Wiedervorlage nach 10 Jahren - wenn Fassungslosigkeit deplaziert ist (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur @, Sonntag, 15. Januar 2017, 15:20 vor 1410 Tagen 4895 mal gelesen

Hallo, zusammen,

Stephan Berndt hat einen Forumsbeitrag geschrieben, der gut auf unsere aktuelle Situation passt:

Einer der Punkte, die mich bei dieser gesamten Thematik interessieren, war bisher die Frage, wie viel Leute man effektiv und rechtzeitig erreichen kann. Ich mag mich zwar irren, aber so wie es momentan aussieht, werden unsere lieben Mitbürger hartnäckig weiterpennen, bis zu dem Zeitpunkt wo bestimmte Ereignisse ihren Ignoranzpanzer durchdringen und ihr Angstzentrum vordringen.
Der 11.September war so ein Moment. Da haben sich die Zugriffe - wenn ich recht erinnere - für kurze Zeit verdreißigfacht...
....
Kurz nachdem ich die Bedeutung der Zahlen von meiner Homepage verinnerlicht hatte, dachte ich mir: Was soll der Scheiß? Letztendlich sponsore ICH das Lesevergnügen einiger Apokalyptiker. ..
....
Meine heimliche Hoffnung war bisher, dass es Putin gelingt, den einen oder anderen "aufzuwecken", aber so wie es bisher aussieht - auch bei den "Ignoranten" im meinem privaten Bekanntenkreis - braucht es einen "neuen 11. September" um gewisse Leute auch nur halbwegs aus dem Schlaf zu reißen. Wobei noch nicht einmal garantiert ist, dass diese nicht wieder einschlafen.
Das ist der Punkt: Ich gelange allmählich zu der Überzeugung, dass gewisse Leute nur noch aufwachen, wenn sie einen Schock erfahren, der von der Intensität her MINDESTENS das Kaliber vom 11. September hat!
Und momentan kann ich mir nicht vorstellen, dass man DANN noch auf breiterer Basis Dinge in Ruhe und überlegt vorbereiten kann....
....
Bitte mißversteht mich jetzt nicht. Ich bin nicht wirklich frustriert. Auch bin ich nicht überrascht. Auch ist dieses Thema nicht mein "Leben". Ich habe auch noch einen parallel laufenden Plan B.

Aber eine gewisse Erkenntnis erreicht einen bestimmten Grad der Reife. Es ist eine Art stiller Schrecken der mich beschleicht. Ich hätte nicht gedacht, dass so (!) viele Seelen so schwach sind, dass ihnen nichts anderes einfällt, als sich an den Schein einer immer mehr anzuzweifelnden Existenz zu klammern.

Das klingt schon sehr nach "aufrütteln".

Wobei, was hätten die Leute denn tun sollen?

Vielleicht anders wählen, klar, aber darum gehts hier wohl nicht, jedenfalls nicht schwerpunktässig, denn Stephan macht meiner Kenntnis nach keinerlei politischen Aussagen.
Er muss also eine Vorbereitung auf das von ihm angenommene Zukunftsszenario angemahnt haben.

Also, einen halbwegs sicher geglaubten Ort aufsuchen, Konserven einlagern, das übliche halt. Sich für das Thema interessieren.

Worauf ich hinaus will? Der obige Text von Stephan Berndt wurde vor rund zehn Jahren geschrieben, mitte 2007.
Und seither ist auf der Welt einiges passiert, aber nichts, das damals eine sofortige Reaktion erzwungen und die Mahnung gerechtfertigt hätte.

Wer damals ein Kind zeugte, darf es in Kürze ins Gymnasium begleiten.
Die Konserven sind derweil schon viermal abgelaufen.

Irlmaier sagte angeblich, er sähe im Dorf Hunderdorf bei Straubing im Wirtshaus zu jedem Fenster einen Russen reinschaun, da würde es wüst zugehen.
Hunderdorf hat eine Autobahnausfahrt, und bei Verwandtschaftsbesuchen bin ich im Lauf der Jahre hunderte Male daran vorbei gefahren. Jedesmal gab es die Gänsehaut und den Gedanken an die angebliche, baldige Entwicklung.

Was ist passiert? Die ganze Verwandtschaft ist mittlerweile hochbetagt und friedlich verschieden. Hunderdorf gibts immer noch, es ist wohl auf.

Und ich frage mich: was sollen die Russen denn überhaupt in Hunderdorf wollen? Das ist doch am Arsch der Welt.

Russische Panzer am Donau-Ufer in Passau? Schaut Euch mal die Landkarte an, das ist absolut sinnlos.

Die vernünftigste Erklärung für mich liegt darin, dass auch Irlmaier Unsinn sah.
Und wenn selbst er, dessen Hellsehgabe als belegt gelten kann, Unsinn verzapfte, was sollen wir dann erst von Botschaften aus Träumen und seherischen Eintagsfliegen halten.....

Beste Grüsse vom Baldur

auch Detlef hatte damals eine Naherwartung

Baldur @, Sonntag, 15. Januar 2017, 15:36 vor 1410 Tagen @ Baldur 4299 mal gelesen

Hallo,

Detlef hatte auch ein entsprechendes Gefühl - vor zehn Jahren.
Auch er hatte viele präkogntivie Treffer im Alltagsleben.

hab geduld. mein bauch sagt mir, dass die ganze sache bald in schwung kommt. du wirst im zweiten halbjahr 2007 bestimmt ueber 30.000 zugriffe haben.
und das zf wird mit aengstlichen, unwissenden leuten ueberschwemmt werden.
deshalb wird es ja auch umgebaut. weil die bisherige technik nicht fuer grosse mengen teilnehmer geeignet ist.

warum ich das behaupte?
weil das, was mich von den meisten menschen unterscheidet, mein vorauswissen, mir das sagt.
wir sind angekommen. nicht am ende. aber am anfang. die praeliminarien beginnen. buergerkrieg, krieg, all diese vorspiele, die ihr immer noch fuer die hauptvorstellung haltet.

Die Finanzkrise lag in der Luft und platzte kurz danach.
Angekommen am Anfang: irgendwie schon, ja.

Ich bin damals geschäftlich auf Tauchstation gegangen und konnte seelenruhig schlafen, als andere Unternehmer schon bald schlaflose Nächte hatten.

Aber das Erwartete blieb nun mal (glücklicherweise?) aus. Das Spiel ging weiter. Rückblickend gesehen war die Finanzkrise 2008 nur ein grosses, kriminelles Ding, das gedreht wurde, damit sich die üblichen Verdächtigen unglaublich bereichern konnten (Video: Inside-Job, sehenswert!).

Ansonsten sind die Internetkollegen von damals heute einfach zehn Jahre älter, oder verstorben.

Aber da in Hunderdorf noch keine Russen durchs Fenster geguckt haben, wird das ganz bestimmt noch kommen, ganz sicher sogar.

Beste Grüsse vom Baldur

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Die Bauern am Wirtstisch...

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 15. Januar 2017, 17:04 vor 1410 Tagen @ Baldur 4197 mal gelesen

Hallo!

Die vernünftigste Erklärung für mich liegt darin, dass auch Irlmaier Unsinn sah.

Die Hunderdorfaussage Irlmaiers, daß die Russen zum Wirtshausfenster reinschauten, kommt mir vor wie eine bloße Reflektion der Volkssage, vor allem Mühlhiasls.

Das Kloster Windberg, in dem der Mühlhiasl angeblich Müller war (was nachgewiesenermaßen eine erfundene Geschichte ist), liegt nur 1.000 Meter von Hunderdorf entfernt.

Mühlhiasl:
"‚Von Straubing auf den Pilmersberg (Pilgramsberg) hinein wird eine Straß baut.‘ (Die Gegend war damals so unwirtlich, daß ihm der alte Weiherbauer erklärte, wenn ich alles glaub, glaub ich nicht, daß da eine Straß baut werden kann (die jetzige Straße Straubing-Stallwang-Cham) ‚auf der Straß kommen sie einmal heraus, dieselben Roten, d’Rotjankerl‘. Wegen dieser Äußerung wurde er viel verlacht, obs etwa die rothosigen Franzosen sein sollen: ‚Nein, Franzosen sinds nicht, rote Hosen habens auch nicht, aber die Roten sinds.‘
‚Wenn’s aber einmal kommen, muß man davonlaufen, was man kann und muß sich verstecken mit drei Laib Brot. Wenn man beim Laufen einen verliert, darf man sich nicht bücken, so muß es ‚schlaun‘, wenn man den zweiten verliert, muß man ihn auch hintlassen, man kanns auch mit einem noch aushalten.‘ (Daß in kritischen Zeiten jeder Eisenbahn und Nachrichtendienst aufhören kann, hat die Rätezeit gezeigt.)
Als Versteck empfahl er je nach Gegend z. B. für Mitterfels die großen Wälder im Perlbachtal und die Senkungen bei Buchberg. Für Englmar die Käsplatte, für Bodenmais die Berkwerke, für den waldlosen Gäuboden die Weizenmandln.
Zum Schluß ist noch ein besonders unheimlicher Gast in Aussicht gestellt, nach Art des Sensenmannes, nur mit einem Originalnamen: ‚Der Bänke-Abräumer‘. Da man in den Bauernstuben reihenweise auf Bänken sitzt, zu verstehen als eine die Familienbestände dahinraffende seuchenartige Krankheit:
‚Auf d’Letzt kommt der Bänker-a-ramer.‘ Die wenigen, die übrig geblieben, werden sich schutzsuchend aus der ganzen Umgebung innerhalb der Windberger Klostermauer sammeln.
‚Wers überlebt, muß einen eisernen Kopf haben.‘"

Und diese Situation des Volkssagenmotivs "Überraschungsangriff" spiegelt sich bei Irlmaier durch eine meines Erachtns erfundene Wirtshausszenerie.

Die Behauptung Backmunds, daß Irlmaier Mühlhiasl zum Zeitpunkt dieser Aussage nicht gekannt habe, glaube ich ihm nicht, ebenso wenig, daß Irlmaier viel zu unbegabt, phantasielos, zu wenig schlau und gerissen gewesen wäre, um sich Aussagen auszudenken (der selbe Irlmaier, der mehrfach wegen Betruges einsaß). Nicht zuletzt hielt er Adlmaier für zuverlässig und gewissenhaft, was die Dokumentation Irlmaiers anbelangt. Tatsächlich wissen wir, daß er zum Lindelied verfälscht und gelogen hat.
Mir scheint, Backmund empfand es als nötig, Irlmaier und Adlmaier vor der Nachwelt mehr Glaubwürdigkeit verleihen zu müssen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Hunderdorf und das benachbarte Bogen (Panzerabladeschau)

Baldur @, Sonntag, 15. Januar 2017, 19:06 vor 1410 Tagen @ Taurec 3912 mal gelesen

Hallo, Taurec,

ich muss mich insoweit berichtigen, dass es aus früherer Sicht eventuell einen Sinn gehabt haben könnte, wieso russische Soldaten in Hunderdorf auftauchen.

Hunderdorf liegt unmittelbar (nördlich) neben Bogen, wo BBs Kollege in der eingeschnittenen Schneise des Zufahrtsgleises zum Bahnhof russische Panzer auf Waggons "gesehen" hatte - zusammen mit einer Fichtenanpflanzung am Gartenzaun, die es damals noch nicht gab, die momentan aber existiert.

Insofern hätte Irlmaiers Aussage früher durchaus Sinn ergeben, heute jedoch nicht mehr, das Bahngleis ist mittlerweile entfernt worden.

Dies nur der guten Ordnung halber.

Die gute Frage dabei: wusste BBs Kollege von der Prophezeiung Irlmaiers über Hunderdorf?

