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Berndts Fund: 104-jährige Frau, die noch Finanzkrach und Krieg erleben soll (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 10.10.2013, 12:48 vor 2771 Tagen (8847 Aufrufe)

Hallo!

Berndt hat vorhin bei Patrone folgendes gepostet:

Hallo,
vor ein paar Tagen hat ein Leser von mir mich kontaktiert und von seiner Schwiegergroßmutter erzählt, die in ihrer Jugend von einer Freundin zu einer Hellseherin mitgeschliffen wurde, und deren gesamtes Leben korrekt vorhergesagt wurde.
Das Einzige was noch fehlt, bzw. was sie noch erleben soll, ist der Finanzcrash und der Krieg in Mitteleuropa.

Und jetzt kommt es:
Ratet mal, wie alt die Dame ist (bzw. sein soll):

104!

Ich habe mit dem Leser eine Stunde telefoniert. Er hat einen anthroposophischen Background, und ich halte ihn für glaubwürdig, gebildet und zur Differenzierung fähig. Die Dame wäre dann ca. Jahrgang 1909. Bei der Hellseherin soll sie so mit 20/25 (1929/1934) gewesen sein. Zu der Zeit hatte sie noch keine Kinder. Die H. sagte, sie bekomme eine Tochter und 2 Söhne, die Söhne müssten aber nicht (mehr) zu Militär ("weiße" Jahrgänge nach 1945).
Der Besuch bei der H. fand auf Initiative der Freundin der Dame statt, und die Dame selbst interessierte sich nicht besonders für Hellseherei. Die Freundin notierte die Aussagen der H. Und später begann sich die Dame für die Vorhersagen zu interessieren. Die Notizen existieren angeblich noch. Ev. bekomme ich eine Kopie, weiß aber noch nicht, ob ich die veröffentlichen darf. Ob ich nach dem Gesundheitszustand der Dame frage, weiß ich noch nicht (räusper).

Der älteste Mensch in Deutschland ist 110 (Anfang 2013). Statistiken darüber, wie viele 105, 106 ... Jährige es gibt, gibt es angeblich nicht.

Gruß
Stephan

Gedanken dazu:

1. Es ist höchst wahrscheinlich, daß die Frau das "Finale" nicht mehr erleben wird, wenn man die augenblickliche Geschwindigkeit der Entwicklung und die Tatsache eines mehrjährigen Vorlaufs miteinbezieht. Die ganze Sache, sofern die Aussagen valide sind, scheint ihr wie ein Leuchten hinter dem stets gleich weit entfernten Horizont das ganze Leben lang vor ihr hergezogen zu sein. Warum (rein sachlich)? Was war falsch an der Schau der Hellseherin?

2. In Betracht ziehen sollte man, was bereits jemand bei Patrone schrieb: Ist es möglich, daß die Aussagen mit dem Wirtschaftskrach 1929 und dem zweiten Weltkrieg bereits eingetroffen sind? Daß die Hellseherin in einer mehr als 80 Jahre umfassenden Vision eines Lebens alles richtig verstanden, bzw. in die richtige Reihenfolge brachte, darf ohne weitere Informationen bezweifelt werden.

3. Berndt sollte sich nicht nur die Notizen besorgen, sondern auch ohne falsche Scheu vor ihrem Alter und Gesundheitszustand (der ist extrem wichtig, denn vielleicht wird sie wider Erwarten 120!) die Frau schleunigst im Altenheim besuchen und sie sachte ausquetschen und unvoreingenommen und ohne Suggestivfragen möglichst genau das herausfinden, was die Hellseherin selbst sagte (und natürlich auch die Identität derselben). In der momentan vorliegenden Form ist die Aussage nicht mehr als ein nicht belastbares Gerücht, überliefert vom Schwiegersohn der Tochter der Dame.
Vielleicht ist die Frau aber schon dement oder tot? Warum Berndt noch zweifelt, ob er nach dem Kern der Sache, nämlich dem Gesundheitszustand der Frau fragen soll, erschließt sich mir nicht.

Gruß
Taurec

--
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Warum immer nur der (kurze) Krieg wenn um den..

Joe @, Donnerstag, 10.10.2013, 13:21 vor 2771 Tagen @ Taurec (7659 Aufrufe)

Warum wird immer nur auf den (kurzen, lokal begrenzten) Krieg abgehoben wenn um den Krieg herum diverse apokalyptische Naturkatastrophen weit übler sind?

Nur weil der Krieg menschengemacht ist?

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... Berndt fragten

Stephan Berndt @, Donnerstag, 10.10.2013, 13:57 vor 2771 Tagen @ Taurec (8090 Aufrufe)

Hallo Taurec und alle anderen,

nur für das "Protokoll":
ich bin jederzeit über infoättalois-irlmaier.de zu erreichen.
Das ganze öffentliche, publikumsorientierte Gerätsel über was ich könnte, wüsste, ... Vorschläge, was ich tun könnte, usw. ist befremdlich und vollkommen unnütz. Ich wohne nicht in einem einsamen Tal jenseits der Technologie, sondern bin in wenigen Sekunden erreichbar. Warum also fragt ihr mich nicht persönlich?
Soll ich euch verraten warum?

Ansonsten: nein: die Frau lebt noch und ist putzmunter.
Klar könnte die Dame auch 120 werden.
Aber was sagt eure Intuition dazu?
Oder habt ihr die irgendwo verpfändet?

Gruß
Stephan

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Öffentlich

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 10.10.2013, 14:29 vor 2771 Tagen @ Stephan Berndt (7770 Aufrufe)

Hallo!

Das ganze öffentliche, publikumsorientierte Gerätsel über was ich könnte, wüsste, ... Vorschläge, was ich tun könnte, usw. ist befremdlich und vollkommen unnütz.

Dann rate ich Dir, die Sachen erst öffentlich zu machen, wenn alle Daten vorliegen und Du Fragen beantworten kannst. Indem Du Dich öffentlich äußerst, lieferst Du Dich zwangsläufig den Reaktionen und Fragen der Leser aus (wie auch jeder andere). Das ist doch ganz normal.
Und das Patroneforum ist trotz der Abschottungsversuche ein öffentliches Forum, weil sich ohne Selektion jeder anonym anmelden kann.

Warum also fragt ihr mich nicht persönlich?

Mir stellt sich eher die Frage, warum Du es nun unbedingt persönlich abhandeln willst, nachdem Du Dich schon öffentlich geäußert hast. Entweder willst Du sachliche Belange intransparent abhandeln (warum?) oder Du willst persönliche Belange abhandeln. Ersteres ist allgemein nicht nutzbringend, zweiteres interessiert mich einfach nicht.

Ansonsten: nein: die Frau lebt noch und ist putzmunter.
Klar könnte die Dame auch 120 werden.
Aber was sagt eure Intuition dazu?

Mein Empfinden sagt mir, daß die Frau eher nicht 120 wird. Eher ist ein recht baldiger Übertritt wahrscheinlich. Dann bekommen wir aber ein zeitliches Problem.

Gruß
Taurec

--
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Leute um die 104 Jahre alt nehmen stetig zu

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 12.10.2013, 23:52 vor 2769 Tagen @ Taurec (7360 Aufrufe)

Hallo!

"Mein Empfinden sagt mir, daß die Frau eher nicht 120 wird. Eher ist ein recht baldiger Übertritt wahrscheinlich. Dann bekommen wir aber ein zeitliches Problem.

Gruß
Taurec"

Warum immer so sturköpfig reagieren, Ihr Moderatoren?
Und insistieren, daß die Ereignisse auf Teufel komm raus nicht
in diesem Jahrzehnt eintreten? Nehmen wir doch mal an, die Frau wird
"nur" 109-110 Jahre alt, bzw. der Krieg und der Crash
finden noch in diesem Jahrzehnt statt.
Hinter dieser ganzen elektronischen Glitzerfassade,
die uns von den Medien präsentiert wird, sieht es
doch rattenmies aus bzw. da ist die Welt alles andere
als heil.

Die 10er Jahre haben erst gerade begonnen, da kann sich praktisch
Tag für Tag etwas unvorhergesehenes ereignen, was den Lauf der
Dinge durcheinanderbringt, um es euphemistisch auszudrücken.

Das dünkt mir auf alle Fälle veritabler, als daß die Frau 120 wird (was ohnehin
die biologische Höchstgrenze darstellt, ich meine nur in Japan wird mal hin und
wieder einer 119 bis 120 Jahre alt) und die Ereignisse finden dann 2025-2029 statt.

Damit hätten wir nach Garabandals Joey Lomangino einen zweiten
biologischen Beweis für das nahe Eintreten der Ereignisse.
Jener wurde vor kurzem 85 Jahre alt, es kursieren jedoch zwei
verschiedene Geburtsdaten, eines davon etwas später im Juli 1931.

Solche biologischen Wunder gibts: Ich las neulich einen Bericht
eines Mannes, der auch so um die 104 Jahre alt ist: Sein Arzt
sagte, daß große Teile seines Gewebes vergleichbar mit dem eines
jungen Mannes wären, also kaum gealtert.

LG,
Eyspfeil

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Ereigniss

Jacke @, Regensburg, Sonntag, 13.10.2013, 12:09 vor 2769 Tagen @ Eyspfeil (7233 Aufrufe)

Hallo.


Meiner Auffassung nach beginnt der Krieg etc erst mit dem eintreffen der Naturkatastrophen und selbst dann dauert es wahrscheinlich noch etwas länger als ein paar Monate! Alles andere erschließt sich mir beim Lesen der Schauungen von vielen Leuten nicht anders!

Vor allem aus meiner ersten und zweiten Schauung zeigt dies mir persönlich sehr deutlich das alles vor dem Impakt normal ist!

[link=20984]https://schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=20984[/link]


Annehmen tue Ich schon lange nicht mehr, da sich für mich sinnlose Gedankengänge entwickeln die keinen Zusammenhang ergeben. Aus dem Loch bin Ich zum glück so gut wie herausgekommen :-D
Wenn man hier im Forum liest, zumindest aus meiner Sicht, betrachtet man die Dinge ganz anders und nüchterner.

Gruß

Sven

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Der neblige Zeit"horizont"

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 13.10.2013, 19:30 vor 2768 Tagen @ Eyspfeil (7709 Aufrufe)

Hallo!

Und insistieren, daß die Ereignisse auf Teufel komm raus nicht
in diesem Jahrzehnt eintreten? Nehmen wir doch mal an, die Frau wird
"nur" 109-110 Jahre alt, bzw. der Krieg und der Crash
finden noch in diesem Jahrzehnt statt.

Das zeigt einfach die bisherige Erfahrung: Bislang hatten alle, welche die Ereignisse in den jeweiligen nächsten 5 bis 10 Jahren erwarteten, ausnahmslos immer Unrecht.
Zugleich entwickelt sich die Geschichte zwar allmählich in Richtung einer Katastrophe, jedoch viel langsamer als von der "Szene" in der Regel angenommen, bzw. befürchtet. In der Vergangenheit hat man sich, sei es 1999, 2008, 2012 oder wann immer allgemein von einem bevorstehenden Datum gemunkelt wurde, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Man könnte fast meinen, daß diejenigen, die am wenigsten über die Zukunft bescheid wissen, gerade die Prophezeiungskenner sind.

Bei mir hinterläßt das den Eindruck, daß auch künftig Datierungen nach dem Muster "in den nächsten 5 bis 10 Jahren" oder "im laufenden Jahrzehnt" falsch sein werden und zwar so lange, bis ungewöhnliche Ereignisse den Beginn markieren. Solche Ereignisse wären z. B.: Staatsbankrott und Zusammenbruch der Sozialsysteme oder außergewöhnliche, verheerende Naturkatastrophen wie z. B. Weltbeben oder Kältesommer. Solche Katastrophen treten plötzlich ein, ohne Vorwarnung, undatierbar, selbst wenn man sie erwartet.
Solange aber nicht tatsächlich etwas geschieht, das Cäsuren für die Lebensläufe bedeutet, Arbeit und Lebensstil der meisten in Gefahr bringt, stehe ich allen Datierungsversuchen nur sehr skeptisch gegenüber. Das bedeutet natürlich, daß man erst dann weiß, wann es soweit ist, wenn es zu spät ist, um sich noch darauf einzustellen.

Sieht man sich die Quellen unvoreingenommen an, ist festzustellen:
1. Die Zeitangaben liegen ausnahmslos alle in der Vergangenheit.
2. Sie sind alle nicht eingetroffen.
3. Wir haben keine noch ausstehenden Angaben des Zeitpunktes des Großereignisses, durch welches das Schicksal unserer Zivilisation besiegelt wird.
(Eingetroffene Zeitangaben in den Feldpostbriefen und bei Nostradamus sind außen vor gelassen.)

Die Begebenheiten um heute uralte Menschen, welche die Ereignisse noch erleben sollen, kommen mir vor wie weitere Zeitschwellen, die ihr Verfallsdatum eigentlich schon hinter sich haben, aber noch nicht entsorgt wurden. Jemanden mehr als 50 Jahre auf die Wiederherstellung seines Augenlichts hoffen zu lassen, während der Rest seiner Lebensjahre immer kläglicher wird, wirkt wie ein sadistischer Witz jenseitiger Mächte. Irgendwas stimmt da doch nicht...

Es ist wahrscheinlich eine den Phänomenen, mit denen wir uns beschäftigten, innewohnende Eigenschaft, daß verläßliche Zeitangaben nicht zu bekommen sind. Die Gründe dafür mögen einerseits darin liegen, daß Zeitüberwindung, bzw. Negation der Zeit, wie sie durch Schauungen stattfindet, mit Zeitbestimmungen unvereinbar ist, andererseits darin, daß dem Menschen durch die Schicksalsmächte nicht die Lebenslast abgenommen werden soll, indem er auf bestimmte Ereignisse und Zeitpunkte hinlebt, darob aber das Lebens selbst vergißt. Es wäre demnach Teil der Lektion, die seelenfeindlichen Zustände auf diesem Planeten durchleben zu müssen und zugleich nicht zu wissen, wann sie enden werden.

Wir bekommen auch aus Schauungen nur sehr rudimentäre, nicht zweifellos belastbare Informationen über die Zukunft. Man kann sich nicht darauf verlassen, daß die Ereignisse in der eigenen Lebenszeit eintreten. Am sinnvollsten ist es daher, sich ein großes Bild der globalen Zivilisation und ihrer Bedingungen zu machen, warum die geschichtliche Entwicklung so ist und wohin sie führen wird. In dieses ordnet man die gesehenen (und kritisch ausgewerteten) Bilder ein, woraus sich ergibt, welche Zustände im Laufe der Zeit eintreten werden und wie das Finale wahrscheinlich geartet sein wird. Eigentlich geht es dabei um Erkenntnis und die Bildung einer geistigen Grundlage, die zur Ausrichtung des eigenen Lebens hilfreich ist und derer Schauungen und Prophezeiungen nur ein kleiner Teil sind. Weil wir nicht wissen, wann es soweit ist, hat es keinen Sinn, auf gepackten Fluchtrucksäcken zu sitzen. Vielmehr muß man auch (und solange nichts passiert vornehmlich) damit rechnen, sein ganzes restliches Leben hier zu verbringen und sich mit der Zivilisation arrangieren zu müssen ohne von ihr korrumpiert zu werden.

Ich bin geneigt, das "Jahr X" frühestens in 15 bis 20 Jahren anzusetzen. Das mag zwar irrig sein, weil jederzeit überraschende Ereignisse eintreten und die Entwicklung vorantreiben können, ohne sichere Zeitangaben hat es jedoch keinen Sinn, das Ende in die nahe Zukunft zu verlegen und dauernd falsch zu liegen.

Gruß
Taurec

--
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Nachtrag - 15 Jahre

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 13.10.2013, 19:51 vor 2768 Tagen @ Taurec (7360 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Sonntag, 13.10.2013, 20:06

Hallo!

Wir haben keine noch ausstehenden Angaben des Zeitpunktes des Großereignisses, durch welches das Schicksal unserer Zivilisation besiegelt wird.

Genaugenommen haben wir die Zahnarztangestellte mit ihrer mehrjährigen Besatzung (drei bis fünf), zu denen es einen gewissen Vorlauf geben wird, d. h. es wird sicher nicht bereits morgen oder nächstes Jahr so weit sein.
Wir haben ITOma, die die Umgebung des Pasinger Bahnhofs in einer Gestalt sah, die erst in den nächsten Jahren fertig sein wird. Da sie damals, als sie noch nicht in München wohnte und Pasing nicht kannte, bereits Gebäude sah, deren Bau erst ein paar Jahre später begonnen wurde, ist diese Schau höchst vertrauenswürdig.
Der von ihr gesehene äußerliche Zustand bedeutet zudem eine mehrjährige Nutzung der Neubauten (nicht mehr neu, aber auch nicht "abgewohnt"). Da Gebäude auch noch nach 10 Jahren im Vergleich zu ihrer ebenfalls alternden Umgebung neu oder neuer wirken können, ist es wohl gerechtfertigt, davon auszugehen, daß die gesehenen Bilder erst in den Zwanziger Jahren eintreten werden.

Bis dahin hat sich das mit der 104-Jährigen und Lomangino auch erledigt.

Nicht auszuschließen ist übrigens, daß die 104-Jährige noch einen wirtschaftlichen Einbruch erleben wird, aber nicht mehr den russischen Feldzug, sondern die Besetzung von Teilen Deutschlands. Wenn Berndt schreibt "Finanzcrash und der Krieg in Mitteleuropa", so ist das seine Wortwahl, die sich nach seinem Szenario richtet (die Frau nahm sicher nicht das Wort "crash" in den Mund). Um zu beurteilen, was die Hellseherin eigentlich sah, bräuchten wir den Originalwortlaut, bzw. die Notizen.

Gruß
Taurec

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Re: Pasinger Arcaden

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 13.10.2013, 22:13 vor 2768 Tagen @ Taurec (7278 Aufrufe)

Hallo Taurec,

"Wir haben ITOma, die die Umgebung des Pasinger Bahnhofs in einer Gestalt sah, die erst in den nächsten Jahren fertig sein wird. Da sie damals, als sie noch nicht in München wohnte und Pasing nicht kannte, bereits Gebäude sah, deren Bau erst ein paar Jahre später begonnen wurde, ist diese Schau höchst vertrauenswürdig.
Der von ihr gesehene äußerliche Zustand bedeutet zudem eine mehrjährige Nutzung der Neubauten (nicht mehr neu, aber auch nicht "abgewohnt"). Da Gebäude auch noch nach 10 Jahren im Vergleich zu ihrer ebenfalls alternden Umgebung neu oder neuer wirken können, ist es wohl gerechtfertigt, davon auszugehen, daß die gesehenen Bilder erst in den Zwanziger Jahren eintreten werden."

Der erste Teil der Pasinger Arcaden wurde am 15.März 2011 eröffnet, der zweite
Teil am 18.Februar 2013, laut Wikipedia. Vielleicht weißt Du es akkurater,
wie es dort momentan aussieht, bzw. ob dort noch ein dritter Teil geplant ist.
Da Du ganz in der Nähe der Ortschaft wohnst.
Schau doch einfach mal dort vorbei.:-D
ITOma sah noch einen Radweg, der entlang der Bahn gebaut würde,
zeitlich nach den Arcaden. Wäre mal interessant zu wissen, wie sich das
Ganze in Pasing entwickelt.

Ich meine eher, ITOma sah den Gebäudekomplex vorwiegend (sie sah u.a.
bis auf die Knochen abgemagerte Menschen)in der Zeit nach der 3tf,
und dem Impakt, 3.Wk und so manches Anderes, und nach solcherlei
drastischen Ereignissen können auch noch relativ neugebaute Gebäude
schnell ziemlich "alt" ausschauen.

Ich will mich auch nicht völlig auf 2016 pp fixieren, aber zurücklehnen
in der Annahme, es passiere erst in den 20er/30er Jahren kann ich beim
besten Willen nicht.

LG,
Eyspfeil

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Pasing

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 13.10.2013, 22:49 vor 2768 Tagen @ Eyspfeil (7147 Aufrufe)

Hallo!

Wäre mal interessant zu wissen, wie sich das
Ganze in Pasing entwickelt.

Ja. Ich denke, ich werde demnächst mal mit Schauungsbeschreibung und Handykamera durchlaufen und ein paar Fotos machen.

Gruß
Taurec

--
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Radweg Pasing Bahnhof

Schauberger @, Montag, 14.10.2013, 14:35 vor 2767 Tagen @ Taurec (7204 Aufrufe)

Hier einen Eintrag vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung

Durch die Entscheidung zum städtebaulichen und landschaftlichen Wettbewerb „Paul-Gerhardt-Allee“ wurden nun auch die Voraussetzungen für die Bauleitplanung für das letzte Teilgebiet der Zentralen Bahnflächen geschaffen. Das Planungsreferat bemüht sich derzeit um die Herstellung des Fuß-Radweges zwischen Bahnhof Pasing und der Offenbachstraße auf privaten Grundstücken, so dass davon ausgegangen werden kann, dass das Fuß-Radwegesystem zwischen Pasing und Hauptbahnhof in den nächsten Jahren in wesentlichen Abschnitten ergänzt wird. Das Planungsreferat wird den Vorschlag hinsichtlich einer weitsichtigen und kooperativen Steuerung weitest möglich nachkommen. Diese Einschränkung muss gemacht werden, da die S-Bahn-Baustellen nicht in die Zuständigkeit der Landeshauptstadt fallen.

Mit freundlichen Grüßen
Referat für Stadtplanung und Bauordnung, HA Stadtentwicklungsplanung


Das heißt der Radweg ist noch nicht gebaut, kommt aber noch.

LG Schauberger

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Hab ich vor kurzem gemacht

Phillinger @, Montag, 14.10.2013, 18:41 vor 2767 Tagen @ Taurec (7858 Aufrufe)

Hallo zusammen.

