Überschrift: Überflutung Englands -- ganz oder teilweise? (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Sonntag, 06.10.2013, 11:14 vor 2936 Tagen (3987 Aufrufe)

Hallo und guten Abend,

ich lese schon seit geraumer Zeit mit, weil ich die Kompetenz und Bandbreite des Forums schätze, und würde gerne die aktuellen die Beiträge von Ulrich und BB zu Irlmaier als Anlass nehmen, eine eigene Frage zu stellen.

Da ich nämlich gerade auf Reisen in England bin, denke ich über den Untergang der Inseln nach und überlege mir die Zuverlässigkeit der diesbezüglichen Quellen. Soweit ich mich erinnere, wird Mother Shipton als Quelle hier abgelehnt, und so bleibt eigentlich nur Irlmaier für einen Totalverlust Englands.

Nachdem aber Irlmaier hier in letzter Zeit unter crossfire/Kreuzfeuer geraten ist, wollte ich nachfragen, welch andere Quellen es überhaupt für die 'great deluge', die große Überschwemmung Britanniens gibt.

Ich würde nämlich spekulieren, dass Irlmaier lediglich die Prophezeiungen von Sir Arthur Conan Doyle zugetragen wurden.

https://schauungen.de/forum/index.php?id=7302
bzw.
http://www.prophezeiung.net/GPN1.htm

Doyle war aber nur ein Prophezeiungssammler und hatte keine eigenen 'visions'/Schauungen, allenfalls war er bei Seancen beteiligt. Und möglicherweise geht das, was er erzählt, letztlich doch u.a. auch auf Mother Shipton zurück. Und selbst die Shipton ist vielleicht nur ein Fortspinnen mittelalterlicher Traditionen:

http://www.prophezeiung.net/GPN1.htm (weiter unten auf dieser Seite bei 'Legenda aurea').

Ich habe auch einen Hinweis auf eine 'Pythia von Dresden' gefunden, die ebenfalls ein Aufsteigen von Atlantis vorausgesagt habe, und zwar 1919 schon. Ebenfalls eine Quelle für Irlmaier?

http://www.crawford2000.co.uk/early-prophecies-2012-beyond.htm

Als echten und zuverlässigen Visionär würde ich dagegen Johannsson einstufen, doch der kennt keinen völligen Untergang Englands sondern nur eine starke Beeinträchtigung der Küsten, vor allem aber Londons.

Mich würde also die Meinung des Forums interessieren, ob England ganz untergehen wird, und auf welche Seher sich ggfs. solche Voraussagen stützen.

Hi there!
Danke und Grüße,

Sagitta

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England und Schottland

BBouvier @, Sonntag, 06.10.2013, 12:40 vor 2936 Tagen @ Leserzuschrift (3527 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 06.10.2013, 13:06

Hallo, Sagitta!

Hier ein WW-Scharnier zu dieser Frage:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=12828

Detlef:
" Sequenz 12
„Ärmelkanal: Dort, wo man am südwestlichen (heute) Ende des Ärmelkanals sowohl England, als auch Frankreich sehen sollte, nur offenes Meer. Ich weiß nicht, was sonst mit Europa ist. Darüber habe ich nichts gesehen. Auf der Karte, die ich in der Sequenz sah, war der letzte, bzw. aktuelle Standort etwas südlich von Plymouth. Der vorher eingezeichnete Kurs berührte Brest. Das Land in der Nähe von Brest war ausschraffiert. Der in der Schau auf den Kartenanblick folgende Anblick war ein rund um das schiff landloser Horizont. Weder in dieser, noch in einer anderen Schauungssequenz gibt es Hinweise darauf, ob wir näher an Deutschland herangekommen sein werden.“

Nostradamus, V/93:

"Sous le terroir du rond globe lunaire,
Lors que sera dominateur Mercure :
L'Isle d'Escosse sera un luminaire,
Qui des Anglois mettra à desconfiture."

"Unter dem Gebiet (oder: "Terror" => Angst Schrecken)
der runden, mondähnlichen Kugel
Dann, wenn Merkur (der Planet oder das Finanzwesen) die Herrschaft hat
Wird die schottische Insel ein Flammen-/Lichter (meer)
Der/Die/Das die Engländer ruiniert/zermust."

Hier scheint also ein deutlicher zeitlicher bzw. ursächlicher
Zusammenhang zwischen der "mondähnlichen Kugel" am Himmel
und "Schottland => wird zu einer Insel" zu bestehen.

In einem völlig anderen Zusammenhang
habe mal rein zufällig die uralte Weissagung
gelesen, die kleine Insel XYZ (Höhe Glasgow) -
die werde nicht vom Tsumami überflutet!

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

...dazu bestimmt, im Meer zu versinken

grumpf @, Sonntag, 06.10.2013, 13:16 vor 2936 Tagen @ Leserzuschrift (3309 Aufrufe)

Hallo,
eine der vielleicht weitblickendsten spirituellen Menschen, die je auf Erden lebten, war Mirra Alfassa, besser bekannt als "Die Mutter", geistige Gefährtin von Sri Aurobindo.
Sie war Gründerin von Auroville in Südindien und hatte vor ihrer Zeit bei Sri Aurobindo eine fundierte okkulte Ausbildung bei Max Theon in Algerien.
Sie äußerte (auf eine Frage ihres Schülers Satprem - der das Gespräch in der "Agenda" festhielt) am 18.6.1965, daß es das Schicksal der Britischen Insel sei, zu versinken.

