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Gespräche eines Vierjährigen mit seiner Mutter (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 27. November 2015, 12:32 vor 1242 Tagen 6889 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 30. August 2017, 17:19

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Hallo!

Eine Mitleserin hat mir vor zwei Wochen (und später ergänzend) die Aussagen ihres viereinhalbjährigen Sohnes mitgeteilt, die dieser in Gesprächen quasi „einstreut“.

Diese Aussagen übersteigen im Grunde, was in Kleinkindern typischerweise vorgeht und was man in diesem Alter wissen kann, so daß hier die Wahrscheinlichkeit einer intuitiv-hellseherischen Begabung gegeben ist.
Inhaltlich fügen sich die Aussagen recht gut in das ein, was wir hier behandeln.

Es folgen ein paar Gesprächsprotokolle aus den verschiedenen Emails. Fette Hervorhebungen interessanter Stellen stammen von mir.

1. Vor ca. Ende Oktober im Auto nach dem Kindergarten:
„Mama, ich brauche einen Sorgenfresser“
– „Worüber machst du dir denn Sorgen“
„Über das Feuer, das sich überall ausbreitet“
– „Wo wird es sein, das Feuer!“
– „Überall im Land, in allen Städten und Dörfern“

„Feuer“ ist für uns nichts neues. Zuletzt haben Tribun und Annika über Brände berichtet.

2. Im Juli zu Mittag:
Nachrichten im Radio über Krems (an der Donau). Aussage des Kindes:
„In Krems sind überall Panzer“

Anmerkung: Die Familie stammt nicht aus Krems/dem Waldviertel, sondern aus dem Süden Österreichs. Daß ein Vierjähriger von Krems etwas weiß, geschweige denn, wo es liegt, ist eher unwahrscheinlich.

Die Aussage paßt inhaltlich zum Waldviertler, der z. B. sagte: „Ende der fünfziger Jahre hatte ich eine Einzelvision. Ich sah die Russen wieder hier einziehen; sie nisteten sich am Übungsplatz ein und verschanzten sich nachher auf den östlich und südlich vorgelagerten Hügelketten. Sie erschienen mir dabei außergewöhnlich hektisch und gereizt. Mir fielen bei ihnen keine sonderlich neuen Waffen auf. An größere Kampfhandlungen konnte ich mich bei uns nicht erinnern.“

Darüber hinaus wähnt der Waldviertler u. a. im Raum Krems eine Panzerschlacht mit vielen Toten, ohne daß er dazu konkret etwas gesehen hätte. Er folgert dies aus dem Lärm, den er in seiner Gegend vernimmt (also wohl eher keine Panzerschlacht, sondern etwas größeres).

3. Am 23. September vor dem Einschlafen:
„Mama, was wird denn morgen für ein Tag sein“
– „Ein ganz normaler, schöner Tag“
„Morgen kommt die alte Hexe Boleon/Poleon/Bolion/Polion/Bolyon/Polyon(?)“
– „Woher kommt sie denn“
– „Vom allerschönsten Ort, den es gibt, schöner als man es sich vorstellen kann“
– „Und wie sieht sie aus“
„Eine wunderschöne junge Frau, die schon uralt ist“
– „Und wie wird das für uns sein“
– „Es wird wunderschön sein, sie schüttet nur Liebe über uns aus“

Die Aussage ist für unser Szenario ohne inhaltlichen Belang.
Ich halte sie aber für außerordentlich und für einen Beleg der Qualität der „Antennen“ dieses Kindes.

Wir haben hier eine Art „Volksetymologie“ vor uns.
In der Johannesoffenbarung 9,11 steht:

„Sie haben über sich als König den Engel des Abgrundes, dessen Name ist auf hebräisch ‚Abaddon‘ und auf griechisch ‚Apollyon‘„

Hier haben wir es aber mit „Pollyon“ zu tun.
Die Vorsilbe „a-“ ist im Griechischen eine Verneinung. „Pollyon“ ist also das positive Gegenteil des Engels der Unterwelt/des Todes.

Tatsächlich erklären sich die Etymologen „Apollyon“ anders, nämlich als Zusammensetzung von „apó“ („weg“, „ver-“) und „óllyon“ („zerstörend“). Der Name bedeutet „der Zerstörer“.
Das tut hier aber wenig zur Sache, da eine solche Abweichung von der regulären Grammatik zur Chiffrierung einer Information durchaus legitim ist.
Zudem darf man von einem Vierjährigen keine Kenntnis des Altgriechischen verlangen. ;-) Die Aussage an sich und daß sie darüber hinaus schlüssig daherkommt, ist bemerkenswert. Die Information und das Wort sind wohl übersinnlichen Ursprungs.

„Pollyon“ als positives Gegenstück des Engels der Unterwelt/des Todes entspricht dem „Engel der oberen Ebenen/des Lebens“.
Entsprechend haben wir hier eine Frau, die Liebe ausschüttet.
Diese ist wiederum (eine „Hexe“, also „Zauberin“) uralt und hat Entsprechungen in allen Kulturen:
Maria bei den Christen, Isis in Ägypten, bzw. allgemein diverse Muttergöttinen, die mal als eine Figur, mal aufgespalten in mehrere Göttinnen auftreten.
Es ist das urgeistige Prinzip der Urmutter, der Himmelskönigin, des weiblichen Prinzips an sich. Abdrushin hat darüber einen Aufsatz verfaßt.
Insofern ist die Aussage des Kindes erstaunlich tiefgründig.

Was das mit dem 24. September zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

4. Am 23. September beim Abendessen:
„Mama, muß ich morgen in den Kindergarten“
– „Ja sicher mußt du morgen in den Kindergarten“
– „Aber dann komm ich nicht mehr nach Hause“
– „Wieso kommst du nicht mehr nach Hause“
„Du kannst mich nicht mehr abholen“
– „Warum denn nicht“
„Es ist zuviel Nebel, man kann nicht rausgehen“

Das scheint mir ein Element zu sein, das so ähnlich üblicherweise in Schauungen zur Finsternis auftritt.

5. Im Juli beim Mittagessen:
– „Der Papa muß heute in der Arbeit aufpassen“
– „Warum muß der denn aufpassen“
– „Da ist ein Mann, der hat ein Messer“
– „Wie sieht der Mann denn aus“
– „Er hat dunkle Haare und ist klein, aber schon erwachsen“
– „Und was macht der Papa“
– „Er muß kämpfen, seine Kollegen helfen ihm“
– „Und was passiert dann“
– „Der Mann wird besiegt“

Diese Episode kann als Beleg der Präkognivität gelten.
Was sich tatsächlich zutrug, war folgendes:
„Als er [der Vater] am Abend nach Hause kam, schüttelte er nur den Kopf und erzählte, daß ein Jugendlicher aus Afghanistan (klein, dunkelhaarig, gab an 15 zu sein, mein Mann meinte, er sei bestimmt schon 21), den er damals betreute, ausrastete und meinen Mann und die Kollegen mit dem Messer bedrohte. Es ist zu keinem Kampf gekommen, aber die Polizei mußte gerufen werden.“

6. Aus einer Email vom 15. November:
„Mir sind früher bereits Äußerungen von ihm aufgefallen, aus denen zu erkennen war, daß er einfach ‚mehr‘ weiß. Er nimmt feinste Stimmungen wahr, kann aus ihm bekannten aber auch aus fremden Personen mehr herauslesen, als denen oder mir oft lieb ist. Es ist mir nicht peinlich, zuzugeben, daß ich ihn manches Mal bei einer Bauchentscheidung zu Rate ziehe.
Interessant ist auch sein Interesse an allem Alten.
‚Mama, ich interessiere mich für alles Alte.‘
‚Ja, ich weiß, ich finde es auch schön.‘ (Ich in dem Wissen, daß es wieder wie ‚früher‘ werden wird.)
Aber ich frage ihn: ‚Warum interessiert es dich denn, das Alte?‘
Er: ‚Weil es später wie früher sein wird.‘ Da ist man dann sprachlos. Vielleicht hat er auch nur eine sehr gute empathische Gabe. Auf alle Fälle verlangte er vor ca. zwei Wochen von mir, ich solle ihm ein Bild einer alten Mühle ausdrucken. Ich suchte ihm eine schöne bei Google Bilder heraus. Nichts paßte ihm, erst als er eine schematische Darstellung der technischen Konstruktion einer Wassermühle entdeckte, meinte er, die müsse er ‚studieren‘ (wortwörtlich).“

7. Aus einer Email vom 21. November:
„Beim Essen erzählte ich meinem Mann, der am Vormittag unterwegs gewesen war:
‚In Brüssel wird schon alles gesperrt, sogar die U-Bahn.‘ (Für uns auch deshalb relevant, weil mein Cousin, seine Frau und ihr Baby dort wohnen)
[Das Kind daraufhin:] ‚Bei uns wird auch bald alles gesperrt sein wegen (und jetzt kommt’s!!!) wegen die obamischen Waffen‘ (!!!)

So etwas hat er von uns bestimmt nie gehört, wir reden auch nicht von Obama, wenn dann immer nur verallgemeinernd von ‚den Amerikanern‘.

Ich frage ihn: ‚Wie sehen sie aus, die Waffen?‘
‚Das wißt ihr doch selber.‘
Ich hake nach: ‚Wie sehen sie aus, sind die Waffen Menschen?‘
Er: ‚Reden wir jetzt nicht mehr drüber.‘

Das hat er noch nie gesagt, und normaler Weise merke ich auch, wann ich zu fragen aufhören muß, aber heute wollte ich es wissen.

Ich: ‚Sag mir das noch, dann bin ich still.‘
Er: ‚Die Waffen sind..., sie sind alle schwarz.‘

Es ist gut möglich, daß er im Fernsehen oder Radio nebenbei mal das Wort „Obama“ aufgeschnappt hat, ohne es einordnen zu können. Vielleicht weiß er sogar, daß Obama schwarz ist und so werden aus „obamischen Waffen“ auch „schwarze Waffen“.
Als Information könnte dahinter stehen, daß die Amerikaner etwas anstellen, das bei uns zu Terrorwarnungen, Sperrungen usw. führt, das ganze durch kindlichen Geist zu dieser Aussage verdichtet.