Da kann ich Abhilfe schaffen. Als südlich von München wohnender, der lange Zeit zum Pasinger Bahnhof pendeln musste, hatte ich das nämlich vor ein paar Wochen gemacht. Hatte die Bilder bisher nicht hier eingestellt, weil ich wieder arbeiten muss und kaum Zeit zum schnaufen habe. Hier aber nun doch mein kurzer Fotobericht:

DEVK-Gebäude

- Wir wohnten dort im Bahnhof, in der rechten Ecke, wenn man auf dem Bahnhofplatz mit Blick auf den Bahnhof davor steht. Es gab kein einziges heiles Fenster mehr [...]
- Wir wohnten in dem kleinen Anbau rechts, wo jetzt die DEVK und Hertz drin sind, und zwar im ersten Stock.
- Wir hatten uns einen Bretterverschlag in einer der leeren Fensterhöhlen gebaut.
- [...] denn wir haben so beengt gewohnt da oben in dem Verschlag im ersten Stock. Wir passten da gar nicht alle zugleich hinein (Wir hatten nur eine Ecke des ersten Stocks für uns).
- Die Fensterscheiben in dem Bahnhofsgebäude, wo wir wohnten, waren alle kaputt.

An dem Gebäude bin ich früher jeden Tag vorbeigegangen und es hat sich nicht verändert. Außer dass die DEVK jetzt raus ist, das Schild an der Südseite also wohl bald wegkommt.

[image]
DEVK-Flügel von SW. Eine der Ecken im 1. Stock dient der Schauungs-ITOma als Schlafplatz. Die Fenster sollen dann alle kaputt sein.

[image]
DEVK-Flügel von SO.

[image]
DEVK-Flügel von NO.

Pasing-Arcaden

- […] nur der Schriftzug fehlte. Aber die rhombenförmige Verkleidung war genauso. Unten im Erdgeschoss war aber alles offen.
- [...] in den Arcaden I waren die Fenster alle kaputt, soweit ich sehen konnte.

[image]
Arcaden I, westlicher Eingang. In der Schau ohne Beschriftung und Fenster bzw. Türen.

- Da war praktisch nur noch der Rohbau, die Stützsäulen und ein paar von den großen schwarzen Schaukästen, natürlich ohne Glas. Und die Treppen natürlich.

[image]
Eine der Stützsäulen (?) in den Arcaden I. Daneben einer der Schaukästen. Die Schaukästen haben alle möglichen Farben, darunter natürlich auch schwarz. Aber könnte der Hinweis auf die „schwarzen Schaukästen“ doch auf einen vorherigen Brand in den Arcaden hinweisen?

- Ich war kurz im ersten Stock, da war alles leer.
- Im Obergeschoss hab ich nur kurz geguckt, da war bis auf ein paar leere Schaukästen und Vitrinen auch alles leer, es machte aber einen freundlicheren Eindruck.
- Regale und Zwischenwände waren nirgends mehr da, Die Wände und Decken waren nicht hell wie jetzt, sondern schmutziggrau. Der Boden war nur im OG noch stellenweise original hell, im Erdgeschoss war er auch irgendwie dunkel. Alle die tollen Decken-Dekorationen waren nicht da.

[image]
Im 1. Stock der Arcaden I. „Tolle“ Deckendekos und heller Boden.

„Unheimliche“ Ecken in den Arcaden I

- Hinten drin gab es zwar geschützte Ecken, aber ich wollte dort um keinen Preis schlafen. Es war sehr unheimlich da.
- Es sei denn, diese „unheimlichen“ Ecken im Erdgeschoss der Arkaden I waren Alterungserscheinungen. Die Ecken sahen bei Tageslicht normal aus. Als ich mich aber da hinlegte und die Augen zu machte („probeschlafen“) sah ich mit geschlossenen Augen, wie ein pechschwarzer Dunst aus den Wänden quoll und ich fühlte mich in tödlicher Gefahr. Als ich die Augen wieder auf machte, war es weg. Ich habe es zweimal getestet, es war beide Male dasselbe. Es ist wohl etwas Unsichtbares, aber was genau, weiß ich nicht.
- Die unheimlichen Ecken waren in einer Art Treppenhaus an der Nordseite, von dem Nischen und eine Art Nebenraum abgingen. Das ist - glaube ich - im Erdgeschoss der Raum hinter Vila bzw. Biba, Douglas und Zero. Das Treppenhaus war links, der Nebenraum rechts. Dort im Nebenraum war eine der unheimlichen Ecken. Dann war ich noch im Tiefgeschoss, auch in einem Treppenhaus, da bin ich mir allerdings nicht sicher, ob das der hinter H+M oder der hinter Bartu war. Da sah ich den schwarzen Dunst überwältigend stark. Deshalb bin ich da gleich wieder weg.

[image]
Der Eingang zum Treppenhaus und den Räumen hinter Vila, Biba, Douglas und Zero.

[image]
Das Treppenhaus.

[image]
Die Nische zum unheimlichen Raum? Wenn man dem Text folgt („Das Treppenhaus war links, der Nebenraum rechts“), dann muss dies der Eingang zu dem Nebenraum sein. Er befindet sich auch - wie „geschaut“ - in einer Nische.

[image]
Hinter der Tür findet man den Flur der Brandmelderzentrale, die sich in dem (abgeschlossenen) Raum links befindet. Diese Räume schützen tatsächlich am besten vor Wind und Wetter, da keine Fenster vorhanden sind. Es sind also wirklich „geschützte Ecken“. Dass ITOma ausgerechnet in oder bei der Brandmelderzentrale „schwarzen Dunst“ aus den Wänden kommen sah, ist für mich ein Hinweis, dass hier doch ein Brand geschaut wurde. Sie vermutete dies ja auch selbst („Nachträglicher Gedanke: Vielleicht hatte es da einige Zeit zuvor gebrannt?“)

Promenade

- Die auf der Promenade geplanten Bäume waren nicht da, ob Baumstümpfe da waren, erinnere ich mich nicht genau, ich glaube nicht. Es waren aber (stattdessen?) Laternen da, solche Kugeln auf dünnen Säulen.
- Und die Bäume (auf dem Platz vor Bahnhof und Einkaufszentrum) waren alle weg, vielleicht als Brennholz?

[image]
Eine der Laternen auf der Promenade. Na ja … sind mehr eckig als „kugelig“.

Wohnanlage Pasinger Tor

- Hinter den Pasing-Arcaden war noch ein weiteres Gebäude, ich glaube, es war höher als das jetzige Gebäude Vielleicht der geplante Erweiterungsbau?
- Die Wohnungen in dem von mir gesehenen Block 1 entsprechen den Häusern 1-3 und sind zur Hälfte schon verkauft.

[image]
Blick von der Promenade auf die Wohnanlage. Wie man sieht, weitaus höher als die Arcaden II.

- Ich kam aber von den Pasing-Arcaden ebenerdig dort nicht hinüber. Da war ein Graben und eine Mauer dazwischen.
- Da war zwischen der freien Fläche (Promenade) vor den Arcaden I und dem Wohnblock ein kleiner Graben, etwa 1 m tief und nicht sehr breit, und direkt an dessen Ufer (zum Wohnhaus hin) eine Mauer, etwa 1,50-2 m hoch (zu hoch für mich). [...] In dem Graben war nicht viel Wasser, aber viel Dorngestrüpp. [...]Als ich über den Graben und die Mauer nicht hinüberkam, versuchte ich von der Seite der Arcaden II her dranzukommen, aber da war alles zu.

[image]
Hier sollen später der Graben und die Mauer sein. Übergang von der Promenade zur Wohnanlage Pasinger Tor 1-3. Die angegebene Höhe von 1,50-2 m entspräche etwa der Höhe des Säulenganges, den man wohl mit Hilfe der Mauer „dicht“ machen will.

- Der Graben und die Mauer können durchaus als Sicherheitsmaßnahme später hinzugefügt worden sein. Sie sahen nicht sehr „offiziell“ aus, der Graben war nicht ausbetoniert, soweit ich sehen konnte. Wie gesagt, es stand ein wenig Wasser unten drin, und es war viel Dorngestrüpp wie Brombeeren im Graben. Das braucht ja Erde zum Wachsen. Vielleicht war es eine Baugrube, die später zum Graben wurde.
- Dies Wohnhaus war zumindest teilweise bewohnt. Es wirkte sehr sicher und „heil“, es hatte sogar noch ein paar Fensterscheiben! [D]eshalb versuchte ich, da hineinzukommen.
- Die heilen Fenster waren in den Stockwerken 1 bis 4, weiter oben schienen die Fenster teils kaputt zu sein. Wie die kaputten da genau verteilt waren, weiß ich nicht mehr. Vom Erdgeschoss konnte ich nichts sehen, da war die Mauer davor. Und weil ich in das Gelände nicht hineinkam, sah ich natürlich nur die Seite, die zu den Arcaden I zeigt (das müsste etwa Norden sein). Alterung (an den Gebäuden) hab’ ich eigentlich nicht gesehen.
- Die Fenster waren wohl eher von einer Druckwelle kaputt gegangen. Es waren auch die Fenster in den oberen Stockwerken der Gebäude in der Umgebung kaputt, wer würde denn die zerschlagen? Das macht ja keinen Sinn.
- Bei dem Haus mit den heilen Fenstern sah ich ein paar Fenster weiter oben (1. und 2. Stock), wo die Leute offenbar rankendes Grünzeug zogen (Bohnen, Erbsen? vielleicht war es aber auch gar nicht essbar).

[image]
Auf der Promenade mit Blick auf die Pasinger Tor-Wohnungen 1-3. Einige Fenster vom 1. bis 4. Stock sollen noch heil sein, im 5. und 6. Stock sollen aber die meisten zerstört sein. Im oder am 1. und 2. Stock (also bis knapp über der künftigen Mauer) soll dann Grünzeug wachsen.

- Der Eingang auf Bild 2 (Eingang in die Arcaden II von nordöstlicher Seite) war verrammelt. Die andere Seite, Richtung Bahnhof, war auch irgendwie dicht abgesperrt, ich glaube es war ein Zaun mit Stacheldraht. Da war jedenfalls kein Durchkommen.

[image]
Auf der Promenade mit Blick auf die Arcaden II. Der nördliche Eingang ist links angeschnitten, in der Bildmitte (hinter dem Holzkasten) ist der nordöstliche Eingang zu sehen. In ITOmas Schau mit Stacheldrahtzaun verrammelt.

- In meiner Schau sah der Wohnblock nicht so aus, als ob er gerade erst fertiggestellt wäre, abgewohnt aber auch nicht. Deshalb setze ich 2013, eher aber 2014 als möglichen Termin an, es kann aber auch ein paar Jahre später sein. Das passt also.

Der Wohnblock ist nun völlig fertig. Ich habe dort keine Bauarbeiten mehr gesehen.

Bürklein-Bahnhof

- Im Bürklin-Bahnhof gab es - glaub’ ich - ein heiles Fenster links hinten im Erdgeschoss. Sonst hatten sich die Leute überall provisorische Lösungen mit Plastik und Holz und Karton gebastelt.
- Was den Bürklin-Bahnhof angeht: da habe ich (weil ich drinnen war, als ich um Unterkunft fragte) zumindest in der linken hinteren Ecke mit ziemlicher Sicherheit ein heiles Fenster gesehen. Das wäre also grob Nordwesten. Vielleicht gab es noch mehr heile Fenster, ich war nicht überall in dem Gebäude, und die hintere Außenseite habe ich auch nicht gesehen.

[image]
Bürklein-Bahnhof von SW. Das (ehemalige) Fenster in der linken hinteren Ecke ist nun durch den Glasanbau geschützt.

[image]
Der Bürklein-Bahnhof von SO mit einem identischen Glasanbau.

[image]
Dieses Foto stammt aus dem Netz. Man sieht: Es gibt da gar kein Fenster mehr. Es wurde ein Durchgang geschaffen – ohne Tür – um in den Glasanbau zu kommen.

Josef-Felder-Straße

- Die Straße wirkte ziemlich neu, sie hatte - meine ich - schon einen Radweg, zumindest vor dem Terminalgebäude. Bäume aber nicht, glaube ich. [...] Blick auf die Gleise war vom Straßenrand übrigens nicht möglich, da war eine Wand, da bin ich mir sicher.

[image]
Die Wand zwischen Josef-Felder-Straße und den Gleisen.

Leider habe ich am Ende der Tour nicht mehr auf den Radweg geachtet (Frau wollte heim).

Ich hoffe ich konnte trotzdem weiterhelfen.

Mit besten Grüßen

Phillinger

--
Erna Stieglitzova-Bekh, Nonne und sowjetische Militärberaterin: Genossen! Als ehrwürdige Mutter kenne ich die Gesetze der klassischen Militärstrategie. Also: Stählt eure Völker! Stärkt eure Flanken! Führt Weitspurbahnlinien heran! Freundschaft!

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Danke für den Einsatz

Joe @, Montag, 14.10.2013, 19:50 vor 2767 Tagen @ Phillinger (6814 Aufrufe)

Hallo Phillinger,

danke für deine Zeit und deinen Beitrag hierzu.

Viele Grüße, Joe

  • Beitrag gesperrt

Auch vielen Dank für die Recherche, Phillinger!

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 14.10.2013, 23:12 vor 2767 Tagen @ Phillinger (6868 Aufrufe)

Hallo Phillinger!

Vielen Dank für diese Recherche!
Alles Wesentliche ist enthalten, Taurec braucht
sich nicht mehr dort hin zu bemühen.
Die Schau ITOmas ist eine der veritabelsten,
die wir haben.
Also in dem Tempo, wie in Bayern gebaut wird,
da sind wir in BAWü weit davon entfernt.
Hier steht manchmal ein Rohbau fast ein Jahr
"still", bis dann an der Fassade oder innen
weiter gewerkelt wird.

LG,
Eyspfeil

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Herzlichen Dank, das ist phantastisch! (o.T.)

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 15.10.2013, 00:37 vor 2767 Tagen @ Phillinger (6847 Aufrufe)

– kein Text –

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Stand der Dinge in Pasing im Vergleich zu meiner Schau

ITOma @, Mittwoch, 16.10.2013, 04:19 vor 2766 Tagen @ Phillinger (7560 Aufrufe)

Hallo Phillinger, hallo Schauberger, hallo Bacobac,

Erst einmal herzlichen Dank für Eure Fotos und Nachforschungen! Ich habe wirklich ein schlechtes Gewissen, daß ich das nicht selbst gemacht habe, aber ich habe seit einiger Zeit eine unüberwindliche Abneigung gegen diese Gegend und bemühe mich, dort so wenig wie möglich hinzukommen. Ich hoffe beschämt auf das Verständnis des Forums.

Bacobac hatte vor einem halben Jahr auch Fotos gemacht und mir den Link gemailt. Ich habe diese Mail aber leider in den Wirren des diesjährigen Umzugs (noch ein Stückchen weiter weg...) verloren. Bacobac, wenn Du das liest, kannst Du mir den Link noch einmal schicken, bitte?

Daß wir durch Schauberger jetzt wissen, daß der Radweg noch gebaut werden soll, ist gut. Es gibt uns noch etwas Zeit. Ich habe diesen Radweg gesehen, als er wohl gerade fertig wurde, denn da lag an einer Stelle neben dem Radweg noch ein Haufen Baumaterial (darunter auch Sand und Erde) herum. Auf diesem Haufen wuchs noch kein Unkraut, deshalb nehme ich an, daß er da noch nicht lange gelegen haben konnte, und der Radweg also gerade erst fertig geworden war.

Phillingers Fotos sind ausgezeichnet und sehr informativ, danke nochmal! Sie stimmen weitgehend mit dem überein, was ich gesehen habe.

Besonders der Zugang zum Nebenraum und das Treppenhaus stimmen so genau, daß es für mich erschreckend ist. Daß dieser Nebenraum jetzt ausgerechnet die Brandmeldezentrale ist, macht einen Brand als Ursache für den Leerstand der Arkaden durchaus wahrscheinlich. Allerdings sah das Gebäude nicht so aus, als ob es vor kurzem dort gebrannt hätte. Es gab keinen Brandgeruch (und den kenne ich gut, aus eigener Erfahrung) und auch keinen schmierigen Rußbelag, wie er bei einem Brand in einem Haus mit soviel Plastikdeko nicht ausbleiben würde. Ich habe auch keine Rauchfahnen oberhalb der Fenster gesehen. Ich nehme deshalb an ("geschaut" habe ich das aber nicht), daß das Gebäude irgendwie gereinigt wurde. Dabei könnte man die BMZ und das andere Treppenhaus vergessen haben, weil da vielleicht keine sichtbaren Brandschäden waren. Die schädlichen Brandgase blieben aber womöglich da hängen, eben weil diese Räume auch keine Fenster hatten.

Der Bürklin-Bahnhof hat ja jetzt diesen Glasanbau bekommen. Den habe ich aber definitiv nicht gesehen. In meiner Schau stand das Gebäude einzeln. Der Glasanbau könnte der Druckwelle zum Opfer gefallen sein, die auch die Fenster zertrümmert hatte. Oder er wurde wieder abgerissen und die alte Mauer mit dem Fenster wieder hochgezogen. Angesichts der doch recht unsicheren Atmosphäre in meiner Schau würde mich das nicht wundern. Andererseits hatte Bacobac bei seinen Fotos ein anderes Gebäude, das ganz ähnlich aussah. Bacobac: kannst Du das bitte noch mal reinstellen?

Was die Lampen auf der Promenade angeht: diese eckigen Lampen sind es auf keinen Fall. Sie sind zu hoch, es gibt nicht genug davon und sie stehen auch nicht am richtigen Platz. In meiner Schau befanden sich Leucht-Kugeln auf etwa 2,50 hohen Pfosten an all den Stellen, wo jetzt auf den Promenaden-Fotos Bäume sind. Bäume waren hingegen in meiner Schau nicht zu sehen. Vielleicht wurden sie aus Sicherheitsgründen durch diese runden Lampen ersetzt? Immerhin haben sich ja die Leute in dem Wohnhaus gegenüber so bedroht gefühlt, daß sie diesen Graben und die Mauer da hingesetzt haben, damit Obdachlose wie ich nicht hereinkommen.

Aus alldem ergibt sich für mich, daß es wohl noch mindestens 1-2 Jahre dauert, bis die Wirklichkeit sich meiner Schau völlig angenähert hat. Selbst wenn der Brand der Arcaden und die Druckwelle dies Jahr noch passieren würden, und der Radweg nächstes Jahr fertig würde, so fehlt doch noch einiges an Verarmung für einen improvisierten Basar vor dem Pasinger Bahnhof und ein Obdachlosenheim im Bürklin-Bahnhof. Auch die innere Sicherheit ist derzeit noch viel intakter als in meiner Schau: es gibt keine Ausgangssperre, keine herumkurvenden, von der Bevölkerung scheel betrachteten Militärfahrzeuge und kein vorsichtiges Umgehen politischer Themen unter den Leuten (von Fukushima mal abgesehen). Das alles könnte sich aber mit dem nächsten Finanzcrash und dem dann ausgerufenen Notstand recht schnell ändern. Und ich glaube nicht, daß der noch bis 2020 auf sich warten läßt.

Hoffen wir das Beste!

Liebe Grüße
ITOma

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Re@ITOma: Wie oft tauscht im Allgemeinen eine Kommune Straßenlaternen aus?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 16.10.2013, 23:20 vor 2765 Tagen @ ITOma (6997 Aufrufe)

Halo ITOma!

"Was die Lampen auf der Promenade angeht: diese eckigen Lampen sind es auf keinen Fall. Sie sind zu hoch, es gibt nicht genug davon und sie stehen auch nicht am richtigen Platz. In meiner Schau befanden sich Leucht-Kugeln auf etwa 2,50 hohen Pfosten an all den Stellen, wo jetzt auf den Promenaden-Fotos Bäume sind. Bäume waren hingegen in meiner Schau nicht zu sehen. Vielleicht wurden sie aus Sicherheitsgründen durch diese runden Lampen ersetzt? Immerhin haben sich ja die Leute in dem Wohnhaus gegenüber so bedroht gefühlt, daß sie diesen Graben und die Mauer da hingesetzt haben, damit Obdachlose wie ich nicht hereinkommen.

Aus alldem ergibt sich für mich, daß es wohl noch mindestens 1-2 Jahre dauert, bis die Wirklichkeit sich meiner Schau völlig angenähert hat. Selbst wenn der Brand der Arcaden und die Druckwelle dies Jahr noch passieren würden, und der Radweg nächstes Jahr fertig würde, so..."

Ja vielleicht werden die eckigen Lampen irgendwann durch Deine geschauten Kugeln
ersetzt, allerdings, was sollte an jenen runden Lampen "sicherer" sein?
Im Gegenteil, diese Glaskugeln um die Birne herum werden öfters Opfer von
betrunkenen Randalierern am Wochenende. 2 Meter 50 ist nicht gerade hoch,
da springt man kurz in die Höhe und reißt die Glaskugel aus ihrer Verankerung.

Zum Zweiten: Ich glaube kaum, daß die Gemeinde Pasing schon in einem bis zwei
Jahren in der Gegend der Arcaden die Laternen durch völlig neue ersetzen wird.
Denn die runden sind technisch anders aufgebaut als die eckigen, d.h. es ist
nicht möglich, auf die eckigen einfach die Glaskugel aufzusetzen.
Völlig neue Straßenlampen werden eher in der Frequenz von 10-20 Jahren ersetzt
denn in der Frequenz von 1-2 Jahren.

Das alles läßt mich eher vermuten, daß BBouvier und Taurec mit ihrem Fahrplan
richtig liegen, d.h. daß die Ereignisse eher im nächsten oder gar übernächsten
Jahrzehnt stattfinden.

Es dünkt mir kaum wahrscheinlich, daß die bestehende Straßenbeleuchtung schon
2015 oder 2016 durch diese Kugeln ersetzt werden wird, zumal jene ohnehin
ständig dem Mob zum Opfer fallen werden.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

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Straßenbeleuchtung

BBouvier @, Donnerstag, 17.10.2013, 00:03 vor 2765 Tagen @ Eyspfeil (6946 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 17.10.2013, 00:20

Danke sehr, Eyspfeil!

Dieses abweichende Détail war mir ebenfalls als recht sonderbar aufgefallen ...