Beste Grüsse vom Baldur

Zuban-Schachtel

IFan @, Sonntag, 15. Januar 2017, 23:21 vor 1410 Tagen @ Baldur 3989 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Sonntag, 15. Januar 2017, 23:33

Hallo,

ich weiß, es passt eigentlich überhaupt nicht in den Strang, aber für die Marginalie kann ich nicht gut einen eigenen öffnen: Gerade habe ich bei Ebay eine Auktion mit einer 12er-Zuban-Schachtel gefunden, noch dazu mit Maßstab und Maxi-Bildern, hier: http://www.ebay.de/itm/2x-volle-Zigarettenschachtel-Zuban-Salem-N0-6-um-1970-80-/252718150978?hash=item3ad72cf542:g:5HMAAOSw2xRYdMU-

Anne und Pfirsich An und für sich sind die Bilder ja urheberrechtlich geschützt, aber vielleicht kann man ja mal fragen, ob der Verkäufer etwas dagegen hat, wenn man sie auf unserer Seite findbar macht (abspeichert; die Ebay-Bilder sind nicht ewig zu finden). Man kann ja drunterschreiben "Mit freundlicher Genehmigung von Joachim Hertle" oder so, um ihm das schmackhaft zu machen.

Nun weiß man nicht, ob es sich um eine normale Zigarettenschachtel gehandelt hat, von der Irlmaier sprach, oder um eine Blechdose, wie sie auch auf der Quellenseite ( https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Alois_Irlmaier ) abgebildet ist. Hier http://www.antiquepool.at/de/artikel/8875.html ist die gleiche Blechdose noch einmal in mehreren Ansichten abgebildet, Maß 11 x 7,8 x 2,6 cm.


O.k., vielleicht habe ich doch noch was für den Strang: In den beiden folgenden Links kann man die Bahnlinien Tschechien und Bayern finden; es wäre tatsächlich sehr aufwendig, einen Zug (mit Panzern) bis nach Bogen zu bringen; man müsste über Klatovy, Bayerisch Eisenstein, Zwiesel, Regen, Deggendorf, Plattling und Straubing nach Bogen fahren.

http://www.openstreetmap.org/#map=10/48.8801/12.7895&layers=T
http://www.cd.cz/assets/vnitrostatni-cestovani/mapa-site/mapa-trati/kraje.pdf


Gruß, IFan

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"... grade bis zu meiner Hastürschwelle!"

BBouvier, Montag, 16. Januar 2017, 01:02 vor 1410 Tagen @ IFan 3904 mal gelesen

<" ... man müsste über Klatovy, Bayerisch Eisenstein, Zwiesel,
Regen, Deggendorf, Plattling und Straubing nach Bogen fahren
.">

Hallo, IFan!

Du sagst es.
Und zwar sogar zurück (!) nach Bogen, auf das nördliche Donauufer.
Falls (!) es sich dabei wenigstens um eine halbwegs
solide Schau handeln sollte: "Russische Truppen/Krieg" -
dann ist die m.E. lokal genauso verfremdet wie z.B. alle diese
Schauungen über eine "Flut - genau grade bis zu meiner Hastürschwelle".
=>
Das Grundstück meines Kameraden grenzte an den Hohlweg
der Gleise, in dem der Zug hielt, und wo die Panzer
gerade dort (bei ihm) ausgeladen wurden.

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Militärfahrzeuge gerade an der Stelle (?)

IFan @, Montag, 16. Januar 2017, 16:08 vor 1409 Tagen @ BBouvier 3643 mal gelesen

Hallo BB,

auf dem Satellitenbild sind auf dem Grundstück Ecke Hartwigstraße - Bahnlinie anscheinend Militärfahrzeuge zu erkennen.
https://www.google.de/maps/place/Bogen/@48.9114118,12.6883447,177m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x4775692babfb9529:0x2c83d737d21c600a!8m2!3d48.9094138!4d12.6922998?hl=de

Nach Google ist es ein Gelände der BayWa AG, an und für sich ein Handel für die Landwirtschaft. Neben dem Punkt, über dem der Text steht, ist ein Fahrzeug zu erkennen, das einen weißen Kreis mit einem roten Kreuz trägt. Nun kenne ich mich mit Militärfahrzeugen nicht aus, doch sieht das für mich als Laie aus wie ein Militärlastwagen. Einige andere Fahrzeuge (?) daneben haben die gleiche Farbe, wohl Fleckentarn.

Hier ist eine Seite, auf der man näher heranzoomen kann: http://www.gorvin.de/stadtplan/

Nun sind Satellitenbilder nicht immer aktuell, und vielleicht sind diese schon ein paar Jahre alt. Vielleicht hat die BayWa das Grundstück erst erworben, nachdem der Militaria-Handel (?) dort aufgegeben hat. Jedenfalls ist das alles sehr merkwürdig. Was will ein Landwirtschafts-Handel mit Militärfahrzeugen? Schlachten die die vielleicht aus, für Ersatzteile o.ä.? Kann ich mir aber auch kaum vorstellen.

Andererseits ist das eine merkwürdige Konstellation, dass Dein Kamerad dort Panzer abladen gesehen hat, und dort tatsächlich (bzw. anscheinend) Militärfahrzeuge stehen. Vielleicht nutzt die russische Armee auch die Geschäftsbeziehung, um dort angeblich ausgemusterte Panzer "an einen Privatmann zu verkaufen"? Doch ist das alles sehr spekulativ. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass Militärfahrzeuge und die Stelle in Bogen möglicherweise keine absurde Konstellation sind.

Gruß, IFan

Fichtenschonung und Panzer

Dannylee @, Montag, 16. Januar 2017, 16:41 vor 1409 Tagen @ IFan 3572 mal gelesen

Andererseits ist das eine merkwürdige Konstellation, dass Dein Kamerad dort Panzer abladen gesehen hat, und dort tatsächlich (bzw. anscheinend) Militärfahrzeuge stehen. Vielleicht nutzt die russische Armee auch die Geschäftsbeziehung, um dort angeblich ausgemusterte Panzer "an einen Privatmann zu verkaufen"? Doch ist das alles sehr spekulativ. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass Militärfahrzeuge und die Stelle in Bogen möglicherweise keine absurde Konstellation sind.

Gruß, IFan

Hallo, IFan,

...und somit BBs Kamerad womöglich richtig liegt. Vielleicht werden wir es schon
in einigen Jahren wissen.
Zumindest mit der Fichtenschonung, die es zum Zeitpunkt seiner Schauungen
noch nicht gab, hat er schon mal 'nen Treffer gelandet.

Freundliche Grüße

Dannylee

Bogen ist obsolet geworden

Baldur @, Montag, 16. Januar 2017, 17:01 vor 1409 Tagen @ Dannylee 3618 mal gelesen

Hallo, Dannylee,

das Gleis wurde abgebaut, ein Teil der Trasse wurde offernbar bereits überbaut.
BBs Kamerad sah, wie Panzer vom Waggon abgeladen wurden, der am Gleis stand.

Das Gleis verläuft genau hinter seinem Haus, an der Grundstücksgrenze, in Spuckweite. Verlief.

Schwellen und Schienen sind weg.

Man könnte sie wieder errichten, nur von wem und wozu? Die Russen werden es nicht sein, und die Bundesbahn mit absoluter Sicherheit nicht.
Da lohnt sich auch keine Regionalbahn.

Hier ist das zu sehen:

die Goethestrasse mündet in den Eichelbergweg. Nördlich darüber sieht man das aufgelassene Gleisbett.

Verfolge es nach Osten, es wäre sinnlos und unmöglich, es wieder in Betrieb zu nehmen.

Und wenn die Panzer am Bahnhof von Westen her ankämen, ist da immer noch kein Gleis, auf dem sie aufgeladen in den "gesehenen" Hohlweg fahren können. Nicht mehr.

Beste Grüsse vom Baldur

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Die Bogener Fichten

Taurec ⌂ @, München, Montag, 16. Januar 2017, 17:30 vor 1409 Tagen @ Baldur 3633 mal gelesen

Hallo!

Festzuhalten ist: Die Schau war eindeutig präkognitiv, weil BBs Kamerad dort eine Reihe Fichten sah, die erst einige Monate später gepflanzt wurden.

Für diejenigen, die noch nicht so lange in den Foren mitlesen und nicht wissen, worum es geht. Hier sind die drei Originalbeiträge BBs:
https://schauungen.de/Forumsarchive/forum53379/messages/98989.htm
https://schauungen.de/Forumsarchive/forum53379/messages/99010.htm
https://schauungen.de/Forumsarchive/forum53379/messages/99245.htm

Zusammengefaßt:
„Nur etwas stromauf, nördlich Deggendorf (Bogen), habe ich eine Schau, da hält ein langer Militärzug in einem Hohlweg, und aus den Abteilen quellen die Soldaten und fahren sofort ihre Panzer runter, von den Flachwagons weiter hinten. Die sind direkt durchgefahren von sonstwoher. Schont Material und Mannschaft, geht auch schnell. So macht man das.
Vergiß Schifftransport.
Das erzählt mir also vor einigen Jahren ein Mann, der sein Haus an dem besagten Hohlweg der Eisenbahn zu stehen hat. (Bogener Donaubrücke) Und lacht: ‚Das ist ja Unsinn, denn an der Abbruchkante der Wiese, runter zu den Schienen, da standen in der Schau eine Reihe lauter Fichten.‘
Und berichtet mir so ein Jahr später, (diesmal jedoch leicht bläßlich): ‚Wissen Sie was? Am Wochenende ist mein Hausbesitzer mit einem Hänger vorbeigekommen und hat zwei Dutzend kleine Fichtensetzlinge mitgebracht. Und die hat der da eingesetzt, wo ich die in groß hatte stehen sehen.‘
Man staunt.

Die Schau war 1982. 1983 wurden die Fichten? (irgendwelche Nadelbäume) gepflanzt. Das waren noch kleinste Stecklinge. Gesehen wurden die deutlich übermannshoch. Sagen wir mal: so drei Meter. Diese Höhe dürften die sicher schon nach 10-15 Jahren erreicht haben. Insofern taugt die Wuchshöhe leider nicht als Zeitindikator, wie ich mir das seinerzeit so nett gedacht hatte.“

Und hier Baldurs Bericht der Ortsbegehung 2007:
http://216.194.92.47/forum/messages/19828.htm

Ich lade an dieser Stelle noch die Bilder hoch, die Baldur damals gemacht hat:

[image]
Hinter den Birken und dem Gestrüpp: die "Fichten" (oder was auch immer) am Rande des Hohlweges.

[image]
Der Hohlweg von den Fichten aus gesehen.

[image]
Der Hohlweg nach Osten Richtung Fichten. Dieses und das nächste Bild wurden rund 160 Meter von den Fichten entfernt aufgenommen.

[image]
Der Bogener Bahnhof westlich des Hohlweges.

Zu dem Zeitpunkt, als die Fichten die in der Schau gesehene Höhe hatten (übermannshoch, max. 3 Meter), dürfte das Gleis noch bestanden haben.

Die Bahnstrecke wurde Mitte der Neunziger stillgelegt.

Beim Besuch des Ortes 2007 waren die Fichten schon 3,5 bis 4 Meter hoch, also deutlich zu groß. Die Bahntrasse war abgerissen.

Heißt: Der Zeitpunkt, an dem in der Schau die Russen kamen, an dem die Schau hätte eintreffen können (vielleicht sogar sollen?), verging und nichts geschah. Die Frage bleibt, was schiefgelaufen ist.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Problem mit Schauungen

Taurec ⌂ @, München, Montag, 16. Januar 2017, 18:07 vor 1409 Tagen @ Taurec 3634 mal gelesen

Hallo!

Das Phänomen, daß bei offensichtlich vorliegender Präkognition der wesentliche Teil der Schau nicht (bzw. nicht zum gesehenen Zeitpunkt?) eintrifft, ist uns nicht unbekannt.

Bekanntestes Beispiel ist die Funkenregenschau des Waldviertlers, die in seinem Heimatdorf spielt.
Der Waldviertler und seine Altersgenossen in der Schau sind inzwischen alle um die 80 Jahre alt.
In der Funkenregenschau waren es noch junge Männer mit nicht erwachsenen Kindern, so daß der Waldviertler mit dem Eintreffen der Schau Mitte der 80er Jahre rechnete. Auch die in der Schau gesehenen Gebäude waren Mitte der 80er wohl im Wesentlichen schon vorhanden.

Die Schau hatte er zwischen 1960 und 1965.

Detlef ist ein weiteres Beispiel. Präkognitiv waren wohl die Kinder und Technik (Flachbildschirme).

Nicht übersehen werden darf, daß in jeder dieser Schauungen ein anderer Zeitpunkt des Eintreffens gesehen wurde:
Waldviertler: Achtziger Jahre
Bogener Fichten: Neunziger Jahre
Detlef: um 2012

Hinzuzufügen wäre noch ITOma, die München-Pasing im Voraus mit Gebäuden sah, die nun seit ein paar Jahren wie gesehen bereits bestehen.