Nachzulesen (zusammen mit anderen höchst spannenden Aussagen über China, USA und deren Besetzungen auf der Erde) auf der Seite:
http://www.aurobindo.ru/workings/ma/agenda_06/1965-06-18-01_g.htm

Dort ganz unten stehen die Aussagen über England.
Man beachte auch Fußnote 7 dazu.

Schönen Sonntag!
*grumpf*

--
Doch Schweigen ist dann angebracht,
fatal die Plapperei.
Die ritterliche Hohe Wacht,
ist keine Narretei,

sondern sei damit getarnt,
daß keine Augen ruh'n
auf des Narren Wahrheits-Pfad
und seinem stillen Tun.

Dank und neue Infos

Sagitta @, Mittwoch, 09.10.2013, 13:05 vor 2933 Tagen @ Leserzuschrift (2996 Aufrufe)

Hallo BB und Grumpf,

vielen Dank für die Quellen und für eure Einschätzungen.

Wenn ich es richtig verstehe, ist der Bericht von Detlef eine Schauung von einer Seefahrt mit einem Schiff. Die Sichtweite auf dem Meer beträgt, wenn keine Gebirge gerade am Ufer stehen, wohl minimal 15km bis vielleicht 30km – gute atmosphärische Bedingungen vorausgesetzt (also keine 3TF Verdüsterungen oder schlechtes Wetter). Um einen Gesamtuntergang von England erschließen zu können, müsste Detlef wohl eine ziemliche Strecke bis hinauf nach Schottland absegeln. Möglicherweise hat er das ja getan bzw. wird es einmal tun. Der zitierte Text lässt zumindest an eine Zerstörung/Absenkung der Küsten im Bereich Plymouth und Brest oder eine generelle Wasserspiegelanhebung denken.

Nostradamus hat vermutlich noch weitere Aussagen zu England (z.B. IX 31, St.Georg untergegangen?). Ich empfinde ihn schwierig zu übersetzen und noch schwieriger zu interpretieren, von daher somit als nicht eindeutig verwertbar, obwohl ich ihn prinzipiell für seriös halte.

Für mich bleibe ich in Bezug auf England bei der Einschätzung von Johannsson, da der für mich eine eigene(!) Schauung einigermaßen verständlich wiedergibt. Irlmaier streiche ich von der Liste der Quellen für England, ausgenommen seine Schauung vom Kastl-Abwurf, die ich für wertvoll halte, die aber nicht den Untergang von ganz England zur Aussage hat.

Die Texte von Sri Aurobindo bzw. der „Mutter“ sind interessant. Ich würde sie aber nicht als Schauungen ansehen, sondern eher als „Wissen, das aus anderen Quellen stammt“. Aber wo genau liegen diese Quellen? Ich stelle mir manchmal vor, dass auf die gleiche Weise, wie wir Texte durch Schrift sowie Erzählungen durch Worte verbreiten, in den übersinnlichen Welten ein Wissen durch direkte Gedankenübertragung weitergegeben werden kann (die von Grumpf verlinkten Texte sind ja ein Beispiel dafür). Damit ist aber über den Wahrheitsgehalt von übersinnlich erworbenem Wissens noch gar nichts gesagt. Für Sri Aurobindo ist zu vermuten, dass er die englischen Prophezeiungen gekannt hat, denn er war 14 Jahre in England (für Schule und Studium) und hatte Kontakt zu esoterischen Kreisen. Mir gefällt, dass Sri Aurobindo keine Katastrophen will (siehe letzter Satz im verlinkten Text).

Von Freunden in England wurde mir übermittelt, dass allerhöchste Regierungskreise und Machtzirkel in GB ebenfalls über das Wissen verfügen, das hier im Forum diskutiert wird, s. folgender Link:

http://projectcamelot.org/lang/de/anglo_saxon_mission_interview_transcript_de.html

Ist leider ein sehr langer Text, der von einem Whistleblower aus jenen Kreisen stammen soll. Ich kann die Dinge, die dort gesagt werden, nicht beurteilen. Abwegig und abscheulich finde ich den in diesem Text geäußerten Gedanken, dass „die da oben“ fest mit einer kosmischen Katastrophe rechnen, und dass sie die Menschen und Völker schon vorher durch provozierte Kriege/Krisen sowie durch künstliche Krankheiten darauf einstimmen wollen. Anders gesagt: Sie wollen eine durch Angst und Schrecken gefügig gemachte Menschen- und Völkermasse haben, die sie dann in ihrem Sinne als Arbeitssklaven nutzen können. Mit dem Rest dieser Masse wollen sie nach der Katastrophe eine neue Welt in ihrem Sinne aufbauen. Soweit eine Zusammenfassung des Textes. Liest sich ziemlich pervers, das Ganze. Hoffen wir, dass weder die Katastrophe noch diese Form von Herrschaft jemals kommt.

Da der verlinkte Text sehr lang ist, empfiehlt es sich, mit der Suchfunktion nach "den Funken wieder im Mittleren Osten zu zünden" zu suchen, und man kommt an die Stelle, ab der die oben beschriebenen Dinge berichtet werden. Mit der Suchfunktion nach "dieses geophysikalische Ereignis" kommt man an die die Stelle, wo über einen Impakt geredet wird.