Nachwort: Daß die Aussagen von einem Kleinkind stammen, ist durchaus kein Indikator für Unsinn, sondern vielmehr das Gegenteil, weil wir es hier mit einer kindlichen, ursprünglicheren, noch unverstellten und durch die Prägungen der Zivilisation noch weitgehend unverzerrten Wahrnehmung zu tun haben. Erst später, mit der Entwicklung des Verstandes legt dieser sich wie eine erstickende Decke auf die natürlichen geistigen Sinne und der Alltag saugt einen auf.
Analog treten z. B. bei Kindern in frühen Lebensjahren auch öfter (aber nicht häufig) Fälle auf, daß diese Erinnerungen aus vergangenen Leben schildern, was sich spätestens mit der Einschulung wieder legt. Das Erinnerte wird wieder vergessen.
Andersherum darf man von Kleinkindern sicher keine präzisen Schauungsdarstellungen nach wissenschaftlichen Maßstäben erwarten. Die Dinge werden freiheraus geäußert. Nachhaken bringt in der Regel nicht viel.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Faszinierend

Malbork @, Freitag, 27. November 2015, 13:42 vor 1242 Tagen @ Taurec 3985 mal gelesen

1. Vor ca. Ende Oktober im Auto nach dem Kindergarten:
„Mama, ich brauche einen Sorgenfresser“
– „Worüber machst du dir denn Sorgen“
„Über das Feuer, das sich überall ausbreitet“
– „Wo wird es sein, das Feuer!“
– „Überall im Land, in allen Städten und Dörfern“

Damit duerften wahrscheinlich Buergerkriegsbraende/ zustaende gemeint sein.

Interessant ist auch sein Interesse an allem Alten.
‚Mama, ich interessiere mich für alles Alte.‘
‚Ja, ich weiß, ich finde es auch schön.‘ (Ich in dem Wissen, daß es wieder wie ‚früher‘ werden wird.)
Aber ich frage ihn: ‚Warum interessiert es dich denn, das Alte?‘
Er: ‚Weil es später wie früher sein wird.‘ Da ist man dann sprachlos. Vielleicht hat er auch nur eine sehr gute empathische Gabe. Auf alle Fälle verlangte er vor ca. zwei Wochen von mir, ich solle ihm ein Bild einer alten Mühle ausdrucken. Ich suchte ihm eine schöne bei Google Bilder heraus. Nichts paßte ihm, erst als er eine schematische Darstellung der technischen Konstruktion einer Wassermühle entdeckte, meinte er, die müsse er ‚studieren‘ (wortwörtlich).“[/i][/color]

Hier duerfte es sich um die Information dahinter handeln, dass "nachher" ohne Strom man wird auskommen muessen.

7. Aus einer Email vom 21. November:
„Beim Essen erzählte ich meinem Mann, der am Vormittag unterwegs gewesen war:
‚In Brüssel wird schon alles gesperrt, sogar die U-Bahn.‘ (Für uns auch deshalb relevant, weil mein Cousin, seine Frau und ihr Baby dort wohnen)
[Das Kind daraufhin:] ‚Bei uns wird auch bald alles gesperrt sein wegen (und jetzt kommt’s!!!) wegen die obamischen Waffen‘ (!!!)
Das hat er noch nie gesagt, und normaler Weise merke ich auch, wann ich zu fragen aufhören muß, aber heute wollte ich es wissen.
Ich: ‚Sag mir das noch, dann bin ich still.‘
Er: ‚Die Waffen sind..., sie sind alle schwarz.‘

Die Verbindung "bei uns wird bald alles gesperrt sein", "obamischen Waffen" und "alle schwarz" laesst mich die Aussagen so interpretieren:
Die Migrationswaffe der US-Amerikaner durch die afrikanischen/arabischen "Fluechtlinge" wird gezuendet. Ich moechte darauf hinweisen, das neueste Meldungen bekannt geben, dass keine weiteren Fluechtlinge heute an der Grenze Oesterreich/Slowenien erwartet werden und die oesterreichischen Behoerden sich wundern, dass abruppt der Strom zum stoppen gekommen ist.
Meine Interpretation, das Boot ist voll, die, die herkommen sollten (also die Terroristen) sind jetzt ueber das Land (oder ueber ganz Westeuropa) verteilt und warten auf das Angriffsignal.

Mfg
Malbork

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Rote Karte, Bernd Arends!

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 27. November 2015, 14:32 vor 1242 Tagen @ Malbork 4097 mal gelesen

Hallo!

Bernd Arends:

Hier gibt es nicht viel zu interpretieren, das macht die Sache sehr einfach! Lösch diesen volksverhetzenden Schwachsinn...

Wo hat Malbork denn geschrieben, daß alle Einwanderer Terroristen seien?

Wenn mir einer mit "Volksverhetzung" kommt, entsteht bei mir der nur schwerlich korrigierbare Eindruck, derjenige hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank / wäre gehirngewaschen / wollte eine politisch korrekte Positionierung erzwingen.

Solchen Drücken werde ich (sollte man) aber nicht nachgeben.

Sich zudem anzumaßen, hier nach fünf Beiträgen "rote Karten" verteilen oder fordern zu dürfen, zieht sogleich die rote Karte für denjenigen nach sich.
Angesichts Deiner bisherigen Beiträge bleibt das dauerhaft.

Gruß
Taurec

P.S.:
Den betreffenden Beitrag Arends' habe ich gelöscht, damit das Thema nicht entgleitet. Dieser hier ist für Antworten gesperrt.
Die nächsten Antworten, die ich in diesem Faden lesen will, sollten sich gefälligst mit dem Thema befassen!


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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"Migrationswaffe"

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 27. November 2015, 14:54 vor 1242 Tagen @ Malbork 3727 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 27. November 2015, 15:02

Hallo!

Die Verbindung "bei uns wird bald alles gesperrt sein", "obamischen Waffen" und "alle schwarz" laesst mich die Aussagen so interpretieren:
Die Migrationswaffe der US-Amerikaner durch die afrikanischen/arabischen "Fluechtlinge" wird gezuendet.

In diese Richtung ging tatsächlich auch mein erster Gedanke.
Allerdings ist "Migrationswaffe" schon ein ziemliches Abstraktum und ja nicht im eigentlichen, ursprünglichen Sinne eine Waffe.

Man läuft Gefahr, seine eigenen Theorien allzu sehr hineinzudeuten.

Sollte es sich nicht um eine kindliche "Spinnerei" (im positiven Sinne) handeln, ist es wahrscheinlicher "Terrorgefahr" in Deutschland in Zusammenhang mit dem, was die Amerikaner im nahen Osten anstellen.

Übrigens sind die meisten Waffen schwarz. ;-)

Auch die Kämpfer des IS, der von den Amerikanern aufgebaut oder zumindest mutwillig walten gelassen wurde, treten in der Propaganda immer schwarz verhüllt auf.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Migrationswaffe

Tribun @, Oberfranken, Freitag, 27. November 2015, 17:41 vor 1242 Tagen @ Taurec 3321 mal gelesen

Hallo,

Sollte es sich nicht um eine kindliche "Spinnerei" (im positiven Sinne) handeln, ist es wahrscheinlicher "Terrorgefahr" in Deutschland in Zusammenhang mit dem, was die Amerikaner im nahen Osten anstellen.

Wie viele Migranten ohne Registrierung bei uns sind, weis ja keiner. Mich hat es schon immer verwundert von was diese Leute leben, wo sie schlafen usw.

Bei der Schauung meiner Frau mit den vielen Leuten, die da auf einen Feld rumstehen und überall brennt es hab ich nochmals bei Ihr nachgehackt. Sie sah die meisten Leute (dort) sind in Hektik, können irgend ein Ereignis, was passiert ist nicht verstehen. Wieder andere stehen nur fassungslos herum.

Sicher wird in Deutschland demnächst was abgehen, ich hoffe nicht das demnächst Terroristen sich Kleinstädte heraussuchen und dort ihr Unwesen treiben.
In den Großstädten wird es demnächst schon schwerer sein, dort einen massiven Anschlag wie in Paris auszuüben.
Eine Kleinstadt in Deutschland, dort besteht für die Bevölkerung keinerlei Schutz, meist ist dort ja nicht mal eine Polizeiwache.
Nicht auszudenken dort fährt ein Bus vor( oder zeitgleich in mehreren Kleinstädten) hält vor einem Aldi Parkplatz, neben Lidl und Obi und die Terroristen .......

Ich möchte dieses schreckliche Szenario nicht weiter aus schreiben.

Dann wären bei uns, sicher bald Bürgerkriegs ähnlichen Zustände.

"Und die Leute stehen weg von ihrer Stadt auf den Feldern und schauen fassungslos zu wie ihre Stadt brennt".

Hoffentlich täusche ich mich und meine Frau sah nur den Feuerregen.

Gruß Tribun

verwundbare Gesellschaft

Baldur @, Freitag, 27. November 2015, 19:51 vor 1242 Tagen @ Tribun 3305 mal gelesen

Hallo, Tribun,


Bei der Schauung meiner Frau mit den vielen Leuten, die da auf einen Feld rumstehen und überall brennt es hab ich nochmals bei Ihr nachgehackt. Sie sah die meisten Leute (dort) sind in Hektik, können irgend ein Ereignis, was passiert ist nicht verstehen. Wieder andere stehen nur fassungslos herum.

Sicher wird in Deutschland demnächst was abgehen, ich hoffe nicht das demnächst Terroristen sich Kleinstädte heraussuchen und dort ihr Unwesen treiben.

Nichts genaues weiss man nicht, aber:

1- ich war neulich auf Verwandtenbesuch in der BRD und mir fielen auf der Fahrt ein paar potentielle Angriffsziele von Terroristen auf, die sich völlig ungeschützt präsentieren. Mit verhältnismässig geringem Aufwand könnte die Gefährdung massiv verkleinert werden, aber eine Gefährdung sah 70 Jahre lang niemand. Ich will jetzt extra nicht schreiben, worauf meine Aufmerksamkeit gefallen ist, aber ein dortiger Angriff hätte nicht nur Folgen für jedermann in der Umgebung, sondern auch für Wochen bis Monate, vielleicht Jahre.

Die Gefährdung im Inneren, die von aussen kommt, sah niemand, bis auf

2- Erwin Z., der beim Waldviertler/Forentreff zugegen war, und seine Broschüre verteilte, in der er ein Szenario entwarf, wie es

3- Walter Eichelburg prognostiziert: Übergriffe und Wüten von religiösen Fanatikern.


"Und die Leute stehen weg von ihrer Stadt auf den Feldern und schauen fassungslos zu wie ihre Stadt brennt".

Feuer war schon immer ein entsetzliches Mittel zum bösen Zweck.


