Zähne (Schauungen & Prophezeiungen)

Isana Yashiro @, Donnerstag, 28.01.2021, 09:28 (vor 77 Tagen) @ Fenrizwolf (363 Aufrufe)

Hallo!

Der Zahnarzt klärt Dich nicht über die wahren Ursachen von Zahnproblemen auf, sondern macht Dir ein schlechtes Gewissen und fordert Dich auf, nach jedem Bissen ein Komplettprogramm abzuspulen, mit dem man schon einen halben Tag allein beschäftigt ist.

Mit meinen Zähnen und mit Zahnärzten habe ich wenige gute und viele sehr schlechte Erfahrungen. Daher kann ich hier aufklären: Hauptursache sind vorgeschädigte Zähne, am schlimmsten sind Zahnlücken. Hat man einmal Zahnprobleme, dann wird man sie nie wieder völlig los. Außer man wird seine Zähne völlig los. Als häufigste Erstursache, die es bei vorgeschädigten Zähnen ja geben muß, gilt die erste zahnärztliche Untersuchung, die ungefähr zur Einschulung gemacht wird und, da bin ich mir aber nicht ganz sicher und vielleicht ist es nur Gruppenzwang, inzwischen auch Pflicht ist.

Zähne sind ein gutes Stichwort. Sie sind nämlich ein hervorragendes Beispiel für die Sackgassen der Evolution, deren Existenz von Kreationisten so gerne bestritten wird. Fische waren die ersten Lebewesen, die Zähne trugen. Aber schon bei den Fischen wurden einige ihre Zähne wieder los oder haben sie zumindest in der Größe (Welse, die höchstens mikroskopisch kleine Zähnchen haben) oder der Anzahl (Kugelfische) reduziert. Die von den Fischen abstammenden Amphibien verzichten alle auf Zähne, aber bevor den Amphibien das gelang spalteten sich noch die Reptilien von ihnen ab. Für die meisten Reptilien erwiesen sich Zähne als so nachteilig, daß auch die Reptilien ihre Zähne abschafften (Schildkröten, Eidechsen) oder zumindest in Größe (Würgeschlangen) oder Anzahl (Giftschlangen) reduzierten. Natürlich nicht ohne zuvor Vögel und Säugetiere hervorzubringen. Bei den Vögeln stellte sich heraus, die sie dank ihrer Schnäbel prima ohne Zähne zurechtkommen, also wurden alle Vögel ihre Zähne los. Säugetiere beschritten ganz unterschiedliche Wege. Der Ameisenbär wurde seine Zähne um den Preis los, daß er sich nur noch von unzerkauten Ameisen ernähren kann, die sich noch heftig wehren. Katzen reduzierten ihre Zähne auf die Schneide- und Eckzähne. Nagetiere entwickelten einen Reparaturmechanismus, der darin besteht, daß die Zähne einerseits ständig wachsen, andererseits durch ständiges Nagen gekürzt werden müssen, um zu verhindern, daß das Nagetier das Maul nicht mehr schließen kann. Nagetiere nagen sich keineswegs deshalb durch Plastikverpackungen, weil sie auf die Idee kämen das Plastik zu fressen. So dumm sind diese Tierchen nicht! Bei Rindern haben Kälber mehr Zahnanlagen als die Kuh am Ende Zähne hat. Ein klarer Beweis dafür, daß auch Rinder die Anzahl ihrer Zähne bereits reduziert haben. Noch eindrucksvoller ist der gleiche Mechanismus bei den Bartenwalen, die auch embryonale Zahnanlagen haben, aber sie dann alle loswerden und durch die sonst nirgendwo auftretenden Barten ersetzen. Damit liefern die Bartenwale den besten Beweis, daß Zähne eine evolutionäre Sackgasse sind. Leider hat der Mensch den besonders blöden Fehler gemacht, seine Zähne für seine Mimik zu gebrauchen. Das macht es nun schwierig Barten oder etwas Ähnliches zu entwickeln. Das sähe einfach zu seltsam aus.

Ein weiteres Beispiel für eine Sackgasse der Evolution ist der Landgang. Denn es kehren immer wieder Arten zu einer aquatischen Lebensweise zurück. Am konsequentesten wiederum die Wale.

Gruß,
Shiro


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