Polsprungvision (Schauungen & Prophezeiungen)

lissi @, Montag, 29. August 2011, 09:14 vor 3350 Tagen 5596 mal gelesen

Hallo,

und noch etwas aus meiner Sammlung: in einer etwa 100-seitigen Broschüre von Andersen mit dem Titel "Die Polwende" aus den 80er Jahren wird die Vision eines Herrn K. aus Köln zitiert. Ich habe diese Vision niemals mehr in anderer Literatur finden können und es würde mich mal interessieren, ob die Quelle irgendwie bekann ist. Hier der Auszug:

"Die beste und ausführlichste Beschreibung einer Polsprungvision erhielt ich unlängst von dem schon zitierten Herrn K., der in der Nähe von Köln wohnt und dort in einem großen Werk arbeitet. Mir erscheint die differenzierte Schilderung dieses bescheidenen Mannes, der in einer Traumvision vom 27.10.79 das kosmische Geschehen an seinem Arbeitsplatz vorwegerlebte, absolut glaubwürdig.
Ein Arbeiter erlebt den Polsprung

„Ich sah mich in dieser Vision im Betrieb als Chemiewerker ar¬beiten, mit einigen Kollegen, die jetzt auch schon mit mir dort arbeiten, und mit einigen neuen Kollegen, die vielleicht hinzukommen. Plötzlich erzitterte alles. Als Nächstes fielen die technischen Anlagen aus, und alles war außer Betrieb. Dann wurde es langsam dunkel, aber es ging kein elektrisches Licht an. Wir liefen alle aus dem Gebäude aufs Werksgelände vor Angst, daß uns etwas auf die Köpfe fallen könnte. Es muß Sommer gewesen sein, da es warm war, und dem Sonnenstand nach etwa 10 oder 11 Uhr. - Nach der Erschütterung sah ich die Sonne noch, zwar nicht ganz klar - vielleicht war es irgendwelcher Staub, wie durch leichten Nebel schien sie durch. Als es immer dunkler wurde, war die Sonne noch immer sichtbar, aber sie zog sich zurück, oder blieb zurück. Das heißt, wenn ich im Sommer um 11 Uhr mich mit dem Gesicht der Sonne zuwende, dann habe ich nach links Osten und nach rechts Westen. Die Sonne ging alsdann in einigen Minuten im Osten unter, also fürs Auge ging sie in ein paar Minuten unter, wo sie vor einigen Stunden aufgegangen war. Also hat die Erde sich nicht nur schneller gedreht, da es schon in ein paar Minuten dunkler wurde, sondern sie hat sich in entgegengesetzter Richtung um ihre Achse gedreht, da die Sonne nicht im Westen, sondern im Osten verschwand. In den nächsten Minuten wurde es immer dunkler. Dann gab es einen Ruck. Ich fühlte mich wie in einem Fahrstuhl, der senkrecht nach oben anzieht, so daß ich in die Knie ging und eine Übelkeit im Magen bekam. Meine Kollegen schrien und fielen um. Ich lag auch auf dem Boden, blieb aber noch bei Besinnung. Ich sah am Himmel immer mehr Sterne sichtbar werden, zum Vorschein kommen, von einer Seite her. Von der anderen Seite, wo der Himmel noch frei von Sternen war, also von der Sonne erleuchtet war, da zog sich diese Helligkeit zurück, und schon sah ich, daß die Sterne mit rasender Geschwindigkeit an der Erde vorbeifielen. Von dem Moment an, als es den Ruck gab, ging die Sonne schneller zurück und aus der anderen Richtung wurden Sterne sichtbar. Meine Kollegen waren schon besinnungslos. Als die Sterne - optisch gesehen -aus nordwestlicher Richtung rasend an der Erde vorbeifielen, da fiel auch ich in Ohnmacht. Als ich wieder zu mir kam - ich weiß nicht, nach wie langer Zeit war es noch immer dunkel, die Sterne fielen aber nicht mehr. Ich sah aber einen ganz neuen Sternenhimmel; also nicht mehr die Sterne, die wir sonst immer bei klaren Nächten sehen. Es waren ganz andere Anhäufungen und Gruppen von Sternen sichtbar und zugleich schrien meine Kollegen und fielen um. Ich vernahm wieder einen Ruck der Erde; ich fühlte dies aber anders als vorhin. Beim ersten Geschehen gingen wir in die Knie und hatten das Gefühl, die Erde drückte gegen unsere Füße, wie ein anfahrender Fahrstuhl nach oben. Jetzt war das Gefühl aber umgekehrt, wie bei einem Fahrstuhl, der überschnell nach unten abgeht, sodaß wir wieder in Ohnmacht fielen. Ende dieser Vision. Zugleich erwachte ich. Es war 4 Uhr 30 morgens und mir war ganz übel... es dauerte einige Minuten, bis sich dieser Zustand normalisierte. In den nächsten Minuten haben auch meine Kollegen die Besinnung wieder erlangt. Da es stockdunkel war, suchten einige von ihnen nach irgendwelcher Beleuchtung, da das elektrische Licht nicht funktionierte. Andere wollten sich Zigaretten anzünden, um die Nervosität und die Angst zu mildern. Als aber einer von ihnen ein Streichholz anzünden wollte, ertönte eine laute Stimme wie ein Brausen oder ein Donner irgendwo aus der Höhe. Das Echo erschallte so laut durch die Gegend, daß es bestimmt kilometerweit zu hören war. Wir erschraken so sehr, daß einige von uns fast zu atmen vergaßen. Der Kollege ließ das Streichholz fallen. Denn die Stimme rief: „Zündet nirgendwo irgendwelche Lichter an, denn alle Industrie-Chemie-Gebiete sind durch nur einen Funken entzündbar zu einer Gebietsbombe, da durch auslaufende Chemikalien hochexplosive Mischungen entstanden. Aber außerdem müßt ihr Menschen versuchen, irgendwo Unterschlupf zu finden, denn durch Mißverständnisse sind verschiedene Feindeskräfte im Anflug mit den schlimmsten Waffen.""

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Edwark Korkowski

Taurec ⌂ @, München, Montag, 29. August 2011, 11:27 vor 3349 Tagen @ lissi 5811 mal gelesen

Hallo, Lissi!

Die Vision stammt von Edward Korkowski und steht in dem Buch "Kampf der Dimensionen", Band 1 (bei mir 5. Auflage von 1994, ab Seite 118). Die erste Auflage erschien, dem Datum des Vorworts nach zu urteilen, 1981.
Das Buch wurde ebenfalls von Andersen herausgegeben, der mit Korkowski zusammengearbeitet hat.

Der Text scheint mir darin etwas länger und in veränderter Reihenfolge zu sein. Außerdem ist eine Zeichnung enthalten.
Ich habe die Seiten daher mal eingescannt:
https://schauungen.de/Quellen/Korkowski_Polsprungvision.pdf

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Korkowski

lissi @, Montag, 29. August 2011, 11:44 vor 3349 Tagen @ Taurec 5048 mal gelesen

Hallo, Lissi!

Die Vision stammt von Edward Korkowski und steht in dem Buch "Kampf der Dimensionen", Band 1 (bei mir 5. Auflage von 1994, ab Seite 118). Die erste Auflage erschien, dem Datum des Vorworts nach zu urteilen, 1981.
Das Buch wurde ebenfalls von Andersen herausgegeben, der mit Korkowski zusammengearbeitet hat.

Der Text scheint mir darin etwas länger und in veränderter Reihenfolge zu sein. Außerdem ist eine Zeichnung enthalten.
Ich habe die Seiten daher mal eingescannt:
https://schauungen.de/Quellen/Korkowski_Polsprungvision.pdf

Gruß
Taurec

Danke Taurec

Danke, ist interessant. Das Buch fehlt mir noch in meiner Sammlung. Werde es mir besorgen, falls es das im Handel nicht mehr gibt (habe noch nicht recherchiert)dann wohl antiquarisch.

Gruß

lissi

Sensationelles Material

Wintermond @, Montag, 29. August 2011, 11:33 vor 3349 Tagen @ lissi 4436 mal gelesen

bearbeitet von Wintermond, Montag, 29. August 2011, 11:40

Immer wieder erstaunlich, dass solch sachliche, präzise Beschreibungen weniger Aufmerksamkeit finden als die wirren Geschichten manch anderer "Seher".

Nur ganz am Schluss mogelt die Deutung durch einen gutherzigen Menschen ein Detail hinzu. Es gibt keine "Missverständnisse" in solchen Lagen. Naturkatastrophen sind auszunutzen solange die Abwehr des Gegners signifikant geschwächt ist. Die entsprechenden Planspiele liegen auf allen Seiten fertig in den Schubladen.

Das ist aber pure Spitzfindigkeit. ;-)

Mit entspannten Grüßen
Wintermond

LOL - Je corrige moi

Wintermond @, Montag, 29. August 2011, 12:47 vor 3349 Tagen @ Wintermond 4127 mal gelesen

Buch gefunden, quergelesen - hammerhart. :hammer:

Mit entspannten Grüßen
Wintermond

Das tut weh...

DerBerliner, Montag, 29. August 2011, 13:25 vor 3349 Tagen @ Wintermond 4154 mal gelesen

Bitte:
Je me corrige!

Kleiner Tip, wenn man mal nicht sicher ist: Einfach gurgeln.

Ich spür leider nichts mehr....

Wintermond @, Montag, 29. August 2011, 14:22 vor 3349 Tagen @ DerBerliner 4223 mal gelesen

....was unzweifelhaft am Vodka liegt.

Die Hintergrund-Akkustik "Corrigez-moi, mais...." wurde von mir bedauerlicherweise 1:1 übernommen.

Einfach mal gurgeln - Muskatnuss, Herr Müller!

Mit besten Grüßen
Wintermond

Missverständnisse

lissi @, Montag, 29. August 2011, 14:20 vor 3349 Tagen @ Wintermond 4006 mal gelesen

Immer wieder erstaunlich, dass solch sachliche, präzise Beschreibungen weniger Aufmerksamkeit finden als die wirren Geschichten manch anderer "Seher".

Nur ganz am Schluss mogelt die Deutung durch einen gutherzigen Menschen ein Detail hinzu. Es gibt keine "Missverständnisse" in solchen Lagen. Naturkatastrophen sind auszunutzen solange die Abwehr des Gegners signifikant geschwächt ist. Die entsprechenden Planspiele liegen auf allen Seiten fertig in den Schubladen.

Das ist aber pure Spitzfindigkeit. ;-)

Mit entspannten Grüßen
Wintermond

Hierzu ein Auszug aus dem gleichnamigen Buch von Andersen:

"Woher immer diese warnende Stimme in der Traumvision kam unzweifelhaft wird aber der Ausbruch eines Krieges angesagt. Das ordnet sich den schon erwähnten Seherstimmen ein, die davon sprachen, daß die kosmischen Erscheinungen mit dem Ausbruch von Kriegshandlungen in Europa zusammenfallen. Militärbefehls
haber würden die kosmischen Einwirkungen als Geheimwaffe des Gegners mißverstehen und den sofortigen Gegenangriff befehlen. Ja dann, lieber Leser, was würden Sie dann wohl tun?
Die Reaktion der Militärs: Gegenangriff!
Ich zitierte bereits aus Nostradamus den Vierzeiler über die außergewöhnliche Verfinsterung der Sonne, wobei man am Tageshimmel „ein Monstrum" sehen werde. „Freilich, ganz anders wird man dieses Zeichen deuten", bemerkte der Seher dazu. Was hat er damit gemeint? Die Erscheinung erfährt jedenfalls eine Deutung, die der wahren Natur absolut nicht entspricht, kann man sich denken. Aber was für eine Fehldeutung?
Was werden die Militärs davon halten? Wenn im Gefolge der Sonnenexplosion die Erde von kosmischen Blitzen getroffen wird? Hellmuth Hoffmann gab eine alte Prophezeiung aus Köln wieder, in der es hieß: (19)
„Niemand wird den Blitzschlag erwarten ... und wenn das Feuer vom Himmel fällt, sind die Truppen der Armeen mit ihren täglichen Aufgaben beschäftigt. Keiner der Militärs wollte den Krieg, aber alle befinden sich plötzlich im Kriegszustand. Der Krieg kam vom Himmel, doch er war nicht Werk des Himmels...
Der Blitzschlag wird jedoch nur von kurzer Dauer sein. Zwar wird er schnell vorübergehen, aber Tod, verseuchte Städte und unfruchtbares Land hinterlassen."
Man wird demnach diese kosmischen Vorgänge für einen feindlichen Angriff halten, der sofortigen Gegenangriff erforderlich mache! - Ein folgenschwerer Irrtum, durch den der Krieg zwischen Ost und West ausgelöst wird? Oder ein willkommener Vorwand, um in einer schon vorhandenen Spannungssituation die militärische Gewaltanwendung zu rechtfertigen?
Eine ziemlich bekannte Schilderung dieses Krieges hat der bayerische Hellseher Irlmaier schon bald nach dem zweiten Weltkrieg..."

böse Physik

Traxas @, Montag, 29. August 2011, 14:05 vor 3349 Tagen @ lissi 4125 mal gelesen

Hallo!

Eine sehr drollige Geschichte.

Welche Meinung haben dazu eigentlich Menschen, die auch nur ansatzweise minimalstes Grundlagenwissen in Physik besitzen? Gibt es solche Leute in diesem Forum?

Von wegen Drehimpuls, Massenträgheit und andere seltsame Sachen.

Wenn ein solches Ereignis in dieser kurzen Zeit eintreten würde, dann gäbe es nicht nur einen Ruck. Es würde die Erdkruste zerbröseln mit allem was darauf kreucht und fleucht. Alle Gegenstände würden von einer Sekunde zur nächsten davon fliegen oder zermalmt werden.

In unseren Breiten beträgt die Erdumdrehungsgeschwindigkeit ca. 1100 km/h. Wenn die Erde die Drehrichtung urplötzlich verändern würde (so wie in der Vision geschildert), na dann viel Spaß.

Diese Vision ist vergleichbar mit den Waldmeister-Geschichten. Schön zu lesen, spannend, detailreich, die naiven Laien sind begeistert. Aber der Inhalt ist einfach nur absurd.