Hoffentlich täusche ich mich und meine Frau sah nur den Feuerregen.

Auch der wäre verheerend. Entstehungsbrände kann man noch selbst angehen, bei Vollbränden ist man machtlos.

Feuerlöscher gibts übrigens ab 20 Euro - Preisfrage: wie viele habt ihr davon daheim?

Beste Grüsse vom Baldur

P.S.: leider finde ich die Broschüre nicht mehr: hat sie noch jemand greifbar?

Re: Nicht unbedingt Bürgerkrieg, Malbork

Eyspfeil @, Freitag, 27. November 2015, 20:02 vor 1242 Tagen @ Malbork 3282 mal gelesen

Hallo!

"1. Vor ca. Ende Oktober im Auto nach dem Kindergarten:
– „Mama, ich brauche einen Sorgenfresser“
– „Worüber machst du dir denn Sorgen“
– „Über das Feuer, das sich überall ausbreitet“
– „Wo wird es sein, das Feuer!“
– „Überall im Land, in allen Städten und Dörfern“

Damit duerften wahrscheinlich Buergerkriegsbraende/ zustaende gemeint sein."

Ich würde eher auf Sagittas Schauungen tippen, bzw.
auf die neuesten Schauungen von diversen Mitlesern (etwa Tribuns Frau)
über rätselhafte Feuerherde auf Dächern oder mitten in der Landschaft,
die Ursache also durch einen Impakt ausgelöst.

Schaut man einen Bürgerkrieg, dann hört man doch aller Wahrscheinlichkeit
nach auch Waffenlärm/Schüsse und man sieht aufgebrachte Menschenmassen
und Blut.

Bei den Feuergesichten jedoch fehlen viele dieser Details.

LG,

Eyspfeil

Nutzen-Aufwand-Kalkulation

Baldur @, Freitag, 27. November 2015, 20:40 vor 1242 Tagen @ Eyspfeil 3191 mal gelesen

Hallo, Eyspfeil,

ich habe kürzlich eine Abhandlung gelesen, wonach Terroristen früher - angeblich - vorwiegend Sprengstoff benutzt hätten, aktuell aber - angeblich - auf Handfeuerwaffen umgestiegen wären. Und zwar, weil man letztere total einfach bekäme, ersteres aber gar nicht mehr.

Nehmen wir mal die heute aktuelle, im Internet auf Systemmedien veröffentlichte "offizielle" Spekulation über die Herkunft der in Paris benutzten AKs als Diskussionsgrundlage, dann ergibt sich im völligen Gegensatz zum blindwütigen Aktionismus der EU-Häuptlinge, dass die Terroristen auf illegale Umbauten eines aus der BRD stammenden Untergrundhändlers und -bastlers angewiesen waren, weil sie sich "echte" Ware EBEN NICHT besorgen konnten.

Wie toll solche Umbauten offenbar (nicht) funktionieren, zeigt auch die Meldung, dass das geplante Im-Zug-Attentat in Frankreich, das von den wundersam anwesenden amerikanischen Soldaten vereitelt worden sei, ebenfalls - angeblich - mit einer solchen Umbauwaffe verübt worden sein soll - oder gerade nicht, weil sie gar nicht zum Einsatz kam.

Fazit: die Beschaffung von Waffen ist im völligen Gegensatz zur Hysterie der Lügenpresse eben überhaupt nicht so einfach möglich, wie dargestellt.

Was für die Bestrebungen der EU-Götter zur Entwaffnung gesetzestreuer Bürger mit legal bewilligtem Waffenbesitz aber natürlich nichts ausmacht, die Hochwohlgeborenen haben ihre eigene Meinung, und nur die zählt.

Wenn jetzt Fanatismus und überkochende Motivation von fanatisierten Jenseitsorientierten auf leere, trockene Beschaffungswege stösst, schafft das eine Rückbesinnung auf Archaisches.

Und das, diese billige, allerorten verfügbare "Alternative", ob Stichwaffen oder Mollis, wäre leider mindestens genauso verheerend, weil es null Nachschubprobleme gibt und die Investitionen gegen Null gehen, die Schäden aber durch die Decke.......und es gibt keine hörbare Knallerei dabei.


Beste Grüsse vom Baldur

Meldung revidiert

Leserzuschrift, Samstag, 28. November 2015, 20:45 vor 1241 Tagen @ Baldur 3023 mal gelesen

Gestern Morgen wurde die "Bild" Meldung schon wieder revidiert:

http://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/Wohl-keine-Verbindung-zu-Paris-Attentaten/-/id=47428/did=3606690/ihw1o3/index.html

Zu glauben, diese Leute sind auf Bastelkram angewiesen ist wohl eher lächerlich.
Die Meldung passte halt super zur geplanten Waffenrechtsverschärfung der EU.
Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass diese nur zu dem Zweck entstanden ist.

Grüße


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Eine zeitliche Eingrenzung?

heini @, Sonntag, 29. November 2015, 19:11 vor 1240 Tagen @ Malbork 2818 mal gelesen

Hallo!

Nur mal ein Gedanke zur zeitlichen Eingrenzung,
könnte die Aussage „obamischen“ bedeuten das es zur Amtszeit Obamas passieren muss?
Wie lange ist Obama noch im Amt?

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Nicht zwingend

Taurec ⌂ @, München, Montag, 30. November 2015, 12:13 vor 1239 Tagen @ heini 2690 mal gelesen

Hallo!

Nur mal ein Gedanke zur zeitlichen Eingrenzung,
könnte die Aussage „obamischen“ bedeuten das es zur Amtszeit Obamas passieren muss?

Nicht zwingend.

"Obama" steht wohl pauschal für die USA. Es sind ja auch nicht "seine" Waffen und er ist kein Macher der amerikanischen Politik.

Hier dürften eher "Obama" und "amerikanisch" im Kopf des Kindes sprachlich durcheinandergeraten sein. Das Weltgeschehen nicht bewußt verfolgend ist lediglich durchgedrungen, daß beide Wörter irgendwie zusammengehören.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Abgrund

Sphynx @, Samstag, 28. November 2015, 02:55 vor 1242 Tagen @ Taurec 3305 mal gelesen

Hallo Taurec,

"Abgrund" bedeutet in der Mythologie "Leere" oder "leerer Raum" und beschreibt das Unmanifeste, das Formlose. Das wiederrum ist zu verstehen als reines Potential, daraus kann alles werden, aber noch nichts ist da.
Der Abgrund ist der Raum des Chaos, hier wird in der Neuzeit etwas negativ interpretiert, aber in der Mythologie ist Chaos die "Ursuppe" aus der Gott sich letztenendes als Blaupause allen Bewusstseins "herrauskristalisiert" hat.
Aus dem Chaos entstehen Gaia (die Erdenmutter), Nyx (die Nacht), Erebos (die Finsternis), Tartaros (die Unterwelt) und Eros (der Schöpfergott der reine Liebe ist). Diese Dinge reichen den Griechen um ein Universum zu erschaffen.
Leider war das Christentum als Endzeitsekte nicht besonders bewandert in Metaphysik und sah in Allem etwas Böses was nicht ihr Gott ist. Zu dieser Anschauung muss eine Endzeitsekte zwangsläufig kommen, schliesslich läuft ja alles auf ein schreckliches Ende hinaus, mit viel Krachbumm.
Gerade in den Schauungen sehe ich den Stempel des Fatalismus und des Nihilismus, den das Christentum der Welt aufgedrückt hat. Sein Abdruck ist so tief im menschlichen Denken verankert dass er erstens nicht mehr erkannt wird und zweitens zur bestimmenden Denkweise wird. Unbewusst wird immer das schlimmste vermutet, es muss immer alles ein dickes Ende haben, nichts ist geschenkt, alles Fremde muss vermieden werden, alles was schön ist führt zur Verdammniss, keine Kontrolle zu haben bedeutet den Untergang etc...
Und wer nur das schlimmste Erwartet bekommt auch genau das, für alles andere ist er blind. Und was daraus resultiert sehen wir gerade eskalieren. Mal wieder. Vielleicht merkt mans ja irgendwann. Oder halt eben auch nicht.

Gruss,

Sphynx

wichtiger Einwand

Lieselotte @, Samstag, 28. November 2015, 11:57 vor 1241 Tagen @ Sphynx 3010 mal gelesen

Hallo,

und danke für den wichtigen Einwand.
Ich bin selber kein Christ und finde das ganz wichtig, was du schreibst.

Darüber hinaus hat mich natürlich die Schilderung der enormen Fähigkeiten des Kindes tief beeindruckt. Wie sehr werden Menschen doch verbogen, im Laufe des "Erwachsen-werdens", dass sie diese Gaben so völlig verlieren. Wieviel reicher wären die Menschen, hätten sie diese Fähigkeiten noch. Und, zu guter Letzt, die Frage: Wem nützt es? Denn letzten Endes kann sich nur der spirituelle Mensch selbst befreien. Aber zu diesem Punkt wird der Mensch so, jedenfalls, nicht mehr kommen.

gruß Lieselotte

Abyssos. Hosen runter!

Amselkönig @, Samstag, 28. November 2015, 15:27 vor 1241 Tagen @ Sphynx 2944 mal gelesen

bearbeitet von Amselkönig, Samstag, 28. November 2015, 15:37

Hallo Sphynx,

"Abgrund" bedeutet

... ist eine Übertragung ins Deutsche

"in der Mythologie "Leere" oder "leerer Raum" und beschreibt das Unmanifeste, das Formlose."

Wer sagt das?
Quellen, Belege?

"Leider war das Christentum als Endzeitsekte nicht besonders bewandert in Metaphysik"

Könntest Du Dich da evtl. getäuscht haben?

"und sah in Allem etwas Böses was nicht ihr Gott ist."

Den Demiurg!


Sphynx, ich halte Dich für einen verirrten Gnostiker.
Einen Gnostiker, der sich verlaufen hat.

Guggst Du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bogomilen
https://de.wikipedia.org/wiki/Katharer


"Ca va?" (spricht sich sa-va. Das C mit der Cedille konnte ich auf die schnelle nicht finden)
Ois guate!

Amselkönig


Langsam aber genau.

Abgründe...

Sphynx @, Sonntag, 29. November 2015, 01:06 vor 1241 Tagen @ Amselkönig 2791 mal gelesen

Hallo Amselkönig!

