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Weg zur Erkenntnis und Gefahr (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Luzifer, Österreich, Dienstag, 25. Dezember 2018, 19:48 (vor 299 Tagen) @ Phoebus1320 mal gelesen

Hallo Phoebus,

danke für das Einstellen Deines Traums und noch viel mehr für die 2. Deutung.

Mit einer 2. Sonne am Himmel neben unserer eigenen tue ich mich rein aus physikalischen Gründen recht schwer. Ein solches Ereignis, eine nahe Begegnung mit einem anderen Stern und seinem(n) Begleiter(n) würde lange vorher entdeckt werden, da man die Eigenbewegungen der Sterne schon sehr gut feststellen kann, außerdem wäre das das sichere und endgültige Ende, da eine 2. Sonne, in gleicher visuellen oder scheinbaren Helligkeit wohl die Bahnbewegungen in unserem Planetensystem sehr stark stören würde, außerdem würde diese ebenfalls Energie abstrahlen, also das könnte man so kaum mehr auf der Erde beobachten. Was meiner Meinung nach schon eventuell sein könnte, ist, dass die Sonne einen dunklen Begleiter, einen Neutronenstern als Zwilling besitzt in großem Abstand. Der sollte ursprünglich viel größer gewesen sein und dann als Supernova explodiert sein (eine "abgeknickte Sonne", wie hier Sarah mal schrieb). Dies könnte erklären, warum das Leben eigentlich im Vergleich zum Alter der Erde so spät erschienen ist. Große Sterne fusionieren ihren Energievorrat viel schneller, die größten "leben" nur wenige Millionen Jahre. Das wäre dann die "schwarze Sonne".

Aber viel spannender ist die Deutung für mich, weil sie sehr grundsätzliche Fragen aufwirft.


Der erste Teil des Traumes beginnt mit einem ersten chaotischen Fiebertraum, wo ich durch verschiedenste Farben auf und ab geschleudert werde. Das ich ist in dem Fall der Mensch bzw. die Menschheit. Sie ist seit langer Zeit immer auf der Suche nach dem Sinn und einer Lösung ihres Daseins. Sie kann das Problem aber in ihrem Leben nicht lösen, nicht in einem einzigen und wird dadurch wie bei einer Endlosschleife in einem neuen Leben, einer neuen Reinkarnation, erneut vor dieses Problem gestellt.

Das erscheint mir genauso, wie Sisyphos gehen wir durch unsere Leben, meistens bekommen wir nichts mit und wenn, dann sterben wir schlußendlich trotzdem und "tabula rasa". Ein Materialist hat das Problem nicht, er würde sagen, nun wir sind eine Laune der Natur. Das glaube ich zwar nicht, nur wirklich Handfestes entgegnen könnte ich dem auch nichts. Aus unserem Blickwinkel ist es schon manchmal zum Verzweifeln und ein Sinn nur schwer erkennbar, wenn man sich umsieht, was so geschieht in einer Welt der Lüge und des falschen Scheins.


Erschwert wird es dem Menschen, dass er durch äussere Mächte, die er nicht durchschauen kann vom Finden der Lösung des Problems abgehalten wird. So taumelt er wie im Fieber von einer Inkarnation zu anderen ohne erneut das Problem lösen zu können. So geht es ewige Zeiten ohne schließlich eine Lösung gefunden zu haben.

Nun, das glaube ich eher nicht. Wenn man wirklich möchte, so findet man, meiner Erfahrung nach nur es ist hart und steinig und voller Irrwege. Gott beispielsweise ist für mich Gewissheit, auch wenn ich nichts über ihn weiß, seine Existenz ist für mich so klar, wie die Gültigkeit des Hebelgesetzes. Mir kommt auch nicht vor, dass die Mitmenschen beim Finden der Dinge hinter den Dingen eine große Hilfe sind. Nur keine äußere Macht kann Dich jemals von der Erkenntnis fernhalten. Das Problem ist man selber, weil man finden will, was man glaubt finden zu sollen. So sehen manche die Dinge viel zu positiv und bauen sich ein spirituelles Luftschloss und die anderen sehen nur das Dunkle. Und da Imagination und Welterschaffung sehr nahe verwandt sind, erleben sie dann genau das und werden in ihren Vorstellungen bestärkt. Also man muss komplett vorurteilslos an die Dinge herangehen, allerdings ist das nicht ganz gefahrlos (siehe mein Traum unten und die Deutung). Das die Gesellschaft eine Weiterentwicklung in diesem Punkt nicht fördert und wünscht, sollte nicht wirklich wundern.