Im Prinzip handelt es sich bei dieser Vision um eines der unzähligen Schauermärchen aus dem Bereich der Grenzwissenschaften.

Du merkst, ich bin etwas skeptisch eingestellt :-D

Gruß Traxas

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zervermübt : - )

BBouvier, Montag, 29. August 2011, 14:24 vor 3349 Tagen @ Traxas 4154 mal gelesen

Jau, Traxas!

Zitat aus dem Texte:
"Die Sonne ging alsdann in einigen Minuten im Osten unter,
also fürs Auge ging sie in ein paar Minuten unter,
wo sie vor einigen Stunden aufgegangen war.
Also hat die Erde sich nicht nur schneller gedreht,
da es schon in ein paar Minuten dunkler wurde,
sondern sie hat sich in entgegengesetzter Richtung
um ihre Achse gedreht, da die Sonne nicht im Westen,
sondern im Osten verschwand.
In den nächsten Minuten wurde es immer dunkler."

Aber weisst Du:
In all den Jahren derlei Sachen immer und immer wieder
erneut widerlegen und widersprechen zu müssen...
das zermürbt auf die Dauer selbst
veritable Kleiderschränke, wie:

BB :-D


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Vergleich mit dem Funkenregen des Waldviertlers

Georg @, Montag, 29. August 2011, 23:49 vor 3349 Tagen @ BBouvier 4194 mal gelesen

Vergleich mit dem Funkenregen des Waldviertlers

Hallo,


Danke für das Reinstellen.


Meiner Meinung nach erinnert mich der Text sehr stark
an die Funkenregen-Vision des Waldviertlers.


Auch dort wird es tagsüber vorübergehend im Sommer dunkel und
es erscheinen dadurch die Sterne.
Allerdings erscheinen durch die Verfinsterung tagsüber im
Sommer jene Sterne, die man ansonsten nachts im winter sehen würde.
Typische Wintersternbilder also......

...oder, es könnte sich natürlich auch eine Funkenregenvision mit anderen
Zukunftsinhalten (Polsprung, 3tF, etc...) vermischen ?


Wäre vielleicht auch eine Anmerkung Wert?


------------------------------


Vision: Der Funkenregen
Die nachfolgende 'Visionsbeschreibung fußt auf den Tonbandprotokollen der oben angeführten Gespräche mit dem Seher sowie auf den Tonbandprotokollen einiger Telefonate mit ihm vom Februar und März 1985. Da es sich hierbei um Dialoge handelt, ist es nicht möglich, den Text aus wörtlichen Zitaten Wagners zusammenzusetzen. Ich gebe daher sein Gesicht in meinen eigenen Worten, jedoch in Ich-Form des Sehers wieder, halte mich aber inhaltlich strikt an seine Aussagen. Der Visionstext wurde vor der Drucklegung dem Seher noch einmal zur Begutachtung vorgelegt, der ihn auf seine Korrektheit hin überprüfte. Seiner Schätzung nach muss das Gesicht Anfang der sechziger Jahre, zumindest aber in deren erster Hafte aufgetreten sein. Mitte der sechziger Jahre hat er nämlich für seine landwirtschaftlichen Maschinen eine Maschinenhalle errichtet, bei deren Bau von ihm bewusst möglichst wenig brennbares Material verwendet worden ist, weil er damals schon von der Funkenregenkatastrophe und von den dabei entstehenden Bränden gewusst hat.
1 »Die Vision begann damit, dass ich mich mit mehreren Dorfbewohnern, vielleicht zehn bis zwanzig Personen, auf unserem Dorfplatz in der Nähe des Hofes des Bauern A stehen sah. Es war ein schöner Sommertag, keine Wolke trübte den Himmel, und kein Wind regte sich. Wir waren alle ziemlich aufgeregt und schauten etwas erwartend in Richtung Sonne, die sich auf einmal langsam zu verdunkeln begann. Der Verfinsterungsprozess dürfte, dem Sonnenstand nach zu urteilen, etwa um 10 Uhr vormittags (Normalzeit, nicht Sommerzeit), höchstens eine halbe Stunde früher oder später, eingesetzt haben und könnte sich bis 11 Uhr hingezogen haben. Zeitspannen sind allerdings in einer Vision sehr schwer zu schätzen. Während die Sonne allmählich schwächer und schwächer wurde, wurde es herunten immer dämmeriger. Man hatte dabei nicht den Eindruck, als werde die Sonne von einem kompakten Körper wie bei einer normalen Sonnenfinsternis verdeckt, sondern eher von einer Art Nebel, der sich aber draußen im Weltraum befunden haben muss, denn in der Atmosphäre selbst herrschte klare Sicht. Die Sonnenstrahlen schienen zunehmend durch irgendetwas durchdringen zu müssen, was ein wenig den Anschein erweckte, als ziehe sich die Sonne langsam zurück.
Als es schon ziemlich dunkel war, gingen wir in den Hof des Bauern A. Spätestens dort waren dann auch etwa sechs bis sieben Kinder bei unserer Gruppe, darunter die beiden Buben des Bauern A. Wer die anderen Kinder waren, weiß ich nicht mehr. Während es ständig noch finsterer wurde, traten nun am Firmament langsam zunächst wenige, dann immer mehr Sterne hervor. Zuerst wurden sie im Westen sichtbar und daraufhin ungefähr gegen Norden hin. Nahe dem östlichen Horizont sowie in jener Region des Südhimmels, wo die Sonne am Himmel gestanden war, gewahrte ich keine Sterne. In dem Himmelsbereich, in dem sie am deutlichsten sichtbar wurden, erkannte ich nun auch einige Sternbilder, deren Position ich mir genau einprägen konnte, da ich wohl mehrere Minuten lang hinaufstarrte. Zuerst nahm ich den Orion wahr, dann den Fuhrmann und am Schluss den Großen Bären. Letzterer ist relativ spät hervorgetreten und war auch nicht so gut sichtbar wie der Orion. Über den Großen Bären hinaus sah man in nordöstlicher Richtung kaum mehr Sterne, er dürfte ziemlich an der Grenze der dort wahrnehmbaren Sterne gelegen sein. Der Orion stand vom Zenit aus gesehen in Richtung Westsüdwest, der Große Bär zeigte, nahe dem Zenit stehend, mit seiner Deichsel nach Ostnordost, und zwischen den beiden stand ziemlich genau über uns im Zenit der Fuhrmann. Alle drei Sternbilder sah man klar und deutlich und als Ganzes, nicht abgeschnitten durch die umliegenden Dächer. Den Mond gewahrte ich nicht. Um diese Zeit war es ungefähr so finster wie in einer normalen sternenhellen Nacht. Man konnte zwar den Boden noch erkennen, eine Zeitung hätte man bei dem Licht jedoch kaum mehr zu lesen vermocht. Daraufhin verlöschten die Sterne wieder, und zwar rascher als sie erschienen waren. Ich glaube, dass es aber zunächst noch dunkel oder zumindest dämmerig blieb. Wann genau es wieder ganz hell geworden ist, vermag ich nicht eindeutig zu sagen.
Erst jetzt kam eine gewisse Hektik in unserer Gruppe auf, die Bewegungen der Leute wurden schneller, und sie liefen durcheinander. Wir gingen zur Hinterseite des Hofes hinaus und befanden uns damit am nordöstlichen Dorfrand. Hier war es nun schon etwas heller, denn man konnte die nähere Umgebung wieder erkennen. Woher das Licht kam, weiß ich nicht, Sonnenlicht dürfte es aber keines gewesen sein. Unentwegt gegen den östlichen Himmel blickend gewahrte ich, wie auf diesem nach einiger Zeit plötzlich massenhaft weiße Punkte sichtbar wurden. Zwischen dem Verlöschen der Sterne und dem Auftauchen dieser Punkte mochten grob geschätzt vielleicht zehn (mindestens zwei, höchstens jedoch fünfzehn) Minuten vergangen sein. Als sie erschienen, hörte ich ein Kind in meiner Nähe rufen: >Schau, die Sterne! < Doch ich erwiderte: >Das sind nicht die Sterne. < Es handelte sich vielmehr um eine Art Glutregen, der von Osten nach Westen ziehend sehr rasch, ähnlich einem Hagelschauer, über unserem Gebiet niederging. Weil ich den heranfliegenden Objekten direkt entgegenblickte, vermag ich deren Flugbahn nur ungefähr anzugeben. Sie flogen in einer gekrümmten Ost-West-Bahn auf uns zu, um zuletzt, als sie schon ziemlich weit herunten waren, fast senkrecht niederzufallen. In dieser ihrer letzten Flugphase hatten sie auch keine völlig gerade Spur mehr. Sie schienen ein wenig zu taumeln und nach seitlich auszuweichen, so dass ihre Bahnen nicht mehr streng parallel liefen und sich manchmal in einem spitzen Winkel kreuzten. Die Objekte glühten zunächst weißlich, verfärbten sich aber dann im Verlauf ihres Fluges über gelblich auf rot. Manche schienen so etwas wie eine Rauchfahne hinter sich herzuziehen. Viele von ihnen verlöschten, bevor sie noch den Erdboden erreichten. Im Osten prasselten sie zuerst nieder, dann bei uns, aber hoch über uns strichen sie ebenfalls hinweg, um weit im Westen niederzufallen. In welcher Dichte sie auftrafen, ist schwer zu sagen, ich schätze, in Abständen von 50 bis 100 Metern, vielleicht manchmal dichter, manchmal weniger dicht. Irgendwelche Geräusche des Fallens oder Aufschlagens hörte ich nicht. Konkret aufprallen habe ich keines der Stücke gesehen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es größere Objekte waren. Sie dürften beim Aufprall Staub-, Sand- oder die Größe kleinen Schotters gehabt haben. Angst davor, getroffen zu werden, hatten wir nicht. Während sie niedergingen, standen wir frei heraußen ohne Kopfbedeckung oder Helm. Ich weiß im übrigen nichts davon, dass eines der Stücke ein Dach durchschlagen und auf diese Weise ein Gebäude angezündet hätte oder dass jemand danach so einen Brocken aufgehoben hätte. Das Zeitintervall vom ersten Erscheinen der Funken am Himmel bis zu ihrem Auftreffen betrug größenordnungsmäßig etwa mindestens fünfzehn Sekunden bis höchstens ein paar Minuten. Spätestens nach ihrem Niedergehen war es bereits wieder so hell, dass man die umliegenden Felder erkennen konnte. Ich glaube mich erinnern zu können, auf einem von ihnen weißlich verfärbten, also fast reifen Roggen gesehen zu haben, welcher ein wenig gelegen ist. Die Lage dieses Feldes ist mir Jedoch nur mehr ungefähr gegenwärtig. Welches Getreide andere Felder getragen haben, weiß ich nicht mehr.
Auf dem Gelände gewahrte ich jetzt dort und da vereinzelt Feuerstellen, die erste auf einem Feld einige hundert Meter außerhalb des Dorfes. Entweder schon mit dem Funkenregen, spätestens aber mit dem am Boden entstandenen Feuer kam Jetzt aus Richtung Osten ein heftiger Wind auf, der die einzelnen Brandnester anfachte, das Feuer vor sich hertrieb und es mit unheimlicher Geschwindigkeit an die Gebäude heranbrachte. Auf dem besagten Roggenfeld brannte in Dorfnähe fast das ganze dort stehende Getreide weg. Von den Feldern griff das Feuer an einzelnen Stellen auf das halbdürre Gras am Dorfrand über und erfasste das Brennholz und anderes Holzmaterial, welches bei uns die meisten Bauern hinter ihren Höfen liegen haben. Wir bemühten uns mit primitiven Mitteln, sein Vordringen gegen die landwirtschaftlichen Gebäude zu verhindern, indem wir zum Beispiel einzelne Brandherde am Boden mit den Füßen austraten. Doch wurden wir ihm nicht recht Herr. Bei den gesamten Löschaktivitäten der kleinen Gruppe, der ich angehörte, war nie eine Feuerspritze im Einsatz. Ich sah in diesem Ortsbereich weder einen Feuerwehrmann noch ein Feuerwehrauto, jedenfalls ist mir nichts Dergleichen in Erinnerung. Es ist aber möglich, dass die Ortsfeuerwehr an anderen Stellen tätig war.
Nach dem Funkenregen war unsere Gruppe vom Hof des Bauern A am Dorfrand entlang drei Höfe weiter Richtung Osten geeilt, um das dort schon am Boden sichtbare Feuer zu bekämpfen. Der Bauer D hat dort hinter seinem Hof einen — erst nach der Vision gebauten — Schuppen stehen. Nachdem wir eine Weile gelöscht hatten, sah ich, wie bereits unmittelbar bei dem Objekt, aber auch in der Nähe anderer Gebäude jenes Ortsbereiches, das Gras brannte. Da schienen mir diese verloren zu sein, und ich sagte — sinngemäß — zu den anderen: >Lassen wir das gehen, das können wir sowieso nicht mehr retten! Schauen wir, dass wir das da erhalten! < Womit ich den — ebenfalls erst nach der Vision gebauten — Stall des Bauern A meinte. Daraufhin wichen wir am Hof des Bauern C (bei dem ich seinen nach der 'Vision gebauten Maschinenschuppen wahrnahm) und des Bauern B (wo ich dessen nach der Vision gebauten Maschinenschuppen und seinen gleichfalls erst nach der Vision angelegten Fahrsilo1 erblickte) vorbei zum Hof des Bauern A zurück. Wir konnten indes nicht verhindern, dass die dem Stall des Bauern A benachbarte Hütte über dem Fahrsilo des Bauern B Feuer fing. Und bald darauf schlugen auch schon am südlichen Dachende des Stalles des Bauern A oben aus dem First die Flammen heraus. Das Gebäude brannte völlig aus. Mir steht noch das Bild vor Augen, wie wir nach dem Brand das Gerippe der verkohlten Dachbalken betrachteten, die sich noch auf der Mauerruine hielten. Übrigens weiß ich nichts von den Rindern, die in dem Stall normalerweise untergebracht sind. Ich entsinne mich nicht, dass wir sie herausgetrieben hätten. 1984 ist von dem nämlichen Bauern A eine Fahrsilohütte fertiggestellt worden, mit deren Bau er 1982 begonnen hat. Sie habe ich ebenfalls schon in dem Gesicht wahrgenommen, aber nicht brennen gesehen. Außerdem erblickte ich damals noch den — nach der Vision gebauten — Stall des Bauern E, von dem ich allerdings nicht weiß, ob er gebrannt hat oder nicht. Die erwähnte Fahrsilohütte des Bauern A war das letzte sich im nachhinein realisierende visionäre Gebäude. Sonstige bauliche Veränderungen, welche jetzt noch ausständig wären, sind mir aus der Funkenregenvision nicht in Erinnerung. Nach dem Verlöschen des Feuers war ich eine Zeitlang sehr erschöpft. Das empfand ich aus dem visionären Geschehen heraus unmittelbar mit mir, dem in der Vision Agierenden, mit. Danach gingen wir einige hundert Meter vom Dorrrand hinaus auf eine wenige Meter erhöhte Bodenwelle und blickten uns dort um. Zuerst schauten wir in Richtung Westen, wo wir in der Ferne noch den Gipfel des Nebelsteins [1015 m hoher Berg im nordwestlichen Niederösterreich, einige zehn Kilometer westlich des Standortes des Sehers; AG] wahrnahmen. In dem Areal von uns bis ziemlich hin zum Nebelstein sah man an einzelnen Stellen dünnen Rauch aufsteigen. Dann blickten wir nach Süden. Hier reichte unser Blick bis zu einigen Hügelkuppen in der Nähe des Kamp, etwa in dem Abschnitt des Flusses, wo die Steinwand liegt [Kamp — Fluss in Niederösterreich, einige Kilometer südlich des Standortes des Sehers; Steinwand — 654 m hoher Berg östlich der Ortschaft Rastenfeld, 2 km südlich des Kamp; AG]. In dem Gebiet stieg ebenfalls dort und da dünner Rauch auf, und zwar ungefähr bis zum Kamp hin. Ob der Rauch auf das Areal nördlich des Kamp begrenzt war oder auch noch südlich davon aufstieg, vermag ich nicht abzuschätzen. Sowohl nach Westen als auch nach Süden hatte ich den Eindruck, dass die Rauchsäulen vor allem aus Wäldern kamen. Nach Norden und Osten hatten wir von unserem Beobachtungspunkt aus keinen Ausblick.
Wie spät es um diese Zeit war, vermag ich nicht zu sagen, denn wir sahen an dem ganzen Tag, d. h. soweit die Vision eben reichte, die Sonne nicht mehr. Sie dürfte hinter einem in der Höhe lagernden Rauchschleier verborgen gewesen sein. Allerdings ist mir nach dem Brand einmal der westliche Himmel heller als der östliche erschienen — ein Hinweis vielleicht auf eine nachmittägliche Tageszeit. Danach gingen wir wieder ins Dorf zurück. Als nächstes ist mir nur erinnerlich, dass ich mich ziemlich allein wahrscheinlich in der Gegend des Bauern F am nordöstlichen Dorfrand befand, als ich von einem aus Norden bis Nordwesten kommenden Geräusch veranlasst wurde, mich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden zu werfen und den Kopf schützend mit den Händen zu bedecken. Das Geräusch klang wie eine weit entfernte Detonation, und es kann sein, dass ich auch einen Lichtblitz wahrnahm. Warum ich mich da auf den Boden warf, weiß ich nicht. Vielleicht war es nur eine überflüssige Vorsichtsmaßnahme.
Wahrscheinlich in diesem Zusammenhang — jedoch könnte es auch ein wenig früher oder später gewesen sein, meine Erinnerungen sind da etwas undeutlich — nahm ich eine Bodenerschütterung wahr. Sie war relativ leicht und mochte einige Sekunden gedauert haben. Irgendwelche Schäden an Gebäuden entstanden dadurch bei uns nicht. Ich kann nicht ausschließen, dass das leichte Beben des Bodens von (eventuell jenes detonationsartige Geräusch verursachenden Luftschwingungen herrührte, welche ihre Energie auf den Boden übertragen haben. Jedoch habe ich über die faktische Ursache der Bodenerschütterung keine konkreten Anhaltspunkte. In einer letzten Szene sah ich mich in unserem Dorf in die Richtung meines Anwesens gehen.
An dieser Stelle war aber das Gesicht noch nicht ganz zu Ende. Das bisher Geschilderte betraf meine Erlebnisse am Funkenregen-Tag von etwa 10 Uhr Vormittag (bzw. 11 Uhr Sommerzeit) bis irgendwann am Nachmittag, als ich wieder nach Hause ging. Wenn ich auch heute schon Erinnerungslücken habe, so hat mir die Vision seinerzeit doch das in dem Zeitraum um mich herum ablaufende Geschehen lückenlos dargestellt. Nun aber schlössen sich einige kurze Szenen an, die Ereignisse einer späteren Zeit, vielleicht Stunden, Tage, Monate oder noch später danach betrafen und die ich nur mehr vage erinnern kann.
Und zwar habe ich in diesen Szenen Meldungen gehört, dass die Sowjetunion einen — vermutlich kleineren — Raketenangriff auf den Westen, wahrscheinlich auf die Bundesrepublik Deutschland, unternommen hat. Ob der Angriff mit konventionellen oder atomaren Waffen vorgetragen worden ist, weiß ich nicht. Ebenso wenig, ob er Menschenleben gefordert hat. Auf den Angriff, der mehr eine nervöse Kurzschlusshandlung als eine von langer Hand geplante Aktion gewesen zu sein schien, dürfte es keine unmittelbare militärische Reaktion des Westens gegeben haben. Ich weiß nichts davon, dass er zu einem Krieg geführt hätte. Mir ist nur in Erinnerung, einen entrüsteten Kommentar über jenes Ereignis gehört zu haben, und zwar, wie mir scheint, im Radio. Auch sah ich mich mit einigen Leuten unseres Ortes darüber diskutieren, die alle ganz empört waren und es schier nicht zu begreifen vermochten, dass man da aus heiterem Himmel einfach hatte losschlagen können. Die konkreten Formulierungen des Kommentars bzw. der Gespräche sind mir nicht mehr gegenwärtig. Der Raketenangriff muss auf irgendeine Weise mit dem Funkenregen — oder äußerstenfalls mit einer sonstigen Naturkatastrophe — zusammengehangen haben. Denn in meinen Gesichten ist es immer so, dass die Ereignisse innerhalb ein und derselben Vision thematisch irgendwie zusammengehören, auch dann, wenn sie räumlich oder zeitlich weit voneinander entfernt sind. Nach diesen kurzen Szenen war die 'Vision endgültig aus. Was die Ursache des Funkenregens betrifft, so muss es sich hierbei um einen Kometen gehandelt haben. Das ging aus den Gesprächen hervor, die wir am Beginn der Vision auf unserem Dorfplatz führten, deren genauen Wortlaut ich jedoch vergessen habe. Ob die herabstürzenden Objekte direkt von einem Kometen stammten oder ob ein solcher die Katastrophe indirekt ausgelöst hat, etwa indem er einen anderen Himmelskörper aus der Bahn geworfen hat, dessen Bruchstücke dann auf die Erde fielen, weiß ich nicht. Ansonsten habe ich keinerlei Anhaltspunkte, worum es sich da handeln könnte. Ich kann mich nicht erinnern, über den Funkenregen selbst irgendwelche Radio- oder Fernsehmeldungen gehört zu haben. Hinsichtlich der Eintrittszeit bin ich stets der Überzeugung gewesen, dass jenes Ereignis für das Jahr 1986 oder allenfalls etwas später zu erwarten sei. Denn ich nahm damals in die Vision ein vages Bewusstsein von Gesprächen mit hinein, die ich irgendwann vor dem visionären Geschehen geführt haben muss, die also nicht selbst Bestandteil des Gesichtes waren und in denen die Jahreszahl >1986< angeklungen ist. Diese Zahl wurde aber auch von einer Stimme genannt, die mir am Beginn des Gesichtes eine kurze Einleitung auf das visionäre Geschehen gab, deren genaue Formulierung oder sonstigen Inhalt ich jedoch nicht mehr erinnern kann. Daher weiß ich auch nicht sicher, ob die von der Stimme mitgeteilte Jahreszahl auf das Herannahen der Funkenregenmaterie im Weltraum oder schon auf den Funkenregen selbst bezogen war. Ich glaube aber, dass sie für letzteren galt.
Was die Jahreszeit anlangt, so muss sich das Geschehen im Sommer, ungefähr in der ersten Augusthälfte, abgespielt haben. Denn bei der dem Glutregen vorangehenden Finsternis habe ich ja die Position von drei Sternbildern wahrgenommen. Später schaute ich mir diese öfters in der Realität am winterlichen Sternenhimmel an, wenn also die Sternenkonstellation gegenüber jenem Sommervormittag um 12 Stunden bzw. 6 Monate verschoben war, und stellte fest, dass die Sternbilder ungefähr in der ersten Februarhälfte um 11 Uhr abends jene in der Vision geschaute Position innehaben. Zurückgerechnet resultiert daraus für den Funkenregen die erwähnte Jahreszeit. Der besseren Orientierung wegen nahm ich diesen Vergleich der realen mit den visionären Sternbildern manchmal vom Hof des Bauern A aus vor, von wo aus ich im Gesicht die Sterne gesehen hatte. Außerdem habe ich in der Vision fast reifes Getreide auf den Feldern stehen gesehen. Es muss somit unmittelbar vor der Getreideernte gewesen sein, die bei uns in der Regel Mitte August beginnt.«


3. Authentizität der Vision
Ist die Vision echt, hat der Seher das hier beschriebene Geschehen tatsächlich visionär wahrgenommen? Die mangelhafte Authentizität könnte im wesentlichen zwei Ursachen haben. Erstens, dass er sein Gesicht ganz oder teilweise erfunden hat und zweitens, dass er bei dessen Wiedergabe Erinnerungstäuschungen unterliegt. Die erste Möglichkeit wirft die Frage nach seiner Glaubwürdigkeit auf, die zweite jene nach seinem Visionserinnerungsvermögen. Was seine Glaubwürdigkeit betrifft, so ist meines Erachtens an derselben kein vernünftiger Zweifel möglich. Bei den Befragungen vermittelt er den Eindruck völliger Ehrlichkeit. Sein Bemühen, Erinnerungen hervorzuholen an Gesichte, die teilweise schon viele Jahre zurückliegen, ist aus seinem ganzen Gesprächsverhalten unmittelbar evident. Ich habe die Frage, ob er seine Gesichte erfunden haben könnte, auch einigen Personen aus seiner Umgebung vorgelegt. Ein langjähriger Freund von ihm, Herr W. (33), ein Chemiker, der sich auch für Parapsychologie interessiert, kennt den Seher seit ungefähr 1963. Ihm ist erinnerlich, dass dieser einige Zeit nach dem Beginn ihrer Bekanntschaft, vielleicht 1964 oder 1965, über seine Visionen zu erzählen begonnen hat, wobei die Funkenregenvision eine der ersten war, die er ihm mitgeteilt hat. Seiner Ansicht nach hat Wagner die Gesichte tatsächlich erlebt und nicht erfunden. Ihren paranormalen Ursprung hält er darüber hinaus für wahrscheinlich (Gespräch 10. 8. 1982). Dass er wirklich subjektiv wahrgenommen hat, was er an visionären Erlebnissen kundtut, davon ist auch der ehemalige Gemeindearzt (54) überzeugt, der von 1959 bis 1979 in der Heimatgemeinde des Sehers praktiziert hat und in dem Zeitraum sein Hausarzt gewesen war. Er berichtete mir, Wagner habe ihm schon seit den frühen sechziger Jahren, spätestens seit 1964, bis 1979 immer wieder von seinen Gesichten erzählt. Jedoch habe er, der Arzt, sich nicht so recht schlüssig darüber zu werden vermocht, ob sie als pathologische oder als paranormale Phänomene einzustufen seien (Gespräch 10. 8. 1982). Eine ähnliche Auffassung vertritt die Mutter des Sehers (77). Zwar glaubt sie nicht, dass er seine visionären Erlebnisse erfunden hat, doch interpretiert sie diese eher als Erzeugnisse seiner eigenen (unbewussten) »Phantasie«. Und zwar vor allem deswegen, weil sie, eine einfache und religiöse Frau, glaube oder zumindest früher geglaubt habe, dass echte visionäre Begabungen nur besonders frommen Menschen zuteil würden. Ihr Sohn aber sei früher alles andere als fromm gewesen, wenn er sich auch inzwischen in dieser Hinsicht schon etwas gebessert habe (Gespräch 8. l. 1985).
Für die Vertrauenswürdigkeit Wagners spricht schließlich auch, dass ich einige seiner Angaben (über den Beginn seiner Bekanntschaft mit Prophezeiungsliteratur, über einen Unfall in Kärnten, den er angeblich visionär wahrgenommen hat) durch entsprechende Recherchen, soweit überprüfbar, bestätigen konnte.
Alles zusammengefasst erscheint mithin die Glaubwürdigkeit des Sehers in einem Grad gewährleistet, der die Faktizität seiner Funkenregenvision (wie auch seiner anderen Kriegs- und Katastrophenvisionen) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen gestattet. Wie steht es mit seinem Visionserinnerungsvermögen? Obwohl er offenbar schon zahlreiche Einzelheiten seiner Gesichte vergessen hat, ist doch erstaunlich, wie viel ihm davon heute noch gegenwärtig ist. Es hat den Anschein, als sei er die meisten visionären Ereignisse besser zu erinnern imstande als persönliche reale Erlebnisse. Dies dürfte mit der großen subjektiven Wahrnehmungsintensität der Gesichte zusammenhängen, welche beispielsweise jene von Träumen erheblich übertrifft. Er sagt, sie würden ihm so nachdrücklich in das Gedächtnis eingegraben, dass er danach manchmal vom Bett aufgestanden sei und sich gefragt habe, ob er das Geschaute nun bereits in der Realität erlebt habe oder erst erleben werde. Mit anderen Worten: ob es sich hierbei um eine Erinnerung an die Vergangenheit handle oder um eine »Erinnerung« an die Zukunft. Erst nachträgliche Reflexionen hätten ihm dann den tatsächlichen Sachverhalt klargemacht. Ein solches gesteigertes Erinnerungsvermögen ist auch bei der Funkenregenvision erkennbar. Zwar hat er natürlich in den rund zwanzig Jahren, welche seit ihrem Auftreten verflossen sind, verschiedenes vergessen. Die Hauptelemente des Gesichtes sind ihm jedoch mit überraschender Klarheit präsent. Wir dürfen daher annehmen, dass seine Angaben erinnerungsmäßig zum überwiegenden Teil zuverlässig sind, wenngleich kleinere Details dort und da durch Erinnerungstäuschungen verfälscht sein mögen. Wenige Prozent des Informationsgehaltes unseres Visionstextes könnten sich aus diesem Grund als unzutreffend erweisen.

Nachtrag:
Zur Vision selbst sei noch ergänzt, dass er sich nun auch erinnern kann, im Gesicht einige der visionären Kinder mit ihren Namen angesprochen zu haben, welche er jedoch vergessen hat. Das erste Erscheinen der Glutstücke am Himmel hält er nun für möglich, schon im Hof des Bauern A wahrgenommen zu haben und nicht erst nach Verlassen des Hofes vom Dorfrand aus (Telefonat 20.6.1986).

...

Nach einem anderen ............... Gesicht wird in einem der kommenden Jahre, jedenfalls noch vor Ausbruch des 3. Weltkrieges, ein ähnliches Ereignis eintreten. Und zwar werden dann riesige Felstrümmer — vermutlich Asteroiden — aus dem Weltraum auf die Erde zustürzen. Diese Brocken werden jedoch noch im Weltraum über Mitteleuropa — der Seher beobachtet das Schauspiel von seinem Hof aus — mit Raketen, die von einem Objekt im Weltraum aus abgefeuert werden — zerstört oder zumindest zerkleinert. Ist es nicht ein merkwürdiger Zufall, dass zwei solche astronomische Katastrophen innerhalb weniger Jahre eintreten — während man vorher Jahrtausende hindurch nichts Derartiges erlebt hat (von der Tunguska - Katastrophe von 1908, deren Ursachen nicht völlig geklärt sind, vielleicht abgesehen)?

Die Dokumentation von Präkognitionsfällen scheiterte bisher im wesentlichen zum einen an der Ablehnung des
Sehers, auf sehr private Ereignisse bezogene Gesichte bekannt zu geben, zum anderen daran, dass ich ihn bisher nicht
so recht dazu habe motivieren können, mir weniger private Geschehnisse beinhaltende Gesichte wenigstens kurz vor
der Erfüllung mitzuteilen. Eine Alltagsvision dieser Art hat er mir jedoch, neben ein paar anderen, geschildert und
für die Veröffentlichung freigegeben. Sie sei hier angeführt, da das Eintreten der zentralen Aussage des Gesichtes
ein ungewöhnliches Wettergeschehen — vom Leser selbst nachgeprüft werden kann. Nach des Sehers Schätzung
könnte das Gesicht, das von mir am 27. 7. 1982 zunächst fragmentarisch und dann vollständig im März 1985
protokolliert worden ist, vielleicht Anfang der siebziger Jahre aufgetreten sein.


------------------------------

mfG Georg

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etwas aber VÖLLIG anderes!

BBouvier, Dienstag, 30. August 2011, 00:42 vor 3349 Tagen @ Georg 3977 mal gelesen

Meiner Meinung nach erinnert mich der Text sehr stark
an die Funkenregen-Vision des Waldviertlers.

Hallo, Georg!

Nein.
Überhaupt nicht!

Auch dort wird es tagsüber vorübergehend im Sommer dunkel und
es erscheinen dadurch die Sterne.

Aber dann doch nur deswegen, weil offenbar abertausende
Kleinstmeteortiten niederregnen und diese
"Wolke" sich vor die Sonne schiebt:
Vergleichbar mit einer Sonnenfinsternis!

Allerdings erscheinen durch die Verfinsterung tagsüber im
Sommer jene Sterne, die man ansonsten nachts im Winter sehen
würde.

Ja.
Was denn sonst wohl??
Erwartetest Du vielleicht, man sehe dann den Osterhasi?

Grüsse,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Ähnlichkeiten

Gerhard @, Dienstag, 30. August 2011, 01:46 vor 3349 Tagen @ Georg 3900 mal gelesen

Hallo, Georg, vielen Dank für diese Erinnerung!

Es gibt in der Tat etliche Parallelen zwischen den beiden Visionen. Rein äußerlich findet das Visionsgeschehen um die selbe Uhrzeit statt. Die Art wie die Sonne und die Umgebung sich verdunkeln, ist gleich. Sowohl der Waldviertler wie Korkowski erleben Erschütterungen und werden zu Boden geworfen. Einerseits erscheinen ungewohnte Sternbilder, andererseits fallen "Sterne" vom Himmel. Der Schlüssel für die Ähnlichkeit ist folgende Stelle im Text von Korkowski als "Sterne sichtbar wurden, die alsdann in rasender Geschwindigkeit an der Erde vorbeizufallen schienen .... Oder waren es in Wirklichkeit nicht Sterne, sondern Meteore?"

Hier (und an anderen Stellen) kommt nämlich sehr deutlich zum Ausdruck, dass Korkowski gewisse Schwierigkeiten hat, die Vision selbst zu verstehen. Und ähnliche Probleme hat Gann mit den Materialien des Waldviertlers. Und wie bei letzterem ist auch bei Korkowski die Vision unterbrochen bzw. mehrteilig. Als er z.B. zu Boden geworfen wird, kann er die Zeit nicht mehr richtig einschätzen, die "Plötzlichkeit" des "Falles der Sonne", könnte also rein in der subjektiven Wahrnehmung liegen. Auch der Waldviertler hat Probleme mit der zeitlichen Reihenfolge seiner Visionsbruchstücke - einmal mehr ein gutes Lehrstück dazu, wie schwierig der Umgang mit diesen Texten ist.

Wenn nun Korkowski sagt, dass er die Vision vor Erscheinen der Polsprungbücher von Andersen hatte, so deutet (!!) er die Vision nun aber ganz in diese Richtung - weil er vor der Niederschrift seiner Visionen eben dann doch Andersen gelesen und offenbar "verinnerlicht" hat. Er gibt aber durch den Hinweis auf die Meteore seine Unsicherheit dann doch versteckt zu. Womöglich handelt also die Vision gar nicht von einem Polsprung sondern von einer Verdunkelung der Sonne, aufscheinenden Sternbildern, von einem Meteorfall und einem Wackeln des Bodens (Erdbeben oder Detonation?). Dann darf man die versteckte Furcht, dass den ins Freie rennenden Arbeitern etwas auf den Kopf fiele, oder aber die große Brandgefahr nun ebenfalls anders zuordnen - beim Waldviertler brennt's ja auch durch die herabfallenden "Steine" ...

Ich finde die Reaktion von BB auf Deinen Beitrag (Stichwort "Osterhasi") sehr unangemessen und stelle mich gern auf Deine Seite.

Grüsse, Gerhard

Ich teile deine Auffassung - Vergleich mit der Warnung von Garabandal

Georg @, Dienstag, 30. August 2011, 09:20 vor 3349 Tagen @ Gerhard 4100 mal gelesen

Hallo Gerhard,


Ich teile Deine Auffassung,

Eine kleine Ergänzung nur noch.

Vielleicht ist es ja so, dass die Sonne, die da an falscher Stelle untergehen soll
ein vorbeiziehender Himmelskörper ist?
Ein vorbeiziehender und/oder mit einem anderen Himmelsobjekt kollidierender
Himmelskörper, von dem dann der Funkenregen ausgeht?
Man vergleiche mit der Warnung von Garabandal
Wie der Zusammenstoß zweier Himmelskörper, die allerdings nicht auf die Erde fallen.
(Zumindest größtenteils nicht, bis auf den Funkenregen eben).


Verblüffend auch die Übereinstimmung, wonach
in beiden Schilderungen davon die Rede, dass militärische Großmächte
mit dem Abschießen von Raketen auf das Ereignis reagieren sollen,
wodurch allerdings nur neue Probleme entstünden
und die entsprechenden Abwehrsysteme anderer Militärmächte die Welt
offensichtlich an den Rand eines "Raketenkrieges" bringen würden.
Der Waldviertler nennt diesbezüglich konkret die in der
Zwischenzeit ("wiederauferstandenen"?) Sowjets.


mfG Georg

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Waldviertler vs. Korkowski

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. August 2011, 10:56 vor 3349 Tagen @ Gerhard 4133 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 30. August 2011, 11:06

Hallo, Gerhard!

Die Vision des Funkenregens des Waldviertler und Korkowskis Polsprungvision zeigen zwei völlig verschiedene Ereignisse.

Vorab:
Die Funkenregenvision weist einen relativ hohen Grad der Realitätsnähe auf. Sie könnte sich physikalisch tatsächlich so abspielen und es gibt kein Indiz für symbolische Verfremdung. (Die Tatsache, daß offensichtlich mehrere Zeitebenen der Entwicklung des Dorfes und seiner Einwohner übereinanderliegen, ausgenommen.)

Korkowskis Vision muß man einen hohen Grad von Symbolhaftigkeit unterstellen, wenn man sie überhaupt ernstnehmen will. Die Finsternis ist allenfalls rudimentär durch die Verfinsterung der Sonne dargestellt, wobei der Sternenhimmel jedoch sichtbar bleibt, dessen Bewegung den Polsprung verdeutlicht. Der Zeitablauf ist beschleunigt (die physikalischen Folgen durch eine so schnelle Bewegung wurden hier schon angesprochen). Es wird tatsächlich mit Sicherheit keine Stimme erschallen, die den Leuten erklärt, was los ist. Korkowski wird auch den Chemiearbeitern nicht mehr erklären können, was passiert. Bei Korkowskis Erklärung fließen zudem Interpretationen ein, die er sich persönlich zurechtgelegt hat. Er hat sich, wohl auch in Zusammenarbeit mit Andersen, ein Szenario der Abläufe überlegt, das er hier in der Vision präsentiert. Das entwertet zumindest diese Passagen der Vision.

Beim Waldviertler verdunkelt sich die Sonne durch eine dichte Wolke, die sich sehr nahe an der Erde vor die Sonne schiebt. In Himmelsbereichen, die von der Wolke nicht verdeckt sind, wird der Tagessternenhimmel sichtbar. Die Sterne selbst fallen nicht. Es fallen "Funken", die tatsächlich kleine, wohl recht langsam fliegende Meteoriten sind, von Osten her. Sie stammen offensichtlich von der Wolke. Obwohl Korkowski die Frage stellt, ob es Meteore seien, geht er davon aus, daß tatsächlich der Sternenhimmel sich mit der Sonne bewegt. Das ist keine "Schlüsselstelle", die sofort den ganzen Text in einem völlig anderen logischen Licht erscheinen läßt. Die Unstimmigkeiten vermehren sich durch diese Betrachtungsweise nur, aber das scheinst Du auszublenden.

Bei Korkowski hingegen wird die Sonne völlig ohne Wolke, bei klarem Himmel unsichtbar. Korkwoski erlebt einen Fahrstuhleffekt (den übrigens auch Bariona während der dreitägigen Finsternis seherisch erlebt hat). Der Waldviertler sah keinen Fahrstuhleffekt. Bei Korkowski zittert die Erde, beim Waldviertler nicht. Bei Korkowski bewegt sich die Sonne, während sie beim Waldviertler an ihrem natürlichen Platz verweilt, bzw. dies vermutlich tut, während sie bis zum Ende des Geschehens verdeckt bleibt. Bei Korkowski verändert sich der Sternenhimmel, beim Waldviertler nicht. Bei Korkowski sind die Leute überrascht (im Gegensatz zu Korkowski, der als Seher damit rechnet), beim Waldviertler erwarten sie das Ereignis. Bei Korkwoski werden die Leute besinnungslos, beim Waldviertler nicht. Bei Korkowski ist es stockdunkel, beim Waldviertler ist die Umgebung noch sichtbar. Beim Waldviertler fallen die Funken bis zum Boden und entfachen dort Brände, bei Korkowski nicht, denn er sieht den Sternenhimmel vorbeiziehen.

Der Funkenregen ist kein Polsprungereignis!

Und daß es draußen warm ist, macht noch keinen Sommer. An welchen Zeichen der Umgebung in einem Chemiewerk will Korkowski denn die Jahreszeit ablesen?

--

Du scheinst ein unglaubliches und mir unbegreifliches Talent zu haben, Dinge zielsicher falsch zu verstehen. Die einzigen Möglichkeiten, wie ich mir das bald nur noch erklären könnte, wären Dummdreistigkeit oder Vorsatz Deinerseits, um die Leute hier auf die falsche Fährte zu führen. Vor allem fallen mir Deine Bemühungen, Dich hier als Spaltaxt zu betätigen, äußerst unangenehm auf! :angry:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Korkowski

lissi @, Dienstag, 30. August 2011, 12:10 vor 3348 Tagen @ Taurec 3893 mal gelesen


Und daß es draußen warm ist, macht noch keinen Sommer. An welchen Zeichen der Umgebung in einem Chemiewerk will Korkowski denn die Jahreszeit ablesen?


Hallo,

vielleicht haben die Arbeitskollegen ja Sandalen an und kurze Hosen? ;-)

Korkowski

Georg @, Dienstag, 30. August 2011, 23:35 vor 3348 Tagen @ lissi 3849 mal gelesen

Ein bischen was von der 3tF mag sich in die Vision von Korkowski
dazugemischt haben. (Fahrstuhleffekt, etc..)
Das meiste erinnert aber doch eher an eine Funkenregenvision.

So ergibt sich auch insgesamt die größte Plausibilität,
so man überhaupt gewillt ist eine sinnvolle Deutung
vorzunehmen.


mfG Georg

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Korkowski grundsätzlich

BBouvier, Mittwoch, 31. August 2011, 00:38 vor 3348 Tagen @ Georg 4110 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 31. August 2011, 01:06

Aussagen Korkowskis in Buchform habe ich letztmalig
vor vielen (!) Jahren dort zitiert gelesen.
Und dabei handelte es sich ganz offenbar
um sehr sorgfältig ausgewählte, einen ganz schmalen Bruchteil
seiner schier unzähligen "Visionen" nur!
Und zwar nur solche Sachen, die auf den Leser auch halbwegs
plausibel wirken.