Jede dieser Schauungen zeigt eine andere Zeit für das Hauptgeschehen, die untereinander aber unvereinbar sind.
München-Pasing gemäß ITOma kann nicht 20xx eintreffen, wenn 2012 laut Detlef der Planet massiv umgestaltet wird. Die Russen in Bogen können nicht Mitte der Neunziger einmarschieren, wenn die Schauungen des Waldviertlers (der sich wohl durchweg als jungen Mann handeln sah) das kosmische und Impaktgeschehen in den Achtzigern verorten.

Augenscheinlich reales Geschehen, das sich später als irreal herausstellt, zählt offenbar zu den standardmäßigen Eigenschaften von Schauungen (zum kollektiven Weltgeschehen).

Schlußfolgerung:
1. Man sollte unbedingt davon Abstand nehmen, in Schauungen direkt gesehene oder indirekt abgeleitete Zeiten für bare Münze zu nehmen. Datierungen sind wohl ausnahmslos immer für die Tonne, auch die scheinbar durch die Schau belegten Datierungen.

2. Man sollte unbedingt davon Abstand nehmen, die Schauungen inhaltlich für Geschehen eins zu eins zu nehmen.

Die Leute haben Schauungen, werden alt und sterben, ohne das Gesehene selbst zu erleben. Sie versinken aber nicht als Fehlschläge im Nebel der Zeiten, sondern werden regelmäßig durch neue Schauungen von jüngeren Leuten ersetzt, welche die alten Schauungen hinsichtlich der Großereignisse ergänzen. Es werden regelmäßig diverse Naturkatastrophen gesehen, Himmelskörper, verschiedene Varianten und Einzelheiten eines russischen Einmarsches, Bürgerkriegsszenen, alles mit wechselnden Protagonisten vor dem gleichbleibenden Hintergrund der Großereignisse.

Handelt es sich hierbei um Dinge, die in irgendeiner Form irgendwann eintreffen werden, oder hängt all dies wie eine unerreichbare Fata Morgana vor uns und bewegt sich mit unserem zeitlichen Horizont stets in der Zukunft verbleibend fort?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

einfach mal: Dankeschön, Taurec!

Baldur @, Montag, 16. Januar 2017, 18:18 vor 1409 Tagen @ Taurec 3572 mal gelesen

Hallo, Taurec,

solche Beiträge sind wegweisend.

Sie machen den Unterschied deutlich zwischen vernünftiger Betrachtungsweise und Forschung einerseits, und blind(wütig)em, naiven, stumpfsinnigen Festhalten und bedingungslosen Glauben an einstmals Geschriebenes unklaren Hintergrunds andererseits.

Ohne Dein Zutun als Forumsanbieter wäre das alles nicht möglich.

Herzlichen Dank dafür.

Beste Grüsse vom Baldur

genau.

IFan @, Montag, 16. Januar 2017, 19:17 vor 1409 Tagen @ Baldur 3471 mal gelesen

Hallo Baldur (und Taurec),

dem möchte ich mich anschließen.


Gruß, IFan

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Sanitätskommando IV

Taurec ⌂ @, München, Montag, 16. Januar 2017, 17:05 vor 1409 Tagen @ IFan 3601 mal gelesen

bearbeitet von Forumsleitung, Dienstag, 17. Januar 2017, 08:44

Hallo!

In Bogen befindet/befand sich die Graf-Aswin-Kaserne, die zuletzt Standort des Sanitätskommandos IV war. Dieses wurde Ende 2014 aufgelöst. Womöglich handelt es sich um ausgemusterte Überbleibsel dieser Einrichtung.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

anderer Ort

Baldur @, Montag, 16. Januar 2017, 17:05 vor 1409 Tagen @ IFan 3502 mal gelesen

Hallo, IFan,

er sah es aber östlich der Lintacher Strasse.
Dort wurden Panzer vom Wagon abgeladen.
Der nicht mehr dorthin kommt, wenn es kein Gleis mehr gibt.
Es gibt dort kein Gleis mehr.

Nur die Fichten.

Beste Grüsse vom Baldur

Ach so.

IFan @, Montag, 16. Januar 2017, 19:12 vor 1409 Tagen @ Baldur 3489 mal gelesen

Hallo Baldur,

ah ja, das relativiert das ja etwas. In https://schauungen.de/forum/index.php?id=23343 war das noch nicht so genau beschrieben. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich meinen Beitrag vielleicht etwas anders geschrieben. Na ja. Vielleicht ist es tatsächlich so, wie Taurec beschreibt, "Der Zeitpunkt, an dem in der Schau die Russen kamen, an dem die Schau hätte eintreffen können (vielleicht sogar sollen?), verging und nichts geschah. Die Frage bleibt, was schiefgelaufen ist."

Ist dann ja auch ganz gut so, dass nichts passiert ist. Besser, eine (solche) Schau tritt nicht ein und wir müssen zugeben, dass wir uns getäuscht haben, als dass die Russen kommen und wir sagen "Siehste, wir haben Recht gehabt!"

Mal sehen.

Wenn einer feststellt, dass das Gleis doch wieder verlängert wird (vielleicht, um den Bahnhof besser nutzbar zu machen), muss er uns sofort Bescheid geben!

Gruß, IFan

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"Gerade vor meiner Haustüre!"

BBouvier, Montag, 16. Januar 2017, 20:46 vor 1409 Tagen @ IFan 3589 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 16. Januar 2017, 21:07

<"Wenn einer feststellt, dass das Gleis doch wieder verlängert wird ... muss er uns sofort Bescheid geben!">

Hallo, IFan!

Es darf dabei nicht übersehen werden, daß
- falls "östliche" Verbände durch oder aus der Tschechei
per Bahntransport Richtung Westen => => (Rhein?) verlegt werden sollten,
es wenig Sinn macht, sie - nachdem sie (nur)
in Straubing angekommen wären - die dann sogleich wieder zurück (!)
nach Nordosten und zurück (!) über die Donau
ins (für mechanisierte Truppen) völlig untaugliche
Gelände nördlich des Stromes zu verfrachten.

Nördlich der Donau:
[image]
Kannst ja mal versuchen, dort mit einer Panzerdivision rumzumachen.
Oder hier:
[image]

Südlich der Donau der Gäuboden bei Straubing - eine wahre "Panzerrennbahn" ! ... links geht es dort nach Ulm!
=>
[image]

Noch einmal:
Falls (!) es sich dabei um eine valide Schau
handeln sollte, die (allerdings) symbolisch verfremdet ist,
dann trifft das insbesondere für den gesehenen Ort
des Geschehens zu:
"Gerade vor meiner Haustüre!"
Ich wies bereits darauf hin.

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

bestimmt richtig

IFan @, Montag, 16. Januar 2017, 22:33 vor 1409 Tagen @ BBouvier 3398 mal gelesen

Hallo BB,

das hast Du bestimmt Recht, was die Verwendung der Panzer nördlich der Donau angeht (als Fachmann schon mal sowieso). In den Sumpf würde ich sicher nicht fahren (auch als Laie nicht), in die Berge da auch nicht.

Allerdings ist es zurück über die Donau nur gut 5 km, z.B. nach Ainbrach, wenn man die offizielle Route nimmt (die für Panzer sicher nicht immer erforderlich ist). Der erwähnte Gäuboden ist nur 11 km entfernt (Beispiel "Golf-Club Gäuboden" bei Moosgraben).

Dennoch hast Du wahrscheinlich auch mit der symbolischen Verfremdung Recht ("Gerade vor meiner Haustüre!" sieht doch schon sehr symbolisch aus), und die anderen Argumente (wahrscheinlich schon Vergangenheit, was die Möglichkeit angeht, und das fehlende Gleis) sind auch nicht von der Hand zu weisen.

Insgesamt für unsere Zwecke wohl nicht sehr brauchbar, die Schau. Wenn auch im Detail interessant. Ganz in die Tonne treten möchte ich sie dennoch nicht; vielleicht einfach im Hinterkopf behalten.

Gruß, IFan

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Allegorie als Standard bei Schauungen

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 17. Januar 2017, 08:37 vor 1408 Tagen @ IFan 3447 mal gelesen

Hallo!

Insgesamt für unsere Zwecke wohl nicht sehr brauchbar, die Schau. Wenn auch im Detail interessant. Ganz in die Tonne treten möchte ich sie dennoch nicht; vielleicht einfach im Hinterkopf behalten.

Sollte sich herausstellen, daß diese Art der Symbolik bei Schauungen der Regelfall ist, könnte man sie immerhin noch in der Hinsicht verwenden, daß die Russen wohl irgendwann mal in der Gegend sein könnten.

Wer weiß, ob die Schau des Waldviertlers nicht ähnlich allegorisch ist?

"Seit jeher wohne ich unmittelbar am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes Döllersheim. Während der Besatzungszeit waren dort zigtausende Russen aller Volksgruppen stationiert. Ich wuchs in deren Gegenwart auf und kenne deswegen ihr Aussehen, ihr Verhalten, ihre Mentalität.
Ende der fünfziger Jahre hatte ich eine Einzelvision. Ich sah die Russen wieder hier einziehen; sie nisteten sich am Übungsplatz ein und verschanzten sich nachher auf den östlich und südlich vorgelagerten Hügelketten. Sie erschienen mir dabei außergewöhnlich hektisch und gereizt. Mir fielen bei ihnen keine sonderlich neuen Waffen auf. An größere Kampfhandlungen konnte ich mich bei uns nicht erinnern."

  • Zeitnah gesehen, nachdem Russen bereits mal auf dem Platz gewesen waren.
  • Gesehen "vor der eigenen Haustüre".
  • Gesehen mit dem damals aktuellen Gerät.

Schlußfolgerung: Hier wurde lediglich die Information dargestellt "Russen mal da". Die Details sind zu vernachlässigendes Beiwerk.

Das gleiche mag für die Schau von Aeneas gelten, der die Russen ausgerechnet in seiner früheren Studienstadt und sich als Protagonist der Handlung sah.

Wir haben auch in Träumen stets das Empfinden, wir selbst zu sein. Das Traumgeschehen entfaltet sich um uns mit Bezug zu uns. Bei Schauungen ist es genau so, jedoch mit dem Unterschied, daß (mutmaßlich) Informationen verarbeitet werden, die nicht unseren tieferen Wesensschichten entstammen, sondern von außerhalb kommen.

Nichtsdestoweniger ist es möglich, daß in Schauungen bisweilen präzise physikalische Details (etwa das Blitzlicht in BBs Impakttraum), reales Beiwerk (z. B. erst in Zukunft zu errichtende Häuser) oder noch nicht geborene, noch unbekannte Personen gesehen werden, obschon die Handlung an sich mit der eigenen Beteiligung so nie geschehen wird.

Es ist wohl ausgeschlossen, daß ITOma dereinst höchstpersönlich als Hungerhaken im Pasinger Bahnhof hausen wird. Dieser Umstand war für die Schau lediglich die Projektionsfläche, um die Situation dort darzustellen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

einfache Erklärung

schwelmi @, Dienstag, 17. Januar 2017, 05:08 vor 1409 Tagen @ IFan 3464 mal gelesen

bearbeitet von schwelmi, Dienstag, 17. Januar 2017, 05:37

Hallo IFan,

die Baywa hat oft auch eine Werkstatt dabei für Landmaschinen und eben auch für LKW. Das ist auch in Bogen der Fall.
Hier kann man sehen, was die Werkstatt der Baywa in Bogen alles anbietet.

Schönen Gruß,
schwelmi

Russenpanzer-Wartungs- und Reparaturservice

Dannylee @, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:23 vor 1408 Tagen @ schwelmi 3401 mal gelesen

Hallo IFan,

die Baywa hat oft auch eine Werkstatt dabei für Landmaschinen und eben auch für LKW. Das ist auch in Bogen der Fall.
Hier kann man sehen, was die Werkstatt der Baywa in Bogen alles anbietet.

