Träume in der Kindheit/Jugend (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

DerUngar, Dienstag, 29.05.2018, 22:39 (vor 1048 Tagen) (1773 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 16.08.2018, 11:14

Hallo!

Ich habe vor einiger Zeit bei der Recherche nach Alois Irmlmeier diese Seite entdeckt.

Da ich hier schon seit recht viel gelesen habe, nehme ich mir nun ein Herz und teile meine Erfahrung mit "Schauung" (wobei "Präkognition" wohl eher passt, in der Hoffnung Rückmeldung zu bekommen.


In meiner Kindheit habe ich bei drei Gelegenheiten den "Tod" bei einer Person "gesehen". Im Kindergarten hatten wir einen Neuen, bei dessen ersten Anblick eine Stimme in meinem Kopf, welche nicht "meine" Stimme war, mir sagte "er wird sterben". Nach etwa einem halben Jahr war der Grund seiner ständigen Kopfschmerzen bekannt, und kurze Zeit später verstarb das Kind an seinem Hirntumor.

Ein weiteres Mal, etwa mit 7 oder 8 Jahren, bekam ich ein Ultraschallbild gezeigt, und wieder sagte mir eine Stimme "Da ist der Tod drin". Auch dieses ungeborene Leben verstarb kurze Zeit später. Mit 10 oder 11 Jahren gab es eine weitere solche Situation. Jedes mal war es nicht "meine" Stimme die da sprach. Es ist schwer zu die Charakteristika dieser Stimme zu beschreiben.
Sie war auf jeden Fall sehr "mächtig", in dem Sinne dass es sich anfühlte als ob die Stimme in mein Bewusstsein "eindringt".

Mit etwa 12 Jahren entdeckte ich dass manche meiner Träume sich nach einiger Zeit realisieren. Die Traumsequenzen waren immer nur sehr kurz, von einer gefühlten Sekunde bis zu etwa einer Minute.
Der Inhalt der Träume war immer alltäglich - einmal ging ich mit einem Mitschüler den Schulweg entlang, einmal ist es
ein Satz den jemand in einem Kaffeehaus sagt, alltägliche Situationen eben. Die Zeit bis zur Realisierung reichte von einigen Wochen bis mehreren Jahren.

Diese Träume unterschieden sich merklich von "echten" Träumen durch zwei Punkte:
1. Es herrschte eine extrem seltsame Stimmung, die ich nicht wirklich beschreiben oder in Worte fassen kann. Diese Stimmung
kann aber auch durch Punkt 2. begründet sein: die Träume sind extrem detailreich und mit der Realität kohärent. Es gibt also
keine typische "Traumlogik", wie das spontane Wechseln des Ortes oder eine skurille Veränderung von Personen oder Dinge.
Weiterhin träumte ich diese Träume in absoluter Ego-Perspektive, ich hatte ein Körpergefühl wie im Alltag und es schien mir als ob ich wirklich in der "Realität" sei. Von daher unterscheiden sie sich auch von Erinnerungen, welche nicht immer in der Ego-Perspektive stattfinden (der Leser möge sich spontan an sein Frühstück erinnern und beobachten ob er sich in der Ego-Perspektive erinnert).


Mit etwa 14 oder 15 Jahren habe ich von "Dejavus" erfahren und dachte kurzzeitig meine Erinnerung spiele mir einen Streich und diese "Träume" sind gar keine "Vorsehungen". Da ich aber weiterhin solche Träume hatte, beschloss ich sie nach dem Aufwachen aufzuschreiben. Mit dem Ergebnis dass sich sämtliche dieser Träume realisiert haben. Im Detail.

Mit etwa 20 oder 21 Jahren haben diese Träume aufgehört. In meinem letzten Traum stehe ich auf und vor einem Beton-Trümmerfeld welches ich nur als völlig zerstörte Stadt identifizieren kann. Auch hier ist der "Traum" nur sehr kurz, ein paar Sekunden lang.
In diesem Traum bin ich älter - von meinem damaligen Standpunkt aus (Anfang 20) dachte ich etwa 40 oder 50. Jetzt (Mitte 30) bin ich mir nicht mehr sicher wie alt ich da wohl sei.

Angemerkt sei auch das die Träume vor etwa 15 Jahren aufgehört haben, sich bis vor kurzem aber noch realisiert haben. Wie schon gesagt haben sich manche dieser Träume erst nach Jahren bewahrheitet. Die längste Zeitspanne war recht exakt 7 Jahre und 5 Monate.

Bisher habe ich noch niemandem davon erzählt, daher bedanke ich mich für die Möglichkeit dies hier anonym zu tun.
Wenn jemand eine Analyse oder weiterführende Informationen anbieten kann, bin ich dafür ebenfalls dankbar.

MfG
DerUngar


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