Das laesst aufhorchen - Russland greift militaerisch in Syrien ein (Schauungen & Prophezeiungen)

Malbork @, Dienstag, 01. September 2015, 12:20 vor 1675 Tagen 6771 mal gelesen

Hallo Forum,

ich weiss, das hier ist kein Nachrichten Forum, aber diese Nachricht sollte in Bezug auf das, was wir aus den Schauungen zu Wissen meinen, aufhorchen lassen:

Russland startet eine Militär-Offensive in Syrien: Wie mehrere israelische Medien berichten, haben die Russen bereits eine Militärbasis nahe Damaskus eingerichtet. Von dort wollen die Russen Luftschläge gegen den IS führen. Die Zeitung Ynet schreibt, dass in den kommenden Wochen tausende russische Soldaten nach Syrien verlegt würden. Außerdem erwartet die israelische Aufklärung MiG29 und Yak130 Flugzeuge, die Kampfeinsätze gegen den IS fliegen können.

Quelle

Gruss
Malbork

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Was wissen wir?

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 01. September 2015, 12:30 vor 1675 Tagen @ Malbork 6222 mal gelesen

Hallo!

was wir aus den Schauungen zu Wissen meinen

Fragt sich, was das in diesem Falle wäre.

Das meiste, was wir zu haben glaubten, etwa die "Flotten im Mittelmeer", sind Fälschungen oder zumindest höchst verdächtig.

Der vielzitierte "Russe im Ölgebiet" beim Waldviertler ist nichts weiter als eine Fälschung Behks (hat der Waldviertler BB persönlich gesagt).

Auch bei dieser Aussage eines Irlmaierzeitzeugen stellt sich die Frage, ob da nicht wieder mal apokalyptische Erwartungshaltung der Vater des Gedanken war:

"Im Nahen Osten um Israel herum sei es unruhig und kriegerisch, Israel wird bedrängt."

Oder meinst Du, daß nun die Schlacht von Armageddon dräut? :-D

Die Frage im Beitragstitel ist nicht rhetorish gemeint. Was wissen wir denn überhaupt aus Schauungen über den "Krieg im nahen Osten"?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Nicht viel... aber ein wenig schon

Phillinger @, Dienstag, 01. September 2015, 18:57 vor 1675 Tagen @ Taurec 5790 mal gelesen

Hallo Taurec.

Na ja, Irlmaiers "im Nahen Osten beginnt es" lass' ich natürlich weg.

Aber ein "Ägyptischer Krieg" wäre denkbar... mit russischer Beteiligung:

Waldviertler:
"Schwerer Krieg in Ägypten."
"[...] ganz schwere Kämpfe in Ägypten."
"Nach dem Gefühl ist der Russe beteiligt [...]"
"[...] beim Krieg in Ägypten ist auch bei uns das Gefühl einer großen Kriegsgefahr."

Auch wird irgendetwas in/mit der Türkei passieren... wieder mit russischer Beteiligung:

Guerrero:
"Vor dem Kommen der Russen gab es ein Problem mit der Türkei. [...] Die Sache mit der Türkei war im Dezember."
"[...] kurz vor Weihnachten wäre das mit der Türkei passiert."

Waldviertler:
"[der] Krieg in Südosteuropa [...] endet in der Türkei."
"Der erwähnte Krieg am Mittelmeer [...] erfolgt im Gebiet Albanien-Türkei."

Antonius:
"Im darauffolgenden Jahre wird ein russisch-türkischer Krieg sein."

Feldpostbriefe:
"Die kriegsführenden Staaten seien Russland gegen Türkei [...]"

Johansson:
"[...] dass [...] die Türkei von vermutlich russischen Truppen erobert (wird) [...]."

... und dann gäb's natürlich noch den Archel de la Torre, der durch die Gegend marschiert (siehe meinen alten Artikel):

Nostradamus (5/25):
"[...] Richtung Persien fast eine Million, in Byzanz, Ägypten wird die wahre Schlange einmarschieren."

Ist das die russische Großoffensive, um in Nahost Ordnung zu schaffen?

Jahenny:
"Er (Archel de la Torre) wird Persien durchqueren und das Land das darunter ist."

Johansson:
"[...] dass Persien [...] von vermutlich russischen Truppen erobert (wird) [...]."

In Nahost wird es die nächsten Jahre nur in eine Richtung weitergehen - ins Chaos. Was der "Arabische Frühling" und die VSA/europäischen Interventionen angerichtet haben, wird sich ins Unendliche verschlimmern. Das Kalifat des IS wird nicht einfach wieder verschwinden, es könnte sich noch ausbreiten. Staaten wie der Irak, Syrien und Libyen sind schon de facto auseinandergefallen. Seit ein paar Wochen führt auch die Türkei Krieg gegen IS und Kurden. Jeder gegen jeden! Und nun kommen auch die ersten paartausend Russen an. Aus diesem ganzen Chaos - das eines Tages auch Ägypten verschlingen wird - werden der Russisch-Türkische und der Ägyptische Krieg entstehen... und am Ende die russische Großoffensive.

Vielleicht haben am Ende auch die Chinesen genug von dem Chaos:

Parravicini:
"Die gelbe Glocke wird sagen 'Schluss' und Ägypten wird fallen."

China ist mittlerweile näher gekommen. Haben seit Jahren eine Militärbasis auf den Seyschellen. Seit diesem Jahr auch in Dschibuti. Ist schon der halbe Weg nach Ägypten.

Mit besten Grüßen
Phillinger

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... und dann denke ich mir mal eine Erklärung: =>

BBouvier @, Dienstag, 01. September 2015, 23:25 vor 1675 Tagen @ Phillinger 5852 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 01. September 2015, 23:32

Waldviertler:
"[der] Krieg in Südosteuropa [...] endet in der Türkei.

Hallo, Phillinger!

Danke.

Obenzu ist allerdings folgendes anzumerken:

1.
Die Stelle lautet:
"Er (BB: der Krieg) beginnt in der Nähe der Adria
und endet in der Türkei.
Dabei werden die ersten größeren A-Waffen eingesetzt."

2.
Diesen "Krieg" vermutet m.E. nur, und diese Aussage dürfte
im Kontext zu seinen "Atombomben" zu sehen sein, die er sich
über der Adria (aus)denkt:
"Die Überschwemmungen im Mittelmeergebiet
werden durch A-Waffenzündungen in großer Höhe über der Adria,
von Norden beginnend, hervorgerufen.
Die Erschütterungen sind bei uns deutlich spürbar.
New York wird unerwartet bereits zu dieser Kriegszeit
durch kleine Sprengsätze, die sehr nieder explodieren, zerstört."

Bei diesen "Atombomben" handelt es sich um einen Meteoritenhagel!
(Des WV Unwissen ist ihm nachzusehen, denn seinerzeit
hatte noch kaum Jemand einen blassen Schimmer von Impakten.)
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=28794

https://schauungen.de/forum/index.php?id=23136

Lies mal hier beispielsweise zu seiner "riesigen Panzerschlacht":
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=26159

3.
Nur aufgrund der "Atombomben" denkt sich der WV einen "Krieg" -
ebenso bei der Zerstörung Neu-Yorks (wahrscheinlich ebenfalls durch Impakte) folgert (!) der WV auf einen "Krieg".
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=26057

https://schauungen.de/forum/index.php?id=25300

Und so weiter =>

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Der Knackpunkt...

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 01. September 2015, 23:59 vor 1675 Tagen @ BBouvier 5424 mal gelesen

...liegt darin, daß Atombombenexplosionen in großer Höhe über der Adria keine Erschütterungen in Niederösterreich auslösen.

Da hat der Waldviertler die Sprengkraft von Atomwaffen, offenbar durch die Brille der Bedrohungslage des kalten Krieges, eklatant überschätzt.

Wahrscheinlich hat er sich den gesamten Krieg, den er in dieser Ecke ansiedelt, ausgedacht.

Einem Meteoritenhagel traue ich solche Erschütterungen hervorzurufen allerdings zu. Es mag aber auch sein, daß der Waldviertler mehrere unzusammenhängende Einzelereignisse aus verschiedenen Schauungen unter der Klammer "Krieg in Südosteuropa" zusammenfaßte.
Er hat ja offensichtlich auch die Zerstörung New Yorks ins Umfeld der Explosionen über der Adria gepackt, was aber gar nicht zutreffen muß.

Gruß
Taurec


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„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Was haben denn A-Bomben, Meteorite und "Impakte" gemeinsam

Steffomio @, Donnerstag, 24. September 2015, 12:20 vor 1652 Tagen @ Taurec 4464 mal gelesen

Hallo Taurec, BBouvier und Phillinger,
auch wenn das jetzt ein Schritt zurück ist in Sachen Ausdifferenzieren.
Was haben denn A-Bomben, Meteorite oder auch Impakte gemeinsam?

Ich sehe da eine schnelle, großflächige und möglicherweise unerwartete Zerstörung.

Allein, wenn man diesen Satz nur ließt, fängt das Gehirn sofort an, mögliche Ursachen hinein zu interpretieren und es bedarf einiger Selbstdisziplin, das einfach so stehen zu lassen und als gegeben hinzunehmen.
Einem Seher dürfte das nicht viel anders gehen, wenn auch viel abgeschwächter, weil er sonst nicht "sehen" könnte. Seine eigenen Gedanken würden die "Sicht" stets wie eine dicke Gardine verfälschen oder ganz verdecken.

Gruß
Steffomio


Jenseits der Religionen - Wenn der Vorhang zerreißt

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Nach (!) der Endschlacht!

BBouvier @, Dienstag, 01. September 2015, 23:59 vor 1675 Tagen @ Phillinger 5630 mal gelesen

Antonius:
"Im darauffolgenden Jahre wird ein russisch-türkischer Krieg sein."

Hallo, Phillinger!

Antonius von Aachen als Quelle ist zurecht umstritten.
Da er sich wundert, wieso wohl die Franzosen das Elsaß
im Rücken haben, ist zu folgern, daß wenigstens Teile aus "nach 1871"
stammen und nicht, wie behauptet, von 1831.

Und an die Geschehnisse des Jahres "X" ist (ähnlich wie bei Velten)
folgendes von "Irgendjemandem" angehängt:
"Nach der Endschlacht * kehrten die Franzosen
friedlich in ihr Land zurück.
Fortan sind Einigkeit und Frieden zwischen diesen beiden Nationen
fest gebaut.
Überall blüht das Leben wieder auf.
Viele Klöster aller Arten werden neu gegründet.
Alle Flüchtlinge kehren in ihre Heimatländer zurück.
Im darauffolgenden Jahre wird ein russisch-türkischer Krieg sein.
Die Russen werden die Türken aus Europa vertreiben
und Konstantinopel in Besitz nehmen."

(* Das hättest Du vielleicht bemerken können?)

Bei den letzten beiden Sätzen handelt es sich
schlicht um eine alte "Idee" der christlichen Rückgewinnung
Istambuls und deren Umbenennung in den alten Namen Konstantinopel.

Hierzu - angeblich "Antonius":
"Zu Beginn dieses (russisch-türkischen) Krieges
wird der neue deutsche Kaiser seine Armee mobilisieren
und sich an die Grenze begeben."
=>
Im Russisch-Türkischen Krieg 1877/78 mobilisierte
Kaiser Franz-Joseph seine Armee und ließ sie
auf dem Balkan an der Grenze aufmarschieren.

Möglicherweise (!) präcognitiv vorhergesehen
oder aber als Basis der Fälschung in die Zukunft fabuliert.

Grüße,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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"Antonius von Aachen" ... "Flüchtlinge"

BBouvier @, Mittwoch, 02. September 2015, 16:25 vor 1674 Tagen @ BBouvier 5456 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 02. September 2015, 16:44

"... Überall blüht das Leben wieder auf.
Viele Klöster aller Arten werden neu gegründet.
Alle Flüchtlinge kehren in ihre Heimatländer zurück. ..."

Beim "Russischen Feldzug" werden kaum nennenswerte Mengen
Deutsche Zeit und Gelegenheit haben, nach Frankreich zu fliehen.

Bemerkenswert:
=>
- alle (!)
- in ihre Heimatländer

Womöglich eine treffende und wichtige Aussage.
Wieso sonst wohl wird darauf denn besonders hingewiesen?

So, daß es mir nicht abwegig erscheint, zu vermuten,
es handelt sich dabei um solche "Flüchtlinge" - aus aller Herren Länder:
=>
[image]

[image]

[image]

[image]

Wir bleiben alle?
=>
[image]

Gruß,
BB


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Flüchtlinge bei Antonius - eher nicht

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. September 2015, 12:20 vor 1673 Tagen @ BBouvier 5149 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 03. September 2015, 12:28

Hallo!

"... Überall blüht das Leben wieder auf.
Viele Klöster aller Arten werden neu gegründet.
Alle Flüchtlinge kehren in ihre Heimatländer zurück. ..."

Beim "Russischen Feldzug" werden kaum nennenswerte Mengen
Deutsche Zeit und Gelegenheit haben, nach Frankreich zu fliehen.

Bemerkenswert:
=>
- alle (!)
- in ihre Heimatländer

Womöglich eine treffende und wichtige Aussage.
Wieso sonst wohl wird darauf denn besonders hingewiesen?

So, daß es mir nicht abwegig erscheint, zu vermuten,
es handelt sich dabei um solche "Flüchtlinge" - aus aller Herren Länder:

So gerne ich mehr Aussagen hätte, die auf unsere Lage zutreffen, dürfte das hier nicht der Fall sein.

Im französischen Original des Antonius von Aachen steht:

"Les exilés regagnèrent tous le chemin de la patrie."

Wörtlichere Übersetzung: Die Verbannten gelangten wieder alle auf den "Heimweg".

"Exilés" mit "Flüchtlinge" ("fugitifs") zu übersetzen, ist eigentlich falsch, weil es die Ursache nicht richtig wiedergibt.

Es hätte mich auch gewundert, wenn der Autor vor 143 Jahren den heute propagandistisch aufgeladenen, realitätsverzerrenden Begriff "Flüchtlinge" verwandt hätte. Aus seiner Sicht hätte das heutige eher wie eine Invasion oder Völkerwanderung ausgesehen. Ähnlich wie im letzten Absatz ("Als mir hierauf Frankreich und dann Deutschland gezeigt wurden, schauderte ich darüber, wie wenig bevölkert beide Länder waren.") hätte er eine solche Bevölkerungsverschiebung stärker herausgearbeitet, wenn eine Schau dazu vorgelegen hätte.

Da der vorangehende Satz lautet, "Viele Klöster aller Arten werden neu gegründet", dürfte es sich bei den "Verbannten" um Christen handeln, die verfolgt wurden.

Der Autor des Antonius hatte offenbar die ganze Geschichte mit Priesterverfolgung, Papstflucht etc. im Sinn, obwohl er es nicht explizit schreibt, sondern lediglich: "Als Folge all dieser Umbrüche gab es so etwas wie ein Zusammentreffen des neuen Kaisers und des Heiligen Vaters. Papst Pius IX. wird nach diesem letzten Kriege nicht mehr lange leben; jedoch wird er alle diese Ereignisse überstehen."

Auch im Lindelied haben wir die Zeile: "Den Verbannten führest du nach Rom".
Das dürfte schon eher gemeint sein. Papst und Anhang kehren nach Italien zurück (und andere vertriebene Christen in ihre Heimat).

(Übrigens ein weiteres Beispiel für irrige Verbindung mit aktuellem Zeitgeschehen, weil man Ursprung und Zusammenhang der Aussage nicht beachtet. ;-))

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

zu "Antonius von Aachen"

Ulrich ⌂ @, Germering, Donnerstag, 03. September 2015, 13:35 vor 1673 Tagen @ Taurec 4956 mal gelesen

Hallo Taurec,

Der Autor des Antonius hatte offenbar die ganze Geschichte mit Priesterverfolgung, Papstflucht etc. im Sinn, obwohl er es nicht explizit schreibt, sondern lediglich: "Als Folge all dieser Umbrüche gab es so etwas wie ein Zusammentreffen des neuen Kaisers und des Heiligen Vaters. Papst Pius IX. wird nach diesem letzten Kriege nicht mehr lange leben; jedoch wird er alle diese Ereignisse überstehen."

diese Aussage zu Pius IX ist identisch mit der - ebenfalls erst nach 1870 - Maria Taigi zugeschriebenen Prophezeiung, und sie ist ebenso falsch wie jene.

Pater Andreas Resch zu "Antonius von Aachen":
"Im Jahre 1872 berichtete J.-M. Curicque, ein Priester, in seinen Voix prophétiques (Prophetische Stimmen), die in Paris erschienen, von einem Einsiedler namens Antonius, der in der Gegend von Aachen lebte. Dieser soll die Sehergabe besessen und seine Prophezeiungen teils über seinen Bruder, teils über einen mit ihm befreundeten Priester unmittelbar an Curicque weitergeleitet haben.
Da über den Einsiedler sonst nichts bekannt ist, beziehen sich die folgenden Angaben ausschließlich auf Curicque. Nach seinen Ausführungen hat A. in den Jahren vor Veröffentlichung seiner Prophezeiungen Ereignisse angekündigt, die genau in Erfüllung gingen – so die Vertreibung der Österreicher aus Italien (1859), die Errichtung der preußischen Vorherrschaft in Deutschland (1866), der deutsch-französische Krieg von 1870, die Einnahme Roms durch die Truppen des neu geeinten Italien (1870).
Im Jahre 1871 soll der Einsiedler dem schon erwähnten Priester weitere zukünftige Ereignisse mitgeteilt haben, die dieser wiederum an Curicque weitergab. Darin ist die Rede von der Wiedereroberung des Elsass durch die Franzosen und weiteren geschichtlichen Ereignissen, deren Verifizierung im Einzelnen zu wünschen übrig lässt."

http://www.igw-resch-verlag.at/lexikon/index.html?a/an/antonius_aachen.html

Gruß
Ulrich

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Danke, Taurec!! (Was für eine grottige Übersetzung, der ich aufgesessen bin!)

BBouvier @, Donnerstag, 03. September 2015, 14:43 vor 1673 Tagen @ Taurec 4886 mal gelesen

– kein Text –


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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Rocco: "Die aus Europa vertriebenen Türken ..."

BBouvier @, Donnerstag, 03. September 2015, 15:45 vor 1673 Tagen @ BBouvier 5143 mal gelesen

Hallo, Taurec!

"Les exilés regagnèrent tous le chemin de la patrie."
=>
"Die Verbannten erreichten alle den Weg der Heimat."
=>
Die Vertriebenen machen sich sämtlich auf den Weg nach Hause.

<"Da der vorangehende Satz lautet, "Viele Klöster aller Arten werden neu gegründet",
dürfte es sich bei den "Verbannten" um Christen handeln, die verfolgt wurden.
">

Ich habe darüber noch mal nachgedacht:

Wohl die Wiederchristianisierung Europas
(<= jenes evtl. nur als fixe Idee)
wegen der vorherigen Überfremdung durch Millionen Moslems.

Verbannte/Flüchtlinge/Vertriebene sind so weit nicht voneinander
und - falls tatsächlich auf Schauungsbasis - nur schwerlich zu unterscheiden,
ganz abgesehen davon daß sich der Verfasser des Textes
kaum vorstellen konnte, daß wir hier jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Auch könnten es die Moslems selbst (!) sein, die dann vertrieben werden!

Ludovico Rocco (gegen 1840) zugeschrieben nämlich:
=>
"Die aus Europa vertriebenen Türken
(offenbar die frz. Marokkaner!)
werden sich (wieder/zurück) in Afrika festsetzen
."

Wie Ulrich bereits ausführte, rechnet "Antonius"
sicherlich nicht zu den Quellen ersten Ranges.
Ebensowenig Rocco.
Mitte des 19. Jahrhunderts sich derlei seinerzeit absurdes auszudenken,
scheint allerdings schwer vorstellbar, so daß als Basis
obiger Formulierungen wohl eine veritable Schau anzunehmen sein dürfte.

Siehe auch das "Lied der Linde" (1920) auf Basis der Sammlung Konzionator:
=>
"Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,
Flieh die Flur, die Du gepfügt nicht hast."

Die "Fremdlinge" werden vertrieben!

Heißt:
Nicht ehemals "Vertriebene" kehren in ihre Länder zurück.
Sondern sie werden aus Europa vertrieben.

Grüße!
BB


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Türkei-Rußland

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 02. September 2015, 00:16 vor 1675 Tagen @ Phillinger 5587 mal gelesen

Hallo!

Ja, zwischen Rußland und Türkei scheint irgendwas zu sein und Deutschland hält sich da raus, womöglich wegen der bis dahin weiterhin ungeheuerlich ansteigenden Bevölkerungsmasse Moslems im Lande und der Befürchtung innerer Unruhen?
Es mag sein, daß die Türkei bis dahin wieder zum Islam kippt und damit die Sympathie sich hier aufhaltender Moslems gewinnt, die derselbigen aktiv Ausdruck verleihen wollen, sollte ihr "Gastland" sich erdreisten, etwas unislamisches unternehmen zu wollen.

Waldviertler:
"Schwerer Krieg in Ägypten."
"[...] ganz schwere Kämpfe in Ägypten."
"Nach dem Gefühl ist der Russe beteiligt [...]"
"[...] beim Krieg in Ägypten ist auch bei uns das Gefühl einer großen Kriegsgefahr."

Auch beim Waldviertler "Krieg im Osten Afrikas von Nord bis Süd", was aber schon beinahe dem Grundzustand dort entspricht.

Nostradamus (5/25):
"[...] Richtung Persien fast eine Million, in Byzanz, Ägypten wird die wahre Schlange einmarschieren."

Diesen Vers ordne ich allerdings in fernerer Zukunft beim "Chyren-Zyklus" an, falls es sich dabei nicht um ein eschatologische Idee handelt.

Jahenny:
"Er (Archel de la Torre) wird Persien durchqueren und das Land das darunter ist."

Gehört meines Erachtens ebenfalls in den Bereich der Endzeitvorstellungen und ist wohl nicht präkognitiv, sondern gehört zur "großen Erzählung" des Christentums.

Gruß
Taurec


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Scherben aufsammeln

Phillinger @, Donnerstag, 03. September 2015, 19:23 vor 1673 Tagen @ Taurec 4948 mal gelesen

Hallo zusammen.

Tja, viel übrig bleibt wirklich nicht.

Der Ägyptische Krieg ist ausschließlich Waldviertlerei. Die Aussagen dazu sind sowieso "zweite Wahl", da es nur "Prophezeiungen" sind ("Das wird passieren! Und das! Und das auch noch!"), aber keine Schauungsbeschreibungen wie beim Funkenregen oder Neuyork. Man weiß halt nicht was er wirklich zu Ägypten "gesehen" hat. Und man kann den Kerl ja leider nicht fragen. :wutentbrannt:

Gesehen hat er den Meteoritenhagel im Gürtel von Adria bis Türkei sicherlich. Möglich, wie BB sagte, dass er sich nur aufgrund dieser Bilder den Krieg im Südosten "dachte". Aber er sah doch angeblich "mehrere örtlich begrenzte Einzelkriege und kriegerische Einzelhandlungen, zum Beispiel in Jugoslawien und Bulgarien". Jugoslawien könnten die Balkankriege der 90er sein, aber Bulgarien? Auch gibt es Aussagen, dass die Russen in den Balkan kommen (Adam, Johansson, Irlmaier, Lösepreis, Goran). Und nicht zuletzt sagen die Feldpostbriefe dass Russland gegen die Türkei Krieg führen wird.

Die "Sache mit der Türkei" halte ich für das wichtigste. Und in Kombination mit den Feldpostbriefen ("Russland gegen Türkei"), kommt mir ein möglicher Russisch-Türkischer Krieg mit internationaler Beteiligung ("alle haben mitgemacht") in den Sinn. Und aus heutiger Sicht, bei dem nie dagewesenen (!) Nahost-Chaos das wir derzeit haben, wird ein solcher Krieg nicht isoliert stattfinden, sondern eine Folge der Entwicklung seit 2011 (Arabischer Frühling, Libyenkrieg, Syrienkrieg, Jemenkrieg) sein (und auch andere Länder mit hineinziehen, bzw. aus Konflikten wie in Syrien überhaupt erst entstehen). Man schaue nur Syrien jetzt an! Seit ein paar Wochen greifen von Norden die Türken an. Nun kommen tausende Russen in den Süden. Ein erstes Schlachtfeld für einen hypothetischen Russisch-Türkischen Krieg wird schon bereitet. Wie Taurec richtig schrieb hält Deutschland sich raus:

Guerrero:
"Alle haben mitgemacht, nur wir nicht. Ein paar Wochen später war das dann mit den Russen."
"Alle haben mitgemacht, nur wir nicht, wurde gesagt. [...] 3 Wochen später kamen dann die Russen [...]"

Das gibt es auch bei Antonius:
"Der deutsche Kaiser wird auch kriegsbereit sein; er wird fürchten (!), die Deutschen könnten in diesen [Russisch-Türkischen] Krieg verwickelt werden."

Ich glaube es ist dies auch der gleiche "auswärtige Krieg" in den Frankreich verwickelt wird:

Rocco:
"Frankreich wird in einen auswärtigen Krieg verflochten werden. Sobald dieser zu Ende ist, wird das Volk aufstehen und den Präsidenten ermorden, wobei ein entsetzliches Blutbad entstehen wird."

Auch glaube ich, dass dieser "auswärtige Krieg" identisch mit dem "verhängnisvollen Ereignis" zu Beginn der Frz. Revolution ist.

Jahenny:
"In dieser schrecklichen Stunde [= Beginn der 1. Epoche der Revolution] werden Ausländer [= Moslems?], deren Verlangen von einer unkontrollierbaren Gewalt erfüllt ist, die Herren Frankreich sein [= Die Macht auf den Straßen haben?]. Auf die Nachricht von dem verhängnisvollen Ereignis werden ihre Ohren [= der Ausländer Ohren] nicht taub sein!"

Oder ist doch alles später?

"Nach der Endschlacht * [...]
(* Das hättest Du vielleicht bemerken können?)

Bemerkt hab' ich's schon, BB. Aber ich glaube einer von einem Seher aufgestellten Zeitfolge nicht so einfach. Da kann schon einiges durcheinander sein. Schließlich sagte er auch:

"Bald nach dem russisch-türkischen Krieg wird auch England durch Kriege heimgesucht werden."

England? Ähm... also die paar Inselchen und Berggipfel die dann noch aus der Nordsee rausschauen? Außerdem... haben die Russen nach der Endschlacht noch Kraft einen Krieg gegen die Türken zu führen?

Mit besten Grüßen

Phillinger

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... und sogar noch ein besser Geist des Familienlebens ... :-)

BBouvier @, Donnerstag, 03. September 2015, 19:48 vor 1673 Tagen @ Phillinger 4910 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 03. September 2015, 20:06

Schließlich sagte er auch:
"Bald nach dem russisch-türkischen Krieg wird auch England durch Kriege heimgesucht werden."


Hallo, Phillinger!

Ja...schon gut! *gg*

Du hast völlig recht:
"...haben die Russen nach der Endschlacht
noch Kraft einen Krieg gegen die Türken zu führen?
"

Eben! :-D

Sie nur mal, was gegen 1866 der Autor des "Velten"
an die Aussagen am Ende des Textes noch schwadronierend angehängt hat:
=>
" Im wilden Ungestüm werfen sich ihre (die der USA!) Heere,
als sie untereinander ihren Streit abgemacht hatten,
(der damalige US-Bürgerkrieg 1861/65)
beinahe noch von den Schlachtfeldern hinweg
auf das benachbarte Reich Mexiko, über welches Reich der Kaiser
Napoleon, nachdem er den Freistaat erobert, einen österreichischen
Prinzen als Kaiser gesetzt hatte.
Die Arbeit war eine leichte, den neuen Kaiser vom Thron zu stürzen.
Da eilt Frankreich mit seinen Kriegsschiffen herbei,
um sehen Schützling zu unterstützen.
Blutige Seeschlachten werden nun geschlagen und bis nach Frankreich
herüber segeln die kecken Amerikaner, um die Seestädte
daselbst zu beschießen und zu zerstören.
Zahllose Schwärme von bewaffneten Schiffen zeigen sich überall,
wo ein französisches Schiff auf der See sich erblicken läßt.
Während so Frankreich kämpft und fort und fort den kürzeren zieht,
lachen seine früheren Bundesgenossen die Engländer
und freuen sich im Stillen, daß den Übermütigen Franzosen die Köpfe
blutig gewaschen werden und ein stolzes Kriegsschiff
derselben um das andere verloren geht, zu tot gehetzt von zahllosen
kleinen amerikanischen Schiffen, die wie die Hornissen
über ein Pferd, so über die riesengroßen Kriegsschiffe herfallen.
Endlich muß Frankreich unterliegen.
Aber darum verstummt der Donner der schweren Riesengeschütze nicht –
denn nun gilt die wilde Kriegsjagd den Engländern.
Ihre Besitzungen an den Grenzen der Amerikaner
werden von zahllosen Landtruppen angegriffen und erobert
und auf der See entspinnt sich ein noch viel blutigerer Kampf.
Wohl gelingt es den Engländern, manche schöne amerikanische
Hafenstadt halb in Asche zu legen mit dem furchtbaren Feuer
ihrer Kriegsschiffe; aber dafür fallen Tausende von Millionen
an Waren den flinken, verwegenen Amerikanern in die Hände.
Auf allen Meeren der Welt in Ost- und Westindien,
wie in Australien und Europa treffen die Gegner mit ihren Schiffen
auf einander im verzweifelten Kampfe.
Jetzt ist das Lachen an den Franzosen und mit ihnen
gönnen es noch viele Nationen den Engländern,
daß ihnen endlich einmal die Herrschaft auf den Meeren bestritten wird
und sie zuletzt der Macht eines jungen Volkes unterliegen müssen.
Laut schallt der Jubel, den man England zuruft:
Hochmut kommt vor dem Fall.
Fast um die gleiche Zeit entbrennt das Kriegsfeuer in Italien.
Wohl hat der König Viktor Emanuel manche Staaten eingenommen
und seine Hausmacht bedeutend vergrößert.
Aber das Reich will doch nicht einig werden,
obgleich es jetzt eine andere Hauptstadt hat.
Die unzufriedene Partei und die Anhänger der alten von Viktor Emanuel
gestürzten Könige zu Neapel haben sich zu einer starken Macht
zusammengeschart und kämpfen mit ihm um ihren alten Besitz.
Zu ihrer Unterstützung eilt Spanien herbei
und so zieht sich ein jahrelanger Kampf dahin,
dessen Ende man noch nicht absehen kann.

Drüben in der Nachbarschaft im türkischen Reiche
fällt alles auseinander, denn aufs neue hat sich Rußland
daran gemacht, Konstantinopel zu erobern
und zum Bundesgenossen Österreich gewonnen,
sowie den Vizekönig von Ägypten, welcher,
obwohl selbst ein Bekenner Mohammeds, doch die Gelegenheit ergreift,
einen großen Teil des türkischen Reiches an sich zu reißen
.
Vergebens suchen die Engländer den Sultan zu unterstützen
und den morschen Thron desselben aufrecht zu erhalten.
Sie sind von dem amerikanischen Krieg noch zu sehr geschwächt,
um der Macht der Russen und deren Verbündeten zu begegnen
und Frankreich mischt sich nicht in den Streit,
denn der Kaiser Napoleon liegt auf dem Sterbebette,
und zahlt der Natur den Tribut, den jeder Sterbliche entrichten muß.
Zahllose russische Heere stürmen gegen Konstantinopel
und der Sultan muß fliehen, nachdem er die letzte Schlacht
vor den Mauern seiner Hauptstadt verloren hat.

Jetzt ist der Halbmond erblaßt, der über vierhundert Jahre
über der Stadt geglänzt hat und wieder wird,
wie einst, das Kreuz auf der herrlichen Hauptkirche
daselbst weithin im Morgenlande strahlen.
Ein russischer Prinz nimmt jetzt seinen Sitz
als Stadthalter in Konstantinopel, welchem die Krone
in der heiligen Stadt Jerusalem aufgesetzt wird,
das nun auch von der Herrschaft der Türken befreit ist.

So trägt nun Rußland zwei Kaiserkronen,
die Krone von Moskau und die Krone von Konstantinopel,
und Österreich erhält zum Lohn für seine Beihilfe
große Länderstrecken weit hinunter an der Donau.
Während so ringsumher in der Welt große Ereignisse
und Veränderungen vorgehen, blüht der Friede in Deutschland...
Die Unwissenheit und Roheit nimmt ab und die Bildung,
bessere Sitten kehren mehr und mehr bei dem Volke ein.
Man glaubt unter ganz anderen Menschen zu wandeln wie früher.
Die Wirtshäuser sind nicht mehr gefüllt mit lärmenden jungen Gästen,
die saufen und fluchen und johlen und sich zuletzt herumraufen.
Sie betragen sich heiter und lustig aber nicht in roher Weise,
sie singen und brüllen keine wüsten Lieder mehr,
sondern erfreuen sich an gesitteten Weisen.
Prozesse und Händel aller Art werden immer weniger vor den Gerichten,
denn durch die vermehrte Bildung lernt das Volk auch seine Gesetze
besser kennen, aus deren Unwissenheit so mancher Streit entspringt.
Auch Zucht und Ordnung zeigt sich mehr unter den beiderlei
Geschlechtern, denn die vielen Hindernisse für die Ärmeren,
welche den Ehestand erschweren, sind jetzt beseitigt
und darum kehrt auch in diesen alten Übelstand
des bürgerlichen Lebens ein besserer Geist ein zum Segen
des Familienlebens.

So wären denn die 13 Jahre und ihre schweren Ereignisse
wie ihr glückliches Ende dem lieben Leser vor Augen gestellt,
um ihn zu stärken in den Tagen der Trübsal mit der gewissen Hoffnung,
daß auch in diesem Zeitraum das alte Sprichwort gilt:
Ende gut - alles gut!“ "

=>
:tonne:

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Heiliger Phrasendrescher!

Phillinger @, Donnerstag, 03. September 2015, 20:28 vor 1673 Tagen @ BBouvier 4879 mal gelesen

Hallo BB.

"... sondern erfreuen sich an gesitteten Weisen."

Heiliger St. Schwätzkopf hilf!

Steht das wirklich alles beim Velten hintendran? Hab' ich wohl aus guten Gründen bisher überlesen. :-D

Mit besten Grüßen
Phillinger

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Heiliger Forumshamper!

