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Präcognition (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier @, Samstag, 09.10.2010, 13:11 (vor 4323 Tagen) @ detlef (8926 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 09.10.2010, 13:25

moin,

frag mal BB, wo die sache mit der strassenbahnschau nachzulesen ist.

gruss,detlef

Danke, für die Vorlage, Detlef!

.........................................

Diese Sache ist nicht ganz einfach.
Aber ich versuche es dennoch.

Aus der Tatsache, durch Schauungen etwas über Künftiges zu wissen,
schliesst man leicht irrig, die Zukunft stünde damit wohl fest?>
Tatsächlich - geschähe dann etwas anderes - wüsste man nur schlicht darum!

Einschub:
Es steht mir - in meinen Grenzen - ja völlig frei, Entscheidungen zu treffen.
z.B. jetzt mal kurz ins Badezimmer zu gehen, - oder erst in 3 Minuten.
Jede Sekunde verschiebt sich die Position schier unzählbarer
Nonillonen von Sandkörnern an den Küsten der Ozeane.
Und deren jeweilige Lage ist sicherlich nicht von Anbeginn
der Zeiten "festgelegt"...und auch nicht alle Bewegungen aller
Blätter und aller Grashalme...und auch nicht meine Entscheidungen.

Gesehen kann nur das werden, was sich einst ereignen wird.
Was denn sonst wohl auch?
Und Ereignisse beruhen auf Entscheidungen.

Eine Art "Rückkoppelungssperre" verhindert jedoch, dass Information
über Dinge, die zu ändern sind, Denjenigen erreicht,
der sie ändern könnte.
Oder die Information war zu verwaschen, zu symbolisch,
kam zu spät, wurde nicht geglaubt ... und so weiter...

Hier ist die ganze Zeit die Rede von "Schauungen".
Zu trennen davon ist das Phänomen der persönlichen "Warnung".
So hat mein Sohn vor ein paar Jahren in der vorangegangenen Nacht
das für ihn tödlich ausgehende Ende eines Disputes in einer Strassenbahn
(von einem Ausländer abgestochen) in allen Détails gesehen
und konnte deswegen dem Ende ausweichen.

Um das Phänomen der Präcognition greifbar darzustellen,
bediene ich mich bei Erklärungen gern folgenden Bildes:

Man stelle sich das Vorderrad eines Fahrrades vor.
Reifen und Felge sind die materielle Welt.
Die Nabe stellt den immateriellen, den zeitlosen Bereich
des "Jenseits" (nicht religiös) dar.
Und die Speichen beide Bereiche verbindende Linien.

Eine Ameise krabbelt entlang der Felge, - sie erlebt,
während dabei Zeit verstreicht, ihre persönlichen Abenteuer
und touchiert dabei alle paar Zentimeter eine Speiche.
Das Erlebte wandert durch die Speiche zur Zentralnabe
und bleibt dort dauerhaft als Information bestehen.

...Die Ameise bewegt sich nun von Speiche zu Speiche,
durch Materie und durch die Zeit, -
und bei der 5. Speiche knickt sich eine Nachbarin einen Fühler.
Diese Information wird sogleich in der Nabe,
im Zeitlosen gespeichert.
Und diese Information kann sie per Speiche bereits erreichen,
wenn sie sich erst bei "Speiche drei" befindet.

So etwa.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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