Auf Youtube gibt es ein Video, das den gleichen Inhalt hat - Die Angelsächsische Mission: der 3. Weltkrieg und das Erbe der Neuen Welt.

Viele Grüße
Sagitta

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St. Georg ist der Schutzpatron Englands

BBouvier @, Mittwoch, 09.10.2013, 13:22 vor 2933 Tagen @ Sagitta (3326 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 09.10.2013, 13:41

Nostradamus hat vermutlich noch weitere Aussagen zu England
(z.B. IX 31, St.Georg untergegangen?).

Hallo, Sagitta!

Zu "Fluten" finden wir bei Nostradamus eine ganze Menge Aussagen.
Leider benutzt er diesen Begriff sehr häufig ebenfalls
als Chiffre für Umstürze und Revolutionen, die Altes hinwegfegen.

IX/31:
"Das Beben der Erde (sinnbildlich?) bei Mortara (Nähe Mailands!!)
Helm St. Georgs (des Schutzpatrons Englands) zur Hälfte eingestürzt
Friede unterdrückt, der Krieg erwacht
In der Kirche zu Ostern Abgründe aufgerissen."

Der Helm St. Georgs, des Schutzpatrons Englands:
=>
[image]

Der Vers ist wohl eher allegorisch zu verstehen.

Grüße!
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Nostradamus-Deutung bleibt spekulativ

Sagitta @, Donnerstag, 10.10.2013, 13:38 vor 2932 Tagen @ BBouvier (2700 Aufrufe)

Hallo BB;

danke für Deine Überlegungen zum Sankt-Georgs-Helm und auch für deine etymologischen Ausführungen per PN!

Ob Nostradamus hier wirklich direkt England meint, das da getroffen wird (dann wenn auch die Erde bei Mailand bebt?), scheint nicht ganz eindeutig in der Nostradamus-Interpretation, auch nicht, ob "Cassich" als "Helm" verstanden werden soll.
s. dazu die Ausführungen unter diesem Link, der auf den Ort Cassis (nahe Marseille und auch nahe Nostradamus' Geburtsort Salon de Provence) zielt, und der speziell zum Thema Überflutung ein paar weitere Nostradamus-Stellen beleuchtet:
http://www.esomedia.de/info/nostradamus/25008.htm

Aber Nostradamus ist, als ob man mit nassen Händen ein glitschiges Stück Seife hält.

Hier noch ein Link zu britischen Nostradamus-Interpreten:
http://www.nostradamus.org.uk/excerpt.htm

Eigentlich gehört auch III 70 zum Thema:
"Le grand Bretagne comprinse d'Angleterre Viendra par eaux si fort a inondre"
Und die "ligue neufue d'Ausonne" könnte ja die EU sein?!

Ich will das aber nicht in die Diskussion auf dem Forum einbringen, es bleibt alles spekulativ. Und wie gesagt, kann man Nostradamus ohnehin nicht festnageln.

Beste Grüße von
Sagitta

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Tsunami von 1607 und die Katholische Liga von 1609

BBouvier @, Donnerstag, 10.10.2013, 14:24 vor 2932 Tagen @ Sagitta (3271 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 10.10.2013, 14:37

Eigentlich gehört auch III 70 zum Thema:
"Le grand Bretagne comprinse d'Angleterre Viendra par eaux si fort a inondre"
Und die "ligue neufue d'Ausonne" könnte ja die EU sein?!

....

Beste Grüße von
Sagitta

Ganz herzlichen Dank, Sagitta!

Wirklich sehr lichtvoll!

Insbesondere auch der Autor des oberen Scharniers
beleuchtet die Texte außerordentlich kenntnisreich
und trifft meiner Meinung nach recht gut den schmalen Grat
zwischen rein wörtlichem Verständnis und absurden Phantasien.

Zu obigem Vers III/70:
"Großbritannien einschließlich England
Wird durch Wasser sehr hoch unter Wasser gesetzt.
Die neue Liga Italiens wird Krieg führen
So daß sie sich gegen die verbünden werden."

1607, 1608 und 1609!

1)
Die "Killerwelle" von 1607:
"Die Sonne scheint hell am Himmel, der Morgen ist fast windstill.
Die Dame des Hauses hat gerade ihr Frühstück beendet.
Sie schaut aus dem Fenster und traut ihren Augen nicht:
Eine über 5 Meter hohe Welle rast über das Land
direkt auf das Dorf zu.
Sekunden später zerbersten die Fensterscheiben mit lautem Knall.
Die Gewalt des Wassers reißt das Gebäude in Stücke und spült es fort.
Über 2.000 Menschen sterben bei der größten Flutkatastrophe
in der Geschichte Großbritanniens.

