Vielfalt oder Einfalt - unterirdische Bunkersysteme und Verbindungsbahnen in Tunnels (Freie Themen)

Baldur @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 19:11 vor 1067 Tagen 4537 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 16. August 2018, 12:14

Hallo,

es hat zwar keinen konkreten Schauungshintergrund, schrammt aber immerhin am Rande der Diskussion entlang.

1) auf n-tv und n24 kommen nachts immer interessante Sendungen, auch über das Universum.
Gestern lief etwas über das Hubble-Teleskop. Vielleicht ist ja alles genauso fiktiv (?), wie die Mondlandung (?), und alle Hubble-Bilder sind Computersimulationen, weil der Spiegel kaputt ist, und wir eh nicht sehen sollen, was der Pumuckl vor uns verstecken will.
Oder es ist echt - wer will das von uns schon jemals beweisen.

Man will festgestellt haben, dass es im Universum wohl ca. 2 hoch 22 (oder so) Sterne geben müsste. Unzählige also. Und die haben alle x Planeten um sich schwirren.

Wenn es da oben folglich etwas gibt, das wir mit dem Himmel assoziieren, dann ist es eine unendliche Vielfalt. Und nicht eine uniforme Konstruktion, an deren Ende alles die Kante runterfällt. Noch Einstein lernte, das Universum sei schon immer da gewesen und verändere sich in keiner Weise. Heute sieht man das anders (Perlmutter, Beschleunigung der Ausdehung).

Wenn es also 2 hoch 22 theoretische Möglichkeiten für eine bewohnbare Umgebung gäbe, ist es dann sinnvoll, anzunehmen, dass eine einzige Religionsgemeinschaft mit ihren Vorstellungen alleine Recht hat?

---

Im Nachbarforum wird mal wieder das Thema Nibiru und geheime unterirdische Geheimbasen mit Verbindungstunneln aufgegriffen, in denen geheimste Züge führen.
Die Tunnels würden mit nuklear angetriebenen Bohrern erstellt, die eine verglaste Wandung des Tunnels hinterliessen.

Ach, ja?

Vielleicht hat jemand den Bau des Ärmelkanaltunnels verfolgt, wo der gigantische Ausbruch dafür sorgte, neues Land zu gewinnen.

Wenn man die vergleichsweise kurzen Tunnelchen (mit Weltrekordlänge, 10-50km) in der Schweiz betrachtet, ist dort eines der grössten Probleme, wohin mit den Unmengen Abraum?

Wohin also mit dem Ausbruch von hunderten Kilometern Tunnelröhren, die die geheimen Geheimtunnels erzeugen?

Tunnelbohrer kosten Unsummen an Geld, und es gäbe so viele sinnvolle Strecken, die man bohren könnte.
Gäbe es einen nuklear angetriebenen Bohrkopf (wie soll das gehen? Es werden ja kerntechnisch keine 3500 Grad erzielt), wäre das der ultimative Verkaufsschlager auf der Welt. Ja, wo isser denn? Die Erfinder könnten sich zehn goldene Nasen verdienen. Eine solche Gelddruckmaschine geheimhalten?

Wer glaubt, dass Kubikkilometer von Abraum und Aushub unbemerkt weggezaubert werden könnten, soll sich mal eine Tunnelbaustelle ansehen....selbst die Schlacke aus einer Gesteinsschmelze müsste irgendwo hin - und wo ist das?

Es ist mir völlig unerklärlich, dass es geschäftsfähige Leute mit Wahlrecht gibt, die so einen Unsinn ernst nehmen und glauben.

Mahlzeit.

Beste Grüsse vom Baldur

Abraum

Kaladhor @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 20:16 vor 1067 Tagen @ Baldur 3920 mal gelesen

Wer glaubt, dass Kubikkilometer von Abraum und Aushub unbemerkt weggezaubert werden könnten, soll sich mal eine Tunnelbaustelle ansehen....selbst die Schlacke aus einer Gesteinsschmelze müsste irgendwo hin - und wo ist das?

Dir ist sicherlich bekannt, dass ein sehr großer Teil des Abbraums direkt vor Ort weiter verarbeitet wird? Ein großer Teil der Betonverschalungen wird aus Beton gegossen, wo der Abraum mitverarbeitet wird. Gibt genügend Dokus von Tunnelbaustellen, wo genau das gezeigt wird.

Dir war das unbekannt? Dann wundert mich

Es ist mir völlig unerklärlich, dass es geschäftsfähige Leute mit Wahlrecht gibt, die so einen Unsinn ernst nehmen und glauben.

nicht wirklich.

Schönen Tag noch

gar nicht unbekannt

Baldur @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 20:56 vor 1067 Tagen @ Kaladhor 3850 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Mittwoch, 03. Mai 2017, 21:02

Hallo, Kaladhor,


Dir ist sicherlich bekannt, dass ein sehr großer Teil des Abbraums direkt vor Ort weiter verarbeitet wird? Ein großer Teil der Betonverschalungen wird aus Beton gegossen, wo der Abraum mitverarbeitet wird. Gibt genügend Dokus von Tunnelbaustellen, wo genau das gezeigt wird.


Herrje.....weiterarbeitet.....weiter verwurstet?

Abraum. Das ist alles mögliche. Sande, Kiese, Felsgeröll, Tone, alle möglichen Grössen und Konsistenzen.

Beton besteht u.a. aus Zuschlagstoffen (=Kies, Schotter), der dann in die Schalung eingebracht (gepumpt) werden muss. Durch Rohre oder Schläuche, deren Maximaldurchmesser üblicherweise bei 150mm liegt. Damit das geht, dürfen die grössten Bestandteile nur maximal 32mm gross sein, sonst verstopft die Förderung und man kann den Beton nicht pumpen.
Also müsste das Abraum=Zuschlagsmaterial vorher erst getrennt und gesiebt/gebrochen werden.
Und dann wieder mit Sand und Zement und Zusatzstoffen (Flugasche, Verfestigungsbeschleunigern/-verzögerern) vermischt - und Wasser natürlich, damit es Beton gibt.

Klar kann man das auch in unterirdischen Kavernen machen. Aber um diese auszubrechen, entsteht nochmals mehr Ausbruch, das löst das Problem nicht, sondern verschärft es.

Du musst den Fertigbeton bis zur Einbaustelle transportieren - in welchen Abständen müssten dann die Betonfertigungskavernen eingerichtet werden?
Du kannst ja im Tunnel nur begrenzt mit Fahrmischern fahren, da das Förderband der Tunnelbohrmaschine viel Platz beansprucht und die Tunnelquerschnitte oft nicht ausreichen, alles unterzubringen.

Die Tübbings/Tunnelauskleide-Fertigteile wurden für den Kanaltunnel auswärts gefertigt, und dann zur Einbaustelle gebracht.

Das alles von aussen völlig unbemerkt zu bewerkstelligen, sind - mit Verlaub - Hirngespinste.

Klar kann man unbemerkt ein Tunnelchen hier und ein Loch da graben - aber es ist von kompletten Tunnelsystemen die Rede. Der Bau des Gotthard-Basistunnels wäre vergleichbar, wobei dieser eine sehr viel höhere Gebirgsüberdeckung hatte. Das dauerte fast zehn Jahre. Für rund 50km.

Der Bau einer städtischen U-Bahn braucht Jahrzehnte.

Und die tollen Amis maulwurfen sich unbemerkt mal so über hunderte Kilometer durch den Boden, und keiner merkts?

Wo kommt der Zement her, bzw. wie gelangen diese Riesenmengen unbemerkt in das Tunnelsystem?

Das sind ganz simple Logistikfragen.....

Beste Grüsse vom Baldur

P.S.: damit das Ganze nicht so destruktiv klingt, bin ich an jedem Hinweis sehr interessiert, wie man das dennoch hinbekommen könnte.
Denn die Lösung dieses Problems wäre ein hundertfacher Lottosechser....in der zivilen alltäglichen Bauwirtschaft........

Logistik ist nicht das Problem

Kaladhor @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 21:59 vor 1067 Tagen @ Baldur 3719 mal gelesen

Hallo Baldur,

Wo kommt der Zement her, bzw. wie gelangen diese Riesenmengen unbemerkt in das Tunnelsystem?

Das sind ganz simple Logistikfragen.....

Beste Grüsse vom Baldur

P.S.: damit das Ganze nicht so destruktiv klingt, bin ich an jedem Hinweis sehr interessiert, wie man das dennoch hinbekommen könnte.
Denn die Lösung dieses Problems wäre ein hundertfacher Lottosechser....in der zivilen alltäglichen Bauwirtschaft........

der Abraum einer TBM (=Tunnelbohrmaschine) ist bereits in der benötigten Kornstärke und wird per Förderband nach draußen geschaffen.
Idealerweise wird direkt am Tunneleingang ein temporäres Betonwerk errichtet, wo dann der Abraum mit - meist - per Bahn angeliefertem Zement (und nötigenfalls anderen "Zutaten") vermischt und über Schläuche zur TBM zurückgepumpt werden. Die endgültige Vermischung mit Wasser erfolgt an der TBM und wird dann als Spritzbeton als erste Schalung auf die Tunnelwandung aufgebracht. Die endgültige Verschalung, wo auch die ganzen Versorgungsleitungen untergebracht werden, die werden in speziellen Werken außerhalb der Baustelle produziert und dann regelmäßig per LKW zur Baustelle geliefert, wo sie dann auf speziellen Waggons zur TBM transportiert werden. Die Produktion dieser Bauteile beginnt auch wesentlich eher als die eigentliche Bohrung. Logistisch ist das nicht aufwändiger als eine Baustelle für einen Neubau innerorts.

Das betrifft aber auch wirklich nur Tunnelbaustellen mit einer TBM ... bei Arbeiten, wo fleißig gesprengt wird, mag das ganz anders aussehen, wobei bei Sprengungen durchaus größere Kavernen aus dem Fels gesprengt werden können, wo man die entsprechende Infrastruktur aufbauen kann. So ein Brechwerk ist jetzt auch nicht so groß und ein Betonwerk kann man auch entsprechend dimensionieren. Für Nachschub von außen reicht ein Bahngleis oder halt Förderbänder.

Und man muss auch immer bedenken: Wenn etwas im Verborgenen erfolgen soll, dann gibt es Mittel und Wege, dass zu bewerkstelligen. Gerade Bunkeranlagen wird man mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo in der Pampa errichten, wo sich normal nie eine Seele hin verirrt.

Grüße,
Kaladhor

Bunkeranlage hier, Tunnelsystem da

Baldur @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 22:32 vor 1067 Tagen @ Kaladhor 3724 mal gelesen

Hallo, Kaladhor,

der Abraum einer TBM (=Tunnelbohrmaschine) ist bereits in der benötigten Kornstärke und wird per Förderband nach draußen geschaffen.

Bingo....da steht "draussen" (ich habe leider kein sz auf der Tastatur). Die ganze Verarbeitung auf den Schweizer Baustellen fand aussen statt.
Ich kenne auch Betonwerke im Berg, nur sind das Versuchseinrichtungen und haben keine langen Transportstrecken zu beliefern.

Aussen, da fällt es auf, liegt herum. Sichtbar.

Idealerweise wird direkt am Tunneleingang ein temporäres Betonwerk errichtet, wo dann der Abraum mit - meist - per Bahn angeliefertem Zement (und nötigenfalls anderen "Zutaten") vermischt und über Schläuche zur TBM zurückgepumpt werden.

Richtig, am Tunneleingang. Also wiederum sichtbar.