BBouvier @, Donnerstag, 03. September 2015, 22:18 vor 1673 Tagen @ Phillinger 4932 mal gelesen

Hallo BB.

"... sondern erfreuen sich an gesitteten Weisen."

Heiliger St. Schwätzkopf hilf!

Steht das wirklich alles beim Velten hintendran? Hab' ich wohl aus guten Gründen bisher überlesen. :-D

Mit besten Grüßen
Phillinger

Jau, Phillinger!

Der Schreiber (gegen 1866) hat sich nicht entblödet, an die zuvor
geschilderten Naturkatstrophen (diese Aussagen sind "Velten" zugeschrieben) dieses üble Machwerk anzuhängen.

Weiß:

:hamper: <= Hugo Hamper

Beste Grüße!
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Abschuss

Malbork @, Dienstag, 24. November 2015, 13:03 vor 1591 Tagen @ Taurec 4136 mal gelesen

Hallo Forum,

wie ich bereits hier vermutete, duerfte der Abschuss eines Kampfflugzeugs maechtig Aerger aufwirbeln.
"Die Sache mit der Tuerkei vor Weihnachten" gewinnt gerade an aktualitaet.
Guerrero uebernehmen Sie!

Gruss
Malbork

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Unwahrscheinlich

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 24. November 2015, 13:24 vor 1591 Tagen @ Malbork 4131 mal gelesen

Hallo!

"Die Sache mit der Tuerkei vor Weihnachten" gewinnt gerade an aktualitaet.
Guerrero uebernehmen Sie!

So weit sind wir noch lange nicht.

Wegen eines abgeschossenen Flugzeuges wird keine konzertierte NATO-Aktion gegen das NATO-Mitglied Türkei stattfinden, wie Guerreros Schau impliziert.

Es wäre nicht das erste Mal, daß jemand wegen einer Angelegenheit, die sich als unerheblich für den weiteren Verlauf herausstellt, den Kriegsausbruch beschwört.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Re: Zumindest rhetorisch abgesondert "Übernehmen Sie, Maria S."

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 00:21 vor 1584 Tagen @ Taurec 4260 mal gelesen

Hallo!

"Hallo!

"Die Sache mit der Tuerkei vor Weihnachten" gewinnt gerade an aktualitaet.
Guerrero uebernehmen Sie!

So weit sind wir noch lange nicht.

Wegen eines abgeschossenen Flugzeuges wird keine konzertierte NATO-Aktion gegen das NATO-Mitglied Türkei stattfinden, wie Guerreros Schau impliziert.

Es wäre nicht das erste Mal, daß jemand wegen einer Angelegenheit, die sich als unerheblich für den weiteren Verlauf herausstellt, den Kriegsausbruch beschwört.

Gruß
Taurec"

So ganz harmlos ist der Zwist zwischen den beiden nicht, denn die türkische
Armee ist eine der größten der Welt, und daher meinen die Türken vielleicht
in einer Selbstüberschätzung, sie könnten es mit dem Bären aufnehmen.
Rußland und die Türkei sind seit rund 340 Jahren verfeindet.

Zum Anderen hat die Türkei den Vorfall nur bedauert, aber sich nicht
entschuldigt. Ein türkischer Sprecher wirft Rußland vor, ständig und
überall seine militärischen Grenzen auszutesten, besonders am Kaukasus,
was die Interessen-Sphäre der Türkei tangiert.

Rußland bleibt hart und verhängt deftige Sanktionen gegen die Türkei,
insbesondere Visums-Einschränkungen.

In der Türkei selbst vergeht inzwischen kaum mehr ein Tag, an dem
nicht ein Anschlag verübt wird.

Da kommen wir doch der Aussage von Rubensteins Seherin sehr nahe
(inwiefern es sich dabei um authentische Aussagen bzw. Schauungen
handelt, ist eine völlig andere Frage) "Die Türkei wird explodieren".

Na ja, ich dachte auch schon an Guerrero, also daß wir im Falle eines
Konfliktes Rußland-Türkei als NATO-Partner an die Seite der Türkei
stellen, und als Reaktion greift uns dann Rußland an.

Aber so weit sind wir nicht mal ansatzweise, wegen einem abgeschossenen
Flieger. Das Problem ist halt, daß sich Konflikte gerade zwischen Erzfeinden
durchaus mal in einem rasanten Tempo entwickeln könnten, und dann hat
Guerrero vielleicht doch übernommen, wer weiß...

LG,

Eyspfeil

Guerrero, Stuttgarter Lehrerin

Gwendolin @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 14:22 vor 1583 Tagen @ Eyspfeil 4307 mal gelesen

...liest Guerrero denn hier noch mit? Steht noch jemand hier aus dem Forum mit ihm in Kontakt? Könnte ihn evtl. mal jemand kontaktieren, wäre das möglich? Mich würde sehr interessieren, ob er inzwischen (sicherlich) von weiteren Schauungen/Träumen zu berichten hat. Die derzeitige Entwicklung Russland vs. Türkei lässt mich da auch aufhorchen...
Und die Stuttgarter Lehrerin? Auch wie sie über die gegenwärtige Situation denkt, und ob sie weitere Schauungen hatte - könnte auch dort mal jemand anklopfen, wenn dies möglich wäre?
Die Gesichte der Lehrerin passen sehr gut zu den Berichten von Guerrero...

Und zu Maria S. - da frage ich mich auch, ob es sie wirklich gibt, oder ob sie nur das Alter Ego von Rubenstein ist. Wenn es sie wirklich gibt - genau - worauf basieren ihre Vorhersagen? Ebenso auf Träumen/Schauungen? Durchsagen der Gottesmutter? Stilles Wissen? Mich wundert, dass im Prophezeiungen-Forum da bisher niemand mal genauer nachgehakt hat (oder habe ich dort was überlesen?). Ist jemand hier aus dem Forum auch dort registriert und könnte Rubenstein mal ins Gebet nehmen? :-) Ich finde Rubensteins Büchlein recht interessant und auch seine Beiträge, jedoch bin ich, wie viele hier, da ziemlich skeptisch.
Die Aussagen/Beschreibungen von Guerrero und der Stuttgarter Lehrerin
finde ich, wie gesagt, vor dem jetztigen Hintergrund äußerst interessant - auch wenn die derzeitigen Spannungen noch lange keinen Krieg bedeuten, und es auch schon wie oft hieß, da eskaliert etwas, was dann doch wieder sehr schnell im Sande verlaufen ist.

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Hallo, Gwendolin!

BBouvier @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 15:58 vor 1583 Tagen @ Gwendolin 4217 mal gelesen

<"Die Gesichte der Lehrerin passen sehr gut
zu den Berichten von Guerrero.
..">

Hallo, Gwendolin!

Das mag sein.
Beide Bildfolgen passen jedoch nicht in die "Gegenwart".

Die "Stuttgarter Lehrerin" nämlich:
"Auch die anderen Bilderfolgen spielen sämtlich in Stuttgart
und im Remstal:
Sie sah Flüchtlingstrecks, teils zu Fuß, teils auf Lastwagen,
wiederum in der kalten Jahreszeit.
Sie kamen aus dem Osten (>>stilles Wissen in der Schau).
Ferner wurden ihr einzelne Blicke in diversen Stuttgarter Straßen
gezeigt, wo sie viele beschädigte Häuser sah,
die aber noch bewohnt wurden.
Einzelne Häuser waren stärker beschädigt,
lagen aber nicht in Trümmern
."

<"Durchsagen der Gottesmutter?">

Solche "Durchsagen von der Mutter von Gott&Co."
kannste getrost knicken.
US-Foren sind voll mit derlei sinnfrei-frömmelnden Schwadronaden.

<"Mich wundert, dass im Prophezeiungen-Forum
da bisher niemand mal genauer nachgehakt hat
...">

Ach, Du meine Güte!
Die dortigen Schreiber sind durchweg völlig lernunfähig und -unwillig:
Dort wird auf dem Kenntnisstand der Achziger des vergangenen
Jahrhunderts lernresistent allerlei Dünngegaukel psalmodiert.

Das Niveau dort ist derart unterirdisch, daß selbst die Schweine pfeifen.
Exemplarisch dazu dieses:
=>
<"Irlmaier: Ermordung eines „Hochgestellten"
(verschiedene Prophezeiungen)

verfasst von Schwan(R), 10.11.2015, 17:11

Ist das Zufall, daß Du heute diesen Tet postest, der so anfängt:
"So euch Kunde zugehen wird vom Hinscheiden eines irdischen Machthabers,
dann seid ihr an dem Zeitpunkt angelangt,
den ihr den Anfang des Endes benennen könnet."

Heute ist Helmut Schmidt gestorben.">
-------------------------------------------------------------

<"Ich finde Rubensteins Büchlein recht interessant ...">

Das muß Dir unbenommen bleiben.
Bereits der Titel seines Buches:
"Der Dritte Weltkrieg kommt!"
verrät allerdings, daß er vom Thema keinen blassen Schimmer hat.

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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Stuttgarter Lehrerin und Guerrero

Gwendolin @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 19:10 vor 1583 Tagen @ BBouvier 4170 mal gelesen

bearbeitet von Gwendolin, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 19:15

Hallo BB,
mmhh... warum passen die Bildfolgen nicht in die Gegenwart?
Gerade im Falle der Stuttgarter Lehrerin wurde doch nach Erscheinen der Traum-Beiträge überlegt, wann die Zeit ihrer Pensionierung käme, und dass bis dahin (meiner Erinnerung nach bis 2018?) sich ihre Schauungen erfüllen sollten, sofern es Schauungen in die sich tatsächlich manifestierende Zukunft waren.
Die Stuttgarter Lehrerin beschrieb in einem ihrer Träume
ausländische Panzer in der Stuttgarter Umgebung sowie einen Zusammenbruch des Autoverkehrs
"3.

Nur in einem Traum der Serie tauchen ausländische Soldaten auf. Diese werden gesehen von Stuttgart-Ost aus, mit Blick auf die neue Neckarbrücke unterhalb des Kappelbergtunnels. Die Panzer kamen aus dem Tunnel und rollten in die Stadt, in die auch (vor ihnen) flüchtende Menschen mit ihren Autos hineindrängten und die Straßen blockierten – worauf die Panzer aber keine Rücksicht nahmen. Dieser Traum hat sie am meisten belastet. Er muss, zumindest in einem entscheidenden Element, als präkognitiv angesehen werden, weil der Tunnel, aus dem die Panzer kamen, zum Zeitpunkt des Traumes noch nicht gebaut worden war. Lediglich die Bundesstrasse 29, die später dann durch den Tunnel geführt wurde, war teilweise schon asugebaut, weswegen die Träumerin lange Zeit sehr beunruhigt war, dass nach Abschluß der Arbeiten (volle Inbetriebnahme des Tunnels war 1994) „es jetzt passieren könnte“."

bzw. auch, dass "es keinen Individualverkehr mehr gibt."
(Quelle: https://schauungen.de/forum/index.php?id=14179)

Guerrero schildert aus seinen Träumen Szenen, in denen er russische Besatzer in einer deutschen Stadt sieht. Auch er führt aus, dass
kein normaler Verkehr mehr möglich ist (siehe Beiträge von Guerrero).

Das sind die Parallelen bzw. Übereinstimmungen, die mir ins Auge gesprungen waren.
Wann das eintrifft, sofern es überhaupt eintreffen wird, ist hier, wie überall die Frage aller Fragen.
Guerrero beschreibt noch in seinen Szenarien, dass die russischen Besatzer in einem Winter (zum Jahreswechsel) kommen als Folge einer Begebenheit in der Türkei drei Wochen zuvor, infolge derer (Nato-Bündnisfall vermutet er/das Forum) Deutschland "nicht mitmacht". Obwohl (oder weil) Deutschland nicht mitmacht, kommen die Russen.
Auch die Szenen der Lehrerin spielen sich zur kalten Jahreszeit ab.

Rein theoretisch stehen wir nun an einem Punkt, sofern die Ereignisse weiter eskalieren, sich dieses Szenario bewahrheiten könnte, so, wie Malbork es anregte. Allerdings, ja, gab es schon dermaßen oft weltpolitische Spannungen, die zu eskalieren drohten, und es ist nichts weiter daraus erwachsen, was auch nur ansatzweise zur Bewahrheitung irgendeiner Schauung hier geführt hat, bisher.

Zu den "Flüchtlingen" aus den Träumen der Stuttgarter Lehrerin,
da ist die Frage, ob sie hier Szenen beschreibt, die sich bewahrheiten könnten, sofern sich die Flüchtlingskrise weiterhin zuspitzt, oder ob die "Flüchtlinge", die sie sah, irgendwelche vor den Russen fliehenden Menschenmassen aus dem Osten sein könnten.
Das kann man eben heute noch nicht sagen.
Doch rein theoretisch ergänzen sich m. E. die Schauungen der Lehrerin und Guerreros durchaus!
Grüße!
Gwendolin

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ein Machwerk, bar jeglicher Sachkenntnis

BBouvier @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 18:13 vor 1583 Tagen @ Gwendolin 4263 mal gelesen

<"Ich finde Rubensteins Büchlein recht interessant..."

Hallo, Gwendolin!

Dann lies doch bitte mal, wie Taurec dessen
- ohne jegliche Fachkenntnis zusammengeschriebenen -
Erguß kommentiert:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=29035
https://schauungen.de/forum/index.php?id=30255

"interessant" ? :-D
"Interessant", das sind auch Lorbers Nasenmenschen auf den Ringen des Saturns,
ist dieser "Werdenberg", ist "Pater Pasaios", sind die dem fiktiven "Mühlhiasl"
angedichteten Texte, ist "Rose Stern", und so weiter und so weiter =>

:tigger:

Gruß,
BB


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ins Gebet nehmen

Gwendolin @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 18:52 vor 1583 Tagen @ BBouvier 4117 mal gelesen

Hallo BB,
ja genau deswegen sollte man Rubenstein mal ins Gebet nehmen :-)
Grüße!
Gwendolin

was willst Du eigentlich?

Sagitta @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 21:30 vor 1583 Tagen @ Gwendolin 4089 mal gelesen

Werter Gwendolin,

dieses Forum beschäftigt sich mit der Interpretation und Analyse von aktuellen Schauungen und Träumen sowie von älteren Quellen deratigen Inhalts.

Aber es erstellt keine Fahrpläne für öffentliche Verkehrsmittel, in denen die Stationen meter- und die Ankunftszeiten minutengenau auflistet sind. Es ist auch kein GPS-Navigationsgerät für eine unterhaltsame Radtour durch die Weltgeschichte.

Deinen Fahrplan und Deine Route musst Du Dir schon selbst zusammenstellen. Wertvolle Hinweise und Hilfestellungen findest Du hier zur Genüge, wenn Du aufmerksam und denkend mitliest. Jedoch ist das Forum (wenigstens nach meinem Verständnis) kein "Mama-Hilf-mir-Service" und kein "Nun-mach-doch-mal-Verein".

Bereite Dich ordentlich vor und mach Dir primär Gedanken über Dein Reisegepäck, Deine Reisegesellschaft sowie über Dein Verhalten während der Reise durch die nächsten 10 Jahre. Wenn Du das richtig geleistet hast, wirst Du sehr gelassen in Bezug auf die Abfahrtszeit und auf eine heile Ankunft.

Sagitta

Gwum und Gwendolin

Gwendolin @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 22:04 vor 1583 Tagen @ Sagitta 4148 mal gelesen

Mein lieber Sagitta,
Du bist nicht zufällig Rubenstein oder gar Maria S., welche/r hier unter dem Namen "Sagitta" schreibt? ;-) Oder, um Himmels Willen, am Ende die sozusagen "Zweifaltigkeit" aus beiden? Hihi, ertappt!

Und, ich wusste nicht, dass sich dieses Forum mit der Analyse und
Interpretation von Schauungen und Träumen beschäftigt. Das ist mir völlig neu! Danke für Deinen wertvollen Hinweis! Zu den Fahrplänen, ich habe hier noch den Irlmaier-Fahrplan, wie lange ist der noch gültig? Ich wollte mir den neuen Irlmaier-Fahrplan holen sowie
die Irlmaier-Card 50, kann ich die hier im Forum kaufen? Meine Mutter habe ich gerade schon gefragt, leider kann die mir nicht helfen.
Der Gwendolin

die kostenlose Maria-Rubin-Stein-Card

Sagitta @, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 17:56 vor 1582 Tagen @ Gwendolin 4939 mal gelesen

Mein lieber Kobold *), verehrte walisische Fee!

Vor langer Zeit habe ich hier selbst einmal nach dem Stein'schen Büchlein über den "Dritten Weltkrieg" gefragt. Deswegen kann ich Deine Bitte verstehen. Weil seinerzeit keine zufriedenstellende Antwort kam, habe ich mir das Buch eben gekauft. Später schickte mit freundlicherweise ein Altforist (der hier nicht mehr schreibt) einen Scan zu - vielen Dank an dieser Stelle, falls der Betreffende noch mitliest! Ich habe das Buch dann durchgeschaut, halte aber rein gar nichts von dem Text. Interessant sind allenfalls die Zahlenangaben, die sich mit meinen eigenen Vorstellungen grob oder eher sehr grob decken. Aber Zahlen und Jahre halte ich persönlich ohnehin für unwichtig. Meinetwegen kann die Weltenwende übermorgen kommen.

Das Büchlein ist sehr dünn. Und verschwindend im Umfang ist das, was von der "Seherin Maria S." kommt. Es lässt sich auf einer Seite zusammenfassen. Alles andere im Buch ist ein wenig kompetentes Zusammengeschreibsel alter Prophezeiungen, das vermutlich der Autor selbst verfasst hat.

Die Worte von "Maria S." hat "Rubin Stein" als Zitate, d.h. durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Ich interpretiere also: sie sind nicht sein geistiges Eigentum. Ich habe diese originalen Stellen nun für Dich, Wendy Gwyndolin Gwendolene, herausgezogen - teils gekürzt, teils etwas umformuliert, überwiegend aber als Zitat belassen.

Ich darf allgemein anregen und vorschlagen, dass diese Zitate hier veröffentlicht bleiben. Wenn Taurec Bedenken wegen einer Copyrightverletzung hat, dann bleibt es selbstredend ihm überlassen, den Text wieder zu löschen (Umfang und Art der Zitate sind m.E. juristisch nicht kritisch). Ich selbst hielte es sogar für sinnvoll, den Text in die Quellensammlung zu übernehmen, ob im "Tonnenbereich" oder im "validen" Bereich (wo ich selbst noch sehr viele Fragezeichen verteilen würde ...). Das bleibt aber ebenfalls und gegebenenfalls Taurec überlassen. Die Angelegenheit hätte dann aber einen gewissermaßen experimentellen Charakter. Treffen die hiermit öffentlich prognostizierten Ereignisse ein, dann kann man hinterher Maria S. als Seherin erkennen und Rubin Stein ist ein Ehrenmann. Treffen die Ereignisse so nicht ein, dann waren beide (oder mindestens einer) nicht besser als die meisten Propheten und Prophetenverleger vor ihnen.

Untenstehend folgt nun also der Text, den man nicht zu kommentieren braucht, weil er für sich selbst spricht und zudem überhaupt nichts Neues bietet, was im Forum hier nicht zuvor schon bekannt geworden wäre oder auf Basis der hier diskutierten Zusammenhänge mit dem gesunden Menschenverstand erschlossen werden kann. Wenn ich Zeit finde, werde ich separat zum Thema Seuchen noch etwas schreiben.

Ich habe nun der Bitte entsprochen und Rubin Stein sowie Maria gründlich "ins Gebet" genommen. Ich fürchte, Gwendolina wird trotzdem mit mir unzufrieden sein.