Schönen Gruß,
schwelmi

Hallo, Schwelmi,

wer weiß, vielleicht wird /muss diese Werkstatt in Zukunft für 'ne
Weile auch 'nen Russenpanzer-Wartungs- und Reparaturservice anbieten.;-)

Schönen Gruß zurück

Dannylee

Bundeswehr repariert ihre Fahrzeuge normalerweise selber

IFan @, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:27 vor 1408 Tagen @ schwelmi 3357 mal gelesen

Hallo Schwelmi,

so weit mir bekannt ist (Fachleute mögen mich ggf. korrigieren), repariert und wartet die Bundeswehr ihre Fahrzeuge selber, mit eigenen Leuten in eigenen Werkstätten. Wobei ich mich da grundsätzlich eines Besseren belehren lasse, ob die BayWa da vielleicht auch ihre Finger drin haben könnte. Da könnte sich ja mal ein Fachmann zu melden, ob es da Ausnahmen geben kann.

Gruß, IFan

Fahrzeuge aus der Umgebung

schwelmi @, Dienstag, 17. Januar 2017, 15:07 vor 1408 Tagen @ IFan 3372 mal gelesen

bearbeitet von schwelmi, Dienstag, 17. Januar 2017, 15:15

Hallo IFan,

wenn ich mir die Beobachtungen bei verschiedenen Werkstätten in Erinnerung rufe, dann kann ich wohl guten Gewissens behaupten, dass manche Werkstätten einen Bereich haben, auf dem ausrangierte Fahrzeuge aus der Umgebung herumstehen. Inzwischen ist das etwas seltener geworden, aber dennoch anzutreffen.

Außerdem ist es auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit, ob man seine Fahrzeuge selbst repariert oder eben nicht. Es macht betriebswirtschaftlich wenig Sinn, für jeden kleinen Standort eine eigene und vor allem voll ausgestattete Werkstatt zu betreiben. Das hatte auch die Post einmal einsehen müssen. Wie sich das bei der BW in Zeiten von Flottenleasing verhält entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.

Schönen Gruß,
schwelmi

Avatar

Irlmaierecho zu: "Wenn die Büdericher ..."

BBouvier, Sonntag, 15. Januar 2017, 19:01 vor 1410 Tagen @ Baldur 3945 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 15. Januar 2017, 19:16

<"Russische Panzer am Donau-Ufer in Passau?
Schaut Euch mal die Landkarte an, das ist absolut sinnlos.
Die vernünftigste Erklärung für mich liegt darin,
dass auch Irlmaier Unsinn sah
.">

Hallo, Baldur!

Irlmaier hat auch diesbezüglich wieder mal überhaupt nichts gesehen!

1.
Können, wie Irlmaier behauptet,
- Kirchenbesucher, wenn sie aus dem Passauer Dom kommen -
diese das nördliche Donauufer doch überhaupt nicht sehen:
Und daher auch dessen "Panzer" dort nicht. :-D

Es ist eben gar nicht so einfach, eine Schau glaubhaft zu fälschen.

2.
Hat er auch da wieder mal nur eine dieser obskuren "Prophezeiungen"
aus dem 19. Jahrhundert "Irlmaierecho" repetiert:
"Wenn die Büdericher (BB: bei Werl) auf Krautweih (Mariä Himmelfahrt am 15. 8.)
aus dem Hochamte kommen, steht rund um die Kirche alles voll Soldaten
."

Und 3.:
Irlmaier behauptet, daß
- wenn die Passauer aus der Kirche kommen -
sie am nördlichen Donauufer
überraschend russische Panzer rollen sehen
und die irrig für "eigene im Manöver" halten.

Ei! - Da kann er also innerhalb der behaupteten Schau
auch noch gleich die Gedanken der Kirchgänger lesen? :-D
... ein in der gesamten Literatur völlig einmaliges Vorkommnis!
=>
:tonne:

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Suche nach Sicherheit!?

Belisario @, bei Düsseldorf, Montag, 16. Januar 2017, 01:00 vor 1410 Tagen @ Baldur 3644 mal gelesen

Hallo Baldur,

ich lese Deine Beiträge immer sehr gerne, die meisten Deiner Erkenntnisse und Desillusionierungen kann ich nur teilen und bestätigen.
Daraus ergibt sich dann eine relativ realistische Weltsicht.

In Deinen Beiträgen der letzten Monate erkenne ich aber immer mehr den Wunsch, alle anderen hier davon zu überzeugen, dass das bisher Geglaubte nichts als Unsinn ist.
Woher dieser Wunsch nach Übereinstimmung?
Offensichtlich bist Du Dir Deiner neuen Sichtweise alles andere als sicher und suchst den Konsens, sozusagen als Bestätigung für die Richtigkeit.

Das ist schade und lenkt Deine Beiträge in eine m.E.ungesunde Richtung.
Finden wir uns doch lieber damit ab, dass wir einfach nicht wissen, was und vor allem wann etwas passieren wird.

Mit klarem Blick sieht man doch, wie es um Europa bestellt ist.
Es geht zu Ende.
Ob sich der Leichnam nun noch 10-15 Jahre weiter dahinschleppt oder bereits morgen endgültig umfällt, was solls.
Man sollte innerlich auf alles eingestellt sein und wachen Auges bleiben. Dann wird man auch zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen.

Einen anderen Weg sehe ich nicht.

Sich auf Untergangsszenarien fest zu legen und sich damit den Kopf und die Aufmerksamkeit zu verstopfen ist genauso wenig zielführend, wie alles zu leugnen und sich in Sicherheit zu wiegen.

In beiden Fällen wird die dringend benötigte Aufmerksamkeit für das hier und jetzt auf Nebengleisen des Glaubens verplempert.

Grüße
Belisario

vernünftige Vorkehrungen oder sektenhafter Wahn

Baldur @, Montag, 16. Januar 2017, 14:42 vor 1409 Tagen @ Belisario 3623 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Montag, 16. Januar 2017, 14:49

Hallo, Belisario,


In Deinen Beiträgen der letzten Monate erkenne ich aber immer mehr den Wunsch, alle anderen hier davon zu überzeugen, dass das bisher Geglaubte nichts als Unsinn ist.
Woher dieser Wunsch nach Übereinstimmung?
Offensichtlich bist Du Dir Deiner neuen Sichtweise alles andere als sicher und suchst den Konsens, sozusagen als Bestätigung für die Richtigkeit.

nein, ich richte mich nicht nach der Mehrheitsmeinung, sondern danach, was ich für sinnvoll halte.
Aber das mit der zunehmend ablehenden Haltung hast Du zutreffend beobachtet, das ist so.


Mit klarem Blick sieht man doch, wie es um Europa bestellt ist.
Es geht zu Ende.
Ob sich der Leichnam nun noch 10-15 Jahre weiter dahinschleppt oder bereits morgen endgültig umfällt, was solls.

ich bin mir da nicht so sicher, ob es einem "Ende" entgegen geht.
Wir hatten mehrheitlich angenommen, es käme zu einem Zusammenbruch mit entsprechendem Tumult, und einer Auflösung der bisherigen Strukturen.

Ich halte diese Strukturen mehrheitlich für schädlich und würde mich über eine Verbesserung sehr freuen, aber es gibt durchaus auch die Variante des schleichenden Umbaus, und einer Veränderung im Sinne einer Verwässerung, eines Abgleitens in Richtung Armut und "rumänische Verhältnisse" oder "Bronx" in den 70er/80er Jahren.

Oder aber auch die Durchsetzung des Eine-Welt-Szenarios mit Chip und Weltdiktatur.

Man sollte innerlich auf alles eingestellt sein und wachen Auges bleiben. Dann wird man auch zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen.

Einen anderen Weg sehe ich nicht.

So sehe ich es derzeit auch.
Allerdings kann man die Positionierung nicht beliebig wechseln (Arbeitsplatz, Wohnung hinsichtlich Staat und Örtlichkeit, Sicherung des Ersparten etc.).
Ein eingeschlagener Weg ist für einige Zeit bindend.

Völlige Freiheit liesse sich denken, führt aber zu Orientierungs- und Ziellosigkeit, zu einem absoluten Stillstand im Leben, einer Sackgasse - ich habe genau das versucht, es waren letztlich verlorene Jahre.


Sich auf Untergangsszenarien fest zu legen und sich damit den Kopf und die Aufmerksamkeit zu verstopfen ist genauso wenig zielführend, wie alles zu leugnen und sich in Sicherheit zu wiegen.

In beiden Fällen wird die dringend benötigte Aufmerksamkeit für das hier und jetzt auf Nebengleisen des Glaubens verplempert.

Ja, absolut.

Vielleicht noch ein paar Gedanken, wieso ich mich derart gedreht habe:

1) ich habe ein Lebensalter erreicht, in dem man eher passiv wird, weil das meiste hinter einem liegt - auch Ulfkotte schrieb auch über das Thema Vorsorge, aber er wird es nicht mehr brauchen.
Etliche Weggefährten schauten in die gleiche Richtung (EUKLID aus dem Gelben bzw. Ketzerforum, Reinhard Deutsch, Verwandte von mir, sie sind zwischenzeitlich verstorben, ohne, dass die Erwartungen sich bewahrheitet hätten).
Das Beispiel der unsäglichen Godot-Garabandal-Klamotte mahnt dazu, für alles ein zeitliches Verfallsdatum einzurichten.

2) im Gelben Forum wurde bei der Finanzkrise 2008 das Spielende, das "Game over" ausgerufen, es kam aber nicht.
Ich war ebenso davon felsenfest überzeugt, aber es bliebt aus.
Wenn damals nicht, wann dann?

3) die absolute Verbohrtheit der meisten Schreiber im Frömmlerforum führt einem vor Augen, wie sehr ein Glaube zu wahnhaften Zuständen führen kann, und da sollte man mal räuspern und sagen, Hallo, wacht doch endlich mal auf, wie lange lasst ihr Euch noch verarschen.

Wobei das bei Leuten mit religiösen Glaubensüberzeugungen schwierig bis unmöglich ist, und wie man das von Sekten bzw. Sektenaussteigern kennt, die den Ausgang nicht mehr sahen und gefangen waren.

Die Zerstörungserwartung (Feuer vom Himmel, drei finstere Tage, Endzeit, Wiedererstarken der Kirche, gar Jesu Wiederkehr) ist klar ein religiöser (christlicher) Kalauer, und das zieht sich durch fast alle alten Schauungen.
Wer den Rest nicht glaubt, kann auch nicht an deren Finale Furioso glauben.

4) Ein Freund ist vor einigen Jahren auf diesen Pfad geraten und auf den Planetenankunftsschwindel von Youtube und Co. hereingefallen.
Die Alternative, dass wir zu blöd sind, die verborgene Realität zu erkennen, lasse ich mal beiseite, denn deren Argumente sind haarsträubend.
Trotzdem ist seine Überzeugung felsenfest und eine sachliche Diskussion mit ihm nicht mehr möglich.
Das schmerzt, ansehen zu müssen, wie jemand, den man sehr schätzt, in eine komplette Realitätsverweigerung abdriftet, analog zu religiösem Sektenwahn.

Natürlich wird es nur die Zeit erweisen, wer Recht hatte, und ob es die rosaroten Elefanten wirklich gibt, die der Trommler im Wald immer vertreibt.

Aber aus der Sicht der erfolgreichen (!) Grossindustrie wäre es undenkbar, Entscheidungen auf eine solche dünne und fragwürdige Basis zu stellen, wie es die Schauungsüberlieferungen sind (ich sage das als jemand, der selbst eine Schauung hatte - es gibt sie zweifellos).

Da die allermeisten der angeblichen Schauungen aus der einschlägigen Literatur genau aus den Kreisen stammen, die wir im Frömmlerforum erleben können, kann man davor nur warnen.
Das ist mir aber erst im Laufe der Zeit klar geworden, und vor allem dadurch, dass ich dort mitgelesen habe.
Insofern ist deren Existenz sehr sinnvoll und nützlich, wenn auch als abschreckendes Beispiel.

Natürlich rechne ich mit mehr Kriminalität, mit mehr Schwierigkeiten für den Mittelstand, einer anhaltend mühsamen, wirtschaftlichen Lage, mit steigenden Steuern und Abgaben, sinkenden Renten, einer durchdrehenden EU-Spitze, und einer schmerzhaften Lösung der Währungs- und Überschuldungsproblematik.

Aber nicht, weil es jemand gesehen hätte, sondern, weil es wissenschaftlich ableitbar ist (Demographie und Co., Youtube-Beiträge von Prof.Sinn).

