Irlmaiers Vorhersagen über den dritten Hochgestellten. (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Zarko @, Amberg / Oberpfalz, Sonntag, 24. Juli 2016, 20:01 vor 1030 Tagen 4467 mal gelesen

Hallo Miteinander!

Ich habe hier einige Fragen über Irlmaiers Vorhersagen:

Zum einen heißt es bei Irlmaier Amerika(die USA) würden ihre eigenen
Präsidenten töten(Plural!!!). Zum anderen heißt es aus erst später dokumentierten Quellen, das dies durch bezahlte Attentäter geschehen würde. Dieser Präsident soll ein farbiger mit jugendlichem Aussehen sein. Das soll süd-östlich von uns geschehen.
Darauf würde angeblich vom Vize-Präsidenten der USA Russland der Krieg erklärt.

Würde das aber nicht bedeuten, das es in den USA politische Kräfte gibt, die quasi den zu dieser Zeit amtierenen Präsidenten beseitigen um so einen Grund für eine militätische Auseinandersetzung mit Rußland zu haben? So ähnlich wie ein gewisser österreichischer Gefreiter damals 1939 den Grund hatte, um Polen zu überfallen?

Wirtschaftlich wäre das ein Grund, zumal die USA Schulden in Höhe von 110% des BIP haben. Etwa jeder 2te US-Steuer-Dollar wird da angeblich
für militäriche Angelegenheiten ausgegeben.
Zum Vergleich: Bei Griechenland sind es 130 Prozent des Brutto-Inland-Produktes (Griechenland ist laut Rankingliste Ramsch-Niveau, die USA dagegen nicht).

Vorab Danke!

Fragen und Antworten

Amselkönig @, Sonntag, 24. Juli 2016, 20:40 vor 1030 Tagen @ Zarko 3965 mal gelesen

Grüß Dich, Zarko.

Zum einen heißt es bei Irlmaier

Quelle? Wo?

Amerika(die USA) würden ihre eigenen
Präsidenten töten(Plural!!!).

Alter Hut! Die dort die Macht haben, machen das immer wieder so.

Zum anderen heißt es aus erst später dokumentierten Quellen, das dies durch bezahlte Attentäter geschehen würde.

Alter Hut!

Dieser Präsident soll ein farbiger mit jugendlichem Aussehen sein.

Da ist ja jetzt nicht mehr viel Zeit ;-)

Das soll süd-östlich von uns geschehen.

Zitat? Quelle?

Darauf würde angeblich vom Vize-Präsidenten der USA Russland der Krieg erklärt.

Zitat? Quelle?


Würde das aber nicht bedeuten, das es in den USA politische Kräfte gibt, die quasi den zu dieser Zeit amtierenen Präsidenten beseitigen um so einen Grund für eine militätische Auseinandersetzung mit Rußland zu haben? So ähnlich wie ein gewisser österreichischer Gefreiter damals 1939 den Grund hatte, um Polen zu überfallen?

Dem Gefreiten kann man wohl alles unterstellen, außer daß er Einen umbringen (lassen) mußte, um Polen zu überfallen.

Ois guate,
Amselkönig


Langsam aber genau.

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Kritisch zu betrachtende Irlmaierquellen

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 24. Juli 2016, 23:29 vor 1030 Tagen @ Zarko 4022 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 31. August 2017, 07:55

Hallo!

Zum einen heißt es bei Irlmaier Amerika(die USA) würden ihre eigenen
Präsidenten töten(Plural!!!). Zum anderen heißt es aus erst später dokumentierten Quellen, das dies durch bezahlte Attentäter geschehen würde. Dieser Präsident soll ein farbiger mit jugendlichem Aussehen sein. Das soll süd-östlich von uns geschehen.
Darauf würde angeblich vom Vize-Präsidenten der USA Russland der Krieg erklärt.

In diesem Konglomerat verschiedener Vorstellungen kommen wohl drei Takte zusammen:

I.
Die Aussage, die Amerikaner würden ihre eigenen Präsidenten ermorden, stammt aus dem sogenannten "unbekannten Kurier", dessen Text aber erst seit Ende der 70er, genaugenommen sogar erst seit 2002 nachgewiesen ist. Mit einiger Wahrscheinlichkeit (ich folge da inzwischen Randomizer) handelt es sich dabei um eine Fälschung, die erst Mitte/Ende der 60er verfaßt und auf 1945 rückdatiert wurde. Das fängt schon mit dem ersten Satz an. Etwa 1969 verfaßt, aber aus der Sicht von 1945 geschrieben: "So groß die Not jetzt ist, so groß in 20 Jahren der Überfluß."

Einiges läßt sich problemlos auf diese Zeit beziehen:

"Die Flüsse wird man aus ihren Betten nehmen, weil man ihre Kraft eine Zeitlang wird brauchen."

Staudammprojekte, nicht erst seit den 60ern.

"So wird man falsche Sterne unter den echten schieben."

Raumfahrt und Satelliten seit den 60ern.

"Ein heiliger Papst wird kurz über die Erde gehen."

Gerne auf Johannes Paul I. bezogen, was womöglich gar richtig ist.
Aber: Mica schrieb 2002: "die Abschrift erhielt meine Mutter Mitte/Ende der `70er"
Folglich könnte es sich um eine nachträgliche Einfälschung nach dem überraschenden Ableben Johannes Pauls I. nach nur einem Monat im Jahre 1978 handeln.

"Durch Deutschland wird ein eiserner Zaun gehen, mitten durch, wer ankommt stirbt."

Mauerbau, Abschottung der DDR 1961.

"Prag wird viel mitzumachen haben, wie die Ungarn."

Prager Frühling 1968 und Ungarnaufstand 1956.

"Straßen werden gebaut und jeder Lehrling hat sein Auto."

Wirtschaftswunder.

"Amerika wird ihre eigenen Präsidenten ermorden."

Kennedyermordung. Der Plural ist einfach eine flapsige Ausdrucksweise.

"Die Schwarzen werden die Macht bekommen, die solange im Staub waren."

Martin Luther Kings Bürgerrechtsbewegung.

"Ich sehe die Wolkenhäuser in sich zusammenstürzen."

Diese Stelle wurde bereits auf den 11. September 2001 bezogen. Mica stellte den Text allerdings erst 2002 ins Forum. Ich will allerdings weder Mica, noch ihrer Mutter dreist Fälschung unterstellen. Daher ist das (sofern nicht von Johansson abgeschrieben) die einzige Stelle, bei der echte Schau die wahrscheinlichere Erklärung ist.
Andere Möglichkeit: Es handelt sich lediglich um eine allegorische Aussage, welche pauschal den Niedergang der Weltmacht USA meint, denn die nächsten Sätze lauten: "Amerika wird im Osten dauernd Kriege führen und nie mehr siegen. Gott hat sich abgewandt."
Dieser Satz spielt sicher auf die amerikanische Beteiligung im Vietnamkrieg ab 1965 an. => Immer noch zeitgenössisch.

"Man wird alle Planeten besuchen um zu sagen, Gott wohnt nicht dort."