MfG, Sagitta

*) http://www.rund-ums-baby.de/forenarchiv/kigakids/Weihnachtsgeschenk-fuer-die-Erzierherinnen-Kuechenfrauen-Krippe_13102.htm

~~~~~~~~

Quelle der nachfolgenden Zitate: Der dritte Weltkrieg kommt! : Die Prophezeiungen der Maria S. / Ruben Stein , Nordertstedt (Book on Demands) 2015. ISBN 978-3-7392-9063-8.


(Seite 8)
Zuerst krachen die Banken, dann kommt der Hunger, dann kommt der Krieg. Die Türkei wird explodieren.

(Seite 13)
Zusammenbruch des globalen Finanzsystems, Herbst 2019.
Hunger und bürgerkriegsähnliche Unruhen
Revolution in Deutschland, Frühsommer 2022
Russland überfällt Deutschland, Hochsommer 2022

(Seite 15)
Das Thema Seuchen wird uns über Jahre beschäftigen und ist zum Zeitpunkt des Russenangriffes im Jahr 2022 immer noch aktuell.

Drastische Steuererhöhungen durch die Regierung, die auf Merkel folgen wird. Rasanter Ansteig der Lebensmittelpreise, Erhöhung der Medikamentenzuzahlung und der Mehrwertsteuer, Verschärfung der Hartz-IV-Regelungen.

(Seite 16)
Nach Angela Merkel folgt ein Kanzler, jedoch nicht Sigmar Gabriel sondern Olaf Scholz - "was jedoch noch nicht endgültig entschieden ist." Dieser Kanzler wird den Deutschen (die Haut) richtig abziehen.

(Seite 20)
Im Jahr 2017 wird ein strenger Herrscher an die Macht kommen, der viele Ausländer abschieben wird.

(Seite 17/18)
Es wird keine Islamisierung in Europa geben. Die Probleme werden derart eskalieren, dass nur noch das Überleben zählt. Der globale Krieg der Moslems gegen Christen hat noch gar nicht richtig angefangen.

(Seite 23)
Der Systemcrash ist kurz vor seinem Eintreten spürbar. Die Atmosphäre ist plötzlich verändert. Viele Menschen werden das spüren. Aber sie werden nicht darauf kommen, warum sie so unruhig sind. Sie werden sich fragen: Stimmt was nicht mit meinem Hund? Stimmt was nicht mit meinem Haus? Stimmt was nicht mit meinem Frisör?

(Seite 24)
Ab 2020 Lebensmittelgutscheine. Das Sozialsystem kollabiert endgültig. Die Kriminalität explodiert. Die Ärzte hauen ab. Sie sind jetzt schon überfordert, aber angesichts ihres niedrigen Honorars haben sie dann erst recht keinen Bock mehr, in einem Seuchenland zu praktizieren. Deutschland zerfällt. Die Reichen schützen sich, dem Mittelstand und den Armen droht das Aus. Es kommt zur Revolution. Politiker flüchten ins Ausland (Fluchtburgen). Es geht nur noch ums Überleben. Man ist nicht mehr sicher (vor alkohol-, drogen- und zigarettensüchtigen Hartz-IV-Empfängern), selbst wenn man im zehnten Stock wohnt - man kann nicht mehr vor die Tür.

(Seite 25)
Man wird die Hölle auf Erden erleben, weil das Volk nicht mehr kontrolliert werden kann. Es wird Hunderte von verschiedenen Gruppen geben. Wer keiner Gruppe angehört, wird nicht überleben.

(Seite 29)
Es wird einen Terroranschlag in der Türkei mit dreitausend Toten geben. Als Folge davon bricht in der Türkei ein Bürgerkrieg aus, der schlimmer wird als der in Syrien - so schlimm, dass Russland in die Türkei einmarschieren und Erdogan gestürzt werden wird (Aussage vom April 2015). Der russische Einmarsch dort wird vor der Revolution in Deutschland stattfinden. Zu dem Zeitpunkt wird Erdogan noch an der Macht sein, dann aber gestürzt werden.

(Seite 35)
In Israel wird es drunter und drüber gehen.

(Seite 39/40)
Amerika hat weltweit die höchste Intelligenz im Lande. Kinder mit außergewöhnlichen paranormalen Begabungen werden aus aller Welt in die USA gebracht und dort weiter ausgebildet. Die menschliche Gesellschaft hat vier Schichten/Klassen: die dummen Schafe (99%); die staatlichen Gewalten und Führer; das internationale Bankensystem; die unvorstellbar reichen Menschen, die die Zentralbanken kontrollieren und die das Geld und die Macht aufsaugen und bei sich selbst konzentrieren. Denn in dieser Welt geht es ausschließlich nur ums Geld. Gott allerdings spielt ebenfalls mit.

(Seite 44)
Im Spätherbst 2022, nach etwa drei Monaten Krieg, kommt es durch ein außerordentliches Ereignis zur dreitätigen Finsternis und zum Rückzug russischer Truppen.

(Seite 45)
Die Ursache der Finsternis ist Gott. Rubin Stein wird die Finsternis noch erleben. Gold wir im Jahre 2019 seinen Zenit erreichen, der Preis auf das 25- bis 40fache steigen, jedoch im Laufe des Jahres 2019 wird die Goldnotierung abrupt abgebrochen werden.

Nachtrag: Beim Einkopieren und Formatieren des Textes musste ich ihn nochmals durchlesen. Mein Fazit: Ich möchte ausdrücklich davor warnen, die Jahreszahlen für gesichert zu nehmen. Es besteht die Möglichkeit, dass einzelne Ereignisse auch schon früher stattfinden. MfG, Sagitta.

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Ab in die Sammlung

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 18:14 vor 1582 Tagen @ Sagitta 4197 mal gelesen

Hallo!

Ich darf allgemein anregen und vorschlagen, dass diese Zitate hier veröffentlicht bleiben. Wenn Taurec Bedenken wegen einer Copyrightverletzung hat, dann bleibt es selbstredend ihm überlassen, den Text wieder zu löschen (Umfang und Art der Zitate sind m.E. juristisch nicht kritisch). Ich selbst hielte es sogar für sinnvoll, den Text in die Quellensammlung zu übernehmen, ob im "Tonnenbereich" oder im "validen" Bereich (wo ich selbst noch sehr viele Fragezeichen verteilen würde ...). Das bleibt aber ebenfalls und gegebenenfalls Taurec überlassen. Die Angelegenheit hätte dann aber einen gewissermaßen experimentellen Charakter. Treffen die hiermit öffentlich prognostizierten Ereignisse ein, dann kann man hinterher Maria S. als Seherin erkennen und Rubin Stein ist ein Ehrenmann. Treffen die Ereignisse so nicht ein, dann waren beide (oder mindestens einer) nicht besser als die meisten Propheten und Prophetenverleger vor ihnen.

Vielen Dank, Sagitta!

Ich werde die Textstellen in die Quellensammlung aufnehmen, allerdings im Bereich "Fälschungen und verdächtige Quellen". So ist eindeutig belegbar, was die Dame wahrscheinlich gesagt hat, im Gegensatz zu dem, was Rubenstein schreibt oder behauptet.
Ich verfolge nicht alle Beiträge Rubensteins im Johannesforum. Falls er dort noch neue Aussagen veröffentlichen sollte, die als Zitate von Maria S. gekennzeichnet sind, wäre es nett, wenn der Finder mir den Link schicken würde, um die Sammlung vollständig zu halten.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Prima Idee! Dankeschön!

Gwendolin @, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 19:05 vor 1582 Tagen @ Sagitta 4092 mal gelesen

bearbeitet von Gwendolin, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 19:26

Verehrter Herr Pfeil, verehrte Frau Pfeil? :-)
sehr herzlichen Dank Dir für die Mühe, die Du Dir gemacht hast.
Und auch Dir, Taurec, vielen Dank! Ich finde auch, es ist eine gute Idee, Rubenstein bzw. Maria S. in die Quellensammlung aufzunehmen.
Wie auch immer, "es wird sich uiswiese", hat man bei uns in Fulda früher immer gesagt :-)

Noch zu Maria S., da fällt mir ein, in meiner früheren Heimat (und sicherlich nicht nur dort) gab es früher auf den Dörfern die sogenannten "Bischbelfrauen" - die nannte man so, weil es meistens Damen waren, die sehr viel beteten und während der Sitzungen, oder auch, genau wie so viele "gewöhnliche" Frauen auch, in der Kirche
immer, mit dem Rosenkranz in der Hand, vor sich hin ihre Gebetlein bischbelten. Man hörte immer nur dieses "bisch-bsch-bschsch-bisch-bischbel-bisch-bisch-bisch" und das ging in einem rasenden Tempo "bisch bisch bschh bschchhhh... bischbel die bisch..." Daher nannte man sie wohl "Bischbelfrauen", weil sie ständig vor sich hin bischbelten. Und so gab es, neben den normalen Betfrauen und Rosenkranz-Vor-und-Nachbeterinnen auch in vielen Dörfern jeweils eine alleinstehende Dame, zu der man hinging, wenn man ein Problem hatte, etwas über die Zukunft wissen wollte, oder auch von einem Leiden geheilt werden wollte. Sie konnten nicht nur die Zukunft vorhersagen, sondern auch, so quasi als "Königsübung" des Bischbelns, Warzen wegbeten. Viele von Euch hier werden sicherlich auch schon von solchen Frauen gehört haben. Früher, als ich Kind war, war mir eine solche Dame aus zweiter Hand bekannt (eine Tante von mir ging hin, und dieser Tante sagte sie einen frühen Tod voraus, der dann auch leider wenige Jahre später eintrat, und auch vorher schon hörte ich des öfteren von dieser Tante, wem allem diese Bischbelfrau auf ihrem Dorf schon was nicht alles vorhergesagt haben soll, was niemand wissen konnte, dann aber genau so eintraf. Leider habe ich keinerlei Belege darüber. Man hat es sich damals halt so erzählt). Ich weiß auch nichts davon, ob jene Bischbelfrau auch weltpolitische Begebenheiten vorhersagen konnte bzw. vorhergesagt hat. Aber ich vermute, dass auch Maria S., ohne ihr zu nahe treten zu wollen, in die Gruppe dieser "Bischbelfrauen" gehören könnte.
Wie diese Bischbelfrauen es genau machen? Das weiß ich nicht. Sie wussten es wohl einfach irgendwie und haben es ihren Klienten auf den Kopf zugesagt (oder aus der Hand gelesen, von einem Foto, keine Ahnung). Vielleicht ist es bei Maria S. ähnlich, auch wenn es hier jetzt nicht um einzelne Klienten, sondern globale Vorhersagen geht.

Mich interessiert es schon sehr, wie sie das macht, bzw. auf welcher Grundlage sie ihre Prophezeiungen macht, ob auf der Grundlage von Träumen, Schauungen, oder "einfach so".
Darum hatte ich gedacht, vielleicht kann jemand hier, der auch sowieso schon drüben im "Johannesforum" registriert ist, Rubenstein noch einmal fragen. Genau das meinte ich mit "ins Gebet nehmen" :-)
Nun hatte das Taurec ja schon mal versucht, das hatte ich nämlich überlesen. So sehr es mich auch interessiert, was es mit Rubenstein und Maria S. auf sich hat, allein deswegen mich drüben zu registrieren? Ich weiß nicht.. mal sehen.
Einerseits erweckt es in mir ein gewisses Misstrauen, weil Rubenstein quasi gar nichts preisgibt über Maria S. (es tut doch dem Schutze ihrer Identität keinen Abbruch, wie auch Taurec schon mal meinte, wenn er noch einige Angaben zu verschiedenen Grundlagen macht oder über Maria S. und ihre Persönlichkeit - dann könnte man das Ganze besser einschätzen, genau!) - andererseits kann auch eine Zweieinige Zweifaltigkeit aus Rubenstein und Maria S. alles mögliche behaupten (Maria S. habe Träume, Maria S. habe diese und jene Bilder vor sich herziehen gesehen, Maria S. habe schon dieses oder jenes Ereignis bereits vorhergesagt). Wie auch immer,
warte ich's mal weiter ab. Vielleicht möchte sich Rubenstein ja hier einmal dazu äußern, wenn nicht, es ist ja wirklich seine Sache. Ich möchte ihm auch nicht Unrecht tun, aber halte ebenso nichts von allzu großer Leichtgläubigkeit und Kritiklosigkeit.
Sein Büchlein, ich habe es gelesen, wie gesagt, finde ich interessant, weil Jahreszahlen genannt werden, und was alles dort drin steht, ist wirklich äußerst furchterregend, genau darum zieht es mich schon in seinen Bann, genauso, wie ich immer auf neue Beiträge von Rubenstein warte und sie gespannt lese. Was und wer genau dahintersteckt, steht auf einem anderen Blatt.
Irgendwo habe ich auch schon mal gelesen, dass Rubenstein in einem anderen Forum vor Jahren schon unter anderem Namen gepostet hat, was genau, weiß ich nicht, bzw. es ist länger her, dass ich da mal nachgeschaut hatte, ich weiß nicht mehr, was alles darin geschrieben stand, ich meine, zu diesem Zeitpunkt dürfte Maria S. noch kein Thema gewesen sein (?).

Jedenfalls vielen Dank für die Mühe! Und Danke für die Aufnahme in die Quellensammlung!
Herzliche Grüße,
Gwendolin

Überlegungen

rauhnacht @, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 21:55 vor 1582 Tagen @ Sagitta 4038 mal gelesen

Hallo Sagitta,
vielen Dank für Deine Arbeit.

Deinen Nachtrag find ich besonders gelungen, weil so irgendwie:
Das hier:
";(Seite 23)
Der Systemcrash ist kurz vor seinem Eintreten spürbar. Die Atmosphäre ist plötzlich verändert. Viele Menschen werden das spüren. Aber sie werden nicht darauf kommen, warum sie so unruhig sind. Sie werden sich fragen: Stimmt was nicht mit meinem Hund? Stimmt was nicht mit meinem Haus? Stimmt was nicht mit meinem Frisör?"

erzählt mir fast Jeder derzeit und ich selbst frag mich auch so manches Mal.....
Würde das dann bedeuten, wenn nicht jetzt dann der Systemcrash passiert, dass die Jahreszahl nicht stimmt (worüber man als mit der Materie befasst, wirklich gütig hinweg gehen sollte, gab ja schließlich schon gaaaaaaanz andere Größen, die sich da irrten) oder gilt „kurz“ auch noch nach drei Jahren?

Das ist ein „Irlmeier“, so irgendwie ist was dran und irgendwann passt es dann schon so irgendwie.

Ich fürchte, so ganz allgemein wird das wohl auf fast alle Aussagen da zutreffen. Die Jahreszahlen nun ja s.o. und wenn der „strenge Herrscher“ nicht 2017 kommt und auch nicht Olaf Scholz heißt, sondern irgendwann anders und anders heißt, wird „es trotzdem passen“, denn STRENG wird er sein.

Das denke ich, weiß doch wohl jeder eben wieder so irgendwie. Was insgesamt auf das allermeiste des Konglomorat zutreffen dürfte.
In diesem Bereich bleibt es, wie so vieles für immer "unausrottbar".

Fazit: das einzige, woran man WIRKLICH messen könnte, ob da was dran ist, sind die „Aufhübschungen“ oder dann TATSÄCHLICHEN Schauungsquellen, über dem so „Allgemeinen“ mit vielen Lücken, wie und woher auch immer. Oder die wirklich markante Einhaltung des Ablaufes.

Konkrete Sachen außer dem Ablauf und den, nun ja ! Jahreszahlen, sind Olaf Scholz und der Anschlag in der Türkei mit Dreitausend Toten. Über die „weltweit höchste Intelligenz in Amerika“ lass ich den Schleier der Barmherzigkeit fallen, würde dann nämlich sowieso keine Sau wissen und noch viel weniger interessieren.

Den Rest weiß ich auch, wie wohl viele.


Wobei ich mich derzeiten immer wieder frag, warum ich mich bei mir, bei den prägnanten Teilen, die bei Ihr nicht zu finden sind, und die dann blöderweise bei mir AUCH NICHT so richtig aus wirklichen Schauungserlebnissen gespeist sind, wie z.B. „Der Fluch zum zweiten Mal“ wirklich wie in einer selbstgebastelten Matrix fühle. Wie blöde ist das denn?

Und zur Frage komme, gibt es Vorherwissen auch noch irgendwie ANDERS, ohne Bilder, Worte, sprechende Engel oder sonstig Erlauchtes, ja noch nicht mal schwammige Visionen? Ich meine, JA. Und noch vieeeel schwieriger beurteilbar. OH, weh.

Liebe Grüße, Rauhnacht

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Verwursteter Stiernacken?

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 22:27 vor 1582 Tagen @ rauhnacht 4149 mal gelesen

Hallo!

Ich fürchte, so ganz allgemein wird das wohl auf fast alle Aussagen da zutreffen. Die Jahreszahlen nun ja s.o. und wenn der „strenge Herrscher“ nicht 2017 kommt und auch nicht Olaf Scholz heißt, sondern irgendwann anders und anders heißt, wird „es trotzdem passen“, denn STRENG wird er sein.

Ich habe den leisen Verdacht, der "strenge Herrscher" ist eine Verwurstung des freilich gefläschten "Stiernackens" bei der "böhmischen Flüchtlingsfrau", an die Rubenstein wahrscheinlich auch noch glaubt. Der war wohl ursprünglich auf Strauß gemünzt. Bei Maria S. ist es eben Olaf Scholz.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

"Stiernacken"

rauhnacht @, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 22:51 vor 1582 Tagen @ Taurec 4075 mal gelesen

Hallo Taurec,
Ja, das ist natürlich möglich. "Stiernacken" gibts immer in der Politik, wenn auch vor ein paar Jahrzehnten öfter, wie heut.

Aber, heran bildet oder formiert sich solch ein Stiernacken gerade unweigerlich und, wie ich ja immer meine, in voller Absicht inszeniert.

Nach wie vor glaube ich keineswegs, dass das Irrenhaus hier aus Dummheit und lauter "BeGrünung" passiert, sondern um, lediglich am Rande dem HIER nun als Überbringer "Stiernacken" das Feld zu ebbnen, und leider, leider noch weitaus weitere Dinge und da hat so ein deutscher Stiernacken dann ebenso wenig zu sagen, wie derzeitige "OhneNacken".
DAS sind dann auch nur wieder Überbringer der Nachricht und das wollte man schon seit geschätzt mindestens hundert Jahren. Es findet sich halt immer jemand und ......viele, wenn man nur geschickt genug "Fädelt".

WARUM??????????

Mit vielen freundlichen Grüßen, Rauhnacht

Zum Fluch zum zweiten Mal

rauhnacht @, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 23:19 vor 1582 Tagen @ rauhnacht 4072 mal gelesen

Hallo nochmal,
grad heute wieder beim Tanken titelt die Bildzeitung mit „ Er ist wieder da“.
Ich denk noch „ ach , haben Sie es wieder nötig, den stetigen Erinnerungsquatsch!“,
um dann zu bemerken, da geht es zum ERSTEN MAL SEIT 70 JAHREN um die Neuauflage DES VERBOTENEN BUCHES. Just jetzt. Einen „dümmeren – gutmenschlichen“ oder „geschickteren – worauf man damals wie heute heraus wollte“ Zeitpunkt kann es in Anbetracht von Jahrzehnten und weltpolitischen Geschehnissen gar nicht geben.
Ich bin mir sicher. Die Ausführungen der „Erklärungs - Seite“ des Buches wird allzu viele Ungereimtheiten bieten, da kann man genauso Wikipedia lesen.
Um dann zu denken,------was man halt denkt, sofern------

man nicht über die ABSICHT ein wenig grübelt.

Grüße, Rauhnacht

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sinnfreie Vollzeitbeschäftigung

BBouvier @, Mittwoch, 02. Dezember 2015, 23:00 vor 1583 Tagen @ Gwendolin 4141 mal gelesen

Hallo BB,
ja genau deswegen sollte man Rubenstein mal ins Gebet nehmen :-)
Grüße!
Gwendolin

Hallo, Gwendolin!

1.
"Rubinstein" ist doch gar kein Schreiber im "WW"!

2.
Falls man beabsichtigen würde, unmittelbar mit allen Denjenigen
in Kontakt zu treten, die irgendwo im Netz zu "Prophezeiungen" etwas schreiben...
"Jene":
- oft bar jeglichen Fachwissens
- oft unreflektiert "so Ideen" verbreitend
- gelegentlich nur religös motivierten Dogmen anhängend
- gar womöglich unfähig bzw. unwillig, Fälschungen zu erkennen
... dann würde das doch nur auf eine sinnfreie Vollzeitbeschäftigung hinauslaufen.

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Re: Guerrero, Stuttgarter Lehrerin

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 00:14 vor 1583 Tagen @ Gwendolin 4196 mal gelesen

Hallo!

...liest Guerrero denn hier noch mit? Steht noch jemand hier aus dem Forum mit ihm in Kontakt? Könnte ihn evtl. mal jemand kontaktieren, wäre das möglich? Mich würde sehr interessieren, ob er inzwischen (sicherlich) von weiteren Schauungen/Träumen zu berichten hat. Die derzeitige Entwicklung Russland vs. Türkei lässt mich da auch aufhorchen...

Er ist jedenfalls angemeldet und könnte prinzipiell schreiben.

Und die Stuttgarter Lehrerin? Auch wie sie über die gegenwärtige Situation denkt, und ob sie weitere Schauungen hatte - könnte auch dort mal jemand anklopfen, wenn dies möglich wäre?
Die Gesichte der Lehrerin passen sehr gut zu den Berichten von Guerrero...

Die Lehrerin hatte ihre Schauungen in den Achtziger Jahren. Da müßtest Du Gerhard fragen. Er ist hier nicht mehr schreibberechtigt, agiert im Gelben Forum aber als "Weiner". Den Kontakt sollte wohl ein anderer als ich herstellen.

Und zu Maria S. - da frage ich mich auch, ob es sie wirklich gibt, oder ob sie nur das Alter Ego von Rubenstein ist. Wenn es sie wirklich gibt - genau - worauf basieren ihre Vorhersagen? Ebenso auf Träumen/Schauungen? Durchsagen der Gottesmutter? Stilles Wissen? Mich wundert, dass im Prophezeiungen-Forum da bisher niemand mal genauer nachgehakt hat (oder habe ich dort was überlesen?). Ist jemand hier aus dem Forum auch dort registriert und könnte Rubenstein mal ins Gebet nehmen? :-)

Habe ich schon mal sachte versucht:
http://www.prophezeiungsforum.de/forum/forum_entry.php?id=5511

Es hat natürlich nicht recht gefruchtet.

Allgemein scheint man im Prophezeiungsforum die Erkenntnisse der letzten 15 Jahre Prophezeiungsforschung nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Dort werden immer noch Märchen/Fälschungen geglaubt, die hier schon längst äußerst nachvollziehbar widerlegt wurden. Das Ganze paart sich mit einer dogmatischen Strengläubigkeit, in der wohl die Ursache für diese Kritiklosigkeit zu suchen ist. "Gläubige Christin" kann schon mal nicht falsch sein...

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Nochmal Rubensteins Seherin

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 00:35 vor 1582 Tagen @ Eyspfeil 4561 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 03. Dezember 2015, 00:42

Hallo!

Da kommen wir doch der Aussage von Rubensteins Seherin sehr nahe
(inwiefern es sich dabei um authentische Aussagen bzw. Schauungen
handelt, ist eine völlig andere Frage) "Die Türkei wird explodieren".

Ich bin geneigt, die Dame einstweilen gar nicht als "Seherin" zu betrachten, nicht zuletzt, weil uns von ihr/Rubenstein mit diesem "Label" fortwährend Kuckuckseier ins Nest gelegt werden, mit denen man sich dann gefälligst beschäftigen soll, obwohl grundlegende Anforderungen an Dokumentation nicht erfüllt werden. Dieser naiven Leichtgläubigkeit muß gegengehalten werden.

Die Frau ist völlig anonym und unerreichbar, unter dem vorgeblichen Grund des "Seherschutzes". Für den Autor Rubenstein gilt dasselbe.
Wenn wenigstens etwas mehr herüberkäme, das eine Einschätzung der Person erlaubte: Gesprächsprotokolle, Handschriften, Biographie. Selbst wenn die Idenität nicht gelüftet werden würde, erlaubte dies eine validere Einschätzung der Person und der "Stimmigkeit" der Geschichte. Eine Lüge ist um so leichter zu entlarven, je weiter sie ausgestaltet, je höher das Kartenhaus gebaut wird. Die Widersprüche häufen sich unfreiwillig. In diesem Sinne wirkt auch die Vermeidung einer ausgiebigen Darstellung verdächtig.

Die Aussage "die Türkei wird explodieren" ist ebenso inhaltsleer wie vom Duktus her lächerlich. Das wirkt wie von jemanden, der sich wichtig machen will, dem aber die nötige Kompetenz dazu fehlt, so daß er auf infantilen Niveau mit Allgemeinplätzen herumstöpselt - um es mal deutlich zu formulieren.

Die Aussagen von "Maria S." sind nicht wie Schauungen, bzw. Schauungsberichte, sondern wie ihre Ideen, Befürchtungen, Interpretationen, Spekulationen bezüglich des Weltgeschehens. Da ist doch so gut wie null Substanz, die aber von Rubenstein mit allerhand Geschreibsel aufgepolstert wurde. In seinem Buch machen Aussagen, die tatsächlich in irgendeiner Form als "von Maria S." gekennzeichnet sind, vielleicht 2 bis 3 Prozent aus. Der Rest ist nur Schwadronade. Aber: Auch die 2 bis 3 Prozent sind nur Schwadronade!

Daß "Maria S." Rubensteins alter ego wäre, glaube ich nicht. Ich halte Rubenstein aber für zu inkompetent, mit einer solchen Frau umzugehen. Mit anderen Worten: Ich halte ihn für zu inkompetent eine Schwaflerin von einer echten Seherin zu unterscheiden.
Der glaubt einfach alles, was aus dem Munde dieser Frau kommt!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Heureka!

Malbork @, Dienstag, 01. Dezember 2015, 09:46 vor 1584 Tagen @ Malbork 4273 mal gelesen

Hallo Forum,

ich weiss nicht, ob der Eine oder Andere es schon mitbekommen hat, aber gestern auf der an sich nebensaechlichen Klimakonferenz in Paris sind im Zusammenhang mit dem Flugzeugabschuss interessante Aeusserungen von den zwei Hauptprotagonisten gefallen. Zunaechst einmal aus Putins Munde, er habe stichhaltige Beweise, dass die Tuerkei indirekt den Terror finanziert (also illegale Oelgeschaefte mit ISIS taetigt). Interessanter aber war die Reaktion von "Erdolf". Er sagte, wenn bewiesen werde, dass die Tuerkei indirekt ISIS finanziert wird es zuruecktreten. Nun, das ist schon eine starke Aussage! Gerade weil es doch offensichtlich ist, dass ISIS ueber die Tuerkei Oel verkauft. (Man schaue nur auf die Landkarte, wo soll das Oel denn sonst verkauft werden?) Demnach wuerde es im Umkehrschluss bedeuten, dass innerhalb von Tagen nun der stichhaltige Beweis der Russen praeseniert werden duerfte und Erdogan seinen Hut nimmt. Und DAS duerfte innerhalb der Region wie eine politische Atombombenexplosion gleich kommen. Denn wir muessen jetzt nur weiter denken. Erdogan geht, die Tuerkei ist als Terrorfinanzierer ueberfuehrt. Das duerfte auch Konsequenzen fuer die NATO Migliedschaft nach sich ziehen, denn kann sich die NATO einen offiziell ueberfuehrten Terrorhelferstaat in ihren Reihen leisten? Wir haetten binnen wenigen Wochen absolutes Chaos in der Tuerkei. Wenn jetzt Putin noch die Kurdenkarte zieht, dann bricht der Staat am Bosporus im Chaos auseinander.

Wir duerften demnaechst ganz grosses Kino erleben
Malbork

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Nicht täuschen lassen

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 01. Dezember 2015, 09:56 vor 1584 Tagen @ Malbork 4311 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 01. Dezember 2015, 10:02

Hallo!

Demnach wuerde es im Umkehrschluss bedeuten, dass innerhalb von Tagen nun der stichhaltige Beweis der Russen praeseniert werden duerfte und Erdogan seinen Hut nimmt.

Du darfst Dir sicher sein, daß das nicht passiert wird. Welches souveräne Land, welcher Staatspräsident läßt ein gegnerisches Land auf diese Weise auf die eigene Staatsführung Einfluß nehmen?

Als ob Erdogan ernsthaft Putin bestimmen ließe, wer in der Türkei das Sagen hat, und ihm auch noch eine Steilvorlage dafür lieferte, um es ihm erst recht leicht zu machen! :lol3:

Hierbei handelt es sich mal wieder um Scheingefechte auf dem diplomatischen Parkett.

Was Erdogan damit vermutlich sagen will: "Du kannst mir gar nichts!"
Und selbst wenn Putin die Beweise liefert: Im Wesentlichen kommt es darauf an, welchen Stand Erdogan im Inland hat.

Die Sache dürfte allenfalls Mißstimmung zwischen der Türkei und ihren westlichen Verbündeten erzeugen und das Land ein Stück isolieren, was vermutlich Putins Hintergedanke ist.

Also: Nicht in die Irre führen lassen!
Und nicht in kurzgedachte Kommentierung des aktuellen Weltgeschehens abgleiten!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

abwarten

Malbork @, Dienstag, 01. Dezember 2015, 10:24 vor 1584 Tagen @ Taurec 4250 mal gelesen

Hallo!
Was Erdogan damit vermutlich sagen will: "Du kannst mir gar nichts!"
Und selbst wenn Putin die Beweise liefert: Im Wesentlichen kommt es darauf an, welchen Stand Erdogan im Inland hat.
Gruß
Taurec

Gesicht wahren ist in diesen Regionen das Nonplusultra. Es ist von daher voellig unverstaendlich, warum dieser sich so aeussert, wenn er es im Falle er waere ueberfuehrt, dann nicht taete. Er mag im Inland ein grosser Wolf sein, aber wer wuerde sich gerne auf internationalem Parkett mit ihm ablichten lassen wollen, wenn bewiesen waere, dass die Tuerkei offiziell so ISIS unterstuetzt hat? Ich greife dieses Thema deshalb auf, da es (auch wegen der Schauungen) sehr wichtig zu sein scheint. In der Politik geschieht nichts zufaellig. Von daher nehme ich an, dass dieses Komplott gegen ihn seit Jahren vorbereitet wurde und man so die Tuerkei ins Chaos stuerzen moechte.

Warten wir einfach die Tage ab, was da noch kommt...
Malbork

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Flotte

Siolarei @, Tamehu, Dienstag, 01. September 2015, 19:13 vor 1675 Tagen @ Taurec 5313 mal gelesen

Hallo,

ich bin etwas hin und hergerissen. Eigentlich wollte ich noch viel mehr lesen, bevor ich mit Beiträgen anfange.

Mir fällt zu den Russen der Eismeerfischer Johansson ein.
Ergänzend zu die Aktivitäten in Syrien gibt es eine anschauliche Darstellung der russischen Flotte:
http://de.sputniknews.com/infographiken/20150825/303989367.html
Wenn man in der geladenen Grafik auf Flotte klickt und dann etwas weiter unten auf "Karte der Flotte" klickt, erkennt man u.a. eine "gute" Nordflanke in Vorbereitung.

Viele Grüße
Wilhelm


Was ist die menschliche Intelligenz verglichen mit Gottes Wille und Wissen?
Nicht einmal ein einziger Tropfen im Ozean.
Mitar Tarabich (1829-1899)

Ein gutes Buch macht Dich klug,
ein schlechtes aber kann mehr schaden,
als je zehn gute Gutes taten.

...dachte ich zu wissen.

Malbork @, Mittwoch, 02. September 2015, 13:29 vor 1674 Tagen @ Taurec 5222 mal gelesen

Hallo Taurec!

Scheinbar bin ich nicht mehr auf dem Laufendem, was die gaengige Quellenlage anbelangt. Ich meine mich erinnern zu koennen, dass eine der Schauungen aussagte, die US-Amerikaner werden sich aus dem Irak zurueck ziehen an deren Stelle kaemen die Russen bzw. das Diese die Oelregion erobern sollen. (Ein jetziger Kriegseintritt an der Seite Syriens gegen den IS bedeutet zwangslaeufig Russen [in welcher Anzahl auch immer] auch im Irak.)
Auch wenn Ihr die Aussage "Syrien haelt den Schluessel" als Faelschung gebrandmarkt habt, scheint doch etwas daran zu sein, dass Syrien aktuell DAS Schluesselland in diesem Konflikt ist! Denn wem es noch nicht aufgefallen ist, aber der "Arabische Fruehling" ist seit gut zwei Jahren (die beruehmte rote Linie mit den Chemiewaffen) ins Stocken geraten, schlaegt trotz einzelner Bombenattentate nicht auf weitere Laender ueber, obwohl sich die USraelis ganze Muehe geben. Dort in Syrien sind derzeitig ganze Terroristen Armeen gebunden. Wuerde Assad mit Syrien fallen, ergoesse sich der Wahnsinn in die Tuerkei und vor allem nach Saudi Arabien. Mit der Entscheidung der Russen in Syrien militaerisch einzugreifen erscheint am Horizont (momentan noch recht unscharf) der Grund, warum ueberhaupt die Tuerkei mit Russland in Konflikt geraten sollte. Da wird die eine Seite der anderen Seite bspw. einen Flieger (aus versehen oder mit Hilfe der USraelis) vom Himmel holen und schon gibbet maechtig Aerger. Wahrscheinlich schon heuer noch vor Weihnachten.
Denn eines ist fuer mich klar, wir stehen in diesem Jahr definitiv am Beginn der Endphase! Ob diese Phase jetzt bis zum Jahr X noch 3 Jahre dauern mag oder 7 Jahre ist unerheblich. Aber mit diesem apokalyptischen Fluechtlingsstrom werden es sicherlich keine 10, 20 oder 30 Jahre, wie hier schon Einige haben andeuten lassen. Das geht nicht! Die Ergeignisse spitzen sich gerade gewaltig zu, eine solche explosive Gesamtsituation hatten wir seit September 2001 nicht (seit dem ich mich fuer das Thema Schauungen/ Prophezeiungen zu interessieren begann). Es ist deutlich spuerbar, dass da etwas ganz grosses in Baelde kommt. Ich beobachte taeglich den Finanzmarkt. Die Chartausschlaege der grossen Finanzmaerkte fahren seit gut einem Monat einen seltsamen Zickzack- Kurs. Bspw gestern wieder Rohloel mit - 9%. Es ist wie mit einem Blick auf ein Seismometer vor dem Hauptbeben. Da gibt es vor dem Maximalausschlag schnelle und heftige Ausschlaege, die das Unheil andeuten.
Uebrigens, ich las mal (wohl auf einer "Verschwoerungsseite"), dass man den Dritten Weltkrieg auch den Deutschen wird anhaengen wollen. Nun, zumindest in Europa macht sich die BRD derzeitig maechtig unbeliebt, da man diese mitverantwortlich fuer den Fluechtlingsstrom macht. Die BRD ist momentan wie ein Magnet, welcher das Weltelend magisch anzieht und dadurch andere Laender (Laender, durch die diese Heuschrecken ziehen) mitdestabilisiert. Der absolute Wahnsinn, was sich hier vor unser aller Augen abspielt. Ihr mit eurer Willkommenskultur seid der Totengraeber des Projektes Europaeische Union. (was ich ja an sich begruesse :-D ) Die Solidaritaet endet bei der Fleuchtlingsfrage.

Gruss
Malbork

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Es geht abwärts

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 02. September 2015, 15:02 vor 1674 Tagen @ Malbork 6742 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 02. September 2015, 15:11

Hallo!

Ich meine mich erinnern zu koennen, dass eine der Schauungen aussagte, die US-Amerikaner werden sich aus dem Irak zurueck ziehen an deren Stelle kaemen die Russen bzw. das Diese die Oelregion erobern sollen.

Hmm. Klingt sehr nach der gefälschten Waldviertleraussage.

Auch wenn Ihr die Aussage "Syrien haelt den Schluessel" als Faelschung gebrandmarkt habt, scheint doch etwas daran zu sein, dass Syrien aktuell DAS Schluesselland in diesem Konflikt ist!

Die Luekenaussage ist wohl eine Frucht der Zeitumstände ihrer Entstehung und hat mit dem jetzigen Konflikt eher nichts zu tun.

"Syria has the key to the solution of world peace or the third world war."

Aussage vom 30. Mai 1981. Im selben Monat hat es zwischen Israel und Syrien fast gekracht:

"Im Mai 1981 wurden zwei syrische Hubschrauber im Libanon von israelischen Kampfflugzeugen abgeschossen. Die syrischen Streitkräfte stationieren daraufhin in der Bekaa-Ebene östlich von Zahlé mehrere moderne Flugabwehrraketenstellungen des sowjetischen Typs 2K12 „Kub“ (NATO-Code: SA-6 Gainful). Israel wollte die Stationierung nicht dulden, da die Luftaufklärung über dem Libanon von der nationalen Sicherheit abhängig sei. Es kam auch zu schweren Kämpfen zwischen christlichen Milizen und der syrischen Armee um die libanesische Stadt Zahlé. Israel drohte unterdessen mit einem direkten Eingreifen seiner Streitkräfte gegen die syrischen Einheiten im Libanon. Am 5. Mai 1981 beauftragte US-Präsident Ronald Reagan den Sondergesandten Philip Habib nach Libanon zur Entschärfung des Konflikts. Nach einem Treffen der Außenminister des Libanons, Syriens, Saudi-Arabiens und Kuwaits sowie des Generalsekretärs der Arabischen Liga in Dschidda am 23. und 24. Juni 1981 führt zu einer Entspannung der Lage um Zahlé."