Der einzig erkennbare Ausweg für mich besteht darin, notgedrungen mitzuschwimmen, wir kommen von der Titanic nicht runter, höchstens durch den Sprung ins Eiswasser.
Die Ausstiegsvariante braucht nicht nur enorm viel Mut, sondern wird unwiderruflich aufs Abstellgleis führen, weil man nicht mehr in ein Hamsterradleben zurückkommt, einmal raus, immer raus (siehe Langzeitarbeitslose).

Sind die Ersparnisse weg, steht man allein im kalten Regen. Dies in einer Zeit, die die Ersparnisse vernichten will bzw. muss.

Ich hoffe, meine Motive werden damit besser erkennbar.

Beste Grüsse vom Baldur

Hallo Baldur

remi @, Montag, 16. Januar 2017, 16:10 vor 1409 Tagen @ Baldur 3470 mal gelesen

Hallo Baldur,
ich gebe dir in fast allen Punkten recht. ABER wir leben auf einer tollen Kugel und haben alle Möglichkeiten. Wir müssen sie nutzen!!! Egal was kommt, das Leben ist lebenswert,heute und morgen und übermorgen. Wenn wir nicht mehr hier sind, geht es woanders weiter.
"Was ist das Leben? Das Leben ist wie der Hauch des Büffels im Winter und wie das Aufklimmen des Glühwürmchens in der Nacht" (von einem Denker, der schon länger in "Amerika" gelebt hat.)
LG
remi


"Per aspera ad astra."

die Prophezeiungen gaukeln eine falsche Perspektive vor

Baldur @, Montag, 16. Januar 2017, 16:50 vor 1409 Tagen @ remi 3555 mal gelesen

Hallo, remi,

vielen Dank, da ist was dran.

Nicht umsonst sagen Menschen, die nur noch kurz zu leben haben, sie achten viel stärker auf Kleinigkeiten, erfreuen sich am Anblick einer simplen Blume, etc., das sieht man ja als Hamsterradler gar nicht mehr.

Wenn eh alles in Kürze, oder bald, aber gaaaanz sicher zusammenkracht, wieso soll ich noch ein Bäumchen pflanzen oder ein Kind zeugen?

Ich denke, die überlieferten Prophezeiungen und Schauungen ala Irlmaier wirkten und wirken sich auf entsprechend empfängliche Leute (wie mich) destruktiv aus.

Das Risiko, in seiner Lebensspanne einem russischen Soldaten zum Opfer zu fallen, ist doch viiiiieeeeeel geringer, als einem "gewöhnlichen oder importierten Kriminellen", von denen es genügend in jedem Umkreis gibt.

Das Risiko eines Asteriodenschadens ist viel kleiner als eine Krise durch einen grossflächigen, langanhaltenden Stromausfall.

Das Risiko einer planetarischen Grosskatastrophe verblasst vor der Unmöglichkeit, sich dagegen zu schützen. Oder dem Herzinfarkt, der uns täglich ereilen kann.

Und Naturkatastrophen gab es schon immer und wird es leider immer geben.

Wenn die klassischen Schauungen - mangels Lösungen - keinen Nutzen mehr bieten, sondern alleine Angst verbreiten, wird deren christlich-missionarische Herkunft und vermeintliche Tarnkappe enttarnt, über die ich mich schon immer geärgert habe.
Lass uns mal über jemand sprechen, der hellsichtig ist, und dann wird in die Missionierung weitergeschaltet.

Vor Jahren war ich in einem Vortrag über jemanden, der durch einen Quallenkontakt ein Nahtodeserlebnis gehabt haben soll, und vom durch ihn gesehenen und erlebten Leben nach dem Tod sprechen sollte.

Voller Interesse ging ich hin - und landete in einer Missionierungsveranstaltung der wiedergeborenen Christen. Dankeschön.
Als sie schliesslich eine Art Polonaise auf der Bühne in religiöser Ekstase vollführten, ging ich als einer der letzten, weil ich nicht glauben wollte, was da ablief, und mir das möglichst komplett ansehen wollte. Der Rest der vielen Besucher war schon vorher geflüchtet, aber ein paar hatten sie tatsächlich eingefangen und umgedreht.

Nein, danke, mit mir - nicht.

Wir sollten immer den Plan B im Auge behalten, wonach es nicht so schlimm wird und besser als erwartet weitergeht.

Wie unsere gesamten Ahnen es taten, sonst gäbe es uns heute nicht.

Beste Grüsse vom Baldur

Avatar

"Alles wird mal ganz böse enden!"

BBouvier, Montag, 16. Januar 2017, 18:24 vor 1409 Tagen @ Baldur 3756 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 16. Januar 2017, 18:44

Hallo, Baldur!

Völlig einverstanden!

Trennung ...

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Hierzu vielleicht:
<"Ich denke, die überlieferten Prophezeiungen
und Schauungen ala Irlmaier
...">

1.
Bei den "überlieferten Prophezeiungen"
a.
- den frz. aus dem 19. Jahrhundert - handelt es sich
praktisch durch die Bank nur um frömmelnde Wahnideen
schlichter Hausfrauen und bigotten Kirchenpersonals
auf Bibelbasis und Nationalgekrähes ohne jegliche Validität
b.
- aus dem deutschsprachigen Raum - handelt es sich
(fast nur) um lauter Fälschungen und lokalen Wandersagen,
die zum nicht geringen Teil auf obigen fußen.
Exemplarisch sei hingewiesen auf:
* Mühlhiasl bzw. Stormberger
* Das Lied der Linde
* Sepp Wudy
* Katharina Ötztal
* Edgar Gilge
* etc. =>

Bei a. und b. handelt es sich um reine "Prophezeiungen",
also nur um reine Aussagen/Behauptungen/Texte
ohne jegliche Basis auf veritablen Schauungen.

c.
Was "Irlmaier" betrifft, so hat er nach heutigem Erkenntnisstand
doch kaum "Schauungen" über künftige Ereignisse überhaupt jemals gehabt!
Weswegen auch auf ihn daher insofern a. und b. zutrifft.
Die paar Ausnahmen, wo man bei "Irlmaier" als Basis
seiner Aussagen tatsächlich eine Schau vermuten kann,
lassen sich an den Fingern einer Hand abzählen.
Mir fällt dazu insbesondere ein:
- weiße Flocken auf Baumästen
- Landau vernichtet
- die "Zubahnschachtel"
- es mag da noch ganz wenige weitere geben,
die mir jetzt nicht präsent sind

2.
a.
Was heißt, der gesamte und für lange Zeit als valide erachtete
Kanon künftigen Geschehens ist für die Katz´,
jedoch sind möglicherweise (!) pauschal die neueren Bilder in etwa valide:
* Systemkollaps
* "Steinefall"
* Flutungen
* "fremde" Besatzer/Ordnungskräfte
b.
Daß derlei in etwa den bigotten Schwadronaden
frz. Hausfrauen und Nonnen des 19. Jahrhunderts ähnelt,
liegt schlicht in der Natur der Sache:
Es wird wahrscheinlich (tatsächlich) mal ganz böse enden:
Wie sonst wohl auch?

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

@ Belisario: Inflation und Aktien

Dannylee @, Montag, 16. Januar 2017, 16:25 vor 1409 Tagen @ Belisario 3631 mal gelesen

Hallo, Belisario,

vor knapp drei Jahren hast Du hier mal Deine Schauungen reingestellt und
dabei eine Aktie erwähnt, die von 0,80 € (30.03.2014) irgendwann mal auf 300;- € steigen soll. Aber dafür müsse schon etwas Außergewöhnliches passieren, um diesen Wert zu erreichen. Vor zehn Tagen habe ich Deinen alten Beitrag dank Eyspfeil mal wieder ausgegraben
www.schauungen.de/forum/index.php?id=34591

und folgende Frage gestellt:


"P.S.: Zwar wurde in diesem Beitrag weder der Dax noch der Dow Jones erwähnt
und auch keine 30000 Punkte, sondern eine Aktie, die
von 0,80 (30.03.2014) irgendwann rasant auf 300! Euro steigt.
Lieber Belisario, falls Du hier noch mitliest: Wie steht Deine Aktie jetzt?"

Über eine Antwort würden sich sicher manche hier freuen.:-)
Ich weiß, das passt jetzt nicht so ganz in diesen Strang. Aber es wäre
mal interessant zu erfahren, wie sich Deine Aktie entwickelt hat. In den
Nachrichten vom 05.01.2017 kam ein Beitrag, dass die Inflation etwas anzieht
und dass es sein könnte, dass die EZB es nicht mehr in den Griff bekommt,
wenn es zu stark wird.
Zumindest Gabriele Hoffmann sagte eine weitere Finanzkrise voraus, die wohl
noch schlimmer ausfallen soll als 2008. "Dann erst kommt der richtige Crash", so warnte sie.

Freundliche Grüße

Dannylee

Aktie

Belisario @, bei Düsseldorf, Dienstag, 24. Januar 2017, 01:08 vor 1402 Tagen @ Dannylee 3335 mal gelesen

Hallo Dannylee,

nachdem sie von 0,80 auf 1,60 gestiegen war, steht die Aktie jetzt bei knapp 0,50 Euro.
Ist also noch überhaupt nix passiert.

Natürlich bin ich für etwaige Untergangsszenarien des Euros sensibilisiert. Es stehen ja einige Bewährungsproben an.
Wahlen in Frankreich und Deutschland.
Wenn Le Pen gewinnt ist schluss mit dem Euro.
Oder die AFD hier.
Oder wenn Griechenland fällt oder Italien oder oder oder.

Ich grüble schon länger über einen möglichen Ablauf um vielleicht in andere Währungen umzuschichten.
Aber wie es immer so ist, mit dem Verstand werde ich das nicht ergründen können. Kann ich mir also sparen.

Wachsam bleiben und die Zeichen sehen.

Gruß
Belisario

Avatar

Andere Währungen ?

BBouvier, Dienstag, 24. Januar 2017, 01:43 vor 1402 Tagen @ Belisario 3415 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 24. Januar 2017, 01:56

<"Ich grüble schon länger über einen möglichen Ablauf
um vielleicht in andere Währungen umzuschichten
.">

Hallo, Belisario!

Ich ebenfalls ...
Allerdings geht da die "Titanic" unter, und man überlegt sich
an der Reling, sein Erspartes dem Nachbarn anzuvertrauen.

Allein "Metalle" gehen beim Systemkollaps nicht mit über die Wupper.
Jegliches bunt bedrucktes "Papier" hingegen schon.
Auch, falls dort etwas von "Rubel" steht, von "Dollar"
oder ob das Stück Papier so richtig schön grün ist:
=>
[image]


Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Bleibt uns noch ein wenig Zeit?

Dannylee @, Dienstag, 24. Januar 2017, 20:29 vor 1401 Tagen @ Belisario 3352 mal gelesen

Hallo Dannylee,

nachdem sie von 0,80 auf 1,60 gestiegen war, steht die Aktie jetzt bei knapp 0,50 Euro.
Ist also noch überhaupt nix passiert.

Natürlich bin ich für etwaige Untergangsszenarien des Euros sensibilisiert. Es stehen ja einige Bewährungsproben an.
Wahlen in Frankreich und Deutschland.
Wenn Le Pen gewinnt ist schluss mit dem Euro.
Oder die AFD hier.
Oder wenn Griechenland fällt oder Italien oder oder oder.

Ich grüble schon länger über einen möglichen Ablauf um vielleicht in andere Währungen umzuschichten.
Aber wie es immer so ist, mit dem Verstand werde ich das nicht ergründen können. Kann ich mir also sparen.

Wachsam bleiben und die Zeichen sehen.

Gruß
Belisario

Danke, Belisario!:-)

Dann müssen wohl wirklich noch Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt werden,
um diese Aktie auf die astronomische Höhe von € 300,- raufspringen zu lassen.
Ich hoffe, dass uns zumindest noch ein "Gnadenjahr" bleibt.