Die endgültige Vermischung mit Wasser erfolgt an der TBM und wird dann >als Spritzbeton als erste Schalung auf die Tunnelwandung aufgebracht. >Die endgültige Verschalung, wo auch die ganzen Versorgungsleitungen >untergebracht werden, die werden in speziellen Werken außerhalb der >Baustelle produziert und dann regelmäßig per LKW zur Baustelle >geliefert, wo sie dann auf speziellen Waggons zur TBM transportiert >werden.

Jawoll - wiederum von aussen. Kein Widerspruch. Aber das sieht man doch.

Die Produktion dieser Bauteile beginnt auch wesentlich eher als die >eigentliche Bohrung. Logistisch ist das nicht aufwändiger als eine >Baustelle für einen Neubau innerorts.

Nein, problematisch ist es nicht, aber auffällig - die Bautätigkeit kann nicht im Verborgenen geschehen. Das wird aber behauptet.


Das betrifft aber auch wirklich nur Tunnelbaustellen mit einer TBM ... bei Arbeiten, wo fleißig gesprengt wird, mag das ganz anders aussehen, wobei bei Sprengungen durchaus größere Kavernen aus dem Fels gesprengt werden können, wo man die entsprechende Infrastruktur aufbauen kann. So ein Brechwerk ist jetzt auch nicht so groß und ein Betonwerk kann man auch entsprechend dimensionieren. Für Nachschub von außen reicht ein Bahngleis oder halt Förderbänder.

Ja. Klar.
Aber: nehmen wir fiktiv einen Tunnelquerschnitt von 4-5 Metern, und 1,00-1,20 Meter für die Tunnelauskleidung. Und dafür wird theoretisch so viel Material wie möglich noch im Tunnel irgendwie als Zuschlagstoff verwertbar gemacht und eingebracht.

Das bedeutet jedoch immer noch, dass 70 - 80% des Materials nicht im Tunnel verbleiben, sondern abgeführt werden müssen - wohin?
Darauf zielte ja meine Feststellung.
Und der Zement muss angekarrt werden. Feinheiten wie Strom- und Wasserversorgung in ablegenen Gebieten lassen wir mal aussen vor.


Und man muss auch immer bedenken: Wenn etwas im Verborgenen erfolgen soll, dann gibt es Mittel und Wege, dass zu bewerkstelligen. Gerade Bunkeranlagen wird man mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo in der Pampa errichten, wo sich normal nie eine Seele hin verirrt.

Ja, was die Bunker anbetrifft, kann ich mir das gut vorstellen. Kein Widerspruch.
Aber es ging mir ja um die Transport-Verbindungstunnelsysteme.

Laufen alle im Fels, ist es bautechnisch einfach, aber langwierig. Führt es durch instabile Böden, wirds langsam und aufwendig...

Wo hat man schon über 100km vergleichbare Bodenverhältnisse?

Natürlich ist alles lösbar, irgendwann, mit beliebig unbegrenzten finanziellen Mitteln.

Aber wie wahrscheinlich ist es, dass dies stattfindet, ohne bemerkt zu werden?

Beste Grüsse vom Baldur

Bunkeranlagen - persönliches Erlebnis

Aeneas @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 22:44 vor 1067 Tagen @ Kaladhor 3894 mal gelesen

Hallo Kaladhor,

Deinen letzten Kommentar möchte ich kurz durch ein persönliches Erlebnis bekräftigen:

In dem Dorf, in dem ich größtenteils aufgewachsen bin, gibt es eine Bunkeranlage, die den Bewohnern jahrzehntelang unbekannt war und es auch geblieben wäre, wenn nicht durch ein paar Zufälle der Bürgermeister diese (nicht ganz legal) bekanntgegeben hätte.

Diese Anlage wurde zu Zeiten des Kalten Krieges von den US-Amerikanern gebaut und vor der Dorfbevölkerung mehr oder weniger geheimgehalten (mein Stiefvater meinte, man habe die Baustelle gesehen, aber nicht gewusst was dort gemacht wurde).

Sie befindet sich auf einem Berg, konnte einem direkten Atombombenabwurf überstehen (3 Meter dicke Betonwände rundum), hatte einen sehr tiefen Brunnen der bis zum Spiegel des nahegelegenen Flusses reichte, Luftfilteranlagen, Räume die auf Federn gebaut waren um Detonationsschwingungen aufzufangen, Schlafräume, Duschräume... die über 100 Personen konnten darin rund 2 Jahre ohne Kontakt zur Außenwelt überleben. Am eindruckvollsten war allersdings der Raum, in dem mehrere riesige Kabel aus der Wand austraten - diese waren verbunden mit den anderen rund 80 (!!!) ebensolchen Bunkeranlagen, die in der ganzen BRD verteilt waren und zur Koordinierung von Armeeverbänden gedacht waren, sollte ein Atomkrieg ausbrechen, wobei keiner der Bunker näher als 50 Kilometer an der ehemaligen DDR lag, da diese ersten 50 Kilometer aufgegeben worden wären.
Wir konnten die anderen Anlagen auf einer Karte begutachten. Es war wie gesagt ein großer Zufall, da normalerweise nur die Bürgermeister der jeweiligen Gemeinden darüber informiert wurden und nichts verraten durften. Wie genau es dazu kam weiß ich leider nciht mehr genau, nur dass die Karte mit den anderen Stützpunkten stillschweigend an ihn weitergereicht wurden. Und letztenendes gab es dann ein paar Führungen durch die Anlage.

Wir fuhren jeden Tag zur Schule an dem Grundstück des Bunkers vorbei, aber der Zugang lag quasi wie in einem Hinterhof versteckt(Zwischen einem Feld und einem Steinmetz), dass da niemand auf die Idee gekommen wäre, dass dort eine solche Anlage ist.


Und ja, Diese Bunkeranlagen sind von kleinerer Dimension als die spekulierten geheimen Tunnelanlagen, aber mir ging es nur ums Prinzip.

Und 80 Stück davon auf BRD-Gebiet... Aber wenn man sich das nicht vorstellen kann, wie sowas unentdeckt gebaut bzw. solange bleiben kann, muss man sich erstmal fragen, wie man denn überhaupt Überblick über so ein großes Gebiet behalten will. Wer weiß denn schon was im Haus des Nachbarn oder gar im nächsten Wald geschieht...? :-D

Noch einen schönen Abend,

Aeneas

Der grosse Bruder sieht alles

Baldur @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 22:57 vor 1067 Tagen @ Aeneas 3740 mal gelesen

Hallo, Aeneas,

fahre heute mal von der Hauptstrasse in ein Waldstück ab, um eine Stange Wasser abzustellen - die Wahrscheinlichkeit, von einer Wildbeobachtungskamera oder Videokamera des Grundstückseigners gefilmt zu werden, ist gross.

Wer weiß denn schon was im Haus des Nachbarn oder gar im nächsten Wald geschieht...? :-D

Das galt vor 50 Jahren, aber in einer dicht besiedelten Gegend fällt den grünbewegten LärmempfindlichInnen jeglicher Baustellenverkehr unangenehm auf, zumal heute unzählige Jugendliche mit ihrem Oktokopter oder ihrer Kameradrohne die Gegend ausspionieren....

Es geht mir um die Mengen, die da im Spiel sind.

Wo die Besatzungsmächte ein "Schau-nicht-rein" draufpappten, traute sich auch keiner reinzuschaun.
Heute zieht das im Gegenteil die Aufmerksamkeit erst recht auf sich.

Transporte benötigen Diesel, der muss zur Tankstelle transportiert werden.
Ein Grossverbrauch im wüstenhaften Niemandsland fällt auf.

Nochmal: Du kannst einen halben Berg aushöhlen, über viele Jahre hinweg sind die Ausbruchmengen halbwegs unauffällig zu beseitigen.

Aber wie machst Du das über hunderte Kilometer unterirdisch?

Um das geheim zu halten, sind im Zeitalter von Umweltverträglichkeitsprüfungen und der Suche nach dem örtlich vorkommenden, im Bestand bedrohten grüngefleckten Kurzohr-Grossschwanzlurch zu viele Personen beteiligt und zu viel Aktivität notwendig.

Wenn das auffällt - dann heutzutage.

Beste Grüsse vom Baldur

Kreativität hilft weiter

Kaladhor @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 23:54 vor 1067 Tagen @ Baldur 3580 mal gelesen

bearbeitet von Kaladhor, Donnerstag, 04. Mai 2017, 00:01

Hallo, Aeneas,

fahre heute mal von der Hauptstrasse in ein Waldstück ab, um eine Stange Wasser abzustellen - die Wahrscheinlichkeit, von einer Wildbeobachtungskamera oder Videokamera des Grundstückseigners gefilmt zu werden, ist gross.

Genau das würde ich gar nicht mal als so groß einschätzen, denn solche Kameras machen letztlich nur dort Sinn, wo sich auch Wild bewegt. Niemand pappt so eine Kamera einfach an irgendeinen beliebigen Baum und hofft auf das Beste, ohne vorher die Gegend nach Wildfährten abgesucht zu haben. Insofern kann man auch heute noch sicherlich beruhigt seine Stange Wasser irgendwo hin stellen. ;-)

Wer weiß denn schon was im Haus des Nachbarn oder gar im nächsten Wald geschieht...? :-D


Das galt vor 50 Jahren, aber in einer dicht besiedelten Gegend fällt den grünbewegten LärmempfindlichInnen jeglicher Baustellenverkehr unangenehm auf, zumal heute unzählige Jugendliche mit ihrem Oktokopter oder ihrer Kameradrohne die Gegend ausspionieren....

Auch das halte ich für zu übertrieben. Welchen Grund sollten diese "unzähligen Jugendlichen" denn haben, irgendwelche Gebiete mitten in der Pampa auszuspionieren? Womöglich sogar noch mit dem Risiko, das Spielzeug zu verlieren.
Nein, diese Klientel dürfte solches Spielzeug doch wohl eher im urbanen Umfeld einsetzen, wo man evtl. die gutaussehende Nachbarin beim Sonnenbaden bespannen kann. Auch sind Baustellen heutzutage keine Magneten mehr für viele Zuschauer, dafür gibt es einfach zuviele andere "Reize", die einfacher konsumiert werden können.

Und wegen den Vorkommnissen bei den Nachbarn: Wie oft es heutzutage vorkommt, dass man Verstorbene erst nach Wochen in ihren Wohnungen findet, gab es in dieser Vielzahl früher definitiv nicht. Auch eine Folge der Entsolidarisierung der Gesellschaft.

Es geht mir um die Mengen, die da im Spiel sind.

Es ist bestimmt was Wahres dran, wenn ich sage, dass sowas von den meisten Menschen mittlerweile einfach ausgeblendet wird.

Wo die Besatzungsmächte ein "Schau-nicht-rein" draufpappten, traute sich auch keiner reinzuschaun.
Heute zieht das im Gegenteil die Aufmerksamkeit erst recht auf sich.

Es reichen ein paar Hinweisschilder für einen anschließenden Truppenübungsplatz mit der Warnung vor Munition und Munitionsteilen sowie das Auslegen von einigen "Schaustücken" und schon hat man ein größeres Areal ohne größeren Publikumsverkehr. Vielleicht noch einen Trupp Feldjäger patrouillieren lassen und schon traut sich da keiner mehr rein. So leichtsinnig, wie die Jugend vor 30 .. 40 Jahren mal wahr, ist die heutige ganz bestimmt nicht mehr. Und auch hier bleibt der Hinweis, dass heute einfach mehr Ablenkungsmaßnahmen gibt, die einfacher und bequemer zu konsumieren sind als irgendwo in der Pampa rumzukrauchen. Ich würde sagen, dass es heute sogar einfacher wäre, irgendwelche Projekte im Verborgenen durchzuziehen als noch vor 30..40 Jahren.

Transporte benötigen Diesel, der muss zur Tankstelle transportiert werden.
Ein Grossverbrauch im wüstenhaften Niemandsland fällt auf.