Zwei Jahre später, als die Aussage, "Syria holds the key to peace at this time", entstand, sah es zwischen Syrien und USA nicht gerade rosig aus.

(Geschichte Syriens)

Es gibt aber noch die Aussage, die offenbar tatsächlich von Baba Wanga stammt, aus dem Jahre 1980

"Befragt, ob diese Zeit bald anbrechen wird, antwortete Wanga: 'Nein, nicht bald. Noch ist Syrien nicht gefallen!'"

Auch diese Aussage könnte allerdings lediglich "Zeitkolorit" der damaligen Gegenwart sein.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wann man ein Land als "gefallen" bezeichnen kann.
Sollte an der Aussage etwas dran sein, sind wir im Augenblick jedenfalls nahe dran oder schon darüber hinaus.

Aber mit diesem apokalyptischen Fluechtlingsstrom werden es sicherlich keine 10, 20 oder 30 Jahre, wie hier schon Einige haben andeuten lassen. Das geht nicht!

Geht schon. Wir leben dann allerdings nicht mehr in dem schönen bunten, demokratischen, im Wohlstand ersaufenden Deutschland, das wir kennen, sondern in einem noch "Deutschland" genannten Vielvölkergemisch im Zentrum Europas, in dem die Deutschen eine unter vielen (wenngleich einstweilen noch die mächtigste) Minderheit bilden. Darüber steht ein zunächst per Notstand regiertes, auf totalitäre Mittel zurückgreifendes BRD-Regime, das je länger dieser Zustand dauert, sich immer weiter aus dem Alltagsleben zurückzieht, während das Faustrecht, Islamisierung der eigenen Umgebung, ethnische Säuberungen, Mord, Vergewaltigung, Plünderung um sich greifen und den Restdeutschen, welche die Möglichkeit eines solchen Ausmaßes der Gewalt völlig aus ihrem Bewußtsein verdrängt hatten, die Hölle auf Erden bescheren.
Das Elend läßt sich noch bedeutend steigern und in die Länge ziehen. Dann irgendwann könnten Teile der Armee desertieren und die Russen ins Land holen. Wenn das passiert, sind es immer noch fünf Jahre.
30 Jahre scheinen mir im Augenblick auch zuviel, 10 bis 20 aber allemal möglich.
Ein sicher hinkender Vergleich: Wir leben am Ende einer ähnlichen Friedensperiode, wie wir sie nach Gründung des Deutschen Reiches 1871 hatten, quasi in einer Art "Anti-Reich". Dem schließen sich, wie nach 1914, rund 30 Jahre Chaos mit begrenzen Phasen der Stabilität an, welche die Geburtswehen einer neuen Ordnung darstellen. Das ist die Geschwindigkeit, in der die Geschichte foranschreitet.

Ich beobachte taeglich den Finanzmarkt. Die Chartausschlaege der grossen Finanzmaerkte fahren seit gut einem Monat einen seltsamen Zickzack- Kurs. Bspw gestern wieder Rohloel mit - 9%. Es ist wie mit einem Blick auf ein Seismometer vor dem Hauptbeben. Da gibt es vor dem Maximalausschlag schnelle und heftige Ausschlaege, die das Unheil andeuten.

Das Wirtschaftssystem scheint stabiler zu sein, als man aufgrund debitistischer Analysen seiner Gesetzmäßigkeiten erwarten würde. Grund ist vermutlich der allgemeine Glaube an die "Richtigkeit der Dinge", eine Art Massenpsychose, welche das System über seine mathematischen Grenzen hinaus am Laufen erhält. Selbst Rufe, daß der "Kaiser keine Kleider" anhabe, verhallen wirkungslos im Getümmel.
Es ist nicht unwahrscheinlich, daß wir hier ohne Krach einen schleichenden Tod erleben, während wir an einer immer kraftloseren Herz-Lungen-Maschine hängen und uns durch Nekrosen die Gliedmaßen wegfaulen.

Uebrigens, ich las mal (wohl auf einer "Verschwoerungsseite"), dass man den Dritten Weltkrieg auch den Deutschen wird anhaengen wollen. Nun, zumindest in Europa macht sich die BRD derzeitig maechtig unbeliebt, da man diese mitverantwortlich fuer den Fluechtlingsstrom macht. Die BRD ist momentan wie ein Magnet, welcher das Weltelend magisch anzieht und dadurch andere Laender (Laender, durch die diese Heuschrecken ziehen) mitdestabilisiert. Der absolute Wahnsinn, was sich hier vor unser aller Augen abspielt.

Den Deutschen etwas anhängen zu wollen, dürfte nicht funktioneren. Die BRD ist nicht identisch mit den Deutschen, bzw. Deutschland. Sie ist ein vor Jahrzehnten aufgezwungenes staatsähnliches, auf Ahnungslosigkeit und Kollaboration basierendes Gebilde, das völlig von der US-Ostküste abhängig ist und das eigentliche Deutschland ersetzt hat. Im Grunde ist die BRD der Feind aller Deutschen.
Wollte man den Deutschen einen weiteren Weltkrieg anhängen, setzte das zwei Dinge voraus: 1. Wir wären wieder souverän, so daß wir aus eigenen Stücken einen Krieg zu führen in er Lage wären. 2. Danach herrschten wieder dieselben Zustände wie zuvor, nämlich fremddominierte internationale Geldherrschaft. Da erstes vor dem Finale nicht eintreten, zweites nach dem Finale nicht mehr vorhanden sein wird, kann man diese Verschwörungstheorie ausschließen.
Die Deutschen sind eigentlich schon abgewickelt. Der Böse sind jetzt die Russen, die sich noch der amerikanischen Hegemonie widersetzen.

Ihr mit eurer Willkommenskultur seid der Totengraeber des Projektes Europaeische Union.

Dieses "ihr" in Bezug auf mich (und wahrscheinlich eine immer noch beträchtliche Zahl Deutscher) verbitte ich mir.
Weder hat in einer "Demokratie" das Volk einen Einfluß auf die Politik, noch ist an der Europäischen Union irgendetwas gutzuheißendes.
Nicht zuletzt habe ich keinerlei Willkommenskultur in mir.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Der Sündenbock

JohnDoe78 @, Mittwoch, 02. September 2015, 18:00 vor 1674 Tagen @ Taurec 5129 mal gelesen

Hallo Taurec,

ich hoffe Du hast Recht, was die Schuldfrage angeht.

Uebrigens, ich las mal (wohl auf einer "Verschwoerungsseite"), dass man den Dritten Weltkrieg auch den Deutschen wird anhaengen wollen. Nun, zumindest in Europa macht sich die BRD derzeitig maechtig unbeliebt, da man diese mitverantwortlich fuer den Fluechtlingsstrom macht. Die BRD ist momentan wie ein Magnet, welcher das Weltelend magisch anzieht und dadurch andere Laender (Laender, durch die diese Heuschrecken ziehen) mitdestabilisiert. Der absolute Wahnsinn, was sich hier vor unser aller Augen abspielt.

Den Deutschen etwas anhängen zu wollen, dürfte nicht funktioneren. Die BRD ist nicht identisch mit den Deutschen, bzw. Deutschland. Sie ist ein vor Jahrzehnten aufgezwungenes staatsähnliches, auf Ahnungslosigkeit und Kollaboration basierendes Gebilde, das völlig von der US-Ostküste abhängig ist und das eigentliche Deutschland ersetzt hat. Im Grunde ist die BRD der Feind aller Deutschen.
Wollte man den Deutschen einen weiteren Weltkrieg anhängen, setzte das zwei Dinge voraus: 1. Wir wären wieder souverän, so daß wir aus eigenen Stücken einen Krieg zu führen in er Lage wären. 2. Danach herrschten wieder dieselben Zustände wie zuvor, nämlich fremddominierte internationale Geldherrschaft. Da erstes vor dem Finale nicht eintreten, zweites nach dem Finale nicht mehr vorhanden sein wird, kann man diese Verschwörungstheorie ausschließen.
Die Deutschen sind eigentlich schon abgewickelt. Der Böse sind jetzt die Russen, die sich noch der amerikanischen Hegemonie widersetzen.

Das was mir auffiel und auffällt ist, dass sich im europäischen Ausland während der Griechenland Debatte schon ein Meinungsbild anfing abzuzeichen. Die Wirtschaftspolitik Deutschlands wird vor allem in den südlichen Ländern als neokolonialistisch bezeichnet. Der Merkel-Hitler-Vergleich bei griechischen Demonstrationen zeigte überspitzt, wie Teile der dortigen Bevölkerung Deutschland wahrnehmen.
Es kommt auch nicht von Ungefähr, dass Dublin III nicht funktioniert und man in südlichen Ländern ein Auge zudrückt und die Flüchtlinge nach Deutschland durchwinkt.
Viele sehen dabei auch den kausalen Zusammenhang zwischen einer agressiven bis neokolonialistischen Wirtschaftspolitik und der Genese von Wirtschaftsflüchtlingen, was erklären könnte warum das europäische Ausland die BRD demonstrativ alleine lässt in dieser Frage. Mir kommt es so vor als ob man uns die Rechnung für unsere exzessive Exportpolitik präsentieren möchte.
Deutsche Unternehmen dominieren im Bereich der Investitionsgüter für Industrie und Transport, im Finanzsektor, im Bereich der pharmazeutischen Erzeugnisse, Medizintechnik und sogar im Bereich Einzelhandel durch europaweit agierende Supermarktketten. Französischen Bauern stellen sich an die Grenze und passen landwirtschaftliche "Billigprodukte" aus Deutschland ab usw.....
Ich sehe schon einen Grund oder zumindest einen Anlass warum man uns das in die Schuhe schieben könnte.

Seht Ihr das anders?

Beste Grüße,

JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig

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Womöglich Kontrollverlust

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. September 2015, 11:38 vor 1673 Tagen @ JohnDoe78 4975 mal gelesen

Hallo!

Die Wirtschaftspolitik Deutschlands wird vor allem in den südlichen Ländern als neokolonialistisch bezeichnet. Der Merkel-Hitler-Vergleich bei griechischen Demonstrationen zeigte überspitzt, wie Teile der dortigen Bevölkerung Deutschland wahrnehmen.

Als vordergründiger Sündenbock durchaus praktikabel. Dem liegt die verdrehte Vorstellung zu Grunde, daß die BRD, daß demokratische Länder überhaupt "souverän" wären. Tatsächlich sind Merkel etc. nur die Strohpuppe transatlantischen Finanzadels, im Sinne dessen Imperialismus die BRD agiert.
Bei dem Vorwurf dürfte es sich auch eher um die Ausnutzung des den Deutschen antrainierten Reflexes handeln, bloß nicht "nazimäßig" dastehen zu müssen. Damit werden die Deutschen auf Spur gehalten und die Massen in anderen Ländern gegen die Strohpuppe in Bewegung gesetzt, damit sich deren Energie nicht noch an Stellen entlade, wo sie tatsächlich etwas kaputt machen könnte.

Mir kommt es so vor als ob man uns die Rechnung für unsere exzessive Exportpolitik präsentieren möchte.
Deutsche Unternehmen dominieren im Bereich der Investitionsgüter für Industrie und Transport, im Finanzsektor, im Bereich der pharmazeutischen Erzeugnisse, Medizintechnik und sogar im Bereich Einzelhandel durch europaweit agierende Supermarktketten.

Mir stellt sich die Frage, ob hier nicht Geister beschworen wurden, die nun außer Kontrolle geraten. Es kann eigentlich nicht daran gelegen sein, Deutschland mit > 1 Million integrationsuntauglicher Ausländer (eine Großstadt wie München) pro Jahr völlig unregierbar und leistungsunfähig zu machen, weil die westliche Zivilisation zu einem guten Teil davon abhängt, daß wir funktionieren.
Möglicherweise ist, was wir gerade erleben, nicht Ausdruck eines geheimen Plans, sondern ein Anzeichen ersten Ranges für das Ende dessen, was man oft "neue Weltordnung" nennt. Diese kann wegen falscher Grundlagen gar nicht funktionieren, so daß der Augenblick des Triumphes sich eher in den des Scheiterns kehren dürfte.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Dystopie

Malbork @, Donnerstag, 03. September 2015, 16:44 vor 1673 Tagen @ Taurec 4847 mal gelesen

Mir stellt sich die Frage, ob hier nicht Geister beschworen wurden, die nun außer Kontrolle geraten. Es kann eigentlich nicht daran gelegen sein, Deutschland mit > 1 Million integrationsuntauglicher Ausländer (eine Großstadt wie München) pro Jahr völlig unregierbar und leistungsunfähig zu machen, weil die westliche Zivilisation zu einem guten Teil davon abhängt, daß wir funktionieren.

Hallo Taurec,

hier formulierst Du etwas, worueber ich seit Jahren nachdenke und zu keinem logischen Schluss kommen konnte. Gehen wir einmal davon aus, die Freimaurer oder die "Khazaren" wollen tatsaechlich den "weissen Mann" eliminieren und eine einheitliche Mischrasse entwickeln, um somit ueber die Welt "herrschen" zu koennen. Nun, warum sollten SIE in der Tat so ein Risiko eingehen wollen, bei dem man letztendlich nicht weiss, ob es funktionieren wird. Schliesslich hat es bisher in der menschlichen Zivilisation nie funktioniert. Babylon ging eben so unter wie der Multikulti Staat Rom. Das mongolische Imperium ist genau so auseinander gefallen wie das Osmanische Reich. Die Sovietunion hat es genau so zerlegt wie Oesterreich - Ungarn und dann spaeter Jugoslawien. Es funktioniert anscheinend nicht, verschiedene Rassen und/oder Religionsgruppen zusammen mischen zu wollen. Auf lange Sicht kommt es immer zum Zerfall.
Die oben genannten Gruppen leben in der Gesellschaft des "weissen Mannes" hervorragend. Der Lebensstandard ist hoch, praktisch alle bedeutenden Erfindungen der letzten 200 Jahre kann man dem weissen Mann zuschreiben. Wir sind fuehrend in allen naturwissenschaftlichen Bereichen, der Musik, der Kunst, der Architektur. Praktisch alles was wir heute als moderne Zivilisation kennen ist durch die Schaffenskraft des weissen Mannes entstanden. Warum also "diese Herrschaften" darauf verzichten wollen und ein Experiment eingehen sollen, von dem SIE nicht sicher sein koennen, dass es funktioniert (und die Menschheitsgeschichte darauf deuten laesst, dass es nicht funktionieren kann), will mir nicht in den Kopf. Wozu eine Dystopie erschaffen, in der letztendlich alle durch die Hoelle gehen wuerden?
Eine Alternative waere es doch, einzusehen, dass der Sozialismus und alles damit verbundene nicht funktioniert und die "Ordnung" auf vor 1914 zu setzen. Dann muesste man allerdings genau wie jetzt durchgefuehrt, auch maximalstes Chaos entfachen, jedoch den Ueberlebensinstinkt des weissen Mannes wecken, der seit gut 70 Jahren mehr an einen Wachkomapatienten erinnert, als an die glorreiche Zeit seiner Herrschaft. Von daher lasse ich auch diese Gedanken zu, dass mit der jetzigen Krise alles auf die Spitze getrieben wird, nur um zu zeigen, was fuer ein Irrsinn die Demokratie/der Sozialismus ist, und um es dann abzubrechen. Die Zeit scheint eh reif dazu, denn wirtschaftlich gesehen, endet sowieso ein Grosszyklus (Kondratieff). Das dabei Millionen (Mitesser) ueber die Klinge springen, ist sogar gewollt und eingeplant.
Es wird nach der Imperatur automatisch die Monarchie wiederkehren. So war es immer und so wird es immer sein.

Ob mit dem Himmelskoerper oder ohne.
Malbork

Natürlich funktioniert das

Lieselotte @, Donnerstag, 03. September 2015, 20:00 vor 1673 Tagen @ Malbork 4822 mal gelesen

Hallo Malbork, hallo Forum,


"Gehen wir einmal davon aus, die Freimaurer oder die "Khazaren" wollen tatsaechlich den "weissen Mann" eliminieren und eine einheitliche Mischrasse entwickeln, um somit ueber die Welt "herrschen" zu koennen. Nun, warum sollten SIE in der Tat so ein Risiko eingehen wollen, bei dem man letztendlich nicht weiss, ob es funktionieren wird. Schliesslich hat es bisher in der menschlichen Zivilisation nie funktioniert. Babylon ging eben so unter wie der Multikulti Staat Rom. Das mongolische Imperium ist genau so auseinander gefallen wie das Osmanische Reich. Die Sovietunion hat es genau so zerlegt wie Oesterreich - Ungarn und dann spaeter Jugoslawien. Es funktioniert anscheinend nicht, verschiedene Rassen und/oder Religionsgruppen zusammen mischen zu wollen. Auf lange Sicht kommt es immer zum Zerfall."

Diese Beispiele taugen m. Erachtens nicht. Vermischung sorgte in der Vergangenheit für Dekadenz, Verdummung und Zerfall ganzer Völker, das ist so weit richtig.

Allerdings sind diese Beispiele aus der Vergangenheit. Was damals fehlte, ist heute vorhanden:

Überwachung bis in den kleinsten Winkel der einzelnen Person.
Ich nenne nur Bargeldverbot und Chippung, das wird kommen, und die technisch weit gereiften Möglichkeiten der Überwachung einzelner Individuen auch durch Häuserwände etc pp.

Im Netz kann man nichts mehr schreiben, alles wird gespeichert, mit IP-Nummer, versteht sich. Ohne IP- Nummer geht im Internet gar nichts. Dasselbe gilt für Telefonate und Briefe. ES ist faktisch nicht mehr möglich, zu kommunizieren, ohne Überwachung, es sei denn, man trifft sich irgendwo in der Pampa auf einem einsamen Waldweg, wo garantiert keine Kamera o.ä in der Nähe ist.

Diese allumfassende Kontrolle jeder einzelnen Person inklusive Meinungsdiktatur (heute die falsche Meinung zu haben, führt automatisch zu Ausschluß aus der Gesellschaft und Befreiung jedweder Karrieremöglichkeiten) gab es damals nicht, weil sie einfach technisch nicht möglich war. Jetzt ist sie möglich und sie wird mit Sicherheit angewendet werden.

Um sich vorzustellen, wie das am Ende aussehen soll, was "die" vorhaben, muss man nur G. Orwells Klassiker 1984 lesen. Es funktioniert. Wir sind auf dem besten Weg dahin. Na ja und die Weißen, die stören dabei nur, die denken zu viel, die sind zu rebellisch. Außerdem haben wir zuviele unnütze Fresser auf dem Planeten, "die" denken, dass man diese Leute noch bestmöglichst finanziell benutzen muss, und ob die dann sterben, ist dem System egal. Dem geht es nur um die langfristige Verfolgung seiner Ziele, und dabei geht es auch über Millionen von Leichen.
Zu den Deutschen: Na die werden automatisch weniger, bald sind sie ausgestorben. Ihre großen Vermögen schmilzen ebenso dahin dank des niedrigen Zins, und bald kommt die erste staatliche Zwangsanleihe, das wird natürlich anders heißen. Damit der Michel nicht wach wird.

Die Deutschen werden schon noch finanziell ordentlich ausgeblutet. Bis man sie nicht mehr braucht. In einer funktionierenden NWO braucht man die Deutschen (Weißen) nicht mehr, im Gegenteil, sie stören nur. Sie sind ein potentieller Unruheherd, und das geht gar nicht.

Gruß, Lieselotte

Kapitalismus

JohnDoe78 @, Samstag, 05. September 2015, 02:49 vor 1671 Tagen @ Taurec 4714 mal gelesen

Hallo Taurec,

Mir stellt sich die Frage, ob hier nicht Geister beschworen wurden, die nun außer Kontrolle geraten. Es kann eigentlich nicht daran gelegen sein, Deutschland mit > 1 Million integrationsuntauglicher Ausländer (eine Großstadt wie München) pro Jahr völlig unregierbar und leistungsunfähig zu machen, weil die westliche Zivilisation zu einem guten Teil davon abhängt, daß wir funktionieren.

Der Kapitalismus geht zuweilen sehr subtile Wege. Meine Befürchtung ist, dass Unruhen in Zentraleuropa bestimmten Interessensgruppen sicherlich nützen. Ob dies ein Resultat einer langfristig angelegten Strategie ist oder der Zufall Hilfestellung leistet, erschließt sich mir nicht. Fakt ist, wenn der Wirtschaftsstandort Deutschland und dadurch auch die hier ansässigen Firmen deutlich geschädigt werden, kommen auch und vor allem die vielen, noch in Familienbesitz befindlichen, mittelständischen Firmen (Hidden Champions) unter den Hammer. Diese Firmen machen nicht nur einen beachtlichen Teil der Wirtschaftskraft aus sondern halten auch viele internationale Patente. Hier werden bestimmte Konzerne, internationale Investorengruppen usw. sicherlich Schnäppchen machen können.
Die wirtschaftlichen Entwicklungen beobachtend, stelle ich mir die Frage, wo es endet, wenn diese Entwicklungen ungestört fortschreiten? Enden wir in einer Welt, die von einer sehr übersichtlichen Anzahl von Konzernen beherrscht wird? Gibt es dann noch sowas wie Staaten?

Möglicherweise ist, was wir gerade erleben, nicht Ausdruck eines geheimen Plans, sondern ein Anzeichen ersten Ranges für das Ende dessen, was man oft "neue Weltordnung" nennt. Diese kann wegen falscher Grundlagen gar nicht funktionieren, so daß der Augenblick des Triumphes sich eher in den des Scheiterns kehren dürfte.

Erst das Scheitern der Nationalstaaten, gibt Entwicklungsräume für das EU-Diktat. Es ist wie mit zu ambitionierten Mitarbeitern. Erst lehrt man Ihnen Demut und danach nordet man sie ein, weil sie es ja alleine nicht hinbekommen. Nicht selten wird das Versagen durch subtile Maßnahmen begünstigt. Das ist die harte Realität im Geschäft und bisweilen meine Interpretation der Situation. Wenn man sich fragt, wem die Entwicklungen nützen bzw. von wem sie ausgenutzt werden können, stellt man die richtigen Fragen.

Beste Grüsse,
JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig

Kapitalistische Infektion

Fenrizwolf @, Samstag, 05. September 2015, 05:26 vor 1671 Tagen @ JohnDoe78 4648 mal gelesen

Hallo JohnDoe78,

ich bin zwar kein Ökonom, sondern nur provinzieller "Krauter" mit bescheidener wirtschaftlicher Ausbildung, aber ich kam mir dabei immer vor wie ein Schauspieler oder Kriminologe, der versucht, die Welt des perversen Darzustellenden aus dessen Perspektive nachzuvollziehen.

Schulisch schien alles naiv und schlüssig, sofern so etwas Abstraktes und Häßliches überhaupt aufnehmbar war.
Da sind Regeln und theoretische Probleme, deren Optimierung schließlich betriebswirtschaftlichen oder volkswirtschaftlichen Erfolg herbeiführen sollen.

Allein so ein Wort wie Volkswirtschaft ist doch heute blanker Hohn.

Mich damit zielorientiert auseinandersetzen zu müssen, hatte etwas Anrüchiges.
Der Widerwille hat mich schließlich sogar zeitweilig todkrank gemacht.

Zu sehen, wie einstige Familienunternehmen von Weltruf von Heuschrecken aufgekauft wurden, und nach Negierung jeglicher moralischer Maßstäbe neu modelliert und anschließend
wie eine tote Sache be- und gehandelt wurden, zeigte mir deutlich, wessen Geistes Kind von da an am Steuerrad Roulette spielte.

Ich möchte das aus unausgegorenen Gedanken heraus einfach mal mit einer schlimmen viralen Erkrankung vergleichen.
Das Virus überfällt den Wirt und schreibt seinen kranken Müll in jede einst gesunde Zelle.
Fortan produzieren alle einstmals gesunden Zellen Virusmüll, der alle einstig gesunden und
vitalen Einheiten korrumpiert, versklavt und schließlich jene dazu bringt, das Virus um seines
selbst Willen zu verbreiten.

Der Gedankenschluß war wohl mehr beabsichtig als gelungen, und fundamentalökonomische
Systemkritik ist jenseits meines Horizontes, aber meine Beobachtungen kann man doch
ganz kindgerecht zusammenfassen:
Unter der Knute des Zwanges der Privilegierten lief das Leben vielleicht nicht rund, aber es lief.
Nach dem Verrat der vormals Privilegierten, ihren Anvertrauten gegenüber, zum Vorteil
seelenlos agierender Schädlinge, war die Lage bedeutend schlechter.

Wie im o. g. Großen ist dieser Verrat aber auch ein Schema, daß ich erfahre, wenn mich
an der Übermarktkasse (hihi) rüstige Privatiers aufgrund von Zeitnot überholen müssen.

Vital oder viral - egal, Hauptsache legal.

Verantwortung leben uns selbst die niedersten Tiere vor - mit einer Bärenmutter macht man besser keine Faxen, ihr Junges betreffend.
Insekten greifen trotz Aussichtslosigkeit beherzt mit Masse an.
Wir sollten besser auf der Gold- als auf der Briefwaage abwägen, wem wir unseren Beistand
verweigern und wem wir Gefolgschaft schwören.

Vor 10 Jahren gab es in einer Jagdzeitschrift mal eine schöne Fotostrecke aus der polnischen Wildnis:
Eine große Rotte Sauen ist in schneebedeckter Landschaft einer Herde Wisente doch zu nah
und dreist an die Futterquelle gegangen.
Resultat war, daß die an den Hörnern aufgespießten, muskelbepackten Leiber der ab da
einstigen Wildschweine wie Samen von Pusteblumen durch die Luft irrten.
Unter ihnen war der Boden rot, die Luft war satt roter Partikel und umher und darüber war alles nur noch roter Schaum über weißem Grund.
Anschließend war die Luft rein.

Die Moral von der Geschicht:
Blöde Sau unterschätz die dummen Kühe nicht - denn sie könnten etwas Ursprüngliches sich noch erhalten haben.

Mit besten Grüßen

Fenrizwolf

Wetiko

rauhnacht @, Sonntag, 06. September 2015, 19:50 vor 1670 Tagen @ Fenrizwolf 4827 mal gelesen

Hallo Fenrizwolf


Ich möchte das aus unausgegorenen Gedanken heraus einfach mal mit einer schlimmen viralen Erkrankung vergleichen.
Das Virus überfällt den Wirt und schreibt seinen kranken Müll in jede einst gesunde Zelle.
Fortan produzieren alle einstmals gesunden Zellen Virusmüll, der alle einstig gesunden und
vitalen Einheiten korrumpiert, versklavt und schließlich jene dazu bringt, das Virus um seines
selbst Willen zu verbreiten.

"Der US-Indianer Jack D. Forbes verwendet den Ausdruck Kannibalismus in seiner Philosophie der „Wétiko-Psychose“ – die einen krankhaft entstandenen Kannibalismus bei den Cree-Indianern bezeichnet – im übertragenen Sinne für den hemmungslosen Verzehr von Mensch und Natur durch die legalisierten Auswüchse der kapitalistischen Marktwirtschaft."

Von da ist es auch nicht weit zu den Begriffen "Nekrophil und biophil". Ich meine, es lohnt sich auch darüber mal nach zu spüren.

Viele freundliche Grüße von Rauhnacht

P.S.: Bislang warst Du der Einzige, der zu meiner Entwicklungsthese was sagte. Dafür danke ich Dir sehr, fühl mich nämlich grad so allein im Wald.

Schicht im Schacht

Malbork @, Mittwoch, 02. September 2015, 21:41 vor 1674 Tagen @ Taurec 5094 mal gelesen

Darüber steht ein zunächst per Notstand regiertes, auf totalitäre Mittel zurückgreifendes BRD-Regime, das je länger dieser Zustand dauert, sich immer weiter aus dem Alltagsleben zurückzieht, während das Faustrecht, Islamisierung der eigenen Umgebung, ethnische Säuberungen, Mord, Vergewaltigung, Plünderung um sich greifen und den Restdeutschen, welche die Möglichkeit eines solchen Ausmaßes der Gewalt völlig aus ihrem Bewußtsein verdrängt hatten, die Hölle auf Erden bescheren.

Aber bei solchen Zustaenden, die Du oben beschreibst, waere das "Gesamtende" bereits erreicht. Denn denke einmal weiter, bei Notstandgesetzen, ethnischen Saeuberungen, Mord, Vergewaltigung und Pluenderung ist bereits Schicht im Schacht, funktioniert bspw das Einziehen von Steuern nicht mehr. Ohne Steuern und Geld keine Finanzierung u.a. des EU Apparates. "Und Bruessel funktioniert nicht mehr". In diesem Jahr wird die Millionenmarke geknackt. Naechstes Jahr duerften es wahrscheinlich 1,5 bis 2 Millionen werden. Diese Zahl waechst dann exponentiell, wenn die diesjaehrigen Heuschrecken in etwa zwei Jahren ihre 4 - 5 Familienangehoerigen pro Fluechtling nachholen. Also bitte Taurec, ich kann da einen noch Zeithorizont von 10 Jahren ueberhaupt nicht erkennen. Wo sollen die Heuschrecken auf Dauer auch wohnen? 1 bis 2 Millionen Wohnungen pro Jahr im dichtbesiedelten Deutschland bauen zu wollen ist Irrsinn sondergleichen. Eure Politiker muessen Geisteskrank sein! Spaetestens 2017 bricht bei euch alles zusammen. Bis dahin habt ihr 4 bis 5 Millionen Fachkraefte im Land, die nicht arbeiten und nur Geld saugen. Eine Zusatzbelastung von etwa 250 Mrd € pro Jahr. Da muss der Gollum aber ordentlich an der Steuerschraube drehen, um euch das auch noch abzupressen. :-D

Den Deutschen etwas anhängen zu wollen, dürfte nicht funktioneren. Die BRD ist nicht identisch mit den Deutschen, bzw. Deutschland. Sie ist ein vor Jahrzehnten aufgezwungenes staatsähnliches, auf Ahnungslosigkeit und Kollaboration basierendes Gebilde, das völlig von der US-Ostküste abhängig ist und das eigentliche Deutschland ersetzt hat. Im Grunde ist die BRD der Feind aller Deutschen.

Das sagst Du! Du weisst es und ich weiss es auch. Das Gros in diesem Forum weiss es. Aber der naive europaeische Durchschnittsbuerger sieht die BRD nicht als das an, was sie tatsaechlich ist, sondern als Deutschland. Vor nicht allzu langer Zeit geisterten in den Medien die "netten" Assoziationen mit Merkel und dem Schnauzbart oder Schaeuble mit der Hakenkreuzbinde. Die BRD wird gerade im Ausland als "Deutschland" angesehen, weil es durch seine wirtschaftliche Macht so dominierend und den restlichen europaeischen Laender in dieser Hinsicht ueberlegen ist. Wie Du vielleicht mitbekommen hast, lebe ich seit einigen Jahren in Polen. Hier ist doch tatsaechlich die gaengige Meinung, die BRD also im polnischen Verstaendnis "Deutschland" sei eine aktuelle Weltmacht und die Bundeswehr der polnischen Armee ueberlegen. Man nimmt die BRD im Ausland (noch) nicht als das wahr, was sie ist, naemlich ein usraelischer Vasallenstaat. Man ist doch tatsaechlich der Meinung, dieses Land sei souveraen! Ich wette, in den anderen europaeischen Laendern ist es nicht viel anders. Heute kam eine Meldung in den Medien, wonach der serbische Premierminister "Deutschland" aufgefordert hat, es solle seine Asylgelder drastisch senken, da diese ueber dem serbischen Durchschnittslohn liegen wuerden. Gleiches kam aus Albanien. Dort blutet die Wirtschaft aus, da es die Arbeitskraefte nach Deutschland zieht. In die soziale Haengematte versteht sich. :-D
Also bei soviel Dummheit, seitens eurer Politiker wundere ich mich ueberhaupt nicht, dass diese teilweise dann auf offener Strasse totgeschlagen werden. Ich moechte dann kein Buergermeister oder Diakonist in Heidenau sein. :-D

Dieses "ihr" in Bezug auf mich (und wahrscheinlich eine immer noch beträchtliche Zahl Deutscher) verbitte ich mir. Weder hat in einer "Demokratie" das Volk einen Einfluß auf die Politik, noch ist an der Europäischen Union irgendetwas gutzuheißendes. Nicht zuletzt habe ich keinerlei Willkommenskultur in mir.

Ruhig Axel, dett laeuft. :-P Dir ist doch hoffentlich klar, dass ich mit dem "ihr" nicht Dich und die aufgeklaerte Forumgemeinde gemeint habe, sondern diese gehirngewaschenen Volltrottel. Die werden aber spaetestens zur Besinnung kommen, nachdem die wildgewordenen Neger- und Araberhorden beim Wirtschaftszusammenbruch ueber sie herfallen werden. Beim "durchreichen" geht ihnen dann ein Licht auf, dass es doch kulturelle Unterschiede gibt und wir alle nicht gleich sind. Es duerfte aber dann auch schon zu spaet sein.
Uebrigens, von diesen irren Gutmenschen gibt es bei euch in der BRD leider zu viele. Den Westen der BRD habe ich schon abgeschrieben. Nur im Osten sehe ich noch Hoffnung. Damals, als ich noch in der BRD lebte war mein Notfallplan raus aus Berlin und entweder in den Mittelgebirgen von Sachsen oder Thueringen das Jahr X ueberstehen zu wollen. Ich hielt diese Bundeslaender fuer einigermassen sicher. Wenig Auslaender, Mittelgebirge (wegen der Flut), viele Waelder. Einzig der zu erwartende Ausbruch der boehmischen Caldera machte mir kopfzerbrechen. Aber wuerde ich noch in der BRD leben, waeren diese Bundeslaender immer noch mein Ziel Nr 1.

Gruss
Malbork

Souveräne Staaten???

rauhnacht @, Mittwoch, 02. September 2015, 23:20 vor 1674 Tagen @ Taurec 4903 mal gelesen

Hallo Taurec,

Den Deutschen etwas anhängen zu wollen, dürfte nicht funktioneren. Die BRD ist nicht identisch mit den Deutschen, bzw. Deutschland.

"Wollte man den Deutschen einen weiteren Weltkrieg anhängen, setzte das zwei Dinge voraus: 1. Wir wären wieder souverän, so daß wir aus eigenen Stücken einen Krieg zu führen in er Lage wären. 2. Danach herrschten wieder dieselben Zustände wie zuvor, nämlich fremddominierte internationale Geldherrschaft. Da erstes vor dem Finale nicht eintreten, zweites nach dem Finale nicht mehr vorhanden sein wird, kann man diese Verschwörungstheorie ausschließen."

Aber klar ginge das. Über das "Souverän" redet niemand, da einfach angenommen wird, dass in einem Land DAS passiert, was das "Souverän" also in demokratisch oder auch keineswegs demokratischen Zeiten irgendwie ALLES SO entscheidet.War noch nie anders. Deswegen wird ja auch gern so daher geschwätzt IHR wollt das doch so oder bei uns gerne; DIE sind doch so und darum......
Ich vermute, das ist der Grund, warum ich mich stets vor "nationalem" hüte. Dies nationale ist seit laaanger Zeit völlig zerrissen und es erscheint mir reichlich unsinnig eigene Grenzen dazu zu ziehen im GLAUBEN, diesen würden je genügend teilen um tatsächlich als national zu gelten.Nationales gibt es nur noch in Ideologien, schon lange Zeit und jedwedes zwanghafte Aufkeimen dessen als SCHULDZUWEISZUNG ------wie auch als HOFFNUNGSTRÄGER ist zwar menschlich, wird aber benutzt.
Wohlgemerkt sitzen ja auch andere Staaten in Europa, die weder so wenig "souverän" wie Deutschland sind, noch diesselbe Regierung haben, in ganz ähnlicher Misere. Deutschland ist lediglich mal wieder der Streber in der ersten Reihe.
Ich meine, wir erleben da wohl dann doch den Zenit dessen.

"Die Deutschen sind eigentlich schon abgewickelt." Keineswegs, wir spielen wohl leider dieselbe Rolle wie ehedem.
"Der Böse sind jetzt die Russen, die sich noch der amerikanischen Hegemonie widersetzen."
Auch das erscheint nur so.Böser Folterer und Guter Folterer.

Ihr mit eurer Willkommenskultur seid der Totengraeber des Projektes Europaeische Union.

Ja, und das ist ja auch die perfide Absicht dahinter.
Nicht, dass ich jemals das Projekt Europa so wie es gezeichnet wurde, bejaht hätte,aber dass was kommt, wenn dieses Übergangsprojekt fällt und ins Haus Europa übergeht, ist noch viel unheimlicher.

