3FT seit 1950 (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard @, Mittwoch, 21.04.2010, 00:10 (vor 4611 Tagen) @ offtopic (4014 Aufrufe)

Hallo, offtopic, danke für die vielen Zitate!

Der erste gedruckte Hinweis auf die drei finsteren Tage findet sich in der Landshuter Zeitung vom 12.04.1950 (hier im Forum bei den Quellen). Von einer Finsternis ist nicht direkt die Rede, sondern nur dass man 3 Tage lang Fenster und Türen verschlossen halten soll.

Übrigens findet sich in diesem Artikel gleich anschließend auch der ganz merkwürdige Satz, dass ein "großer Mann" sterben wird - und damit der Krieg beendet ist. Und danach, vermutlich also nach den Finsternistagen, ziehen die chinesisch-gesichtigen Truppen vom Chiemgau in Richtung Salzburg - nicht mehr kämpfend, nur noch plündernd.

Wenn der sog. Kurier-Text echt ist, dann hat Irlmaier aber schon 1945 etwas "gesehen" (nämlich die Kombination Finsternis, eiskalte Nacht, Donner). Aber dieser Text ist nicht gesichert (liegt nur als Handschrift vor).

Während die Finsternis also sehr früh bei Irlmaier schon belegt ist, bleibt immer noch offen ihr Bezug zu dem "Kreuz/Gekreuzigten/Himmelszeichen".
Das Kreuz ist wohl nicht vorstellbar als ein Ereignis nach dem Krieg. Also bleibt nur: während des Krieges (der doch nur sehr kurz ist). Oder unmittelbar vor der Finsternis - wofür dann Irlmaier der einzige Beleg nach meiner bisherigen Kenntnis wäre?

Diese beiden Varianten ("während dem Krieg" oder kurz "vor der Finsternis") stecken also beide in Adlmaier 1955 (Irlmaier ist sich zu dieser Zeit noch unsicher). Das Himmelszeichen bewegt sich dann bei Adlmaier zur Finsternis hin, aber ich traue Adlmaier nicht ganz (insbesondere nach der Lektüre des neuen Buches von Berndt).
Und man muss sehen, dass der Auszug von randomizer halt eine weitere Option aufwirft: ein Himmelszeichen schon vor dem Krieg. Schade dass wir den originalen Text nicht haben.

Grüsse, Gerhard


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