einem solchen Fall müsste man zumindest eine gewisse allgemeine Vorgabe an den Remote Viewer machen: 'schaue' bitte einen Autounfall in Paris. Da besteht dann eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Ereignis eintritt, und man muß dann die spezifischen Details der Schau aufschreiben und mit künftigen Polizeiberichten abgleichen. Solche und vergleichbare 'Experimente' sind sehr mühsam, das Remote Viewing irgendwie umständlich. Jedoch ist es eine brauchbare Technik für den, der sich damit anfreunden kann.

MfG, Sagitta


Nachstehend einige LINKs für diejenigen, die sich weiter in die obigen Fragestellungen vertiefen wollen:

http://www.gehirnforschung.com/

https://www.youtube.com/watch?v=7Y91jG_dOZw

Günter Haffelder macht ein EEG, jedoch mit anderen Ableitungspunkten als in der Neurologie sowie mit anderen Auflösungen der Signale (Fast Fourier, nach Gehirnhälften getrennt). Er hat ein selbst entwickeltes Interpretationsmodell. Aufgrund seiner großen Erfahrung kann er in eine Person zuverlässig 'hineinsehen' (Standardkonflikte und -traumata u.ä. in den Signalen erkennen, weil diese permanente Signalmuster hinterlassen, muskulären Blockaden entsprechend). Therapeutisch arbeitet er u.a. mit einer Synchronisation zwischen den beiden Gehirnhälften (u.a. durch triggernde akustische Signale). Im zuvor verlinkten Video bitte auf das Stichwort 'Mikrobewegungen' achten: sowohl die Ereignisse der Biographie wie auch jegliche Art von neuem Lernen werden via Muskelbewegungen gespeichert. Bei den 'akustischen Reizen' verwendet Haffelder ausschließlich 432-Hz-Musik mit langsamen Einspielgeschwindigkeiten, hat deswegen ein ganzes Orchester einmal verpflichtet, um bestimmte Musikstücke so spezifisch aufnehmen zu lassen. Mit seinen therapeutischen Techniken erzielt er manchmal spektakuläre Erfolge (holt Menschen aus dem Wachkoma oder bessert 'aussichtslose' neurologische Fälle). Bemerkenswert ist seine Offenheit für parapsychologische Fragestellungen, wo er ebenfalls über sehr große Erfahrung verfügt.

https://www.youtube.com/watch?v=65zYMOMDGVE&feature=plcp

Aufzeichnung des ersten Besuches der Remote Viewer bei Haffelder. Seine Interpreation ab 05:00 min.

https://www.youtube.com/watch?v=R6kgZTqJ5eY

Beispiel für eine einfache RV-Sitzung. Bei 14:36 min die Gegenüberstellung von 'geschautem Inhalt' und vorgegebenem (aber zuvor unbekanntem) Bild (=Target).

Artikel über Experimente von RMV in Richtung Präkognition:

https://www.princeton.edu/~pear/pdfs/1979-precognitive-remote-viewing-stanford.pdf

sehr wichtig: es wurde hier mit untrainierten Versuchspersonen gearbeitet.

http://icrl.org/wp-content/uploads/2016/12/1996-precognitive-remote-perception-replication.pdf

Remote Viewing, ein paar selbst erfahrene Regeln

Steffomio @, Samstag, 13. Mai 2017, 16:11 vor 1236 Tagen @ Sagitta 2043 mal gelesen

Hallo Sagitta,
also das funktioniert meiner Erfahrung nach etwa so (watt isn dampfmaschin).

In einer Erwartungshaltung (spirituell) liegt eine Forderung verborgen. Diese wieder zurück portiert ins Materielle ist sie vergleichbar mit einem tätlichen Angriff.
Tatsächlich materialisiert sich eine Erwartungshaltung - sofern nicht vorzeitig fallen gelassen - letztendlich immer in einen solchen tätlichen Angriff.