Und alles, was einem da übrig bleibt, ist sich nicht selbst mit Schuld zu überhäufen, wenn die Schatten fallen.

Gruß, Rauhnacht

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Informsein und europäisches Reich

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. September 2015, 11:15 vor 1673 Tagen @ rauhnacht 5023 mal gelesen

Hallo!

Aber klar ginge das. Über das "Souverän" redet niemand, da einfach angenommen wird, dass in einem Land DAS passiert, was das "Souverän" also in demokratisch oder auch keineswegs demokratischen Zeiten irgendwie ALLES SO entscheidet.War noch nie anders. Deswegen wird ja auch gern so daher geschwätzt IHR wollt das doch so oder bei uns gerne; DIE sind doch so und darum......
Ich vermute, das ist der Grund, warum ich mich stets vor "nationalem" hüte. Dies nationale ist seit laaanger Zeit völlig zerrissen und es erscheint mir reichlich unsinnig eigene Grenzen dazu zu ziehen im GLAUBEN, diesen würden je genügend teilen um tatsächlich als national zu gelten.Nationales gibt es nur noch in Ideologien, schon lange Zeit und jedwedes zwanghafte Aufkeimen dessen als SCHULDZUWEISZUNG ------wie auch als HOFFNUNGSTRÄGER ist zwar menschlich, wird aber benutzt.

Wie so oft sind die Relationen im Vergleich zu einem gesunden Zustand völlig verschoben und es reicht nicht, Schlagworte wie "Souveränität" in den Ring zu werfen.

Ein gesundes Volk ist ständisch strukturiert: Adel, Priesterum, Bürger, Zünfte, Ritter usw. Als organische Einheit und Teil einer Kultur handelt es eben so, wie es seiner Natur entspricht - und jeder innerhalb des Ganzen an seinem Platz ebenso.
Da hätte niemand nach "Souveränität des Volkes" gefragt. Der Souverän war der Landesfürst, selbst Teil des Volkes. Durch ihn beherrschte das Volk sich selbst mittels des Teils (des Organs) seiner selbst, der dafür geschaffen war.

Insofern ist die Souveränitätsfrage, die ich aufgeworfen habe, falsch gestellt. Damit verbindet sich viel mehr als nur staatliche Souveränität. Das ganze Leben muß auf einer Grundlage stehen, in der die einzelnen Teile sich entwickeln und organisch zusammenwirken, eigenstänig lebensfähig.

Nationalismus ist bereits ein Zeichen des Verfalls. Man ahnt einen Verlust, ein Schwachwerden und versucht es mit Äußerlichkeiten und Bekundungen zu stabilisieren. Daß sich die formlose Masse in Ermangelung innerer Verfassung eine äußere Verfassung mit "ewigen Rechten" gibt, ist das Signum des Verfalls. Daher würde eine "souveräne" BRD, ein "souveränes" Frankreich, gar ein "souveränes" Europa nicht nützen, wenn nicht zugleich die ganze Gesellschaft ein neues geistiges Fundament bekäme.

Wohlgemerkt sitzen ja auch andere Staaten in Europa, die weder so wenig "souverän" wie Deutschland sind, noch diesselbe Regierung haben, in ganz ähnlicher Misere. Deutschland ist lediglich mal wieder der Streber in der ersten Reihe.

Was ist oben schrieb, gilt nicht nur für Deutschland, sondern das ganze Abendland.
Der Aussage, an der europäischen Union sei nichts gutes, fehlt ein Gedanke, den ich gestern Nachmittag ausgelassen habe: Europa als Ganzes muß wieder auf die Beine gestellt werden, wobei Nabelschau wenig nützlich ist. Sowohl die Zeiten, als große Dynastien um die Vorherrschaft kämpften, als auch die dem Verfallsstadium angehörenden Nationalkriege, sind vorbei. Alles strebt der Vereinigung zu. So war es in allen Zivilisationen. Die europäische Union ist aber ein Projekt des reinen Materialismus. Ihr liegt ein Weltbild zugrunde, das die seelisch-geistigen Grundlagen des Lebens negiert. Metaphysische Qualitäten gibt es darin nicht, statt dessen mit Sinnen begreifbares, meßbares, quantifizierbares. Der Mensch ist Masse. Dem entspricht das Denken in Geldbegriffen (Preis statt "Wert") wie auch platte Biologismen, die sich sich in der Fixierung auf körperliche Rassen und Geschlechterdifferenzen äußern (auch in deren Leugnung, bzw. Bestreben ihrer Abschaffung).
Das (zumindest vorstellbare) Gegenbild läuft auf ein Abendland hinaus, in dem Menschen, Völker, Rassen (im Sinne der geistigen Eigenarten der Völker und Bevölkerungsschichten) in ihren Arten und Lebensräumen wahrgenommen werden. Alles und jeder hat seinen Platz. Statt diffuser Vermischung und Auflösung gibt es ein "Völkerkontinuum" ähnlich den Dialektkontinua in Europa mit fließenden Übergängen und scharfer Abgrenzung im inneren (wo es Sprünge gibt) wie nach Außen. Statt Egalität und Nivellierung gibt es Differenzierung und Sortierung. Darüber steht mehr als geistige Klammer, denn als weltlicher Herrscher der Kaiser. Ihm untergeordnet sind Landesfürsten. Die Gesellschaft ist hierarschisch strukturiert (wie ich in diesem Beitrag versucht habe darzulegen).
Dem deutschen Volk dürfte dabei sowohl aufgrund der geographischen Mittellage, als auch seinem Wesen nach, eine Rolle als "zentrale Säule" zukommen, wie Spengler das in "Preußentum und Sozialismus" herausgearbeitet hat: "Der deutsche, genauer preußische Instinkt ist: Die Macht gehört dem Ganzen. Der einzelne dient ihm. Das Ganze ist souverän. Der König ist nur der erste Diener seines Staates (Friedrich der Große). Jeder erhält seinen Platz. Es wird befohlen und gehorcht. Dies ist, seit dem 18. Jahrhundert, autoritativer Sozialismus, dem Wesen nach illiberal und antidemokratisch."
Auf diese Art wäre jeder an seinem ihm gemäßen Platz im Leben, Europa innerlich organisch aufgebaut, nach außen hin einig und in diesem Sinne souverän. Man könnte es als Erneuerung des heiligen römischen Reiches auf gesamteuropäischer Ebene und ohne innere Zwistigkeiten betrachten.

Es fragt sich, ob das ein utopischer Wunschtraum ist (gegenwärtig sieht es fast danach aus) und ob sich dies nicht in den Aussagen über Kaiser, bzw. großen Monarchen nicht doch zumindest andeutungsweise wiederspiegelt, etwa im Lied der Linde:

Deutscher Name, der du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr,
Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

Dantes und Cervantes’ weicher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber- wie am Ebrostrand
Singt der braune Freund von Herrmanns Land.

"Die Deutschen sind eigentlich schon abgewickelt." Keineswegs, wir spielen wohl leider dieselbe Rolle wie ehedem.

Lies: Die Deutschen sind auch Sicht ihrer Gegner abgewickelt. Hier rührt sich keine nennenswerte Opposition mehr. Die BRD ist auf Linie. Daher auch kein Potential für einen richtigen Bösewicht (der über "Rechte" hinausgeht, die im System eine ähnliche Rolle spielen wie das Krokodil im Kasperltheater).
Problematischerweise ist die Kraft, die den Deutschen innewohnt, zunächst weder gut noch schlecht, sondern ohne Wertung einfach vorhanden und kann zur Zerstörung oder zum Aufbau verwendet werden in Abhängigkeit von der Richtung seiner Führung. Wir waren/sind notwendig und unvermeidlich. Daher war die Einbindung Deutschlands in die transatlantischen und sowjetischen Bündnisse wichtiger als seine völlige Zerschlagung. So wurden wir zu einer zentralen Säule der Fremdbeherrschung Europas, so daß gilt:

Zehr o Magen, zehr von Deutschlands Saft,
Bis mit seiner endet deine Kraft:
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin, –
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Die "Willkommenskultur" ist die Pervertierung des deutschen Gedankens.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Leider nur ein Anriß

rauhnacht @, Freitag, 04. September 2015, 22:04 vor 1672 Tagen @ Taurec 4701 mal gelesen

Hallo Taurec,
Wie immer hab ich derzeit nicht genug Zeit, dass ordentlich zu machen – was wirklich viel Zeit und „Kopffreiheit“ erfordern würde, so dass ich mich kurz fassen muss. Ärgert mich ziemlich, vielleicht schaffs ich ja aber das noch nach zu holen.
„Die faustische, westeuropäische Kultur ist vielleicht nicht die letzte, sicherlich aber die gewaltigste, leidenschaftlichste, durch ihren inneren Gegensatz zwischen umfassender Durchgeistigung und tiefster seelischer Zerissenheit die tragischste von allen. Es ist möglich, daß noch ein matter Nachzügler kommt, etwa irgendwo zwischen Weichsel und Amur und im nächsten Jahrtausend, hier aber ist der Kampf zwischen der Natur und dem Menschen, der sich durch sein historisches Dasein gegen sie aufgelehnt hat, praktisch zu Ende geführt worden.“ von Spengler


Ich meine, dass was da zu Ende geführt wird, ist eine „Entwicklungsphase“. In für mich typischer schon durchaus recht freiheitlicher Anwandlung betrachte ich den „faustischen WILLEN“als pubertäre Ausprägungsphase.
Mal angenommen, die Entwicklungsgeschichte der Menschheit gleicht analog zum Mikro;- und Macrokosmos der Entwicklung eines Menschenlebens.
- Dann haben wir da in der Frühgeschichte das Wesen in Einheit. Entwicklungsgemäß ist der Säugling nicht getrennt, er ist noch völlig abhängig von der „Versorgung und Obhut“. Wird ihm dies nicht zuteil, stirbt er. Sprich; er ist abhängig von der ihn umgebenden Umwelt und erlebt sich auch nicht als davon getrenntes Wesen. ( Das ist durchaus auch vergleichbar mit instinkthaften Leben in großen Bereichen des Tierreichs. Versorgung und Obhut findet durch instinkthafte Handlungen statt und gelingt nur bei ausreichenden Bedingungen der Umwelt/ Natur )

- „Sozialisierungen“, hier schon das Erkennen von Ich und Du, Subjekt und Objekt sowie Regeln des Zusammenlebens finden sich in Horden ( Menschen) und Herden, Roten, Stämmen ( Tiere). Ich meine hier schon erste Trennungen auszumachen, die mit WILLEM und Vorausdenken-versus WIRKEN zu tun haben.

Ich springe grob über jahrtausende Entwicklung und lande beim
- magischen Alter. In dieser Zeit entwickeln Kinder „magische“ Erklärungsmuster für Geschehen. Z.B. die Ampel schaltet auf Grün, wenn ich dreimal blinzel oder ähnliches. Eine höhere, oder magische Macht wird gesetzt, um Erklärungen und merkwürdigerweise hier schon die Ursache – Wirkung-geschehen einordnend bar zu machen . Im Makrokosmos der Menschheitsentwicklung entstanden da Glaubensordnungen oder später Religionen.
In diesen laaangen Zeiten gab es zuerst die MUTTER und dann den VATER als „Obrigkeitsinstanz“, dies ist im Leben eines Menschens wie auch in der Entwicklunggeschichte der Menschheit identisch.

- Noch weiter gefasst und da wird es nun erst für dies Thema erst interessant, gab es dann in immer stärkerer Ausprägung DEN VATER als König, Kaiser oder Zar. Wohlgemerkt war das in der analogen Übertragung der Vater des Kindes. Dieser Vater ist zu diesem Zeitpunkt in der Entwicklung des Kindes tatsächlich noch allmächtig und allumfassend wirkend. Geborgenheit und Überleben ist nur in der wohlgemerkt hoffentlich positiven oder auch unausweichbaren Gewalt dessen sicher gegeben.

- Und dann kam die Pubertät: Der Vater und althergebrachtes stürzt vom Sockel.
„zwischen umfassender Durchgeistigung und tiefster seelischer Zerissenheit die tragischste“ Zeit
„Gott“ starb. Das ICH und der WILLE trat auf die Bühne. Faustisch im räumlichen Unendlichkeitswahn, da erst wirklich in der Durchsetzung. Die letzten Könige und Zaren konnten das, was da umsetzbar erwirkt wurde, gar nicht mehr sein . Wurden gestürzt, gemordet oder dankten ab. Die Hinwendung erfolgte in typisch pubertärer Ausschließlichkeit: SO; NUR SO, SOLL ES SEIN. Demokratieromantik oder radikale „peergroups“samt dazugehöriger Ideologie ( Diktaturen aller Couleur) je nach völkischer Verfassung wurden erwirkt und erlebt.

- Die, in Teilen, „libertäre“ Erschlaffung!!! ( Spengler sah da das Ende und den Untergang, ICH nicht)!! ist der Nachpubertät geschuldet. Da richtet sich Menschlein nach dem Sturm und Drang eher gemütlich ein. Er baut Haus und Heim, ob er noch zeugt und pflanzt ist eher fraglich, denn eben dieser Bereich ist ziemlich neu in der Geschichte der Menschheit seinem Willen unterworfen. Dummerweise interessiert ihn dies in dieser Phase eigentlich aber wirklich wenig und sofern nicht natürlich gezwungen oder anderweitig inspiriert nimmt er davon eher Abstand. Im libertären, spätpubertärem Sein geht es Mensch sehr egozentriert um SO LEB ICH; IST MIR WURSCHT; WAS ANDERE MACHEN
oder auch AM GROßEN; GANZEN KANN ICH EH NICHTS DREHN.
- Nicht alle Völker auf diesem Kontinent haben dies Stadium ( keineswegs in Abwertung, was sollte dies denn auch!!) erreicht und werden wohl ihre Rolle noch spielen müssen.
Das wird übel!!

- Und dann IRGENDWANN kommt die Erwachsenenreife:
Da erst setzt dann das Begreifen von Gesetztlichkeiten ein. Da wird die Ordnung keine erzwungene Unterordnung, sondern schlicht das Sein am rechten Platz. Sehr freiheitlich!
Da erst kann es dann den „Souverän“ geben und da wird es ihn auch geben. Als Ausdruck und Zusammenballung der Gemeinschaft. Wohlgemerkt ist das ein ein ganz anderer Vater, als der Vater des Kindes vormals. -------Ein Ausdruck der Gemeinschaft in Reife. Wie immer, gewirkt aus allem.
- Und das dauert noch!

Liebe Grüße, Rauhnacht

Wie oben so unten - im Großen wie im Kleinen

Fenrizwolf @, Samstag, 05. September 2015, 04:24 vor 1671 Tagen @ rauhnacht 4698 mal gelesen

Liebe Rauhnacht,

Deine Worte, insbesondere den Vergleich der faustischen abendländischen Kultur mit
der Pubertät des Menschen finde ich ausgesprochen passend und nachvollziehbar.

Mir deucht nur, daß es sich, gleich Fraktalen oder Umlaufbahnen im Kosmos, um Prinzipien handelt, die nicht nur einmal sondern immerfort durchlaufen werden wollen.

Weltgeschichte hat im Selbstverständnis des Abendlandes den Charakter eines linearen Zeitstrahles.
Das ist dem Verstand wohl eine willkommene Krücke.
Um uns gedeihen und veröden die Pflanzen im Rhythmus der Jahreszeiten innerhalb von
Umlaufbahnen der Planeten um das Licht.
Wir tun es persönlich ähnlich, nur in einer umfangreicheren Bahn.
Als Bestandteil eines Gebildes höherer Ordnung, sind wir evtl. Passagier einer Zugrundfahrt auf Schienen, wobei wir mal aus- und wieder einsteigen.

Ich bringe heute wohl keinen astreinen gedanklichen Spagat mehr zustande, ohne mir
in meinem Gehirn irgendwelche Sehen zu zerren, aber ich mutmaße, das wir uns in
einem feinmaschigen Gespinst von Zyklen innerhalb von Zyklen bewegen, die trotz
ihrer Aktualität vielleicht gar nicht so einzigartig sind, wie sie uns scheinen.

Gottes Mühlen mahlen uns zu reinstem Saft - zu bester Essenz.

Vielleicht hat das große Mühlrad am Fluß schon eine ebensolche Umrundung bereits vollzogen, und alles ist gar nicht mehr so neu, sondern allein die Perspektive ist eine andere, weil wir individuell mal hier mal dort einem anderen Zyklus beiwohnen.

Mit besten Grüßen

Fenrizwolf

Zusatz

rauhnacht @, Sonntag, 06. September 2015, 13:06 vor 1670 Tagen @ rauhnacht 4667 mal gelesen

Hallo,
noch ein bißchen mehr zur Entwicklungspsychologie.
Von Lawrence Kohlberg gibt es Thesen zur moralischen Entwicklung des Individuums.
Interessant ist, dass er sagt:
„Postkonventionelle Ebene
Nur eine Minderheit von Erwachsenen erreicht diese Ebene, meistens erst nach dem 20. Lebensjahr.
5. Stufe – Die legalistische Orientierung am Sozialvertrag: Moralische Normen werden jetzt hinterfragt und nur noch als verbindlich angesehen, wenn sie gut begründet sind. In der fünften Stufe orientiert sich der Mensch an der Idee eines Gesellschaftsvertrags. Aus Gedanken der Gerechtigkeit oder der Nützlichkeit für alle werden bestimmte Normen akzeptiert. Nur etwa ein Viertel aller Menschen erreicht diese Stufe.
6. Stufe – Die Orientierung am universalen ethischen Prinzip: Die sechste Stufe wird schließlich nur noch von weniger als 5 % der Menschen erreicht. Hierbei wird die noch diffuse Begründung von Normen der fünften Stufe verlassen. Die Moralbegründung orientiert sich jetzt am Prinzip der zwischenmenschlichen Achtung, dem Vernunftstandpunkt der Moral. Das richtige Handeln wird mit selbstgewählten ethischen Prinzipien, die sich auf Universalität und Widerspruchslosigkeit berufen, in Einklang gebracht, wobei es sich also nicht mehr um konkrete moralische Regeln, sondern um abstrakte Prinzipien handelt (kategorischer Imperativ). Konflikte sollen argumentativ unter (zumindest gedanklicher) Einbeziehung aller Beteiligten gelöst werden. Diese Stufe ähnelt der Normbegründungsform der Diskursethik.
Eine Stufe 7?
7. Stufe: Das eigentliche Stufenmodell Kohlbergs geht bis zur 6. Stufe. Kohlberg hat später Vermutungen geäußert, es könne eine 7. Stufe geben, in der moralische Urteile transzendental begründet werden. Systematisch ausgebaut wurde dieser Aspekt von Kohlberg nicht“


Daran, dass da manches der 5. und 6 Stufe wie aus den Hochglanzbroschüren des political correctness klingt, sollte man sich nicht stören.
Und sollte man vor allem nicht verwechseln. Solange dies nämlich nur „Schaumworte“ sind, die als VERORDNUNG heranmarschiert kommen, sind es lediglich „BlümchenGESETZE“. Nutzbar zur Propaganda und Meinungsmanipulation, weitab der tatsächlichen Moral dieser Stufe. Verboten ist, diese zu hinterfragen. Womit man dann kümmerlicherweise bei der 4. Stufe Kohlbergs landet:
„(4) Orientierung am sozialen System, Gewissen, Gesetz und Ordnung – Auf dieser
Moralstufe wird dem Individuum die Bedeutung moralischer Normen für das Fortbestehen
der Gesellschaft bewusst. Darüber hinaus werden auch Erwartungen erkannt, die nicht von
Bezugspersonen, insbesondere allgemeine gesellschaftliche Regeln oder Regeln einer
Gruppe oder Institution, stammen.“

Resümee: Ganze Staatssysteme nach theoretischer Entwicklungstypologie in der Pubertät.

Was z.B. in unserem Land zur Folge hat, dass MORALISCHE NORMEN verordnet werden. Moralische Handlungen sind im Individuum ganz eng verknüpft mit Emotionen.Sieht man grad wieder überaus deutlich. Das ist ein überaus gefährliches Spiel und kann und wird in diese oder jene Richtung gelenkt werden.
Zum Abschluß ein Gedicht, dass ich 2006 anläßlich der Neujahrsansprache schrieb; wollen wir hoffen, dass ich unrecht hatte und Alles, alles nur dichterische „Freiheit“ war.

Neujahrsansprache

Ein Loblied auf die deutschen Lande;
Wer wollt´ hier nicht glücklich sein?
Dem Hein`schen „Wintermärchen“ zollt jedweder doch nur seine Gunst.
Ei, könnt man Geschichte noch einmal durcheilen,
wem winkte dann der schwarze Stock?


Nun, Bürger; lasst`s uns noch einmal versuchen,
wir sind doch prächtig, stark und fromm;
die Gelder könnten wieder fließen,
wenn ihr nur daran glauben wollt.


Dies ew`ge Zetern und Gezanke,
sind wir nun leid, Ihr hört es doch!
Ihr könntet wohl ein wenig mehr Euch eilen,
wem nützt denn nun das Bocken noch?

All Eure Nöte, die Kleinen wie die Großen;
Wir hören, aber sehen sie nicht.
Die Macht, sie trägt stets schwarze Klappen,
sonst würd` sie scheuen ,
versteht das doch.

Was unserm Land noch fehlt bis heut,
ist doch nur Mut und Menschlichkeit.
Gemeinsam wollen wir nun suchen;
Und wer sie sieht, der schreit recht laut.

Wir aber werden sie benennen,
denn nur bei uns liegt diese Macht.
Ein Jeder wird dann schnell erkennen –
„denk ich an Deutschland in der Nacht“!

Gewogen, geprüft und zertifiziert.
Ein wenig mehr nur deformiert,
für`s Vaterland sie aufmarschiert.

Grüße, Rauhnacht

Entwicklungsstufen

offtopic @, Sonntag, 06. September 2015, 21:56 vor 1670 Tagen @ rauhnacht 4599 mal gelesen

Hallo rauhnacht,

danke für diesen Beitrag, er spiegelt recht gut auch meine Ansicht diesbezüglich. Dazu ein paar Anmerkungen meinerseits:

„Postkonventionelle Ebene
Nur eine Minderheit von Erwachsenen erreicht diese Ebene, meistens erst nach dem 20. Lebensjahr.
5. Stufe – Die legalistische Orientierung am Sozialvertrag: Moralische Normen werden jetzt hinterfragt und nur noch als verbindlich angesehen, wenn sie gut begründet sind. In der fünften Stufe orientiert sich der Mensch an der Idee eines Gesellschaftsvertrags. Aus Gedanken der Gerechtigkeit oder der Nützlichkeit für alle werden bestimmte Normen akzeptiert. Nur etwa ein Viertel aller Menschen erreicht diese Stufe.

Hier fängt schon die durch die ersten Stufen benötigte Orientierung am Gesetz, das mangels eigenem ethischen Kompasses noch nötig ist, langsam an, sich an eigenen Idealen und Einsichten auszurichten. Die Menschen auf noch niederer Stufe würden eine Frau vergewaltigen, egal ob es erlaubt oder verboten wäre. Etwas höher gelagert schreckt dieser vor den Konsequenzen der Tat zurück, wenn es ein Gesetz verbietet, würde es aber machen, falls es nicht unter Strafe stünde. Auf der 5. Stufe hat der Mensch soviel Einsicht und Einfühlungsvermögen, dass eine Vergewaltigung unabhängig von Vorbot oder nicht auf keinen Fall in Frage kommt. Es gebietet schließlich die Moral, die für fast alle Entscheidungen zu Rate gezogen wird, welche jedoch, sollte es um Kleinigkeiten handeln und von Vorteil sein, dennoch so gebogen wird, wie es für einen passend ist.

6. Stufe – Die Orientierung am universalen ethischen Prinzip: Die sechste Stufe wird schließlich nur noch von weniger als 5 % der Menschen erreicht. Hierbei wird die noch diffuse Begründung von Normen der fünften Stufe verlassen. Die Moralbegründung orientiert sich jetzt am Prinzip der zwischenmenschlichen Achtung, dem Vernunftstandpunkt der Moral. Das richtige Handeln wird mit selbstgewählten ethischen Prinzipien, die sich auf Universalität und Widerspruchslosigkeit berufen, in Einklang gebracht, wobei es sich also nicht mehr um konkrete moralische Regeln, sondern um abstrakte Prinzipien handelt (kategorischer Imperativ). Konflikte sollen argumentativ unter (zumindest gedanklicher) Einbeziehung aller Beteiligten gelöst werden. Diese Stufe ähnelt der Normbegründungsform der Diskursethik.

Hier ist die intellektuelle Klarheit erreicht, die sich an "leben und leben lassen" orientiert und dieses Ideal auch lebt. Gesetze sind für ihn eigentlich überflüssig, da er weiß, handelte jeder nach diesem Prinzip, würde man das bei einem Bier besprechen und lösen. Er nutzt es aber, da er weiß, dass zwar etliche Menschen schon so denken wie er, es jedoch nur wenige Menschen auch leben (können).

Eine Stufe 7?
7. Stufe: Das eigentliche Stufenmodell Kohlbergs geht bis zur 6. Stufe. Kohlberg hat später Vermutungen geäußert, es könne eine 7. Stufe geben, in der moralische Urteile transzendental begründet werden. Systematisch ausgebaut wurde dieser Aspekt von Kohlberg nicht“

Ich würde sie so anlegen: auf der 7. Stufe verschwinden Begriffe wie gut und böse, da sie eine menschliche Wertung darstellen. Aus Sicht eines Gärtners wäre das Verwelken einer schönen Pflanze negativ, während das Blühen etwas positives wäre. Der Mensch dieser Stufe erkennt, dass die Erschaffung neuer Formen ein Verschwinden alter erfordert und trauert ihnen auch nicht nach. Er sieht sie als ein Zeichen der Entwicklung: es wird geboren, wächst und gedeit, reift, verwelkt und stirbt schließlich. Er sieht diesen Zyklus im ganzen Erschaffenen arbeiten und richtet seine Handlung daraufhin aus, dass sie den Anderen in seiner Entwicklung begünstigen. Eine intellektuelle Moral gibt es für ihn nicht mehr. Er fühlt sich ein in den Menschen, erkennt und handelt nach dessen Lebensweg.


Liebe Grüße

OT

Re Offtopic ///// und ein bißchen offtopic

rauhnacht @, Montag, 07. September 2015, 20:01 vor 1669 Tagen @ offtopic 4689 mal gelesen

Hallo Offtopic,
Danke für Deine Antwort.
Ich finde Deine Ergänzungen zu den einzelnen Phasen sehr passend und meine, gut wäre es , sich in die Zukunft gerichtete Gedanken dazu zu machen und nach zu spüren, wo wir denn überhaupt hin wollen.
Oder auch an welchen Punkten denn in Schauungen hierzu etwas zu finden ist. Persönlich hab ich da ja durchaus ein bißchen etwas, im allgemeinen scheint es da aber vor allem auch wegen der recht deutlichen Fragwürdigkeit verschiedener Quellen hierzu ziemlich dünn geworden zu sein,
Eigentlich fällt mir dazu nur Nostradamus ein und der ist ja kaum deutbar.
//////////////////////////////////////////////////////////////////
Leider hat ich grad heut wieder ein Erlebnis, welches mich überdeutlich an dies komisch verdrehte Moralnormierte Sein erinnerte, welches wohl durchaus mit darum entsteht, weil so wenig Platz für wirklich moralisches Handeln verbleibt.
Blauäugig suchten wir heut ein Tierheim auf, um eine neue Katze zu uns zu holen. Ach je! ( Sollte ein Freigänger sein, schließlich will ich eine Katze und keinen Goldfisch) Eigentlich hätte ichs mir ja denken können und warnte durchaus Sohn vor. Der war aber natürlich trotzdem enttäuscht, weil wir keine kriegten! Trotz himmlischem Garten und verkehrsberuhigter Straße vorm Haus. Aber ein wenig weiter weg ( vom Tierheim via google map recherchiert!!) drohen ja schreckliche Gefahren. Straßen, Schwimmbad und Schulen, oh graus.
Der Hinweis nebst anderen, dass ja auch mein Kind mit all diesen „Gefahren“ klar kommen muss, nutzte nichts.
Und dann fiel mir bitterböse Satire zu kommenden Zeiten ein:

Wollen sie einen Flüchtling bei Ihnen aufnehmen?

Dann wird die Schutzgebühr fällig ( zur Vermeidung des Menschenhandels)
Wir behalten uns vor, bei Ihnen unangesagte Kontrollbesuche zu machen.
Eine schriftliche Genehmigung des Vermieters muss vorliegen.
Familien mit Kindern unter 9 Jahren werden nur in verkehrsberuhigte Gegenden vermittelt, ansonsten sind diese verpflichtend im Haus zu halten.
Sind sie sich im Klaren, dass die Aufnahme Verantwortung und Geld kostet?
Sind alle Mitbewohner im näheren Umfeld damit einverstanden oder hat jemand gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie z.B. Allergien?

Denn: Schließlich will doch niemand, dass womöglich diesen Menschen noch einmal Schreckliches passiert oder sie gar wieder "ausgesetzt" werden.

Und wer nun schreit, was für ein ekelhaft menschenunwürdiges Zeug ich da von mir geb, dem sag ich.
Ja wie, ist denn eine Katze mehr wert wie ein Mensch, so dass man sich da so viel „Mühe“ gibt und bei Menschen nicht?

Liebe Grüße, Rauhnacht

@Rauhnacht: Wieso aus dem Tierheim?

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Dienstag, 08. September 2015, 21:39 vor 1668 Tagen @ rauhnacht 4557 mal gelesen

Hallo Rauhnacht!

"Blauäugig suchten wir heut ein Tierheim auf, um eine neue Katze zu uns zu holen. Ach je! ( Sollte ein Freigänger sein, schließlich will ich eine Katze und keinen Goldfisch) Eigentlich hätte ichs mir ja denken können und warnte durchaus Sohn vor. Der war aber natürlich trotzdem enttäuscht, weil wir keine kriegten! Trotz himmlischem Garten und verkehrsberuhigter Straße vorm Haus. Aber ein wenig weiter weg ( vom Tierheim via google map recherchiert!!) drohen ja schreckliche Gefahren. Straßen, Schwimmbad und Schulen, oh graus.
Der Hinweis nebst anderen, dass ja auch mein Kind mit all diesen „Gefahren“ klar kommen muss, nutzte nichts.
Und dann fiel mir bitterböse Satire zu kommenden Zeiten ein:..."

Ja, im Tierheim stellen sie Fragen, von wegen um das Tier möglichst artgerecht
zu halten etc.
Aber schlag doch einfach mal die Zeitung, das Gemeindeblatt auf oder schau
Dich im Netz nach Anzeigen um: Es gibt genügend Leute auf dem Land, die Katzen
zu verschenken haben.

Vor allem sind dies auf dem Land sehr oft neugeborene Katzen, die sich viel
besser an das neue Heim gewöhnen, als die oft älteren Kerlchen aus dem Tierheim
mit längerer Historie.

LG,

Eyspfeil

Wert eines Lebewesens...

offtopic @, Mittwoch, 09. September 2015, 01:17 vor 1668 Tagen @ rauhnacht 4661 mal gelesen

Hallo rauhnacht,

Ich finde Deine Ergänzungen zu den einzelnen Phasen sehr passend und meine, gut wäre es , sich in die Zukunft gerichtete Gedanken dazu zu machen und nach zu spüren, wo wir denn überhaupt hin wollen.

Warum wir? Es ist dein Leben, also kann es doch nur um dich gehen, oder nicht? Die Einwohner eines Landes sind bei Weitem nicht gleich entwickelt genug, um es als homogenene Masse diesbezüglich durchgehen zu lassen.

Außerdem, willst du dir wirklich Gedanken um die Entwicklung Anderer machen? Kannst du ihnen helfen, wenn sie etwas nicht packen? Wahrscheinlich nicht. Bleib bei dir! Da ist die einzige Baustelle, die jemals interessant ist. Nämlich jeder bei seiner.

Oder auch an welchen Punkten denn in Schauungen hierzu etwas zu finden ist. Persönlich hab ich da ja durchaus ein bißchen etwas, im allgemeinen scheint es da aber vor allem auch wegen der recht deutlichen Fragwürdigkeit verschiedener Quellen hierzu ziemlich dünn geworden zu sein,

dünn geworden in welchem Bezug?

Eigentlich fällt mir dazu nur Nostradamus ein und der ist ja kaum deutbar.

Ja, Nostri ist eine Klasse für sich. Aber keine, auf die ich mich persönlich verlassen möchte, wenn es um mich geht. Ich glaube, du weißt, was ich meine.

//////////////////////////////////////////////////////////////////
Leider hat ich grad heut wieder ein Erlebnis, welches mich überdeutlich an dies komisch verdrehte Moralnormierte Sein erinnerte, welches wohl durchaus mit darum entsteht, weil so wenig Platz für wirklich moralisches Handeln verbleibt.
Blauäugig suchten wir heut ein Tierheim auf, um eine neue Katze zu uns zu holen. Ach je! ( Sollte ein Freigänger sein, schließlich will ich eine Katze und keinen Goldfisch) Eigentlich hätte ichs mir ja denken können und warnte durchaus Sohn vor. Der war aber natürlich trotzdem enttäuscht, weil wir keine kriegten! Trotz himmlischem Garten und verkehrsberuhigter Straße vorm Haus. Aber ein wenig weiter weg ( vom Tierheim via google map recherchiert!!) drohen ja schreckliche Gefahren. Straßen, Schwimmbad und Schulen, oh graus.
Der Hinweis nebst anderen, dass ja auch mein Kind mit all diesen „Gefahren“ klar kommen muss, nutzte nichts.
Und dann fiel mir bitterböse Satire zu kommenden Zeiten ein:

Wollen sie einen Flüchtling bei Ihnen aufnehmen?

Dann wird die Schutzgebühr fällig ( zur Vermeidung des Menschenhandels)
Wir behalten uns vor, bei Ihnen unangesagte Kontrollbesuche zu machen.
Eine schriftliche Genehmigung des Vermieters muss vorliegen.
Familien mit Kindern unter 9 Jahren werden nur in verkehrsberuhigte Gegenden vermittelt, ansonsten sind diese verpflichtend im Haus zu halten.
Sind sie sich im Klaren, dass die Aufnahme Verantwortung und Geld kostet?
Sind alle Mitbewohner im näheren Umfeld damit einverstanden oder hat jemand gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie z.B. Allergien?

Denn: Schließlich will doch niemand, dass womöglich diesen Menschen noch einmal Schreckliches passiert oder sie gar wieder "ausgesetzt" werden.

Und wer nun schreit, was für ein ekelhaft menschenunwürdiges Zeug ich da von mir geb, dem sag ich.
Ja wie, ist denn eine Katze mehr wert wie ein Mensch, so dass man sich da so viel „Mühe“ gibt und bei Menschen nicht?

Nein, aber ist sie deswegen weniger wert? Hier sieht man doch so "schön" unsere Verordnungswut. Ist sie ungerechtfertigt? Nein, denn "wir" sind so, d. h. der Hauptanteil der Bevölkerung hat eine gewisse Stufe noch nicht überschritten. Hauptsache, das Hirn und die Verantwortung an der Garderobe abgeben - das ist es doch, was wir wollen. Ein klar strukturiertes Bei-einander-aber-doch-neben-einander-leben.

Und das so, damit sich ja keiner dran stört oder es irgendwie auffällt.

Wie siehst du das?


Liebe Grüße

OT

Re offtopic

rauhnacht @, Donnerstag, 10. September 2015, 19:33 vor 1666 Tagen @ offtopic 4575 mal gelesen

Hallo offtopic,
Das, was Du meinst, ist die Entwicklung, Erkenntnis, die Umsetzung im Leben des Einzelnen, z.B. in mir.
ABER, keiner entwickelt sich im luftleeren Raum. Ohne ein Außen entwickelt sich gar nichts ( außer vielleicht ? dem zündenden göttlichen Funken gaaaaanz am Anfang von allem :ahnungslos: ).
Und das wird dann zu Wechselwirkungen noch und noch.

Viele meiner Gedanken oder Ausprägungen entwickelten sich in MIR durch Inspiration von anderen, mir Fremden. Das ist doch etwas sehr schönes. Und da geh ich keineswegs von mir weg, sondern ich nehme auf und prüfe.
Leichten Herzens weise ich ab, was mir „falsch“ erscheint. Wo ich das Gefühl habe, noch nicht zu verstehen, bewahre ich es in hinteren Winkeln auf. Erkenntnisschauer finde ich genial und natürlich sind die immer sehr persönlich und keineswegs allgemeingültige „Wahrheiten“.
Weswegen mir es auch nicht um Missionierungen ging, sondern darum, vielleicht lohnt es sich doch wirklich für den Einen oder die Andere, also ein Wir die Entwicklung der Menschheit mal unter diesen von mir genannten Gesichtspunkten an zu schauen. Just gerade in diesen endzeitlich wahrgenommenen Zeiten.
Aus meinem Blickwinkel wahrgenommen wird die Zeit da weit. Die Endzeit ist ein Ende einer Phase und ergibt auch NICHT NUR ein Reset der ewigen Wiederkehr.
Meine Hoffnung liegt NICHT in der Erstarkung eines „neuen Führers“, auf dass dann da endlich wieder Zucht und Ordnung herrscht. Meine Hoffnung liegt in der Weiterentwicklung der Menschheit analog der Entwicklung eines Menschenlebens und wenn es Jahrhunderte dauert zur nächsten Stufe. Auch da gibt es dann irgendwann den „Souverän“ von Gemeinschaften, allerdings in gewandeltem, entwickelten Verständnis.