Die von ITOma gesehenen Leuchtkörper können wohl etwa so
ausgesehen haben?
=>
[image]

Meine Gedanken vor ein paar Tagen dazu waren:
- ein Austausch "demnächst" käme nicht grade billg, und zu derlei
müßten daher ganz handfeste Gründe vorliegen
- die jetzt, in größerer Höhe vorhandenen Leuchten:
* reichen nämlich mit weniger Pfosten zur Ausleuchtung => "billiger"
* sind ziemlich sicher vor mutwilliger Beschädigung => "billiger"

Handelt es sich dabei womöglich rein um einen Indikator
innerhalb der Paragnostik, der nur darauf hinweisen soll:
"Noch nicht!" - wie das "irrige" Alter Detlefs Töchter
zur Zeit des von ihm gesehenen Tsunamis? ... denn die sind
mitterweile ja um einiges älter als seinerzeit von ihm gesehen!

Beste Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Wie die Fichten in Bogen

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 17.10.2013, 00:48 vor 2765 Tagen @ BBouvier (7720 Aufrufe)

Hallo!

Dieses Detail erinnert mich an die Fichten von Bogen (= für die Haupthandlung der Vision unwichtiges Randdetail).

Der Mann (Bundeswehrkamerad BBs auf dem Bogener Stützpunkt) sah in den Achtzigern in Bogen an der Donau die Russen auf der dortigen, mittlerweile abgerissenen Bahnlinie einfahren. Am Rande der Szene standen ein paar etwas übermannshohe Fichten, die damals noch nicht da waren. Ein paar Monate nach der Schau kam einer und pflanzte eben diese Fichten dort als junge Setzlinge ein.

Baldur war vor ein paar Jahren dort und hat den Zustand überprüft (Fotos waren damals im Forum):
- Die Fichten hatten die gesehene Höhe (geschätzt) längst erreicht.
- Die zum Bundeswehrstandort führenden Bahngleise, auf denen die Russen in der Schau einfuhren, waren abgerissen.

Schlußfolgerungen:
- Schau ist offenbar echt, da die Fichten korrekt vorausgesehen wurden. Dem entsprechen die von ITOma gesehenen architektonischen Details, die bis jetzt zum Teil eingetroffen sind.
- Die Zeitpunkte der Einzelheiten korrelieren nicht miteinander, denn die Fichten hatten das gesehene Alter bereits Jahre vor dem Hauptereignis erreicht.
- Daß die Bahngleise abgerissen und bislang nicht wieder errichtet wurden (Google Earth Bild von 2010), bedeutet, daß das Hauptereignis nach gegenwärtigem Stand auf die gesehene Weise nicht eintreten kann.

Ich vermute, der Russeneinmarsch wurde in der Schau auf den damaligen Zustand der Bahnlinie projiziert. Die Fichten waren ein implementierter Indikator, der kurz nach der Schau eintrat, um zu verdeutlichen, daß es sich um eine echte Zukunftsschau handelt. Dem entsprechen vielleicht Gebäude (und Laternen?) in ITOmas Schau.

Das bedeutet aber auch, daß der Zustand der Gebäude und Laternen kein hundertprozentiger Indikator für den Zeitpunkt sein könnte, wie auch die Höhe der Fichten und der Zustand der Bahngleise sich als nicht brauchbarer zeitlicher Indikator erwiesen.

Schauungen müssen eben nicht eins zu eins eintreffen, sondern verhalten sich in manchen Fällen eher wie ein Bild, das (wie in manchen Grafikprogrammen) aus verschiedenen, übereinandergelegten, halbtransparenten Ebenen (= Zeitstufen) zusammengestellt wurde.

Ein anderes Beispiel wäre die Funkenregenschau des Waldviertlers, die mindestens aus drei verschiedenen Zeitstufen besteht:
- Funkenregen
- Kinder des Bauern XY, die das gesehene Alter bereits in den Achtzigern erreicht hatten.
- Baulicher Zustand des Dorfes mit Gebäuden, die vor ca. 11 Jahren noch nicht existierten (laut Aussage des Waldviertlers von 2002). Darüber hinaus sah der Waldviertler z. B. Geräteschuppen, die in den Achtzigern bereits errichtet waren.

Die Frage ist: Sind die kugeligen Laternen ein noch ausstehender zeitlicher Indikator oder wurden sie nur als Platzhalter für ein nebensächliches Detail ITOmas Gedächtnis entnommen? Oder sind es Laternen, die früher mal in Pasing existierten oder an anderer Stelle in Pasing oder München noch heute existieren? Gilt selbiges für Bäume und Bauschutthaufen?

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Fichten und Lampen als Indikatoren

ITOma @, Donnerstag, 17.10.2013, 04:04 vor 2765 Tagen @ Taurec (7088 Aufrufe)

Hallo Taurec,

Dieses Detail erinnert mich an die Fichten von Bogen (= für die Haupthandlung der Vision unwichtiges Randdetail).

Der Unterschied ist, daß in der "Bogen-Schau" ein (vermeintlich, siehe unten) unwichtiges Detail, nämlich die Fichten, sich bewahrheitet hat, während mit der Auflassung der Bahnlinie eben dasjenige Element weggefallen ist, was Voraussetzung für das Hauptereignis der Schau war, nämlich die Ankunft der Russen.

Bei meiner Schau ist hingegen bislang noch nichts passiert, was die Hauptaussage konterkarieren würde - ganz im Gegenteil haben sich bis jetzt alle wichtigen Aussagen bewahrheitet. Für die Aussagen über das Leben in Pasing in der Zukunft sind die Kugellampen nicht ausschlaggebend. Man kann sie weglassen, ohne daß die Aussage (Hunger, Obdachlosigkeit, improvisierte Schlafstellen und Märkte, Ausgangssperren, militärische Patrouillen, Abschottung noch einigermaßen intakter Wohnbereiche, Ereignisse, die zur Zertrümmerung von Fensterscheiben und Glaswänden und womöglich einem Brand in den Arkaden führten) verfälscht wird.

Ich vermute, der Russeneinmarsch wurde in der Schau auf den damaligen Zustand der Bahnlinie projiziert. Die Fichten waren ein implementierter Indikator, der kurz nach der Schau eintrat, um zu verdeutlichen, daß es sich um eine echte Zukunftsschau handelt.

Die Fichten sind der Indikator, daß die Schau valide ist, da stimme ich Dir zu. Aber ich denke nicht, daß es sich um eine Projektion handelt. Ich deute die Schau über Bogen so:
Zunächst (solange die Bahnlinie existiert) wird es einige Jahre lang möglich sein, daß die Russen auf dieser Bahnstrecke kommen werden. Aber dann wird sich die Sachlage ändern, die Bahnlinie wird aufgelassen und das Kommen der Russen auf diesem Wege wird unmöglich. Und genau das ist es, worauf die Bogen-Schau unsere Aufmerksamkeit lenken wollte: Die Russen werden nicht kommen , denn die Voraussetzungen dafür werden einige Zeit später (bzw. sind heute) entfallen! Und damit wir die Schau nicht gleich in die Tonne treten, weil sie sich nicht erfüllt hat, gibt es die Fichten, die sich binnen kurzer Zeit realisiert haben. Theoretisch wäre es möglich, daß die Bahnlinie wieder restauriert wird. Das wäre dann der Indikator, daß der Russeneinmarsch wieder möglich und zu erwarten ist. Solange die Bahnlinie in Bogen aufgelassen bleibt, ist m.E. kein Russeneinmarsch zu erwarten, wenn man die Bogen-Schau ernst nimmt.

Dem entsprechen vielleicht Gebäude (und Laternen?) in ITOmas Schau.
Das bedeutet aber auch, daß der Zustand der Gebäude und Laternen kein hundertprozentiger Indikator für den Zeitpunkt sein könnte, wie auch die Höhe der Fichten und der Zustand der Bahngleise sich als nicht brauchbarer zeitlicher Indikator erwiesen.

Meiner Meinung nach sind die Fichten der Wahrheits-Indikator für die Bogen-Schau, während die Bahngleise der Indikator dafür sind, ob bzw. zu welchen Zeiten ein Russeneinmarsch möglich und wahrscheinlich ist. (Ähnlich wie die noch zu bauende Bahn über den Reschenpaß.)

Die Frage ist: Sind die kugeligen Laternen ein noch ausstehender zeitlicher Indikator oder wurden sie nur als Platzhalter für ein nebensächliches Detail ITOmas Gedächtnis entnommen? Oder sind es Laternen, die früher mal in Pasing existierten oder an anderer Stelle in Pasing oder München noch heute existieren? Gilt selbiges für Bäume und Bauschutthaufen?

Ob solche Laternen früher mal oder immer noch irgendwo in Pasing existieren, weiß ich nicht. Platzhalter für ein nebensächliches Detail? Das könnte man denken, wenn das ein Detail wäre, daß mir erst auf Nachfrage eingefallen ist. Dem ist aber nicht so, diese Lampen waren immer Bestandteil meiner Schau.
Ich halte diese Laternen (und wohl auch die Glasflügel des Bürklin-Bahnhofs und den Radweg) für zeitliche Indikatoren. Sie können ohne weiteres einige Zeit vor oder nach den Ereignissen eintreten, die Pasing in diesen Zustand gebracht haben (Druckwelle, Brand(?)) und sind m.E. keine Möglichkeits-Marker wie die Bahngleise in Bogen. Die Möglichkeits-Marker meiner Schau sind der Bau und die innere Struktur der Arkaden, der Promenade, des Bahnhofplatzes und des Wohnhauses Pasinger Tor 1-3. Die haben sich alle erfüllt.
Insofern könnte man meinen, die anderen Details seien nebensächlich und austauschbar. Aber ich denke, jedes Detail einer Schau hat eine Bedeutung. Es ist nur oft schwer, sie richtig zu verstehen.

Schauungen müssen eben nicht eins zu eins eintreffen, sondern verhalten sich in manchen Fällen eher wie ein Bild, das (wie in manchen Grafikprogrammen) aus verschiedenen, übereinandergelegten, halbtransparenten Ebenen (= Zeitstufen) zusammengestellt wurde.

So fühlt es sich für mich nicht an. Meine Schau war ja eine Art "Momentaufnahme". Sie erstreckte sich zeitlich nur über wenige Stunden, nicht einmal einen ganzen Tag und es geschah dabei auch nichts Markantes. Es war einfach der Alltag zu dieser Zeit an diesem Ort Pasing. Ich glaube, da sind Überlagerungen von Zeitstufen selten. Anders als beim Waldviertler, dessen Funkenregenschau ja Action pur ist und sich über längere Zeiträume erstreckt.

LG
ITOma

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Abweichungen möglich

NeuOrest @, Donnerstag, 17.10.2013, 10:05 vor 2765 Tagen @ ITOma (6651 Aufrufe)

Guten Morgen ITOma,

deinen Bericht über die Pasing-Arkaden finde ich beeindruckend. Die sachliche Darstellung des Geschauten, zunächst ohne Interpretationen, finde ich beispielhaft. Die Schau halte ich in seinen wesentlichen Elementen, und da herrscht hier offenbar Konsens, für ein authentisches Zukunftsbild.

Dass die Lampen genau so existieren werden müssen, weil sie ein gut erinnertes Element deiner Schau waren, ist keine zwingende Schlussfolgerung. Es kann sich tatsächlich so verhalten, wie Taurec es schon angedeutet hat: es ist einfach eine Abweichung, die wir hinnehmen müssen. Aus Erfahrung kann ich bestätigen, dass auch solche scheinbar fixen Elemente von Schauungen nicht deckungsgleich mit der Realität sein müssen.

Viele Grüße

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Entwicklung in diese Richtung

ITOma @, Freitag, 18.10.2013, 17:02 vor 2763 Tagen @ NeuOrest (6569 Aufrufe)

Hallo NeuOrest,

Danke für die Blumen! ;-)

Grundsätzlich ist solch ein Detail wie die Straßenlampen natürlich kein "Showstopper", und ich sehe es ja auch nicht als solchen.

Aber es stellt sich heraus, daß sich die Entwicklung sehr wohl in die Richtung meiner geschauten Kugellampen bewegt (siehe Mitleser weiter unten und meine Antwort an ihn).

LG
ITOma

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Richtung

NeuOrest @, Freitag, 18.10.2013, 17:26 vor 2763 Tagen @ ITOma (6559 Aufrufe)

Hallo ITOma!

... es stellt sich heraus, daß sich die Entwicklung sehr wohl in die Richtung meiner geschauten Kugellampen bewegt (siehe Mitleser weiter unten und meine Antwort an ihn).

Ja, verfolge es mit großem Interesse! :yes:

Viele Grüße

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Transportzug bei Bogen

BBouvier @, Donnerstag, 17.10.2013, 12:26 vor 2765 Tagen @ ITOma (6858 Aufrufe)

Hallo, ITOma!

Danke sehr, für Deine Überlegungen "Fichten-Russen<=>Lampen-Pasing."

Leider gibt es hinsichtlich der Schau:
"Im Trasseneinschnitt nördlich der Donau bei Bogen
hält ein russischer Militärtransport mit Panzern
auf Flachwaggongs und wird dort in Deckung entladen."
... noch eine ganz andere, üblere Gemeinheit, die damals
weder mir noch meinem Kameraden, dem Major B......d
und Abteilungsleiter für Fernmeldewesen der dortigen
(mittlerweile aufgelösten) Panzergrenadierbrigade 11 aufgefallen ist,
weil uns der Streckenverlauf der Bahnlinien nicht bekannt war.
=>
Die Bahnstrecke nach Bogen kommt nämlich von Südwesten (!) aus Straubing
und führt nach Nordosten (!) über die Donaubrücke, wo sie jetzt sogleich endet.
Damals führte sie noch ein paar Kilometer weiter
nach Norden, bis nach Hunderdorf:
"Endstation - alles aussteigen!"

Um damals aus der Tschechei überhaupt in den Trasseneinschnitt gelangen zu können,
hätte der Zug bei Passau die Donau nach Süden queren müssen,
dann bis Straubing rollen, dort kehrt machen (!)
im spitzen Winkel nach Nordosten (!) rollen,
die Donau "zurück" queren um schließlich nördlich von ihr und kurz vor
Ende der "Sackgasse" ausladen.
=>
Ein militärstrategisch völlig sinnfreies und absurdes Verhalten.

:tigger:

Liebe Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Geschehen pauschal in die damaligen Lebensumstände versetzt

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 17.10.2013, 12:32 vor 2765 Tagen @ BBouvier (6599 Aufrufe)

Hallo!

Ein militärstrategisch völlig sinnfreies und absurdes Verhalten.

Da die Bahnstrecke jetzt in Bogen endet, wäre es aber die einzige Richtung, aus der die Russen nun per Bahn nach Bogen gelangen können, vorausgesetzt, daß sie überhaupt dorthin wollen, was zu bezweifeln ist.

Hier scheint eher ein pauschales Geschehen in die damalige Umgebung des Sehers gesetzt worden zu sein, plus den Fichten als Zukunftsindikator.
Wäre er woanders stationiert gewesen, hätte er die Russen vielleicht dort gesehen mit einem anderen, passenden Zukunftsindikator.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Großer Lauf von kleinen Entscheidungen unbeeinflußt

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 17.10.2013, 12:26 vor 2765 Tagen @ ITOma (7033 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 30.08.2017, 17:30

Hallo!

Bei meiner Schau ist hingegen bislang noch nichts passiert, was die Hauptaussage konterkarieren würde - ganz im Gegenteil haben sich bis jetzt alle wichtigen Aussagen bewahrheitet. Für die Aussagen über das Leben in Pasing in der Zukunft sind die Kugellampen nicht ausschlaggebend. Man kann sie weglassen, ohne daß die Aussage (Hunger, Obdachlosigkeit, improvisierte Schlafstellen und Märkte, Ausgangssperren, militärische Patrouillen, Abschottung noch einigermaßen intakter Wohnbereiche, Ereignisse, die zur Zertrümmerung von Fensterscheiben und Glaswänden und womöglich einem Brand in den Arkaden führten) verfälscht wird.

Ja. Genaugenommen hast Du das Hauptereignis gar nicht gesehen, sondern dessen Folgen.
Warum zahlreiche Obdachlose in Pasing leben, warum Züge mit Nahrungsmittellieferungen kommen, warum die oberen Stockwerke der Gebäude beschädigt sind, war nicht Teil der Schau. Ebensowenig war aber Teil der Schau, warum die Russen nach Bogen kommen, bzw. die große Gesamtheit des dritten Weltkrieges.

Zunächst (solange die Bahnlinie existiert) wird es einige Jahre lang möglich sein, daß die Russen auf dieser Bahnstrecke kommen werden. Aber dann wird sich die Sachlage ändern, die Bahnlinie wird aufgelassen und das Kommen der Russen auf diesem Wege wird unmöglich. Und genau das ist es, worauf die Bogen-Schau unsere Aufmerksamkeit lenken wollte: Die Russen werden nicht kommen , denn die Voraussetzungen dafür werden einige Zeit später (bzw. sind heute) entfallen! Und damit wir die Schau nicht gleich in die Tonne treten, weil sie sich nicht erfüllt hat, gibt es die Fichten, die sich binnen kurzer Zeit realisiert haben. Theoretisch wäre es möglich, daß die Bahnlinie wieder restauriert wird. Das wäre dann der Indikator, daß der Russeneinmarsch wieder möglich und zu erwarten ist. Solange die Bahnlinie in Bogen aufgelassen bleibt, ist m.E. kein Russeneinmarsch zu erwarten, wenn man die Bogen-Schau ernst nimmt.

Meiner Meinung nach sind die Fichten der Wahrheits-Indikator für die Bogen-Schau, während die Bahngleise der Indikator dafür sind, ob bzw. zu welchen Zeiten ein Russeneinmarsch möglich und wahrscheinlich ist. (Ähnlich wie die noch zu bauende Bahn über den Reschenpaß.)

Ich versuche das mal von verschiedenen Seiten zu beleuchten, bzw. zu widerlegen.

Meines Erachtens gehst Du von zwei falschen Grundannahmen aus:
1. Diese Schau muß zwingend eine physikalisch eins zu eins eintretende Realität zeigen statt lediglich einer symbolisch oder allegorisch nachgebildeten.
2. Die Zukunft des Weltgeschehens wäre änderbar und alle Schauungen würden demzufolge mal mehr, mal weniger die Wirklichkeit zeigen, bzw. die Wirklichkeit würde um die Schau herumschwänzeln. Da Schauungen aber per Definition die Wirklichkeit zeigen (aber eben nicht immer grobstofflich korrekt), kann das nicht sein.
Die zweite Annahme folgt natürlich zwangsläufig aus der ersten und der Notwendigkeit, den augenscheinlichen Widerspruch von Bild und Wirklichkeit zu erklären.

Zudem räumst Du auf kausaler Ebene den Planern, die über den Verlauf der Bahnstrecke entscheiden, einen übermäßigen und sachlogisch unsinnigen Einfluß auf die Weltpolitik ein. Durch die Entscheidung, die Bahnlinie abzureißen oder wiederzuerrichten, könnten sie völlig im Widerspruch zur Realität die Entscheidungen in Moskau, Washington, Brüssel usw. beeinflussen. Ähnlich sinnlos wäre die Annahme, Detlef hätte die kosmische Großkatastrophe verhindern können durch die Entscheidung, das gesehene Boot nicht zu bauen, weil dann die Schau nicht mehr eins zu eins wie gesehen eintreten kann (mit dem Unterschied, daß im Gegensatz zu den Verkehrsplanern Detlef als Seher über die Schau bescheid wußte).
Selbst wenn man den Planern diesen sinnwidrigen Einfluß auf die Weltpolitik nicht einräumt, würde es bedeuten, daß sie einen nicht nachvollziehbaren Drang verspüren müßten, die Bahnlinie wieder zu errichten, wenn sich die weltpolitischen Rahmenbedingungen wieder hin zur "Schauungsrealität" ändern würden (die Grundannahme 2 als wahr vorausgesetzt).

Mehr oder weniger ist es das schauungsmäßige Äquivalent zu einem atomistischen Fehlschluß, d. h. die vorschnelle Übertragung der Eigenschaften einzelner Elemente auf die Gesamtheit aller Elemente. Sprich: Russischer Einmarsch in Bogen per Bahn nicht mehr möglich. Russischer Einmarsch in Deutschland nicht mehr möglich. Das muß aber nicht stimmen.

Die kausale und die Schicksalsseite des Lebens stehen zueinander wie zwei Seiten einer Münze oder wie zwei verschiedene Raster, durch welche man die Welt separat jeweils anders betrachten kann. Freier Wille und ein determiniertes Weltgeschehen schließen einander nicht aus, sondern greifen sinnvoll ineinander. Der Mensch als Mikrokosmos entscheidet sich frei (d. h. greift kausal in seine unmittelbare Umwelt ein, bestimmt sein "Mikroschicksal"). Der Makrokosmos, die Welt (das kollektive Schicksal) als das nicht Beeinflußbare betreffen ihn trotzdem. Allerdings verhält es sich eher so:
Das große Motiv eines Wandteppichs (Kollektivschicksal/Weltgeschehen) bleibt davon unbeeinflußt, ob im Detail die Verknüpfungen der einzelnen Fäden anders verlaufen oder gar Webfehler auftreten.
Anderes Bild: Betrachtet man ein Gemälde vom Nahen, so fallen die technische Ausführung, der Pinselstrich usw. (= kausale Entscheidung, wie man den Strich führt, wie dick man aufträgt etc.) sofort ins Auge, während man das Motiv nicht mehr erkennen kann. Tritt man zurück, sieht und versteht man das Motiv und den Sinn des Gemäldes (= das Weltgeschehen), während Pinselstrich und Farbpigmentierung nicht mehr en dé­tail erkennbar sind. Sie können im einzelnen auch ganz anders verlaufen, ohne den Gesamteindruck zu ändern.
Daher ist es für das große Ganze, den Weltenlauf, unerheblich, ob jemand die Entscheidung getroffen hat, die Bahnlinie in Bogen enden oder weiter führen zu lassen. Die Russen kommen trotzdem.
Die Schauungen sind eben kein Wetterbericht über mehrere Tage, der sich bis zum Eintreten mehrmals ändert, sondern ein (wenn auch unscharfer) Blick auf das große Gesamtmotiv, das sich niemals ändern wird. Schauungen sind nicht prognostisch, sondern paragnostisch. Und selbst im persönlichen Bereich treffen Schauungen, die einen anderen Ausgang nehmen, immer ein. Falls es also überhaupt Änderungen des Ablaufes des Universums gibt, sind sie nur sehr gering (was für den einzelnen in seinem Mikrokosmos natürlich einen gewaltigen Unterschied machen kann).

Darüber hinaus widerspricht die Unmöglichkeit eines russischen Einmarsches (der in Form eines kurzen Feldzuges und einer längeren Besatzung stattfinden kann!) der Existenz von jüngeren Schauungsberichten:

  • Guerrero, der ab den Neunzigern tatsächlich keinen Feldzug mehr, sondern Besazungsszenen sah.
  • Kingsfalcon, der nicht lange vor 2002 russische Übergriffe von tschechischer Seite aus sah.
  • Die "Arztfrau aus dem Waldviertel" (= Barionas Schwester), die 1996 sah: „Nachbardorf im Waldviertel - ein ‚Langzeilendorf’: Etwa 20 Häuser links, 20 Häuser rechts… Auf der Strasse Soldaten, von denen je zwei ungestüm/gewaltsam in jedes der Häuser eindringen.“
  • Bariona, die 1995 einen Kölner Bekannten aus der Stadt flüchten sah, die irgendwann ab 14. August komplett abgeriegelt sein soll. Krieg wird zwar nicht genannt, aber die Situation paßt in den russischen Feldzug: ca. ab Krautweih (15. August) am Rhein und Einkesselung der Russen in Köln (Antonius von Aachen).
  • Gärtnerin, die 2006 eine Vision hatte, in der sie wußte, daß nördlich der Krieg bereits ausgebrochen sei (diffus, aber immerhin...).
  • Der Bauer aus dem Zellertal, der irgendwann vor 2002 diffuse Bombardierungsszenen sah.
  • Berserker, der vor 2008 die Russen am Pfälzer Wald vorbeibrettern und zerdeppert werden sah.
  • Ein Mann aus München, der 2008 sah, wie die Russen durch ein Dorf auf halber Strecke zwischen München und Augsburg brettern (wurde damals von Stephan Berndt ins Forum gestellt).
  • Die Zahnarztangestellte, die irgendwann vor 2008 Besatzungsszenen mit Russen in Berlin sah.
  • Du selbst mit Deinen Besatzungsszenen in der Planegger Straße.

Baldurs Bilder wurden 2007 gemacht:
Hier ist der entsprechende Bericht im Forum.
Hier sind die Bilder aus Bogen zu finden.

Die Bahngleise waren offenbar Teil der Bahnstrecke von Bogen nach Miltach. Auf der Wikipediaseite heißt es: "Ab dem 27. Mai 1994 endete der Personenverkehr von Straubing bereits in Bogen, was die Stillegung der Strecke Bogen – Bogen-Ost bedeutete."
Das war der früheste Zeitpunkt, an dem die Bahnstrecke abgerissen worden sein konnte. Der Bewuchs auf Baldurs Bildern läßt vermuten, daß die Gleise bereits ein paar Jahre abgerissen waren. Bäume und Sträucher, die schon deutlich in die Bahntrasse hineinragen.

Folglich ist davon auszugehen, daß einige der oben aufgelisteten Schauungen nach Abriß der Bahnlinie erlebt wurden. Warum aber sollten diese Schauungen Szenen einer aktuell nicht gültigen Realität zeigen?
Somit ist eine Verbindung zwischen dem Stattfinden des Russeneinmarsches und der Existenz der Bahnlinie im Grunde auszuschließen.

Gruß
Taurec

--
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Wahrnehmung und Wirklichkeit

ITOma @, Freitag, 18.10.2013, 16:42 vor 2763 Tagen @ Taurec (6923 Aufrufe)

Hallo Taurec,

Vielen Dank für Deine detaillierte Auseinandersetzung mit meinen Annahmen. Wir haben da wohl ziemlich unterschiedliche Sichtweisen. Ich werde auch mal versuchen, meine Sichtweise eingehender zu erklären.

Die Zitate Deiner Antwort habe ich kursiv gesetzt.

Mehr oder weniger ist es das schauungsmäßige Äquivalent zu einem atomistischen Fehlschluß, d. h. die vorschnelle Übertragung der Eigenschaften einzelner Elemente auf die Gesamtheit aller Elemente. Sprich: Russischer Einmarsch in Bogen per Bahn nicht mehr möglich. *⇒* Russischer Einmarsch in Deutschland nicht mehr möglich. Das muß aber nicht stimmen.

Richtig, das habe ich auch nicht gemeint. Ich habe mich da nicht deutlich genug ausgedrückt. Nicht der russische Einmarsch in D generell ist derzeit nicht möglich, sondern der russische Einmarsch via Bahn in Bogen.

Meines Erachtens gehst Du von zwei falschen Grundannahmen aus:
1. Diese Schau muß *zwingend* eine physikalisch eins zu eins eintretende Realität zeigen statt lediglich einer symbolisch oder allegorisch nachgebildeten.

Das ist ein Mißverständnis. Ich gehe nicht davon aus, daß Schauungen zwingend eine physikalisch 1:1 eintretende Realität zeigen. Aber es ist meine erste Annahme, und solange ich genug Hinweise dafür finde, werde ich die Schau eher nicht als symbolisch ansehen. "Symbolisch/allegorisch" kommt bei mir erst dann als Deutung in Frage, wenn "physikalisch real" wegen Unwahrscheinlichkeit nicht mehr im Rennen ist.

2. Die Zukunft des Weltgeschehens wäre änderbar und alle Schauungen würden demzufolge mal mehr, mal weniger die Wirklichkeit zeigen, bzw. die Wirklichkeit würde um die Schau herumschwänzeln. Da Schauungen aber per Definition die Wirklichkeit zeigen (aber eben nicht immer grobstofflich korrekt), kann das nicht sein.

In der Tat halte ich die Zukunft des Weltgeschehens grundsätzlich für änderbar. Allerdings kann es sehr schwer sein, sie zu ändern, wenn es sich um bereits in Gang gesetzte Entwicklungen handelt.

Was eine Schauung uns zeigt, wird meiner Meinung nach keineswegs zwingend in der Zukunft zur Wirklichkeit. Die Schau zeigt lediglich die zukünftige Wirklichkeit, wie der/die Schauende sie zum Zeitpunkt der Schau wahrnimmt.

Ich würde eine Schau mit der Sicht eines Bogenschützen auf das Ziel vergleichen, bevor er den Abschuß durchgeführt hat.

Auch wenn er oder sie zwei sehr scharfe Augen hat, ist dadurch keineswegs sichergestellt, daß der Pfeil das Ziel auch trifft. Eine fehlerhafte Schießtechnik, ein Fehler im Material, ein unerwarteter Windstoß, eine versehentliche oder absichtliche Berührung durch den Nachbarn - schon das alles kann dazu führen, daß der Pfeil selbst an einem einwandfrei wahrgenommenen, unbeweglichen Ziel vorbeifliegt.

Daneben kranken viele unserer Schauungen daran, daß sie "einäugig" sind. Es ist eher selten, daß zwei gleichzeitige (also nicht Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte von einander entfernte) Schauungen zum selben Thema vorliegen. (Die Besetzung durch die Russen ist einer dieser Ausnahmefälle, denn es gibt dazu eine Häufung von Schauungen etwa zwischen 1998 und 2008.) In den meisten Fällen sieht aber jede/r für sich allein. Jeder Schütze weiß aber, daß man mit einem Auge Entfernungen nicht gut genug schätzen kann. (Vielleicht ist das einer der Gründe, warum wir bei den Schauungen solche Probleme mit Zeitangaben haben.) Zudem verschiebt sich das Ziel seitlich in der Wahrnehmung, je nachdem, ob es mit dem dominanten Auge wahrgenommen wurde oder nicht.

Noch komplexer wird die Sache, wenn es sich um ein lebendes Ziel handelt. Wenn das Wild den Schützen zu früh wahrnimmt, springt es davon. Oder der Schütze zögert zu lange, und das Wild hat sich aus der Schußlinie bewegt, obwohl es nichts gemerkt hat. Dann geht nicht nur ein evtl. abgeschossener Pfeil daneben, sondern das Ziel verändert sich derart, daß es keines mehr ist! Übertragen auf eine Schau entspricht das dem Fall, wo die Dinge sich inzwischen so entwickelt haben, daß eine Realisierung in den geschauten Umständen erst einmal nicht mehr möglich ist. (Das ist zum Beispiel derzeit bei den "Russen in Bogen" der Fall.) Es kann aber durchaus geschehen, daß das Wild dort wieder vorbeikommt. Wenn dann der Schütze auch wieder dort ist und sonst nichts dazwischen kommt, kann er es doch noch erlegen. (Bei der Schau "Russen in Bogen" würde das heißen, daß die Strecke Bogen-Miltach wieder in Betrieb genommen wird, so daß man von Straubing direkt nach der tschechischen Grenze fahren kann. Das allein reicht aber noch nicht. Die Russen müssen auch imstande und willens sein, in Bogen Panzer nach Tschechien zu verladen. Und das hängt von sehr vielen Faktoren ab, die alle außerhalb dieser Schau liegen.)

(Dabei kommt mir ein Gedanke:
Vielleicht ist das Ganze anders herum zu deuten? Womöglich sind die Russen mit den Panzern von Tschechien nach Bogen gefahren und wollen sie auf die Bahn verladen, um sie über die Donau nach Straubing zu bringen. Die Straßenbrücken über die Donau sollen ja bis Regensburg alle gesprengt worden sein, aber die Eisenbahnbrücke steht zu dem Zeitpunkt vielleicht noch. Dann wäre diese Schau eine Warnung an den Major gewesen, daß derart ein Durchbrechen der Front möglich wäre. Unter diesen Umständen wäre die Schau auch jetzt noch relevant.)

LG
ITOma

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Die Panzer wurden abgeladen

BBouvier @, Freitag, 18.10.2013, 18:49 vor 2763 Tagen @ ITOma (6677 Aufrufe)

<"(Dabei kommt mir ein Gedanke:
Vielleicht ist das Ganze anders herum zu deuten?
Womöglich sind die Russen mit den Panzern von Tschechien
nach Bogen gefahren und wollen sie auf die Bahn verladen,
um sie über die Donau nach Straubing zu bringen.
Die Straßenbrücken über die Donau sollen ja bis Regensburg
alle gesprengt worden sein, aber die Eisenbahnbrücke
steht zu dem Zeitpunkt vielleicht noch.
Dann wäre diese Schau eine Warnung an den Major gewesen,
daß derart ein Durchbrechen der Front möglich wäre.
Unter diesen Umständen wäre die Schau auch jetzt noch relevant.)
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Hallo, ITOma!

Respekt!
Sehr kompetent quer gedacht!

Allerdings hatte der Zug dort in Deckung des Hohlweges angehalten
und die Soldaten saßen aus den Eisenbahnabteilen soeben ab,
um die verzurrten Panzer von den Flachwaggongs abzuladen.

Auch können Panzer ohne weiteres "einfach so" Eisenbahnbrücken benutzen.

Liebe Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Wieso in Bogen ABladen?

ITOma @, Freitag, 18.10.2013, 20:33 vor 2763 Tagen @ BBouvier (6541 Aufrufe)

Hallo BB,

Allerdings hatte der Zug dort in Deckung des Hohlweges angehalten
und die Soldaten saßen aus den Eisenbahnabteilen soeben ab,
um die verzurrten Panzer von den Flachwaggongs abzuladen.

Auch können Panzer ohne weiteres "einfach so" Eisenbahnbrücken benutzen.

Danke! Ich wußte nicht oder hatte vergessen, daß die Panzer abgeladen wurden. Hm, dann sind sie also per Bahn nach Bogen gekommen. Dazu fallen mir folgende Möglichkeiten ein:

1. Vor der Stillegung hätten sie beim Einmarsch aus Richtung Miltach und Tschechien kommen können, wenn sie sich zuvor durch den Böhmerwald gequält hätten. Wenn sie dann schon in Bogen abladen, ohne die Donauüberquerung nach Straubing noch mitzunehmen, dann vielleicht weil:
a) Straubing zu gut verteidigt wird, oder
b) die Brücke eben doch kaputt ist, oder so wackelig, daß man da jeweils nur 1-2 Panzer rüberschicken kann.
Diese Möglichkeiten bestehen zur Zeit nicht wegen der Schließung der Bahnstrecke.

2. Sie kamen über Straubing und die Eisenbahnbrücke. Da die Panzer, wie Du sagst, die Donau über die Eisenbahnbrücke auch ohne Bahn hätten überqueren können, ist anzunehmen, daß sie offenbar von weiterher gekommen sind, z.B.
a) aus Richtung Landshut (vermutlich auf dem Rückzug),
b) aus Richtung Regensburg (vermutlich auf dem Rückzug), oder aber
c) aus Richtung Plattling, Passau und Österreich, aber dann wahrscheinlich nicht auf dem Rückzug, sondern beim Angriff.
Diese drei Möglichkeiten bestehen auch heutzutage.

Möglichkeit 2.c) Passau könnte Teil des Überraschungsangriffs beim Einmarsch sein. Diese Gefahr sollten wir vielleicht im Auge behalten.

Liebe Grüße
ITOma

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Wahrnehmung versus aktiver Eingriff

RichardS @, Freitag, 18.10.2013, 20:50 vor 2763 Tagen @ ITOma (6779 Aufrufe)

Ich würde eine Schau mit der Sicht eines Bogenschützen auf das Ziel vergleichen, bevor er den Abschuß durchgeführt hat.


Auch wenn er oder sie zwei sehr scharfe Augen hat, ist dadurch keineswegs sichergestellt, daß der Pfeil das Ziel auch trifft. Eine fehlerhafte Schießtechnik, ein Fehler im Material, ein unerwarteter Windstoß, eine versehentliche oder absichtliche Berührung durch den Nachbarn - schon das alles kann dazu führen, daß der Pfeil selbst an einem einwandfrei wahrgenommenen, unbeweglichen Ziel vorbeifliegt.

Daneben kranken viele unserer Schauungen daran, daß sie "einäugig" sind. Es ist eher selten, daß zwei gleichzeitige (also nicht Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte von einander entfernte) Schauungen zum selben Thema vorliegen. (Die Besetzung durch die Russen ist einer dieser Ausnahmefälle, denn es gibt dazu eine Häufung von Schauungen etwa zwischen 1998 und 2008.) In den meisten Fällen sieht aber jede/r für sich allein. Jeder Schütze weiß aber, daß man mit einem Auge Entfernungen nicht gut genug schätzen kann. (Vielleicht ist das einer der Gründe, warum wir bei den Schauungen solche Probleme mit Zeitangaben haben.) Zudem verschiebt sich das Ziel seitlich in der Wahrnehmung, je nachdem, ob es mit dem dominanten Auge wahrgenommen wurde oder nicht.

Noch komplexer wird die Sache, wenn es sich um ein lebendes Ziel handelt. Wenn das Wild den Schützen zu früh wahrnimmt, springt es davon. Oder der Schütze zögert zu lange, und das Wild hat sich aus der Schußlinie bewegt, obwohl es nichts gemerkt hat. Dann geht nicht nur ein evtl. abgeschossener Pfeil daneben, sondern das Ziel verändert sich derart, daß es keines mehr ist! Übertragen auf eine Schau entspricht das dem Fall, wo die Dinge sich inzwischen so entwickelt haben, daß eine Realisierung in den geschauten Umständen erst einmal nicht mehr möglich ist. (Das ist zum Beispiel derzeit bei den "Russen in Bogen" der Fall.) Es kann aber durchaus geschehen, daß das Wild dort wieder vorbeikommt. Wenn dann der Schütze auch wieder dort ist und sonst nichts dazwischen kommt, kann er es doch noch erlegen. (Bei der Schau "Russen in Bogen" würde das heißen, daß die Strecke Bogen-Miltach wieder in Betrieb genommen wird, so daß man von Straubing direkt nach der tschechischen Grenze fahren kann. Das allein reicht aber noch nicht. Die Russen müssen auch imstande und willens sein, in Bogen Panzer nach Tschechien zu verladen. Und das hängt von sehr vielen Faktoren ab, die alle außerhalb dieser Schau liegen.)

(Dabei kommt mir ein Gedanke:
Vielleicht ist das Ganze anders herum zu deuten? Womöglich sind die Russen mit den Panzern von Tschechien nach Bogen gefahren und wollen sie auf die Bahn verladen, um sie über die Donau nach Straubing zu bringen. Die Straßenbrücken über die Donau sollen ja bis Regensburg alle gesprengt worden sein, aber die Eisenbahnbrücke steht zu dem Zeitpunkt vielleicht noch. Dann wäre diese Schau eine Warnung an den Major gewesen, daß derart ein Durchbrechen der Front möglich wäre. Unter diesen Umständen wäre die Schau auch jetzt noch relevant.)

Hallo, ITOma!

Hierzu:

„Ich würde eine Schau mit der Sicht eines Bogenschützen auf das Ziel vergleichen, bevor er den Abschuß durchgeführt hat.“

Dem ersten Satzteil, aber nur diesem, kann ich gerade noch gedanklich folgen. „Gerade noch“ deshalb, weil Wörter wie „Bogenschütze“ und „Ziel“ bereits vorbereiten (= vorwegnehmen), was Du im zweiten Satzteil dann ausführst. Wer etwas „schaut“, der „sieht“ etwas. Das ist wie der weiße Schimmel eine Tautologie, aber genau das möchte ich hier festhalten: Schauen ist nicht mehr als Sehen. Jemand kann unscharf oder scharf sehen, sein Sehen, Wahrnehmen kann auch mit unterschiedlichen Absichten und Interpretationen erfolgen, aber es ist dennoch nicht mehr als ein Sehen (wenn auch mit möglichereißen variierenden Ergebnissen) und im Übrigen sind auch mir Theorien wie die bekannt, dass Wahrnehmung eine subjektive Konstruktion der sog. Realität sei (modernes geisteswissenschaftliches Denken) bzw. dass das bloße Beobachten der Realität die Realität bereits verändern würde (modernes naturwissenschaftliches Denken). Ich sage das, weil Deine obige Bildanalogie eine andere Logik hat, eine Logik, die weder mit dem Sehen im alltäglichen Verständnis etwas zu tun hat, noch mit dem Sehen nach modernem geisteswissenschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Verständnis. Sollte es anders sein, kannst Du Dich ja dazu äußern. Du vergleichst eine „Schau“ in Deinem bildhaften Vergleich mit zwei (!) – nicht vergleichbaren - Vorgängen, als wäre es ein (!) Vorgang:

1. Das Sehen / (mit den Augen) Anpeilen, Visieren – also grob gesagt: die Wahrnehmung von etwas (in Deinem Beispiel die Wahrnehmung, Beobachtung, Anvisierung usw. eines Wildes), was aktiv wie passiv, mit oder ohne Absicht der späteren Schussabgabe möglich ist;

2. Der Vollzug des Schusses, mit dem – über das bloße Beobachten hinaus! – in die Realität eingegriffen werden soll und auch tatsächlich eingegriffen wird (egal ob der Schuss trifft oder fehl geht!).

Dieser Punkt 2 geht eindeutig, jedenfalls nach meinem Verständnis, über das hinaus, was eine Schau ausmacht. Denn in einer Schau wird geschaut, aber das Geschaute wird nicht aktiv und praktisch geändert und eine solche Veränderung ist vom Schauenden auch nicht intendiert!

Auch ist es wohl doch immer noch so: Egal ob der Schuss auf das Wild trifft oder fehlgeht, das Wild am Boden liegt oder geflohen ist, die Realität des Zustands, in dem sich das Wild nach Abgabe des Schusses befindet, ist so oder so eine andere. Wie auch die Zeit eine ander ist! Denn einmal siehst Du das Wild vor (!) Abgabe des Schusses und das andere Mal danach, Sekunden später, also zu einer anderen (!) Zeit, in der das Wild am Boden liegt oder vielleicht im Wald verschwunden ist. Dein Bildvergleich hinkt also auch in dieser Beziehung. Weder geht es beim Schauen darum, ob ein Schütze während oder kurz nach dem Schauen erfolgreich oder erfolglos aktiv über das bloße Schauen hinaus in die Realität, diese verändern wollend, eingreift – noch wird die geschaute Realität vor dem Schuss etwa dadurch „widerlegt“, dass die Realität nach dem Schuss (egal wie gut oder schlecht der Schütze ist oder dessen äußere Bedingungen sind) ganz zwangsläufig immer eine andere ist.

Bezogen auf Deine Schau einer künftigen Situation des Pasinger Bahnhofs und seiner Umgebung: Du hast mit Deiner Schau nicht in das Geschaute eingegriffen, um es zu verändern ( = Du hast nicht geschossen). Du hast die Situation zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt geschaut, nicht zu einem früheren (z. B. jetzigen) und nicht zu einem späteren. Und all das stellt Deine Schau nicht in Frage.

Alles was ich hier schreibe, erscheint mir so banal, dass ich mich unwillkürlich frage, ob Du mit Deinem Bildvergleich etwas anderes ausdrücken wolltest. Ich habe ihn so genommen, wie ich ihn allein verstehen kann. Und da halte ich ihn für unproduktiv.

Gruß
Richard

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Noch nicht (aber etwas später?)

ITOma @, Donnerstag, 17.10.2013, 01:42 vor 2765 Tagen @ BBouvier (6789 Aufrufe)

Hallo BB,

Die von ITOma gesehenen Leuchtkörper können wohl etwa so
ausgesehen haben?
=>
[image]

Ja, ganz ähnlich sahen sie aus, aber die Kugeln waren etwas größer und milchig, also opak. Man konnte die Lichtquellen innen am Tage nicht sehen.

Meine Gedanken vor ein paar Tagen dazu waren:
- ein Austausch "demnächst" käme nicht grade billg, und zu derlei
müßten daher ganz handfeste Gründe vorliegen

Ja, das könnten die vorangegangenen Ereignisse gewesen sein: Druckwelle, Brand oder Brandstiftung in den Arkaden - vielleicht aufgrund von Unruhen?

- die jetzt, in größerer Höhe vorhandenen Leuchten:
* reichen nämlich mit weniger Pfosten zur Ausleuchtung => "billiger"

aber nicht zusammen mit Bäumen, da produzieren sie tiefschwarze Schlagschatten. Arkaden wie etwa im Erdgeschoß des Wohnhauses werden von den hohen Lampen überhaupt nicht ausgeleuchtet, weil deren Licht von oben kommt.

* sind ziemlich sicher vor mutwilliger Beschädigung => "billiger"

stimmt, aber wie ich schon an Eyspfeil schrieb: wenn man LEDS und Kugeln aus unzerbrechlichem Kunststoff benutzt, sind die Kugellampen wohl auch recht vandalismusresistent zu machen.

Handelt es sich dabei womöglich rein um einen Indikator
innerhalb der Paragnostik, der nur darauf hinweisen soll:
"Noch nicht!" - wie das "irrige" Alter Detlefs Töchter
zur Zeit des von ihm gesehenen Tsunamis? ... denn die sind
mitterweile ja um einiges älter als seinerzeit von ihm gesehen!

Es gab ja in meiner Schau wirklich genug andere "Noch nicht"-Indikatoren (vergiß nicht, daß einige Gebäude ja noch gar nicht so standen, als ich das sah!). Ich denke darum, daß sich auch diese Kugellampen noch bewahrheiten werden, wenn auch vielleicht erst spät, nach Druckwelle und Räumung der Arkaden.

Es bleibt spannend! ;-)

Liebe Grüße
ITOma

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Licht und Sicherheit

ITOma @, Donnerstag, 17.10.2013, 01:13 vor 2765 Tagen @ Eyspfeil (6973 Aufrufe)

Hallo Eyspfeil,

Du schreibst:

Ja vielleicht werden die eckigen Lampen irgendwann durch Deine geschauten Kugeln
ersetzt, allerdings, was sollte an jenen runden Lampen "sicherer" sein?
Im Gegenteil, diese Glaskugeln um die Birne herum werden öfters Opfer von
betrunkenen Randalierern am Wochenende. 2 Meter 50 ist nicht gerade hoch,
da springt man kurz in die Höhe und reißt die Glaskugel aus ihrer Verankerung.

Ich weiß nicht, ob die Leuchtkugeln aus Glas bestanden haben. Es könnte auch irgendein unzerbrechlicher Kunststoff gewesen sein. Auch wie sie am Pfosten befestigt waren, weiß ich nicht. Falls man als Leuchtmittel LEDs nimmt, kann man die Kugeln ziemlich vandalensicher montieren, weil man LEDs nur alle paar Jahre mal austauschen muß.

Zum Zweiten: Ich glaube kaum, daß die Gemeinde Pasing schon in einem bis zwei
Jahren in der Gegend der Arcaden die Laternen durch völlig neue ersetzen wird.
Denn die runden sind technisch anders aufgebaut als die eckigen, d.h. es ist
nicht möglich, auf die eckigen einfach die Glaskugel aufzusetzen.
Völlig neue Straßenlampen werden eher in der Frequenz von 10-20 Jahren ersetzt
denn in der Frequenz von 1-2 Jahren.

Unter normalen Umständen hast Du recht. Aber die vorausgegangenen Umstände waren offenbar nicht normal gewesen, wie die zertrümmerten Fenster und die Hinweise auf einen Brand (oder eine Brandstiftung?) in den Pasinger Arkaden vermuten lassen. Die jetzigen Lampen sehen mir so aus, als ob es Halogenlampen sind. Wer weiß, ob die nicht binnen kurzem ebenso unerlaubt sein werden wie heutzutage Glühlampen! Wenn man sich für dieselben Strom- und Wartungskosten 3 x mehr LED-betriebene Kugel-Lampen hinstellt, kann man den Platz viel besser ausleuchten. Und wenn man dafür die Bäume entfernt, die Schatten werfen und den Drohnen die Sicht von oben versperren, kann man die Gegend auch besser überwachen.

Außerdem könnte es durchaus sein, daß der Promenadebereich gar kein Gemeindegrund ist, sondern den Besitzern der Pasing-Arcaden oder den Besitzern der Wohnanlage gehört. Dann hätte die Gemeinde da womöglich nicht viel zu sagen. Dazu weiß Bacobac vielleicht mehr.

Das alles läßt mich eher vermuten, daß BBouvier und Taurec mit ihrem Fahrplan
richtig liegen, d.h. daß die Ereignisse eher im nächsten oder gar übernächsten
Jahrzehnt stattfinden.

Ich wollte mit den 1-2 Jahren nur den aus meiner Sicht kürzestmöglichen Abstand angeben. Ich nehme an, daß es noch ein paar Jahre mehr dauert, aber wohl nicht so lange, wie Taurec und BB annehmen. Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung, da kann ich mich irren. "Nix Genaues woaß ma net!"

Herzliche Grüße
ITOma

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ITOmas Straßenlampen

Leserzuschrift @, Donnerstag, 17.10.2013, 18:43 vor 2764 Tagen @ ITOma (7068 Aufrufe)
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 17.10.2013, 18:52

Hierzu würde ich gerne einen Denkanstoß geben.

BBouviers Anmerkung zu den bestehenden Lampen ist (wenn man seine Argumentationspunkte isoliert betrachtet) an sich schlüssig und passt natürlich in sein favorisiertes, zeitliches Schema. Dies möchte ich gar nicht vertiefen, aber bin ich, aus verschiedenen Gründen, eher der Meinung, daß sich der "Vorlauf" bald massivst komprimieren wird. Dies ist aber ein eigenes Thema. Aber dennoch kann dies im Großen, wie im Kleinen so sein. Im Kleinen hätten wir hier evtl. ein Beispiel.

Jene Lampen, welche ITOma gesehen hat und von welchen BBouvier der Meinung ist, daß dies eigentlich ein Zeichen sein könnte, daß diese eher in einen längern, zeitlichen Rahmen passen, könnte man ebenso als Gegenindikator sehen.

In München laufen seit einigen Jahren schon Tests mit neuen LED Straßenlampen. Hier ein Beispiel, welches auch schon an der Form etwas "erahnen" läßt:

http://www.stromtip.de/News/21715/Muenchen-spart-mit-LED-Strassenbeleuchtung.html

Im Netz findet man noch einige andere Artikel hierzu. Was an jenem aber ins Auge sticht, ist, wie gesagt, schon einmal die Form. Eine andere Variante wäre:

http://www.wz-newsline.de/polopoly_fs/1.110156.1289914815!/httpImage/onlineImage.jpeg_gen/derivatives/landscape_550/onlineImage.jpeg

Ein weiterer Artikel:

http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Zuschuss-fuer-neue-LED-Lampen-_arid,5505176.html

In letzterem Artikel fällt auf, daß schon von Fördermaßnahmen zum Austausch gesprochen wird; gepaart mit dem Verweis auf die Ersparnis, in welchen es bei beiden Artikeln geht, ist ein Kostenfaktor für den Austausch relativ gering zu bewerten. Vielmehr scheinen mir die genannten Wartungsintervalle von 4 Jahren interessant, da es wirtschaftlich sinnvoll wäre, die sowieso anstehenden Kosten für eine Wartung mit gegen zu rechnen, sprich beim Termin der Wartung, eine Neumontage anzusetzen.
Was diese betrifft: Auch hier spricht der Artikel zum Münchner Projekt Bände, wenn man sieht, daß man wohl die bestehenden Masten als Grundlage nutzen kann. Dies mindert den Kosten-, als auch den Aufwandsfaktor immens!

Was ich damit sagen möchte: Natürlich ist alles Spekulation, aber wenn man das obige berücksichtigt, ist die Wahrscheinlichkeit, in spätestens zehn Jahren nur noch (runde, o.ä. ) Leuchtkörper mit LED-Technik als Straßenlampen anzutreffen größer, als "anders herum". Bei Neumontagen sowieso!

Was noch hinzukommen dürfte: Wilder Umweltaktionismus, gepaart mit Verzweiflungsfördermaßnahmen zum Erhalt von Wirtschaftskräften, kann diesen stattfindenden Umbruch massiv beschleunigen!

Viele Grüße [F. W.]

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Re: "LED" an sich hat jedoch nichts mit Kugeln zu tun...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 17.10.2013, 23:20 vor 2764 Tagen @ Leserzuschrift (6751 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Donnerstag, 17.10.2013, 23:44

Hallo Mitleser,

"In München laufen seit einigen Jahren schon Tests mit neuen LED Straßenlampen. Hier ein Beispiel, welches auch schon an der Form etwas "erahnen" läßt:

http://www.stromtip.de/News/21715/Muenchen-spart-mit-LED-Strassenbeleuchtung.html"

Nur hat "LED" an sich überhaupt nichts mit der von ITOma gesehenen Kugelform
zu tun: Deine recherchierten LED-UFOs am Münchner Rosa-Luxemburg-Platz sind
ebensowenig kugelig wie eine Illustration in Wikipedia:
Das Ding sieht aus wie ein Smartphone auf einen Stiel geschraubt.

[image]

Schon in der Hauptstadt Estlands gibt es solche LED-Straßenlampen.;-)
Der "Homescreen" in dem Fall ein LED-Chip.
Das Ganze gibts bestimmt schon mit Solar-Panel auf der Oberseite:
Tagsüber wird aufgeladen, nachts wird abgestrahlt.


ITOma hingegen sah diese typischen ca. 2,50 m hohen Kugelstiele,
die es schon seit Jahrzehnten gibt, beinahe überall.

Georg schrieb mal vor einigen Jahren etwas über eine angebliche Schau von
überheller Autobeleuchtung, die ein Vorzeichen der Ereignisse sein soll.
Die Xenon-Beleuchtung ist seit 1994 in Kfz's eingebaut, das noch hellere
Bi-Xenon seit 2001. Eine veritable Schau müßte also schon vor diesem
Zeitpunkt bekannt gewesen sein.

Hier bin ich fündig geworden: Die Firma l.e.d.com bietet an, in herkömmlichen
Straßenlampen jediglich den Sockel auszuwechseln hin zu LED-Technik,
sodaß hinterher nur nachts etwas auffällt, nämlich daß das Licht anders ist.
Solche Lösungen wären im "Falle" ITOmas denkbar.
=> Sodaß außen wieder die Kugel übergestülpt wird, als wäre
nichts gewesen.
Aber "doppelt gemoppelt", also Sockel ausgetauscht und auch noch die
Kugel drüber? Dann höchstens wie Du meintest, es wird eine neue
EU-Energiesparverordnung geben, und die ganzen Dinger werden ausgetauscht,
mit LED-Sockel, und mit Kugel drüber. Nichts ist unmöööglich...

LG,
Eyspfeil

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LED-Lampen sind angesagt ;-)

ITOma @, Freitag, 18.10.2013, 04:48 vor 2764 Tagen @ Leserzuschrift (6714 Aufrufe)

Hallo Mitleser,

Daß in München schon Versuche mit LED-Lampen laufen, ist interessant. Danke für die Info, das wußte ich noch nicht.

Ich habe gleich noch ein bißchen weiter geforscht und bin auf einen Faktor gestoßen, der die Umstellung vielerorts noch erheblich beschleunigen wird:

"Hochdruck-Quecksilberdampflampen müssen ab April 2015 bestimmte Energieeffizienzklassen erreichen, andernfalls dürfen sie nicht mehr gehandelt werden. Hochdruck-Quecksilberdampflampen werden nicht generell verboten.[1] Ein möglicher Ersatz, beispielsweise im Bereich der Straßenbeleuchtung, besteht im Einsatz von Halogenmetalldampflampen oder LED-Leuchten, welche die Leistungsaufnahme der Leuchte auf 25–30 % reduzieren und gleichzeitig die Reinigungs- und Wartungsintervalle drastisch verlängern. Gute und bewährte LED-Leuchten kommen dabei auf wartungsfreie Betriebszeiten von über sieben Jahren." (Wikipedia: Quecksilberdampflampe)

Die Wartungsintervalle scheinen also noch deutlich länger geworden zu sein, und bei den steigenden Strompreisen lassen sich unterfinanzierte Gemeinden wie München bestimmt nicht lange bitten zur Umstellung...

Es gibt mittlerweile übrigens auch schlagfeste Kugeln aus Polycarbonat, die LED-tauglich sind, z.B. bei Artmüller (http://www.artmueller.com/46-kugelformig). Auf die empfindlichen Glaskugeln kann man also verzichten.

Ich bin darum nun noch mehr als zuvor der Überzeugung, daß die Lampen sehr wohl Indikatoren für ein baldiges Eintreffen meiner Schau sein können.

Danke für den Anstoß!
LG ITOma

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Fotos, Radweg und Lampen

bacobac @, Freitag, 18.10.2013, 22:51 vor 2763 Tagen @ ITOma (6600 Aufrufe)

Hallo ITOma,

meine Fotos vom März diesen Jahres finden sich hier.

Der Radweg, so wie er heute angelegt ist, findet sich nördlich vor den Arcaden (Bild 1595) und führt dann die schräge Rampe runter zu den Fahrradgaragen an der Unterführung. Direkt vor dem Terminalgebäude scheint derzeit kein Radweg vorgesehen zu sein, da ist durchgehend als Fußgängerweg gepflastert.

Zu den Leuchten - hatten die Ähnlichkeit mit diesen hier?

Viele Grüße,
bacobaq

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Nachtrag in aller Eile

Phillinger @, Donnerstag, 17.10.2013, 01:00 vor 2765 Tagen @ Phillinger (6865 Aufrufe)

Hallo zusammen.

Hatte vergessen zu erwähnen dass auf dem Bahnhofsplatz (also südlich des Terminals und westlich der Promenade) gerade noch große Bauarbeiten stattfinden. Der ganze Platz ist eine einzige Baustelle. Habe kein Bild gemacht, aber eins im Netz gefunden:

[image]

Der Platz soll laut Baureferat München später mal so aussehen:

[image]

Der Platz wird dann mit der bereits fertigen Promenade zu einer großen Gesamtpromenade.

Auf der jetzigen Promenade gibt es, wie gesehen, diese eckigen Laternen. Aber vor den Arcaden I gibt es auch stiftförmige - siehe mein Bild:

[image]

Könnte ja sein dass auf den Bahnhofsplatz, wenn er mal fertig ist, dann "kugelige" Laternen kommen.

Beste Grüße

Müder Phillinger

--
Erna Stieglitzova-Bekh, Nonne und sowjetische Militärberaterin: Genossen! Als ehrwürdige Mutter kenne ich die Gesetze der klassischen Militärstrategie. Also: Stählt eure Völker! Stärkt eure Flanken! Führt Weitspurbahnlinien heran! Freundschaft!

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Sehr interessante Bilder, danke!

ITOma @, Donnerstag, 17.10.2013, 02:09 vor 2765 Tagen @ Phillinger (6890 Aufrufe)

Hallo Phillinger,

Vielen Dank für die zusätzlichen Bilder!

Besonders das Planbild der fertiggestellten Bahnhofsplatz-Promenenade deckt sich sehr weitgehend mit dem was ich gesehen habe. Auf diesem Platz, rechter Hand vor dem Bahnhof, fand der improvisierte Bazar statt. Aber Bäume gab es auf dem ganzen Platz nicht. Das Wartehäuschen war auch nicht da. Auf der Fahrbahn links kam der Militärlastwagen bei Ende des Bazars heran, machte etwa am Standort des Betrachters einen Bogen und fuhr dann über das eilig leergeräumte Marktareal zurück.
An Kugellaternen auf dem Bahnhofsplatz erinnere ich mich nicht, aber ich weiß auch nicht mehr, wie die Beleuchtung dort aussah.

Dir wünsch ich eine gute erholsame Nacht!
ITOma

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herzlichen Dank

Baldur @, Montag, 14.10.2013, 11:12 vor 2768 Tagen @ Taurec (7458 Aufrufe)

Hallo, Taurec,

ich empfinde Deinen Beitrag als den wichtigsten des ganzen Jahres - jedenfalls für mich, weil er in prägnante Worte fasst, was ich seit Jahren diffus fühle.

Was wichtig für den einzelnen ist, wird von den Quellen nicht vorausgesagt, und was Einschneidendes vorausgesagt wird, trifft nicht ein.

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man den Sinn des Ganzen in Frage stellt - den Wert von Schauungen und den Sinn, sich damit auseinanderzusetzen.

Ich komme nochmals auf das Zitat von Prof. Senkowski, dem jahrzehntelangen Beobachter der Tonbandstimmen-Forschung, zurück, der sagte, das erste, was er nach seiner Ankunft im Jenseits täte, wäre, sich das Beschwerdebuch geben zu lassen, er hätte da Etliches einzutragen....

Wir werden generell im Unklaren gelassen. Obwohl es in wohl allen Kulturen eine Ahnung einer Beeinflussung unseres Daseins durch frühere Handlungen (Reinkarnation, Karma) und/oder Ahnen und/oder Jenseitige gab und gibt, obwohl es bei Forschungen zu Erinnerungen an frühere Leben frappierende Erkenntnisse gibt, scheint es, als ob wir im Trüben gelassen werden sollen.

Ist das nach irdischen Kriterien etwa *fair* ?

Ist das ganze System überhaupt als fair zu bezeichnen? Worin besteht der Lebenssinn?

Hier werden die Grenzen des Forumthemas sicherlich durchbrochen....

Beste Grüsse vom Baldur

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Schauungen sind Sache Aller

NeuOrest @, Montag, 14.10.2013, 14:16 vor 2767 Tagen @ Baldur (7341 Aufrufe)

Hallo Baldur,

ich habe deinen Brief an Taurec gelesen und möchte gerne dazu Etwas anmerken, sofern Du erlaubst:

Ein Großteil deiner Frustration scheint mir in Annahmen begründet, die die transzendente Wirklichkeit nicht angemessen erfassen und zu falschen Schlüssen führen. Dann bist du enttäuscht von der Realität, weil sie sich nicht mit deinen Erwartungen deckt.

So möchte ich mich von deiner Verallgemeinerung ausnehmen. Ich lebe in großer Harmonie mit dem Schicksal und gehe jeden Tag einen Schritt weiter darauf hinzu.
Präkognition und sonstige außersinnliche Wahrnehmung ist Bestandteil meines normalen menschlichen Lebens.

Aktuelles Beispiel aus der letzten Woche: ich sehe voraus, wie mein Auto außer Kontrolle gerät und mich in eine gefährliche Situation im Straßenverkehr bringt. Meine Erfahrung sagt mir, dass es sich um einen präkognitiven Traum handelt, den ich erinnern sollte.
Zwei Tage später umfängt mich während einer Autofahrt plötzlich ein sanftes Gefühl der Wärme und Achtsamkeit. Ich sammle meine Aufmerksamkeit im Augenblick, schalte das Radio aus und beobachte. Die Temperaturanzeige für das Kühlwasser steigt auf einmal drastisch an. Wenige Minuten später stehe ich bei dichtem Feierabendverkehr mit qualmendem Motor am Straßenrand zwischen zwei Autobahnen und warte auf den Pannendienst, der mich zur nächsten Werkstatt schleppt.

Ich kann die Dinge, die geschehen sollen, nicht verhindern. Aber wenn ich so etwas vorbereitet bin, kann ich sie besser annehmen. In meinem Leben fügt sich zudem Vieles gemäß meinen Wünschen und Zielen - immer mit dem Schein des Zufalls, der schon längst jede Grenzen des Zufälligen verlassen hat.
Voraussetzung ist jedoch, dass ich meinen Geist rein halte und weiter entwickle. Für eine Kommunikation mit Bewusstsein, das über die Zeit hinaus reicht, braucht es klare, gesammelte Aufmerksamkeit jedes Einzelnen, damit er zu einem qualifizierten Sender und Empfänger werden kann.

Ich bin sicher, dass allein unter den Lesern in diesem Forum einige Personen sind, die von ihren Grundvoraussetzungen her einige Schauungen haben würden. Würden wir diese zusammentragen, würde das Bild unserer gemeinsamen Zukunft ein viel Runderes, Vollständigeres.

Wenn transzendenter Handlungsbedarf in Bezug auf Schauungen ist, so ist meines Erachtens nach also der einzelne Mensch gefragt, der an sich selbst arbeitet.

Einerseits hätten wir auf die Weise mehr Zukunfts-Schauungen, die zusammengefügt werden können.
Andererseits wird der Mensch, je reiner er ist, zum "Guckloch" für andere Empfänger. (Ich sehe häufig durch die Augen anderer, welche in einer Lebenssituation bestimmte Bewusstseinsqualitäten aufweisen.)

