Plague (Schauungen & Prophezeiungen)

rauhnacht @, Samstag, 02.08.2014, 22:54 vor 3047 Tagen (5297 Aufrufe)

Hallo,
Heut morgen dacht ich noch , ich schreib ITOma. In der Hoffnung Beistand zu Entscheidungen zur Verantwortbarkeit zu bekommen. Ich fing auch an, musste dann aber arbeiten gehen und nun heut abend ist mir klar, das wäre auch nur eine Ausflucht zur Verantwortbarkeit.

Mir geht es wirklich übel. Ich plage mich, (und natürlich fällt mir der Zusammenhang zu „plague“ auf). All die widerstreitenden Impulse; wie Zweifel, Angst, Realitätssinn, „Wird schon gut gehn“,Verantwortung sind in mir. Ich scheue davor zurück, hier Sachen zu veröffentlichen, wo ich doch immer noch nicht zweifelsfrei weiß, aus welcher Quelle mir solch ein Kram zukommt. Lange hab ich mir damit beholfen; dies nur, da hier zweifelsfrei zutreffend nur zum persönlichen Naherleben so richtig in Umsetzung, an zu erkennen. Nun aber hat dieser Mist bei mir die Schwelle zur VERDRÄNG____TRAGBARKEIT genommen.

Dies hier hab ich, bis auf den Einschub, vor kurzem schon mal hier eingestellt, wohlgemerkt nach Jahren des Rückscheuens wegen Zweifel . Und durchaus in meiner meist recht eleganten Verbrämung wegen Furcht vor Verantwortung.

Nun nochmal:

„Mir wird gesagt, dass ich eine Führung bekomme, ich bräuchte keine Angst haben, da ich mich dabei an der schrecklichen Krankheit nicht anstecken könnte.
Wir befinden uns auf einem Hochplateau am Eingang einer gigantischen Höhle. ( Auf diesem großen Vorplatz, stehen die Menschen dicht gedrängt, aber in Gruppen mit jeweils „Aufpassern“. Bei einer der Gruppen erkenne ich mir bekannte Menschen mit Behinderung und Menschen, die diese vorher betreut haben. All diese Menschen wirken noch gesund.) Eine große Anzahl Menschen wird von Betreuungspersonen in die Höhle geführt. Der ganze Weg der zur Höhle führt, ist voller Menschen. Ich glaube unten im Tal Militärlaster zu erkennen, bin mir aber nicht sicher.
Der Führer und ich gehen mit in die Höhle. Mir wird mitgeteilt, dass all diese Menschen sich mit einer furchtbaren Seuche infiziert haben. Die Krankheit ist sehr ansteckend und anfangs ähnlich wie Grippe.
Die obere, erste Halle, die wir durchqueren ist erleuchtet und völlig überfüllt. Wir müssen über Menschen, die am Boden sitzen und liegen hinwegsteigen. Manche strecken die Hände nach mir aus und bitten um Hilfe und, ich glaube, Wasser. Wir gehen immer weiter hinein und es wird immer enger, wegen der vielen Menschen. Das Gefühl des ohnmächtigen Erschreckens bei mir steigert sich ab ungefähr dieser Sequenz.
Wir gehen durch immer tiefer gelegene Hallen, desto weiter runter es geht, desto weiter ist die Krankheit fortgeschritten. Nur ganz oben, findet überhaupt noch eine minimale Versorgung der Kranken statt, weiter unten gar nicht mehr. Die Zahl der Kranken verringert sich, d.h. die Räume sind nicht mehr so vollgestopft, weiß aber nicht ob so viele da eben schon gestorben sind. Ich nehme wahr, dass die Kranken dünn und ausgemergelt sind und irgendwie kleiner wirken. Irgendwie erfasse ich, dass die Krankheit zu einer Degeneration im Sinne von Rückentwicklung führt. Zur untersten Halle gibt es eine Art Falltür mit Riegel. Der Führer öffnet diese und ich spähe in die Dunkelheit. Dort wo ich hinschaue erhellt ein fahles Licht den Raum, so dass ich etwas erkennen kann. Nackte Wesen ( Dürr, klein wie 10,-jährige, irgendwie primatenhaft anmutend oder wie die frühen Vorstufen in der Menschheitsentwicklung) kauern in Dreck und Unrat. Mein Blick fällt auf ein Wesen, dass auf einer Felserhöhung wie ein Äffchen sitzt. Es blickt auf und ich sehe, dass es über seinem Arm ein nacktes Baby hat, an dem es frisst.
Danach fahre ich mit dem Führer durch die Felswand wie in einem Aufzug nach oben. Ich bin zutiefst verstört, mein Führer wirkt eher sachlich und erklärt mir, dass in der Zukunft eine Seuche kommen wird, der unzählige Menschen zum Opfer fallen. Die letzten Bilder sagten etwas darüber aus, was aus den Menschen in dieser Zeit wird. Wenn ich bliebe, wo ich bin (diese Aussage war eindeutig auf meine Arbeitsstelle bezogen) wäre es für mich auch gefährlich“

Wäre ja allemal besser, wenn dies alles nur symbolisch zu verstehen wäre. Dies aber glaube ich nicht. Glaubte ich auch noch nie. Warum? Weiß ich nicht. Da eben streitet bei mir Verstand mit intuitivem Wissen.
Etliche Zeit nach dem Traum dachte ich, es handelt sich bei der Seuche um die Vogelgrippe. Dies, weil ich danach weiterem Kram zur Übertragbarkeit durch Vögel! und Nagern bekam. Bedeutsam und verstärkend für MICH, zu einer Zeit als BSE die Runde in den „Gazetten“ machte und ich von Vogelgrippe nicht den blassesten Schimmer hatte und noch nicht mal wusste, dass die „spanische Grippe“ wohl auch ein Vogelgrippeerreger war. Wer hier Schauungen hat, kennt diesen Moment. Man kriegt Input, weiß damit erstmal gar nichts an zu fangen und schaut dann. Und findet ;völlig überraschend; manchmal, wie auch in diesem Fall erst lange Zeit später. Dies sind dann die sehr persönlichen Fast – Beweise. Oder auch Irrtümer. Das Feld, sich da im Bereiche der Interpretation zu verirren, ist groß.

