ein paar zusatzinfos

elina marino @, Schweiz, Dienstag, 01.10.2019, 11:12 vor 843 Tagen

ich habe gestern geschrieben, dass ich sicher bin, dass die russen nicht kommen (oder wenigstens hier (ostschweiz) nicht)

nun ist die berechtigte frage, wie ich denn darauf komme.

dazu führten mich folgende erlebnisse:

traum: die schaukel wird brechen
wenige stunden später sitze ich arglos auf die schaukel. sie bricht. es passiert mir nichts.

wissen: ich soll nur mit meiner schwester mit einer reisegruppe nach afrika gehen. meine mutter sagt, die ganze familie muss mit.
ich weiss, das ist nicht gut. aber es ist ihre entscheidung. ich fahre arglos nach afrika. ich weiss, welcher platz im bus meiner ist. wir sind in einen unfall mit 7 toten verwickelt. ich bin nicht verwundert. die anderen sind schockiert.
meine mutter ist schwer verletzt, 15 weitere personen sind mittelschwer bis leicht verletzt. ich und meine schweste sind als einzige unverletzt.

angst vor einem crash mit einem geisterfahrer: seit ich denken kann. angst steigert sich ins unermessliche ab 23j. ich lerne, bewusst nachzufragen, ob eine cefahr besteht. jedes mal wenn die antwort "ja" ist, lese ich nachher in der zeitung über einen geisterfahrer an diesem tag. eines nachts weiss ich; heute ist es so weit. es ist nachts um 3uhr. ich fahre hochkonzentriert und ziemlich langsam. hier vorne ist meine ausfahrt. ich la he über mich selbst; ich habe mich geirrt. in diesem moment kommt mir auf der autobahnausfart ein auto entgegen !!!!!
ich sehe, wie der wagen den fehler dank mir erkennt und wieder zurück fährt. seit diesem moment hatte ich nie wieder angst vor einem geisterfahrer.

ich hatte sehr grosse angst, dass sich mein mann vor einen zug wirft. ich weinte nachts deswegen. eines tages sah ich zufällig zum fenster hinaus: der zug riss in diesem moment einen vollstopp, etwas spickte weg, die schafe blökten. wenig später kam die bahnpolizei. der chauffeur gestikulierte, wie sich jemand vor seinen zug warf. es wurden stücke eingesammelt. ich sass wie gelähmt am fenster und schaute zu. mein mann war am bahnhof. etwas später kam er nachhause. ab diesem tag hatte ich nie mehr angst, er würde sich vor einen zug werfen.

sommer 2004: ferien an einem meer, an einem ort an dem wir schon öfter waren.
aber dieses mal habe ich gewaltige angst vor einem tsunami. ich schaue beständig auf das meer hinaus. zum glück ist hinter mir eine steile wand, die man hoch gehen kann. innerhalb vo. 20min würde ich sicher 50 höhenmeter schaffen. immer wieder sage ich mir; nein, hier ist es nicht gefährlich. aber ich habe trotzdem angst.

traum: ich bin jemand anderes. ich spiele mit anderen kindern bei schönem wetter in der strasse. dann sage ich: wir müssen rauf! wir gehen bei einem orangen haus mit blauen blumentöpfen die aussentreppe hinauf. dort setzen wir uns oben auf s plateau. nach einiger zeit kommt wasser. es kommt immer mwhr wasser. wir schauen zu, als ob es ein karnevalsumzug wäre. es hat noch andere kinder auf anderen treppen. es ist ganz still. niemand weiss, was er sagen soll. es fühlt sich an wie indien oder so.
ich erwache, sehr geschockt von diesem erlebnis.

sommer 2005: ferien an demselben ort: die angst vor dem tsunami ist weg.


viele weitere erlebnisse, bei denen die angst weg war, nachdem die gefahr - mit oder ohne schaden anzurichten - vorbei war.

ich habe absolut keine angst mehr vor den russen. daraus schliesse ich, dass diese gefahr auch weg sein muss.