35840 Beiträge in 1978 Themen, 1 / 507 Benutzern, 108 Leser im Forum (in den letzten 20 Minuten)

Meine Träume

Jacke @, Regensburg, Dienstag, 05. März 2013, 15:31 (vor 1628 Tagen)

Hallo Taurec!

Zu meiner Vorgeschichte:

Ich wurde in Ludwigshafen am Rhein im Juni 1985 geboren. Ich wuchs in einem Stadtteil namens Pfingstweide auf. Ich zog 2006, als meine Mutter mit einem meiner Brüder zu ihrem Freund (jetzt mein Stiefvater) nach Regensburg umzog, in die Stadtmitte Ludwigshafen. Dort lebte ich zirka 1 1/2 Jahre bevor ich mich entschloss zu meiner Familie nach Regensburg zu folgen (mein anderer Bruder wohnt mittlerweile auch hier). Den Grund, warum ich nach Regensburg zog, wusste ich damals noch nicht, aber irgendwas gab mir den Drang oder Anstoß mich dort niederzulassen. Ich denke, heute weiß ich den Grund.

Der erste Traum war im Februar 2008. Es war, soweit ich mich erinnern kann, an einem Wochenende. Ich nahm den Traum als sehr real wahr, aber bevor mir bewusst wurde, dass es ein "Traum" oder eine "Vision" war, dachte ich wirklich, dass ich das erlebte, was ich sah. Je näher ich dem Ende dieses Traumes kam, um so mehr wurde mir bewusst, dass es sich nur um einen "Traum" handelte. Doch was ich da in dieser Nacht erlebte, war für mich mehr als nur ein "Traum"... Damals hatte ich das nicht so ernst genommen und vor allem war ich sehr stutzig was Traumdeutungen anging. Ich glaubte nie an etwas höheres. Alles war für mich damals nur Zufall.

Erster Traum/Vision:

Das erste, was ich wahrnahm, war, dass ich in einem Auto am Steuer saß und gerade auf einer Art Schnellstraße Richtung einer Brücke mit Bogen fuhr. Rechts von der Brücke war ein kleines Gebirge zu sehen, Dort war auch eine Art Steinbruch zu sehen. Etwas weiter unterhalb dieses Gebirges war eine kleine Stadt zu sehen, aus der ein Kirchturm herausragte. Er schien etwas altmodisch zu sein. Er sah auf dem ersten Blick aus wie eine Moschee, aber es war keine, da die Spitze des Turms ein christliches Kreuz hatte. Und vor dieser kleinen Stadt war ein Fluss zu sehen auf dem gerade ein Schiff von links nach rechts fuhr. Dann schaute ich nach rechts auf dem Beifahrersitz und nahm eine Frau wahr, mit der ich mich zu unterhalten schien. Wir lachten. Wer sie ist oder wie alt wie war, konnte ich nicht erkennen. Wir fuhren weiter und kurz bevor wir in die Nähe der Brücke mit Bogen kamen, sah ich, wie etwas von Himmel fiel. Es musste sehr weit hinter dem Gebirge gewesen sein (wie sich später herausstellte, war es im Norden). Dann explodierte es und sah aus wie eine Sonne, aber dann ging es sehr schnell. Diese Explosion, obwohl sie soweit entfernt war, verursachte plötzlich sehr unangenehme Schmerzen. Kurz darauf krümmte und wälzte ich mich in meinem Bett vor Schmerzen. Ich fühlte diesen Schmerz in meinem Traum. Es war in diesem Moment kein Traum mehr. Ich glaubte, es wäre real. Dann plötzlich wachte ich auf und realisierte, dass es "nur" ein Traum war. Ich fing an zu weinen und konnte nicht mehr schlafen. Ich schaute auf die Uhr und es war zwischen 2 und 3 Uhr nachts.

Einige Wochen nach diesem verrückten Traum fuhr ich mit meiner Mutter nach der Arbeit zusammen nach Hause. Du solltest wissen, ich habe bis heute keinen Führerschein und habe auch nicht vor einen zu machen. Nicht wegen des Traumes, sondern weil ich lieber Fahrrad fahre oder laufe und vor allem weil es für mich reine Geldverschwendung ist! Wir fuhren also zusammen nach Hause, da wir in der selben Firma arbeiteten. Und auf dem Nachhauseweg fuhren wir immer die selbe Strecke. Bis dahin fiel mir nicht auf, dass es sich um genau die selbe Strecke handelte wie in einem Traum. Ich war erst perplex und wollte es nicht wahr haben, aber je mehr ich mir die Umgebung ansah, desto mehr fielen mir die Einzelheiten aus meinem Traum ein. Der Kirchturm, den man auf der Strecke von Süden nach Norden sehen kann, den Fluss, das Gebirge mit dem Steinbruch, die kleine Stadt, die selbe Struktur der Brücke wie im Traum. Diese Brücke nennt man "Osttangente", den Fluss darunter die Donau. Die Stadt mit der Kirche heißt "Tegernheim". Anfangs dachte ich es ist etwas, das mit mein Unterbewusstsein zu tun hat oder so etwas in der Art bis der zweite Traum 3 Jahre später kam.

Zweiter Traum:

Es war im Jahr 2011 so Ende Mai. Ich war nach meiner dreijährigen schwierigen Zeit (Ich war chronisch krank) wieder gesund geworden. Ich hatte so etwas wie einen Bewusstseinswandel. Ich war nicht mehr verschwenderisch mit Geld und hatte auch kein Bedürfnis mehr auf materielle Dinge.
Die Natur wurde für mich mehr und mehr interessanter, was die Situation heute erklären könnte.

Zu meinem Traum:

Ich saß an einem Fenster in einem Raum mit mehreren Personen. Ich konnte nicht genau erkennen, um was für einen Raum es sich handelte. Abermals schaute ich aus dem Fenster, so als würde ich auf etwas warten. Ich sah weit entfernt zwei Strommasten, welche nebeneinander zu stehen schienen. Etwas weiter davor sah ich Gebäude die hintereinander gereiht zu sein schien, konnte es aber nicht genau wahrnehmen. Nebenbei beobachtete ich die Personen, die ich ebenfalls nicht erkennen konnte. Ich schaute erneut aus dem Fenster und wieder mal etwas vom Himmel fallen. Es schien von rechts zu kommen, da es eine elliptische Bahn zu machen schien. Und dann explodierte es und wieder einmal sah es aus wie eine Sonne und verursachte heftige Schmerzen die ich für real hielt und kurz darauf wurde ich wieder wach. Ich vernahm es wieder als "nur" einen Traum, aber dieses mal fing ich nicht an zu weinen. Ich war irgendwie gelassen und sagte mir selbst: "Oh man, nicht schon wieder". An diesem Abend weiß ich noch sehr genau, dass ich gegen 18 Uhr plötzlich sehr müde wurde und mich ins Bett legte. Und als ich wieder wach wurde, war es zwischen 23 und 0 Uhr.

Ich habe eine Erklärung für diesen Traum, aber das Erlebnis am Tage zuvor behalte ich mir selbst. Tut mir Leid, aber es gibt Dinge die möchte ich niemandem mitteilen.

Seit Juni 2012 arbeite ich bei einer bekannten Firma. Ich weiß nicht warum, aber ich habe jeden Monat bis heute den Drang mir Outdoor-Campingausrüstung zu kaufen und bis heute war ich nicht einmal in der Natur um diese Produkte zu benutzen. Ich schaue mir seit Juni letzten Jahres fast jeden Tag auf Youtube sogenannte Bushcraft/Survival Videos an. Ich habe den Drang die ganzen Techniken die diese Leute dort zeigen zu merken oder so. Ich weiß auch nicht, kanns mir einfach nicht erklären. Oftmals stoße ich beim Surfen auf solche Seiten wie eure, Taurec. Es interessiert mich sehr, was vorher nicht der Fall war. Ich habe mir sehr viele Aussagen von Sehern wie Alois Irlmaier etc. durchgelesen. Eure Seite war für mich die umfangreichste. Ich habe mich entschlossen, nach dem ich soviel auf eurer Seite gelesen habe, euch zu schreiben. Vielleicht könnt ihr etwas damit anfangen oder auch nicht. Ich habe es bisher nur 2 Personen erzählt, meiner Mutter und einer Freundin aus Mexico.

Ich denke seit letzter Woche kann ich den Ort in Traum Nr. 2 für die Kantine unserer Firma deuten. Warum? Als ich Freitag morgen in der 15-Minuten-Pause wie üblich in der Kantine saß und aus dem Fenster sah, erkannte ich genau diesen Blickwinkel wie er im Traum zu sehen war. Der Blickwinkel ging diesmal Richtung Westen. Als ich weiter hinten die zwei Strommaste sah (also die ganz großen) kam es mir wie ein Geistesblitz in den Sinn. Aber wann diese Dinge geschehen sollen weiß ich nicht. Ich kann mich an keine Jahreszahl oder überhaupt an irgendeine Ziffer erinnern. Aber nach meinem Gefühl geschieht dies spätestens 2014. Ich tippe eher auf dieses Jahr April oder Juli. Warum, weiß ich nicht. Mein Gefühl sagt mir das.

Mit freundlichen Grüßen

Sven


gesamter Strang:

 RSS-Feed dieser Diskussion

Forumssoftware: My little Forum