Am 20. Januar 1607, gegen 9 Uhr morgens, bricht eine verheerende
Flutwelle über das Land.
Fast 600 Kilometer der Küste im Südwesten von England und Wales
sind betroffen, 520 Quadratkilometer Land
stehen mehr als zehn Tage lang unter Wasser.
Etliche historische Dokumente beschreiben die Katastrophe.
Auch in mehreren Kirchen der Region finden sich Hinweise
auf das Naturereignis und seine Folgen.
Lange Zeit galt eine außergewöhnlich hohe Sturmflut
als Auslöser der tödlichen Welle.
Historische Beschreibungen der "Wasserwand",
die ohne Vorwarnung kam und schneller war
"als ein Hund laufen konnte", lassen Professor Simon Haslett
und Dr. Ted Bryant vermuten, dass ein Tsunami
für die zerstörerische Flut verantwortlich war."

http://www.bbcgermany.de/GERMANY/dokumentationen/genre12/sendung_284.php


Am Mittag des 20. Januars 1607 wurden die Küsten beiderseits des Bristolkanals
von einer ungewöhnlich hohen Welle getroffen.
Der ergiebigsten zeitgenössischen Quelle zufolge,
einem zwölfseitigem Druck aus dem Jahr 1607, trat die Flut
völlig unerwartet bei blauem Himmel auf
und durchbrach vielerorts die Küstendeiche und überflutete
zahlreiche tiefliegende Ortschaften in Devon, Somerset,
Gloucestershire sowie am gegenüberliegenden Ufer in Wales
.
Rund 2.000 Menschen sollen ertrunken sein,
besonders stark wurde die Stadt Cardiff getroffen.
An vielen Kirchen in der Region finden sich noch heute
Pegelmarkierungen, die den Höhepunkt der Flutwelle anzeigen
."

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberschwemmungen_am_Bristolkanal_1607

2)
Die neue, "katholische Liga" von 1609!
Sie war der Zusammenschluss katholischer Reichsstände
im Vorfeld des Dreißigjährigen Krieges!
Und sie war Gegenpart der "protestantischen Union" von 1608.
Oben, Zeile 4, "die".

Beste Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Untergang der Britischen Inseln (Purucker)

Sagitta @, Samstag, 12.10.2013, 14:09 vor 2930 Tagen @ BBouvier (2769 Aufrufe)

Hallo BB,

vielen Dank für Deine Ausführungen -- auch die Nachträge per PN! Deinem Staccato kann ich allerdings nur in gemäßigterem Tempo folgen.

Ich habe meinerseits noch eine Stelle bei der Theosophie gefunden:

http://www.theosophie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4001%3Aquelle-des-okkultismus&catid=420%3Agottfried-de-purucker&Itemid=88&limitstart=4

(bitte Suchfunktion auf dieser Seite nutzen: "Untergang der Britischen Inseln")

Stammt von Purucker und dürfte ca. 80 Jahre alt sein.

Ich wollte damit andeuten, dass "der Untergang Englands" meiner Meinung nach ein esoterischer Mythos ist, der in entsprechenden Kreisen herumgereicht wird. Reale Schauungen dazu gibt es nur eine Handvoll (Johannson + Irlmaiers Kastl + ...).

Grüße, Sagitta

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Besonders gelitten hatte die Stadt Hull...

BBouvier @, Samstag, 12.10.2013, 19:06 vor 2930 Tagen @ Sagitta (2736 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 12.10.2013, 19:15

Ich wollte damit andeuten, dass "der Untergang Englands"
meiner Meinung nach ein esoterischer Mythos ist...

Hallo, Sagitta!

(Auch) da stimme ich Dir gerne zu.
Eine valide wirkende Schau dazu ist mir nicht geläufig.

Hierzu:
"Reale Schauungen dazu gibt es nur eine Handvoll
(Johannson + Irlmaiers Kastl + ...)."

Johansson hat allerdings nicht den "Untergang" Englands
gesehen, sondern der Text dazu lautet folgendermaßen:
=>
Englische Ostküsteund Schottland
Weiter wurde ich im Geiste zu den großen Städten
an der englischen Ostküste geführt, wo die Naturgewalten
den allergrößten Schaden anrichteten.
Die ganze englische Ostküste
stand bis weit ins Land hinein unter Wasser.
Besonders gelitten hatte die Stadt Hull und ihre nähere Umgebung.
Schottland mußte einen besonders heftigen Anprall
ausgesetzt gewesen sein, denn es schien, als seien
große Teile des Landes ins Meer abgesunken."

Was Irlmaiers "Flieger&Kastel" betrifft, so ist
1.
Fast auszuschließen, daß heutzutage eine solche A-Bombe
noch per Flugzeug (=> "zu Fuß") von Rußland aus
quer über Europa hinweg zur Nordsee transportiert wird.
Und nicht beispielsweise mit einem Marschflugkörper.
2.
Bewirkte eine solche Detonation nur ein recht kümmerliches Wellchen.
(wir hatten das hier bereits mehrfach)

Woraus sich folgende Varianten ergeben:
- Irlmaier hat nur eine Art "Detonation" (= Impakt)
gesehen und sich das "Flugzeug" dann dazu gedacht... Stand 1953
... und auch ein Impakt in die See würde nicht ganz England versenken, sondern Johanssons Bild etsprechen
- Irlmaier "schummelt" auch hier wieder mal
und repetiert nur ihm bekannte Mythen, wie Du oben
bereits treffend ausgeführt hat

Heißt:
Ein "Untergang" Englands in diesem Sinne ist durch nichts zu belegen.

Johansson weiter:
"Auswirkungen an den Kanalküsten
Danach zwängten sich die Sturzwellen durch den Kanal
und zerstörten dort auf beiden Seiten Häfen und Städte.
Besonders schwer betroffen wurde Rouen, aber auch andere Städte
an der französischen Nordküste litten stark.
Der Namen dieser Städte entsinne ich mich nicht mehr.
Auch große Teile Hollands, Belgiens und der deutschen Nordseeküste
wurden schrecklich heimgesucht.
Zu den Städten, die besonders großeSchäden aufwiesen,
gehörten Antwerpen und Hamburg.
Letztere bekam ich zu sehen, und es schien, sie habe nachLondon
am schwersten gelitten.
Es wurde mir auch gesagt, daß dort riesige Warenvorräte
verloren gingen."