Bemannte Raumfahrt, Mondlandung.

II.
Die Aussagen, daß der Hochgestellte ein jugendlich anmutender Präsident wäre, daß die Attentäter bezahlt wären, daß der US-Vizepräsident den Russen als nächsten Schritt den Krieg erklärte, stammen vom sogenannten Zeitzeugen "Gärtner" (Pseudonym). Dieser ist aber erst seit 2003 dokumentiert (von BBouvier und Degard, die wohl beide mit ihm sprachen). Von BBouvier weiß ich, daß "Gärtner" in Prophezeiungen sehr belesen war.

Die Aussagen kommen mir inzwischen etwas suspekt vor. Ich habe den Eindruck, daß nur ein Teil (der kleinere) auf Irlmaier, der Rest jedoch auf "Gärtner" zurückgeht oder von "Gärtner" zumindest stark durch eigene Interpretationen und Ideen kontaminiert wurde.

Beispiele bei "Gärtner":

„In den USA kommt es zu Aufständen.“

„Im Nahosten gibt’s zeitgleich viele Kriege.“

Ziemlich unpräzise und hat man sich 2003 denken können.

"Der Hochgestellte wird von den Russen ermordet. Daraufhin erklärt sein Nachfolger den Russen schlichtweg offiziell den Krieg. Doch die Amerikaner sind völlig verblüfft, daß die Russen schon um 3. Tag danach angreifen. Sie dachten, daß die Russen noch eine Zeitlang brauchen, bis sie mobil machen und angreifen. Aber das wird nicht lange dauern, die Russen sind wie aus dem Erdboden hervorgezaubert wie die Schwammerl im August."

Es ist nicht unwahrscheinlich, daß "Gärtner" nach Jahrzehnten sich seine eigene Vorstellung des Geschehens um den Kriegsausbruch gebildet hat, die er rückwirkend, Idee und ursprüngliche Aussage vermischend Irlmaier unterschob, inklusive der Vorstellung, was sich die Amerikaner wohl denken würden.
War denn aus dem Gesprächszusammenhang ersichtlich, daß es sich eindeutig um Irlmaiers Aussage statt um "Gärtners" Vorstellung handelte?

"Irlmaier sprach hier Mitte der 1950er Jahre ausdrücklich von einem Nuklearangriff mittels U-Booten."

Wirklich? Oder hat Irlmaier etwas weitaus schwammigeres gesagt, daß sich "Gärtner" im Laufe der Jahrzehnte als nuklearen Raketenangriff gedanklich zurechtlegte?

"Eine wenig bekannte Aussage von Alois Irlmaier belegt, daß auch er Gesichte von einschlagenden Himmelskörpern hatte. Er sagte, gegen Kriegsende komme der ‚Erde Riß‘. Der Zeitzeuge, von dem diese Aussage überliefert ist, glaubt heute, das sei der gigantische Einschlag von Kometenteilen nordöstlich von Prag, es könne aber auch beim ehemaligen Dreiländerdreieck DDR/BRD/Tschechoslowakei sein."

Die Beschreibung der Gesichte einschlagender Himmelskörper erfolgt allerdings nicht. "Der Erde Riß" ist aus dem Lindelied übernommen. Der Rest des Absatzes gibt nur "Gärtners" Ideen wieder, sonst nichts.

"Von einem U-Boot aus wird Denver eingeäschert."

Echte Schau Irlmaier oder Idee "Gärtners" aus dem kalten Krieg, als es Atomwaffen tragen U-Boote bereits gab? Warum sollte Irlmaier ausgerechnte zu Denver (das ihm persönlich als vergleichsweise Ungebildetem kaum bekannt gewesen sein dürfte) etwas gesehen haben?

"Die Russen schieben mit ihren Panzern auf der Autobahn westlich Passau Fluchtfahrzeuge aus dem Weg und fahren großer Geschwindigkeit Richtung Rhein."

Das ist gewiß keine Aktion, zu der Panzer jemals fähig wären. Das sind ja keine amerikanischen Monstertruckkonstruktionen!
Hier russische Panzer auf dem Weg zum Rhein laut Gärtners Vorestellung:
https://youtu.be/U4qZTdMOJBk?t=30
https://youtu.be/3JtZDDQga4o?t=77
https://youtu.be/IFAmjIGum0Q?t=84
=> Daß Unmengen russischer Panzer auf hunderte Kilometer beideitig verstopfte Autobahnen mit hoher Geschwindigkeit passieren, um am ersten Tage nach dem Angriff am Rhein zu sein, wie von "Gärtner" behauptet, ist eigentlich völlig unmöglich. Folglich handelt es sich wohl um eine Vorstellung, nicht um eine echte Schau Irlmaiers.

III.
Daß es sich auch noch um einen Farbigen handele, ist mir als Aussage aus keiner Irlmaierquelle bekannt. (Kommt mir aber aus jüngerer Vergangenheit irgenwie bekannt vor... :stutz: )
Handelt es sich dabei um eine Neuentdeckung Berndts? Ich bin da nicht völlig auf dem Laufenden.
Wenn diese Aussage erst nachweisbar ist, seitdem Obama Präsident wurde, kann man aber mit Sicherheit von einer Fälschung ausgehen.

=> Im Grunde sollte man erst die Quellen auf Echtheit und Plausibilität abklopfen, ehe man seine Spekulationen darauf aufbaut.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Komisch, komisch

Sagitta @, Montag, 25. Juli 2016, 00:18 vor 1029 Tagen @ Taurec 3563 mal gelesen

Guten Abend!

Adlmaier, 1. Auflage: "Zuerst wird der Hochgestellte umgebracht. Dann geht's über Nacht los. Es geht in drei großen Linien westwärts."

Adlmaier, 3. Auflage: "Und die zwei Männer sehe ich auch. Sie sind von anderen Leuten bezahlt worden. Der Mörder ist ein kleiner schwarzer Mann, der andere etwas größer mit heller Haarfarbe. Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen."

Wie kann man eine Schau von einem Mord haben, und dann gleichzeitig sehen, dass ein Krieg losbricht? Man müßte den Mord sehen können und außerdem rollenden Panzer (auch noch in drei Linien!!), und dann müßte man mit Vernunft schließen (aufgrund eigener Erfahrung?), dass beide Schauungen miteinander zu tun haben? Oder man sieht den Mord, und ein Stimme sagt "Jetzt beginnt der Krieg" - und dann zeigt einem "die Stimme" noch ein paar Bilder vom losbrechenden Krieg - eben in drei Linien. Irgendetwas ist hier faul. Und doch glaube ich, dass "der Mord am Hochgestellten" etwas Irlmaier-Authentisches ist: ein kleiner schwarzer Mann, einer mit heller Hautfarbe. Offenbar hatte Irlmaier meherere (Teil-)Schauungen zum gleichen Ereignis.

