Traum am 05.05.2022 - die Bibel

Phoebus, Donnerstag, 05.05.2022, 15:28 vor 153 Tagen

Traum am Donnerstag den 05.05.2022 am Vormittag zwischen 12 und 14 Uhr


Weil ich sehr müde war und mir meine Zeit frei einteilen konnte, legte ich mich nochmal Schlafen und träumte folgenden Traum:


Ich bin mit meinem Vater und Anderen zuerst in unserem Garten. Ein junger Mann um die 30 Jahre, ein Immigrant aus Afghanistan oder Syrien, sehr gut aussehend mit schwarzen Haaren und sehr sympathisch, soll aufpassen, wenn wir weggehen.
Doch wir trauen ihm aber nicht ganz und sagen deshalb es gibt hier keine Schätze zum Finden. Ich erkläre ihm noch, dass ich als Bub auch immer dachte hier seien Schätze vergraben und ich zeige ihm noch die Löcher aus der Zeit von damals, wo ich umsonst gegraben hatte. Sie waren immer noch, überall, als Mulden zu sehen.

Plötzlich waren wir im Haus, in der Hausmeisterwohnung im Erdgeschoß und es war wie eine Baustelle. Wir wälzten Baumaterial von einer Tür weg, um sie zu öffnen, um dem Immigrant zu zeigen, dass dahinter nur ein kleiner Raum ist unter der Treppe, die nach oben führt, wo nichts drin ist. Wir machen das um zu verhindern, dass er später, wenn wir weg sind, diese Tür aufbricht.

Doch der Raum dahinter ist schon offen zum Hof hin und halb eingestürzt und die Treppe nach oben nicht mehr begehbar. Wir brauchen nur um die Ecke zu gehen und der Raum ist von der anderen Seite her komplett offen und wir sehen die Tür von der anderen Seite. Es wäre nicht notwendig gewesen sie zu öffnen.

Dann sage ich, tatsächlich, es gab aber doch einen Schatz, aber er war mit einer Sage, Legende verbunden und deshalb suchte man auch danach. Hier in diesem Schloß (es war das Schloß meines Vaters) gibt es aber keine Sage und Legende und deshalb auch keinen Schatz.

In jener Burg aber schon. So waren wir plötzlich in einem alten länglich rechteckigen geräumigen Burg Turm mit hoher Decke und hohen Fenstern aus denen man weit sehen konnte.
Es war Jettingen (ein Schloß mit 4 runden Ecktürmen, genau wie das von meinen Eltern, wo ich aufgewachsen bin) und doch nicht, aber es war die Burg der Grafen von Stauffenberg wo wir plötzlich zu Besuch waren. Sie waren wie nahe Verwandte, die alte Dame mit grauen Haaren wie eine Tante von mir und wir fühlten uns dort wie zu Hause.

Hier gab es eine Legende von einem verborgenen Schatz, erklärte ich dem jungen Mann. Alle dachten immer es sei Gold, doch dann fand man ein altes verstaubtes Buch. Keiner schätzte es zuerst. Es war eine alte Bibel. Sie war schon sehr zerfledert und hatte auch ein großes ausgefressenes Loch in der Mitte, welches durch das halbe Buch ging. Aber die Buchrücken aus schwerem schwarzem Leder waren noch intakt und viele Seiten doch noch lesbar.

So kamen Experten und brachten sie ins Museum nach Köln, (ins Walrafmueseum ?)
Da lag sie nun unter einem Glassturz und war mehr wert als Gold.

Es stellte sich heraus, es sei das zweite Exemplar der Bibel aus der Buchdruckerei von Guttenberg.

Schließlich wurde diese Bibel von Adenauer der USA als Staatsgeschenk übergeben. Das erste Exemplar, das Ältere und das noch Wertvollere blieb aber in Deutschland zurück, auch im selben Museum.

Seitdem aber legen alle Präsidenten der USA ihren Regierungseid mit der Hand auf dieser Bibel ab.

Ich erzähle diese Geschichte zuerst dem Immigranten, um aufzuzeigen was der wahre Schatz war und dann in einem anderen Raum, der Tante, die wie meine Tante Melitta war, die jüngere Schwester meiner Mutter, die aber diese Geschichte schon kannte weil sie ja selber auf dieser Burg aufgewachsen war.

Sie freute sich trotzdem als würde sie diese Geschichte das erste mal hören.

Ich selber aber war so gerührt, während ich die Geschichte erzählte, daß ich meine Tränen unterdrücken mußte, denn der wahre Wert war nicht das Gold, sondern das Wort in dem Buch.


Ende des Traums


liebe Grüße

Phoebus

;-)


PS.: Deutung des Traums folgt in Kürze