(Es wäre an dieser Stelle zu viel, alles zu erzählen, was mich dann dazu brachte, diese tatsächliche „ Seuche“ im Ablauf zeitlich ein zu ordnen. )

Und nun: Die Erlebnisse der letzten zwei Wochen.
Man glaube mir bitte, dass ich bis vor kurzem zu dem Ausbruch von Ebola zwar Aufmerksamkeit und Anteilnahme empfand, aber durchaus NICHT glaubte, dies könnte etwas mit meinem Traum zu tun haben.
Dann aber las ich einen Artikel, wo, weiß ich nicht mehr. Und da stand der Satz: „….sehr ansteckend und anfangs ähnlich wie Grippe“ Das ist ein Satz aus diesem Traum.
Das war dann übel. Wäre es tatsächlich eine Grippe in meinem Traum, wäre eben dies ANFANGS ! wohl gar nicht vorgekommen. Da las ich dann alles mögliche über Ebola: über Höhlen, Flughunde, Äffchen und Mäuse. Und war beunruhigt.

Und beruhigt, wegen diesem „ Der Kampf in Afrika gegen Ebola ist schwer, wegen der Traditionen“
Verständlich und logisch. Zudem dachte ich, läuft sich solch ein aggressiver Virus bald tot.
Vor drei Tagen wachte ich nachts um Drei plötzlich auf und da liefen dann Filme in mir ab, wie es wäre, gäbe es Ebola epidemisch bei uns.

Die Menschen wissen, Ebola breitet sich aus. Man liest es in der Zeitung und hört es in den Nachrichten.Es gibt Anweisungen und Verhaltensregeln. Und die ersten in der Stadt, gar Verwandte oder Bekannte hat es schon erwischt. Die kamen dann in die Seuchenstationen.
Und dann bekommt der Mann oder das Kind plötzlich Fieber und Halsschmerzen. Von jetzt auf nachher, wie Grippe halt. Die Anweisung: Verdächtig erkrankte Personen sind sofort zu isolieren und Kontakt ist zu vermeiden. Der nächste Arzt, Krankenhaus, eingerichtete Seuchenzentralen sind umgehend zu informieren.
Man weiß, die kommen dann in Schutzanzügen und holen den Kranken. Mit,---kann man nichtOb man ihn wieder sieht, ist sehr ungewiss. Der gesamte Haushalt kommt in Quarantäne logischerweise mit Ausgangssperre. Nur schon Erkrankte werden in den Stationen aufgenommen, die Kapazität ist sowieso schon längst erschöpft.

Deutlich spürte ich da, auch hier gibt es dann noch diese „Traditionen“. Gemeinhin würde ich dies Pflege, Beistand, Trost und vor allem Liebe nennen. Entgegen aller Vernunft und vermeintlich aufgeklärter ( wir können ja schließlich alle lesen) Verstandesgabe. Entgegen diesem Verantwortung für die Gemeinschaft und entgegen der eigenen Gefährdung. Sperr ich das Kind dann ins Zimmer und hör ich dann weg, wenn die Schreckensgestalten in Vollschutzanzügen das wimmernde Würmchen holen.

Zwei Stunden hatte ich solche Sequenzen, unterbrochen von anderen schauerlichen Erinnerungen an Träume, die ich „Verarbeitungsträume“ genannt hatte in einer langen Abfolge, als käme einPuzzleteilchen zum Anderen. Und alles fügte sich ineinander.

Nun bin ich weichgekocht und neige mich meinem Schicksal nun doch deutlich davon hier zu erzählen.

Ich schwöre, sollte sich dies als Unfug herausstellen, mache ich auf Baldur, kippe alles in die Tonne
und mache alle Schotten zu.

Von Rauhnacht

Avatar

Ebola?

BBouvier @, Samstag, 02.08.2014, 23:16 vor 3047 Tagen @ rauhnacht (3965 Aufrufe)

Hallo, Rauhnacht!

"Das Ebola-Virus wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen."
(Offenbar wie AIDS)

Und sonst nicht! :flower:

Liebe Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Infektionsweg

rauhnacht @, Sonntag, 03.08.2014, 00:09 vor 3047 Tagen @ BBouvier (3943 Aufrufe)

Hallo B.Bouvier,


"Das Ebola-Virus wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen."
(Offenbar wie AIDS)

Das ist falsch.Mit HIV kannst Du den Übertragungsweg nicht vergleichen.Da muss der Erreger in ausreichender Zahl in die Blutbahn oder auf die Schleimhäute, wahrscheinlicher sogar nur bei wenn auch minimalen Verletzungen derselben, gelangen. Im Umgang mit HIV Erkrankten musst Du Dich keineswegs in wasserdichte Vollschutzanzüge verpacken.
Ganz genau weiß man dies bei Ebola noch nicht. Man geht davon aus, dass eine "Schmierinfektion" durch Körperflüssigkeiten zur Erkrankung führt. Schmierinfektionen sind schnell passiert, insbesondere im direkten Körperkontakt oder beim Kontakt mit Flüssigkeiten, wie Speichel, Kot,Urin, Erbrochenem und natürlich Blut. Ob Schweiß auch dazu zählt, weiß ich nicht. Wie hoch die Virenanzahl sein muss, weiß ich auch nicht.Da gibt es durchaus Unterschiede bei den verschiedenen Krankheiten, aufgrund der aggresiven Ausbreitung scheint da aber wohl wenig, zu genügen. In der Sonne kann der Erreger wohl auch nicht überleben, an europäischen Türklinken schon eher.
Der Glaube, dass ein bisschen Hygiene ausreicht und schon hat Ebola seinen Schrecken verloren, ist hier zu Lande zwar weit verbreitet, aber leider nur ein Glaube. Warst Du schon mal auf einer MRSA Station? Auch nicht lustig, eben wegen der Schmierinfektion. Aber wenigstens ist mir da nicht bekannt, dass die Schutzkleidung wasserdicht sein sollte.
Die zynische Hoffnung ist eher, das Ebola so schnell tötet, dass nicht genug Zeit zur Ansteckung verbleibt und dass man hofft, dass eine Übertragung erst stattfinden kann, wenn der Infizierte bereits deutlich krank ist und nicht mehr in der Gegend herum rennen kann. Dummerweise hab ich gerade dazu aber auch schon Bilder, sofern sie denn da dazu gehören.
Vor etlichen Jahren in Heidelberg.Diaschau im Wachzustand: Einmal im Schloßpark und 2 Jahre später nochmal in einer Tiefgarage. Ein Anzahl rennender Menschen, panisch bis gefährlich und in meinem Bewußtsein eben darum so gefährlich, weil mit irgendwas infiziert

Da nützen grad alle Blümchen nichts.

Liebe Grüße, Rauhnacht

Sicherheit... wirst Du nicht haben (+edit)

offtopic, Sonntag, 03.08.2014, 01:30 vor 3046 Tagen @ rauhnacht (3625 Aufrufe)
bearbeitet von offtopic, Sonntag, 03.08.2014, 01:39

Hallo rauhnacht,

Auszug Wiki (mit Ergänzungen meinerseits):

Hinsichtlich der Inkubationszeit sind verschiedene Angaben veröffentlicht worden. Im Allgemeinen wird sie mit 2 bis 21 Tagen (meistens eher Richtung 20er Marke) angegeben. Nach Ablauf der Inkubationszeit treten Symptome ähnlich wie bei einer beginnenden Grippe auf. Dann folgen hämorrhagisches Fieber (hohes Fieber mit > 38,5 °C in Verbindung mit Blutungen), Leber- und Nierenfunktionsstörungen mit Ödemen, innere Blutungen, Blutungen ins Gewebe (blaue Flecken), blutiger Stuhl und Urin, Schockzustände und Kreislaufzusammenbrüche, Krämpfe und Lähmungserscheinungen und Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall, Haut- und Schleimhautblutungen. Die Infektion breitet sich auf den ganzen Organismus aus und zerstört die kapillaren Blutgefäße. Insbesondere führen Blutungen im Magen-Darm-Kanal, der Milz und in der Lunge zum Tode.

Das heißt, sie ist wie fast alle Virenerkrankungen von Anfang an übertragbar, (also nicht erst mit Sichtbarkeit der Symptome), auch mittels Schmierübertragung (bis jetzt aber nicht über Luftweg), und nein, Ebola tötet nicht schnell (siehe oben).

Die Infizierten in die USA und nach Hamburg zu bringen -> schwerer Fehler.

Es gibt:

An folgenden deutschen Kliniken werden Sonderisolierstationen für hochinfektiöse Patienten vorgehalten:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Charité in Berlin
Klinikum Saarbrücken
St. Georg-Krankenhaus in Leipzig
Klinikum Schwabing in München
Universitätsklinikum Frankfurt
Universitätsklinikum Düsseldorf
Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
Missionsärztliche Klinik Würzburg

Zwar:

Eine überstandene Ebola-Erkrankung macht die betroffene Person gegen die spezielle Erregerart immun.

aber:

Es werden fünf Spezies des Ebolavirus (Zaire [ZEBOV], Sudan [SEBOV], Reston [REBOV], Elfenbeinküste [CIEBOV] und Bundibugyo [BEBOV]) unterschieden, von denen außer dem Reston-Ebolavirus alle anderen vier Serogruppen beim Menschen hämorrhagisches Fieber auslösen. 50 bis 90 % der Erkrankten sterben daran.

Schluß mit Lustig.


Gruß

OT

Edit: ...zerstört die kapillaren Blutgefäße... ist ein Garant für langsames Sterben!

Re offtopic

rauhnacht @, Sonntag, 03.08.2014, 10:37 vor 3046 Tagen @ offtopic (3367 Aufrufe)

Hallo offtopic,
Dies mit der Übertragbarkeit von Anfang an. Woher weißt Du das so genau? Oder schlußfolgerst Du das?

Ich habe bisher dazu nichts konkretes finden können. Daher schrieb ich ja, so genau, weiß man dies noch gar nicht. Mal liest man dieses, mal jenes. Im übrigen gab es auch schon mal eine Ansteckung im Labor, wo sich Makaken von ( ich glaube) Schweinen ansteckten. Und die Wissenschaftler da dann davon ausgingen, dass dies wohl nur über die Luft möglich war.

Freundliche Grüße, Rauhnacht

@ rauhnacht

Ulrich ⌂ @, Germering, Sonntag, 03.08.2014, 23:49 vor 3046 Tagen @ rauhnacht (3415 Aufrufe)

Hallo rauhnacht,

Dies mit der Übertragbarkeit von Anfang an. Woher weißt Du das so genau? Oder schlußfolgerst Du das? Ich habe bisher dazu nichts konkretes finden können. Daher schrieb ich ja, so genau, weiß man dies noch gar nicht. Mal liest man dieses, mal jenes.

in der Fachliteratur (2014) wird ein weniger reißerisches Bild als in der Presse von den Lebensgewohnheiten der Ebola-Viren bei der Eroberung neuen Lebensraumes gezeichnet:

"... Subklinische Infektionen in Menschen wurden bei mehreren Personen beim Gabun-Ausbruch 1996 nachgewiesen, die Familienmitglieder mit hämorrhagischem Fieber durch Ebola-Virus-Infektion gepflegt hatten. Diese Personen zeigten Immunantworten und nachweisbare Viren-RNA-Signaturen für bis zu 3 Wochen nach der Exposition aber zeigten keine klinischen Anzeichen einer Infektion (Leroy et al. 2000b, 2001). Eine Seroprävalenz von 15.3% s für Anti-Zaire IgG wurden kürzlich bei 4.349 Personen aus 220 (10,7 % der Gesamtanzahl) zufällig ausgewählten Dörfer in Gabun gefunden, mit den höchsten Raten in den bewaldeten Gebiten (Becquart u. a. 2010). ...
Nichtmenschliche Primaten wurden ebenfalls untersucht und oft wurde festgestellt, daß sowohl in Ausbruch- und Nichtausbruchgebieten eine Prävalenz vorhanden war, was darauf hinweist, daß auch sie die gleiche breite Palette an Antworten wie Menschen im Anschluss an Begegnungen mit Viren oder Virenantigenen zeigen können (Leroy u. a. 2004b). So kann es gut sein, dass Virusinfektionen von Ebola üblicher sind, als wir vermuten, und dass nur deren stärkste Stämme, die Personen anstecken, die unfähig sind, der Pathogenese etwas entgegnenzusetzen, nachfolgend einen Ausbruch verursachen."

Im übrigen gab es auch schon mal eine Ansteckung im Labor, wo sich Makaken von ( ich glaube) Schweinen ansteckten. Und die Wissenschaftler da dann davon ausgingen, dass dies wohl nur über die Luft möglich war.

"Eine konträre Theorie, die sich auf die phylogenetischen Analyse und den Verweis auf eine “molekulare Uhr” stützt, nimmt an, daß ZEBOV vom ursprünglichen Yambuku-1976-Virus abstammt, sich im Wesentlichen nach Westen in einer wellenartigen Form mit zunehmender Vielfalt ausbreitet, die mit der Entfernung zunimmt (Walsh u. a. 2005). Außerdem ist darauf hingewiesen worden, dass die Verbindung von ZEBOV mit Fledermäusen [Flughunden] ein relativ neues Ereignis im Laufe der wenigen Jahre seit dem ersten Ausbruch 1976 ist (Biek u. a. 2006). In Gorillas identifizierte Sequenzen aus dem 1976-Ausbruch weisen Anzeichen von Neukombinierungen auf, die einen [genügend] unterschiedlichen Verlauf erzeugen, um für Ausbrüche verantwortlich zu sein, die epidemiologisch nicht verbunden werden können (Wittmann u. a. 2007). ... Jedoch ist der unerwartete Ausbruch von Bundibugyo-Ebolavirus eine deutliche Mahnung, dass ein konstanter Zustand der Wachsamkeit für hämorrhagische Fieber vom Gesundheitspersonal des Gebietes aufrechterhalten werden muss, zumal die Laborbestätigung mehrere Monate hinter dem Ausbruch her hinken kann (Wamala u. a. 2010)."

Quelle: "Viral Hemorrhagic Fevers." hrsg. von Sunit K. Singh und Daniel Ruzek
2014, Taylor & Francis Group, Boca Raton
Kapitel 24: Ebola virus Infection; Abschnitt 24.8: Ecology and Epidemiology; S. 445-449


Daß die Sterblichkeits-Rate bei Epidemien wesentlich von der Art der Behandlung der Erkrankten abhängt, zeigt diese Übersicht von Epidemien der letzten 200 Jahre, im Beispiel der Spanischen Grippe 1918 z.B. 28,2% gegenüber 1,05% :

http://www.the-cma.org.uk/cma_images/Jayney%27s%20Presentation.pdf

Gruß
Ulrich

Originaltexte:
"Another layer in the interplay between epidemiology and ecology of Ebola virus has been revealed by retrospective analyses of sera from humans and nonhuman primates in epidemic and non-epidemic areas to reveal anti-Ebola virus antibodies. Here it is important to note that subclinical infections by normally pathogenic strains, recovery from disease, contact with noninfectious antigen, emergence of nonpathogenic strains and cross-reactivity with Ebola virus–like antigens from other viruses, and earlier assay techniques specificity and sensitivity may all complicate this picture. Subclinical infections in humans have been demonstrated in several individuals in the 1996 Gabon outbreak who nursed family members infected with Ebola virus hemorrhagic fever. These individuals mounted immune responses and demonstrable viral RNA signatures for up to 3 weeks following exposure though showed no clinical signs of infection (Leroy et al. 2000b, 2001). A 15.3% seroprevalence for anti-Zaire IgG was recently found in 4349 individuals in 220 (10.7% of total) randomly chosen villages in Gabon, with the highest rates in forested areas (Becquart et al. 2010).
Prior to this, serum surveys of populations in several endemic areas had revealed low prevalence of antibodies reactive against one, other, or both Ebola virus and Marburg virus, often with no recollection of severe disease in both endemic and seemingly non-endemic areas [for a detailed summary, see Gonzalez et al. (2005)]. Nonhuman primates have also been surveyed and often found to have prevalence of Ebola virus antibodies in outbreak and non-outbreak regions suggesting they too might show the same wide range of response as humans following encounters with virus or viral antigens (Leroy et al. 2004b).
Thus, it may well be that Ebola virus infections are more common than we might think and that only the most potent strains infecting individuals unable to counter pathogenesis go on to initiate an outbreak."

"A contrasting theory based on phylogenetic analysis and reference to a “molecular clock” has ZEBOV isolates descended from the original Yambuku 1976 virus and spreading essentially westwards in a wavelike form with diversity increasing with distance (Walsh et al. 2005). Furthermore, it has been suggested that the association of ZEBOV with bats is a relatively recent event over the few years since the initial 1976 outbreak (Biek et al. 2006). Sequences identified in gorillas are also derived from the 1976 event with indications of recombination events generating a different lineage to account for
outbreaks that cannot be linked epidemiologically (Wittmann et al. 2007). Performing fieldwork to constantly gather samples from wildlife for viral isolation and complete sequencing is not trivial to complete the ecology jigsaw puzzle starting to be assembled.
Such work combined with climatic observations surrounding outbreaks (Pinzon et al. 2004) is critical to enhance our ability to predict an outbreak before it reaches a particular area. However, the unexpected Bundibugyo ebolavirus outbreak is a poignant reminder that a constant state of vigilance for hemorrhagic fevers needs to be maintained by health-care workers in the field, especially since laboratory confirmation can lag several months behind outbreak verification (Wamala et al. 2010)."

PANIK

Hope @, Sonntag, 03.08.2014, 08:10 vor 3046 Tagen @ rauhnacht (3801 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht,


mich wundert immer wieder, dass man wegen der Ebola-Todesfälle in Afrika derart Panik schiebt.
Der MRSA in Deutschland fordert jährlich wesentlich mehr Todesopfer. Da MRSA nicht auf dem Totenschein steht, soviel ich weiß tut er dies allerdings in anderen Ländern, ist die Dunkelziffer hoch. Eine OP, Infektion...das war´s.
http://de.wikipedia.org/wiki/Staphylococcus_aureus#Todesf.C3.A4lle_durch_MRSA
Selbstverständlich ist Ebola übelst. Doch gerade der MRSA in unseren Breitengraden stellt ein wesentlich größeres PRoblem dar. Er ist halt nicht so spektakulär.

In Krankenhäusern gibt es meist keine speziellen MRSA-Stationen. Ein Patient, der diese positive Diagnose hat, wird isoliert in einem Zimmer untergebracht. Auch sollte man wissen, dass der MRSA nicht NUR über Schmierinfektion übertragen wird. Wenn MRSA im Rachen, Nase festgestellt wird, reicht ein Huster oder Nieser. Daher auch Mundschutz.
Die Schutzkleidung ansich soll eine Besiedelung verhindern.

Und jetzt, Achtung, noch eine schlechte Nachricht: der 3-MRGN und 4-MRGN.
Das ist ein gramnegativer Erreger, der sich gerne in Krankenhäusern und PFlegeheimen herumtreibt. Der ist im Kommen. Komisch, die Presse schreibt nix davon.

http://www.imd-oderland.de/einsender-fachpublikationen-labinfos-mrgb.html

Daher: ruhig Blut. Ebola ist eines der Probleme, aber nicht das einzige und in unseren Breitengraden nicht das Schlimmste.
Hier gibt es andere Kaliber. Unbeachtet.

lg
Hope

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Re Hope

rauhnacht @, Sonntag, 03.08.2014, 10:27 vor 3046 Tagen @ Hope (3419 Aufrufe)

Hallo Hope,
natürlich gibt es hier bereits alle möglichen Krankheiten. Manche schlimm, manche weniger schlimm. Aber DARUM geht es doch gar nicht.
Ich setzte mich ja nicht hin und überlegte mir: „ Schaun wir mal, was haben wir denn so alles im Angebot. Da such ich mir jetzt eine aus und am besten die, die gerade so hübsch spektakulär ist.“

Ich redete über meine Schauungen und die Verbindungen hierbei zu Ebola.

Dies, ---weil dies doch ein Forum zu Schauungen und Analyse sein soll.;-)

Freundliche Grüße von Rauhnacht

da ist keine Verbindung

NeuOrest @, Sonntag, 03.08.2014, 21:58 vor 3046 Tagen @ rauhnacht (3195 Aufrufe)

Hallo rauhnacht,

Ich redete über meine Schauungen und die Verbindungen hierbei zu Ebola.

Soll die Verbindung sein: "Die Krankheit ist sehr ansteckend und anfangs ähnlich wie Grippe." ?

Diese Aussage (hohe Kontagiosität, influenza-ähnliches Prodromalstadium) taucht doch seit Jahren immer wieder in den Medien auf, wenn ein neuer Angstkeim (H5N1, H1N1, H7N9...) präsentiert wird und ist überhaupt kein Kriterium für die Spezifität der Angabe!

Anders wäre es gewesen, wenn du in den "tieferen Höhlenregionen" ebola-spezifische Krankheitssymptome gesehen hättest. Doch die klinischen Zeichen, die du da beschreibst, sind völlig andere - und an sich durch gar keinen derartigen Infekt zu erklären.

Wie ich schon einmal schrieb: ich glaube an die Realität deines Erlebnisses. Die thematische Einfärbung (Seuche) spricht aber für eine Verarbeitung entsprechender Medieneingaben der letzten Jahre.

Noch einen entspannten Sonntag-Abend.
Gruß

Re NeuOrest

rauhnacht @, Sonntag, 03.08.2014, 22:28 vor 3046 Tagen @ NeuOrest (3221 Aufrufe)

Hallo NeuOrest,
wenn Du mir nicht glaubst, was ich schreibe ( warum auch immer?) und denkst, Du besässest die Beurteilungsgabe in sehr entschiedener Form ( warum auch immer?), darfst Du natürlich glauben!, was immer Du willst.

Du solltest Dir dennoch bewußt sein, dass ich dies anders beurteile.
Warum ich dies tue, scheint Dich nicht besonders zu interessieren. Ansonsten hättest Du aufmerksam gelesen. Der Medienhype damals ging um BSE, auf die Vogelgrippe kam ich damals aufgrund von Schauungen zu Vögeln und Mäusen als niemand von der Vogelgrippe sprach, der bezeichnete Satz erregte die Aufmerksamkeit ( in Deinen Worten da war der emotionale Aufmerksamkeitswink) und danach kamen wieder Schauungen ect.

Macht aber nichts. Ich will hier niemand überzeugen.

Ich teile lediglich mit.

Gruß Rauhnacht

Im übrigen geht es mir sehr viel besser, seid ich mich "dem" Schicksal beugte.

Avatar

Geistige Krankheit?

Taurec ⌂ @, München, Montag, 04.08.2014, 13:12 vor 3045 Tagen @ rauhnacht (3275 Aufrufe)

Hallo!

Rein sachlich, bzw. biologisch ist NeuOrest recht zu geben: Es ist kein Erreger bekannt, der die von Dir in der tieferen Höhle gesehenen Symptome bewirken könnte. Da gibt es nichts zu rütteln. Auch Ebola paßt da nicht.

Nach meinem Verständnis ist auch nicht davon auszugehen, daß es irgendwo einen solchen Erreger geben könnte. Desgleichen liegt nicht in der Eigenart von Viren und Bakterien.

Du hast die Devolution des Menschen von seinem vollendeten Idealbild hin zu primitiveren Formen der Annäherung gesehen. Das ist sicher kein körperlicher Prozeß, der das Individuum erfaßt. Meines Erachtens ist es völlig unmöglich, daß ein Virus quasi die Gene des gesamten befallenen Lebewesens umschreibt und ein Umwachsen der Makrostruktur des Körpers auslöst.

Vielmehr neige ich zu der Ansicht, die ich meiner Erinnerung nach bereits äußerte, als Du Deine Vision damals erstmals ins Forum stelltest: Die Vision ist mindestens teilweise allegorisch und zeigt die geistige Rückentwicklung des modernen Menschen. Die Zivilisation ist grundsätzlich vom Geistigen ab und dem Materiellen zugewandt. Damit einher geht eine Primitivierung der Formen: des Fühlens, des Denkens, der Sitten, des menschlichen Umgangs usw. Die Materie wird überbewertet. Der von dieser geistigen Seuche befallene Mensch wird tierischer, weil wie beim Tier allein das körperliche Überleben und Wohlergehen den Horizont erfüllt. Daß einer dieser Primaten sein eigenes Kind frißt, zeigt recht plastisch wie heute auf Kosten der Nachkommen, die eigentlich alles sein sollten, gelebt wird.

Das trifft meines Erachtens jedenfalls auf die tieferen Bereiche der Höhle zu - dort, wo man sich am Urgrund dem Kern des Problems nähert.
Für die oberen Bereiche sehe ich mehrere Möglichkeiten:
1. Das ganze wurde von Deinem Verstand dem Zeitgeist entsprechend in das Symbol einer körperlichen Krankheit gepackt.
Oder:
2. Es gibt tatsächlich noch additiv eine Seuche, die irgendwann mal - vielleicht zu einer Krisenzeit, wenn Versorgung und Hygiene nicht mehr vollumfänglich garantiert sind - in Europa ausbricht. Die Möglichkeit besteht natürlich.

Um alles unter einen Hut zu bringen: Rein karmisch dürften Krankheiten keine Zufälle sein, sondern die körperlichen Gegenstücke geistiger Fehlzustände. Zu der Vermassung und Degeneration des modernen Menschen sollten also bei weiterer Verschärfung der Lage Krankheiten und Seuchen als äußere Zeichen der Auflösung treten.
In Deiner Vision ist das vielleicht irgendwie vermischt. Insgesamt halte ich sie für treffend und wertvoll.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Ich merke, ich muss viel umsichtiger und deutlicher schreiben. Entschuldigung

rauhnacht @, Montag, 04.08.2014, 13:52 vor 3045 Tagen @ Taurec (3146 Aufrufe)

Hallo Taurec,
ich hab grad wenig Zeit, muss aber dennoch schnell antworten.

Vielen Dank. Gut, dass Du dazu etwas gesagt hast, wäre mir ansonsten nämlich nicht aufgefallen. Wie konnte mir das nur passieren da nicht deutlicher zu sein. Ich dachte, das sei klar.
NATÜRLICH sind diese letzten Bilder symbolischer Natur. Und nie kam mir der Gedanke, dass da ein Erreger die Menschen zu Affen in tatsächlich körperlicher Form ummodelt. Ach du liebes bisschen. Die Infizierten sterben doch, die Höhlen werden leerer. Das ganz unten ist ein BILD. Ein Bild, was aus der Mensch – heit symbolisch, in dieser Zeit wird. Noch mal vielen Dank

„Die letzten Bilder sagten etwas darüber aus, was aus den Menschen in dieser Zeit wird.“
Aus meinem Gedicht hierzu:
„Verkümmert in primatenhafter Fratze
fristen sie ihr Dasein im modrigen Dunkel
und verzehren einander in nie angekratztem Dünkel!“

Gruß von Rauhnacht

kein Interesse

NeuOrest @, Dienstag, 05.08.2014, 00:38 vor 3045 Tagen @ rauhnacht (3028 Aufrufe)

Hallo rauhnacht,

auf eine kräftezehrende Diskussion über die, nur durch wenig Fachkenntnis zu behebende, Angst vor dem "Unbekannten", gepaart mit interpersonellen Vorwürfen über scheinbare Überlegenheit und Dergleichen, wenn es doch nur um sachliche Argumentation geht, möchte ich nicht einsteigen.

Mit freundlichem Gruß.

(halb-themenfrend) multiresistente Erreger

NeuOrest @, Sonntag, 03.08.2014, 21:22 vor 3046 Tagen @ Hope (3188 Aufrufe)

Hallo, Hope!

Ein guter, konstruktiver Beitrag!

Viele nehmen immernoch an, dass man virogene Infekte mit Antibiotika therapieren könne. Dummerweise spielen da einige niedergelassene Ärzte auch noch mit, um die Patienten zufriedenzustellen. Wenn die Beschwerden dann (natürlicherweise von selbst) abgeklungen sind, wird die antibiotische Therapie Tage vor dem Abschluss eigenständig abgebrochen. Und so werden neue Resistenzen gezüchtet. Hervorragende Perspektive! Richtig spannend wird es dann nach dem Niedergang der derzeitigen Zivilisation, wenn uns wieder nur noch Naturheilmittel zur Verfügung stehen. Mit Kamilletinktur braucht man den abgehärteten Bestien dann nicht kommen.

Und jetzt, Achtung, noch eine schlechte Nachricht: der 3-MRGN und 4-MRGN.
Das ist ein gramnegativer Erreger, der sich gerne in Krankenhäusern und PFlegeheimen herumtreibt. Der ist im Kommen. Komisch, die Presse schreibt nix davon.

Die mikrobiologischen Kenntnisse der Bevölkerung sind verhältnismäßig schlecht ausgeprägt. Ein gesteigertes Interesse gibt es derzeit auch noch nicht, weil es die Massen nicht betrifft. (Das kommt erst noch.) Dementsprechend gering ist auch noch der Umfang in den Medien. Berichte gibt es aber auch, etwa diesen Artikel über ESBL auf n-tv.de von Ende Mai. Gehört auch zu den MRGN nach neuer KRINKO-Klassifikation. Scheint beim Autor aber nicht so richtig angekommen sein. Also selbst da Nachholbedarf!

Viele Grüße

PS: Kleiner fachsprachlicher Hinweis: MRGN bezeichnet eine Gruppe verschiedener Erreger mit gleichen Eigenschaften bzgl. ihrer Resistenzen. So kann bspw. ein Pseudomonas aeruginosa ein 3MRGN sein. Im Ggs. etwa zu "dem" MRSA, spricht man daher unspezifisch von MRGN im Plural ("Die sind im Kommen.").

Übertragung

Athene @, Montag, 04.08.2014, 18:02 vor 3045 Tagen @ rauhnacht (3075 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht,

es gibt Hinweise, dass Ebola über den Luftweg übertragen wird. Vor einiger Zeit las ich über zwei Affenpopulationen, die man in einem Labor räumlich getrennt hielt und eine Population steckte die andere über die Lüftung an.

Dasselbe passierte 2012 in einem Labor, wo infizierte Schweine die in einem Nachbarkäfig untergebrachten Affen ansteckten. -> Ebola durch die Luft übertragen

Liebe Grüße
Athene

schauen wir mal...

offtopic, Dienstag, 05.08.2014, 01:14 vor 3044 Tagen @ Gip's ja nich (3128 Aufrufe)

Hallo,

laß uns mal schauen, wann die nächste Pandemie-Sau (diesmal Ebola) durch das Dorf getrieben wird. Interessanterweise haben die Amis auf den Grundvirenstamm ein Patent, zusammengefasst:

Compositions and methods including and related to the Ebola Bundibugyo virus (EboBun) are provided. Compositions are provided that are operable as immunogens to elicit and immune response or protection from EboBun challenge in a subject such as a primate. Inventive methods are directed to detection and treatment of EboBun infection.

Auf gut Deutsch: soll heißen, wenn irgendwer darauf aufbauend einen Impfstoff herausbringt, liegt das Patent bei den Amis. Die kassieren ab. War ja schon bei Tamiflu so, wo sich Rumsfeld eine goldene Nase verdiente, zu lesen im Spiegel von 11/2005.

Für den Fall, daß die Sache aus dem Ruder bzw schiefläuft, hat Obama schon vorgebaut, den der FEMA-Erlaß von Bush wurde nun um lungenspezifische und grippeähnliche Seuchen spezifiziert, jedoch ausdrücklich "Influenza" ausgenommen, da Ebola vom Symptomanfang am Nächsten.

Auszug: ";(b) Severe acute respiratory syndroms, which are diseases that are associated with fever and signs and symptoms of pneumonia or other respiratory illness, are capable of being transmitted from person to person, and that either are causing, or have the potential to cause, a pandemic, or, upon infection, are highly likely to cause mortality or serious morbidity if not properly controlled. This subsection does not apply to influenza."

Wie man sieht, ist wiederum alles vorbereitet. Patentzitate des o. g. Patents:

WO 2009128867 A2: The invention provides recombinant biologically contained filovirus and methods of making and using those viruses.

Herstellung und Gebrauch dieser Viren.

US 20010053519 A1:
The present invention provides a number of oligonucleotide sequences which can be used for a wide variety of analyses applicable to the diverse fields impacted by the nature of molecular interaction, including chemistry, biology, medicine, and medical diagnostics. In certain embodiments these oligonucleotides may be used as probes to be used in, for example, gene expression analysis.

Auch wieder einmal die Forschung und deren Anwendungsgebiete abgedeckt.

Wer immer dran krepiert, ist scheißegal, hauptsache die Kohle stimmt. Ich wette, daß der Impfstoff schon bald bereit steht (immerhin wurde das bei der Einlieferung des Arztes als: "Wir brauchen bald einen Impfstoff, aber das ist machbar" ja schon angekündigt.) Und wenn's nicht klappt, hat man etliche nutzlose Esser weniger. Passt doch auch, oder?

Trau, schau, wem.


Gruß

OT

Avatar

Kein Nachrichtenforum

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 05.08.2014, 09:34 vor 3044 Tagen @ Gip's ja nich (3101 Aufrufe)

Hallo, "Gips..."!

Möglicherweise ist deine Schau gerade dabei real zu werden.

Möglicherweise(!) ein Fall!

Schau' ma mal was weiter passiert.

Nein.

Wir beschäftigen uns hier zwar mit Schauungen, aber nicht mit dem sinnlosen Abgleich belangloser Alltagsnachrichten.

Solche Links klären nichts und sind nur geeignet, bei ohnehin schon Angespannten die Angst zu heben.