Was weiß man sonst noch über diesen Mord aus Irlmaierschem Munde? Seit wann ist es ein Amerikaner - seit Gärtner? Seit wann ist er jung? Seit wann gibt es eine Kriegserklärung? Wenn Du, Taurec, die Quellen zur Hand hast, dann würde ich Dich gerne bitten, sie einmal - es eilt absolut nicht - chronologisch nach Veröffentlichungsjahr im Wortlaut einzustellen, so dass man sieht, wie sich das Motiv entwickelt hat: was alt und original ist, und was später hinzugewachsen ist. Die Dreizahl der Hochgestellten ist dabei völlig unwichtig, denn sie stammt ja nicht aus einer Schau sondern ist hinzugedacht.

MfG, Sagitta

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Aussagen über den Hochgestellten in chronologischer Rheinenfolge des Erscheinens

Taurec ⌂ @, München, Montag, 25. Juli 2016, 09:23 vor 1029 Tagen @ Sagitta 6431 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 30. August 2017, 14:44

Hallo!

Die (hoffentlich) vollständigen Irlmaierquellen habe ich hier eingestellt, so daß sich eigentlich jeder in Eigenregie darüber hermachen könnte:
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Alois_Irlmaier

Bayerische Landeszeitung (22. 10. 1949): "'Nach dem dritt’n Mord wird’s gscheh’n. So schnell...'
Wenn wir recht gehört haben und verstanden haben, ist davon die Rede, daß blitzartig drei große Heeressäulen, deren Panzer man weithin mahlen und donnern hört, vom Osten bis zum Rhein vorstoßen, ohne überhaupt Widerstand zu finden."

Der Artikel stammt nicht aus der Feder Adlmaiers, sondern eines "M. Pft." Die Aussagen stammen aus einer Briefzuschrift, deren Verfasser namentlich nicht genannt wird. Wie wahrscheinlich ist, daß Adlmaier dahintersteckt?

Traunsteiner Nachrichten vom 3. Dezember 1949: "‚Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht (Ghandi und Graf Bernadotte fielen bereits Mordanschlägen zum Opfer). Dann gehts über Nacht los. Es geht in drei großen Linien westwärts. (Er zeichnete auf ein Blatt Papier drei Pfeile.)"

Artikel von Adlmaier, Vorabveröffentlichung der späteren Broschüre.

Adlmaier, 1. Auflage (Vorwort vom 1. Januar 1950): "‚Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht (Ghandi und Graf Bernadotte fielen bereits Mordanschlägen zum Opfer). Dann gehts über Nacht los. Es geht in drei großen Linien westwärts. (Er zeichnete auf ein Blatt Papier drei Pfeile.)"

Herzdame (18. 3. 1950): "‚Nach dem dritten Mord wird es geschehen, so schnell…‘ Irlmeier spricht davon, daß blitzartig drei große Heeressäulen, deren Panzer man weithin mahlen und donnern hört, vom Osten bis zum Rhein vorstoßen, ohne überhaupt Widerstand zu finden."
"Auf die Frage: ‚Wann wird das geschehen?‘, antwortet der Seher: ‚Nach dem dritten Mord!‘ ‚Und wo geschieht das?‘ Wir vernehmen etwas, das uns eine balkanische Stadt vermuten läßt."

Die Stelle ist offenbar wörtlich aus der Bayerischen Landeszeitung abgeschrieben. Allerdings kommt hier erstmals eine vage Angabe des Anschlagsorts hinzu. Offenbar sprach hier zusätzlich zur Lektüre der Bayerischen Landeszeitung tatsächlich noch jemand mit Irlmaier.

Landshuter Zeitung (12. April 1950): "…Ein großer Mann wird plötzlich sterben und dann hört auf der Krieg…"

Dies ist die einzige Quelle, laut welcher der Hochgestellte am Ende des Krieges stirbt! Verfasser ist ein "A. S.", der aus einem unveröffentlichten Manuskript von Franz Stockhammer wörtlich zitiert. Gab es diesen Franz Stockhammer wirklich? Hat er mit Irlmaier persönlich gesprochen? Ist es ein Pseudonym Adlmaiers?
Auch bei der Leserzuschrift in der Bayerischen Landeszeitung (6 Wochen vor dem Adlmaierartikel) könnte es sich um eine weitere, dritte Person handeln, die mit Irlmaier sprach. Irlmaier scheint bereits vor den Adlmaierveröffentlichungen Elemente der Adlmaierproduktion preisgegeben zu haben, die in Zusammenarbeit mit Adlmaier entstanden oder alleinig von diesem stammten. Laut Adlmaier (1961) stammt die Voraussage des Krieges (aber vermutlich die ganze Prophezeiung) von 1947, wofür es aber keine zeitgenössische Quelle gibt. Vor dem 22. 10. 1949 gibt es keinen mir bekannten Beleg für die Aussagen Irlmaiers.
Im Spiegelartikel von 1948 (siehe Bibliothek) äußerte sich ein örtlicher Pfarrer kritisch über Irlmaiers Aussagen zum Weltgeschehen, ohne weitere Informationen zu geben. Folglich hat Irlmaier sich bereits damals in diesem Bereich zumindest versucht.

Echo der Woche (12. Mai 1950): "Der schon erwähnte dritte Mord sollte sich, nach Irlmaiers Überzeugung in Jugoslawien oder in der Tschechoslowakei ereignen, genau vermochte er es nicht zu sagen."

Hier weitere vage Andeutungen des Anschlagsorts, allerdings sogar unpräziser als in der "Herzdame". Ich vermute, diese Unwissenheit ist gespielt (vielleicht vom Verfasser so konstruiert), um geheimnisvoller zu wirken.

Kleine Illustrierte (1950, Tag unbekannt): "Nach dem Kriegsbeginn befragt, antwortet er: ‚Wenn noch ein dritter politischer Mord erfolgt, dann dauert es nicht mehr lange."

Abweichung: Nicht dann geht's los (über Nacht), sondern es "dauert nicht mehr lange".

Sonderdruck aus der Kufsteiner Sonntagspost von Hans Burgstaller (frühe 50er, also vermutlich zwischen den beiden Adlmaierauflagen): "Irlmeier ‚sieht‘, wie der nächste Krieg anfängt: wenn der ‚Hochgestellte‘ ermordet sind. Die ‚Eingeweihten‘ warten daher, nachdem zwei ‚hochgestellte‘ internationale Persönlichkeiten (Gandhi und Graf Bernadotte) bereits ermordet wurden, auf den dritten politischen Mord."

Artikel von Ernst Ladurner (1952): "Zuerst bringen sie den Dritten um, auch einen Hochgestellten. Zwei haben sie schon ermordet. Da drüben muß er dran glauben, wo die Sonne aufgeht, und dann bricht es los über Nacht. Grausam wird der Krieg werden."

Weitere, künstlich geheimnisvolle Angabe des Ortes. "Südosten", wo die Sonne aufgeht, also richtung Balkan.