Auch dafür gibt es Lösungen, zur Not direkt vor Ort einen Tanklastzug parken, der einmal in der Woche eine Raffinerie besucht.

Nochmal: Du kannst einen halben Berg aushöhlen, über viele Jahre hinweg sind die Ausbruchmengen halbwegs unauffällig zu beseitigen.

Aber wie machst Du das über hunderte Kilometer unterirdisch?

Wenn man das eh alles unter Tage durchziehen will, dann startet man sowieso mit einer größeren Kaverne...vorzugsweise vielleicht sogar bei einer aufgegebenen Mine. Da findet man dann mehr als genug alte Stollen und Schächte, wo man das überschüssige Zeug reinkippen kann. Einfach mal ein wenig kreativer denken. Ich brauche nur ins Ruhrgebiet einen kleinen Ausflug machen und die großen Abraumhalden bewundern, die dort aufgeschüttet wurden, dann weiß ich, wieviel Platz unter Tage ist, die verfüllt werden könnten, ohne dass das auch nur eine einzige Menschenseele über Tage mitbekommen würde. Und Infrastruktur ist dort unten auch noch zum größten Teil vorhanden, denn es war absolut unwirtschaftlich, die ganzen Schienen, Fahrzeuge, Förderbänder und was es sonst noch so gab, wieder abzubauen und nach oben zu schaffen.

Um das geheim zu halten, sind im Zeitalter von Umweltverträglichkeitsprüfungen und der Suche nach dem örtlich vorkommenden, im Bestand bedrohten grüngefleckten Kurzohr-Grossschwanzlurch zu viele Personen beteiligt und zu viel Aktivität notwendig.

Einfach zur Not als militärisches Sperrgebiet deklarieren, dann zählen die Umweltschutzauflagen nicht mehr.

Wenn das auffällt - dann heutzutage.

Tja, ich sehe es genau anders: Nie war es so einfach, sowas zu machen, wie heutzutage. Wir sind heute mit einer Blindheit geschlagen, die uns das Offensichtliche nicht erkennen läßt.

Beste Grüsse vom Baldur

Gruß zurück,
Kaladhor

PS:
Übrigens gäbe es auch noch die Möglichkeit, ein anderes Großprojekt an einer anderen Stelle möglichst inkompetent durchzuziehen. Das wäre eine Ablenkung wie sie im Buche steht. Da kann man direkt mal fragen, was mit BER wohl vertuscht werden soll....

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Das Zeitalter der Einfalt

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 03. Mai 2017, 22:11 vor 1067 Tagen @ Baldur 5063 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 03. Mai 2017, 23:08

Hallo!

Es ist mir völlig unerklärlich, dass es geschäftsfähige Leute mit Wahlrecht gibt, die so einen Unsinn ernst nehmen und glauben.

Unser kapitalistisch-demokratisches System, das sich (als organisierte Verfallserscheinung) historisch so entwickeln mußte, baut wesentlich auf Herdenmenschen/Minderbegabte/Gestörte, die wählen und Geschäfte machen dürfen. Darunter fallen die meisten modernen Menschen, die in völliger Entfremdung von den kulturellen Grundlagen keinen Maßstab zur vernünftigen Wertung mehr haben.
Mir ist das alles andere als unerklärlich. :-P

Und insbesondere bei Schriftgläubigen scheint mir die Neigung zur Annahme selbst des törichten Schwachsinns besonders groß zu sein, weil sie eine künstliche verstandesmäßige Barriere um ihre Heiligtümer errichten müssen. Andernfalls würde die dürftige Grundlage ihrer halbgaren Religiosität, die eigentlich gar keine ist, sondern nur ein modernes Surrogat, zerbröseln. Diese Denkungsart wird auch auf andere Themen angewandt. Man kann nicht in einem Bereich blindlings glauben, was einem vorgesetzt wird, in einem anderen die nötigen Fragen stellen, um Unsinn zu entdecken.

Die mit Abstand meisten Menschen, die meisten Christen in der Weltgeschichte haben nie ein Buch gelesen, auch die Bibel nicht. In spiritueller Hinsicht gereichte ihnen das aber gewiß nicht zum Makel. Ich vermute, sie waren tendenziell sogar klüger, weil abstrakte intellektuelle Vorstellungen in ihrem Leben praktisch keine so große Rolle spielten.
Der Durchschnittsmensch ist nicht besonders intellektuell. Der Niedergang begann wohl mit der Alphabetisierung und verhält sich proportional zur Masse der Menschen, die lesen und schreiben können, dafür aber hinsichtlich ihrer Intelligenz und ihres Gemüts gar nicht geschaffen sind. Deren Zahl wuchs lange nicht nur relativ, sondern auch absolut. Mit der Aufklärung wurde das Tor zur Selbstentfremdung des Menschen aufgestoßen, verbrämt als vermeintliche Befreiung. Statt Bauern, Handwerkern, Kriegern, dem ganzen Spektrum des Menschentums haben wir eine Masse Übergebildeter (um nicht zu sagen, Eingebildeter und Mißgebildeter), die sich in einer Welt zurechtfinden müssen, welche nicht die ihre ist, sich mehrheitlich aber einbilden, daß sie es wäre. Es entspricht dem Selbstbild einer Menschheit, die von sich selbst fortgeschritten ist.
Vordergründig wird eine Informations- und Wissensgesellschaft behauptet, während wir uns eigentlich schon längst in einem dunklen Zeitalter befinden, weitaus dunkler als man es vom Mittelalter behauptet. Noch nie waren die Menschen so unwissend und derart genötigt, unterschiedslos zu glauben, wie sie es heute sind.

Interessant sind Spenglers Ausführungen zur Sprachentwicklung. Demnach war die Beherrschung der Schrift ursprünglich eine kultische Aufgabe und den Priestern vorbehalten, nämlich Köpfen, die durch Veranlagung und Schicksal für diese Dinge geschaffen waren. Alle Theologie, Philosophie und Wissenschaft sind im Grunde Ableitungen aus dieser religiösen Seite (der "Domseite") des Lebens. Mit dem Ende der Hochkultur mit ihrer inneren Schichtung und Differenzierung wurde auch die Schrift von einer elitären Minderheit auf die Masse ausgebreitet. Das war in der Antike nicht anders, als selbst der geringste Sklave im hintersten Gallien lesen konnte. Damit wurde der Masse aber auch der Zugang zu Ideen gewährt, die vielen zu hoch sind und ihnen in ihrem Leben nicht nutzen. Umgekehrt wurde dem Massenmenschen (der vielmehr ein entwurzelter Bauer ist) die Möglichkeit gegeben, seine minderwertigen Ideen in die Welt zu posaunen. Davon zeugen nicht nur die Mengen unnützer Unterhaltungs- und Schundliteratur, sondern auch die populären Dummheiten wie Nibiru & Co., die von Menschen in die Welt gesetzt und erweitert werden, die tatsächlich wissenschaftsfern und auf dieser Ebene erkenntnisunfähig sind, es aber selbst nicht merken.

Nicht selten denke ich mir im Netz oder außerhalb: "Wieder einer, dem Lesen und Schreiben beizubringen völlig widersinnig war." :schief:

Deswegen werden Foren wie unsere nie einen dauerhaften Erkenntnisdurchbruch erreichen, hingegen vielmehr auf der Stelle treten und immer wieder von denselben einfach gestrickten Unsinnigkeiten zurückgeworfen werden.
Deswegen werden selbsternannte Aufklärer, die meinen, dem System zusetzen zu können, indem sie den Menschen Hintergrundwissen vermitteln, mit ihren Projekten ebenfalls nicht Erfolg haben. Es steht wie alle Utopien der Natur des Menschen entgegen. Zwischen Demokratie, Intellektualisierung und dem Grad der allgemeinen Dummheit besteht ein Zusammenhang. Das demokratische System mit seiner Propagandamaschinerie ist unter anderem so stabil, weil man dem modernen, von seinen Ursprüngen getrennten Menschen jeden Unsinn weismachen kann; dies um so mehr, je einfacher und angenehmer die Lügen sind.

Automatisch mit Volljährigkeit erlangte Geschäftsfähigkeit und verliehenes Wahlrecht, ohne auf die Befähigung des Menschen zu achten, ist ja gerade der Ausweis für den modernen Weisungsempfänger.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Zeitalter des kritischen Denkens endete am 3.10.1990...

Kaladhor @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 22:26 vor 1067 Tagen @ Taurec 3859 mal gelesen

Hallo Taurec,

... denn ab da war das schlicht und ergreifend nicht mehr erforderlich.
Ich sah bzw. sehe das in meiner eigenen Familie:
Bei 9/11 habe ich direkt gefragt, wem das jetzt wohl nutzen wird. Mein Bruder, zehn Jahre jünger und ein Opfer des Schulsystems nach 1990, hat das Ganze so akzeptiert wie es danach in Dauerschleife berichtet wurde.
Auch die vermeintlichen Massenvernichtungswaffen im Irak, die ja nie gefunden wurden....mein Bruder hat das alles für bare Münze genommen, während ich das äußerst kritisch bezweifelt habe...

Die Herrschenden brauchen keine klar denkenden Bürger mehr, sondern nur noch willenlose Untertanen...

Grüße,
Kaladhor

Commentar zu Dir und Taurecs Ausführungen

Oberberger @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 22:39 vor 1067 Tagen @ Kaladhor 3789 mal gelesen

:ok: :mauer: :spinnt: :clap: :kotz: :prost:


Ich bin voll Eurer Meinung!

erfahrungsbasierte Plausibilisierung

Baldur @, Mittwoch, 03. Mai 2017, 23:41 vor 1067 Tagen @ Taurec 3764 mal gelesen

Hallo, Taurec,

im Rahmen einer Fortbildung sass ich in einem Kurs, in dem Berechnungen zu CNC-Teilen angestellt wurden.

Eine massive Welle mass (grössenordnungsmässig, so weit ich mich erinnere) ca. 5cm im Durchmesser und war ca. 20-30cm lang.

Laut Schulungsunterlagen sollte dieses Stahlteil 200 Gramm wiegen.

Meine anderen Ausbildungskollegen schluckten das widerspruchslos. Mir kam das komisch vor, denn ein Eisenbolzen dieser Grösse ist sehr schwer, und kommt eher auf 2kg.

Ich meldete mich als einziger beim Lehrgangsleiter, und zugleich arge Zweifel an seinen Angaben an, nur um zu erfahren, dass er die Schulungsunterlagen jetzt schon seit vielen Jahren verwende, und sich noch nie einer der hunderten Schüler daran gestört hätte, also müsse 200g wohl stimmen.

In der darauf folgenden Woche sprach er mich kleinlaut an, ich hätte doch Recht gehabt, es seien selbstverständlich 2kg, aber das sei bisher halt noch niemandem aufgefallen.

Ein bisschen Hausverstand und Lebenserfahrung reichen völlig, um zu plausibilisieren, ob etwas einsichtig ist, oder nicht.

Nochmals zum angeblichen Tunnelsystem.

Rechnen wir mit 6 Metern Querschnitt, aber der sofortigen Wiederverwendung von Material, so dass meinetwegen "4 Meter Durchmesser" endgültig abgeführt werden müssen.
Macht eine Fläche von 12,5 qm bzw. 12,5 qbm pro lfm, ohne Berücksichtigung eines Volumen-Lockerungsfaktors.
Mit einem spezifischen Gewicht von 2,5 haben wir pro Laufmeter 31,4 to Gewicht.
Pro laufendem Meter Tunnelstrecke benötigt man also zwei LKW-Transporte.

Ein Kilometer Strecke entsprechend 2.000 Abfuhren, 100km macht 200.000 LKW-Ladungen Material. Nur die Abfuhr. Diesel und Zement müssen angeliefert werden.