Damit belasse ich es hierzu.
Nachgeschoben ein Nostradamus (2/13) zur Inspiration, wenn auch in vielleicht nicht ganz zu reichender Übersetzung :
„ Der Körper ohne Seele wird nicht mehr ein Opfer sein,
Der Todestag wird in einen Geburstag verwandelt;
Der göttliche Geist lässt die glückliche Seele
das Wort in seiner ewigen Bedeutung erschauen“

Hierzu noch:


Nein, aber ist sie deswegen weniger wert? Hier sieht man doch so "schön" unsere Verordnungswut. Ist sie ungerechtfertigt? Nein, denn "wir" sind so, d. h. der Hauptanteil der Bevölkerung hat eine gewisse Stufe noch nicht überschritten. Hauptsache, das Hirn und die Verantwortung an der Garderobe abgeben - das ist es doch, was wir wollen. Ein klar strukturiertes Bei-einander-aber-doch-neben-einander-leben.

Zum ersteren: Leben ist Leben und in sofern gleichwertig.Aber Leben lebt UND stirbt mit und wegen dem Leben des anderen Lebens. Was da so verschwurbelt klingt, ist einfach nur eine Beschreibung des Seins.
Ich zertrete Käfer und sonstiges Tag um Tag und lebe durch und aus anderem Lebendigem.Die Grenzen dessen im rechten Maß zu erkennen, ist eine ethische Herausforderung, die m.E noch niemand gelöst hat.
Für mich ist eine Katze tatsächlich "weniger" wert im Sinne der Hilfe oder "Erhaltung". Wenn eine Hungersnot käme, würde ich die Katze auch schlachten, einen Menschen und sei er mir auch fremd, niemals.
Zu zweiterem: Wenn Verordnungen zur Verordnungswut verkommen und dem Menschen sein Hirn und seine Verantwortung abnehmen, werden sie lediglich widernatürliche Zwänge, jeglicher tatsächlicher Moral Hohn sprechend. Dies ist ähm??!! nicht artgerecht gemäß der Entwicklung. Mach das mal lang genug mit Jugendlichen, das Ergebnis wird Dich erschrecken. Und das wird auch analog dazu im Großen, Ganzen hier so sein.

Liebe Grüße, Rauhnacht

Zur Katze

rauhnacht @, Donnerstag, 10. September 2015, 19:47 vor 1666 Tagen @ rauhnacht 4514 mal gelesen

Hallo,
eine Katze hab ich jetzt.
Und sofern sie mir in womöglich kommenden Hungersnöten die Mäuse fernhält und es noch genügend anderes zu essen gibt, werd ich sie auch bestimmt hüten und nicht schlachten.
Gruß

Avatar

Katzenklo

BBouvier @, Donnerstag, 10. September 2015, 20:58 vor 1666 Tagen @ rauhnacht 4576 mal gelesen

Hallo,
eine Katze hab ich jetzt.

Hallo, Rauhnacht!

Danke - das wollten wir schon immer wissen. :yes:

Das Katzenklo.

Das Katzenklo, das Katzenklo,
das macht ja alle Katzen froh.
...
...
Mit den Pfoten grab´ ich Löcher,
entleere mich da noch und nöcher,
geht mir dann gleich wieder besser.
...
...

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Von Katzen und Hamstern

rauhnacht @, Donnerstag, 10. September 2015, 21:11 vor 1666 Tagen @ BBouvier 4541 mal gelesen

Hallo,
ach, Du maulst doch nur, weil Katzen hampers fressen.:hamper:

Herzliche Grüße, Rauhnacht

Avatar

Kannste knicken.

BBouvier @, Donnerstag, 10. September 2015, 21:30 vor 1666 Tagen @ rauhnacht 4632 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 10. September 2015, 21:44

Hallo,
ach, Du maulst doch nur, weil Katzen hampers fressen.:hamper:

Herzliche Grüße, Rauhnacht

Hallo, Rauhnacht!

Kannste knicken:
Nicht mit dem Forumshamper!

Takt eins:
[image]

Takt zwei:
[image]

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Falsch getaktet

rauhnacht @, Donnerstag, 10. September 2015, 22:27 vor 1666 Tagen @ BBouvier 4591 mal gelesen

Hallo


Takt eins:
[image]

Murmeltiere!!! sind Eiszeitrelikte,
bis dann Hamster, so eher Bewohner der Trockensteppen, diiieee Kampfkraft erreichen, wirst Du noch warten müssen.

Sag ich doch :-P

Gruß

Kätzchen

Leonessa @, Freitag, 11. September 2015, 14:12 vor 1665 Tagen @ BBouvier 4447 mal gelesen

Allgemein, ohne Anrede:

Der Teufel soll den holen, der dieses arme Kätzchen - auch wenn es (hoffentlich!) nur für ein paar wenige Minuten war - in die geschlossene Pfanne gequetscht hat!:kotz:

Ganz alte Kindergartenweisheit: Quäle nie ein Tier zum Scherz...

Brrr, Katze schlachten...Ich würde mein letztes Stück Brot mit meiner Mieze teilen.

Gruß in die Runde
von der Katze aller Katzen
Leonessa

dein Beitrag

Donnerwetter @, Sonntag, 11. Oktober 2015, 16:35 vor 1635 Tagen @ Taurec 4316 mal gelesen

Hallo Taurec,
wie immer durchdacht und brilliant, nur in einem muss ich Dir wiedersprechen, es dauert niemals noch 20 bis 30 Jahre!!
Höchstens noch 5 bis 7 jahre
Gruß

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Wann ist der Zusammenbruch ein Zusammenbruch?

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 11. Oktober 2015, 17:31 vor 1635 Tagen @ Donnerwetter 4489 mal gelesen

Hallo!

Höchstens noch 5 bis 7 jahre

Durchaus möglich. Dieses Jahr ging es wieder eine Stufe abwärts. Nicht auszuschließen ist jedoch, daß das System sich in (eigentlich) unhaltbaren Zustände verstetigt, weil es nach einer gewissen Anpassung einen neues temporäres Gleichgewicht gefunden hat, mit dem es bis zum nächsten Schlag ohne terminale Störungen weiterlaufen kann.

Und selbst wenn nach 20 bis 30 Jahren das Gröbste vorbei sein sollte, dürfte das Leben härter sein als jetzt noch. Es ist nie vorbei.

Je nachdem, wie weit man es fassen will, befinden wir uns seit diesem Jahr, seit 8, seit 70, seit 83, seit 101 oder seit 226 Jahren im Zusammenbruch. Die ganze Zivilisation ist eine einzige Katastrophe und die Schlinge zieht sich immer enger.

Nicht zuletzt ist subjektiv, wann für einen der Zusammenbruch da ist. Wer eine "Flüchtlingsunterkunft" vor die Nase gesetzt bekommt und in der Dämmerung in einen Busch gezerrt wird, für den ist die Zivilisation jetzt schon zu Ende. Auch wenn man ihre Schauergestalten noch tagtäglich in den Medien zu sehen bekommt, ist die Staatsmacht aus Sicht der Bürger in völliger Auflösung begriffen, wenn pro Quartal ein Kontingent fremder Männer über die Grenzen kommt, welches die zusammengerechneten Mannstärken der Bundeswehr und der gesamten deutschen Polizei umfaßt. Es läuft wohl, wie ich vermutet habe: Die Bundesrepublik wird nie offiziell aufhören, sondern wie das Deutsche Reich nach der Kapitulation verwehen und sich nicht mehr in der Welt der Tatsachen manifestieren können. Es wird wahrscheinlich sogar so weit kommen, daß die Regierung internationale Konferenzen abhält, Maßnahmen beschließt, Außenpolitik betreibt, während die innere Ordnung und das Gewaltmonopol des Staates schon längst zusammengebrochen sind. Ein Staat, dessen Staatsgebiet auf die Regierungsviertel und punktuelle Infrastrukturen, die per Notstandsgesetzgebung verwaltet werden, zusammengeschrumpft ist. Spätestens das ist dann der Punkt "und Brüssel funktioniert nicht mehr" oder wie es der Volksmund (Mühlhiasl et al.) sagt: "die hohen Herren sitzen zusammen und machen Steuern aus, die niemand zahlen wird", oder "Gesetze werden gemacht, die niemand mehr achtet".

Wir sind doch schon längst mitten drin.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Italien?

Baldur @, Sonntag, 11. Oktober 2015, 18:22 vor 1635 Tagen @ Taurec 4362 mal gelesen

Hallo, Taurec,

Deine Bestandsaufnahme lässt mich spontan an Italien denken, incl. ehrenwerte Parallelgesellschaften.
Aber bei denen ist das schon länger als seit Menschengedenken so. Und der Laden läuft trotzdem irgendwie. Oder "eiert" meinetwegen. Aber das Leben geht weiter. Trotz allem Irrsinn.

Deswegen hat Deine Variante des verstetigten Fortdauerns eine gänsehauterregende Komponente.....denn dann wäre der Abstieg quasi endlos.

:-(

Beste Grüsse vom Baldur

Avatar

Ungeordnetes Staatsversagen

Taurec ⌂ @, München, Montag, 12. Oktober 2015, 00:14 vor 1635 Tagen @ Baldur 4481 mal gelesen

Hallo!

Deine Bestandsaufnahme lässt mich spontan an Italien denken, incl. ehrenwerte Parallelgesellschaften.

An solchen Strukturen läßt sich womöglich orientieren. Je weniger der Staat aufhört, sich im Alltagsleben jedes einzelnen behaupten zu können, also de facto zu existieren aufhört, desto mehr müssen wir Recht und Gesetz in die eigenen Hände nehmen und staatsbildende Macht entwickeln. Die anderen werden das gleiche tun.

Das Problem ist, daß die Bundesrepublik quasi einen asymmetrischen Krieg gegen das eigene Staatsvolk führt. Die in Massen hereinströmenden Zuwanderer werden überwiegend nicht registriert, verschwinden zu Tausenden aus den Unterkünften, halten Züge auf offener Strecke an und gehen in die Wildnis, haben zuhauf keine feststellbaren Identitäten und sind den Ordnungskräften in ihrer bloßen Quantität überlegen. Für sie gilt praktisch kein Gesetz. Es gibt wohl keine Statistik über die momentane Kriminalitätsrate. Die Zahl der Verbrechen dürfte die überhaupt registrierten Straftaten weit übersteigen. Im Augenblick ist es aber noch möglich, den Deckel drauf zu halten, weil die frisch angekommene Mehrheit der Zuwanderer glaubt, hier eine Existenz aufbauen zu können.

Schon seit Jahren ist feststellbar, daß ausländische Straftäter sehr viel lascher geahndet werden als ihre deutschen Pendants. Im Falle der "Flüchtlinge" dürften sowohl Wille, als auch Fähigkeit der Behörden, das Gesetz konsequent durchzusetzen, noch geringer ausfallen.

Für den schon aufgrund seiner Mentalität staatstragenden Deutschen gelten aber sehr wohl noch Recht und Gesetz. Er muß schon bei kleinen Vergehen mit aller Härte des Rechtssystems rechnen, was für sich genommen auch völlig in Ordnung ist.

Hinzu kommt, daß der Staat in den einzelnen Landesteilen nicht schlagartig komplett zusammenbrechen wird. Vielmehr ist mit einem sukzessiven Versagen seiner Funktionen zu rechnen, was durchaus ungleichmäßig stattfinden kann.
Die Leute gehen noch arbeiten, zahlen Steuern, heben Geld ab und führen Gerichtsprozesse wegen der lauten Disco auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Zugleich kann in derselben Stadt die Polizei schon nicht mehr präsent sein, die Feuerwehr nicht mehr überall funktionieren, weil sie im Einsatz von Migrantenhorden angegriffen werden, und Notfälle nicht mehr rechtzeitig behandelt werden, weil die Notaufnahmen mit kranken und zu untersuchenden Ausländern geflutet sind. Andernorts kommt es zu Verzögerungen oder Ausfällen der Auszahlung der Sozialhilfen, während Ämter und Behörden geschlossen sind. Banken sind aber noch offen und auch hier geht noch ein Teil der Bevölkerung mit Anzug und Aktenkoffer in die Arbeit. In den schlechter gelegenen Vierteln achtet jedoch die Schariapolizei auf strikte Verschleierung und verlangt Schutzgeld von der deutschen Minderheit. Zeitweise mögen sich die Verhältnisse auch wieder bessern, während es woanders schlechter wird. (Geschildert der Zustand jetzt + x Jahre.)

Sollte der Deckel nicht mehr auf dem Topf gehalten werden können, könnten sehr schnell lokal Situationen entstehen, in denen man völlig auf sich allein gestellt ist und die zu bewältigen ein Ausmaß der Gewalttätigkeit erfordern, für das man in einem gesunden Staatswesen mindestens lebenslänglich bekommen würde.

Die Frage, auf die ich hinaus will: Wie würde die Staatsmacht reagieren, wenn sie nach der Bereinigung einer solchen eskalierten Situation in den Raum zurückkehrt, aus dem sie zeitweise gewichen war? Die Marodeure sind vertrieben oder liegen tot auf der Straße. Die einheimische Bevölkerung, die sich gewehrt hat, ist noch da. Würde der Staat, der seine eigene Auflösung nicht eingesteht und auf dem proklamierten Staatsgebiet uneingeschränkte Hoheit beansprucht, solche Akte der (aus seiner Sicht) Selbstjustiz nachträglich sanktionieren oder diejenigen als Verbrecher verfolgen, die sich zur Wehr gesetzt haben?

Der bevorstehende "Bürgerkrieg" ist womöglich eine Situation, in der nicht nur verschiedene Bevölkerungsgruppen miteinander und untereinander kämpfen, sondern auch der korrumpierte und in Auflösung begriffene Staat als Feind mit in die Rechnung genommen werden muß, weil er den Weg des geringeren Widerstandes nehmend sich dort durchsetzt, wo es ihm seine schwindenden Mittel und die zum Schaden der Einheimischen wirkenden politischen Vorgaben noch erlauben.

Dies sind an sich aber keine Gründe, nicht wehrhaft zu handeln und sich zu organisieren. Selbstbehauptung ist das Recht des freien Menschen und wo der Staat sich nicht mehr behaupten kann oder gar diejenigen verfolgt, die eigentlich sein Fundament bilden, hat er jegliche Daseinsberechtigung verloren.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

tolle Zusammenfassung!

Baldur @, Montag, 12. Oktober 2015, 12:03 vor 1634 Tagen @ Taurec 4335 mal gelesen

Hallo, Taurec,

brilliant auf den Punkt gebracht.


Die Frage, auf die ich hinaus will: Wie würde die Staatsmacht reagieren, wenn sie nach der Bereinigung einer solchen eskalierten Situation in den Raum zurückkehrt, aus dem sie zeitweise gewichen war? Die Marodeure sind vertrieben oder liegen tot auf der Straße. Die einheimische Bevölkerung, die sich gewehrt hat, ist noch da.

Würde der Staat, der seine eigene Auflösung nicht eingesteht und auf dem proklamierten Staatsgebiet uneingeschränkte Hoheit beansprucht, solche Akte der (aus seiner Sicht) Selbstjustiz nachträglich sanktionieren oder diejenigen als Verbrecher verfolgen, die sich zur Wehr gesetzt haben?

Nach meinem Dafürhalten: ein klares Ja.

Das Problem an der Sache: eine Partei der erzwungenen Auseinandersetzung auf Leben und Tod wäre eindeutig und auch langfristig identifizierbar (an Ort und Stelle wohnhaft), die gegnerische Partei bleibt jedoch völlig anonym. Damit hat letztere absolute Handlungsfreiheit, sie ist nicht sanktionierbar, weil nicht greifbar.


Und der Otto Normalbürger ist wieder der (gewollte) Verlierer, selbst wenn er überlebt hat. Die späte Rache der Drahtzieher.

Beste Grüsse vom Baldur

erst spaeter

detlef @, Montag, 12. Oktober 2015, 15:59 vor 1634 Tagen @ Baldur 4237 mal gelesen

moin,

Würde der Staat, der seine eigene Auflösung nicht eingesteht und auf dem proklamierten Staatsgebiet uneingeschränkte Hoheit beansprucht, solche Akte der (aus seiner Sicht) Selbstjustiz nachträglich sanktionieren oder diejenigen als Verbrecher verfolgen, die sich zur Wehr gesetzt haben?


Nach meinem Dafürhalten: ein klares Ja.

Das Problem an der Sache: eine Partei der erzwungenen Auseinandersetzung auf Leben und Tod wäre eindeutig und auch langfristig identifizierbar (an Ort und Stelle wohnhaft), ...

Und der Otto Normalbürger ist wieder der (gewollte) Verlierer, selbst wenn er überlebt hat. Die späte Rache der Drahtzieher.

wenn wir die entwicklung nach '45 zum vergleich heranziehen, wird die rache der politiker wohl einige zeit auf sich warten lassen.
damals wurden sehr schnell persilscheine ausgegeben (entnazifizierungs urkunden)
in meiner familie waren damals ein ortsgruppenleiter, mehrere waffen ss maenner, ein waffen ss offizier und ein reiter ss offizier.
vom baecker bis zum arzt, waren die alle schon '47 "geweisst" und in lohn und brot. zum teil beim staat oder den besatzern.
die verfolgung begann fuer die meisten doch erst ende der '60er, als schon genug "ersatz" herangebildet war.

so wirds naechstes mal auch sein. solange die buergerkriegskaempfer noch jung und wehrhaft sind, ihre kampfkameradschaften noch frisch, werden die politiker ganz sachte und leise auftreten.
erst ca 20 jahre spaeter wird man den alten maennern an die rente gehen.

gruss,d

abgekocht, abgebrüht - oder mit allen Wassern gewaschen?

Sagitta @, Sonntag, 11. Oktober 2015, 22:55 vor 1635 Tagen @ Taurec 4306 mal gelesen

Hallo Taurec,

aus der Sicht des Frosches, der gerade abgekocht wird, ist der Zusammenbruch dann erreicht, wann sein Herz aufhört zu schlagen. Bei historischen Entwicklungen dagegen (es handelt sich hierbei um ganze Bündel von Einzelprozessen) kann der Moment des Zusammenbruchs erst im Nachhinein erkannt werden. Staaten und Nationen brechen nur selten total zusammen, sie wandeln eher die Form ihrer inneren Organisation sowie ihrer Außenbeziehungen. Fouché war Beamter von 1788 bis 1815, für ihn gab es nie einen Zusammenbruch. Und viele der Lehrer, Beamten und Bürgermeister, die 2015 ihren Dienst bzw. ihr Mandat begonnen haben, werden auch 2030 noch tätig sein, halt nach anderen Lehrplänen und Aufträgen. Es wird zwar ein paar Jahre sehr großer Not geben, etwa wie 1943-1952, diesmal plus Naturkatastrophen, aber das alles ist im Jahre 2060 genauso vergessen, wie heute jene 1940er Jahre vergessen sind. Ich verstehe die ganze Aufregung um einen Zusammenbruch nicht. An etlichen Orten der Welt feiern in diesem Augenblick die einen ihre Party, während 5 km weiter die Granaten explodieren.

Kannst Du bitte aus dem Prophezeiungsbuch von Louis Emrich die Seiten 37 bis 39, sowie 52 bis 56, und außerdem 60 bis 62 in die Schauungsquellen mit aufnehmen (sind die Prophezeiungen Odilie, Maria Laach und Marienthal). Am besten gleich in der Abteilung "Fälschungen". Es stecken ja keine verwertbaren Aussagen in diesen Texten, jedoch sind sie interessant aus quellenkritischer Sicht. Ich werde dann einige kurze Anmerkungen zu den Texten und zu Emrich machen. Ich halte es wie Du für unschädlich bzw. wenig gefährlich, den gesamten Text zum Download anzubieten. Aber davon unabhängig wäre es schön, wenn die genannten Seiten als Auszüge bei den Schauungsquellen auftauchten (sie werden ja bei Emrich auch als Fremdzitate markiert). Am wichtigsten wäre die Odilie, weil hier von Randomizer Beziehungen zur Quelle der Feldpostbriefe vermutet wurden. Dazu möchte ich gern Stellung nehmen.

Bei der Durchsicht ist mir ein Zitat aufgefallen, das Emrich von der Gräfin Franziska de Billante, Prinzessin von Savoyen (oft auch Gräfin Beliante), bringt: "Europa wird unter einem gelben Dunste liegen. In diesem Dunste wird das Vieh auf der Weide sterben." (Emrich, Seite 49 oben). Das erinnert sehr an den Staub von Irlmaier ("grün-gelb, kein Vieh, kein Gras", Texte im Vergleich unter https://schauungen.de/forum/index.php?id=25686).


MfG, Sagitta

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Quellentexte Emrich

Taurec ⌂ @, München, Montag, 12. Oktober 2015, 11:11 vor 1634 Tagen @ Sagitta 4396 mal gelesen

Hallo!

Kannst Du bitte aus dem Prophezeiungsbuch von Louis Emrich die Seiten 37 bis 39, sowie 52 bis 56, und außerdem 60 bis 62 in die Schauungsquellen mit aufnehmen (sind die Prophezeiungen Odilie, Maria Laach und Marienthal). Am besten gleich in der Abteilung "Fälschungen". Es stecken ja keine verwertbaren Aussagen in diesen Texten, jedoch sind sie interessant aus quellenkritischer Sicht. Ich werde dann einige kurze Anmerkungen zu den Texten und zu Emrich machen. Ich halte es wie Du für unschädlich bzw. wenig gefährlich, den gesamten Text zum Download anzubieten. Aber davon unabhängig wäre es schön, wenn die genannten Seiten als Auszüge bei den Schauungsquellen auftauchten (sie werden ja bei Emrich auch als Fremdzitate markiert). Am wichtigsten wäre die Odilie, weil hier von Randomizer Beziehungen zur Quelle der Feldpostbriefe vermutet wurden. Dazu möchte ich gern Stellung nehmen.

Wie ich gerade sehe, war "Maria Laach" schon von früher in der Quellensammlung:

Maria Laach:
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Moench_in_Maria-Laach

Die heilige Odilia:
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Die_heilige_Odilia

Buch aus dem Marienthaler Kloster:
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Buch_aus_dem_Marienthaler_Kloster

Ich bin gespannt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Odilie

Sagitta @, Sonntag, 18. Oktober 2015, 16:31 vor 1628 Tagen @ Taurec 4416 mal gelesen

Hallo Taurec,

vielen Dank für das Einstellen der drei Quellentexte aus dem Buch von Emrich!

Randomizer hatte ja die Hypothese in den Raum gestellt, dass die Prophezeiung der Odilie mit den Feldpostbriefen in einem Zusammenhang stehen könnte. Anlass war ihm wohl die räumliche und zeitliche Identität: die Region Colmar zu Beginn des Ersten Weltkrieges.

Ich selbst bin aus einer anderen Frage heraus dieser Sache nun nachgegangen: wenn die Feldpostbriefe ein "Fabrikat" der ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wären (ich weiß: eine sehr ketzerische Ansicht!), könnte es dann sein, dass sie von der Odilienprophezeiung beeinflußt sind? Denn Letztere war durch die Schriften von Louis Emrich kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder bekannt geworden, nachdem sie über zwei Jahrzehnte hinweg ziemlich in Vergessenheit geraten war.

Für beide Fragestellungen gibt es meines Erachtens keine positive Antwort und sie sollten deshalb verworfen werden.

Die Feldpostbriefe, wenn sie tatsächlich 1914 geschrieben wurden, sind dann nämlich fast zwei Jahre vor der Herausgabe der Odilie (durch Georges Stoffler im Sommer 1916) entstanden. Der "elsässiche Prophet" der Prophet, der in den Feldpostbriefen zwei Jahre zuvor also deutsche Soldaten angesprochen hat, könnte durchaus auch die Odilie angeregt haben (direkter oder indirekter Kontakt zu Stoffler). Es sind aber inhaltliche Identitäten zwischen den beiden Texten kaum vorhanden. Und insofern müßte die Hypothese von Randomizer zurückgewiesen werden. Die Odilie enthält überwiegend Allgemeinplätze und Standardfromulierungen der Prophezeiungsliteratur, während die Feldpostbriefe eine Fülle von außergewöhnlichen Details und Aussagen bieten. Die Feldpostbriefe haben somit zeitlich und inhaltlich einen höheren Rang. Es könnte allenfalls sein, dass der Prophet der Feldpostbriefe auch anderen Menschen gegenüber in sehr generellen Worten die Zukunft beschrieben hat - und dass derartige Aussagen dann von Stoffler in Form der Odilienprophezeiung veröffentlicht wurden (wiederum als „Fabrikat“).

Mich selbst beschäftigt die Frage, woher die Feldpostbriefe die Idee haben, dass „am Ende Russland noch Deutschland überfällt, aber nur kurz …“. Hier kann eindeutig gesagt werden, dass das nicht aus der Odilienprophezeiung stammt, denn Letztere erwähnt Russland mit keinem einzigen Wort.

Bei der Interpretation der Odilie sollte man m.E. eine klare zeitliche Position beziehen. Man sollte sie zunächst mit Augen des Jahres 1916 betrachten, und sie ist dann die fiktive Aussage einer Frau, die mehr als 1200 Jahre (!!) zuvor gelebt hat (das Land „Germanien“ in der Auffassung von 1900 gab es damals noch gar nicht). Von daher weiss der Leser der Prophezeiung nicht, was mit dem „grösseren Krieg“ gemeint ist, der auf einen „schrecklichen Krieg“ folgt (beide Male ist aber wohl Deutschland an diesen Kriegen beteiligt). Aus der Sicht von 1916 dürfte hier der Krieg von 1871 gemeint sein, dem nun der Krieg von 1916 folgt. Bei einer solchen Interpretation kommt die Prophezeiung gar nicht gut weg, denn dann ist sie in vielen Teilen falsch. Jedoch ist sie in der Hauptaussage richtig, dass Deutschland nach anfänglichem Sieg unterliegt – allerdings wird Deutschland nicht in 32 kleine Staaten zerteilt wird. Aus der Sicht von 1916 ist somit die Odilie ein Machwerk, das die Hoffnung wecken soll, dass Frankreich den aktuellen Krieg gewinnt: Lutetia, also Paris wird verschont bleiben etc.

Liest man nun die Prophezeiung im Jahr 1938/39, so sieht das Ganze etwas anders aus. Dann kann man argumentieren, der „schreckliche Krieg“ sei der erste Weltkrieg gewesen, und der noch „größere Krieg“ stünde dann unmittelbar bevor. In diesem Sinne wurde die Odilie von Louis Emrich in seinen Prophezeiungen und Mahnungen verwendet, die er unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg veröffentlichte. Und auch auf der französischen Seite spielte der Text während des Zweiten Weltkrieges ebenfalls wieder eine gewisse Rolle, etwa in der Resistance. Es finden sich sogar Zitate aus der Odilie bei Albert Camus. Beide Seiten konnten also die Odilie wieder für ihre Zwecke gebrauchen.

Wenn man die Odilie also mit den Augen der 1940er Jahre liest, dann mögen einem bestimmte Details auffallen, die auf den ersten Blick bemerkenswert scheinen. Etwa dass ein Mann vom Ufer der Donau kommt, aus Deutschland ein großes Reich macht, aber am Ende doch scheitert. Es gibt für solche (und einige andere Auffälligkeiten) aber auch alternative Erklärungen. Beispielsweise könnte es aus dem Blickwinkel von 1916 gesehen auch eine Anspielung auf die Donaumonarchie sein: im Jahre 1916 standen habsburgische und deutsche Truppen gemeinsam weit vorgeschoben in Russland. Die Aufteilung Deutschlands in Kleinstaaten mag man aus der Perspektive von 1916 als frommen Wunsch bezeichnen (ein für Frankreich vorteilhafter Rückschritt ins 19. Jahrhundert). Aus der Perspektive von 1939 wäre es eine kühne Prophezeiung, die wenigstens ansatzweise eingetroffen wäre (Teilung in Besatzungszonen).

Damit endet aber auf jeden Fall die prophetische Qualität der Odilienweissagung. Sie reicht nicht weiter als bis zu dieser Niederlage Deutschlands und der darauf folgenden Friedenszeit. Wie immer man die Prophezeiung also einordnet und interpretiert, für unsere eigene Zeit ist sie wertlos. Denn ihre letzten Worte (Antichrist etc.) sind wieder Standardfloskeln. Kein Einfall der Russen, keine seichten Flüsse, keine feuerspeienden Berge.

Fazit: die Odilie ist keine echte Prophezeiung sondern ein Machwerk, deren Entstehung 1916 genauso wie die Wiederverwendung 1938 sich aus zeitgebundenen Intentionen heraus erklären lässt. Von daher sind eventuelle Beziehungen zum „prophetischen Franzosen“ der Feldpostbriefe zwar möglich aber eher unwahrscheinlich. Für unsere eigene Zeit hält sie keine Aussagen bereit und braucht deshalb nicht weiter beachtet werden.

Ich habe vor, noch etwas zu Loius Emrich sowie zu den beiden anderen von ihm 1938 zitierten Prophezeiungen zu schreiben (Maria Laach und Marienthal), kann jedoch nicht sagen, wann ich dazu kommen werde. Es handelt sich ohnehin um rein quellenkritische Überlegungen, die für die Praxis der Vorbereitung oder für die Beurteilung unserer gegenwärtigen und künftigen Situation keinerlei Aussagewert haben.

Einen schönen Sonntag wünscht Sagitta.

PS: Meine obigen Überlegungen beruhen auf dem Text der Odilienweissagung, wie er von Emrich zitiert wird. Dieser Text ist identisch mit den Zitaten, die man in der französischen Literatur findet (siehe LINK unten). Den gesamten Text des Buches von Georges Stoffler kenne ich nicht (das Buch hat ca 60 Seiten, die Prophezeiung selbst nimmt allenfalls zwei Seiten ein). Ich gehe davon aus, dass Randomizer den gesamten Text hat (er ist in deutschen Bibliotheken nicht mehr vorhanden - was sehr selten ist, aber auf die Ächtung dieses Textes bereits im Ersten und dann wieder im Zweiten Weltkrieg zurückzuführen sein wird). Randomizer mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege und Stoffler in seiner Schrift von 1916 noch weitere, mir unbekannte Zitate aus der fiktiven Odilie-Quelle bringt.

Betrachtungen (2013) zur Odilienprophezeiung und zu ihrer Wirkgeschichte inklusive Quellentext von Stoffler.


https://archive.org/stream/LaProphetieDeSainteOdile/La%20proph%C3%A9tie%20de%20sainte%20Odile_djvu.txt

http://www.persee.fr/doc/ahess_0395-2649_1946_num_1_3_3227_t1_0285_0000_2

Verkaufsangebot (2015): Stofflers Original von 1916

http://www.zvab.com/Prophetie-Sainte-Odile-Guerre-notes-commentaires/255338021/buch

Marienthal

Sagitta @, Sonntag, 18. Oktober 2015, 23:34 vor 1628 Tagen @ Sagitta 4171 mal gelesen

Guten Abend!


Für diese Weissagung wird im Lexikon der Prophezeiungen (von Lichtenfels, Seite 128) als Quelle ein verschollenes Wallfahrtsbuch angegeben (mit Berufung auf Gann). Dieses Wallfahrtsbuch ist aber nicht verschollen sondern in vielen Bibliotheken vorhanden, in digitaler Version sogar online frei zugänglich (siehe LINK ganz unten). Es ist auch nicht in Latein, wie Emrich schreibt, der ja behauptet, er habe die lateinischen Verse in modernes Deutsch übersetzt. Vielmehr ist das Wallfahrtsbuch komplett in deutscher Sprache jener Zeit (18. Jahrhundert) verfasst. Den Text der Prophezeiung habe ich darin nicht finden können. Wir müssen daher annehmen, dass er eine Fälschung ist. BB meint sich entsinnen zu können (PN - besten Dank!), "daß diesen Text ein Deutschland hassender Bolschewik, der deswegen in den 30ern nach Frankreich abgehauen ist, sich bösartig dort und damals aus den Fingern gesogen hat".

In der Prophezeiung wird ähnlich wie in der Odilienweissagung ein Krieg beschrieben, der ein geteiltes Menschenleben nach einem anderen Krieg stattfinden soll. Vielleicht ist ein halbes Menschenleben von durchschnittlichen 60 Jahren gemeint, also die 30 Jahre von 1914 bis in den Zweiten Weltkrieg. Die Beschreibung dieses Krieges ist in ihren Bildern nicht ohne literarischen Reiz, jedoch real gesehen ein nichtssagendes Katastrophengemälde. Da der Text nach meinem Kenntnisstand vor 1938 nirgendwo anders belegt ist, müssen wir davon ausgehen, dass Emrich ihn entweder selbst verfertigt oder ihn (im Sinne von BB) von einem uns bis dato unbekannten Autor übernommen hat. Denn der Text passt gut zu Emrichs pausenlos propagierten Naherwartung eines großen Krieges. Die Prophezeiung verdient es meines Erachtens nicht, dass man ihr weitere Aufmerksamkeit schenkt.

MfG, Sagitta

http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN689232438&LOGID=LOG_0007

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eine Fälschung des Schriftstellers Emrich!

BBouvier @, Montag, 19. Oktober 2015, 01:30 vor 1628 Tagen @ Sagitta 4211 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 19. Oktober 2015, 01:38

<"Da der Text nach meinem Kenntnisstand vor 1938
nirgendwo anders belegt ist, müssen wir davon ausgehen,
dass Emrich ihn entweder selbst verfertigt
oder ihn (im Sinne von BB) von einem uns bis dato unbekannten Autor übernommen hat.
">
<"Die Prophezeiung verdient es meines Erachtens nicht,
dass man ihr weitere Aufmerksamkeit schenkt.
">

Hallo, Sagitta!

Ja.
Dazu der ausgewiesene Fachmann "Fred Feuerstein":
=>
http://216.194.92.47/forum/messages/22253.htm

Zitat daraus:
<"Betr. Louis Emrich habe ich folgendes gefunden:
www.cc-pays-saverdun.fr:
"Louis Emrich, deutscher Journalist und Schriftsteller, Herausgeber nazifeindlicher Werke,
verhaftet und aus Deutschland abgeschoben;"
Somit ist der Fall recht klar:
Bei dem Buch handelt es sich um einen Versuch Schauungen auszuschmücken,
um zu einem gewünschten Ergebnis zu gelangen.
...Somit ist sein Buch für eine ernsthafte Quellenforschung wertlos.
Die an sich löbliche Intention vor einem Weltkrieg zu warnen
rechtfertigt nie und nimmer Texte zu fälschen, um zu einem gewünschten Ergebnis zu gelangen.
Somit entschuldige ich mich für das Reinstellen dieser dubiosen Quelle.">

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Wallfahrtsbuch als Aufhänger

Taurec ⌂ @, München, Montag, 19. Oktober 2015, 11:45 vor 1627 Tagen @ Sagitta 4235 mal gelesen

Hallo!

Für diese Weissagung wird im Lexikon der Prophezeiungen (von Lichtenfels, Seite 128) als Quelle ein verschollenes Wallfahrtsbuch angegeben (mit Berufung auf Gann). Dieses Wallfahrtsbuch ist aber nicht verschollen sondern in vielen Bibliotheken vorhanden, in digitaler Version sogar online frei zugänglich (siehe LINK ganz unten). Es ist auch nicht in Latein, wie Emrich schreibt, der ja behauptet, er habe die lateinischen Verse in modernes Deutsch übersetzt. Vielmehr ist das Wallfahrtsbuch komplett in deutscher Sprache jener Zeit (18. Jahrhundert) verfasst. Den Text der Prophezeiung habe ich darin nicht finden können. Wir müssen daher annehmen, dass er eine Fälschung ist.

Emrich hat wohl bestenfalls mal davon gehört oder gelesen, daß dieses Wallfahrtsbuch existierte, ohne es je zu Gesicht bekommen zu haben. Zurecht ging er davon aus, daß seine Leser das Buch ebenfalls nicht kennen würden. Daß dereinst das Internet den Text allen zur Verfügung stellen würde, konnte er nicht ahnen, so daß er hier eine praktikable Möglichkeit sah, mithilfe einer echten Literaturquelle einen gefläschten Text rückzudatieren. Der recherchierende Leser Emrichs würde sich wohl in der Regel damit zufrieden geben, die Existenz des Wallfahrtsbuches anhand Sekundärlitereatur bestätigt zu finden, auch wenn es für ihn unerreichbar war.

Die Prophezeiung verdient es meines Erachtens nicht, dass man ihr weitere Aufmerksamkeit schenkt.

Ja. Meines Erachtens ein völliges Machwerk Emrichs.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Rußland fällt über Deutschland her

Taurec ⌂ @, München, Montag, 19. Oktober 2015, 11:38 vor 1627 Tagen @ Sagitta 4419 mal gelesen

Hallo!

Mich selbst beschäftigt die Frage, woher die Feldpostbriefe die Idee haben, dass „am Ende Russland noch Deutschland überfällt, aber nur kurz …“. Hier kann eindeutig gesagt werden, dass das nicht aus der Odilienprophezeiung stammt, denn Letztere erwähnt Russland mit keinem einzigen Wort.