Habe ich eine Erwartungshaltung gegenüber ein zukünftiges Ereignis, wird dieses auf spiritueller Ebene versuchen diesem Angriff auszuweichen. Also je weniger sich ein zukünftiges Ereignis bereits materiell manifestiert hat, je größer ist die wshrscheinlichkeit, das etwas anderes passiert als erwartet. Kurios, aber genau so funktioniert das.

Das gleiche gilt für Remote Viewing. Ein Erfolg produziert eine Erwartungshaltung auf weitere Erfolge, wodurch die Session fehlschlägt und etwas anderes hevor bringt als erwartet. Das Andere sind sich ebenfalls, wenn auch schwächer, aus den spirituellen Zusammenhängen materialisierende Ereignisse.
Es kann auch leicht passieren, dass man seine eigene Erwartungshaltung remote viewed, was wie bereits gesagt eine aggressive Handlung ist, woher denn gerne auch die apokalyptischen Schauungen kommen.


Eine Erwartungshaltung ist auch eine Art von Jamming, Störung. Vergleichbar mit einem Störsender auf ein bestimmtes Ereignis gerichtet.
Das klingt erst mal paradox, wo doch eine Erwartung eigentlich eine zielgerichtete Sache ist. Aber die Lösung liegt im Ursprung jeder Erwartungshaltung: Angst. Diese ist der Jammer, der Störsender, der die Störung verursacht.
Richtet man diesen "Störsender" auf ein bestimmtes zukündtiges Ereignis, was nichts anderes als eine Erwartungshaltung ist, wird dessen Materialisierung gestört.

Aber letztendlich muss irgend etwas passieren, egal wie stark gestört wird. Und das ist dann die Überraschung, die um so größer ist, je intensiver versucht wurde die materialisation von zukünftigen Ereignissen zu stören.

--

Das ganze geht auch anders herum, allerdings ist das "anders herum" in einem viel größeren Umfang zu verstehen, als man das zunächst annehmen würde. Ansers herum ist hier wirklich im allumfassenden Sinne gemeint.

Erst einmal funktioniert "anders herum" nicht auf Basis von Abstoßung, Angst und Störung, sondern von Anziehung, Zuneigung (Liebe) und Vertrauen.

Dann kann man sich nicht auf ein bestimmtes Ereignis fokussieren, sondern anders herum. Wie ist das zu verstehen?
Oben erwähnt waren wir in einem Zustand (Angst) und erwarteten ein bestimmtes Ereignis, das uns davon befreit.
Anders herum wünschen wir uns einen bestimmten Zustand, aber über welche Ereignisse wir dort hin kommen, darüber übernehmen wir keine Kontrolle weil wir vertrauen (wollen) anstatt Angst zu haben.
Das erfordert eine menge Mut in einer Welt in der man es gewohnt ist sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Anders herum ist auch die "Handlungsebene". Wärend oben hauptsächlich über die materielle Welt versucht wird die Ereignisse zu ändern welche in der Folge den eigenen Zustand ändern sollen, wird im "anders herum" hauptsächlich über die spirituelle Welt versucht den eigenen Zustand zu ändern (an sich selbst zu arbeiten), was in der Folge die zukünftigen Ereignisse beeinflusst.
Aber dafür braucht es - genauso wie in der materiellen Welt - spirituelle "Connections" (Freunde). Zum Glück braucht man die gar nicht kennen. Die bekommt man automatisch durch gutherzige Handlungen, wie sie im "anders herum" üblich sind.
Dieser Geist der Freundschaft und des gegenseitigen Vertrauens ist es dann, den man letztendlich um Hilfe bittet und damit automatisch gleichzeitig alle, die diesem Geist ebenfalls folgen. Wie die Freunde das dann arrangieren, damit dein gewünschter Zustand oder der eines Anderen (Fürbitte) erreicht wird, das liegt nicht in der Hand des Bittenden, sondern der wird dann einfach so vertrauen müssen wie man guten Freunden vertraut.