Freundliche Grüße

Dannylee

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mögliche Einwände

Lacrimosa, Montag, 16. Januar 2017, 22:25 vor 1409 Tagen @ Baldur 3623 mal gelesen

Hallo Baldur,

ich möchte an dieser Stelle ein paar Daten einwerfen, die für die Aussagen von Irlmaier sprechen könnten. Ich bitte höflich darum nicht in er Luft zerissen zu werden - merci

Ich habe mir das Dörfchen Hunderdorf auf der Landkarte angesehen und habe festgestellt das es in einer Linie mit München - Hunderdorf - Prag - Die Lücke von Suwalki liegt.

Die Lücke von Suwalki ist ein ca. 100 km Korridor breiter Korridor zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Weißrussland. Sie ist die einzige Landverbindung zwischen den baltischen Staaten und dem Rest der NATO. Im Falle einer Offensive im Baltikum wäre diese Lücke die Versorguns- und Nachschubweg der Russen. Der US-Thinktank RAND hat hierzu eine Studie angefertigt, die besagt das eine Rückeroberung der baltische Staaten im Desaster enden würde, da die russischen Truppen haus hoch überlegen sind.
Die Lücke von Suwalki ist eine entscheidene Schwachstelle der NATO. Welshalb die NATO derzeit Truppen nach Polen, Litauen, Lettland und Estland verlegt. Und Russland bereits sein Truppenaufgebot nach Westen verlagert hat.

Schöne Grüße aus dem Oberallgäu

Quellen:
https://www.welt.de/politik/ausland/article156917494/Die-Luecke-von-Suwalki-ist-die-Achillesferse-der-Nato.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/baltenrepubliken-fuerchten-russischen-vorstoss-14329271.html
https://www.youtube.com/watch?v=TmCHshxUFOU

Avatar

"Suwalki"

BBouvier, Dienstag, 17. Januar 2017, 01:06 vor 1409 Tagen @ Lacrimosa 3674 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 17. Januar 2017, 01:32

Hallo, Lacrimosa!

Dir ist aber schon klar, daß "Suwalki" quasi "an der Ostsee" liegt?

Und daß man durch "Suwalki" sonstwas für Linien ziehen kann?

Beispielsweise eine Madrid-Niederbrombach-Helsinki.
Und daß das kein Grund wäre, zu vermuten,
"Russen" würden sich besonders für Niederbrombach interessieren?
Oder für Madrid?

Eine der schier unendlich vielen anderen Linien durch "Sulwaki"
kann man sich von Strokestown über Natendorf, Sulwaki nach Smolensk denken.
Und daher wäre Natendorf für die Russen von strategischem Interesse -
oder Strokestown in Irland?
=>
Weil man sich eine Linie von Strokestown nach "Sulwaki" denken kann??

:confused:

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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zu erwartende Reaktion

Lacrimosa, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:12 vor 1408 Tagen @ BBouvier 3517 mal gelesen

bearbeitet von Forumsleitung, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:25

Hallo, Lacrimosa!

Dir ist aber schon klar, daß "Suwalki" quasi "an der Ostsee" liegt?

Und daß man durch "Suwalki" sonstwas für Linien ziehen kann?

Beispielsweise eine Madrid-Niederbrombach-Helsinki.
Und daß das kein Grund wäre, zu vermuten,
"Russen" würden sich besonders für Niederbrombach interessieren?
Oder für Madrid?

Eine der schier unendlich vielen anderen Linien durch "Sulwaki"
kann man sich von Strokestown über Natendorf, Sulwaki nach Smolensk denken.
Und daher wäre Natendorf für die Russen von strategischem Interesse -
oder Strokestown in Irland?
=>
Weil man sich eine Linie von Strokestown nach "Sulwaki" denken kann??

:confused:

Grüße,
BB

Hallo,

anhand Ihrer lächerlichen Reaktion weiß ich das ich richtig liege.
Vielen Dank [Klarname gelöscht] :hammer:

Avatar

Er hat recht

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:25 vor 1408 Tagen @ Lacrimosa 3494 mal gelesen

Hallo!

Es besteht in der Tat kein logischer Zusammenhang zwischen Suwalki und Hunderdorf.

Selbst wenn dort ein Krieg ausbräche, der bis nach Deutschland ausuferte, wäre die Irlmaieraussage nicht weniger fraglich. Warum auch?

Die Forderung, nicht zerlegt werden zu wollen, ist lediglich die Ankündigung, bei Widerspruch auf jeden Fall beleidigt zu sein, und kann insofern vernachlässigt werden. ;-)

Im übrigen verbitte ich mir hier die Nennung von Klarnamen als Geste vermeintlicher Überlegenheit!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Herkunft

Lacrimosa, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:34 vor 1408 Tagen @ Taurec 3419 mal gelesen

Hallo Taurec,

ich möchte mich auch nicht auslassen über das Persönlichkeitsprofil von Herrn ... ein paar Klicks und man erhält eine Ahnung woher dieses wiederliche Gebaren stammt. Immer hoch das Fähnchen ;-)
Er könnte sich ein Stück von deiner Schreibkultur abgucken, aber dies ist nur eine Randnotiz.

lg

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Bringt nichts

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:38 vor 1408 Tagen @ Lacrimosa 3423 mal gelesen

Hallo!

Eine weitere BB-Diskussion wird allerdings nichts nützen.
Ich kann in der Regel bei ihm keine Beleidigungen feststellen. Solche werden aber gerne in seine Beiträge hineingelesen, weswegen Schreiber dann so ätzend reagieren (und zwar als erste), wie sie ihm zu sein unterstellen. :-D

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Gesprächsebene

Lacrimosa, Dienstag, 17. Januar 2017, 14:45 vor 1408 Tagen @ Taurec 3475 mal gelesen

Deshalb schreibe ich hier so gut wie nie, weil ich hier keinen Raum für Andersdenkende sehe und alternative Gedanken in ein Güllefass entsorgt werden. Meine Schauungen stelle ich schon ewig hier nicht mehr online ein. Die behalte ich für mich und meine Familie.
Tut mir leid, die Gesprächsebene dieses Forums passt nicht zu mir.

Schönen Tag

persönliche Befindlichkeiten

schwelmi @, Dienstag, 17. Januar 2017, 15:34 vor 1408 Tagen @ Lacrimosa 3494 mal gelesen

Hallo Lacrimosa,

das empfinde ich als schade.
Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, dann wirst du feststellen, dass es sich nicht so verhält, wie du es schilderst. Man findet hier im Forum durchaus einen Raum, in dem man Ideen und alternative Gedanken an die Frau oder den Mann bringen darf.

Es ist jedoch durchaus legitim, hierauf Kritik zu äußern und zu erhalten, auch wenn dies im Einzelfall schmerzlich sein kann. Von diesem Recht machst du ja ebenfalls Gebrauch. Diese Art der Kritik ist nicht persönlich gemeint und darf es auch nicht sein. Sie dient jedoch dazu, dem Forum eine Richtung zu geben, um es nicht in der Beliebigkeit versinken zu lassen.

Schönen Gruß,
schwelmi

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Sachlichkeit und sich herausnehmen ist das Gebot

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 17. Januar 2017, 17:02 vor 1408 Tagen @ schwelmi 3542 mal gelesen

Hallo!

Ja, richtig. Hier darf tatsächlich jeder Standpunkt vertreten werden, sofern man sich dabei um Sachlichkeit bemüht.

Das setzt allerdings voraus, daß die Standpunkte sachlich durchdacht sind, daß es sich nicht um gefühlsmäßige Kurzschlüsse handelt, und daß man sich selbst nicht mit seinen Ideen verwechselt und sich deswegen angesichts Kritik persönlich beleidigt fühlt. Beherzigt man dies, sortieren sich die unsinnigsten, sachlich gar nicht haltbaren Ideen von vornherein selbst aus, da sie sich bei besserem Reflektieren in Wohlgefallen auflösen.

Ich kann an BBs Beitrag beim besten Willen keinen persönlichen Angriff erkennen, sondern lediglich Kritik an der Idee. Sein Stil, der nicht mit Blümelein geziert, nicht parfümiert und nicht gepudert ist, um alle möglichen persönlichen Befindlichkeiten vorwegzunehmen, ist allerdings geeignet, sich an ihm zu reiben. Er ist eben militärisch knapp und geht davon aus, daß man sich selbst (d. h. die Befindlichkeit) um der Sache willen herausnimmt, während ich dessen eingedenk, daß die Leute allgemein etwas eher falsch als richtig verstehen, zu ausufernden Erklärungen neige.

Bereits gestern Abend hatte ich einen Beitrag mit durchgängig dem selben Inhalt wie BBs verfaßt, aber eben auf meine Art formuliert. Ich habe ihn nicht abgeschickt, weil ich nicht gleich am Anfang durch persönliches Eingreifen die Richtung vorgeben wollte. Das war offenbar ein Fehler.

Ich bezweifle, daß Lacrimosa auf mich ähnlich ätzend reagiert hätte. Sie scheint ein persönliches Problem mit BB zu haben, was zeigt, daß sie nicht sachlich diskutiert. Folglich greift sie zu Vorwürfen ad personam, verhindert ihrerseits erst, was sie eigentlich haben will, und straft mehrere Tausend regelmäßige oder gelegentliche Leser, die von ihren Schauungen womöglich einen Nutzen hätten. Statt es dabei zu belassen, in sich zu gehen und zu reflektieren, ob die persönliche Befindlichkeit nicht doch allein bei einem selbst ihre Ursache hat statt bei anderen Personen, die stets nur Projektionsfläche sind, oder zu schreiben, wie sie logisch auf den Gedanken kommt, schreibt sie (sinngemäß), "ihr seid gegen mich", und nimmt dabei das Forum in einer Art Sippenhaft, was mich doch leicht ansäuert.

Man sehe sich zum Vergleich mal andere Prophezeiungsforen oder auch das Gelbe Forum an, wo oftmals tiefschürfend auch persönlich gestritten wird und sich die Leute wegen und über ihre Macken in die Haare kriegen. Verglichen damit geht es hier ja zu wie an der Tafel Friedrichs des Großen. ;-)

Man zeige mir zudem nur einen Beitrag, wie jemand, der hier seine eigenen Schauungen zum Besten gibt, zerrissen wird statt mit der gebührenden Rücksicht behandelt zu werden. Ein weiteres Vorurteil, das von Gegnern des Forums gerne ins Feld geführt wird.
Tatsächlich haben die im Forum veröffentlichten eigenen Schauungen ausnahmslos Bestnoten: https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Liste_der_Prophezeiungen

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Gratuliere zum 7000sten Beitrag!

IFan @, Mittwoch, 18. Januar 2017, 00:02 vor 1408 Tagen @ BBouvier 3356 mal gelesen

Hallo BB,

gratuliere hier zum 7000sten Beitrag, stellvertretend für die ganzen anderen! Wenn wir Dich nicht hätten ... !

Es ist gut, dass wie hier so Leute haben, die sich so engagieren und kritisch Dummes Zeug von guten Beiträgen unterscheiden können und das auch mitteilen, von Argumenten unterstützt. Natürlich kann man immer geteilter Meinung sein, auch Deine Beiträge finden nicht immer ungeteiltes Echo, aber das ist normal und auch gut so. Wobei ich Dich noch nie als beleidigte Leberwurst erlebt habe, was bei der oft harschen Kritik auch schon bemerkenswert ist.

Gruß, IFan

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Sabotage am Gefechtsauftrag

BBouvier, Dienstag, 17. Januar 2017, 19:45 vor 1408 Tagen @ Baldur 3648 mal gelesen

bearbeitet von Forumsleitung, Dienstag, 17. Januar 2017, 22:14

<"Irlmaier sagte angeblich, er sähe im Dorf Hunderdorf ...
Wirtshaus zu jedem Fenster einen Russen reinschauen
.">

Hallo, Baldur!

Nach meinem Wissen hat er das dort tatsächlich behauptet.

Ganz abgesehen davon, daß in Hunderdorf nach menschlichem Ermessen
nie jemals ein russischer Soldat sein wird -
wie soll man sich das denn vorstellen?
=>
Also:
So ein russisches Motschützenregiment rollt so geschwinde
es nur kann (im Divisionsverband) durch die BDR Richtung Kanalküste.
Hier, von der tschechischen Grenze kommend, soll es
in wenigen Minuten die Donau nach Süden überqueren.

Mit vorgeschriebener Marschgeschwindigkeit, dessen Bataillone
und deren Kompanien in den gemäß Vorschrift angeordneten
Marsch- und KFz-Abständen.