Ich kenne den Abgrund weil ich dort war. Und das erste Wort das mir dazu in den Sinn kam war eben "Abgrund".
Ich beschreibe ihn halt so wie ich ihn empfinde. Ich habe aber trotzdem nach einer Definition gesucht die der meinen ähnelt und bin schnell fündig geworden:
http://anthrowiki.at/Geheimnis_des_Abgrunds
Die griechische Mythologie beschreibt den Abgrund oder Abyssos ähnlich, erst später wurde ihm die Rolle des Tartaros angedichtet.
Ihm entspricht alchimistisch das Symbol des Eies und Numerologisch die Zahl 0.

Metaphysik spielt immer eine Rolle, jeder von uns hat metaphysisches Wissen das ihm tagtäglich den Weg weisst. Ob einem das nun bewusst ist oder nicht. Aber in der christlichen Kirche wurde dieses Wissen bis auf die Wurzeln gestutzt, es wurde völlig verbannt. Ich möchte das nicht bewerten, ich denke das hat seinen Sinn.
Und Gnostiker stehen zur Kirche wie die Sufis zum Islam.

Du hältst mich für einen Gnostiker, gut, damit kann ich leben. Tatsächlich hab ich dort vieles entdeckt das mir entspricht, aber ich würde mich selbst nicht als Gnostiker bezeichnen. Ich möchte mich als garnichts bezeichnen. Ich gebe mir die 0. :-)

Schöne Grüsse,

Sphynx

@ Ulrich / Dr. Klöbner

Amselkönig @, Montag, 30. November 2015, 13:57 vor 1239 Tagen @ Amselkönig 2596 mal gelesen

bearbeitet von Amselkönig, Montag, 30. November 2015, 14:03

Hallo Ulrich,

am unteren Ende eines ganz anderen Stangs ist Dir in diesem Forum entfleucht:

@ Amselkönig

Abyssos. Hosen runter!
Sphynx, ich halte Dich für einen verirrten Gnostiker.
Einen Gnostiker, der sich verlaufen hat.
Guggst Du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bogomilen
https://de.wikipedia.org/wiki/Katharer

Hosen Runter? Ich glaube nicht, dass "rechtgläubige" Katholiken/Protestanten ohne Hose würdiger aussehen als "verirrte" Gnostiker/Katharer ohne Hose, oder war das eine Aufforderung zum <...Jugendschutz...>-Vergleich ?

Habe hin und her gedacht, ob ich Dir innerhalb jenes Strangs (nenn' ich mal "kindliche Offenbarungen") antworten oder ein eigenes neues Thema aufmachen sollte, nur um Dir zu antworten.

Zuerst einmal stelle ich fest, daß sich aus meinem Beitrag ein sehr interessanter Diskurs (mittels Sphynx) entwickelt hat.
Schon vorher bin ich abseits des Forums mit Sphynx in Kontakt getreten und schätze ihn sehr. Er hat sich auf meine "Forums-Provokation" hin sehr besonnen und wahrhaftig geäußert.

Jetzt nochmals zurück zu Deiner Anfrage:
"Ich glaube nicht, dass "rechtgläubige" Katholiken/Protestanten ohne Hose würdiger aussehen als "verirrte" Gnostiker/Katharer ohne Hose, oder war das eine Aufforderung zum <...Jugendschutz...>-Vergleich"

Nein. Es war keine Aufforderung zum <Bipperl>-Vergleich.
So betrachtet, war's eher eine Aufforderung zum Vergleich, was daraus geworden ist.
Und da beginnst Du ja gerade, Dich zu "outen" :-D

Und schon fällt mir wieder ein Film ein:
https://www.youtube.com/watch?v=0jOtOIOX3RI

Ois guate,
;-})
Amselkönig


Langsam aber genau.

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Für die Klärung "Pollyons" aber unerheblich

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 28. November 2015, 16:17 vor 1241 Tagen @ Sphynx 2985 mal gelesen

Hallo!

"Abgrund" bedeutet in der Mythologie "Leere" oder "leerer Raum" und beschreibt das Unmanifeste, das Formlose. Das wiederrum ist zu verstehen als reines Potential, daraus kann alles werden, aber noch nichts ist da.
Der Abgrund ist der Raum des Chaos, hier wird in der Neuzeit etwas negativ interpretiert, aber in der Mythologie ist Chaos die "Ursuppe" aus der Gott sich letztenendes als Blaupause allen Bewusstseins "herrauskristalisiert" hat.

Das wirkt wie eine zum ursprünglichen Thema zusammenhanglose Erwiederung.

In der Offenbarung kann (muß aber nicht) kompletter Unsinn stehen, aber als Teil der Bibel ist sie Kulturgut, das Motive und Symbole zum Ausdruck anderer Inhalte zur Verfügung stellt. Die bloße Bedeutung des griechischen Wortes und der damit benannten Figur ist wichtig und davon ausgehend das positive Gegenstück, um die Bedeutung von "Pollyon" zu erklären.
Ob "Apollyon" metapysisch Unsinn ist oder nicht, tut tatsächlich nichts zur Sache.
Ich schreibe dennoch etwas zum Rest.

Leider war das Christentum als Endzeitsekte nicht besonders bewandert in Metaphysik und sah in Allem etwas Böses was nicht ihr Gott ist. Zu dieser Anschauung muss eine Endzeitsekte zwangsläufig kommen, schliesslich läuft ja alles auf ein schreckliches Ende hinaus, mit viel Krachbumm.

Ich schrieb es bereits gelegentlich: Das ursprüngliche Christentum als nahöstliche, "magische" Religion lebte in der ständigen Naherwartung des Weltendes. Die Schöpfung war in deren Auffassung eine begrenzte Geschichte weniger Jahrtausende zwischen Schöpfung und Weltende, in der sich ein polarer Kampf zwischen Gut und Böse abspielt, der letztlich von der guten, göttlichen Seite gewonnen wird. Die Offenbarung ist Ausdruck dieses Weltempfindens und war den frühen Christen gemäß.
Für den Abendländer ist die Zeit hingegen ein sich in beide Richtungen unendlich erstreckender Strahl, auf den eine abgeschlossene Geschichte nicht recht passen will. Die Offenbarung ist daher für uns mehr eine geistige Krücke, die freie Geistesentfaltung erschwert. Wenn wir in der Endzeit leben, in der das Böse endgültig besiegt wird und nach der das Reich Gottes oder ein goldenes Zeitalter anbricht: Was passiert dann in den restlichen unzähligen Milliarden Jahren des Universums in den unzähligen Billiarden Sternensystemen, die an diesem Höhepunkt der Geschichte vorbeiexistieren?
Was wir erleben, ist allenfalls für die Menschheit dieses Planeten wichtig in ihrer Entwicklung zu ferneren Zielen. Ein Durchgangsstadium.

Gerade in den Schauungen sehe ich den Stempel des Fatalismus und des Nihilismus, den das Christentum der Welt aufgedrückt hat.

Wohl nur für denjenigen, der glaubt, durch Schauungen würde Schicksal determiniert werden. Tatsächlich wird durch Schauungen der freie Wille nicht angetastet.
Auch von Schauungen die eigenen Lebensentscheidungen bestimmen zu lassen, ist die eigene Entscheidung.
"Freier Wille", ein bestimmendes unabhängiges Ich ist übrigens eine Schöpfung des abendländischen Menschen. So fremd und unverständlich es klingen mag: Menschen anderer Kulturen empfinden sich im Verhältnis zu Gott und der Welt wohl anders. Der faustische Mensch empfindent sich im Gegensatz zu Gott und der Natur, letztlich wie Faust in Auflehnung. Freiheit ist ihm das Höchste. Für den Menschen der nahöstlichen Kultur wäre Freiheit von Gott wohl eine Qual und Ausdruck der Gotteslästerung. Für ihn ist es das Höchste, zur Gemeinschaft der Rechtgläubigen zu gehören, in die sich das göttliche Pneuma hinabsenkt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Unerheblich?

Sphynx @, Sonntag, 29. November 2015, 01:20 vor 1241 Tagen @ Taurec 2628 mal gelesen

Hallo Taurec,

soso... unerheblich.
Nein. Ist es nicht, denn der Abgrund hat kein "Gegenteil", es gibt keinen "Antiabgrund", keine Dualität dort.
Deswegen gibt es auch keinen Pollyon. Nur einen Apollyon.


Ansonsten kam scheinbar nicht durch was ich sagen wollte. Schade.
Nochmal ein Versuch: Die Wertung. Ein kleines Kind wertet auf einer ganz anderen Ebene.
Und und und wie kommt man nur auf die Idee mit "schwarze Waffen" könnten dunkelhäutige Flüchtlinge gemeint sein? Menschen als Waffen? Sorry... aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Die Wertung. Hinterfragen. Woher kommt diese Ansicht. Und wieso schiebt man das einem Kind unter. Unglaublich.
Könntest du mich jetzt sehen würdest du erkennen dass ich einen roten Fleck auf der Stirn habe. Der kommt vom mit-der-Hand-an-die-Stirn-haun.
Die Toten klettern aus ihren Gräbern... ja, für wahr, für wahr...

Schöne Grüsse,

Sphynx

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Womöglich aneinander vorbei

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 29. November 2015, 02:08 vor 1241 Tagen @ Sphynx 2753 mal gelesen

Hallo!

Ansonsten kam scheinbar nicht durch was ich sagen wollte. Schade.

Mir scheint indes, ich wurde nicht verstanden.

Mir ging es nicht um tiefere religiöse/metaphysische Inhalte, sondern um die bloße grammatikalische Spiegelung am Wort "Apollyon", die noch nichtmal der altgriechischen Grammatik entspricht, sondern eher einem "false friend". Daher wählte ich zur Annäherung an das, was ich meine, den Begriff "Volksetymologie".
Ich könnte auch sagen: Das Gegenteil von Apfel ist Apfelsine. Die Ähnlichkeit ist aber linguistisch. Das eine ist eine Abwandlung des anderen. Wobei bei Apollyon/Pollyon noch der Gedanke hinzukommt, daß das eine "unten", das andere "oben" bedeutet, ohne daß ich eine Gegenwesenheit zum Todesengel konstruieren wollte.

Du fängt nun aber an zu argumentieren, warum es kein Gegenteil zur Apfelsine geben kann.

Daß es im Schöpfungsaufbau ein Gegenteil zu "niederen Ebenen" gibt, nämlich "höhere", setze ich auf meiner Seite stillschweigend voraus. Darauf baut auf, daß in dem Begriff "Pollyon", der dem Kind übermittelt wurde, als spiegelverkehrtes Abziehbild eines Symbols für "Unten" meines Erachtens etwas dem "Oben" zugehöriges verbalisiert wurde.