Im Grunde ist das alles ziemlich einfach, um nicht zu sagen primitiv. Kompliziert wird es erst durch die Teilnehmer und die vielen leider meist Verwirrung stiftenden so genannten heiligen Schriften, die fast jeder liest aber kaum einer versteht.

Um noch einmal zum Remote Viewing zurück zu kommen.
Ein allzu erfolgreiches Remote Viewing verursacht eine erhebliche Zustandsveränderung aller beteiligten, inklusive der Zuschauer und derer die davon nur hören, was meist gar nicht erwünscht ist geschweige damit in Verbindung gebracht wird. Die unerwünschte Zustandsveränderung blockiert ein erfolgreiches Remote Viewing. Im umkehrschluss hätte ein allzu erfolgreiches Remote Viewing massive auswirkung auf zukünftige Ereignisse.

Materielle Ereignisse sind also haupsächlich ein Vehikel - um nicht zu sagen ein Brecheisen - für Zustandsveränderungen bzw. ein Werkzeug diese zu erzwingen. Im Grunde ist die ganze materielle Welt ein solches Vehikel.
Hat man das "anders herum" einmal verstanden und ist sicher darin geübt, wird sie als Zwangsvehikel obsolet (überflüssig).

Gruß
steffomio

 


Jenseits der Religionen - Wenn der Vorhang zerreißt

Avatar

Remote Viewing und Präkognition

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 14. Mai 2017, 10:02 vor 1235 Tagen @ Sagitta 2067 mal gelesen

Hallo!

Die rechte Gehirnhälte kann dann ihre eigenen 'Einwürfe' bringen, und die stammen unter anderem eben auch aus jenen Bereichen, in denen die Orgnae der übersinnlichen und präkognitiven Wahrnehmung verortet sind.

Das bezweifle ich hinsichtlich Präkognition. Mir ist keine Remote Viewing Sitzung bekannt, die bereits valide Vorhersagen hervorgebracht hätte, geschweige denn Remote Viewer, die das standardmäßig schafften.

Das sagt offenbar auch der Fachmann:

Mit dem deutschen Fachmann hatte ich Ende der 90er
engen Kontakt, und der gab nach einer Kette völliger
Fehlschläge offen und ehrlich zu, dass rein nichts
der Vorhersagen, die in seinem Institut eruiert worden
waren, auch nur halbwegs oder tendenziell eingetroffen waren.
Worüber er nicht wenig betrübt war.

Der präkognitive Ertrag der RV-Sitzungen liege "keinesfalls über dem Durchschnitt", ist daher schon recht euphemistisch ausgedrückt. ;-)

Möglicherweise findet bei Remote Viewing nicht "Zeichnen und Schreiben parallel zu hellsichtigen oder präkognitiven Wahrnehmungen statt" (vor allem zu präkognitiven wohl gar nicht), und es wird womöglich nicht "das Tor zur Schau aufgestoßen", sondern zu den unbewußten Schichten der eigenen Persönlichkeit, aus denen Bilder hervorgeholt werden, zumindest bei RV-Erlebnissen zu Zukünftigem, das nicht experimentell wiederholbar ist und zufällige größere Ereignisse betrifft.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

OT: Astrologisches zur Kathedrale

Sagitta @, Mittwoch, 10. Mai 2017, 00:41 vor 1239 Tagen @ Taurec 2615 mal gelesen

Guten Abend!

Ich hatte mir Notre-Dame vor einiger Zeit mal angeschaut. Die Grundsteinlegung war zwischen dem 24.3. und 25.4.1163 (durch den damals anwesenden Papst Alexander III., der vor den Staufern aus Rom geflohen war, über Genua ...). Astrologisch verwertbar ist hier die Konstellation Neptun/Saturn in Schütze (religiöser Bau), in Opposition zu Pluto in Zwillinge (polar dazu, also wenig religiös, die Darstellung von Macht), mit einem Trigon bzw. Sextil zu Uranus in Wassermann (u.a. technische Innovation bzw. Kreativität).

Die Verbindung Neptun/Saturn bleibt prägend für die weitere Geschichte: bei der Einweihung des Chores am 19. Mai 1182 (julianischer Kalender und vermutlich gegen Mittag) haben wir die beiden Planeten SA/NE nun in einer recht genauen Opposition zueinander (volle Ausfaltung der potentiellen Spannung), der Uranus im genauen Quadrat (unfertig).

Bei vielen wichtigen Ereignissen in der Geschichte des Bauwerkes bleiben fortan die genannten Planeten involviert. Zur Zeit der französischen Revolution (1789f.), als Notre Dame entweiht wird, haben wir eine Kreuz-Konstellation zwischen Saturn/Uranus/Neptun/Pluto, mithin eine maximale gegenseitige Blockade und Spannung. Da diese Kräfte damals (1793) in Resonanz zu den Konstellationen bei der Einweihung (1182) standen, hätte man eine 'Wirkung' (Auslösung) erwarten dürfen. Tatsächlich wurde die Kirche dann nicht nur entweiht sondern auch materiell beschädigt.

Die nähere Zukunft betreffend ergeben sich zur Mitte der 2020er Jahre wieder kritische Konstellationen (Pluto erreicht die Position der Neptun-Saturn-Opposition des Jahres 1182). Sie genügen meiner Ansicht nach aber nicht für eine Zerstörung der Kirche.

Die gegenwärtige Astrologie hat in meinen Augen nicht den Grad der Reife, den sie haben könnte. Es wird nicht ernsthaft genug geforscht und gearbeitet, obwohl heute alles bereit läge für eine solche Aufgabe. Deswegen bleiben astrologische Prognosen immer bruchstückhaft und im Bereich von Wahrscheinlichkeitsaussagen. Die persönliche Erfahrung kann das etwas ausgleichen, aber das ist keine echte Sicherheit. Ich wenigstens rechne nicht mit einer gravierenden Beschädigung von Notre Dame in diesem Jahrzehnt.

Bei Nostradamus taucht eine Zahl auf, die mich selbst stark beschäftigt, und die man auch an der Geschichte von Notre-Dame aufzeigen kann. Von der Funktionsaufnahme (1182) an gerechnet bis zur Aufgabe der Funktion (1790) ergeben sich 608 Jahre. Diese Zahl findet sich sehr häufig als Bruchlinie bei historischen Prozessen. Die Kirche steht ab 1790 für etwa 10 Jahre leer bzw. wird für den neuen "Kult der Vernunft" und dann als Lager genutzt. Nach 1800 werden Gottesdienste wieder aufgenommen, aber das Gebäude bleibt in einem desolaten Zustand. Erst durch den Roman von Victor Hugo (Glöckner) enstehen wieder Empfindungen für das Bauwerk (jedoch nicht mehr Empfindungen des Glaubens sondern einer sentimentalen Romantik und des Musealen). Es beginnt danach dann wieder eine umfassende Renovierung. Das entspricht dem Beginn eines neuen Zyklus. Man müsste die Konstellationen dieser Jahre um 1840 genau anschauen, eventuell sind sie so günstig, dass das Bauwerk noch mehrere hundert Jahre bestehen kann. Ich möchte es fast vermuten.

Die genannten sechs Jahrhunderte als geschichtliche Periode korrelieren sehr wahrscheinlich mit einer Planetenbahn im äußeren Planetensystem, die noch nicht entdeckt ist (die aber neben dieser Empirik auch aufgrund einer mathematischen Proportion in Sonnensystemen postuliert werden kann, Stichwort Titius-Bode-Reihe). Nostradamus, und deswegen habe ich das erwähnt, hat diese Periodenbildung ebenfalls beobachtet, in 3/56 nennt er sie (mit einer nicht erwartbaren, professionellen Präzision). Die Halbzeit davon sind rund 300 Jahre. Das ist in der Geschichte die durchschnittliche Laufzeit einer machtpolitischen Entfaltung. Nostradamus erwähnt diese Periode gleich in der nächsten (!!) Strophe 3/57 für England (290 Jahre) und in 10/100 nochmals mit 300 Jahren.