Und das soll niemand mitkriegen? Oder habe ich einen Denk- bzw. Rechenfehler gemacht?

Beste Grüsse vom Baldur

Blindheit der Menschen

Kaladhor @, Donnerstag, 04. Mai 2017, 00:11 vor 1067 Tagen @ Baldur 3686 mal gelesen

Hallo Baldur,

Ein Kilometer Strecke entsprechend 2.000 Abfuhren, 100km macht 200.000 LKW-Ladungen Material. Nur die Abfuhr. Diesel und Zement müssen angeliefert werden.

Und das soll niemand mitkriegen? Oder habe ich einen Denk- bzw. Rechenfehler gemacht?

Nein, kein Denkfehler.
Eher eine Art "Betriebsblindheit" bei den Menschen. Die Fahrten würden
1. über einen recht langen Zeitraum erfolgen, denn so eine TBM bewegt sich mit einer Geschwindigkeit, die in Meter/Tag gemessen wird.
2. die Abraumfahrzeuge sind meist von einem Unternehmen und unterscheiden sich wahrscheinlich nur im Nummernschild....wer merkt sich sowas schon?

Und so könnte man wahrscheinlich einen ganzen Berg abtragen und woanders ein komplettes Tal auffüllen, ohne dass das wirklich bemerkt würde.

Beste Grüsse vom Baldur

Grüße,
Kaladhor

möglich ist vieles, aber ist es auch wahrscheinlich?

Baldur @, Donnerstag, 04. Mai 2017, 09:13 vor 1066 Tagen @ Kaladhor 3593 mal gelesen

Hallo, zusammen,

eine Wildkamera heisst nur so, weil sie für diesen Zweck erfunden bzw. entwickelt wurde - man kann aber auch ganz andere Sachen aufnehmen, Eindringlinge, Liebespärchen, was auch immer.
Es gibt derart viele davon, dass sich schon die Datenschützer damit befassen.

2. die Abraumfahrzeuge sind meist von einem Unternehmen und unterscheiden sich wahrscheinlich nur im Nummernschild....wer merkt sich sowas schon?

Das ist ganz einfach: die örtliche Konkurrenz ansässiger Transportunternehmer, die den Auftrag nicht bekommen haben.
Alle einzubeziehen, ist so gut wie unmöglich.

Natürlich hat das Militär auch Pioniereinheiten, natürlich auch mit LKWs und Baumaschinen. Aber das fällt erst recht auf.

Örtlich begrenzte Löcher auszuheben, und einen grossen Zaun herumzuziehen, ist das eine,, dagegen sage ich doch gar nichts - ein unterirdisches Verbindungsprojekt über eine grosse Entfernung hin durchzuziehen, ist das andere.
Auch das kann man technisch machen, etwa als Wasserstollen tarnen.

Aber es geht nicht, ohne aufzufallen. Je breiter das angelegt ist, an desto mehr Stellen taucht etwas auf.

Um den Abraum in vorhandene, ausgebeutete Bergwerke zu kippen, müssten vor Ort erst mal welche sein.
Ist ein Gebiet bereits unterhöhlt und löchrig wie ein Schweizer Käse, wird der Tunnelbau gleich nochmal komplizierter.

Es gab mal das Gerücht der angeblichen Ingenieurin, die behauptete, in der Gegend um Fürth in Mittelfranken seien auch solche unterirdischen Bauwerke.
Da gibt es tatsächlich ein paar mittelalterliche Bierkeller, das wars dann. Keinen Bergbau, keine Rohstoffvorkommen. Der Ausbruch käme notgedrungen ans Tageslicht.


Und so könnte man wahrscheinlich einen ganzen Berg abtragen und woanders ein komplettes Tal auffüllen, ohne dass das wirklich bemerkt würde.

In Tagebauminen wird das ja gemacht - und es würde dort niemandem auffallen, wenn man ein bisschen mehr herumbohrt.
Nur eben, liegen diese Minen auch dort, wo man die Verbindungstunnel braucht?

Ausbruch ist nicht nur voluminös, sondern auch sehr schwer. Jeder Kilometer Transport kostet und summiert sich. Auch geheime Geheimstellen kochen nur mit Wasser und müssen ihr Unwesen irgendwie bezahlen, haben begrenzte finanzielle Mittel.

Beste Grüsse vom Baldur

Tagebau und BER

Harald Kiri @, Donnerstag, 04. Mai 2017, 02:56 vor 1067 Tagen @ Baldur 3874 mal gelesen

Hallo Baldur,

1. 4 von 6m Durchmesser zu nutzen sind nicht 70-80%, sondern nur 16÷36, also 44% ;))
2. nach Deiner Rechnung käme man bei dem Tunnel auf 6.280.000 t Abraum. Jeder Braunkohletagebau fördert jährlich mehr. siehe hier unter Braunkohle-Tagebau
Das wären nicht einmal 100 Bulk-Carriers (Hochsee-Massengutfrachter), die das Zeug irgendwo unterwegs fallen lassen.

Aber mal janz dumm in den Raum jeworfen. Der Flughafen BER wird seit mehr als 10 Jahren gebaut. Und seit drei Jahren klemmen irgendwelche Türen oder Klimaanlagen lecken. Dass es eine Bahnverbindung direkt ins Regierungsviertel gibt, ist bekannt.
Warum wird dat Ding nicht schon längst jenutzt?
Meine Frau meint, die wüssten mehr als wir und nutzen den Flughafen als Notausgang nach Paraguay, wenn's hier losgeht:-P
Aber mal Ironie aus. Warum interessiert das keinen?

...und nachträglich dazu die obligatorischen Grüße von
Harald

BER und Verschwörungstheorien

nemo, Freitag, 05. Mai 2017, 01:23 vor 1066 Tagen @ Harald Kiri 3870 mal gelesen

Ich schätze die Antwort ist relativ einfach. Für den BER Flughafen interessiert sich niemand,
weil es eine Dokumentation politischer Selbstüberschätzung und absoluter Inkompetenz
wäre. Diese Selbstüberschätzung und Inkompetenz, die in erster Linie Wowereit und
Platzek betreffen – aber auch viele andere Polit-Genies aus Berlin und Brandenburg –
haben den Steuerzahler Milliarden gekostet und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Aber auch viele mittelständische Betriebe wurden in die Insolvenz gewirtschaftet
bis hin zu Fluggesellschaften, die enorme Verluste durch diese Bauplanung hatten.

Die Aufarbeitung dieser Sache wäre damit eine Staatsaffäre ungeheueren Ausmaßes,
die man lieber unter dem Teppich lässt, um sich im politischen Berlin nicht unbeliebt
zu machen. Dann werden halt Probleme mit dem Rauchabzugssystem und automatischen
Türen vorgeschoben. Es ist eine reine Medientaktik – die Ausblendung von Tatsachen –
und die funktioniert ja tadellos, solange sich die alternativen Medien nicht näher
damit beschäftigen.

Gruß
nemo

Verschwörungstheorie

Harald Kiri @, Freitag, 05. Mai 2017, 14:53 vor 1065 Tagen @ nemo 3681 mal gelesen

Hallo nemo (schöner Name! :ok2: ),
Du schreibst:

Für den BER Flughafen interessiert sich niemand, weil es eine Dokumentation politischer Selbstüberschätzung und absoluter Inkompetenz wäre. Diese Selbstüberschätzung und Inkompetenz, die in erster Linie Wowereit und Platzek betreffen – aber auch viele andere Polit-Genies aus Berlin und Brandenburg – haben den Steuerzahler Milliarden gekostet und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Das würde ja bedeuten, dass die - nicht erst seit dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" in unserer Republik so hochgeschätzte und -verteidigte - Pressefreiheit gar nicht existiert, und dass die Presse nur noch systemkonform schreibt und sich deshalb solche Riesenstories durch die Nase streichen lässt.
Das erscheint mir doch als völlig unglaubwürdige Verschwörungstheorie. Wer hätte denn die Macht, unsere freie und unabhängige Presse zu steuern?

Da glaube ich lieber meiner Frau...:prost:

Ein Stück Röstbrot auf die verlogene Mischpoke, die uns alle nur verarscht.

Irritierte Grüße
Harald:confused:

Pressefreiheit

nemo, Freitag, 05. Mai 2017, 16:05 vor 1065 Tagen @ Harald Kiri 3482 mal gelesen

Das würde ja bedeuten, dass die - nicht erst seit dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" in unserer Republik so hochgeschätzte und -verteidigte - Pressefreiheit gar nicht existiert, und dass die Presse nur noch systemkonform schreibt und sich deshalb solche Riesenstories durch die Nase streichen lässt.
Das erscheint mir doch als völlig unglaubwürdige Verschwörungstheorie. Wer hätte denn die Macht, unsere freie und unabhängige Presse zu steuern?


Seitdem Flugzeuge in Stahltürme fliegen können, die sich danach in Luft auflösen und zu Staub zerfallen ist Pressefreiheit relativ zu bewerten. Nicht nur haben am 11. September 2001 dreitausend Menschen ihr Leben verloren, sondern auch tausende von Journalisten ihre Jobs. Selbst Historiker und Dozenten sind vor dem Jobverlust nicht sicher. Was zu der Frage führt, was eigentlich ein Job ist. Ein Job ist ein Abhängigkeitsverhältnis zu einem Arbeitgeber. Gefällt dem Arbeitgeber nicht wie jemand seinen Job macht, dann nimmt er einen anderen. Auf diese Weise kann Pressefreiheit garantiert werden. :-)

Mit freundlichem Gruß
nemo

Preffefreiheit, waf ift Preffefreiheit?

Harald Kiri @, Freitag, 05. Mai 2017, 17:12 vor 1065 Tagen @ nemo 3483 mal gelesen

Hallo nemo,

wenn Du schreibst:

Seitdem Flugzeuge in Stahltürme fliegen können, die sich danach in Luft auflösen und zu Staub zerfallen ist Pressefreiheit relativ zu bewerten.

dann greifst Du ein wenig zu kurz. Pressefreiheit hat es in Deutschland zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte gegenen.
Ansatzweise vielleicht kurz nach 1918/19. Ansonsten gab es immer eine staatliche oder besatzungsrechtliche Zensur und vor Allem den vorauseilenden Gehorsam auf eine solche.

Wir sind uns also völlig einig...

Viele Grüße
Harald

Re: es geht ja um die Hintergründe etwa von 911, nicht um den bloßen Ablauf

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Freitag, 05. Mai 2017, 20:23 vor 1065 Tagen @ Harald Kiri 3531 mal gelesen

Hallo Harald Kiri!

"Hallo nemo,

wenn Du schreibst:

Seitdem Flugzeuge in Stahltürme fliegen können, die sich danach in Luft auflösen und zu Staub zerfallen ist Pressefreiheit relativ zu bewerten.

dann greifst Du ein wenig zu kurz. Pressefreiheit hat es in Deutschland zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte gegenen.
Ansatzweise vielleicht kurz nach 1918/19. Ansonsten gab es immer eine staatliche oder besatzungsrechtliche Zensur und vor Allem den vorauseilenden Gehorsam auf eine solche.

Wir sind uns also völlig einig...

Viele Grüße
Harald"

Pressefreiheit gibt es aber in anderen Ländern genausowenig wie in Deutschland:
In den Alliierten-Mächten GB und den USA ist der Zensur-Index weitaus höher
als in D, und von Rußland ganz zu schweigen, oder der immer noch
offiziellen "VR China".

Natürlich berichtete jede Presseagentur und jeder Fernsehkanal weltweit
von ein Paar arabischen Terroristen, die ein paar vollbesetzte Flugzeuge
in die Zwillingstürme hineinsteuerten, und interessanterweise noch in
einen (GANZ bestimmten, REIN zufälligerweise gewählten :-D ) Flügel
des Pentagons.