Adlmaier, 2. Auflage (1955): "Als der Hellseher mehrmals eindringlich gefragt wurde, ob denn das Gesicht dieser zukünftigen Ereignisse verschwunden sei, teilte er mit, dies sei keineswegs der Fall. Im Gegenteil sehe er die Gesichte immer deutlicher herankommen. Aber das erste Zeichen sei eine Mordtat an einem ‚Hochgestellten‘ südöstlich von uns."
"Wenn dieser dritte politische Mord (Gandhi und Graf Bernadotte die ersten zwei) geschehen ist, dann beginnt es. Ueber Nacht geht es an, dann kommen sie daher, ganz schwarz über den Wald herein. So schnell kommen sie, daß die Bauern am Wirtstisch beieinandersitzen, da schauen die fremden Soldaten schon bei den Türen und Fenstern herein. Weg kommt nicht leicht mehr einer, aber es geht alles so schnell vorüber, daß man es nicht glaubt."

Adlmaier, 3. Auflage (1961): "Als Irlmaier 1959, in seinen Todesjahr, gefragt wurde, ob er seine Voraussage von 1947 noch aufrecht erhalte, antwortete er: Es hat sich nicht das Geringste daran geändert. Nur weil es näher herangekommen ist, sehe ich es viel deutlicher. Und die zwei Männer, die den dritten ‚Hochgestellten‘ umbringen, sehe ich auch. Sie sind von anderen Leuten bezahlt worden. Der Mörder ist ein kleiner schwarzer Mann, der andere etwas größer mit heller Haarfarbe.
Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen. Dem Krieg geht voraus ein fruchtbares Jahr mit viel Obst und Getreide. Nach der Ermordung des dritten geht es über Nacht los. Die Mörder kommen ihnen aus, aber dann staubt es. Ich sehe ganz deutlich drei Zahlen, zwei Achter und einen Neuner. Was das bedeutet. weiß ich nicht, eine Zeit kann ich nicht sagen."

Hier erstmals eine nähere Beschreibung der Attentäter, bzw. des Attentats selbst. Merkwürdig: Irlmaier soll das Abstraktum gesehen haben, daß die Attentäter bezahlt worden sein sollen. Wie soll das in der Schau ausgesehen haben?

Martin Burbach in „Unsere Zukunft ist kein Geheimnis“ (erste Ausagabe der Zeitschrift „Okkult“ von 1970): "Der dritte große Krieg kommt, wenn drei Hochgestellte ermordet worden sind."

Hier wird mit keinem Wort erwähnt, daß in der zeitgenössischen Vorstellung bereits zwei Hochgestellte ermordet wurden (Gandhi & Bernadotte).

Irlmaier zur Caritasschwester Marie Luise Bender (Stocker, 1992): "Wenn der Dritte ermordet wird, geht es über Nacht los! Ich denke, im Balkan wird es sein!"

Irlmaier an die Hamburgerin (Bekh, 1998): "Bis der dritte Mord an einem Hochgestellten geschieht, mußt laufen! [...] Du mußt gleich nach dem Mord schnellstens an den Rhein kommen, am linksrheinischen Ufer entlang die Straße nach Basel nehmen und nach Lindau über den Bodensee kommen. Nach Lindau kommt der Russe nicht, aber bis Freiburg, nicht weiter. Das mußt du in drei Tagen schaffen. Am vierten ist es schon zu spät."

Der Text ist in der 5. Auflage von Bekhs Irlmaierbiographie von 1990 noch nicht enthalten.

"Gärtner" nach Bouvier (2003): "‚Friedenskonferenz USA/Rußland in Budapest.‘ ‚Der amerikanische Präsident wird ermordet, daraufhin erklärt der Vizepräsident Rußland sofort den Krieg. Praktisch zur gleichen Stunde schon rollen auf der Autobahn bei Passau ungeheure Mengen russischer Panzer nach Westen."

"Gärtner" nach DeGard (2003), Zitate von verschiedenen Stellen des Buches:
„‚Es kommt aufgrund eines Blitzangriffs russischer Einheiten in Belgrad ganz kurzfristig zu einer Konferenz in Budapest. Dabei wird ein Hochgestellter ermordet, wahrscheinlich erstochen.‘ Der Zeuge, von dem diese Aussage überliefert wurde und der Irlmaier gut gekannt hat, meint heute, daß es sich beim ‚Hochgestellten‘ um einen jugendlich anmutenden amerikanischen Präsidenten handelt.“
„Der Hochgestellte wird von den Russen ermordet. Daraufhin erklärt sein Nachfolger den Russen schlichtweg offiziell den Krieg. Doch die Amerikaner sind völlig verblüfft, daß die Russen schon um 3. Tag danach angreifen. Sie dachten, daß die Russen noch eine Zeitlang brauchen, bis sie mobil machen und angreifen. Aber das wird nicht lange dauern, die Russen sind wie aus dem Erdboden hervorgezaubert wie die Schwammerl im August. Gleich nach der Konferenz von Budapest kommen die Leute in Passau aus dem Dom und stellen fest, daß auf der anderen (österreichischen) Seite Panzer sind. Zuerst meinen sie, das sei eine Übung einheimischer Panzer; bis sie feststellen, daß es Russen sind. Da sind sie ganz entsetzt und merken, jetzt ist alles verloren.“
„Gleich nach der Konferenz von Budapest kommen die Leute in Passau aus dem Dom und stellen fest, daß auf der anderen Seite Panzer sind. Zuerst meinen sie, das sei eine Übung einheimischer Panzer; bis sie feststellen, daß es Russen sind. Da sind sie ganz entsetzt und merken, jetzt ist alles verloren.“

In "Gärtners" Aussagen kommen erstmals folgende Elemente zur Sprache:

  • Friedenskonferenz in Budapest als Anschlagsort
  • Jugendlich anmutender US-Präsident als Opfer
  • Rußland verantwortlich gemacht, Kriegserklärung durch den US-Vizepräsidenten
  • Erstechen als Tötungsmethode. Die Aussage beruht vermutlich auf "Gärtners" Interpretation, der die aus der 3. Adlmaierauflage stammende Stelle "Hinter dem Papst ist ein blutiges Messer." noch im Hinterkopf hatte.

Ebenfalls negativ fällt auf, daß "Gärtner", bzw. Irlmaier genau wußte, was sich die Amerikander denken (Verblüffung ob des schnellen Angriffs usw.).
Keine der älteren Irlmaierquellen, keine der anderen Zeitzeugenaussagen ist derart präzise und detailreich, weswegen die Quelle "Gärtner" doch sehr kritisch zu betrachten ist.

Den unbekannten Kurier (2002, also vor "Gärtner", bzw. zeitnah zu dessen Befragen) spare ich aus, da die darin genannte Ermordung der US-Präsidenten nicht in Zusammenhang mit dem "Hochgestellten" gebracht wird. Es ist aber äußerst interessant, daß eine solche Aussage veröffentlicht wird, kurz bevor von einem weiteren Irlmaierzeitzeugen die Ermordung eines US-Präsidenten erwähnt wird. An Zufälle glaube ich kaum noch.

