Gemeinschaftsveranstaltung (Schauungen & Prophezeiungen)

rauhnacht, Samstag, 26.11.2022, 00:18 (vor 514 Tagen) @ Luzifer (579 Aufrufe)

Hallo Franz,


warum müssen Himmel und Hölle Orte sein, wo implizit alle in demselben Zustand sind.

Unser Wesen ist geistig es ist umgekehrt, Himmel und Hölle sind primär Zustände und sekundär Orte.

Betrachte ich auch so.

Es kann sein, dass einer im Himmel ist, während er auf Erden lebt und sein Nachbar in der Hölle.

Natürlich scheint es so, dass die äußeren Umstände zu bestimmen scheinen, ob es jemand gutgeht oder nicht. Ist das tatsächlich so oder wirkt nicht vielmehr Resonanz und Rückkopplung von allem was wir tun, sagen und denken, kurzum was wir sind immer. Wir erkennen und "erfühlen" die Welt nie wie sie ist, wir sehen vor unserem geistigen Auge immer ein moduliertes Bild. Das ist das was wir als Realität wahrnehmen. Für uns ist das (Ab)Bild, das wir uns machen, alles.

Jaaaa:stutz: Und dann gibt es die "Tradition", dass so vergeistigte aufstrebendende Geister seit Jahrhunderten eher die Kontemplation, die Eremitenhöhle, den Sitz unter dem "Baum", den nur kurzen Aufenthalt samt in Mhythen Märtyrertod, oder zumindest das Kloster samt Entlastung der Qual der täglichen Versorgung bis hin zu zumindest als Ziel Zölibat als Theorie aus dem "Himmel" erwachsen in geprügelter Praxis auch mal "Höllen" erwachsen lässt.

So murkelig, wie das sich dann so in Nachahmung auch ausprägt, so ganz grundsätzlich scheint das wohl mit nicht allzu viel Resonanz und Rückkopplung zu so weltlichen Welten ein wenig einfacher zu sein, sich "Himmel" zu schaffen. Herausforderung ist ja wohl, ob sich solches in Resonanz UND Koppelung auch halten lässt und bewährt.

Beide Dinge, Resonanz und die Subjektivität der Welt erschaffen eine persönliche Hölle oder einen persönlichen Himmel für jeden von uns.

Oder anders formuliert, warum sollte Gott auf unser Ableben warten.

Absolut!


Dann ein noch ein Drittes, keiner ist isoliert von anderen, zusammen erschaffen wir gemeinsame subjektive "Realität".


Jemand Schlauerer hat das so formuliert:

Logion 113 (p.51,12-18)
(1) Seine Jünger sprachen zu ihm: „Das Königreich - an welchem Tage wird es kommen?“

(2) „Nicht im Erwarten wird es kommen! (3) Sie werden nicht sagen: ‘Siehe, hier!’ oder
‘Siehe, dort!’. (4) Vielmehr ist das Königreich des Vaters ausgebreitet über die Erde, und die
Menschen sehen es nicht.“

Das "Königreich" ist ja schon da!. Wirkt sich halt nur eben mal so ---oder eben auch so.

Das Königreich und dessen Abwesenheit. Beides kann man hier finden, primär in Inneren von jedem und als Spiegel im Äußeren. Durfte beides kennenlernen.Man kann auch bei fast nichts, krassem Gesundheitszustand oder unmöglichen Randbedingungen glücklich sozusagen im Himmel weilen oder,obwohl man "objektiv" alles hat, unglücklich und depressiv sein.

Das Problem ist die materialistische Grundeinstellung, dass der Ort den Zustand bestimmt und nicht umgekehrt. Christus wird nicht eher "wiederkehren" bevor der Zustand der Menschen den Ort dementsprechend ändert.

Hmmm "Materialistische Grundeinstellung"???.....Erscheint mir auch eher ein "Glaube" zu sein!

Wobei ich resümiere, dass "Glaube" keineswegs per se was schlechtes sei, im Gegenteil, ich hege die Vermutung, dass eigentlich mit Glaube eher Erkenntnis- durchaus erhärtbar bis wissenschaftlich so eigentlich- den Weg bahnt. Auch verbrannter Begriff Gnosis.Durchaus samt Physik und co.

Mit dem "Ort" hast Du aber m. A. nach recht.
Im Moment herrscht mit Sicherheit eher das wider dem Leben, das lässt sich nicht an Orten ändern oder erleiden. Die Zeiten und Menschen überleben sich- durchaus vernetzt!

Samt umgekehrt:

Und wenn ein Einziger das Himmelreich erreiche, so fällt doch nicht an anderen Orten das Gesetz.

Das ist eine Gemeinschaftsveranstaltung.

Liebe Grüße

Sigrid


Gesamter Strang: