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Meteoritenhagel in Zürich und Flut (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 06.01.2010, 16:25 (vor 4514 Tagen) (7472 Aufrufe)

Hallo!

Von jemandem, der sich nicht genannt wissen will, wurde folgendes von einem weiteren Stammende aus Patrones geschlossener Abteilung mitgeteilt. Ist wohl so zwei bis drei Wochen alt:

„Grüezi mitenand

Ich und die Belegschaft hatten gestern Abend ein Weihnachtsessen. Wir unterhielten uns sehr gut. Mitten in so einer Diskussion habe ich mich dann geautet, dass ich mich für die Zukunft und Prophezeiungen dazu interessiere. Ich erklärte, wie diese Sichtigen so eine Vision erleben.

Ich staunte nicht schlecht, als meine Nachbarin ganz cool sagte: "Solche Visionen habe ich auch schon gehabt!" Da war natürlich mein Jagdinstinkt erwacht und ich fragte sie, ob sie mir so eine Vision erzählen wolle?

"Kein Problem. Als ich einmal mit der Bahn am linken Zürichseeufer in Richtung Zürich fuhr, veränderte sich der Zug plötzlich in eine Nostalgiebahn. Gerade vor mir, sah ich Zürich. Vom Himmel fielen rote Flammen und die ganze Stadt brannte."

Ich sass mit offenem Mund da und überlegte, welche Fragen kann ich ihr stellen, ohne sie in eine falsche Ecke zu drängen.

Als erstes frug ich sie: "Wie hast du und die Leute diese Flammen empfunden?"
Antwort: "Ich glaube es müssen Trümmer von einem Meteor gewesen sein. Wir alle hatten keine Angst. Vielmehr genossen wir dieses Schauspiel wie ein Feuerwerk."

"Wie sah der Zug aus? Du hast von einer Nostalgiebahn gesprochen."
"Wenn ich es mir nochmals vor Augen führe, so hatte ich nur dieses Gefühl. Was ich aber sah, war ein Wagen der so aussah wie die Förderwagen in einem Kohlebergwerk."

Kannst du mir noch ein anderes Ereignis erzählen?
"Als ich einmal mit meinem Hund spatzieren ging, sah ich plötzlich viel Wasser. Es war wirklich viel, viel Wasser. Unvorstellbare Bäche, so breit wie Flüsse und Flüsse, so breit wie Seen. Da befand ich mich plötzlich in einem Haus und ich hatte das Gefühl, dass das ganze Haus unter Wasser war."

Kannst du mir sagen, woher das Wasser kam. Waren es die Niederschläge oder eine Überschwemmung wie z. B. ein Tsunami?"
"Das kann ich nicht sagen es war da nur so unvorstellbar viel Wasser."

Dies zu den zwei Gesichten.
Natürlich habe ich noch weitere Fragen gestellt. So z.B. auch, ob sie solche Prophezeiungen schon mal irgendwo gelesen hat. Ich kann da nur sagen, dass sie wirklich vollkommen unwissend war, was solche Geschehnisse betrifft.

Diese obigen Aussagen bringen mich ins Grübeln. Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass Überschwemmungen von solchen Ausmassen hier in der Schweiz nicht vorkommen werden. Auch, dass Zürich genau gleich wie Paris brennen wird, ist mir vollkommen neu. Wenn ich mir so einen Funkenregen vorstelle, so müsste der in halb Europa nieder gehen.

Schönen Nachmittag
XYZ“

Mein Kommentar:
1. Zürich ereilt in der Schau ein ähnliches Schicksal, wie Paris.
Die Städte, die von Meteoriten getroffen werden, häufen sich mittlerweile:
- Paris
- Landau an der Isar (Irlmaiers verirrte Feuerzunge)
- Prag (feurige Kugel vom Vyšehrad her bei der Sibylle von Prag)
- eventuell New York (gemäß denkbarer Auslegung der Waldviertlerschau)

2. „Nostalgiebahn“ und zusätzlich ein Kohlewagen. Damit ist einfach eine Dampflokomotive gemeint mit Kohletender hinten daran:

[image]

Es ist sehr wohl denkbar, daß in Zukunft, wenn in Europa nach dem Zusammenbruch unter anderem eine Energie- und Treibstoffkrise herrscht, wieder auf alte Transportmittel zurückgegriffen wird. Dampflokomotiven stehen in zahlreichen Museen im Bestzustand.

3. Ich weiß nicht, wo die Frau lebt. Da sie sich allerdings in einer Bahn nach Zürich befand, ist der süddeutsche Sprachraum wahrscheinlich. Somit kommen für das Wasser auch weniger ein Tsunami, als vielmehr starke Niederschläge oder Schmelzwässer nach starkem Schneefall in Frage.

Der Alpenschäfer Velten sah so etwas:
„So endet das Jahr in unglaublicher Hülle und Fülle. Um so grimmiger gestaltet sich der darauffolgende Winter, der früh einbricht und mannstiefen Schnee auf die Fluren wirft. Die Kälte steigt von Tag zu Tag, die Vögel fallen erfroren aus der Luft, das Wild sucht in ganzen Rudeln vor Hunger und Kälte seine Zuflucht in den Dörfern und läßt sich geduldig mit der Hand fangen. Die Wölfe kommen aus den entferntesten Gebirgen in Gegenden. wo man diese reißenden Tiere nur der Beschreibung nach kennt.
Alle Brünnen und Gewässer frieren ein, so daß über den Rhein und die Donau, ja selbst über den breiten Bodensee Lastwagen gehen. Viele hundert Menschen erfrieren im Freien und werden von Schneestürmen begraben. Ganze Dörfer liegen Monate lang abgeschnitten von allem Verkehr und tief eingeschneit bis an die Dächer.
Erst das Frühjahr bringt Erlösung, aber auch neue Schrecken. Denn jetzt beginnt eine Wassernot vom kleinsten Tale bis in die breitesten Ebenen der Ströme. Rasch schmilzt der Schnee und verwandelt die Bache in wilde Flüsse, die Flüsse in reißende Ströme und die Ströme in Meeresfluten. Ganze Dörfer werden weggeschwemmt mit Tausenden von jammernden, rettungslosen Menschen.“

Das ist vielleicht zeitlich nach den Kältesommer mit hartem, schneereichen Winter im Anschluß (womöglich „Fimbulwinter“) einzuordnen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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