Siehe auch die Forumssatzung: "Wir sind kein Nachrichtenforum..."

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Avatar

EBOLA !

basey @, Dienstag, 12.08.2014, 01:48 vor 3037 Tagen @ Gip's ja nich (3578 Aufrufe)
bearbeitet von basey, Dienstag, 12.08.2014, 01:54

[image]

Ihr lieben ! - lange nicht hier gewesen...

Nochmal meine bekannte mahnung seit 2005 hier bei euch:

Man kann sich nicht für eine Krise vorbereiten wenn man mitten drin steckt !

... und die zusammenfassung meine schauungen in den Archiven hier:

<== SCROLLEN ==>
[image]
...scheint doch langsam ein treffer zu werden ;-)

Aehm, wo ist Detlef abgeblieben ? Ich bin gerade fertig mit mein Tsunami-Uboot, wir treffen uns beim vereinbarten coordinaten :-P

lg - Basey, USA

--
"Man kann sich nicht für eine Krise vorbereiten, wenn man mittendrin steckt"

Avatar

Geduld zeitigt die schönsten Treffer

BBouvier @, Dienstag, 12.08.2014, 03:13 vor 3037 Tagen @ basey (3394 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 12.08.2014, 03:18

Hallo, Basey! - alter Schwede!

Von Dir wieder zu hören, ist ein Vergnügen
eigener Sorte!

Hierzu:
=>
<"scheint doch langsam ein treffer zu werden">

Ja ... wenn man nur genügend verschiedene Sachen prophezeiht
und dann auch noch viele viele Jahre Geduld hat,
dann stimmt gelegentlich auch etwas! :ok:

Hier jedoch:
"Yah-oops: On Sunday night, Yahoo News’ Twitter account posted
an “unauthorized tweet with misinformation on Ebola.”
The tweet said that more than 145 people were infected
with the Ebola virus in Atlanta.
This tweet, the news service later corrected,
should be disregarded
."

Grüße Dir!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Schlechtes Karma

Joe @, Dienstag, 12.08.2014, 09:31 vor 3037 Tagen @ basey (3278 Aufrufe)

Hallo basey,

ich mache mir Sorgen um dein Karma, ich könnte, wenn ich dich nicht länger kennen würde, schon fast meinen du freust dich weil du endlich Recht hattest und damit in den seherischen Olymp aufgestiegen wärst.

Andere Frage, alles gesund und ok bei dir?

Gruss, Joe

Ebola

remi @, Dienstag, 12.08.2014, 10:51 vor 3037 Tagen @ basey (3341 Aufrufe)

Hallo Basey,
ich denke nicht, daß du vor Ebola Angst haben musst. Sollte allerdings eine hübsche junge Afrikanerin mit fiebrigen Augen um Einlaß in deinen Bunker bitten, rate ich dir, sehr vorsichtig zu sein;-)
LG
remi

--
"Per aspera ad astra."

Zweite Warnung

rauhnacht @, Donnerstag, 09.10.2014, 22:26 vor 2979 Tagen @ rauhnacht (4226 Aufrufe)

Hallo,
Heute arbeitsbedingt war ich in einer Hausarztpraxis. Ebenerdig und vor dem Fenster des Wartezimmers auf einem Bänkchen saßen und standen davor einige Ältere aus dem nahen, betreuten Seniorenwohn, äh---haus ( kein Altenheim!).

Plötzlich und kurz aufflammend und von mir entschieden zurückgedrängt und abgewürgt, sah ich alte Menschen in großer Angst oder auch in stoischer Zustimmung, die „geholt“ wurden. Vermittelt hatte sich in dieser MINIsekunde, DAS wird wohl für notwendig befunden.

Anschließend dachte ich darüber nach und fand Parallelen zu meinem Traum ( u.A. die Anzahl Behinderter vor der Höhle). Und dachte, ja wie wird das dann.
Angenommen, es gäbe eine große Anzahl „Ebola“ Erkrankter in unserem Land. Die Kapazitäten der dafür vorgesehenen Einrichtungen sind längst ausgeschöpft, die Infizierung von „Gemeinschaftsunterkünften“ von Alten und Behinderten ist ein immenses Risiko und so widerlich dies ist ,ein enormes Kosten; und „Durchseuchungsrisiko“ . Zudem gäbe es da ganz schnell relativ gesehen eine große Anzahl von geeigneterer Unterbringung von „Erkrankten“, die Wenn sie denn überleben, ----dann noch Nutzen bringen, sofern eben diese Unterbringung dann FREI wäre.

Und da wurde mir dann schlecht. Ich bin durchaus recht hart und realistisch. Ich überlegte, wenn ich schon sehr alt wäre und wüsste, das mit meinem Ableben, die Jungen und Kinder dann eine verbesserte Chance hätten, so z.B. im Rettungsboot, oder ,oder, …....
Ich häng nicht so am Leben.
ABER: Darf man das denn?
Die Frage nach den Schöpfungsgesetzlichkeiten, just in diesem Fall äußerst schwer zu erkennen, ach je. Da drücken wir uns doch alle, keineswegs in der Theorie für Andere oder in der Ausflucht des „leichteren Weges“,
ich warne vor antichristlichen Wegen, analog wider dem Leben ( da steht uns ein Urteil NICHT zu ).

Bedenkliche Grüße, Rauhnacht

sprachlos

schwelmi @, Freitag, 10.10.2014, 17:15 vor 2978 Tagen @ rauhnacht (3211 Aufrufe)

Hallo rauhnacht,

heftig!
Ich bin gespannt, ob sich Frau von Von der Leyen dann noch schnell für ein Abschiedsfoto zur Verfügung stellt oder stolz neben den Leichenbergen posieren möchte.
Ich habe das heute morgen gelesen, aber irgendwie bin ich immer noch sprachlos.

schwelmi

Drucken RSS Thema