Ich stehe mit anderen Menschen auf einer Wiese, im Hintergrund niedrige Berge. Eine Wiese ist normalerweise weit und das Gras grün und die Weite bedeutet Freiheit und Grün bedeutet Hoffnung. Die Menschen neben mir symbolisieren die Menschheit. Die niedrigen Berge, das sind die Weltprobleme, die schon nicht mehr so hoch sind wie bisher.

Ähmn ja, sie waren meiner Meinung nach noch nie so krass wie jetzt. So fragil wie unsere Gesellschaft ist, die auf Gedeih und Verderb der Technik ausgeliefert ist, sowas gab es noch nie.

Wien ist der Ort, wo diese Probleme schon nicht mehr so hoch sind und damit der Ort wo es beginnt. Das heißt mit anderen Worten, in Wien wurde ein Stein ins Wasser geworfen und nun breitet sich von dort eine Welle der Erkenntnis aus.

Wäre schön, sollte sich Erkenntnis mal ausbreiten, nur 99,9999% der Menschen sind daran nicht interessiert, die einen sind Materialisten, die anderen glauben alles ohne zu hinterfragen, sie wollen glauben und nicht wissen und der absoluten Mehrheit ist das Ganze vollkommen egal, solange es Bier und Fernsehen gibt und man am Montag in die Arbeit gehen kann.


Das schöne Wetter, fast Wolkenlos, zeigt an, dass nur noch wenig Verdunkelung, nämlich der Seele da ist und man schon viel erkennen kann.

Deshalb erkennt die Menschheit auch schließlich als sie zum Himmel sieht, daß hier eine zweite Sonne steht. Unsere Sonne steht für Leben, Kraft, Stärke und Erkenntnis. Die zweite Sonne verdoppelt dieses. Die Sonne ist aber auch ein Symbol für Gott und Spirituelles Erwachen.
So bedeutet es, die Menschheit wird nun von Aussen, von Gott her, von der spirituellen Ebene, vom Licht her unterstützt, so dass sie nun noch schneller aufwacht und in ihrer geistigen Entwicklung voranschreitet.

Daß die Sonne niedriger am Himmel steht und mehr im Osten, bedeutet, daß diese Sonne gerade aufgeht und dies erst der Beginn des spirituellen Erwachens ist.

Das Fiese ist nur, dass es einem kaum etwas hilft selber zu erwachen, es ist alles mit allem verbunden und solange keine "kritische Masse" Dinge erkennt, passiert rein gar nichts, dh. die Welt entwickelt sich so wie sie es tut.


Die dritte Sonne, die zumindest für mich im ersten Augenblick als Sonne erscheint, ist in Wirklichkeit gar keine Sonne sondern ein Planet gleich wie der Mond. Er reflektiert nur das wahre Licht in verzerrter greller Art wider, das heißt wir erfuhren und erfahren die Wahrheit bisher nur verzerrt.
So bedeutet der Mond auch auf der anderen Seite das Versteckte und Heimliche in unserer Welt und in unserer Seele. Dies Alles wird nun aufgedeckt und kann sich nicht mehr verstecken. Durch das Licht der zweiten zusätzlichen Sonne wird der Mond nun so stark erhellt, dass nichts mehr versteckt werden kann.
Der Mond symbolisiert somit auch die Macht der finsteren Seite, die Unwissenheit und Versklavung der Menschheit und deren Seelen. Er ist jetzt beim Anblick der größte Himmelskörper am Himmel, größer als die zwei Sonnen, das heißt er regiert derzeit noch die Welt. Er steht zwar jetzt noch höher als die zweite Sonne der neuen Erkenntnis, doch er steht im Westen und ist am Untergehen. Das heißt die Dunkelmächte, die derzeit die Welt regieren müssen vom Firmament abtreten. Die Unwissenheit wird nun durch Erkenntnis und Wissen ersetzt.

