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hyfrie, Donnerstag, 09.09.2010, 23:09 (vor 4308 Tagen) @ Taurec (4589 Aufrufe)

Hallo, Hyfrie!

Also eine Menge Informationen, oder?


Nein, es ist eine Deutung von Dir.

Jesus sprach: „Siehe, da ging ein Sämann hinaus, füllte seine Hand und
warf [die Samen]. Ein Teil davon fiel auf den Weg, die Vögel kamen, sie
aufzusammeln. Andere fielen auf den Felsen, und sie schlugen keine
Wurzeln in der Erde und brachten keine Ähren hervor zum Himmel. Und
andere fielen auf die Dornen, sie erstickten die Saat, und der Wurm fraß
sie.
Und andere fielen auf die gute Erde, und sie brachte gute Frucht hervor;
sie
brachte sechzig Maß und hundertzwanzig Maß.“

(Quelle: http://www.meyerbuch.de/pdf/Thomas-Evangelium.pdf
)

Den Sinn denke ich mir etwa folgendermaßen: Im Grunde ist es wie der
Spruch, "wer Wind säht, wird Sturm ernten", nur von einer anderen Seite
angesetzt. "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir
erlösen"
, läßt Goethe die Engel singen, die Fausts Seele in Gottes
Reich tragen.
Dem entsprechend, wenn auch der größte Teil des Samens, also des Bemühens,
auf scheinbar unfruchtbaren Boden fällt, wird es letztendlich als sinnvoll
sich erweisen und eine Frucht treiben, die den Einsatz um ein vielfaches
aufwiegt. Die Saat bringt Ähren zum Himmel. Das verleiht dem Bearbeiten
auch schlechten Bodens, also auch dem Leide, eine Notwendigkeit im großen
Ganzen.

Es so zu deuten, ist sicher nicht weniger berechtigt als Deine Deutung.

Vor allem aber hast Du meine Frage nicht beantwortet.

Gruß
Taurec


Nun Taurec... dieses war ja nur ein Vers, welchen ich nun noch ein wenig ander interpretiere, wie du es tust. Für deine Sicht hätte die Bibel vollkommen ausgereich. Da hätte es ein Thomas Evangelium nicht geben brauchen. Mal einen anderen Vers. Also 77

Jesus sprach: Ich bin das Licht, das über allen ist. Ich bin das All; das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist zu mir gelangt. Spaltet das Holz, ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.

Nun was würdest du daraus lesen können? Ich lese daraus, Sonne im Seinbock, Jupiter in der Jungfrau und Jungfrau befindet sich im ersten und zwölften Haus. Kann dir das auch gerne erklären. Doch bitte nicht wieder die alte Masche. Das bedeutet das Gott überall ist. Wie gesagt, dazu hätte es das Thomas Evangelium nicht geben brauchen. Deine Sichtweise ist die vieler, doch nur 144000 werde erretet. Nun man soll den Tot ja nicht schmecken. Vers 98 bezieht sich auf Berlin, die Stadt mit der Mauer. Die welche zerstört wird. Damit der Edle auch. Wer war wohl der Edle in Jesus seinen Augen?

Liebe Grüße Henry


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