Denn:
Vor einigen Jahren gab mir ein Bekannter einen
dicken Stoß vom Korkowski selbst eng
mit Maschine beschriebenen Briefbögen.
Geführt wie ein Tagebuch.
Jeweils das Datum, gefolgt von einer seiner Visionen.
Endlos - schier unerschöpflich - eine wahrhafte Flut!

Und das alles derart übel-unsinnig, da grausts die Sau!

Falls ich mich recht an ein paar Sachen erinnere:
- auf den Rheinwiesen vor Köln haben Moslems
grosse Konzentrationslager errichtet und vergewaltigen
und metzgern dort nach Gutdünken deutsche Frauen
- in einer anderen Vison rudert er frei weg über die
in Wasser versunkenen Türme des Kölner Domes

Real - keine Vision! - er sitzt am (Datum) grad hinter seinem Hause
im Garten. Gleich neben dem Apfelbaume landet da ein UFO,
dem Ausserirdische zwecks Besuches bei ihm entsteigen
und berichten:".....=>"

Und genau in dieses Raster passt auch obige Vision,
in der sich die Erde schlagartig rückwärts dreht.

Was ich sagen will:
Ich bezweifle nicht, Korkowski sei nicht fortlaufend
von Visionen verfolgt - gradezu gepeinigt worden.

Eine Übereinstimmung seiner "Visionen" mit späterer
Realität dürfte jedoch nicht zu vermuten sein.

Gruss,
BB.........Netzfunde "Korkowski"
=>
1)
Dann aber, nachdem das Morden zur Tagesordnung und zur Ge­wohnheit geworden ist, werden die Wächter, die Außerirdischen, eingreifen und Menschen und Erde verbrennen. Währenddessen werden Fremde versuchen, die Erde in ihren Besitz zu bekommen. Zugleich wird ein kosmischer Krieg entfacht. Dadurch werden die automatischen kosmischen Ordnungshüter in euren kosmischen Bereich gezogen. Es werden viele sterben, und die Planeten mit den Verbrechern, die zu oft und brutal über ihre Nachbarn herfallen, werden zer­strahlt....und so weiter...=>

2)
In einer Vision vom Dez.96 schwebte ich über dem Land nach Süden, als ich über mir eine Stimme hörte: „Komme in Richtung China! In einem islamischen Gebiet findet gerade eine gewichtige Besprechung zur Lage statt, und noch wichtigeres du solltest dieses hören und zur Kenntnis weitergeben.“ Nun, in wenigen Augenblicken war ich dort. Es müsste Pakistan gewesen sein. Ich sah ein grosses Gebäude, einer Moschee ähnlich, und kam in einen grossen Luxusraum. Auf dem Boden hockten etwa 30 Männer mit Turban, der üblichen Kopfbedeckung . Sie genossen reichen Luxus und Speisen. Nach einer Weile kam ein noch luxuriöser gekleideter Mann. Er grüßte:“Allah mit uns!“ Sie alle antworteten, sich verbeugten sich: Allah mit uns!. Er begann sogleich zu herichten: Brüder, ich habe euch Gutes mitzuteilen. Wir sind sehr nah am Ziel, unser Weltplan beginnt sich zu erfüllen. Wir haben fast alle Ungläubigen im Griff, am besten Europas Völker, wie ich es feststellen konnte, obgleich Russland mit seiem geistesfeindlichen Diktator als solches tot ist, und Amerika mit seiner von uns erbauten Totaldemekratie in Wahrheit im Sterben liegt und unausweichlich der Anarchie, dem Gangstertum verfällt. Die meisten europäischen Blindgänger und Nachahmer folgen dem Weg der Selbsvernichtung. Wir werden ihnen helfen, das sie auch weiter bis zum bitteren Ende gehen. Nun aber, zuerst bitte ich Agent Nr.7 um kurze Berichterstattung zu seinem Wirkungsbereich.“
Der stand auf, verbeugte sich und sagte:“Ja, mein Gebieter. Ich kann mit voller Zufriedenheit sagen, das meine Arbeit in Europa zu fruchten beginnt- Es gelang mir, tonnenweise alle Rauschgiftatten ohne besandere Störung ZU liefern, z.B. in Wandverkleidungen von Schiffen, Flugzeugen, Zügen, Autos und dergleichen, wie auch in Lebensmittelkonserven. Aber zu gleicher Zeit ist mir auch die örtliche Herstellung auf chemische Art gelungen von verschiedenen Drogen. Falls von aussen die Lieferung gestört würde, kann der Bedarf durch örtliche Produktion voll ergänzt werden. Aber wir können darüber hinaus auch die Wirkung beliebig erhöhen. Doch auch ohne Erhöhung sind Europas Genießer kurz davor, das sie nicht mehr merken, was mit ihnen geschieht .“Der Anführer sagte: Danke Nr.7, ich bin zufrieden mit deiner Arbeit. Nr.11, bitte berichte über deine Ergebnisse.“ Nr.11 erhob sich und sprach:“Gebieter, mit der Armee meiner Agenten habe ich die meisten Istitutionen unterwandert, andernorts die Personen bestochen, damit diese, wenn ihnen befohlen wird, auf große Verwirrung hin arbeiten. Es können kaum gerechte oder wirtschaftsnotwendige richtige Beschlüsse getroffen werden. Falls örtlich doch, so tun unsere Bestechlinge solches torpedieren, zu nichte machen. Ich habe auch den gewichtigen Lebensfaktor Medien unterwandert, so dass verschiedenartige Organe der Medien Wichtiges wie auch Härteres aus der Wahrheit der Geschehnisse nicht weiter berichten oder verfälschen und in unserem Sinne berichten~ andere gar ihre eigenen Artgenossen angreifen mit verleumderischen Machenschaften, mit erdachten Falschberichten, und Wahrheitsberichter zu Unheilsstiftern und Friedensstörern stenipeln und dadurch wirkungslos machen. Auch ist es mir gelungen, einzelne Warner, Mahner, Zukun.ftsseher zu verunglimpfen, zu Spinnern zu erklären, indem ich doppelt so viele Falschspieler tätig habe, die so geübt sind im Verdrehen der Tatsachen, daß man ihnen mehr
glaubt als den Wahrheitsberichtern. Auch die Methode der Einschüchterung fruchtet bestens. Falls irgendwo etwas bewirkt wird, was uns nicht paßt oder nicht gefällt, lassen wir von Nichtwissern, einseitigen Blindgängern demonstrieren und alte haltlose Naziparolen ausrufen, und schon wird eine wirklich wahre und notwendige Handlung fallen gelassen. Unheil und Dummheit gedeihen in Europa besser, als es erwartet wurde. Es gibt jetzt dort immer mehr solcher Institutionen oder ähnliche Machthaber oder Personen in einigen Parteien unter den Völkern Europas. die gar das sogenannte leichte Rauschgift ihrer Jugend wie Brot zum Frühstück geben wollen. Das ist doch voller Erfolg. sie helfen uns, sich selbst zu Giftkrüppeln zumachen.“ Darauf sagte der Häuptling: “Danke, Nr. 11. - Nr. 14, bitte berichte!“ Dieser sprach: “Gebieter, mir ist es auch bestens gelungen, daß - obigleich die Europäer langsam aussterben, sie sich durch die sogenannte Abtreibung weiter dezimieren. Die Millionen und Abermillionen Kinder Europas, die sie beseitigen, das führen sie dummerweise mittels unseren Scheinverfolgten, besser gesagt unseren absichtlich Verfolgten aus, ganz nach unserem Plan und Absicht. Diese dort jetzt lebenden Unsrigen benutzen wir als Vorkämpfer fär unsere Zwecke, ob sie es wollen oder nicht, sie müssen. Damit es aber besser gelingt, lasse ich für bestimmte Zeit Untätigkeit und Friedensabsichten vortäuschen. In dieser bestimmten Zeit lasse ich aber Kampfmittel für die Offensive Allahs Söhne sammeln, vorbereiten.“ Der Häuptling unterbrach: “Danke, Nr. 14. - Nt. 17, bitte dein Bericht.“Auch er erhob sich und sagte: “Ja. mein Gebietet,...und so weiter und so weiter...=>


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Einschätzung Korkowskis

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 31. August 2011, 11:08 vor 3348 Tagen @ BBouvier 4073 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 31. August 2011, 11:15

Hallo!

- in einer anderen Vison rudert er frei weg über die
in Wasser versunkenen Türme des Kölner Domes

Darin hat er in "Wellenberg", der interessanterweise ebenfalls von Andersen dokumentiert wurde, einen Kameraden:
„Der Kölner Dom taucht auf. Nur der obere Teil des Daches des Kirchenschiffes und der obere Teil der Türme ragt aus dem Wasser, die meisten Gebäude der Stadt Köln liegen unter dem Wasserspiegel ... Die Wasserfläche ist spiegelglatt, also ganz ruhig. Die Bergkuppen des Siebengebirges ragen wie Inseln aus dem Wasser. ...“

Merkwürdig, daß beide, wenn sie schon eine Vision über einen so hohen, verglichen mit anderen Schauungen viel zu hohen Wasserspiegel haben, ausgerechnet den Kölner Dom sehen.
Ob es über Andersen eine Verbindung zwischen Wellenberg und Korkowski mit gegenseitiger Beeinflussung gab?

Netzfunde "Korkowski"
=>
1)

Das ist ja völliger Blödsinn.

2)
In einer Vision vom Dez.96

Und in dieser Vision wurden empirische Tatsachen (Drogen, Abtreibung, Korruption, politische Inkompetenz, usw.), die von Europäern in ihrer Dekadenz selbest verursacht werden, einer moslemischen "Weltverschwörung" zugerechnet. Weil das in einer Vision geschieht, könnte man meinen, dem käme irgendein Wahrheitsgehalt zu. Tatsächlich ist es Blödsinn. Womöglich hat er eine (in unserer Lage verständliche) Moslemphobie, was auch angesichts der Vision über die moslemischen Rheinwiesenlager zumindest in Betracht kommt.

Auf der anderen Seite scheint Korkowski bemerkenswert reale Visionen gehabt zu haben. Was ist denn beispielsweise hiervon zu halten? Es wirkt wie eine Szene, die sich zu Beginn der Finsternis abspielen könnte, bzw. nach einem Impakt oder Vulkanausbruch (Eifel?) westlich von Köln.

Traumvision vom 23 . 6.1980:
"Ich sah mich auf unserer Terrasse stehen. Es müßte Herbst gewesen sein, da alles Grüne ins Gelb überging. Die Sonne stand auch tiefer als im Sommer, aber es war warm. Ihrem Stand nach zu urteilen könnte es in etwa 13 - 14.00 Uhr gewesen sein. Der Himmel war dünn bewölkt.
Nun aber sah ich, wie der Himmel von Westen her sich rot färbte. Im ersten Moment sah es so aus, als ob etwas die Sonnenstrahlen von Westen her zurückblendete. Das sah man aber kurz darauf nicht mehr, da zuerst die Wolken tief rot wurden, bis alles rot war. Die Wolken verloren ihre normale Form, zogen nicht mehr von Westen nach Osten, sondern kamen in sich in Bewegung. Sie breiteten sich, bis sie eine gleichmäßige feuerrote Schicht bildeten. Die Bewegungen in der roten Masse sahen aus wie bei einer chemischen Umwandlung.
Dann senkte sich die Wolkendecke immer tiefer. Eine ängstliche Stille trat ein. Nichts bewegte sich; kein bißchen Wind. Der rote Dampf oder Staub senkte sich immer tiefer, so daß
es wie zum Abend dämmerte. Von irgendwo her kamen Menschen und liefen in die Häuser.
Als mir dies alles zu bedrohlich wurde, ging ich rückwärts ins Haus, konnte meine Augen aber nicht von dem bedrohlichen Phänomen abwenden.
Jetzt fielen eine Art Regentropfen auf die Platten der Terrasse und auf die Fenster. Doch wo die Tropfen fielen, sah ich, daß sie braun waren und schäumten. Nach einigen Sekunden schneller Bläschenentwicklung hat sich die braune Masse aufgelöst. Zurück blieb ein rostbrauner Fleck.
Als ich die Terrassentür geschlossen hatte, hörte ich einige Hilfeschreie. Ich öffnete schnell die Haustür. Es lief jemand ins Haus und schrie vor Schmerzen. Seine Kleidung hatte lauter kleine Löcher, wie von Säure durchgebrannt. Seine bloßen Unterarme waren von diesem sauren Regen verbrannt: lauter kleine Löcher bis tief ins Fleisch, auch im Gesicht. Es muß ihn fürchterlich gebrannt haben. Bei seinem Schreien wurde ich wach."

Korkowskis Visionen weisen auf jeden Fall Symbolik auf. Korkowski lebt zwar noch, ist allerdings uralt und wird wahrscheinlich in keiner Verwirklichung seiner Visionen selbst auftreten, falls welche davon eintreffen.
Darüber hinaus scheint er sehr viel phantasiert zu haben. Daß er nachgedacht und sich Szenarien zurecht gelegt hat, trug sicher dazu bei. Insofern ähnelt er dem Waldviertler, dessen Überlegungen zumindest der Überlieferung seiner Visionen geschadet haben.
Man kann allerdings nicht ausschließen, daß mißgünstige Sender ihm Blödsinn (z. B. den Weltraumkrieg) heruntergeschickt haben.

Auf der anderen Seite finden sich relativ vernünftige Visionen wie die obige. Wieviele derartige Korkowski hatte, vermag ich jedoch mangels Überblick über sein Werk nicht einzuschätzen.
Die Frage ist, ob Korkowski ein kompletter Fall für die Tonne ist oder ob wir, den Blödsinn ignorierend, die vernünftigen Sachen heraussuchen sollten.
Bedenklich ist, daß mir die obige Vision nur deswegen vernünftig erscheint, weil ich an künftige Vulkanausbrüche und Impakte glaube. Jemand, der an eine islamistische Gefahr glaubt und zu monokausalen Erklärungen neigt, könnte auch die Vision über das Treffen in Pakistan für phänomenal halten. Man läuft also Gefahr, sich nur die Dinge herauszusuchen, die das eigene Weltbild bestätigen. Demnach fände man bei Korkowski nur eine Scheinsicherheit.