Und soeben rollt obiges Regiment durch "Hunderdorf",
woraufhin die Fahrer einer Kompanie dort spontan und gemeinsam auf die Bremse treten
=> Rückstau des gesamten Marschverbandes bis nach Rattenberg! -
... dann die Soldaten absitzen und sich um "Irlmaiers Wirtshaus"
rundum verteilen, um dort mal durch alle Fenster nach innen zu lugen.
=>
[image]

Ach ja? :ohoh:

Warum denn ausgerechnet in Hunderdorf, wo sich Irlmaier damals rein
zufällig aufhielt?? ...
... oder in jeder Ortschaft, durch die der Marschverband rollt?
=>
Dann wird die Division noch im Herbst nicht mal in Stuttgart
angekommen sein! :-D

Der Bataillonskommandeur und der Kompaniechef,
deren Soldaten derlei Sabotage am Gefechtsauftrag durchziehen,
darf mit raschem Genickschuß rechnen!

Das ganze ist wieder mal schier hahnebücherner Schwachsinn
und nicht untypisch für all diese Behauptungen,
die Irlmaier im Laufe der Jahre sich aus den Fingern
gesogen hat.
=>
:tonne:

Beste Grüße!
BB <= 7001. Beitrag ...


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Irlmaiers Behauptungen

BBouvier, Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:59 vor 1407 Tagen @ BBouvier 3426 mal gelesen

Das ganze ist wieder mal schier hahnebücherner Schwachsinn
und nicht untypisch für all diese Behauptungen,
die Irlmaier im Laufe der Jahre sich aus den Fingern
gesogen hat.
=>
:tonne:

Hallo!

Dabei fällt mir ein -
einer Familie, die rechtsrheinisch gegenüber Worms wohnte,
hat er dringend geraten, binnen nur weniger Minuten
nach Ausbruch des Dritten Weltkrieges auf das linke
Rheinufer zu flüchten - so schnell wären "die Russen" bei denen!

Oder auch:
"Nach Hamburg kommt der Russ´ in einer halben Stunde!"
:lehrer:

Was er sich auf Basis der damaligen Zonengrenze
seinerzeit so dachte.

:tigger:

Meint auch:
:hamper: <= Hugo Hamper


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Politische Großwetterlage

Bernhard_Berlin @, Donnerstag, 19. Januar 2017, 12:11 vor 1406 Tagen @ Baldur 3358 mal gelesen

Guten Tag lieber Baldur,

was mich nur etwas stutzig macht ist der Umstand, dass zumindest die politische Großwetterlage heute dem aufgestellten Szenario viel ähnlicher ist (zu sein scheint?) als noch vor einigen Jahren.

Spätestens seit der Krim-Geschichte 2014 ist der feindliche Gegensatz zwischen Westen und Russland der Allgemeinheit bekannt. Russland unternimmt derzeit nicht wenig, die öffentliche Meinung in Europa in seinem Sinne zu beeinflussen. (Stichwort "Trollfabrik", Russia Today, Hackerangriffe etc.)

Auch die Frontlinien innerer Unruhen bzw. "Revolution" in europäischen Ländern zeichnen sich ab: Die "Neue Rechte"/"Rechtspopulisten" sind deutlich erstarkt, selbst systemkonforme Medien und Bundespräsident Gauck sehen "die freiheitliche Demokratie unter Beschuss". Wenn sich nun ein Anlass findet, wären die Kräfte, die aufstehen und Revolution machen könnten, zur Stelle.

Der (in kürze antretende) neue US-Präsident hat wiederholt die Bündnisverpflichtung der USA gegenüber der europäischen NATO-Länder in Frage gestellt. Aus welchen Gründen auch immer hat er wohl die Absicht, die NATO einem Ausgleich mit Russland zu opfern, auch wenn fraglich ist, ob er solcherlei auch durchsetzen könnte.

Da braucht man heute schon weitaus weniger Phantasie, um eine plausible Linie zum postulierten Szenario zu ziehen, als etwa noch vor 5 oder 10 Jahren.

Gruß,
Bernhard aus Berlin

von wem würde eine Revolution ausgehen?

Baldur @, Donnerstag, 19. Januar 2017, 12:51 vor 1406 Tagen @ Bernhard_Berlin 3383 mal gelesen

Hallo, Bernhard,


Spätestens seit der Krim-Geschichte 2014 ist der feindliche Gegensatz zwischen Westen und Russland der Allgemeinheit bekannt. Russland unternimmt derzeit nicht wenig, die öffentliche Meinung in Europa in seinem Sinne zu beeinflussen. (Stichwort "Trollfabrik", Russia Today, Hackerangriffe etc.)


Der feindliche Haltung des Westens gegenüber Russland ist klar in Erscheinung getreten, da hast Du Recht. Ich sehe Russland keineswegs als Aggressor, sondern als Opfer mieser Machenschaften des Westens.
Ich finde es absolut begrüssenswert, dass ein nicht von der transatlantischen Obrigkeit zensiertes Nachrichtenmedium zur Verfügung steht.


Auch die Frontlinien innerer Unruhen bzw. "Revolution" in europäischen Ländern zeichnen sich ab: Die "Neue Rechte"/"Rechtspopulisten" sind deutlich erstarkt,

Sie sind derart erstarkt, dass das BVerfG das Parteiverbot gegen die NPD wegen völliger Bedeutungs- und Aussichtslosigkeit ihres Erfolges abgelehnt hat.

selbst systemkonforme Medien und Bundespräsident Gauck sehen "die freiheitliche Demokratie unter Beschuss".

Was hast Du von ihm auch anderes erwartet? Die vereinigte Politschmarotzerkaste hat einfach Angst davor, ihren Platz am reich gedeckten Fressnapf anderen überlassen zu müssen, das ist schon alles.

Wenn sich nun ein Anlass findet, wären die Kräfte, die aufstehen und Revolution machen könnten, zur Stelle.

Die Antifa ist schon jetzt zur Stelle, dient aber der Obrigkeit.
Die mutmasslichen IS-Sympathisanten unter den Zudringlingen sind auch zur Stelle, aber ob deren theoretisch möglichen Revolutionsversuche halbwegs Erfolg haben könnten, schliesse ich aus.
Du implizierst, die Gefahr käme von rechts. Das kann ich weit und breit nicht erkennen.


Der (in kürze antretende) neue US-Präsident hat wiederholt die Bündnisverpflichtung der USA gegenüber der europäischen NATO-Länder in Frage gestellt. Aus welchen Gründen auch immer hat er wohl die Absicht, die NATO einem Ausgleich mit Russland zu opfern, auch wenn fraglich ist, ob er solcherlei auch durchsetzen könnte.

Richtig, das ist - jedenfalls den Reden nach - eine echte Änderung der Ausgangslage.
Wobei die Nato meiner Ansicht nach ein Vordringen der russischen Armee bis zum Atlantik ohnehin nicht aufhalten könnte, ohne Mitteleuropa komplett zu zerstören.
Daher erscheint es mir in Anbetracht der westlichen Kriegstreiberei direkt beruhigend, dass Trump so handelt.


Da braucht man heute schon weitaus weniger Phantasie, um eine plausible Linie zum postulierten Szenario zu ziehen, als etwa noch vor 5 oder 10 Jahren.

Man braucht aber immer noch mehr Phantasie, als zu Irlmaiers Lebzeiten, oder bis 1992. Und auch da ist nichts passiert.

Beste Grüsse vom Baldur

freiheitlich? demokratische Grunzordnung

Baldur @, Donnerstag, 19. Januar 2017, 13:07 vor 1406 Tagen @ Baldur 3260 mal gelesen

Hallo, Bernhard,

so freiheitlich im Sinne von tolerant war diese Staatsform noch nie, denn der Radikalenerlass hielt beispielsweise radikale Linke vom öffentlichen Dienst fern.
Welchen Einfluss die politische Gesinnung eines Busfahrers auf seine Leistung haben soll, erschliesst sich mir nicht.

Dass diese radikalen Linken später ihren Weg in die Politik, in die Spitze des Staates und seiner Verwaltung, in die Instanzen und Gerichte, in die Medien und Schulen fanden, verhinderte er allerdings nicht.

In der vereinigten BRDDR gibt es heute eine deutliche, strukturell linke Mehrheit in der Wahlbevölkerung (sofern die Wahlergebnisse nicht manipuliert sind).

Eine Abkehr von dieser grün-alternativ-linken Deutungshoheit könnte erst erreicht werden, wenn eine Gegenbewegung diese Entwicklung (des Marsches durch die Instanzen) nachvollzogen hätte, was länger als eine Generation in Anspruch nähme.

Käme eine Diktatur, wird es eine linke sein.


Beste Grüsse vom Baldur

Mir gefällt Dein Optimismus, aber...

Bernhard_Berlin @, Donnerstag, 19. Januar 2017, 13:20 vor 1406 Tagen @ Baldur 3362 mal gelesen

Hallo, Bernhard,

Hallo Baldur,

Der feindliche Haltung des Westens gegenüber Russland ist klar in Erscheinung getreten, da hast Du Recht. Ich sehe Russland keineswegs als Aggressor, sondern als Opfer mieser Machenschaften des Westens.
Ich finde es absolut begrüssenswert, dass ein nicht von der transatlantischen Obrigkeit zensiertes Nachrichtenmedium zur Verfügung steht.

Von wem hier die Aggression ausgeht, ob von der einen, der anderen oder beiden Seiten gleichermaßen, ist für das geschaute(?) Szenario auch völlig unerheblich.

Fast putzig finde ich hingegen schon die Andeutung, russische Medien seien unzensiert. :-P

Gut, manch einer mag sich lieber mit einem Dasein als slawisch-bolschewistischer Vasall anfreunden als mit der amerikanischen Hegemonie. Das ist vermutlich Geschmackssache.

Aber Gruß an Taurec: Das hier ist kein Forum für weltanschauliche Fragen. Deswegen belasse ich es dabei.


Auch die Frontlinien innerer Unruhen bzw. "Revolution" in europäischen Ländern zeichnen sich ab: Die "Neue Rechte"/"Rechtspopulisten" sind deutlich erstarkt,


Sie sind derart erstarkt, dass das BVerfG das Parteiverbot gegen die NPD wegen völliger Bedeutungs- und Aussichtslosigkeit ihres Erfolges abgelehnt hat.

Die Vögel doch nicht. :-D

AFD, Front National, FPÖ, PVV, etc pp...

Auf der Rechten formiert sich eine starke Systemopposition. Wenn Le Pen in Frankreich der Coup gelingt, die Wahl zu gewinnen -- dann wachen wir am nächsten Morgen in einer völlig veränderten Lage auf. Die EU ist dann Geschichte, die NATO vermutlich auch. Und das würde Schockwellen auslösen, die bis in den letzten Winkel Europas spürbar wären und durchaus weitere Erfolge der rechten Systemopposition nach sich ziehen dürften.

Wenn sich nun ein Anlass findet, wären die Kräfte, die aufstehen und Revolution machen könnten, zur Stelle.


Die Antifa ist schon jetzt zur Stelle, dient aber der Obrigkeit.
Die mutmasslichen IS-Sympathisanten unter den Zudringlingen sind auch zur Stelle, aber ob deren theoretisch möglichen Revolutionsversuche halbwegs Erfolg haben könnten, schliesse ich aus.
Du implizierst, die Gefahr käme von rechts. Das kann ich weit und breit nicht erkennen.

Von "Gefahr" habe ich nicht gesprochen, sondern von Revolution. Bzw. einer Infragestellung des bestehenden Systems.

Wenn einst die AFD mit 25-35%+ der Sitze als einzige Systemopposition im Bundestag sitzt und entsprechend Einfluss auf die öffentliche Meinung gewinnen konnte -- meinst Du nicht, sie wären als erste zur Stelle, wenn "etwas passiert"?

Und erneut der Hinweis: Wer hier "die Guten" sind, oder die Verantwortung trägt, die Lunte schlussendlich zu zünden, spielt gar keine Rolle für das geschaute(?) Szenario. Wenn ein scharfer Gegensatz erst einmal besteht, können Dynamiken sich auch verselbständigen.