Beste Grüße!
BB

--
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"Hull"

BBouvier @, Samstag, 12.10.2013, 19:57 vor 2930 Tagen @ BBouvier (2659 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 12.10.2013, 20:10

Die besondere Nennung der Stadt Hull - etwa auf der Höhe Hamburgs
und an der Ostküste Englands, in Zusammenhang mit:
"Danach zwängten sich die Sturzwellen durch den Kanal
und zerstörten dort auf beiden Seiten Häfen und Städte.
"
... deutet möglicherweise eher auf einen Impakt
mitten in der Nordsee hin, als auf ein Seebeben
des Atlantischen Rückens.
Diese Vermutung wird durch folgendes unterstützt:
Vor längerer Zeit las ich in völlig anderem Zusammenhang
die sehr alte Prophezeihung, die kleine Insel
(Name vergessen - auf Höhe Glasgows an der Westküste!)
... die (!) würde bei der Großflut wunderbarerweise
nicht (!) völlig überflutet und die würde verschont werden.

Gruß,
BB

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Irlmaier mit seiner phantasierten "Atombombe" => Tonne

BBouvier @, Samstag, 12.10.2013, 23:00 vor 2929 Tagen @ BBouvier (2861 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 12.10.2013, 23:11

Obige Vermutung - Impakt(hagel?) - und nicht Seebeben,
wird unterstützt, wenn man bei Johansson weiter liest:
=>
"... Auch in Westdeutschland herrschten Überschwemmung und Verwüstung
durch den Orkan. (!) ... Ich hörte, daß auch Österreich
und besonders die Umgebung von Wien unter dem Orkan
schwer leiden müßten ... Dieser Orkan raste dann
über das Schwarze Meer, die Krim und Südrußland hinweg..."

Entweder es handelt sich dabei um Druckfronten,
die sich jeweils ringförmig um lokale Impakte bilden
oder aber um massivste Turbulenzen aufgrund eines wirklich
großen (!) Impaktes sonstwo, wobei mitgerissene Kaltluft
aus größten Höhen sowie aufsteigende Impaktglut
(auf die Feuersäulen bis hoch in die Stratosphäre des WV in Böhmen sei hingewiesen)
Orkane bilden.

Erinnert sei auch an die "Atombomben" des WV hoch über der Adria:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=23136

Zitat von dort:
=>
"Die Überschwemmungen im Mittelmeergebiet werden durch
A-Waffenzündungen in großer Höhe über der Adria,
von Norden beginnend, hervorgerufen. Die Erschütterungen
sind bei uns (an der tschechischen Grenze!) deutlich spürbar
."

Johansson:
=>
"Über Frankreich, Spanien und Marokko
drang der Orkan ins Mittelmeer vor.
Auch Italien wurde schwer heimgesucht,
und dort ganz besonders Sizilien...
In Italien sind große Zerstörungen,
dadurch viele Obdachlose.
"

Obdachlose = Häuser eingestürzt.
Der WV oben entsprechend:
=>
"Die Erschütterungen sind bei uns
(an der tschechischen Grenze!) deutlich spürbar
."

Fazit:
Irlmaier mit seiner phantasierten "Atombombe" => :tonne:


Gruß,
BB

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menschenverachtende Texte ./. seelenvolle Visionen

grumpf @, Mittwoch, 09.10.2013, 21:51 vor 2933 Tagen @ Sagitta (3068 Aufrufe)

Servus Sagitta,

ich habe den Text über die Angelsächsische Mission vor längerer Zeit schon mal irgendwo gelesen. Er hat eine finstere, niederdrückende und sehr asurische Ausstrahlung. Ganz unabhängig von dem Wahrheitsgehalt ist er m.E. nicht dafür entstanden, um Menschen aufzurütteln oder auftzuklären, sondern um sie weiter in das Sklavenrad der Panikmache hineinzupressen. Angst ist schließlich das perfekte Mittel zur Massensteuerung.
Ich hatte ein ähnliches Empfinden, als ich mal das Buch "Geheimgesellschaften 3" vom allerseits so geschätzten J.v.H. in die Hände bekam. Fazit der Aussage: "Oh liebes Volk, du bist zum arbeiten und zum gemolkenwerden da. Mach dir mal keine Gedanken, wir denken schon für dich! Und wenn's kracht, dann sind wir ja in Sicherheit, während ihr gefälligst hinweggefegt werden sollt..." (wer auch immer "wir" sein mag - wir wollen hier ja keine V-Theorien aufstellen)
Zum Thema Schauungen passen solche Texte nur insofern, daß sie zeigen, wie sehr wir uns im Zeitalter der Verfälschungen und Manipulationen befinden. Sie klingen in meinen Ohren menschenverachtend, wohl weder von Aufklärern noch von Warnern verfaßt.