Dein Wort in Gottes Ohr, schaun wir mal, dann sehen wir schon. Die Verlogenheit des Systems dieser Welt ist schon krass, also es ist geradezu eine Beleidung des Verstandes, welche Lügen einem da täglich über die Medien präsentiert werden. Aber die Masse glaubt es, also scheint es zu funktionieren. Ich glaube eher (ein Glaube, kein Wissen), dass es für jede Art von Wesen eine passende Welt geben muss und dass das hier halt nicht für die Guten erschaffen wurde, sondern für genau für welche wie uns. Wir halten uns gerne selber für so gut und rechtschaffen, aber ein tiefer Blick in die eigene Seele, der niemanden schadet offenbart schon was ganz anderes. Darf (eher muss, das ist wie jemanden ins Gesicht zu sehen) manchmal auch tiefe Blicke in die Seelen von anderen werfen, nunja wir sind ca. so wie die Welt um uns, nur wenige wären charakterlich besser, die sind dann vermutlich reif für den "Himmel".


Der Ausdruck, es war wunderschön und friedlich, zieht nach sich Stille und Geborgenheit. Und die Leute reden aufgeregt durcheinander, zeigt daß sie von Freude erfüllt sind. So kann dieser Wechsel von der Unwissenheit zur Erkenntnis nur in der Stille und Geborgenheit eines jeden einzelnen Herzens stattfinden. Sobald dies aber der Fall ist, können wir unsere Freude darüber nicht mehr für uns behalten und teilen sie automatisch mit unserem Mitmenschen.

Frühjahr, Frühling, eine Wiese auf der schon Gras wuchs, Alles sind Zeichen für einen Neubeginn nach dem Winter und ein Anfang. Ein leichter frischer Wind wehte, er entspricht dem Säuseln des Windes bei Eila im alten Testament und bedeutet nichts anderes, als daß Gott in diesem leichten frischen Wind anwesend ist und diesen Neuanfang begleitet.

Ich fühle die Anwesenheit Gottes (oder jemanden, den ich dafür halte) in sehr seltenen Augenblicken auch, es ist das Einzige, was mich an dieser Welt nicht verzweifeln lässt. Da alles in ihm und er in allem ist, ist das für mich nicht weiter verwunderlich. Aber der absolute freie Wille bedingt, dass er, keine Ahnung wie man das ausdrücken sollte, sich niemals eindeutig zu erkennen gibt.

Das heißt, derzeit bin ich oder auch wir die Menschheit noch stark in der Unwissenheit gefangen und dadurch auch von der dunklen Seite Nibiru versklavt.

Ich will zumindest beide Himmelskörper darauf bringen, nämlich entweder die zwei Sonnen bzw. unsere Sonne und den Mond. Ich bzw. der Mensch erkennt, dass er derzeit noch nicht offen ist für die Wahrheit. Er kann bisher immer nur einen Teil davon erkennen.
Aber er ist sich schon bewußt, dass er seinen Geist erweitern kann durch die Panoramafunktion um Alles sehen zu können. Alles sehen kann man nur mit seinem inneren Auge, oder auch drittem Auge, so muß der Mensch daran arbeiten dieses zu öffnen. Dies ist die Panoramafunktion!

Doch als ich mein Handy zücke, also meinen Willen betätige, um mich zu öffnen, wird unsere hergebrachte Sonne von den Wolken der Unwissenheit verdeckt. Das heißt unter anderem unser Wille ist nicht der Weg, sondern das passive Geschehen lassen und Beobachten und sich finden lassen.