Hier geht es unabhängig vom stellvertretenden Namen "Pollyon" um eine massiv positive Kraft.

Auf eine alternative Erklärungsidee für das Wort "Boleon/Poleon/Bolion/Polion/Bolyon/Polyon(?)" warte ich (ernsthaft!) gespannt.

Ich gebe hier ja keine Lehrsätze von mir, sondern Vorschläge.

Und und und wie kommt man nur auf die Idee mit "schwarze Waffen" könnten dunkelhäutige Flüchtlinge gemeint sein? Menschen als Waffen?

Ja, warum prinzipiell nicht? Menschen werden heutzutage immer wieder als Waffen mißbraucht.
Aber nochmal, falls es nicht durchgedrungen sein sollte: Ich halte das für nicht zutreffend. Es war mein erster Gedanke.

Könntest du mich jetzt sehen würdest du erkennen dass ich einen roten Fleck auf der Stirn habe. Der kommt vom mit-der-Hand-an-die-Stirn-haun.
Die Toten klettern aus ihren Gräbern... ja, für wahr, für wahr...

Ja ja, nur böse Menschen hier am Ruder.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Pollyon=Apollyon

Sphynx @, Sonntag, 29. November 2015, 12:02 vor 1240 Tagen @ Taurec 2686 mal gelesen

Hallo Taurec,

Kleinkinder sprechen manchmal etwas undeutlich. Ein "A" am Anfang eines Wortes kann da schonmal verloren gehn.
Darauf wollte ich hinaus. Dass er "Apollyon" meinte. Und ich zielte deswegen darauf ab zu erläutern weshalb man nicht nach einem "Pollyon" suchen muss, den es ohnehin nicht in sinnvollem Zusammenhang gibt.
Weiter wollte ich daran zeigen wie christlich geprägtes Denken zur Falle wird wenn es um geistige Einsichten und womöglich auch um Schauungen geht. Selbst die Sehenden sind christlich geprägt. Ich meine das auch nicht abwertend, denn wärs nicht christlich wärs irgendeine andere Sichtweise die die Sicht vernebelt.
Ans Hirn hau ich mir wegen der Bögen die gespannt werden vom christlichen Weltbild herraus in eine geistige Welt hinein aber dann doch wieder in christlichem Denken landen.
Die Toten die aus ihren Gräbern kriechen sind eben diese Werte und Gedanken von denen sich der moderne Mensch befreit glaubt aber denen er dennoch unterworfen ist.
Tut mir leid wenn ich etwas undeutlich war.

Schöne Grüsse,

Sphynx

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Das hätte er wohl gesagt

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 29. November 2015, 13:27 vor 1240 Tagen @ Sphynx 2685 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Sonntag, 29. November 2015, 13:35

Hallo!

Dass er "Apollyon" meinte.

Wohl kaum. Da ihn die Mutter wiederholt darauf ansprach, hätte er sie wohl korrigiert, wenn sie den Namen falsch gesagt hätte.

Weiter wollte ich daran zeigen wie christlich geprägtes Denken zur Falle wird wenn es um geistige Einsichten und womöglich auch um Schauungen geht. Selbst die Sehenden sind christlich geprägt. Ich meine das auch nicht abwertend, denn wärs nicht christlich wärs irgendeine andere Sichtweise die die Sicht vernebelt.

Klar doch. Nur was ist "christliches Denken"?
Zu bedenken ist außerdem, daß das katholische Christentum (wenigstens im Süden Deutschlands) seit annähernd zwei Jahrtausenden so sehr in alle Ritzen des Geistes und des Seelenlebens gedrungen ist, daß selbst jenen, die sich nicht christlich dünken, solche Denkweisen eignen dürften und zwar in Form eines Konglomerats aus keltischem und germanischem Substrat mit christlicher Überprägung. Hier ist also eine spezifische Form des Christentums entstanden, die vom nahöstlichen Urchristentum und dem frühen Christentum in antiken Städten verschieden ist.

Und einschlägige Symbole aus dem kulturellen Unbewußtsein werden womöglich in Schauungen zurückgespiegelt, um Inhalte darzustellen, die sich in einem gänzlich anderen Kulturkreis wieder anders dargestellt hätten. Z. B. in Indien vielleicht durch irgendeinen Bezug zur vedischen Muttergöttin Prithivi?

Die Toten die aus ihren Gräbern kriechen sind eben diese Werte und Gedanken von denen sich der moderne Mensch befreit glaubt aber denen er dennoch unterworfen ist.

Es wäre wohl das erste Mal, daß der Mensch durch rationales Nachdenken sich selbst grundlegend geändert hätte. Letztlich ist auch das Ablegen christlicher Inhalte nur eine Variante des christlichen-faustischen Denkens selbst. Letztlich bringt man sich immer nur selbst hervor, wobei der "moderne" (europäische) Mensch eher eine sich selbst verleugnende Aberration ist, die nicht fortschrittlich, sondern von sich fortgeschritten ist, darin aber ganz sich selbst entspricht.
Die unverstellte Sicht, die Du forderst, gibt es womöglich gar nicht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Das Dilemma...

Sphynx @, Sonntag, 29. November 2015, 14:38 vor 1240 Tagen @ Taurec 2590 mal gelesen

Hallo Taurec,

unsere Diskussion spiegelt das grundsätzliche Dilemma wider, indem man sich findet wenn man Dinge aus geistigen Welten in die materielle holt. Plötzlich hat mans mit zweien zu tun. Es "schwingt" zwischen zwei Polen und bekommt Qualitäten allein durch die Betrachtung.
Ich hab mal bisserl nachgelesen über Apollyon, zu einem "Pollyon" habe ich nichts gefunden. Aber womöglich ist es ein und dasselbe. Auch die entsprechenden Textstellen in der Bibel könnte man so interpretieren, als etwas das sein Gegenteil in sich trägt und beides zugleich ist. Diese Sicht ergibt sich, wenn man den Abgrund nicht als ein "Darunter" auffasst, sondern als ein "Dahinter".

Eine unverstellte Sicht der Dinge gibt es nicht, aber ein sich-bewusstsein darüber dass es viele Sichtweisen gibt.
Und diese oben-unten Sicht bezeichne ich als typisch christlich. Die Dinge ergeben sich nicht aus dem Wirken von Prinzipien sondern da gibt es ein manifestes Böses dass dem Guten, dem Göttlichen gegenübersteht. Und dahinter eine ungreifbare böse Macht, die den Menschen stets verderben will. Und die Angst vor der Verderbniss liegt wie Nebel über der Welt. Sobald man den Kopf ein bischen über diesen Nebel hinausstrecken kann erlebt man die Wunder der wahren, befreiten Welt. Der religiöse Mief bleibt allerdings erhalten und viele kehren anschliessend als religiöse Eiferer in die Welt zurück.

Mir geht es auch garnicht so sehr jetzt um diese eine "Schauung" oder Erkenntnis, sondern um eine grundsätzliche Methodik Schauungen beim Betrachten den nötigen Raum zu lassen um sie als ihr Ganzes zu sehen und nicht zu beschneiden auf eine einzige Position. Leider hat der Schauende allerdings bei der ersten "Verkündigung" die Botschaft bereits beschnitten, und je mehr Menschen er damit konfrontiert umso mehr beschneidet er weiter.
Kinder jedoch tun das kaum, sie geben keinen Deut auf Plausibilität und Objektivität, sie können auch mal das Paradoxe in Worte fassen. Ich denke, wenn zwei Kinder sich auf dieser Ebene unterhalten wissen beide was gemeint ist, ein Erwachsener wirds so nicht verstehen.
"Die Waffen sind..., sie sind alle schwarz." ist womöglich so ein Ausdruck, ein "traumhaftes" Bild das einen Eindruck in Worte fasst. Etwas wird als "schwarz" wahrgenommen, aber ist damit wirklich die Farbe schwarz gemeint?

Soweit meine Gedanken dazu...

Gruss,

Sphynx

Nomen, Verben, Adjektive...

Hinterbänkler @, hinterm Wald im Emmental, Montag, 30. November 2015, 15:03 vor 1239 Tagen @ Taurec 2507 mal gelesen

Du fängt nun aber an zu argumentieren, warum es kein Gegenteil zur Apfelsine geben kann.

Daß es im Schöpfungsaufbau ein Gegenteil zu "niederen Ebenen" gibt, nämlich "höhere", setze ich auf meiner Seite stillschweigend voraus. Darauf baut auf, daß in dem Begriff "Pollyon", der dem Kind übermittelt wurde, als spiegelverkehrtes Abziehbild eines Symbols für "Unten" meines Erachtens etwas dem "Oben" zugehöriges verbalisiert wurde.

Disclaimer: Alles Folgende ist subjektiv, erhebt - obwohl möglicherweise klar und pointiert formuliert - nicht den Anspruch die Wahrheit zu sein, sondern sind subjektive Ableitungen aus meinem persönlichen Weltbild.

Hallo Ihr alle,

von allem, wofür es Nomen oder Verben gibt, gibt es kein Gegenteil.
Z.B. ist eine Frau nicht das Gegenteil eines Mannes.
Maximal könnte man vom Gegenstück zum Mann sprechen.
Es gibt bei materiellen und immateriellen Dingen bzw. Lebewesen und allen Handlungen also nur Verschiedenheiten oder Andersartigkeiten.

Gegenteile gibt es bei bestimmten Adjektiven, also Eigenschafts- oder Wie-Wörter, die man gedanklich auf einer Art Kontinuum anordnen kann und die die Enden eines solchen Kontinuums symbolisieren.

gross - mittel - klein
grösstes - mittleres - kleinstes
aufschrauben - zuschrauben

Danke und Gruß
Hinterbänkler

dunkel ≠ schwarz

chaosad @, Sonntag, 29. November 2015, 11:44 vor 1240 Tagen @ Sphynx 2741 mal gelesen

Hallo an alle!

Ich stelle mich kurz vor: Ich bin Österreicherin, verheiratet, habe zwei Söhne und bin gern in den Bergen unterwegs. Meine weiteren Interessen: Sprachen, Natur, Musik, Geschichte, Ahnenforschung. In Eurem spannenden Forum lese ich seit einigen Jahren mit.