Seher, deren Visionen sich relativ strikt an eines oder wenige Geschehen halten, nicht in so viele Richtungen greifen und sich ergänzen, sind leichter zu bearbeiten.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

böse Physik

lissi @, Montag, 29. August 2011, 14:34 vor 3349 Tagen @ Traxas 4032 mal gelesen

Hallo!

Eine sehr drollige Geschichte.

Welche Meinung haben dazu eigentlich Menschen, die auch nur ansatzweise minimalstes Grundlagenwissen in Physik besitzen? Gibt es solche Leute in diesem Forum?

Von wegen Drehimpuls, Massenträgheit und andere seltsame Sachen.

Wenn ein solches Ereignis in dieser kurzen Zeit eintreten würde, dann gäbe es nicht nur einen Ruck. Es würde die Erdkruste zerbröseln mit allem was darauf kreucht und fleucht. Alle Gegenstände würden von einer Sekunde zur nächsten davon fliegen oder zermalmt werden.

In unseren Breiten beträgt die Erdumdrehungsgeschwindigkeit ca. 1100 km/h. Wenn die Erde die Drehrichtung urplötzlich verändern würde (so wie in der Vision geschildert), na dann viel Spaß.

Diese Vision ist vergleichbar mit den Waldmeister-Geschichten. Schön zu lesen, spannend, detailreich, die naiven Laien sind begeistert. Aber der Inhalt ist einfach nur absurd.

Im Prinzip handelt es sich bei dieser Vision um eines der unzähligen Schauermärchen aus dem Bereich der Grenzwissenschaften.

Du merkst, ich bin etwas skeptisch eingestellt :-D

Gruß Traxas

Hallo Traxas,

in dem besagten Buch ist gar nicht die Rede von einer Veränderung der Drehrichtung der Erde, dann hättest Du (und die böse Physik) natürlich Recht, das wäre echt absurd!. Es gibt aber auch andere, einleutende Szenarien, die den Effekt bewirken können, ohne dass die Erdachse an sich kippt oder die Drehbewegung sich umkehrt. Ich würde Dir gerne die anderen geophysikalischen Möglichkeiten aus dem Buch aufzeigen, wegen Umfang des Buches und der hier nicht darstellbaren Abbildungen kann ich Dir das auch mal zumailen, falls Du mir Deine e-mail-Addresse zukommen lassen willst.


Gruß

lissi

Dosendrehen

Gärtner @, Montag, 29. August 2011, 22:34 vor 3349 Tagen @ lissi 3938 mal gelesen

Moin !

Da gab es doch auch schon mal ,zuletzt vor einem Jahr ungefähr, im Zukunftsforum (also Detlef´s,nicht Padrone) eine Übungstunde zu.
Einfach mal mit "Dosendrehen" suchen.

Viele Grüße
Gärtner

Meine Hand erhebt sich auch

attempto @, Montag, 29. August 2011, 15:18 vor 3349 Tagen @ Traxas 3966 mal gelesen

Unter Polsprung verstand ich bisher die plötzliche Verlagerung der magnetischen Pole. Die bisherigen Polsprünge waren häufig (in erdgeschichtlichen Dimensionen) "plötzlich". Eine Polwanderung passiert übrigens noch heute, wenn auch sehr langsam.

Eine Drehrichtungsumkehr, und um dies handelt es sich zweifellos, wenn im Osten die Sonne unterginge, wäre zum Einen nur durch einen tangentialen Einschlag eines riesigen Meteors denkbar (muß ich mal ausrechnen:-) ), welchen niemand überleben könnte, zum Anderen wären die Folgen dramatisch :
-Weltweite Überschwemmungen (Da würde selbst der Mt. Everest überflutet)
-Kontinentalverschiebungen um mehrere (100?/1000?) km
-Wölbungen der Erdkruste mit etlichen km Höhe
-gravierende Bahnverschiebungen (prinzipiell habdelt es sich dabei um kosmisches Billard)
-mindestens 1 Riß in der Erdkruste über mehrere 10.000 km
-weltweite, fast gleichzeitige Vulkanausbrüche mit den bekannten Folgen
-zeitweiser Verlust eines Großteils der Atmosphäre
und, und, und

Am Ehesten könnten das vielleicht einige anaeroben Einzeller tief in der Erdkruste überleben, aber selbst das bezweifle ich.

Einige Astronomen vermuten, daß durch solch einen Zusammenstoß unser Mond entstand. Aber das ist lediglich eine Theorie, und noch nicht hinreichend bewiesen.

Drehrichtungsumkehr nicht nötig

lissi @, Montag, 29. August 2011, 20:10 vor 3349 Tagen @ attempto 3843 mal gelesen

Unter Polsprung verstand ich bisher die plötzliche Verlagerung der magnetischen Pole. Die bisherigen Polsprünge waren häufig (in erdgeschichtlichen Dimensionen) "plötzlich". Eine Polwanderung passiert übrigens noch heute, wenn auch sehr langsam.

Eine Drehrichtungsumkehr, und um dies handelt es sich zweifellos...

Hallo,

Einspruch! Es gibt geophysikalische Szenarien, wo es zum Zustandekommen der Effekte (Sonne geht im Westen auf, anderer Sternenhimmel) keiner Verlagerung oder Drehrichtungsumkehr der Erdachse bedarf! Ein Beispiel: Die Erdschalenhülle "verrutscht" auf dem Magma, ohne dass sich die Erdachse verlagert oder entgegendreht. Daneben gibt es auch noch ein Kreiselmodell, das z.B. Andersen in seiner "Die Polwende" beschrieben hat. Hier unter "Edwark Koworski" (s. einige Beiträge vorher) ist auch ein link enthalten, wo eine kurze Erklärung enthalten ist.

Gruß

lissi

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Überlebensübung für Spezialamöben

BBouvier, Montag, 29. August 2011, 21:32 vor 3349 Tagen @ lissi 3929 mal gelesen

Hallo,Lissi!

Ein Beispiel: Die Erdschalenhülle "verrutscht" auf dem Magma,
ohne dass sich die Erdachse verlagert oder entgegendreht.

Herzlich gerne.
Du rennst damit offene Türen ein.

Geschieht das jedoch
- ruckartig
- so, dass die Sonne stillzustehen scheint
- oder gar, dass sie scheinbar rückläufig (!) wird
(wie Korkowski phantasiert),

dann zuerhaut das die Erdkruste dermassen in Fetzen,
dass bestenfalls ein paar Amöben mit
Einzelkämpferlehrgang des Mossad überlebten.

Daneben gibt es auch noch ein Kreiselmodell,
das z.B. Andersen in seiner "Die Polwende" beschrieben hat.

Sicherlich.
Jedoch ginge die Sonne dabei wie gewohnt z.B.
=>
"Dort, über dem Kirchturm Niederbrombachs."
auf!!

Weswegen das Niemandem (ausser Astronomen)
überhaupt auffiele.

Die Erde hätte sich auf den Kopf gestellt
und Niederbrombach läge dann im Westen.

Ja - ich weiss schon - das ist nicht einfach zu verstehen.

Hilfreich ist dabei, sich zu gewärtigen,
dass die Erde ja ihre Drehrichtung und ihre
Drehgeschwindigkeit beibehalten hätte.

Beste Grüsse,
BB


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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Coriolis-Kräfte

Gerhard @, Montag, 29. August 2011, 22:19 vor 3349 Tagen @ BBouvier 3858 mal gelesen

Die Erde hätte sich auf den Kopf gestellt
und Niederbrombach läge dann im Westen.

Ja - ich weiss schon - das ist nicht einfach zu verstehen.

Hilfreich ist dabei, sich zu gewärtigen,
dass die Erde ja ihre Drehrichtung und ihre
Drehgeschwindigkeit beibehalten hätte.

Weswegen das Niemandem (ausser Astronomen)
überhaupt auffiele.

Letzteres möchte ich sehr bezweifeln, siehe bitte das Stichwort im "Betreff".
Mit diesen Kräften tun sich allerdings selbst gestandene Physiker schwer.
Die Meteorologen nutzen sie zwar rechnerisch, aber verstehen sie auch nicht wirklich.
Und was nur ganz wenig bekannt ist: Corioliskräfte spielen nicht nur bei Luft- und Wasserströmungen ***) eine Rolle sondern auch bei den Metallströmungen tief im Erdinnern - eine der wesentlichen Ursachen übrigens für die periodischen Umpolungen des Magnetfeldes der Erde.

Kurz gesagt: auch bei diesem spezifischen Modell von (Pol-) Umkehr der (mechanischen) Erdachse würden ganz erhebliche Kraftwirkungen an beweglichen Teilen (flüssiger wie fester Erdmantel, Ozeane, Luftmassen) sich zeigen. Wenigstens wenn sie sich diese Umkehr relativ kurzfristig vollziehen würde.

G,G

***) bei Meeresströmungen besonders; bereits bei großen Flüssen führen die Corioliskräfte zu unterschiedlich starken Auswaschungen der Ufer, sogar bei der Abnutzung von Eisenbahnschienen machen sie sich bemerkbar.

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Andersen&Co

BBouvier, Montag, 29. August 2011, 22:44 vor 3349 Tagen @ Gerhard 3924 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 29. August 2011, 22:53

Jau, Gerhard!

Selbstverständlich.
*gähn*
Das alles ist doch völlig klar und selbstverständlich:
Natürlich stellte sich die Erde nicht auf den Kopf -
und Niemand bemerkte das überhaupt,
da eigentlich völlig folgenlos. :-D

Recht gern wiederhole ich jedoch
was ich sagte und was Kern der Aussage war:
=>
Stellt sich die Erde bei kontinuierlicher
Weiterdrehung "nach Andersen&Co" auf den Kopf,
dann geht die Sonne nach wie vor
"über dem Kirchturm Niederbrombachs" auf, wie gewohnt.

Wohingegen Korkowski etwas völlig anderes schildert.

Und nur darauf wollte ich hinaus.

Gruss,
BB


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Fallende Sterne

lissi @, Mittwoch, 31. August 2011, 11:42 vor 3347 Tagen @ BBouvier 3853 mal gelesen

Hallo,

ich möchte doch noch mal auf die Polwende zurückkommen:
in Jesaja 34:4 heist es :"... , und der Himmel wird zusammengerollt werden wie ein Buch..."

Falls sich diese Stelle auf die Ereignisse bezieht, die demnächst irgendwann eintreffen sollen:
Hier fallen die Sterne ausnahmsweise mal nicht vom Himmel, was man auch als Meteoritenregen deuten könnte, sondern der Himmel wird "zusammengerollt" und in der Offenbarung 6:14 "Und der Himmel entwich wie ein zusammengerolltes Buch; und alle Berge und Inseln wurden bewegt aus ihren Örtern." wird durchaus von Veränderungen, bewegten Bergen und Inseln (="Schäden der Erdkruste) gesprochen, wie auch in anderen Prophezeiungen, wonach Land untergeht und neues auftauchen soll. Wie es aussieht, wenn sich die Sterne am Himmel schnell bewegen, kann man gut mit dem Freeware-Programm „Stellarium“ mit dessen Zeitrafferfunktion ausprobieren, obwohl hier die „Fallrichtigung“ nicht so ganz stimmt.

Wir drehen uns (am Äquator) auch mit ca 1670 kmh um die Erdachse, ohne hier in einen Geschwindigkeitsrausch zu verfallen. Sollte die Erdschale verrutschen bei gleichbleibender Achsendrehgeschwindigkeit, warum sollten wir Vorgang nicht überstehen können? Das in solch einem Fall die Kontinantalplatten während der Rutschpartie "aneinanderklappern" und dadurch Land unter- und auftaucht ist wohl anzunehmen und wohl auch vorausgesagt

Zugegeben, in der Offenbarung 6:13 heisst es "und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird. Da kann man sich auch lauter kleine Kometchen vorstellen, die mehr oder weniger langsam auf die Erde fallen. Aber ich meine, auch ein Visionär wird wohl unterscheiden können zwischen einem „fallenden“ Sternenhimmel und Meteoritenschauern. Vielleicht wird ja auch beides zutreffen.

Gruß

lissi

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Jesaja = offenbar Phaeton-Impakte

BBouvier, Mittwoch, 31. August 2011, 20:48 vor 3347 Tagen @ lissi 3855 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 31. August 2011, 21:00

Hallo, Lissi!

Völlig einverstanden.
Wobei ich bei "Jesaja" davon ausgehe, hier wird
das vorantike Geschehen der Phaeton-Impakte
repetiert und als "Endzeitgeschehen" in die Zukunft
transponiert.

"Jesaja"
=>
"...das Jesaja-Buch (wird) verschiedenen,
teilweise unbekannten Autoren zugeschrieben,
deren Verkündigung später in einem Entwicklungsprozess
zu einem Buch Jesaja zusammengefasst wurde...
Alle, mit Ausnahme der konservativen Gelehrten,
übernehmen heute die Hypothese Döderleins,
dass die in Kapitel 40 bis 66 des Buches Jesaja
enthaltenen Prophezeiungen nicht Worte des Propheten Jesaja
aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. sind,
sondern aus späterer Zeit stammen...
Der einst große ‚Prophet des Exils‘ ist zu einer völlig unscheinbaren Figur
zusammengeschrumpft und wird unter dem Wirrwarr
von Bruchstücken fast begraben.
"

Der "Phaeton"-Bericht in wichtigsten Stichworten:
- die Sonne schwankt am Firnament
- glühende Bruchstücke (des Sonnenwagens) fallen zur Erde
- rasende Glut über Afrika
(brennt die Menschen dort schwarz zu Negern)
- Versiegen der Flüsse
- Abschmelzen des Schnees auf den höchsten Gipfeln
- 3 Tage Dunkelheit
- die erneuerte Sonne zieht "danach" eine neue Bahn am Himmel (!)
- Erwärmung des nördlichen Polarmeeres
- die nördlichen Sternbilder stehen nunmehr tiefer am Himmel (!)

heisst:
Da kein "Regen" = (Sintflut) geschildert wird,
handelt es sich dabei um ein kosmisches Ereignis,
von dem wir sonst keine Kenntnis haben.