Zusammenfassend meine Antwort auf die gestellte Frage: Die Kathedrale Notre-Dame de Paris wird in diesem Jahrzehnt nicht gravierend beschädigt werden. Nach 2020 (Ingress Saturn in den Wassermann) sind kleinere Störungen denkbar (ein Anschlag o.ä.). Eine kritische Konstellation mag sich entwickeln mit dem Ingress von Pluto in den Wassermann, vor allem aber wenn Pluto dann jenen Grad erreicht, auf dem die SA-NE-Opposition des Jahres 1182 lag, also zur Mitte der 2020er Jahre.

MfG, Sagitta

kleine Ergänzung

Sagitta @, Samstag, 13. Mai 2017, 10:02 vor 1236 Tagen @ Sagitta 2016 mal gelesen

Die kritische Zeitzone (Mitte der 2020er Jahre), die in der vorstehenden Betrachtung für Notre-Dame de Paris angedeutet wird, ergibt sich auch für andere Bauwerke, Staaten, Institutionen etc. (soweit ich bisher Zeit hatte, diese zu untersuchen). Derartige Überlegungen basieren aber auf der (deutenden) Analyse von Gesetzmäßigkeiten und deren Projektion in die Zukunft. In der Astrologie beispielsweise arbeitet man mit Planetenbahnen, die sich sehr exakt vorausberechnen lassen, und man glaubt, dass damit korrelierte Ereignisse im menschlichen Bereich den gleichen (zeitlichen und inhaltlichen) Strukturen folgen. Wenn nun aber ein Asteroid dahergeflogen kommt, dessen Bahnen und Qualitäten bzw. Bedeutungen (im astrologischen Sinne) bislang nicht bekannt sind, so kann man auch keine dazugehörigen Prognosen entwickeln. Das heißt, die gesamte Astrologie basiert allein auf den bislang bekannten Himmelskörpern (bzw. Himmelsphänomenen), also deren berechenbarer zeitlicher Bewegung und inhaltlich erschließbarer Bedeutung. Da aber außer den regelmäßig bewegten Objekten im Weltraum noch sehr viel mehr unbekannte Objekte völlig 'unregelmäßig und chaotisch' umherziehen, bleiben genügend Möglichkeiten für zufällige bzw. nicht vorhersehbare Ereignisse.

Damit wollte ich für all diejenigen ein Hintertürchen öffnen, die der Meinung, Erwartung, Hoffnung oder Angst anhängen, dass nicht erst 2026 sondern lange vorher oder gar demnächst die Erde völlig überraschend von einem Himmelskörper getroffen werden kann. Das ist selbstverständlich möglich.

Sagitta

Paris und Salzburg zerstört?

Dannylee @, Montag, 08. Mai 2017, 21:30 vor 1240 Tagen @ Leserzuschrift 2779 mal gelesen

Hallo, Otto,

danke! Sehr interessante Schauung! Und nicht nur Du hast dies gesehen.
Das spricht dafür, dass Paris eines Tages vielleicht wirklich dieses
Schicksal erleidet. Möglicherweise werfen künftige bedrohliche Ereignisse ihre
Schatten voraus, indem in gefährdeten Gebieten mehr Menschen von Vorahnungen,
Visionen und Schauungen heimgesucht werden als in Gegenden, in denen evtl. auch
zukünftig nicht viel passiert. Beispielsweise gibt es in Norddeutschland,
besonders in Küstennähe, viele Flutschauungen.
Ein älterer Mann hatte vor einigen Jahren eine Schauung ähnlicher Art wie
Du über Salzburg:
Verwildertes Salzburg
www.schauungen.de/forum/index.php?id=31170
Eine weitere Schauung vor Jahrzehnten ist seinen Angaben nach eingetroffen.

Freundliche Grüße

Dannylee

RSS-Feed dieser Diskussion