In den Aussagen von Berndts Zeitzeugin Frau "G." (Mai 2012) bringt Irlmaier den Kriegsbeginn mit einem Krieg im Nahen Osten in Verbindung. Kein Wort über den Hochgestellten.
Vollständiger wird das Bild erst mit der Aussage des Zeitzeugen Pollinger (Mai 2014): "Hab ihn dann mal gefragt, wann und wo (Kriegsausbruch/Krieg) ist des?
… (Antwort Irlmaier: ) ‚Oh gehen toats bei den Juden und die Araber, da geht’s oh. – Aber erst wenn’s den dritten Friedenskämpfer um’bracht ham.‘
Fragt Pollinger den Irlmaier: ‚Wer ist der dritte Friedenskämpfer? Wer ist der Erste?‘
… Sagt der Irlmaier: ‚Das ist der … Graf Folke Bernadotte.‘
‚Und der Zweite?‘
‚I woas nit, der Mahatma, der Gandhi?‘"

Die Verbindung von Kriegsausbruch und Nahostkrieg erscheint hier erstmalig, sofern man den Pseudo-Priester aus Salzburg mit seiner "Shalom-Aussage" ausklammert. Es könnte sein, daß diese Zeitzeugen die Aussage des Pseudo-Priesters kannten und wie alle anderen Irlmaier zuschrieben, was sich in ihrer Version der Irlmaierprophezeiung niederschlug.

Neuerdings scheinen Aussagen aufzukommen, es handele sich um einen farbigen US-Präsidenten. Für eine Quelle wäre ich dankbar.
Demnächst ist es dann ein Präsident mit wirrer Frisur oder ein weiblicher Präsident. ;-)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Beispielhaft!

Sagitta @, Montag, 25. Juli 2016, 21:44 vor 1029 Tagen @ Taurec 3339 mal gelesen

Vielen Dank, Taurec

- das ist eine Zusammenstellung, die Freude macht! In der Bibliothek würde ich aber die Überschrift präzisieren:

"Kriegsbeginn, Mord an einer hochgestellten Person"

Auch gibt es eine weitere Textstelle:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=7704

Möglicherweise ist das aber Erfindung oder journalistische Verarbeitung von anderen Vorlagen. Bemerkenswert nur die Zeitangabe: Ähren hoch am Halm, erste Blätter braun.

Der Ertrag insgesamt ist sehr gering. Es besteht die Möglichkeit, dass "der Dritte" ein Element in der originalen Schau war - auf welche Weise auch immer. Irlmaier scheint das in späteren Gesprächen formelhaft gebraucht zu haben. Vielleicht hat er selbst die Zahl gar nicht genau verstanden haben - so wenig wie die Achter und Neuner. Diesen Eindruck erweckt das von Pollinger 2014 erinnerte Gespräch sowie der Bericht vom Wittelsbacher (möglicherweise aber hat Pollinger dessen Bericht gelesen?).

Die Aussage, dass der Mord am Ende des Kriegs sich ereignet, scheint eine Minderheitenmeinung sein (nur ein einziger Beleg), vielleicht auch ein Mißverständnis. Oder es kommt aus ganz anderem Zusammenhang, siehe hier:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=7771

Davon abgesehen: hilfreich ist es auch nicht gerade, wenn man die Zeichen des Endes kennt, denn der Anfang des Krieges interessiert doch eher ...

Somit bleiben nur folgende Fakten:

Ein Aufsehen erregender Mord. Zwei Mörder. Einer klein und dunkel, der andere heller. Ausgeführt im Auftrag, vermutlich Balkanraum oder in angrenzendem Gebiet. Spätsommer oder früher Herbst. Es gibt vorher schon Kriege in Nahost (unter Beteiligung der Juden und Araber?). Bald nach dem Mord geht es massiv auch in Mitteleuropa los: die Russen fallen in drei Stoßkeilen nach Deutschland ein. Der Ermordete, eine hochgestellte Person, hatte sich um Frieden, mithin um eine Verhinderung des Krieges bemüht.

Sehr zweifelhaft: der Ermordete sei ein (junger) amerikanischer Präsident. USA erklärten den Krieg.

Es ist dann noch der Hinweis nötig auf ähnliche Voraussagen. Ich kenne hierzu nur den Waldviertler und die Dudde, siehe etwa hier:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=7705
https://schauungen.de/forum/index.php?id=7756

Ferner müßte ausgeschlossen werden, dass es eine Reminiszenz an den Ersten Weltkrieg ist (Sarajewo). Die inhaltlichen Einzelheiten sprechen allerdings dagegen.

MfG, Sagitta

Spezielle Textpassage

Kaladhor @, Montag, 25. Juli 2016, 08:21 vor 1029 Tagen @ Taurec 3550 mal gelesen

"Der Hochgestellte wird von den Russen ermordet. Daraufhin erklärt sein Nachfolger den Russen schlichtweg offiziell den Krieg. Doch die Amerikaner sind völlig verblüfft, daß die Russen schon um 3. Tag danach angreifen. Sie dachten, daß die Russen noch eine Zeitlang brauchen, bis sie mobil machen und angreifen. Aber das wird nicht lange dauern, die Russen sind wie aus dem Erdboden hervorgezaubert wie die Schwammerl im August."

Es ist nicht unwahrscheinlich, daß "Gärtner" nach Jahrzehnten sich seine eigene Vorstellung des Geschehens um den Kriegsausbruch gebildet hat, die er rückwirkend, Idee und ursprüngliche Aussage vermischend Irlmaier unterschob, inklusive der Vorstellung, was sich die Amerikaner wohl denken würden.

Hallo Taurec,
wirklich interessant ist in der obigen Textpassage meiner Meinung nach eigentlich nur die Aussage, dass man verblüfft wäre, dass die Russen bereits nach drei Tagen losschlagen würden. Das deutet auf eine Auffassung hin, die bis zum Anfang des zweiten, großen Waffengangs (1939 bis 1945) bis in höchste Stellen zu finden war. Da galt nämlich die allgemeine Regel, dass nach der offiziellen Kriegserklärung eine Zeitspanne von bis zu 14 Tagen verstreichen würde, ehe es zu ersten Kampfhandlungen käme, da die allgemeine Mobilisierung ja eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen würde.
Seit dem 1.9.39 wissen wir aber, dass eine solche Zeitspanne überhaupt nicht mehr erforderlich ist, und auch nach dem Angriff auf Pearl Harbor erfolgten Kampfhandlungen und Kriegserklärung relativ zeitnah.

Insofern passt diese Aussage so gar nicht in diese Textpassage, auch kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen, dass die Amerikaner so lange warten würden. Ok, konventionelle Kräfte in Stellung zu bringen dauert seine Zeit, aber bei einer Kriegserklärung von einer atomaren Weltmacht gegen eine andere atomare Weltmacht, halte ich mich nicht mit solchen Kinkerlitzen auf, sondern starte einen massiven nuklearen Erstschlag, um meinen Gegner so schnell wie möglich atomar zu entwaffnen. Alles andere wäre ein Selbstmord auf Raten.