Ein paar Anregungen wären:

  • 1. Erinnere dich an deine Träume. Führe diszipliniert ein Traumtagebuch, in dem du nach dem Erwachen (auch bei nächtlichem Erwachen) alle Träume möglichst detailliert notierst. Schon nach einigen Tagen wird die Erinnerung immer umfassender.
  • 2. Gehe nicht übermüdet schlafen. Gönne dir 6 bis 7 1/2 Stunden Schlaf. Mittagsschlaf nach einigen leichten Stunden Beschäftigung (Spazierengehen) ist optimal.
  • 3. Beobachte deinen Körper beim Einschlafen und vollziehe die beobachteten Abläufe (Entspannung der verschiedenen Muskelgruppen, Abflachen der Atmung) immer mehr bewusst. Rücke auch aufkommende Gedanken und Gedankenketten ins Zentrum der Betrachtung und unterbrich sie immerwieder, solange sie dir auffallen. Schlafe letztlich bewusst ein, bevor das Bewusstsein sich verliert.
  • 4. Räume mit deinen Gedanken und Emotionen auf, bevor du einschläfst. Rekapituliere den Tag vor dem Einschlafen gedanklich und emotional. Welche Situationen sind besonders aufgeladen (rufen Emotionen hervor; triggern Gedankenketten)? Bearbeite sie ein wenig, bis sie diese Kraft verloren haben. So machst du deinen Kopf vor dem Schlafen frei für die traumhafte Beschäftigung mit Zukünftigem.
  • 5. Entwickle Bewusstsein im Alltag. Bringe 30 - 60 minütige Übungen in den Tag ein. Das kann bei einem alltäglichen Spaziergang (z.B. Gang zum Bahnhof) oder monotoner mechanischer Arbeit sein (z.B. Holz schleifen, lackieren). Was hörst/siehst/riechst/erfühlst/schmeckst/denkst/empfindest du? Gehe jeden Sinn nacheinander durch und nimm jeden Informationseingang eindeutig zur Kenntnis (z.B. der Vogel, der im Baum vorne rechts raschelt, das Flugzeug, das am Himmel rauscht, das Rauschen der entfernten Autobahn, ein Presslufthammer usw.).
    Dieses Bewusstsein trägst du in Träume mit hinein. Überdies macht es empfindlicher für die sanften außersinnlichen Eingaben, die tagsüber erfolgen, man jedoch nie hört.
  • 6. Entwickle Liebe. Sie macht lebendig, bringt Energie und sorgt für das Öffnen gegenüber äußerem Bewusstsein. Man empfängt in der Regel keine Nachrichten fremder Wesen, man empfängt die Wesen selbst, die ein Gesamtbild vermitteln.
    Frage dich täglich, wo ein Mangel an Liebe war.
    Erinnere dich an Dinge, in denen du Wärme in der Brust gespürt hast. Ruf diese Wärme wieder wach.
    Suche Beschäftigungen, Situationen und Menschen, bei denen das Gefühl für Liebe und Wärme gefördert wird. Verrenne dich dabei nicht in einzelne Personen als ausschließlichen Fokus.
    Meide Situationen, in denen Bewusstsein verlorengeht, während die Gedanken sich in emotionaler Aufregung oder Egalität zerstreuen.


Das nur als ein paar Ideen. Würde mir wirklich wünschen, dass mehr in diese Richtung gearbeitet würde. Dann hätten wir mit Sicherheit hier mehr relevanten Diskussionsstoff.


Viele Grüße

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Gedanken hierzu

Baldur @, Montag, 14.10.2013, 14:45 vor 2767 Tagen @ NeuOrest (7114 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Montag, 14.10.2013, 14:50

Hallo, NeuOrest,

vielen Dank für Deine wertvollen Anmerkungen und Empfehlungen.

Ich würde dies gerne so umsetzen, habe aber phasenweise, wie so viele, das Problem der beruflichen Überlastung, das zu Schlafmangel/Erschöpfung führt. Dann ist die Antenne *dicht*.


So möchte ich mich von deiner Verallgemeinerung ausnehmen. Ich lebe in großer Harmonie mit dem Schicksal und gehe jeden Tag einen Schritt weiter darauf hinzu.
Präkognition und sonstige außersinnliche Wahrnehmung ist Bestandteil meines normalen menschlichen Lebens.

Dann bist Du dem vermutlichen Idealzustand nahe, Respekt!


Ich kann die Dinge, die geschehen sollen, nicht verhindern. Aber wenn ich so etwas vorbereitet bin, kann ich sie besser annehmen.

Damit wären sicher die meisten von uns bereits vollauf zufrieden, statt ohne Vorwarnung plötzlich mit Unbill konfrontiert zu sein.

In meinem Leben fügt sich zudem Vieles gemäß meinen Wünschen und Zielen - immer mit dem Schein des Zufalls, der schon längst jede Grenzen des Zufälligen verlassen hat.
Voraussetzung ist jedoch, dass ich meinen Geist rein halte und weiter entwickle. Für eine Kommunikation mit Bewusstsein, das über die Zeit hinaus reicht, braucht es klare, gesammelte Aufmerksamkeit jedes Einzelnen, damit er zu einem qualifizierten Sender und Empfänger werden kann.

Was mich persönlich und alleine betrifft, kann ich diese Feststellung ebenso machen. Es ist mir mehrfach gelungen, bis dato für völlig unmöglich Gehaltenes zu verwirklichen, teils mit wundersamer Hilfe durch Zufälle, Fügungen und Co., und teils sogar durch vorherige Ansage, wann was glücken wird, und wodurch.
Insofern darf ich nicht unzufrieden sein oder undankbar. Nur möchte man halt immer möglichst alles, und zwar möglichst sofort :-).
Vor allem, wenn man erlebt hat, dass es geht, frägt man sich, wieso es denn nicht immer so perfekt laufen kann.......und wenn man im nächsten Familienumfeld mitbekommen muss, wie auf einmal nichts mehr klappt und alles wie verschworen scheint, leidvoll bachab geht, obwohl man dafür keinerlei Gerechtigkeit erkennen kann, weil es sich um integere, liebevolle Menschen handelt. Trotzdem hatte ich auch diesbezüglich jahrelanges Vorwissen, was mich stark belastete, denn irgendetwas dagegen zu unternehmen, ging nicht. Immerhin darf ich mich nicht beschweren, im Unklaren gelassen worden zu sein.


Ein paar Anregungen wären:

  • 1. Erinnere dich an deine Träume. Führe diszipliniert ein Traumtagebuch, in dem du nach dem Erwachen (auch bei nächtlichem Erwachen) alle Träume möglichst detailliert notierst. Schon nach einigen Tagen wird die Erinnerung immer umfassender.


Ich besuchte vor einiger Zeit ein Seminar über die Ausdehnung der eigenen Aura und dadurch eine gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit - konkret sollte das feinstoffliche *Sehen* geübt werden, visuelle Wahrnehmungen ohne Zuhilfenahme der Augen also. Dies dauerte insgesamt neun Tage.
In Folge dessen wurde meine Träume farbiger, lebhafter, intensiver.
Ein Traum ist mir in Erinnerung, der ausserordentlich intensiv war: ich sah mich auf einer Wiese am Waldrand, hatte den Wald soeben hinter mir gelassen, und wusste, jetzt wäre ich endlich in Sicherheit. Und hatte das Wichtigste überhaupt gerettet, das absolut wertvollste, das ich in einem Beutel um den Hals trug: Saatgut. SAATGUT. Es gab keinen anderen Gedanken mehr daneben.

Natürlich meinte ich damals, das sei ich irgendwann mal. Mittlerweile halte ich es für sehr viel wahrscheinlicher, dass das eher ein Erinnerungsfeld aus der Vorzeit war, mit dem ich Verbindung bekam. Für ein blosses Hirngespinst war es mir zu sehr intensiv und andersartig, ähnlich der Deutlichkeit, die man bei Hellwissen empfängt.

Nichtsdestoweniger eine sehr interessante Erfahrung.

Überhaupt wirkt sich regelmässige Einstimmung sehr förderlich auf die Antennen aus, leider messe ich dem zu wenig Aufmerksamkeit und Zeit zu. Dennoch passiert es zwischendurch, dass man durch eine plötzliche Vorahnung, ein Vorwissen, bestätigt bekommt, der Draht funktioniert noch. Besser würde er bei entsprechender Pflege funktionieren....

[*]5. Entwickle Bewusstsein im Alltag. Bringe 30 - 60 minütige Übungen in den Tag ein. Das kann bei einem alltäglichen Spaziergang (z.B. Gang zum Bahnhof) oder monotoner mechanischer Arbeit sein (z.B. Holz schleifen, lackieren). Was hörst/siehst/riechst/erfühlst/schmeckst/denkst/empfindest du? Gehe jeden Sinn nacheinander durch und nimm jeden Informationseingang eindeutig zur Kenntnis (z.B. der Vogel, der im Baum vorne rechts raschelt, das Flugzeug, das am Himmel rauscht, das Rauschen der entfernten Autobahn, ein Presslufthammer usw.).

Eine perfekte Schärfung der Sinne hinsichtlich der subtilen, feinen Nachrichten aus der anderen Dimension.

Meide Situationen, in denen Bewusstsein verlorengeht, während die Gedanken sich in emotionaler Aufregung oder Egalität zerstreuen.
[/list]

Das dürfte bei den meisten von uns das Hauptproblem darstellen, das grosse Hamsterrad ....dem man nicht entkommt.....

Beste Grüsse vom Baldur

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innere Entwicklung im Alltag möglich

NeuOrest @, Montag, 14.10.2013, 16:13 vor 2767 Tagen @ Baldur (6951 Aufrufe)

Hallo Baldur,

danke Dir für die Offenheit in Deiner Antwort. Die Arbeit an sich selbst ist ein steter Prozess, der nie aufhört, sich sanft vollzieht, keine Sprünge macht (auch wenn es manchmal so wirkt). Man kann sie auch in einem voll berufstätigen Leben umsetzen, ohne sich in ein Kloster oder eine Yoga-Gruppe zurückzuziehen. Im Gegenteil: im beschäftigten Alltag trifft man viel häufiger auf Situationen, die einem das eigene Sein auf unterschiedliche Weise vor Augen führen. Es bietet Gelegenheiten, neu Erlerntes auszuprobieren und in Wechselwirkung mit der Umwelt die Persönlichkeit zu verfeinern. Es bedarf nur der Aufmerksamkeit mit der entsprechenden Perspektive.
Wie häufig denken wir über unsere beruflichen Handlungen und den beruflichen Werdegang nach und reden mit anderen darüber? Oder über sonstige alltägliche Planungs- und Durchführungs-Probleme (dies und jenes muss repariert werden; dieser Brief noch verfasst und versandt; diese längst liegen gebliebene Arbeit noch erledigt...)?
Und wie häufig sind demgegenüber unsere Handlungen und Gesamtentwicklung vor dem Hintergrund eines nach aufrichtiger innerer Entwicklung strebenden Wesens Thema unserer Gedanken und Gespräche?
Wie viele Elemente unserer wohnlichen Einrichtung beschäftigen sich mit Arbeit und (ablenkenden) Hobbies und wie viele erinnern uns daran, eine spirituelle Perspektive einzunehmen?

Die transzendente Unmündigkeit haben wir uns selbst zuzuschreiben.

Das macht das praktische Leben in einer knallharten physischen Welt noch zermürbender. Denn letztlich verstärkt der Mangel an innerer Entwicklung in den Menschen das Leid und die Ungerechtigkeit, die hier über uns ergeht, derzeit um ein Vielfaches.
Ich stimme also, wenn ich dich richtig verstehe, damit überein, dass die Erde derzeit ein ungerechter, feindseliger Ort ist und die unnötigen Schmerzen, die anderen, geliebten Menschen zuteil werden, unannehmbar sind.
Die unvermeidliche, in vielen Fällen leidvolle todesnahe Lebensphase und der Sterbeprozess selbst sind unverkennbare Zeichen dessen.

Gerade dies ist für mich eine Motivation, die innere Entwicklung voranzutreiben (in mir wie in anderen). In meinen Augen rätselhaft, wie ein bedeutender Teil der Bevölkerung diese Umstände so konsequent in den Hintergrund drängen kann.
Um damit noch einmal auf die Ausgangsaussage zurückzukommen: die innere Entwicklung von mehr Bewusstsein und Liebe sollte begleitendes Lebensziel eines jeden sein. Fähigkeiten der außersinnlichen Wahrnehmung, darunter präkognitive Elemente, ergeben sich dann von selbst.

Viele Grüße

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Re: Wir verdrängen weil sich das "Oben" und "Unten" nie ändern wird

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 14.10.2013, 23:46 vor 2767 Tagen @ NeuOrest (6738 Aufrufe)

Hallo NeuOrest,

"Gerade dies ist für mich eine Motivation, die innere Entwicklung voranzutreiben (in mir wie in anderen). In meinen Augen rätselhaft, wie ein bedeutender Teil der Bevölkerung diese Umstände so konsequent in den Hintergrund drängen kann"

Weil wir seit Anbeginn der Welt ein Herrschafts- und Unterdrückungssystem
auf der Erde haben, unabhängig vom politischen System.
Ob wir uns im mittelalterlichen China bewegen, im globalisierten
Kapitalismus oder im Kommunismus, stets dasselbe.

In Demokratien werden ganz gezielt gewisse geeignete Figuren an die
Macht gehievt "Abgeordnete"), die dann eine große Klappe haben,
wie sie uns das Leben leichter machen wollen,
aber ansonsten Gutverdiener sind, diese "Diener des Volkes".

Auch Revolutionen führen schlußendlich zu Imperaturen, wo dann wieder
eine Elite herrscht und der große Rest schauen muß, wo er bleibt.

Was bleibt uns denn anderes übrig, als dies zu verdrängen, jeder
individuell nach Art und Geschmack? Von mir aus mit Yoga?
Weil ohne Geld kann man zwar hinlaufen, wo man will, aber...:schief:

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

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Der Sinn...

offtopic, Dienstag, 15.10.2013, 00:26 vor 2767 Tagen @ Baldur (6774 Aufrufe)

Hallo Baldur,

du schriebst:

Insofern darf ich nicht unzufrieden sein oder undankbar. Nur möchte man halt immer möglichst alles, und zwar möglichst sofort .
Vor allem, wenn man erlebt hat, dass es geht, frägt man sich, wieso es denn nicht immer so perfekt laufen kann.......und wenn man im nächsten Familienumfeld mitbekommen muss, wie auf einmal nichts mehr klappt und alles wie verschworen scheint, leidvoll bachab geht, obwohl man dafür keinerlei Gerechtigkeit erkennen kann, weil es sich um integere, liebevolle Menschen handelt.

Das ist genau der nächste Schritt; zumindest für sich und für die Nächsten bekommt man sehr wohl einen "Draht" oder bzw mit, warum etwas geschieht.

Stichwort: fühle/erahne deren Beweggründe und deren Quelle, aus denen diese Ideen stammen.

Trotzdem hatte ich auch diesbezüglich jahrelanges Vorwissen, was mich stark belastete, denn irgendetwas dagegen zu unternehmen, ging nicht. Immerhin darf ich mich nicht beschweren, im Unklaren gelassen worden zu sein.

Doch, das geht (und das aus eigener Erfahrung), wenn genügend persönliche Kraft vorhanden ist.

Liebe Grüße

OT

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Entwicklungshilfe

Fenrizwolf @, Dienstag, 15.10.2013, 15:54 vor 2766 Tagen @ NeuOrest (6786 Aufrufe)

Herzliche Grüße an alle!

Und vielen Dank an alle Schreiber für die hoch interessanten Beiträge!

Besonders die Ausführungen von NeuOrest und Baldur greifen genau das auf, was mich derzeit
gedanklich am meisten beschäftigt.
Ich stehe zwar dem Zeitgeist und den derzeitigen zivilisatorischen Ausblühungen recht ablehnend gegenüber, doch sind mir meine Mitmenschen nicht gleichgültig geworden.
Von deren täglichem Treiben distanziere ich mich zwar wie nie zuvor, aber andererseits empfinde ich zunehmend Emphatie und Verantwortungsgefühl gegenüber deren Wesenskern.
D. h. ich bin wohl etwas reifer geworden und schaue lieber wieder genauer hin, anstatt zu kategoriesieren und zu urteilen.

Mein Anliegen ist, daß ich ernsthaft nach spiritueller Entwicklung strebe, aber mit der Kerze in der Hand im dunklen Kämmerlein herumsuche, und die Türe nicht finde.
Momentan ist mein Alltag geprägt von Sorgen, Pflichten, Terminen und zu Hause schließlich durch Dauerbeschallung meiner Liebsten. Mich mal abzunabeln, fällt mir schon schwer. Und wenn ich es dann mal geschafft habe, lenke ich mich natürlich auch gerne mal ab - schlafe zu wenig.
Die Umstände sind nicht ideal, aber mit etwas Disziplin sollte ich auch beispielsweise regelmäßig meditieren können.

Ich befinde mich immer noch in einer sehr schwierigen Zeit, die von allerlei Unheil in meinem nächsten Umfeld geprägt ist. Dinge, die für mich vor wenigen Jahren fast undenkbar waren, pflastern nun meinen Weg. Anstatt zu resignieren, würde ich die Herausforderung gerne annehmen und mein Bestes tun. Kann mir jemand von Euch sagen, wie ich die ersten Schritte machen soll, um vielleicht irgendwann mal Laufen zu lernen. ;-)

Mit Dank und Gruß

Fenrizwolf

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innere Entwicklung durch Anteilhabe am Leben

NeuOrest @, Mittwoch, 16.10.2013, 11:45 vor 2766 Tagen @ Fenrizwolf (7004 Aufrufe)

Hallo Fenrizwolf,

bleibe ruhig weiterhin dem Zeitgeist kritisch gegenüber und urteile weiter über die Menschen. Sie haben es verdient ;-)

Ganz ehrlich: wir müssen keine Menschen lieben, die herzlos, gleichgültig, unempathisch, egozentrisch, gar aggressiv, arglistig, brutal, absichtlich seelisch/psychisch/körperlich verletzend usw. sind.
Ich empfinde diese Eigenschaften (und die Persönlichkeiten, die sich vornehmlich durch diese Eigenschaften bilden) durchaus als ablehnens- und verachtenswert und reagiere auch entsprechend innerlich. Ab einer gewissen Grenze muss ich mich dann aber zügeln und die Aufmerksamkeit gezielt wieder davon abziehen, damit diese Empfindungen sich nicht verselbständigen.
Demgegenüber gibt es genügend andere Menschen, Tiere und Pflanzen, ganze Gebilde (z. B. Wald, Wolken, Schnee, Wechsel der Jahreszeiten und Anpassung der Natur an sie...), die es Wert sind, Achtung und Zuneigung für sie zu empfinden. Da arbeite ich lieber daran, die Liebe dazu zu entwickeln.
Dabei baue ich, um den Aspekt der ASW aufzugreifen, unwillkürlich eine empathische Ebene auf. Nehme Gedanken und Gefühle des anderen wahr oder sehe einen Teil von dem, was sie gerade erleben oder in der Zukunft erleben werden.

Du schreibst, dass der Alltag dich mit vielen Verpflichtungen und Tätigkeiten konfrontiert, die kaum Spielraum für innere Entwicklung lassen. So sei wenig Zeit für Meditation (= Schritt zur inneren Entwicklung).

Da möchte ich gerne nachhaken. Soll innere Entwicklung wirklich bedeuten, sich dem Leben zu entziehen und in meditativer Abgehobenheit Konzeptionen von astraler Liebe und Energie zu entfalten, um sich letztlich in einen jenseitigen Zustand des Nicht-Empfindens zu begeben?
Meiner Ansicht und Erfahrung nach ist das ein falscher Weg, weil er weder das Bewusstsein noch die Empfindungsfähigkeit ausreichend schult.
Wenn wir an der Welt und ihrer Entwicklung interessiert sind, müssen wir uns mit ihr beschäftigen und an ihr inneren Anteil nehmen. Wenn wir unserem Geist beibringen, dass die Welt abzulehnen ist und wir irgendwo ins innere Nirwana streben sollten, wird die Wahrscheinlichkeit von Schauungen über das eigene Schicksal und das Schicksal unserer Welt verschwindend gering.

Aus meiner Erfahrung: Je mehr ich an einem Tag bewusst und in der jeweiligen Situation gegenwärtig (d.h. auch emotional und gedanklich rege) war und im Zielzeitraum einer Schauung sein werde, desto klarer ist dabei meine Energie. Desto wahrscheinlicher werden außersinnliche Wahrnehmungen, darunter auch Präkognitionen.
Die Bedingung ist wie gesagt, dass ich dabei 1) möglichst bewusst und 2) möglichst liebevoll/empfindsam war/bin/sein werde.

Zu 1) Ein dynamischer Alltag konfrontiert uns immer wieder mit Situationen, in denen wir uns bewähren können. Er bringt uns vor Augen, wo und wie wir weiter an uns arbeiten können. Zeigt uns, wann wir unbewusst werden; wann wir in Gedankenketten und/oder emotionale Routinen verfallen. Das ist zwar auch eine Teilhabe am Leben, jedoch eine unbewusste und damit, leider, eher wertlose.

Wenn wir unser Bewusstsein entwickeln wollen (und das brauchen wir für den Empfang außersinnlicher Wahrnehmung), müssen wir im Alltag zunehmend wach werden. Müssen immer wieder am Tag innehalten und sondieren: was höre/rieche/sehe/ertaste/denke/fühle... ich? Und diese Aufmerksamkeit möglichst lange weitertragen. Das nimmt kaum Zeit in Anspruch und Bedarf keiner großen Veränderung der Lebensführung. Es braucht nur den Willen dazu.

Wären wir alle auf diesem Weg ein Stückchen weiter gegangen, läge unsere kollektive Zukunft schon wesentlich offener vor uns.

Viele Grüße

  • Beitrag gesperrt

Ich darf doch wohl bitten, ja?!

Malbork @, Mittwoch, 16.10.2013, 12:54 vor 2765 Tagen @ NeuOrest (6699 Aufrufe)

Hallo Forum,

koennten wir jetzt eventuell das Esotherik-Gequarke ruhen lassen und uns aufs Wesentliche konzentrieren? Dieses Gewaesch ist genauso nervtoetend wie Bibelinterpretationen oder das studieren einer "Wachturm" Ausgabe. :-D
Ach kommt, dafuer gibt es doch extra Foren. Da koennt ihr euch gegenseitig hochschaukeln...

Entschuldigt, wenn ich jetzt jemanden zu Nahe getreten bin, aber ich kann diesen Schwulst nicht mehr lesen. :-(

Gruss
Malbork

  • Beitrag gesperrt

In aller Kürze

NeuOrest @, Mittwoch, 16.10.2013, 13:05 vor 2765 Tagen @ Malbork (6725 Aufrufe)

Hallo Malbork,

ich war davon ausgegangen, dass ich den Schauungsbezug in meinen Beiträgen ausreichend hergestellt hatte.

Noch einmal zusammenfassend meine Grundaussagen/-thesen:
1. Es liegt ungenutztes Potenzial an Schauungen resp. Schauenden vor.
2. Zur zweckmäßigen Erschließung dieses Potenzials können gezielt Voraussetzungen im Einzelnen geschaffen werden.
3. Darstellung von beispielhaften Maßnahmen und Grundeinstellungen, die sich meiner Erfahrung nach als zielführend bewährt haben.
4. Der Komplexität der inneren Vorgänge ist es geschuldet, dass diese nur als Teil eines zusammenhängenden Modells zu vermitteln sind, wie ich es in Ansätzen dargestellt habe. Dieses Modell stellt eigene Rationalität, eigenes Empfinden und Erleben in den Vordergrund. Es vermittelt keine Inhalte, sondern einen Betrachtungsrahmen. Es ist also mitnichten vergleichbar mit missionarischen religiösen oder esoterischen Lehrmeinungen, wie man sie beispielsweise in der von dir angeführten Lektüre finden würde.