Aber es ist klar, daß da an bestimmten Leitstellen bewußt weggeschaut worden
war, und es geht um die Veranlasser dieser Vorgänge. Wer war es? Der CIA?
Der Mossad? Der KGB? Oder flossen die Synergien von beiden zusammen?

Und da hüllen sich alle Presseagenturen einvernehmlich in Stillschweigen.
Die USA ohnehin, und Deutschland ist ja bekanntlich ein Vasallenstaat der
USA: Die Amis haben die Hohheitsrechte über die deutsche Presse bis zum
Jahr 2099 inne.
Genausowenig wird hier über das alljährliche Bilderberger-Treffen berichtet,
obwohl die Propaganda der "freiheitlichen" und "demokratischen
Wertegemeinschaft" von jeder Litfaßsäule in großen Lettern prangt.
Weil nämlich die Schirmherrschaft über das besagte Treffen die Ostküste
innehat.

LG,

Eyspfeil

zerstörte Flugzeuge

IFan @, Freitag, 05. Mai 2017, 17:36 vor 1065 Tagen @ nemo 3719 mal gelesen

Hallo nemo,

tatsächlich bleibt von einem Flugzeug, das mit dieser Geschwindigkeit auf ein stabiles Hindernis fliegt, nicht viel übrig, jedenfalls nicht in der Form, dass man davon noch viel erkennen könnte. Siehe hier. Das einzige einigermaßen massive Teil an einem Flugzeug ist die Turbinenwelle und vielleicht noch ein paar Teile vom Fahrwerk. Beispiel Boeing 747: Leergewicht 185 t. Nehmen wir einmal an, die Flügel wögen die Hälfte, blieben gut 90 t für Kabine und Fahrwerk. Die Kabine hat einen Durchmesser von 6,49 m (an der dicksten Stelle, vermute ich einmal) und eine Länge von ca. 70 m, ergibt grob ein Volumen von 2315 m3 und damit ein spezifisches Gewicht von 0,04 (kg pro Dezimeter oder t pro Kubikmeter oder g pro Kubikzentimeter). Zum Vergleich: Styropor hat ein spezifisches Gewicht von ca. 0,02.

Ein Aufzug ist mit einem Sicherheitsfaktor von 20 konstruiert, d.h., wenn er für 600 kg zugelassen ist, reißen die Seile rechnerisch erst bei 12 t. Ein Flugzeug ist mit einem Sicherheitsfaktor von 1 oder etwas unter 1 konstruiert - sonst würde es nicht fliegen.

Zum Vergleich: Nehmen wir einmal ein Auto mit 2 t Gewicht. Es sei 5 m lang, 2 m breit und 2 m hoch. Das ergibt ein spezifisches Gewicht von 0,1 - also 2,5 x mehr als bei einem Flugzeug. Wobei die Kollisionsgeschwindigkeit (Annahme: Auto 100 km/h) ca. 8 x so hoch ist, also eine 64-fach höhere kinetische Energie zum Tragen kommt (Wk = m x v2 / 2).


Gruß, IFan

Türme, nicht Flugzeuge

Harald Kiri @, Freitag, 05. Mai 2017, 18:37 vor 1065 Tagen @ IFan 3507 mal gelesen

Hallo IFan,

es ging nemo um die Türme, die sich pulverisiert haben, nicht um die Flugzeuge.

Vielleicht nicht ganz pulverisiert. Die unversehrten Ausweise der "Attentäter" hat man ja noch gefunden:rotfl:

Viele Grüße
Harald

ach so

IFan @, Freitag, 05. Mai 2017, 19:02 vor 1065 Tagen @ Harald Kiri 3470 mal gelesen

Hallo Harald Kiri,

ach so. Dann habe ich den Satz wohl falsch verstanden, "Seitdem Flugzeuge in Stahltürme fliegen können, die sich danach in Luft auflösen und zu Staub zerfallen ..." Hatte ich garnicht mitbekommen, dass die Türme sich praktisch in nichts aufgelöst haben! Was stand da eigentlich vorher, also da, wo angeblich viele Leute gearbeitet hatten und Aussichtsplattformen waren, die jeden Tag von Besuchern frequentiert wurden? Die Stahlträger sind sicher erst später dahin gebracht worden.

Bisher hatte ich immer nur von dem Verdacht gehört, da wären gar keine Flugzeuge gewesen, weil davon kaum etwas aufzufinden gewesen sei.

Dies ist sicher auch ein Fake.

Gruß, IFan

Flugzeug-Video

nemo, Freitag, 05. Mai 2017, 19:17 vor 1065 Tagen @ IFan 3659 mal gelesen

Zu den Rechnereien will ich jetzt nichts sagen, aber das Video, das Du verlinkt hast, ist recht interessant. Man sieht dort wie die Maschine auf die Mauer trifft und sich dort in einer riesigen Staubwolke pulverisiert. Beim WTC flogen die Flugzeuge jedoch komplett mit Flügeln, Leitwerk und Turbinen in ein massives Stahlgerüst. Praktisch ohne Widerstand. Das sollte zum Nachdenken anregen.

Aber ich meinte natürlich die Türme, die sich dann pulverisiert haben. Sogar noch in der Luft, wie innige Aufnahmen beweisen. Aber ich will das hier nicht vertiefen. Jeder soll das glauben was er will, denn jeder hat das Recht seine Wirklichkeit selbst zu definieren.

Mit den besten Grüßen
nemo

genaue Beobachtung

IFan @, Freitag, 05. Mai 2017, 19:48 vor 1065 Tagen @ nemo 3599 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Freitag, 05. Mai 2017, 20:06

Hallo nemo,

man kann in dem Video natürlich genau sehen, dass das Flugzeug - weiterhin praktisch unbeschädigt - komplett in dem Gebäude verschwindet und nicht etwa in Teilen an den Stahlträgern vorbei fliegt, die sicher lückenlos die ganze Fassade bedeckten (Fenster gab es in dem Gebäude deswegen auch nicht) oder auch gar nicht vorhanden waren (um die Theorie des widerstandslosen Eindringens besser zu stützen, je nach Wahl).

"Jeder soll das glauben,* was er will, denn jeder hat das Recht,* seine Wirklichkeit selbst zu definieren."

Genau.

"Aber ich will das hier nicht vertiefen."

Ist sicher auch besser so.


Gruß, IFan

__________

*) Hier ist von mir ein Komma eingefügt worden.

Re: Das liegt am Impuls und der dünnen Glaswand

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Freitag, 05. Mai 2017, 20:37 vor 1065 Tagen @ IFan 3649 mal gelesen

Hallo IFan,

"Hallo nemo,

man kann in dem Video natürlich genau sehen, dass das Flugzeug - weiterhin praktisch unbeschädigt - komplett in dem Gebäude verschwindet und nicht etwa in Teilen an den Stahlträgern vorbei fliegt, die sicher lückenlos die ganze Fassade bedeckten (Fenster gab es in dem Gebäude deswegen auch nicht) oder auch gar nicht vorhanden waren (um die Theorie des widerstandslosen Eindringens besser zu stützen, je nach Wahl).

"Jeder soll das glauben,* was er will, denn jeder hat das Recht,* seine Wirklichkeit selbst zu definieren."

Genau.

"Aber ich will das hier nicht vertiefen."

Ist sicher auch besser so.


Gruß, IFan"

Das kommt von der Geschwindigkeit bzw. den Impuls, mit der das Flugzeug
in den Turm raste, der ja zum großen Teil aus Glas bestand und ein paar
Stahlträgern - nicht aus purem Beton wie ein Wohnhochhaus.

Den Effekt kann man immer schön anschaulich in Hollywood-Actionfilmen
sehen, wenn der Gangster oder die Cops einen Lattenzaun, oder ein
metallisches Gitter mit hoher Geschwindigkeit durchbrechen: Das Tor
oder der Zaun fliegt weg, als ob es aus Pappe wäre.
Weil dünne Glaswände oder Scharniere schnell nachgeben,
wenn der Impuls groß genug ist, also m*v.

Und 3000 Tote hat es schon nachgewiesenermaßen gegeben durch die
911-Aktion.

LG,

Eyspfeil

In Hollywood IST alles aus Pappe!

Hinterbänkler @, hinterm Wald im Emmental, Samstag, 06. Mai 2017, 19:25 vor 1064 Tagen @ Eyspfeil 3597 mal gelesen

– kein Text –

Hollywurst

IFan @, Samstag, 06. Mai 2017, 23:39 vor 1064 Tagen @ Eyspfeil 3577 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Samstag, 06. Mai 2017, 23:45

Hallo Eyspfeil,

die Hollywood-Szenen sollte man nicht so ernst nehmen. Häufig sind die Sachen präpariert, damit genau das passiert, was der Drehbuchautor oder der Regisseur sich vorgestellt hat - was mit physikalischen Gesetzen oft nicht viel gemein hat. In einem James-Bond-Film ("Dr. No"?) fährt unser Superheld mit einem Doppeldecker-Bus auf eine Brücke zu, die nur so hoch ist wie das erste Stockwerk. Natürlich reißen alle Fensterstreben ein, sodass er mit dem unteren Teil weiterfährt, während der obere auf das Verfolger-Auto stürzt. Du kannst davon ausgehen, dass alle Fensterstreben geschwächt waren (an- oder durchgesägt, vielleicht mit Klebeband überklebt, damt man die Schnitte nicht sieht). Diese Teile sind an sich sehr stabil, auch beim Auto. Mit einem unpräparierten Bus wäre er spätenstens nach ein paar Metern stehen geblieben.

In "Leben und sterben lassen" rollt er mit einem Kleinflugzeug (neben sich eine Flugschülerin) herum. Die Gangster versuchen, ihm den Weg abzuschneiden und machen ein Tor (fast) zu, sodass die Tragflächen abreißen, direkt am Rumpf, und er mit dem Rumpf allein weiterfährt. Wäre die Stelle wirklich so schwach, würde jedes Flugzeug schon beim Start abstürzen, denn dort übertragen die Tragflächen die Kraft auf den Rumpf - auch bei Luftlöchern, d.h. Turbulenzen, bei denen das Flugzeug urplötzlich absackt und dann ruckartig wieder aufgefangen wird.

In "Speed" überfährt der Bus eine Fahrbahnlücke, mehrere Meter breit, so weit ich weiß. Der zweite Teil liegt nicht tiefer als der erste. Trotzdem kommt der Bus - nach Film - mit den Rädern auf dem nächsten Fahrbahnteil auf. Nach Vorstellung des Drehbuchautors hat der Bus es sich also eine Weile überlegt, ob er herunterfallen soll, und bevor er mit den Überlegungen fertig war, war er schon auf dem anderen Ende. Normalerweise fallen Sachen aber gleich herunter, ohne zu überlegen.

Durchbrochene Gitterzäune dürften in der Regel auch präpariert sein (Scharniere angesägt), damit die Tore nicht unkontrolliert -zig Meter herumschleudern und die Kameracrew verletzen.

Wenn Du wirklich sehen willst, was passiert, empfehle ich "Zerstört in Sekunden" (manchmal auf DMAX) oder "Mythbusters".

Die World-Trade-Center-Türme waren in einer sogenannten Stahlskelettbauweise ausgeführt, wie alle Wolkenkratzer. Hierbei war die Besonderheit, dass das Skelett vorwiegend außen lag, siehe hier. Das Stahlskelett führte bis ganz nach oben, auch bei den Einschlagstellen.