Es ist aber auch nochmals ein aufbäumen der finsteren Seite, die versucht die Wahrheit vor unseren Augen zu verstecken. Nun scheint unsere Sonne nur noch als eine Reflexion also ein Abglanz von der neuen zweiten Sonne, der göttlichen Verstärkung zur Erkenntnis. Das heißt die Wahrheit, die wir sehen ist weiterhin verzerrt.

Ich sage schade, bzw. die Menschheit und resigniert, doch vielleicht verziehen sich die Wolken ja wieder, so bleibt in unserem Inneren doch noch ein Sehnen und eine kleine Hoffnung übrig, bald die wahre Erkenntnis und Freiheit zu erlangen.

Hier wache ich auf und schlafe aber gleich wieder ein.

Ein dritter Traum sehr ähnlich dem ersten folgt. Was sagt er aus? Er zeigt auf, wenn wir uns weiterhin nicht öffnen wollen für die spirituelle göttliche Erkenntnis, wird es so weitergehen wie zuvor. Es wird eine ewige endlose erfolglose Suche nach der Erkenntnis sein.

Ok, zuerst ein Zitat aus dem Thomas-Evangelium:

53. Seine Jünger sagten zu ihm:
Ist die Beschneidung nützlich oder nicht? Er sagte zu ihnen: Wenn sie nützlich wäre, würde ihr Vater sie schon beschnitten von der Mutter gebären lassen. Doch die wahre Beschneidung im Geist hat vollen Nutzen.

Es könnte durchaus sein, dass die Erkenntnis gefährlich ist, nämlich für uns selber. Das wir viel härter und zäher, viel gewandter und widerstandsfähiger werden müssen, bevor wir davon kosten sollten.

Ich hatte auch einen sehr intensiven Traum.

Ich folgte jemanden auf einen Berg, der Weg führte plötzlich über eine Wiese mit fast 80° Hangneigung. Er sagte mir, da oben findet man das Paradies, wenn man dort hinkommt, deswegen folgte ich ihm. Ich ging ihm also nach und irgendwann blickte ich mich um.

Plötzlich wurde mir klar, dass es "physikalisch" gar nicht möglich ist, eine solch steile "Leite" (Grashang) zu erklimmen. Als ich zwischen meinen Beinen nach unten sah, waren es Kilometer zurück nach unten. Ich wollte umkehren, aber es ging nicht. Mir war klar, dass ich runterfallen werde, wenn ich es auch nur versuche und auch wenn ich stehen bliebe (man kommt viel leichter einen Berg rauf als runter, ist so, gehe doch manchmal einen hoch). Also rief ich zu "meinem Führer" etwas verzweifelt nach oben, der war etwas verärgert und sagte mir im Gedanken (war auch komisch, nicht mit seiner Stimme) ich solle mich nicht so anstellen, sondern ihm folgen. Oben kommt ein Weg und dann ist es leicht. Irgendwie kam mir mein Führer plötzlich sehr zwielichtig vor, eine ungute Gestalt. Es blieb keine Wahl und ich folgte ihm und tatsächlich, wenig später waren wir am Weg angekommen. Ich dachte mir im Traum endlich geschafft, nun ist es ein Kinderspiel. Eine breite Schotterstraße und kaum Steigung. Und dann sah ich, dass alle paar Meter eine große Giftschlange am Weg lag, jede einzelne tödlich. So hüpften er und ich über die Schlangen. Gebissen hat mich keine, was daran gelegen sein kann, dass ich aufwachte.

Meine Deutung: Erstens ist der Weg zur Erkenntnis schon extrem gefährlich und sobald man "oben" ist, dann erst recht. Vielleicht werden wir einfach deshalb etwas im Unwissenden gelassen, weil man bestimmte Fähigkeiten braucht, für die Dinge hinter den Dingen.


Beste Grüße und schönen Abend
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.


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