Aus den letzten 3 Strichaufzählungen
ist zwingend eine vorantike Verschiebung
der europäischen Platte nach Süden zu folgern!
Und zwar in ursächlichem Zusammenhang mit
massivem Impakthagel
.

Beste Grüsse,
BB


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2. Möglichkeit

attempto @, Donnerstag, 01. September 2011, 11:40 vor 3346 Tagen @ BBouvier 3691 mal gelesen

- die erneuerte Sonne zieht "danach" eine neue Bahn am Himmel (!)
- Erwärmung des nördlichen Polarmeeres
- die nördlichen Sternbilder stehen nunmehr tiefer am Himmel (!)

Aus den letzten 3 Strichaufzählungen
ist zwingend eine vorantike Verschiebung
der europäischen Platte nach Süden zu folgern!

Das ist leider (astronomisch gesehen) falsch!
Würde ein Ort auf der Erdoberfläche nach Süden verschoben, so verschöben sich die Sternbilder nach Norden! Folglich müßte sich die entsprechende Kontinentalplatte nach Norden verschieben, damit die Sternbilder tiefer, also näher am Himmelsäquator, stehen.
Richtig wird es erst, wenn man das 'tiefer stehen' gegenüber den Horizont sieht. Also nicht die Verschiebung gegen den Himmelsäquator, sondern gegen den nördlichen Horizont.

Eine Verschiebung der Kontinentalplatte/n ist dafür nicht zwingend notwendig. Auch das Kippen der Erdachse erzielt denselben Effekt.
Als auslösendes Ereignis käme (für ein Verschieben zum Himmelsäquator hin) ein (im Sommer auf der Nordhalbkugel, im Winter auf der Südhalbkugel) einschlagender Himmelskörper in Frage. Ein solcher Impakt erklärt auch das, in vielen Gesichten erwähnte 'Schwanken der Sonne/ der Sterne', denn die Erdachse würde für längere Zeit taumeln.
Schwachpunkt meiner Erklärung ist das hierbei unvermeidliche Auftreten einer Flut.

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Höhe der Sterne über dem Horizont

BBouvier, Donnerstag, 01. September 2011, 12:28 vor 3346 Tagen @ attempto 3736 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 01. September 2011, 12:39

BB:

- die nördlichen Sternbilder stehen nunmehr tiefer am Himmel (!)

::::::::::::::::::::::::::::::

Das ist leider (astronomisch gesehen) falsch!
Würde ein Ort auf der Erdoberfläche nach Süden verschoben, so
verschöben sich die Sternbilder nach Norden!

Hallo, Attempo!

Eine "Verschiebung" der europäischen Platte
nach Süden bewirkt, dass der Polarstern im Norden
aufgrund der Erdkrümmung dann tiefer am Horizonte
steht und die Sonne (mittags) höher am Himmel.

Die Sternbilder des Südens können von Europa aus
genauso wenig gesehen werden, wie der Polarstern
aus Gegenden südlich des Äquators.
Am Nordpol hingegen steht der Polarstern
genau genau senkrecht über dem Betrachter.

Seefahrer bestimmen von altersher den Breitengrad
anhand der Höhe des Polarsternes über dem Horizonte.

Der Phaeton-Bericht führt aus, dass das Sternbild
"Grosser Wagen" bei seiner täglichen Kreisbewegung
rund um den Polarstern (nach der "Finsternis")
seitdem tiefer am nächtlichen Horizonte steht,
ganz so als wollten seine Sterne bei tiefster Stellung
(von Griechenland aus gesehen) nunmehr in das Nordmeer eintauchen:
=>
Das ist eindeutig!

Richtig wird es erst, wenn man das 'tiefer stehen'
gegenüber den Horizont sieht.

Natürlich.
Genau das schildert doch der Phaeton-Bericht.
Und darauf habe ich abgehoben.
Wo ist das Problem?

Was die Drehachse der Erde betrifft,
so handelt es sich dabei um eine
recht stabile und dauerhafte Einrichtung:
Zu ihrer gewaltsamen "Verschiebung"
müssten Kräfte einwirken, die unseren Planeten
buchstäblich zermatschten.

Beste Grüsse,
BB


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gewaltsame "Verschiebung"

lissi @, Donnerstag, 01. September 2011, 14:17 vor 3346 Tagen @ BBouvier 3753 mal gelesen

Was die Drehachse der Erde betrifft,
so handelt es sich dabei um eine
recht stabile und dauerhafte Einrichtung:
Zu ihrer gewaltsamen "Verschiebung"
müssten Kräfte einwirken, die unseren Planeten
buchstäblich zermatschten.

Beste Grüsse,
BB

Hallo,

sicher, die Erde ist ein Kreissel und damit ihr schwer beizukommen. Aber warum sollte ein vorüberziehender Himmelkörper mit entsprechender Masse(nanziehung) nicht zumindest die Neigung der Erdachse beeinflussen bzw. auch die Umlaufbahn minimal verändern können? Oder ein Einschlag auf der Erde den Rotationsmassenschwerpunkt durch den Massenzuwachs so verändern, dass das die Erdrotation beeinflusst wird ohne eine "Zermatschung"? Angeblich bewirkt die Biomasse auf den Bäumen im Jahreszeitenwechsel auch eine wenn auch nur minimal messbare vorübergehende Geschwindigkeitsdrosselung der Erdrotation falls ich es richtig in Erinnerung habe. Ich meine, wenn die Drehachse sich "sanft" ändert ohne extrem große Beschleunigungs- und Fliehkräfte, wäre ein entsprechendes Szenario durchaus denkbar. Eigentlich müsste man die Kräfte auch berechnen können, die notwendig wären, eine "verträgliche" Beeinflussung der Erdachse zu bewirken. Gibt es hierzu Erkenntnisse?

Gruß

lissi

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Varianten, die Erde zu vernichten

BBouvier, Donnerstag, 01. September 2011, 15:07 vor 3346 Tagen @ lissi 3784 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 01. September 2011, 15:37

... warum sollte ein vorüberziehender Himmelkörper
mit entsprechender Masse(nanziehung)
nicht zumindest die Neigung der Erdachse beeinflussen bzw.
auch die Umlaufbahn minimal verändern können?
Oder ein Einschlag auf der Erde den Rotationsmassenschwerpunkt
durch den Massenzuwachs so verändern,
dass das die Erdrotation beeinflusst wird ohne eine "Zermatschung"?

Hallo, Lissi!

1)
Die Kräfte eines vorbeiziehenden Himmelskörpers
"wirken" doch überall gleich und damit sozusagen
zentral auf den Schwerpunkt = Erdmittelpunkt:
=>
Da "verschöbe" sich rein gar nichts.

Stelle Dir die Erde als einen Fussball vor,
und in 3 nur Metern Entfernung zöge eine Erbse vorbei.
=>
Da "verschöbe" sich rein gar nichts!

Verschiebt sich etwa die Achse der Erde, weil der Mond
um sie kreist?...oder auch nur die Kontinente?
Verschiebt sich etwa täglich die Erdachse, weil die Erde sich
alle 24 Stunden einmal unter der Gravitation der Sonne durchdreht?
Und das sind nun wirklich ganz beachtliche Kräfte!

2)
Ein Einschlag, der genügend Masse besässe,
die Erdachse zu verschieben (!), schlüge
dabei die Erde in Trümmer.

3)
Ein Einschlag, der genügend Masse besässe,
einen Kontinent zu verschieben (!), desgleichen.

Stelle Dir mal die Erde als Fussball vor,
bestehend aus wabbeligem, glühendheissem Gelée.
Die Kontinente sind da nur ein hauchzartes Häutchen!
Und dann nimm mal eine Zwille und schiesse
mit der eine Erbse voll auf den "Fussball"! :-D

4)
Und bei einem Körper, der genügend Masse besässe,
durch seinem Einschlag die Gesamtmasse der Erde
auch nur minimal zu vergrössern, erginge es ihr ebenso.

Wäre die Erde so gross wie ein Fußball,
dann könnte man die von den Sehern beschriebenen
Impaktoren nicht einmal mit einem Mikroskop (!)
überhaupt sehen.
Der Meteorit des berühmten
Arizona-Kraters beispielsweise
hatte einen Durchmesser von 50 Metern.

Beste Grüsse,
BB


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Erbse und Fußball

lissi @, Donnerstag, 01. September 2011, 21:21 vor 3346 Tagen @ BBouvier 3638 mal gelesen

1)
Die Kräfte eines vorbeiziehenden Himmelskörpers
"wirken" doch überall gleich und damit sozusagen
zentral auf den Schwerpunkt = Erdmittelpunkt:
=>
Da "verschöbe" sich rein gar nichts.

Stelle Dir die Erde als einen Fussball vor,
und in 3 nur Metern Entfernung zöge eine Erbse vorbei.
=>
Da "verschöbe" sich rein gar nichts!

Hallo BB,

danke, bin (fast) überzeugt. Nur, wenn die vorbeiziehende Erbse etwa die gleiche Masse wie der Fußball hätte und von mir aus auch eine "große" Erbse wäre? Und diese nicht seitlich,sondern schräg an den Polen vorbeifliegen würde? Ich stelle mir das wie ein Magnet vor, der an einem drehenden Metall-Kreissel vorbeigeführt wird. Ist wohl ´sehr laienhaft :-)

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Kugeln haben kein "oben"

BBouvier, Donnerstag, 01. September 2011, 22:43 vor 3346 Tagen @ lissi 3715 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 01. September 2011, 22:51

Nur, wenn die vorbeiziehende Erbse etwa
die gleiche Masse wie der Fußball hätte
und von mir aus auch eine "große" Erbse wäre?

Hallo, Lissi!

"Wenn meine Oma Räder hätte,
dann wäre sie ein Omnibus!
"

In dem Falle wäre zuförderst an "Ebbe-Flut"
zu denken, das alles in den Schatten stellt,
was die Phantasie auch nur hergibt.
Da bliebe es nicht bei mikroskopischen
zwanzig oder hundert Metern Kleinschwapp
in küstennahen Niederungen:
Diese Brecher sausten einen Kilometer hoch quer über Kontinente!
Wegen der rasenden Beben stünde weltweit kein Stein mehr
auf dem anderen.
Und "nachher" könntest Du mal versuchen,
unter 200 Metern Schlamm München oder Moskau
wieder auszugraben. :-D

Und diese nicht seitlich,
sondern schräg an den Polen vorbeifliegen würde
?

Kugeln haben doch gar kein "oben"!
An einer Kugel kann doch überhaupt nichts
"schräg" vorbeifliegen!
Ganz gleich, wo eine Kugel an einer anderen Kugel vorbeifliegt:
Bis einem bestimmten Zeitpunkte verringert sich die Distanz
beider, und dann vergrössert sie sich wieder.

Und die Massekräfte beziehen sich auf den Schwerpunkt!

Beste Grüsse!
BB


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Erdkugel

lissi @, Donnerstag, 01. September 2011, 22:55 vor 3346 Tagen @ BBouvier 3692 mal gelesen

Ok., bin jetzt zu 100 % überzeugt. Bin halt davon ausgegangen, dass der Drehpol das "Oben" und "Unten" definiert, für mich ist der Nordpol halt "oben", relativ gesehen natürlich.
Ich gebe mich geschlagen :-)

Nochmals Danke und Gruß

lissi

Welcher Raucher hat heute noch Streichhözer?

Joe @, Montag, 29. August 2011, 18:33 vor 3349 Tagen @ lissi 3989 mal gelesen

Abgesehen von der etwas abenteuerlichen Physik, jeder Raucher hat heute nur noch Feuerzeuge (zumindest die ich kenne), Streichhölzer sind doch verpönt (gibts die noch zu kaufen?) und verderben mit dem Schwefel den Geschmack einer guten Zigarette.

"Johannes Friede" zum Magnetfeld

Gerhard @, Dienstag, 30. August 2011, 00:46 vor 3349 Tagen @ lissi 4550 mal gelesen

Hallo!

Am vergangenen Freitag lief auf ARTE eine Dokumentation über Forschungen zur erwarteten Umpolung des Erdmagnetfeldes. Die Doku ist auf Youtube noch zu sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=B9nxV_JiXTI

Magnetischer Wechsel (Grossbritannien, 2003, 49mn) Regie: Duncan Copp

Wer eine verständliche Einführung in die geophysikalischen Hintergründe eines magnetischen Polsprunges möchte, dem kann diese Doku empfohlen werden (fünf Teile zu je zehn Minuten, die beiden letzten Teile sind am ehesten interessant). Ein Kippen der mechanischen Erdachse kommt in der Doku nicht vor, sie wird bekanntlich von Physikern als höchst unwahrscheinlich bis völlig unmöglich eingeschätzt.

Zu den Auswirkungen der mag. Feldabschwächung vor und während der Umpolung gehören unter anderem Nordlichter, die in Breitengraden sichtbar werden, wo sie normalerweise nicht auftreten. Sie könnten durchaus rötlich sein ...***). Die Umpolung ist ein Prozess, der sich (bisher) über Jahrhunderte erstreckt(e). Wir sind in ihn nun offenbar hineingeraten. Die Gefahr liegt nicht in der Umpolung selbst, sondern in den unkalkulierbaren Fluktuationen des Feldes während der Übergangszeit; besonders die Abschwächungphasen und -regionen sind dabei schädlich.

Am letzten Samstag hatte ich außerdem Gelegenheit, in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt vorbeizuschauen, wo das einzige Exemplar (in Deutschland) des folgenden Buches liegt: "Das Johanneslicht" von Johannes Friede (1983, erste Auflage 1948). Aus diesem Buch werden gelegentlich die "Feuergarben des Jupiter" zitiert. Es bietet auch eine besondere, für mich sehr plausible Version der dreitägigen Finsternis. Offenbar hat aber noch niemand sich den Inhalt genauer und vollständig angesehen. Der ist deshalb jedoch interessant, weil darin u.a. eine Abschwächung des elektrischen und magnetischen Feldes der Erde vorhergesagt wird. Und es werden die gleichen Anzeichen wie in oben erwähnter Doku genannt (z.B. regelmäßige Nordlichter in unseren Breiten). Es sollen (gemäß dem Buch) auch häufigere Gewitter im Winter dazugehören, was wiederum an die Finsternis-Schauungen der Nonne Jahenny erinnert. Sehr bemerkenswert fand ich, dass Johannes Friede sagt, vor 2000 Jahren sei das "Magnet- bzw. Lichtfeld" vorübergehend sehr stark gewesen. In obiger Doku wird anhand einer Verlaufskurve des Magnetfeldes über die letzten Jahrtausende dasselbe gezeigt. Diese Sachverhalte sind in der Geophysik aber erst seit Kurzem bekannt.