Nun an Sphynx: Die Wertung obliegt ja nicht dem Kind, sondern dem Betrachter. Das Kind, das sichtet, empfängt bloß und verleiht dem Gesichteten gemäß seiner sprachlichen Ausdrucksfähigkeit ein Gesicht. Es würde zu weit greifen, die mannigfachen Faktoren, welche die Entstehung der Wertung respektive Interpretation beeinflussen, anzuführen, nur einen möchte ich explizit hervorheben: das Zeitgeschehen. Dieses lässt sich nicht ausblenden, nicht bei anderen von Euch behandelten Schauungen, und auch nicht bei dieser hier (sofern es überhaupt eine ist). Lange Rede, kurzer Sinn: Die Verortung der Schauung obliegt dem Interpreten, der gleichzeitig ja auch der Schauuende selbst sein kann. Bei Kindern tritt hier aber eine Sondersituation ein (siehe Taurecs Ausführung).

Niemand schiebt dem Kind unter, dunkelhäutige Flüchtlinge als Waffen zu bezeichnen. Außerdem hat das Kind nicht von dunkelhäutigen, sondern von schwarzen Waffen gesprochen. Es geht hier nicht um Ethnien, Politik oder Religion. Wie Taurec schon sagte, Waffen sind meistens schwarz. Und meine erste Assoziation waren nicht dunkelhäutige Flüchtlinge, sondern schwarz gekleidete IS-Kämpfer, welche in ihrer geschlossenen Optik schon Eindruck machen! (Eminent genug, um in einer Schauung aufzutreten?)

Nachdem nun aber ICH die Mutter dieses Kindes bin, liegt der "Fehler" bei mir. Meine erste Assoziation (und auch die meines Mannes) auf die Wortkombination "obamisch" + "Waffen" waren "Menschen". Unser Junge sagte ja: "Das wisst ihr doch selber." Insofern war "schwarz" nur noch die Bestätigung. Wäre dieser Satz nicht gefallen, wäre die Assoziation vielleicht bei vielen Lesern eine andere. Vielleicht aber auch nicht!

Liebe Grüße chaosad

PS: Danke an Rauhnacht für die herzlichen Grüße!

Herzliches Willkommen

rauhnacht @, Sonntag, 29. November 2015, 20:28 vor 1240 Tagen @ chaosad 2638 mal gelesen

Hallo,
ich grüsse Dich ganz herzlich.
Kinder sind Segen und Aufgabe. Manchmal übersteigen sie unser Fassungsvermögen;
Meine Jüngster, z.B. vor zwei Jahren, damals 5 Jahre:
Kind: „ Gott ist ein Glückshase, denn der ist auf einem Stuhl geboren. ( Anmerkung: Eigentlich Jesus, - das Leid mit den katholisch, evangelischen Einflüssen!)“
Ich: „Warum ist Jesus deshalb ein Glückshase.“
Kind: „Weil der dann nicht im Stehen schlafen muss. Denn wenn man tot ist, schläft man ja. Und das ist im Stehen blöd.“

Hierauf folgten dann philosophisch und praktische Überlegungen von ihm, was man im "Totenähnlichem Schlaf" im STEHEN!!!! kann und wie "entspannt" das wohl im Sitzen, "wie auf einem Thron" vonstatten geht.
Da bin ich dann völlig zu Recht sprachlos.

Schwierig, aber überaus wichtig ist, Kind wegen z.B. solch gewichtiger
Aussagen und zahlreicher Anderer nicht zu viel Einfluss, Verantwortung auf zu erlegen. Kind ist Kind, nicht umsonst zu UNS! gekommen. Wenn sich der Nebel der Welt darüber legt, bedürfen gerade diese Kinder besonderer Hege und Fürsorge der Mutter und Verantwortung und Schutz des Vaters.

Liebe Grüsse von Rauhnacht

obamisch

Dr.Who, Samstag, 28. November 2015, 14:26 vor 1241 Tagen @ Taurec 3357 mal gelesen

Hallo zusammmen,
interessant an der Aussage des Kindes zu den "obamischen Waffen" finde ich, dass dadurch gleichzeitig ein Zeitfenster für dieses Ereignis genannt wird. Obama wird Ende 2016 abgewählt - da bleibt nur noch ein knappes Jahr.
... Kindermund tut Wahrheit kund :-)

Gruß,
Dr. Who

23/24. Sept.

rauhnacht @, Samstag, 28. November 2015, 19:00 vor 1241 Tagen @ Taurec 3217 mal gelesen

Hallo Taurec,
hierzu,


3. Am 23. September vor dem Einschlafen:
„Mama, was wird denn morgen für ein Tag sein“
– „Ein ganz normaler, schöner Tag“
„Morgen kommt die alte Hexe Boleon/Poleon/Bolion/Polion/Bolyon/Polyon(?)“
– „Woher kommt sie denn“
– „Vom allerschönsten Ort, den es gibt, schöner als man es sich vorstellen kann“
– „Und wie sieht sie aus“
„Eine wunderschöne junge Frau, die schon uralt ist“
– „Und wie wird das für uns sein“
– „Es wird wunderschön sein, sie schüttet nur Liebe über uns aus“

Die Aussage ist für unser Szenario ohne inhaltlichen Belang.
Ich halte sie aber für außerordentlich und für einen Beleg der Qualität der „Antennen“ dieses Kindes.

Wir haben hier eine Art „Volksetymologie“ vor uns.
In der Johannesoffenbarung 9,11 steht:

„Sie haben über sich als König den Engel des Abgrundes, dessen Name ist auf hebräisch ‚Abaddon‘ und auf griechisch ‚Apollyon‘„

Hier haben wir es aber mit „Pollyon“ zu tun.
Die Vorsilbe „a-“ ist im Griechischen eine Verneinung. „Pollyon“ ist also das positive Gegenteil des Engels der Unterwelt/des Todes.

Tatsächlich erklären sich die Etymologen „Apollyon“ anders, nämlich als Zusammensetzung von „apó“ („weg“, „ver-“) und „óllyon“ („zerstörend“). Der Name bedeutet „der Zerstörer“.
Das tut hier aber wenig zur Sache, da eine solche Abweichung von der regulären Grammatik zur Chiffrierung einer Information durchaus legitim ist.
Zudem darf man von einem Vierjährigen keine Kenntnis des Altgriechischen verlangen. ;-) Die Aussage an sich und daß sie darüber hinaus schlüssig daherkommt, ist bemerkenswert. Die Information und das Wort sind wohl übersinnlichen Ursprungs.

„Pollyon“ als positives Gegenstück des Engels der Unterwelt/des Todes entspricht dem „Engel der oberen Ebenen/des Lebens“.
Entsprechend haben wir hier eine Frau, die Liebe ausschüttet.
Diese ist wiederum (eine „Hexe“, also „Zauberin“) uralt und hat Entsprechungen in allen Kulturen:
Maria bei den Christen, Isis in Ägypten, bzw. allgemein diverse Muttergöttinen, die mal als eine Figur, mal aufgespalten in mehrere Göttinnen auftreten.
Es ist das urgeistige Prinzip der Urmutter, der Himmelskönigin, des weiblichen Prinzips an sich. Abdrushin hat darüber einen Aufsatz verfaßt.
Insofern ist die Aussage des Kindes erstaunlich tiefgründig.

Was das mit dem 24. September zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Am 23.Sept. ist der katholische Gedenktag von Elisabeth, Mutter des Johannes des Täufers.

„am 24. September wurde bis zum Konzil von Trient der Gedenktag der Empfängnis durch Elisabeth gefeiert.

Das Konzil von Trient, auch Tridentinisches Konzil - nach Tridentum, dem alten römischen Namen für die Stadt Trient - oder Trienter Konzil genannt, tagte zwischen 1545 und 1563 als 19. ökumenisches Konzil der katholischen Kirche. Es wurde auf Drängen von Kaiser Karl V. als Reaktion auf die Reformation Martin Luthers einberufen. 1564 bestätigte Papst Pius IV. die Beschlüsse des Konzils, die meist bis heute innerhalb der katholischen Kirche als verbindlich gelten.“

Man lese hierzu nochmal den Aufsatz Abdrushin. Eigenartige Zusammenwirkung der Thematik;
war Dir das mit dem Gedenktag bewusst?

Erscheint mir fast schon ZU bedeutungsschwer, vielleicht ja auch darum, weil ich mich mit dem Thema da an sich so nah dran fühl.

Viele Grüße, Rauhnacht

Und natürlich ganz herzliche Grüße an die Mutter des Kindes.

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Nachtrag zu Frau "Pollyon"

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 29. November 2015, 11:51 vor 1240 Tagen @ Taurec 3439 mal gelesen

Hallo!

Die Mutter hat mir gestern Abend noch ein Gespräch des gestrigen Tages geschickt:

„Heute Abend war ich mit [ihm] bei der Adventkranzsegnung in der Kirche und anschließend im Gasthaus Würstl essen. Dort hab ich nochmals wegen der Pollyon nachgefragt:
Zuerst wie sie aussieht: Sie hat ganz gelbe Haare wie Gold, aber nicht aus Metall.
Dann fragte ich: Hat sie ein Kind? (Ich hatte dabei die Mutter Gottes Darstellungen im Sinn.)
Er: ‚Nein, sie ist allein. Sie hat die Erde und Planeten zusammen.‘
Ich: ‚Wie soll ich mir das vorstellen, sie hat das zusammen...‘
Er: ‚Mama, die Pollyon braucht keine Verwandtschaft, sie hat die Erde und alle Planeten.‘
Ich: ‚Und ist sie friedlich?‘
Er: ‚Das hab ich dir doch schon gesagt.‘

Danke für den Link über die Himmelskönigin, ich habe ihn gerade gelesen, sehr interessant! Und auch danke für die lieben Grüße von Rauhnacht. Ich liebe ja die Rauhnächte, sehr geheimnisvoll.“

Interessant: Die Dame ist nicht nur für die Erde, sondern auch andere Planeten (wohl nicht allein im Sonnensystem) zuständig, die folglich keine toten Himmelskörper sein können.

Scheint also doch in die von mir vermutete Richtung "Urmutter" zu gehen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Sieh an...