Ganz anders ist das mit den seelenvoll inspirierenden Aussagen von Sri Aurobindo und *Der Mutter*. Du hast recht, sie sind im Allgemeinen wohl weder als Schauungen, noch als Prophezeiungen zu betrachten, sondern als Visionen eines neuen Äons mit einer "supramentalen Menschheit", wie in diesen Texten eine im Wahrheits-Bewußtsein lebende Menschheit bezeichnet wird. Die beiden Yogis verstanden sich ja als Vorkämpfer dieser Entwicklung. So brauchen sie wohl auch keine Quellen im herkömmlichen Sinne für ihre Aussagen, sondern ihr weites Bewußtsein scheint selbst die Quelle darzustellen, EINS geworden mit dem göttlichen Funken.
Die Aussagen zu England sind in diesen Texten sowieso eine der wenigen Ausnahmen von ganz konkreten Zukunftshinweisen. Einen konkreten Hinweis hat Sri Aurobindo z.B. am Ende des ersten Weltkriege gemacht, als er sinngemäß sagte, die finstere Kraft, die diesen Krieg initiiert hat, sei nicht besiegt worden, sondern werde sich recht bald wieder erheben. Über die hinter Hitler stehende Wesenheit schrieb später die Mutter im Jahr 1951:
http://www.aurobindo.ru/workings/ma/agenda_06/1965-01-12-01_g.htm

Eine sehr mystische Aussage über die zukünftige Zerstörung Europas machte Sri Aurobindo in Form eines Aphorismus:
http://www.aurobindo.ru/workings/ma/agenda_12/1971-12-11-01_g.htm

Dazu sollte man bedenken, daß in solchen Schriften der Ausdruck "Kind" selten das wirkliche Kind bedeutet, sondern etwas wie ein "Weiser" oder "höchst spiritueller Mensch".

Aber wenn es sich in diesem Text-Faden nun schon um diese beiden Visionäre dreht, dann hier auch noch der Hinweis auf eine wirklich unglaublich reife Offenbarung, die ein klares Bild der zukünftigen Menschheit nach der Wandlung zeigt, und auch einige Worte darüber, wie diese Wandlung stattfinden könnte:
http://www.amazon.de/Die-Offenbarung-Supramentalen-Aurobindo/dp/8170580544/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1381347893&sr=8-1&keywords=Offenbarung+des+Supramentalen

Dieses Buch gibt für meine Begriffe wesentlich mehr preis, als die meisten all-bekannten Schauungen, denn es zeigt den großen Context der menschlichen Entwicklung ebenso auf, wie die Notwendigkeit der zukünftigen Wandlungen des Physischen.

Einen schönen Abend
grumpf

--
Doch Schweigen ist dann angebracht,
fatal die Plapperei.
Die ritterliche Hohe Wacht,
ist keine Narretei,

sondern sei damit getarnt,
daß keine Augen ruh'n
auf des Narren Wahrheits-Pfad
und seinem stillen Tun.

"Mutter"

throne @, Donnerstag, 10.10.2013, 08:06 vor 2932 Tagen @ grumpf (2760 Aufrufe)

Hallo grumpf

Dann sagte ich Hitler: "Geh und greife Rußland an!" Ich erinnere mich nicht mehr an die genauen Worte und Details, aber Tatsache ist, daß ich ihm sagte: "Geh... um den höchsten Sieg davonzutragen, geh und greife Rußland an!" Das war Hitlers Ende. Er glaubte es und führte es aus – zwei Tage später bekamen wir die Nachricht des Angriffs 1

"Mutter", kinderlos, Bankertochter, Jüdin, hat also Hitler den Befehl zum Angriff auf Russland gegeben, verstehe ich das so richtig, ja?
Das mit der Menschenverachtung, bzw. Texten und Taten, wolltest Du doch auch noch mal näher erläutern, oder?

:lol3:

throne

Mißdeutung politischer Visionen als Schauungen

Ulrich ⌂ @, Germering, Donnerstag, 10.10.2013, 10:47 vor 2932 Tagen @ throne (2904 Aufrufe)

Hallo throne,

"Mutter", kinderlos, Bankertochter, Jüdin, hat also Hitler den Befehl zum Angriff auf Russland gegeben, verstehe ich das so richtig, ja?


"Nationalism is not a mere political programme. Nationalism is a religion that has come from God. Nationalism is a creed which you shall have to live... If you are going to be nationalist, if you are going to assent to this religion of nationalism, you must do it in the religious spirit. You must remember that you are the instrument of God."

Aurobindo, 1908, Bombay
(http://orissa.gov.in/e-magazine/Orissareview/2008/November-2008/engpdf/26-27.pdf)

Wenn man, wie "Mutti", solche pseudo-religiösen "Weisheiten" verinnerlicht, kann man schon mal größenwahnsinnig werden.


In den Schriften von Aurobindo oder "Mutti" nach so etwas zu Suchen, was hier als "Schauung" definiert wird, führt m. E. zwangsläufig zu dem Mißverständnis, Aurobindos / "Mutti's" politische Visionen als solche zu mißdeuten.

Wenn man den Hintergrund Aurobindos außer acht lässt, und ihn - in naiv westlicher folkloristischer Vereinfachung - in die Reihe der "indischen Weisen" stellt, muss man Aurobindos Anekdoten zum Schicksal Englands, dessen "Untergang", zwangsläufig mißverstehen, nämlich als physische "Überschwemmung".