Gruß

  • Beitrag gesperrt

Beispiel: Schnitt

NeuOrest @, Donnerstag, 17.10.2013, 01:02 vor 2765 Tagen @ NeuOrest (6952 Aufrufe)
bearbeitet von NeuOrest, Donnerstag, 17.10.2013, 01:14

Hallo noch einmal,

ich werfe zur themenbezogenen Unterfütterung eine weitere "24-Stunden-Schau" ins Rennen:


Schau

  • Situation: Kurz vor dem Erwachen nach ca. 7 Std. Schlaf, gg. 7 Uhr morgens.
  • Inhalt: Ich habe mir in die linke Handfläche geschnitten. Genau mittig. Der Schnitt ist ca. 5 cm lang, verläuft von Richtung Daumen Richtung Handaußenkante. Es blutet. Oder doch nicht? Das Blut quillt ein wenig heraus, dann stockt es plötzlich. Es fließt nicht weiter.


Reales Ereignis

  • Zeit: Fast 0 Uhr abends, kurz vor dem Einschlafen.
  • Gedankliche und emotionale Disposition: Bin tief entspannt und gesammelt. Nur noch wenige, langsame und bewusste Gedanken. Fühle mich sehr wohl, herzensbetont und ausgeglichen.
  • Bewusstsein: Offen und aufmerksam, zugleich angenehm müder Gemütszustand.
  • Situation: Blättere gedankenverloren im Tablet-Computer, überprüfe Systemzeit und Weckeinstellungen. Verletze mich an der Displayschutzfolie.


Abgleich Schau/reales Ereignis

  • Schnittrichtung exakt übereinstimmend.
  • Schnittlokalisation nahezu übereinstimmend - ca. 2 cm weiter proximal (in Schau mittig; real weiter Richtung Finger)
  • Schnittlänge: in real deutlich kürzer (ca. 3 cm gegenüber 5 mm)
  • Blutung: Glattkantiger Schnitt. Rötung, leichter Druckschmerz. Keine spontane Blutung (bei Druck jedoch schon).


Beobachtete Schauungsprinzipien

  • 1. Überzeichnung: Das Beobachtete/Erlebte (hier: Schnittlänge; austretende Blutmenge) erscheint in seinem Ausmaß drastischer als es tatsächlich ist.
    Vermutete Ursachen:
    a) verstärkte Betonung durch psychische/emotionale Reaktion auf ein Ereignis. Darunter auch Erwartungen/Befürchtungen/Gedanken, was sein oder werden könnte (Erwartung: Blut tritt aus; zeitgleich Darstellung des Faktes, dass kein Blut fließt);
    b) nach geistigen Maßstäben legitimes Mittel, um ein Ereignis zu verdeutlichen
  • 2. Abweichen von Details: Wo es für das Vorerleben der Situation unmaßgeblich ist, legt die Darstellung des Geschauten keinen Wert auf mit der physischen Realität absolut übereinstimmende Details (hier: Schnittlokalisation). Eher wird hier die zeitgleiche Darstellung innerer Faktoren versucht, um die Informationsdichte und -vollständigkeit zu erhöhen.
  • 3. Fokus-Momente: Es scheint Bewusstseins-Ausrichtungen zu geben, die in Schauungen besonders häufig vorab erlebt werden. Zu vermerken waren hier:
    a) lockere Aufmerksamkeit, entspannter Geisteszustand; ruhiges/ausgeglichenes Inneres.
    b) plötzliches/unerwartetes Ereignis, das die bereitstehende Aufmerksamkeit gebündelt auf sich zieht; Schmerzbeteiligung
    Das könnte ein Erklärungsansatz dafür sein, warum ausgerechnet diese Situation vorab gesehen worden ist und keine andere(n) von heute. Der Tag war recht lang und ereignisreich - bot jedoch keinen so hervorstechenden Fokus-Moment neben diesem; weder für mich noch - in stärkerer Intensität - für eine nahestehende Person.


Sonstiges

Kein ersichtlicher Zusammenhang mit metaphysischen Botschaftern oder kosmischen Aufklärern, die gezielt Bilder der Zukunft senden. Es scheint sich bei der inneren Vorab-Wahrnehmung zukünftiger Ereignisse weiterhin um natürliche individuelle Vorgänge zu handeln, die einer bestimmten seelisch-psychodynamischen Logik folgen.


Viele Grüße

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Wahrnehmungstheorien

NeuOrest @, Donnerstag, 17.10.2013, 11:55 vor 2765 Tagen @ NeuOrest (7041 Aufrufe)
bearbeitet von NeuOrest, Donnerstag, 17.10.2013, 12:22

Hallo,

ich möchte bei der Gelegenheit einmal gängige Schauungs-Theorien diskutieren. Im Forum werden, soweit ich es sehe, grundsätzlich zwei Modelle vertreten, wobei eines (vgl. Abb. 1.1 und 1.2) ein älteres ist, das wegen gewisser Unzulänglichkeiten zunehmend durch Modell 2 abgelöst wird.


1.1 Schauung als Wahrnehmung der zukünftigen Welt "durch Fernglas"
[image]


1.2 Schauung als Wahrnehmung der zukünftigen Welt "als Zeit-Reisender"
[image]


Beide dieser Modell-Varianten erklären bestimmte Realitäts-Abweichungen nicht, die ich bei mir und anderen mehrfach feststellen konnte und wie wir sie hier auch des Öfteren angetroffen haben. Innere Vorgänge scheinen eine ebenso bedeutende Rolle zu haben wie Sinneswahrnehmung. Es spricht nun Einiges dafür, dass nicht die zukünftige Welt wahrgenommen wird (vgl. 1.1, 1.2), sondern das Abbild, das in der Zukunft in der Ziel-Person vorliegen wird. Es beinhaltet alle Informationen, die die Sinne vermitteln, berücksichtigt aber auch die psychische, seelische und emotionale Begebenheiten gleichwertig. Eben sämtliche Aktivität/Information, die in der Summe in einem Augenblick vorliegt. Die Ziel-Person kann der Schauende in der Zukunft selbst sein (vgl. 2.1), eine nahestehende oder (bisherig) fremde Person (in abnehmender Wahrscheinlichkeit; vgl. 2.2).
Bei beiden Möglichkeiten ist eine Abänderung/Verzerrung des Wahrgenommenen durch die inneren Disposition (Gedanken, Erwartungen, Hoffnungen, emotionale Reaktionen u. a.) möglich und sogar wahrscheinlich.
Um dem Verstand/Wachbewusstsein die Informationen zugänglich zu machen, kann das schauende Bewusstsein jegliche Wahrnehmungsgegebenheiten simulieren, die zweckdienlich sind. Es kann so tun, als erlebe der Schauende selbst die Situation eines anderen. Es kann auch so tun, als sei man geistiger Beobachter in einer fremden Szene (was wohl zu Modell 1 geführt hat). Das macht es auf die Weise, dass möglichst alle empfangenen Informationen komprimiert dargestellt und auch verstanden werden können.


2.1 Schauung als Wahrnehmung eines eigenen zukünftigen Bewusstseinsinhaltes
[image]


2.2 Schauung als Wahrnehmung eines fremden zukünftigen Bewusstseinsinhaltes
[image]


Dann gibt es noch das Modell, das sich für jenseitige Sphären bewährt hat.
Diese Vorstellung kommt gänzlich ohne eine reale äußere Welt aus. Jedoch bildet sich eine Art "Bühne", eine Scheinwelt, die die Informationen aller beteiligten telepathischen Kontakte zu einer Gesamtheit, einem kollektiven Traum formiert. Die Geschehnisse dieser Welten/Ebenen sind in diesem Modell Auswirkung der ständigen telepathischen/seelischen Kommunikation zwischen den teilnehmenden Wesenheiten.


3.1 Welt als kollektive Schöpfung
[image]


Würde dies für die irdische Welt gelten, liegt wegen bestimmter Indizien die Annahme eines weiteren Elementes als Instanz nahe: ein "drittes", ordnendes und lenkendes Bewusstsein "X".


3.2 Welt als kollektive Schöpfung unter Einflussnahme von X
[image]


Wie denkt ihr über die Modelle 1 und 2? Kann man 1 schon zu den Akten legen?

Was ist mit Taurecs Argument, dass Irlmaier die Panzer gesehen hat, die noch rollen, während innen und rundum alle tot sind? - Aus eigener Erfahrung dazu: ein Kontakt zum Bewusstsein einer Person ist weiterhin möglich, auch wenn der physische Körper verstorben ist. Ich habe im Traum schon Tote nach ihrem Ableben an ihren Betten besucht, obwohl ich schlafend im heimischen Bett lag und vom Tod des Betroffenen oder dessen wahrscheinlichem Eintritt keine Kenntnis hatte. Einige Verstorbene scheinen mangels Orientierung noch eine Weile bei ihrem physischen Körper zu verweilen und so auch als Sender fungieren zu können.

Gruß

  • Beitrag gesperrt

Deja-Vu-Erlebnisse

Leserzuschrift @, Freitag, 18.10.2013, 10:24 vor 2764 Tagen @ NeuOrest (6863 Aufrufe)

Ich gehe davon aus, dass Schauungen vorweggesehene Deja-Vu-Erlebnisse sind. Ich hatte niemals Schauungen, aber vielleicht 4 Deja-Vu-Erlebnisse. Man sieht die Szene ganz kurz bevor/waehrend es geschieht. Begleitet vom Hochgefuehl, das vielleicht vom Erstauntsein hervorgerufen worden ist. Die Wahrnehmung dabei war etwas erweitert, etwas detailierter, als ob man im Hoeheren Bewusstsein waere. Fuer mich waren die Szenen aber nichts besonders, ganz alltaegliche Vorgaenge.

Unten stehend einige Erlebnisberichte. Es gibt da einen Fall mit Stunden-Vorwegnahme. Bei Schauungen, die im Forum behandelt wird, soll natuerlich Jahren-Vorwegnahme sein.

http://forum.gofeminin.de/forum/f442/__f185_f442-Deja-Vu-aber-ganz-merkwurdig.html

[A. F.]

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Die Bedeutung kurzfristiger Schauungen für die Weltenwende-Thematik

NeuOrest @, Freitag, 18.10.2013, 12:04 vor 2764 Tagen @ Leserzuschrift (6694 Aufrufe)
bearbeitet von NeuOrest, Freitag, 18.10.2013, 12:23

Hallo, A. F.,

Es gibt da einen Fall mit Stunden-Vorwegnahme. Bei Schauungen, die im Forum behandelt wird, soll natuerlich Jahren-Vorwegnahme sein.

Wie können wir mit Sicherheit im Vorab sagen, dass bestimmte Jahres-Vorwegnahmen tatsächliche Schauungen sind? Häufig sind die meisten geschilderten Szenen mit einem ausreichend großen Zeitfaktor und Ermessensspielraum zum Ablauf der Ereignisse rechtfertigbar.
Aber handelt es sich um echte Schauungen? Und wenn ja, kann man ihnen in jedem Element uneingeschränkt trauen?

Lassen sich Kriterien entwickeln anhand derer der Schauende und vielleicht auch ein Außenstehender beurteilen kann, ob es sich um einen Fantasie-/Verarbeitungstraum handelt oder eine tatsächliche Schau? Oder vielleicht beides gemischt?
Welche Elemente einer Schau sind besonders vertrauenswürdig? Gibt es Eigenschaften, die auf eine höhere oder geringere Wahrscheinlichkeit des Eintreffens schließen lassen?
Lässt sich die Häufigkeit von Schauungen bei einzelnen Personen durch bestimmte Bedingungen fördern?

Es führt uns nicht mehr weiter, nur noch unreflektiert "scheinbar geschaute" Konzepte einer mittelfristigen oder ferneren Zukunft zu sammeln, die sich aus Träumen und scheinbar visionären Bilder anderer ergeben.
Da äußere Prüfmechanismen wegen der Subjektivität der Erfahrung nur eingeschränkt Anwendung finden können, sollten wir hier über Werkzeuge nachdenken, die jedem Schauenden an die Hand gegeben werden können, sodass er seinen Traum oder seine Schau besser einordnen lernen kann.

In meiner Erfahrung mit Präkognition finden sich unzählige "Tages-Vorwegnahmen", aber auch auch "Wochen-", Monats-" und "Jahres-Vorwegnahmen", die sich teils wider Erwarten und Wollen als wahr herausgestellt haben. Ich bin der Überzeugung, über die Zeit verschiedene Gesetzmäßigkeiten beobachtet zu haben, die universelle Anwendbarkeit finden können.
In diesen Regelhaftigkeiten gibt es keine funktionellen Unterschiede zwischen Tages- und Jahres-Vorwegnahmen. Die Größe des mutmaßlich übersprungenen zeitlichen Zwischenraums hat auf die beschriebenen Funktionsweisen von Schauungen also keinen feststellbaren Einfluss.
Tages-Vorwegnahmen ermöglichen im Gegensatz zu den Jahres-Vorwegnahmen einen zügigen, direkten Abgleich mit der tatsächlich eingetroffenen Realität. Ihnen kommt damit eine Bedeutung zu, die ich als vergleichbar der Drosophila-Studien für die Genetik erachte.

Kurzfristige Schauungen sind eine Chance, den Umgang mit möglichen Langzeit-Prognosen besser erlernen zu können. Sie sollten daher als eine Form der Grundlagenforschung unbedingt Thema dieses Forums sein.

Grüße

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persönliche Erlebnisse?

BBouvier @, Freitag, 18.10.2013, 12:25 vor 2764 Tagen @ Leserzuschrift (6533 Aufrufe)

"Ich gehe davon aus, dass Schauungen
vorweggesehene Deja-Vu-Erlebnisse sind.
"

Wie könnten Schauungen, die Ereignisse zum Inhalte haben,
die erst in hundert oder mehreren hundert Jahren eintreffen
oder sonstwo auf dem Globus (!) -
wohl persönliche "Deja-Vu-Erlebnisse" sein?

Grüß,
BB

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Definition "déjà vu"

BBouvier @, Sonntag, 20.10.2013, 23:56 vor 2761 Tagen @ Leserzuschrift (6689 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 21.10.2013, 00:09

"Ich gehe davon aus, dass Schauungen
vorweggesehene Deja-Vu-Erlebnisse sind.
"


Definition:
=>
"Als déjà-vu ... bezeichnet man ein psychologisches Phänomen
(psychopathologische Bezeichnung: qualitative Gedächtnisstörung),
das sich in dem Gefühl äußert, eine neue Situation
schon einmal erlebt, gesehen aber nicht geträumt zu haben.
...
Ein Déjà-vu tritt beim gesunden Menschen vereinzelt spontan,
im Zustand der Erschöpfung oder bei Vergiftungen
(vor allem mit Nervengiften wie Ethanol oder halluzinogenen Drogen)
gehäuft auf.
Als Begleiterscheinung von Neurosen, Psychosen
oder organischen Hirnerkrankungen,
vor allem des Temporallappens, können Déjà-vu-Erlebnisse
ebenfalls gehäuft auftreten."

Nachdem (!) man etwas real erlebt hat, vermeint man anschließend irrig,
sich erinnern zu können, genau das vorher bereits schon einmal erlebt zu haben.

Daher können künftige, noch nicht eingetroffene Ereignisse,
per Definition gar kein déjà-vu sein:
Ein "vorweggesehenes déjà-vu" ist ein Widerspruch in sich!

Gruß,
BB

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Innerlichkeit

1love @, Mittwoch, 16.10.2013, 15:23 vor 2765 Tagen @ Malbork (6665 Aufrufe)

Hallo Malbork,

ich empfehle Dir folgendes Buch als Einstieg in das Thema - dies ist durchaus im Sinne von NeuOrest gemeint, der zur mehr Selbständigkeit und "Selbermachen" ermuntert - oder willst Du ständig auf Sicht fahren?

Mensch und seine Symbole, C. G. Jung

Dass wir alle so zu kämpfen haben, liegt auch daran, dass uns heute der Austausch mit dem Unbewusten (oder wie immer man es nennen mag) abgeht.

Gruesse, G

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Paßt schon

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 17.10.2013, 01:09 vor 2765 Tagen @ Malbork (6606 Aufrufe)

Hallo!

koennten wir jetzt eventuell das Esotherik-Gequarke ruhen lassen und uns aufs Wesentliche konzentrieren? Dieses Gewaesch ist genauso nervtoetend wie Bibelinterpretationen oder das studieren einer "Wachturm" Ausgabe. :-D
Ach kommt, dafuer gibt es doch extra Foren. Da koennt ihr euch gegenseitig hochschaukeln...

Das Forumsthema zerfasert an den Rändern in unzählige angegliederte Nebenthemen. Solche Ausflüge sind daher durchaus gestattet, solange wir das Forumsthema nicht aus den Augen verlieren.

Entschuldigt, wenn ich jetzt jemanden zu Nahe getreten bin, aber ich kann diesen Schwulst nicht mehr lesen. :-(

Dann lies die Schwülste halt nicht mehr. :-D

Und wenn Du etwas neues zum zentralen Forumsthema weißt, nur her damit! Da sind wir nämlich bereits seit geraumer Zeit erkenntnismäßig am Anschlag und drücken uns die Nasen platt. :mauer:

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Ödipus-Komplex und Kinder-Lachen

Hinterbänkler @, hinterm Wald im Emmental, Donnerstag, 17.10.2013, 00:56 vor 2765 Tagen @ Baldur (6836 Aufrufe)

Hallo Baldur und andere,

ein interessanter Thread!

Übrigens bin ich wahnsinnig froh, dass das Leben nicht nach fairen Gesichtspunkten verläuft und dass es genug Trübes gibt. Ich wüsste auch nicht, worüber ich mich beschweren gehen sollte. Das Leben ist einfach unendlich spannend, einmalig, böse, lustig und für jeden, auch den mit den verrücktesten Spezifikationen (z.B. Tonbandstimmen- oder - noch schlimmer - Prophezeiungsforscher...), hat es mehr als genug zu bieten. Es erlaubt sämtliche Denk- und Handelsoptionen, vom liebenden Gott und Spaghettimonster bis zum industriellen Massenmörder. Es bietet psychedelische Trips, Muskelkater, Krebsursachen, vermeintliche Ödipus-Komplexe und Kinder-Lachen.

Wie absurd das Leben wäre, wenn wir wüssten am 21.12. ist Ende der Schicht!
Oder es gäbe bei den Tonbandstimmen oder Prophezeiungen nichts zu forschen!

Es scheint mir auch ziemlich unnötig einen Lebenssinn zu suchen. Es ist gleichgültig, ob es einen gibt, ob ich einen 'habe'. Das Leben 'funktioniert' auch bestens ohne Sinn. Lass es doch lieber sinnlos sein. Es ist bleibt spannend, bunt, vielseitig, widersprüchlich, paradox.

Da fällt mir ein, ich hatte neulich mal eine Erleuchtung: Mir wurde klar, dass das beste Synonym für 'Gott' das 'Paradoxe' ist. Damit ist er/sie/es wahrhaftig erhabenst.

Mir bedeutet übrigens die ganze Schauungsthematik nach wie vor sehr viel. Und glücklicherweise hat sich bei mir immer mehr der Umgang mit dem Thema geändert. Früher war ich viel mehr angstgetrieben oder ich hatte gehofft, dass es endlich einen gerechten Ausgleich für die ganzen Arschlöcher gibt, dass endlich aufgeräumt wird, oder so. Mittlerweile sehe ich in dem Thema eine Kraft mich zu konzentrieren, eine Modell die Welt zu interpretieren, eine Hoffnung, dass es überhaupt mit dieser einmaligen Menschheit weitergeht. Die Lebensgemeinschaft, in der ich lebe und die aus dem Vorbereitungsgedanken entstand, wird immer bunter, interessanter, anders als geplant. Und ob übermorgen nun Nostradamus, Irlmaier oder gar Jesus aus der Tonne wiederkehrt, ist für mein aktuelles Handeln immer irrelevanter. Sicher, die Vorbereitungen sind schon mal weitestgehend getan, aber andererseits werden sie immer fragwürdiger, weil all unsere geliebten Protagonisten immer mehr das Leben in besagter Tonne vorziehen und damit immer weniger zu unserer täglichen Zukunfts-Soap beitragen. Die Zukunft wird immer mehr zu einer Wette, die ich möglicherweise verlieren werde, denn es gibt trotz intensiver Vorbereitung angesichts des vorhergesagten Wahnwitzes keinen wirklichen Grund mit soviel Glück, die kommenden Zeiten zu durchstehen, zu rechnen.

Wir leben in der spannendsten aller Zeiten, zumindest der letzten 12.000 Jahren.

Besten Gruss in die Runde
Hinterbänkler

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jepp

Schauberger @, Montag, 14.10.2013, 14:21 vor 2767 Tagen @ Taurec (6847 Aufrufe)

Hallo Taurec

Das ist das Beste was ich zu diesen Thema, seit Jahren gelesen habe. Ich bin da auch einer von denen die auf das Datum 2000 und 2012 "reingefallen" sind. Nüchtern sein und die Ereignisse aufmerksam beobachten, das ist der richtige Weg. Das was du über seelische Gegebenheiten schreibst kann ich nur bestätigen. Ich bin seit Jahren hellsichtig und kann kommende Ereignisse wahrnehmen, habe aber festgestellt, daß ich lange nicht alles "gesagt bekomme". Es geht wirklich darum, daß wir viel zu erleben und zu lernen haben. Da alles voraus zu wissen, ist wohl nicht im Sinne der Sache.