Die einzige Erklärung für diese Passage wäre folglich, dass sie - wahrscheinlich aus dem Kontext gerissen - aus einem viel älteren Schauungstext stammt, wo man sich eben noch "gesittet" gegenseitig die Köpfe eingeschlagen hat (deutlich vor 1914!).

Grüße,
Kaladhor

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Mär vom Überraschungsangriff

Taurec ⌂ @, München, Montag, 25. Juli 2016, 10:25 vor 1029 Tagen @ Kaladhor 3551 mal gelesen

Hallo!

Die einzige Erklärung für diese Passage wäre folglich, dass sie - wahrscheinlich aus dem Kontext gerissen - aus einem viel älteren Schauungstext stammt, wo man sich eben noch "gesittet" gegenseitig die Köpfe eingeschlagen hat (deutlich vor 1914!).

Nicht zwingend aus einen Schauungstext, aber aus einer bestimmten Vorstellungswelt.
Irlmaier glaubte noch an den "Überraschungsangriff", weil der "schnelle Krieg", der plötzliche Überfall durch schräge Horden (Mühlhiasl et al.) ein Motiv der älteren Prophezeiungstradition ist, das höchstwahrscheinlich irreal ist. Die Vorstellung liegt der Aussage aber wohl zugrunde.

In früheren Zeiten (prä 20. Jahrhundert), da es noch keine schnelle Nachrichtenübermittlung und flächendendeckende Aufklärung hab, wären kurze Vorwarnzeiten noch denkbar gewesen.

Heutzutage ist ein überraschender Angriff mit konventionellen Mitteln eigentlich undenkbar.
Neulich ist die Bundeswehr mit anderen NATO-Truppen über tausende Kilometer über Wochen nach Osten marschiert, um dort Manöver abzuhalten. Es ist auszuschließen, daß sowohl dieser, als auch der umgekehrte Fall der Gegenseite verborgen bliebe.

Das verschafft der Möglichkeit einer realen Grundlage der Gärtnerischen/Irlmaierischen Zeilen durchaus einen Dämpfer.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Mär vom Überaschungsangriff

Zarko @, Amberg / Oberpfalz, Montag, 25. Juli 2016, 18:40 vor 1029 Tagen @ Taurec 3250 mal gelesen

Hallo Taurec!

Danke für deine präzise Analyse der Texte Irlmaier.
An einen Überaschungsangriff kann ich auch beim besten Willen nicht glauben. Die einzige Möglichkeit bestünde darin, das die führenden Militärs in Rußland bereits ein solches Szenario durchgespielt haben
und die entsprechenden Befehle bereits in der Tasche haben!

Zum anderen noch etwas über den jugendlich anmutenden US-Präsidenten:
Ich will zwar niemanden beleidigen, aber weder auf Hillary Clinton noch auf Donald Trump trifft diese Beschreibung meiner Meinung nach auch nur annähernd zu.

Bleiben nur zwei Möglichkeiten:
Es ist definitiv Barak Obama gemeint, oder beim Nachfolger des Nachfolgers von Barak Obama handelt es sich wiederum um einen farbigen. Da aber die US-Wahlen für November dieses Jahres geplant sind und die geschilderten Ereignisse sich im Spätsommer zutragen sollen, käme nur dieses Jahr in Frage.

Diese Hypothese ist aber die unwahrscheinlichste von allen:
Zumal vorher ja ein Bürgerkrieg ausbrechen soll und der Euro bräche
zusammen. Wir haben aber zum Ende August nur noch 5
Wochen. Ebenso ist in ganz Ost-Europa für August keine Konferenz
angesetzt, an der Barak Obama teilnehmen soll.
Äußerst unwahrscheinlich!

Danke für deine ausführliche Antwort,
Zarko

Mär vom Überraschungsangriff?

Dannylee @, Montag, 25. Juli 2016, 21:21 vor 1029 Tagen @ Zarko 3225 mal gelesen

Hallo, Zarko und Taurec,

auch ich hatte letztes Jahr schon angenommen, dieses Jahr könnte der "große Knall"
stattfinden, da Obama diese Jahr nicht wiedergewählt werden darf. Aber noch gibt's den Euro, und Obama freut sich immer noch seines Lebens, zum Glück.
Möglicherweise nimmt Obama nach seiner Abwahl einen anderen Posten an, vielleicht den
des UN-Generalsekretärs, denn auch Ban Ki-moon nimmt gegen Ende 2016/Anfang 2017 seinen
Hut. Dann würde die Bezeichnung "Friedenskämpfer" durchaus auf Obama zutreffen.

@ Taurec: Wenn Europa einigen Seherschauungen zufolge völlig desolat ist: die EU
auseinanderbricht, die NATO evtl. auch. Euro und Wirtschaft krachen und das Volk somit
schon vorher hungert und darbt und am Ende ist, sind wir Futter für die Russen.
Dann haben wir nur noch wenig entgegenzusetzen, und ein Überraschungsangriff wäre dann durchaus denkbar.

Freundliche Grüße

Dannylee

Ja, unter zivilisatorischen Bedingungen

Eyspfeil @, Montag, 25. Juli 2016, 21:56 vor 1029 Tagen @ Taurec 3349 mal gelesen

Hallo Taurec!

"Hallo!

Die einzige Erklärung für diese Passage wäre folglich, dass sie - wahrscheinlich aus dem Kontext gerissen - aus einem viel älteren Schauungstext stammt, wo man sich eben noch "gesittet" gegenseitig die Köpfe eingeschlagen hat (deutlich vor 1914!).

Nicht zwingend aus einen Schauungstext, aber aus einer bestimmten Vorstellungswelt.
Irlmaier glaubte noch an den "Überraschungsangriff", weil der "schnelle Krieg", der plötzliche Überfall durch schräge Horden (Mühlhiasl et al.) ein Motiv der älteren Prophezeiungstradition ist, das höchstwahrscheinlich irreal ist. Die Vorstellung liegt der Aussage aber wohl zugrunde.

In früheren Zeiten (prä 20. Jahrhundert), da es noch keine schnelle Nachrichtenübermittlung und flächendendeckende Aufklärung hab, wären kurze Vorwarnzeiten noch denkbar gewesen.

Heutzutage ist ein überraschender Angriff mit konventionellen Mitteln eigentlich undenkbar.
Neulich ist die Bundeswehr mit anderen NATO-Truppen über tausende Kilometer über Wochen nach Osten marschiert, um dort Manöver abzuhalten. Es ist auszuschließen, daß sowohl dieser, als auch der umgekehrte Fall der Gegenseite verborgen bliebe.

Das verschafft der Möglichkeit einer realen Grundlage der Gärtnerischen/Irlmaierischen Zeilen durchaus einen Dämpfer.

Gruß
Taurec"

Der Überraschungsangriff ohne vorherige Ereignisse/Impakte ist praktisch unmöglich.
Derselbige ist aber laut Schauungen nur das Ende einer ganzen Kette von Ereignissen,
relativ dicht hintereinanderfolgend.