Als Quelle, die älter ist als die Feldpostbriefe und größere Bekanntheit erlangt haben dürfte, fällt mir Antonius von Aachen ein, der erstmals 1872 in Paris von Curicque veröffentlicht wurde. Dieser schildert vollumfänglich einen russischen Feldzug am Rhein mit mehreren Schlachten von Süd nach Nord. Die Kürze des Feldzuges geht indirekt aus dem beschriebenen Ablauf hervor.

Antonius von Aachen ist erkennbar von der deutschen Weissagungstradition beeinflußt, die u. a. folgende Motive enthält:

  • Schlacht in Westfalen (Birkenbaumsage)
  • Der große Monarch
  • Ein "Endzeitpapst", der aus Rom fliehen mußte.
  • Renaissance des Christentums und "goldenes Zeitalter"

Die Frage ist, ob die beispiellos genaue Beschreibung des Feldzuges bei Antonius auf echten Schauungen beruht oder nur eine phantasievolle Ausgestaltung der prophetischen Sagen ist.

Abbé Curicques Buch dürfte der seherische Franzose als Kenner der Materie gelesen haben. Das Buch wurde in zwei Sprachen veröffentlicht, weswegen es gleichgültig ist, ob der Franzose mehr in der französischen oder deutschen Prophezeiungsliteratur bewandert war.

Darüber hinaus sind in den Feldpostbriefen (bzw. Rills mündlichen Ergänzungen) aber Informationen enthalten, die über Antonius von Aachen hinausgehen:

  • Die Dauer des Feldzuges von 58 Tagen
  • Die Zusammensetzung der beiden Fraktionen (Rußland vs. Deutschland, Türkei, Polen, Frankreich, wobei die angloamerikanische Partei gar nicht präsent ist).
  • Bündnids der Schweiz mit Deutschland
  • Das Naturereignis mit feuerspeienden Bergen, das die Angreifer die Flucht ergreifen läßt.
  • Nicht zuletzt der ganze bereits eingetroffene Part, der in keiner anderen bekannten Prophezeiung enthalten ist und über die Anleihen bei anderen Prophezeiungen hinaus für echte Seherschau des Franzosen selbst spricht.

Antonius von Aachen enthält womöglich echte seherische Informationen und hat mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit das Zukunftsbild des Feldpostbrieffranzosen beeinflußt.
Die Feldpostbriefe enthalten darüber hinaus mit großer Sicherheit echte seherische Informationen. Die Gefahr besteht hier in erster Linie darin, daß der Franzose diese echten Informationen unter Einbeziehung gefälschter Vorlagen zu einem falschen Bild des "dritten Weltgeschehens" zusammengesetzt haben könnte.

Den gesamten Text des Buches von Georges Stoffler kenne ich nicht (das Buch hat ca 60 Seiten, die Prophezeiung selbst nimmt allenfalls zwei Seiten ein).

Das sollte man mal prüfen. Ich vermute, daß die Stellen, die aus Sicht von 1916 ziemlich gut passen würden tatsächlich von Emrich 1938 hinzugefügt wurden, z. B:

  • Der "größere" Krieg, der 1938 bereits absehbar war.
  • Der Mann von der Donau
  • ...

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Endlich mal eine gute Nachricht!

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Dienstag, 01. September 2015, 22:14 vor 1675 Tagen @ Malbork 5458 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Dienstag, 01. September 2015, 22:22

Hallo!

Rußland greift in Syrien ein

Denn die meisten Flüchtlingsströme in Richtung EU kamen erst so richtig in Fahrt,
seit der IS große Teile Syriens und des Nordirak unter seine Kontrolle gebracht
hatte. Während der Westen/die VSA nur zuschauten. Es wird Zeit, daß sich in
Syrien endlich mal was bewegt.
Was können die Russen denn in dem geschundenen Land schon noch kaputtmachen?
Es kann nur noch besser werden mit Russland.
In Syrien und dem Nordirak sin insgesamt ca. 16 Millionen Menschen auf der
Flucht.

Die Russen sollten zusammen mit den verbliebenen Syrern die völlig zerstörte
Infrastruktur wiederaufbauen, damit das größtenteils vertriebene Volk dann
allmählich in der Lage ist, zu ihren Dörfern und Städten zurückzukehren.
Und danach sollte ein geordneter Machtwechsel eingeleitet werden, in Damaskus.

Mit "Flotten im Mittelmeer", "Ägypten" oder gar "Armageddon" hat das
Eingreifen Rußland hier überhaupt nichts zu tun, Syrien ist ein natürlicher
Verbündeter Rußlands und hier geht es darum, das Abschlachten eines ganzen
Volkes zu verhindern.

LG,

Eyspfeil

Echtzeitabgleich...

JohnDoe78 @, Donnerstag, 03. September 2015, 00:33 vor 1674 Tagen @ Malbork 5067 mal gelesen

Hallo Malbork,

ich weiss, das hier ist kein Nachrichten Forum, aber diese Nachricht sollte in Bezug auf das, was wir aus den Schauungen zu Wissen meinen, aufhorchen lassen:

...finde ich persönlich derzeit sehr spannend. Es würde mich freuen, wenn dies hier im Forum öfter zugelassen würde, da ich nicht wirklich den teilweise sehr abstrakten Fachgesprächen folgen kann. Da hab ich einfach den Anfang verpasst.

Schauungen iterativ mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen abzugleichen ist meiner Ansicht nach auch eine gängige wissenschaftliche Methode, um, ungeachtet der hier erarbeiteten Validität, Aspekte von uns bekannten Schauungen ggf. zu verifizieren.

Gruß,

JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig

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"Nachrichten"

BBouvier @, Donnerstag, 03. September 2015, 01:07 vor 1674 Tagen @ JohnDoe78 5081 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 03. September 2015, 01:24

<"Es würde mich freuen, wenn dies hier im Forum
öfter zugelassen würde
...">

Hallo, John!

Du bist sicherlich in der Lage nachzuvollziehen, daß Malborks
Beitrag sich fundamental von "Nachrichten"
dieser Art unterscheidet:
- Hausfrau in Niederbrombach von Goldhamster gebissen
- FC Hankensbüttel schlägt Herba Dattenscheid im Rückspiel 1:0
- abgestürztes Düsenflugzeug verursacht Waldbrand
(Wie neulich, hier in diesem Theater ...)
- die Weltmeere werden aufgrund der Klimakatastrophe
bis zum Jahr 2635 um 48,7 Meter steigen
- Mörder von Baby verurteilt (<= so kürzlich in der BILD! :-D )
- etc. =>

<"... da ich nicht wirklich den teilweise sehr abstrakten Fachgesprächen folgen kann.
Da hab ich einfach den Anfang verpasst
.">

Ja ... verstehe ... da ist es sicherlich sinnvoll,
ein wenig die Quellen zu lesen (auch ältere Fäden)
oder aber ganz schlicht (falls die Suchfunktion nichts hergibt)
einfach Fragen zu stellen!
=>
Hier werden Du gehülft!

Hierzu:
<"... ungeachtet der hier erarbeiteten Validität,
Aspekte von uns bekannten Schauungen ggf. zu verifizieren
.">

:confused:
=>
Es ist doch völlig irrelevant, falls ein Geschehen
mal rein zufällig mit einer erwiesenen Fälschung übereinstimmen würde.

Grüße! :waving:
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Validitätskonstrukt undurchschaubar

JohnDoe78 @, Donnerstag, 03. September 2015, 01:30 vor 1674 Tagen @ BBouvier 4721 mal gelesen

Hallo BB,

Du bist sicherlich in der Lage nachzuvollziehen, daß Malborks
Beitrag sich fundamental von "Nachrichten"
dieser Art unterscheidet:
- Hausfrau in Niederbrombach von Goldhamster gebissen
- FC Hankensbüttel schlägt Herba Dattenscheid im Rückspiel 1:0
- abgestürztes Düsenflugzeug verursacht Waldbrand
(Wie neulich, hier in diesem Theater ...)
- die Weltmeere werden aufgrund der Klimakatastrophe
bis zum Jahr 2635 um 48,7 Meter steigen
- Mörder von Baby verurteilt (<= so kürzlich in der BILD! :-D )
- etc. =>

Ich sagte:
Schauungen iterativ mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen abzugleichen ist meiner Ansicht nach auch eine gängige wissenschaftliche Methode, um, ungeachtet der hier erarbeiteten Validität, Aspekte von uns bekannten Schauungen ggf. zu verifizieren.

Ich denke, dass Du weisst, dass gesellschaftliche Entwicklungen sicherlich nichts mit den von Dir aufgelisteten Nachbarschaftstratsch zu tun hat und Du dies nur schreibst um zukünftige Stichwortsuchen zu erschweren ;-)

Ja ... verstehe ... da ist es sicherlich sinnvoll,
sich ein wenig einzulesen (auch in den älteren Fäden)
oder aber ganz schlicht (falls die Suchfunktion nichts hergibt)
einfach Fragen zu stellen!

Das mit dem Einlesen ist so eine Sache. Was ich verstanden habe ist, dass man hier verschiedenen Aussagen von verschiedenen Schauungen verschiedenes Gewicht beimisst. Wobei ich beim Nachlesen regelmäßig auf die Situation stosse, dass verschiedene Forenmitglieder verschieden gewichten. Insgesamt ist das alles sehr komplex und nicht wirklich nachvollziehbar. Geht man beliebig weit zurück sieht man auch das ein und dieselben Forenmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten eine Schauung unterschiedlich bewerten. Dann muss man schauen, ob er einen schlechten Tag hatte oder einfach sein Ego durchkam und das letzte Wort haben wollte oder wie auch immer. Jeder der von Anfang an dabei war, wird das sicherlich nachvollziehen, weil er auch die Mitglieder und deren Entwicklung miterlebt hat. Für Leute, die neu dazukommen ist das im Nachhinein selten bis gar nicht nachvollziehbar.

Verifizierbarkeit von Thesen braucht kein Glaubwürdigkeitskonstrukt mit diversen Abstufungen und ist einfach digital. Eine nüchterne wissenschaftliche Herangehensweise, die keine Bewertung von Thesen vornimmt. Man könnte einen parallelen Strang mal laufen lassen. Gerne auch im Vorsoge Bereich. Fände ich interessant zu sehen, wie Leute an die Sache rangehen die noch kein Bewertungskonstrukt der Schauungen im Kopf haben und noch weitestgehend unvoreingenommen sind.

Beste Grüße,

JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig

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Sachkundige Diskussion

BBouvier @, Donnerstag, 03. September 2015, 01:58 vor 1673 Tagen @ JohnDoe78 4834 mal gelesen

<"Verifizierbarkeit von Thesen braucht kein Glaubwürdigkeitskonstrukt
mit diversen Abstufungen und ist einfach digital
.">

Hallo, Joe!

Leider ist mir nicht klar, was Du mit "digital" meinst.
Entschuldige bitte - mein Fehler!

Ich versuche dennoch eine nachvollziehbare Antwort...
So gut es geht, sind wir bestrebt, nachvollziehbare
Thesen zu formulieren..."wissenschaftlich" zu arbeiten.
Leider ist es so, daß Schauungen per se sich dem Anspruch
"wissenschaftlich" entziehen ... sie selbst bilden eben nicht
die Zukunft 1:1 ab, sondern tragen häufig einen Großteil
Symbolik in sich, ähneln auf Grund der Formulierung auch
leider oft "Prophezeiungen" (= ausformulierte Aussagen),
so daß wir gar nicht wissen wie das Bild (!) das der Seher hatte,
denn wohl ausgesehen haben mag:
Exemplarisch sei auf die "Atombomben" des WV verwiesen!

Insofern ist das alles Tasten im Nebel hoch 2.

<"Eine nüchterne wissenschaftliche Herangehensweise,
die keine Bewertung von Thesen vornimmt
.">

So wird das aber kaum etwas.
Hypothesen müssen ganz nüchtern auf den Prüfstand:
Genau das (!) ist doch wissenschaftliche Arbeit.
Und diesbezüglich mühen wir uns hier seit vielen Jahren.
Wobei früher als sicher vermuteter Grund durchaus häufig
sich später als ganz dünnes Eis herausgestellt hat,
was Umdenken erforderlich macht.

Basis aller Überlegungen ist dabei nach wie vor
intensive und kritische Quellenforschung
sowie deren Analyse:
- eine Fälschung?
- ist sie glaubwürdig ... oder gar nur ein Verarbeitungstraum?
- was sagt sie eigentlich aus?
- was ist ihr an Sachinformation zu entnehmen?
- wo ist sie zeitlich einzuordnen?
- korrliert diese Quelle mit andern und stützt sie?
- schließt sie eine Lücke in unserem Wissen?
- und so weiter =>

Mttels dieser Methode versuchen wir, ein hoffentlich halbwegs
stimmiges Gesamtbild zu fertigen, das allerdings fortlaufend
verbessert wird ... eben auch mittels sachkundiger Diskussion.

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Verschiedene Herangehensweisen

JohnDoe78 @, Donnerstag, 03. September 2015, 02:40 vor 1673 Tagen @ BBouvier 4741 mal gelesen

Hallo BB,

wenn man Schauungen mal als Thesen deklariert, gibt es von da aus prinzipiell verschiedene Herangehensweisen, wie man mit diesen Thesen umgeht.

Natürlich kann man den Weg gehen und die Aussagen miteinander korrelieren, was aber auch wieder auf einer Annahme aufbaut, dass die Wahrheit demokratisch zu ermitteln ist. In den Naturwissenschaften sind mittlerweile der überwiegende Teil der Veröffentlichungen Müll. Da können sich die Autoren gegenseitig zitieren, wie sie wollen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass Verifikationen von "neuen" wissenschaftlichen Methoden meist recht enttäuschend enden.

Auch kann man zusätzlich schauen, ob der Schauende im historischen Kontext von irgendwelchen Umständen beeinflusst gewesen sein könnte, was auch wieder nur auf Annahmen fusst und oft sehr viel Interpretationsspielraum lässt.

Fälschungen zu entlarven halte ich auch für spekulativ, da hier teilweise inhaltliche Überlieferungsfehler dazu führen können, dass die Schauung gänzlich an Glaubwürdigkeit verliert.

Wissen baut man dadurch nur über die Geschichte Europas, Geologie, Politik, internationale Beziehungen und Machtzentren und teilweise über die Biographie der Schauenden auf. Ob Schauungen wahr oder falsch sind, kann man nur versuchen grob einzuschätzen und mit Hilfe von Annahmen graduell versuchen zu gewichten, was zur Folge hat, dass man, durch das auf ein Annahmekonstrukt aufgebaute Gesamtbild, einen daraus resultierenden eingeschränkten Blickwinkel zwangsläufig einnimmt. Nochmal, es ist ein Annahmekonstrukt, kein Wissenskonstrukt.

Der komplett andersartige Ansatz ist eben die Schauungen in Beziehung zu setzen mit der gegenwärtigen Gesellschaft und ihrer Entwicklung. Dabei wird aber jede Schauung ernsthaft, fair und mit gleichem Maß geprüft ohne dass durch vorangegangene Annahmen Schauungen selektiert werden. Der gesamte Vorgang wird frequent wiederholt. Dies lässt die Wahrheit auch erkennen, wenn diese lediglich von einer Minderheit oder gar von einer Einzelperson vertreten wird.

Ich denke, dass verschiedene Leute verschieden an Probleme rangehen. Letztendlich wird die Zeit zeigen, welcher Weg besser ist.

Beste Grüße,

JD78


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Das Problem bei der Sache

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. September 2015, 10:14 vor 1673 Tagen @ JohnDoe78 4844 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 03. September 2015, 10:23

Hallo!

Der komplett andersartige Ansatz ist eben die Schauungen in Beziehung zu setzen mit der gegenwärtigen Gesellschaft und ihrer Entwicklung. Dabei wird aber jede Schauung ernsthaft, fair und mit gleichem Maß geprüft ohne dass durch vorangegangene Annahmen Schauungen selektiert werden. Der gesamte Vorgang wird frequent wiederholt. Dies lässt die Wahrheit auch erkennen, wenn diese lediglich von einer Minderheit oder gar von einer Einzelperson vertreten wird.

Dabei fällt völlig unter den Tisch, daß viele alte Prophezeiungen dieselben Grundthemen behandeln und in hohem Maße voneinander abgeschrieben sind.
Im Grunde verleiht man dabei einer großen Zahl Fälschungen "höhere Weihen". Man vermeint, eine große Zahl Quellen zu haben, die eine Entwicklung bestätigen. Das ist aber ein Trugschluß.

Was außer Acht gelassen wird, sind die vielfältigen kulturellen, mythologischen, religiösen Vorstellungswelten, aus denen Prophezeiungen hervorgegangen sind, ohne daß eine echte Schauu zugrundelag.
Vieles, was bei oberflächlicher Betrachtung gesellschaftliche Entwicklung vorausgesehen zu haben scheint, ist tatsächlich nur Projektion zeitgenössischer Entwicklung in die Zukunft oder Anpassung älterer Aussagen an die jeweilige Gegenwart.
Z. B. der bei Mühlhiasl, Gilge und anderen zu lesende "Verfall des Glaubens": Handelt es sich dabei um uralte Vorahnung realen Geschehens? Handelt es sich um eine religiöse, eschatologische Vorstellung, die rein zufällig gerade mit der Wirklichkeit übereinstimmt? Oder hat man da im 19. Jahrhundert die zeitgenössische gesellschaftliche Entwicklung einem imaginären Propheten zugeschrieben, eine Entwicklung, die auch heute noch paßt, weil sie sich fortgesetzt hat. Dies läßt sich aber nicht als seherisch betrachten. Man unterliegt einem Trugschluß, wenn man nur oberflächlich die Textaussage mit der Realität vergleicht.

Daraus entsteht das Problem, daß man auch andere, nicht eingetroffene Aussagen in quellenkundlich zweifelhaften Texten als echt zu betrachten geneigt ist, wenn man einem solchen Trugschluß aufgesessen ist. Daraus folgen dann falsche Prognosen.
Beispielsweise wartet man dann auf den Bau der Brücke zu Mondorf (Spielbähn) oder die Eisenbahn über den Reschenpaß (Pfarrer Maaß), was zu nicht zielführenden Diskussionen über die aktuellen Aushänge der Landesplanungsbehörde führt, weil man die Texte nicht zuvor quellenkritisch betrachtet hat.

Ich habe im übrigen viel übrig für Lageanalysen.
Wenn jemand eine Analyse der russischen Ziele anzubieten hat (wie etwa die Einschätzung Dugins), eine Betrachtung der geopolitischen Verhältnisse, d. h. das Zusammenwirken der USA, Chinas, Rußlands und dazwischen Europas, oder Zivilisationsanalysen im Sinne Oswald Spenglers (worüber ich hier auch oft geschrieben habe) oder anderer Autoren, habe ich nichts einzuwenden. Solche Dinge helfen, die Lage zu erkennen und lassen sich mit dem Szenario in Verbindung setzen, daß man aus der kritischen Betrachtung der Schauungen/Prophezeiungen destiliert hat.
Dabei handelt es sich nicht um Tagesgeschehen, sondern die großen Züge der Geschichte, die nicht von einem Tag auf den anderen ganz anders aussehen.

Nachtrag:

Dies lässt die Wahrheit auch erkennen, wenn diese lediglich von einer Minderheit oder gar von einer Einzelperson vertreten wird.

Mir scheinen neuere Schauungen valider zu sein als ältere Prophezeiungen, wenn sie sich einer existierenden Person zuordnen lassen, mit der man idealerweise auch persönlichen Kontakt hatte. Da sind dann Ereignisse, die nur von Einzelpersonen gesehen wurden, höher einzuschätzen, als ein ganzer Schwall Prophezeiungen aus dem 19. Jahrhudert. Beispiel: Russische Besetzung, wie von einer Reihe neuerer Seher gesehen, der "Himmelskörper", zu dem es quasi nur jüngere Schauungen gibt, gesellschaftliche Verfallszustände wie bei IT Oma, der Stuttgarter Lehrerin etc.
Daß wir etwas aussortieren würden, weil es von einer Minderheit gesagt werden würde, stimmt so nicht.
Hingegen halte ich "Priesterverfolgung", "rote Revolution", "russischer Überraschungsangriff", "großer Monarch" und anderes für immer unwahrscheinlicher, je mehr ich mich in die älteren Texte und deren Zusammenhänge vertiefe.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Lindelied

JohnDoe78 @, Samstag, 05. September 2015, 07:15 vor 1671 Tagen @ Taurec 5019 mal gelesen

bearbeitet von JohnDoe78, Samstag, 05. September 2015, 07:22

Hallo Taurec,

Mir scheinen neuere Schauungen valider zu sein als ältere Prophezeiungen, wenn sie sich einer existierenden Person zuordnen lassen, mit der man idealerweise auch persönlichen Kontakt hatte. Da sind dann Ereignisse, die nur von Einzelpersonen gesehen wurden, höher einzuschätzen, als ein ganzer Schwall Prophezeiungen aus dem 19. Jahrhudert. Beispiel: Russische Besetzung, wie von einer Reihe neuerer Seher gesehen, der "Himmelskörper", zu dem es quasi nur jüngere Schauungen gibt, gesellschaftliche Verfallszustände wie bei IT Oma, der Stuttgarter Lehrerin etc.
Daß wir etwas aussortieren würden, weil es von einer Minderheit gesagt werden würde, stimmt so nicht.
Hingegen halte ich "Priesterverfolgung", "rote Revolution", "russischer Überraschungsangriff", "großer Monarch" und anderes für immer unwahrscheinlicher, je mehr ich mich in die älteren Texte und deren Zusammenhänge vertiefe.

Die ersten 5 Strophen des Lindelieds sind wohl als Heraufbeschwören der "Lindeskraft" zu verstehen.

Strophe 6:
Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit:

Hundertsechzig Siebenjahre Frist –
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Die heilige deutsche Monarchie soll weiter bestehen. Das Fortbestehen wurde während der deutschen Revolution 1848-1850 durch die damalige Demokratiebewegung in Frage gestellt und zu Kompromissen gezwungen. Eine Zäsur in der deutschen Geschichte, die sich zufällig auch mit dem angeblichen Jahr der Verfassung des Lindeliedes (1850) deckt.
Hier wird eine Frist von 167 Jahren angegeben. Warum die Zahl recht undeutsch geschrieben wurde, laste ich hier dem Versmaß von 9-silbigen Versen an, welches sich durch die ganze Strophe zieht. Wenn man 1850 als Ausgangspunkt nimmt, hätten wir nach 167 Jahren Frist das Jahr 2017.

Strophe 7:
Fremden Völkern frohnt dein Sohn als Knecht,
Tut und läßt, was ihren Sklaven recht.

Grausam hat zerrissen Feindeshand
Eines Blutes, einer Sprache Band.

Hier wird die wirtschaftliche Abhängigkeit (Exportwirtschaft) beschrieben, die von Manipulationen durch die fremdgesteuerten Meinungsmacher aus Politik und Presse begleitet wird.
Die Einen fühlen sich dabei frei, da subtil manipuliert, und die Anderen fühlen sich geknechtet, so dass tiefe Uneinigkeit entsteht, welche schließlich zum Bruch zwischen den beiden Lagern führt.

Strophe 8:
Zehr o Magen, zehr von Deutschlands Saft,
Bis mit seiner endet deine Kraft:

Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Wie in meinem "Kapitalismus"-Beitrag vermutet, presst die Gier des kapitalitistischen Systems den letzten Tropfen aus Deutschland aus. Der Reichtum Deutschlands liegt vor allem in der Innovationskraft und in dem international geschützen geistigen Eigentums. Will man sich dessen bemächtigen, muss man die Eigentümer in die Armut stürzen und damit zum Ausverkauf nötigen.
Zerstört man dadurch einer der Innovations- und Wachstumsmotoren nicht nur Europas sondern der ganzen Welt, wird darauf eine weltweite Rezession folgen. Durch die gesunkene Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands kann die EZB den Euro weiter entwerten, was für Strophe 10 wichtig ist.

Dies stelle ich zunächst mal zur Diskussion.
Wenn ich damit einen Beitrag leisten konnte, freue ich mich. Auch konstruktive Kritik ist immer willkommen.

Hohn und Spott könnt ihr Euch sparen. Dafür schalte ich für gewöhnlich den Fernseher ein, da weniger anstrengend für mich.

Beste Grüße,
JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig

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Das Versailler Diktat vom Januar 1920

BBouvier @, Samstag, 05. September 2015, 12:36 vor 1671 Tagen @ JohnDoe78 4881 mal gelesen

Hallo, Joe!

Bei dem "Lied von der Linde" handelt es sich um ein Gedicht:
Im wesentlichen auf Basis der Sammlung "Konzionator" -
aus dem Jahre 1920!

Und in den ersten Versen wird (nur) der beklagenswerte Zustand Deutschlands
unter dem erpresserischen und räuberischen dem Diktat der Sieger
(= Versailles) beschrieben.

Hierzu:
"Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit.
Hundertsechzig sieben Jahre Frist –
Deutschland bis ins Mark getroffen ist."

Angebliche Krönung Karls: 800
160x7 = 1120 plus 800 => 1920.
Der Versailler "Vertrag" trat am 10. Januar 1920 in Kraft.

Und das war´s auch schon.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Massentourismus an die Strände des Mittelmeeres

BBouvier @, Samstag, 05. September 2015, 12:54 vor 1671 Tagen @ BBouvier 5095 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 05. September 2015, 13:17

Bemerkenswert ist eigentlich (fast) nur der 5. Vers "von hinten":
=>
"Dantes (Italien) und Cervantes (Spanien) welscher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber - wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund von Hermannsland
."
=>
[image]
[image]

Dem Autor muß 1920 eine uns völlig unbekannte Schau
vorgelegen haben, die den Massentourismus, der ab den 70er Jahren
einsetzte zum Inhalt hatte, die der Verfasser
irrig für "die guten Zeiten nachher" hielt und deswegen
ganz an das Ende seines Gedichtes - weit nach dem "Jahre X" einfügte.

Zum Vergleich:
Letztes Foto der verschollenen Brüder Hoppenstedt
nebst Schwester aus Niederbrombach
vor der geplanten Alpenüberquerung Richtung Rimini
aus dem Jahre 1920.
=>
[image]

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wohl doch kein Massentourismus, und das hast du auch schon mal eingeräumt

nickela @, Donnerstag, 24. September 2015, 11:19 vor 1652 Tagen @ BBouvier 4425 mal gelesen

Bemerkenswert ist eigentlich (fast) nur der 5. Vers "von hinten":
=>
"Dantes (Italien) und Cervantes (Spanien) welscher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber - wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund von Hermannsland
."
=>
[image]
[image]

Dem Autor muß 1920 eine uns völlig unbekannte Schau
vorgelegen haben, die den Massentourismus, der ab den 70er Jahren
einsetzte zum Inhalt hatte, die der Verfasser
irrig für "die guten Zeiten nachher" hielt und deswegen
ganz an das Ende seines Gedichtes - weit nach dem "Jahre X" einfügte.

Zum Vergleich:
Letztes Foto der verschollenen Brüder Hoppenstedt
nebst Schwester aus Niederbrombach
vor der geplanten Alpenüberquerung Richtung Rimini
aus dem Jahre 1920.
=>
[image]

Gruß,
BB

Hallo BB,

da warst du 2010 in der Diskussion mit RichardS aber schon weiter:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=8953

Zitat BB:

"Hallo, Richard!

Nachdem ich über Deiner obigen Replik
eine Nacht geschlafen habe, leuchtet mir Deine Variante
nunmehr ein:
"Massentourismus" wird schlicht nicht gesehen.
Und wäre als Seherschau in diesem Kontexte
auch allzu platt.

Du hast Recht:
"nachher" richten sich von Italienern und Spaniern aus
freundschaftliche Gedanken Richtung "Hermannsland".

..."

An anderer Stelle in dieser Diskussion von 2010 hast du deine logische Herangehensweise doch schön beschrieben, und ich stimme dem voll und ganz zu:

"Und ich dachte mir in meiner schlichten Einfalt,
mein Argument läge auf der Hand:
=>
Vorzuziehen bei Rätsels Lösung
ist stets die schlichteste Variante.

Heisst:
Ist mein Schlüssel weg, dann habe ich in wohl verlegt.
Und das wars auch schon."

Was könnte schlichter sein als die Annahme, dass nach Abklingen der ganzen Nachwehen des Geschehens die Völker Europas, zumindest die Völker Deutschlands, Italiens und Spaniens, freundschaftlich verbunden sein werden (und darüber hinaus offenbar auch wieder Klassiker lesen, statt fernzusehen ;-) !) ?

Schöne Grüße

Nickela


Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.

Interpretationssache

JohnDoe78 @, Montag, 07. September 2015, 00:05 vor 1670 Tagen @ BBouvier 4728 mal gelesen

Hallo BB,

Du hast Recht. Es ist ein Gedicht. Ich habe es lediglich interpretiert. Die Strophe hat 36 Silben und soll uns ein komplexes Bild zeichnen. Will man es sehen, muss man schon an den Subtext, der mitschwingt.

"Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit.
Hundertsechzig sieben Jahre Frist –
Deutschland bis ins Mark getroffen ist."

Die Kaiserweihung Karls in Rom wird als Eckstein bezeichnet. Ein Eckstein wird beim Hausbau eingesetzt und dient auch als optisch exponiertes und gleichzeitig statisch tragendes Element. Die ersten beiden Verse deute ich also so, dass der durch die Kaiserweihe gesetzte Eckstein weiter eine tragende Rolle für die deutsche Monarchie in Deutschlands Zukunft spielen soll. Darauf soll weiter aufgebaut werden, genauso wie es die vergangenen 1000 Jahre gemacht wurde. Die Monarchie soll also weiter bestehen.
Das beschreibt die gegenwärtige Situation des Verfassers. Über 1850 hinaus bestand die Monarchie weiter, auch wenn man durch die Einführung des Dreiklassenwahlrechts im Januar 1850 einen ersten Schritt in Richtung konstitutioneller Monarchie oder auch Demokatie machte.

Die ersten beiden Verse beklagen also keinesfalls den Fall der Monarchie, wohl aber den Wunsch der Fortführung. Trotz des Fortbestands der Monarchie wünscht der Verfasser sich diese. Dies würde er nicht tun, wenn die Monarchie nicht in Frage gestellt würde. Diese wurde mit der deutschen Revolution erstmals ernsthaft in Frage gestellt. Dies war so ernst, das wir die Farben der damaligen Revolutionäre heute auf unserer Fahne tragen!

Bei den Versen 3-4 verstehe ich beim besten Willen nicht, wie man aus den drei Zahlen 100, 60 und 7 verrückte Rechnungen anstellen kann. Das naheliegende ist doch, dass es sich um 167 Jahre handelt. Die Abfolge der Nennung der 100er-, dann der 10er- und zuletzt der 1er-Potenz ist doch eine verständliche Abfolge. Zudem darf ein Dichter auch mal die Zählweise ändern, wenn er zum Einhalten des Versmaßes dazu gezwungen ist. Darüber hinaus ist diese Zählweise weit verbreitet. Man erinnere sich dabei ans Englische oder bspw. auch Französische und und und und....
Eine verschlüsselte Rechnung sehe ich hier nicht.
Also nach einer Frist von 167 Jahre passiert etwas, dass Deutschland sehr tief verletzt (bis ins Mark). Wird die Identität verletzt? Oder gar die Seele? Dies wird in den folgenden Versen beschrieben, die chronologisch aufeinander Aufbauen und den Höhepunkt/Wendepunkt in der Mitte des Gedichts erreichen. Wenn man also die folgenden Verse anschaut, wird klar, dass es eine Identitätskrise geben wird, die das Volk in zwei Lager spaltet, welche sich letztendlich gegenseitig bekriegen. Die Demokratie, die 1850 ihren Anfang nahm, wird scheitern.

Wie man hier richtig festgestellt hat, es ist ein Gedicht. Lasst es uns also auch so lesen und begreifen. Es ist keine verschlüsselte Rechnung. Es sind die Bilder, die wichtig sind.

Beste Grüße,
JD78


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Deutschland bis ins Mark getroffen

BBouvier @, Montag, 07. September 2015, 01:51 vor 1669 Tagen @ JohnDoe78 4909 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 07. September 2015, 01:57

<"Die Kaiserweihung Karls in Rom wird als Eckstein bezeichnet.
... deute ich also so, dass der ... Eckstein
weiter eine tragende Rolle für die deutsche Monarchie
in Deutschlands Zukunft spielen soll
.">

Hallo, John!

Dort steht jedoch, daß nach einer Frist von 160x7 = 1120 Jahren
seit der Kaiserkrönung im Jahre 800 => 1920
Deutschland bis ins Mark getroffen ist
(und keinen Kaiser mehr hat).
=>

"Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit.
Hundertsechzig sieben Jahre Frist –
Deutschland bis ins Mark getroffen ist."

Der Verfasser schildert im Jahre 1920 schlicht seine Gegenwart
bzw. das Diktat von Versailles von 1920.

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

9 Silben

JohnDoe78 @, Montag, 07. September 2015, 02:44 vor 1669 Tagen @ BBouvier 4645 mal gelesen

bearbeitet von JohnDoe78, Montag, 07. September 2015, 03:03

Hallo BB,

Dort steht jedoch, daß nach einer Frist von 160x7 = 1120 Jahren
seit der Kaiserkrönung im Jahre 800 => 1920
Deutschland bis ins Mark getroffen ist
(und keinen Kaiser mehr hat).

Hätte er dann nicht geschrieben,

Tau(1)send(2)Hun(3)dert(4)Zwan(5)zig(6)Jah(7)re(8)Frist(9)

Nachtrag:

Zeitzeuge:Urkundensammlung (1838)

Beste Grüße,
JD78


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Zahlenspielereien

BBouvier @, Montag, 07. September 2015, 03:21 vor 1669 Tagen @ JohnDoe78 4689 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 07. September 2015, 03:26

Hätte er dann nicht geschrieben,

Tau(1)send(2)Hun(3)dert(4)Zwan(5)zig(6)Jah(7)re(8)Frist(9)

Beste Grüße,
JD78

Hallo, John!

- es ist wohl müßig, sich Gedanken darüber zu machen,
was der Dichter "meiner Meinung nach" auch anders hätte
formulieren können und was er sich gewünscht hätte
- 1920 war jedem Schulkind klar, was mit 160x7 plus Karl der Große
gemeint war
- korrekte Jahreszahlen (außer bei Rill und ganz selten
bei Nostradamus) "gibt" es bei Prophezeiungen schlichtweg nicht
- ganz abgesehen davon, daß es sich beim "Liede" doch um eine Fälschung
handelt und nicht um eine "Quelle" :-D
- 1850 gab gar keinen Kaiser, auch war Deutschland
durchaus auch nicht "ins Mark getroffen" ... schräge Idee, das!
- je nach Geschmack kann man "Deine" 167 Jahre sonstwo einbauen,
um ein gewünschtes Ergebnis zu bekommen ... beispielsweise
der Tod des Präsidenten Hindenburg (1934) und dann
behaupten: 1934 plus 167 = 2001 das Jahr, in dem in den USA
drei Gebäude einem Anschlag zum Opfer fielen ... oder
1806 = Franz II. letzter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
plus 167 = die Ölkrise 1973 ... oder
Merkel seit 2005 Bundeskanzler plus 167 = 2172 => der letzte
Deutsche wird zu Grabe getragen, oder, oder, oder =>

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Nachtrag lesen

JohnDoe78 @, Montag, 07. September 2015, 03:27 vor 1669 Tagen @ BBouvier 4616 mal gelesen

Hallo BB,

habe wohl parallel einen Nachtrag in Form eines Zeitdokuments hinzugefügt, dass eindeutig zeigt, dass diese Zählweise im 19. Jahrhundert gängig und unmisverständlich war.

Einfach dem Link meines vorherigen Beitrages folgen.
Falls Du danach immer noch ungläubig bist, kann ich da auch nicht mehr weiter helfen.

Beste Grüße,
JD78


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Leider zu umständlich

Taurec ⌂ @, München, Montag, 07. September 2015, 09:32 vor 1669 Tagen @ JohnDoe78 4666 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 07. September 2015, 09:46