Natürlich hat so ein Flugzeug auch trotz Leichtbauweise eine enorme Energie beim Aufprall; der Rumpf schlägt längs ein, die Tragflächen sind verhältnismäßig stabil, der Treibstoff erhöht das Gewicht. Wahrscheinlich sind beide Sachen gleichzeitig passiert: An den Stahlträgern hat sich das Flugzeug zum größten Teil schon einmal zerlegt, die jedoch nicht so stabil waren, dass sie es hätten komplett aufhalten können; der Rest des Flugzeugs ist im Inneren zerschellt (wobei sich die mitgenommenen äußeren Stahlträger sicherlich auch an den inneren Strukturen teilweise verhakt haben).

Eingestürzt sind die Türme, weil das brennende Kerosin die inneren Aufhängungen der (direkt) darüberliegenden Stockwerke so weit erhitzt hat, dass der Stahl weich geworden ist (wozu er noch nicht hell glühen muss), sodass zunächst ein darüberliegendes Stockwerk heruntergefallen ist. Durch diesen Aufprall hat das nächste nachgegeben, womit dann beide zusammen auf das dritte gefallen sind, diese drei auf das vierte usw., ähnlich wie bei Dominosteinen.

Der Impuls errechnet sich übrigens mit der Geschwindigkeit zum Quadrat, nicht einfach - Link.

Gruß, IFan

Danke wofür? Für solch eine üble Verquickung von Tatsachen?

Quintus @, Sonntag, 07. Mai 2017, 09:32 vor 1063 Tagen @ Franz Liszt 3491 mal gelesen

Hallo Ifan
Bei aller Liebe, als Maschinenbauer der seinen Beruf seit 35 Jahren im Stahlbau ausübt, kräuseln sich mir die Nackenhaare, wenn ich solch eine Darstellung der Zusammenbrüche der Türme lese.
Es gibt unzählige Anhaltspunkte an denen man erkennen kann, das sowohl der Ablauf als auch das Ergebnis
dieses Vorganges nicht kompatibel sind mit den offiziellen Darstellungen.
Eine Stahlskelettkonstruktion bricht niemals,ich wiederhole NIEMALS sauber gerade in sich zusammen, sondern knickt irgendwann unkontrolliert weg! Aber um das Allen Glauben zu machen, passiert etwas, das noch nicht einmal Sprengmeister hinbringen würden: Auch das zweite Gebäude tut was es physikalisch gar nicht kann. Und wie heißt bei den Shoppingsendern: Nein, da legen wir noch gratis einen drauf.....
Nämlich WTC 7.
Und nein, ich werde in keine Diskussion diesbezüglich einsteigen, da finde ich Planet X, den roten Gasriesen, Hercobulus, oder wie auch immer, weitaus interessanter.

Mit ungläubigem Staunen
Quintus

Einknicken

Franz Liszt @, Sonntag, 07. Mai 2017, 10:08 vor 1063 Tagen @ Quintus 3525 mal gelesen

Hallo Quintus,

auf diesen Einwand mit dem Einknicken habe ich geradezu gewartet.

Da werden gigantische Kräfte aus dem Hut gezaubert, die einen riesigen Block von vielen Stockwerken drehen können. Die stärkste Kraft, die hier wirkt, ist die Schwerkraft. Eigentlich simple Schulphysik: ohne Kraft keine Beschleunigung. Wer hat denn die Türme geschubst? Der Einschlag war schon lange vorbei.

Aber lieber tapfer leugnen, dass Stahl weit unter dem Schmelzpunkt seine Festigkeit verliert, obwohl das öffentlich bewiesen wurde. Und wenns sein muss, ist Aluminium auf einmal härter als Stahl.

Welche Verquickung ist nun übler? Milchmädchenphysik mit Verschwörung oder einfache Schulphysik.

Gruß franz_liszt

drehen?

Quintus @, Sonntag, 07. Mai 2017, 16:17 vor 1063 Tagen @ Franz Liszt 3487 mal gelesen

Sehr geehrter Franz Liszt
Würde mir jemand in unserer Firma solch einen unqualifizierten Aluminium-Stahl-Festigkeitsgeschurbsel in Verbindung mit unerklärlichen Drehbewegungen unterstellen, hätte dies Konsequenzen in Form einer schriftlichen Abmahnung. Wir sind hier nicht im Kindergarten!
Es ist eine Frechheit was sie mir hier unterstellen!
Wer hat hier etwas von "drehen" geschrieben??????
Lernen sie zu allererst einmal lesen!
Taurec wünscht diesbezüglich keine Diskussion mehr und ich werde diesem Wunsch mit einem unglaublichem Kopfschütteln nachkommen.

Vielen Dank Taurec
Mit Nancy Lieder und Zecharia Sitchin habe ich mich bisher nicht auseinandergesetzt.
Da ich noch nicht einmal astronomische Grundkenntnisse vorweisen kann, kann ich solche Aussagen auch gar nicht überprüfen.:-D
Dank der Buchempfehlung von BBouvier: " Von Feuer, Flut und Finsterniss" wurde aber meine Aufmerksamkeit auf den Schauungshimmelskörper geweckt.

Mit freundlichen Grüßen
Quintus

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Nibirus Unsinnigkeit

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 07. Mai 2017, 18:00 vor 1063 Tagen @ Quintus 3697 mal gelesen

Hallo!

Da ich noch nicht einmal astronomische Grundkenntnisse vorweisen kann, kann ich solche Aussagen auch gar nicht überprüfen. :-D

Diese Grundkenntnisse braucht man dazu auch nicht unbedingt. Sie wären nötig, wenn die Theorien über Nibiru und dessen Sichtungen nachprüfbare wissenschaftliche Angaben enthielten. Stets handelt es sich aber um Gerüchte, falsch interpretierte oder gefälschte Aufnahmen und nicht zuletzt um das, was Juristen "argumentum ad absurdum" nennen: Eine Behauptung, die schon in sich widersinnig ist, so daß sie sich einer ernsthaften Behandlung entzieht.
Einerseits soll Nibiru noch nicht sichtbar sein, von irgendetwas verdeckt (z. B. der Sonne) und von den Regierungen verschwiegen werden, andererseits soll er schon von Laien entdeckt, fotographiert oder auf Aufnahmen identifiziert werden können. :spinnt2:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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von den Regierungen verschwiegen

BBouvier @, Sonntag, 07. Mai 2017, 19:21 vor 1063 Tagen @ Taurec 3733 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 07. Mai 2017, 19:28

Hallo, Taurec!

Nibiru wurde bereits recht häufig fotographiert.
Hier steht er beispielsweise im Jahre 2002 über London ...
[image]
... was jedoch von der britischen Regierung geheimgehalten wurde.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Drehen

Franz Liszt @, Sonntag, 07. Mai 2017, 22:59 vor 1063 Tagen @ Quintus 3369 mal gelesen

Herr Quintus,

wir leben in DREI Dimensionen. Kippen ist eine Drehbewegung. Da beißt die Maus kein Faden ab. Und was Drehimpuls und Drehmoment sind, wissen Sie doch als Fachmann - oder etwa nicht?

Gruß franz_liszt

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Physik-/Statikduskussionen nicht zielführend

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 07. Mai 2017, 11:05 vor 1063 Tagen @ Quintus 3633 mal gelesen

Hallo!

Und nein, ich werde in keine Diskussion diesbezüglich einsteigen, da finde ich Planet X, den roten Gasriesen, Hercobulus, oder wie auch immer, weitaus interessanter.

Das erwarte ich auch.
Das Thema kippt gerade in die ungeliebte Verschwörungsecke, und man reibt ich an völlig nebensächlichen Detailfragen als wären es die wichtigsten der Welt.

De facto läßt sich nicht abschließend klären, was in den Türmen vor sich ging. Die genauen statischen Bedingungen im Inneren, welche Strukturen tatsächlich wie stark beschädigt wurden, läßt sich nicht mehr rekonstruieren. Das Ereignis ist auch experimentell nicht in allen Rahmenbedingungen nachstellbar. Folglich haben Theorien darüber auch keine Überzeugungskraft, da sie nicht unzweifelhaft sind. Zu Propaganda oder Aufklärungszwecken sind sie somit nicht tauglich, da man immer mit (vor allem für Laien, die wir alle sind) plausibel wirkenden Argumenten dagegenreden kann. Der unausgesprochene Hintergedanke solcher Diskussionen ist stets, den schlüssigen Beweis für eine "False-Flag-Aktion" der Amerikaner zu finden, um öffentlich deren gesamtes Lügengebäude zum Zusammenbruch zu bringen. Das wird aber einerseits wegen fehlender sachlicher Substanz, andererseits schon wegen des Funktionierens des Demokratie-Medien-Finanzmacht-Komplexes, in dem es gar nicht auf Wahrheit, sondern die Intensität der Wiederholung einer Behauptung ankommt, scheitern. Daß Pressefreiheit überhaupt möglich wäre, ist wohl ein weiteres Axiom der Aufklärer.
Statt das große Ganze zu sehen, verzettelt man sich mit Nebensächlichkeiten, was typisch ist für Leute, die überfordert sind oder keinen Durchblick haben und sich dann auf die wenigen Teilaspekte konzentrieren, zu denen sie meinen etwas sagen zu können.

Letztlich ist völlig gleichgültig, wie die Gebäude zum Einsturz gebracht wurden. Auf das Ergebnis kommt es an, vor allem politisch.
Attentate nutzen stets der betroffenen Fraktion, deren Position gestärkt wird.

Was Nibiru angeht: Da sollte man zunächst die beiden Säulen dieser Theorie, Nancy Lieder und Zecharia Sitchin, in ihrer Substanz auf die Probe stellen, was wohl dazu führen würde, daß Nibiru wieder in der Tonne landet, in der er bereits ist.
Die eine hat sich grandios etwas zusammengesponnen, der andere hat sumerische Texte falsch und aus dem Zusammenhang gerissen übersetzt, wodurch das Konzept "Nibiru" erst entstand.
Tatsächlich hat Nibiru keine Grundlage, gibt aber einen nicht tot zu bekommenden Fixpunkt für Naivgläubige und diese bedienende Wichtigtuer ab. Wenn man den Schauungshimmelskörper behandeln will, sollte man Ideen aus dem Nibiru-Komplex konsequent davon trennen. Dieser ist indes interessant, wenn es um die Frage geht, ob Vorstellungen daraus Himmelskörperschauungen induzieren könnten.

Zu Sitchin hätte ich gerne eine zitierfähige Kritik, die sich nicht bei der Pseudoskeptikerorganisation GWUP findet. Eine weitere Einschätzung.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

zu Zecharia Sitchin

Ulrich ⌂ @, Germering, Montag, 08. Mai 2017, 00:01 vor 1063 Tagen @ Taurec 3609 mal gelesen

Hallo Taurec,

Zu Sitchin hätte ich gerne eine zitierfähige Kritik, die sich nicht bei der Pseudoskeptikerorganisation GWUP findet.

wie wär's damit:
Michael S. Heiser (Ph.D., Hebrew Bible and Ancient Semitic Languages, Univ. of Wisconsin-Madison):
"The Myth of a Sumerian 12th Planet: 'Nibiru' According to the Cuneiform Sources"
http://www.sitchiniswrong.com/nibirunew.pdf

Here we have a specific Sumero-Akkadian text that says Nibiru is the name of Marduk. Below we’ll see that Marduk was the name of the planet Jupiter. Nibiru can’t be a planet beyond Pluto if it’s Jupiter. Nibiru-Marduk-Jupiter has something to do with a crossing place – that is, this astronomical body itself isn’t DOING the crossing, but marks or is positioned at a crossing point. This is another point of contradiction with Sitchin’s teachings, as he argues it is Nibiru that is mobile and “crosses” into the orbital paths of our solar system’s planets. The texts do not say this.