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 29. November 2015, 17:56 vor 1240 Tagen @ gaudens 3051 mal gelesen

Hallo!

ist aber nur die Oberfläche:

http://www.buchhexe.com/buch/hexe-pollonia-macht-das-rennen

Kann diese Figur dem Namen nach irgendwie in den Geist des Jungen gelangt sein?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Verschiedene Bilder

Kuddel @, Sonntag, 29. November 2015, 22:06 vor 1240 Tagen @ Taurec 2784 mal gelesen

Hallo Taurec

So wie ich das vermute, hat das Kind verschiedene Bilder im Kopf. Zum einen den präkognitiven Knüller mit dem Vater und dem Angreifer und zum Anderen Bilder aus der Welt. Vielleicht hat es das Buch (Gratulation Sagitta) bei einem Spielkameraden oder im Laden gesehen, oder davon gehört.
Es steht leider niemals Prökognition auf den Bildern, die die Menschen mit sich im Kopf tragen, aber es wird gerne eine daraus gemacht. Vielleicht wollen die Leute der größte Hellseher aller Zeiten werden. Probieren kann man es ja mal.

Gruß
Kuddel

Erkenntnistreppchen! : in sofern ziemlich eigen, also Vorsicht

rauhnacht @, Sonntag, 29. November 2015, 19:24 vor 1240 Tagen @ Taurec 2950 mal gelesen

Hallo,
Ich schreib da jetzt doch nochmal was dazu, da ich Deine Deutung zur „Himmelskönigin“ sehr passend finde. Wird ein ziemliches Geschwurbel werden.

Im Anfang und dann auch stets weiterhin daraus schöpfend ist „apeiron“ - die Unendlichkeit, der ungeformte Urstoff.

Aus menschlicher Warte wahrgenommen, wird daraus abyssos – der gähnende Abgrund. Gewaltige, verzehrende Leere, so wahrgenommen, da Formloses unser Fassungsvermögen übersteigt. Alles steigt daraus hervor und kehrt dahin zurück.
Nach dem aristotelischen Weltbild geht alles, eben auch Sonnen und Planeten daraus hervor und stürzt auch wieder dahin zurück.

Angelehnt an biblische Schöpfungsgeschichte (da bin ich halt abendländisch geprägt, ließe sich aber durchaus auch in andere Schöpfungsmhythen, genauso mangelhaft, wie dies hier, da mit „Begrifflichkeiten“ überfrachtet, übersetzen) formte sich aus der „Ursuppe“Gott, der Geist, ein fließendes Wollen, Schöpfung eben.
Als erstes im Wort, Willen, Logos; männlicher Aspekt. Das ist die „Tat“.

Die Tat, der Impuls, der Samen ergießt sich und strömt aus „abyssos“ hervor, um aber Form und Gestalt zu wirken, braucht er ein „Gefäß“, den, ach Du lieber Himmel, den „Gral“.
So formte sich Adam und dann, unweigerlich aus dessen Rippe (da eben als zweites und gaaaanz nah dran am göttlichen Hauch) Eva.
//Auch hier bin ich mir der blasphemischen, zeitlichen Verschiebung bewusst, sinnbildlich setze ich dies ja zu Zeiten der Erschaffung der Erde, Sonne, Sterne und weiteres, wo dies doch in der Bibel erst bei der Menschwerdung „Bild“ wurde. Ich meine, da wurds halt für Menschen erst so richtig interessant und im Machtgefüge christlicher und „sonstiger“ Machtströmungen holpert da ja dann insgesamt so manches, woraus sich MIR erklärt, was aus anderer Warte schlicht unlogisch ist.//

Die Aufgabe des weiblichen Aspektes ist „Empfängnis“. Sie nimmt auf und durch sie als Brücke, tiefer im Gestalteten, Offenbarten, Materiellen offenbart sich. Das ist „poiein“ - ein Herüberziehen, die Umsetzung des Hereinwirkens zum Zwecke der Gestaltung.
Darum auch ist das weibliche Prinzip dem männlichen untergeordnet. Die „Frau“ sollte dem „Mann“ Untertan, unterTUN! sein. Was sie eigentlich auch UNWEIGERLICH ist, was aber alles nur eher weniger mit tatsächlichem Mann und Frau sein zu tun hat. Ich spreche über Prinzipien und ähmmm „ Zuneigungen“, NICHT ÜBER DOGMEN menschlicher Hybris.

Dies wundersame Wesen, das dies Kind da wahrnimmt, ist zum zweiten der weitere Aspekt des weiblichen , und hier nun „Urmutter“ Seins.
Es reicht für „das weibliche Prinzip „NICHT!!!“ mal oh weh!! hin zu spucken, einen Input zu setzen, ihre Aufgabe ist UMZUSETZEN. Das geht nur mit allergrößter Liebe, bis zur Selbstaufgabe sieht man diesen Aspekt sogar im Tierreich. Hüten, Nähren und Hegen alles Strebens zum Leben ein Leben lang, ABER NUR für Leben, das dieser hütenden Kraft und Liebe überhaupt bedarf.

Die Grenzziehungen im „männlichen“, wie „weiblichen“ Sein ist eine Lernaufgabe der Evolution.

Diese Ausschüttung der Liebe in der Wahrnehmung des Kindes finde ich wunderschön und sollte m.E. uns alle daran erinnern, dass es eben nicht nur, wie so in den Vordergrund gerückt, um die Annäherung an den ABGRUND geht, sondern an die Ausströmung des göttlichen Geistes im Streben zum Leben und Liebe geht.

Von Rauhnacht

Plausibel

chaosad @, Montag, 30. November 2015, 16:31 vor 1239 Tagen @ rauhnacht 2635 mal gelesen

Hallo Rauhnacht,

Dein Beitrag trifft möglicher Weise den Nagel auf den Kopf. Zum einen ist Deine Annäherung bezüglich des Inhalts der Aussagen unseres Kleinen stimmig, denn, wenn die Frau, von der er spricht, "die Erde und alle Planeten hat", dann HAT sie eine Aufgabe dabei zu erfüllen. Sie muss hegen und nähren, etc. Sind wir und die Planeten ihre "Verwandtschaft", um die sie sich KÜMMERT?
"Poiein" - "Pollyon", da sehe ich sowohl eine optische als auch eine akustische Wortähnlichkeit. Mir fehlt aber das entsprechende Werkzeug, dieses Rätsel aufzulösen, da ich griechisch nicht beherrsche. Die Frage ist, ob eine rein logische Auflösung überhaupt zielführend und nötig ist, da ich bezweifle, dass ein Kind solch einen Sprachzugang hat. Da tippe ich eher auf reine Intuition!

Liebe Grüße Christi

Re: Gespräche eines Vierjährigen...

Leserzuschrift, Sonntag, 29. November 2015, 17:41 vor 1240 Tagen @ Taurec 3244 mal gelesen

Hallo, Taurec,

diese Geschichte ist ja schier unglaublich glaubwürdig, wenn es stimmt, was die Mutter schreibt. Denn das Kind wird mit seinen vier Jahren ja wohl kaum von Irlmaier, Waldviertler und Co. "vorbelastet" sein. Wirklich beängstigend, wenn das unsere nächste Zukunft darstellen soll. Die Kardinalfrage lautet nur: Wann wird all das eintreffen? In welchem Jahr? Denn mit Jahreszahlen sind ja schon die besten Seher gescheitert. Dazu gibt es auch bei heute noch lebenden
Sehern unterschiedliche Angaben:

Der Waldviertler meinte im Sommer 2002: in zehn bis fünfzehn Jahren.

Rubensteins Seherin Maria S. "sieht" folgende Eckdaten: 2019 krachen die Banken. Dann kommt der Hunger. Im Frühsommer 2022 folgt die Revolution, darauf im Hoch- bis Spätsommer 2022 der ultimative Krieg.

Letztes Jahr fand ich in einem Blog "Der Bauer aus dem Waldviertel - geb. 1938 - Julius Hensel" folgende Aussage von "Sehender (02.04.2014): "Danke, Jo, für den Artikel. Das Thema "Schauungen" ist schon interessant: Seit Kindheitstagen "sehe" ich mich durch Trümmerlandschaft laufen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich noch keine 50, aktuell Mitte 40. Mein Zeitrahmen für die Zeitenwende: 2015 - 2018.
Beste Grüße und weiter so."

Zumindest ich persönlich glaube, bis - allerspätestens - 2022 wird's wohl gewaltig knallen.
Besonders beängstigend finde ich die Prophezeiungen zum Thema Flüchtlinge als eines der letzten großen Vorzeichen: Irlmaier, die Dame aus Valdres, die Lehrerin aus Stuttgart aus Deinem Forum. Unglaublich, dass alles schon lange in Büchern und im Internet geschrieben steht - lange bevor die große Flüchtlingsinvasion über uns hereinbrach.

Beste Grüße
Carola


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Rubensteins Seherin

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 29. November 2015, 17:54 vor 1240 Tagen @ Leserzuschrift 3692 mal gelesen

Hallo!

Rubensteins Seherin Maria S. "sieht" folgende Eckdaten: 2019 krachen die Banken. Dann kommt der Hunger. Im Frühsommer 2022 folgt die Revolution, darauf im Hoch- bis Spätsommer 2022 der ultimative Krieg.

Rubensteins Seherin ist leider eine äußerst zweifelhafte Quelle. Siehe "Selbstläufer durch Glaubenwollen".

Leider wiederholt Rubenstein stets lediglich die Aussagen seines Buches und ergänzt mit neuen "Infos", ohne grundlegenden Anforderungen an die Dokumentation von Schauungen gerecht zu werden.

Wir haben lediglich die Aussagen von "Maria S.", was passieren soll, die nicht den Eindruck erwecken, auf Schauungen zu basieren, sondern Marias Ideen und Spekulationen über das Weltgeschehen zu sein.
Eine ordentliche Dokumentation würde die wertneutrale Beschreibung der Bilder und damit verbundenen Wahrnehmungen umfassen.
So, wie ihre Aussagen präsentiert werden, könnte die Frau auch wild herumspekulieren, selbstinduzierte Träume haben oder schlichtweg verrückt sein.

Die Frau wird wahrscheinlich noch einige Jahre immer wieder aufgetischt werden. Daher dieser Hinweis.
Ich kann natürlich niemanden davon abhalten, Dinge zu glauben, die zwar interessant aussehen, aber wahrscheinlich Unsinn sind.

Gruß
Taurec

P.S.: Weitere Beiträge, damit künftige Sucher keine dominoartige Klickorigie bewältigen müßen:


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Einflüsse im Kindergarten

Leserzuschrift, Sonntag, 29. November 2015, 23:02 vor 1240 Tagen @ Taurec 3054 mal gelesen

Hallo Taurec,

vielen Dank für Dein / Euer wirklich tolles WW-Forum, zu dem ich mich als stiller Mitleser seit etwa vier Jahren zugehörig fühle.