Hallo!

1920 - 1120 = 800 paßt so dermaßen gut wie die Faust aufs Auge, sowohl zeitgeschlichtlich, als auch vor dem Hintergrund der Quellenlage, daß jeder Versuch, etwas anderes daraus zu machen, eher wie das etwas verzweifelte Bestreben wirkt, seine Wunschvorstellungen doch noch irgendwie zu retten, obwohl diese schon von der Realität widerlegt wurden.

Dem ockhams'schen Grundsatze folgend, daß die einfachste Erklärung mit höherer Wahrscheinlichkeit richtiger ist als Verstandesverrenkungen mit konstruierten Zusatzannahmen, ist der Käse mit dem Hinweis auf Hingerl gegessen.

Leider läßt sich dem Lindelied kein zeitlicher Hinweis auf das Wiedererstehen der Monarchie in Deutschland entnehmen.

dass diese Zählweise im 19. Jahrhundert gängig und unmisverständlich war

Wir befinden uns allerdings nicht im 19. Jahrhundert, sondern 1920. Daß das Lindelied um 1850 entstanden sei, ist widerlegt durch die Tatsache, daß Conrad Adlmaier, der das Lied 1949 in den Traunsteiner Nachrichten abdruckte, Martin Hingerl als Urquelle unterschlug und damit quasi der Lüge überführt ist.

Daß das Lied sich seit Generationen in Familienbesitz befunden habe, zuzgleich aber in den Zwanziger Jahren in mehreren Gedichtbänden veröffentlicht wurde, die eine Reihe Gedichte Hingerls ohne Hinweis auf weitere Dichter enthält, widerspricht sich. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine bloße Behauptung Adlmaiers, um das Lied zurückzudatieren und durch eine wilde, nicht nachprüfbare Behauptung dem Urheberrechtsproblem mit Hingerl aus dem Weg zu gehen. Etwas altes, mythisches macht sich zudem viel besser, als aus erst 30 Jahre alten Büchern abzuschreiben.

Nebenbei: Dieses Vorgehen läßt auf Adlmaiers Charakter und Unredlichkeit schließen, was insbesondere ungünstig ist, weil er auch als Urquelle für Irlmaier gilt. Daß mit Irlmaiers Dokumentation einiges nicht stimmt, haben wir im Forum schon bei diversen Gelegenheiten festgestellt.
Auch Irlmaierzeitzeugen, die in der Regel auf Adlmaiers und Irlmaiers akkordierte Geschichte geeicht sind, sind da keine große Hilfe.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Hingerls

JohnDoe78 @, Montag, 07. September 2015, 12:15 vor 1669 Tagen @ Taurec 4574 mal gelesen

bearbeitet von JohnDoe78, Montag, 07. September 2015, 12:41

Hallo Taurec,

Daß das Lied sich seit Generationen in Familienbesitz befunden habe, zuzgleich aber in den Zwanziger Jahren in mehreren Gedichtbänden veröffentlicht wurde, die eine Reihe Gedichte Hingerls ohne Hinweis auf weitere Dichter enthält, widerspricht sich. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine bloße Behauptung Adlmaiers, um das Lied zurückzudatieren und durch eine wilde, nicht nachprüfbare Behauptung dem Urheberrechtsproblem mit Hingerl aus dem Weg zu gehen. Etwas altes, mythisches macht sich zudem viel besser, als aus erst 30 Jahre alten Büchern abzuschreiben.

Ich habe dazu folgendes Recherchieren können und stelle dies zu weitergehenden Prüfungen zu Verfügung.

Aus der Ahnendatenbank:
Hingerl(Familie) seit 1624 bis 1833 Orte: Haus, Neuhofen

Es gibt ein Ort namens Neuhofen in der Nähe von Passau. Entfernung etwa 60km.

Dort (Passau) gab es 1838 einen Schüler namens Jospeph Hingerl aus Neuhofen. Jahresbericht, Königliche Lyceum
Aus dem gleichen Dokument geht hervor, dass Joseph Hingerl Preisträger aus dem Fach Geschichte ist, was für weitergehende Gedanken interessant wäre.

Es ist also denkbar, dass Adlmaier kein Schwindler war und es sich bei der Familie um die Hingerls handelt, die Ihren Ursprung und Familiensitz in Neuhofen (bei Passau) hat bzw. zu Zeiten Adlmaiers bereits in Passau ansässig waren(sind). Dies müsste man prüfen, was mir in der Kürze der Zeit nicht gelungen ist. Ich finde es zumindest sehr interessant.

Beste Grüße,
JD78


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Ursprung und Verbreitung des Liedes streng logisch betrachtet

Taurec ⌂ @, München, Montag, 07. September 2015, 13:16 vor 1669 Tagen @ JohnDoe78 5154 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 07. September 2015, 13:23

Hallo!

Es ist also denkbar, dass Adlmaier kein Schwindler war und es sich bei der Familie um die Hingerls handelt, die Ihren Ursprung und Familiensitz in Neuhofen (bei Passau) hat bzw. zu Zeiten Adlmaiers bereits in Passau ansässig waren(sind). Dies müsste man prüfen, was mir in der Kürze der Zeit nicht gelungen ist. Ich finde es zumindest sehr interessant.

Hingerl betrieb einen kleinen Privatverlag in Freising, von dem nur bekannt ist, daß er Hingerls Gedichte und drei Schriften über die Weimarer Steuergesetzgebung von Joseph Ecker gedruckt hat.

Die Hingerls sind in der Gegend zwischen Freising und Traunstein tatsächlich am dichtesten verbreitet. Das macht es aber lediglich wahrscheinlich, daß Adlmaier mit einem Hingerl oder Martin Hingerl in Kontakt kam, dessen Schriften in die Hände bekam oder über diese Ecke das Lied kennenlernte. Damit ist nicht bewiesen, daß das Lied älter als 1920 wäre, bzw. ein anderer als Martin Hingerl der Verfasser.

Darüber hinaus schrieb Adlmaier in der zweiten, vollständigen Veröffentlichung des Liedes durch ihn:

"Dieses Gedicht wurde uns von befreundeter Seite zur Verfügung gestellt mit dem Bemerken, daß es sich seit über hundert Jahren im Besitz einer Passauer Familie befand. Zwei Zuschriften aus Unterfranken haben uns davon überzeugt, daß es sich bei dem Gedicht und das sogenannte Lied der Linde von Staffelstein handelt."

Dem läßt sich entnehmen, daß Adlmaier persönlich keinen Kontakt zu der angeblichen Passauer Familie hatte (deren Existenz ich bestreite), sondern von einem nicht genannten Mittelsmann den Text bekam, sowie daß ihm ursprünglich keine Informationen über die Beziehung der Prophezeiung zur Staffelsteiner Linde vorlagen, denn die Verse des Liedes, die darauf hindeuten, fehlen in der ersten Adlmaierfassung.
Es ist nicht feststellbar, ob dies alles Teil der Schwindelei Adlmaiers ist, um eine Entdeckungsgeschichte zu konstruieren, oder ob ihm tatsächlich eine unvollständige (und zudem vom Original stellenweise abweichende) Abschrift des Liedes zugespielt wurde.

Außerdem schreibt er:
"Dieses Gedicht oder Lied soll in einer uralten Linde gefunden worden sein, die in einem Hohlweg beim Eingang von Staffelstein im Frankenland steht. Der Text ist teilweise verstümmelt oder verändert. Durch zwei Zuschriften aus Franken sind wir in der Lage, das Gedicht, das über hundert Jahre im Besitz einer Passauer Familie ist, zu ergänzen."

Nach Stand der Kenntnis ein völlig erfundenes Märchen.

Und:
"Über das Alter der Prophezeiung gehen die Meinungen auseinander, aber sicher ist dieses merkwürdige Lied mit 33 Vierzeilern aus der Zeit vor 1900 überliefert, und zwar etwa um die Jahre 1850. Eine ‚Korrektur’ des Textes, etwa zu einem späteren Zeitpunkt, ist ausgeschlossen, da die Verse sorgfältig überliefert worden sind."

Nach dem, was wir wissen, ist das völlig falsch. Die Meinungen über das Alter der Prophezeiung gehen nicht auseinander (das tun sie erst seit Adlmaiers Behauptungen). Es ist nicht für die Zeit vor 1900 belegt. Die Verse wurden nicht sorgfältig überliefert. Das sind bloße Behauptungen, für die Adlmaier keine Belege liefert.

Dann zitiert Adlmaier eine der beiden fränkischen Leserzuschriften:
"Ich besitze diese Prophezeiung ebenfalls, und zwar seit dem Jahre 1926, wo sie mir von heute unbekannter Hand zuging, doch hat die meinige eine wesentlich vollkommenere Fassung, das heißt, in der Hauptsache hat sie den wortgetreuen Text, wie bei Ihnen auch, hat aber noch dazu einen sogenannten Vorgesang und geht am Schluß noch fünf Vierzeiler weiter und hat auch einen rechten Schluß. Der Titel meiner Prophetia lautet: ‚Der alten Linde Sang von der kommenden Zeit’. Dabei ist die Linde gemeint, die am Hohlweg steht, der zum Staffelberg führt, genauer gesagt, am Friedhof der Stadt Staffelstein. Ich habe diese Linde aufgesucht und alles genauest bestätigt gefunden, nur die Staffelsteiner Bevölkerung wußte wenig oder nichts darüber, wie das ja häufig der Fall."

Diese Zuschrift scheint echt zu sein. Nicht nur der Name der Veröffentlichung paßt zu Hingerls Druck, sondern auch das Jahr des Erhalts 1926 und die Angaben über den Standort der Linde, die wörtlich mit Hingerls Bemerkungen übereinstimmen (siehe unten). Aber auch der Franke wußte wohl nichts über den ursprünglichen Druck. Offenbar hat man das Lindelied bereits in den Zwanzigern unter der Hand als Abschrift verbreitet, allerdings ohne den Namen des Autors zu nennen, wahrscheinlich um es sagenumwobener zu machen.
Daß man in Staffelstein nicht darüber wußte, verwundert nicht weiter. Das Lied ist irgendwo in der Freisinger Gegend entstanden (laut Hingerln in Weihenstephan im Oktober 1920). Von ihrem Glück, Pate für eine erfundene Weissagung zu stehen, wußten die Staffelsteiner natürlich nichts. Immerhin dürfte Hingerl in Staffelstein schon mal gewesen sein oder Kontakte dorthin besessen zu haben, da ihm die Existenz des Baumes bekannt war.

Wenn man an die Sache mit kriminologischer Genauigkeit herangeht und nach den Gesetzen der Logik beurteilt, muß man konstatieren:
Es ist möglich, daß Adlmaier eine oder mehrere Abschriften des Liedes zugespielt wurden, ohne daß Hingerl als Autor dabei genannt wurde. Indem er aber zugleich eine ominöse Entstehungsgeschichte aus der Zeit um 1850 verbreitete, hat er sich hochgradig unredlich verhalten. Die Geschichte wurde entweder von ihm erfunden - dann ist er ein Betrüger - oder er hat sie im für die Bewertung seiner Person günstigsten Falle einfach nicht nachgeprüft und ungeprüfte Behauptungen anderer verbreitet, was seinem Renomee als Journalisten (!) erheblichen Schaden zufügt.

Hier sind noch die Anmerkungen Hingerls zu seiner eigenen Schöpfung:
[image]

Daraus lässt sich schließen:
Hingerl kannte Prophezeiungen, glaubte an sie. Daß er selbst nicht über alle Aspekte und Bedeutungen des Liedes bescheidwußte, entspricht der Tatsache, daß er andere Prophezeiungen interpretativ verarbeitet hat.
"Fides intrepida", "Pastor angelicus", das sind die Mottos aus der Malachiasfälschung, die später den Päpsten Pius XI. (1922 - 1939) und Pius XII. (1939 - 1958) zugeordnet wurden. Hingerl ging also davon aus, daß sich die Prophezeiungen in der allernächsten Zukunft erfüllen würden. Von einem später tatsächlich stattfindenen 21. Konzil wußte er ebenfalls nichts, weswegen es bei ihm das Konzil ist, welches alle Dinge wieder ins Lot bringt, während das echte 21. Konzil die traditionelle Kirche vielmehr vernichtet hat.
Aus den Anmerkungen geht übrigens auch hervor, wie "Femt den Gottesstreit vors nah’ Gericht." gemeint ist, nämlich völlig banal als Völkerbund, in dem der Papst das Sagen hat.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Pro und Kontra

JohnDoe78 @, Montag, 07. September 2015, 13:42 vor 1669 Tagen @ Taurec 4605 mal gelesen

Hallo Taurec,

Die Hingerls sind in der Traunsteiner Gegend tatsächlich am dichtesten verbreitet. Das macht es aber lediglich wahrscheinlich, daß Adlmaier mit einem Hingerl oder Martin Hingerl in Kontakt kam, dessen Schriften in die Hände bekam oder über diese Ecke das Lied kennenlernte. Damit ist nicht bewiesen, daß das Lied älter als 1920 wäre, bzw. ein anderer als Martin Hingerl der Verfasser.

Damit zeigst Du aber auch, dass man Adlmaiers Version nicht ausschließen kann.

Daraus lässt sich schließen:
Hingerl kannte Prophezeiungen, glaubte an sie. Daß er selbst nicht über alle Aspekte und Bedeutungen des Liedes bescheidwußte, entspricht der Tatsache, daß er andere Prophezeiungen interpretativ verarbeitet hat.
"Fides intrepida", "Pastor angelicus", das sind die Mottos aus der Malachiasfälschung, die später den Päpsten Pius XI. (1922 - 1939) und Pius XII. (1939 - 1958) zugeordnet wurden. Hingerl ging also davon aus, daß sich das Lied in der allernächsten Zukunft erfüllen würde. Von einem später tatsächlich stattindenen 21. Konzil wußte er ebenfalls nichts, weswegen es bei ihm das Konzil ist, welches alle Dinge wieder ins Lot bringt, während das echte 21. Konzil die traditionelle Kirche vielmehr vernichtet hat.
Aus den Anmerkungen geht übrigens auch hervor, wie "Femt den Gottesstreit vors nah’ Gericht." gemeint ist, nämlich völlig banal als Völkerbund, in dem der Papst das Sagen hat.

Auch hier gibt es Aspekte, die für Adlmaiers Behauptungen sprechen. Ich hatte beim Durchlesen auch den Eindruck, dass Martin Hingler versucht den Prophezeihungstext in Gedichtform zu interpretieren. Es ist damit keineswegs klar, ob das Gedicht seine Interpretation von zugrunde liegenden Quelltexten ist oder ob es sich um eine Rezitierung eines in Familienbesitz befindlichen Originals handelt, den er versucht zeitlich einzuordnen. Auch hier kann man es nicht ausschließen, dass Adlmaiers unreferenzierte Aussage eben doch der Wahrheit entspricht und er aus journalistischer Gepflogenheit auf Wunsch auch seine Quelle anonymisiert hat.

Mein Anliegen ist und bleibt jedoch gleich. Man muss iterativ Quellen überprüfen und damit auch seine eigenen Erkenntnisse erweitern. Die Technologie, die uns unterstützt wird immer wirksamer und die Datenlage im Internet auch immer umfangreicher, so dass sich meiner Meinung nach auch wiederholte Überprüfungen auf Basis einer erweiterten Datenquelle lohnen. Dazu muss man sich eben von Dogmen lösen und sich teilweise von liebgewonnenen Erkenntnissen trennen.

Beste Grüße,
JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig

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Nicht zielführend

Taurec ⌂ @, München, Montag, 07. September 2015, 14:22 vor 1669 Tagen @ JohnDoe78 4552 mal gelesen

Hallo!

Deine Variante ist bewiesen (überhaupt beweisbar?) und spekulativer.

Nicht nur kommt meine Darstellung mit weniger Zusatzannahmen aus, nach meinen Erfahrungen mit Prophezeiungen ist die kritischere Variante oftmals die zutreffende. In diesem Metier wird gelogen und betrogen, daß die Balken brechen. Hier sollte nicht die Unschuldsvermutung, sondern die Schuldvermutung gelten. Daß etwas keine Fälschung ist, muß erst bewiesen werden. Insofern bedürfte es eines Beleges von Dir für eine Existenz des Liedes vor 1920 in Form eines Druckwerkes. Bis dahin gehe ich von der sicheren Variante aus, die da lautet: 1920 von Martin Hingerl verfaßt.

Mein Anliegen ist und bleibt jedoch gleich. Man muss iterativ Quellen überprüfen und damit auch seine eigenen Erkenntnisse erweitern. Die Technologie, die uns unterstützt wird immer wirksamer und die Datenlage im Internet auch immer umfangreicher, so dass sich meiner Meinung nach auch wiederholte Überprüfungen auf Basis einer erweiterten Datenquelle lohnen. Dazu muss man sich eben von Dogmen lösen und sich teilweise von liebgewonnenen Erkenntnissen trennen.

Was ich davon halte, schrieb ich bereits. Man kann nicht zugunsten "neuer Technologien" grundlegende Anforderungen an die Quellenkunde fahren lassen, weil man was für die super-duper, megatolle Hightechwelt übrighat.

Allein vom Inhalt ausgehend, ohne allerschärfste Kritik der Quellenlage bringt man sich in Teufelsküche. Wir sind auf der Suche nach echten, also präkognitiven Schauungen der Zukunft. Folgt man Deiner Forderung, gleicht man nur unhinterfragt Märchen und Vorstellungen der Menschen mit der Realität ab. Diese sind es ja, die den präkognitiven Kern überlagern und die entfernt werden müssen. Andernfalls dreht man sich im eigenen Saft, ohne der Realität näher zu kommen. Etwas falsches/gefälschtes wird nicht richtig, nur weil man eine Ähnlichkeit (die eher zufällig ist) in einzelne Textpassagen hineindeutet.

"Iterativ", "Dogmen", "liebgewonnene Erkenntnisse" erinnert mich an die linksversiffte Aufweichungsrhetorik, u. a. seitens moderner Geisteswissenschaften, mit der seit Jahrzehnten Konstanten der Vernunft und des menschlichen Zusammenlebens aufgeweicht werden durch einen diffusen "Fortschritt" und ein "alles neu". Man macht sich die Welt, wie sie einem gefällt. Am Ende lebt man in einer weltfremden Scheinrealität, deren vermeintliche "Erkenntnisse" sich nie verwirklichen werden.

Die Technologie, die uns unterstützt wird immer wirksamer und die Datenlage im Internet auch immer umfangreicher, so dass sich meiner Meinung nach auch wiederholte Überprüfungen auf Basis einer erweiterten Datenquelle lohnen.

Es ist nicht so, daß wir ewiggestrige Verbohrte wären, welche das Internet nicht zu nutzen wüßten. Wenn wir in den Besitz neuer Informationen gelangen, werden diese natürlich in die Betrachtungen miteinbezogen. Ein kritisches Herangehen wird bei der Informationsvielfalt aber sogar noch notwendiger, denn der Verstand erkennt auch in einem Haufen falscher oder unpassender Informationen ein Muster. Das ist seine Grundfunktion. Ohne Kritik erkennt man allzu häufig den Ernstfall, weil man meint, daß jetzt alles paßt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Datenlage

JohnDoe78 @, Montag, 07. September 2015, 14:42 vor 1669 Tagen @ Taurec 4634 mal gelesen

Hallo Taurec,

Es ist nicht so, daß wir ewiggestrige Verbohrte wären, welche das Internet nicht zu nutzen wüßten. Wenn wir in den Besitz neuer Informationen gelangen, werden diese natürlich in die Betrachtungen miteinbezogen. Ein kritisches Herangehen wird bei der Informationsvielfalt aber sogar noch notwendiger, denn der Verstand erkennt auch in einem Haufen falscher oder unpassender Informationen ein Muster. Das ist seine Grundfunktion. Ohne Kritik erkennt man allzu häufig den Ernstfall, weil man meint, daß jetzt alles paßt.

Ich habe um nichts Anderes gebeten als um die Überprüfung neuer Informationen. Es wurde hier nach meinen Recherchen nie die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass Hingler und Adlmaier in Verbindung standen, was eine völlig neue Dimension eröffnen könnte, wenn man diese Variante fair prüfen würde.
Das verkehrte Rechtsverständnis führt dabei auch nicht zum Ziel. Damit wäre keine Quelle beweisbar, da man nur die Aussage des Schauenden hat, ohne Druck, ohne anderweitige Referenzen, die dies bestätigen könnten.

Der Rest Deines Beitrages war wenig bis gar nicht sachlich und versucht nur meine Person und damit meine Beiträge zu diskreditieren auf die man inhaltlich bisher wenig entgegensetzen konnte. Damit will ich keinesfalls behaupten, dass ich einen Beweis für irgendetwas habe. Ich behaupte lediglich, dass es außerhalb Eurer gefestigten Theorie weitere Varianten gibt, die Ihre begründete Daseinsberechtigung haben und damit berücksichtigt werden sollten.

Übrigens, ich würde nicht gegen alle Widerstände hier mühsam meine Meinung äußern, wenn ich dieses Forum für Ihre Arbeit nicht schätzen würde. Auch wenn Kritik hier oft zu unangenehmen Verläufen führt.

Beste Grüße,
JD78


Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist mindestens einer überflüssig

Bibelcode und stehengebliebene Uhr

Baldur @, Montag, 07. September 2015, 18:45 vor 1669 Tagen @ JohnDoe78 4929 mal gelesen

Hallo, JohnDoe78,

das Problem ist halt, dass jeder x-beliebige Text, sofern lang genug, irgendwelche Ergebnisse ausspuckt, wenn man ihn nur lange genug nach irgendetwas durchsucht. Also statt der Bibel und ihrem angeblich verborgenen Code z.B. einen Roman, das CDU-Parteiprogramm, oder das inhaltlich nahezu leere, aber wortreich überladene Tagebuch von Alice Schwarzer. Auch da gäbe es Treffer auf Suchalgorhythmen. Auch eine stehengebliebene Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit.

Ein gekauftes Roulette- (Siegewinnenimmer) System wird in einem erheblichen Prozentsatz von Casinoabenden das halten, was der Verkäufer versprach. Aber halt an anderen nicht, nur, die Summe über alles machts aus..

Es ist leider verdächtig auffällig, wenn

1) W.-J. Bekh die Erna Stieglitz ohne Quellen zitiert, und wir ihm einfach mal so Glauben schenken (!) sollen

2) Josef Stocker die Kathi aus dem Ötztal "zitiert", wobei er perfide auf eine Predigt seinerselbst Bezug nimmt, und wir ihm einfach mal so Glauben schenken sollen

3) einer der herausragendsten Seher, Sepp Wudy, plötzlich nur noch ein unbeweisbarer Schubladenfund des Heimatdichters (Sic!) Watzlik ist, der dem Zunftkollegen Paul Friedl mal nach 30 Jahren so beiläufig mitgeteilt ward.......

Da stellen sich meine Nackenhaare auf.

Und nichts anderes ist es leider hier auch. Wenn man einen Autor beim Lügen erwischt hat, ists halt vorbei mit dem Glauben schenken wollen.

Aufgrund der Endzeiterwartung sind die meisten Machwerke im kirchlichen Interesse entstanden. Entsprechend dürfen wir diesen Oberberufslügnern schon gar nichts einfach so glauben.

Sonst sollten wir uns unsere Mühe sparen, und gleich die Systempropaganda anschauen und hören, was uns die verheiratete Frau Sauer, geschiedene Merkel, und der in Sünde lebende Bundesschämpfaffe Gauck lästerlich und niederträchtig überkippen. Das ist einfacher und macht weniger Mühe, aber genauso zielführend.

Lügner gibts und gabs leider zuhauf. Vor allem im diesem Metier.

Beste Grüsse vom Baldur

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1920 - 1120 = 800

Taurec ⌂ @, München, Montag, 07. September 2015, 09:22 vor 1669 Tagen @ JohnDoe78 4693 mal gelesen

Hallo!

Unklar, ob es in diesem Faden bereits erwähnt wurde.

Daß das Lindelied von 1850 stamme ist eine Lüge Conrad Adlmaiers, offenbar um die eigentliche Herkunft zu verschleiern.

Adlmaier behauptet, das Lied von einer Familie bekommen zu haben, in deren Besitz es sich seit Generationen befunden habe. Seine unvollständige Veröffentlichung hat er später, angeblich durch eine weitere Leserzuschrift, vervollständigt. Für die Existenz dieser Zuschriften gibt es natürlich keinen Beweis.

Tatsächlich wurde das Lied 1920 von Martin Hingerl verfaßt, was wir bis vor ein paar Jahren gar nicht wußten. Natürlich sind alle Prophezeiungsbücher, die etwas anderes behaupten, veraltet.
Original befindet sich in der Quellensammlung.

Die ersten beiden Verse deute ich also so, dass der durch die Kaiserweihe gesetzte Eckstein weiter eine tragende Rolle für die deutsche Monarchie in Deutschlands Zukunft spielen soll. Darauf soll weiter aufgebaut werden, genauso wie es die vergangenen 1000 Jahre gemacht wurde. Die Monarchie soll also weiter bestehen.
Das beschreibt die gegenwärtige Situation des Verfassers. Über 1850 hinaus bestand die Monarchie weiter, auch wenn man durch die Einführung des Dreiklassenwahlrechts im Januar 1850 einen ersten Schritt in Richtung konstitutioneller Monarchie oder auch Demokatie machte.

1850 kannst Du, wie gesagt, vergessen.

Mit 1920 als Entstehungsjahr ist der Vers leicht zu lösen.

Inkrafttreten des Versailler Knebelvertrages 1920 minus 160 mal 7 (1120) ist gleich 800, das Krönungsjahr Karls des Großen.

Daß das Lindelied in wesentlichen Teilen auf dem Zeitgenossen Konzionator fußt, hat bereits Wilhelm Ettelt 1994 erkannt. Man hätte sich halt nur mal von der naiven Leichtgläubigkeit lösen und der Sache auf den Grund gehen müssen, dann wären wir schon seit 20 Jahren weiter.

Die ersten beiden Verse beklagen also keinesfalls den Fall der Monarchie, wohl aber den Wunsch der Fortführung. Trotz des Fortbestands der Monarchie wünscht der Verfasser sich diese.

Aus Sicht von 1920 gerade wegen des Untergangs der Monarchie wünscht er sich diese wieder herbei.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Grundsätzliches zum "Lied von der Linde":

BBouvier @, Samstag, 05. September 2015, 16:06 vor 1671 Tagen @ JohnDoe78 5137 mal gelesen

Hallo!

=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=12437
Die Verse und deren Quellenvorlage:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=8647

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Prognose: "Doch völlig unmöglich!"

BBouvier @, Donnerstag, 03. September 2015, 14:08 vor 1673 Tagen @ JohnDoe78 5181 mal gelesen

<"Der komplett andersartige Ansatz ist eben die Schauungen in Beziehung
zu setzen mit der gegenwärtigen Gesellschaft und ihrer Entwicklung
.">

Hallo, John!

Taurec dazu ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Nur dieses vielleicht:
Prognostik auf Basis verlängerter Gegenwart zeitigt keine
stimmigen Ergebnisse und ist daher zur Überprüfung der Validität
von Schauungsaussagen denkbar ungeeignet.
Verwiesen sei exemplarisch auf diese tabellarische Zusammenfassung
- mein durchaus lückenhafter und teils irriger* Kenntnisstand von 1988 -
den die Lektoren seinerzeit als "doch völlig unmöglich!"
rundweg verwarfen.
http://www.michaelwinkler.de/Chronologie.html
* kein "Atomkrieg", kein "3. Weltkrieg", keine Schlachten bei Lyon&Ulm ...

Darüberhinaus sind wissenschaftlich völlig unvorhersagbare
Naturereignisse - insbesondere auch im Vorlaufe - offenbar ganz entscheidend (!)
sowohl für das Gesamtgeschehen als auch
für die dadurch jeweils ausgelösten politisch-sozialen Verwerfungen.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Abgleich mit "gesellschaftlichen Enwicklungen"

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. September 2015, 09:36 vor 1673 Tagen @ JohnDoe78 5246 mal gelesen

Hallo!

Ich denke, dass Du weisst, dass gesellschaftliche Entwicklungen sicherlich nichts mit den von Dir aufgelisteten Nachbarschaftstratsch zu tun hat und Du dies nur schreibst um zukünftige Stichwortsuchen zu erschweren ;-)

Dann haben wir bald Diskussionen über z. B. "Schauungen zur Homoehe", der sich dann anschließen:
Diskussionen Homoehe - Pro und Contra
Diskussionen, wer im Forum homophob sei oder nicht homophob genug und ob diejenigen es verdient hätten, die dreitägige Finsternis zu übererleben.
Alles schon erlebt. Mir hat im Prophezeiungsforum mal einer öffentlich den Tod gewünscht, weil ich nicht an die hohle Erde glauben wollte.

Oder:
Jede Nachrichtenmeldung über einen neuen Panzer wird ventiliert und ob dieser schon flach genug sei, um die Waldviertlerschauung als eingetroffen zu betrachten.
Das läßt sich auch mit Irlmaiers Tauben aus dem Sand und Drohnen vollziehen. Ob die Aussage überhaupt echt oder belastbar ist, wird außen vor gelassen. Die Echtheit wird einfach unterstellt und alle Bemühungen, Prophezeiungen kritisch auszusortieren, untergraben.

Oder (Paradebeispiel):
Die uralte, aber immer wiederkehrende Meldung über die 6.000 Panzer, die die Briten hier irgendwo geparkt haben. Dem unbedarften Leser dämmern Gedanken wie: "Ist das die Streitmacht, die die Russen besiegen soll?" oder "Ist das nun ein Vorzeichen, daß diesen Sommer der Krieg beginnt?"
Das spiegelt aber nur die Unkenntnis der Länge des Vorlaufs wieder und fehlendes militärisches Grundlagenwissen (6.000 rostige Panzer machen noch keine Armee).

Um solchen endlosen, unfruchtbaren, wiederkehrenden Diskussionen zu entgehen, wurde dieses Forum ursprünglich gegründet (d. h. vom Zukunftsforum abgespaltet). Der Sinn war, nachdem von Detlef eine künstliche Unterteilung geschaffen wurde in "Expertenschauungsdiskussion" und "Laiendiskussion", was aber nicht funktionierte, hier eine Plattform zu schaffen, auf der man sich ungestört den langweiligen Fachgesprächen widmen kann. (Natürlich sollen, auch Exkursionen in andere Bereiche möglich sein, sofern gehaltvoll.)

Offenbar kann man Schauungen und Prophezeiungen nicht einfach mit dem Weltgeschehen vergleichen.
Man muß zuvor Fälschungen aussortieren, einschätzen, ob eine Aussage auf echter Schau oder Einbildung basiert, mit anderen Schauungen vergleichen etc. Alles mit dem Ziel, herauszufinden, was überhaupt gesehen wurde.
Vergleicht man Schauungen/Prophezeiungen mit dem Weltgeschehen, führt das eher zu grobem Unsinn, denn Leute, die Schauungen/Prophezeiungen mit dem Weltgeschehen abgleichen wollen, sehen oder anerkennen den notwendigen Hintergrund oft nicht. Da werden einfach oberflächlich Textpassagen mit oberflächlichen Nachrichtenkurzmeldungen verglichen ohne Sinn und Verstand.
Nicht zuletzt sind die Texte in der Regel so unspezifisch und Tagesgeschehen hinsichtlich seiner Bedeutung derart diffus, daß man immer irgendeine Verbindung herstellen kann, wenn man geneigt ist.
Als Werkzeug, die Validität von Schauungen zu prüfen, ist Abgleich mit dem augenblicklichen Geschehen einfach nicht tauglich. Selbst wenn man eine plausibel wirkende Verbindung herstellt, stellt sich die Sache bald als unwichtig heraus, weil das Weltgeschehen nicht gleich den erhofften Verlauf nimmt. Wie oft hätte man bei Geschehnissen in Syrien bereits den Nahostkrieg einläuten können? Gefühlt 12 Dutzend mal in den letzten 30 Jahren.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Gratwanderung

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 03. September 2015, 01:49 vor 1673 Tagen @ JohnDoe78 5351 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 03. September 2015, 02:03

Hallo!

...finde ich persönlich derzeit sehr spannend. Es würde mich freuen, wenn dies hier im Forum öfter zugelassen würde, da ich nicht wirklich den teilweise sehr abstrakten Fachgesprächen folgen kann. Da hab ich einfach den Anfang verpasst.

Schauungen iterativ mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen abzugleichen ist meiner Ansicht nach auch eine gängige wissenschaftliche Methode, um, ungeachtet der hier erarbeiteten Validität, Aspekte von uns bekannten Schauungen ggf. zu verifizieren.

Das führt allerdings regelmäßig dazu, daß nichtigste Fürze für relevant gehalten werden, weil manche Leute
1. nicht genug Ahnung von der Materie haben, einzelne Prophezeiungspassagen aus dem Zusammenhang reißen und sich in wilden Spekulationen versteigen
2. Medienpropaganda, Falschdarstellungen, Verdrehungen und Übertreibungen harmloser Eintagsfliegen mit realen Ereignissen verwechseln.

Dann ist man bald auf Berndts Niveau und läutet alljährlich den Untergang ein.

Außerdem ziehen solche "Abgleiche" andere Leute an, die ebenfalls gerne spekulieren und dumpfe Gefühle, aber ansonsten wenig geistreiche Einfälle haben. Zum Weltgeschehen - wie zum Wetter - hat aber jeder eine Meinung. Das eigentliche Forumsthema gerät aus dem Blick, das Niveau sinkt ins bodenlose. Als nächstes werden Fragen geklärt, ob es etwa gut oder schlecht sei, für oder gegen Israel zu sein, und wer an bestimmten Ereignissen die Schuld trage, woraus sich religiöse Grabenkämpfe entwickeln.
Schau nur mal ins Zukunftsforum, um zu sehen, wie sowas abläuft. Diskussionen über alles mögliche, Streitereien und gegenseitige Bezichtigungen sind dort an der Tagesordnung. Beiträge über das Forumsthema muß man mit der Lupe suchen oder stolpert gelegentlich mal zufällig darüber.

Diskussionen über Weltgeschehen - meinetwegen, aber nur, wenn es wirklich, wirklich, wirklich wichtig ist, d. h. wenn absehbar ist, daß man sich auch in einem Jahr noch daran erinnert.
=>

  • Wenn Donald Trump die Frisur verrutscht: nein
  • Wenn die Bundeskanzlerin etwas sagt: nein
  • Wenn irgend ein Prominenter etwas sagt: nein, nur Taten, Tatsachen zählen.
  • Wenn irgendwo ein Krieg ausbricht: eher nur in prophezeiungsrelevantem Bereich. Die Ukraine und Syrien sind hart an der Grenze. Was dort passiert, ist zwar irgendwie relevant, aber in der Regel kein unmittelbares "Vorzeichen".
  • Wenn die Russen intervenieren: Eher nicht, wenn sie es nur ankündigen; schon eher, wenn aus dieser unternommenen Intervention eine handfeste schauungsrelevante Situation entsteht, aber erst dann. (Siehe oben "Sagen vs. Taten".)
  • Vulkane, Erdbeben: Erst bei überregional bedeutsamen Ereignissen. Man muß aber nicht bei jedem Spritzer des Ätnas gleich Cayce zitieren, weil "da auch irgendwo was steht". Man kann die Schwelle wohl nicht hoch genug ansetzen. Beispielsweise haben sich der Tsunami 2004 und das Fukushimabeben 2011 offenbar als für das Forumsthema (und der Entwicklung der Zivilisation) weitgehend folgenlos erwiesen. Der einzige Nutzen: Wir haben jetzt eine bessere Vorstellung von Tsunamis und deren Folgen. Aber über solche Jahrhundertereignisse muß freilich gesprochen werden.

Worauf ich allergisch reagiere: Wenn jemand eine Nachricht reinstellt, die er mit Sätzen kommentiert wie, "Gab es da nicht mal eine Schauung dazu?", und uns damit eine Sprühwurst ins Forum drückt, die wir dann so aufwischen sollen, daß etwas genehmes daraus wird. ;-)
=> Wer eine Idee hat, diese bitte mit konkreten Quellen in Beziehung setzen!

Eher: Prophezeiungen und Schauungen sortieren und analysieren, die groben, also umfassenderen historischen Prozesse erkennen, beides miteinander in Beziehung setzen, um zu prüfen, ob noch alles auf Spur läuft. Was von Tag zu Tag, von Woche zu Woche geschieht, ist in der Regel irrelevant.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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