MULdAMAR.UD ne-bi-ri DISMULSAG.ME.GAR :
Nibiru is clearly called the star of Marduk, and is Jupiter. Oddly, here Nibiru “crosses the sky” and so appears mobile – but elsewhere it was a “fixed” star.
This again – despite the “mobility” cannot refer to a planet beyond Pluto for two reasons: (1) Nibiru is visible EVERY YEAR; (2) it is (again) either a star associated intimately with Jupiter or IS Jupiter.
How do we know the above phrasing refers to Jupiter? Because MUL.APIN catalogues the paths of the known planets (five, plus sun and moon as planets, for seven).

Summation to This Point:
What do the cuneiform texts tell us about Nibiru – particularly in contradiction to Zecharia Sitchin? Here’s the list:
1) Nibiru is called a star.
2) Nibiru is called a planet – nearly always Jupiter-Marduk, but once Mercury, and never anything beyond Pluto or the known planets.
3) The Sumerians, by their own records, knew of only five planets (and accepted the sun and moon as planets).
4) Nibiru is never mentioned in any respect with the Anunnaki; it is never said to have been or be inhabited.
5) Nibiru is both a “fixed star” in some relationship to constellations (whether a member or just in proximity is unknown) that “holds” them in their courses, but is also described as “changing position” and “crossing” the sky at times.
6) Nibiru was seen every year, which demolishes Sitchin’s view of a 3600 year cycle for it.

mehr von Heiser über Sitchin:
http://michaelsheiser.com/PaleoBabble/zecharia-sitchin-archive/

Gruß
Ulrich

ps
Die m.E. beste Deutung zu Nibiru findet sich hier:
Izabela Zbikowska: "Discovery of Planets Reflected in Cuneiform Religious Texts: Jupiter and First Zodiacal Concepts"

"...Analyzing this theological layer we look for references in religious texts, where we can find characterizations of gods personificating a given planet and determine an approximate time of its discovery (on the analogy of the time of worship). The best example here may be Jupiter (Babylonian Nibiru), since the Old-Babylonian period worshipped as celestial personification of the national god of Babylonia: Marduk. With Jupiter-Nibiru appears lumasu, a term very often discussed in assyriology, which -- as I want to show it here -- is evidence of first zodiacal concepts, inspired by Jupiter's movement and its sidereal period."

https://www.infona.pl/resource/bwmeta1.element.elsevier-4465eba1-7d00-3e6c-8697-ae39ff75f82a

Grob vereinfachend und verkürzt: Nibiru = Jupiter, der in 12 Jahren die in 12 Abschnitte unterteilte Bahn durchläuft, der auch die anderen Planeten folgen (“Nibiru is his [marduk’s in context] star, which he made appear in the heavens . . . [130-131] The stars of heaven, let him [Nibiru] set their course; let him shepherd all the gods like sheep.), sie nach Norden und Süden (wechselnde ekliptikale Breite) kreuzend (“let Nibiru be the holder of the crossing place of the heaven and of the earth”).

Impuls

Harald Kiri @, Montag, 08. Mai 2017, 08:16 vor 1062 Tagen @ IFan 3352 mal gelesen

Hallo IFan,

nur kurz, weil sich ein physikalischer Fehler eingeschlichen hat:

Der Impuls errechnet sich übrigens mit der Geschwindigkeit zum Quadrat, nicht einfach - Link.

Das, was der Link berechnet ist die kinetische Energie und die auch noch falsch (Ekin=1/2 m*v^2). Der Impuls ist tatsächlich p=m*v, ein Vektor mit der Einheit Ns oder kg*m/s, wie ein kurzer Blick auf Wikipedia bestätigt.

Viele Grüße
Harald

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Naivgläubige Denkstruktur

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 04. Mai 2017, 09:14 vor 1066 Tagen @ Baldur 3887 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 04. Mai 2017, 11:12

Hallo!

Nochmals zum angeblichen Tunnelsystem.

Uns ist doch klar, daß die Tunnelgeschichte von Fälschern und Wichtigtuern erfunden wurde, um die Nibirumär weiterzudichten und mit "aktuellen brandheißen Infos" die Leichtgläubigen an sich zu fesseln.

Daß Regierungen tatsächlich Anlagen bauen, von denen die Öffentlichkeit (was völlig sinnvoll ist) nicht weiß, daß vielleicht auch schon mal jemand einen Eingang zu einer solchen Anlage gesehen hat, ist eine ganz andere Sache.

Und das soll niemand mitkriegen? Oder habe ich einen Denk- bzw. Rechenfehler gemacht?

Vermutlich nicht. Wenn man auf dieses Problem eingeht und herumrechnet, bewegt man sich allerdings voll im Diskussionsrahmen, den einem die Leichtgläubigen aufdrängen wollen, und verheddert sich in deren Pro-/Contra-Hakenschlägen. Der Gläubige hat gewonnen und eine Plattform für seine unumstößlichen Wahrheiten gewonnen. Die persönliche Pseudoreligion verbreitet sich auch, indem andere sich daran abmühen.
Da kommt dann stets das Argument, daß man es abschließend nicht wissen könne (weswegen man es auch weiterhin glauben darf).
"Du warst ja nicht dabei." "Du kannst ja gar nicht bestätigen, daß es niemand gesehen hätte." "Und überhaupt: Was weißt Du schon vom Tunnelbauen?" :schief:

Das Problem liegt aber auf einer anderen Ebene:
Man hat ohnehin schon beschlossen an Nibiru und damit verbundene Verschwörungen zu glauben. Es handelt sich um ein Klientel Leichtgläubiger, die auch in anderen Bereichen zwar nicht rundum Unsinn glauben, aber behauptete Dinge als wahr akzeptieren, die man getrost noch weiter hinterfragen und untersuchen könnte, ehe man überhaupt an eine natürliche Grenze der Verstandesfähigkeit kommt, wo Glauben legitim ist.

Es sind Menschen, die an Schriften, Dogmen-/Lehrgebäude glauben, die von anderen Menschen gemacht wurden. Daher neigen sie auch in anderen Bereichen dazu, was irgendjemand behauptet, einfach unhinterfragt zu glauben, gerade weil es nicht bewiesen und daher auch nicht widerlegbar ist. Sie schalten ihr Hirn schon lange vor der Grenze des Menschenmöglichen einfach ab. Von anderen Menschen aufgestellte Systeme sind durch die Natur der Sache immer hinterfragbar und auf ihren tatsächlichen Gehalt prüfbar.
Diese Leute gehen standardmäßig dubiosen Szeneexperten auf den Leim, die Bücher und Netzseiten mit wilden Behauptungen veröffentlichen. Statt die Quellen ordentlich zu hinterfragen, sollen verschiedene Quellen durch Abgleich auf Wahrheit geprüft werden. Wenn mehrere es behaupten, müsse es ja richtig sein. Daß man zu einem großen Teil nur sich deckende Lügen und Betrügerreien, die aus verschiedenen Richtungen stammen, miteinander vergleicht, fällt gar nicht auf.

Auf dieses Kartenhaus werden sukzessive neue Stockwerke gesetzt, um aktuell zu bleiben und Widersprüche zu kitten. Da tauchen dubiose NASA-Physiker auf, die angeblich etwas behaupten. Die Theorien über den Denver Flughafen lassen sich damit ebenfalls verbinden, wodurch beide Ideengebäude schon durch die vergrößerte Komplexität und Suggestionskraft glaubhafter wirken. Um das Tunnelbauproblem zu lösen, werden "Nuklearbohrer" erdichtet und mit der Floskel "nach meinem Kenntnisstand" untermauert. Der Behauptende beruft sich dabei allein auf seine Popularität als Autor, der zu dem Thema schon länger veröffentlicht. Wer so viel schreibt, der muß sich ja auskennen. Problem gelöst. Fortan gehören Nuklearbohrer zum menschlichen, technischen Repertoire. Der Abraum wird wahrscheinlich einfach mit Atomenergie verdampft und als Chemtrails über unseren Köpfen verteilt. :lädiert:

Jedes dieser Teilargumente für sich widerlegen zu wollen, raubt zum einen persönliche Lebenszeit, ist zum anderen nutzlos, da man Leichtgläubige nicht überzeugen kann. Der Widerspruch regt eher ihre Phantasie an.
Die werden noch in 20 Jahren und darüber hinaus auf Nibiru warten, wie auch die selben Behauptungen schon zu Beginn meiner Forenzeit vor 15 Jahren aufgestellt und mit aktuellen "Belegen" untermauert wurden. Es ist das selbe mit der russischen Langzeitstrategie, den Illuminaten/Freimaurern und diversen anderen Theorien, die behaupten, die Hintergründe zu offenbaren. Was von den Machthabern tatsächlich geplant wird, ist dadurch gar nicht tangiert.
Mehr Sinn hat es, die Sache an der Wurzel zu packen und die Substanzlosigkeit der Axiome und die irrsinnige Denkweise zu kennzeichnen (d. h. die Pseudoreligion kenntlich zu machen), statt die vielfältigen, daraus abgeleiteten Sekundärbehauptungen anzugreifen und das Ideengebäude der anderen Seite schon deswegen als wahr anzuerkennen, indem man sich in dem von ihr abgesteckten Rahmen bewegt. Der Abraum ist darin nur eine Detailfrage, die sich schon irgendwie lösen läßt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Re: Jau, aber wir haben es bequemer als in früheren Zeiten

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 04. Mai 2017, 21:12 vor 1066 Tagen @ Taurec 3627 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Donnerstag, 04. Mai 2017, 21:21

Hallo Taurec!

"Interessant sind Spenglers Ausführungen zur Sprachentwicklung. Demnach war die Beherrschung der Schrift ursprünglich eine kultische Aufgabe und den Priestern vorbehalten, nämlich Köpfen, die durch Veranlagung und Schicksal für diese Dinge geschaffen waren. Alle Theologie, Philosophie und Wissenschaft sind im Grunde Ableitungen aus dieser religiösen Seite (der "Domseite") des Lebens. Mit dem Ende der Hochkultur mit ihrer inneren Schichtung und Differenzierung wurde auch die Schrift von einer elitären Minderheit auf die Masse ausgebreitet. Das war in der Antike nicht anders, als selbst der geringste Sklave im hintersten Gallien lesen konnte. Damit wurde der Masse aber auch der Zugang zu Ideen gewährt, die vielen zu hoch sind und ihnen in ihrem Leben nicht nutzen. Umgekehrt wurde dem Massenmenschen (der vielmehr ein entwurzelter Bauer ist) die Möglichkeit gegeben, seine minderwertigen Ideen in die Welt zu posaunen. Davon zeugen nicht nur die Mengen unnützer Unterhaltungs- und Schundliteratur, sondern auch die populären Dummheiten wie Nibiru & Co., die von Menschen in die Welt gesetzt und erweitert werden, die tatsächlich wissenschaftsfern und auf dieser Ebene erkenntnisunfähig sind, es aber selbst nicht merken."

Jau: "Wir" sind allesamt entwurzelte Bauern, außer natürlich wir selbst, die wir
intellektuell in den richtigen Ansichten und Wissen verwurzelt sind, kurz oben
auf der Spitze der Pyramide angesiedelt alles und jeden überblicken.:-D

Das mit der Ausbreitung der Schrift stimmt zwar alles,
durch die Erfindung des Buchdrucks von Gutenberg und mit der Übersetzung der
Bibel ins Deutsche angefangen von Martin Luther, und mit Beginn der Aufklärung
in der Barockzeit setzte sich die Entwicklung fort, daß allmählich jeder Bücher
und später Zeitung lesen konnte,

aber vergessen scheint zu sein, daß im Mittelalter und auch in der Antike und
in noch früheren Kulturen der Menschheit die meisten Menschen Leibeigene waren.
Außer vielleicht in den Randgebieten des Reiches bwz. in den Marken, aber dort
drohten Einfälle und Plünderungen von wilden Stämmen und diversen Räuberbanden.