Der (in kürze antretende) neue US-Präsident hat wiederholt die Bündnisverpflichtung der USA gegenüber der europäischen NATO-Länder in Frage gestellt. Aus welchen Gründen auch immer hat er wohl die Absicht, die NATO einem Ausgleich mit Russland zu opfern, auch wenn fraglich ist, ob er solcherlei auch durchsetzen könnte.


Richtig, das ist - jedenfalls den Reden nach - eine echte Änderung der Ausgangslage.
Wobei die Nato meiner Ansicht nach ein Vordringen der russischen Armee bis zum Atlantik ohnehin nicht aufhalten könnte, ohne Mitteleuropa komplett zu zerstören.
Daher erscheint es mir in Anbetracht der westlichen Kriegstreiberei direkt beruhigend, dass Trump so handelt.

Das zu bewerten unterstehe ich mich auf diesem Forum, zumal ich Taurec nicht zumuten möchte, hier politische oder weltanschauliche Fragen zu diskutieren.


Da braucht man heute schon weitaus weniger Phantasie, um eine plausible Linie zum postulierten Szenario zu ziehen, als etwa noch vor 5 oder 10 Jahren.


Man braucht aber immer noch mehr Phantasie, als zu Irlmaiers Lebzeiten, oder bis 1992. Und auch da ist nichts passiert.

Ja. Nur hätte sich die Welt in den letzten 10 Jahren ja auch in eine andere Richtung, vom geschauten Szenario *weg*, entwickeln können. Hat sie aber nicht. Es ist stattdessen plausibler geworden.

Was nicht heißen soll, dass es "jetzt bald looohos" geht. Könnte sich auch noch Jahrzehnte hinziehen. Oder nie eintreffen und die Übereinstimmungen sind rein zufällig.


Beste Grüsse vom Baldur

Gruß,
Bernhard

Re: Der Verein ist eine Schlapphut-Partei

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 19. Januar 2017, 22:15 vor 1406 Tagen @ Baldur 3340 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Donnerstag, 19. Januar 2017, 22:25

Hallo Baldur und Bernhard_Berlin!

"Sie sind derart erstarkt, dass das BVerfG das Parteiverbot gegen die NPD wegen völliger Bedeutungs- und Aussichtslosigkeit ihres Erfolges abgelehnt hat."

Die Vögel doch nicht. :-D

AFD, Front National, FPÖ, PVV, etc pp...

Auf der Rechten formiert sich eine starke Systemopposition. Wenn Le Pen in Frankreich der Coup gelingt, die Wahl zu gewinnen -- dann wachen wir am nächsten Morgen in einer völlig veränderten Lage auf. Die EU ist dann Geschichte, die NATO vermutlich auch. Und das würde Schockwellen auslösen, die bis in den letzten Winkel Europas spürbar wären und durchaus weitere Erfolge der rechten Systemopposition nach sich ziehen dürften.

Genau, da pflichte ich Bernhard_Berlin bei.
Ludwig Ehrhardt meinte in den 60ern: "Ich sage nur China, China, China!"
Ich sage nur "Frankreich, Frankreich, Frankreich", was den politischen Teil
der Weltenwende betrifft.

Es wäre an und für sich kein Problem, die NPD zu verbieten, nur besteht ein
großer Teil ihrer Mitglieder aus Verfassungsschützlern, deren Identität nach
dem Auflösen der Partei dann offengelegt wäre, sie könnten ergo dann nicht
mahr verdeckt arbeiten.

Insofern das BVerfG "völlig neutral", "die Göttin
Justitia mit verbundenen Augen", naja...:-D

LG,

Eyspfeil

zur Abrundung - nur zur Info

IFan @, Dienstag, 07. Februar 2017, 23:31 vor 1387 Tagen @ Baldur 3262 mal gelesen

Hallo,

weil ich dafür nicht einen Extra-Strang aufmachen will, unter diesem dieser Beitrag: Hier http://www.focus.de/panorama/videos/eu-krise-bio-gas-angriff-buergerkrieg-2016-trafen-seine-worte-zu-jetzt-sagt-ein-wahrsager-fuer-2017-schreckliches-voraus_id_6585448.html sagt ein angeblicher Wahrsager für 2017 was voraus, hier http://www.focus.de/politik/ausland/in-rom-wut-plakate-gegen-papst-franziskus-aus-den-eigenen-reihen_id_6600187.html ist von aufsteigendem Unmut gegenüber dem Papst die Rede.

Von mir keine Stellungnahme, ob ich das für wahr halte oder nicht - ich habe mich noch nicht ausreichend damit beschäftigt; gerade erst gefunden; nur interessant als Detail; dass man mal davon gehört hat.

Gruß, IFan

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der Wahrsager - der Papst

BBouvier, Mittwoch, 08. Februar 2017, 02:17 vor 1387 Tagen @ IFan 3299 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 08. Februar 2017, 02:40

Hallo!

Es wird dort behauptet:
"2016 trafen seine Vorhersagen erschreckend genau zu."

Diese Behauptung ist nicht richtig:
Von wegen!
Vielmehr haben sich unter seinen vielen (teils sehr vagen Behauptungen)
einige hinbiegen lassen.
Im "Gelben Forum" (leider finde ich den Beitrag nicht mehr)
wurde der sensationshaschende Schwindel bloßgestellt.

Ein Beispiel seiner "Prophezeiungen":
"Der IS verübt 2016 einen Terroranschlag."
Bewertung:
"Erschreckend genau in Nizza eingetroffen!!" :-D

Das netteste, was ich in diesem Zusammenhang mal in einem
US-Prophezeiungsforum gelesen habe, ist folgendes:
Da behauptete Jemand, zur Weihnachtszeit sei ihm Jesus
erschienen und hätte prophezeiht, im folgenden Jahr
würde sich in den USA ein schlimmer Verkehrsunfall ereignen! :lehrer:
Bewertung BB:
Das ist dann erschreckend ganz genau bereits am 1. Januar eingetreten! :ok:


Und was den Papst betrifft, so ist es langsam an der Zeit,
sich von den Schwadronaden frz. bigotter Hausfrauen
und Nonnen des 19. Jahrhunderts zu verabschieden:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34924

Es ist nämlich schnurz&piepe, ob und wen der Papst mal umarmt,
ob Jemand nächtens in Rom gegen ihn gerichtete
Plakate klebt oder auch nicht, was für eine Unterhose
er bei seiner Reise in den Nahen Osten getragen hat
oder auch keine, ob er als Kind die Masern hatte,
ob er Kinderschänder exkommunizert, ob er für oder
gegen die Pille ist, wieviele Afrikaner er auf Lampedusa
abgeküßt hat und ob seine Tränen dabei wirklich echt waren,
wann und woran er mal stirbt, und wer dann wohl die Nachfolge antritt.

Weil nämlich:
Es gibt - was den "Papst" bzw. das Schicksal der Römischen Kirche
betrifft, doch auch nicht eine (!) valide Seherschau/Prophezeiung!
(Ausgenommen vermutlich Nostradamus, wobei die Auslegung
im vorab immer auf recht wackeligen Beinchen steht.)

Außer exemplarisch die oben verscharnierte Narrenposse.
Letztere allerdings in allen nur denkbaren Varianten,
und natürlich daher auch einiges von Herrn Irlmaier.

Mit gleicher Erwartung auf Erkenntnisgewinn könnte man hier Zeitungsbeiträge
über das Familienleben des Fürsten Hans-Adam II. von Liechtenstein eintüten.

Ist nun mal so.
Und nicht anders.

Gruß,
BB


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Zum Schicksal des Papstes

BBouvier, Mittwoch, 08. Februar 2017, 12:50 vor 1386 Tagen @ BBouvier 3252 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 08. Februar 2017, 13:01

Hallo!

Laien unter den Prophezeiungsinteressierten vermeinen, man könne
am Schicksal des Papstes die Lage der Welt ablesen,
ganz wie den Zustand eines Kranken am Fieberthermometer.

Die gedankliche Grundlage/Gedankenkette dieser Vorstellung ist folgende:
- Jesus ist der Messias, aber wieso hat er dann nicht
ab dem Jahre 30 in Jerusalem als König geherrscht?
- Jesus kommt dereinst, als blutiges Lamm verkleidet,
auf einer Wolke dahergeflogen, keult mit seiner
Eisenbarre alle Nichtchristen und herrscht dann erst
als Christus
(Offenbarung, Kapitel 19)
- wer führt denn im Kampf seine Gegner an? (Gedanke der Polarität)
- das ist der Anti Christus!
- und was macht der Antichristus?
- der verfolgt die Christen und den Papst
- was macht der Papst, was geschieht ihm??
* der Papst wird zum Märtyrer
Variante:
* der Papst kann rechtzeitig aus Rom fliehen

Und so finden wir dann exemplarisch:
"Wenn dann der Papst ihm nicht länger widerstehen kann,
wird er sich zu den heiligen Brüdern gesellen und das gleiche
(Märtyrerschicksal) erleiden wie diese."
(Ordensschwester Mathilde)
Oder:
"Am Berg angekommen, kniete der Past zu Füßen des großen Kreuzes
nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet,
die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen.
Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute."
(Fatima)
Oder:
"Während der äußersten Verfolgung der Hl. Römischen Kirche
wird Petrus der Römer auf dem Stuhl sitzen.
Unter vielen Bedrängnissen wird er die Schafe weiden.
An deren Ende wird die Siebenhügelstadt zerstört werden,
und ein furchtbarer Richter wird das Kirchenvolk richten. Ende."
(Malachiasprophezeiungslüge)
Oder:
"Der Papst flieht mit zwei Kardinälen in einem alten Wagen
bis Genua (BB: ans Meer) dann in die Schweiz.
Dann kommt er nach Köln, wo er im Dom einen neuen Kaiser weiht,
dem Haupt und Hände gesalbt werden."
(Kugelbeerfälschung)
Oder:
"Der Papst kommt ihnen aber aus und flüchtet
im Pilgergewand übers Wasser oder ans Wasser.
Hernach wird er die Krönung feiern."
(Da läßt auch Irlmaier sich nicht lumpen
und echot die Kugelbeerfälschung!)

Mehr zu Irlmaiers Papstflucht:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=30538
https://schauungen.de/forum/index.php?id=30533

Worauf ich hinauswill:
Die Vorstellung, man brauche doch nur das Geschehen rund um den Papst
zu verfolgen um sich darüber Klarheit zu verschaffen,
wann denn nun endlich mal die (seit bald 2.000 Jahren und jeweils demnächst)
dräuende Apokalypse hereinbricht, ist nicht zielführend.

Gruß,
BB


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Hamilton Parker gibt den Wahrsager - unterhält sich schon mal mit Prinzessin Diana

BBouvier, Mittwoch, 08. Februar 2017, 18:55 vor 1386 Tagen @ BBouvier 3377 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 08. Februar 2017, 19:04

Hallo!

Wie gut Hamilton Parker als Wahrsager ist,
läßt sich an seinen Vorhersagen für 2016 erkennen:
Das Resultat ist mehr als ernüchternd.

Allerdings ist er in England sehr bekannt, nachdem er sich
mit dem Geist Prinzessin Dianas unterhalten hat,
die ihn informierte, sie verbringe jetzt viel Zeit mit Mutter Theresa.

Parker prophezeihte zwar Donald Trumps Wahlsieg,
behauptete jedoch, der werde sein Amt aus Krankheitsgründen
nicht antreten.
Bevor die Kandidaten feststanden, hatte er allerdings noch Jeb Bush
als nächsten US-Präsidenten prophezeiht! :-D

Auch hatte Parker für 2016 einen Mordanschlag auf Angela Merkel prophezeiht.

Und der von ihm prophezeihte Giftgas-Anschlag
in einer U-Bahn hat ebenfalls nicht stattgefunden.

Mit anderen "Prophezeiungen" lag Hamilton Parker gelegentlich richtig.
Allerdings bezogen sich diese auf Ereignisse,
die jedes Jahr passieren:
Naturkatastrophen irdendwo, etc.

Und für seine Prophezeiung, Prinz Philipp würde mal erkranken,
braucht man keinen Wahrsager:
Der Mann ist schließlich bereits 95!

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Eine Bitte:
Wenn ein Fori auf derlei trifft, dann bitte doch kurz recherchieren,
ob tatsächlich "an der Sache ´was dran ist".
Und nicht solchen Müll ungepüft mal fix und spontan in´s Forum kippen.

Gruß,
BB


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