Da wäre ein gewaltiges Beben im Monat Mai, da wäre eine Minieiszeit, da wäre die Annäherung
eines Himmelskörpers, da wäre der Funkenregen, da wäre eine Flutkatastrophe, und und und,
womöglich noch einiges mehr, von Unruhen bzw. ob der Ereignisse ausbrechende Bürgerkriege
durch Hunger ganz zu schweigen.

Unter solchen Voraussetzung klappt dann die schnelle Nachrichtenübermittlung,
die Satelliten-Überwachung, und das Internet nicht mehr, wir sind dann quasi
zurückgeworfen in die Zeit des frühen 20.Jahrhunderts. Nicht so weit wie ins
19.Jahrhundert, da ja die Kommunikations-Geräte, Maschinen und Fahrzeuge
sporadisch noch funktionieren. Aber nicht mehr durchwegs glatt, und deshalb
treffen dann die Schauungen, also in unserem Fall der Angriff aus dem
Osten, ("doch noch") ein...

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

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Polen und Pearl Harbor

Taurec ⌂ @, München, Montag, 25. Juli 2016, 10:31 vor 1029 Tagen @ Kaladhor 3704 mal gelesen

Hallo!

Seit dem 1.9.39 wissen wir aber, dass eine solche Zeitspanne überhaupt nicht mehr erforderlich ist, und auch nach dem Angriff auf Pearl Harbor erfolgten Kampfhandlungen und Kriegserklärung relativ zeitnah.

Beiden Angriffen lagen aber längere Vorgeschichten und Vorbereitungen zugrunde, was gerne verschwiegen wird, um die propagandistische Mär vom Überfall auf Polen oder Pearl Harbor aufrecht zu erhalten. Alles, um nachher in den Schulbüchern die Kriegsschuld einseitig dem Verlierer anzulasten, der heimtückisch aus heiterem Himmel friedliche/unbeteiligte Länder angegriffen hätte.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Zeitplanung

Kaladhor @, Montag, 25. Juli 2016, 16:07 vor 1029 Tagen @ Taurec 3384 mal gelesen

Meine Aussage zum 1.9. stützt sich auf eine historische Zusammenfassung des zweiten Weltkriegs, speziell die französische Sichtweise des Ganzen. Wie bekannt ist, wurde dem Deutschen Reich am 3. September von Großbritannien und Frankreich der Krieg erklärt.

Gerade Frankreich hatte umfangreiche Planungen getätigt, die eine Generalmobilmachung vorsah und eine Aufnahme der Kampftätigkeiten etwa 14 Tage bis drei Wochen nach der Kriegserklärung...ganz im Gegensatz zum Deutschen Reich, wo die Mobilmachung der Ostheere bereits lange vor der Kriegserklärung - bzw. in der berühmten Rede im Reichstag ist ja von einer Polizeiaktion die Rede - durchgeführt wurde.
Man kann daran aber sehr gut die unterschiedlichen Denkweisen erkennen... die Franzosen waren halt 1939 trotz (oder gerade wegen?) des Waffengangs von 1914/18 immer noch nicht im 20. Jahrhundert angekommen. Eine andere Stelle, an der man das auch gut erkennen konnte, war in der Wahl der Kommunikationsmittel zu sehen. Während die Deutschen einen ziemlich breit angelegten Einsatz von Funkgeräten vorsah, haben unsere Nachbarn zu Beginn immer noch auf Brieftauben vertraut.

Aber wie bereits von mir geschrieben, der springende Punkt ist, dass man gegen eine Nuklear-Macht mit aller Wahrscheinlichkeit gänzlich anders einen Krieg führt, als gegen irgendeine 08/15 Armee, die rein konventionell aufgestelltist. Gegen konventionelle Armeen mag es noch funktionieren, dass man gewisse Zeiten für die Mobilisierung einrechnen kann. Gegen eine atomare Macht funktioniert das aber nicht, denn dort sind gewisse Truppenteile - U-Boote mit strategischen Raketen, Raketenstreitkräfte, Interkontinentalbomber - grundsätzlich in einer höheren Alarmbereitschaft als die konventionellen Truppenteile.

Grüße,
Kaladhor

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"Atomkrieg" ??

BBouvier @, Montag, 25. Juli 2016, 18:39 vor 1029 Tagen @ Kaladhor 3455 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 25. Juli 2016, 19:04

<"Gegen konventionelle Armeen mag es noch funktionieren,
dass man gewisse Zeiten für die Mobilisierung einrechnen kann.
Gegen eine atomare Macht funktioniert das aber nicht,
denn dort sind gewisse Truppenteile - U-Boote mit strategischen Raketen,
Raketenstreitkräfte, Interkontinentalbomber -
grundsätzlich in einer höheren Alarmbereitschaft als die konventionellen Truppenteile
.">

Hallo, Kaladhor!

Völlig richtig:
Bei einem atomaren Schlagabtausch (als Kriegsbeginn)
würde eine Vorwarnzeit natürlich entfallen.
Nur eben, daß sich ein "Atomkrieg" aus den Schauungen
doch gar nicht folgern läßt.

Zu beachten darüberhinaus: - Rill:
"Die kriegsführenden Staaten seien
Rußland gegen Türkei, Deutschland, Polen, Frankreich,
England und Amerika seien mit sich selbst beschäftigt
."

Insofern sind solche Überlegungen nicht zielführend.

Ganz abgesehen davon, daß ein "Krieg" mit nennenswerten
Kampfhandlungen m.E. sowieso auf wackligen Füßen steht.
Eher dürften die (neueren) Schauungen treffend sein,
die zwar ein militärisches Vorrücken Rußlands nach Westen
- jedoch als "Friedensmacht" - zum Inhalt haben ... fast ohne
nennenswerte Scharmützel.

Der ehemals Säulenheilige Irlmaier als "Zeuge" eines Großkrieges
in Mitteleuropa fällt m.E. diesbezüglich ebenfalls aus,
weil stark zu vermuten ist, daß er auch hier wieder mal nur
"Prophezeiungen" frz. katholischer Nonnen und Hausfrauen
aus der Mitte des 19. Jahrhunderts um- nachfabuliert,
in denen zu lesen ist, die Preußen/die Russen/die Preußen&Russen
würden sich wie 1813 und 1815 bzw. 1871 erneut auf den Weg nach Paris
begeben - diesesmal jedoch würden sie am Rhein durch
GOTTES Eingreifen schmählich scheitern.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Irlmaier-Kurierabschrift

mica @, Montag, 25. Juli 2016, 09:46 vor 1029 Tagen @ Taurec 3662 mal gelesen

I.
Die Aussage, die Amerikaner würden ihre eigenen Präsidenten ermorden, stammt aus dem sogenannten "unbekannten Kurier", dessen Text aber erst seit Ende der 70er, genaugenommen sogar erst seit 2002 nachgewiesen ist. Mit einiger Wahrscheinlichkeit (ich folge da inzwischen Randomizer) handelt es sich dabei um eine Fälschung, die erst Mitte/Ende der 60er verfaßt und auf 1945 rückdatiert wurde. Das fängt schon mit dem ersten Satz an. Etwa 1969 verfaßt, aber aus der Sicht von 1945 geschrieben: "So groß die Not jetzt ist, so groß in 20 Jahren der Überfluß."