Ich werde eine Kopie des Buches in der nächste Woche an Taurec schicken. Falls gewünscht und erlaubt (und ich die Zeit finde), kann ich vorab in einem eigenen Thread eine Zusammenfassung und ein paar Zitate aus dem Buch bringen.


Grüsse, G.


***) Hinweis von mir (wird im Film so nicht gesagt!) im Hinblick auf eine gewisse Vision eines gewissen Indianers, in der ein lange Zeit geröteter Himmel als "letztes Zeichen" vor der Katastrophe geschildert wird.

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Ich bitte darum!

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. August 2011, 01:14 vor 3349 Tagen @ Gerhard 3921 mal gelesen

Hallo!

Ich werde eine Kopie des Buches in der nächste Woche an Taurec schicken. Falls gewünscht und erlaubt (und ich die Zeit finde), kann ich vorab in einem eigenen Thread eine Zusammenfassung und ein paar Zitate aus dem Buch bringen.

Auf jeden Fall bitte gerne (beides)!

Dank und Gruß!
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Das Johanneslicht (pdf)

Ulrich ⌂ @, Germering, Dienstag, 30. August 2011, 01:35 vor 3349 Tagen @ Gerhard 4931 mal gelesen

Hallo Gerhard,

meinst Du diese Schrift:

Johannes Friede:
Das Johanneslicht.
hrsg. Hans Jacob, Vorwort M. Kahir
96 Seiten

(also aus der Hardcore-Jakob-Lorber-Ecke ?)

Zitate:

"Im kommenden Jahrtausend aber
wird auch der Norden dauernd mit Licht erfüllt sein. Wenn die Nordlichter
sich über den Äquator bewegen und dem Südpol zustreben, dann wird die
Elektronenwelle vom Kern der erdmagnetischen Ausstrahlung getroffen werden
und sich verflüchtigen, was den Stillstand eurer Maschinen und das Versagen
der Atomwaffen herbeiführen wird.
Die menschliche Technik wird keinen Ausweg finden, wenn diese Naturkraft
zu erlöschen beginnt und die Elektrizitätswerke keinen Strom mehr
hervorbringen. Gleichzeitig werden sich auch die gespeicherten Atome von
der elektronischen Welle lösen und ihre Wirkung verlieren.
... ..."

und

"Hier seine Aussagen in Kürze:
• Radikale Änderungen in der Natur
• Stürme werden katastrophal werden
• Erdbeben werden sich häufen und große Regionen zerstören
• Meere werden Tieflandgebiete überfluten
• Das Zeitalter des Eisens wird ins Nichts stürzen
• Das künstliche Licht wird aufhören, euch zu Diensten zu sein
• Bevor die Zerstörung der Erde entfesselt wird, wird das Universum in
Unordnung geraten.
• Das Sonnenlicht wird merklich schwächer werden
Das erste Zeichen werden die Feuergarben des Jupiter sein
Am Abendhimmel erscheint ein Licht, das den Mond verschwinden
lässt
Im Äther werden Blitze aufleuchten, die den Dunkelnebel sehen lassen
Am vierten Tage nach der Finsternis wird auf Erden eine
Aschendecke liegen wie bei Neuschnee im Winter
Am siebten Tage wird diese Asche vom Erdboden aufgenommen sein
und eine Fruchtbarkeit erzeugen, wie sie die Menschen nicht kennen."

hab's hier abgelegt (volltextsuche-fähig ;-) ):
http://www.sendspace.com/file/dykhts

Gruß,
Ulrich

es sieht so aus!

Gerhard @, Dienstag, 30. August 2011, 03:05 vor 3349 Tagen @ Ulrich 4149 mal gelesen

Hey, Ulrich - da kreuz ich durch die Gegend und suche nach der Stecknadel, und Du präsentierst sie auf dem Silberteller! Wow!

Ich hab den Download jetzt nicht gemacht, aber Titel, Autor und Seitenzahl stimmen. Offenbar gab es einen weiteren Druck. Denn das Vorwort von Kahir ist bei mir nicht drin.

95% der Schrift sind "esoterisches Christentum" und entsprechen damit wohl nicht der Geisteshaltung dieses Forums bzw. seiner Wortführer. Es dürfte aber erlaubt sein, sich die "hard facts" aus dem Text herauszugreifen. Leider sind diese über die ganzen 85 Seiten in kleinen Puzzleteilen zerstreut. Und man braucht zum Herausfiltern außerdem ein bestimmtes Verständnis von Physik bzw. muß die spezifiscche Deutung der Physik aus der Sichtweise von Johannes Friede "ertragen" können - und die Brücke zur heute gültigen Physik finden.

Im Kern laufen die Aussagen darauf hinaus, dass sich eine "Dunkelwolke" ***) zwischen die Erde und die Sonne schiebt. Diese Wolke hat einen materiellen Aspekt (sie führt ganz am Ende zu einem Staubfall auf die Erde), sie hat einen energetischen Aspekt (der eben zur Veränderung der elektrischen und magnetischen Potentialfelder auf der Erde führt), und sie hat einen spirituellen Aspekt (brauch ich jetzt nicht weiter auszuführen ...). Die verschiedenen Wirkungen (Kälte, Überschwemmungen, Erdbeben, Probleme mit der Elektrizität, Veränderungen im Verhalten der Menschen - wir kennen letzteres ja von der Sonnenaktivität her) kumulieren für die Dauer von 3 Jahren, zum Schluß sieht man die Sonne nicht mehr richtig, drei Tage sind totale Finsternis. In dieser Endzeit taucht auch ein Komet auf. Nach der Krise löst sich die Wolke auf und die Erde gerät wieder in einen "Lichtstrahl" der vom "Orion" kommt. Hier werden manche Leser anfangen zu lachen, doch setzt sich allmählich in Kreisen der Wissenschaft die Erkenntnis durch (ich verweise auf Svensmark und die neuerlichen Experimente zur Wolkenbildung am CERN), dass Einflüsse von außerhalb des Sonnensystem eine größere Rolle spielen als gedacht (die alten Fixsternastrologen würden sich freuen ...).

Es ist mir jetzt zu spät, weiter auf die Sache einzugehen. Ich möchte vermuten, dass man den Text in der Luft zerreisst und lächerlich macht. Aber das stört mich nicht. Ich kann mir nun Zeit lassen, meine eigene Interpretation zu durchdenken und gelegentlich zu veröffentlichen. Zur Quellenlage ist folgendes nachzutragen: der Autor ist ein Handwerker, der (inzwischen wohl verstorben) im Raum Linz gelebt hat, im Alter von 40 Jahren ein Erweckungserlebnis hatte und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in ein "Schreiben" fiel wie lobesam Jakob Lorber. Sein "spiritueller Eingeber" stellt sich selbst als Mönch dar, der im 13. Jahrhundert gelebt habe und außerdem in einer engen Beziehung zum Johannes des Neuen Testaments stehe. Der Handwerker-Autor gab sein Manuskript einem Bekannten, der es in Linz 1949 anonym veröffentlichte (zwei Teile davon sind z.Zt. im ZVAB noch nachgewiesen und erhältlich für 18 Euro). Damit ist der Zeitpunkt des ersten Erscheinens dokumentiert. Der Linzer Druck kam in die Hände eines Schweizers namens Hans Jacob (Wetzikon), der weitere Auflagen besorgt hat.

Der Text erhält nach meiner Einschätzung seinen Wert allein aus der (in Bezug auf seine sonstige religiöse bzw. esoterische Färbung) merkwürdigen Hineinflechtung physikalischer Sachverhalte. Das ist eine Vermischung, die sich in der europäischen Geistesgeschichte seit nun bald 200 Jahren immer mehr verstärkt (Lorber ist nur einer unter vielen). Sie ist dann erstaunlich, wenn durch sie Sachverhalte vorweggenommen werden, die die Physik selbst erst zeitlich später "realisiert".

Danke Ulrich! Und morgen bekommst Du einen Telefonanruf von mir!

Herzliche Grüße, Gerhard

***) es darf hier erwähnt werden, dass die Physiker seit einiger Zeit an "Schwarze Löcher", an "Dunkle Energie" sowie an "Dunkle Materie" glauben. Diese Modelle und VORSTELLUNGEN (mehr sind es nicht!) entspringen einer gewissen Hilflosigkeit. Sie weisen darauf hin, dass "da draußen" "etwas" ist, das aber noch nicht voll verstanden wird. Über den Hilfsbegriff "Dunkelwolke" braucht man sich deswegen nicht aufregen ...

der Astronom Sir Fred Hoyle und die Kometen

Ulrich ⌂ @, Germering, Dienstag, 30. August 2011, 04:05 vor 3349 Tagen @ Gerhard 4012 mal gelesen

Hallo Gerhard,

es war nicht meine Absicht, die Quelle (den Handwerker Peter T.) mit dem Hinweis auf seine Lorberianer-Herausgeber zu diskreditieren.

Mit einigen der naturwissenschaftlichen Ausführungen in den Texten befindet sich der Autor übrigens in bester Gesellschaft: In den Veröffentlichungen des Astronomen Sir Fred Hoyle finden sich vereinzelt und verstreut ähnliche Ideen.

Zu Hoyle's unorthodoxen Ansichten über Kometen findet sich eine Zusammenfassung (Autor: Dr. med. Gabriela Segura) z.B. hier:

http://de.sott.net/articles/show/2104-Neue-Aspekte-zum-Schwarzen-Tod-Die-virale-und-kosmische-Verbindung

Gruß
Ulrich

zu spät, wir sind alle verloren da wir Strom nutzen

Joe @, Dienstag, 30. August 2011, 08:41 vor 3349 Tagen @ Ulrich 4043 mal gelesen

Seite 76-77 (bzw 69-70):

..Denn die Elektronen sollten nur dem Kraftbereiche der Maschine in
beschränktem Ausmaße dienen, niemals aber mit dem Menschen in Berührung
kommen, weil sie eine Verbrennung seiner geistigen Organe herbeiführen.
Anstatt einer gesunden Menschheit erzeugt sie eine siechende Generation
und macht ihren Einfluß zuerst durch Nervenstörungen und zuletzt durch die
Erlahmung der gesamten Lebenskraft geltend. Daher kein gesundes Auge
durch den Film, kein gesundes Ohr durch den Rundfunk, kein gesundes
Herz durch die maschinelle Arbeit und keine gesunden Nerven durch den
Lärm der Motoren mehr gefunden werden, je mehr die Technik den Elektronenkräften
die Herrschaft über den Menschen einräumt. Auch die Heilmethoden
durch die elektrischen Apparate schädigen die menschliche Gesundheit,
weil die Stillung des Schmerzes nur durch eine Lähmung der Empfindung
in den Organen bewirkt wird. So geht das Menschenreich in ein sicheres
Siechtum über, weil es nicht erkennt, daß die Elektrizität ohne Licht die feinstofflichen Verbindungen mit der Urzelle abschneidet und eine Verbrennung
der Atome erzeugt, die durch die Sonnenbestrahlung als Lebensspender dienen
sollen.
Ich rate daher jedem Menschenwesen, das im Stoffe lebt, sich von den
Kräften der Elektrizität so weit wie möglich ferne zu halten, damit seine
Lebenskraft nicht noch mehr geschädigt wird. Das Flimmern des Films, das
Kreischen des Lautsprechers und das Getöse der Motoren betäuben die Empfindung
der Sinne, wodurch ein Erlahmen der Nervenkraft entsteht. Wenn
aber das lebenspendende Sonnenlicht unterbunden sein wird, so werden
Menschen mit zerrütteten Nerven den Verlauf des großen Ereignisses am
Firmament kaum mehr überstehen, wogegen Menschen mit gesunden Sinnen
die Erscheinung als Naturschauspiel empfinden und keiner Sinnestäuschung
anheimfallen werden. Denn im menschlichen Gehirn existieren nicht nur Zellen,
die dem Tagesbewußtsein dienen, sondern auch geistige Funken, die sich
in einer gesunden Gehirnmasse mit dem Stoffe verbi...

Abgesehen davon wurde für 1948-1951 die Wende angekündigt (nachdem vorher der WW2 im detail vorhergesagt wurde kam's dann wieder zum Versagen)

Nordlichter - Das ist ein interessanter Hinweis

Georg @, Dienstag, 30. August 2011, 09:27 vor 3349 Tagen @ Gerhard 4026 mal gelesen

Hallo


Zu den Auswirkungen der mag. Feldabschwächung vor und während der Umpolung gehören unter anderem Nordlichter, die in Breitengraden sichtbar werden, wo sie normalerweise nicht auftreten. Sie könnten durchaus rötlich sein


Nordlichter - Das ist ein interessanter Hinweis


Eigentlich logo, weil dann ja "überall" die Sonnenwindteilchen ungehindert
in die erdatmosphäre eindringen können.
Nicht nur an den Polen.

Nur draufkommen müsste man.


mfG Georg

Nordlichter

attempto @, Dienstag, 30. August 2011, 12:23 vor 3348 Tagen @ Georg 3909 mal gelesen

Dazu fällt mir die Anfang August geführte Diskussion "Zwei Kometen werden kollidieren" ein. In diesem Faden wurde über die gleichzeitige Sichtbarkeit von Himmelsereignissen gesprochen, die bei kosmischen Körpern aufgrund der spärischen Krümmung der Erde nicht gegeben sein kann.

Nordlichter gibt es an beiden Polen, könnten also von Personen gesehen werden, die auf der Nord- und von denen auf der Südhalbkugel leben.
Trotzdem hat die Sache einen Haken. Menschen auf der Tagseite können diese Erscheinung nicht sehen, da die Sonne sie überstrahlt.
Eine gleichzeitige Sichtbarkeit für alle Menschen kann nach meiner Einschätzung nur Fernsehen und Internet leisten. Und auch da gibt es Einschränkungen.

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