Eine ausführliche Dastellung findet sich bei V.P.Varma: "The political philosophy of Sri Aurobindo." 2008
http://books.google.de/books?id=bLrp0c0hizAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

und eine kurze Zusammenfassung bei
Steffen Gräfe (auch: Graefe): "Der radikale neue Hinduismus." (Einbandtitel: "Der neue radikale Hinduismus.") 2010
http://books.google.de/books?id=QqzbJBEn7KgC&pg=PA263
ab Seite 263: "Aurobindos 'gerechter Krieg' "

Gruß
Ulrich

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Politische Urteile ≠ Seherschauungen

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 10.10.2013, 12:15 vor 2932 Tagen @ Ulrich (2891 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 10.10.2013, 12:24

Hallo!

Wer sich mit der indischen Kultur identifiziert und zu den Vorgängen in der westlichen Zivilisation eher kritisch eingestellt ist, dem sollte man Aussagen wie, "daß es das Schicksal der Britischen Insel sei, zu versinken", nicht als Mitteilung der Seherschau eines Unvoreingenommenen abnehmen, sondern mehr als politische Willensmitteilung - um so mehr wenn sich die beiden als Vorkämpfer der Entwicklung zu einem neuen Zeitalter verstehen.

Die Aussage erinnert mich an dieses Graffiti deutscher Soldaten, jedoch auf etwas höherem Niveau:

[image]

Sämtliche Aussagen der "Mutter" in besagtem Gespräch (von der Beschreibung der "Substanz" usw. abgesehen) sind politisch-religiöse Urteile, d. h. sind im wesentlichen Ausdruck ihres Bildes von der Welt. Das ist offensichtlich, wenn man nicht nur den Satzschnipsel über den Untergang der Insel betrachtet:

"Oh, wenn ich sehe, wie sie sich hier vom englischen Geist durchdringen ließen! Das ist abscheulich – ich mag die Engländer nicht. Und die Engländer... die Engländer haben von den Indern gelernt, was sie nur konnten, aber ihr Bestmögliches bedeutet nicht viel. Die Amerikaner wollen lernen. Sie sind jung, und sie wollen lernen, die Engländer aber sind alt, ausgetrocknet, verhärtet und... ach so anmaßend – sie wissen alles besser als die anderen. Daher haben sie sehr wenig gelernt. Sie haben das Maximum herausgeholt, aber das ist nicht viel. Die Engländer... (Geste des Untergehens) sind dazu bestimmt, im Meer zu versinken.

Ach, hoffentlich zeichnest du das nicht auf!

[...]

Oh, aber die Chinesen... Die Chinesen stammen vom Mond, was tun sie auf Erden! Die Chinesen sind nicht irdischen, sondern lunaren Ursprungs.

[...]

Wenn die Chinesen kämen... Es wäre besser zu sterben, als unter chinesischer Herrschaft zu leben. Sie sind... was ihr Empfindungsvermögen angeht, sind das Monster.

Sie sind lunar – lunar, das heißt: kalt, eisig.

Zwischen diesen beiden gibt es kein Schwanken. Die Chinesen, die chinesische Herrschaft auf Erden bedeutet... eine Verhärtung der Erde, ein Erkalten der Erde so wie beim Mond. Oh! Das wäre schrecklich.

Ach! Auf Wiedersehen, meine Kinder.

Wir wollen keine Katastrophen."

Ob die Aussage über den Untergang Englands im Meer auf eine (undokumentierte) Vision zurückgeht oder eine auf Grundlage ihres politischen Standpunktes gebildete Vorstellung ist, läßt sich gar nicht feststellen. Ein besseres Urteil erlaubte allein die Beschreibung einer etwaigen vorangegangenen Vision des Untergangs.
Daß man einem ganzen Volk pauschal die Vernichtung wünscht, erscheint mir persönlich im übrigen nicht besonders hochstehend, sondern ziemlich dem Diesseits, d. h. dem "Herrn dieser Welt" verhaftet zu sein (als gäbe es etwa "Kollektivschuld" oder irgendein Konzept, das es rechtfertigte, Teile der Menschheit, die einem persönlich nicht passen, pauschal von der Erde zu tilgen, was nicht zu verwechseln ist mit dem Zurückdrängen deren Einflusses in der eigenen Sphäre). Darüber hinaus halte ich die Bewertung Amerikas als junges, lernwilliges "Volk" für ein Fehlurteil. Eigentlich sind sie nur ein Ableger des englischen Imperiums, in dem der englische Instinkt seine letzte, platteste, materialistischste Form annimmt. Das ist ohne Zukunft. Ihrer Bewertung Rußlands bin ich schon eher zugeneigt. Unterm Strich erscheint mir ihr Weltbild (zumindest an dieser Stelle) aber ziemlich schief geraten.

Prinzipiell sind jedenfalls politische oder religiöse Willensbekundungen (mögen sie von lebenden Personen oder Erscheinungen stammen) in Verbindung mit Aussagen über die Zukunft weniger wert als neutrale Sachaussagen, die auf Grundlage erlebter Visionen gemacht werden.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Amerika

grumpf @, Donnerstag, 10.10.2013, 13:30 vor 2932 Tagen @ Taurec (2782 Aufrufe)