Einiges läßt sich problemlos auf diese Zeit beziehen:

"Die Flüsse wird man aus ihren Betten nehmen, weil man ihre Kraft eine Zeitlang wird brauchen."

Staudammprojekte, nicht erst seit den 60ern.

"So wird man falsche Sterne unter den echten schieben."

Raumfahrt und Satelliten seit den 60ern.

"Ein heiliger Papst wird kurz über die Erde gehen."

Gerne auf Johannes Paul I. bezogen, was womöglich gar richtig ist.
Aber: Mica schrieb 2002: "die Abschrift erhielt meine Mutter Mitte/Ende der `70er"
Folglich könnte es sich um eine nachträgliche Einfälschung nach dem überraschenden Ableben Johannes Pauls I. nach nur einem Monat im Jahre 1978 handeln.

"Durch Deutschland wird ein eiserner Zaun gehen, mitten durch, wer ankommt stirbt."

Mauerbau, Abschottung der DDR 1961.

"Prag wird viel mitzumachen haben, wie die Ungarn."

Prager Frühling 1968 und Ungarnaufstand 1956.

"Straßen werden gebaut und jeder Lehrling hat sein Auto."

Wirtschaftswunder.

"Amerika wird ihre eigenen Präsidenten ermorden."

Kennedyermordung. Der Plural ist einfach eine flapsige Ausdrucksweise.

"Die Schwarzen werden die Macht bekommen, die solange im Staub waren."

Martin Luther Kings Bürgerrechtsbewegung.

"Ich sehe die Wolkenhäuser in sich zusammenstürzen."

Diese Stelle wurde bereits auf den 11. September 2001 bezogen. Mica stellte den Text allerdings erst 2002 ins Forum. Ich will allerdings weder Mica, noch ihrer Mutter dreist Fälschung unterstellen. Daher ist das (sofern nicht von Johansson abgeschrieben) die einzige Stelle, bei der echte Schau die wahrscheinlichere Erklärung ist.
Andere Möglichkeit: Es handelt sich lediglich um eine allegorische Aussage, welche pauschal den Niedergang der Weltmacht USA meint, denn die nächsten Sätze lauten: "Amerika wird im Osten dauernd Kriege führen und nie mehr siegen. Gott hat sich abgewandt."
Dieser Satz spielt sicher auf die amerikanische Beteiligung im Vietnamkrieg ab 1965 an. => Immer noch zeitgenössisch.

"Man wird alle Planeten besuchen um zu sagen, Gott wohnt nicht dort."

Bemannte Raumfahrt, Mondlandung.


Hallo Taurec und andere Irlmaier-Kritiker!

Eigentlich sollte mir die Hutschnur hochgehen - und das schon seit Jahren.
Die Kurierabschrift erhielt meine Mutter von einem Freund der Familie - und wie die vergangenen 14 Jahren ausreichend bewiesen, haben weder ich noch meine Mutter irgendwelche Vorteile aus dieser Abschrift gezogen, auch nicht "Rudolf", der zu diesen Zeitpunkt leider schon verstorben war.

Es ist ein riesengroßer Quatsch zu glauben dauernd an Texten herumpfuschen zu müssen, nur weil das Original nicht erhältlich ist.
Nehmt einfach was ihr bekommt und begnügt euch mal damit!

Ursprünglich dachte ich noch im Oö. Landesarchiv nachzuforschen wegen eines möglichen 45er-Kuriers, aber es ist der Mühe nicht wert.
Es würde ohnehin nur zerpflückt.


Außerdem:
Die klassische Prophzeiungsinterpretation hat sich überlebt.
Jetzt sind andere Fähigkeiten gefragt.
Verfügt ihr über diese?

Gruß
mica

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Glaubenszwang, damit niemand beleidigt ist

Taurec ⌂ @, München, Montag, 25. Juli 2016, 10:16 vor 1029 Tagen @ mica 3755 mal gelesen

Hallo!

Es ist ein riesengroßer Quatsch zu glauben dauernd an Texten herumpfuschen zu müssen, nur weil das Original nicht erhältlich ist.
Nehmt einfach was ihr bekommt und begnügt euch mal damit!

Es wäre ein riesengroßer Quatsch, alles hinzunehmen und zu glauben, nur weil sich der Überbringer auf den Fuß getreten fühlen könnte.
Mit solchen "moralischen Tabuzonen", die aufgebaut werden, um kritisches Hinterfragen zu unterbinden, kommen wir nicht weiter. (Desgleichen ist aber heutzutage die gängige Vorgehensweise in den korrumpierten Medien, Wissenschaften usw.)

Es wirft niemand Euch oder Rudolf vor, gefälscht zu haben. Wir wissen nicht, wo er die Abschrift her hatte, ob er sie selbst getätigt hat oder sie von einem Unbekannten stammt. Gerade der unbekannte Ursprung wirft einige Fragen auf und wir wissen schlichtweg nicht, was da passiert ist.

Von dem Zeitpunkt auszugehen, seit dem der Text nachgewiesen ist, und alles davor liegende als potentielles Vaticinium ex Eventu zu betrachten, ist gängige quellenkritische Methode, weil man damit auf der sichereren (nicht sicher per se!) Seite ist!
Die Alternative wäre, ältere Fälschungen gutgläubig zu übernehmen und sich ein Weltbild zu formen, das auf irrealen Grundlagen basiert, also falsch ist, einen selbst und seine Mitmenschen in die Irre führt.
Ethisch betrachtet ist die kritische Prüfung, die Behandlung mit Vorbehalten die bessere Variante.

Ursprünglich dachte ich noch im Oö. Landesarchiv nachzuforschen wegen eines möglichen 45er-Kuriers, aber es ist der Mühe nicht wert.
Es würde ohnehin nur zerpflückt.

Im Gegenteil: Eine Originalquelle würde die Kritik in wesentlichen Punkten verstummen lassen. Wenn man aus solchen Gründen das Nachforschen unterläßt, stopft man seine eigene Quelle selbst in die Tonne, weil man die Möglichkeit zur Bestätigung untergräbt. Man erreicht aus selbstgerechter Handlungsweise genau das Gegenteil dessen, was man eigentlich will.

Mach mal aus dieser Moralisierung etwas Sinnvolles: Ich bin es allmählich leid, mich ständig als den Bösen hinstellen zu lassen, weil bestimmte Leute ihre liebgewonnenen Märchen behalten wollen und mit Bezichtigungen arbeiten, um unangenehme Denkweisen auszugrenzen!
Du unterstellst mir, ich würde gezielt alles in die Tonne stopfen wollen, weil Du nicht erkennst, daß kritische Überprüfung das A und O ist in einem Bereich, in dem Aussagen zu >98% "gefälscht/lanciert oder abgeschrieben/kompiliert oder entstellt, verfrömmelt, irrelevant oder irrtümlich sind" (O-Ton Randomizer).
Aber bringt uns solcher Umgang miteinander weiter?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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