Bzgl. des vierjährigen Jungen, dessen Mutter und der Pollonia muss aber festgestellt werden, dass das Kind im von ihm bereits besuchten Kindergarten sehr sehr vielen Einflüsse - Kinderbücher, Obama kennende andere Kinder, Waffen- Kampfgeschichten, etc. - ausgesetzt ist, von denen die Eltern nicht den blassesten Schimmer haben!

Das relativiert leider den Wert der Aussagen meines Erachtens sehr stark!

Freundliche Grüße aus Niederbayern!

W. Br.


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Waffen

Wizard, Berne, Montag, 30. November 2015, 16:46 vor 1239 Tagen @ Taurec 3156 mal gelesen

Hallo!

Das ist ein sehr interessanter Bericht, vor allem die Sache mit Papa und dem Messer.

Zum Punkt mit den Waffen:
Was ist da bei dem Jungen an äußeren Eindrücken in sein Köpfchen gekommen und hat sich mit seinen Aussagen entladen, was ist tatsächlich anderer Natur?

Mein kleiner Sohn, zufällig auch gerade 4,5 Jahre alt, schnappt auch Sachen auf und gibt sein Kommentar ab. Er bekam die Nachrichten von den Anschlägen in Paris im Radio mit und auch die darauf stattgefundenen Razzien in Belgien. Er wollte sich dann mit mir über die verletzten Polizisten unterhalten. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln und ist erstaunt, was sich in so einen Bubi-Kopf abspielt. Ganz aktuell beschäftigt ihn das Wetter. Zum Beispiel sprach er mich auf die Wetterprognosen von vor ein paar Tagen an und fragte, wo denn nun der Schnee bliebe – und zählte dann die Prognosen der einzelnen Tage ganz genau auf.

Worauf ich hinaus will ist die Sache mit den Waffen – obamische Waffen. Ich denke, die Waffen sollte man nicht symbolisch interpretieren, sondern Waffen sind für Kinder in dem Alter einfach Waffen. Obamisch – Obama? Hmm… Da die Verbindung mit Brüssel und den Anschlägen hergestellt wurde, habe ich (für das Kind) nicht an Obama, sondern an Osama gedacht, was natürlich Quatsch ist. Osama dürfte dem Kind noch weniger ein Begriff sein als Obama. Aber Kinder sind ja auch sehr kreativ beim Erfinden von neuen Wörtern. Manchmal kommt was ganz Neues dabei heraus und er weiß genau was er damit meint, nur wir nicht. Wenn der Kleine meint, wir wüssten doch selber um welche Waffen es sich handelt, dann ist das für das Kind eine Selbstverständlichkeit. Vielleicht kann er das mit seinem Wortschatz nur noch nicht richtig ausdrücken und will deshalb nicht darüber reden. Er kennt sicher die Begriffe Pistole, Gewehr, Kanone aus dem Kindergarten oder von Playmobil, aber ja nicht unbedingt Kalaschnikow und Sprengstoffgürtel. Nur als Anregung.

Auf den Punkt gebracht: den Begriff „Waffe“ sollten wir wörtlich nehmen. Ist nur die Frage, ob er die Eindrücke aus Fernsehen, Radio und ggf. Gesprächen um die Geschehnisse in Frankreich und Belgien versucht zu verarbeiten und es nicht ganz schafft und somit Angst hat, dass es auch bei uns so sein könnte (wird), oder ob mehr dahinter steckt.

Viele Grüße an die Eltern des Kleinen
R.

PS: Wenn ich in diesem Forum mal einen Beitrag schreibe, was zugegebenen recht selten ist, möchte ich daraufhin keine Mailnachrichten von „Nicht“schreibern erhalten. Danke.

"bald"

Gwendolin @, Montag, 30. November 2015, 19:45 vor 1239 Tagen @ Taurec 3272 mal gelesen

[Das Kind daraufhin:] ‚Bei uns wird auch bald alles gesperrt sein wegen (und jetzt kommt’s!!!) wegen die obamischen Waffen‘ (!!!)


dass er "bald" gesagt hat, finde ich auch sehr interessant.
Wenn man bedenkt, was ein Vierjähriger mit "bald" etwa meinen könnte.

"Bald" ist ein ziemlich dehnbarer Begriff, wie wir alle wissen.
Für eingefleischte Hartgeld-Leser beispielsweise, bedeutet "bald"
so viel wie "am Sankt-Nimmerleins-Tag."
Für die Filmtheaterbesucher, die vor dem Film einen Werbe-Trailer "bald hier in Ihrem Kino" ansehen, bedeutet "bald" in diesem Zusammenhang "in wenigen Wochen". Für den Menschen mittleren Alters bedeutet "bald" nicht morgen, auch noch nicht übermorgen, vielleicht übernächsten Monat, aber so innerhalb eines Jahres. Es hängt im Alltag selbstverständlich auch noch davon ab, um was es im einzelnen gerade geht.
Für eine alte Oma oder einen alten Opa kann "bald" mitunter erst "in sieben oder zehn Jahren" oder "kurz nach meinem Ableben" bedeuten. Und für ein Kind, das erst seit sehr kurzer Zeit auf der Erde weilt?
Ein einziger kurzer Monat ist für die Empfindung eines Kleinkindes schon eine beachtliche Zeitspanne; ein halbes Jahr oder ein Jahr fast eine Ewigkeit.
Was also empfand der Kleine, als er "bald" sagte. Sprach er in diesem Moment aus seiner (sehr eingeschränkten) Zeitempfindungs-Perspektive als Vierjähriger, oder aus einer Art übergeordneter Zeitperspektive (also völlig unabhängig von seinem sehr jungen Alter dieses gegenwärtigen Lebens), aus welcher "bald" eben auch erst "in einigen Monaten" oder "in ein paar Jahren" bzw. "in irgendwie noch absehbarer Zeit" bedeuten kann?


Und zu "obamisch": Ich erinnere mich selbst noch sehr gut an die Zeit, als ich drei bis fünf Jahre alt war. Ich bin/war als Kind hochsensibel (wenn mir auch nichts darüber bekannt ist, dass/ob ich damals auch hellsichtig gewesen sein könnte). Ich war oft in meiner Gedankenwelt versunken, dazu bin ich stark synästhetisch veranlagt. Abgesehen davon, hatte ich eine "Marotte" (ich weiß nicht, inwiefern es eine Marotte war, oder ob dies viele Kinder so machen?). Ich habe Personen und Dingen "insgeheime" Namen gegeben. Zum Beispiel gab es in unserer Nachbarschaft eine ältere Dame, "die Frau Hundertweg" :-) (Name geändert, doch ich kann es mit abgeändertem Namen genausogut erklären). Im Kindergarten gab es ein Mädchen in meiner Gruppe, die mich irgendwie, vom Aussehen und der Art her, an Frau Hundertweg erinnerte. Sie hatte jedoch mit Frau Hundertweg überhaupt nichts zu tun. Weder war sie mit ihr bekannt oder verwandt, jedenfalls nicht, dass ich wüsste, noch
wohnte das Mädchen in ihrer /unserer Nähe. Ich nannte das Mädchen aber insgeheim "die Hundertwegsche" (wirklich: mit "sche" an den Namen angehängt). Ich habe das Mädchen aber nie mit "Hunderwegsche" angesprochen. Aber innerlich nannte ich sie so. Das Mädchen hatte eine "Clique", eine Gruppe von anderen Mädchen, mit denen sie ständig zusammen spielte. Die hießen für mich "die Hundertwegschen".
Und diese Gruppe sangen immer ein bestimmtes Lied (es hatte mit unseren gängigen Kindergartenliedern nichts zu tun), das war für mich "das Hundertwegsche Lied". Einmal habe ich zuhause dieses Lied vor mich hin gesungen. Meine Mutter hat mich gefragt, 'Oh, woher kannst du dieses Lied? Aus dem Kindergarten?' - Ich entgegnete: 'Das ist das Hundertwegsche Lied.' Meine Mutter schaute irritiert, da sie dachte, ich meinte (natürlich) Frau Hundertweg. Ich erklärte ihr damals, dass es doch "von den Hundertwegschen" käme. Das verstand meine Mutter natürlich dann wiederum nicht. Sie hat sicherlich etwas gerätselt, wie denn diese Bezeichnung zustande gekommen sein mag (ich erinnere mich nicht mehr, inwiefern ich ihr da noch weiteres erzählt habe).
Jedenfalls vermute ich, dass es bei dem vierjährigen Kind hier in dem Thread evtl. ähnlich gelagert sein könnte.
Obama ist dunkelhäutig, nicht weiß, aber auch nicht maximal schwarz. Die meisten Terroristen, die man so aus dem Fernsehen kennt, sind ebenso dunkelhäutig (wenn auch eher Araber). Vielleicht kam der Begriff "obamisch" bei dem Kleinen auf ähnliche Weise zustande. Obama dürfte er vom Sehen her aus dem Fernsehen kennen, selbst wenn er kaum fernsieht und noch zu klein für Erwachsenensendungen ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich, wäre ich heute vier, dunkelhäutige Leute, oder eine Gruppe von dunkelhäutigen, die ich irgendwo bewusst in meiner Umgebung, ob daheim oder im Fernsehen, wahrnehme, dann mit "obamisch" bezeichnen würde.
Da fällt mir noch ein anderes Beispiel ein. Aus dem Fernsehen kannte ich, obwohl ich als Schulkind (zu dem Zeitpunkt also schon etwas älter als der Junge hier im Thread, doch immer noch recht "klein") kaum fernsah, H. J. Kulenkampff. In der Nachbarschaft gab es einen Jungen, den ich nicht näher kannte, aber den ich "den Kulenkampffschen" nannte, und sein Fahrrad, das ein wenig speziell aussah und lustig dekoriert war mit "das kulenkampffsche Fahrrad",
einfach, weil es das Fahrrad des Kulenkampffschen war-- Hätte ich das einem Erwachsenen damals irgendwie erklärt, hätte der das wohl nicht auf Anhieb verstanden. Was hat ein Fahrrad mit vielen Wäscheklammern und Wimpeln mit dem beredten Herrn von der großen Showbühne zu tun :-)
Dennoch habe ich damals sicherlich vorausgesetzt, dass ein Erwachsener relativ problemlos verstehen dürfte, was ich meinte, würde er mich denn darauf ansprechen.
So das war lang, nur das sind meine Gedanken dazu. Mir war das neulich schon durch den Kopf gegangen... Viele Grüße!
Gwendolin

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