Servus Taurec,
die Schwester meines Vaters ging kurz nach dem Krieg nach Amerika und schlug dort eine politische Laufbahn ein. Bis zu ihrem Tod arbeitete sie als Chefsekretärin bei verschiedenen Botschaftern der USA in aller Welt, kam also im State Department ganz nett herum und lernte die Ambitionen Ihres neuen Landes dadurch gut kennen.
Sie teilte in den letzten Jahren zu 100% Deine geäußerte Ansicht, daß das Land ohne Zukunft und nur noch platt, materialistisch, imperial etc. sei.
Aber in den 70er und 80er Jahren hielt sie die Vereinigten Staaten für das Land der Erde, das noch fähig sei, dem Menschen wirklliche Freiheit zu bieten und sich ungeheuer flexibel und lernwillig (das habe ich noch in Ohren ... und dachte dabei an die Aussage von "Mutter") an die nötigen Gegebenheiten anzupassen.
Wir dürfen ja nicht vergessen, daß dieser Staat einst von Auswanderern gegründet wurde, die von der Starrheit der "alten Welt" die Schnauze voll hatten.
Wie sehr später die Macht des Geldes und der Gier die alten Werte verfälschte, das wissen wir ja. Aber vielleicht ist der alte Freiheits-Drang noch eine Chance, die diesem Lande inneliegt.
Gruß
*grumpf*

--
Doch Schweigen ist dann angebracht,
fatal die Plapperei.
Die ritterliche Hohe Wacht,
ist keine Narretei,

sondern sei damit getarnt,
daß keine Augen ruh'n
auf des Narren Wahrheits-Pfad
und seinem stillen Tun.

Textverständnis

grumpf @, Donnerstag, 10.10.2013, 10:50 vor 2932 Tagen @ throne (2700 Aufrufe)

Nun, Throne, solche Texte sollte man kaum aus rationaler Sicht sehen.
"Sie" war das wohl kaum :-)
Dieses Tagebuch eines inneren Prozesses umfaßt 6000 Seiten. Und es dreht sich nicht um äußere Tatsachen, sondern um innere Werdeprozesse und Begegnungen mit verschiedensten Wesenheiten. Da kann ich Dir kaum etwas erläutern, was ich selbst mit der Ratio nicht verstehe. Wozu auch, ich erwähnte diese Textstelle nur, weil sie hier von jenem Wesen sprach, der "hinter" dem 3. Reich stand.
Was an solchen irrationalen Passagen dran ist, kann doch niemand von uns wirklich nachvollziehen, aber es sind allemal andere Sichtweisen von Werdeprozessen auf der Welt.

Sie hatte übrigens einen Sohn, war also nicht kinderlos.

--
Doch Schweigen ist dann angebracht,
fatal die Plapperei.
Die ritterliche Hohe Wacht,
ist keine Narretei,

sondern sei damit getarnt,
daß keine Augen ruh'n
auf des Narren Wahrheits-Pfad
und seinem stillen Tun.

Textverständnis

throne @, Freitag, 11.10.2013, 02:15 vor 2931 Tagen @ grumpf (2694 Aufrufe)

Nun, Throne, solche Texte sollte man kaum aus rationaler Sicht sehen.
"Sie" war das wohl kaum :-)
Dieses Tagebuch eines inneren Prozesses umfaßt 6000 Seiten. Und es dreht sich nicht um äußere Tatsachen, sondern um innere Werdeprozesse und Begegnungen mit verschiedensten Wesenheiten. Da kann ich Dir kaum etwas erläutern, was ich selbst mit der Ratio nicht verstehe. Wozu auch, ich erwähnte diese Textstelle nur, weil sie hier von jenem Wesen sprach, der "hinter" dem 3. Reich stand.
Was an solchen irrationalen Passagen dran ist, kann doch niemand von uns wirklich nachvollziehen, aber es sind allemal andere Sichtweisen von Werdeprozessen auf der Welt.

Sie hatte übrigens einen Sohn, war also nicht kinderlos.

Hallo,

aus welcher Sicht sollte man diesen Text dann sehen?
Das ist ein Auszug aus einem Gespräch, welcher niedergeschrieben wurde. Da ist nichts irrational. Das hat "Mutti" genau so, wortwörtlich, abgesondert. Sie meint, ich wiederhole, weil zu gut: sie habe höchstpersönlich Hitler den Befehl zum Angriff auf Russland gegeben.
grumpf, Du versuchst mir hier das selbstbezogene Delirium einer von 1 Millionen "Gurus" (bei uns sagt man landläufig Sektierer) irgendwie als ganz besonders spezielle Irrationalität, welche man um Gottes Willen nicht rational betrachten darf mit Soße zu verkaufen. Die gelangweilte Bankertochter hat offensichtlich einen schweren Schaden. Das solltest Du Dir besser eingestehen, bevor es abfärbt.

Und wenn ich dann von Dir noch das Wort "Werdeprozess" in diesem Kontext lese...dann weiß ich aber sowas von genau, dass speziell Dein "Werdeprozess" wohl noch ein etwas längerer sein wird.


Und zwar mindestens 6000 Seiten lang. :hammer:


throne

Weltenwende

Jazzy, Montag, 11.11.2013, 17:49 vor 2900 Tagen @ grumpf (2589 Aufrufe)

Hallo grumpf!

Dieses Buch gibt für meine Begriffe wesentlich mehr preis, als die meisten all-bekannten Schauungen, denn es zeigt den großen Context der menschlichen Entwicklung ebenso auf, wie die Notwendigkeit der zukünftigen Wandlungen des Physischen.

Könntest Du die Notwendigkeit der Weltenwende näher erläutern? Das von Dir genannte Buch hat lediglich 93 Seiten und kann möglicherweise im Kern zusammengefasst werden.

Mit freundlichen Grüßen
Jazzy

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