Ist natürlich alles stimmig mit der Schundliteratur und den Nibiru-Ideen, die
durch das Internet stark katalysiert worden sind. Schon durch das Radio gab
es in den 30er Jahren in den USA eine Massenhysterie, weil die Zuhörer ein
Hörspiel für bare Münze hielten, in welchem Marsmenschen eine Invasion auf
der Erde durchführten.

Inzwischen haben Smartphone und iPad die Schundliteratur ersetzt: Die junge
Generation verschwendet keine Zeit mehr in billige Western- und Liebesromane,
sondern interessiert sich bloß noch für bunte Apps und Spielchen und Message-
Diensten auf dem Schirmchen, neudeutsch Display genannt.
Neurologen haben festgestellt, daß die ständige Beschäftigung mit dem digitalen
Plunder nicht nur die Augen schädigt, sondern die ganze Hirnstruktur verändert,
da nicht wie beim analogen Lesen zusammenhängend etwas von Beginn bis Ende
erfaßt wird, sondern dauernd in der 'Mitte' gezappt, weggeklickt und
herumgewischt wird.

Nichtsdestotrotz ist das Leben im 21.Jahrhundert ungleich bequemer als noch vor
80 Jahren, als es nicht einmal den Aldi um die Ecke gegeben hat und noch mit
Holz und Kohle geheizt werden mußte. Und das Arbeitsleben noch ungleich
härter war und die Arbeitszeiten länger als heute.
Wie hart das Leben vor 1000 Jahren war, kann sich heute bei aller Kritik
am "System" wohl keiner mehr vorstellen.
===> Trotz der Tatsache, daß wir nach wie vor Weisungsempfänger sind, es also
trotz "Demokratie", "Auklärung" und Internet Eliten bzw. ein Oben und Unten,
Hammer und Amboß gibt.

Wie lange sich so das ganze Welttheater mit der Ausbeutung von Rohstoffen,
der Überbevölkerung, der Massenmigration in den Westen und der völlig
versauten Umwelt und Natur noch hält, herauszufinden, ist Forumsthema und
unser Steckenpferd, gewissermaßen.;-)

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

Haufen

IFan @, Donnerstag, 04. Mai 2017, 00:48 vor 1067 Tagen @ Baldur 3766 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Donnerstag, 04. Mai 2017, 00:53

Hallo Baldur et al.,

bei einem Tunnel von 50 km Länge und 20 m Durchmesser wird ein Volumen von 15'707'963 m3 ausgehoben, also 0,016 Kubikkilometer (d2 x π/4 x h). Bei einem pyramidenförmigen Berg mit 45° Steigung ergibt das eine Höhe von 228 m (und eine Seitenlänge von 456 m) - Link. Der Groom Lake noch ein Link hat einen Durchmesser von ca. 5 km; der Berg würde also gerade einmal etwas über 1% der Fläche bedecken (50002 x π/4) / 4562 = 94). Der erste Berg nördlich davon (so man ihn erkennen kann; spielt aber keine große Rolle) hat ca. diese Breite, wenn er auch nur etwa halb so hoch ist.

Der Aushub würde also nicht besonders auffallen.

Dass in dieser Gegend Kameras stehen, die Privatleuten und/oder Journalisten zugänglich sind und ständig die Entwicklung des Geländes dokumentieren, halte ich für unwahrscheinlich ... ;-)

Ein bisschen gegraben worden ist da wohl auch schon - Link

Was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich davon überzeugt bin, dass dort tatsächlich unterirdische Tunnel und Höhlen dieser gerüchteweisen Dimensionen existieren.

Zumal Deine Berechnung zur Menge der Lkw-Fahrten zusätzlich skeptisch machen.

Gruß, IFan

Das würde auch erklären warum zum Beispiel das Kanzleramt so teuer wurde

DcDruide @, Samstag, 03. Juni 2017, 07:34 vor 1037 Tagen @ Baldur 3135 mal gelesen

oder auch warum die Bauprojekte der letzten Jahre derart aus dem Ruder liefen: Berlin, Hamburg,....

Da wird unterirdisch das Geld verwandt.

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geheime Geheimbasentunnel mit Nuklerbohrern verglast

BBouvier @, Samstag, 03. Juni 2017, 14:37 vor 1036 Tagen @ DcDruide 3159 mal gelesen

<<"Im Nachbarforum wird mal wieder das Thema Nibiru
und geheime unterirdische Geheimbasen mit Verbindungstunneln
aufgegriffen, in denen geheimste Züge führen.
Die Tunnels würden mit nuklear angetriebenen Bohrern erstellt,
die eine verglaste Wandung des Tunnels hinterliessen.
">>

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

<"Das würde auch erklären warum zum Beispiel das Kanzleramt
so teuer wurde
.">

Hallo, Druide!

Ja, natürlich - das ist die Erklärung.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Ausufernde und scheiternde Großprojekte

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 03. Juni 2017, 15:28 vor 1036 Tagen @ DcDruide 3220 mal gelesen

Hallo!

oder auch warum die Bauprojekte der letzten Jahre derart aus dem Ruder liefen: Berlin, Hamburg,....

Da wird unterirdisch das Geld verwandt.

Vielmehr ist anzunehmen, daß es sich dabei um eine durch den seelisch-kulturellen Niedergang und die Reibungsverluste eines auf Korruption und Schuldverschleppung basierenden Finanzsystems verursachte Selbstblockade handelt.

  • Verfall der Tradition, der Sitten, der Disziplin, d. h. der Stringenz in Entscheiden und Handeln.
  • Verfall des Bildungssystems, Verlust geistiger Höhe und folglich schwindender Durchblick und Kompetenz.
  • Zerfall der sozialen Bindungen, des Verantwortungsbewußtseins und des Pflichtgefühls.
  • Bewußt falsch kalkulierte Projekt- und Finanzpläne, um Gelder und Zustimmung abzugreifen.
  • Wachsende Komplexität, eine Vielzahl beteiligter und wechselnder Akteure, ausufernde Bürokratie und ein kaum noch zu überblickender Vorschriftenwust (welche nichts anderes als die Reaktion der Zivilisation auf Kontroll-/Durchblicksverlust und schwindende Handlungsfähigkeit sind).
  • ...

Im Verschleppen und Scheitern solcher Projekte sehen wir eher die Symptome einer Zivilisation, die allmählich an sich selbst zugrunde geht. Vermutlich werden wir in Zukunft, mit Verschwinden der kulturellen und genetischen Substanz (Geburtenmangel vor allem in der leistungsfähigen, tragenden und projektierenden Oberschicht) weitere und zunehmend weniger aufwendige Projekte scheitern sehen, bis schließlich auch der Erhalt des Erreichten nicht mehr möglich sein wird.


"Und wenn wir uns der eigenen Zivilisation zuwenden, so sind die alten Familien des französischen Adels zum weitaus größten Teil nicht durch die französische Revolution ausgerottet worden, sondern seit 1815 ausgestorben; die Unfruchtbarkeit breitete sich von ihm auf das Bürgertum und seit 1870 auf die gerade durch die Revolution fast neu geschaffene Bauernschaft aus. In England und noch weit mehr in den Vereinigten Staaten, und zwar gerade in deren wertvollster, alteingewanderter Bevölkerung im Osten, hat der »Rasseselbstmord«, gegen den Roosevelt sein bekanntes Buch geschrieben hat, längst im großen Stile eingesetzt.
Deshalb finden wir auch in diesen Zivilisationen schon früh die verödeten Provinzstädte und am Ausgang der Entwicklung die leerstehenden Riesenstädte, in deren Steinmassen eine kleine Fellachenbevölkerung nicht anders haust als die Menschen der Steinzeit in Höhlen und Pfahlbauten. Samarra wurde schon im 10. Jahrhundert verlassen; die Residenz Asokas, Pataliputra, war, als der chinesische Reisende Hsiuen-tsiang sie um 635 besuchte, eine ungeheure, völlig unbewohnte Häuserwüste, und viele der großen Mayastädte müssen schon zur Zeit des Cortez leer gestanden haben. Wir besitzen eine lange Reihe antiker Schilderungen von Polybios an: die altberühmten Städte, deren leerstehende Häuserreihen langsam zusammenstürzen, während auf dem Forum und im Gymnasium Viehherden weiden und im Amphitheater Getreide gebaut wird, aus dem noch die Statuen und Hermen hervorragen. Rom hatte im 5. Jahrhundert die Einwohnerzahl eines Dorfes, aber die Kaiserpaläste waren noch bewohnbar.

Damit findet die Geschichte der Stadt ihren Abschluß. Aus dem ursprünglichen Markt zur Kulturstadt und endlich zur Weltstadt herangewachsen, bringt sie das Blut und die Seele ihrer Schöpfer dieser großartigen Entwicklung und deren letzter Blüte, dem Geist der Zivilisation zum Opfer und vernichtet damit zuletzt auch sich selbst."

Es war in allen Zivilisationen dasselbe. Warum sollten wir davon verschont bleiben?
Bei uns tritt noch die Hochtechnologie hinzu, deren Fortführung und notwendige Weiterentwicklung eine nach historischen Maßstäben nicht lange aufrecht zu erhaltende geistige Höhe voraussetzt.

Manches ist von Menschen gewollt, anderes hingegen nicht, folgt aber dennoch einer inneren, schicksalsmäßigen Logik, die den Handelnden allen Plänen zum Trotz mit sich zieht. Es ist daher nicht zielführend, hinter allem, was geschieht, einen Plan zu vermuten, wenn es sich tatsächlich um das Ausufern und Scheitern von Plänen handelt, das sich die im Plansystem Gefangenen mangels Überblick und Fixation auf Machbarkeit nicht eingestehen können.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Steigende Geburtenrate

Dannylee @, Samstag, 03. Juni 2017, 16:07 vor 1036 Tagen @ Taurec 3206 mal gelesen

Hallo!

[*]...[/list]
Im Verschleppen und Scheitern solcher Projekte sehen wir eher die Symptome einer Zivilisation, die allmählich an sich selbst zugrunde geht. Vermutlich werden wir in Zukunft, mit Verschwinden der kulturellen und genetischen Substanz (Geburtenmangel vor allem in der leistungsfähigen, tragenden und projektierenden Oberschicht) weitere und zunehmend weniger aufwendige Projekte scheitern sehen, bis schließlich auch der Erhalt des Erreichten nicht mehr möglich sein wird.


Gruß
Taurec

Hallo, Taurec,

frohe Botschaft: Die Geburtenrate steigt seit 2012 sogar wieder an, was
mich eher verwundert in diesen unsicheren Zeiten. Auch viele deutsche Frauen ent-
scheiden sich wieder vermehrt für Nachwuchs. Da kann ich als Beispiel nur mal
meine Nachbarn aufführen. Da flutschte in den letzten paar Jahren ein Baby nach
dem anderen.;-)
www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-10/geburtenrate-anstieg-demografie-statistisches-bundesamt

Freundliche Grüße

Dannylee

Ein kurzes Aufbäumen

Harald Kiri @, Montag, 05. Juni 2017, 00:43 vor 1035 Tagen @ Dannylee 3173 mal gelesen

Hallo Dannylee,

das ist nur ein kurzes Aufbäumen der Enkelgeneration der geburtenstarken Jahrgänge. Die erste Welle nach dem "Pillenknick" hatten wir Mitte der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Die sind jetzt im gebärfähigen Alter. Abgesehen davon, dass die Jünger archaischer Fruchtbarkeitsreligionen, wie dem Islam, in unserem Land überproportional viel (mehrheitlich männlichen) Nachwuchs bekommen.

Viele Grüße von
Harald

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