Ich weis übrigens schon länger, daß ich im 3WK umkommen werde. Wann der dann beginnt, kann ich nur vermuten ? Denke aber in den nächsten 2-3 Jahren.

liebe Grüße Schauberger

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Abwärts

offtopic, Dienstag, 15.10.2013, 01:19 vor 2767 Tagen @ Taurec (7142 Aufrufe)
bearbeitet von offtopic, Dienstag, 15.10.2013, 01:30

Hallo Taurec,


Bei mir hinterläßt das den Eindruck, daß auch künftig Datierungen nach dem Muster "in den nächsten 5 bis 10 Jahren" oder "im laufenden Jahrzehnt" falsch sein werden und zwar so lange, bis ungewöhnliche Ereignisse den Beginn markieren. Solche Ereignisse wären z. B.: Staatsbankrott und Zusammenbruch der Sozialsysteme oder außergewöhnliche, verheerende Naturkatastrophen wie z. B. Weltbeben oder Kältesommer. Solche Katastrophen treten plötzlich ein, ohne Vorwarnung, undatierbar, selbst wenn man sie erwartet.

Irlmaier war getragen von dem Gedanken, der nächste (3.) Krieg käme bestimmt, nur wüßte er nicht, wann genau. Sein Bauch sagte ihm, daß dies bald geschehe, jedoch wüßte er nicht, wann. Jedoch sei es plötzlich, ohne Vorwarnung - und ganz bestimmt. Das zeigt doch mehr als deutlich, daß es keine zeitliche Fixierung geben kann.


Die Begebenheiten um heute uralte Menschen, welche die Ereignisse noch erleben sollen, kommen mir vor wie weitere Zeitschwellen, die ihr Verfallsdatum eigentlich schon hinter sich haben, aber noch nicht entsorgt wurden. Jemanden mehr als 50 Jahre auf die Wiederherstellung seines Augenlichts hoffen zu lassen, während der Rest seiner Lebensjahre immer kläglicher wird, wirkt wie ein sadistischer Witz jenseitiger Mächte. Irgendwas stimmt da doch nicht...

Das tut es auch nicht. Doch dazu nächster Absatz.


Es ist wahrscheinlich eine den Phänomenen, mit denen wir uns beschäftigten, innewohnende Eigenschaft, daß verläßliche Zeitangaben nicht zu bekommen sind. Die Gründe dafür mögen einerseits darin liegen, daß Zeitüberwindung, bzw. Negation der Zeit, wie sie durch Schauungen stattfindet, mit Zeitbestimmungen unvereinbar ist, andererseits darin, daß dem Menschen durch die Schicksalsmächte nicht die Lebenslast abgenommen werden soll, indem er auf bestimmte Ereignisse und Zeitpunkte hinlebt, darob aber das Lebens selbst vergißt.

Sämtliche Astralebenen-Bewohner (wozu die meisten Verstorbenen und auch "Geister" zählen, sind, und ich habe etliche besucht, definitiv NICHT in der Lage, Zeit nach irdischem Maß zu beurteilen. Zeit vergeht dort wesentlich langsamer. Nur in luziden Träumen, wie NeuOrest sie vorschlägt, ist genaues Timing möglich (Augenbewegungen gemessen von Aussenstehenden, z. B. jede Sekunde eine Augenbewegung). Aber dazu braucht man einen physischen Körper, der mittels Ätherkörper zwischen Astral- und Erdebene vermitteln kann.


Es wäre demnach Teil der Lektion, die seelenfeindlichen Zustände auf diesem Planeten durchleben zu müssen und zugleich nicht zu wissen, wann sie enden werden.

Doch, das kann man. Man kann wissen, welche Möglichkeiten man hätte und auch, wann diese enden. Wenn man genügend Kraft dazu hat.


Wir bekommen auch aus Schauungen nur sehr rudimentäre, nicht zweifellos belastbare Informationen über die Zukunft. Man kann sich nicht darauf verlassen, daß die Ereignisse in der eigenen Lebenszeit eintreten. Am sinnvollsten ist es daher, sich ein großes Bild der globalen Zivilisation und ihrer Bedingungen zu machen, warum die geschichtliche Entwicklung so ist und wohin sie führen wird.

Spengler


In dieses ordnet man die gesehenen (und kritisch ausgewerteten) Bilder ein, woraus sich ergibt, welche Zustände im Laufe der Zeit eintreten werden und wie das Finale wahrscheinlich geartet sein wird.

Das ist aber genau die Ratestunde, die ihr doch vermeiden wolltet!?! Wobei nach Spengler nur der zivilisatorische Zusammenbruch kommen kann...


Eigentlich geht es dabei um Erkenntnis und die Bildung einer geistigen Grundlage, die zur Ausrichtung des eigenen Lebens hilfreich ist und derer Schauungen und Prophezeiungen nur ein kleiner Teil sind. Weil wir nicht wissen, wann es soweit ist, hat es keinen Sinn, auf gepackten Fluchtrucksäcken zu sitzen. Vielmehr muß man auch (und solange nichts passiert vornehmlich) damit rechnen, sein ganzes restliches Leben hier zu verbringen und sich mit der Zivilisation arrangieren zu müssen ohne von ihr korrumpiert zu werden.

Jep, auch sehr gut. Allerdings verstehe ich nicht, warum der Gedanke, sein restliches Leben HIER zu verbringen, schlecht sein soll. Immerhin kann man nur von HIER nach OBEN bzw RAUS.


Ich bin geneigt, das "Jahr X" frühestens in 15 bis 20 Jahren anzusetzen. Das mag zwar irrig sein, weil jederzeit überraschende Ereignisse eintreten und die Entwicklung vorantreiben können, ohne sichere Zeitangaben hat es jedoch keinen Sinn, das Ende in die nahe Zukunft zu verlegen und dauernd falsch zu liegen.

Irrig nicht unbedingt, aber unkonventionell. Aber hatte nicht jemand gesagt, "es geht viel länger abwärts, als man meint." und daß es erst bricht, wenn alle schon meinen, es geht nicht mehr tiefer?

OT

Edit: Typo wan -> wann

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Das Hier / Das "Oben" / Zeit und Maß

RichardS @, Dienstag, 15.10.2013, 13:59 vor 2766 Tagen @ offtopic (6863 Aufrufe)

Hallo!

Kleine Zusatzgedanken:

Taurec:

Eigentlich geht es dabei um Erkenntnis und die Bildung einer geistigen Grundlage, die zur Ausrichtung des eigenen Lebens hilfreich ist und derer Schauungen und Prophezeiungen nur ein kleiner Teil sind. Weil wir nicht wissen, wann es soweit ist, hat es keinen Sinn, auf gepackten Fluchtrucksäcken zu sitzen. Vielmehr muß man auch (und solange nichts passiert vornehmlich) damit rechnen, sein ganzes restliches Leben hier zu verbringen und sich mit der Zivilisation arrangieren zu müssen ohne von ihr korrumpiert zu werden.

Darauf offtopic:

Jep, auch sehr gut. Allerdings verstehe ich nicht, warum der Gedanke, sein restliches Leben HIER zu verbringen, schlecht sein soll. Immerhin kann man nur von HIER nach OBEN bzw RAUS.

Von mir dazu:

Und das Hier als Hier? Wir sind "soziale" Wesen, ganz sicher, unsere materielle Existenz hängt von wenig bis nicht beeinflussbaren, anderen, gegensätzlich gesetzten Interessen und Strukturen ab und auch unser Geist und unser Empfindungsvermögen sind nicht frei vom Verschleiss in der Auseinanderseitung mit diesen - aber jeder von uns ist auch einzeln und als Einzelner aktiver wie passiver, gebender wie empfangender Teil einer Schöpfung, die größer, dauerhafter und wirksamer ist und über das hinausreicht, was sie an zivilisatorisch schwer erträglich Erscheinendem in diesem Hier auch produziert. Es liegt an jedem Einzelnen von uns, auch das Schöne vor der eigenen Nase (auch hinter ihr) zu entdecken, im Hier. Es wahrzunehmen, es mit zu erschaffen, zu geben. In der Liebe. Der Kunst. Der Natur. (Gelegentlich auch im "sozialen Miteinander".) Es liegt wohl am dominierenden materialistischen Zeitgeist, dass ich mich unwillkürlich frage - ob ich pfäffisch klinge? Vielleicht drücke ich mich auch nur unzureichend, zu schablonenhaft aus. Mein Gefühl: Das Hier nur als Warteraum, nur als elendiges Durchgangsstadium, dem man fliehen möchte, zu betrachten - ist Verschwendung und Missachtung und ist auch sicher nicht im Sinn des "Erfinders", falls es ein "Oben" gibt (von dem andere mehr wissen mögen als ich). Nehmen wir das Hier ernst - und beziehen wir in ihm Stellung! Lebendig! Wie, das kann für jeden anders aussehen.

Taurec:

Ich bin geneigt, das "Jahr X" frühestens in 15 bis 20 Jahren anzusetzen. Das mag zwar irrig sein, weil jederzeit überraschende Ereignisse eintreten und die Entwicklung vorantreiben können, ohne sichere Zeitangaben hat es jedoch keinen Sinn, das Ende in die nahe Zukunft zu verlegen und dauernd falsch zu liegen.

Darauf offtopic:

Irrig nicht unbedingt, aber unkonventionell. Aber hatte nicht jemand gesagt, "es geht viel länger abwärts, als man meint." und daß es erst bricht, wenn alle schon meinen, es geht nicht mehr tiefer?

Ja. Und der Jemand war eine Kathi. Vom Land. Vor mehr als 50 Jahren. Da war die Vorstellung von "viel länger" und auch von "abwärts" noch eine andere als in unserer schnelllebigen, ungeduldigen Zeit und ihrer Ansprüche auf alles und jedes sofort. Sogar die nunmehr über 20 Jahre andauernde Deflation im fernen Japan betrachten wir fast schon als Weltwunder.

Für Ältere (Taurec und Altersgenossen kurz einmal ausgeschlossen): Und sollte der eine oder andere das "Jahr X", mit oder ohne Vorlauf, nicht mehr erleben, dann war es ihm nicht anders bestimmt. Und: Was nützte es, würden einen die Ereignisse um das "Jahr X" im 93. Lebensjahr ereilen (in meinem Fall in 33 Jahren)? Ich könnte mir Besseres vorstellen. Nur Ruhe mit den ungeduldigen Pferden. Vielleicht liegt schon hinter der Weggabelung eine schöne Weide.

Gruß
Richard

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OT: Jau

offtopic, Mittwoch, 16.10.2013, 22:01 vor 2765 Tagen @ RichardS (6791 Aufrufe)

Hallo!

Hallo RichardS,

Und das Hier als Hier? Wir sind "soziale" Wesen, ganz sicher, unsere materielle Existenz hängt von wenig bis nicht beeinflussbaren, anderen, gegensätzlich gesetzten Interessen und Strukturen ab und auch unser Geist und unser Empfindungsvermögen sind nicht frei vom Verschleiss in der Auseinanderseitung mit diesen - aber jeder von uns ist auch einzeln und als Einzelner aktiver wie passiver, gebender wie empfangender Teil einer Schöpfung, die größer, dauerhafter und wirksamer ist und über das hinausreicht, was sie an zivilisatorisch schwer erträglich Erscheinendem in diesem Hier auch produziert.

Genau diese Reibungsfläche eines schwer erträglich erscheinenden Lebens gibt den gewissen Vorsprung. Kein Mensch lebt nur für sich allein, wir sind soziale Wesen, für mich, ganz klar. Es heißt: wie oben, so unten. Was schließt du dann daraus? Wessen Geistes Kind könnte unser Schöpfer sein, wenn man ein Universum zugrundelegt, das auf Verschleiß, Leben auf Anderer Kosten, der Stärkere gewinnt, basiert?


Es liegt an jedem Einzelnen von uns, auch das Schöne vor der eigenen Nase (auch hinter ihr) zu entdecken, im Hier. Es wahrzunehmen, es mit zu erschaffen, zu geben. In der Liebe. Der Kunst. Der Natur. (Gelegentlich auch im "sozialen Miteinander".) Es liegt wohl am dominierenden materialistischen Zeitgeist, dass ich mich unwillkürlich frage - ob ich pfäffisch klinge? Vielleicht drücke ich mich auch nur unzureichend, zu schablonenhaft aus. Mein Gefühl: Das Hier nur als Warteraum, nur als elendiges Durchgangsstadium, dem man fliehen möchte, zu betrachten - ist Verschwendung und Missachtung und ist auch sicher nicht im Sinn des "Erfinders", falls es ein "Oben" gibt (von dem andere mehr wissen mögen als ich). Nehmen wir das Hier ernst - und beziehen wir in ihm Stellung! Lebendig! Wie, das kann für jeden anders aussehen.

Leider sehen die Meisten nicht das, was vor ihrer Nase ist. Wir sitzen nicht auf der Ersatzbank, wir sind mitten im Spiel! Und bei den Meisten geht es um viel mehr, als nur einfach HIER zu sein.


Ja. Und der Jemand war eine Kathi. Vom Land. Vor mehr als 50 Jahren. Da war die Vorstellung von "viel länger" und auch von "abwärts" noch eine andere als in unserer schnellebigen, ungeduldigen Zeit und ihrer Ansprüche auf alles und jedes sofort. Sogar die nunmehr über 20 Jahre andauernde Deflation im fernen Japan betrachten wir fast schon als Weltwunder.

Ja, und das ist WESENTLICH mehr bergab, als die Meisten heute kennen. Wer hat denn schon mal 3 Tage nichts gegessen und musste schwer arbeiten. Ich schon, ich weiß, daß es da nicht aufhört. Man hält wesentlich mehr aus. Aber heutzutage???


Gruß OT

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Lomangino

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 13.10.2013, 19:53 vor 2768 Tagen @ Eyspfeil (7231 Aufrufe)

Hallo!

Damit hätten wir nach Garabandals Joey Lomangino einen zweiten
biologischen Beweis für das nahe Eintreten der Ereignisse.
Jener wurde vor kurzem 85 Jahre alt, es kursieren jedoch zwei
verschiedene Geburtsdaten, eines davon etwas später im Juli 1931.

Soweit ich mich entsinne, soll Lomangino beim Wunder von Garabandal geheilt werden. Die Strafe folgt aber erst eine unbekannte Zeit später. Daher gibt Lomangino keinen Hinweis auf die katastrophalen Entwicklungen/Ereignisse, sondern (wenn überhaupt) auf das zeitlich frei hängende Wunder.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Re: Strafe im ZWEITEN Jahr nach Wunder, las ich mal irgendwo

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 14.10.2013, 23:32 vor 2767 Tagen @ Taurec (6961 Aufrufe)

Hallo Taurec!

"Hallo!

Damit hätten wir nach Garabandals Joey Lomangino einen zweiten
biologischen Beweis für das nahe Eintreten der Ereignisse.
Jener wurde vor kurzem 85 Jahre alt, es kursieren jedoch zwei
verschiedene Geburtsdaten, eines davon etwas später im Juli 1931.

Soweit ich mich entsinne, soll Lomangino beim Wunder von Garabandal geheilt werden. Die Strafe folgt aber erst eine unbekannte Zeit später. Daher gibt Lomangino keinen Hinweis auf die katastrophalen Entwicklungen/Ereignisse, sondern (wenn überhaupt) auf das zeitlich frei hängende Wunder.

Gruß
Taurec"

Nach einem Scharnier, das ich leider nicht mehr finde, soll die Strafe im zweiten
Jahr
nach dem Wunder stattfinden, das Wunder wiederum nur wenige Tage nach der Warnung.
Solche internen Aussagen der Verwandten der Garabandal-Seherinnen,
natürlich gibt es da keinen Beleg dafür. Aber falls stimmig, dann fänden
Impakt, Flut & 3tf etc. ca. 15-18 Monate nach dem Wunder statt.
Überhaupt könnten viele der Ereignise (z.B. die Besetzung Mitteldeutschlands,
Impakte, Naturkatastrophen etc.) zeitlich weitgehend deckungsgleich ablaufen,
damit bräuchte man nicht Ereignis A+B+C+D usw. 'viertdimensionalisch' zusammenzählen,
sondern bekäme eine gewaltige Komprimierung, was Vorlauf plus Hauptereignisse
angeht.

Es ist wie beim Begreifen von irgendwelchen Zusammenhängen: Man begreift erst
wirklich etwas richtig, wenn man überflüssigen Gedankenballast abwirft bzw.
die Umwege und Irrwege, die das Begreifen verhindern.

Vielleicht sind da noch gewisse "Hindernise" vorhanden, die das "Ausführen" der
Ereignisse verhindern, und irgendwann ist der Weg frei...

LG,
Eyspfeil

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Zweiter Weltkrieg in der Liste enthalten?

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 10.10.2013, 15:53 vor 2771 Tagen @ Stephan Berndt (7903 Aufrufe)

Hallo!

Mein Einwand eingangs:

In Betracht ziehen sollte man, was bereits jemand bei Patrone schrieb: Ist es möglich, daß die Aussagen mit dem Wirtschaftskrach 1929 und dem zweiten Weltkrieg bereits eingetroffen sind? Daß die Hellseherin in einer mehr als 80 Jahre umfassenden Vision eines Lebens alles richtig verstanden, bzw. in die richtige Reihenfolge brachte, darf ohne weitere Informationen bezweifelt werden.

Drüben schreibst Du:

"So wir mir das erzählt wurde, geht aus der Ereignisliste klar hervor
DASS DAS NOCH KOMMT!"

Das sagt natürlich der Ehemann der Enkelin der Dame. Die Frage ist allerdings: Hat der die Originalnotizen gelesen, bzw. mit der Dame darüber überhaupt je gesprochen?

Ohne Originaltext, bzw. Informationen aus erster Hand ist das nur eine vorläufige Information von zweifelhafter Verläßlichkeit (also eher gar keiner).

Die Frage, die insbesondere gestellt und beantwortet werden muß, um definitiv auszuschließen, daß das Ereignis Finanzkrach/Krieg bereits eingetroffen ist, lautet: Ist zusätzlich dazu im Original ebenfalls von der Wirtschaftskrise ab 1929 und dem zweiten Weltkrieg die Rede? Das wäre der Knackpunkt und, sollte sich die Frage positiv beantworten lassen, ein starkes Indiz.

Und bei Patrone schreibt ein anderer:

Bedauerlicherweise wird das Thema im Weltenwendeforum destruktiv dargestellt und zerredet.....

Das ist töricht.
Bevor ich etwas glaube, muß ich doch erst mal an die Informationen rankommen, statt mich nur auf Hörensagen zu verlassen! In dieser Sache scheint, im Gegensatz zu vielen älteren Aussagen, tatsächlich noch die Möglichkeit zu bestehen.
Welches Interesse hätte ich, die Sache destruktiv darzustellen und zu zerreden? Als wäre die Wahrheit der Aussagen der unbekannten Hellseherin bewiesen und unhinterfragbar und ich würde nun wider besseren allgemeinen Wissens Stephan Berndt ans Bein pinkeln wollen, bzw. als würde ich die Möglichkeit einer echten Seherschau zerreden wollen. Blödsinn.

Im wesentlichen geht es doch darum, daß Stephan sich ohne falsche Bescheidenheit um Informationen aus erster Hand bemüht und gegebenenfalls die richtigen Fragen stellt, nämlich so, daß Uneindeutigkeiten oder Zweideutigkeiten ausgeschlossen werden.

Und: Sollte er nicht die Erlaubnis bekommen, die Liste mit den vorausgesagten Lebensereignissen der Dame veröffentlichen zu dürfen, sollte er wenigstens um Erlaubnis bitten, Elemente der Liste, welche nicht die Dame, sondern die Allgemeinheit betreffen, veröffentlichen zu dürfen.
Z. B. (falls in den Notizen erwähnt):
- Finanzkrach 1929
- Hitler
- Zweiter Weltkrieg
- Wirtschaftswunder
- Wirtschaftskrach
- Dritter Weltkrieg
Da sollte er verhandeln.
Bezüglich der privaten, nur sie betreffenden Lebensereignisse der Dame müßten wir uns eben mit der Aussage begnügen, daß sie korrekt vorausgesagt wurden.

Gruß
Taurec

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X

X @, Samstag, 26.10.2013, 01:36 vor 2756 Tagen @ Taurec (6778 Aufrufe)

Hallo,
ein Bekannter meinte recht unprosaisch letztes Jahr, "Der Knall kommt 15/16"
Da der auch schon mal richtig lag, messe ich dem etwas Bedeutung zu.
LG.

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... auch schon mal richtig??

BBouvier @, Samstag, 26.10.2013, 12:18 vor 2756 Tagen @ X (6660 Aufrufe)

"Der Knall kommt 15/16"

1)
Was für ein "Knall"??

2)
Derlei (diesen Sommer/nächsten Sommer/dieses Jahr/nächstes Jahr/
in zwei Jahren => => )
höre und lese ich seit Jahrzehnten.
Und irgendwann stimmt das natürlich auch mal:
Man muß eben nur Dauerkreischen.

3)
<"Da der auch schon mal richtig lag...">

Womit und wie statistisch häufig "lag" der "auch schon mal" und inwiefern "richtig"??

So wird ist nämlich alles nicht gescheites.

Gruß,
BB

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x

X @, Samstag, 26.10.2013, 20:28 vor 2755 Tagen @ X (6668 Aufrufe)

Bitte den Beitrag X, 26.10.2013, 01:36 und diesen hier löschen.!
Begründung:

Dies war ein Hinweis und KEINE Diskussionsgrundlage. Ferner ist mir nicht bekannt, was da knallt und falls ich es doch wüsste, würde ich es hier sicherlich nicht reinschreiben. Habe es nicht nötig, mein Ego mit Forenbeitägen zu polieren und bitte die Umstände zu entschuldigen.

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Um freundliche Nachsicht wird gebeten

BBouvier @, Samstag, 26.10.2013, 21:52 vor 2755 Tagen @ X (6860 Aufrufe)

<"Ferner ist mir nicht bekannt, was da knallt
und falls ich es doch wüsste,
würde ich es hier sicherlich nicht reinschreiben.
">

Hallo, X!

``Ich weiß zwar nichts, aber falls ich etwas wüßte,
dann würde ich es Euch sicherlich nicht sagen.´´
... derlei
ist nicht so richtig zielführend.

Insofern bitte ich um freundliche Nachsicht - ja? :flower:

Beste Grüße,
BB

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